Bücher mit dem Tag "england"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "england" gekennzeichnet haben.

4.675 Bücher

  1. Cover des Buches Stolz und Vorurteil (ISBN: 9783150207680)
    Jane Austen

    Stolz und Vorurteil

    (4.056)
    Aktuelle Rezension von: irinadoesty

    Stolz und Vorurteil war für mich eine richtig schöne Leseerfahrung. Ich konnte mich gut in die Geschichte hineinversetzen und habe das ruhige, elegante Tempo sehr genossen.


    Die Übersetzung hat mir besonders gefallen, da sie sehr flüssig ist und den Text leicht zugänglich macht. Man merkt, wie viel Wert auf eine gute Sprache gelegt wurde.


    Die Beziehungen zwischen den Figuren sind spannend und fein ausgearbeitet. Insgesamt ein Buch, das man entspannt lesen und einfach genießen kann.


  2. Cover des Buches Ein ganzes halbes Jahr (ISBN: 9783499012426)
    Jojo Moyes

    Ein ganzes halbes Jahr

    (11.881)
    Aktuelle Rezension von: Tamara-Usenbenz

    Dieses Buch hat so einiges mit mir angestellt. Beim Lesen habe ich geschmunzelt, dann habe ich sehr intensiv gefühlt. Die Protagonisten wachsen einem mit der Zeit unglaublich schnell ans Herz.

    Und obwohl ich Happy Ends liebe, war dies eines der schönsten Bücher, die ich je gelesen habe. Ich weiß noch ganz genau, wann und wo ich das Buch beendet habe: nachts um 1:00 Uhr in unserem Campervan in Griechenland. Während alle anderen schon schliefen, schluchzte ich leise in mein Kissen und trotzdem war es so schöööööön.

    Denn Liebe heißt manchmal eben auch: loslassen.

  3. Cover des Buches Harry Potter und der Stein der Weisen (Harry Potter 1) (ISBN: 9783551322814)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und der Stein der Weisen (Harry Potter 1)

    (19.531)
    Aktuelle Rezension von: Michelle0902

    Harry Potter und der Stein der Weisen verzaubert mit einer magischen Welt, die zugleich vertraut und neu wirkt. Humor, Freundschaft und Spannung tragen die Geschichte. Manche Effekte und Figuren bleiben flach, doch als Auftakt ist es charmant, warm und fesselnd. Ein zeitloser Start in ein großes Abenteuer Wow

  4. Cover des Buches After truth (ISBN: 9783453428928)
    Anna Todd

    After truth

    (3.343)
    Aktuelle Rezension von: Gina_1234

    „After Truth“ schildert, wie Tessa versucht nach dem Vertrauensbruch zu sich zu finden, während Hardin mit seinen Fehlern ringt und der Sog ihrer Beziehung die Grenzen zwischen Vernunft und Leidenschaft verschwimmen lässt. Anna Todd bringt Toxizität und Verletzlichkeit ihrer Figuren überzeugend auf den Punkt; kurze Kapitel, packende Cliffhanger und eine ehrliche, ungeschönte Perspektive verleihen dem Roman eine besondere Dynamik. Die Entwicklung hin zur Selbstachtung und die Frage nach dem Wert von Ehrlichkeit machen diesen zweiten Teil zu einer emotionalen Achterbahnfahrt, die nachhaltig bewegt

  5. Cover des Buches 1984 (ISBN: 9783328111368)
    George Orwell

    1984

    (4.264)
    Aktuelle Rezension von: east

    Über 75 Jahre ist es her, dass Orwells kritische Dystopie zum ersten Mal erschien. Doch auch in der heutigen Zeit bleibt diese Geschichte aktueller, denn je und Winston Smiths Kampf gegen die Windmühlen der totalen Kontrolle wirkt nicht wie eine Erzählung aus längst vergessener Zeit und leider auch nicht wie Science-Fiction.

     

    Mit kritischem Blick und scharfer Zunge beschreibt Orwell eine Welt, in der keine Gesetze herrschen und doch niemand frei ist, eigene Entscheidungen zu treffen, eine Welt, die das Individuum nicht kennt und die Wahrheit verleugnet. Seine Geschichte ist verstörend und zeigt den Menschen auf seine schlimmste Art, gierig, rücksichtslos machthungrig und jeglichem Verstand gegenüber blind. Aber sie ist auch voller messerscharfer Beobachtungen, die heute noch genauso gültig sind, wie im letzten Jahrhundert.

     

    Apropos letztes Jahrhundert: Orwells Frauenbild ist eher unangenehm, was natürlich seiner Zeit geschuldet ist, aber dennoch sauer aufstößt. Er hat die schlimmste Art von Gleichberechtigung geschaffen: Gemeinsame Rechtlosigkeit, schrieb aber trotzdem einen Protagonisten, der alle Frauen auf ihr Aussehen oder Mutterschaft reduziert.

     

    Davon einmal angesehen bleibt 1984 ein Meisterwerk von einer Dystopie, auch wenn die Lektüre keinesfalls angenehm ist, viel zu deprimierend ist Winstons Leben, seine Welt und die Ausweglosigkeit der totalen Überwachung. Verstörend und grausam ist dieses Buch, aber auch intelligent, eben eines, das man gelesen haben sollte, gerade in solch turbulenten Zeiten.


  6. Cover des Buches Save Me: Special Edition (ISBN: 9783736323001)
    Mona Kasten

    Save Me: Special Edition

    (3.534)
    Aktuelle Rezension von: Mrs_Sabrina

    Ich habe die Serie vorgeschlagen bekommen und konnte schlecht ohne die Bücher starten. Ich muss sagen, ich hatte die 3 Bücher in 2 Tagen durchgelesen. Es entsteht ein angenehmes, leichtes Gefühl mit Lust auf mehr. Ich konnte keines der Bücher weglegen!

    Die Gefühlswelten der einzelnen Protagonisten ist so schön beschrieben, dass man sich sofort einfindet und mit jedem einzelnen mitfiebert.

