Bücher mit dem Tag "england 19. jh"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "england 19. jh" gekennzeichnet haben.

23 Bücher

  1. Cover des Buches Animant Crumbs Staubchronik (ISBN: 9783959913911)
    Lin Rina

    Animant Crumbs Staubchronik

     (1.020)
    Aktuelle Rezension von: tkmla

    „Animant Crombs Staubchronik“ von Lin Rina erzählt die unterhaltsame und faszinierende Geschichte einer ganz besonderen Heldin.

    Die neunzehnjährige Animant hat ihre Nase stets tief in einem Buch versteckt und würde am liebsten ihr ganzes Leben lang nichts anderes tun. Heiraten und als brave Ehefrau einen Haushalt führen, steht zum Leidwesen ihrer Mutter auf ihrer Prioritätenliste ganz unten. Bisher konnte sie den Verkupplungsversuchen noch heil entkommen, aber eine Auszeit in London bei ihrem Onkel könnte trotzdem nicht schaden. Hier soll Animant als Bibliotheksassistentin dem von allen gehassten Bibliothekar unter die Arme greifen, was für sie eine vollkommen passende Herausforderung darstellt.

     

    Für die Frauen des neunzehnten Jahrhunderts stellt Animant eine Ausnahmeerscheinung dar, denn ihre Interessen liegen weit abseits von Gesellschaften und Ballsälen. Doch es wird zunehmend schwieriger, den ehrgeizigen Plänen ihrer Mutter zu entkommen.

    Ich war sofort begeistert von Animants direkter und unverstellter Art, mit der sie zwar pausenlos aneckt, aber die einfach zu ihrem Charakter gehört. In London findet sie das passende Gegenstück und es ist sehr amüsant, wenn sie sich über Charakterzüge aufregt, die sie eigentlich auch selbst hat. Die witzigen Schlagabtausche haben mich oft zum Lachen gebracht, genau wie Animants vernichtende Schimpftiraden, wenn ihr mal wieder der Kragen platzt.

    Obwohl die Handlung hauptsächlich in der Bibliothek spielt und Animants Tagesablauf schildert, wurde es mir nie langweilig und ich hatte viel Spaß beim Lesen. Die langsam aufkommenden Gefühle für den sturen und unhöflichen Bibliothekar sind vielleicht zurückhaltend, aber sehr authentisch geschildert, so dass die Chemie zwischen den beiden nur so glühte.

    Animant ist eine Gefangene ihrer Zeit, aber trotzdem kämpft sie für ihre persönlichen Belange und die der Menschen, die ihr am Herzen liegen. Ihre Entwicklung im Buch ist großartig erzählt und auch die Nebenfiguren sind absolute Highlights.

     

    Mein Fazit:

    Lin Rina hat eine wundervolle Protagonistin erschaffen, von der ich gern noch mehr lesen würde. Eine klare Empfehlung!


  2. Cover des Buches Lady Trents Memoiren 1 (ISBN: 9783959815031)
    Marie Brennan

    Lady Trents Memoiren 1

     (123)
    Aktuelle Rezension von: EraThanatos

    "Lady Trents Memoiren" von Marie Brennan habe ich, wie Manche vielleicht mitbekommen haben, innerhalb kürzester Zeit verschlungen. Und das obwohl ich das Genre eigentlich eher als "nicht so meins" eingestuft hätte.

    Wer überlegt die Reihe zu beginnen sollte am besten folgendes wissen: Es sind, wie der Name schon sagt, Memoiren und genau so ist die Reihe geschrieben. In den 5 Haupt-Bänden, erzählt uns die berühmte Lady Trent wie sie zu ihrem Ruhm als Drachenforscherin gekommen ist. Das Ganze ist kein Fantasy im klassischen Sinne - die Welt ist zwar, inklusive der Länder, Völker/Kulturen und Kreaturen, komplett fiktiv aber weist doch viel Ähnlichkeit mit unserer Welt in der viktorianischen Zeit auf. Es erwarten einen große Abenteuer aus wissenschaftlicher Sicht.

    Der Erzählstil ist wohl das was mich, neben den Expeditionen selbst, am meisten gefesselt hat. Sie erzählt ihre Geschichte so, wie eine mittlerweile betagte Frau ihre Lebensgeschichte erzählen würd: Stolz und voller Selbstironie, sich ihrer Stärken und Schwächen vollkommen bewusst. Sie weiß um ihre Privilegien und Naivität aber auch um ihre eigene harte Arbeit und die Risiken, die sie eingegangen ist für ihre wissenschaftliche Neugier. 

    Man muss beim Lesen tatsächlich etwas aufpassen, da man auch viel über Politik und Kulturen erfährt. Auch lernen wir sehr viel über die Drachen selbst, Anatomie, Sozialverhalten, Entwicklung, und und und, was sie fast real wirken lässt. 

    Fazit: Mich hat die Geschichte wirklich in ihren Bann gezogen, vielleicht gerade weil sie so rational geschrieben wurde. So würde ich mir Drachenforschung vorstellen, wenn es sie in der realen Welt geben würde. Ich zähle diese Reihe zu meinen Jahres-Highlights und darum gibt es von mir 5 von 5 Sterne 🌟

  3. Cover des Buches Das fremde Mädchen (ISBN: 9783453356818)
    Katherine Webb

    Das fremde Mädchen

     (137)
    Aktuelle Rezension von: Pitzi

    Im neuen historischen Roman von Katherine Webb, der in der Regency-Epoche (allerdings auf zwei verschiedenen Zeitebenen- vor und nach dem Verschwinden von Alice) spielt, nimmt die junge Waise Alice und gleichzeitig Mündel des undurchschaubaren Lord Faukes, die zusammen mit ihrer Angestellten Bridget, abgeschieden auf einem Gut auf dem Land lebt, eines Tages ein junges, verwildertes, fast erfrorenes Mädchen auf, das scheinbar unter Schock steht und schwer misshandelt wurde. Starling, so nennen sie das Mädchen, wächst als eine Art Schwesterersatz, auf dem Gut auf, bis Alice, Jahre später, von einem auf den anderen Tag verschwindet. Doch wie kann das sein? 

    Denn Alice große Liebe Jonathan, dessen Großvater Alices Vormund ist und Alice sind sehr verliebt ineinander und haben geplant, so schnell wie möglich zu heiraten, wenn Jonathan seinen Kriegsdienst für die britische Krone erst einmal abgeleistet hat. Auch hatte Alice Starling stets versichert, immer für sie da zu sein und niemals allein zu lassen. Daher macht Alice Verschwinden keinen Sinn. Bridget und Starling sind mehr als ratlos vor allem, als kurz darauf ein völlig verwirrter und traumatisierter Jonathan zurück kehrt und felsenfest behauptet, Alice wäre tot. Doch sämtliche Familienmitglieder Jonathans sagen dagegen aus, dass Alice heimlich einen anderen Geliebten gehabt hätte und mit diesem schließlich durchgebrannt wäre, nachdem sie Jonathan einen Abschiedsbrief hinterlassen hat. Nur Starling glaubt, dass Jonathan Alice ermordet hat. Doch warum? Gehör schenkt ihr lediglich die mit einem Weinhändler frisch verheiratete Rachel, die in einer lieblosen Ehe gefangen ist und Alice täuschend ähnlich sieht…

    Seit Katherine Webbs erster Roman „Das geheime Vermächtnis“ bin ich ein Fan der Autorin, denn ihr gelingt es stets, geheimnisvolle und atmosphärisch dichte Geschichten zu weben, die mich regelrecht fesseln, aber dabei ohne bluttriefende Szenarien auskommen. Stattdessen ist so manches Grauen, das einem beim Lesen erfüllt, dann eher dem Verhalten der Protagonisten zuzuordnen, die auf den ersten Blick völlig harmlos erscheinen, aber dann doch eine solch dunkle Psyche enthüllen, die einem Gänsehaut beschert.


