Bücher mit dem Tag "entdecken"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "entdecken" gekennzeichnet haben.

158 Bücher

  1. Cover des Buches Todesfrist (ISBN: 9783442478668)
    Andreas Gruber

    Todesfrist

     (848)
    Aktuelle Rezension von: weltentzueckt

    Was der Klappentext nicht verrät: Bei dem Kinderbuch handelt es sich um die Geschichten des Struwwelpeters. Ein perfider Serienmörder, der sich vom Struwwelpeter inspirieren lässt; Ein zynischer, Gras rauchender und Bücher klauender Ermittler, der gefühlt jeden Menschen auf dieser Welt hasst – dieses Buch schreite förmlich meinen Namen!

    Und ich wurde wirklich nicht enttäuscht. Nach einem verstörenden ersten Kapitel, folgte die häppchenweise Aufklärung. In ihrem Verlauf taucht man ein in eine kranke Psyche, deckt Familienskandale auf, leidet mit den Opfern, fiebert mit den Ermittlern und verzweifelt an dem Täter.

    Zu einem Zeitpunkt muss eine Beteiligte zusehen, wie ihr Hund gezwungenermaßen zurückgelassen wird. Wie er dem Auto hinterherrennt und dann völlig erschöpft an einer vielbefahrenen Kreuzung sitzen bleibt. Mir brach das Herz.

    Gruber schafft mit diesem Thriller nicht nur einen fabelhaften und spannenden Plot, er gibt gut ausgearbeiteten unkonventionellen Charakteren eine Stimme. Die zwischenmenschlichen Beziehungen, die in Thrillern häufig sehr kurz kommen, werden in diesem Buch schön behandelt.

    Alles in allem, einer der besten Thriller, die ich je gelesen habe.
    5 von 5 Sterne!

  2. Cover des Buches Liebe findet uns (ISBN: 9783548289557)
    J. P. Monninger

    Liebe findet uns

     (395)
    Aktuelle Rezension von: summerfeeling9

    Nach erfolgreichem College Abschluss geht es für Heather mit ihren zwei besten Freundinnen Amy und Constance durch Europa - sie wollen den letzten gemeinsamen Sommer genießen. 

    Im Zug nach Amsterdam lernt Heather Jack kennen, der den Spuren seines Großvaters folgt und alle Orte besuchen will, die dieser in seinem Tagebuch beschrieben hat.

    Heather und Jack kommen sich näher und es entwickelt sich eine ganz besondere Liebe zwischen den beiden. An den unglaublichsten Orten in Europa - teilweise abseits der Touristenattraktionen - erleben sie unvergessliche Momente.

    Doch das Ende der Reise ist unausweichlich und Jack möchte Heather von Paris aus zurück nach New York begleiten. Doch dann verschwindet er plötzlich am Flughafen und ist wie vom Erdboden verschluckt.

    Warum ist Jack verschwunden? Diese Frage lässt Heather nicht los. Sie kann Jack einfach nicht vergessen und macht sich auf die Suche nach ihm und wird so mit einer schrecklichen Wahrheit konfrontiert.

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen, die Liebesgeschichte zwischen Heather und Jack ist toll herausgearbeitet und man mag die beiden. Auch bekommt man richtiges Reisefeeling beim Lesen. Das Ende ist offen und sehr traurig, aber macht das Buch auch besonders und es bleicht einem lange in Erinnerung. 

  3. Cover des Buches Hectors Reise (ISBN: 9783492248280)
    François Lelord

    Hectors Reise

     (1.162)
    Aktuelle Rezension von: Eleonora

    Hector lebt ein ganz normales Leben mit seiner Freundin Clara in einer europäischen Hauptstadt. Er ist Psychiater, verdient relativ gut und kann sich eigentlich nicht beschweren. Neuerdings plagt ihn aber eine Sorge; er fühlt sich nach den Sitzungen mit seinen Patienten immer erschöpfter und unzufriedener. Noch dazu hat er das Gefühl seinen Patienten zwar helfen aber sie jedoch nicht glücklich machen zu können. Aber wenn er seinen Patienten zu ihrem Glück verhelfen möchte, muss er erst einmal wissen, was Glück überhaupt bedeutet. Also beschließt er sich auf Reisen zu begeben um dabei herauszufinden was Menschen in verschiedenen Ländern glücklich oder unglücklich macht. Dabei gerät er auch in die ein oder andere unvorhergesehene und sogar gefährliche Situation, aus der er aber immer wieder seine Lehren zum Glück ziehen kann und sie sich in seinem Glücksnotizbüchlein aufschreibt📖


    Nachdem ich neulich mal wieder zufällig einen kurzen Teil der Verfilmung gesehen und mich ganz gut unterhalten gefühlt hatte, dachte ich, vielleicht sollte ich doch endlich mal das Buch dazu lesen, welches seit gefühlten Ewigkeiten bereits im Regal steht. Und es hat sich doch auch gelohnt.

    Es war eine recht nette kurze Geschichte.

    Hector weiß, dass es für ihn eigentlich keinen triftigen Grund gibt bedrückt zu sein. Ja, er müsste eigentlich sogar permanent glücklich sein, denn es fehlt ihm im Grunde an nichts. Und dennoch ist das nicht der Fall und er möchte herausfinden wieso es ihm und auch seinen Patienten so ergeht. Seine Notizbucheinträge umschreiben den Weg zum Glück eigentlich ganz gut und regen auch einen selbst etwas an mal über sein eigenes Glück nachzudenken oder auch wie man ihm ein wenig auf die Sprünge helfen könnte. Seine Erlebnisse sind unterhaltsam und schön zu lesen. Es ist wirklich ein kurzweiliges Büchlein. Jedoch die Tatsache, dass er eigentlich eine feste Freundin Zuhause an seiner Seite weiß, die er offenbar auch liebt, aber während der Reise gleich zwei andere Frauen "näher kennenlernt" fand ich etwas befremdlich.

    An den Schreibstil musste ich mich erst etwas gewöhnen. Die Geschichte fängt an mit "Es war einmal..." und in dem Stil geht sie auch weiter. Das erinnerte mich etwas an naive Malerei oder eine Märchenerzählung für Erwachsene. Es ist alles recht oberflächlich, geht nicht wirklich in die Tiefe. Es liest sich ziemlich schnell weg.

    Trotz des einfachen Erzählstils ist es eine ganz nette Geschichte, die einen für ein paar Stunden gut unterhält und doch auch etwas zum Nachdenken über sein eigenes Glück bringt.

  4. Cover des Buches Die längste Nacht (ISBN: 9783401061894)
    Isabel Abedi

    Die längste Nacht

     (179)
    Aktuelle Rezension von: lealiebtlesen

    In "Die längste Nacht" geht es um Vita, die nach ihrem bestandenen Abitur mit ihren zwei Freunden zu einem Roadtrip durch Europa aufbricht. Ihre erste richtige Station führt die drei nach Italien in das kleine Dorf Viagello. Dort fällt ihr der Seiltänzer Luca buchstäblich vor die Füße und mit ihm auch ein für Vita unglaubliches Familiengeheimnis, das sie nun aufzudecken versucht...

    Vorweg muss ich sagen, dass mir diese Rezension ein wenig schwerfällt. Ich habe an der Geschichte kaum etwas auszusetzen, trotzdem hat mir irgendwie das gewisse Etwas gefehlt.

    Die Geschichte besticht vor allem durch den schönen bildlichen Schreibstil, der insbesondere die Schönheit Italiens und das italienische Lebensgefühl perfekt einfängt. Der Roman ist dadurch perfekt für den Sommer und löst eine Menge Fernweh aus.

    Das Geheimnis, das im Vordergrund der Geschichte steht, wird erst nach und nach aufgedeckt. So bleibt es durchgehend spannend und interessant. Ich habe mir bis zum Schluss die genauen Umstände nicht richtig ausmalen können und wurde dementsprechend von der Auflösung sehr überrascht.

    Nichtsdestotrotz hat mir an der Geschichte irgendetwas gefehlt. Ich hatte Schwierigkeiten wirklich mit den Protagonisten mitzufiebern. Die Gefühle von Vita. aus deren Sicht die komplette Geschichte erzählt wird, kamen nicht ganz bei mir an. Auch Luca blieb mir für meinen Geschmack zu distanziert und leider auch austauschbar, sodass ich den beiden ihre Liebe nicht richtig abnehmen konnte.

    Gut gefallen haben mir hingegen die Darstellung bzw. Verknüpfung der Zusammenhänge und der gesamte Handlungsverlauf der Geschichte. Lediglich am Ende hätte ich es schöner gefunden, wenn ein wenig mehr offene Fragen beantwortet worden wären. Ein paar Kleinigkeiten blieben für mich nämlich noch offen. Andererseits kann ich auch nachvollziehen, warum die Autorin sich für dieses Ende entschieden hat. Es rundet die Geschichte auf jeden Fall gut ab.


    Fazit:
    "Die längste Nacht" ist eine tolle Jugend-/Sommerlektüre, die flüssig zu lesen ist, trotzdem aber durch einen wunderschönen Schreibstil besticht. Auch die Handlung selbst ist fesselnd und lädt zum Miträtseln ein. Auch wenn ich ein oder zwei kleine Kritikpunkte habe, kann ich den Roman doch uneingeschränkt weiterempfehlen!

  5. Cover des Buches Soul Screamers - Mit ganzer Seele (ISBN: 9783899419467)
    Rachel Vincent

    Soul Screamers - Mit ganzer Seele

     (331)
    Aktuelle Rezension von: Sabrysbluntbooks

    Kaylee spürt, wenn jemand in Ihrer Nähe sterben wird, dabei wird sie aus ihr unbegreiflichen Gründen gezwungen so laut sie nur kann zu schreien, sie versteht jedoch nicht weswegen das so ist und versucht herauszufinden was mit ihr nicht stimmt. Sie würde lieber ein normales Leben führen, denn der schönste Typ der Schule hat ein Auge auf Sie geworfen. 

    Das Buch ist aus Kaylees Sicht geschrieben, ihre Gedanken waren sehr rein, als Auftakt einer Reihe sehr gut gestaltet. Für den Leser ist es eigentlich relativ schnell klar was sie ist, die Protagonistin benötigt ein bisschen länger, was aber nicht stört. Den die Geschichte geht trotzdem voran. Zusätzlich hat die Autorin ein schönes Setting und eine spannende Welt erschaffen über die ich gerne mehr lesen möchte. Die Liebesgeschichte der beiden war sehr schön mitzuverfolgen aber auch sehr zart.

    Die Schreibweise war in Ordnung und sehr detailliert beschrieben und ich bin nur so durch die Seiten geflogen, konnte richtig gut in die Geschichte eintauchen. Werde auf jeden Fall weiterlesen, bin gespannt wie es weitergeht mit allem. 

    Für die, die Jugendbücher mit ein wenig Fantasy-anteilen mögen, es ist keine 08.15 Geschichte

     

  6. Cover des Buches Hexenkind (ISBN: B0036QA5MI)
    Sabine Thiesler

    Hexenkind

     (499)
    Aktuelle Rezension von: dieterhollender

    Vorne drauf steht Krimi, doch drinnen schleppt sich eine uninteressante und ermüdend ausgedehnte Familiengeschichte dahin. Normalerweise lese ich 2-3 Bücher pro Woche, bei diesem Werk habe ich in der dritten Woche immer noch nicht mal die Häfte geschafft. Es ist so uninteressant! Neben der gnadenlos verschleppten Story sind es auch die Figuren, die den Lesefluss stören. Keine davon  ist normal. Jede einzelne wird peinlich genau mit irgendwelchen Macken ausgestattet, die bis ins Detail geschildeert werden, und deren Unglaunwürdigkeit  man überhaupt nicht wissen will! 

    Die Autorin sollte sich entsccheiden: Krimi oder Family-Saga. bei Family-Saga würden uns dann auch diese Anhäufung an nervenden Rückblicken erspart bleiben.

  7. Cover des Buches Ich schreib dir morgen wieder (ISBN: 9783596297207)
    Cecelia Ahern

    Ich schreib dir morgen wieder

     (1.079)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Ich schreib dir morgen wieder von Cecelia Ahern

    Das Cover fand ich schon sehr schön. Blaues Cover und es sieht so aus, als wenn man eine Tapete abreißen würde.

    In dem Buch geht es um Tamara. Sie zieht nach dem Tod mit ihrer Mutter zu ihrem Onkel und ihrer Tante auf das Land. Ihre Mutter wird krank und ihre Tante Rosa verhält sich in vieler Hinsicht merkwürdig. Tamara lernt auch eine Nonne kennen, die auch ein Paar Anmerkungen macht. Komischerweise kommt Tamara die alte Ruine der Burg sehr bekannt vor. Wesley, der auch neu im Ort ist, unterstützt sie. Das kuriose ist aber, Tamara bekommt ein Tagebuch geschenkt, wo sich die Zukunft vom nächsten Tag von alleine reinschreiben. Wird sie das Rätsel lösen?

    Der Schreibstil ist so schön flüssig und man kommt gut in die Geschichte hinein. Die Charaktere sind so schön beschrieben. Tamara gefiel mir am Anfang erst nicht, wurde aber dann in der Geschichte mir immer sympathischer. Rosa gefällt mir in der ganzen Geschichte nicht. Vollkommen durchgeknallt.

    Ich war richtig gefesselt bei dem Buch. Ruckzuck war ich bei der Hälfte des Buches und dann ganz schnell am Ende.

    Die Details sind so schön beschrieben, dass man sich alle Orte und Menschen sehr gut vorstellen kann.

    Ich hatte mir schon gedacht, dass Rosa etwas mit der Gesundheit der Mutter zu tun hatte, aber alle anderen Details, die am Ende raus kommen, damit habe ich nicht gerechnet.

    Richtig klasse Buch.

  8. Cover des Buches HELIX - Sie werden uns ersetzen (ISBN: 9783734105579)
    Marc Elsberg

    HELIX - Sie werden uns ersetzen

     (355)
    Aktuelle Rezension von: EngelAnni

    Helix - Sie werden uns ersetzen

    In diesem Roman, den ich eher als eine Mischung aus Roman, Krimi und Thriller bezeichnen würde, geht es und genmanipulierte Kinder, die weiter in der Genforschung arbeiten und mehr von ihresgleichen "züchten" möchten.

    Das Buch fängt sehr spannend mit dem Tod des amerikanischen Außenministers an und geht dann weiter, dass auf der Welt Mais, Baumwolle und Ziegen gefunden werden, die resisten gegen jegliche Umwelteinflüsse sind.

    Der Beginn ist sehr spannend, aber meiner Meinung nach wird es zum Ende hin immer abstruser. Das liegt vielleicht auch daran, dass ich mich mit dem Thema Genmanipulation noch nie wirklich beschäftigt habe und ich somit auch überhaupt nicht beurteilen kann, ob die im Buch beschriebenen Veränderungen wirklich möglich sind.

    Ich vergebe dem Buch 3 Sterne.

  9. Cover des Buches Die Vermessung der Welt (ISBN: 9783499332708)
    Daniel Kehlmann

    Die Vermessung der Welt

     (3.388)
    Aktuelle Rezension von: Der_Buchklub

    Zur vollständigen Buchbesprechung geht es hier: 

    https://www.podbean.com/media/share/pb-mg5c6-faaa43

    Vorsicht, Spoiler!

  10. Cover des Buches Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums (ISBN: 9783423717410)
    Benjamin Alire Sáenz

    Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums

     (207)
    Aktuelle Rezension von: Morgenroete

    Ari und Dante lernen sich beim Schwimmen kennen. Sie wirken sehr gegensätzlich und doch ergänzen sie sich. Sie werden gemeinsam älter, führen tiefgründige Gespräche und probieren Dinge aus. Es wird aus Aris Perspektive geschrieben, der innerlich sehr mit sich zu kämpfen hat und seine Gefühle nicht so gut zeigen kann im Gegensatz zu Dante. Seine Gefühle und Gedanken konnte ich sehr gut nachempfinden. Oft habe ich mich selber wie Ari gefühlt. Die Gespräche und die Entwicklung zwischen ihm, Dante und seinen und dessen Eltern fand ich total schön.  Ich kann es nur weiterempfehlen!

  11. Cover des Buches Komm, ich erzähl dir eine Geschichte (ISBN: 9783596521715)
    Jorge Bucay

    Komm, ich erzähl dir eine Geschichte

     (281)
    Aktuelle Rezension von: Wortgebastel-Buchrezensionen

    HANDLUNG: 

    Handlungsort von Komm, ich erzähl dir eine Geschichte ist die Praxis des Psychotherapeuten Jorge, der schwer zu Erfassendes in einfachen Worten zu beschreiben versteht. Sein Patient, ein junger Mann namens Demian, sucht auf viele Fragen in seinem Leben eine Antwort und erscheint deshalb regelmäßig beim ihm zur Therapie. Zu Demians alltäglichen Problemen findet Jorge immer eine passende Geschichte. Ob eine Sage der klassischen Antike, eine Fabel, eine Parabel, ein Märchen oder eine asiatische Zen-Weisheit, Jorge weiß immer, wie er Demian zum Nachdenken anregen kann – und damit auch den Leser. 


    "Kindern erzählt Geschichten zum Einschlafen - Erwachsenen, damit sie aufwachen."


    Rezension:

    Launenhafte Könige, ein vergrabener Schatz, ein schwangerer Topf oder ein Zentaur: Die Inhalte der kleinen Geschichten, aus denen sich das Buch zusammensetzt, sind kreativ, leichtfüßig und unterhaltsam. Und dennoch transportieren sie kluge Anekdoten und Anregungen, sich mit seinen eigenen Problemen auseinanderzusetzen.

    Es sind Geschichten, in denen man sich wiederfindet, denn es geht um den Umgang mit Unsicherheiten, Ängste, unangenehmen Empfindungen und Problemen, die jeder im Alltag schon einmal erlebt hat oder vielleicht sogar gerade erlebt. Die versteckte „Moral von der Geschicht“ am Ende jedes Kapitels ist lehrreich, aber nicht von oben herab belehrend.

    Auch wenn die einzelnen Geschichten jeweils nur wenige Seiten einnehmen, habe ich das Gelesen nach jedem Kapitel erst einmal auf mich wirken lassen und mich selbst anhand der Themen reflektiert. Jedes einzelne bietet Denkanstöße, Dinge mit anderen Augen zu sehen.

    Dass der Autor selbst Therapeut ist, merkt man ihm an. Sehr geschickt bettet er die einzelnen Geschichten in den Rahmen der Therapiesitzungen ein, dennoch muss ich an dieser Stelle einen Stern Abzug geben: Den Therapeuten mit „Dicker“ anzusprechen fand ich persönlich etwas unpassend und auch, dass sich Demian auf Jorges Schoß setzten darf, stellt das Therapie-Setting in einem unrealistischen Licht dar. Das sind aber auch die einzigen Kleinigkeiten, die ich an dem Buch auszusetzen hatte.

    Insgesamt kann ich mich nur den Worten der Bücher-Zeitung anschließen:
    »Bucays Buch ist voll von zauberhaften Geschichten, die einem helfen, sich selbst zu helfen.«
    Kein Wunder, dass Bucays Bücher heute Welterfolge feiern.

    Wenn dir „Das Café am Rande der Welt“ gefallen hat, kann ich dir auch dieses Büchlein hier sehr ans Herz legen.

    Wenn euch diese Rezension gefallen hat, schaut gerne auch auf meinem Blog vorbei: wortgebastel-buchrezensionen.de . Dort findet ihr Rezensionen zu ähnlichen Büchern 📙💫

    Oder folgt mir bei bei Bookstagram: https://www.instagram.com/wortgebastel.buchrezensionen/



  12. Cover des Buches Herr Mozart wacht auf (ISBN: 9783746626963)
    Eva Baronsky

    Herr Mozart wacht auf

     (147)
    Aktuelle Rezension von: Novella_Romana

    Wie immer sehe ich von einer Inhaltsangabe ab, weil ich nach wie vor der Meinung bin, dass eine Rezension so etwas nicht braucht.

    Sowohl inhaltlich als auch sprachlich war ich von dieser Lektüre richtig gut unterhalten. Gut, es gibt einige konstruierte Passagen (speziell das Ende). Über die sehe ich aber zugunsten des hohen Unterhaltungswertes hinweg.

    Was so ein überraschendes Zeitreise- bzw. Wiedergängerdasein mit sich bringen könnte, wurde auf sehr humoristische Art dargeboten. Dabei hat die Autorin aber nicht auf eine liebevolle Darstellung der Figur von Mozart vergessen. Eindeutiges Lesevergnügen.

  13. Cover des Buches Vom anderen Ende der Welt (ISBN: 9783423214513)
    Liv Winterberg

    Vom anderen Ende der Welt

     (178)
    Aktuelle Rezension von: itwt69

    Eine tolle Reise mit einer faszinierenden Frau fast um die ganze Welt: oft grausam, manchmal aber auch witzig und einfühlsam, jedoch immer interessant. Erstaunlich auch, was "Errungenschaften" aus Europa innerhalb einer Gemeinschaft auf einer Südseeinsel anrichten können.

  14. Cover des Buches Die Entdeckung der Langsamkeit (ISBN: 9783492259750)
    Sten Nadolny

    Die Entdeckung der Langsamkeit

     (433)
    Aktuelle Rezension von: suse9

    Ich kann kein Buch lesen, das „Die Entdeckung der Langsamkeit“ heißt. Für mich zählen Bewegung, Tatendrang, Emotionalität. Gefühle kann ich nie zurückhalten. Sie sprudeln aus mir heraus, meine Reaktionen sind immer unmittelbar. Deshalb ist der Roman von Sten Nadolny nichts für mich, wenn da nicht, ja wenn nicht dieses Cover mit dem tollen Bild von Turner gewesen wäre und wenn man mir das Buch nicht ans Herz gelegt hätte.   

     

    Im Mittelpunkt steht Entdecker John Franklin und sein Kampf gegen die Schnelligkeit. Der Roman beschreibt sein Leben und wie er es schafft, sich mit seiner Langsamkeit in einer ungeduldigen Welt zu behaupten. Mir hat er unglaublich gut gefallen. Die Worte Nadolnys haben mich komplett verzaubert. Einige Formulierungen versetzten mich in Erstaunen. Oft blätterte ich zurück und wiederholte ein paar Seiten, nur um noch einmal den Gedanken folgen zu können.

     

    Johns Traum ist die Seefahrt und nach einigen Anstrengungen erfüllt er ihn sich. Anfangs muss er mit der Kriegsmarine vorlieb nehmen und erlebt dort den Schrecken von Seeschlachten. Ich habe schon einige gute Bücher aus dieser Zeit gelesen, die das Leben auf einem Schiff und die Gefechte zum Thema hatten. Nadolny lässt uns an der Seite John Franklins einen vollkommen anderen Blickwinkel einnehmen, der fasziniert. Auf jegliche Effekthascherei wird verzichtet und lässt dadurch Grausamkeiten noch mehr zu Tage treten.

     

    Der Leser folgt dem Polarforscher durch alle Bereiche seines Lebens, die Forschungsreisen, privaten Gedanken und Gefühle sowie verschiedene Begegnungen mit bedeutenden Persönlichkeiten. Viel habe ich während des Lesens nachgeschlagen, interessante Dinge erfahren. Dabei kam niemals Langeweile auf, obwohl mich die Wissenschaft nicht vordergründig bewegt. Am Ende des Romans erhielt ich allerdings den Eindruck, dass Sten Nadolny selbst die Langsamkeit ein bisschen verlor. Die letzte Etappe im Leben John Franklins wirkte auf mich nur angerissen, fast schon gehetzt. Das mildert meine Begeisterung für den Roman aber nicht.

  15. Cover des Buches Der Monstrumologe und der Fluch des Wendigo (ISBN: 9783404207206)
    Rick Yancey

    Der Monstrumologe und der Fluch des Wendigo

     (63)
    Aktuelle Rezension von: Bluejellow

    Cover: Das Cover erinnert mich an alte Filmplakate, weshalb es für mich interesannt war. Die Schwarz/Weiß geben lässt es alt, aber auch schaurig aussehen. Die roten Augen sind das i Tüpfelchen darauf. Mir gefällt es.


    Geschichte: Will Henry ist nach dem Tod seiner Eltern der Assistent vom berühmten Monstrumologen Dr. Pellinore Warthrop geworden. Als eines Tages ein ominöser Brief auftaucht und eine alte Freundin des Doktors um Hilfe bittet, machen Will und Pellinore sich auf eine Rettung, den alten Freund des Doktors wiederzufinden. Spuren führen sie zu einem Ort, an denen eine Legende nur allzubekannt ist. Und genau diese Legende, schien auch der alte Freund gejagt zu haben. Sie folgen seinen Spuren und müssen schon bald feststellen, dass sie sich selbst in Gefahr begeben.

    Im großen und ganzen war die Geschichte interesannt gestaltet. Es war schaurig, blutig und mysteriös. Dennoch fehlte meiner Meinung nach des öfteren die Spannung und die Geschichte wurde gegen Ende immer zäher. Sehr gut gefielen mir die Hintergrundgeschichten der Charaktere und auch der Umgebungen. Letztere wurden sehr ausgearbeitet und jeder Ort hatte seine eigene Geschichte. Dennoch fehlten mir am Ende ein paar Informationen, da manche Dinge nicht zuende erklärt wurden.


    Charaktere: Der 13-jährige Will Henry ist ein sehr einfacher Junge. Er spricht nicht viel, sagt immer "Ja, Sir" und macht fast alles, was der Doktor im aufträgt, ohne Widerrede. Seine Vergangenheit wird immer Mal wieder aufgegriffen, aber viel neues erfährt man nicht. (Dazu muss man bedenken, dass ich die anderen Teile nicht gelesen habe und deshalb nicht weiß, ob davor mehr erklärt wurde.) Viele Charaktereigenschaften außer Treu, Naiv und Hilfsbereit hat er jedoch nicht. Es wird kaum etwas aus seinen Gedanken erzählt, und wenn, dann sind diese nicht besonders wichtig für die Geschichte.

    Dr. Pellinore Warthrop ist ein Monstrumologe, der vor nichts zurückschreckt, außer dem Fehlen der Vernunft. Er erwartet viel von Will und sieht ihn als fast schon selbstverstädnlich an. Er ist dickköpfig, streitlustig, intelligent und schreckt vor nichts zurück. Seine Beziehung zu Mrs. Chanler wird immer wieder erklärt und etwas vorangetrieben. Doch auch er ist recht oberflächlich und kalt gestaltet. Zwar zeigt er des öfteren Emotionen, aber so richtig echt kamen sie nicht rüber oder wurden nur vage angedeutet.


    Schreibstil: Der Schreibstil ist anspruchsvoll und sehr fachlich. Es werden oft lateinische Namen verwendet oder eher ausgestorbene Wörter benutzt. Ebenfalls werden manche Dinge sehr ausführlich beschrieben, während andere kaum erwähnt wurden. Ich hatte etwas gebraucht, in das Buch reinzufinden. Gegen Ende hatte ich erneut Schwierigkeiten mit dem Schreibstil, da alles sehr gestreckt wurde, allerdings an den falschen Stellen.


    Fazit: Eine Mystery/ Urban Fantasy Geschichte, die nur recht wenig Fantasy in sich hat. Die Charaktere sind zwar im Kern interesannt, jedoch fehlte es mir an Glaubhaftigkeit. Alles wirkte kalt, aber nicht so, wie ein düsteres Abenteuer sein sollte. Gegen Mitte ging es immer weiter Berg ab, obwohl es am Anfang sehr gut von der Geschichte gewesen war. Ich denke, das es eingie Fans für dieses Buch (diese Reihe) gibt, da es einen besonderen Stil besitzt. Für mich jedoch war es nicht ganz mein Geschmeck, auch wenn es mich kurzweilig an manchen Stellen unterhalten konnte.

  16. Cover des Buches Das Wolkenschiff - Aufbruch nach Südpolaris (Das Wolkenschiff 1) (ISBN: 9783845830322)
    Vashti Hardy

    Das Wolkenschiff - Aufbruch nach Südpolaris (Das Wolkenschiff 1)

     (90)
    Aktuelle Rezension von: Jaq82

    In dem Buch "Das Wolkenschiff - Aufbruch nach Südpolaris" von Vashti Hardy geht es um die Zwillinge Arthur und Marie deren Vater ein Forscher/Entdecker ist und bei einer Expedition verschwunden ist.

    Arthur und Marie leben in der Zeit, in der ihr Vater unterwegs ist im gemeinsamen Haus mit einer Haushälterin die sich um sie 13jähringen Kinder kümmert. Doch der Vater kommt von seiner Expedition nach Südpolaris nicht zurück. Doch nicht nur das, er wird auch noch Beschuldigt gegen den Kodex der Entdecker verstoßen zu haben und die Kinder verlieren alles. Sie landen bei den Beniggs in den Slums und müssen dort hart arbeiten. Als zur neuen Expedition nach Südpolaris aufgerufen wird, sucht die Forscherin Herriet Clupfeffer eine Crew für ihr Wolkenschiff. Arthur und Marie melden sich, den sie glauben nicht, das ihr Vater Tot ist und an das was erzählt wird. Sie suchen die Wahrheit und sie dürfen mit auf die Expedition und das Abenteuer.

    Der Schreibstil ist sehr schön, spannen, informativ und gefühlvoll. Die Reise über die Kontinente ist so gut beschrieben, das man die Landschaften und seltsamen Wesen vor Augen hat.

    Die Charaktere sind sehr gut dargestellt und ausgearbeitet. Marie und Arthur hat man sofort ins Herz geschlossen und auch alle andren auf dem Wolkenschiff.

    Ich kann diese Buch das der Auftackt einer Reihe ist groß und klein empfehlen und freu mich schon auf das zweite Band das im Mai erschienen ist.

  17. Cover des Buches In die Wildnis (ISBN: 9783492259743)
    Jon Krakauer

    In die Wildnis

     (375)
    Aktuelle Rezension von: Buecherkopfkino

    Der Film ist so ganz anders als das Buch, aber beide sind unglaublich gut. 

    In dem Film wird die Reise von Chris McCandless oder auch Alexander Supertramp, wie er sich auf der Reise nennt, chronologisch erzählt. Im Buch ist keine genaue zeitliche Abfolge zu erkennen, sondern fängt mit dem Fund des verstorbenen Chris McCandless und der Suche nach der Herkunft und der Geschichte des Aussteigers und folgt eher der Reihenfolge der Informanten von Personen, die ihn auf dem Weg begleitet haben. Die Meinungen über ihn und sein Schicksal gehen sehr auseinander, manche finden ihn einfach nur verrückt, andere bewundern seinen Mut. Ich sehe irgendwie beides und wenn ich den Film sehe, möchte ich gleich aufbrechen in neue Gegenden, aber doch bitte mit etwas mehr Sicherheit als McCandless. Jon Krakauer vergleicht McCandless Lebensweise und Schicksal in dem Buch auch mit anderen Personen, die eine ähnliche Lebensweise und Ansichten hatten - Menschen die waghalsige Unternehmungen machten und Eremiten, die ihre Lebensweise oder Reisen nicht immer überlebt haben. Er vergleicht ihn aber auch mit sich selber und berichtet über seine gefährlichen Klettertouren in Gebirgen und was ihn dazu gebracht hat solche waghalsigen, eigentlich dummen Unternehmungen zu machen. Es hätte für ihn auch tötlich enden können, nur aus Glück hat er es überlebt. 

    Mir hat das Buch auf jeden Fall sehr gefallen und ich werde definitiv noch mehr von Jon Krakauer lesen, da ich seine Art zu berichten sehr toll finde. 

    5/5 🦉 und eine absolute Leseempfehlung bzw. Filmempfehlung

  18. Cover des Buches Elbenthal-Saga - Die Hüterin Midgards (ISBN: 9783423625661)
    Ivo Pala

    Elbenthal-Saga - Die Hüterin Midgards

     (188)
    Aktuelle Rezension von: Jamii

    Inhalt

    In der Nacht von ihrem siebzehnten Geburtstag wird Svenya von einem dunklen Prinzen heimgesucht, von einem anderen gefangen genommen, bekommt ihr Schicksal -- das der Hüterin Midgards -- offenbart und erfährt, dass sie nie nach ihrer Vergangenheit fragen darf. 

    Sie ist dazu bestimmt unterhalb der Stadt Dresden das Alburu Tor zu bewachen, dass Midgard, die Menschenwelt von den anderen Welten trennt. Gleichzeitig ist sie bestimmt dazu Laurin, den dunklen Elb aus jener geheimnisvollen Nacht, und seine Schar Dunkelelb_innen davon abzuhalten, das Tor in Richtung Alfheim zu passieren. 


    Meine Meinung

    Ich habe sehr gemischte Gefühle für das Buch. Ich kann mich erinnern, dass ich es gelesen habe, als es herausgekommen ist und hellauf begeistert war. Jetzt, 7 Jahre später, war ich etwas ernüchtert. 

    Die Grundgeschichte ist spannend und Pala ist sehr gut darin, die Geschichte zum Leben zu erwecken. Wenn auch mit kurzen Kapiteln. Sehr kurzen. Wir reden von zwei bis drei Seiten. 

    Eine weitere Sache, die mich gestört hat, waren die Charaktere. Vor allem Svenyas Sprache, die oft nicht mit ihrer Geschichte als obdachloses Waisenkind zusammen passt. Wo er leider nicht alleine ist, aber genauso aktiv, wie andere Autor_innen ist die Liebesgeschichte, die sich zwischen den beiden Hauptcharakteren zusammenbraut. Zwischen einem siebzehnjähren Mädchen und einem über zweitausend Jahre alten Hagen von Tronje. Können wir bitte aufhören, solch große Altersunterschiede zu romantisieren?


    Fazit

    Durchaus interessantes Buch, eher für Leser_innen im frühen Teenager Alter. Obwohl die Charaktere etwas flach fallen, ist die Geschichte ganz gut gelungen.



  19. Cover des Buches Der Frauenjäger (ISBN: 9783499256363)
    Petra Hammesfahr

    Der Frauenjäger

     (130)
    Aktuelle Rezension von: badwoman

    Vorweg erstmal: Ich habe schon bessere Bücher von Petra Hammesfahr gelesen - aber auch dieses fand ich durchaus lesenswert. Anfangs haben mich die vielen Namen und Familienbeziehungen etwas verwirrt, aber nach einiger Zeit konnte ich die Personen den jeweiligen Familien zuordnen. Marlene, die Hauptperson treffen wir hier auf zwei unterschiedliche Zeitebenen an, einmal lernen wir sie als Hausfrau kennen, die nicht ganz zufrieden ist mit ihrem Leben und sich nach Veränderung sehnt. Dann erleben wir sie nach ihrer Entführung auf der Suche nach einem Ausgang aus der stockfinteren Höhle, in der sie gefangen gehalten wird. Zum Schluss des Buches nähern sich die Zeitebenen immer mehr an und damit wächst auch die Spannung immer mehr. Auch die anderen handelnden Personen sind interessant dargestellt und bieten Spielraum für Spekulationen über den Täter, den wir ganz zu Anfang des Buches schon ein wenig kennenlernen, zumindest seine Beweggründe für diese schrecklichen Taten.

    Manches in diesem Buch wirkt zu unrealistisch, z. B. die Hochzeiten der FreundInnen, dass Werner die belastenden CDs nicht sofort zur Polizei bringt, und noch einige andere Kleinigkeiten. Aber trotz diesem Kritikpunkt ist der Autorin ein spannendes gut lesbares Buch gelungen.

  20. Cover des Buches Die Gewehre von Avalon (ISBN: 9783608981285)
    Roger Zelazny

    Die Gewehre von Avalon

     (19)
    Aktuelle Rezension von: benfi
    KURZBESCHREIBUNG:

    Entkommen aus der Gefangenschaft seines Bruders Eric versucht Lord Corvin von Amber durch die Schatten - so nennen sich die Zwischenreiche - in sein einstiges Herrschaftsgebiet Avalon zu gelangen. Doch da trifft er auf Lance, einem alten Bekannten, der verletzt an einem Baum lehnt. Körperlich arg durch seine lange Gefangenschaft verändert, ist Corwin zum Glück nicht so schnell zu erkennen, nimmt er sich den Problemen des Landes Lorraine an, welches von den dunklen Kreisen bedroht wird. Aus diesem stürmen immer wieder Armeen von Monster und seelenlosen Unmenschen. Corvin steht dem Herrscher Ganelon bei, welchen er vor einer Ewigkeit selbst aus Avalon verbannte! Schnell erkennen die beiden, dass sie nur gemeinsam gegen die tödliche Gefahr, welche von dem dunklen Kreis und seinem teufelsähnlichen Herrscher ausgeht, bestehen können, um wieder in das geliebte Avalon zurück zu gelangen. Das soll allerdings nur der Ausgangspunkt für Corwins eigentliches Ziel sein: die Eroberung des Throns von Amber!



    KOMMENTAR:

    Es ist schon ein paar Monate her, als ich den ersten Teil dieser Neuauflage von den ‚Chroniken von Amber‘ gelesen habe und ich muss gestehen, dass der Einstieg in Band Zwei offen gestanden nicht ganz so leicht war. Der amerikanische Autor Roger Zelazny packte nämlich dermaßen viel Material in seine Romane, dass man wirklich leicht den Überblick verlieren kann. Allerdings wurden die Geschehnisse um Corwin nach und nach wiedergegeben, dass man nach etwas mehreren Seiten wieder auf der Höhe des Geschehens ist. Auch ‚Die Gewehre von Avalon‘ hat eine flotte Abfolge an Ereignissen - immer mal wirft Zelazny etwas ein, was dem Leser (noch) kein Begriff ist, wie zum Beispiel die 'Mondreiter' - damit kann man sich gegebenenfalls überfordert fühlen. Der Autor hatte zuweilen viele Ideen, die er in diese Roman-Serie packen wollte, wobei es bisher fraglich ist, ob er auch jede Idee vollends ausschöpfte. Je mehr Seiten man hinter sich bringt, umso fesselnder wirkt der Roman dann aber auch. Besonders als der Schauplatz sich dann nach Amber verlagert. Dort packt Zelazny dann seine Schreibfähigkeiten aus, die den Leser einfach fesseln und mitnehmen. Leider ist er ansonsten in seinem Handlungsstrang etwas oberflächlich gewesen; ich finde es schon überraschend, das seine Heldenfigur Corvin in jeder Welt oder Zwischenreich Rauchware auftreibt beziehungsweise einstecken hat. Auch umgangssprachlich scheinen ja viele Welten die Redewendungen unserer Erde übernommen zu haben. Natürlich ist es bestimmt nicht so einfach, jeweils eine Sprache und neue Redewendungen wie Namen für jegliche Dinge zu erschaffen, doch dann wäre es schon angebrachter, dass zum Beispiel in einem mittelalterlichen Zwischenreich ein eher mittelalterlicher Sprachumgang eingepflegt würde. Der Autor machte es sich da ein wenig einfach, was jedoch einen Hauch von trivialen Werken anlastend wirkt. Im Ganzen gesehen hat der zweite Band 'Die Gewehre von Avalon' dasselbe Level wie sein Vorgänger mit einigen interessanten aufgeworfenen Gegebenheiten, die eine Spannung auf den nächsten Band hoch halten...
    7,8 Sterne
  21. Cover des Buches One Shot Love (BitterSweets) (ISBN: 9783646601527)
    Patricia Rabs

    One Shot Love (BitterSweets)

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus
    Zum Inhalt:
    Hannas Sommer ist ruiniert. Ihr Vater fährt auf Geschäftsreise nach Japan und sie muss mit. Voll ätzend! Entnervt vergräbt sie sich hinter ihren Skizzenblock. Doch der charmante Japaner Koichi macht es ihr furchtbar schwer, sich dem Zauber seiner Heimat zu entziehen.


    Eigentlich hatte sie sich mit ihren Freunden treffen wollen in diesem Sommer. Doch anstatt am See zu liegen und das Teeniealter und die Ferien zu genießen, sitzt Hanna in Japan fest. Auf einem Geschäftsessen, zu dem ihr Vater sie mitgenommen hat, lernt sie den Sohn des Chafs ihres Vaters kennen. Koichi ist der süßeste Junge den Hanna je gesehen hat und sofort ist sie von ihm verzaubert und auch Koichi scheint nicht von Hanna abgeneigt zu sein. Als er ihr seine Heimat zeigt beginnt Hanna sich in Koichi zu verlieben, aber hat eine solche Sommerliebe eine Chance, wenn man aus verschiedenen Kulturen kommt und man nicht weiß, ob man sich je wieder sehen wird?


    Diese supersüße Liebesgeschichte habe ich regelrecht gefressen. Auf knapp 70 Seiten entführt die Autorin den Leser in die fremde Welt Japans. Durch Hannas lernt der Leser nicht nur die japanische Kultur kennen und lieben, man steckt sofort drin in ihren Gedanken und Emotionen. Gemeinsam mit Hanna erlebt der Leser einen turbulenten und faszinierenden Sommer in Japan und man verliebt sich mit in Koichi, der mit seiner Art einfach zuckersüß und so gar nicht typisch japanisch ist. Man hofft und bangt mit den Beiden und man ist tieftraurig, als sich die Wege der beiden wieder trennen sollen. Man möchte einfach, dass sie für immer beisammen bleiben können. Was beim Lesen immer wieder ein bisschen bedrückend wirkt ist, wenn eine neues Kapitel beginnt - diese werden als Countdown bis zur Abreise dargestellt. Allein das macht schon Herzrasen und man fiebert mit, ob die beiden noch zueinander finden und wie es für die beiden eventuell dann weiter geht. Das ist wirklich gut gemacht.


    Empfehlen möchte ich diese kurze, aber zuckersüße Geschichte allen Lesern, die eine leichte Lektüre für Zwischendurch suchen, in der es um japanische Kultur und Bräuche sowie um die Liebe geht. Ihr kommt hier voll und ganz auf eure Kosten. Ich persönlich mag den Schreibstil von Patricia Rabs ganz besonders und werde mir sicher noch die eine oder andere Geschichte von ihr durchlesen.


    Idee: 5/5
    Emotionen: 5/5
    Schreibweise: 5/5
    Charaktere: 5/5
    Logik: 5/5


    Gesamt: 5/5
  22. Cover des Buches Eisiges Blut (ISBN: 9783596185191)
    Robert Masello

    Eisiges Blut

     (116)
    Aktuelle Rezension von: Frau-Aragorn
    Dieses Buch lag ewig auf meinem SUB, da ich ein großer Thriller Fan bin, und absolut von Cover und Klappentext geblendet war. Als ich dann hier bei lovelybooks mehr über dieses Buch las, stellte es sich als Spannungsgeschichte mit ziemlich viel paranormalen Einschlägen heraus, weshalb ich ganz lange die Finger davon gelassen hab. 

    Was für ein Fehler, denn jetzt nachdem ich es gelesen habe, bin ich sehr begeistert. Alles in allem könnte es ein langes Drehbuch für eine Akte X Folge sein... Ich liebe Akte X!
    Derjenige, der für Covergestaltung und Klappentext verantwortlich war, muss seine Arbeit in einem Zustand der geistigen Umnachtung ausgeführt haben, denn beides passt hier einfach überhaupt nicht zum Inhalt. Was sich der Fischerverlag dabei gedacht hat... wäre es mein Buch, ich wäre stinkend sauer. 

    Ich bin sehr begeistert davon, wie die Geschichte mit realen und gut recherchierten Fakten ergänzt wird. Noch dazu unterstützt durch literarische Einschübe entsprechend der damaligen Zeit. Beispielsweise die Erlebnisse von Floreance Nightingale oder die Schlacht der 600. 
    Die Art, wie der Bogen zwischen den Zeiten gespannt würde gefiel mir auch sehr. 

    Beide männlichen Protagonisten sind gut charakterisiert und authentisch und sympathisch dargestellt. Man kann ihre Denkweisen und Handlungen nachvollziehen. 
    Auch alle weiteren Figuren sind super eingeführt und mit der richtigen Mischung aus Schubladendenken und Individualität beschrieben. 

    Der Spannungsbogen wurde stetig aufgebaut, riss zu meiner Zeit ab und gipfelte in einem sehr spannenden Finale. 
    Einige schrieben hier schon, dass die Geschichte zu lange gebraucht habe,  um in Fahrt zu kommen. Das find ich hat nicht. Ich würde es als sehr gelungenen Storyaufbau beschreiben. 

    Natürlich könnte man sich jetzt um Glaubwürdigkeit und Realitätsnähe sorgen ... aber warum sollte man?!? Es ist ein Thriller mit Science-Fiction/ Paranormal Einschlägen, da kann man etwas Realitätsverlust verkraften. In jedem Fall finde ich es sehr einzigartig und empfehlenswert. 
    Wenn man es schafft sich auf dieses abgedrehte Thrillerformat einzulassen, erwartet einen ein super Buch!
  23. Cover des Buches Gott schütze dieses Haus (ISBN: 9783442478255)
    Elizabeth George

    Gott schütze dieses Haus

     (447)
    Aktuelle Rezension von: Melanie_Ludwig

    Inhalt

    Jahrhunderte lag ein Dorf im englischen Yorkshire im Dornröschenschlaf – bis ein brutaler Mord die Idylle stört: Der Dorfpfarrer entdeckt die enthauptete Leiche seines treuen Schäfchens William Teys in einer Scheune. Und neben dem Toten kauert Roberta, seine leicht debile Tochter, und behauptet: „Ich war’s.“ Danach verstummt sie


    Die Geschichte hinter dem Mord ist sehr emotional. Es wird auch einiges erklärt was mit Barbara los ist. Die Geschichte ist gut geschrieben. 

  24. Cover des Buches Auf Ehre und Gewissen (ISBN: 9783442478651)
    Elizabeth George

    Auf Ehre und Gewissen

     (364)
    Aktuelle Rezension von: Melanie_Ludwig

    In diesem Teil geht es um einen Toten Jungen der in einem internat ist. Die Umstände sind nicht ohne. Manches wird sehr deutlich erklärt und dadurch wird das Buch etwas in die Länge gezogen. Aber es ist trotzdem interessant. 

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