Bücher mit dem Tag "englische literatur"

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909 Bücher

  1. Cover des Buches 1984 (ISBN: 9783548234106)
    George Orwell

    1984

     (3.896)
    Aktuelle Rezension von: Mira123

    Dieses Buch war das einzige, das jeder einzelne Mensch kannte, dem ich von meinem Bachelorprojekt erzählte. Lange habe ich versucht, allen Betroffenen genau zu erklären, was ich denn meine, wenn ich von Dystopien spreche. Irgendwann sah die Erklärung dann so aus: "Du weißt schon... wie 1984 von Orwell..." Dann wusste nämlich immer jeder, um was es ging.

    In "1984" geht es um Winston Smith, der im Ministry of Truth arbeitet und dort den lieben langen Tag damit verbringt, Zeitungsartikel für die Regierung "zu korrigieren", also zu fälschen. Er lebt im Jahr 1984 was aus Orwells Sicht die Zukunft war. Und diese Zukunft hat es in sich! Die Partei Big Brothers ist an der Macht, es gibt keinerlei Privatsphäre und Gedanken können tödlich sein. Das meine ich ernst: Es gibt eine Gedankenpolizei und Gedankenverbrechen. Jeder Mensch wird durchgehend überwacht, entweder vom sogenannten Telescreen oder von seinen Mitmenschen. Verdammt gruselig, wenn ihr mich fragt! Durch Winston tauchen wir sehr tief in diese Welt ein und es ist echt nicht ohne.

    Ich war überrascht, wie "modern" dieser Roman geschrieben ist. Klar, er ist "nur" aus 1948, aber ich kenne auch Klassiker aus den 1970ern, die für mich nur mit viel Anstrengung lesbar sind. Das hier las sich als wäre es erst gestern erschienen. Ich musste mich immer wieder dazu zwingen, nicht in diesem Roman zu versinken. Immerhin musste ich für meine Arbeit ja auch den Ausdruck und so analysieren und konnte den Text nicht einfach verschlingen. Ich habe mir aber schon geschworen, dass ich dieses Buch in ein paar Jahren nochmal lesen werde. Nur für mich, ohne den Druck, es wissenschaftlich zu betrachten.

    Mein Fazit? Wenn ihr Dystopien mögt, müsst ihr diesen Roman gelesen haben!

  2. Cover des Buches The Selection (ISBN: 9780062203137)
    Kiera Cass

    The Selection

     (1.324)
    Aktuelle Rezension von: kias_bookpages

    Bevor ich es gelesen habe, hatte ich keine hohen Erwartungen. Ich wusste nicht einmal, ob mir die Geschichte gefällt und ob ich nach den ersten 50 Seiten das Buch nicht einfach zuschlagen würde, denn der Klappentext klang für mich nach einer Majestätischen Version von dem Bachlor. Und mein Fall ist diese Sendung überhaupt nicht. 

    Dennoch habe ich es gewagt und wurde nicht Enttäuscht! 

    Ganz nach dem Motto: Don't judge a book by its cover - hat mich der Inhalt, die Geschichte von America Singer, Aspen Leger und Prinz Maxon, gefesselt. 

    Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und die Ich - Erzählperspektive ideal gewählt, da man so Americas Intime Gedanken und Gefühle hautnah miterlebt. 

    Die Autorin hat etwas erschaffen, dass mich wirklich mitfühlen ließ. 

    Die ganze Zeit habe ich mich gefragt - was würde ich tun ? 

    Und dabei ist America ein Authentischer und  wirklich verständlicher Charakter. 

    Ich konnte mich mit ihren Handlungen und Gedanken identifizieren und auch Maxon und Aspen hatten jeweils etwas bezauberndes an sich. 

    Vor allem Maxons Geduld mit America hat mich fasziniert, da ich eine so unglaublich ungeduldig Person bin.

    Kurz gefasst: Ich hab mich in die Geschichte verliebt und musste mir gleich Band 2 & 3 kaufen.

  3. Cover des Buches A Court of Thorns and Roses (ISBN: 9781408857861)
    Sarah J. Maas

    A Court of Thorns and Roses

     (323)
    Aktuelle Rezension von: isareadingbooks

    Das Buch

    Feyre is a huntress. And when she sees a deer in the forest being pursued by a wolf, she kills the predator and takes its prey to feed herself and family. But the wolf was not what it seemed, and Feyre cannot predict the high price she will have to pay for its death…

    Dragged away from her family for the murder of a faerie, Feyre discovers that her captor, his face obscured by a jewelled mask, is hiding even more than his piercing green eyes suggest. As Feyre´s feeling for Tamlin turn from hostility to passion, she learns that the faerie lands are a far more dangerous place than she realized. And Feyre must fight to break an ancient curse, or she will lose him forever. 

     

    Meine Meinung 

    So viel habe ich von den Büchern gehört. Jetzt habe ich zumindest den ersten Band auch endlich mal gelesen. Allerdings auf Englisch. Teilweise fand ich es gar nicht so einfach zu lesen, bis ich mich einfach darauf eingelassen habe und nur noch Wörter übersetzt habe, wenn ich den Sinn dahinter auch nach drei weiteren Sätzen nicht verstanden habe. Das hat mir das Lesen deutlich erleichtert. 

     

    Ich bin gut in das Buch reingekommen und fand die Geschichte von Anfang an spannend. Da natürlich jeder über diese Reihe spricht, war meine Erwartung sehr hoch, aber meine Erwartungen wurden auf jeden Fall sogar noch übertroffen. Ehrlicher Weise muss ich sagen, dass ich kein großer Fan von Tamlin bin. Dafür aber von Rhysand. Den mochte ich irgendwie direkt nach dem ersten Satz. Ich wusste direkt, dass er es sein muss, nach all den „Spoilern“ auf Instagram. Und gerade das Ende des Buches, hat mir Rhysand noch symphytischer gemacht. Weniger sympathisch fand ich auch Feyres Familie, da ich deren Reaktionen einfach nicht nachvollziehen konnte. Aber alles in allem fand ich die Welt sehr interessant und ich bin sehr gespannt wie es weiter geht.