  7. Cover des Buches Harry Potter und die Kammer des Schreckens (Harry Potter 2) (ISBN: 9783551322821)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und die Kammer des Schreckens (Harry Potter 2)

    (11.540)
    Aktuelle Rezension von: Michelle0902

    Harry Potter und die Kammer des Schreckens steigert die Spannung und erweitert die magische Welt eindrucksvoll. Düsterer Ton, cleverer Humor und starke Freundschaften fesseln bis zum Schluss. Ich bin begeistert: Ein gelungener, mutiger zweiter Teil. Das buch  mischt Rätsel und Gefahr, Hogwarts wirkt lebendig

  8. Cover des Buches Harry Potter und der Orden des Phönix (Harry Potter 5) (ISBN: 9783551322852)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und der Orden des Phönix (Harry Potter 5)

    (9.963)
    Aktuelle Rezension von: Simy96

    Schrift super klein für die vielen Seiten. Zwischendurch hatte ich eine kleine Flaute, habe mich jedoch zusammen gerissen, da die Erzählung an sich wirklich sehr spannend ist! An den Schreibstil von J.K. Rowling habe ich mich mittlerweile nach 5 Bände gewöhnt.

    Zur Geschichte an sich.. ich habe mir die Filme zik Mal angeschaut und wollte nun endlich mal die Bücher lesen. Bei jedem Buch bis jetzt erzähle ich meinem Mann von den Differenzen oder den fehlenden Szenen von Film zu Buch. Die Bücher MUSS man gelesen haben! Die Gefühle die im Film vielleicht nicht so rüberkommen, kommen auf Papier um so mehr zur Geltung. Ich finde J.K. Rowling hat wirklich sehr sehr gute Arbeit geleistet, was die Beschreibung der Gefühle angeht. Ich spüre die Gefühle wirklich raus.
    Die Wut die ich beim lesen in mir gespürt hatte und das alles nur wegen Dolores Umbridge oder als ich an der Szene von Sirius Tod angelangt bin, da konnte ich nicht anders wie Weinen! Da hat mir jedoch etwas gefehlt eine kleines Winziges Wort welches Sirius zu Harry sagte, dass viel ausmacht.. “gut gemacht, James!” stand im Buch leider nicht so drin..

    Fazit: wie erwähnt muss man die Bücher einfach gelesen haben um Harry Potter wirklich bis ins tiefste zu verstehen, da wirklich viele Szenen (verständlich aufgrund der Länge) im Film fehlen, die ich aber wirklich gerne verfilmt gesehen hätte. Ich habe das Buch geliebt aufgrund der vielen Details, daher wirklich immer sehr zu empfehlen!

  9. Cover des Buches Harry Potter und der Feuerkelch (Harry Potter 4) (ISBN: 9783551322845)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und der Feuerkelch (Harry Potter 4)

    (11.484)
    Aktuelle Rezension von: leniisbooks

    Mit Harry Potter und der Feuerkelch erreicht J.K. Rowlings Reihe einen entscheidenden Wendepunkt. Der vierte Band ist spürbar düsterer, komplexer und emotionaler als seine Vorgänger – und markiert den Übergang von einer magischen Abenteuergeschichte hin zu einer Erzählung über Verlust, Verantwortung und die Realität des Bösen.


    Im Mittelpunkt steht das Trimagische Turnier, ein spektakulärer Wettkampf zwischen drei Zauberschulen, der Spannung, Gefahr und Abwechslung in den Schulalltag von Hogwarts bringt. Dass Harry wider Willen in das Turnier hineingezogen wird, verstärkt das Gefühl von Ausgeliefertsein, das diesen Band prägt. Die Aufgaben sind kreativ, nervenaufreibend und fordern Harry körperlich wie psychisch heraus – doch sie sind letztlich nur der Auftakt zu etwas weitaus Bedrohlicherem.


    Harry selbst macht in diesem Band eine deutliche Entwicklung durch. Er ist isolierter als zuvor, steht unter enormem Druck und wird zunehmend gezwungen, Entscheidungen zu treffen, für die er eigentlich noch zu jung ist. Besonders eindrücklich ist dabei, wie realistisch seine Überforderung dargestellt wird. Er ist kein strahlender Held, sondern ein Jugendlicher, der an den Erwartungen von außen zu zerbrechen droht.


    Auch die Freundschaften stehen nicht mehr selbstverständlich fest. Der Konflikt mit Ron zeigt, dass selbst enge Bindungen unter Misstrauen und Neid leiden können. Umso bedeutender ist die Rolle von Hermine, die sich als emotionale Konstante erweist und den Kern der Freundschaft bewahrt. Diese zwischenmenschlichen Spannungen verleihen der Geschichte zusätzliche Tiefe und Glaubwürdigkeit.


    Die neuen Figuren bereichern den Roman spürbar. Cedric Diggory bleibt als fairer, sympathischer Rivale besonders in Erinnerung, während Charaktere wie Fleur Delacour und Viktor Krum neue Perspektiven auf die Zaubererwelt eröffnen. Auch das Konzept internationaler Zauberschulen erweitert das Universum, selbst wenn dieses Potenzial nicht vollständig ausgeschöpft wird.


    Der wahre Einschnitt erfolgt jedoch im Finale. Die Rückkehr Lord Voldemorts ist kalt, brutal und endgültig. Cedrics Tod trifft unvorbereitet und macht unmissverständlich klar, dass die Zeit der spielerischen Abenteuer vorbei ist. Dieser Moment zerstört die letzte Illusion von Sicherheit und verändert die gesamte Tonalität der Reihe nachhaltig.


    J.K. Rowling gelingt es meisterhaft, Spannung und emotionale Wucht zu verbinden. Der Feuerkelch ist nicht nur ein erzählerisch starker Band, sondern auch ein thematisch wichtiger: Er handelt von dem Verlust von Unschuld, von Angst und davon, wie man weiterlebt, wenn das Böse nicht mehr abstrakt ist.


    Fazit:

    Harry Potter und der Feuerkelch ist ein kraftvoller, düsterer und wegweisender Teil der Reihe. Mit dem Trimagischen Turnier als faszinierendem Rahmen und einem erschütternden Finale setzt der Roman neue Maßstäbe und bereitet den Boden für die kommenden Konflikte. Ein unverzichtbarer Band, der zeigt, wie erwachsen diese Geschichte geworden ist. 


