Bücher mit dem Tag "entdeckung"
52 Bücher
- Ursula Poznanski
Eleria (Band 2) - Die Verschworenen
(897)Aktuelle Rezension von: _lenas-buecherwelt_Eleria ist total klug und entdeckt immer mehr Spuren und Geheimnisse. Sie kommt der Wahrheit immer näher. Ich habe die ganze Zeit mit ihr mitgefiebert und mitgerätselt und selber Theorien überlegt. Aber mit den Erkenntnissen aus diesem Band habe ich nicht gerechnet. 💕
Tycho, Eleria und Sandor wachsen mir immer mehr ans Herz und ich bin sehr gespannt auf den letzten Teil der Reihe. 🥰
"Eleria" ist einfach mitreißend und für mich definitiv eine Lieblingsreihe geworden. ❤️
Ich freue mich total auf Band drei.🥰 - Sten Nadolny
Die Entdeckung der Langsamkeit
(460)Aktuelle Rezension von: PjeroIn einer Welt, die dem Schnellen huldigt, ist Sten Nadolnys Roman eine literarische Verneigung vor der Langsamkeit – nicht als Mangel, sondern als Gabe. Der historische John Franklin, langsam im Denken und Handeln, wird hier zur Projektionsfläche eines tiefer liegenden menschlichen Themas: das Recht, das Leben im eigenen Takt zu begreifen.
Nadolny schreibt mit ruhiger Eleganz, unaufgeregt und doch durchdrungen von feiner Ironie und existenzieller Tiefe. Die Sprache spiegelt, was sie beschreibt: ein Dahinfließen jenseits des Getriebenseins, ein Lauschen auf den eigenen inneren Rhythmus. Franklin wird dabei zu einem Gegenbild der modernen Rastlosigkeit – und gerade deshalb zu einem Helden des Geistes.
Ein Roman, der nicht laut sein muss, um lange nachzuhallen. Wer sich darauf einlässt, wird beschenkt: mit Gelassenheit, Erkenntnis – und dem Gefühl, dass Zeit nicht vergeht, sondern sich entfaltet.
- Jules Verne
Reise zum Mittelpunkt der Erde
(434)Aktuelle Rezension von: CherubiumSicher, Bücher müssen auch im Kontext Ihrer Zeit gelesen werden und sicherlich war es vor über 100 Jahren ein Blockbuster.
Aber es ändert sich nichts daran, dass es kein gutes Buch (mehr) ist.
Die Charakter oberflächlich, die Geschichte langweilig, die Sprache altbacken.
Nichts an dem Buch hat mir Spaß gemacht, außer es zu beenden.
- Nele Neuhaus
Tiefe Wunden (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 3)
(774)Aktuelle Rezension von: mxchellex678Tiefe Wunden ist ein solider Kriminalroman aus der Reihe um Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein. Wie gewohnt schreibt Nele Neuhaus flüssig und detailreich, wodurch sich die Geschichte angenehm lesen lässt. Der Fall selbst war spannend aufgebaut, konnte mich aber nicht vollkommen fesseln. Einige Wendungen wirkten vorhersehbar, und die emotionale Tiefe, die ich mir gewünscht hätte, blieb etwas aus.
Trotzdem überzeugt das Buch mit einer gut konstruierten Ermittlungsarbeit und authentischen Figuren. Besonders Fans der Reihe werden hier auf ihre Kosten kommen, auch wenn es für mich persönlich kein Highlight war. Insgesamt ein gutes, solides Buch – lesenswert, aber nichts, was lange im Gedächtnis bleibt.
- Nele Neuhaus
Mordsfreunde (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 2)
(802)Aktuelle Rezension von: mxchellex678Das Buch war für mich ganz solide – nichts, was mich komplett umgehauen hat, aber definitiv gut zu lesen. Es war so ein typischer Krimi für zwischendurch, den man gut weglesen kann, ohne dass er allzu lange im Kopf bleibt.
Der Fall war spannend aufgebaut, mit einigen Wendungen und Verstrickungen, die ich so nicht gleich durchschaut habe. Trotzdem hat es mich nicht so stark gepackt, dass ich noch Tage später darüber nachdenken musste. Eher so ein Krimi, den man liest, miträtselt, zur Seite legt – und sich nach ein paar Wochen schon nicht mehr genau erinnert, wie alles ausgegangen ist.
Positiv war aber, dass sich die Charaktere Bodenstein und Kirchhoff weiterentwickeln und man mehr von ihrer Dynamik mitbekommt. Das macht für mich den Reiz der Reihe aus und motiviert auch, weiterzulesen.
Alles in allem: Kein Highlight, aber nett für zwischendurch und ein ordentlicher zweiter Band der Reihe.
- Kate Morton
Die Tochter des Uhrmachers
(192)Aktuelle Rezension von: springtimeKate Morton gehört eigentlich zu den Autorinnen, deren Bücher ich sehr gerne lese. Ich liebe an ihren Geschichten diese bildhaften, atmosphärischen Beschreibungen, die alten Häuser, die Familiengeheimnisse, die melancholische Stimmung und dieses Gefühl, dass die Vergangenheit noch immer nachwirkt. Genau das findet man auch in diesem Buch wieder. Manche Kapitel haben eine richtig schöne, düstere und mysteriöse Atmosphäre, und sprachlich kann Kate Morton einfach sehr gut Stimmungen erzeugen.
Aber leider hat mich dieses Buch trotzdem ziemlich enttäuscht. Für mich war es über weite Strecken einfach viel zu langatmig. Ständig wurden neue Figuren eingeführt, neue Perspektiven geöffnet, neue Lebensgeschichten erzählt. Jedes Mal, wenn ich dachte, dass ich nun endlich den Überblick habe und mich richtig auf die Handlung einlassen kann, kam wieder eine neue Figur dazu, deren Geschichte dann ausführlich beschrieben wurde. Grundsätzlich mag ich verschachtelte Erzählungen und verschiedene Zeitebenen, aber hier hatte ich irgendwann das Gefühl, dass vieles eher ablenkt als bereichert. Einige Figuren und Nebenhandlungen hätte man meiner Meinung nach problemlos streichen können, ohne dass dem Verständnis wirklich etwas gefehlt hätte.
Besonders schade fand ich das, weil ich das Buch eigentlich nur angefangen und weitergelesen habe, weil ich Kate Mortons andere Bücher so geliebt habe. Hätte ich ihre anderen Romane nicht gekannt, hätte ich wahrscheinlich nach 100 oder spätestens 200 Seiten abgebrochen. Aber weil ich wusste, wie stark ihre Geschichten am Ende oft zusammenlaufen können, habe ich immer gehofft, dass sich die Lektüre noch lohnt und mich das Ende wie immer begeistern würde.
Leider war das für mich hier nicht der Fall. Das Ende hat mich nicht versöhnt, sondern eher wütend und frustriert zurückgelassen. Rückblickend wünschte ich sogar, ich hätte das Buch abgebrochen, statt mich bis zum Schluss durchzukämpfen.
Trotzdem kann ich dem Buch nicht alles absprechen: Die Atmosphäre ist stellenweise wirklich schön, einige Beschreibungen sind wunderbar bildhaft, und mit einigen Figuren habe ich mitgefühlt. Aber für mich war "Die Tochter des Uhrmachers" im Vergleich zu ihren anderen Büchern deutlich schwächer und am Ende leider nicht befriedigend genug.
- T. C. Boyle
Wassermusik
(391)Aktuelle Rezension von: XirxeMungo Park, der große Afrikareisende, der unbedingt den Verlauf des Nigers erkunden wollte, ist die Hauptperson in diesem historischen Abenteuerroman. Daneben sind Ned Rise, ein schlitzohriger Überlebenskünstler aus London, der immer wieder aufs Neue um seine Existenz kämpft und Ailie, die künftige Frau Mungo Parks, die beiden anderen Protagonisten in diesem Buch. Erzählt werden immer wieder abwechselnd aller drei Leben, beginnend zum Zeitpunkt der ersten Afrikareise Parks.
Boyle hält sich an das Grundgerüst der Informationen, die hauptsächlich durch Mungo Parks eigenes Buch 'Travels in the Interior of Africa' bekannt wurden. Darüber hinaus aber lässt er seiner Phantasie freien Lauf, was diesen Reisebericht zu einer opulenten und außergewöhnlich fesselnden Leküre macht. Boyles schreibt unglaublich bildhaft, sodass man nicht nur Afrikas Gerüche, Städte und Wildnis vor Augen hat, sondern ebenso das dreckige, verwahrloste London der damaligen Zeit. Ein kleines Beispiel: "...Da kommen abrupte Abhänge, Hügel und Täler, Grate und Rinnen, Ciboa-Haine sind dunkle Flecken in den Tälern, und mächtige Tabbas, mit Stämmen so dick wie Big Ben, wachen still auf den Gipfeln. Unter ihren Füßen welkes Guineagras und Ginstergestrüpp voller Kletten und Dornen. Überall lauern Schlangen, Skorpione, Spinnen so groß wie Omelettes...". Boyle übertreibt und dramatisiert, aber es passt zu dieser Zeit und diesen Geschehnissen, wo wohl vieles ins Extreme abglitt.
Wer phantasievolle, ausufernde Literatur liebt, wird mit diesem Buch sicherlich viel Freude haben. AbenteuerliebhaberInnen, die lieber realitätsgetreue Lektüren mögen, sind vermutlich nicht so begeistert. - Liane Mars
Bin hexen - Wünscht mir Glück
(207)Aktuelle Rezension von: Claire20Ich fand das Cover hübsch und den Titel spannend und habe es mir damals auf der Frankfurter Buchmesse erworben. Nun habe ich es endlich nach all den Jahren von meinem Bücherstapel genommen und gelesen, nachdem ich von meinem letzten Roman anfangs begeistert und später eher ernüchtert war. Bei diesem Buch ist mir es nicht passiert und ich habe es fix durchgelesen und mich jedes Mal darauf gefreut es wieder aufzuschlagen und zu erfahren, wie es mit der Protagonistin weiter geht.
Bisher habe ich beim Drachenmondverlag noch kein Buch gelesen, dass mir nicht super gefallen hat.
Die Gestaltung der Buchseiten ist hübsch und auch etwas anderes zu "normalen" Büchern. Die Bindung hat beim Lesen keine Risse im Buchrücken bekommen und ich konnte problemlos alles Lesen. Einzig die Ecken des Buches sind leider minimal aufgeraut.
Dieser Roman ist in meinen Augen für anspruchsvollere Leser/innen geeignet, da die Charaktere ausgearbeitet sind und ihre Eigenheiten haben. Zum Ende hin mag es vielleicht minimal abflachen darin und mehr ins leicht klischeehafte gehen, aber für mich war es ok. Einzelne der Nebenfiguren sind mir während des Lesens ans Herz gewachsen.
Der Handlungsaufbau mit dem Spannungsbogen hat mir gefallen und mich zu keiner Zeit langweilen lassen. Dazu der unterhaltsame Schreibstil der Autorin mit einer guten bildhaften Sprache hat mich soweit überzeugt, dass ich weitere Romane von ihr lesen möchte und mir direkt die Asari-Reihe wünsche.
Die Ausgestaltung der Magie in diesem Hexenroman hat mir gefallen und war auch mal etwas anderes zum "toternsten" üblichen Teil. Drama war im Buch dabei durch den eckigen Charakter der Protagonistin, aus deren Sicht die Geschichte geschildert wird und natürlich im Handlungsstrang an sich, den ich nicht vorwegnehmen möchte.
Für mich ist dies ein Hexen-Roman, der mich auf weitere Bücher dieses Genres wieder fiebern lässt und mich animiert das nächste Buch in diesem Setting in die Hand zu nehmen, sowie mich im Lesen nach vielen Rückschlägen mit eher langweiligen Büchern bestärkt hat, dass es immer noch gute Bücher gibt und nicht nur Romane für jüngere Leserinnen, die noch nicht so viel gelesen und erlebt haben.
Im Roman findet sich minimaler "Spice" aber bei weitem nicht das Maß (Roman ist von 2017), was heutzutage in Romanen üblich ist, sodass es als "jugendfrei" bezeichnet werden kann.
Ich vergebe knappe 5 von 5 Sterne - einen Roman, den ich allen Leserinnen, die Hexen mögen ans Herz lege und empfehlen kann, wenn die Magie ihren eigenen Regeln folgt und einen Dickkopf hat.
- Hanya Yanagihara
Das Volk der Bäume
(89)Aktuelle Rezension von: leniisbooksMit Das Volk der Bäume legt Hanya Yanagihara einen zutiefst verstörenden, intellektuell herausfordernden Roman vor, der sich jeder einfachen Einordnung entzieht. Inspiriert von realen historischen Vorbildern erzählt sie die Geschichte des Arztes Norton Perina, dessen sensationelle Entdeckung ihn zu einem gefeierten Wissenschaftler macht – und zugleich zu einer der moralisch abgründigsten Figuren der modernen Literatur.
Perina kehrt von der abgelegenen Insel Ivu’ivu mit einer bahnbrechenden Erkenntnis zurück: Eine uralte Schildkrötenart scheint der Schlüssel zur drastischen Verlängerung des menschlichen Lebens zu sein. Was folgt, ist ein rasanter wissenschaftlicher Aufstieg, begleitet von Ruhm, Anerkennung und Macht. Parallel dazu schildert der Roman jedoch die zunehmende Kolonisierung der Insel, die Ausbeutung ihrer Ressourcen und die Zerstörung einer jahrhundertealten Kultur. Yanagihara verknüpft diese Ebenen geschickt miteinander und macht deutlich, dass wissenschaftlicher Fortschritt in diesem Kontext niemals neutral ist.
Besonders eindrucksvoll ist die Erzählweise. Der Roman ist in Form von Berichten, Tagebucheinträgen und späteren Kommentaren aufgebaut, was ihm einen beinahe dokumentarischen Charakter verleiht. Diese distanzierte, sachliche Sprache verstärkt die Beklemmung der Handlung erheblich. Emotionen werden nicht offen ausgestellt, sondern ergeben sich aus dem, was zwischen den Zeilen steht – und genau darin liegt die große erzählerische Kraft des Buches.
Norton Perina ist eine Figur, die bewusst keine Sympathie erzeugt. Er ist brillant, ehrgeizig, selbstgerecht – und zutiefst unmoralisch. Die Enthüllung seiner sexuellen Gewalt gegenüber Kindern ist schockierend, wird jedoch nicht effekthascherisch dargestellt. Yanagihara zwingt ihre Leser*innen, sich mit einer der schwierigsten Fragen auseinanderzusetzen: Wie gehen wir mit einer Lebensleistung um, wenn sich das gefeierte Genie als Monster entpuppt? Der Roman verweigert eine klare Antwort und überlässt die moralische Bewertung konsequent dem Publikum.
Zentrale Themen wie Machtmissbrauch, koloniale Gewalt, wissenschaftliche Hybris und moralische Verantwortung ziehen sich durch den gesamten Text. Die Insel Ivu’ivu fungiert dabei nicht nur als exotischer Schauplatz, sondern als Symbol für all jene Orte und Kulturen, die im Namen des Fortschritts geopfert werden. Die Parallelen zwischen der Ausbeutung der Insel und Perinas persönlicher Tätergeschichte sind dabei erschreckend deutlich.
Das Volk der Bäume ist kein Buch, das man „gern“ liest. Es ist unbequem, stellenweise kaum auszuhalten und emotional herausfordernd. Gleichzeitig ist es literarisch präzise, klug konstruiert und von gnadenloser Konsequenz. Yanagihara zwingt ihre Leser*innen, die eigene moralische Komfortzone zu verlassen und sich mit Fragen auseinanderzusetzen, die keine einfachen Antworten zulassen.
Fazit:
Das Volk der Bäume ist ein verstörender, kompromissloser Roman über Genie und Schuld, über Fortschritt und Zerstörung, über Macht und Verantwortung. Hanya Yanagihara zeigt, dass große Erkenntnisse nicht automatisch mit moralischer Größe einhergehen – und dass manche Fragen uns auch nach der letzten Seite nicht mehr loslassen. Ein literarisch anspruchsvolles, zutiefst beunruhigendes Werk, das lange nachhallt.
- Kira Licht
Gold und Schatten
(383)Aktuelle Rezension von: AnnieHallLivia ist gerade erst nach Paris gezogen und fühlt sich fremd und verloren in der neuen Stadt – bis sie den geheimnisvollen Maél kennenlernt. Zwischen den beiden entsteht schnell eine besondere Verbindung, doch Maél bleibt rätselhaft und scheint etwas zu verbergen. Gleichzeitig bemerkt Livia, dass sie plötzlich Botschaften von Pflanzen und Bäumen hören kann, was sie zunächst an ihrem Verstand zweifeln lässt. Nach und nach wird jedoch klar, dass hinter all dem ein viel größeres Geheimnis steckt...
Gold und Schatten ist der Auftakt einer Urban-Fantasy-Dilogie, die griechische Mythologie und eine zarte Liebesgeschichte zu einem atmosphärischen Jugendroman verbindet.
Livia ist eine sympathische Protagonistin und LeserInnen können gut mit ihr mitfühlen, während sie versucht herauszufinden, was mit ihr geschieht. Allerdings wirkt sie für ihre 16 Jahre oftmals vergleichsweise jung und schutzbedürftig, etwas mehr Selbstvertrauen und Abenteuerlust hätten ihrer Figur gutgetan. Maél bleibt lange geheimnisvoll, was ihn durchaus interessant macht, insgesamt wirkt er jedoch zu nett und etwas kantenlos.
Paris wirkt geheimnisvoll, lebendig und gleichzeitig voller verborgener Geschichte. Vor allem die Szenen in den Katakomben erzeugen Spannung und eine leicht unheimliche Stimmung.
Der Schreibstil von Kira Licht ist angenehm und leicht zu lesen. Einige Entwicklungen wirken jedoch vorhersehbar und das Tempo ist stellenweise eher langsam. Zudem fehlt es an manchen Stellen, besonders bei der Mythologie und den Hintergründen, an Tiefe.
Insgesamt ist Gold und Schatten ein solider Auftakt mit einer interessanten Idee und einer stimmungsvollen Kulisse, der jedoch noch etwas mehr Spannung und Tiefe hätte vertragen können. Für junge LeserInnen von romantischer Urban Fantasy dennoch eine unterhaltsame Lektüre.
- Kira Licht
Ich bin dein Schicksal
(166)Aktuelle Rezension von: Lili-MarieMonster, die sich von der Angst der Menschen ernähren? Sowas gibt es doch gar nicht. Doch und mit den Monstern existiert eine zauberhafte Welt in denen es so viel zu entdecken gibt. Erin kennt es nicht anders. Sie sieht diese Wesen aus einer anderen Dimension schon seit sie denken kann. Sie findet sogar Freunde in ihnen und kommt einem von ihnen, Cal, sehr nahe. Bis dieser plötzlich verschwindet.
Der Schreibstil ist flüssig zu lesen und es gibt viele Erklärungen, die die Monster und die andere Dimension bildlich beschreiben. Allerdings waren es mir manchmal zu viele Erläuterungen und Erklärungen. Es gab immer wieder Wiederholungen und das hat es mir etwas mühsam gemacht am Ball zu bleiben. Sobald man diesen Punkte aber überwunden hat nimmt die Geschichte richtig an Fahrt auf.
Die Figuren sind gut beschrieben, allerdings hätte es für mich persönlich mehr emotional sein können. Erin hat Cal auch recht schnell verziehen, dass dieser spurlos verschwunden ist. Dafür gibt es zwar auch einen entschuldigenden Grund aber das Cal dort weitermachen wollte wo die beiden aufgehört haben, hat mich etwas gestört. Als hätte seine Abwesenheit nichts mit ihm angestellt.
Das Ende war wirklich fies und damit habe ich echt nicht gerechnet. Der zweite Band wird hoffentlich einige Fragen klären und weiterhin spannend bleiben.
- Aude Le Corff
Bäume reisen nachts
(197)Aktuelle Rezension von: Maza_e_KeqeManons Mutter ist vor 4 Monaten verschwunden, von einem Tag auf den anderen war sie einfach weg. Sie hinterließ ihrer Tochter und ihrem Ehemann Pierre Abschiedsbriefe und seitdem haben weder diese beiden noch die im selben Mehrfamilienhaus lebende Tante Sophie etwas von der jungen Frau gehört. Manon flüchtet sich ins Lesen, sitzt stundenlang unter der großen Birke im Hof und beginnt mit den Katzen und den Ameisen zu sprechen. Der 80-jährige Anatole, Lehrer für französische Literatur im Ruhestand, nimmt sich des Mädchens an. Unerwartet erhält die kleine, kaputte Familie eines Tages Briefe von Manons Mutter und die vier Menschen bilden eine ungewöhnliche Reisegesellschaft um sie zu suchen.
Anfangs etwas holprig fand ich glücklicherweise recht schnell in die Geschichte hinein, die abwechselnd aus den Perspektiven der Figuren erzählt wird. Besonders die lesebegeisterten Manon und Anatole habe ich sofort ins Herz geschlossen. Auch Sophie verbirgt eine ganz besondere Geschichte, die nach und nach ans Licht kommt und die mich sehr berührt hat.
Leider empfand ich das Ende als etwas "zu schnell" und dadurch auch irgendwie unglaubwürdig.
- Sylvain Neuvel
Giants - Sie sind erwacht
(106)Aktuelle Rezension von: dunkelbuchAls sie ein Kind war, stürzte Dr. Rose Franklin in ein Loch und landete auf einer riesigen Metallhand. Jahre später soll sie ein Team leiten, dass genau diese Hand untersucht, denn allem Anschein nach liegt diese schon seit Jahrtausenden vergraben auf unserer Erde. Gibt es noch mehr Teile davon und wer hat sie gebaut?
Giants ist ein sehr interessantes Buch, das in einer faszinierenden Form geschrieben wurde.
- Amie Kaufman
Aurora entflammt
(195)Aktuelle Rezension von: SchnudlAchtung Spoilergefahr, da Band 2 einer Trilogie ‼️
Nach dem unvorhersehbarem und bösem Ende, wollte ich natürlich wissen wie es weiter geht mit dem chaotischen Squad 312.
Es schließt auch direkt an Band 1 an, was ich sehr gut fand. Das Team ist nun auf der Flucht, denn sie sind in ein galaktisches Sperrgebiet eingedrungen und auf ihnen ist ein Kopfgeld ausgesetzt worden. Aurora muss ihre Fähigkeiten lernen, denn sonst werden alle sterben.
Es geht spannend und actionreich weiter. Wir begleiten wieder die verschiedenen Charaktere des Teams. Es wird aus jeder Perspektive berichtet und das mochte ich schon in Band 1.
Für mich bleibt es auch bei der Meinung vom ersten Band. Es ist humorvoll, spannend aber auch romantisch, auch wenn das manchmal doch recht in unpassenden Situationen passiert.
Das Erzähltempo ist hoch und es passiert dauernd was, deshalb muss man aufpassen, dass man zwischendurch nicht auch mal den Faden verliert. Aber es ist ein toller Plott und auch wirklich unvorhersehbar. Es macht richtig Spaß der Geschichte zu folgen.
Bin sehr gespannt, wie es im Finalband zugeht und ob nochmal ne Schippe draufgelegt wird.
Wer auf Sci Fi steht und auch Filme wie Guardians of the Galaxy mag, der muss die Reihe unbedingt lesen.
- Matt James
DARK ISLAND
(7)Aktuelle Rezension von: RuquasDie Idee hinter dem Bucher ist super und die Geschichte fängt auch unglaublich stark an.
Bis sie es plötzlich nicht mehr ist.
Die Vorstellung von Mack war noch super, und dann fingen die Beschreibungen an. Während man dem Autor evtl noch das lange beschreiben von Mack hätte verzeihen können, wurde es irgendwann einfach zu viel des Guten. Dann ging dieses ganze geflirte Los und das der starke Typ nach 1.5 Tagen plötzlich was für die Protagonistin empfand.... ja. Nein.
Ganz zu schweigen davon, das die Protagonistin quasi in jedem vierten Satz Lobeshymnen von sich vom Zaun bricht, anfängt zu schwärmen oder innerhalb von 30 Seiten das gleiche Erlebnis doppelt beschreibt und beim zweiten Mal natürlich direkt Flashbacks kriegt die der große starke Kerl zu spüren kriegt....
Die Geschichte hätte noch so toll sein können, die Umsetzung war leider grauenhaft genug, das ich nach 30% abbrechen musste. Der Stern ist definitiv nur für die Idee und den echt starken Anfang.
- Edgar Allan Poe
Die denkwürdigen Erlebnisse des Arthur Gordon Pym
(12)Aktuelle Rezension von: bookswithjacki3,5 Sterne. Zu diesem Werk lässt sich wirklich viel sagen! Es ist Poes einziger Roman, der m.M.n. einen sehr interessanten Aufbau hat und durch Vor- und Nachwort perfekt eingeleitet bzw. beendet wird. Es gibt Ausgaben mit passenden Zeichnungen, die man sich auf jeden Fall anschauen sollte. Ich mag seinen Schreibstil gerne, wobei ich seine Kurzgeschichten insgesamt gelungender finde. Der Anfang war für mich sehr spannend, auch wenn ich das Thema Seereisen nicht gerade ansprechend finde. Dann lässt die Spannnung jedoch stark nach, um zum Ende hin wieder an Fahrt aufzunehmen. Dass in älteren Werken oft Begrifflichkeiten verwendet werden, die nicht mehr zeitgemäß sind, muss ich glaube ich nicht erwähnen. Dennoch würde es mich freuen, wenn man vorab darauf hinweist, das gewisse Worte heute als rassistisch gelten - das einmal am Rande. Ich habe lange an diesem Buch gesessen, auch wenn es relativ kurz ist. Ich habe die Zeit benötigt, weil die Spannnung - wie gesagt - zwischendurch abflacht, aber auch, weil die Sprache natürlich nicht die Einfachste ist. Wenn man sich darauf einlässt, kann man aufjedenfall schöne Stunden mit dem Buch verbringen. Und einmal zum Horror-Faktor: Nicht ganz so schaurig wie seine anderen Geschichten, aber der Anfang hat es in sich: Auf engstem Raum eingeschlossen sein, ohne Gewissheit, je wieder herauszukommen, erinnert stark ans "lebendig begraben sein" und hat für mich einen großen Gruselfaktor!
- Manuel Andrack
Cache!
(5)Aktuelle Rezension von: HoldenHarald Schmidts Sidekicks Geocaching-Roman für ganz junge Leser, die Jugend möge sich angesprochen fühlen und Tablets und Playse mal beiseitelegen. Draußen finden halt doch die wahren Abenteuer statt! Clara und Victor werden von ihrer Mutter zum Verwandtschaftsbesuch "verdonnert", weil diese nach München auf einen Kongreß muß, Vater ist im Ausland und beobachtet Tiere zum Filmen. In der Eifel stoßen die beiden auf den Trendsport "Geocaching", so macht die gute alte Schnitzeljagd noch mehr Spaß, und Technik ist auch involviert! Für aufgeweckte Kids.
- Iny Lorentz
Die Saga von Vinland
(57)Aktuelle Rezension von: LeseabenteuerDer Roman spielt im Mittelalter. Eyvind überfällt den norwegischen König und entführt deren Tochter und andere Hifmitglieder. Er segelt mit ihnen zusammen nach Grönland und will dort eine neue Siedlung bauen. Jedoch ist er nicht auf die Ureinwohner gefasst gewesen.
Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Ich habe einiges über die Zeit gelernt, vorallem über das Leben der Menschen. Das wurde gut dargestellt. Allerdings blieben die Charaktere für mich ein bisschen blass. Ich hätte mir noch ein bisschen mehr Spannung gewünscht. Gut haben mir aber auch die starken weiblichen Protagonisten gefallen.
Trotz allem ein lesenswerter historischer Roman.
- Valentin Sylvant
Ich und meine Ukulele rund um die Welt
(1)Aktuelle Rezension von: Pimpy2502In seinem Buch „Ich und meine Ukulele rund um die Welt: In zehn Monaten durch zwölf Länder und eine ganze Persönlichkeit“ schreibt Valentin Sylvant von seinem ganz besonderen Erlebnis. 2014 beschließt er zu einem großen Abenteuer aufzubrechen und zehn Monate allein durch die Welt zu ziehen. Er nimmt den Leser mit auf eine spannende Reise in zwölf Länder. Das Buch ist tageweise im Tagebuchstil aufgebaut und somit ist es, als sei man selbst dabei gewesen. Ich finde immer wieder beachtlich, wenn jemand den Mut aufbringt und alleine auf solch eine große Reise geht. So manches Mal war ich froh, zu Hause auf dem Sofa zu sitzen und nicht mit Valentin tauschen zu müssen. Seine Reiseroute über Kanada, Hawaii, Neuseeland, Inseln im Pazifik, Süd- und Mittelamerika war sehr beeindruckend und man konnte sich ein gutes Bild von Land und Leute machen. Ich war fast schon etwas wehmütig, als die Reise vorbei war. Mir hat das Lesen dieses kurzweiligen Buchs viel Freude gemacht und ich kann es nur empfehlen.
- Susanne Markgraf
Die Goldatmerin
(24)Aktuelle Rezension von: Lesemama1970Ich habe dieses Buch in zwei Tagen durchgelesen.
Trotz des schwierigen Themas zieht einen die Geschichte recht schnell in seinen Bann.
Es ist schlimm genug was Susanne Markgraf erleiden musste, darum meine Hochachtung das Sie den Mut zu diesem Buch hatte.
Ich finde es ein wichtiges Thema das nicht verschwiegen werden sollte.
Meiner Meinung nach macht dieses Buch vielen betroffenen Hoffnung auf Besserung.
Wenn man an sich arbeitet und nicht aufgibt erreicht man sehr viel.
Ich werde dieses Buch auf jeden Fall weiter empfehlen.
Weiterhin alles Gute für Susanne Markgraf - Bertolt Brecht
Leben des Galilei
(589)Aktuelle Rezension von: Karla_die_FreieDas Leben des Galilei wurde sehr interessant geschrieben. Das Buch habe ich in der Schule gelesen und es war auf gar keinen Fall langweilig.
- Anita Ganeri
Bis ans Ende der Welt
(4)Aktuelle Rezension von: GwhynwhyfarWir leben in einer Zeit, in der es eigentlich keinen neuen Fleck auf dieser Welt zu entdecken gibt. Jeder kann für sich selbst Neues entdecken – aber nichts, das für den Rest der Welt noch unbekannt ist. Die Abenteurer aus diesem Buch lebten in einer Zeit vor uns, als es noch viel zu entdecken gab. Mutige Entdecker*innen erforschten unsere Erde, entdeckten neue Seewege, neue Länder: Hanno der Seefahrer, Zheng He, Marco Polo, Ibn Battuta, Zheng He, Christopher Columbus, Vasco de Gama, Ferdinand Magellan, Hernàn Cortés, James Cook, Lewis und Clark, David Livingstone, Mary Kingsley, Robert E. Peary, Roald Amundsen, Ernest Shackleton, Amelia Earhart, Norgay und Hillary, Neil Armstrong, Ellen MacArthur.
Zunächst erklärt dieses Kindersachbuch warum diese mutigen Menschen sich auf unbequeme und gefährliche Reisen begaben: Erkundung und Entdeckung, Handel, Wissenschaft, Schatzsuche, Religion und schlicht Abenteuer. Danach erfolgt eine kurze Erklärung zu den Karten im Buch. Da dies Sachbuch in Zeitfolge aufgebaut ist, beginnt es mit Hanno der Seefahrer, um 500 v. Chr. Er fuhr vom damals mächtigen Karthago mit 60 Schiffen los, um die Westküste von Afrika zu entdecken, neue Kolonien zu erschließen. Am Anfang ließ er alle paar Tage Siedler von Bord gehen (die so das heutige Marokko gründeten), er kam bis zum heutigen Gabun. Pro Doppelseite wird ein Abenteurer , berühmte, wie Marco Polo oder James Cook, aber auch eher unbekannte wie Ibn Battuta, Hernàn Cortés oder Mary Kingsley. Es wird kurz erklärt, welche Intension die Person hatte, was sie antrieb, welche Wege sie nahm und welche Erkenntnisse sie durch die Reise gewann. Die Texte sind kurz und prägnant, die einzelnen Absätze über die jeweilige Doppelseite verteilt. Kleine Illustrationen und jeweils eine Karte illustrieren die Information. Links oben befindet sich je das Portrait des*r Entdecker*in. Ein interessantes Kindersachbuch über die Entdecker dieser Welt, spannend und informativ. Der Verlag empfiehlt das Buch ab 8 Jahren, eine Angabe, die ich teile – ein Buch zum Selbstlesen, zusammen lesen – eins das anregt, über die ein oder andere Person mehr erfahren zu wollen.
Anita Ganeri arbeitete viele Jahre als Lektorin, bevor sie Autorin wurde. Bis heute hat sie schon über 300 Bücher geschrieben, darunter die preisgekrönte Reihe „Horrible Geography“. Sie lebt mit ihrer Familie in West Yorkshire in England. Sie wäre auch gern eine Entdeckerin geworden und hat immer einen gepackten Koffer zuhause stehen.
Michael Mullan ist Illustrator und lebt in Vermont, USA. Er verfügt über eine langjährige Erfahrung als Illustrator für Verlage und Werbekampagnen. Seine Arbeiten bringen seine Begeisterung für Druckgrafiken und Designtrends ebenso zum Ausdruck wie seine Wertschätzung für Schlichtheit und traditionelle Folk Art.
- Robert J. Mrazek
Eisiges Runengrab
(23)Aktuelle Rezension von: ZahirahBei einer Expedition in Grönlands Gletschereis werden in einer Grabhöhle 9 Wikingermumien und eine mysteriöse Runentafel gefunden. Doch die Freude darüber hält nicht lange an. Das Camp wird überfallen. Bis auf Lexy Vaughan, eine Runenexpertin, und Steven Macaulay, Pilot, überlebt keiner. Durch den Fund sind sie in den Fokus eines Geheimbundes geraten, der vor nichts zurückschreckt. Nun heißt es für die 2 Überlebenden sich selbst und ihren Fund in Sicherheit zu bringen.
Die Grundidee des Thrillers ist nicht wirklich neu, aber er ist durchaus interessant zu lesen. Auf ihrer Flucht finden die beiden Hauptprotagonisten dann auch immer wieder Verbündete und eine kleine Liebesaffäre wird auch noch erzählt bis es zu einem versöhnlichen Ende kommt. Alles in allem ein Buch für kalte Wintertage und einem schönen heißen Tee – bei soviel Gletschereis. Die Geschichte konnte mich durchaus fesseln.