  4. Cover des Buches Ich und die Menschen (ISBN: 9783423216043)
    Matt Haig

    Ich und die Menschen

     (711)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Broschiert: 352 Seiten

    Verlag: dtv (1. April 2014)

    ISBN-13: 978-3423260145

    Originaltitel: The Humans

    Übersetzung: Sophie Zeitz


    Ein außerirdischer Blick auf die Menschen


    Inhalt:

    Professor Andrew Martin macht eine große mathematische Entdeckung, die eine Gefahr für das Universum darstellt. Martin muss sterben. An seine Stelle tritt ein Außerirdischer mit dem Auftrag, alle zu töten, die von Martins Entdeckung wissen könnten. Zunächst kein Problem für ihn, weiß man doch im ganzen All, wie unnütz, gewalttätig und dumm die Menschen sind. Doch je länger „der neue Andrew“ auf der Erde ist, desto mehr erkennt er die Schönheit in den Dingen und in den Menschen … 


    Meine Meinung:

    Dies ist ein Buch für all jene, die einen Sinn im Leben suchen. Sie werden ihn bei der Lektüre womöglich auch nicht finden, aber vielleicht erkennen, dass sie mit dem Suchen aufhören sollten und stattdessen ihr Leben so zu leben, dass irgendjemand etwas davon hat. 


    Matt Haig erzählt hier eine herzerwärmende Geschichte mit schönen Worten. Er zeigt uns einen ganz besonderen Blick auf die Spezies Mensch, auf alles Schöne und alles Absurde, das diese Menschen den lieben langen Tag tun. 


    Besonders gelungen fand ich dabei die 97 Ratschläge gegen Ende des Romans. An denen ist wirklich was dran ;-)


    ★★★★☆


  5. Cover des Buches Harry Potter und die Kammer des Schreckens (ISBN: 9783551557421)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und die Kammer des Schreckens

     (11.109)
    Aktuelle Rezension von: Isika0510

    Also Harry Potter ist immer eine Empfehlung für alle Fantasyliebhaber wert 

  6. Cover des Buches Harry Potter und der Feuerkelch (ISBN: 9783551557445)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und der Feuerkelch

     (11.116)
    Aktuelle Rezension von: Magic-books

    Also was soll ich dazu sagen. Ich werde jedes mal von diesen Büchern überrascht, weil jedes mal etwas so spannendes passiert mit dem man überhaupt nicht rechnet. Man kann sich so gut hineinfühlen in die ganzen Situationen auch als Harry Potter das mädchen aus dem Wasser rettete. Wenn man dieses Buch liest denkt man dass man auch in Hogwarts ist und das man ein Teil von der Harry Potter Geschichte ist. Jeder der die vorherigen Teile schon gelesen hat sollte dieses Buch dringend lesen denn dann könnt ihr euch noch mehr von diesem Buch inspirieren lassen.

    Liebe Grüße 

    Magic-books

  7. Cover des Buches Harry Potter und der Gefangene von Askaban (ISBN: 9783551557438)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und der Gefangene von Askaban

     (10.660)
    Aktuelle Rezension von: Buecherbaronin

    Krass, damit habe ich nicht gerechnet. Von den drei „Harry Potter“-Bänden, die ich bisher gelesen habe, war „Der Gefangene von Askaban“ tatsächlich der schwächste. Lag es an den zu hohen Erwartungen? Daran, dass es letzten Endes doch „nur“ ein Kinderbuch ist und mich unterfordert? Ich habe keine Ahnung.

    Fakt ist, ich musste mich ein bisschen durch den Band quälen. Ich erfreue mich noch immer an den sich ständig kabbelnden Ron und Hermine, an dem herrlich fiesen Severus Snape und an dem herzlichen Hagrid. Und ich fand auch viele der magischen Elemente, die Rowling eingebaut hat, wieder schön und passend.

    Man darf nicht vergessen, es sind immer noch Kinderbücher, da sollte man über den einen oder anderen Kritikpunkt großzügig hinwegsehen können. Trotzdem kam ich nicht richtig in die Handlung. Vielleicht nutzt sich das „Harry Potter“-Prinzip beim dritten Band kurz nacheinander auch ein bisschen ab. Und wie unlogisch sind diese Dementoren bitteschön?

    Ich mag Harry selbst immer noch nicht und wie sich alles, aber auch wirklich alles nur um ihn dreht. Ja klar, die Reihe heißt „Harry Potter“, aber er steht so dermaßen im Mittelpunkt, dass all die liebenswerten Charaktere ringsum manchmal nur Staffage sind.

    Und während die erste Hälfte des Buches noch relativ beschaulich ist, überschlagen sich die Ereignisse in der zweiten Hälfte, dass es mir schon etwas zu schnell ist. Gerade das große Finale war für mich persönlich auf einem sehr schmalen Grat zwischen genial und schwach. Genial wegen der Überraschungen und Wendungen – schwach, weil all das eben nicht besonders gut ausgearbeitet bzw. umgesetzt wurde.

  8. Cover des Buches After passion (ISBN: 9783453504066)
    Anna Todd

    After passion

     (4.636)
    Aktuelle Rezension von: Lala09

    Theresa Young ist die Unschuld in Person. Auf dem College will sie sich nur auf das Lernen konzentrieren. Sie hat den perfekten Freund, den sie schon seit ihrer Kindheit als treuen Begleiter an ihrer Seite hat. Doch an der WCU lernt sie den unhöflichen aber ziemlich heißen Hardin Scott kennen. Er ist das komplette Gegenteil von ihr. Auch, wenn sie versucht sich von ihm fernzuhalten, gerät sie immer wieder in seine Fänge.