    In „Das fremde Mädchen“ ist dann auch keiner der Protagonisten leicht zu durchschauen. Jeder hat seine Geheimnisse, die nur nach und nach enthüllt werden. Ob es die Gouvernante Rachel ist, die sich durch die Heirat mit dem Weinhändler Richard ein wenig mehr Eigenbestimmung und Liebe in ihrem Leben wünscht, Starling, die ihre geliebte Ziehschwester Alice vermisst und dabei dunkle Rachegedanken hegt, Jonathan, der verzweifelt und traumatisiert sein Dasein in einem abgeschiedenen Raum fristet und zunächst sämtliche Kontakte zur Außenwelt meidet, Richard, der alles andere als ein harmloser Weinhändler ist und den Kontakt zu seinem Vater völlig abgebrochen hat oder auch Jonathans Mutter, eine der undurchsichtigsten Personen in diesem Roman. Ist sie nur eine liebende, verzweifelte Mutter oder hat auch sie dunkle Geheimnisse, die sie vor anderen verbirgt?

    Den Stein ins Rollen bringt jedoch ausgerechnet die weibliche Hauptfigur Rachel, die am Tage ihrer Hochzeit zufällig Starling begegnet. Starling erkennt sogleich die frappierende Ähnlichkeit Rachels mit der verschwundenen Alice und so ersinnt Starling dann auch sogleich einen finsteren Plan um Jonathan und seine Mutter aus der Reserve zu locken.
    Nachdem Rachel mit Jonathan und dessen Mutter bekannt gemacht wurde und erfahren hat, welche Ähnlichkeit sie mit der verschollenen Alice besitzt, keimt in Rachel die Hoffnung auf, dass Alice eine nahe Verwandte von ihr sein könnte und von diesem Zeitpunkt an, lässt sie nichts unversucht, um zusammen mit Starling Licht ins Dunkel zu bringen.

    Rachel und Starlings Suche nach Alice setzt ca. 12 Jahre nach deren Verschwinden ein, im Jahre 1821 und wie ich finde, ist es der Autorin sehr gut gelungen, das historische Flair dieser Zeitepoche einzufangen. Sowohl was Beschreibungen von Örtlichkeiten, Personen oder Benimmregeln angeht, als auch Sprache und Stil. Man bekommt beim Lesen das Gefühl, als ob sich die Autorin in dieser Zeitepoche besonders aufgehoben fühlt, vom schriftstellerischen Standpunkt aus, was mir dann auch sehr gut gefallen hat und dazu führte, dass dieses Buch zu meinem bisherigen Favoriten unter Katherine Webbs Romanen avanciert ist.
    Man bekommt Einsichten in sämtliche Köpfe der wichtigsten Romanakteure geboten, was sie einem näher bringt, oder auch deren diverse Handlungsweisen nachvollziehbar macht, jedoch stets unter dem Vorbehalt, dass man erst gegen Ende des Romans erfährt, was sie zu den Menschen hat werden lassen, die sie sind. Die eigentlich vielschichtigste Romanfigur in diesem Roman ist Jonathan. Seine Kriegserlebnisse lassen sich nicht einfach lesen, dafür werden sie zu eindrücklich und bildhaft geschildert, aber sie sind auch sehr wichtig, damit man als Leser Jonathans seelische Entwicklung nachvollziehen kann. Sämtliche Akteure in Katherine Webbs Roman haben Ecken und Kanten, sind keine einfach gestrickten Personen, was diesen Roman so reizvoll macht.

    „Das fremde Mädchen“ lässt sich sehr schwer in eine Sparte einteilen. Historischer Spannungsroman, Liebesroman oder düstere Gothic - irgendwie finden sich von allem hier genannten Elemente in diesem Roman wieder. Wer ein Faible für genannte Bereiche hat, sollte hier definitiv einen Blick ins Buch riskieren- aber Vorsicht, man kann das Buch nicht eher zur Seite legen, bis sämtliche Geheimnisse ergründet sind, da die Autorin hier auch ganz klar mit der Neugierde des Lesers spielt.

  4. Cover des Buches Gott der Barbaren (ISBN: 9783518428252)
    Stephan Thome

    Gott der Barbaren

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Kleine8310

    Lesegrund:

    Als das Buch für den Deutschen Buchpreis nominiert wurde hat mich die Thematik direkt angesprochen. Ich finde der Inhalt klingt sehr spannend und der kulturelle Hintergrund hat mich gereizt.

    Handlung:

    Die Geschichte beginnt in China, in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Eine christliche Aufstandsbewegung zieht durch das Kaiserreich und hinterlässt Terror und Zerstörung. Ein junger Missionar aus Deutschland will bei der Modernisierung des Reiches helfen und ist voller Idealismus. Doch in Nanking steht er dem wahren Bild der Rebellion gegenüber und gerät zwischen die Fronten eines Krieges, der nicht nur ihm alles nehmen kann, was ihm wichtig ist …

    Schreibstil:

    Der Schreibstil von Stephan Thome ist angenehm flüssig zu lesen und bietet eine gute Mischung aus verschiedenen Erzählsträngen, die bei mir insgesamt einen sehr guten Gesamteindruck hinterlassen haben. Durch die verschiedenen Passagen gelingt es dem Autor eine tolle Bandbreite an Inhalten abzudecken, zum Beispiel informative, spannende und emotionale.

    Charaktere:

    Die Ausarbeitung der Charaktere hat mir gut gefallen. Es gibt eine Vielzahl an Charakteren und einige von ihnen sind facettenreich und mit Liebe zum Detail gezeichnet worden. Die Gegensätze und auch die Gemeinsamkeiten hat Herr Thome gut herausgearbeitet und ich fand das Zusammen – und Gegenspiel der Personen interessant.

    Spannung:

    Den Spannungsbogen hat der Autor gut aufgebaut und auch über weite Strecken der Geschichte schön weit oben gehalten, was mir gut gefallen hat. Die verschiedenen Erzählstränge bieten viel Abwechslung und ich habe die Entwicklungen gerne mitverfolgt.

    Emotionen:

    Dieses Buch hat in mir eine Menge Emotionen geweckt und dabei auch die ganze Bandbreite genutzt. Die Inhalte haben mich schockiert, traurig gemacht, meine Wut geweckt, aber auch mein Mitgefühl und irgendwie tatsächlich auch Hoffnung. Das mochte ich sehr gerne.

