Bücher mit dem Tag "ente"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "ente" gekennzeichnet haben.

64 Bücher

  1. Cover des Buches Die Chemie des Todes (ISBN: 9783499256462)
    Simon Beckett

    Die Chemie des Todes

     (7.195)
    Aktuelle Rezension von: Lauras_bunte_buecherregal

    Der Schreibstil des Autors ist flüssig zu lesen/hören und sehr fesselnd. Durch die Beschreibungen im Buch konnte ich mir das Setting gut vorstellen. Der Spannungsbogen ist toll. Er steigt und fällt immer mal wieder abwechselnd und Richtung Ende gibt es viele Wendungen und Überraschungen. Für mich ist es immer was positives, wenn ein Buch mich auf eine falsche Fährte führen kann und ich wusste wirklich bis zum Ende nicht, wer der Täter*in ist. Ich habe erst danach rausgefunden, dass es sich hierbei um Band eins einer Reihe handelt und ich werde mir definitiv die nächsten Bände besorgen. 


    David Hunter ist ein toller Protagonist. Seine Entwicklung im Buch ist faszinierend. Die weiteren Charaktere bieten einiges an Rätsel raten und stiften auch etwas Verwirrung.


    Insgesamt eine tolle Geschichte. Ich gebe dem Buch 5 von 5 Sterne. 

  2. Cover des Buches Still Missing – Kein Entkommen (ISBN: 9783596512447)
    Chevy Stevens

    Still Missing – Kein Entkommen

     (775)
    Aktuelle Rezension von: Monic

    Ich find das Buch leider sehr langweilig, es hat mich nicht gepackt. Habe es dann abgebrochen. 

  3. Cover des Buches Mister Romance (ISBN: 9783736308107)
    Leisa Rayven

    Mister Romance

     (204)
    Aktuelle Rezension von: _Dark_Rose_

    Achtung: Band 1 einer Reihe aber in sich abgeschlossen!

     

     

    Eden will endlich eine richtige Reporterin sein, aber ihr Chef hasst sie und gibt ihr einfach keine Chance. Dann stößt sie dank ihrer Schwester auf Mister Romance, einen Mann, der mit Frauen für Geld ausgeht. Sie recherchiert und stellt tatsächlich Kontakt her, allerdings hat Max, wie er sich nennt, kein Interesse daran, seine Anonymität aufzugeben. Schließlich machen sie einen Deal: Eden wird drei Dates mit Max haben, wenn sie Gefühle für ihn entwickelt, wird sie die Story fallen lassen, wenn nicht, gibt er ihr das Interview.

     

     

    Ich muss ehrlich sagen, dass ich mit dem Buch ¾ der Handlung meine Probleme hatte. Das lag unter anderem an Max und seinen Rollen, die er bei den Dates einnimmt. Es ist toll, was er seinen Kundinnen gibt, wie er ihr Selbstbewusstsein dadurch stärkt, aber ich kann ihm dadurch nicht vertrauen. Was von dem was er tut oder sagt ist echt? 

     

    Eden ist sehr zynisch. Sie glaubt nicht an die Liebe oder an Happy Ends. Warum das so ist, hat ziemlich traurige Gründe und da wollte ich wirklich für sie in den Krieg ziehen! Aber man erfährt es erst sehr spät.

    Ich hatte meine Probleme mit ihr. Einerseits konnte ich ihre Gründe sehr gut verstehen, aber andererseits mag ich dieses „unter Druck setzen“ von Reportern nicht. Eden begegnet Max lange mit Vorurteilen und Misstrauen – was schon verständlich ist, aber mir war es teilweise zu übertrieben.

     

    Max hat ebenfalls einen Grund für sein Verhalten – ebenfalls ein ziemlich trauriger. Es ist einerseits wirklich toll, was er den Frauen gibt, aber manche seiner Äußerungen haben mich auch an ihm zweifeln lassen, wie die, dass sich seine Kundinnen in der Regel in ihn verlieben. Ich finde das schon auch irgendwie bedenklich. Er spielt ja immer nur eine Rolle, aber wenn sich die Frauen verlieben, werden sie dann nicht auch verletzt?

    Ich fand es so mies, dass er Eden in einer Rolle zum ersten Mal begegnet ist und wie er das gemacht hat. Da konnte ich ihn für ein paar Seiten überhaupt nicht leiden.

     

     

    Fazit: ¾ des Buches hatte ich meine Probleme. Ich habe mich einfach schwergetan mit Edens Reporter-Ich und Max vielen Rollen. Sie waren mir nicht wirklich unsympathisch, aber erst im letzten Viertel wurden sie mir richtig sympathisch. Ihre jeweilige Vorgeschichte verleiht der Geschichte deutlich mehr Tiefe und erst dann entfaltet sie ihr wahres Potenzial.

     

    Von mir bekommt das Buch wegen des letzten Viertels, das mir deutlich besser gefallen hat, als die übrigen, 3 Sterne.

