Bücher mit dem Tag "englische bücher"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "englische bücher" gekennzeichnet haben.

383 Bücher

  1. Cover des Buches The Selection (ISBN: 9780062203137)
    Kiera Cass

    The Selection

     (1.359)
    Aktuelle Rezension von: Riley2210

    Ich finde dieses Buch sehr schön. Ich mag die Geschichte, die Protagonisten und auch den Schreibstil sehr. America und auch Prinz Maxon sind mir sympatisch. Aspen mag ich nicht so sehr und auch der König ist mir unsympatisch (und wenn man die andern gelesen hat dann ist das nicht verwunderlich. ) mir hat die Geschichte sehr gut gefallen und ich finde gelungener Auftakt einer schönen Reihe von Kiera Cass. Ich kann es nur weiter empfehlen. :)

  2. Cover des Buches A Court of Thorns and Roses (ISBN: 9781408857861)
    Sarah J. Maas

    A Court of Thorns and Roses

     (327)
    Aktuelle Rezension von: Coco05

    Die gesamte Reihe hat mich bereits in Band eins gepackt. Sie ist von Anfang an mitreißend und spannend.

  3. Cover des Buches Harry Potter and the Goblet of Fire (ISBN: 9781408855683)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter and the Goblet of Fire

     (986)
    Aktuelle Rezension von: Alondria

    Meine Meinung

    Harry Potter habe ich zum ersten Mal 1999 gelesen, als es gerade erschien und die Welt faszinierte. Auch heute noch, 20 Jahre später, bin ich fasziniert von dieser magischen Welt, dieser tiefgehenden Freundschaft zwischen Harry, Ron und Hermine und der ganzen Zauberei.

    Ein Re-Read auf Englisch musste allein schon wegen der wunderschönen Cover der englischen TB-Ausgaben sein. Rowling weiß einfach, wie man allein durch Schrift eine magische Welt erschafft, die den Leser nie wieder loslässt. Jahrelang habe ich nur die Filme geschaut und dadurch zwangsläufig so viele Details aus den Büchern vergessen. Daher war das Lesen wie ein neues Erlebnis.

    Fazit

    Auch mit Ende 20 ist Harry Potter immer noch ein Muss für mich. Ich liebe die Geschichte einfach so sehr, dass ich die Bücher natürlich nur empfehlen kann!

  4. Cover des Buches The Hunger Games (ISBN: 9781407132082)
    Suzanne Collins

    The Hunger Games

     (606)
    Aktuelle Rezension von: Leseratte_P

    Meine Meinung:

    Eigentlich wollte ich dieses Buch am Anfang gar nicht lesen, aber dann habe ich viele Empfehlungen bekommen und ich beschloss es zu lesen. Schlussendlich gefällt es mir sehr gut, was ich nicht gedacht hätte. Es ist spannend und sehr aufregend diese „neue Welt“ zu erkunden und zu erfahren, wie das dort in der Zukunft funktioniert. Natürlich sind die Hunger Spiele überhaupt kein schönes Ereignis und ich hoffe dass sie nie existieten werden.

    Die Personen gefallen mir grösstenteils gut (vor allem Gale). Was mir bei Peeta nicht gefallen war dass nan nie weiss ob z.B seine Liebe zu Katniss echt ist oder nicht.

    Ich habe das Buch zum Glück zuerst auf Deutsc    h und dann auf Englisch gelesen. Ansonsten hätte ich vieles nicht verstanden, weil es viele komplizierte Wörter gibt. 

    In Grossen und Ganzen hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich bin schon sehr auf die weiteren zwei Teile gespannt.

  5. Cover des Buches His Dark Materials 2: Das Magische Messer (ISBN: 9783551583413)
    Philip Pullman

    His Dark Materials 2: Das Magische Messer

     (1.026)
    Aktuelle Rezension von: LuisasBuecherliebe

    Wow, ich bin begeistert!

    Schon von Band 1 war ich sehr angetan und nun konnte mich auch Band 2 nicht enttäuschen. Diese Reihe ist so ganz anders als alles andere, was ich jemals gelesen habe. Der Aufbau und das ganze Konzept der verschiedenen Welten, die Charaktere, der Plot sind einfach einzigartig und es ist immer wieder eine Freude, in diese Welt einzutauchen.

    Das Lesen des ersten Bandes war bei mir bereits eine Weile her, doch die Geschichte war mir noch sehr präsent im Gedächtnis, sodass mir der Einstieg nicht schwer hätte fallen sollen. Grundsätzlich war dies auch der Fall, jedoch waren die ersten Kapitel etwas schleppend. Ich verstehe, dass alle wichtigen Charaktere der Geschichte sozusagen abgearbeitet werden müssen, um dem Leser zu zeigen, was diese nun tun. Allerdings zog sich das für mich etwas in die Länge, wobei es mich inhaltlich voll und ganz abholte.
    Doch nach etwa einem Drittel des Buches änderte sich das sehr und die Geschichte wurde so spannend und mitreißend und ich konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen.

    Besonders großartig finde ich an dieser Reihe, wie der Autor für den Leser Hinweise streut, von denen die Charaktere teilweise noch nichts wissen. So bekommt man das Gefühl, im Verlauf der Geschichte einen immer besseren Durchblick zu bekommen, wie alles zusammenhängt. Doch gleichzeitig kommt dann trotzdem immer Neues und unerwartete Plot Twists, die dann doch alles offen lassen und unfassbar neugierig auf den dritten und finalen Band machen!