    “Gott der Barbaren” ist eine vielschichtige und informative Abenteuergeschichte, die mir sehr gut gefallen hat und die ich daher gerne weiterempfehle.

    Meine Bewertung: 4 von 5

  5. Cover des Buches Teufelsgrinsen (ISBN: 9783462047592)
    Annelie Wendeberg

    Teufelsgrinsen

     (194)
    Aktuelle Rezension von: june_london

    Inhalt: London, Ende 19. Jhd.: Nachts arbeitet Anna in Londons Elendsvierteln als Krankenschwester und versorgt Kinder, Bettler und Kriminelle. Doch am Tag verkleidet sie sich als Mann und arbeitet als Anton Kronberg, ein angesehener Epidemiologe. Bisher hat niemand ihr Geheimnis aufgedeckt, doch dann begegnet sie dem berühmten Detektiv Sherlock Holmes, der sie mit einem Blick durchschaut. Gemeinsam untersuchen sie einen Fall von absichtlich mit Cholera infizierten Menschen. 

    Eindruck: Die Idee, dass Sherlock Holmes bei seinen Fällen nicht nur von Watson unterstützt wurde, sondern auch eine Frau beteiligt war, hat mich sofort interessiert. 

    Die Charaktere: Anna Kronberg ist eine sehr intelligente und stolze Frau. Sie wollte unbedingt Ärztin werden, doch Frauen war es damals nicht erlaubt Medizin zu studieren. Kurzerhand hat sie sich ein Doppelleben aufgebaut. Sie ist einerseits sehr emotional, hat aber aufgrund ihrer Rolle ein bisschen verlernt, sich wie eine Frau zu verhalten und deshalb auch viele männliche Eigenschaften. Ihre Vergangenheit ist wirklich brutal, weswegen sie ein gestörtes Verhältnis zu Männern hat. Zu Sherlock Holmes muss ich wohl nicht viel sagen. Er ist genial, wirkt meist emotionslos und ist sehr unbeholfen, wenn es um zwischenmenschliche Beziehungen geht.

    Ich konnte sofort in die Geschichte eintauchen. Es war sehr interessant wie Anna den medizinischen Wissensstand dieser Zeit erklärt. Obwohl ich mich auf dem Gebiet nicht auskenne, konnte ich den Erklärungen gut folgen. Man merkt, dass die Autorin selbst eine Wissenschaftlerin ist. Aber insgeheim habe ich auf den Moment gewartet, in dem endlich Sherlock Holmes auftaucht. Das geschah dann auch recht schnell und die Dialoge zwischen ihm und Anna, zwei intelligenten, irgenwie aus der Zeit gefallenen Charakteren, haben mich sehr gut unterhalten. Der Fall bzw. die Verschwörung, die aufgeklärt werden muss, ist auch spannend. Mir hat besonders der wissenschaftliche Schwerpunkt der Geschichte begeisert, da es mal eine nette Abwechslung war. Außerdem werden die Lebensumstände der Menschen im 19. Jhd. schonungslos und realistisch beschrieben. Es war damals wirklich hart in London zu (über)leben. Ich konnte mich sehr gut in die Geschichte und den Schauplatz hinein denken. 

    Eine klare Empfehlung! Ich bin gespannt, wie es weiter geht.

  6. Cover des Buches Mord nach Strich und Faden (ISBN: 9783404176861)
    Frances Brody

    Mord nach Strich und Faden

     (46)
    Aktuelle Rezension von: sommerlese

    Der Krimi "Mord nach Strich und Faden" von Frances Brody erscheint im Bastei Lübbe Verlag. 

    Kate Shackleton ist 31 Jahre alt und Kriegswitwe. Sie hat einen detektivischen Spürsinn und liebt Rätsel. Das mysteriöse Verschwinden des Vaters ihrer Bekannten lässt ihr keine Ruhe und sie beginnt in dem Dorf Bridgestead in Yorkshire mit ihren Nachforschungen. Dort leitete der Verschwundene eine Weberei. Die Dorfbewohner scheinen nicht sonderlich daran interessiert zu sein, diesen Fall aufzuklären. Kate merkt, dass hier etwas nicht stimmt. Aber sie scheint in ein Wespennest gestochen zu haben, denn irgend jemand hat nun Kate auf dem Schirm und geht scheinbar über Leichen.


    Dieser traditionelle Krimi spielt im England der Zwanziger Jahre in einem kleinen Dorf namens Bridgestead. In dieser Zeit liefen die englischen Webereien unter Hochbetrieb, es war eine der Haupteinnahmequellen des Landes. Sehr interessant finde ich die eingestreuten Informationen über die Verarbeitung und das Färben von Wolle. Aber auch die Kleidungsstile und die englische Lebensweise werden bildhaft genau geschildert.
    Kate sucht nach Tabita Braithwaites Vater, der seit über 6 Jahren vermisst wird, er verschwand nach einem missglückten Suizidversuch aus einer Klinik. Der ehemalige Polizist Mr. Sykes hilt Kate bei der Suche nach Joshua Braithwaite in Bridgestead. Merkwürdig ist auch, dass Tabitas Mutter scheinbar kein großes Interesse an dem Verbleib ihres Mannes hat. Steckt sie vielleicht dahinter?

    Es geschehen weitere Morde an Mitarbeitern der Weberei, Sykes übernimmt die Befragung an den Orten, die Kate als Frau damals noch nicht betreten durfte. 

    Vom Erzählstil her lässt sich der Krimi gut lesen, es geht aber häufig sehr ins Detail, was mich in einem Krimi eher stört. Die Charaktere sind sehr zahlreich und irgendwie leblos, sie bleiben mir nicht sonderlich in Erinnerung. Die Befragungen gehen ins Detail und sind sehr umfangreich, leider aber einfach nur nüchtern und sachlich und deshalb kam für mich auch kaum Spannung auf. Kate macht den Eindruck einer jungen Miss Marple, sie lässt sich nicht abwimmeln, beobachtet genau und stellt viele Fragen. Sehr sympathisch wurde sie mir allerdings nicht.

    Dieser Krimi sorgt mit seinem Zeitgeist für historische Atmosphäre und das Ambiente der Webereien macht einen interessanten Eindruck. Die Spurensuche ist zwar unterhaltsam, leider aber zu umfangreich und auch die Spannung blieb hinter meiner Erwartung zurück.  2,5 Sterne, die ich allerdings nicht aufrunden möchte.

