Bücher mit dem Tag "englischsprachige literatur"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "englischsprachige literatur" gekennzeichnet haben.

171 Bücher

  1. Cover des Buches Pride and Prejudice (ISBN: 9783458684084)
    Jane Austen

    Pride and Prejudice

    (513)
    Aktuelle Rezension von: springtime

    Ich habe das Buch gern gelesen, auch wenn der Erzählstil etwas gewöhnungsbedürftig war. Manchmal kam mir das Ganze vor als würde ich einen zusammenfassenden Bericht lesen und keinen Roman, weil es mir zeitweise an Beschreibungen und Tiefe fehlte.
    Der Plot war allerdings überzeugend und es ist eine eher ruhigere Liebesgeschichte, die ohne intensive Emotionen und Tragik auskommt.
    Das Buch kann ich allen weiterempfehlen, die nach einer angenehmen Lektüre suchen zum Entspannen und Abschalten.

  2. Cover des Buches Love Letters to the Dead (ISBN: 9783570311295)
    Ava Dellaira

    Love Letters to the Dead

    (1.012)
    Aktuelle Rezension von: rose7474

    Ich fand das Buch im Bücherschrank und hatte keine Erwartungen daran. Dieses Jugendbuch hatte ein sehr interessantes Thema und war gefühlvoll geschrieben. Der Schreibstil war sehr flüssig und gut zu lesen. 

    Mich hat es berührt. Doch es gab immer mal kleine Längen. Daher 4 Sterne und eine Leseempfehlung. 


  3. Cover des Buches Harry Potter and the Deathly Hallows (ISBN: 9781781100264)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter and the Deathly Hallows

    (1.572)
    Aktuelle Rezension von: Itsnotabout_Happyendings

    Der siebte und abschließende Band der Harry-Potter-Reihe bricht mit vielen bewährten Mustern der Serie und wagt einen kühnen Schritt: Er verlässt Hogwarts und führt die Leser in eine gefährliche Welt voller herausfordernder Entscheidungen.

    Harry, Ron und Hermine verlassen die geschützte Umgebung von Hogwarts, um die Horkruxe von Voldemort zu finden und zu vernichten. Ihre Reise führt sie durch ganz Großbritannien, während sie sich gleichzeitig mit persönlichen Zweifeln, zwischenmenschlichen Konflikten und der wachsenden Bedrohung durch Voldemort auseinandersetzen müssen. Die Suche nach den Heiligtümern des Todes fügt der Erzählung eine zusätzliche, mythologische Dimension hinzu.

    Stärken:

    • Die emotionale Tiefe der Erzählung ist beeindruckend
    • Viele frühere Handlungsstränge finden einen zufriedenstellenden Abschluss
    • Die Charaktere zeigen echtes Wachstum und Reife
    • Die moralischen Dilemmata sind komplex und regen zum Nachdenken an
    • Der finale Kampf ist sowohl spektakulär als auch bedeutungsvoll

    Die düstere, oft hoffnungslose Stimmung spiegelt die Lage in der Zauberwelt perfekt wider. Dennoch schafft es Rowling, immer wieder Lichtblicke und Momente der Hoffnung einzuflechten, die die Geschichte vor einer übermäßigen Schwere bewahren.

    Besonders herausragend ist die Entwicklung der Hauptfiguren. Harry wächst endgültig in seine Rolle als Held hinein, während Ron und Hermine ihre eigenen inneren Konflikte ausfechten. Auch Nebenfiguren wie Neville und die Malfoys werden überzeugend zu einem Ende gebracht.

    Das Buch behandelt zentrale Themen wie Liebe, Tod, Opferbereitschaft und die Kraft der Entscheidungen. Insbesondere die Darstellung der Liebe als stärkste magische Kraft ist eindrucksvoll.

    Kritikpunkte

    • Der Mittelteil könnte etwas straffer gestaltet sein
    • Einige Erklärungen (insbesondere zu den Heiligtümern) erfolgen recht spät
    • Manche Fans könnten von bestimmten Charaktertoden enttäuscht sein

    Fazit

    „Die Heiligtümer des Todes“ ist ein würdiger Abschluss einer bemerkenswerten Serie. Das Buch ist mutiger und düsterer als seine Vorgänger, verliert dabei jedoch nie den zentralen Fokus auf die Kraft von Liebe, Freundschaft und richtigen Entscheidungen.

    Rowling demonstriert hier ihr außergewöhnliches Talent, komplexe Handlungsstränge zu verknüpfen und dabei emotional berührend zu bleiben. Der Epilog mag umstritten sein, bietet jedoch einen runden Abschluss für die Charaktere, die uns über sieben Bücher hinweg begleitet haben.


  4. Cover des Buches A Clash of Kings (ISBN: 9780007465828)
    George R. R. Martin

    A Clash of Kings

    (286)
    Aktuelle Rezension von: Nicolai_Levin

    Wie man’s macht, ist’s verkehrt: Im zweiten Band der Westeros-Saga hat George Martin vieles von dem, was ich am ersten Band bemäkelt habe, besser gemacht, und ich bin immer noch nicht so restlos zufrieden …

    Worum geht’s? Nach dem Tod von König Robert Baratheon, regiert sein vermeintlicher Sohn Joff, der aber tatsächlich die Frucht der inzestuösen Beziehung von Königin Cersei mit ihrem Zwillingsbruder Jaime ist. Roberts Brüder Renly und Stannis erheben daher als legitime Erben Anspruch auf den Eisernen Thron, und die edelmütigen Starks ernennen den jungen Robb zum „König des Nordens“, zwar ohne Ambitionen darauf, alle Lande untertan zu machen, aber doch unabhängig und nicht bereit, das Knie vor den Lannisters zu beugen. Auch auf den Inseln im Westen erhebt sich der Lord zum König, während der letzte Spross der alten Dynastie, Daenerys, mit dem Klan ihres verstorbenen Mannes und drei Drachenbabys und einer ungewissen Zukunft durch die Wüsten des Ostens stolpert.

    Positiv ist schon mal anzumerken, dass einige der Figuren an Profil und Tiefe gewinnen, und ich weit weniger als im ersten Band das Gefühl hatte, stumpfe Schachfiguren hin- und hergeschoben zu sehen. Catelyn Stark hat mir gefallen und auch der Schmuggler Davos, der neu im Reigen der Perspektivträger ist. Im kleinwüchsigen Tyrion Lannister hat George Martin erkennbar seinen Lieblingscharakter geschaffen, der witzig, klug, genussvoll und doch edelmütig sein darf. Auch die spirituelle Seite seiner Welt ergründen wir dieses Mal etwas tiefer; die schamanisch anmutende Waldreligion alter Zeit, der etablierte „Septen“-Glaube, der sehr schön ausgeführt und lebendig geschildert ist, bis hin zu einem durchaus glaubhaften Kirchenlied. Und dann die rebellische monotheistische Religion um den Herrn  des Lichts, die Stannis aus Storm’s End mitbringt. Das fand ich unterhaltsam und richtig clever konzipiert und ausgeführt. Hier blitzt es mal auf, dass gute Fantasy uns eben mehr erzählt über den Menschen an sich als nur unterhaltendes Abenteuer. Schreibtheoretisch kann man sagen: Weltenbau machen und ökonomisch rüberbringen - das ist der fette Pluspunkt dieses Bandes.

    Dafür - ich geniere mich fast, es zu sagen - fand ich die abenteuerhafte Handlung zwischenrein einfach nur zäh zu lesen. An einigen Stellen ist die Szenerie unangenehm überfrachtet - im ersten Drittel werden reichlich Schlachtpläne und Kriegstaktiken erörtert, und alle möglichen Namen von potentiellen Verbündeten und Gegnern in den Raum geworfen, denen man noch nicht begegnet ist und die einen (also: mich) ziemlich verwirren. Dann erscheinen uns jede Menge extensiver Traumsequenzen - offen gestanden, nicht so meins. Auch die seitenlange Parade an Ehrungen nach der Schlacht von King’s Landing, wo jeder Hauptmann seine Erwähnung kriegt, fand ich ermüdend. Erst ab der Hälfte des Buches kommt Schwung in die Handlung, auch wenn einzelne Perspektiven schon vorher actionreiche Szenen bieten konnten. Und Seeschlachten sind leider in Büchern immer öd zu lesen, da fehlt einfach die visuelle Pracht der Drei- und Viermaster mit ihren prallen Segeln und den geschnitzten Steuerrädern und Galionsfiguren, die das in Filmen herausreißt.

    Eine wesentliche schreibtechnische Erkenntnis nehme ich von A Clash of Kings mit: Acht parallele Perspektiven mögen acht spannende und temporeiche Einzelgeschichten erzählen, wenn sich das nicht erkennbar einem gemeinschaftlichen Höhepunkt entgegenarbeitet, liest es sich bei aller Spannung im Detail in Summe doch mühsam und man hüpft eher unbefriedigt von Kapitel zu Kapitel. Das wird verschärft dadurch, dass die Handlung diesmal nicht nur von acht Perspektiven berichtet wird, sondern auch an acht unterschiedlichen Schauplätzen stattfindet, während sie sich im ersten Band wesentlich auf Winterfell und King’s Landing konzentrieren durfte. So kommt beim Lesen irgendwie der Eindruck auf, als habe man eine zerfledderte Sammlung von Abenteuergeschichten vor sich, die (zumindest in diesem Band) zu keinem Großen und Ganzen finden wollen.

  5. Cover des Buches Paper Towns, Film-Tie In (ISBN: 9781408867846)
    John Green

    Paper Towns, Film-Tie In

    (444)
    Aktuelle Rezension von: Alwiiine

    Quentin, der kurz vor dem Abitur steht, sieht in seiner gleichaltrigen Nachbarin ein echtes Wunder, er himmelt sie an. Selbstverständlich stimmt er zu, als sie in eines Nachts um Hilfe bei ein paar Streichen bittet. Am nächsten Tag ist sie jedoch verschwunden und plötzlich erscheinen die Streiche in einem anderen Licht, als hätte sie mit ihrem alten Leben abgeschlossen.
    Es beginnt eine verzweifelte und oft auch lustige Schnitzeljagd nach ihr, auf die sich Quentin mit seinen Freunden begibt. Dabei lernt er viel über das Mädchen das er sucht, deren Umgebung, die Erziehungsweise ihrer Eltern, seiner Eltern, über seine Freunde, die Schule, die Stadt und das Leben. Aber am meisten lernt er über sich selbst. Denn er merkt, wann immer wir auf andere blicken und deren Sichtweise auf das Leben verstehen wollen, so lernen wir am Ende dabei doch am meisten über uns selbst. Denn unsere Perspektive ist es aus der wir auf die Welt schauen.

    Sehr empfehlenswertes Buch für jede Altersklasse!


  6. Cover des Buches The Great Gatsby (ISBN: 9783526522201)
    F. Scott Fitzgerald

    The Great Gatsby

    (416)
    Aktuelle Rezension von: BuchBoxBirgit

    Ein Klassiker, und er scheint eine kurze Geschichte zu erzählen: Gatsby liebt Daisy, doch als er im Krieg war hat sie einen anderen geheiratet. Jetzt treffen sie sich wieder- werden sie glücklich? Doch das ist hier nur die glänzende Oberfläche der Erzählung. Es geht um Klassengrenzen, Arm und Reich, um Beziehungen zwischen Männern und Frauen und am Ende einfach um die Sehnsucht, die uns alle vorantreibt. Erkennen wir, wann es Zeit ist, von einem Wunschtraum Abschied zu nehmen?

  7. Cover des Buches The Catcher in the Rye (ISBN: 9784871876193)
    J. D. Salinger

    The Catcher in the Rye

    (473)
    Aktuelle Rezension von: misspider

    "So crumby it killed me" would be me one-line-description of the book. Except for the last couple pages it was such a boring book and the writing was so repetitive and unoriginal that I had a hard time not falling asleep while reading. I was always curious to know what the fuzz is all about with this book, but I never expected something like this. Holdens constant babbling and whining was enervating, and ever time he described a situation with the words "it killed me" I really wished it already would - and thus end this miserable reading experience for me. At least I learned a new english word: crumby, though I doubt I will ever actively use it outside of this review.

  8. Cover des Buches Cornelsen Senior English Library - Fiction / Ab 10. Schuljahr - Looking for Alaska (ISBN: 9783060311255)
    John Green

    Cornelsen Senior English Library - Fiction / Ab 10. Schuljahr - Looking for Alaska

    (649)
    Aktuelle Rezension von: wandablue

    Vier Freunde müssen sich Gedanken darüber machen, ob es ein Leben nach dem Tod gibt, denn einer aus der Gruppe hatte einen tödlichen Unfall. 

    Der Kommentar und das Leseerlebnis: 
    Es geht schon in Ordnung, dass John Green die Thematik Sterben, verbunden mit der Frage, ob es ein Leben nach dem Tod gibt, in eine nette und harmlose Internatsgeschichte verpackt. Man muss den Jugendlichen nicht gleich mit „dem härtesten Tobak“ kommen. Es ist nicht ganz Hanny + Nanny, dafür wird zu viel gesoffen und geraucht, aber sehr weit entfernt dann doch nicht. Man kann davon ausgehen, dass John Green Enid Blython kannte und schätzte. Und doch bereitet Green darauf vor, dass das Leben nicht nur Butterbrot mit Ei ist, - das Ei kann fehlen, die Butter auch. Freilich, das Brot selbst kommt Green nicht abhanden. 

     Fazit: Sehr ok und unterhaltsam. Kratzt ein bisschen an der Oberfläche, aber nicht zu sehr. Letztlich nicht modern genug.

    Kategorie, Jugendliteratur
    Erschienen bei Harpercollins Publishers am 28.02.2013

  9. Cover des Buches The Fault In Our Stars (ISBN: 8806188014264)
    John Green

    The Fault In Our Stars

    (828)
    Aktuelle Rezension von: Aukje

    Die 16jährige Hazel Grace Lancaster ist seit ihrer Kindheit an Krebs erkrankt und geht ihrer Mutter zu liebe zu einer Krebs-Selbsthilfegruppe. Dort lernt sie den selbstbewussten und lebensfrohen Augustus Walters kennen, der selber an Knochenkrebs erkrankt war, sein Bein verloren hat und sich in Remission befindet. Als sie gemeinsam nach Amsterdam reisen um ihren Lieblingsschriftsteller Peter Van Houten zu treffen, werden sie von ihm schwer enttäuscht aber bemerken ihre Liebe für einander und werden ein Paar. Obwohl beide nicht glücklicher sein könnten muss Gus ihr gestehen das sein Krebs zurückgekehrt ist….
    Ein unheimlich schönes Buch, das obwohl des wirklich schweren Themas durchweg immer positiv bleibt. Habe selten etwas so trauriges so positiv beschrieben gelesen.

    Eines der schönsten Zitate des Buches: 'Man kann sich nicht aussuchen, ob man verletzt wird auf dieser Welt, …, aber man kann ein bisschen mitbestimmen, von wem.'

  10. Cover des Buches Harry Potter and the Order of the Phoenix (ISBN: 9781781100240)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter and the Order of the Phoenix

    (1.250)
    Aktuelle Rezension von: K_loves_books

    Harry Potter and the Order of the Phoenix ist einer der dunkelsten Bände und markiert einen Wendepunkt in Harrys Entwicklung. Nach der Rückkehr von Lord Voldemort im vorherigen Buch sieht sich Harry mit Skepsis, Isolation und der Kontrolle des Zaubereiministeriums konfrontiert. Dolores Umbridge, eine der meistgehassten Figuren der Serie, sorgt mit ihrer tyrannischen Herrschaft in Hogwarts für Frust, während Harry und seine Freunde den Geheimbund "Dumbledore’s Army" gründen, um sich selbst zu verteidigen.  


    Die Geschichte bietet viele spannende Momente, darunter die Prophezeiung über Harrys Schicksal und die dramatische Schlacht im Ministerium. Allerdings zieht sich die Handlung stellenweise in die Länge, insbesondere Harrys ständiger Ärger und die Konflikte mit seinen Freunden können ermüdend wirken. Dennoch bleibt das Buch ein wichtiger Teil der Saga, auch wenn es nicht ganz mit den stärkeren Bänden mithalten kann.

  11. Cover des Buches The Song of Achilles: Madeline Miller (ISBN: 9781526648174)
    Madeline Miller

    The Song of Achilles: Madeline Miller

    (156)
    Aktuelle Rezension von: Laura1109

    "The Song of Achilles" handelt von dem jungen Prinzen Patroclus, der aus seinem Reich verbannt wird und von nun an am Hof von König Peleus lebt. Dort trifft er auf dessen Sohn Achilles und die beiden werden zu Gefährten. Sie werden zusammen einem Zentaur trainiert und verlieben sich immer mehr in einander. Doch um zum Helden zu werden und sein Schicksal zu erfüllen, muss Achilles schon bald in den Krieg ziehen, wodurch ihre Beziehung auf eine harte Probe gestellt wird...

    Ich bin ein großer Fan von griechischer Mythologie und dieses Retelling hat mir echt gut gefallen. Das Buch hat ja eine Menge Hype bekommen, besonders für das traurige, emotionale Ende. Ich muss sagen, dass ich das Buch zwar traurig fand, aber bei Weitem nicht so traurig, wie es von vielen dargestellt wird. Lag bei mir vielleicht daran, dass ich wusste, wie es ausgeht und dementsprechend darauf gefasst war, das empfindet aber natürlich jeder anders. 

    Patroclus als Erzähler war ziemlich passiv. Ich hätte mir da teilweise noch mehr Persönlichkeit von ihm gewünscht, da er größtenteils nur Achilles angehimmelt hat und sonst als ziemlich unnütze dargestellt wurde. Umso schöner fand ich, dass er während des Krieges, die Verwundeten versorgt hat und gezeigt hat, dass noch mehr in ihm steckt. Die Freundschaft zwischen ihm und Briseis mochte ich sehr. Achilles war zu Beginn noch ganz okay, wurde aber im Laufe der Geschichte immer arroganter und rücksichtsloser, was sowohl der Krieg als auch seine Prophezeiung zu verschulden hatte.

    Für Liebhaber griechischer Sagen durchaus empfehlenswert. 

  12. Cover des Buches Harry Potter and the Cursed Child (ISBN: 9780751565355)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter and the Cursed Child

    (819)
    Aktuelle Rezension von: Anja_Weinhold

    Das Skript setzt genau dort an, wo der Epilog von "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes" aufhört. Harry und Co. schaffen ihre Kinder zum Hogwarts Express. Für Albus Severus Potter ist es sein erstes Jahr. Entgegen aller Wahrscheinlichkeit kommt der jedoch nach Slytherin und freundet sich mit Scorpius Malfoy, dem Sohn von Harry einstigen Erzrevalen Draco an. Die Jahre vergehen und während Albus von Gryffindors und Slytherins gleichermaßen gehänselt wird, weil er so gar nicht nach seinem Vater kommt halten sich hartnäckig Gerüchte Scorpius sei in Wirklichkeit das Kind von Lord Voldemort, die ihm das Leben zur Hölle machen. Die Jahre vergehen und beide Jungs entfremden sich immer mehr von ihren Vätern. In Albus und Scopius dritten leidgeplagten Jahr in Hogwarts sorgen die familiären Zwiste schließlich dafür, dass die beiden Jungs auf die wahnwitzige Idee einer Zeitreise kommen. Und es geht schief, was nur schief gehen kann.

    Als Doctor Who Folge wäre das Theaterstück vermutlich ein großer Spaß, als ernsthafter Beitrag zum HP-Universum ist das jedoch so trashig und fanfictinös, dass es so manchen Fan wohl eher zum weinen bringt. Was schade ist, denn es hat einige interessante Ansätze wie die paralell laufenden Vater-Sohn-Beziehungen von Harry und Draco, die beide Elternteile beinahe maximal verpfuschen, weil sie ihre Kindern gern zu etwas machen würden, was sie nicht sind. Das Skript hat seine größten Momente in diesen charakterstarken Augenblicken. Das große Problem ist die ganze Zeitreise-Story drumherum, die man einfach nur als absolut hirnrissig beschreiben kann. Hier macht absolut nichts Sinn und die Auflösung der vielen Zeitreise-Paradoxas ist einfach nur maximal bekloppt (Delphi!) und zu großen Teilen komplett Out of Character. Das ist schade, denn als Charakterdrama über das Erwachsenwerden hätte das richtig toll sein können. Selbst für so einen Band-7-Epilog-Verächter wie mich, der bei den Kevinismus-Namen selbst 15 Jahre nach erscheinen des letzten HP-Bands immer noch lachen muss.

    So bin ich hin und hergerissen zwischen den Figuren mit all ihrem Potential und der komplett bescheuerten Hauptsstory, die ich nicht eine Sekunde ernst nehmen konnte. Unterschwellig habe ich immer darauf gewartet, dass endlich mal die blaue Telefonzelle erscheint. Dieses Zeitreisechaos kann einzig der Doctor noch vernünftig erklären. Muss ich also doch noch mein Harry-Potter-Doctor-Who-Crossover schreiben. Alles andere wäre unlogisch.

  13. Cover des Buches A Little Life (ISBN: 9781447294832)
    Hanya Yanagihara

    A Little Life

    (108)
    Aktuelle Rezension von: yellbee

    Ich habe das Buch angefangen, wissend das sehr viele meinten das die ersten 400 Seiten langweilig sind. Allerdingsdings finde ich das Persönlickeitsabhängend, da ich seit der ersten Seite gefesselt war.

    Die Einblicke in den 5 Freunden ihr Leben fande ich super, man findedest schnell herraus um wen es sich Handelt. Jeder einzelte von Ihnen hat ein Päckchen zum tragen und das wir sehr schön da gestellt. 

    Ich konnte Jude sehr nachvollziehen weshalb er manche entscheidungen trifft und gleichzeitig konnte ich die Perspektive der Freunde nachvollziehen.

    Das Buch ist voller Trauma und selbstzerstörerische Denkweise. Aber trotzdem empfehlenes Wert!!

  14. Cover des Buches 1984 (ISBN: 9783988288226)
    George Orwell

    1984

    (495)
    Aktuelle Rezension von: Hari_T_

    George Orwells 1984 gehört zu den Romanen, die nicht nur gelesen, sondern erlebt werden. Der Autor entwirft eine beklemmende Zukunftsvision, in der totale Überwachung, Gedankenmanipulation und staatliche Kontrolle das Leben der Menschen bis ins Innerste bestimmen.

    Von der ersten Seite an spürt man die düstere Atmosphäre: Winston Smith, der Protagonist, wagt es, in einer Welt der Gleichschaltung eigene Gedanken zu haben – und genau darin liegt die Spannung. Orwells Sprache ist klar, scharf und eindringlich, seine Beschreibungen so realistisch, dass man das Gefühl hat, selbst Teil dieses Überwachungsstaates zu sein.

    Besonders beeindruckend ist, wie zeitlos der Roman wirkt. Begriffe wie „Big Brother“, „Doppeldenk“ oder „Gedankenpolizei“ haben längst ihren Weg in die Gegenwart gefunden und wirken wie Spiegelungen moderner politischer und gesellschaftlicher Entwicklungen.

    Die Wendungen in der Handlung sind von einer erschreckenden Intensität. Orwell versteht es meisterhaft, den Leser zu fesseln und zugleich zu verstören. Das Ende bleibt tief im Gedächtnis – nicht nur als literarischer Schock, sondern auch als Mahnung.

    1984 ist nicht einfach ein Roman, sondern ein zeitloser Klassiker, der Generationen von Lesern herausfordert, über Freiheit, Wahrheit und Macht nachzudenken. Düster, spannend und erschreckend aktuell – ein Buch, das man gelesen haben muss.

  15. Cover des Buches Me Before You (English Edition) (ISBN: 9780718184001)
    Jojo Moyes

    Me Before You (English Edition)

    (261)
    Aktuelle Rezension von: Schiggy

    Als Leser:in fühlt man die gesamte Zeit mit den Figuren mit, freut sich, ärgert sich, hofft. Die Geschichte hat mich zutiefst berührt, manchmal hat sie mich sehr traurig gemacht, gleichzeitig finde ich die Geschichte dennoch schön. Die Figuren - nicht nur die zwei Hauptcharaktere - sind alles andere als oberflächlich, die Konversationen sind gut geschrieben, es bleibt spannend und man bekommt eine völlig neue Perspektive auf Dinge, die man für selbstverständlich hält. 

  16. Cover des Buches Dracula (ISBN: 9783757508715)
    Bram Stoker

    Dracula

    (243)
    Aktuelle Rezension von: FranziskaBo96

    Im Rahmen einer Klassiker-Leserunde habe ich mich mal an diesen Klassiker auf Englisch getraut - und habe es nicht bereut!

    Natürlich, der Schreibstil ist für unseren heutigen Geschmack sicherlich zu ausschweifend und detailliert und manche Weltansichten überholt, aber darauf stellt man sich auch ein, wenn man ein Buch aus dem 19. Jahrhundert liest. 

    Ich war begeistert davon, zu erfahren, woher ein Großteil des Vampir-Mythos kommt und wie viel davon auch noch heute in unserer Popkultur zu finden ist (gleichzeitig aber auch, wie sehr sich das Grundverständnis der Figur Dracula vom Original in manchen Aspekten entfernt hat). Besonders überrascht war ich darüber, wie oft ich mich doch tatsächlich noch so richtig gegruselt habe.

    Sicher gibt es einige Stellen, durch die man sich etwas durchkämpfen muss, aber für mich war es das allemal wert, um den Originalmythos einmal hautnah zu erleben!

  17. Cover des Buches Wuthering Heights (ISBN: 9781471141638)
    Emily Brontë

    Wuthering Heights

    (223)
    Aktuelle Rezension von: nasa

    Wuthering Heights/ Sturmhöhe von Emily Brontë ist ein Klassiker der schon länger auf meinem SuB lag. Ehrlich gesagt hätte er da auch bleiben können. Im Gegensatz zu dem Roman Jane Eyre von ihrer Schwester Charlotte ist dieser Klassiker düster, schwer, lieblos und alles andere als ein Lesegenuss. Mir war zwar klar, dass es sich hier um einen Roman handelt der nicht von Liebe und Heiterkeit durchsetzt sein wird. Aber das er so viel Hass und Düsternis beinhaltet war mir nicht ganz bewusst.

    Emily Brontë beschreibt eine Geschichte die über mehrere Generationen Hass und Rache verkörpert. Dazu gibt es eine dunkle, abgeschottete Gesellschaft die hoch oben im Moor lebt. Die Protagonisten sind alle durchweg unsympathisch. Sie sind hochnäsig, kalt, rachsüchtig und brutal. Dazu kommt das kaum einer echte menschliche Züge aufweist. Die meisten haben einen schwache Charakter der nichts gutes hervorbringt.

    Allerdings hat Emily Brontë eine sehr Sprachgewandte und Fantasievolle Schreibweise die einen mit jeder Seite hoffen lässt, dass es sich noch zum guten wendet. Verwirrend fand ich die oft sehr ähnlichen Namen und die verschiedenen Verwandtschaftsverhältnisse.

    Dies ist ein schwerer Klassiker den man zwar lesen kann, aber definitiv nicht muss.

  18. Cover des Buches Bridget Jones: Mad About the Boy by Fielding, Helen (2014) Paperback (ISBN: 9781784701352)
    Helen Fielding

    Bridget Jones: Mad About the Boy by Fielding, Helen (2014) Paperback

    (88)
    Aktuelle Rezension von: jenni_3004
    Bridget Jones.. eines der witzigsten Bücher die ich gelesen habe. Zwischendurch auch sehr traurig, da Mark gestorben ist. Würde es trotzdem noch einmal lesen, freue mich schon auf die Verfilmung, die im Oktober ins Kino kommt...
  19. Cover des Buches Outlander (ISBN: 9781784751371)
    Diana Gabaldon

    Outlander

    (116)
    Aktuelle Rezension von: BlackAngel0708

    Voller Erwartung habe ich mit Band 1 begonnen.Es war zäh,langweilig und prall gefüllt mit dümmlichen Aktionen und Kommentaren der Protagonistin.Ich habe mich wirklich durch jede Seite gequält,mir auch noch Band 2 angetan um Band 3 dann weg zu legen.Gabbaldons Stil packt mich nicht und die Erwähnung ca 3 mal pro Seite das Jamie wunderbare rote Haare hat empfand ich als nervtötend.Auch die Sexszenen,von der Autorin bis ins kleinste Detail beschrieben in einer Deutlichkeit die man durchaus pornographisch nennen kann,fand ich zum fremd schämen.Nicht meine Autorin und daher nicht meine Bücher.

  20. Cover des Buches The Ultimate Hitchhiker's Guide to the Galaxy (ISBN: 9780307498465)
    Douglas Adams

    The Ultimate Hitchhiker's Guide to the Galaxy

    (91)
    Aktuelle Rezension von: wordworld

    Jahre nachdem ich den Kultfilm das erste Mal gesehen und mich in diese abgedrehte Geschichte verliebt habe (siehe Filmempfehlung), habe ich mich nun der Originalbuchreihe gewidmet - in Form der von Stephen Fry gelesenen Hörbüchern in Originalsprache. Teile der Handlung war mir also schon aus der Verfilmung von 2005 bekannt, ich habe mich aber dennoch sehr gerne in diese verrückte und originelle Geschichte gestürzt und von all ihren Eigenheiten und Ideen überraschen lassen. In schnellem Erzähltempo und versehen mit Perspektivwechsel und Ausschnitten aus dem "Hitchhiker´s Guide to the Galaxy" gehen wir auf eine spannende und aberwitzige Reise durch die Galaxis auf der wir lernen, dass wir niemals (niemals!!!) einen von Formular-besessenen Vogonen Gedichte rezitieren lassen sollen, Mäuse eigentlich an der Weltherrschaft sind, die Welt von einem Wesen namens "Großer grüner Arkelanfall" ausgeniest wurde und natürlich dass der Sinn des Lebens 42 ist. Die restliche Handlung kann man schlichtergreifend nicht zusammenfassen - man muss sie erleben. Auch wenn die Reihe zwischenzeitlich mal mehr und mal weniger an einem inhaltlichen roten Faden festhält und es zeitweise schwierig ist, mit den Figuren und allen Details am Ball zu bleiben für mich ein rundum empfehlenswertes Leseerlebnis!

    1250 Seiten haarsträubende Originalität! Dieser Satz würde eigentlich schon ausreichen, um diese Buchreihe auf den Punkt zu bringen. Ich kann mir schlichtweg nicht vorstellen, wie Douglas Adams auf seine Ideen gekommen ist, ohne Drogen in großem Ausmaß zu konsumieren. Jedes Mal wenn ich dachte, dass es nicht noch ulkiger und seltsamer werden kann, legt der Autor noch eine Schippe drauf. Dazu gesellen sich die leicht trotteligen, aber liebenswerten Figuren, die sich irgendwann über gar nichts mehr wundern und ein ikonisches Zitat nach dem nächsten heraushauen. Er nimmt weder seine eigene Geschichte, noch seine Charaktere ernst und genau das macht "The Hitchhiker´s Guide to the Galaxy" so herrlich amüsant.


    Das Urteil:

    Feiner britischer Humor, wiederkehrende Insiderwitze, die unwahrscheinlichsten Zufälle, liebenswerte Figuren und immer mal wieder ein interessanter Denkanstoß, der einem beim Nachdenken einen Gehirnknoten beschert - das ist das Erfolgskonzept dieser auf voller Linie absurden und abgedrehten Science-Fiction-Komödie, die aus meiner Sicht definitiv zurecht Kult geworden ist!

  21. Cover des Buches American Psycho (ISBN: 9781447277705)
    Bret Easton Ellis

    American Psycho

    (199)
    Aktuelle Rezension von: Grim-Peter

    Patrick Bateman hat einen guten Job, jede Menge Geld, Geschmack, sieht gut aus - und führt ein langweiliges Leben. Was man beim Lesen erst nach und nach erkennt, denn Ellis hat ein gutes Gefühl für die Welt-Wahrnehmung seines Protagonisten. Man folgt Bateman zunächst, weil er eine glaubhaft geschriebene Figur ist und sich andeutet, dass mehr passieren wird, als die gähnend langweilige Snobbegeisterung für schöne Frauen, teuere Marken und alles andere, was sich so gedankenlos konsumieren lässt. Es dauert ein wenig (und stellt moderne Aufmerksamkeitsspannen auf die Probe), bis wir mitbekommen, dass Bateman psychisch instabil ist und sich die Ausbrüche intensivieren. Ab hier wird aus der Ende-80er-New-York-Yuppie-Millieustudie (die es in Romanform nicht gebraucht hätte) ein Thriller. Teils sehr explizit und trotzdem oft genug mehrdeutig. Können wir Batemans Schilderung glauben? Können wir überhaupt seiner Wahrnehmung folgen? Eine große Stärke des Buches ist ein Ende, das jede Deutung erlaubt, die wir uns beim Lesen zusammengebaut haben. Mehrdeutig, vielleicht sogar multioptional und trotzdem kohärent? Das ist ein Kunststück - und dafür kann man Ellis auch die ewiggleichen Schilderungen von Modemarken, Musikstars oder Männerhygienevorgängen verzeihen. 

  22. Cover des Buches Jane Eyre (ISBN: 9783988288950)
    Charlotte Brontë

    Jane Eyre

    (214)
    Aktuelle Rezension von: Schlehenfee

    Die Geschichte der Waise Jane Eyre, die von ungeliebten Verwandten auf ein Internat geschickt wird und später als Gouvernante auf Thornfield Hall arbeitet und sich in Mr Rochester verliebt, der allerdings ein dunkles Geheimnis hat, ist ein wunderbarer Klassiker, den ich vor Jahren bereits einmal auf Deutsch gelesen hatte.

    Nun habe ich mich am Original versucht.

    Sprachlich gesehen verlangte mir Charlotte Brontë dabei alles an Konzentration und Vokabelkenntnissen ab, die ich habe. Ich habe mich schwerer getan als erwartet, da ich durch die deutsche Übersetzung keinen solch komplexen Schreibstil erwartet hatte. Hätte ich das Buch zuerst in der Originalfassung gelesen, wäre ich vermutlich nicht so begeistert gewesen.

    Doch meine damalige Begeisterung ließ sich wieder durch den Charakter von Jane entfachen. Auf ihre Entwicklung konnte ich diesmal mein besonderes Augenmerk legen, da ich das Geheimnis Mr Rochesters bereits kannte. Jane ist eine starke Frau, die sich durch Rationalität und ihr Gewissen leiten lässt. Sie ist das Gegenteil der oberflächlichen Damen, die Mr Rochester zu umgarnen versuchen. Hinter ihrem einfach gekleideten Äußeren verbirgt sich ein Mensch, der viel Liebe zu geben vermag und sich selbst nicht zu wichtig nimmt. Jane auf ihrem Weg zu begleiten ist ein großes Vergnügen.

    Ich denke, dass die Attraktivität dieses Klassikers auch heute noch in der Charakterstärke von Jane Eyre liegt und natürlich in der schönen Liebesgeschichte zwischen ihr und Rochester. Da stört es mich auch nicht, dass ich viel Konzentration beim Lesen aufbringen musste, um die Originalfassung Charlotte Brontës zu verstehen.



  23. Cover des Buches Animal Farm (ISBN: 9783125739000)
    George Orwell

    Animal Farm

    (346)
    Aktuelle Rezension von: Cadness

    Nachdem ich vor kurzem eine Aufführung zu "Farm der Tiere" gesehen habe, wollte ich natürlich auch einmal die entsprechende Grundlage dazu lesen, schließlich steht das Buch schon eine gefühlte Ewigkeit in meinem Regal. Auf 141 Seiten zeigt der Autor, wie schnell sich eine vermeintlich "revolutionäre" Gesellschaft, die auf Freiheit und Gleichheit pocht, innerhalb kürzester Zeit verändern kann. Die Veränderungen fangen klein an und nehmen immer größere Ausmaße an. Zwischendrin fragt man sich immer wieder, wie weit das Ganze noch gehen kann und wie viele Grenzen überschritten werden (können), bevor alles wie ein Kartenhaus in sich zusammenbricht. Besonders gefallen hat mir der Schlusssatz des Buches, der noch einmal eine sehr eindringliche Note inne hatte.

    Alles in allem handelt es sich bei "Farm der Tiere" um ein Werk, das auch heutzutage nicht an Aktualität verloren hat.

  24. Cover des Buches One Day (ISBN: 9783197629582)
    David Nicholls

    One Day

    (170)
    Aktuelle Rezension von: Cari_f
    "This is where it all begins. Everything starts here, today."

    Als sich Emma Morley und Dexter Mayew in der Nacht ihres Abschlusses, dem 15. Juli 1988, treffen, ahnen sie noch nicht, dass das der Beginn einer lebenslangen Freundschaft werden sollte.

    David Nicholls Roman erzählt eine Geschichte von zwei Menschen, die zwei völlig unterschiedliche Lebenswege einschlagen, sich aber nie ganz aus den Augen verlieren. Es ist eine Geschichte über Liebe und Verlust. Es ist auch eine Geschichte darüber, was man aus seinem Leben macht und welche Ziele man sich setzt.

    Die Geschichte von Emma und Dexter wird über eine Zeit von knapp 20 Jahren erzählt - immer am 15. Juli. Als Leser erfährt man, wie sich die beiden über die Jahre verändern und erwachsen werden, aber der Fokus liegt auf dem, was sie an diesem einen Tag erleben. Dieses Konzept gefällt mir sehr - beim Lesen sucht man automatisch nach den kleinen Informationen über die Zeit, die während des Jahres passiert sind und baut sich so die Geschichte zusammen.

    Noch lange nach dem ersten Lesen habe ich über dieses Buch nachdenken müssen. Der Autor schafft es, eine Geschichte zu erzählen, die trotz all der Gefühle, die die Protagonisten erleben (und mit ihnen der Leser), keineswegs kitschig erscheint. Man kann sich in die Personen hineinfühlen - auch wenn man nicht immer glücklich darüber ist, was sie aus ihrem Leben machen. Und man denkt automatisch an sein eigenes Leben und fragt sich, ob man selbst glücklich ist.

    Meine Empfehlung: Unbedingt lesen!

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