  4. Cover des Buches Die Welle (ISBN: 9783473544042)
    Morton Rhue

    Die Welle

     (2.280)
    Aktuelle Rezension von: louisa_bck26

    Ich musste das Buch im Rahmen des Deutschunterrichtes lesen und es hat mir sogar echt gut gefallen. Ich habe nicht mal 24 Stunden gebraucht, um es durchzulesen, da es so schön geschrieben wurde. 

    Ich hatte mir etwas mehr vorgestellt, aber da es auf einer wahren Begebenheit beruht, wären hier die dramatischen, ausgedachten Details etwas unangebracht. 

  5. Cover des Buches Resturlaub (ISBN: 9783596512409)
    Tommy Jaud

    Resturlaub

     (1.064)
    Aktuelle Rezension von: Obst4

    „Pitschi“ bekommt Panik als alle Kumpels nach und nach heiraten und seine „Bine“ nun auch Nägel mit Köpfen machen möchte und schon vom Nachwuchs spricht. Am Flughafen, kurz vor dem Urlaub mit Bine und seinen Freunden, bekommt Pitschi so Panik das er einen Überfall vortäuscht und die anderen ohne ihn abfliegen, stattdessen haut er kurzerhand ab nach Argentinien ... dort erlebt er kurioses, nachdenkliches und lehrreiches....

    Super lustiger Urlaubsroman

    Lediglich das Ende war etwas überzogen

  6. Cover des Buches About a Boy (ISBN: 9783462043075)
    Nick Hornby

    About a Boy

     (695)
    Aktuelle Rezension von: Brot
    .
  7. Cover des Buches Hinter den drei Kiefern (ISBN: 9783311120025)
    Louise Penny

    Hinter den drei Kiefern

     (34)
    Aktuelle Rezension von: june_london

    Inhalt: Armand Gamache, der Polizeichef von Quebec, steht vor Gericht. Er muss sein Vorgehen in einem Monate zurückliegenden Fall rechtfertigen. Am Morgen nach Halloween tauchte eine schwarz verhüllte Gestalt auf dem Dorfplatz in Three Pines auf. Sie spricht nicht, bewegt sich nicht, ist einfach nur da. Zunächst halten die Bewohner sie für einen makaberen Scherz, doch mit der Zeit heizt sich die Stimmung immer weiter auf. Und dann gibt es den ersten Toten. 

    Eindruck: Erst später habe ich erfahren, dass es sich um den 13. Band einer Reihe handelt. Das hat mich wirklich überrascht, denn ich habe mich gut in der Geschichte zurecht gefunden. Es gab zwar immer wieder Momente, in denen ich gespürt habe, dass ich manches nicht weiß, doch ich habe genug erfahren, um mich mit den Charakteren anzufreunden. 

    Das Dorf Three Pines ist wirklich niedlich. Es gibt ein Büchercafe, eine kleine Bäckerei, eine Kirche und eine seltsame Alte, die gefühlt schon seit hundert Jahren in dem Ort wohnt. Eben ein richtig kleines Nest. Leider ist es fiktiv, sonst wäre ich dort wirklich gerne mal hingereist. Die Beschreibungen der Landschaft und der Atmosphäre sind traumhaft.

    Die Charaktere sind sehr unterschiedlich. Es hat mir gut gefallen, dass der Polizeichef nicht die einzige Hauptfigur war und alle anderen Charaktere kaum zur Geltung kamen. Stattdessen hatte jeder Charakter eine (mehr oder weniger tragende) Rolle in dem ganzen Geschehen. Von der neuen Bäckerin bis hin zu der schrulligen Dorfältesten.  

    Was mich besonders an dem Buch gereizt hat ist der Aufbau. Die Handlung beginnt in einem Gerichtssaal. Der Polizeichef muss sein Vorgehen in einem Fall rechtfertigen, der Monate zurück liegt. Der angebliche Schuldige befindet sich auch im Raum, doch es wird nicht genug verraten, um zu erraten wer es ist. Ich habe gegrübelt und Vermutungen angestellt, aber drauf gekommen bin ich erst am Ende des Buches bzw. dann kam sowieso die Auflösung. Und ich lag mit meinen Theorien weit daneben... XD

    Ein toller Krimi für alle, die sich nicht nur für den Fall interessieren, sondern auch für die Menschen dahinter und den Handlungsort (das Land/die Stadt).

    Eine klare Leseempfehlung, auch wenn man noch keinen anderen Teil der Reihe kennt! 