    Der erste Teil der vierteiligen Reihe.

    Ich liebe die gesamte Buchreihe, aber After Passion ist meiner Meinung nach der beste Teil der Reihe. Das Kennenlernen der beiden löst bei mir noch heute ein wundervolles Gefühl aus.  

    Allgemein kann ich die Bücher einfach jedem empfehlen! 

  9. Cover des Buches Stoner (ISBN: 9783423143950)
    John Williams

    Stoner

     (418)
    Aktuelle Rezension von: mariameerhaba

    Der Anfang ist langweilig, so richtig langweilig. Ich habe es gehasst, zu lesen, ich habe es sogar zur Seite gelegt und mir vorgenommen, das Buch zu vergessen. In Ermangelung anderer Lektüre habe ich dem Werk eine zweite Chance gegeben, mich durch diesen unschönen Text durchgekämpft, bis Stoner heiratete und erst da hat sich das Buch entfaltet. Der Zweikampf des Ehepaars war interessant und beim Lesen habe ich mich automatisch an Stoners Seite gestellt, um mir die ganze Zeit zu wünschen, dass Edith aus seinem Leben verschwindet. Das hat der Autor richtig gut gemacht und das macht das Buch so großartig.

    Das Buch führt uns durch das ganze Leben von Stoner, man wird über seine erste Liebe aufgeklärt, seiner Tochter, seiner Arbeit, seinen Wünschen, bis zu seinem Tod folgt man ihm und fühlt sein Unglück mit. Er merkt es auch und doch ist er nie in der Lage, sich dagegen zu wehren.

    Der Autor schreibt langatmig, das Lesen wird schnell zur Arbeit, man muss da wirklich durchkämpfen. Nach jedem Höhepunkt gerät der Text in ein dunkles Tief, der nicht nur den Leser hinunterzieht, sondern auch viel von ihm verlangt. Es war gut, das bestreite ich nicht, aber die Langatmigkeit zerrt doch sehr am Lesespaß, so dass ich mir nicht wünsche, jemals wieder etwas von diesem Autor zu lesen.

  10. Cover des Buches Stolz und Vorurteil (ISBN: 9783596907205)
    Jane Austen

    Stolz und Vorurteil

     (4.068)
    Aktuelle Rezension von: schnaeppchenjaegerin

    Die Bennets haben fünf Töchter, die es insbesondere nach dem Ansinnen Mrs Bennets standesgemäß zu verheiraten gilt. Sie ist bemüht, dass sich ihre Töchter bei gesellschaftlichen Ereignissen wie den Bällen in anderen Häusern so liebenswürdig zu verhalten, um gut situierte Herren auf sich aufmerksam zu machen. Doch ihre Töchter benehmen sich nicht so, wie Mrs Bennet sich das vorstellt und bereiten ihr Kummer. Die älteste und hübscheste der Töchter, Jane, verliebt sich unglücklich in Mr Bingley und hat nach seiner Zurückweisung keine Augen mehr für andere Männer. Elizabeth lehnt gar den Heiratsantrag des Cousins ihres Vaters ab, mit dem sie das Erbe der Familie hätte sichern können. Als sie herausfindet, dass der von ihr ohnehin schon mit Vorurteilen behaftete Mr Darcy für das Unglück ihrer älteren Schwester verantwortlich ist, sieht sie sich ihrer schlechten Meinung ihm gegenüber bestätigt. Erst als sich der Sachverhalt klärt, Mr Darcy seinen Fehler einräumt und wenig später auch noch die jüngste der Bennet-Schwestern vor Schimpf und Schande rettet, kann Elizabeth ihr Herz für den smarten und vermögenden Gentleman öffnen.
    "Stolz und Vorurteil" ist der erfolgreichste Roman von Jane Austen und ein Klassiker der englischen Literatur. Obwohl er bereits über 200 Jahre alt ist, empfand ich den Schreibstil als angenehm und nicht altertümlich. Wie bei einem historischen Roman konnte ich mich wunderbar in die Zeit zu Beginn des 19. Jahrhunderts in England hineinversetzen lassen.
    Der Roman handelt zwar vom Heiraten und Suchen und Finden der Liebe, ist aber nicht nur eine Liebesgeschichte, sondern vielmehr ein Porträt der englischen, besser gestellten Gesellschaft zur damaligen Zeit. Jane Austen wirft dabei auch einen ironischen Blick auf die Schönen und Reichen und ihre antiquierten Ansichten, weshalb die Geschichte zeitlos ist. Sie kritisiert unterschwellig die Standesdünkel und entwirft mit Elizabeth Bennet eine junge, emanzipierte Frau mit einem eigenen Kopf, die als Vorbotin des Feminismus verstanden werden kann.
    Auch wenn ich den Roman phasenweise etwas langatmig empfand und zunächst auch meine Probleme mit der Einordnung der vielen handelnden Personen hatte, ist "Stolz und Vorurteil" ein unterhaltsamer Roman mit einem herrlich bissigen Blick auf die obere Klasse der damaligen Gesellschaft und erzählt zudem eine romantische, wendungsreiche Liebesgeschichte, die zurecht auch schon mehrfach verfilmt oder adaptiert wurde.

  11. Cover des Buches Die Schlange von Essex (ISBN: 9783847900306)
    Sarah Perry

    Die Schlange von Essex

     (139)
    Aktuelle Rezension von: katis_readings

    Eine verwitwete Frau, ein verhaltensauffälliger Sohn und eine sehr treue und loyale Haushälterin - diese drei zieht es nach dem Tod ihres Mannes an den Küstenort Aldwinter. Lang genug hat sie die Ketten der Ehe ertragen und ist nun Willens ihren eigenen Interessen, der Naturwissenschaft ,nachzugehen. Denn,Cora Seaborne ist, für damalige Verhältnisse, keine gewöhnliche denkende Frau.

