Bücher mit dem Tag "englischer geheimdienst"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "englischer geheimdienst" gekennzeichnet haben.

10 Bücher

  1. Cover des Buches Dead Lions (ISBN: 9783257070460)
    Mick Herron

    Dead Lions

     (72)
    Aktuelle Rezension von: heinoko

     

    Als bekennender Diogenes-Fan lese ich jedes Buch aus diesem Verlag, egal welches Genre, mit nie versiegender Neugier. So auch diesen Roman, der mich schon allein mit seiner Haptik anspricht – perfekt glattes, hochwertiges Papier, das bei jedem Umblättern erneut erfreut. Doch das Lesen wurde mir nicht leicht gemacht. Und übrig blieb letztendlich Enttäuschung. 

     

    Im Slough House residieren abgehalfterte MI5-Agenten, die aufgrund ihres Versagens auf das  Abstellgleis geschoben wurden. Chef dieser Slow Horses ist der faul-eigenwillige Jackson Lamb. Langeweile herrscht im Slough House. Doch als zwei von diesen Ehemals-Agenten einen russischen Oligarchen beschützen sollen und ein ehemaliger Spion aus früheren Zeiten tot aufgefunden wird, kommt Bewegung in die Geschichte. Denn russische Schläfer, Dead Lions, könnten aus ihrem Schlaf erweckt werden, und ausgerechnet die Agenten, denen keiner etwas zutraut, sind mittendrin dabei.

     

    Der erste Teil des Buches zieht sich, so als hätte sich die Langeweile der Slow Horses auch auf den Buchseiten ausgebreitet. Dass die Perspektiven so oft wechseln, macht das Lesen nicht gerade leichter. Irgendwie geht es geschwätzig hin und her, ohne dass irgendetwas passiert. Öde. Mehrmals unterbrach ich die Lektüre mit einem anderen, packenderen Buch. Wenn ich nach Wochen wieder neu startete mit dem Lesen, war es schwierig, sich wieder in die Handlung einzufinden. Glücklicherweise gibt es zu Beginn des Romans ein kleines Personenverzeichnis sowohl der Slow Horses als auch der erfolgreichen Agenten im Hauptsitz Regent’s Park, was mir half, auch nach einer Lesepause wieder die Übersicht zu gewinnen. In Teil 2 wird es insgesamt spannender und lebendiger, aber doch nicht genug, um die Enttäuschung aus Teil 1 aufzuwiegen. Einzig der immer wieder durchblitzende, sehr spezielle britische Humor ließ mich das Buch bis zum Ende lesen.

     

    Fazit: Enttäuschend langweilig und verwirrend, trotz immer wieder aufblitzenden britischen Humors. 

  2. Cover des Buches James Bond (ISBN: 9783864250705)
    Ian Fleming

    James Bond

     (91)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Der Auftakt zur Bond-Reihe von Ian Fleming, und das Buch, mit dem die Filme mit Daniel Craig begannen: Bond wird beauftragt, sich nach Royale-les-Eaux in Nordfrankreich zu begeben, um es dem Sowjetagenten Le Chiffre zu verhindern, daß dieser sich am Bakkarattisch bereichern kann. Das Geld benötigt dieser dringend, um die Gewerkschaftskasse der kommunistischen Gewerkschaft auszugleichen auszugleichen, die dieser zuvor geplündert hatte. Sehr spannend und die Geburtsstunde einer Filmfigur für die Ewigkeit. Ich fände eine wortgetreue Verfilmung interessant, mit Le chiffre als Agent der UdSSR und Vesper als MWD-Agentin, aber natürlich ohne Bonds Sexismen.
  3. Cover des Buches Falsch (ISBN: 9783455403855)
    Gerd Schilddorfer