  10. Cover des Buches Die Säulen der Erde (ISBN: 9783404178124)
    Ken Follett

    Die Säulen der Erde

    (6.248)
    Aktuelle Rezension von: Mikey

    Ich möchte diesmal die Geschichte nicht ausführlich schildern, nur soviel: Philip, der neue Prior der Abtei zu Kingsbridge, möchte zum Ruhme Gottes eine neue Kathedrale erbauen lassen. Ebenso der Steinmetz Tom Builder, dessen Lebenstraum es ist, als Dombaumeister an einem solchen Vorhaben mitzuwirken. Er kam mit seiner Gefährtin Ellen und ihren Kindern in Kingsbridge an, um nach Arbeit zu ersuchen. Doch beide sind nicht verheiratet, zudem verbirgt Ellen ein Geheimnis aus der Vergangenheit, welches einigen Mächtigen, insbesonders Bischof Waleran, einem Gegenspieler von Philip, gefährlich werden kann.

    Auch Aliena, Tochter des Grafen von Shiring, kommt nach Kingsbridge, nachdem ihr Vater als Verräter gefangen genommen wird und sie dadurch Titel und Zuhause verliert. Ihr Gegenspieler ist William Hamleigh, der neue Graf von Shiring.

    Um diese Konstellation entspinnt sich ein Mittelalterroman um Liebe und Gewalt, Macht und Intrigen.


    Ken Follett zeigt sich wieder einmal als Meister des Intrigantenstadels. Es geht ständig hin und her, mal hat der eine die Oberhand, mal der andere. Die Spannung bleibt dabei erhalten, weil die wirklich Bösen erst am Ende ihre gerechte Strafe bekommen. Das dies aber dann doch passiert, schafft Genugtuung, weist den Roman aber auch als Trivialliteratur aus, das aber im besten Sinn.

    Das schwächste Kapitel, weil am wenigsten überzeugend ist dabei meiner Meinung nach das Zwölfte, in dem sich Aliena mit ihrem gerade neugeborenen Baby zu Fuß auf die Suche nach dem leiblichen Vater macht, dabei bis nach Toledo kommt, ihn schließlich in Paris wiederfindet, um dann mit ihm zusammen, dabei eine wundertätige Madonnenfigur, durch diese sehr viel gesammeltes Geld und im Anhang noch ein Haufen Handwerker für den Kathedralenbau, nach Kingsbridge zurückkehrt. Das ist einfach "zuviel des Guten" und dazu wenig überzeugend.

    Überhaupt wirkt das Buch zum Ende hin arg gerafft, es fällt immer auf, wenn ein Autor sich am Anfang Zeit zum Entspinnen der Geschichte nimmt, zum Ende aber stark zusammenkürzt. (Das, was mich meistens stört.)

    Trotz allem fühlt man sich gut unterhalten und darum geht es ja in solch einem Roman, man muss nicht viel dabei denken und kann somit die knapp 1300 Seiten in ein bis zwei Wochen durchlesen.


    Denn wir haben es hier eben nicht mit einem Sittengemälde des sich langsam neigenden Mittelalters zu tun, Follett schildert die Zustände für den heutigen Leser anschaulich, ob dabei aber auch realistisch, möchte ich fast bezweifeln. Manches wirkt unglaubhaft.

    Sehr ausführlich sind die architektonischen Anforderungen, die mit dem Bau einer Kathedrale in der Zeit des Überganges von der Romanik zur Gotik verbunden sind, beschrieben. Man kann nachvollziehen, mit welchen Problemstellungen die damaligen Baumeister zu tun hatten.


    Ein Roman also mit historischen Schwächen aber einer sehr spannenden Handlung. Insgesamt eine Leseempfehlung für lange Winterabende, ein Buch, was man ohne größeren Nachhall lesen und dann wieder weglegen kann und das muss ja auch mal sein.
    Drei oder vier Sterne? Meistens gehe ich, wenn ich dazwischen liege, nach unten, diesmal aufgrund des spannenden Plots aber nach oben.


  11. Cover des Buches Rubinrot (ISBN: 9783401506005)
    Kerstin Gier

    Rubinrot

    (14.321)
    Aktuelle Rezension von: traumweltenwanderer

    ... eine chaotische Kombination, mit der sich die 16-jährige Gwendolyn plötzlich auseinandersetzen muss. Denn sie ist die Letzte im Kreis von 12 Zeitreisenden, mit denen sich eine Londoner Geheimloge befasst. Genau diese ultrageheime Geheimloge macht Gwendolyn nun das Leben schwer. Da hilft es auch nicht, dass sie einen Zeitreisebegleiter hat - der sieht nämlich unverschämt gut aus und bringt Gwen fast die ganze Zeit auf die Palme.

    Schon seit Jahren ist die Edelsteintrilogie eine meiner liebsten Reihen. 

    Denn es steht fest:

    1. Man lacht, fühlt und fiebert mit.

    2. Die Zeit vergeht wie im Flug und

    3. Man merkt überhaupt nicht, dass man liest.

    Sympathische, liebenswürdige Charaktere mit Macken zum Gernhaben machen es einem leicht, in dieser magischen Welt zu versinken. Dazu kommt ein humorvoller und leichter Schreibstil, der einen durch die Seiten zieht. Es wurde nie langweilig und ehe man sich versieht, ist das Buch auch schon zu Ende.

    Am besten hat man dann sofort den zweiten Teil parat, denn den Cliffhanger kann man so einfach nicht stehen lassen. Spannend, humorvoll und voller Gefühl.

    Außerdem: Parallelen zur Verfilmung findet man auf jeden Fall, wenn auch nicht zu 100%.

  12. Cover des Buches Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (Harry Potter 7) (ISBN: 9783551322876)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (Harry Potter 7)

    (9.839)
    Aktuelle Rezension von: Argentumverde

    Harry, Ron und Hermine sind auf der Suche nach den Horkruxen Voldemorts. Doch das ist nicht so einfach, denn die verbliebenen Horkruxe könnten überall sein. Es beginnt ein Roadtrip gegen die Zeit, der nicht nur darüber entscheidet, ob Harry am Ende Voldemort etwas entgegenzusetzen hat, sondern auch die Freundschaft und den Zusammenhalt des Trios, aber auch aller Gegner Voldemorts auf die härtest Probe überhaupt stellt. 