    Was Cora noch nicht weiß? In Aldwinter treibt eine geheimnisvolle Schlange ihr Unwesen. Mysteriöse Phänomene werden zur Tagesordnung und scheuchen die sowieso schon leicht abergläubigen Bewohner auf. Der Pfarrer des Dorfes plädiert an den Glauben und die göttliche Kraft. Cora hingegen, eine Vertreterin der Wissenschaft, kommt mit den Ansichten des Pfarrers nicht überrein. Diskusionen und tiefsinnige Gespräche sind vorprogrammiert. Doch trotz aller Meinungsverschiedenheiten fühlen die beiden eine Verbindung.

    Diese Begegnung, gepaart mit dem Verlust ihres Mannes und dann ist da auch noch ein unbekanntes Wesen....Wo soll das nur hinführen?

    Nicht nur die Atmospähre des 19Jh. und des englischen Landlebens werden hier großgeschrieben, nein, auch die Charakteristik dieses Jahrhunderts hat hat die Autorin wunderbar in Szene gesetzt:

    Die Aufklärung der Aberglaubens durch die aufflammende Wissenschaft.

    Umdenken und Umstrukturierung seitens der Politik.

    All dies hat die Autorin in diesem Roman aufgegriffen und auf wunderbare natürliche Art und Weise mit einfließen lassen. Dieses Buch ist demnach nicht nur ein äußerst bildgebender roman, nein, hier lernt man auch noch etwas über die Geschichte. Solche Aspekte liebe an Büchern. Was auch und vor allem herausstach, war die Gegenüberstellung von Aberglauben und Wissenschaft durch die Charaktere. Tolle und auch tiefsinnige Diskussionen.

    Für mich, die sowieso schon eine Faszination für diese Zeit hat, ein toller Roman.

    Da werden definitiv noch Bücher von Sarah Perry folgen. Spätestens mit 'Malmoth' im Herbst.

  12. Cover des Buches Harry Potter und der Halbblutprinz (ISBN: 9783551557469)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und der Halbblutprinz

     (9.352)
    Aktuelle Rezension von: MagicWitchyBookworld

    Der dunkle Magier Lord Voldemort ist wieder da und die Zaubererwelt lebt seit Ende von Harrys fünftem Schuljahr in Angst und Schrecken.

    Die Todesser verstecken sich nicht mehr und das Ministerium ist ratlos. Damit sich die Leute sicherer fühlen, wurden Flugblätter mit Sicherheitsregeln verteilt. Die Sicherheitsmaßnahmen in Hogwarts sind verstärkt worden. 

    Eine düstere Stimmung liegt in der Luft und die Angst ist allgegenwärtig. 

    Die Dementoren gehorchen dem Ministerium nicht mehr und die Zaubererwelt begreift, dass Harry und Dumbledore die ganze Zeit die Wahrheit gesagt haben.

    Fudge wird entlassen und ein neuer Minister tritt das Amt an. Er scheint fähiger als sein Vorgänger, aber ist nicht weniger daran Interessiert sich mit Harry gut zu stellen, wie Fudge die Jahre vorher. Er will Harry als Spielfigur benutzen, um den Menschen zu zeigen, sie arbeiten zusammen und alles wäre im Griff.

    Aber Harry ist kein kleiner Junge mehr und man merkt deutlich, dass er klüger geworden ist, erwachsener und reifer. Er begreift die Spiele, die man mit ihm spielen will und kann gut zwischen den Zeilen lesen.

    Mein Lieblingsmoment ist, als er dem neuen Minister die Narben zeigt, die er von Umbridge hat und dass das Ministerium nichts getan hatte in seinem fünften Schuljahr. Das war mehr als ein Wink mit dem metaphorischen Mittelfinger und ich dachte mir nur so: YES! F**K YOU!


    Zusammen mit Dumbledore ergründet Harry die Anfänge von Voldemort und seinem Charakter, welchen Weg er einschlug und was sein Ziel ist.

    Als Leser erfahren wir unglaublich viel zu Band 7 und was uns im nächsten Band erwartet. 

    Vor allem die Hintergründe zu Voldemorts Handeln werden hier gut erklärt und sein Charakter und dessen Abgründe gut dargestellt, wie früh der Machthunger bereits von ihm Besitz ergriffen hatte und die ersten Todesser entstanden sind.

    Dazu kommt die Geschichte des Halbblutprinzen. Der Name taucht in einem Zaubertrankbuch auf, welches Harry benutzt und welches ihm im Unterricht hilft bessere Noten zu bekommen.

    Auch die Prophezeihung spielt eine wichtige Rolle in diesem Band und wieso Dumbledore Professor Trelawney überhaupt eingestellt hat und Hogwarts ein zu Hause für sie ist.

    Es unterstreicht vor allem, dass Dumbledore sehr weit voraus denkt und drei Schritte weiter.


    Band sechs ist eindeutig düsterer als sein Vorgänger. Herrschte in Band 5 schon eine bedrückende Stimmung durch Umbridge, so wird diese nur weiter verstärkt durch die Geschehnisse und die Vergangenheit, die aufgewühlt wird.

    Dazu kommt der Tod einer wichtigen Hauptperson. Wir müssen uns als Leser also von einem weiteren Charakter aus der Reihe trennen, der uns ans Herz gewachsen ist. Ein Happy End, wie in den vorherigen Bänden sucht man hier vergeblich.

    Aber wir dürfen nicht vergessen, dass wir in einem Krieg sind und dabei die Düsternis und Schwere eine wichtige Rolle spielt für das Setting.

    Viele Namen tauchen aus vorherigen Bänden auf. Es gibt viele politische Elemente in diesem Band, viele Mysterien und Abenteuer.

    Gleichzeitig merkt man beim Lesen, dass die Charaktere erwachsener werden, emotionaler und mitten in der Pubertät sind. Liebe, erste Beziehungen und Gefühle sind mit eines der Themen, die uns in diesem Band begleiten. 


    Das Ziel, Voldemort zu vernichten, wird immer wichtiger und die einzelnen Charaktere, wie die Mitgleider der DA oder des Phönixordens bekommen immer wichtigere Rollen.

    Wem kann man zu diesen Zeiten noch trauen?

    Wer steht unter dem Imperius-Fluch?

    Wer benutzt Vielsafttrank?

    Wer schließt sich Harry in seiner Mission an?


    Das Finale steht kurz bevor und mit den letzten Zeilen des Buches wird es noch mal deutlicher, dass die Reise von Harry und seinen Freunden bald zu Ende ist. 

  13. Cover des Buches Schöne Neue Welt (ISBN: 9783596905737)
    Aldous Huxley

    Schöne Neue Welt

     (1.124)
    Aktuelle Rezension von: benfi

    KURZBESCHREIBUNG:
    Gott zu spielen - also Menschen ohne die natürliche Fortpflanzung zu erschaffen; dass ist in einer nahen Zukunft gelungen! Dies bringt Vorteile mit sich: in den City-Brüter und Konditionierungscenter kann man die Personen so erschaffen, wie man sie gerade benötigt: vom einfachen Arbeiter - den Epsilons - bis hin zum Führungskopf; den sogenannten Alphas. All das wird stufenweise im Reifungsprozess des künstlich hergestellten Embryos beeinflusst. Somit entsteht bei niemandem Frust und alle führen ein glückliches und sorgenfreies, koordiniertes Leben. Etwaige Gefühlsschwankungen werden direkt mit einer Art Droge, welche den Namen Soma hat, eliminiert. Bernard Marx ist jedoch anders, er möchte ebene jene andere Emotionen spüren, die der leicht verkümmerter Alpha sonst eigentlich gar nicht zu erwarten hat. Ihn reizend Dinge wie Wut, Aufregung oder auch eine gewisse Enthaltsamkeit des freigebigen Sexualverkehrs, wie er eigentlich üblich ist, was ihm alles ganz neue Gefühle offenbart. Als er eines Tages mit seiner derzeitigen Begleitung Lenina Crowne ein Eingeborenenreservat besucht und dort John sowie seine Mutter Linda kennenlernt, ändert sich sein Leben sowie seine Einstellung rapide. Linda ist nämlich keine leibhaftige Eingeborene, sondern wurde vor Jahren während eines Besuchs des Reservats in einem plötzlichen Sturm verletzt und von den Eingeborenen gesundgepflegt, während ihre Begleiter sie für tot vermuteten. Bernard erhält die Erlaubnis, die beiden zurück mit in die Zivilisation zu nehmen, was ihm als Betreuer des 'Wilden' John einen gewissen Ruhm einbringt. Allerdings rechnet er nicht mit den Gefühlen und Empfindungen von eben jenem John, dem die sogenannte Zivilisation schnell überdrüssig wird. Das scheint alles bis dahin Gut gedachte in den Abgrund zu reißen...

    KOMMENTAR:
    Selbst wenn man ihn nicht gelesen hat - der Roman 'Schöne Neue Welt' sollte so ziemlich Jedermann ein Begriff sein. Die Dystopie von dem englischen Autor Aldous Huxley aus dem Jahre 1932 wird als so wichtig angesehen, dass sie sogar im Englisch-Unterricht an den hiesigen Schulen genutzt wird. Dies war auch vor vielen Jahren mein erster Kontakt mit dem Buch, dass meine damalige Freundin im Schulunterricht beackern musste. In der englischen Sprache wurde es mir jedoch nach einigen Seiten schlicht zu anstrengend, da Huxley mit Fachbegriffen der künstlichen Fortpflanzung nur um sich wirft, dass man entnervt aufgeben mochte. Dies ist auch in der neuen Übersetzung, welche Uta Strätling im Jahre 2013 vorgenommen hatte, nicht gerade anders. Sie hat glücklicherweise den Charakteren und lokalen Stätten ihren eigentlichen Namen wiedergegeben und einige Stellen angepasst - aber Huxleys  detailverliebtes Schreiben zu den elementarsten Änderungen in seiner Zukunfts-Vision schrecken schon den einen oder anderen Leser ab. Hat man sich jedoch durch diese gelesen, schildert der Roman dem Leser schon eine schauderhafte Dystopie, welche eben nur eine oberflächliche schöne, neue Welt offenbart. Anhand der Hauptfiguren Bernard und Lenina auf der Seite der zivilisierten Menschen und John auf der Seite der Eingeborenen, welche eigentlich schlicht den Status der Zivilisation des Jetzt (oder auf den Zeitraum der Veröffentlichung bezogen) legt Huxley die jeweiligen Vor- und Nachteile auf den Tisch. Die nun nicht gerade arg verzwickte Storyline ist alsbald leicht nachvollziehbar und regt den Buchfreund doch mehr und mehr zum Nachdenken an, was sich nach Beendigung des Romans sogar noch gesteigert hat. Egal, welche Schlüsse man nun zieht, was denn letztlich eine schöne, neue Welt sei, eines ist völlig klar: die oberen Machthaber sind jene, denen es am Besten geht und wirklich alle Freiheiten haben! 

    8,0 Sterne

  14. Cover des Buches Der Fänger im Roggen (ISBN: 9783499235399)
    J. D. Salinger

    Der Fänger im Roggen

     (1.510)
    Aktuelle Rezension von: JulieG

    "Der Fänger im Roggen" erzählt die Geschichte des sechzehnjährigen Holden Caulfield, der nach seiner Flucht aus dem ungeliebten Internat drei Tage lang durch New York irrt. 