     

  7. Cover des Buches Queen Victoria (ISBN: 9783806237849)
    Julia Baird

    Queen Victoria

     (66)
    Aktuelle Rezension von: Jollymare

    Queen Victoria – Julia Baird

    Biographie, wbg Theiss, 598 Seiten

    Inhalt:
    Sie wächst als zukünftige Königin in absoluter Abgeschiedenheit auf. Ihr Onkel sitzt auf den englischen Thron und hat keine Nachfolger. Daher ist es ihr Schicksal die nächste Königin von England zu werden.
    Das einsame Kind träumt sich durch die Kindheit und entwickelt einen sehr ausgeprägten Eigensinn, der ihr auch im vorgeschrittenen Alter nicht abhandenkommt. Als sie früh den Thron besteigen muss sind viele anscheinend Wohlmeinende Personen in ihrer Nähe. Doch erst durch die Heirat mit Albert von Sachsen-Coburg und Gotha kann sie sich von ihrer Übermutter und den politischen Ratgebern distanzieren. Die Ehe der jungen Königin mit Albert steht unter einem guten Stern. Sie bekommen viele Kinder und bis zum frühen Tod ihres Mannes kann sie das Eheleben genießen. Obwohl die die Königin über das halbe Weltreich ist, bestimmt in der Familie Albert das Geschehen und sie ordnet sich freiwillig unter.
    Nach dem frühen Tod ihres Mannes betreibt sie eine zukunftweisende Heiratspolitik bei der sie die führenden Königshäuser zusammenführt. Deutschland, Russland, Dänemark. In vielen Beispielen werden die politischen und familiären Ränkespiele der Herrscherin verdeutlicht.
    Eine große Frau ihrer Zeit und ein Vorbild bis heute.

    Cover:
    Nicht besonders Originell aber trotzdem sachdienlich. Die Verarbeitung ist wie immer gut. Ein Lesebändchen wäre bei einem solch umfangreichen Buch noch von großem Vorteil gewesen.

    Fazit:
    Eine Biographie nach meinem Geschmack. Keine Königin hat ihrer Zeit mehr den Stempel aufgedrückt als diese imposante Frau. Diese Biographie erfüllt alle Ansprüche. Historisch Detailliert hat Julia Baird das Leben, die politischen und historischen Personen sowie der Kontext in der Geschichte zusammengeführt. Nur an wenigen Stellen wird der Erzählfaden nicht spannend genug gehalten. Dokumentiert durch die Bilder entsteht beim Leser ein Roter Faden, dem man gerne durch die Epoche folgt. Damit gehört diese Queen Victoria Biographie für mich zu den besten der letzten Jahre.

  8. Cover des Buches Die Erben von Snowshill Manor (ISBN: 9783765509605)
    Ingrid Kretz

    Die Erben von Snowshill Manor

     (49)
    Aktuelle Rezension von: anne_lay

    Catherine wird aufgrund einer unstandesgemäßen Tändelei nach Snowhill Manor geschickt. Dort soll sie die Gesellschafterin von Lady Darabont sein.

    Was als Strafmaßnahme beginnt und schlecht startet, weil Lady Darabont sie nicht will, gestaltet sich allmählich so, dass Catherine Geheimnissen auf die Spur kommt, die sie eigentlich besser nicht aufspüren sollte ...

    Der Roman ist aus zwei Perspektiven erzählt, die durch die Schauplätze überschrieben und somit gut erkennbar sind. Neben Catherines Sicht erfahre ich auch von einem jungen Mann, Mr. Hastings, der als Verwalter auf dem Nachbargut arbeitet. 

    Einerseits ist die Zeit (wie ich sie mir vorstelle) gut eingefangen. Formulierungen, das enge Korsett des moralisch Erlaubten, die Lebensweise des Adels bilden die Kulisse für die Geschichte aus Lovestory, Aufdeckungsgeschichte und Krimi, wobei letzteres eher angedeutet wird. 

    Gestolpert bin ich über manche Bezüge, die nicht passten und mich bisweilen zum Schmunzeln brachten. Zum Beispiel befindet sich Catherine in einem Rosengarten und "in ihr" steigen Düfte auf. Da streikt mein Kopfkino, weil der Duft eher in die Nase steigt, aber nicht in ihr aufsteigt. Vielleicht knüpft der Duft an Erinnerungen an, die dann aufsteigen ... 

    Es ist kein "Nackenbeißer" und es war wohltuend, auch mal eine zurückhaltende Version eines historischen Liebesromans zu lesen. Trotzdem hat er mich nicht vollkommen überzeugt, konnte mich zu Beginn nicht richtig packen. Da dies aber auch den äußeren Umständen (meinen) geschuldet war, ziehe ich nur einen Stern ab. Die Geschichte hat keine rechte Chance gehabt, mich zu packen, weil ich anderes um die Ohren hatte und mich kaum konzentrieren konnte bzw. wenig Zeit zum Lesen fand. Die Stolperstellen hingegen hätten rein handwerklich besser formuliert werden können.

    Insgesamt fühle ich mich gut unterhalten von einem netten Ausflug in andere Zeiten.

  9. Cover des Buches Die lange Reise (ISBN: 9783462047622)
    Annelie Wendeberg

    Die lange Reise

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Podcast_buecherreich

    SPOILERFREI
    Der zweite Teil der Trilogie hatte mich nicht ganz begeistern können, da die Stimmung deprimierend war und nicht viel "passierte". 
    Dieser dritte Teil jedoch nimmt, nach anfänglich ebenfalls Depri-Stimmung, wieder ordentlich Fahrt auf. Geistreich, tiefgründig und zum Mitfiebern - so empfand ich das Buch und habe es in zwei Sitzungen durchgelesen.

    Meine ausführliche Meinung hört ihr hier:
    http://buecherreich.net/buecherreich-096-was-ich-gelesen-habe-september-2016/#t=3:40.148
  10. Cover des Buches Was vom Tage übrig blieb (ISBN: 9783896677037)
    Kazuo Ishiguro

    Was vom Tage übrig blieb

     (245)
    Aktuelle Rezension von: Liesi_We

    Für das Buch habe ich etwas länger gebraucht als normalerweise. Was keinesfalls ein schlechtes Zeichen ist. Ich musste mich nur erstenmal in die Geschichte und die Schreibweise hineinversetzen. Das Buch ist aufjedenfall nicht ohne Grund mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet worden. Die Geschichte von Stevens - dem Butler- berührt, er erzählt wichtige Einschnitte seines Lebens in seinem sechstägigen Urlaub und manchmal fragte ich mich, wie er die "Würde" hatte, so lange diverse Situationen zu ertragen. 

    Würde und Scherzen sind Themen, die ihn sehr beschäftigen und  ich muss gestehen, durch diese Themen bringt der Autor eine gewisse Lockerheit in die Geschichte. Es handelt von der großen Liebe, einer misslungenen Lebensführung und es dreht sich auch viel um den Nationalsozialismus. Die Sprache ist authentisch mit welcher man die Figur identifiziert, sie ist den 30ger Jahren angepasst und somit erkennt man durch die Sprache selbst, viele Charaktereigenschaften des Protagonisten. Ein sehr lesenswertes Buch!

  11. Cover des Buches Die Frauen am Fluss (ISBN: 9783453360563)
    Katherine Webb

    Die Frauen am Fluss

     (93)
    Aktuelle Rezension von: Herbstrose

    England 1922: Nach einem Skandal, der die aus wohlhabendem Hause stammende Irene in der Londoner Gesellschaft ins Abseits stellte, heiratete sie den Gutsherrn Alistair Hadlight und zog zu ihm nach Slaughterford, einem kleinen Dorf in der Grafschaft Wiltshire. An das Landleben dort konnte sich die junge Frau nur zögerlich gewöhnen, da ihr sowohl Nancy, die Tante ihres Ehemannes und bisherige Gutsherrin, als auch einige Dorfbewohner mit Misstrauen begegneten. Einzig mit Pudding, der 16jährigen Tochter des Dorfarztes und Stallmädchen bei den Hadlights, konnte sie sich anfreunden. Als dann Alistair, Irenes Mann, brutal ermordet und Puddings Bruder Donald verdächtigt wird, begeben sich die beiden Frauen gemeinsam auf die Suche nach der Wahrheit. Dann ist da noch die 17jährige Clemmie, ein stummes Mädchen das in Eli Tanner verliebt ist, dessen Familie als üble Bande im Dorf verschrien ist und die alle auch irgendwie in die Geschichte verwickelt sind. 