    Die düstere Atmosphäre, die Spannung und die emotionale Tiefe des Buches ist intensiver als in allen Vorgängerbänden. Die detaillierte Ausarbeitung der Handlung bleibt die größte Stärke der Autorin, selbst wenn sie die Geduld des Lesers teils auf eine echte Probe stellt. Die Verbindung aller Elemente zu einem großen Ganzen ist gut gelungen und plausibel. Kleinere Logikfehler stören wohl eher nur wenige Leser. Mit einem fulminanten Ende ist das letzte Drittel des Buches schier nicht mehr aus der Hand zu legen und erinnert einmal mehr daran, warum man einst mit der Reihe begonnen hat: Nicht die Magie des Zauberns ist entscheidend, sondern die Magie echten Mutes, der Freundschaft und des Zusammenhaltes.

    Mein Fazit: Hier endet mein Re-Read und auch hier habe ich die Lesezeit wieder genossen. Es hat sich gelohnt noch mal, nach so vielen Jahren nach Hogwarts zurückzukehren und mit einem ganz anderen Blick die Abenteuer erneut mitzuerleben. Noch mal werde ich sicherlich nicht zu den Büchern greifen, dazu gibt es einfach zu viel Anderes zu lesen, aber es war auch dieses Mal einfach eine magische Lesezeit.

  13. Cover des Buches Emily Brontë, Sturmhöhe. Vollständige Ausgabe des englischen Klassikers. Schmuckausgabe mit Goldprägung (ISBN: 9783730612835)
    Emily Brontë

    Emily Brontë, Sturmhöhe. Vollständige Ausgabe des englischen Klassikers. Schmuckausgabe mit Goldprägung

    (2.040)
    Aktuelle Rezension von: Eleonora

    Nachdem der neue Mieter von Thrushcross Grange Mr. Lockwood vom Anwesen seines aufbrausenden Vermieters Heathcliff Earnshaw durch Schnee und Eis geflohen ist, erfährt er von seiner Dienstmagd Ellen Dean die Geschichte der Familie Earnshaw und Linton.

    Es ist eine Geschichte voller Hass, Rache, obsessiver Liebe, Kontrolle und Eifersucht.

    Aufgewachsen als schwächliches Adoptivkind entwickelte sich Heathcliff Earnshaw schnell zum großen starken Hünen. Anfangs verabscheuten ihn seine Geschwister Catherine und Hindley noch, doch dann verliebten sich Catherine und Heathcliffe ineinander. Trotzdem lehnte sie ihn als zukünftigen Ehemann ab, heiratete stattdessen den wohlhabenden Nachbarssohn Edgar Linton und startete damit eine brutale Familienfehde zwischen den Earnshaws und Lintons unter der auch noch die Kinder bis dato zu leiden haben.📖


    Mindestens zweimal hatte ich in der Vergangenheit schon versucht diesen Klassiker zu lesen und hatte ihn doch wieder abgebrochen. Diesmal wollte ich es durchziehen um mir endlich ein richtiges Urteil bilden zu können. Das unterscheidet sich jedoch nun in keiner Weise von meinem ersten Eindruck, den ich schon bei allersten Mal Reinlesen damals hatte. Welch Brutalität, welch Selbstsucht, welch Hass! Alle Charaktere waren durchwegs furchtbar unsympathisch und man konnte mit niemandem mitfühlen. Lediglich der neue Mieter von Thrushcross Grange Mr. Lockwood und die Dienstmagd Ellen Dean erschienen noch freundlich und annehmbar. 

    Welch merkwürdige Freude und Fantasie hatte Emily Brontë solche unliebsamen Charaktere entstehen zu lassen? In der Geschichte gab es keinerlei Herz, kein Mitgefühl, keine Freude. Sie war wie eine finstere Wolke durch die man lief. Ich kann in keinster Weise verstehen, wie man sie als Liebesgeschichte interpretieren kann. Das war keine Liebe, das war wahnhafte Obsession gepaart mit Kontrollsucht, Eifersucht und Missgunst. Keiner der Charaktere war irgendwie bereit sich zu ändern, seinen Stolz beiseite zu schieben oder irgendetwas Selbstloses zu tun und wäre es noch so klein gewesen. Lediglich Hareton, Hindleys und  Frances Sohn, entwickelte sich zum Schluss ein wenig zum Besseren. Immerhin. Niemand gönnte irgendjemanden irgendetwas. Es war ein ständiger Krieg. Kinder und Frauen wurden geschlagen, Hunde aufgehängt.

    Heathcliff war ein gewalttätiges, manipulatives Monster vor dem sich alle fürchteten. Weil seine Liebe unerfüllt blieb mussten alle anderen leiden. Von Rachsucht getrieben und von Hass zerfressen stürzte er sie alle ins Unglück.

    Seine große Liebe Catherine bot ihm Paroli, war aber mindestens genauso unsympathisch mit ihren hysterischen Ausbrüchen und zügellosen Temperament. Eigentlich hatten sie sich gegenseitig verdient und wären schließlich wohl zu Lebzeiten gemeinsam zugrunde gegangen.

    Alle mussten durch ihre Geschichte leiden.

    Die Frauen neben Catherine, Isabella und ihre eigene Tochter Catherine, waren ebenfalls kaum zu ertragen mit ihrer überbordernden Naivität und Eigensinn. Schlussendlich landeten sie dadurch auch in ihrer eigenen Misere.

    Und von Heathcliffs Sohn Linton, dem fiesen, hinterhältigen Wurm, möchte ich erst gar nicht anfangen.

    Dass ein Mann dunkler Haut- und Augenfarbe (Heathcliff) hier die Wurzel allen Übels war missfiel mir ebenso, muss man aber wohl im Kontext der Zeit sehen, in der die Geschichte geschrieben wurde.

    Das Ende zeigte immerhin einen Silberstreifen auf, Heathcliff hätte ich aber ein anderes gewünscht, so wie er alle (und auch mich als Leserin) gequält hat.

    Trotz allem und trotz des Alters ließ sich die Geschichte einfach lesen auch wenn öfter mal im Dialekt gesprochen wurde. Erwähnen muss man hier eventuell auch, dass so einige Kraftausdrücke, vorallem gegen Frauen, verwendet wurden.

    Das Buch hat mich ziemlich erschöpft und auch verärgert. Die Brutalität und Theatralik war einfach schwer zu ertragen. 