    Ich hatte bereits im Vorfeld viel über das Buch gelesen - vor allem viel negative Meinungen und Bewertungen. Es sei sehr kompliziert zu lesen, der Protagonist sei unsympathisch und eine äußerst schreckliche Person. Lediglich mein Drang danach, soviele Klassiker wie möglich wirklich selbst zu lesen, hat mich dazu gebracht, diesen Roman zu lesen. Und ich habe mit dem schlimmsten gerechnet. 

    Allerdings bin ich nach der Lektüre sehr überrascht und berührt von dem Roman. Ja, Holden ist ein ziemlich komischer Typ. Und ja, er gibt einige unpassende Äußerungen von sich. Aber er ist auch einer, der die Welt um sich herum genau beobacht und versucht, sie zu verstehen. Und dabei merkt er, dass er sie in vielen Punkten einfach nicht verstehen kann. Der Roman zeigt uns also einen Protagonisten, der seinen Platz in der Gesellschaft, auch aufgrund seines Alters, noch nicht gefunden hat und seine Umwelt und die Menschen um sich herum stattdessen analyisert und hinterfragt. Es gab einige Stellen, an denen ich Holdens Gedanken sehr gut nachvollziehen konnte - sowohl aus heutiger Sicht, als auch aus der Sicht meines eigenen 16jährigen Ichs. 

    Gleichzeitig zeigt uns das Buch aus Holdens Sicht auch auf, wie oberflächlich, verwirrend und auch sinnlos manche Gewohnheiten, die wir als Gesellschaft haben, sind. Man wird auf unbequeme Art und Weise gezwungen, über sich, sein Leben und seine Wünsche und Ziele nachzudenken, eben weil man diesem ziellosen Protagonisten durch New York folgt. Genau das hat mir an dem Buch so gut gefallen. 

    Also traut euch und lest "Der Fänger im Roggen". Es ist besser, als ich vorher angenommen hatte!

  15. Cover des Buches A Long Way Down (ISBN: 9783426615362)
    Nick Hornby

    A Long Way Down

     (2.394)
    Aktuelle Rezension von: jannehanne

    4 Menschen treffen sich in der Sylvesternacht auf einem Hochhaus, um Selbstmord zu begehen. Wechselseitig erzählt jeder aus der Ich-Perspektive über die Beweggründe und über das, was nach dieser Nacht passiert. Die Figuren werden gut eingeführt, jeder hat seinen eigenen sprachlichen Ton. Flüche und Beleidigungen reihen sich später in einer Dosierung aneinander, dass ich das Gefühl hatte, nur noch durch sprachlichen Müll zu waten. Auch beim Überblättern hatte ich den Eindruck, dass es nicht wirklich besser wird, so dass ich es letztendlich einfach entnervt zur Seite gelegt habe. 

  16. Cover des Buches Sturmhöhe (ISBN: 9783423143554)
    Emily Brontë

    Sturmhöhe

     (1.808)
    Aktuelle Rezension von: breathingfailure

    Ich wusste vor dem Lesen worum es in dem Buch etwa geht, daher war ich sehr überrascht, als ich das Buch begonnen habe zu lesen und es gar nicht zu meinem Wissen passte. Es wird nämlich aus der Sicht der Amme wiedergegeben. 

    Die Handlung handelt von einer reichen Gutstocher, Catherine und dessen Adoptivbruder Heathcliff. 

    Was mich am meisten an der Geschichte gefesselt hat, war das beide Charaktere absolut unausstehlich sind und doch konnte ich das Buch nicht weglegen und habe gehofft, dass sie zueinander finden. In den meisten Büchern ist mindesten einer der Charaktere der emphatische und sympathische, in diesem Fall war eher der Nebenbuhler von Heathcliff der liebevolle und sympathische und doch habe ich nicht gehofft, dass er und Catherine zusammenkommen.

    Obwohl das Buch schon einige hundert Jahre alt ist, kann man es gut lesen und der Schreibstil ist nicht schwer zu verstehen.

    Ich kann das Buch nur empfehlen!


  17. Cover des Buches Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (ISBN: 9783551557476)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und die Heiligtümer des Todes

     (9.560)
    Aktuelle Rezension von: LeseLunni

    Eine Reihe geht mit einem Hammer Buch zu ende!

    Der siebte Teil ist mit dem 5. mein Lieblingsbuch, nicht nur von der Reihe, sondern auch von allen Büchern die ich je gelesen habe und je lesen werde!

    Gleich am Anfang wird es spannend! Wir ehrfahren ein bisschen was Voldemort vorhat. Wenig später wird Harry zu den Weasleys mit einer riesen Leibgarde gebracht, doch irgendwie muss Voldemort davon gewusst haben, denn Todesser erwarten Harry und die anderen. Aber fast alle kommen unbeschadet an. Harry, Ron und Hermine kehren dieses Jahr nicht nach Hogwarts zurück sondern gehen auf die Jagd nach besonderen Gegenständen die helfen Voldemort zu vernichten. Sie müssen aufpassen das sie nicht von Todessern oder Ministeriumsangestellten gefasst werden. Immer wieder entkommen sie nur um Haaresbreite. Harry hat das Gefühl das die drei vielleicht doch nach Hogwarts gehen sollten. Werden sie es schaffen Lord Voldemort für immer zu vernichten?

    Mich fesselt das Buch die ganze Zeit über. Es gibt fast keine langweiligen Stellen! Jedes mal aufs neue fällt es mir schwer das Buch aus der Hand zu legen, obwohl ich es gefühlt schon tausend mal gelesen habe! Jedes mal aufs neue bin ich emotional dabei wenn die Geschichte von Dumbledore kommt oder Personen sterben. Jedes mal aufs neue finde ich das Buch und die Buchreihe einfach richtig mega!!!

    Danke J.K. Rowling für diese fantastische Buchreihe!!!