    Die britische Schriftstellerin Katherine Webb wurde 1977 geboren und wuchs in der Grafschaft Hampshire im Süden Englands auf. Sie studierte Geschichte an der University of Durham und arbeitete anschließend in einigen Aushilfsjobs als Kellnerin, Verkäuferin, in Bibliotheken und war auch als Hausmädchen in Herrenhäusern tätig. Während dieser Zeit begann sie mit Schreiben. Ihr erster Roman erschien 2011, einige weitere folgten, die alle in der Spiegel-Bestsellerliste erschienen. Nach Aufenthalten in London und Venedig lebt die Autorin heute in der Nähe von Bath/England.

    Die Autorin macht uns zunächst ausführlich mit der geografischen Lage des Ortes Slaughterford mit seinen beiden Mühlen, seinen Bewohnern mit ihren Eigenarten, den wichtigsten Personen und wie sie in Bezug zueinander stehen, bekannt. Dies ist zwar sehr lobenswert, aber wenn etwa ein Drittel des Buches sonst nichts weiter geschieht, wird es ermüdend und langweilig. Als endlich der im Klappentext erwähnte Mord passiert, kommt etwas Schwung in die Geschichte. Leider hält der nicht allzu lange an und es beginnt Nancys und Puddings endlose Suche nach der Wahrheit, nach dem Mörder und nach den Geheimnissen des idyllischen Dorfes. Der Knalleffekt kommt dann zum Ende, als sich die verworrene Geschichte endlich aufklärt und man sich als Leser doch ziemlich veralbert vorkommt. 

    Fazit: Schöner Schreibstil, seltsamer Aufbau mit verschiedenen Zeitebenen – hatte mir mehr erwartet.

  12. Cover des Buches Mond über Sudeley Castle (ISBN: 9783765506055)
    Ingrid Kretz

    Mond über Sudeley Castle

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Pixibuch

    Ein wunderschöner historischer Roman der im England im Jahr1813 spielt und der teils auch kriminalistische Züge in sich trägt, was dem ganzen Geschehen eine unheimliche Spannung verleiht. Louise lebt mit ihrem Mann Peter und dem Sohn auf dem herrlichen Landsitz Sudeley Castle. Sie führen ein ruhiges und geruhsames Leben, als eines Tages ein Brief von Louises Cousine Lilian eintrifft. Sie sei verwitwet und möchte nun die Gastfreundschaft auf Sudeley Castle in Anspruch nehmen. Louise gefällt das gar nicht, denn diese Cousin hat den größten Eklat in Louises Leben verursacht. Doch dann kommt die  Cousine und mit ihr deren Bruder Bradley und dessen zwei  Freunde. Was die vier Gäste alles treiben, weiß man nicht si genau. Sie sind bei Pferderennen vertreten, machen bei Pokerspielen mit, irgendetwas geht nicht mit rechten Dingen zu. Und dann wird auch noch der Sakopharg von Catherine Parr geschändet. Louise bemerkt, dass sich Lilian an ihren Mann Peter heranmacht. Ein Geschichte, die sehr interessant erzählt wird, man nimmt Einblick in das Leben das Landadels zur damaligen Zeit, die schönen weiten Gärten und den geschichtsträchtigen alten Castles Eine wunderbare Reise in die Vergangenheit nach England. Die Protagonisten und Hauptdarsteller sind derart lebens-und wirklichkeitsnah beschrieben, man meint sie neben sich atmen und sprechen zu hören. Eine sehr schöne Unterhaltung mit historischer Kulisse und es wird beschrieben, wie infam und durchtrieben manche Menschen sein können und das Leben einer ganzen Familie auf den Kopf stellen können. In dem Nachwort zum Buch stehen einige Erläuterungen über englische Landsitze und die Regierung und der Könige in dieser Zeit schlechthin. Ein Buch, das auch ein gewisses Maß an Wissen vermittelt.

  13. Cover des Buches Das Haus der sieben Eulen (ISBN: 9783962151720)
    Sylvia Weill

    Das Haus der sieben Eulen

     (20)
    Aktuelle Rezension von: secretworldofbooks

    Wir begleiten in diesen Roman Charlotte. Wie sie ihre Kindheit mit ihrer Schwester und Tanten verbringt. Ihre Jahre im Internat und ihre ersten zarten Liebesgefühlen. Dabei kommt ihre Familie sehr herzlich rüber. Deswegen war ich über den plötzlichen Wandel der Geschichte überrascht. Ihre verschwundene Schwester Edith kommt ihr sehr boshaft entgegen und will ihr auch nichts Gutes. Zum Glück bekommt sie in dieser Notlage Hilfe. 

    Dem Geheimnis was es mit den Eulen im Haus auf sich hat, konnte ich der Geschichte leider nicht entnehmen. 

  14. Cover des Buches Jahrmarkt der Eitelkeit. Dünndruck (ISBN: 9783423011112)
  15. Cover des Buches Die Braut von Ivy Green (ISBN: 9783775159685)
    Julie Klassen

    Die Braut von Ivy Green

     (16)
    Aktuelle Rezension von: nicole8684
    Auch ein Jahr später als in Band 2 (also 1821) stehen dem idyllischen Dorf Ivy Hill und seinen sympathischen Bewohnern so manche Veränderungen bevor. Der Bruder von Mercy hat geheiratet. Mercy muss ihre Schule schließen, ihre hart erkämpfte Selbstständigkeit aufgeben und das Elternhaus für ihren Bruder und seine Familie frei machen. Wie wird es für sie nun weiter gehen? Nimmt sie eine Stelle als Gouvernante an? Auch die Witwe Jane hat vielleicht ihr neues Glück gefunden. Doch dann müsste sie ihr lieb gewonnenes Gasthaus an jemanden verpachten. Wie wird sie sich entscheiden? Und was für ein Geheimnis steckt hinter der geheimnisvollen Schneiderin, die neu im Dorf ist?

    Jeder Band der Reihe hat eine der drei Freundinnen Jane, Rachel und Mercy im Fokus. Nun soll sich das Leben von Mercy Grove von Grund auf ändern. Aber natürlich geht die Geschichte ebenso für die anderen Frauen weiter.

    „Die Braut von Ivy Green“ ist nun leider der letzte Band der Trilogie rund um die Geschehnisse in Ivy Hill. Sehr gelungen fand ich die gekonnte Einbindung vergangener Geschehnisse, aber ich denke, es ist besser die vorherigen Teile gelesen zu haben. Allerdings kann ich es nur bedingt einschätzen, da ich die Teile chronologisch durchschmökert habe.