    Das hat Emily Brontë definitiv gut hinbekommen. Respekt auch dafür, dass sie so ein Buch zu ihrer Zeit geschrieben hat und veröffentlichen konnte. Für mich ist es jedenfalls keines, das ich nochmals lesen würde und ich kann die Begeisterung so vieler dafür absolut nicht verstehen. 

    Lieber würde ich demnächst nochmal etwas von ihren Schwestern lesen, denn ,,Jane Eyre" z.B. hat mir sehr gut gefallen. Sorry, Emily!

    Von diesem Buch konnte ich leider nichts mitnehmen außer durch die ganzen Wut in der Geschichte selbst wütend geworden zu sein.

    Meiner Meinung nach hätten andere klassische Werke eher die viele Aufmerksamkeit verdient (z.B. in Form von Schmuckausgaben) die dieses Buch erhält.

    Ich runde auf äußerst freundlich gesinnte (3/5)⭐️ auf.😑



  14. Cover des Buches Die Seiten der Welt (ISBN: 9783596198528)
    Kai Meyer

    Die Seiten der Welt

    (1.539)
    Aktuelle Rezension von: Lumien

    Ich habe ein Weilchen gebraucht um mich in cid Welt einzufinden,aber eigentlich ist es eine gute und  Geschichte mit neuen Elementen.

    Mal was ganz Neues.Mir gefällt,dass es nicht das übliche Vampir - Magier Universum ist.

    Mein Leserinnenherz verkraftet nur die vielen Verluste nicht , aber das gehört wohl zu manchen Geschichten dazu 🫣

    Cool wäre eine Anspielung in der Mitte des Buches,welches ich hier in den Händen halte.

  15. Cover des Buches After love (ISBN: 9783453428935)
    Anna Todd

    After love

    (2.704)
    Aktuelle Rezension von: Gina_1234

    Im dritten Band werden die Konflikte und Versöhnungen zwischen Tessa und Hardin vielschichtiger, die Figuren wachsen an ihren Entscheidungen und erleben Momente der Selbstreflexion und des Neuanfangs. Der Wechsel zwischen Verletzung, Aufbruch und tiefer Verbundenheit entfaltet echten Lesesog, unterstützt von modernen Erzählelementen wie Chats und Tagebucheinträgen. Auch Nebenhandlungen und die Entwicklung der Familie verleihen „After Love“ besonders viel Tiefe und Authentizität, sodass das Buch einen bedeutenden Zwischenschritt in der Reihe markiert

  16. Cover des Buches Silber - Das erste Buch der Träume (ISBN: 9783949465215)
    Kerstin Gier

    Silber - Das erste Buch der Träume

    (7.456)
    Aktuelle Rezension von: GlitzerFehler

    Silber – Das erste Buch der Träume hat mich von der ersten Seite an begeistert. Kerstin Gier schafft es, eine faszinierende Mischung aus Realität, Romantik, Humor und Fantasy zu erzählen, die sich wunderbar leicht und gleichzeitig spannend liest.


    Die Protagonistin Liv ist eine sympathische, schlagfertige Hauptfigur, mit der man sofort mitfiebert. Besonders gefallen hat mir ihr trockener Humor und die authentischen Dialoge – typisch Kerstin Gier. Die Nebenfiguren, vor allem Livs Familie und die geheimnisvollen Jungs aus der Schule, sind liebevoll ausgearbeitet und verleihen der Geschichte zusätzliche Tiefe.


    Das Highlight des Buches ist eindeutig die Traumwelt. Die Idee, dass Menschen sich in gemeinsamen Träumen treffen können, ist originell umgesetzt und sorgt für eine geheimnisvolle, stellenweise sogar düstere Atmosphäre. Die Traumsequenzen sind kreativ, bildhaft und unterscheiden sich angenehm von klassischer Fantasy.


    Auch der Spannungsaufbau ist sehr gelungen: Nach und nach werden Geheimnisse enthüllt, ohne dass die Geschichte jemals langatmig wirkt. Gleichzeitig kommt die romantische Komponente nicht zu kurz, bleibt aber angenehm unaufdringlich.


    Insgesamt ist Silber – Das erste Buch der Träume ein fantasievoller, humorvoller und fesselnder Auftakt einer Reihe, der Lust auf mehr macht. Absolut empfehlenswert für alle, die moderne Fantasy mit Charme, Witz und einer Prise Romantik mögen!


  17. Cover des Buches Biblioteca Obscura: Das Bildnis des Dorian Gray (ISBN: 9783845854403)
    Oscar Wilde

    Biblioteca Obscura: Das Bildnis des Dorian Gray

    (2.018)
    Aktuelle Rezension von: SunnySue

    "Nun, der Weg der Paradoxe ist der Weg der Wahrheit. Um die Wirklichkeit zu prüfen, müssen wir sie auf dem Seil tanzen sehen. Erst wenn die Wahrheiten zu Akrobaten werden, können wir sie beurteilen."

    Oscar Wildes Roman "Das Bildnis des Dorian Gray" beschäftigt sich mit der Dekadenz der englischen Oberschicht, der Moralität von Sinnlichkeit, Schönheit und Narzissmus.

    "Doch wir erhalten unsere Jugend niemals zurück. Der Puls der Freude, der mit zwanzig in uns pocht, wird schleppend. Unsere Glieder versagen, unsere Sinne vermodern. Wir verkommen zu hässlichen Marionetten, verfolgt von der Erinnerung an die Leidenschaften, vor denen wir uns zu sehr fürchteten, und an die köstlichen Versuchungen, denen zu erliegen wir nicht den Mut hatten. Jugend! Jugend! Es gibt absolut nichts in der Welt außer Jugend!"

    Ende des 19. Jahrhunderts: Der junge Dorian Gray lebt als reicher Erbe in London und freundete sich mit dem Maler Basil Hallward an, der einige Porträts von Dorian malt.