  18. Cover des Buches To Kill A Mockingbird (ISBN: 9781784752637)
    Harper Lee

    To Kill A Mockingbird

     (449)
    Aktuelle Rezension von: chillbibliophie

    INHALT:

    At the age of eight, Scout Finch is an entrenched free-thinker. She can accept her father's warning that it is a sin to kill a mockingbird, because mockingbirds harm no one and give great pleasure. But Scouts world isn‘t as happy as it seems. 

    REZENSION:

    Ich bin relativ schwer in das Buch hineingekommen. Das könnte aber an der englischen Version liegen. 

    Die Geschichte wird aus der kindlichen Sicht von Scout, was also auch etwas anders ist. 

    Leider war für mich einfach nicht wirklich viel los. Erst am Seite 200/310 ging es mal. Da wurde auch endlich das Hauptthema aufgegriffen. 

  19. Cover des Buches Zeit deines Lebens (ISBN: 9783596511860)
    Cecelia Ahern

    Zeit deines Lebens

     (1.140)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Das Cover ist diesmal wieder schlicht gehalten. In einem schönen rot.

    Der Schreibstil ist so schön flüssig und man kommt gut in die Geschichte hinein. Die Charaktere sind so schön beschrieben. Lou gefiel mir am Anfang erst nicht, wurde aber dann in der Geschichte mir immer sympathischer. Lou's Familie gefällt mir in der ganzen Geschichte.

    Ich war richtig gefesselt bei dem Buch. Ruckzuck war ich bei der Hälfte des Buches und dann ganz schnell am Ende.

    Die Details sind so schön beschrieben, dass man sich alle Orte und Menschen sehr gut vorstellen kann.

    Ich hatte mir schon gedacht, dass Lou sich verändert und das er wahrscheinlich sterben wird. War richtig schön die Geschichte, sie schreibt einfach klasse Bücher.

    Richtig klasse Buch.

  20. Cover des Buches Der Wolkenatlas (ISBN: 9783499240362)
    David Mitchell

    Der Wolkenatlas

     (505)
    Aktuelle Rezension von: M_Rose-Everly

    Worum es in dem Buch geht:

    Es werden sechs verschiedene Lebensgeschichten beschrieben, alle in unterschiedlichen Zeiten.


    Einstieg ins Buch:

    Obwohl ich eine Vielleserin bin, fiel es mir nicht leicht, in das Buch einzusteigen. Der Erzählstil ist schon recht eigenwillig und verstrickt, weshalb ich einige Sätze noch einmal lesen musste, um hinter den Sinn zu steigen.

    Auch wenn David Mitchell sehr wortgewandt und intelligent rüberkommt, konnten sich meine Erzählungen nicht recht fesseln. Man merkt zwar, mit wie viel Hingabe der Autor über die verschiedenen Leben erzählt, aber der Funke will nicht so ganz überspringen.


    Fazit:

    Schon lange ist es mir nicht mehr so schwer gefallen, ein Buch zu Ende zu lesen.

    Insgesamt vergebe ich deshalb 2,5 Sterne.

  21. Cover des Buches Die einzige Geschichte (ISBN: 9783462051544)
    Julian Barnes

    Die einzige Geschichte

     (132)
    Aktuelle Rezension von: BjoernAndBooks

    Paul ist 19, Susan 48 – und sie lieben sich. In einem Vorort von London namens „The Village“ lernt sich das ungleiche Paar in den 1960er Jahren in einem Tennisverein kennen. Nach und nach und in fast schon lakonischer Sprache lässt Barnes Paul als unzuverlässigen Ich-Erzähler sein Leben und seine Beziehung zu Susan retrospektiv wiederbeleben. Allzu beschwerlich wirken dabei gerade die ersten Jahre nicht: Die Emanzipation von seinen Eltern, der Rauswurf aus dem Tennisclub, als sich die Hinweise auf eine ungebührliche Beziehung der beiden verdichten, die stets präsente Gefahr durch Susans betrogenen und, wie sich später herausstellen soll, schon lange gewalttätigen Ehemann – all das meistern sie zunächst nahezu mühelos. Mit dem Zusammen- und Umzug nach London kehrt so etwas wie Routine ein, und die Probleme beginnen: Susan verfällt mehr und mehr dem Alkohol und verliert jeglicher Form psychischer Stabilität; die Distanz zwischen den beiden Liebenden wird größer, bis Paul sich entziehen muss und Susan an ihre Tochter „übergibt“. Er versucht, ein eigenes Leben, eine neue Realität zu beginnen, aber bis zu ihren letzten Tagen in einer psychiatrischen Anstalt bleibt Susan für Paul das, was sie von Anfang an war: seine „einzige Geschichte“.


    Julian Barnes, einer der Großmeister des zeitgenössischen britischen Romans, schaut hier ganz genau hin: Wie durch ein Brennglas, Pauls Brennglas, schauen wir auf die Alltäglichkeit einer Liebe. Paul erinnert sich oft nicht richtig oder eher an Nebensächlichkeiten, so dass das große Ganze manchmal verschwommen bleibt und eher durch die schlaglichtartig eingestreuten Details an Kontur gewinnt. Das ist wirklich meisterhaft eingesetzt, weil die Leser*innen dadurch einerseits auf Distanz gehalten werden und andererseits das Gefühl bekommen, viel besser Bescheid zu wissen als die Handelnden selber. Man will beiden ständig Ratschläge geben, sie auf andere Wege führen, ihnen einen kleinen Stups geben, damit sie sich nicht aneinander verlieren. Gleichzeitig macht es aber auch schwer, über diese Entfernung wirklich emotionale Beteiligung mit Paul oder Susan zu erhalten: Susan, die vor allem in ihrer Ehe mit Gordon Macleod wenig Freude gehabt zu haben scheint, tut einem in erster Linie leid; Paul mit seiner ungestüm-ungezwungenen Jugend am Anfang möchte man zurufen: „Bewahr dir das doch bitte!“.