    Das Cover ist genauso passend gestaltet wie für die beiden Vorgängerbände.
    Jetzt, wo alle drei Bände nebeneinander im Regal stehen, finde ich, dass die Buchrücken etwas langweilig wirken. Ein schönes Panorama von Ivy Hill wäre wesentlich dekorativer. Dick genug sind die Bände ja.

    Der Schreibstil ist unverändert flüssig und perfekt zu lesen. Auch die Kapitellängen sind wieder angenehm bemessen und die unterschiedlichen Handlungsstränge werden alle im genau richtigen Umfang beleuchtet.

    Gekonnt nimmt die Autorin den Leser mit in die Anfänge des 19. Jahrhunderts, zeigt die damaligen Lebensumstände und gesellschaftlichen Bedingungen authentisch auf. Standesunterschiede haben immer noch einen Stellenwert, alleinstehende Frauen können nur schwerlich bestehen und die Gesellschaft erwartet gewisse Verhaltensweisen der Geschlechter.

    Der christliche Glaube ist angenehm mit der Geschichte verwoben. Die Gespräche zwischen James und Mercy spiegeln dies sehr schön wieder. Ansonsten schwingt es immer mal wieder ganz unaufdringlich mit. Ich fand es sehr angenehm dosiert und genau an den richtigen punkten eingebunden, mal tiefergehend und mal eher ungezwungen.

    Viele Charaktere kennt man bereits von den vorherigen Bänden, daher bestand nun bereits große Sympathie für die (meisten) Bewohner von Ivy Hill. Aber auch auf neue Akteure wird nicht verzichtet. Das lässt es spannend, denn auch diese bringen so manches Geheimnis mit.

    Auf fast 500 Seiten hat Julie Klassen erneut eine ideale Mischung aus Gefühl, Tiefsinn, Glaube, Spannung und Historie kreiert. Man kann sich sehr schnell das Dörfchen und seine Einwohner gut vorstellen und durch die detaillierte Schreibweise fühlt man sich gut in die Zeit versetzt.

    Kurzum – ein rundum gelungener Abschluss der Trilogie. Ich mag Mehrteiler eher wenig, aber Ivy Hill wird mir fehlen. 
  16. Cover des Buches Once Upon a River (ISBN: B07JZCWW9F)
    Diane Setterfield

    Once Upon a River

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Wedma

    Folgendes liest man im Klappentext zur Originalausgabe: „An exquisitely crafted multilayered mystery brimming with folklore, suspense and romance as well as with the urgent scientific curiosity of the Darwinian age, Once Upon a River is as richly atmospheric as Setterfield's best seller The Thirteenth Tale.“ Dem kann ich zustimmen.

    Es ist eine charmant wie gekonnt erzählte Geschichte um ein etwa fünf Jähriges Mädchen, das in der Themse gefunden wurde. Ein schwer verletzter Mann brachte sie in der längsten Nacht des Jahres in den nahgelegenen Pub. Nur die Hartnäckigkeit der Krankenschwester rettete die Kleine, denn die anderen Anwesenden, die Gäste wie die Wirte, hatten sie für tot gehalten.

    Schon bald stellte sich die Frage, wohin sie gehörte. Sie sprach kein Wort. Zwei Familien haben sich gemeldet. Noch andere Gestalten waren der Meinung, sie wüssten über ihre Identität Bescheid, und wollten die Kleine im Auge behalten. Im Grunde alle wollte das Mädchen haben. Auch bei denjenigen, die keine Kinder hatten, weckte sie den Wunsch nach eigenen Kindern.

    Eine wohlhabende Familie holte sie aus dem Pub, da die Dame des Hauses überzeugt war, dass es ihre vor zwei Jahren verschwundene Tochter wäre. Der Vater hatte so seine Zweifel. Nach einem halben Jahr entriss der Vertreter der anderen Familie das Mädchen der wieder glücklich gewordenen ersten Familie, auf eine linke Art und Weise, da er das Mädchen vor allen Leuten für seine Tochter erklärte. Was aus dem Ganzen wurde, sollte man lieber selbst lesen.

    Beeindruckend fand ich den zauberhaften Erzählstil sowie die Atmosphäre der Geschichte. Ich hatte den Eindruck, ich wäre zwischen diesen Menschen des späten 19 Jh. und erlebte das Geschehen hautnah. Auch die Figuren fand ich urig, authentisch, wie dem wahren Leben entsprungen, sympathische und weniger liebenswürdige, wie es im Leben so ist, aber alle waren sie des Kennenlernens wert, viele hatten ihre interessanten Vorgeschichten.

    Subtile Spannung hielt gefangen bis zum Schluss. Wer war dieses Mädchen nun, wo gehörte sie hin, warum war sie in dieser Nacht in diesem Boot, was wird nun aus dem Ganzen usw? All diese Fragen ließen nicht locker bis zum Ende. Und das kann sich sehen lassen. Solche Themen wie die Bedeutung der Familie, Familienzusammenhalt, Gut gegen Böse wurden gekonnt in den Erzählteppich eingewoben. Die Geschichte berührt auch emotional, besonders zum Schluss.

    Leider kam es nicht ohne die Stoffwiederholungen aus, auch weil so manche Begebenheit aus diversen Blickwinkeln erzählt wurde. Das Ganze zog sich deshalb in die Länge. Die Handlung erwies sich eher als Aktionsarm. Der Schwerpunkt lag wohl eher auf den Figuren, ihren Geschichten und der Atmosphäre. Die Themse spielte hier eine große Rolle. Der Fluss war vom Anfang bis zum Ende sehr präsent, er wurde wie eine spezielle Figur behandelt, was zweifelsohne sehr gut gelungen ist. Insofern passt das Coverbild sehr gut.

    Leider gibt es den Roman nicht auf Deutsch, was schade ist.

    Auf Englisch kann man es sowohl lesen und auch hören. Juliet Stevenson liest sehr gut, sehr klar und verständlich ist ihre Aussprache. Ihre Darbietung trägt zum Charakter der Geschichte ganz gut bei.

    Fazit: Ein atmosphärisches, uriges Märchen, eher für Erwachsene. Wer gegen mysteriöse Elemente in einer Geschichte nichts hat, findet hier guten Lese-/ Hörstoff für erfüllte Stunden.

  17. Cover des Buches Das Geständnis der Frannie Langton (ISBN: 9783426306703)
    Sara Collins

    Das Geständnis der Frannie Langton

     (11)
    Aktuelle Rezension von: gsimak

    Meine Meinung

     

    Selten habe ich ein Buch gelesen, das mich so zwiegespalten zurück gelassen hat. Frannie Langton ist eine Mulattin, die ihre Gefühle verbirgt. Ich konnte keinerlei Beziehung beim Lesen zu der Protagonistin aufbauen. Hab sie meist verstanden, dennoch nicht mit ihr gefühlt. So ging es mir eigentlich bei allen Protagonisten. Dennoch ist die Geschichte spannend. Frannie reist mit ihrem Mentor von den Kolonien nach England. Sie kann lesen und schreiben. Das ist für eine ehemalige Sklavin etwas ganz Besonderes. In England ist sie eigentlich keine Sklavin mehr. Einen großen Unterschied konnte ich jedoch beim Lesen nicht entdecken. George und Marguerite Benham sind die Herrschaften, für die sie nun arbeitet. Man spürt zwischen den Zeilen, dass diese Ehe nicht aus Liebe geschlossen wurde. Die opiumsüchtige Marguerite vereinnahmt Frannie. Frannie muss nicht mehr in der Küche arbeiten oder Räume säubern. Sie ist ausschließlich für das Wohl ihrer Herrin verantwortlich. Das Buch wechselt ständig zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Der Schreibstil mutet stellenweise poetisch an. Es hat etwas gedauert, bis ich in der Geschichte angekommen bin. Ab einem drittel konnte sie mich voll und ganz mitnehmen. Die Passagen von Frannies Gerichtsverhandlung fand ich besonders spannend. Die Rückblenden aus ihrer Kindheit erklären, warum sie lesen lernen durfte und wer ihr Vater ist. 