    Falsch

     (96)
    Aktuelle Rezension von: Isar-12

    "Falsch" ist der erste Band der John-Finch-Reihe von Gerd Schilddorfer. Ein alter Mann wird im kolumbianischen Dschungel in seiner Hütte überfallen. In letzter Minute schickt er drei Brieftauben in den Himmel und richtet sich selbst bevor er ein Geheimnis ausplaudern kann. Die Tauben erreichen mit ihren drei Hinweisen Bogota, Medellin und Sao Gabriel, wo drei Freunde aus alter Zeit ihre Heimat fanden. Zur gleichen Zeit am Münchner Flughafen als eine Diamantenraub gerade noch vereitelt wird. Warum interessieren sich die Yakuza, MI5 und weitere dubiose Personen für all dies? Es scheint, dass der Ursprung des Geheimnis weit in der Vergangenheit liegt. Der alternde Pilot und Abenteurer John Finch wird in Südamerika von einem der Freunde für eine horrende Summe engagiert, um die beiden anderen Hinweisträger zu ihm zu bringen. Denn nur gemeinsam können sie das Geheimnis lüften. Und alle sind verbunden durch ein gemeinsames Kriegsschicksal. Doch bevor Finch's Auftrag erfüllt ist, überschlagen sich die Ereignisse. Es beginnt ein Wettlauf rund um den Globus. Gerd Schilddorfer erzählt diese Story über drei verschiedene Zeitebenen und Orten total verstreut über die Welt. Was anfangs noch ein großes Fragezeichen für den Leser ist, wie die einzelnen Handlungsstränge zusammenführen könnten, wird im Laufe der Geschichte immer klarer. Dabei verwebt er reale historische Ereignisse wie das Ende des Zarenreichs, die Geldfälschaktion "Operation Bernhard" der Nazis oder das Flugzeugunglück in Mir 2009 mit der fiktiven Story rund um das Geheimnis der vier Auswanderer in Südamerika. John Finch ist dabei Pilot eines Wasserflugzeugs, der viele Jahre schon in Nordafrika und anderswo in diversen gefährlichen Missionen unterwegs war. Derzeit hat ihn das Schicksal nach Südamerika verschlagen. Für mich hat er ein wenig etwas von Indiana Jones. Deswegen ist dieses Buch auch nicht nur ein Thriller für mich, sondern hat auch einen Touch von Abenteuerroman. Aber diese Mischung gefällt mir extrem gut. Von Anfang bis Ende empfand ich es sehr spannend, flüssig zu lesen und als rasanten Pageturner. Mir hat es sehr gut gefallen und definitiv werde ich die Folgebände des Whisky trinkenden Abenteurer und Piloten John Finch lesen.

  4. Cover des Buches Der Einsatz (ISBN: 9783499252914)
    David Ignatius

    Der Einsatz

     (17)
    Aktuelle Rezension von: shantaram
    sehr aufschlussreich, wenn man etwas über die arbeit von geheimdiensten erfahren will. äusserst spannend und lesenswert!
  5. Cover des Buches Unser Mann in Havanna (ISBN: 9783866152373)
    Graham Greene

    Unser Mann in Havanna

     (56)
    Aktuelle Rezension von: Yolande

    Kuba am Vorabend der Revolution durch Fidel Castro. James Wormold, ein britischer Staatsangehöriger, führt die kubanische Niederlassung einer amerikanischen Staubsaugerfirma. Er führt ein geruhsames und langweiliges Leben, die einzigen Höhepunkte des Tages sind mittags die Treffen mit seinem Freund, dem deutschen Arzt Dr. Hasselbacher auf einen Drink in der Wunder-Bar. Wormolds Frau ist vor Jahren mit einem Amerikaner durchgebrannt und er kümmert sich allein um seine inzwischen 17jährige Tochter Milly. Ihr kann er keinen Wunsch abschlagen und sei er noch so kostspielig und somit ist er immer etwas knapp bei Kasse. Eines Tages wird er von einem Agenten des britischen Geheimdienstes akquiriert, er soll ein kubanisches Informationsnetzwerk aufbauen und damit ändert sich sein Leben dramatisch. Nichts liegt Wormolds Leben ferner als eine aufregende Spionagetätigkeit, aber um seine Spesenrechnung zu erhöhen, erfindet er einfach ein paar Informanten und schreibt Berichte über die wirtschaftliche und gesellschaftliche Lage in Kuba. Die Zentrale in London ist zufrieden, doch um seine Glaubwürdigkeit noch mehr zu erhöhen, zeichnet er den Plan eines scheinbar militärischen Komplexes und nimmt als Vorlage die Bauteile seiner Staubsauger. Dieser Plan ruft in London große Aufregung hervor, niemand hat damit gerechnet, dass "unser Mann in Havanna" so erfolgreich sein würde. Er bekommt zur Unterstützung zwei Mitarbeiter aus London zur Verfügung gestellt. Dies bringt Wormold in große Verlegenheit, denn nun muss er seine imaginären Mitarbeiter wieder unauffällig verschwinden lassen. Als er versucht, Todesfälle zu fingieren, muss er zu seinem Entsetzen feststellen, dass die Sache völlig aus dem Ruder gelaufen ist, denn nun sterben reale Menschen, die den gleichen Namen tragen wie seine fiktiven Mitarbeiter. 