  8. Cover des Buches Im Kühlfach nebenan (ISBN: 9783423211857)
    Jutta Profijt

    Im Kühlfach nebenan

     (126)
    Aktuelle Rezension von: Sato

    Pascha, der Geist eines Autoknackers, hat es nicht "ins Licht" geschafft und schwirrt weiter auf Erden herum. Nur einer kann ihn hören - der etwas spießige Rechtsmediziner Martin Gänsewein, welcher sich gerade von seinem ersten "Ermittlungseinsatz" mit Pascha erholt. Da ihn dies fast das Leben gekostet hatte, verbringt er jetzt viel Zeit mit technischen Basteleien zur Geisterabwehr. Pascha hat jedoch eine neue Bekannte, den Geist der Nonne Marlene, welche kürzlich bei einem Brand im Kloster starb. Für Pascha ist alles klar - das war ein Anschlag und der muss aufgeklärt werden - ob Martin will oder nicht.

    Und so startet das ungleiche Trio, verstärkt durch Martins Freundin Birgit und Freund Gregor von der Kripo, in ein neues Abenteuer.

    Wie schon im ersten Teil steckt jede Menge Komik in der Geschichte, allein Paschas Sprache bringt einen immer wieder zum Lachen. Und auch der Fall hat seine Spannung und birgt die ein oder andere Überraschung. Somit gelang es Jutta Profijt wieder ein kurzweiliges und amüsantes Lesevergnügen zu schreiben, welches auch schon die Vorfreude auf den nächsten Teil der Reihe weckt.

  9. Cover des Buches Entenblues (ISBN: 9783453417694)
    Thomas Krüger

    Entenblues

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Sato

    Nachdem Erwin Düsedieker seinen ersten Fall gelöst hat, könnte das Leben mit Ente Lothar und dessen Freundin Lisbeth so schön sein. Lange Märsche über die Felder, ausgedehnte Wannenbäder und viel Lesezeit in der Wintergartenbibliothek - könnte, ist es aber nicht. Erst gab es Gerüchte, Erwin hätte viel Geld beiseite geschafft, dann liegt plötzlich eine Leiche in seinem Teich und Erwin gerät unter Verdacht, aber als auch noch Lothar und Lisbeth gekidnappt werden und ein zweiter Todesfall ihn in Bedrängnis bringt, wird es höchste Zeit für Erwin die Gummistiefel und den Parka anzuziehen, die alte Polizeimütze aufzusetzen und die Ermittlungen selbst in die Hand zu nehmen. Mit Unterstützung seiner Freunde Arno und Lina kämpft Erwin sich durch einen verworrenen Fall von Steuerhinterziehung, Mord und Zwangsprostitution. In häufigen Rückblenden erfährt man auch einiges aus Erwins Kindheit und Jugend, die Enten und die liebevoll beschriebenen schrägen Charaktere bringen wieder viel Humor in die Handlung, welche bis zum Schluss spannend und überraschend bleibt.

    Eine gelungene Fortsetzung der Reihe, man sollte zum besseren Verständnis aber schon den 1. Teil gelesen haben.

  10. Cover des Buches About a Boy (ISBN: 9780140293456)
    Nick Hornby

    About a Boy

     (362)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus

    Zum Inhalt:

    Kinder sind so ungefähr das letzte, was sich Will Freeman, 36 Jahre alt und überzeugter Single, wünscht. Er lebt gut und faul von den Tantiemen eines Weihnachtslieds, das sein Vater 1938 komponiert hat. Seine Tage verbringt er mit Nichtstun, und an den Abenden bemüht er sich zur Zerstreuung um junge, alleinerziehende, gutaussehende Mütter.Marcus hat mit seinen zwölf Jahren ganz andere Probleme. Seine Eltern sind getrennt, und seine Mutter hat die beängstigende Neigung, ständig in Tränen auszubrechen. In der Schule ist Marcus nicht zuletzt wegen seiner Kleidung, seines Haarschnitts und seines Musikgeschmacks ein Außenseiter. Zum Glück bringt ihn das Schicksal mit Will zusammen. Und was das Schicksal einem schenkt, das lässt man so schnell nicht wieder los…Nick Hornbys erfolgreichster Roman wurde verfilmt mit Hugh Grant, Toni Colette und Rachel Weisz. Der Film wurde – wie das Buch – ein riesiger Erfolg.


    Will hat alles, was er braucht, zumindest denkt er das. Er ruht sich auf einem Weihnachtslied aus, das sein Vater einst schrieb, welches er jedoch selbst nicht mehr hören kann und das ihn regelmäßig aus der Haut fahren lässt. Trotzdem lebt er in Saus und Braus und um sich Zerstreuung zu holen, trifft er sich oft mit allein stehenden Frauen, die er aber immer wieder schnell vor die Tür setzt, wenn sie ihm überdrüssig werden. Als ihm eines Tages Marcus in die Arme läuft, kommt dieser wie gerufen. Marcus ist zwölf Jahre und sehr unbeliebt an der Schule. Nicht nur, dass er das Gespött der ganzen Schule zu sein scheint, weil er anders ist, sich anders kleidet und sein Haarschnitt eben nicht cool ist. Auch seine verträumte Art und sein Musikgeschmack lässt ihn immer wieder zum Mobbingopfer werden. Hinzu kommt, dass er mit seine flippigen Mutter allein wohnt und diese seit einiger Zeit immer wieder in Tränen ausbricht. Als Marcus und Will sich begegnen kommt es zu einem Deal zwischen den beiden. Marcus darf bei Will abhängen und Marcus ist für Will das "Kind", als er sich in einer Sache mit einer alleinerziehenden Mutter verrennt, die ihn auch prompt mit zu einem Treffen einer Selbsthilfegruppe mitnimmt. Als Marcus Mutter versucht sich selbst umzubringen, ist es an Will, die Sache für Marcus zu regeln und ihn aufzufangen. Und dabei wackelt sein Lügengerüst ganz gewaltig.