    Fazit

    Eine spannende Tragödie, die das London des 19. Jahrhunderts reflektiert. Die reichen Menschen in England sprechen sich gegen Sklavenhandel aus. Davon spürt man jedoch in dieser Geschichte nichts! Sklaverei hat viele Gesichter. Forschungen sollen klären, ob das Hirn eines farbigen Menschen anders ist, als das eines Weißen. Frannie ist eine stolze, zornige junge Frau. Sie lässt den Leser nicht allzu nah an sich heran. Ihr Benehmen spricht oftmals gegen sie. Ihre Liebe ist bedingungslos. Sie entbehrt jeglicher Romantik. Sie wird ihr zum Verhängnis.

    Lasst Euch auf dieses Buch ein. Ihr werdet nicht das Gefühl haben, mit jemanden auf dem Sofa zu sitzen, der voll Herzschmerz eine Geschichte erzählt. Nein! Ihr werdet eher das Gefühl haben, von draußen durch das Fenster zu schauen und dabei einiges sehen. 

    Eine Empfehlung von mir. Danke Sara Collins.

    Lieblingszitat


    Mein Prozess beginnt so, wie mein Leben begann: mit stürmischen Gedränge und Geschiebe und Gespucke. Seite 13.


  18. Cover des Buches Bold Beauty (ISBN: 9783947002443)
    Emilia Fog

    Bold Beauty

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Fleur_de_livres

    Meinung:

    Das Cover ist so herrlich unaufgeregt und gefällt mir gut. Zu sehen ist eine Frau auf einem Pferd, ein Baum und ein Paar. Alles im Schatten und orange-roten Hintergrund.

    Der Schreibstil der Autorin ist leicht und locker. Sie beschreibt das 19. Jahrhundert weder kitschig noch übertrieben. Auch die Figuren sind gut ausgearbeitet und passen in diese Geschichte. Alles in allem, ist es ein wirklich gelungener Debütroman, trotz einiger grammatikalischer Fehler, die ab und an den Lesefluss gestört haben.

    Intrigen, Nostalgie und eine spannende Geschichte machen dieses Buch lesenswert und ich kann es nur empfehlen. Die Wendungen und Überraschungen in der Handlung machen diese noch interessanter und lesenswerter. Auch der Nebenstrang in Form eines kriminalistischen Falls passt sehr gut und lockert die Geschichte noch mal auf.

    Fazit:

    Ein gelungenes Debüt, mit kleinen Schwächen.

  19. Cover des Buches Die Versuchung des Herzogs (ISBN: 9782919801503)
    Christi Caldwell

    Die Versuchung des Herzogs

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Melanie_Ludwig

    Inhalt

    Gabriel Egerton, der Marquis of Waverly, sucht dringend eine Gesellschaftsdame, die das Temperament seiner widerspenstigen Schwester in die richtigen Bahnen lenkt. Er ist Chloe von Herzen zugetan, aber ihr Eigensinn geht ihm gehörig gegen den Strich.


    Für Jane Munroe ist die Stelle als Gesellschafterin im Hause Waverly die Rettung – als uneheliche, mittellose Tochter des Duke of Ravenscourt braucht sie dringend ein Einkommen und ein Dach über dem Kopf. Allerdings ist die unkonventionelle »Mrs Munroe« nicht ganz das, was der Marquis sich für seine Schwester vorgestellt hat und Gabriel möchte Jane schleunigst wieder loswerden.


    Die aber lässt sich nicht so einfach abweisen und Gabriel findet sich wieder in einer höchst unerwünschten Lage – noch eine schwierige Frau braucht er nun wirklich nicht in seinem Haus, vor allem keine, die sein Herz jedes Mal zum Klopfen bringt, wenn sie in der Nähe ist

    Das Buch hat mir gut gefallen. Ich hatte viel spass bei den Sticheleien. Vor allem weil Jane ihm immer wieder verwirrt hat. Ein schönes Buch. 

  20. Cover des Buches Alexandra: A Sweet & Clean Historical Romance (Regency Chase Brides Book 1) (English Edition) (ISBN: 9781634690065)
    Lauren Royal

    Alexandra: A Sweet & Clean Historical Romance (Regency Chase Brides Book 1) (English Edition)

     (1)
    Aktuelle Rezension von: CatiLesemaus
    Alexandra, ihre zwei jüngere Schwestern und ihr älterer Bruder sind vor ein paar Jahren zu Waisen geworden. Der älteste Bruder ist auch verstorben, sodass Griffin, der zweitälteste Sohn, nun der Erbe ist und sich nun um seine Schwestern kümmern muss. Die will er so schnell wie möglich verheiraten, damit er sich keine Sorgen mehr machen muss. Als erstes soll Alexandra verheiratet werden, da sie mit ihren 17 Jahren die Älteste ist. Alexandra hat sich sonst immer gefügt, was ihre Eltern und jetzt ihr Bruder befohlen haben, aber da Griffin beste Freund, Tristan, wieder da ist, ist somit ihre Jugendliebe wieder da. Jetzt will sich Alexandra nicht mehr den Wünschen ihres Bruders fügen, sondern sie will Tris heiraten. Tristan jedoch will nicht heiraten, da ein Skandal sein Familienname beschmutzt hat und die Gesellschaft ihm seitdem nicht mehr akzeptiert. Überwieden Alexandra und Tristan die widrigen Umstände oder ist das das Aus für ihre gemeinsame Zukunft?

    Da ich Jane Austens Romane gerne mag, lese ich ab und zu gerne historische Romane. Ich habe jedoch keine Ahnung von den richtigen gesellschaftliche Verhalten, Regel und Normen der damaligen Zeit. Ich habe mich entschieden dieses Buch zu lesen, weil ich es bei Amazon vor einer Weile kostenlos erworben haben.

    Die grundsätzliche Geschichte ist interessant, da er nicht nur eine Liebesgeschichte ist, sondern auch noch andere Elemente hat. Es wird in diesen Roman viel von Modernisierungen gesprochen, wie Wasserpumpen zum bewässern von Weinfelder oder Gaslampen im Haus. Ich habe keine Ahnung, ob das geschichtlich akurat ist, aber ich glaube den Autorinnen. Dann ist da noch der Part, dass Alexandra durch eigene Nachforschungen herausfinden will, ob dieser Skandal, der Tristan widerfahren ist, tatsächlich so stattgefunden hat. Wenn das beseitig ist, dann sollte sein guter Ruf wieder hergestellt sein und den beiden steht nichts mehr zwischen.