    Graham Greene schrieb diesen Roman 1958, der Kalte Krieg verfestigte sich immer mehr. Durch seine Tätigkeit für den britischen Auslandsgeheimdienst während des Zweiten Weltkriegs hatte er Einblicke in die Welt der Spionage gewonnen und diese Erfahrungen in diesem Buch herrlich auf die Spitze getrieben. Wormold ist ein wandelbarer Charakter, zunächst langweilig und unscheinbar, aber durch seine naiven Erfindungen setzt er eine Spirale in Gang, durch die er sich zu einem gerissenen Strategen mausert. Trotz aller Leichtigkeit und des ironischen Untertons bekommt die Geschichte im Verlauf eine tragische Note, besonders als sein guter Freund Dr. Hasselbacher in die Geschichte involviert wird. Mit dem als Folterer gefürchteten Hauptmanns Segura erhält auch der sozialistische Unterdrückungsstaat ein Gesicht. 

    Es ist ein gelungener Spionageroman, der den ganzen Wahnwitz dieser Zeit aufzeigt und obwohl schon vor 60 Jahren geschrieben, dennoch nicht antiquiert wirkt. 




  6. Cover des Buches Der Afghane (ISBN: 9783328107262)
    Frederick Forsyth

    Der Afghane

     (54)
    Aktuelle Rezension von: angi_stumpf

    Die Geschichte:
    Frederick Forsyth hat dieses Buch zwar bereits vor etwa 10 Jahren geschrieben, doch angesichts der Ereignisse der letzten Zeit ist es leider (wieder) sehr aktuell. Es geht um fanatische Glaubensanhänger, die der westlichen Welt den Kampf angesagt haben.
    Durch einen Zufall gelangen die Geheimdienste Amerikas und Englands an eine verschlüsselte Botschaft, die einen drohenden Terroranschlag enormen Ausmaßes ankündigen könnte. Keine ihrer Quellen kann ihnen Näheres dazu sagen, so dass langsam ein irrwitziger Plan Gestalt annimmt: sie wollen einen ihrer Agenten bei al-Qaida einschleusen.
    Mike Martin ist mit knapp Mitte Vierzig zwar bereits im Ruhestand, doch er erfüllt alle nötigen Voraussetzungen für diese Mission. Er wird in die Rolle eines inhaftierten Taliban-Kommandanten schlüpfen und kann nur hoffen, dass er überzeugend genug ist, um nach vielen Monaten Vorbereitungszeit nicht sofort enttarnt zu werden.

    Meine Meinung:
    Der Autor lässt anfangs noch einmal sehr übersichtlich einige wichtige Eckdaten und Ereignisse in die Geschichte einfließen, die erklären, wie es überhaupt zur heutigen Terrorbedrohung und zu den vielen fanatischen Gruppen gekommen ist, die den “Ungläubigen” den Dschihad erklärt haben. Da ich kein Experte auf diesem Gebiet bin, waren diese Informationen sehr interessant und aufschlussreich.
    Frederick Forsyth ist ein Mann “vom Fach”, was man an vielen Stellen deutlich merkt: die Arbeit der Geheimdienste, die eingesetzten Waffen und die technische Ausrüstung werden sehr authentisch beschrieben. Überhaupt wirkt die ganze Story sehr lebensnah und erschreckend real.

    An Spannung mangelt es nicht, obwohl zunächst viel Zeit für die Vorbereitung der Mission aufgewendet werden muss. Wechselnde Schauplätze bringen zusätzlich Tempo und Abwechslung in die Geschichte. Alles ist bestens durchdacht und es gibt zwar einige Zufälle, die maßgeblich zum Gelingen beitragen, aber diese nehmen nicht überhand.

    Hauptperson ist der Geheimagent Mike Martin, der gerade so sympathisch rüberkommt, dass man ihn gern auf seiner heiklen Mission begleitet und ihm wünscht, dass er am Ende wohlbehalten in seinen Ruhestand zurückkehren kann. Andererseits übertreibt es der Autor aber nicht mit emotionalen Hintergrundinformationen, so dass man als Leser trotzdem noch einen guten Abstand zu den Protagonisten wahren kann und nicht zu entsetzt ist über mögliche Verluste.

    Die zweite wichtige Person ist natürlich “der Afghane”, also der Gefangene, dessen Leben Mike übernimmt. Sein Lebenslauf ist ein gutes Beispiel dafür, wie eigentlich ganz normale, unschuldige Menschen irgendwann in den Fängen des Fanatismus enden.

    Sehr schön fand ich auch die Beschreibung der Schauplätze: der Autor erschafft authentische Szenarien, denen man sich nur schwer entziehen kann.

    Fazit:
    Interessant, fesselnd, erschreckend realistisch – ein Agententhriller mit viel Spannung und Action!

  7. Cover des Buches Der Novembermann (ISBN: 9783404170494)
    Bill Granger

    Der Novembermann

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Peter Devereaux ist Geheimagent bei der Abteilung R, einem amerikanischen Geheimdienst, der darunter leidet, daß er gegenüber der CIA im Schatten steht. Er wird von seinem Vorgestzten, einem Bürokraten, den er wegen dieser Tätigkeit verachtet, nach Schottland geschickt, um zu überprüfen, ob die Infos, die ein Zuträger angeblich verkaufen möchte, die hohe Kaufsumme wert ist. Bevor sich die beiden so recht austauschen können, wird der Informant blutrünstig ermordet, aber Devereaux erfuhr immerhin so viel, daß ein Angriff auf ein Mitglied des englischen Köngshauses geplant ist. Ein wunderbarer Thriller, in dem so viel gepichelt wird, daß man beim Lesen schon ganz dune wird, wo die Konkurrenz aus dem konkurrierenden Geheimdienst eine ebenso große Gefahr wie die eigentlichen Gegner darstellt, und wo ein realistisches Bild der Agententätigkeit gezeichnet wird, und mordsspannend ist es obendrein. Darauf einen Whisky *hicks*!
  8. Cover des Buches Kaltgestellt (ISBN: 9783453211018)
    Colin Forbes

    Kaltgestellt

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Odiug
    Ein schöner Thriller der Action mit Verwirrspiel in Einklang bringt. Habe ich gerne gelesen.
  9. Cover des Buches Skelett (ISBN: 9783453432826)
    Colin Forbes

    Skelett

     (18)
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  10. Cover des Buches James Bond 16: Kernschmelze (ISBN: 9783966586757)
    John Gardner

    James Bond 16: Kernschmelze

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Splashbooks

    Als John Gardner "James Bond" übernahm, waren viele Jahre vergangen, seitdem ein Roman der Reihe erschienen ist. Sieht man von zwei Filmadaptionen ab, war das letzte Buch " Colonel Sun", von Robert Markham. Und das war 1968. "Kernschmelze", sein Bond-Debüt, kam 1981 das erste Mal heraus, und war der Auftakt zu insgesamt 16 Bänden, die er bis 1996 schrieb.

    John Gardner wurde 1926 in Seaton Delaval, Northumberland, England geboren. Während des zweiten Weltkriegs trat er als 13-jähriger der Home Guard bei, und diente danach in der Royal Navy und bei den Royal Marines. Nach dem Krieg ging er zum St. Johns College in Cambridge, wo er Theologie studierte und nach Abschluss des Studios als Anglikanischer Priester geweiht wurde. Jedoch realisierte er danach, dass er seinen Glauben verloren hatte. Außerdem wurde ihm klar, dass er Alkoholiker war. Er überkam seine Sucht und schrieb danach sein erstes Buch, dass ein Erfolg wurde. Er verstarb 2007 an einem Herzanfall.

    James Bond ist mit seinem Dienst unzufrieden. Viel Zeit ist vergangen, während der er nur dreimal im Einsatz war. Er überlegt, aufzuhören, als endlich ein neuer Auftrag hereinkommt. Er soll den Kernphysiker Anton Murik überprüfen. Jener ist ein Meister seines Faches, allerdings auch sehr schwierig im Umgang. Und er scheint etwas vorzuhaben. Denn er wurde in der Gesellschaft des Terroristen Franco gesichtet.

    Bond gelingt es, sich einzuschleichen. Und er entdeckt ungeheures. Irgendwie ist es Murik gelungen, Leute von ihm in sechs Atomkraftwerke weltweit einzuschleusen. Und auf sein Zeichen hin, sollen sie eine Kernschmelze auslösen. Die Zeit läuft 007 davon.

    Rest lesen unter:
    http://splashbooks.de/php/rezensionen/rezension/21510/james_bond_15_kernschmelze
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