    Ich habe das Buch auf Englisch und auf Deutsch gelesen und muss sagen, dass es mir in beiden Sprachen Spaß gemacht hat, wobei die englischen Witze noch besser rüber gekommen sind, als in der deutschen Version. Mein persönliches Highlight in dem Buch ist die Begegnung zwischen Will und Marcus sowie die Stelle, als Marcus die arme Ente mit einem ganzen Laib Brot zur Strecke bringt, als sie im Park unterwegs sind. Die Geschichte um Marcus ist wirklich herzallerliebst. Seine Öko-Mutter hat den armen kleinen Kerl so verschroben erzogen, dass er immer wieder als Mobbingopfer endet. Er hat gar keine Chance wirklich aus der ganzen Sache auszubrechen. Selbst als Will ihm coole Schuhe kauft, damit er mitreden kann, endet das Ganze in einem Fiasko. Denn die Schuhe werden geklaut und Marcus läuft im strömenden Regen barfuß nach Hause, was natürlich im Effekt eine heiden Diskussion mit sich führt. Auch zum Weihnachtsfest, dem Will beiwohnen darf, muss der Leser schmunzeln. Die Mutter und der Vater, beide Ökos, der Vater mit seiner neuen Freundin zu Besuch und Marcus bekommt Socken geschenkt, alle freuen sich. Friede, Freude, Eierkuchen  - Klischee erfüllt. Und dann ist da noch der Schulwettbewerb, bei dem Marcus gegen seinen Schulrivalen antreten will, musikalisch, singend, obwohl er das gar nicht wirklich kann. Es war herzallerliebst zu lesen, wie Will die Situation rettet.


    Empfehlen möchte ich das Buch allen, die etwas für zwischendurch suchen. Es ist für diejenigen, die humorvoll, aber auch dramatisch lesen möchten. Es geht um Menschen und zwischenmenschliche Beziehungen. Es ist kein großes Liebesdrama, es ist kein Abenteuer, sondern das pure Leben. Ich fands klasse.


    Idee: 5/5

    Emotionen: 5/5

    Logik: 5/5

    Humor: 5/5



    Gesamt: 5/5



    • Taschenbuch: 288 Seiten
    • Verlag: Penguin (2. Januar 2014)
    • Sprache: Englisch
    • ISBN-10: 0241969875
    • ISBN-13: 978-0241969878
    • Größe und/oder Gewicht: 11,1 x 1,8 x 18,1 cm
  11. Cover des Buches Erwin, Mord & Ente (ISBN: 9783453411524)
    Thomas Krüger

    Erwin, Mord & Ente

     (46)
    Aktuelle Rezension von: Sato

    In einem fiktiven Dorf mitten in Ostwestfahlen lebt Erwin mit seiner treuen Laufente Lothar in der längst geschlossenen Polizeiwache. Gerne läuft Erwin mit der alten Polizeimütze seines Vaters auf dem Kopf und Lothar an seiner Seite über die Äcker. Im Dorf gilt der Sohn des ehemaligen Dorfpolizisten als geistig zurückgeblieben und menschenscheu – ein Image welches Erwin aufrecht erhält und das ihn schützt vor allzu neugierigen Mitmenschen die ihn so unterschätzen. Nur Anni, die den Tante Emma Laden des Dorfes führt und Arno, ein trinkender Tagelöhner, sind was enger mit Erwin.

    Das im Wintergarten von Erwins geerbten Haus eine pompöse Badewanne inmitten einer Bibliothek steht weiß niemand und das Erwin, der sich nur zu Fuß fortbewegt und dem Handys und Computer fremd sind, dank seiner Bücher eine Menge Wisser gespeichert hat würde eh niemand glauben.

    Das Leben geht seinen idyllischen Gang, bis eines Tages auf einem Acker alte, menschliche Knochen gefunden werden. Schnell wird der Fall abgeschlossen, es soll sich um Opfer einer Weltkriegsbombe handeln – nur Erwin hat Probleme das so einfach hinzunehmen. Als er Anni dazu befragt gerät diese außer sich und ist kurz darauf auch tot, das Herz – angeblich.

    Jetzt ist Erwin Neugier erst recht geweckt und auf seine langsame, Umwege benutzende Art macht er sich an die Ermittlungen.

    Thomas Krüger schreibt die Geschichte aus Erwins Sicht und das macht sie langsam, schwerfällig, manchmal konfus aber immer stur dem Ziel entgegen. Eingebettet in eine fiktive Gegend voller schräger Originale, garniert mit sehr einfachen, kargen Dialogen und herrlichen Beschreibungen (z.B. die Innenansicht der Dorfkneipe) bekommt der Leser Ostwestfalen pur geboten.

    Trotz des trockenen Humors hat die Geschichte auch Tiefgang und die dunklen Geheimnisse einiger Dorfbewohner lassen nicht nur Erwin erschaudern.

    Ein Buch auf das man sich einlassen muss, nicht so flüssig geschrieben – aber dafür authentisch und spannend bis zum Schluss. Ich freue mich auf die Fortsetzung.

  12. Cover des Buches Weihnachten mit der Maus (ISBN: 9783965841543)
    ZS Team

    Weihnachten mit der Maus

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Leselauschen

    Wer kennt sie nicht, die beliebte Sendung mit der Maus mit der Ente und dem Elefanten?

    Der ZS Verlag hat nun  ein besonderes Weihnachtsbuch mit der Maus herausgebracht. Immerhin gibt es sie schon seit 50 Jahren.

    "Weihnachten mit der Maus" führt die Leser*innen durch die Advents- und Weihnachtszeit mit viel Wissen und krestiven Ideen.

    Gleich zu Anfang gibt es eine Übersicht, was im Buch alles zu finden ist und eine Erklärung der Abkürzungen bei den Rezepten. Diese sind zwar leicht umsetzbar und gut verständlich geschrieben, aber mir fehlten hier und da doch wichtige Hinweise bezüglich der Unterstützung seitens der Eltern. 

    Generell werden die Kinder im Buch direkt angesprochen. Die kreativen Ideen sind zauberhaft, wenn auch nicht immer ganz so umweltfreundlich . Da hätte ich mir Alternativen gewünscht. Dennoch ist für jeden etwas dabei von Malen, Wunschzettel schreiben bis Schneemänner basteln. Der Fantasie sind hier eh keine Grenzen gesetzt. 

    Besonders gut gefallen haben mir die sachlichen Informationen, die im typischen "Mausstil" geschrieben sind - eben so, wie wir es vom Erzähler der Sendung mit der Maus kennen. Das hat natürlich einen tollen Leseeffekt. 

    Zu jedem weihnachtlichen Projekt gibt es schöne Fotos, auf denen die Maus, der Elefant oder die Ente zu sehen sind.  Auch alle Drei sieht man immer wieder. Sie geben dem Buch das gewisse Etwas.

    Das weihnachtliche Cover mit den Dreien ist bunt gestaltet und weckt die Neugierde.

    "Weihnachten mit der Maus" ist ein Buch für die ganze Familie, dass die Adventszeit bereichern und die Zeit bis Weihnachten sicherlich versüßen kann.


  13. Cover des Buches Würdest du bitte endlich still sein, bitte (ISBN: 9783596903900)
    Raymond Carver

    Würdest du bitte endlich still sein, bitte

     (43)
    Aktuelle Rezension von: The iron butterfly

    22 Erzählungen des amerikanischen Schriftstellers Raymond Carver, die nachhaltig unterstrichen durch die Einleitung seines Freundes und Kollegen Richard Ford ihre Wirkung entfalten. Carver, der selbst viele Höhen und Tiefen in seinem Leben erlebte, erzählt still, jedoch mit einem scharfen Kennerblick. Seine Erzählungen sind Ausschnitte aus dem Leben, seine Protagonisten nicht nur Verlierer oder Gestrandete, sondern auch einfach nur Menschen, ganz schlichte, normale Menschen, wie man sie überall antreffen kann, auch im eigenen Spiegelbild.

    So zum Beispiel Bill und Arlene Miller in der Erzählung „Nachbarn“. Bill, Buchhalter und Arlene, Sekretärin sind ein glückliches Paar und doch fühlen sie sich vom Leben übergangen. Ganz besonders deutlich wird ihnen dies, als sie wieder einmal für die Stones von nebenan Wohnung und Katze versorgen, während die beiden auf einer Reise unterwegs sind. Die Nachbarwohnung zieht beide in ihren Bann, auch wenn dort nur die Alltäglichkeit zu finden ist, so scheinen Bill und Arlene sich regelrecht danach zu verzehren zwischen Socken und Bettwäsche den Schlüssel für ein erfüllteres Leben zu finden.

    Oder der Lehrer Ralph Wyman in der Erzählung „Würdest du bitte endlich still sein, bitte!“, der als junger Student noch unstet seinen Weg suchte und diesen nach dem Zusammentreffen mit der schönen Marian Ross gefunden hatte. Nach Jahren des Glücks wächst eine kleine Familie zusammen und doch schwelt in Ralph eine Glut, die er nicht beherrschen kann. Seine Ahnung, dass Marian ihn zwei oder drei Jahre zuvor auf einer Party mit Mitchell Anderson betrogen hat, ist schon lange nicht mehr nur eine Ahnung. Als beide sich über den damaligen Abend unterhalten stürzt Ralph in ein tiefes emotionales Loch, alles scheint über ihm zusammenzubrechen.

    Carver lässt den Leser innehalten. Danach schüttelst du das Leben der anderen entweder befreit von dir ab und kehrst in dein Idyll zurück oder du verzweifelst an deiner eigenen Kleinbürgerlichkeit und den Barrieren, die dich beschränken.

  14. Cover des Buches Alicia jagt eine Mandarinente (ISBN: 9783423261937)
    Angelika Jodl

    Alicia jagt eine Mandarinente

     (6)
    Aktuelle Rezension von: twentytwo
    Auch wenn sie nach dem Tod von Gregor völlig durch den Wind sind, beschließen Alicia, Theo und Tiziana die gemeinsam geplante Reise nach China anzutreten. Dort angekommen, konfrontiert mit einer für sie völlig fremden Kultur, zeigt sich schnell wie wenig sie eigentlich gemeinsam haben. Obwohl sie mit allen Mitteln versuchen die Reise wie geplant durchzuziehen, gerät ihre Beziehung nach und nach in eine Schieflage, aus der es keinen Ausweg zu geben scheint …

    Fazit
    Eine verrückte Reise ins Land der Mitte, die sich trotz ihren turbulent, chaotischen Szenen zu lange hinzieht.
  15. Cover des Buches Ich dachte, ich wär ein Panther (ISBN: 9783492300278)
    Paola Mastrocola

    Ich dachte, ich wär ein Panther

     (94)
    Aktuelle Rezension von: steffi_badnase

    Habe die Reise der kleinen Ente schon einige Male gelesen und sie begeistert mich jedesmal aufs neue. 

    Ich empfinde den Schreibstil sehr angenehm und liebe es wie Paola Mastrocola die verschiedenen Umgebungen und Begegnungen der kleinen Ente beschreibt. 

    Am meisten gelitten habe ich als ihr Enterich sich als Weiberheld herausstellt und dieses sich gefangen fühlen... 

    Mein persönliches Highlight ist die Hochzeit am Schluss einfach wunderbar. Sein fehlendes Puzzelteil zu finden und umgeben von Freunden zu sein, die keinen Wert auf dein Äußeres legen. Sondern dich um deiner inneren Werte schätzen und für dich da sind. 


    Freue mich schon auf das lesen von Band 2 wenn es um die Selbstliebe der kleinen Ente geht. 

  16. Cover des Buches Alice im Wunderland (ISBN: 9783791500171)
    Lewis Carroll

    Alice im Wunderland

     (1.165)
    Aktuelle Rezension von: Janosh

    Der Zufall wollte es, dass mir vor nicht langer Zeit ein Uralt-Exemplar des als Klassiker hochgerühmten, von „The Guardian“ 2007 in die Liste der 1000 Bücher, die jeder gelesen haben muss, aufgenommenen Werkes von Lewis Carroll, „Alice's Adventures in Wonderland“ in die Hände fiel. Eine wohlmeinende Verwandte teilte in längst vergangenen Zeiten „The Guardian's“ Meinung und pries das Werk in so übertrieben hohen Tönen an, dass mir das bereits in jungen Jahren suspekt war und ich stets nur halbherzige Versuche gemacht hatte, mich mit der Geschichte, die offensichtlich die halbe Welt in Entzücken versetzt, anzufreunden. Tatsächlich gelang es mir wohl auch, mich durchzuquälen, vielleicht auch habe ich kurz vor Schluss verwirrt und verängstigt aufgegeben, von Träumen geplagt, in denen mich die Cheshire-Katze drohend angrinste, die Herzogin mir auf den Leib rückte, der verrückte Hutmacher mir scheußliche Angst einflößte, getoppt nur von der unheimlichen Herzkönigin, die auch meinen Kopf abgeschlagen haben wollte.

    Nein, die Geschichte um das möglicherweise bekannteste Mädchen der Weltliteratur drang ganz und gar nicht zu mir durch, ich fand sie schon immer albtraumhaft bedrohlich, und so ist es mir bis vor kurzem auch gelungen, mich sämtlichen Wunderland-Adaptionen zu entziehen, die mutmaßlich bekannter sind als die Romanvorlage selbst, die, seien wir realistisch, nicht lesbar ist für das Zielalter von sieben Jahren.