    Die Geschichte setzt zwischen einem Gespräch von Basil mit seinem Freund Lord Henry Wotton in Basils Atelier ein und dreht sich um Kunst und Selbstinszenierung. Lord Henry ist sehr angetan von dem Porträt eines jungen Mannes und neugierig zu erfahren, wer dieser junge Mann ist. Basil ziert sich ihm dem Namen zu verraten, geschweige denn die beiden miteinander bekannt zu machen, da er einen schlechten Einfluss von Henry auf Dorian befürchtet. Und das zu Recht. Als Henry und Dorian sich dann kennenlernen, bringt dieser Dorian dazu zu glauben, dass Jugend und Schönheit die einzigen Werte im Leben seien. Henrys Ausführungen über die Selbstentfaltung eines Menschen, ohne Furcht vor der Moral, und über den körperlichen Verfall, bewegen Dorian sehr und lassen eine Saite in ihm anklingen, die ihn ganz eifersüchtig auf sein Porträt machen. Und so äußert Dorian den Wunsch, dass sein Porträt altern möge und er selbst seine jugendliche Schönheit behält.

    Lord Henry wird sich seiner Macht Dorian gegenüber bewusst und beschließt, ihn nach seinen Vorstellungen und seinem eigenen Vorbild zu formen. Und hier nimmt das Unglück seinen Lauf ...

    "Seine eigene Seele blickte ihn aus der Leinwand heraus an und zitierte ihn vor Gericht."

    Mit diesem Roman bricht Oscar Wilde mit der realistischen Literatur des 19. Jahrhunderts. Mich hat "Das Bildnis des Dorian Gray" nicht nur von der Idee des alternden Porträts überzeugt, sondern vor allem auch durch die wirklich geistreichen Dialoge.

    "Die Hässlichkeit, die ihm einst verhasst gewesen war, weil sie den Dingen Wirklichkeit verlieh, wurde ihm jetzt aus eben diesem Grund lieb. Die Hässlichkeit war die einzige Wirklichkeit. Das derbe Gezänk, die abscheuliche Spelunke, die rohe Gewalt des zerrütteten Lebens, die große Niedertracht der Diebe und Ausgestoßenen waren in ihrem intensiven Wirklichkeitsbezug lebendiger als all die anmutigen Formen der Kunst, alle träumerischen Schatten der Poesie. Das war es, was er zum Vergessen brauchte."

    Die Figuren gefallen mir wirklich gut. Lord Henry, der für mich die Personifizierung des Teufels ist. Der vor Antithesen und Ironie nur so strotzt und mit seinen Einflüsterungen den jungen, unbedarften Dorian ins Verderben stürzt. Und Dorian selbst, den wir als noch unschuldigen, lebenslustigen, freundlichen jungen Mann kennenlernen, der aufgrund Henrys Einflüsterungen nach dem Übermenschlichen, der unvergänglichen Jugend und Schönheit strebt. Und dessen Porträt am Ende eine grässliche Fratze zeigt und so die Verderbtheit seiner Seele offenbart.

    "Er versuchte, die scharlachroten Fäden des Lebens aufzusamneln und sie zu einem Muster zu weben; seinen Weg durch das blutrote Labyrinth der Leidenschaft zu finden, durch das er irrte. Er wusste nicht, was er tun oder was er denken sollte."

    Für mich ein Klassiker, den es sich lohnt zu lesen und der trotz seines Alters sprachlich gar nicht so verstaubt ist, wie erwartet.

    Aus dem Englischen übersetzt von Meike Breitkreutz und illustriert von Marcin Minor.

  18. Cover des Buches Outlander - Die geliehene Zeit (ISBN: 9783426518106)
    Diana Gabaldon

    Outlander - Die geliehene Zeit

    (1.480)
    Aktuelle Rezension von: DaveSp91

    Diana Gabaldons Outlander-Reihe setzt mit Band 2, Die geliehene Zeit, ihre epische Highland-Saga in atemberaubender Weise fort. Nach zwanzig Jahren kehrt Claire Randall mit ihrer Tochter Brianna erneut in die schottischen Highlands zurück – zu dem magischen Steinkreis, der ihr Leben und das ihres Geliebten Jamie Fraser unwiderruflich verändert hat.

    Die Handlung ist sowohl dynamisch als auch emotional dicht. Claire möchte Brianna endlich die Wahrheit über die Zeitreise, den Steinkreis und ihre große Liebe Jamie offenbaren. Gleichzeitig treibt sie die alles entscheidende Frage um: Hat Jamie die verheerende Schlacht von Culloden überlebt? Gabaldon versteht es meisterhaft, historische Ereignisse mit persönlichem Schicksal zu verweben, sodass jede Seite Spannung und Dramatik ausstrahlt.

    Die Autorin glänzt erneut durch ihre exzellente historische Recherche, die die Highlands, ihre Traditionen und die turbulente Zeit des 18. Jahrhunderts lebendig werden lässt. Gleichzeitig steht die große Liebe zwischen Claire und Jamie im Zentrum – voller Leidenschaft, Hingabe und den Prüfungen, die Zeit, Schicksal und die Wirren der Geschichte mit sich bringen.

    Die Charaktere sind vielschichtig und glaubwürdig, besonders Claire überzeugt mit Stärke, Mut und Intuition, während Jamie als charismatischer Highlander erneut das Herz der Leser:innen erobert. Briannas Perspektive fügt zudem eine neue Dimension hinzu: die Neugier, das Staunen und die emotionalen Konflikte der nächsten Generation.

    Die geliehene Zeit verbindet romantische Spannung, dramatische Abenteuer und historische Authentizität auf unvergleichliche Weise. Jede Wendung, jede Enthüllung zieht den Leser tiefer in das Schicksal der Frasers, sodass man das Buch kaum aus der Hand legen möchte.

    Band 2 der Outlander-Saga ist ein packender, emotionaler Roman, der historische Genauigkeit, Abenteuer und große Liebe meisterhaft vereint.

  19. Cover des Buches Die Flüsse von London (ISBN: 9783944668475)
    Ben Aaronovitch

    Die Flüsse von London

    (1.931)
    Aktuelle Rezension von: Frischi

    „Die Flüsse von London“ von Ben Aaronovitch bietet eine interessante Mischung aus Krimi und Fantasy, die in der lebendigen Kulisse Londons spielt. Im Mittelpunkt steht Police Constable Peter Grant, aus dessen Sicht die Geschichte erzählt wird. Er findet sich gleich zu Beginn mit einem mysteriösen Mordfall und einem Geist als Zeugen konfrontiert wird. Dank seiner magischen Begabung wird Peter Lehrling in einer Spezialeinheit, die sich um das magische Gleichgewicht Londons und den Frieden der dort lebenden übernatürlichen Wesen kümmert. Diese Einheit besteht lediglich aus ihm und dem erfahrenen Inspector Nightingale.