  6. Cover des Buches Selection - The Heir (ISBN: 9780062391308)
    Kiera Cass

    Selection - The Heir

     (214)
    Aktuelle Rezension von: BookishJulii
    Inhalt: 
    Nun ist es an Maxons Tochter Eadlyn, der Kronprinzessin, sich ihren Prinzen aus 35 jungen Männern zu erwählen. Alles könnte perfekt sein, wäre da nicht ein Problem: Eadlyn hat dem Casting nur zugestimmt, um das aufgebrachte Volk mit einer glamourösen Show zu besänftigen. Und an die große Liebe glaubt sie sowieso nicht. Aber vielleicht glaubt die Liebe ja an Eadlyn!

    Meine Meinung:
    Da mir die Selection-Reihe sehr gut gefallen hat, wollte ich natürlich auch alles über die Tochter von Maxon und America wissen. Doch leider muss ich sagen, dass mich dieses Buch nicht so überzeugen konnte, wie seine Vorgänger.
    Das lag zum einen Mal an der Handlung. Im Grunde ist Eadlyn ein absolut verwöhntes Gör, das denkt jeder muss sie lieben und sie ist die mächtigste Frau auf Erden, weil sie nach ihrem Vater Königin werden soll. Sie ist total naiv, verzogen, selbstsüchtig und hat absolut nichts Liebenswürdiges an sich. Eine solche Antagonistin als Hauptperson ging mir schonmal gehörig auf die Nerven. Ich verstehe, dass sie sehr verärgert ist, weil sie ihre eigene Selection abhalten und heiraten soll, nur um damit die Revolten im Land zu stoppen. Sie will eigenständig bleiben und befürchtet ein Mann an ihrer Seite könnte ihr diese Freiheit nehmen. 

    Die Männer aus der Selection waren das einzige, was mir das Lesen vergnüglich gemacht hat. Sie sind alle total unterschiedlich und kämpfen jeder auf seine Art um Eadlyns Herz. Auch wenn ein paar schwarze Schafe darunter sind, ist der Großteil wirklich sehr amüsant. Besonders die Beziehung Kile und Henri hat mich sehr interessiert. 

    Generell hat das Buch aber keine wirklichen spannenden Höhepunkte oder Erlebnisse. Es plätschert alles so vor sich hin. Erst am Ende kommt etwas Fahrt auf.
    Der Schreibstil ist wieder sehr flüssig und schön zu lesen. Aber wie gesagt konnte mich dieses Buch nicht so wirklich packen, vermutlich weil ich die Protagonistin einfach nicht mag.
    Ich hoffe das ändert sich im letzten und finalen Band der Serie nochmal.
  7. Cover des Buches Harry Potter and the Chamber of Secrets (ISBN: 9781408855669)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter and the Chamber of Secrets

     (1.024)
    Aktuelle Rezension von: Orisha

    Das zweite Jahr in Hogwarts beginnt für Harry rasant. Erst wird er im Privet Drive festgehalten, dann kommt er nicht zum Hogwarts Express und als er endlich in der Zauberschule ankommt, erwartet ihn richtig viel Ärger. Doch damit hat sein neues Jahr erst begonnen. Neue Lehrer, neue Schüler und eine neue Gefahr erwarten ihn. Nach und nach werden Schüler angegriffen und alles hat mit einer verschollenen Kammer zu tun, die mehr Legende zu sein scheint, als real. Um hinter das Geheimnis der Kammer des Schreckens zu kommen, geht Harry einmal mehr ungewöhnliche Wege und stößt dabei auch auf seine eigene Geschichte.

    Rowlings zweiter Band, startet schneller in die Handlung und nimmt rasant an Fahrtwind auf. Wir erfahren mehr über den ominösen Tom Riddle und auch Dumbledores, Hagrids und Harrys eigener Hintergrund werden mehr und mehr beleuchtet. Und das zu lesen, macht einfach Spaß. Denn Rowling versteht es die richtigen Infos zur richtigen Zeit einzustreuen, so dass man, wie Harry, nach und nach ein Gesamtbild erhält. Auch die neuen Charaktere, wie Lucius Malfoy, Gilderoy Lockhart oder auch Ginny Weasley sind tolle Figuren, die Potters Zauberwelt  bereichern und die beiden Seiten jener Welt toll illustrieren.

    Kurzum: Ein guter Folgeband, der schon etwas erwachsener daherkommt und die gesamte Geschichte alles in allem gut trägt. Lesenswert.

  8. Cover des Buches Twilight (ISBN: 9780316015844)
    Stephenie Meyer

    Twilight

     (1.390)
    Aktuelle Rezension von: Kslittlelibrary

    In Stephanie Meyers Buch "Twilight BISs zum Morgengrauen", geht es um Bella, welche von Phonix zu ihrem Vater in die kleine verregnete Stadt Forks ziehen muss. Als Bella an ihrem ersten Tag an ihrer neuen Highschool den rätselhaften Edward Cullen trift ändert sich ihr Leben maßgeblich. Denn Edward hat nämlich ein Geheimnis, welches Bella in große Gefahr bringen könnte. 


    Dieses Buch hat mich berührt, beeindruckt und erstaunt. Es hatte einen ganz speziellen Flair und deshalb auch ein sehr besonderes Feeling. Ich habe Edward, Jacob, Bella und all die anderen sehr geliebt. Ich habe die Bücher mehr als gesuchtet, ich konnte einfach nicht aufhören und las diesen Band mindestens 5x. 

    Meine Meinung: 

    Das Buch ist ein Meisterwerk und ich kann es jeden weiterempfehlen, der The Vampire Diaries gesehen oder gelesen hat. Ich gebe dem Buch ⭐⭐⭐⭐⭐.

    Am Schluss möchte ich noch ein Shoutout für meine Tante Petra, welche mir das Buch geliehen hatte. Dank dir bin ich jetzt süchtig 😇

    Danke fürs lesen und hoffentlich sehen wir uns oder besser lesen wir uns bald wieder. Kathi von Kslittlelibrary ( kslittlelibrary.jimdofree.com )


  9. Cover des Buches Selection - The One (ISBN: 9780062060006)
    Kiera Cass

    Selection - The One

     (422)
    Aktuelle Rezension von: Vaine_Ivy

    Ehrlich, dass ist noch die einzige Figur, für die ich etwas Mitleid empfinden kann. Ratet einmal, was mit ihr geschieht...