    Ich konnte mich mit Alexandra nicht zu 100% anfreunden. Sie sagt von sich selber, dass sie die gehorsame und liebe Tochter der Familie ist und plötzlich wiedersetzt sich dem allen. Diese Wendung kam mit zu plötzlich.
    Die beiden jüngeren Schwestern mag ich ganz gerne. Ich finde es auch sehr süß, wie sie immer wieder alles so einfädeln, dass Alexadra und Tristan alleine sind. Hier ist mein Problem, dass ich mir ziemlich sicher bin, dass damals eine unverheiratet junge Frau und ein Mann nicht alleine in einem geschlossenen Raum sein durften. Da würde nie und nimmer der Alexandras Bruder mitspielen. Tut er aber trotzdem.
    Griffin mag ich nicht so gerne. Er will seine Schwestern irgendwie beherrschen und sie so schnell wie möglich verheiraten. Seine älteste Schwester ist 17. Auch für damalige Verhältnisse noch sehr jung. Da kann er seinen Schwestern schon etwas mehr Zeit geben. Ich hatte beim Lesen das Gefühle, er will sie einfach los werden, damit sie nicht mehr sein Problem sind. Das kommt mir nicht richtig vor, da er seine Schwestern ja eigentlich mag und sich gut mit denen versteht.

    Abgesehen von einigen eher untypische Verhalten der Charaktere, war mir die Geschichte zu lang gezogen. Man hätte sicherlich das ganze Roman kürzen können, ohne das etwas von der eigentlich Geschichte fehlen würde. Es gab sehr viele Wiederholungen und Hin und her, ohne das etwas zum Fortgang der Geschichte beigetragen hat.

    Positiv anzumerken, ist dass das hier wirklich eine jugendfreie Geschichte ist. Es gab keine Sexszenen, die hätten hier auch nicht reingepasst.

    Wer historische Romane mag, wird seine Freunde hier finden, vor allem wenn man es mit dem eigentlich richtigen gesellschaftlichen Verhalten nicht so eng nimmt. Sonst würde ich eher davon abraten.
    Ich werden die anderen Bücher der Reihe, die Alexandras Schwestern im Fokus haben, nicht mehr lesen. So sehr hat es mich dann doch nicht gereizt. Dieses Buch hier kann man aber sehr gut als Standalone lesen.
  21. Cover des Buches Eine Braut für den Earl (ISBN: 9783960878186)
    Michelle Willingham

    Eine Braut für den Earl

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Arimops

    England, 1846: Lady Rose Thornton hätte in ihrem Garten nichts weniger erwartet als einen gutaussehenden halbnackten Mann, der behauptet, der Earl of Ashton zu sein. Dieser beteuert, dass er überfallen und ausgeraubt wurde. Doch kann sie dem vermeintlichen Earl vertrauen – oder ist er nur ein ein verarmter Fremder, der sie hinters Licht führen will? Kurzerhand gehen die beiden einen Deal ein, aus dem sich einen tiefe Freundschaft entwickelt. Und gerade als es zwischen der Lady und dem Earl zu knistern beginnt, bedrohen dunkle Geheimnisse über Iains Geburtsrecht die wachsenden Gefühle der beiden ...

    Diese Geschichte liest sich leicht und seicht so weg, manchmal störten mich die vielen Wiederholungen a la er will sie aber wie kann er nur sie ist ja eigentlich zu gut für ihn....und sie will ihn auch aber er kann ja nichts mit ihr anfangen....

    Naja, die anderen Protagonisten waren alle etwas flach gehalten, ich fand die Story insgesamt so la la. Ich glaube ich hätte mich in der Epoche als Frau zu Tode gelangweilt. Ständig darauf zu warten, das ein Mann einen heiratet und sonst schön brav zuhause und viel auf dem Zimmer, Wände anstarren.?..

    Als Rezensionsexemplar war es okay, aber kaufen würde ich das Buch nicht.

  22. Cover des Buches Geschäftliche Beziehungen: Historischer Liebesroman (ISBN: B07BV9MG3P)
    Leah Hasjak

    Geschäftliche Beziehungen: Historischer Liebesroman

     (9)
    Aktuelle Rezension von: RobynLumen



           Ich mag die Bücher dieser Autorin einfach so gerne. Da will man bloss ein paar Seiten lesen und Stunden später hat man noch immer nicht aufgehört... mein gestrenges Urteil lautet deswegen: historische Unterhaltungsliteratur mit Augenzwinkern, vielschichtige Romantik mit starken Frauencharakteren und die Männer sind auch nicht übel. Lesen!


  23. Cover des Buches Mr. Fitzwilliam Darcy: The Last Man in the World (A Pride & Prejudice Variation Book 5) (English Edition) (ISBN: 9781402246289)
    Abigail Reynolds

    Mr. Fitzwilliam Darcy: The Last Man in the World (A Pride & Prejudice Variation Book 5) (English Edition)

     (1)
    Aktuelle Rezension von: CatiLesemaus
    Was wäre wenn, Mr. Darcy Elizabeth beim ersten Heiratsantrag küsst und sie dabei von Colonel Fitzwilliam gesehen werden? Damit kein Skandal aufkommt, sagt Elizabeth ja zur Hochzeit. Mr. Darcy ist überglücklich, für Elizabeth ist es das schlimmste , was sie sich vorstellen konnte. Innerhalb weniger Zeit sind die beiden verheiratet und auf dem Weg nach Pemberley. Dort angekommen, findet Mr. Darcy bald raus, dass Elizabeth gar nicht glücklich über ihre Ehe ist. Es scheint, dass diese neue Ehe zum scheitern verurteilt ist...

    Abigail Reynolds ist einer meine Lieblingsautorin was Stolz und Voruteil Variation anbetrifft. Ich habe so gut wie alle ihre Werke gelesen und dieser hier ist definiv mein Lieblingswerk. Es lässt sich leicht lesen, sodass ich es selbst schon ein paar Mal gelesen habe.

    Mir gefällt es hier, dass Elizabeth und Darcy sich nach und nach kennenlernen. Es ist ein Prozess, der in der Geschichte deutlich wird. Der Fokus dieser Geschichte liegt eben auf die (erzwungene) Ehe zwischen den beiden. Zwei Personen, die sich quasi nicht kennen, also braucht es Zeit.
    Mir gefällt es auch, dass Elizabeth nicht sofort die beste Freundin von Georgiana wird. Das kommt in vielen Variationen einfach zu häufig vor.
    Die andere Charaktere der Stolz und Vorurteil Welt kommen quasi gar nicht vor, aber auch das ist für mich hier in Ordnung. Das Buch wird hauptsächlich aus Elizabeths Sicht geschrieben, deshalb passt das insgesamt.

    Sicherlich könnte man an der einen oder anderen Stelle meckern, aber mir gefällt diese Variation einfach sofort gut, dass ich daran selber nichts Negatives auszusetzen habe.
    Jeder, der nicht genug von Stolz und Vorteil kriegen kann, ist hier genau richtig. Genauso wie bei den anderen Romane von Abigail Reynolds.
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