Bücher mit dem Tag "entdecken"
58 Bücher
- Christian Handel
Hinter Dornenhecken und Zauberspiegeln
(159)Aktuelle Rezension von: jess_nixxSehr viele, zum Teil sehr unterschiedliche Geschichten. Ein paar wenige ähneln sich aber tatsächlich auch etwas. Auch die Längen der Märchen unterscheiden sich sehr. Manche haben 5 Seiten, andere erscheinen dagegen, als wollten sie niemals enden.
Die meisten sind echt toll geschrieben und haben wirklich Spaß gemacht. Schön finde ich, dass vor jeder Geschichte eine kurze Info zum/zur Autor/in und was er/sie schon veröffentlicht hat gibt.
Aber wie soll es anders sein bei so einer Menge an Erzählungen? Natürlich gab es auch welche, die mir nicht zu hundert Prozent zugesagt haben. Aber es gibt hier nur eine einzige Geschichte, die ich weder vom Schreibstil, noch vom Inhalt her mochte. Ich finde, dies ist ein richtig guter Schnitt!
Im großen Ganzen ist dies also eine gute, märchenhafte Sammlung, die ich sehr empfehlen kann.
- Benjamin Alire Sáenz
Ari und Dante 1: Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums
(268)Aktuelle Rezension von: ConzilieAri ist ein einsamer Teenager. Er kann nicht gut mit anderen Menschen umgehen, da ist er lieber alleine und langweilt sich. Das ändert sich, als er Dante trifft. Zwischen den Beiden herrscht sofort eine Verbundenheit.
Die Geschichte ist komplett aus Aris Sicht erzählt. Er denkt viel nach und ist oft in sich gekehrt.
Die Handlung hat mir gut gefallen, konnte mich aber nicht so mitreißen. Die Sprache ist einem Jugendbuch entsprechend etwas einfacher, so lässt sich das Buch sehr schnell weglesen.
- J. P. Monninger
Liebe findet uns
(427)Aktuelle Rezension von: AukjeHeather macht mit ihren zwei Freundinnen Constance und Amy nach ihrem Collegeabschluss, eine Rundreise durch Europa. Während einer Zugfahrt von Paris nach Amsterdam lernt sie durch Zufall Jack kennen der auch eine Rundreise durch Europa macht, aber geleitet durch ein Tagebuch seines Großvaters der als Soldat nach dem zweiten Weltkrieg durch Europa wanderte. Die beiden entwickeln ziemlich schnell Gefühle für einander, verlieben sich haben eine wunderbare Zeit in Europa und beginnen eine Zukunft in New York zu planen, da Heather nach ihrer Reise dort einen Job anfangen wird. Als sie nun am Ende ihrer Reise am Flughafen in Paris stehen um zurück zu fliegen, verschwindet plötzlich Jack spurlos. Heather ist verzweifelt da sie nicht verstehen kann, warum Jack einfach verschwunden ist und kommt einfach nicht über ihn hinweg. Als sie plötzlich einen Hinweis erhält beginnt sie ihn zu suchen und erfährt mehr über sein Geheimnis.
Hatte mich sehr auf das Buch gefreut, da man mich immer mit Stories die um eine Reise in einem Zug durch Europa handeln, hat. Schließlich gehört der Film 'Before Sunrise' bis heute zu einem meiner absoluten Lieblingsfilmen. Dennoch fand ich das Buch teilweise anstrengend zu lesen, da es sich streckenweise gezogen hat. Auch der Charakter von Jack empfand ich eher als kühl und etwas abgeklärt und arrogant und konnte die Anziehung zwischen ihm und Heather überhaupt nicht nachvollziehen. Das Buch ist OK, hat aber seine Fehler und kann gelesen werden, aber gehört nicht zu den Büchern die man gelesen haben muss.
- Vashti Hardy
Das Wolkenschiff - Aufbruch nach Südpolaris
(90)Aktuelle Rezension von: AleshaneeKinderbücher lese ich ja super selten - aber um die englische Sprache besser zu lernen bieten sich diese perfekt für mich an und ich merke, dass mir diese Art von phantastischen Abenteuern absolut gefällt! Nachdem ich schon die Entdecker Reihe von Alex Bell gelesen habe - geht es hier mit den Brightstorm Zwillingen ebenfalls auf eine Reise.
Arthur und Maudie erwarten eigentlich die Rückkehr ihres Vaters, doch dieser scheint auf der letzten Fahrt mit dem Luftschiff unter mysteriösen Umständen verschollen und wird auch noch eines schweren Diebstahls bezichtigt. Durch diese Umstände müssen die Zwillinge einen harten Schlag einstecken, bis sich plötzlich eine unerwartete Möglichkeit ergibt. Eine neue Expedition, ein Wettrennen nach Südpolaris ist angesetzt und die beiden wollen diese Chance unbedingt nutzen, um die Ungewissheit über den Verbleib ihres Vaters aufzudecken.
"Remember what Dad said? Don´t call it a dream, call it a plan. There´s always a way, Maud, there has to be."
Zitat Seite 35
Es geht zwar hier in der Geschichte um beide Geschwister, aber Arthur ist mehr im Fokus. Er leidet sehr unter dem Verlust des Vaters und vor allem auch die schlimmen Verleumdungen auf seiner letzten Reise. Arthur hat nur einen Arm - sein zweiter wird durch eine künstliche Apparatur ersetzt, die etwas ungelenk in der Handhabung ist, mit der er aber recht gut zurecht kommt.
Richtung Steampunk geht das natürlich, aber recht viel mehr in dieser Richtung konnte ich nicht entdecken, außer den typischen Luftschiffen natürlich. Maudie ist für ihr Alter sehr versiert in technischen Fragen und vielleicht hab ich hier auch das ein oder andere Detail überlesen oder den englischen Begriff nicht verstanden, wenn es um die Maschinen ging - aber einen leichten Flair aus dem Genre trägt die Geschichte schon in sich.
Nach vielen aufregenden Ereignissen beginnt dann der Wettlauf zum südlichsten Punkt, den noch niemand entdeckt hat! Auf dem Weg dorthin erleben die Zwillinge schon einige Abenteuer und je näher sie ihrem Ziel kommen, entdecken sie immer mehr interessante Hinweise.
Sehr interessant fand ich auch die "sapient animals", also die "weisen Tiere", die so intelligent sind, als würden sie die Menschen verstehen. Vielleicht kommt daher auch der Vergleich mit Pullmans "His dark materials" Trilogie, wobei ich das hier nicht damit vergleichen würde.
Es gibt einige tragische, traurige Momente, bei denen der Autor aber nicht verweilt, sondern die Handlung konstant weitertreibt. So bleiben die Kinder und auch ich beim Lesen immer in Aktion und Erwartung der nächsten Überraschung!
But no matter how hopeless it became, he said there was a bright light he held inside; his determination to never give up.