    Die  Pseudo -Revolution kann man nicht einmal ernst nehmen und ist wahrscheinlich nur dazu da, damit man die Reihe der Figuren ausrichten kann. 

    Wie auch immer - ich hatte ein paar Stunden schöne Ablenkung vom Alltag und mehr will ich auch nicht davon verlangen.


  10. Cover des Buches Emma (ISBN: 9783959671156)
    Jane Austen

    Emma

     (1.103)
    Aktuelle Rezension von: lanasreadingpassion

    Das Buch war witzig und romantisch zugleich, wobei die Romanze nicht im Vordergrund stand, zumindest hat es sich nicht so angefühlt. Das Buch wurde zur Unterhaltung geschrieben, es ist nicht umsonst eine Komödie und ein Liebesroman zugleich. Emma ist eine tolle, willensstarke Protagonistin und ihre Entwicklung hat mir sehr gefallen. Mr. Knightley hat mir auch sofort gefallen und ich habe so lange darauf gewartet bis zwischen ihnen etwas passiert. Der Humor ist toll, zwar anders (für mich nicht immer sofort verständlich gewesen), denn das Buch wurde 1977 veröffentlicht. Der Schreibstil fiel mir anfangs etwas schwer, aber man gewöhnt sich daran und ich habe es trotzdem genossen.
    Ein schöner und witziger Liebesroman, der gut unterhält. Mir persönlich hat aber die Leidenschaft zwischen Emma und Mr. Knightley etwas gefehlt.

  11. Cover des Buches Selection - The Elite (ISBN: 9780062262851)
    Kiera Cass

    Selection - The Elite

     (493)
    Aktuelle Rezension von: Vaine_Ivy

    Wieso muss gefühlt jede Jugendbuchheldin von mindestens zwei Leuten umworben werden? Ist sie sonst wertlos? 

    Und warum kann ich die positiven Frauenfiguren an einer Hand abzählen? 

    I am not amused.

  12. Cover des Buches Harry Potter and the Philosopher's Stone (ISBN: 8601404313097)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter and the Philosopher's Stone

     (1.610)
    Aktuelle Rezension von: lous_fookin_avocados

    Jeder kennt die fantastische Harry-Potter-Reihe, zumindest vom Hören. Nachdem ich mit sieben Jahren die Bücher auf deutsch gelesen habe, habe ich sie mir jetzt auch auf englisch gekauft. Mich reizt es zu wissen, dass JK Rowling die Geschichte genau so aufgeschrieben hat, und dass durch Übersetzungen nichts verloren gegangen ist o.ä.

    Was soll man groß dazu sagen, Harry Potter ist ein bewährter Klassiker, der Jung und Alt begeistert. Für die englische (originale) Version sollte man auf jeden Fall etwas Sprachkenntnisse haben, da - erwartungsgemäß - viele komplizierte Wörter vorkommen. Wenn man die Story aber sowieso kennt, sind ein paar Lücken auch nicht schlimm, da man gut mitkommt.

    Ein altbewährter Klassiker, in den ich mich immer wieder neu verliebe!

  13. Cover des Buches Red Queen (ISBN: 9780062310637)
    Victoria Aveyard

    Red Queen

     (235)
    Aktuelle Rezension von: chillbibliophie

    INHALT:

    Mare Barrow's world is divided by blood—those with common, Red blood serve the Silver- blooded elite, who are gifted with superhuman abilities. Mare is a Red, scraping by as a thief in a poor, rural village, until a twist of fate throws her in front of the Silver court. Before the king, princes, and all the nobles, she discovers she has an ability of her own.

    REZENSION:

    Das Setting erinnerte mich etwas an The hunger Games und ich war neugierig wie es weitergeht.

    Es gab unglaublich viele und auch gute Intrigen, jedoch kannte man sich dadurch manchmal echt nicht mehr aus. 

    Mare nervte teilweise mit ihrer Unentschlossenheit. 

    Einige Szenen auch sehr schön geschrieben und auch emotional.

  14. Cover des Buches Throne of Glass (ISBN: 9781619630345)
    Sarah J. Maas

    Throne of Glass

     (143)
    Aktuelle Rezension von: sasa_moon

    Von Sarah J. Maas habe ich bisher die ACOTAR-Reihe und Catwoman gelesen. Letzteres habe ich bereits aussortiert (es war okay!) und bei ihrer Reihe rund um Feyre, Nesta und Co. habe ich in den letzten Jahren auch meine Meinung geändert. A Court of Mist and Fury war deutlich ihr bestes Buch, von ihrem neusten Teil über Nesta war ich stark enttäuscht dieses Jahr. Trotz meiner zwiegespaltenen Meinung zu ihren Büchern wollte ich dennoch den Auftakt ihrer bekanntesten Reihe lesen. Ich wurde nicht stark enttäuscht, aber wirklich begeistern konnte es mich leider auch nicht.

    Das Cover: finde ich passend. Abgebildet ist Celaena - die kämpferische Protagonistin - mit zwei Schwertern und entschlossenem Blick. Dreht man das Buch herum ist sie noch einmal in einem Ballkleid mit den Schwertern von hinten abgebildet. Die Idee dahinter finde ich ziemlich kreativ!