    🧙‍♂️ Magie und Ermittlungen

    Die Handlung kombiniert die Aufklärung des Mordes mit Peters Ausbildung in Magie. Nebenher muss dieser auch noch zwischen sich streitenden Flussgöttern Londons vermitteln. Diese Mischung aus Krimi und Fantasy bietet eine erfrischende Perspektive auf das Genre, auch wenn die Spannung nicht durchgehend gehalten wird.

    🤔 Gemischte Gefühle

    Obwohl das Setting und die Grundgeschichte in London mich begeistert haben, stehe ich dem Buch mit gemischten Gefühlen gegenüber. Peter Grant als Hauptfigur konnte mich nicht vollständig überzeugen, und ich hätte mir gewünscht, dass einige der Nebencharaktere mehr Tiefe erhalten. Die Handlung zog sich an einigen Stellen etwas hin, und gegen Ende hatte ich Bedenken, ob alle offenen Fragen zufriedenstellend geklärt werden. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse, und das Ende kam für meinen Geschmack etwas zu abrupt.

    📖 Fazit und Ausblick

    Insgesamt hat mir das Buch trotz einiger Schwächen gefallen. Die Kombination aus Magie und Krimi sowie das Londoner Setting machen es zu einem soliden Auftakt der Reihe. Da mir gesagt wurde, dass der zweite Teil besser sein soll, werde ich die nächsten Teile auf jeden Fall weiterlesen.

  20. Cover des Buches Sturz der Titanen (ISBN: 9783404166602)
    Ken Follett

    Sturz der Titanen

    (1.302)
    Aktuelle Rezension von: _seitenreise_

    Ich weiß nicht, ob Sturz der Titanen das ideale Weihnachtsbuch ist – schließlich taucht man tief in den Ersten Weltkrieg ein. Aber wann hat man sonst schon einmal so viel Zeit, um sich ganz in Ruhe auf einen 1000-Seiten-Schmöker einzulassen?

    Ken Follett hat diese besondere Gabe, einen schon nach wenigen Seiten mitten ins Geschehen zu ziehen. Ja, zu Beginn gibt es viele Schauplätze und zahlreiche Figuren, die man erst einmal einordnen muss. Doch erstaunlich schnell fiebert man mit allen mit, lernt sie zu lieben oder zu hassen und begleitet sie auf einer intensiven Reise durch einen dunklen Abschnitt der Weltgeschichte.

    Das Buch ist stellenweise harte Kost. Der Erste Weltkrieg wird eindringlich und schonungslos geschildert, und die Schrecken, die die Menschen erleiden mussten, gehen nahe. Gleichzeitig war dieses Buch für mich besser als jede Geschichtsstunde. Die Recherche ist unfassbar gut – jede historische Begebenheit, jede reale Persönlichkeit und jeder Schauplatz sind sorgfältig eingebettet. Man merkt auf jeder Seite, wie fundiert und durchdacht dieses Buch ist.

    Besonders spannend fand ich die unterschiedlichen Perspektiven: England, Russland, die USA – dadurch versteht man politische Zusammenhänge, Entscheidungen und Entwicklungen viel besser, auch wenn man bei den vielen politischen Manövern aufmerksam lesen muss.

    Großartig ist zudem, wie Ken Follett die Lebenswege seiner Figuren miteinander verwebt. Ihre Geschichten kreuzen sich nach und nach, ohne konstruiert zu wirken. Alles hängt zusammen, alles greift ineinander, sodass man nie das Gefühl hat, mehrere getrennte Handlungsstränge zu lesen.

    Ein kleiner Kritikpunkt bleibt: Für meinen Geschmack hätten einige Passagen – vor allem die sehr detaillierten Beschreibungen von Waffen, Strategien und Gefechten – etwas kürzer ausfallen können. Auch wenn ich Folletts Detailverliebtheit schätze, war mir das stellenweise etwas zu viel.

    Fazit: Sturz der Titanen ist ein eindrucksvoller, spannender und lehrreicher Auftakt der Jahrhundert-Saga, die ihren Namen mehr als verdient. Habt keine Angst vor den 1000 Seiten – sie lohnen sich wirklich. Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Band, auch wenn ich jetzt erst einmal wieder etwas leichtere Kost brauche.


  21. Cover des Buches Silber - Das dritte Buch der Träume (ISBN: 9783596522910)
    Kerstin Gier

    Silber - Das dritte Buch der Träume

    (3.073)
    Aktuelle Rezension von: _lxrxnx_

    Mit „Silber – Das dritte Buch der Träume“ verabschiedet sich Kerstin Gier von Liv Silber und ihrer traumhaften Parallelwelt – und schafft es, ihre Geschichte mit Wärme, Witz und ganz viel Herz zu Ende zu bringen. Schon nach wenigen Seiten war wieder dieses vertraute Gefühl da, als würde man alte Freunde treffen: Liv mit ihrer unverblümten Art, Mia mit ihrem klugen Sarkasmus, Henry mit seiner charmanten Unzuverlässigkeit und natürlich Grayson, der nach wie vor als Fels in der Brandung fungiert.

    Was ich an Kerstin Gier so schätze, zeigt sich hier noch einmal deutlich: Sie schreibt mit einer Leichtigkeit, die täuscht. Zwischen all den humorvollen Dialogen, den Familienmomenten und den peinlich-ehrlichen Gedanken steckt erstaunlich viel Beobachtungsgabe. Sie trifft genau diesen Punkt zwischen Witz und Echtheit – so, dass man lacht und gleichzeitig denkt: Ja, genauso fühlt sich das an, sechzehn zu sein und die Welt nicht zu verstehen.