Zitat 224
Soweit ich es beurteilen kann, fand ich den Schreibstil klasse. Der Autor hat die Figuren sehr gut eingefangen und oft immer wieder für eine besondere Atmosphäre zwischen ihnen gesorgt. Ebenso die Beschreibungen der Stadt Lontown (was natürlich sofort an London erinnert), die vielen Gegenden auf der Reise und schließlich der eisige Süden mit all seinen Gefahren! Es gibt auch einige interessante Tiere, wie schon oben erwähnt, die auch eine wichtige Rolle spielen und mir hier besonders gut gefallen haben!
Es geht um die Familie, um Verlust, aber auch darum, etwas hinter sich zu lassen und neues zu versuchen. Freundschaften, Vertrauen und die innere Mitte finden.
Ein wirklich abwechslungsreiches und spannendes Abenteuer! Auch wenn schon recht bald klar war, wem hier nicht zu trauen ist, blieb es durchweg unterhaltsam und mit viel Liebe zum Detail erzählt. Nach einem bitter süßen Ende bin ich jetzt gespannt, wie es in der Fortsetzung weitergeht!
"Control is an illusion. We never know what life will throw at us. You are the master of your destiny, Arthur, and you can still do those things -..."
Zitat Seite 212 - Ben Clanton
Dieses Buch ist gefährlich
(41)Aktuelle Rezension von: LeserattenmamaWhow, was für ein Cover… die spitzen Zähne oben & unten und in der Mitte eine kleine, ängstlich dreinblickende Qualle! Das verspricht wirklich einen gefährlichen und spannenden Ausflug tief ins dunkle Wasser - zum Glück nur literarisch 😉 wobei die Zielgruppe, Kinder ab 3 Jahren, sich komplett in die originelle Hauptfigur hineinversetzen können und das Abenteuer mitfühlen werden - immer wieder werden nämlich die kleinen LeserInnen von der Qualle angesprochen .. sie werden nach dem Weg gefragt oder gebeten, keinen Lärm zu machen oder NICHT eine Kanone zu berühren… ob das klappt?! Nun… in der Regel sieht ja die kindliche Neugier und die ausdrucksstarken Illustrationen zeigen fast comicartig, was der Qualle dadurch so alles widerfährt - richtig gut gemacht! So wird kaum ein Kind den Tipp von der letzten Seite (hier auf dem letzten Foto) befolgen können… ein interaktives Bilderbuch, das immer wieder schaurig-spannend, aber vor allem spaßig ist!
- Sabine Schulter
Melody of Eden Blutgefährten
(103)Aktuelle Rezension von: YoyomausMelody of Eden - Blutgefährten von Sabine Schulter
Melodys Leben ist eigentlich ganz normal. Sie lebt in der Großstadt, hat einen guten Job und vor allem Freunde, mit denen sie sich gern trifft. Es könnte nicht perfekter sein. Als sie eines Abends mit ihrer Freundin Daisy unterwegs ist, möchte sie sich vergewissern, ob es wirklich Vampire gibt, so wie es in den Straßen der Stadt gemunkelt wird. Gegen den Willen ihrer Freundin finden sich die beiden Mädchen vor einem der Eingänge zur Kanalisation wieder und dort erlebt Melody zum ersten mal, was es bedeutet, um sein Leben zu bangen. Denn aus der Dunkelheit taucht ein unwirkliches Wesen auf. Ein Vampir. Ein Wilder, der ohne Sinn und Verstand existiert und nur noch für den Blutdurst lebt. Ein Wesen, das nichts mehr mit einem Menschen gemein hat. Ehe sich Melody versieht wird sie von jenem Wesen in die Kanalisation geschleppt. Rettende Hilfe bekommt sie von einem unbekannten Mann, der ganz genau zu wissen scheint, was er tut. Sofort ist sie von ihm fasziniert, obwohl sie ganz genau weiß, dass er ein Vampir und somit auch gefährlich ist. Doch Eden ist anders als die Wilden. Er ist ein zivilisiert und arbeitet für die Nachtpolizei, die es sich zur Aufgabe gemacht hat die Menschheit vor den Wilden zu schützen. Immer wieder kreuzen sich die Wege der lebensfrohen jungen Frau und des verschlossenen Vampirs. Doch dann gerät Melody in den Fokus von jemanden, der mit der Nachtpolizei noch ein Hühnchen zu rupfen hat.
Ich gab alles, um mich befreien zu können, und doch hätte ich mich genauso gut entspannen können. Denn all meine Bemühungen waren umsonst. Das Wesen war so stark, dass ich
absolut nichts ausrichten konnte.
Verzweifelt schluchzte ich, bäumte mich ein letztes Mal auf und schrie so laut um Hilfe, dass mir die Kehle schmerzte. Aber hier unten würde mich niemand hören, das dachte ich zumindest.(Melody begegnet einem Wilden)
Wer bereits Geschichten von Sabine Schulter kennt, der weiß, dass sie immer sehr viel wert auf Emotionen legt und diese auch wahnsinnig gut darstellen kann. Bereits ab den ersten Seiten ist man voll und ganz in der Geschichte von Melody und Eden gefangen und fiebert mit den beiden mit. Der wechselnde Erzählstil der beiden Protagonisten trägt dazu bei, dass man sich in beide Charaktere sehr gut hinein versetzen kann. Sabine schafft es ebenfalls wieder durch die vielschichtigen Charaktere zu begeistern. So treffen wir hier auf einen starken und grummeligen, aber herzensguten Anführer der Vampire. Wir haben außerdem eine kleine Dame als Vampirin, die Melody sofort ins Herz schließt und die man am liebsten nur noch knuddeln möchte. Aber wir haben hier auch einen durchtriebenen Gegner, der sich wahrlich etwas einfallen lässt, um der Nachtpolizei und den Menschen das Leben schwer zu machen. Neben detaillierten Beschreibungen und emotionalen Momenten punktet die Geschichte vor allem durch gepfefferte Dialoge und witzige Szenen, die den Leser unter anderem wild giggelnd von den Seiten aufschauen lässt. Diese Reaktion gibt es bei mir recht selten, aber Sabine Schulter hat es wieder einmal geschafft alle Emotionen auf mich zu übertragen. Ich habe gelacht und ich habe geweint. Es ist genau das, was man sich von einer guten Geschichte erhofft. Man wird einfach mitgerissen.
»Ivy, ist ein alter Freund unter ihnen?«
Wieder zuckten die Augen des Mädchens umher. »Ja«, war schließlich ihre Antwort.
Scott zeigte ein wildes Grinsen, das mir sogar an seinem Bart vorbeidie spitzen Eckzähne offenbarte. »Sehr schön, dann zeigen wir ihm mal, dass er sich wieder verkriechen kann.«
Zusammen traten Scott, Eden und Ivy an den schießenden Männern vorbei in den Tunnel.(Melody wird gerettet und erlebt die Macht der Vampire)
Melody als Charakter ist wirklich faszinierend. Sie ist ein aufgewecktes Mädel, was genau weiß, was sie im Leben erreichen will. Sie ist ehrgeizig und legt viel wert auf Freundschaft. Außerdem ist sie ein herzensguter Mensch der niemanden vorab verurteilt, sondern mit sehr viel Feingefühl auf ihr Gegenüber zugeht, was ihr vor allem bei den Mitgliedern der Nachtpolizei jede Menge Pluspunkte bringt. Außerdem ist Melody trotz ihrer Angst immer wieder eine Kämpfernatur und weiß ganz genau, wenn es darauf ankommt. Dass sie sich in den verschlossenen Eden verguckt ist ihr also nicht zu verdenken, da sie nicht nur das Äußere betrachtet, sondern auch versucht hinter die harte Schale zu gucken. Trotzdem ist sie sich bewusst, dass ein Mensch und ein Vampir nicht zusammen sein können. Sie erwartet nichts und ist mit dem zufrieden, was das Leben ihr bietet. Außerdem hält sie nie lange mit ihrer Meinung hinterm Berg und sagt alles so, wie sie es denkt, was sie in meinen Augen noch sympathischer macht.
Eden ist fast schon das Gegenteil von Melody. Wo sie offen und fröhlich ist, scheint er immer nur distanziert, ernst und verschlossen. Doch nach und nach lässt der Vampir seinen emotionalen Vorhang fallen und sich von Melody vereinnahmen. Er ist um die Sicherheit der Menschen besorgt und trägt sehr viele Schuldgefühle mit sich herum, was vor allem mit dem Gegner der Vampire – Rufus – zu tun hat. Oft hängt er seinen Gedanken nach und lässt es fast schon zu, dass sie ihn zu sehr beeinflussen. Trotzdem ist er immer bei der Sache und steht vollends für das ein, was die Nachtpolizei für ihn vermittelt. In Melody scheint er bald seinen Schwachpunkt gefunden zu haben, denn durch sie erlaubt er sich Gefühle und scheint für Rufus angreifbarer als je zuvor.
»Danke, Mel«, sagte er und ich hörte deutlich, wie tief empfunden diese beiden Worte gemeint waren.
»Wofür?«, fragte ich überrascht.
Ich erstarrte verblüfft, als der junge Vampir nach meiner Hand griff und sie in dem Licht des beginnenden Tages betrachtete.
»Dafür, dass du mir die Möglichkeit gegeben hast, mich in den letzten Stunden lebendig zu fühlen«, erklärte er, ohne mich anzusehen. Er ließ meine Hand los und sprang auf das Balkongeländer, bevor ich seinen Worten einen richtigen Sinn entnehmen konnte.(Melody schafft es den ernsten Eden ein paar Emotionen zu entlocken)
Was soll ich sagen? Ich liebe dieses Buch. Nicht nur, dass ich es mit als Erste lesen durfte und weil es um Vampire geht, sondern auch, weil es mir gewidmet wurde und ursprünglich einmal mein Geburtstagsgeschenk war. Ihr könnt euch vorstellen, wie gerührt ich war, als ich es „auspacken“ durfte – ich hab geheult wie ein Schlosshund, weil ich weiß, wie viel Mühe hinter einem Buch steckt. Empfehlen möchte ich das Buch allen Vampirfans, die sich gern auf eine neue Art der Vampire einlassen möchten. Die Vampire von Sabine Schulter sind weder klischeebehaftet, noch sind sie unfehlbar. Diese Vampire haben alle einen verschiedenen Wesenszug und machen die Geschichte zu etwas ganz besonderem.
Idee: 5/5Charaktere: 5/5Emotionen: 5/5Logik: 5/5Details: 5/5
Gesamt: 5/5
- Format: Kindle Edition
- Dateigröße: 1697 KB
- Verlag: Dark Diamonds (25. November 2016)
- Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
- Sprache: Deutsch
- ASIN: B01M275J8Y
- Taschenbuch: 304 Seiten
- Verlag: Dark Diamonds (29. September 2017)
- Sprache: Deutsch
- ISBN-10: 3551300917
- ISBN-13: 978-3551300911
- Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 16 Jahren
- Größe und/oder Gewicht: 14,4 x 2,5 x 21,3 cm
- Trisha Brown
One Shot Love (BitterSweets)
(32)Aktuelle Rezension von: BlutmaedchenLiebe auf Japanisch, dachte ich mir, als ich Patricia Rab's "One Shot Love" Kurzgeschichte gefunden habe. Ich habe noch nie ein Liebesgeschichte gelesen, in der Japan und Deutschland kombiniert wurde, umso neugieriger war ich.
Hanna ist ziemlich schlecht gelaunt. Eigentlich will sie den Sommer mit ihren Freundinnen verbringen, bevor sie in die elfte Klasse kommt und sich von den meisten verabschieden muss, doch ihr Vater schleppt sie mit zu seiner Geschäftsreise nach Japan. Hanna ist schon öfter in Japan gewesen, aber wieso ausgerechnet in diesem Sommer?
Doch dann findet sie die besten Tage ihres Lebens in den Armen des jungen Koichi, dem Sohn vom Geschäftspartner ihres Vaters, der sie einfach anspricht und sich während ihres Aufenthaltes um sie kümmern soll. Er führt sie rum, zeigt ihr Japan von einer völlig neuen Seite und verletzt eine ganz besondere Regel: Rühr Hanna nicht an!
Auch Hanna pfeift auf Regeln, was für bestimmte Konsequenzen sorgt...
"One Shot Love" ist eine süße Liebesgeschichte, die sich nicht langsam anbahnt, sondern sofort einschlägt wie eine Bombe. Sprachprobleme und verschiedene Kulturen sind keine Hindernisse, sorgen aber für die nötige Unterhaltung. Mal spannend und witzig, mal selbstaufziehend und veralbernd erleben Hanna und Koichi eine tolle gemeinsame Zeit, die man als Leser sehr intensiv miterleben darf.
Rabs hat einen fesselnden und einfühlsamen Schreibstil, mit dem ich mich sehr wohl gefühlt habe und auch die beiden Protagonisten sind sympathisch, haben ihre Macken und reizen ihre Grenzen aus. Sie erleben in kürzester Zeit so viele intensive Momente, die voller Romantik stecken und zum Glück nicht kitschig werden.
Mich hat diese Kurzgeschichte sehr unterhalten und eine japanische Welt geöffnet, die auch ohne Manga und Anime großes verspricht. Es muss nicht immer um Klischees gehen - das beweist die Autorin hier auf wundervolle Weise! Lest diese Kurzgeschichte und taucht ein in eine japanische Welt, die große Entdeckerlust bereitet.
Es gibt sogar ein paar süße Illustrationen, die die Geschichte ein wenig aufpeppen ;) Also holt es Euch und lest es! - H.D. Walden
Ein Stadtmensch im Wald
(12)Aktuelle Rezension von: bambeliInhalt
Das Buch beginnt gleich mitten im Geschehen: Eher lustlos erfüllt der Autor den Auftrag seiner Freundin, bei seinem Aufenthalt im Wald die Vögel zu füttern. Doch schon bald begeistert er sich für die Beobachtung der kleinen Tiere, die sich immer zutraulicher auch in seiner Gegenwart an die Futterstelle wagen. Er lernt, ihre Art zu bestimmen, doch vor allem wachsen ihm die Vögel aufgrund ihrer unterschiedlichen Verhaltensweisen immer mehr ans Herz, und so gibt er jedem seiner Besucher sogar einen Namen.
Auf wenig Begeisterung beim Autor stößt dagegen zunächst der Waschbär, der sich Nacht für Nacht die Meisenknödel stibitzt. Aber ganz allmählich werden dessen Besuche – wie auch jene einer furchterregenden Maus – zum Highlight des Tages, oder genauer, der Nacht des Schriftstellers. Immer besser lernt er seine Umwelt kennen und verstehen. Einzig seine Freundin scheint bei ihrem kurzen Aufenthalt der Meinung zu sein, dass der Autor vielleicht ein wenig wunderlich wird.
Eine Einschätzung, die so mancher Leser während der letzten Kapitel vielleicht teilen wird …
Zum Buch
Wie es zu erwarten war, kann der Autor als Stadtmensch zunächst mit all der Natur um ihn herum nicht viel anfangen, so dass es zu allerlei witzigen Situationen kommt. Aber nach und nach wachsen nicht nur ihm, sondern auch den Leser*innen die Bewohner des Waldes ans Herz, über die man ganz nebenbei noch allerlei Neues erfahren kann.
Das Thema Pandemie, die ja der eigentliche Auslöser für den Aufenthalt des Schriftstellers im Wald ist, wird dabei nur am Rande gestreift, was zwar wunderbar zu dem Einsiedlerleben im Wald passt, in dem ein Virus keine große Bedeutung hat – was aber möglicherweise den Lesespaß bei jenen ein wenig trüben könnte, die sich auch gerne in eine Hütte zurückgezogen hätten, aber keine Möglichkeit dazu hatten.
Unbedingt erwähnen möchte ich auch noch die wunderschönen Illustrationen von Elisa Rodriguez, die dem Buch ein einzigartiges Ambiente verleihen.
Fazit
Ein kurzweiliges Buch, teilweise lustig, teilweise tiefsinnig aber auf jeden Fall empfehlenswert. - Patricia Mennen
Wieso? Weshalb? Warum? junior, Band 43 - Wie helfe ich der Umwelt?
(43)Aktuelle Rezension von: StarbksIch habe "Wie helfe ich der Umwelt?" aus der "Wieso-Weshalb-Warum"-Junior-Reihe, erschienen im Ravensburger Verlag, mit etwas älteren Kindern gelesen. Empfohlen wird es für Zwei- bis Vierjährige, aber ich sammle fast alle Aufklappbücher (normal nicht die Junior), dieses hier musste ich einfach haben, weil ich das Thema so wichtig finde. Man kommt mit Vorschul- und Grundschulkindern auf jeden Fall ins Gespräch und kann viel erklären.
Das Buch ist gestaltet in üblicher Aufklappmanier. Die Aufmerksamkeit der Kleinen bleibt am Buch, wenn es Neues selbst zu entdecken gibt. Die Klappen kann man immer wieder nutzen. Gegliedert ist das Buch in viele wichtige Kapitel wie Müll(-vermeidung) oder Pflanzen und Tiere. Die deutliche Gliederung macht es einfach, die Themen unabhängig voneinander zu besprechen. Immer wieder kann man das Buch weglegen und Dinge "live" mit den Kindern besprechen.
Umweltprobleme gehen auch die Kleinsten an. Wie oft sieht man achtlos hingeworfenen Müll und Verschmutzung, außerdem auch Zerstörung von Dingen. Die Wertschätzung der Umwelt und die Endlichkeit von Ressourcen muss gelernt werden, am besten so früh wie möglich. Das Buch hilft dabei sehr.
Schön finde ich den Titel "Wie helfe ich der Umwelt?". Damit ist jedes Kind direkt angesprochen. Das Ravensburger Juniorbuch finde ich voll und ganz gelungen und vergebe damit 5 Sterne.
- Colin Thompson
Bücher öffnen Welten
(27)Aktuelle Rezension von: PaperboatEs gibt eine Bibliothek mit vielen tausend Räumen, die gefüllt sind mit allen Büchern, die je geschrieben worden sind. Nur ein Buch fehlt, „Für immer leben“. Peter macht sich auf die langwierige Suche nach dem Buch und trifft auf den einzigen Menschen, der dieses Buch gelesen hat. Als Peter dem uralten Kind gegenübersteht, denkt er, dass nicht jedes Geheimnis ergründet werden muss.
Dieses wunderschöne Buch von Colin Thompson ist zwar schnell gelesen, doch keineswegs schnell durchgeblättert. Man kann und sollte sich gerne auf den Seiten verlieren, denn es gibt so viel in den Illustrationen zu entdecken. Für mich ist dieses Buch vor allem ein Wimmelbuch für bibliophile Erwachsene. Total schön gemacht!
- Wolfgang Slawski
Mein kleines Stadt-Wimmelbuch Hamburg
(1)Aktuelle Rezension von: KinderbuchkisteHamburg ist Heimat für viele. Seine Heimat einmal im Buch zu sehen und etwas wieder zu erkennen, das geht mit diesem Buch genauso wie Hamburg als Tourist kennenlernen.Ein Buch für alle Hamburg-Fans oder die die es noch werden wollen.Wolfgang Slawski nimmt uns gemeinsam mit Guntje Gans, die wir in jedem Bild suchen können, mit in eine Stadt voller verschiedener Facetten, geprägt vom Hafen. On Planten und Bloom oder der Ortsteil Övelgönne oder der ganz besondere Isemarkt, der pures Marktfeeling unter der Brücke bietet alles hat er für uns eingefangen.Wie alle Wimmelbücher der Willegoos Reihe beginnt es mit einer kleinen Übersichtskarte auf der wir die einzelnen Stationen des Buches übersichtlich wiederfinden.Dann erst beginnt unser Hamburg Tripp und der startet natürlich im Hafen mit seinen vielen unterschiedlich großen Schiffen, die den Touristen Hamburg vom Wasser aus zeigen, den Frachtschiffen, Ruderbooten und der Blick an Land mit der Elfi, dem Museumsschiff und...…dann geht es auf den Isemarkt, an den Strand und auch an die Alster. Aber auch im Inneren der Stadt gibt es viel zu entdecken. Der Park von Planten und Bloom oder es geht zum Eislaufen. Was unseren Kindern, die Hamburg kannten fehlte war Hagenbeck. Das kann daran liegen, das es zu Hagenbeck ein ganz eigenes Buch gibt trotzdem wäre ihn schon es hier entdecken zu können.Ein tolles Buch, das wie alle Wimmlbücher Kinder animiert selbst Sätze zu formulieren und selbstständigen zu erzählen.
- Hilke Maunder
Baedeker Reiseführer Korsika
(2)Aktuelle Rezension von: Roswitha_BoehmWas mir bei diesem Reiseführer sofort ins Auge sprang, ist das Design. Es erinnert, mit dem Bändchen an der Seite, eher an ein Notizbuch. Diese „Band“ ist in Wirklichkeit ein Gummiband, welches wunderbare Dienste leistet, wenn man im Inneren des Buches etwas aufbewahrt. Seien es nun Notizzettel, Fahr- oder Ansichtskarten. Es ist stramm genug, so dass nichts heraus fällt.
Doch auch der Inhalt ist einfach anders, als bei anderen Reiseführern. Hier wird nicht auf bloße Informationsfülle gesetzt, sondern auf Leidenschaft. Von Seite zu Seite wächst beim Leser hier der Wunsch selbst einmal nach Korsika aufzubrechen. Die Autoren schaffen es ohne große Mühe, das ganze Land vorm geistigen Auge des Lesers entstehen zu lassen - und zwar mit allen Sinnen! Dieser Baedeker liest sich ein wenig wie ein Reisetagebuch, so voller Erlebnisse und Faszination. Der Reisende wird mit ein wenig Geschichte abgeholt und dann zum nächsten Hotel begleitet. Anschließend geht es in ein Restaurant, wo (fast) alle Fragen, die einem zu Korsika einfallen könnten, beantwortet werden. Gut gestärkt erkundet der Tourist dann das Land, je nach Geschmack: Entspannt, sinnlich oder geschichtsträchtig. Für jeden gibt es eine Menge zu entdecken. - Was mir hierbei etwas gefehlt hat, sind Auszüge von Straßenkarten, damit man das anvisierte Ziel besser findet. Am Ende des Buches gibt es zwar eine Faltkarte zum Herausnehmen, doch jedes Mal dort nachzusehen, ist etwas schwierig, wenn man denn unterwegs ist.
Dieser Reiseführer hat ein handliches Format und ist auch nicht so schwer wie andere Exemplare, daher eignet er sich auch gut für unterwegs. Bis auf die fehlenden Straßenkartenauszüge, ein wirklicher wunderbarer Reisebegleiter, von dem man wirklich viel lernen kann.
- Karolin Küntzel
Coole Jungs
(13)Aktuelle Rezension von: FantasticfoxAllein schon die Überschrift hat mich stutzig gemacht:
Welche Ideen und Facts sollen den "nur für Jungs" interessant sein? Und so wollte ich das Buch einfach lesen und mir gleichzeitig nicht nur für Jungs, sondern für alle Kinder Tipps gegen Langeweile an Wochenenden holen - oder eben eines besseren belehrt werden.
Aber ich wurde so in meinem ursprünglichen Denken bestätigt, dass es für die heutige Zeit fast schon wehtut.
Hier werden alle typischen Klischees bestätigt:
Jungs sind draußen unterwegs und erleben Abenteuer beim Zelten oder Detektiv spielen. Die interessieren sich für Dinosaurier und ähnliches - aber warum können das Mädchen nicht auch?
Was machen Mädchen stattdessen? Zuhause sitzen und mit Puppen spielen oder mit ihrer Mutter in der Küche stehen und Kuchen backen, bis die "Echten Männer" zurückkommen. Sorry, aber nein!
Warum nennt man das Buch so und ändert es nicht zu "Coole Kids" oder so?
Das ist schlichtweg nicht mehr zeitgemäß!
- Thorsten Saleina
Wer hat die Kokosnuss gek(l)aut?
(2)Aktuelle Rezension von: Engel1974„Wer hat die Kokosnuss gek(l)aut?“ von Thorsten Saleina ist ein Kinderbuch für unsere Kleinsten ab 24 Monaten.
Zum Inhalt:
Wer kennt ihn nicht, den Song wer hat die Kokosnuss geklaut, den Meisten wird er sicherlich bekannt sein, in Anlehnung an dieses Lied ist sicherlich auch dieses Buch entstanden.
Tja aber wer hat sie denn nun die Kokosnuss? Ist es das verdächtig schmatzende Krokodil oder vielleicht der Pelikan mit seinem großem Schnabel oder die an der Bushaltestelle stehende Kuh? Vielleicht hat sie aber auch der im Sand grabende Strauß oder der knurrende Löwe?
In lustigen Reimen können die Kleinen gemeinsam mit der Affenbande auf Reise gehen und dem jeweiligen Tier ins Maul schauen.
Was zeichnet dieses Buch aus?
- Sehr stabile Pappaufmachung mit abgerundeten Ecken
- Optimale Größe für kleine Kinderhände
- Lustige Reime, die Kinder lieben
- Stabile Klappen mit Überraschungseffekt
Der Text ist eigentlich ein Ohrwurmgarant, die Kinder werden ihn mögen und wir Erwachsene so leicht nicht vergessen.
Was wir nicht so toll fanden waren die Illustrationen, sie sind kein bisschen originalgetreu und wirken laut den Kindern, mit denen ich das Buch gelesen haben „irgendwie komisch“. Das ist und bleibt natürlich Geschmackssache und wird von Kind zu Kind unterschiedlich sein.
Meine Kinder waren leider nicht so begeistert von diesem Buch, da konnten auch die vielen Klappten keine positive Meinung herstellen.
- Sandra Dieckmann
Wald der Wunder
(21)Aktuelle Rezension von: Ostseekind92Inhalt: Die Sonne geht auf und im Wald beginnt ein neuer Tag. Die vielen Waldbewohner erwachen und es gibt viel zu entdecken bevor der Tag wieder zu Ende geht.
Fazit:
Das Buch ist nicht nur vom Cover her wunderschön, sondern auch im Buch selbst einzigartig illustriert mit wechselnden Szenenbildern und einer umfangreichen Farbenvielfalt. Vom Eichhörnchen bis zum Bären gibt es viele Tiere auf den Seiten zu entdecken. Dazu gibt es wissenswerte Infos zu einzelnen Tieren, was ich gerade für Kinder sehr lehrreich finde. Auch am Ende des Kinderbuches sind nochmals einige weitere Fakten zu den Waldbewohnern zusammengefasst. Die Sätze sind kindgerecht und eignen sich gut zum Vorlesen. Es gibt außerdem einige direkte Fragen an den Leser, wie z.B. wieviele Frösche zählst du, womit Kinder gezielt angesprochen werden und mitagieren können. Ein wirklich absolut zauberhaftes Buch.
- Bernd Penners
Edition Piepmatz: Such mich! Wo bin ich?
(41)Aktuelle Rezension von: SuseSommersprosseDas Wimmelbuch für Kinder ab 2 Jahren aus dem Ravensburger Verlag ist wirklich niedlich. Durch die einfachen, aber bunten Zeichnungen finden Kinder die Tiere im Wald ganz leicht. Die Kinder lernen dabei auch, welche Laute die einzelnen Tiere machen. Die Geschichte ist als Reim geführt. Ich finde das Buch positiv zum ersten Betrachten und Entdecken. Das Buchcover ist sehr farbenfroh gehalten und lädt zum in die Hand nehmen ein. Ich finde es auch super gut geeignet, um die Tiere im Wald kennenzulernen. Warum nicht erst in den Wald gehen und dann im wunderschönen Wimmelbuch die Tiere wiedererkennen. Tolle Anregung. Ich finde das Buch für Kinder ab 2 Jahren richtig schön zum ersten Betrachten.
- Jaroslav Rudiš
Zug um Zug durch Europa
(11)Aktuelle Rezension von: Bellis-PerennisJaroslav Rudiš ist Eisenbahnfan durch und durch. Er stammt aus einer Familie, deren zahlreiche Mitglieder durchwegs bei der Eisenbahn beschäftigt waren/sind. Er selbst konnte aufgrund eines Sehfehlers nicht in die Fußstapfen von Großvater und Onkel treten. Seiner Leidenschaft für alte und neue Zuggarnituren und den unzähligen Bahnhöfen in Europas frönt er durch ausgiebiges Bahnfahren. Was er dabei erlebt (hat), darüber schreibt er in diesem Buch.
In letzter Zeit bin ich selbst wieder zur Bahnfahrerin geworden, denn das Autofahren macht immer weniger Spaß. Vergangenes Jahr habe ich eine der im Buch beschriebene Reisen absolviert: mit dem „Vindobona“ von Wien nach über Prag und Bad Schandau nach Dresden. Vor 2020 mit dem Zug in Erfurt und, wenn wir auch nach regelmäßig Hamburg fliegen, Schleswig-Holstein wird immer mit der Bahn erkundet.
Gut gefallen mir die vielen Fotos von Eisenbahnen und Bahnhöfen, von denen viel noch aus der Donaumonarchie stammen. Die beiden Landkarten vermitteln einen Eindruck vom weitverzweigten Schienennetz Europas. Aus den Beschreibungen der Reisen strömt Jaroslav Rudiš‘ wahre Leidenschaft für die Bahn. Die zeigt sich auch in den vielen Hintergrundinformationen zu Lokomotiven, Waggons, Eisenbahngesellschaften und Zugstrecken sowie Bahnhöfen. Nur ein kleines Detail: die fast schon kindliche Freude am zweimaligen Umspuren auf dem Weg von Europa nach Nordkorea liest sich so.
„An der Grenze zwischen der Slowakei oder Ungarn mit der Ukraine wird der Schlafwagen zuerst von unserer europäischen Normalspur von 1435 Millimetern auf die russische Breitspur von 1520 Millimetern umgespurt. Und an der Grenze zu Nordkorea wurde der nordkoreanische Wagen wieder auf die Normalspur umgespurt.“
Die Semmeringbahn ist für Jaroslav Rudiš und zahlreiche Eisenbahnfreunde der „heilige Ort“ in Österreich. Denn die Semmeringbahn mit ihren gewaltigen Tunnelbauten und Viadukten war die erste Überschienung der Alpen überhaupt und damit die erste Über- bzw. Durchquerung eines Hochgebirges in Europa mit Schienen. Ohne das UNESCO-Kulturerbe Semmeringbahn, die Karl Ritter von Ghega errichtet hat, wären viele ähnliche Projekt nicht gebaut worden.
Nächstes Jahr muss ich nach Leuven (Belgien). Hoffentlich bleibt mit genügend Zeit, den Hauptbahnhof von Brüssel anzusehen.
Fazit:
Diesem durchaus launig geschriebenen Buch für junge und alte Eisenbahnfans und solche, die das Bahnfahren (wieder) neu entdecken, gebe ich gerne 5 Sterne.
- Alexander Steffensmeier
Ein Platz nur für Lieselotte
(19)Aktuelle Rezension von: a_different_look_at_the_bookFür uns war dies das erste Buch von Lieselotte, obwohl sie scheinbar zahlreich erschienen und zudem beliebt sind. Ich denke, wir werden Ausschau nach noch mehr von ihr halten.
„Ein Platz nur für Lieselotte“ kann man getrost auch als Wimmelbuch bezeichnen. Auf den Bildern gibt es eine Menge zu entdecken und mein Kind und ich sitzen minutenlang an einer Doppelseite.
Ein wenig schade finde ich, dass die Tiere sehr vermenschlicht werden. Was soll eine Kuh mit einer Vase oder einem Bild?
Manche Erwachsene suchen in Erzählungen immer etwas besonders Wertvolles. In der vorliegenden lernen Kinder zu teilen und dass gemeinsame Aktivitäten mehr Freude bringen. Aber uns macht die Geschichte vor allem einfach Spaß.
©2024 a_different_look_at_the_book
- Marc Martin
ALLES
(2)Aktuelle Rezension von: Buecherbrunnenkobold1Gestaltung:
Das 25x43 cm große Hardcover Buch ist schon ganz schön riesig. Das muss es auch sein, denn sonst würde der Platz nicht ausreichen für die zahlreichen großen und kleinen Illustrationen, die je Doppelseite thematisch zusammengehören. Das ist recht übersichtlich, nur eine deutlicher abgegrenzte Farbwahl innerhalb der einzelnen Themen hätte ich noch schöner gefunden, so dass beim Umblättern für das Kind direkt ersichtlich ist, dass etwas Neues beginnt. (Bei den aufeinanderfolgenden Thema „Antarktis“ (hauptsächlich Blautöne) und „Alice Springs“ (vorwiegend Orangetöne) gefällt mir das sehr, die anderen Themen sind aber optisch nicht so stark abgegrenzt.)
Die Bilder nutzen das volle Farbspektrum, wirken weich und freundlich, sind aber sehr detailliert. Ich finde sie wunderschön und lehrreich. Da es sich um Collagen handelt, hat das Buch einen gewissen Wimmelbild-Charme, der den Entdeckergeist des Betrachtenden anregt. Obwohl es schon etwas länger her ist, dass ich 3 Jahre alt war, hatte ich viel Freunde beim Erkunden.
Inhalt:
Das Buch beginnt mit einer zauberhaften Weltkarte, auf der die einzelnen „Stationen“ gekennzeichnet sind.
Nach einer kurzen Anmerkung des Autors folgen die scheinbar zufällig gewählten Themen, die auf jeweils einer kunterbunten Doppelseite dargestellt werden. „Scheinbar zufällig“, da nicht nur bekannte Ziele dabei sind wie New York und Paris, sondern auch solche, von denen man möglicherweise auch als Erwachsener gar nicht so viel weiß (wie zum Beispiel Ulan-Bator). Das finde ich toll!
Über die einzelnen „Reiseziele“ geben die Bilder und stichpunktartige Texte dann winzige Informationshäppchen preis, die ich alle sehr interessant finde. Ganz sicher werden die kleinen Entdecker hier weitere Fragen haben bzw. mehr über einige der gezeigten Menschen, Tiere, Gebäude etc. wissen wollen.
Ein Konzept, das zum Nachdenken und Fragen stellen anregt finde ich natürlich genial. Die begleitenden Erwachsenen sollten hier allerdings besonders viel Zeit und Geduld mitbringen, um auf die Fragen der Kinder eingehen zu können.
Somit ist dies wohl kein Buch für zwischendurch und zumindest auch anfangs keines mit dem sich das Kind alleine befassen kann. Dafür hat es meiner Meinung nach aber ein großartiges Bildungspotenzial und das gemeinsame Ansehen und Entdecken bietet eine schöne Möglichkeit für eine gemeinsame Aktivität.
Ich bin mir sicher, dass „Alles“ ein Buch ist, das lange interessant bleibt und möglicherweise auch von älteren Kindern genutzt werden kann, um sich - unter Anleitung versteht sich – mit den vielfältigen Möglichkeiten, über ihre Interessen zu recherchieren (Bücherei, Artikel im Internet, etc), vertraut zu machen und somit ihre Lernkompetenz zu erweitern.
- Anke Peterson
Dudu forscht. Deutschland
(1)Aktuelle Rezension von: gaby2707„Dudu forscht“ ist ein Mitmach-Buch, das Rätsel, Experimente und Bastelspaß verspricht. Hier wird Wissen kindgerecht und spielerisch an Kinder ab 5 Jahren vermittelt. Hier wird gerätselt, entdeckt, gebastelt, gemalt, geforscht und aufgeklebt. Dazu gibt es einen Doppelbogen mit Stickern, die man überall im Heft an duie gekennzeichneten Stellen einkleben kann. Also ein breites Feld, wo für jedes Kind etwas dabei ist.
Auf knapp 80 Seiten wird hier gemalt und gebastelt. Es gibt Rätsel aus verschiedenen Bereichen und Roboter Dudu vermittelt Alltags- und Allgemeinwissen aus den verschiedensten Bereichen. Mit seinem WOW ist auch Hund Schnüffel dabei und spürt für die kleinen Entdecker noch Extrawissen auf.
Die meisten Seiten sind farbig hinterlegt und durch die Bilder und die IIlustrationen wird das angebotene Wissen noch greifbarer.
Auf den letzten vier Doppelseiten werden dann auch noch Lösungen zu verschiedenen Aufgaben angeboten.
Uns hat diese Art Wissen vermittelt zu bekommen und dabei auch noch sehr kreativ sein zu können sehr gut gefallen. Wobei der Stickerbogen unser Highlight ist.
- Michael K. Brett-Surman
Dinosaurier - Das große Lexikon
(6)Aktuelle Rezension von: Mandys_BüchereckeMeine Meinung
Mein Sohn ist ein riesiger Dinosaurierfan und da er gerade unglaublich gerne in Lexikas blättert, war seine Freude groß als dieses Lexikon bei uns ankam. Momentan nimmt er das Buch fast überall mit hin, damit er jederzeit etwas nachlesen kann. Schon die farbenfrohe Gestaltung gefiel ihm auf den ersten Blick, aber auch die Illustrationen und die Darstellung des Ganzen waren nach seinem Geschmack.
Ich kann seine Begeisterung absolut nachvollziehen, denn hier kommt wirklich jeder Dinosaurierfan auf seine Kosten. In diesem Buch werden nicht nur über 160 Dinosaurier dargestellt, sondern man erfährt auch viel allgemeines über Dinosaurier, wie z.B. etwas über die Ernährung, Überlebenstechniken, Eier, Brutpflege und vieles mehr.
Die Dinosaurier sind Alphabetisch geordnet und ein Inhaltsverzeichnis zu Beginn hilft zusätzlich bei der Suche nach den Seiten, die man gerne lesen möchte. Mein Sohn hat mittlerweile viele Seiten mehrmals gelesen und unglaublich viel gelernt. Er mag es besonders, dass es auf jeder Seite der jeweiligen Dinosaurier eine Zeichnung gibt, bei der man sieht, wie groß der Dinosaurier im Verhältnis zum Menschen war. Aber auch, dass die Ernährung, die Zeit in der sie lebten und die Gefahrenstufe auf den ersten Blick ersichtlich ist, gefiel ihm. So fing er an, die einzelnen Dinosaurier miteinander zu vergleichen.
Zudem war die Sprache altersgerecht, sodass er keine Probleme hatte, das Gelesene auch zu verstehen. Er liebt das Buch wirklich sehr und so können wir dieses Lexikon definitiv empfehlen.
Fazit
Mein Sohn liebt dieses Lexikon und ich kann seine Begeisterung verstehen. Es ist wirklich ein tolles Buch, bei dem man unglaublich viel lernen kann. Zudem ist die Gestaltung sehr ansprechend und so war es für uns ein wahres Highlight. - Lo Cole
Versteckt! Entdeckt!
(1)Aktuelle Rezension von: EmmyLJakob der Zoowärter ist manchmal etwas vergesslich. Als er eines Morgens zur Arbeit kommt sind alle Zootiere verschwunden. Nun sind die Pinguine, Nilpferde, Affen, Bären, Giraffen fröhlich im Straßenverkehr der Stadt unterwegs. Sie fahren Auto, Boot oder Traktor und verstecken sich sogar im Weltall. Jakob liebt seine Zootiere aber allein kann er sie nicht einsammeln. Er benötigt dringend die Hilfe von jemandem mit ganz scharfen Augen.
Zum Buch gehört eine magische Lupe, welche an einem Leseband befestigt ist. Mit Hilfe dieser Lupe ist es möglich auch die besten Verstecke aufzuspüren.
Jede Doppelseite zeigt wie in einem Wimmelbild zahlreiche Fahrzeuge je nach Verkehrsraum. Es gibt Straßen-, Baustellen-, Schienen-, Landwirtschaftliche-, Wasser-, Luft- und sogar Raumfahrzeuge. Die vollflächigen Illustrationen setzen sich, ähnlich einer am Computer hergestellten Collage, ausschließlich aus Fahrzeugen zusammen. Zwischen und in den Fahrzeugen verstecken sich die Zootiere. Der untere Rand enthält Hinweise darauf, wieviel und welche Tiere gefunden werden können. Beim Zählen wir der Zahlenraum bis 14 erfasst.
Die Tiere sind sehr klein und verstecken sich meist hinter den Fenstern der Fahrzeuge. Um alle Zootiere zu finden, muss man mit der Lupe sehr langsam und aufmerksam jedes Fahrzeug untersuchen. Am Ende wandern alle Tiere wieder zurück in den Zoo. Von ihrem kleinen Ausflug haben sie sich zahlreiche Souvenirs mitgebracht. Hoffentlich passt Jakob zukünftig besser auf den Schlüssel auf.
Ein aufregendes Bilderbuchabenteuer zum Suchen, Zählen und Entdecken für Kinder ab drei Jahre.
- Moira Butterfield
Schau dich um in der Natur - Der Wald
(5)Aktuelle Rezension von: Jessica_LinkeDas Buch "Schau dich um in der Natur-Der Wald" ist von Moira Butterfield und die Illustrationen sind von Jesús Verona.
Das Buch ist so schön anschaulich gestaltet, auf der einen Seite wird einem erklärt wie verschieden die Bäume, Blätter und Rinden sind und auf der anderen Seite werden die Kinder aufgefordert Tiere oder Blumen in den Bildern zu suchen. Es ist kindgerecht geschrieben mit kurzen knappen Informationen, damit es nicht zu viel wird. Ich finde das Buch perfekt um es mit einem Spaziergang im Wald zu verbinden, um die gezeigten Blätter oder Nüsse und Zapfen zu suchen und zu sammeln um hinterher Männchen aus den Nüssen zu basteln oder Blätter abzupausen
- Dave Strehler
Eine Entdeckungsreise durch die Bibel
(8)Aktuelle Rezension von: danielamariaursulaDie Bibel mit dem Alten und Neuen Testament sollte eigentlich inhaltlich bekannt sein und doch kennen sie immer weniger Kinder. Heutzutage steht bei uns in Rheinland-Pfalz auch keine Bibel mehr auf der Schulbuchliste. Erst ab der 5. Klasse und dann ist es die Standard-Bibel. Aber können Unterstufenschüler sie schon so richtig verstehen und etwas mit ihr anfangen?
Dieses Buch versteht sich als Arbeitshilfe. Sie hilft Kindern einen leichteren Zugang zur Bibel und ihre doch recht eigene Sprache zu finden. Sie erklärt und schafft Querverweise. Es wird kurz in kindlich verständlicher Sprache der Inhalt vom Alten zum Neuen Testament zusammengefasst und immer wieder aufgefordert die entsprechenden Stellen in der Bibel nachzulesen. Hierbei wird besonders auch ein Augenmerk darauf gelegt, daß einige Stellen im Neuen Testament, bereits im Alten Testament angekündigt werden. Das heißt, daß sich die Prophezeiungen des Alten Testamentes mit Christi Geburt, Leben, Wirken, Tod und Auferstehung erfüllten.
Dabei wird die sehr bildliche Sprache der Bibel beibehalten und ich war mal wieder erstaunt, wie martialisch das Alte Testament eigentlich ist. Wie oft dort Kriege mit Gottes Willen und Unterstützung gerechtfertigt werden. Meine Tochter fand das jetzt nicht sonderlich verwunderlich. Sie fand es richtig klasse, daß es einen wirklich guten Überblick über die Zusammenhänge in der Bibel gibt. Durch Stammbäume werden für sie einzelne, ihr bekannte Geschichte mit einander verknüpft.
Meine Tochter findet dieses Buch ganz große klasse und sie hat auch schon ihrer nunmehr ehemaligen Religionslehrerin davon vorgeschwärmt, die es sich nun auch in den Sommerferien anschauen will. Sie findet es sehr gut verständlich. Die Tabellen in denen z.B. Gottes Gebote aufgelistet werden, Landkarten in denen man die Verteilung der 12 Stämme auf das Land erkennen lassen, machen die Geschichten für Kinder und Erwachsene viel greifbarer und erhöhen den Bezug.
Die vorgenommenen Interpretationen sind mir bisweilen zu wörtlich, aber meine Tochter scheint es so deutlich besser begreifen zu können, als wenn ich es ihr abstrakter erklären würde. Daher habe ich auch kritische Anmerkungen z.B. zur Schöpfungsgeschichte mit Eva die aus einer Rippe Adams geformt wurde, mir verkniffen.
Ich habe immer wieder gemerkt, daß das Alte Testament zwar sehr viel dramatischer und abenteuerlicher ist, mir das Neue Testament aber deutlich mehr liegt, auch wenn einige Gleichnisse für mich ebenso schwer zugänglich sind, wie für seine Jünger (an dem Gleichnis vom verlorenen Sohn knabbere ich immer wieder von Neuem). Für Unterstufenschüler scheint es aber genau richtig zu sein und eine gute Motivation auch mal in die „richtige“ Erwachsenen Bibel einen Blick zu werfen und sich nicht gleich von den vielen dünnen Seiten und der kleinen Schrift abschrecken zu lassen.
Aber auch wenn natürlich die Geschichten von Jona und dem Wal, oder dem sich vor Mose teilenden Meer echte Sensationen sind, steht das Neue Testament dem ja eigentlich in nichts nach. Das Pfingstwunder ist nicht minder spektakulär, doch die dahinter stehende Botschaft fällt mir deutlich leichter mit meiner Tochter zu besprechen. Das Liebesgebot des Neuen Testamentes liegt mir einfach mehr, als die kriegerischen Verwicklungen des Alten Testamentes. Aber, während ich es vorlas hatte ich das Gefühl, daß ich die Konflikte im Nahen Osten, ihre Wurzeln und jeweiligen Rechtfertigungen deutlich besser nachvollziehen kann. Insofern war es für mich schon sehr interessant und aufschlussreich noch mal einen Überblick über das Alte Testament in gekürzter Form zu erhalten. Dabei wird in dieser Entdeckungsreise auch ein anderer Schwerpunkt gesetzt, als in den üblichen Kinderbibeln.
Es war eine Lektüre und Bibelarbeit, die mich oft nachdenklich gemacht hat, während meine Tochter das Gefühl hatte, daß ihr ganze Kronleuchter aufgingen, weil für sie Zusammenhänge und Verknüpfungen geschaffen wurden, die ihr bislang noch keiner so aufgezeigt hatte. Auch für mich waren gerade die Stammbäume und die Karten, die ihre Verteilung über das Land aufzeigten wirklich interessant.
Ein für mich wirklich bemerkenswert anderer Anknüpfungs- und Schwerpunkt für eine Bibelarbeit mit Kindern.
Ein wirklich beachtliches Werk für die Bibelarbeit mit Kindern, daß mir bisweilen die Bibel ein wenig zu wörtlich nimmt, aber dennoch wirklich empfehlenswert ist. Daher gebe ich ihm gerne 4 von 5 Sternen und meine Tochter 5 von 5 Sternen.