    Das ist ein wenig schade, freut man sich doch gleichzeitig darüber, hier einmal einer Liebe durch die Jahrzehnte folgen zu dürfen, die einerseits durch die Paarkonstellation, aber andererseits auch durch ihren eigentlich so liebevollen Umgang charakterisiert ist. Gerade auf den letzten siebzig Seiten, die fast zu so etwas wie einem Schlussplädoyer werden, gerät mir der Tonfall zu nüchtern und unpersönlich. Nichtsdestotrotz ist die Lektüre mehr als lohnend: eine wundervolle Sprachmacht und zwei vielschichtige Hauptcharaktere, die man durch ihr Leben begleiten darf!


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  22. Cover des Buches The Fault in Our Stars (ISBN: 9780141355078)
    John Green

    The Fault in Our Stars

     (815)
    Aktuelle Rezension von: Thea_

    Dieses Buch hat mich so sehr berührt! Die Geschichte von Hazel und Augustus ist zwar kurz, aber dafür voll von Gefühlen. Es ist so schön zu lesen wie aus der Freundschaft der beiden doch noch Liebe wird. Durch die Krankheiten der beiden erleben sie in so kurzer Zeit so viele Höhen und Tiefen wie andere in einem ganzen Leben. 

    John Green hat mit diesem Buch eine wahnsinnig schöne und zugleich traurige Geschichte hervorgebracht. Ich konnte die Tränen am Ende nicht mehr zurückhalten und nachdem ich es zuendezuende gelesen habe, musste ich das alles erstmalhabe sacken lassen. 

    Absolute Leseempfehlung!

  23. Cover des Buches Das Buch ohne Namen (ISBN: 9783404165162)
    Anonymus

    Das Buch ohne Namen

     (636)
    Aktuelle Rezension von: Leseratte_SaSa

    Verehrte Leser,

    Nur wer reinen Herzens ist, mag auf die Seiten dieses Buches blicken. Jede umgeblätterte Seite, jedes gelesene Kapitel bringt ihn dem Ende näher. Nicht alle werden es schaffen. Die zahlreichen unterschiedlichen Handlungsstränge und Stilrichtungen mögen manch einen verwirren und blenden, und obwohl sie gleich vor ihm liegt, ihn während der ganzen Zeit unablässig nach der Wahrheit suchen lassen. Die Dunkelheit wird kommen, und mit ihr großes Übel. Diejenigen, die dieses Buch gelesen haben, werden das Licht vielleicht niemals wieder erblicken.               Anonymus

    Eine Stadt Namens Santa Mondega. Und eine immer wieder alle 5 Jahre wiederkehrende Sonnenfinsternis. Und wie jedes Mal wird auch diese Sonnenfinsternis wieder einmal sehr blutig werden.

    Fazit.: Ich weiß nicht was ich schreiben soll. Schon ab der ersten Seite hat mich dieses Buch gefesselt. Ich wusste überhaupt nicht auf was ich mich da eingelassen habe. Es ist auch das erste Buch das ich in dieser Art gelesen haben. Und ich bin sprachlos. Einfach nur WOW. MEGA. HAMMER. GENIAL. Sucht es euch aus. Zu den Charakteren kann ich leider nicht viel schreiben. Da es so viele Charaktere sind und es jedes Mal aus der Sicht eines anderen Charakters erzählt wird. Das es einfach zu viel wäre um es hier zu schreiben. Es sei aber dazu gesagt das der Autor es wirklich Hammer hinbekommen hat das man über all die Charaktere den Überblick behält. Zum Glück hab ich mir die anderen Teile gleich alle dazu gekauft. Somit kann ich gleich Mal weiterlesen. Wenn ihr ein aussergewöhnliches Buch lesen wollt müsst ihr euch dieses Buch unbedingt holen. Den es liest sich wirklich wie ein Film von Quentin Tarantino nur eben als Buch. Man sieht es regelrecht vor seinem innerem Augen. Einfach der Wahnsinn. Ich bin definitiv total begeistert von diesem Buch. Es wird sich sowas von zu meiner Liste meiner Lieblingsbücher miteinreihen.

  24. Cover des Buches Harry Potter and the Chamber of Secrets (ISBN: 9781408855669)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter and the Chamber of Secrets

     (1.016)
    Aktuelle Rezension von: Orisha

    Das zweite Jahr in Hogwarts beginnt für Harry rasant. Erst wird er im Privet Drive festgehalten, dann kommt er nicht zum Hogwarts Express und als er endlich in der Zauberschule ankommt, erwartet ihn richtig viel Ärger. Doch damit hat sein neues Jahr erst begonnen. Neue Lehrer, neue Schüler und eine neue Gefahr erwarten ihn. Nach und nach werden Schüler angegriffen und alles hat mit einer verschollenen Kammer zu tun, die mehr Legende zu sein scheint, als real. Um hinter das Geheimnis der Kammer des Schreckens zu kommen, geht Harry einmal mehr ungewöhnliche Wege und stößt dabei auch auf seine eigene Geschichte.

    Rowlings zweiter Band, startet schneller in die Handlung und nimmt rasant an Fahrtwind auf. Wir erfahren mehr über den ominösen Tom Riddle und auch Dumbledores, Hagrids und Harrys eigener Hintergrund werden mehr und mehr beleuchtet. Und das zu lesen, macht einfach Spaß. Denn Rowling versteht es die richtigen Infos zur richtigen Zeit einzustreuen, so dass man, wie Harry, nach und nach ein Gesamtbild erhält. Auch die neuen Charaktere, wie Lucius Malfoy, Gilderoy Lockhart oder auch Ginny Weasley sind tolle Figuren, die Potters Zauberwelt  bereichern und die beiden Seiten jener Welt toll illustrieren.

    Kurzum: Ein guter Folgeband, der schon etwas erwachsener daherkommt und die gesamte Geschichte alles in allem gut trägt. Lesenswert.

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