    Der Roman bleibt durchweg unterhaltsam, verliert aber ein klein wenig von der geheimnisvollen Spannung, die die ersten beiden Bände so stark getragen hat. Die Traumwelt, einst voller Rätsel und Andeutungen, tritt hier stärker in den Hintergrund. Stattdessen stehen die Figuren und ihre Beziehungen im Vordergrund – was schön ist, aber auch dazu führt, dass die Magie, die „Silber“ ursprünglich so besonders machte, ein wenig verblasst.
    Man merkt, dass Gier sich mehr auf das emotionale Finale konzentriert: auf Vertrauen, Freundschaft, Liebe und das Erwachsenwerden. Das ist feinfühlig umgesetzt, nimmt aber etwas Tempo aus der Handlung.

    Dennoch überzeugt der Abschluss durch seine gewohnt klugen Dialoge und den unverkennbaren Humor. Besonders Livs innere Kommentare sind wieder ein Highlight – herrlich ehrlich, manchmal leicht sarkastisch, aber nie verbittert. Auch die Dynamik der Familie Silber bleibt ein großer Pluspunkt: chaotisch, liebevoll, manchmal absurd, aber immer realistisch.

    Ich habe das Buch mit einem Lächeln geschlossen – und mit einem kleinen Stich Wehmut, weil sich diese Reihe für mich immer ein bisschen wie ein sicherer Ort angefühlt hat. Vielleicht, weil Gier es schafft, Geschichten zu schreiben, die leicht wirken, aber im Kern etwas ganz Menschliches erzählen: das Bedürfnis, verstanden zu werden – auch in einer Welt, die sich manchmal wie ein Traum anfühlt, aus dem man nicht ganz aufwachen will.

    4 von 5 Sternen.
    Ein warmherziger, humorvoller Abschluss, der weniger auf große Wendungen setzt, dafür aber auf echte Gefühle. Nicht der spektakulärste, aber der emotional ehrlichste Teil der Trilogie – und damit ein schöner Abschied von Liv Silber und ihrer wunderbaren Traumwelt.

  22. Cover des Buches Erebos (Limited Edition) (ISBN: 9783743205314)
    Ursula Poznanski

    Erebos (Limited Edition)

    (3.794)
    Aktuelle Rezension von: Ramona_Daniela

    Heute stelle ich dir Band 1 "Erebos" von Ursula Poznanski aus dem Loewe Verlag vor.

    Zum Inhalt:

    Tritt ein oder kehr um! Dies ist Erebos.

    Nick ist besessen von Erebos, einem Computerspiel, das an seiner Schule von Hand zu Hand weitergereicht wird. Die Regeln sind äußerst streng: Jeder hat nur eine Chance, Erebos zu spielen. Er muss dabei immer allein sein und darf mit niemandem über Erebos reden. Wer dagegen verstößt oder seine Aufgaben nicht erfüllt, fliegt raus und kann das Spiel nicht mehr starten. Was aber am merkwürdigsten ist: Erebos erteilt Aufträge, die in der realen Welt ausgeführt werden müssen. Und dann befiehlt das Spiel Nick, einen Menschen umzubringen. 

    Meine Meinung:

    Die Reihe ist mir auf Instagram immer wieder begegnet und ich war sehr neugierig auf die Geschichte. Was für ein dramatisches, fesselndes und interessantes Szenario. Ein Spiel, das so Real agiert und die Jugendlichen in ihren Bann zieht. (Gar nicht so weit weg von der Realität) Der Schreibstil ist altersgerecht, bildlich und detailliert. Nick ist ein Charakter, den man einerseits durch seine Aktionen schütteln will, andererseits war er mir gar nicht so sympathisch. In dieser Geschichte aber auch kein Muss, denn die Schilderungen sind realistisch! Wie sich das Computerspiel auf die Gesellschaft auswirkt, müsst ihr selbst lesen! Ich empfand es als absoluten Pageturner!

    Fazit: 

    Ich bin gespannt auf die Fortsetzung und kann das Jugendbuch weiterempfehlen. 

  23. Cover des Buches Save You: Special Edition (ISBN: 9783736324008)
    Mona Kasten

    Save You: Special Edition

    (2.467)
    Aktuelle Rezension von: Mrs_Sabrina

    Ich habe die Serie vorgeschlagen bekommen und konnte schlecht ohne die Bücher starten. Ich muss sagen, ich hatte die 3 Bücher in 2 Tagen durchgelesen. Es entsteht ein angenehmes, leichtes Gefühl mit Lust auf mehr. Ich konnte keines der Bücher weglegen!

    Die Gefühlswelten der einzelnen Protagonisten ist so schön beschrieben, dass man sich sofort einfindet und mit jedem einzelnen mitfiebert.

  24. Cover des Buches Die Mitternachtsbibliothek (ISBN: 9783426562307)
    Matt Haig

    Die Mitternachtsbibliothek

    (1.600)
    Aktuelle Rezension von: Lesens_werte_

    Nora Seed ist depressiv. Aus einem Anflug völliger Verzweiflung heraus, will sie sich umbringen. Anstatt aber ins Jenseits überzugleiten, landet sie mit ihrer früheren Schulbibliothekarin Mrs. Elms in der Mitternachtsbibliothek. Die unzähligen Bücher hier beinhalten alle Noras verschiedene Leben. Das sind Leben, zu denen nur wenige anders getroffene Entscheidungen sie geführt hätten.

    Was wäre gewesen wenn... ? Eine Frage, die sich sicher jeder Mensch schon unzählige Male gestellt hat. So geht es jetzt auch Nora, nur dass sie die Konsequenzen leben und erfahren kann. Überraschenderweise ist es aber gar nicht so leicht das zu finden, was einen glücklich macht, Nora erkennt nur was sie nicht will. Aber wie sieht es mit dem Leben und Sterben aus? Was ist besser? Bis vor kurzem hatte Nora sich noch klar für letzteres entschieden. Doch je mehr ihrer Leben sie "anprobiert", desto unsicherer wird sie sich.
    Noch nie habe ich ein Buch erlebt, dass Melancholie und Depression in so positive Gefühle und eine derartige Lebensbejahung umleiten kann wie "Die Mitternachtsbibliothek". Von Trübsinn ist hier keine Spur. Nora als Person gefällt mir sehr gut und ist reflektiert dargestellt. Das ganze Thema wird mit einer Mischung auf Fingerspitzengefühl, Tiefsinn und Empfindsamkeit angefasst, sodass ich dieses Buch einfach lieben musste.

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freund*innen und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber*innen und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks