Bücher mit dem Tag "entdecker"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "entdecker" gekennzeichnet haben.

198 Bücher

  1. Cover des Buches Das Jesus-Video (ISBN: 9783404170357)
    Andreas Eschbach

    Das Jesus-Video

     (752)
    Aktuelle Rezension von: Speechless

    Was würde passieren, wenn man die (Nicht-)Existenz von Jesus eindeutig beweisen könnte? Welche Parteien hätten an einer Veröffentlichung eines 2000 Jahre alten Videos Interesse und welche Gruppierungen würden eine solche Veröffentlichung mit allen Mitteln verhindern?

    Ich habe das Buch jetzt nach ein paar Jahren zum zweiten Mal gelesen und bin wieder (oder immer noch) total begeistert. Es fasziniert mich, dass Andreas Eschbach seine Ideen konsequent zu Ende denkt und in die heutige Welt einbettet, sodass einem das Szenario immer direkt vor den Augen steht. Ich freue mich schon darauf das Buch in ein paar Jahren ein drittes Mal hervorzuholen und erneut zu lesen.

    Absolute Leseempfehlung!


  2. Cover des Buches Das Versprechen der Wüste (ISBN: 9783453291843)
    Katherine Webb

    Das Versprechen der Wüste

     (81)
    Aktuelle Rezension von: Pitzi

    Oman 1958:

    Joan Seabrook träumte immer schon davon, die Wüste mit eigenen Augen zu sehen. Denn bereits als kleines Kind, liebte sie die abenteuerlichen Geschichten aus 1001 Nacht, die ihr Vater ihr begeistert und unermüdlich erzählte. Nun, erwachsen und viele Jahre später, ist ihr geliebter Vater tot und ihr jüngerer Bruder Daniel als Soldat in Bait al-Faladsch stationiert. Durch Beziehungen gelingt es ihr, zusammen mit ihrem Verlobten Rory, selbst in den Oman zu reisen, um dort ihren Bruder besuchen zu können. Doch die politische Lage ist schlechtweg brisant zu nennen und es wird Joan ausdrücklich untersagt, sich weiter von ihrem Aufenthaltsort zu entfernen; sie wohnt bei einem guten Freund ihres verstorbenen Vaters, der gute Beziehungen zum Militär genießt. Dabei hätte sie zu gerne berühmte Orte und Sehenswürdigkeiten, sowie die Wüste selbst mit eigenen Augen gesehen und erkundet. Immerhin ermöglicht ihr es der Aufenthalt im Oman zumindest, ein Idol näher kennen zu lernen. Die Forscherin Maude Vickery, die den Ruf genießt, als erste Frau, eine gefährliche Expedition durch die Wüste und diverse geheime Orte, gemacht zu haben. Doch Maude ist mittlerweile in die Jahre gekommen und entpuppt sich als scharfsinnige, aber verbitterte alte Frau, die Joan eher mürrisch empfängt. Daher wundert sich Joan über alle Maßen darüber, dass sie eine weitere Einladung der alten Dame erhält. Doch Maude scheint nicht mit offenen Karten zu spielen und schneller als es Joan lieb ist, steht sie zwischen zwei Fronten und muss sich entscheiden…

    Hampshire, 1890:

    Die junge Maude freut sich jedes Mal, wenn ihre älteren Brüder in der Ferienzeit zurückkehren. Und auch Nathaniel Elliott, der Sohn eines verstorbenen Freundes von Maudes Vater, ist stets bei ihnen. Nathaniel kommt aus bescheidenen Verhältnissen und wird von Maudes Vater, zumindest was schulische Dinge angeht, protegiert. Mit Nathaniel hat Maude viele Gemeinsamkeiten und was zunächst als harmlose Schwärmerei für den Jungen beginnt, wandelt sich aus Maudes Sicht im Laufe der Jahre, in Liebe. Doch Nathaniel lässt sie zunächst im Unklaren über seine Gefühle. So beginnt die abenteuerlustige Maude damit, ihre beruflichen, ehrgeizigen Pläne in die Tat umzusetzen. Sie ist viel auf Reisen und schreibt interessante Artikel über Land, Leute und ihre Erlebnisse, die auch in der Männerwelt für Furore sorgen. Doch das soll nur der Anfang sein. Maude will in die Wüste, obwohl alle Welt ihr sagt, dass das für eine Frau nicht zu schaffen sei…

    Ich mag Katherine Webbs Romane sehr, weil die Autorin einfach einen sehr bildhaften Schreibstil besitzt, so dass man beim Lesen stets das Gefühl bekommt, man wäre mitten im Geschehen. Besonders stark habe ich das nun beim Lesen ihres neuen Romans „Das Versprechen der Wüste“, wahrgenommen. Man glaubt plötzlich, die beschriebenen exotischen Düfte selbst zu riechen, den heißen Sand auf der Haut zu spüren oder aber auch die grenzelose Weite der Sahara wahrzunehmen, so dass das Kopfkino hier perfekt animiert wird.

    Wie immer wird die Handlung abwechselnd auf zwei Zeitebenen vorangetrieben. Der Leser lernt diesmal zwei Frauen kennen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Während Joan eine junge, naive, weltfremde Frau ist, die von Abenteuerlust gepackt wird und die auf der Suche nach sich selbst ist, verkörpert Maude alles, was eine taffe, durchsetzungsstarke Frau ausmacht. Ob bereits in jungen Jahren, oder im Alter- Maude ist eine außergewöhnliche Frau, die nur eine Schwäche hat, die ihr letztendlich zum Verhängnis wird. Zwischen Joan und Maude entspinnt sich nach und nach eine Art Freundschaftsverhältnis, doch man ahnt bereits früh, dass Maude noch einige andere Dinge im Sinn hat- sie ist der Strippenzieher im Hintergrund, der aber nebenbei auch dafür sorgt, dass Joan erwachsen wird.

    Sowohl Maudes Werdegang als auch Joans Selbstfindung und Reife fand ich interessant beschrieben; allerdings hat es mich beim Lesen etwas gestört, dass es Joan oftmals so an Entschlossenheit mangelt und sie praktisch nur durch die Hilfe anderer, also auf recht passive Art und Weise und dazu sehr zufällig, dorthin gelangt, wo sie hin möchte. Nie macht sie auf offene Art „Nägel mit Köpfen“ und steht für sich ein. Stattdessen hofft zu zumeist, die Dinge würden sich einfach alleine fügen, was ich sehr schade fand.

    Maudes Geschichte hat es dagegen in sich. Ihre Cleverness ist sprichwörtlich, und ihre Schachzüge sind brillant, was sie zwar nicht unbedingt zum Sympathieträger in diesem Roman macht, aber doch zu einer Figur mit Ecken und Kanten, die neugierig macht, auf ihre Geschichte. Und spätestens, wenn man diese dann am Ende kennt, kann man Verständnis für Maude aufbringen.

    „Das Versprechen der Wüste“, ist ein unterhaltsamer Roman, man erfährt am Rande auch etwas über die politischen Hintergründe, doch im Fokus des Geschehens stehen in Katherine Webbs Roman eindeutig die beiden weiblichen Hauptfiguren und ihr Werdegang. Ich mochte das Setting sehr, allerdings muss ich zugeben, dass die Autorin ein wenig mit Spannungsmomenten in ihrem immerhin 542 Seiten langen Roman geizt. So fand ich, hätte sie Maudes Abenteuer in der Wüste ein wenig packender und ausführlicher schildern können oder auch Joans Bergbesteigung. Das Geheimnis, das Joan Bruder mit sich herumschleppt, erahnt man dagegen recht schnell, hier hätte ich mir ein wenig mehr Fingerspitzengefühl von Seiten der Autorin gewünscht, denn die Auflösung kommt ehrlich gesagt etwas plump daher und dient eher als Mittel zum Zweck. Vor allem aber, hätte ich mir dann doch zumindest am Ende des Romans eine Aussprache zwischen Daniel und der Person gewünscht, die in dieses Geheimnis involviert war. Stattdessen bleibt vieles offen, wird zwar angedeutet, doch am Ende ist es lediglich Maudes Story, die ein befriedigendes Ende findet.

    Kurz gefasst: Kopfkino pur! Bildgewaltiger historischer Roman, der die Story von zwei recht unterschiedlichen Frauen erzählt. Unterhaltsame Geschichte auf zwei Zeitebenen erzählt, doch leider werden manche Handlungsstränge nur oberflächlich abgehandelt. Etwas mehr Tiefgang hier und da, hätte dem Roman sicherlich gut getan. Dennoch, ein abenteuerlicher Schmöker für alle Leser mit Fernweh.

  3. Cover des Buches Die Physiker (ISBN: 9783257208375)
    Friedrich Dürrenmatt

    Die Physiker

     (3.760)
    Aktuelle Rezension von: Dagi_KnoHa

    Friedrich Dürrenmatts Komödie "Die Physiker" war für mich höchst unterhaltsam. Die grotesken Charaktere sind zwar sehr komplex und wechseln ständig ihre Namen, dennoch ist es so klar gezeichnet, dass man immer mitkommt.

    Aber es ist bei all der Tragik nicht nur lustig. Es kommen viele existenzielle Fragen aufs Tapet, die einen zum Nachdenken anregen. So sind die Insassen einer Irrenanstalt womöglich gar nicht jene, die dorthin gehören, sondern eher jene, die sich um sie kümmern. Oder vielleicht sogar alle zusammen? 

    Die Frage nach wissenschaftlichen Errungenschaften, der Verantwortung gegenüber Gesellschaft und der Menschheit sowie ein eventuell falscher Altruismus führen so zu einer Gewaltspirale, die nicht nur aus Mord besteht, sondern auch institutionelle Gewaltausübung durch Machtdemonstration beinhaltet. 

    Dieses Drama ist eigentlich jedem zu empfehlen. Mit seinen gut 80 Seiten ist es in einem Zug zu lesen.

  4. Cover des Buches Arlo Finch - Im Tal des Feuers (ISBN: 9783401604152)
    John August

    Arlo Finch - Im Tal des Feuers

     (95)
    Aktuelle Rezension von: Jofemalu

    Bei diesem Buch sieht das Cover sehr düster aus. Wenn man aber genau hinsieht fallen einem Kleinigkeiten auf an denen man die Magie des Buches erkennt.
    In diesem Buch sind viele Illustrationen die richtig toll gemacht sind. Hier hat Helge Vogt wirklich tolle Arbeit geleistet.
    Die Schrift ist von der Größe her genau richtig. Der Schreibstil ist super zu lesen. Die Spannung ist greifbar rüber gebracht worden.
    Die Geschichte ist atemberaubend. Man erfährt Geheimnisse, erlebt Magie und erfährt wahre Freundschaft. Arlo und seine Freunde auf ihrem Weg zu begleiten war so fesselnd. Ich war fast durchweg angespannt, konnte nicht aufhören zu lesen, weil ich einfach wissen musste was als nächstes passiert und wie die Geschichte ausgeht.
    Toll sind auch die Ausführungen am Ende zu den Rangerabzeichen.
    Dieses Buch war einfach super. Ich war total begeistert und kann dieses Buch nur empfehlen.

    Ich gebe dem Buch 🌲🌲🌲🌲🌲/5 Punkten

  5. Cover des Buches Die Vermessung der Welt (ISBN: 9783499332708)
    Daniel Kehlmann

    Die Vermessung der Welt

     (3.387)
    Aktuelle Rezension von: Der_Buchklub

    Zur vollständigen Buchbesprechung geht es hier: 

    https://www.podbean.com/media/share/pb-mg5c6-faaa43

    Vorsicht, Spoiler!

  6. Cover des Buches Chroniken der Weltensucher - Die Stadt der Regenfresser (ISBN: 9783785574096)
    Thomas Thiemeyer

    Chroniken der Weltensucher - Die Stadt der Regenfresser

     (277)
    Aktuelle Rezension von: verena_voss

    Ausgelesen! 5/5🌟

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    Autor: @tthiemeyer 

    Titel: Chroniken der Weltensucher "Die Stadt der Regenfresser" (1. Band)

    Verlag: @loewe.verlag

    Selten: 448 Seiten (ET 2012)

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    Wunderbar, gelungener Auftakt!

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    Was für ein toller Auftakt dieses Abenteuer-Romans "Die Stadt der Regenfresser" von Thomas Thiemeyer aus dem Loewe Verlag. 

    Mit 448 Seiten ist dieses Jugendbuch (12 - 15 Jahre) kein Schmöker für Zwischendurch, doch man fliegt regelrecht mit dem Forscher Humboldt und seinen Gefährten durch die Geschichte. 

    Das Cover, egal ob mit oder ohne Schutzumschlag, ist ein Augenschmauß. Wunderschön illustriert, macht es ordentlich was her. 

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    Wir reisen mit C. Friedrich Donhauser "Humboldt', Oskar, einem kleinen sehr sympathischen Straßendieb, Charlotte  seine Nichte und Eliza, über den Globus, nach Südamerika, in die Anden. 

    Dort ist ein bekannter Fotograf verschollen und mehrere geheimnisvolle Fotoplatten des Vermissten, aufgetaucht. Der Inhalt lässt auf eine große Entdeckung schließen und das Forscherteam macht sich sofort auf die Reise. Doch sie sind nicht die einzigen, die eine Sensation wittern. Alte Rivalen sind ebenfalls auf dem Weg in die Hochebenen und versuchen alles um Humboldt aufzuhalten. 

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    Thomas Thiemeyers Werk, ist fantastisch ausgearbeitet. Starke Charaktere, rasante Handlungen, wunderschöne Schauplätze und ein glaubhaft, erzählter Schreibstil, machen dieses spannende Abenteuer zu etwas ganz besonderem. 

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    Ich freue mich, diese Bücher meinen Kindern weiterzugeben und mit ihnen die folgenden Bände der Weltensucher zu entdecken. 

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    Eine ganz große Leseempfehlung!!

    Danke Thomas, für diese wahnsinnig tolle Geschichte! 📚🙏🥰



  7. Cover des Buches Wallace (ISBN: 9783895611322)
    Anselm Oelze

    Wallace

     (38)
    Aktuelle Rezension von: ysmn

    Anselm Oelzes Roman “Wallace” zeichnet das Leben von Alfred Russel Wallace nach, dem ewig Zweiten, dem, der nie als Entdecker der Evolutionstheorie in die Geschichte eingegangen ist. Dabei hat Wallace zur selben Zeit wie Darwin ganz ähnliche Überlegungen zur natürlichen Selektion und zur Entstehung von neuen Arten gemacht. Doch Darwin kommt ihm zuvor, veröffentlicht seine Schriften zuerst und sichert sich so einen Platz in der Geschichte. 

    Der Roman verleiht Wallace eine Stimme. Er nimmt den Leser mit auf Wallaces Expeditionen in den Regenwald Brasiliens, wo er unermüdlich tausende Käfer und Schmetterlinge sammelt, die ihm die Anerkennung und die Aufmerksamkeit seiner englischen Zeitgenossen zu versprechen scheinen. Doch bei seiner Rückreise nach England fängt das Schiff Feuer und Wallaces kostbare Ladung versinkt im Meer. 

    Wallace verzagt nicht, macht sich auf die Reise nach Malaysia, entdeckt dort die Trennlinie der Arten zwischen der asiatischen und australischen Region und schreibt Darwin von seinen Überlegungen über die Entstehung neuer Arten.

    Anselm Oelze hat einen Roman über das Glück geschrieben, über das Schicksal und seine Wendungen, über das Selbstbewusstsein, den Mut und den Glauben an sich selbst, über Sieger und Verlierer und über Geschichte und Geschichtsschreibung. Er verleiht einer historischen Figur eine Form und Stimme, die es verdient hat, wahrgenommen zu werden. Der Roman setzt Wallace ein wohlverdientes Denkmal, erkämpft ihm nachträglich einen Platz in der Geschichte und macht ihn einem breiten Publikum vertraut. 

    Ein lesenswertes Buch, das es nicht zu verpassen gilt!

  8. Cover des Buches Unter dem Nordlicht (ISBN: 9783832162825)
    Jenny Bond

    Unter dem Nordlicht

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Callso
    Ein spektakuläre Expedition zum Nordpol mit einem Ballonflug. Eine schwedische Familiengeschichte aus den Jahren 1895 bis 1930. Und eine herzergreifende Liebesgeschichte um ein Trio, die junge Anna, die die Liebe sucht und gleich auf zwei Brüder trifft, deren Herzen sie im Sturm erobert. Klingt nach viel, klingt aufregend - genau das ist dieser Roman auch.

    Jenny Bond hat einen wundervollen Roman fabriziert. Dabei ist ihr sowohl eine beeindruckende Zeitreise, eine atemberaubend Abenteuergeschichte, vor allen Dingen aber eben auch eine tolle, gefühlvolle Liebesgeschichte geglückt.

    Das Buch lebt von den starken Charakteren, einzige Ausnahme ist für mich der Journalist Knut Stubbendorf, dessen Rolle manchmal ein wenig blass bis merkwürdig anmutet.

    Ein Werk voller Tragik, ein Buch über unterdrückte Gefühle, über unausgesprochene Sehnsüchte und ein Roman, in dem wiederholt die Flucht gesucht wird.

    "Unter dem Nordlicht" (den Buchtitel finde ich weniger stark) ist ein feiner Roman, der so viele Pluspunkte vereint - ein echter Überraschungshit, denn ehrlich gesagt hatte ich das Buch preisreduziert auf dem Supermarkt-Grabbeltisch entdeckt.

    Tolles Buch, große Gefühle und ein beeindruckendes Zeitdokument.

    Sätze des Buches:

    "Andrees wagemutuger Versuch, mit einem Ballon den Nordpol zu erreichen, wird ihn mit größter Wahrscheinlichkeit das Leben kosten. "

    "Sollte Andree den Pol tatsächlich erreichen und unversehrt heimkehren, wird er damit unsterblich werden, und die Welt wird ihm zu Füßen liegen. Für viele Mäner ist dieser Preis einen Versuch wert."

  9. Cover des Buches Das Wesen der Dinge und der Liebe (ISBN: 9783833309892)
    Elizabeth Gilbert

    Das Wesen der Dinge und der Liebe

     (125)
    Aktuelle Rezension von: Krystyna_Sierova

    Einmal meine Mutter hat mich angerufen und sagte - schnell du muss unbedingt das neue Buch von Elizabeth Gilbert lesen! Es so interessant, da gibt es so viel über Geschichte und damalige Abenteuere und Wissenschaftler!
    Meine Mutter war mit dem Buch begeistert und ich auch. Aber nur am Anfang...

    Was die Autorin wirklich gut kann, ist eine Atmosphäre zu schaffen und die Landschaft zu setzen. Als ich das Buch angefangen zu lesen, dachte ich mir - was von ein traumhaftes Kindheit hat Alma, ich würde gerne ihre Schwester sein!

    Wie ich immer sage, aber dann passiert das Leben mit alle Drama und Schicksale. Das buch ist trotzdem sehr interessant und lässt mich bis jetzt nicht los, ich denke ab und zu darüber und würde gerne wieder in diese besondere Zeiten eintauchen.

    Was ist auch wichtig, hinter Buch steckt viel Forschungsarbeit, die Elizabeth Gilbert gemacht um Roman echt realistisch zu beschreiben, es ist schon echte Historische Roman.

  10. Cover des Buches Die Entdeckung der Langsamkeit (ISBN: 9783492259750)
    Sten Nadolny

    Die Entdeckung der Langsamkeit

     (433)
    Aktuelle Rezension von: suse9

    Ich kann kein Buch lesen, das „Die Entdeckung der Langsamkeit“ heißt. Für mich zählen Bewegung, Tatendrang, Emotionalität. Gefühle kann ich nie zurückhalten. Sie sprudeln aus mir heraus, meine Reaktionen sind immer unmittelbar. Deshalb ist der Roman von Sten Nadolny nichts für mich, wenn da nicht, ja wenn nicht dieses Cover mit dem tollen Bild von Turner gewesen wäre und wenn man mir das Buch nicht ans Herz gelegt hätte.   

     

    Im Mittelpunkt steht Entdecker John Franklin und sein Kampf gegen die Schnelligkeit. Der Roman beschreibt sein Leben und wie er es schafft, sich mit seiner Langsamkeit in einer ungeduldigen Welt zu behaupten. Mir hat er unglaublich gut gefallen. Die Worte Nadolnys haben mich komplett verzaubert. Einige Formulierungen versetzten mich in Erstaunen. Oft blätterte ich zurück und wiederholte ein paar Seiten, nur um noch einmal den Gedanken folgen zu können.

     

    Johns Traum ist die Seefahrt und nach einigen Anstrengungen erfüllt er ihn sich. Anfangs muss er mit der Kriegsmarine vorlieb nehmen und erlebt dort den Schrecken von Seeschlachten. Ich habe schon einige gute Bücher aus dieser Zeit gelesen, die das Leben auf einem Schiff und die Gefechte zum Thema hatten. Nadolny lässt uns an der Seite John Franklins einen vollkommen anderen Blickwinkel einnehmen, der fasziniert. Auf jegliche Effekthascherei wird verzichtet und lässt dadurch Grausamkeiten noch mehr zu Tage treten.

     

    Der Leser folgt dem Polarforscher durch alle Bereiche seines Lebens, die Forschungsreisen, privaten Gedanken und Gefühle sowie verschiedene Begegnungen mit bedeutenden Persönlichkeiten. Viel habe ich während des Lesens nachgeschlagen, interessante Dinge erfahren. Dabei kam niemals Langeweile auf, obwohl mich die Wissenschaft nicht vordergründig bewegt. Am Ende des Romans erhielt ich allerdings den Eindruck, dass Sten Nadolny selbst die Langsamkeit ein bisschen verlor. Die letzte Etappe im Leben John Franklins wirkte auf mich nur angerissen, fast schon gehetzt. Das mildert meine Begeisterung für den Roman aber nicht.

  11. Cover des Buches Eine kurze Geschichte von fast allem (ISBN: 9783442310029)
    Bill Bryson

    Eine kurze Geschichte von fast allem

     (397)
    Aktuelle Rezension von: _pfaffingers_bibliophilie_

    Worum geht´s?

    Bill Bryson erzählt hier eine kurze Geschichte von wirklich fast Allem, angefangen beim Urknall über die Atome bis hin zur Plattentektonik. Er stellt Fragen, die uns schon seit Kindesbeinen beschäftigen: Wie viel wiegt die Erde? Und wie kann man die überhaupt Wiegen? Bryson versucht auf diese und viele andere Fragen eine verständliche Antwort zu geben.


    Meine Meinung:

    Ich liebe dieses Hörbuch (bzw. Buch). Bill Bryson hat eine so humorvolle Art und Weise trockene und hochwissenschaftliche Themen für “Nicht-Schnell-Schnaller” wie mich zu präsentieren, sodass ich nun einen guten Überblick über die Bereiche der Physik, Astronomie, Chemie und Geologie habe. Demnächst kann ich also gepflegt klugscheißen!

    Humorvoll und tatsächlich verständlich, eine tolle Mischung um das Gesagte wirklich zu verinnerlichen und sich zu merken. Lustige Sprüche, bei denen er sich selbst nicht zu ernst nimmt, ließen mich mehr als einmal schmunzeln.

    Wusstet ihr, dass die Entfernung der Sonne zur Erde ausschlaggebend für unser Überleben ist? Nur kleine Unterschiede in dieser Entfernung, und wir wären entweder Kohle, oder Eiszapfen!

    Ich denke, dieses Buch ist nicht nur für Erwachsene eine Bereicherung, sondern auch für viele Jugendliche, die sich den trockenen Schulstoff mit dieser Lektüre oder auch dem Hörbuch besser merken können.

    Oliver Rohrbeck ist ein toller Sprecher. Ich hing förmlich an seinen Lippen und empfand seine Stimme als sehr angenehm. Positiv finde ich auch, dass er das Wort Buch durch das Wort Hörbuch ersetzt, eine Kleinigkeit, die mir aber zeigt, wie viel Mühe er sich beim Lesen gegeben hat.

    Für mich wird das definitiv nicht der letzte Bill Bryson sein!


    Fazit: Ein tolles Sachbuch und ein tolles Hörbuch, leicht und verständlich mit viel Humor, dass ich jedem empfehlen kann, der gern etwas über Universum erfahren möchte.

  12. Cover des Buches Das Wolkenschiff - Aufbruch nach Südpolaris (Das Wolkenschiff 1) (ISBN: 9783845830322)
    Vashti Hardy

    Das Wolkenschiff - Aufbruch nach Südpolaris (Das Wolkenschiff 1)

     (89)
    Aktuelle Rezension von: peanjo

    Marie und ihr Zwillingsbruder Arthur leben mit ihrem Vater, dem berühmten Entdecker Brightstorm, auf dem Ersten Kontinent. Als er bei einer Expedition auf der Suche nach Südpolaris mit seinem Wolkenschiff abstürzt, beginnt für die beiden Zehnjährigen eine schlimme Zeit. Da ihr Vater von einer Konkurrentin des Diebstahls beschuldigt wird, geht der gesamte Besitz der Brightstorm - die Mutter starb bereits vor einigen Jahren - nicht an die Kinder, sondern an die Geografische Gesellschaft, die diese Expeditionswettbewerbe auslobt. Marie, eine talentierte Ingenieurin, und Arthur, dem seit seiner Geburt der linke Arm fehlt und der stattdessen eine Metallprothese, die Marie entworfen und gebaut hat, trägt, landen bei einem furchtbaren Ehepaar in den Slumps, das Marie zum Arbeiten in die Wolkenschiff-Werft schickt und Arthur als Haussklaven beschäftigt. Die einzige Möglichkeit der beiden, ihren Vater zu finden und dieses ganze Unglück aufzuklären. Unterstützt werden sie dabei von dem klugen Falken ihres Vaters Parthena, der den Weg vom Dritten Kontinent zu ihren gefunden hat. Sie schließen sich der jungen Entdeckerin Harriet Culpfeffer an, die sich mit anderen auf den Weg macht, endlich Südpolaris zu entdecken und das Preisgeld zu gewinnen. Doch die Konkurrenz ist groß und kämpft nicht mit fairen Mitteln. Und so müssen Arthur und Marie noch viele Abenteuer bestehen, bevor sie das Geheimnis um das Verschwinden ihres Vaters lüften können. 

    Ein spannender Auftakt der Reihe "Das Wolkenschiff", das in einem fantastischen Land spielt, bei der neben viel bekannter Technik des beginnden 20. Jahrhunderts auch wunderschöne Freundschaften zwischen den sehr klugen Tieren und den Menschen eine Rolle spielen.

  13. Cover des Buches Rick Nautilus - SOS aus der Tiefe (ISBN: 9783737342346)
    Ulf Blanck

    Rick Nautilus - SOS aus der Tiefe

     (58)
    Aktuelle Rezension von: Andrea_Eimermacher_Blumenthal

    Rick Nautilus ist der Hauptprotagonist dieses Romans mit beeindruckender Fantasie von Ulf Blanck, den man bereits als Autor der Drei Fragezeichen kennt. Mit der Ozeanerin Ava und dem Piratenjungen Emilio erlebt er ein aufregendes Abenteuer. Bereits das bunt gestaltete Cover des Buchs bietet einen Vorgeschmack auf den Inhalt.

    Insbesondere aufgrund seines Vorwissens über die Nautius durch „20.000 Meilen unter dem Meer“ war Junior direkt begeistert. Sein Lieblingscharakter ist der Piratenjunge Emilio. Er fand die Geschichte aufregend, manchmal etwas unrealistisch, aber durchaus spannend. Die schönen und genau richtig dosierten Illustrationen haben die Lektüre perfekt ergänzt. Große Schrift und angenehme Kapitellänge machten es ihm leicht, dieses Buch zügig selber zu lesen.

    Juniors Fazit lautet: 4,5 Sterne 

  14. Cover des Buches Die Siedler von Catan (ISBN: 9783404153961)
    Rebecca Gablé

    Die Siedler von Catan

     (435)
    Aktuelle Rezension von: SotsiaalneKeskkond

    Die beiden Ziehbrüder Candamir und Osmund leben in einem Dorf an der Küste Norwegens. Es ist ein karges und entbehrliches Leben und die Bewohner des Dorfes leben von ihren mageren Schafherden und dem, was sie im Meer fangen. Doch eines Tages fällt das Dorf einem blutigen Überfall benachbarter Wikingerstämme zum Opfer, der dann schließlich dass Fass zum Überlaufen bringt. Die Dorfgemeinschaft beschließt ihre bisherige Heimat zu verlassen, und sich mit ihren Drachenbooten auf die Suche nach einem neuen Land zu machen, wo sie in Ruhe und ohne Entbehrungen siedeln können. Auf dem gefährlichen Weg in die neue Heimat geraten die Boote der Siedler jedoch in einen schweren Sturm und die Fluten der Meere drohen diese zu verschlingen. Doch schließlich, nachdem sie den Sturm überstanden haben, werden sie schließlich an den Ufern der sagenumwobenen Insel Catan angespült. 

    "Die Siedler von Catan" war mein erstes Buch von Rebecca Gablé und der Schreibstil hat mich sofort in seinen Bann geschlagen. Er ist angenehm und einfach, ohne platt zu werden, aber auch unglaublich bunt und fruchtig und untermalt die Geschehnisse wunderbar. Auch mangelte es die ganze Geschichte über nicht an Spannung. Der Spannungsbogen baute sich immer wieder auf, bis er dann in einzelnen Geschehnissen entladen wurde. So kommt man flott durch das Buch. Die Protagonisten sind meiner Meinung nach sehr schön ausgearbeitet. Sie sind sehr abwechslungs- und facettenreich und wirken nicht unauthentisch. Besonders Candamir und Osmund waren mir sehr sympathisch. Auch wenn das Buch jetzt nicht sehr viele historische Hintergründe hat, war die Geschichte sehr abwechslungsreich und umfangreich. Auch fand der frühe Konflikt zwischen dem frühen Christentum und den damaligen heidnischen Naturreligionen Eingang in die Handlung, was mich sehr interessierte. Ein wenig überraschen konnte mich schließlich das Ende. Zwar erwartete ich kein klassisches Friede-Freunde-Kokosnuss-Ende, doch das Ende, wie es nun wirklich ist, kam für mich persönlich unerwartete, was aber nicht minder positiv ist. 

    Letztendlich ist das Buch einer der besten historischen Romane die ich je gelesen habe und konnte mich für Rebecca Gablé begeistern. Das Buch ist eine wirklich große Empfehlung an alle Leserinnen und Leser von historischen Romanen, auch wenn die Geschichte etwas unkonventionell ist. Ich bin heute noch überrascht, wie gut es die Autorin schaffte, nach der Idee des Brettspiels einen so wunderbaren Roman zu schreiben. 

  15. Cover des Buches Die seltsamsten Orte der Welt (ISBN: 9783406674921)
    Alastair Bonnett

    Die seltsamsten Orte der Welt

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Kaito

    Die Welt in einem Buch.


    Inhalt:

    Spätestens seit Google Earth ist die Welt bis in den letzten Winkel erforscht und vermessen. Es gibt keine unbekannten Orte mehr, keine unberührten Eilande, nichts mehr zu entdecken – oder etwa doch?

    Alastair Bonnett stellt in diesem Buch faszinierende und außergewöhnliche Orte vor, die unsere Vorstellungen von der Welt gehörig durcheinanderbringen. Sie tauchen auf und unter, verschwinden von Satellitenbildern, oder verstecken sich unter Gebüsch und Gestrüpp, das alle Spuren überwuchert.

    So führt Bonnett durch geographische Kuriositäten und zeigt, dass auch für den heutigen Menschen das Entdecken nie aufhört.


    Meinung:

    48 außergewöhnlich und faszinierende Orte, so ungewöhnlich, dass man manchmal an ihrer Existenz zweifelt. Doch sie sind alle real, manchmal erschreckend real.

    Die Erklärungen des Autors führen uns vor Augen, dass auch in Zeiten von Globalisierung und Vernetzung immer noch Orte auf der Welt zu finden sind, die sich sämtlichen Regel zu entziehen scheinen.


    Alastair Bonnett stellt alle Orte ausführlich und verständlich vor. Anekdoten und kuriose Legenden machen das Buch sehr unterhaltsam. Aber es werden auch nachdenkliche und kritische Töne angeschlagen. Denn nicht alle Orte sind ein Paradies. Auch politische und soziale Probleme und Missstände werden in diesem Buch aufgezeigt.

    Immer wieder verliert sich der Autor aber auch in philosophischen und moralischen Ausschweifungen. Dies macht einige Abschnitte des Buches etwas zäh.


    Die Auswahl der Orte dagegen ist so faszinierend, wie vielfältig. Da ist für jeden etwas dabei, für Abenteurer, Schatzsucher und Träumer. Man mag kaum glauben, dass es noch so viele Orte gibt, die kaum jemand kennt, die keine eindeutigen oder festen Grenzen haben, oder die einfach wieder verschwinden.

    Dabei wird deutlich, dass ein Ort nicht unbedingt nur ein Flecken Erde oder ein Punkt auf einer Karte sein muss.


    Fazit:

    Es gibt Bücher, die begleiten einen eine ganze Weile. Entweder weil sie den Leser so berühren, oder aber weil das Buch dem Leser einfach nicht recht liegt.

    Die Orte, die Alastair Bonnett in seinem Buch vorstellt sind fantastisch und so wichtig für uns alle. Nur die Art, wie er sie den Lesern näher bringen möchte, was wohl nicht so mein Fall.

    Ich musste das Buch immer wieder für einige Zeit beiseite legen.

    Für Entdecker und Philosophen ist dies wohl eher das richtige Buch. Und weniger für Fantasten, wie mich.

  16. Cover des Buches Die goldene Stadt (ISBN: 9783499272585)
    Sabrina Janesch

    Die goldene Stadt

     (74)
    Aktuelle Rezension von: Hikari51
    Das Buch hat mich auf eine Abenteuerreise mitgenommen und mich in Seelen, Fantasien, Ereignisse und Landschaften versetzen lassen. Tolle Bildersprache!
  17. Cover des Buches Rick Nautilus - Gefangen auf der Eiseninsel (ISBN: 9783737342353)
    Ulf Blanck

    Rick Nautilus - Gefangen auf der Eiseninsel

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Ninja_Turtles

    Rick Nautilus II - Gefangen auf der Eiseninsel

    Ulf Blanck



    °°°°°°°°°°°°°°°

    DIe Heimat 

    des Abenteuers

    ist die Fremde.

    °°°°°°°°°°°°°°°



    Vom Leuchtturm ihrer Lieblingsinsel aus machen Rick, Ava und Emilio eine unglaubliche Entdeckung: Ein riesiger Frachter, der eben noch auf dem Ozean trieb, verschwindet urplötzlich! Hat ihn der Nebel verschluckt? Daran glauben die drei Freunde nicht. Es muss mehr dahinter stecken. Aber was? Mit ihrer Nautilus steuern sie hinaus aufs offene Meer, um dem Rätsel auf den Grund zu gehen!

    Mit ihrem phantastischen U-Boot sind Rick und seine Freunde, die Ozeanerin Ava und der Piratensohn Emilio, den unglaublichsten Geheimnissen der Ozeane auf der Spur. 



    Meinung meines Sohnes:

    Manche Stellen waren so aufregend, dass ich gezittert habe vor Angst.

    Das Abenteuer war cool.


    Meine Meinung:

    Auch das zweite Abenteuer konnte mich verzaubern! Die drei Freunde sind mittlerweile ein eingespieltes Team und begeben sich in ein neues, großes Abenteuer. Der Schreibstil ist wieder sehr angenehm und einfach gehalten.

    Gefangen auf der Eiseninsel - das ist auf jeden Fall ein Abenteuer.

    Ich musste bei einigen Szenen echt lächeln, denn auf die Idee muss man erst mal kommen. Auch die Illustrationen passen wieder ins Gesamtkonzept.


    Fazit:

    Auch der zweite Teil ist sehr spannend und aufregend geschrieben. Eine unbeschwerte Welt und ein grandioses Abenteuer!

  18. Cover des Buches 635 Tage im Eis (ISBN: 9783442150427)
    Alfred Lansing

    635 Tage im Eis

     (47)
    Aktuelle Rezension von: Papiertiger17

    Grandiose belletristische Darstellung einer missglückten Polarexpedition. Dem Autor gelingt es durch Zitate aus den Tagebüchern der Besatzung den Leser so nah wie möglich am Geschehen teilhaben zu lassen. Diese bis zum Ende hin immer packender werdende Abenteuergeschichte ist das reinste Lesevergnügen. Einfach Toll.

  19. Cover des Buches Edda aus dem Moospfad 1 (ISBN: 9783789110429)
    Jasmin Schaudinn

    Edda aus dem Moospfad 1

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Maza_e_Keqe

    Da ich Band 2 bereits kannte, musste ich natürlich den ersten Teil der Kinderbuchreihe besorgen.


    Edda erzählt die Geschichte in ihrer ganz eigene Art und Sprache, als wäre der Leser oder Zuhörer ein Freund. Und genau so fühlte ich mich auch beim Lesen: Ich lerne ein Mädchen kennen, das ich gern zur Freundin hätte. Edda ist sehr aufgeschlossen und liebt ihre Familie und Freunde (auch wenn die natürlich mal nerven können). Gleichzeitig scheint sie wankelmütig und launisch, bisweilen sogar sehr egoistisch. Doch ihr offenherziges Wesen macht sie liebenswert.


    Ganz nebenbei werden auch typische „erwachsene“ Themen angesprochen und kindgerecht erklärt: Liebe und Homosexualität, Abschied, Trennung, neu beginnende Lebensabschnitte.
    Für Edda ist es auch das Ende der Kindergartenzeit und ein Schulkind zu werden, Freunde finden und bestehende Freundschaften pflegen.


    Das Lesen der Geschichten aus der Feder von Jasmin Schaudinn macht einfach großen Spaß und wird unterstützt durch die niedlichen Illustrationen von Iris Hardt.
    Ein tolles Buch für Kinder ab 5 Jahren zum Vorlesen, für Schulkinder zum Selberlesen.

  20. Cover des Buches Wassermusik (ISBN: 9783423146814)
    T. C. Boyle

    Wassermusik

     (364)
    Aktuelle Rezension von: Valentina75
    Ich bin ein großer Fan von T.C. Boyle und glaube, dass dieses Buch sein Meisterwerk ist. Opulent, sprachgewaltig, spannend, grausam, mitreißend, tragisch – hier ist alles drin. Ja, man muss sich auf seinen Stil einlassen, es "liest sich nicht einfach so weg", aber wer es tut, wird mit einem fantastischen Buch belohnt.
  21. Cover des Buches Die versunkene Stadt Z (ISBN: 9783442156665)
    David Grann

    Die versunkene Stadt Z

     (13)
    Aktuelle Rezension von: TheSaint
    Der Klappentext führte mich - wie so oft - in die Irre: Ich vermutete einen spannenden Abenteuerroman... doch es wurde mir eine noch viel spannendere Lebensgeschichte eines britischen Archäologen und Forschers präsentiert.

    Percy Harrison Fawcett: 1867 in England geboren und vermutlich mit seinem Sohn Jack im brasilianischen Dschungel 1925 verschollen.

    Man kennt die Romane über Allan Quatermain oder die Indiana Jones-Filme. Sie alle sind wagemutig, halsbrecherisch, höchst abenteuerlich und erzählen immer von der Suche nach großen Schätzen und verborgenen oder versunkenen Städten und Reichen.
    Mit Spannung und großer Begeisterung folgte man diesen Geschichten oder den Filmhandlungen... aber seien wir ehrlich: Haben wir uns je Gedanken darüber gemacht, ob diese Geschichten nicht auch auf tatsächlichen Personen und Begebenheiten beruhen könnten?
    Der Erfinder Quatermain's - H. Rider Haggard - sowie Sir Arthur Conan Dolye, der neben Sherlock Holmes auch Abenteuerromane wie "The Lost World" (inspiriert von Fawcett's Reisen) schrieb, zählten zum Freundeskreis des kühnen Artillerieoffiziers.

    Dieses Buch schildert in atemberaubender Art und Weise das Leben und die Besessenheit dieses Briten, der von der renommierten Royal Geographical Society ausgebildet wurde und später sogar für den Secret Service in Nordafrika arbeitete und dort weiter seine Kenntnisse in der Erkundung unbekannten Geländes und dem Kartenzeichnen perfektionierte.

    Zu Beginn des 20. Jahrhunderts galt es für die britische Oberschicht als schick, sich einen Safarihut aufzusetzen, eine Machete und einen Kompass zu schnappen und in die damals vielfach noch nicht kartografierten Gegenden Südamerikas aufzubrechen, um dann die weißen Flecken auf den Landkarten mit exakter Geländevermessung zu füllen.
    Mit zunehmenden Jahren und dem technischen Fortschritt mehrte sich die Zahl der wohlhabenden Abenteurer und verminderten sich die unerforschten Flecken der Erde... Die verwegene Romantik verlor sich langsam.

    1906 brach Fawcett mit 39 das erste Mal im Auftrag der Royal Geographical Society zur Erkundung des Dschungelgebietes im Grenzgebiet von Brasilien und Bolivien auf.
    Sechs weitere Expeditionen bis 1924 - durchgeführt mit bescheidensten Mitteln jener Zeit und teilweise unter aus heutiger Sicht naivsten Vorstellungen - folgten.
    Während der einzelnen Expeditionen hatte Fawcett immer wieder Kontakte mit indianischen Völkern. Diese Begegnungen waren oft konfliktreich, doch Fawcett's große Gabe der Kommunikation ebnete meist den Weg. In den Siedlungen und bei Ausgrabungen stieß er auf Artefakte und in Gesprächen mit den Häuptlingen und beim Studium von Unterlagen der Konquistadoren wuchs in Fawcett die Überzeugung, dass es die sagenumwobene Stadt "El Dorado" in irgendeiner Weise gäbe und benannte diesen Ort fortan "Z".

    1925 schlußendlich unternahm Percy Fawcett mit seinem Sohn Jack und dessen besten Freund Raleigh Rimell den letzten Versuch, diese geheimnisvolle Stadt zu finden... Und wie viele Forscher und Abenteurer vor ihm verschwanden die Drei im Urwald und gelten seither als verschollen.

    Der Autor David Grann schildert in einer faszinierenden Art und Weise anhand von Tagebuchaufzeichnungen, Logbüchern, Briefen, Zeitungsartikeln und Radioaufzeichnungen den Lebensweg dieses "letzten großen Einzelforschers". Es ist unglaublich fesselnd, wie man vor mehr als hundert Jahren mutig und unausgebildet in Gebiete aufbrach, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat! Die Schilderungen der Reisen, die Begegnungen mit den Eingeborenen, die Krankheiten und Verluste... das Bangen der Familienmitglieder all die Jahre nach der letzten Nachricht aus der "grünen Hölle"... Kein Roman könnte spannender sein! Hier handelt es sich um reale Expeditionsberichte!

    Was das Buch noch so lesenswert macht ist die Tatsache, dass sich der Autor 2005 selbst auf die Reise in den Dschungel machte und dort das Volk der Kalapalo besuchte, welche als letzter Stamm Kontakt mit den drei Entdeckern hatte.

    Auf drastische Weise zeigt diese Lebensgeschichte auch sehr deutlich, wie der Europäer in seiner Expansionssucht und Geldgier den Holocaust in von der Zivilisation verschonte unberührte Gebiete brachte und ganze Stämme mit den eingeschleppten Krankheiten, der Versklavung, der Christianisierung oder einfach nur durch reine Blutlust ausrottete. Während des Lesens steigt die Schamesröte immer wieder ins Gesicht.
    Noch heute werden die Wälder abgeholzt und dabei Pflanzen vernichtet, die noch nicht einmal erforscht wurden und für die Medizin vielleicht von großem Nutzen wären.

    Dieser ABSOLUT LESENSWERTE Mix aus Biografie und Expeditionshistorie fesselt, fasziniert, lässt staunen und gruseln und zeigt einmal mehr, wie notwendig es immer schon war, Visionären den Weg zu ebnen!

    "Die versunkene Stadt Z" wurde 2016 von Brad Pitt produziert und mit Charlie Hunnam ("Sons Of Anarchy") als Percy Fawcett und Tom Holland ("Spiderman") als Sohn Jack verfilmt. Robert Pattinson gibt den treuen Weggefährten Henry Costin.
    Der Film sollte im April 2017 in die Kinos kommen...

  22. Cover des Buches Das Herz der Finsternis (ISBN: 9783943889802)
    Joseph Conrad

    Das Herz der Finsternis

     (236)
    Aktuelle Rezension von: Der_Buchklub

    Die volle Buchbesprechung gibt's in unserem Podcast:

    https://www.podbean.com/media/share/pb-exid6-f399f7

    Vorsicht, Spoiler!

  23. Cover des Buches Tim und Struppi 5: Der Arumbaya-Fetisch (ISBN: 9783551732255)
    Hergé

    Tim und Struppi 5: Der Arumbaya-Fetisch

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Tim wird darauf aufmerksam, daß im Völkerkundemuseum der legendäre Arumbaya-Fetisch gestohlen wurde, jedoch einen Tag später wieder zurückgestellt wurde. Allerdings ist beim zurückgebrachten Fetisch das Ohr ganz, was nicht der Originalstatue entspricht. Demnach liegt also eine Kopie vor. Er findet heraus, daß zwei Mordbuben hinter dem Fetisch her sind, folgt diesen nach Südamerika und wird dort prompt in einen Staatsstreich verwickelt. Die Passagen über die wechselnden Regime in dem fiktiven südamerikanischen Land sind am lustigsten, ansonsten weiß man nicht so ganz, was die ganze Südamerikarumreiserei mit des Rätsels Lösun g zu tun haben soll. Aber sehr amüsant.
  24. Cover des Buches Atlas Obscura Kids Edition - Entdecke die 100 abenteuerlichsten Orte der Welt! (ISBN: 9783743205406)
    Dylan Thuras

    Atlas Obscura Kids Edition - Entdecke die 100 abenteuerlichsten Orte der Welt!

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Dekanda

    Das Buch führt einen zu außergewöhnlichen Orten rund um die Welt. Ganz am Anfang zeigt eine Weltkarte an, wo sich die einzelnen Entdeckungen befinden. 

    Die Auswahl ist spannend und abwechslungsreich, reicht von Wissenschaft und Geschichte, zu Naturschauspielen und besonderen Fakten. Einige Orte waren auch mir noch nicht bekannt und sprangen spontan auf die "must see"-Liste von zukünftigen Reisezielen. 

    Die Beschreibungen werden in kurzen, knackigen Texten aufbereitet. Augebaut sind sie als ein kleines Abenteuer, welches mit einer wunderschönen Zeichnung illsutriert wird.

    Ich habe mit dem Buch bereits viele schöne Stunden mit meinem Sohn verbracht. Gemeinsamen reisten wir rund um die Welt. Er quitschte vor Begeisterung über die Zeichnungen und freute sich über jeden vorgelesen Text.

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