    Handlung: die Assassine Celaena ist dazu verdammt in den Minen zu arbeiten - ohne Aussicht auf eine Freilassung. Bis der Kronprinz Dorian sie aus den Minen schaffen lässt und an den Hof bringt. Dort soll sie mit ihren Vorkenntnissen am Turnier des Königs teilnehmen, da dieser auf der Suche nach einem persönlichen Assassinen ist. Dazu muss Celaena dreiundzwanzig weitere Teilnehmer (nur Männer) ausschalten, ansonsten muss sie in die Mienen zurückkehren und verliert ihre Chance auf Freiheit. 

    Selbst wenn man diese Reihe noch nicht gelesen hat, so ist die Buchwelt voll mit Inhalten aus der Reihe. Es ist beinahe unmöglich nicht gespoilert zu werden oder zumindest einen Eindruck vorab von der Geschichte zu bekommen. Ich muss jedoch zugeben, dass doch sehr viele Klischees bedient wurden. Mir ist natürlich bewusst, dass man das Rad nicht ständig neu erfinden kann (zumal der Auftakt bereits ein paar Jahre alt ist), doch hier waren es mir doch zu viele bekannte Motive, weswegen die meisten Wendungen in der Geschichte sehr vorhersehbar waren. Des Weiteren hatte ich das Gefühl, dass es kaum Höhepunkte in der Geschichte gab. Anfangs plätscherte es lange vor sich hin, die letzten fünfzig Seiten waren hingegen sehr gut. Ich wurde was die Handlung betraf rückblickend leider enttäuscht.

    Auch fand ich den Schreibstil an manchen Stellen etwas holprig. Die Geschichte lässt sich durchweg flüssig lesen, manche Sätze erschienen mir etwas einfach geschrieben. Man bemerkt an manchen Stellen schon, dass es ihr erstes Buch war. Hier ein Beispiel:

     "In fact, he was so attractive that she had difficulty not thinking about how attractive he was, and again wondered why he wasn't married. She sort of wanted to kiss him." (S. 134)

    Hätte man an der Stelle das "attractive" kursiv hervorgehoben, hätte ich die Wortwiederholung als Betonung seiner Attraktivität verstehen können, so finde ich es leider doch sehr plump geschrieben und es wirkt repetitiv. Ich habe einige weitere solcher Beispiele beim Lesen bemerkt, aber das sind nur Kleinigkeiten. Hier jedoch auch ein gelungenes Zitat:

    "He had came here with the intention of embarrassing a snide assassin, and had instead found a young woman pouring her secrets into a pianoforte." (S.144)

    Die Charaktere: anfangs habe ich sehr lange gebraucht einen Bezug zu ihnen aufzubauen. Caleana wirkte zuerst sehr eindimensional auf mich, auch wenn ich ihre Stärke und Fähigkeiten sehr gelungen fand. Im Laufe der Geschichte lernt man neue Facetten an ihr kennen, jedoch bin ich immer noch nicht ganz warm mit ihr geworden. Auch die anderen Charaktere wie Chaol oder Dorian hatten zwar in Kombination mit anderen einige schöne Interaktionen, jedoch blieben sie alleinstehend etwas farblos. Müsste ich eine Favoritin wählen wäre es wohl Nehemia. Letztere fand ich durchweg interessant, da sie so geheimnisvoll war.

    Insgesamt war das Buch ein durchschnittlicher Auftakt. Es ließ sich flüssig lesen, jedoch ohne Szenen, die mir lange im Gedächtnis geblieben sind. Throne of Glass hat beim Lesen kaum etwas mit meinen Gefühlen angestellt, es blieb mir alles doch ziemlich fremd. Trotzdem ist es an sich kein schlechtes Buch, nur blieb es hinter meinen Erwartungen zurück. Ich vergebe hier 3/5 Sternen und werde wahrscheinlich auch die weiteren Bände eher nicht lesen.

  15. Cover des Buches Eleanor & Park (ISBN: 9781409116325)
    Rainbow Rowell

    Eleanor & Park

     (177)
    Aktuelle Rezension von: Orisha

    Die erste Liebe ist eine, die man im Bestfall nie vergißt. Eleanor ist neu in Parks Schule und eckt an. Denn sie ist anders, sie fällt auf und so fällt sie auch Park auf. Sie sei zu bemüht, sie lege es drauf an - das sind Gedanken die Park zunächst hat. Und doch zieht ihn irgendetwas zu diesem Mädchen, als er ihr einen Platz im Schulbus anbietet. Fortan sitzen sie nebeneinander. Eleanor und Park, Park und Eleanor. Was als schweigen beginnt, entwickelt sich zunehmend und irgendwann ist da mehr. 

    Rainbow Rowells Jugendbuch ist leicht, so leicht wie eine junge Liebe eben sein kann. Und das, obwohl die Autorin gerade Eleanor einen schwierigen familiären Hintergrund gibt. Dabei rückt dieser nie komplett ins Zentrum, wird aber gleichzeitig auch nicht negiert und abgetan. Ihr Background ist halt immer irgendwie da. Park hat hingegen mit seinen Wurzeln zu kämpfen, mit den Erwartungshaltungen seiner Eltern, aber eben auch von Klassenkamerad*Innen. Beide zieht es zueinander, beide kämpfen mit sich selbst. Beide sind eben Jugendliche, anders und doch irgendwie vereint. Beide erhalten eine Stimme in Rowells Roman.

    Kurzum: Ein unterhaltsamen, kurzweiliges Jugendbuch. Leicht, ohne kitschig zu sein. Kann man lesen.

  16. Cover des Buches Shatter Me (ISBN: B0068H8DIA)
    Tahereh H. Mafi

    Shatter Me

     (189)
    Aktuelle Rezension von: herbalecca

    Also erstmal das Positive: Der Anfang hat mir echt gut gefallen, der Schreibstil, der die mentale Verfassung der Prot widerspiegelt, die dystopische Welt - alles ganz nice. 

    Sobald es aus dem Gefängnis raus geht, wirkte die Story auf mich jedoch etwas flach und stellenweise auch ziemlich Klischee. Besonders weil die Prota so moralisch rechtschaffend daher kommt. Ist ja ganz nett, aber irgendwie auch etwas gähn. Der männliche Prota war dagegen echt sympathisch, seine Entscheidungen gut nachvollziehbar. 

    Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass eine Art Love-Triangel mit dem Antagonsiten aufgebaut werden sollte, was mich vollends verwirrt hat. Der Typ war unausstehlich. 

    Naja, die Flucht und das Ende haben mir wieder ganz gut gefallen. Da kam endlich mal Aktion auf. 

    Insgesamt bleib ich in Bezug auf das Buch eher neutral - es war nicht furchtbar, aber auch nicht super.

  17. Cover des Buches Love Letters to the Dead (ISBN: 9781250062963)
    Ava Dellaira

    Love Letters to the Dead

     (1.162)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ich fand die Idee mit den Briefen wirklich sehr interessant. Man kommt recht schnell in das Buch hinein.
    Im Buch werden viele Themen behandelt, mit denen ich anfangs nicht gerechnet hatte, jedoch hatte ich das Gefühl, das gewisse Themen, vor allem Sexueller Missbrauch.
    An recht vielen Stellen fühlt sich die Story eher flach an und es gibt einfach einen großen Strom an Informationen die nicht wichtig sind.
    Die Art und Weise wie Laurel ist für mich immer noch unschlüssig, denn wir erfahren wirklich fast nichts über sie. immer nur über ihre Schwester aber über sie selbst wird nicht wirklich ein Charakter errichtet.

  18. Cover des Buches Peter Pan (ISBN: 9783649623069)
    J. M. Barrie

    Peter Pan

     (438)
    Aktuelle Rezension von: Brombeere

    Worum geht es?
    Eines Nachts fliegen drei Kinder mit Peter Pan nach Nimmerland und erleben dort Abenteuer und Kämpfe, bauen sich eine Familie auf.

    Worum geht es wirklich?
    Kindheit, Mutterschaft und Abenteuer

    Lesenswert?
    Teilweise ja, teilweise nein. Für mich gibt es drei Aspekte, die ich gerne bewerten möchte: Die Aufmachung dieser konkreten Ausgabe, die Sprache und die Handlung.

    Zuerst einmal zur Sprache. Die Übersetzung in dieser Ausgabe ist schön flüssig lesbar, natürlich ein bisschen veraltet, aber dennoch auch heutzutage gut zu lesen und auch gut vorlesbar. Ganz angenehm empfand ich dabei auch die Sicht des Erzählers, der die Leser*innen ab und zu anspricht und Dinge vorwegnimmt, der auch einen Charakter zu besitzen scheint, weil Gefühle offenbart werden. Dieser Bereich ist mir also positiv aufgefallen.

    (Bei Sprache sei kurz gewarnt: I-Wort, generell Darstellung indigener Bevölkerung, auch eine Äußerung die nicht-binäre Menschen verletzen könnte.)

    Inhaltlich war ich sehr enttäuscht. Meine Kenntnis der Handlung beruhte bisher nur auf dem alten Disney Zeichentrickfilm und dort habe ich Peter Pan zwar nicht als Held wahrgenommen, aber als ganz lustigen Zeitgenossen, der nicht herzlos ist. Dies empfinde ich bei dem Originaltext ganz anders. Peter ist unsympathisch, herzlos, machtgierig und duldet keine Kritik, niemanden neben sich, alle müssen nach seiner Pfeife tanzen. Er ignoriert Bedürfnisse anderer Wesen komplett und missbraucht sie nur für seine eigenen Zwecke. Wendy ist ein nerviges naives Mädchen, die diesem Jungen auch noch hinterherläuft. Überhaupt unfassbar, was Wendy, Tiger-Lily und Tinkerbell an ihm finden, warum sie alle so vernarrt in ihn sind. An einigen Stellen ist Peter Pan sogar ein bisschen unheimlich und verstörend. Neben Wendy und Peter erhält noch Hook einen etwas ausführlicheren Charakter, der mir aber nicht besonders aufgefallen ist, denn ich habe eine große Zeit des Lesens mit Verärgerung über Peter Pan verbracht. Der Tod anderer Wesen ist ihm gleichgültig, er liebt die Aufruhr und die Kämpfe und wenn er nicht auf Nimmerland verweilt, ist alles viel ruhiger und friedlicher. Da muss man sich wirklich fragen, auch weil er bis zum letzten Kapitel nur egoistisch und missgünstig handelt, warum man ihn überhaupt braucht und alle ihm ergeben oder ihn in verliebt sind. Ist natürlich ein interessanter Antiheld, hat den Text aber für mich unsympathisch gemacht und ich habe kein Bedürfnis, dieses Buch noch einmal zu lesen, was in Anbetracht der Aufmachung sehr schade ist.

    Diese ist nämlich ganz fantastisch. Jeder Kapitelanfang ist kunstvoll gestaltet und erhält ein eigenes Symbol, welches immer die Seitenzahlen schmückt und auch der Name des jeweiligen Kapitels taucht in der Kopfzeile auf. Zudem ziert das Deckblatt eines jeden Kapitels ein Zitat aus dem kommenden Text. Cover und Vorsatzblätter sind stimmungsvoll und hochwertig gestaltet und die angenehme Farbauswahl zieht sich durch das ganze Buch. Auf 17 Kapitel kommen hier - ich glaube - 10 ganz besondere Seiten mit Scherenschnitte oder aufklappbaren Briefen/Listen. Diese werden vom Verlag mit Papier geschützt, damit auch nichts auf die umliegenden Seiten gedrückt wird. Diese Idee finde ich zwar ganz hübsch, wäre für mich aber nicht nötig gewesen. Mir reicht die „normale“ Gestaltung dieser Ausgabe schon, damit ich sie für einen wirklichen Hingucker halte.

    Wer die Geschichte von Peter Pan mag, dem kann ich diese Ausgabe wirklich empfehlen!

  19. Cover des Buches City of Bones (ISBN: B004NKUG3E)
    Cassandra Clare

    City of Bones

     (331)
    Aktuelle Rezension von: Nenatie
    Meinung
    Wie lange "City of Bones" schon ungelesen in meinem Regal steht weiß ich nicht mal mehr. Gefühlt kennt jeder die Reihe nur ich hatte sie noch nicht gelesen.

    Der Einstieg war sehr interessant gemacht. Das ganze Buch aber eher ein Auf und Ab. Die Welt die Cassandra Clare geschaffen hat finde ich grandios und sehr spannend. Die unterschiedlichen Wesen, die Art der Magie, die Runen die den Shadowhuntern helfen und alles drum herum. Leider war die Geschichte dann nicht immer so gut, es war teilweise vorhersehbar und die Charaktere manchmal einfach wandelnde YA-Klischees. Es gab überraschende Momente aber vor allem die große Auflösung am Schluss war jetzt eher durchschaubar. Und die Nebenhandlungen empfand ich als sehr viel interessanter und spannender als die ganze Geschichte um Clary und Jace. Ihre Beziehung war leider von Anfang an sehr klischeehaft und blieb irgendwie oberflächlich und hat mich ehrlich gesagt am wenigsten angesprochen.

    Die Nebencharaktere waren spannender. Magnus Bane hat nicht viele Auftritte aber ich mochte ihn sofort. Alec und Isabella fand ich auch sehr viel spannender als Clary. Wobei die Beiden leider auch sehr viele Tropes erfüllen und die Darstellung mir nicht immer gefallen hat.

    Das Buch war nicht perfekt es gibt einige Kritikpunkte was die Charaktere betrifft aber es ist unterhaltsam. Und ich werde die Reihe weiterlesen.
  20. Cover des Buches Jane Eyre (ISBN: 9783458364252)
    Charlotte Brontë

    Jane Eyre

     (1.550)
    Aktuelle Rezension von: Julia79

    Ohne Frage ist dieses Buch ein Klassiker. Eine schöne Geschichte vom Waisenmädchen Jane, das eine schwere Kindheit und Jugend hinter sich bringt und sich eigentlich nur eins wünscht - geliebt zu werden. Es geht um Sehnsucht und Selbstverwirklichung der jungen Frau im 19. Jahrhundert.

    In dem knapp 180 Jahre alten Buch passiert auf 600 Seiten an sich nicht viel und das wenige möchte ich zukünftigen Lesern nicht vorweg nehmen. Wirklich spannend zu lesen ist das Buch erst etwa ab der Hälfte.

    Ich muss zugeben, es hat mich nicht von den Socken gehauen. Die Sprache ist poetisch, anrührend, bildhaft ausgeschmückt, aber leider ohne besondere Raffinesse, wenn auch die Gedanken und gesellschaftliche Normen, die junge Frauen in dieser Zeit umgetrieben haben, gut zur Sprache gebracht werden. Die Form des Tagebuchs, die direkte Ansprache des Lesers fand ich dafür jedoch unpassend, denn die Darstellungen wären viel zu detailliert, Wort für Wort die Dialoge und die Umgebung bis ins Kleinste beschrieben. Es erschien mir nicht ganz rund. 

    Und dann diese Männer.

    In dem ganzen Buch kommen fast ausschließlich anstrengende, wenn nicht sogar verhaltensauffällige männliche Figuren vor. Und zwar nicht auf die Weise, dass ich dachte "das ist ja höchst interessant" sondern eher "du liebes Lieschen, tut das denn Not, sich so aufzuplustern?" Schmalztriefend, pathetisch, theatralisch... Das hat mir fast den Humor und Wortwitz der männlichen Hauptperson verleidet, die eigentlich echt toll ist! Ursprüngliche Dialoge, die in einen seitenlangen Monolog des Gegenüber ausarten, da hab ich teilweise augenrollend weitergeblättert. 

    Die absolute Stärke des Romans und das schriftstellerische Können von Charlotte Bronte liegt meiner Ansicht nach in den Zeichnungen der Charaktere, Aussehen, Wesenszüge und wie Janes Bezug und Gefühl zu ihnen ist. Die Hauptfigur Jane ist eine der stärksten und eindrucksvollsten Frauenfiguren, die mir zwischen zwei Buchdeckeln bislang begegnet sind, sie strahlt eine unglaubliche Präsenz aus.

    Alles in allem kein schlechtes Buch, aber auch kein Highlight. 

  21. Cover des Buches Pride and Prejudice (ISBN: 9781435136564)
    Jane Austen

    Pride and Prejudice

     (525)
    Aktuelle Rezension von: maikengreimel

    Für mich ist Pride and Prejudice der beste Jane Austin Roman, aber es braucht die richtige Einstellung zum Lesen. Wer eine super einfache, moderne Literatur sucht ist hier falsch. Wenn man sich drauf eingelassen hat, ist die Geschichte aber absolut entzückend. Auch eine der wenigen Geschichten, bei der mir die Verfilmung genauso gut gefallen hat, wie das Buch! 

  22. Cover des Buches Half Bad (ISBN: 9780141350868)
    Sally Green

    Half Bad

     (43)
    Aktuelle Rezension von: Wortmagie

    „Half Bad“ von Sally Green steht zweifach im Guinness-Buch der Rekorde. 2014 brach es den Weltrekord für das „meist-übersetzte Buch eines/einer Debüt-Autor_in vor dessen Erscheinen“, sowie für das „meist-übersetzte Kinderbuch eines/einer Debüt-Autor_in vor dessen Erscheinen“. Klingt kompliziert, ist es aber nicht. Die beiden Rekorde bedeuten, dass „Half Bad“ bereits vor seinem britischen Veröffentlichungsdatum am 03. März 2014 in andere Sprachen übersetzt und in die entsprechenden Länder verkauft wurde. Das schafften andere Bücher ebenfalls, doch keines erreichte die überwältigende Anzahl von 45 Sprachen. Die Rekorde sind auf der Website des Guinness-Buches noch immer verzeichnet, woraus ich schließe, dass sie weiterhin aktuell sind. Herzlichen Glückwunsch, Sally Green! Seit 4 Jahren im Guinness-Buch der Weltrekorde, keine üble Leistung! Da wurde es wohl höchste Zeit, dass ich „Half Bad“, den Auftakt der gleichnamigen „Half Bad“-Trilogie, endlich lese, oder?


    Nathan ist Grausamkeiten gewöhnt. Sein Leben lang wurde er mit Argwohn behandelt, erfuhr Demütigungen und Erniedrigungen. Auf Schritt und Tritt wurde er beobachtet, überwacht, verdächtigt. Als einziger Sohn der gefürchteten Schwarzen Hexe Marcus sieht die britische magische Gemeinschaft in ihm eine tickende Zeitbombe. Doch jetzt sind sie zu weit gegangen. Sie sperrten ihn in einen Käfig, schlugen ihn, misshandelten ihn. Gefangen wie ein Tier fantasiert Nathan pausenlos von Flucht. Seine einzige Chance, zu überleben, besteht darin, seine Ketten zu sprengen, den Weißen Hexen zu entkommen und an seinem bevorstehenden 17. Geburtstag seine eigenen Kräfte zu erwecken. Dafür muss er allerdings das Ritual der drei Gaben vollziehen. Und der einzige, der ihm diese überreichen kann, ist sein Vater…


    Auf der dazugehörigen Goodreads-Seite wird „Half Bad“ als Sensation beschrieben. Dem kann ich nicht widersprechen, denn ein Buch, das gleich zwei Weltrekorde auf einmal brach, verdient diese Bezeichnung durchaus. Leider sagt die Tatsache, dass der Trilogieauftakt zweifacher Weltrekordhalter ist, nichts über die inhaltliche Qualität der Geschichte aus. Meiner Ansicht nach bewegt sich „Half Bad“ in der weiten, schwammigen Grauzone zwischen gut und schlecht. Es ist weder Fisch noch Fleisch; weder begeisterte es mich, noch enttäuschte es mich grundlegend. Es ist ganz nett – wir wissen, dass diese Aussage einem Schulterzucken gleichzusetzen ist. Von der Handlung ist bei mir nicht allzu viel hängen geblieben. Ich erinnere mich an einige Schlüsselszenen, die groben Eckpfeiler der Geschichte, doch darüber hinaus… wabernder Nebel. Ich habe allerdings nicht das Gefühl, dass diese Gedächtnislücken tragisch wären, denn meinem Empfinden nach konzentrierte sich Sally Green hauptsächlich darauf, die deprimierenden Lebensumstände des Protagonisten Nathan darzustellen, statt einen konstanten inhaltlichen Fluss zu konzipieren. Der Beginn des Buches irritierte mich arg, weil Green eine ungewöhnliche Variante der Ich-Perspektive wählte. Nathan spricht die Leser_innen in 2. Person Singular direkt an. Ich konnte mich mit dieser Erzählweise überhaupt nicht anfreunden und hoffte inbrünstig, es bald hinter mir zu haben, was glücklicherweise auch der Fall war. Nach 20 Seiten wechselt Green in die gewohnte 1. Person Singular. Ich atmete auf. Was folgte, war eine minutiöse Beschreibung von Nathans Leben, bevor er in einen Käfig gesperrt wurde, eine Kakophonie des Leids, die mich, obwohl ich voll und ganz anerkenne, dass alles, was Nathan durchleben muss, furchtbar und schrecklich ist, auf Dauer langweilte. Die Auflistung der Grausamkeiten seitens des Rates der Weißen Hexen und der magischen Gemeinschaft im modernen Großbritannien erschien mir äußerst langatmig. Ich fühlte mich bedrängt; ich sollte unbedingt Mitleid für Nathan empfinden und erhielt nie die Chance, mir ein Bild seiner Persönlichkeit zu machen, das nicht von den Auswirkungen der Schikanen gegen ihn geprägt war. In meinem Kopf blieb er stets der arme, gequälte, missverstandene Junge, was ihm meiner Ansicht nach nicht gerecht wird. Seine Existenz wird vollkommen davon bestimmt, wer sein Vater ist: Marcus, die bösartigste Schwarze Hexe aller Zeiten. Die steife Einteilung in Schwarze und Weiße Hexen geriet trotz Sally Greens Bemühungen, zu betonen, dass die Weißen Hexen nicht automatisch die Guten sind, sehr eindimensional, weil sie die Unterschiede sträflich vernachlässigte. Es wirkte, als sei Marcus die einzig erwähnenswerte Schwarze Hexe und alle anderen ohnehin nur geistesgestörte Spinner, die sich früher oder später gegenseitig abmurksen. Weder weiß ich, ob sich ihre Magie anders manifestiert, noch, wie die Veranlagung zu Schwarzer oder Weißer Magie überhaupt zustande kommt. Ich habe auch nicht verstanden, wie sich die Kultur der Hexen unerkannt in die Gesellschaft nicht-magischer Menschen integriert und wie sie strukturiert ist. Paradoxerweise steht Nathans miserables Dasein so sehr im Mittelpunkt, dass die Welt, in der er lebt, die direkt für sein Elend verantwortlich ist, völlig dahinter verschwindet.


    Ein Satz mit X, das war wohl nix. Ich beendete „Half Bad“ mit einem unmissverständlichen Gefühl von Ernüchterung. Es ist ein durchschnittliches, einseitiges Buch, das man trotz der Weltrekorde nicht gelesen haben muss und das ich schnell im staubigen Keller meines Gedächtnisses eingemottet habe. Meiner Meinung nach hätte Sally Green ebenso gut auf den ganzen Hexen-Kram verzichten und einfach einen Roman über Diskriminierung und Ausgrenzung schreiben können. Den übernatürlichen Touch hätte es nicht gebraucht, da dieser ohnehin nur mäßig gelungen ist. Ich empfinde kein Bedürfnis, Nathan wiederzusehen und habe daher auch keinerlei Interesse an den Nachfolgern der „Half Bad“-Trilogie. Ob man den ersten Band nun als Sensation, Phänomen oder Weltrekordhalter bezeichnen möchte – für mich hat es sich ausgehext.

  23. Cover des Buches Cinder (ISBN: 9781250007209)
    Marissa Meyer

    Cinder

     (146)
    Aktuelle Rezension von: isas_bookworld

    Der Schreibstil der Autorin war sehr angenehm zu lesen, obwohl ich die Er-/ Sieg-Perspektive eigentlich eher weniger mag. Hier hat sie aber sehr gut zur Geschichte gepasst.

    Auch das Erzähltempo empfand ich als sehr angenehm, da das Buch zu keinem Zeitpunkt langatmig war, gleichzeitig aber alle wichtigen Details ausreichend erklärt wurden.


    Die Idee, Cinderella in einem Sci-Fi-Setting neu zu inszenieren, fand ich von Anfang an sehr interessant. Auch die Umsetzung konnte mich dann letztendlich nicht enttäuschen. Der Aufbau der Welt wird verständlich erklärt und wirkt auch sehr durchdacht. Auch die Art und Weise, wie die Gesellschaft funktioniert, mit den Androiden und Cyborgs etc. fand ich sehr spannend zu lesen. 

    Allerdings bin ich aufgrund der Diskriminierung, die die Cyborgs erfahren, etwas irritiert. Sie alle werden nämlich als Menschen 2.Klasse angesehen. Allerdings gelten wohl auch schon Menschen, mit einer Beinprothese als Cyborg, wobei ich es da irgendwie seltsam finde, dass sie als unmenschlich angesehen werden. Schließlich ist es nur ein Bein und kein im Hirn integrierter Computer. In dem Fall könnte ich die Vorurteile dann doch schon eher verstehen.


    Die Geschichte an sich war von Anfang an spannend. Alleine diese neue Welt, die hier geschaffen wurde,zieht einen direkt in ihren Bann. Sobald die Geschichte dann aber so richtig ins Rollen kommt, kann man das Buch erst recht nicht mehr aus der Hand legen, da man unbedingt mehr über diese Gesellschaft, die Charaktere, diese Krankheit, die dort existiert, und die politischen Vorgänge erfahren will.

    Insgesamt ist die Geschichte deswegen sehr spannend, besonders gegen Ende aber auch wirklich actionreich, wobei die Seiten nur noch so dahinfliegen.

    Allerdings fand ich den wohl "größten" Plottwist des Buches doch eher sehr vorhersehbar, was ich schade fand. Andererseits war das auch die einzig mögliche Entwicklung der Geschichte, die meiner Meinung nach Sinn ergeben würde.

    Auch das Herz bleibt dabei allerdings nicht verschont, die Emotionen fahren Achterbahn. Im Laufe der Geschichte war ich wütend, verängstigt, habe mehrfach (fast) geweint, mich aber auch mit der Protagonistin gefreut, wenn etwas gut lief, und mit ihr gelacht. Ihr Humor ist nämlich wirklich großartig.

    Auch die Romantik kam natürlich nicht zu kurz. Mein Herz schlägt noch immer schneller, weil die Liebesgeschichte so süß war, obwohl sie noch nicht vorbei ist.


    Das liegt vor allem aber auch an den Protagonisten und Charakteren.

    Cinder ist ein Cyborg und gleichzeitig eine brilliante Mechanikerin. Sie ist unglaublich stark, kämpferisch und hat einen sehr guten Humor. Gleichzeitig ist sie wirklich freundlich und liebt bedingungslos.

    Ihre ständige Begleitung ist der/ die Android(in?) Iko, die eine meiner absoluten Lieblingscharaktere aus dem Buch ist. Sie ist einfach unglaublich süß.

    Auch Cinders kleine Schwester ist unglaublich liebenswürdig, die ältere Schwester und die Stiefmutter hingegen weniger. Typisch Cinderella eben.

    Prinz Kai ist unglaublich liebenswürdig. Er will immer nur das Beste für sein Volk, steht für das ein, was ihm wichtig ist und ist bei all dem auch noch unglaublich charmant. Ich finde ihn einfach unglaublich süß.

    Dabei steht er im absoluten Kontext zur Herrscherin der Luna, Queen Levana. Sie ist wunderschön von außen, innen dann aber doch eher weniger.

      

    Alles in allem handelt es sich bei diesem Buch um einen wirklich guten Reihenauftakt, der auf jeden Fall Lust auf mehr macht, weshalb das Buch trotz kleiner Schwächen 4 Sterne von mir bekommt.


  24. Cover des Buches The Hunger Games Trilogy, 3 Vols. (ISBN: 9781407130293)
    Suzanne Collins

    The Hunger Games Trilogy, 3 Vols.

     (322)
    Aktuelle Rezension von: Klanechrisi
    3jahre nachdem ich diese Bücher verschlungen habe, weiß ich heute noch immer ganz genau und jede Kleinigkeit was in den Büchern steht.

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