    1865 wurde das Buch erstveröffentlicht und der Autor Lewis Carroll, der mit bürgerlichem Namen Charles Lutwidge Dodgson hieß und ein recht eigenartiger Zeitgenosse gewesen sein muss, ein Gewächs Oxfords, Mathematiktutor, Diakon und ein – so sagt man – begabter Photograph, soll darin bekannte Zeitgenossen karikiert und die britische Gesellschaft seiner Epoche sarkastisch persifliert haben. Mag wohl sein – doch welches Kind, damals genauso wenig wie heute, versteht das schon? Überhaupt – welches Kind versteht Sarkasmus? Wer versteht den ganzen Unsinn, den Dodgson/Carroll seine Protagonistin erleben lässt in einem im Eiltempo erfolgenden Gang durch das sogenannte Wunderland, in dem sich Wesen tummeln, die ungehobelt, schlecht gelaunt, frech und schikanös und in höchstem Maße surreal sind, die Unverständliches daherreden, das jeder Logik entbehrt?

    Vergeblich habe ich auch heute, als längst Erwachsene, nach einer Handlung gesucht – und nach einem Sinn hinter dem Unsinn, der vielfach sogar zu oft zitierten geflügelten Worten geworden ist. Sinn in der Sinnlosigkeit? Ich sah damals keinen, was sich auch heute nicht geändert hat. Carroll würde mit der Logik spielen, liest man in Kritiken und lobt dieses absurde Geplänkel, das angeblich Mathematiker und Kinder gleichermaßen faszinierend finden, über den grünen Klee. Und obendrein – diese unsympathische Mädchen, das entweder schrumpft oder unmäßig wächst, weil es ständig irgendwelche undefinierbaren Substanzen trinkt oder isst, mag ich heute genauso wenig wie einst!

    Seit damals auch hält sich das Gerücht, dass Carroll beim Schreiben seiner Alice-Abenteuer, wozu er während einer langen Bootsfahrt auf der Themse inspiriert wurde, auf der er den drei Töchtern eines Vorgesetzten Geschichten erzählte, halluzinogene Drogen genommen hat, was ihn im Übrigen auch bei der Popkultur populär machte. Das würde vieles erklären...

    Kurz und gut – ich kann wenig anfangen mit diesem zur Weltliteratur gehörenden Klassiker – wer eigentlich entscheidet darüber, ob ein Werk weltliteraturwürdig ist? - , der, wie man immer wieder lesen kann, mit seinen Figuren und seiner Metaphorik unverändert großen kulturellen Einfluss hat. Auf wen, bitte? Und worin macht sich dieser Einfluss denn bemerkbar? Eines der hervorragenden Werke des literarischen Nonsens? Mag sein, auch das – und wenn dem so ist, kann man Alice doch zumindestens denjenigen empfehlen, die einen ausgeprägten, einen geradezu überdimensionalen Sinn für den Unsinn haben!

  17. Cover des Buches Eine Hexe mit Geschmack (ISBN: 9783492266550)
    A. Lee Martinez

    Eine Hexe mit Geschmack

     (68)
    Aktuelle Rezension von: PeWa

    Namenlos ist die Hexe und Ich-Erzählerin dieser herrlich komischen Geschichte, die durch einen Fluch gestraft im Keller ihres Elternhauses aufwächst. Die Hexe ist untot, d.h. sie kann auf herkömmlichen Wege nicht altern oder getötet werden und als sie im Alter von 18 Jahren von der Grausigen Edna - einer Hexe und ihrer späteren Mentorin - aus dem elterlichen Keller und einem Leben in Dunkelheit befreit wird, muss sie zu ihrem Entsetzen feststellen, dass sie eine wunderschöne Frau ist. Das passt allerdings nicht wirklich in das Bild einer praktizierenden Hexe und so lernt die Namenlose nicht nur allerlei über Magie, sondern auch ihr ansehnliches Äußeres unter Schichten von Dreck und Umhängen zu verbergen.

    Als ihre Mentorin eines Tages gewaltsam ums Leben kommt, macht die Hexe sich mit ihrem Vertrauten - einer mordlustigen Dämonenente - auf, um die Grausige Edna zu rächen. Auf ihrem Weg zu ihrer Rache begegnet sie u.a. einem hilfreich intelligenten Troll, einem Weißen Ritter, einer sprechenden Füchsin und allerlei magischen und weniger magischen Wesen. Und bald zeigt sich: Der Hexe und ihren Freunden stehen wichtige Aufgaben und der aussichtslose Kampf gegen eine finstere Macht bevor, die nicht nur ihr Leben, sondern die Realität an sich bedroht.

    Und als wäre das nicht schon Problem genug, muss die Hexe Tag für Tag mit ihrem Fluch kämpfen, der sie nach wie vor zu einer wandelnden, Fleisch fressenden Untoten macht. So verzehrt sie sich nämlich nicht nur auf sinnliche Art nach dem Fleisch des besagten Weißen Ritters....stattdessen will sie in regelmäßigen Abständen sein Gesicht abnagen oder sein Blut trinken. Und schon bald wird sich zeigen, was in der Hexe stärker ist - Frau oder Monster.

    Was so abgefahren klingt, ist auch so. Die Geschichte und auch der Humor lassen an Terry Pratchett denken und könnte vielleicht auch so ähnlich auf der Scheibenwelt stattgefunden haben. Die Figuren sind liebenswürdig und tiefschichtig gezeichnet, der Humor kommt gerade im ersten Drittel der Geschichte nicht zu kurz und zieht sich angenehm und tiefgründig durch die gesamte Handlung. Besonders weise und anschaulich die Gedankengänge der Hexe zum (Hexen)Leben an sich, der Magie, der Liebe und den Menschen. Eine durch und durch sympathische "Heldin" ( auch wenn sie so sicher nicht genannt wollen würde ) mit großen Schwächen auf dem Gebiet des menschlichen Zusammenseins, aber trotzdem bewundernswert. Das Ende der Geschichte, was leicht schwach hätte ausfallen können, ist gut gewählt und schließt den Roman gekonnt ab.

    Fazit: Ein sehr witziges Buch mit weisen Dialogen, grotesken Situationen und einnehmenden Charakteren. Und wer hätte jemals von einer gleichzeitig so blutrünstigen, wie auch liebenswerten Dämonenente gelesen?
  18. Cover des Buches Ich wär so gern ein Pinguin. Die Geschichte einer Ente, die lernte, sich selbst zu lieben. (ISBN: 9783866122505)
    Paola Mastrocola

    Ich wär so gern ein Pinguin. Die Geschichte einer Ente, die lernte, sich selbst zu lieben.

     (19)
    Aktuelle Rezension von: grinselamm
    Es kommt vor: Eine Ente, die mit einem Wolf verheiratet ist. Die zwei haben 3 Eier bekommen, die ausgebrütet werden wollen. Da der Wolf findet, dass er so ein realitätsfremdes Leben führt, möchte er etwas bodenständiges machen: brüten. Die Ente fliegt, fährt mit dem Zug und per Anhalter durch die Gegend und wird eine Pseudo Ende, nunja, fast :). Ihr Ehemann macht Bekanntschaft mit einem alten Igel, der mal der beste Luftballonverkäufer war und daher dem Wolf Ballons schenkt.

    Eine Fabel über Freundschaft, über das Leben, über Verschrobenheiten, die einem zum Schmunzeln bringen :-). Über Truthähne, die tröten oder truten, über Vogel Sträuße, die nicht wissen, wann sie nerven und wanns genug ist :-). Über Vorfreude auf den Nachwuchs, dem man die Welt zeigen will. Und schlussendlich über das Warten und große Erkenntnisse über das Warten.

    Ein lesenswertes kleines Büchlein, dass einen froh stimmt. Egal, ob man die Welt versteht oder nicht, es geht weiter.

  19. Cover des Buches Ente, Tod und Tulpe (ISBN: 9783888976575)
    Wolf Erlbruch

    Ente, Tod und Tulpe

     (42)
    Aktuelle Rezension von: sasa_moon

    Diese Geschichte ist wieder ein kleiner Schatz aus einem Bücherantiquariat. Darauf eine simple Ente, welche ihren schmalen Körper in Richtung des Titels reckt: "Ente, Tod und Tulpe". Sogleich wurde mein Interesse geweckt und ich setzte mich direkt nach dem Kauf daran das Buch zu lesen. Da es nur über wenige Seiten verfügt hatte ich die Geschichte in einer Sitzung durch - doch entgegen der kurzen Lesezeit ließ mich die Geschichte für mehrere Tage nicht mehr los.

    Die Handlung: es ist auf jeden Fall kein leichtes Thema, welches hier behandelt wird, aber eines, welches immer ein Teil des Lebens sein wird: der Tod. Hier verfolgen wie die Ente, die eines Tages Besuch vom Tod bekommt. In einem karierten Gewand und mit Tulpe in der Hand stellt er sich der Ente vor und verbringt ein wenig Zeit mit ihr.

    "In Ente, Tod und Tulpe" wird sich sehr vorsichtig an das Thema herangewagt und für Kinder verständlich, aber nicht grausam dargestellt. Der Tod ist nun einmal ein ständiger Begleiter im Leben und das den Kindern zu erklären stelle ich mir schwierig vor. In diesem Büchlein wird es jedoch auf eine einfache, aber wirkungsvolle Art und Weise erklärt. Ich kann mir vorstellen, dass es für manche Eltern immer noch zu heftig erzählt wird, da jede/r eine andere Ansicht bei dem Thema hat. Es ist aber auch wirklich ein sehr sensibles Thema weswegen sich die Meinungen bei dieser Darstellung teilen könnten. 

    Die Illustrationen: ich habe eine Schwäche für illustrierte Bücher, da ich selbst gerne zeichne oder male. Auch wenn ich kein Kind oder Verwandte im Kindesalter habe, so interessieren mich diese Bücher. Man wird einfach nie zu alt für Kinderbücher, da sie so viel Weisheit beinhalten. Hier fand ich auch die Illustrationen sehr spannend. Das gesamte Layout nimmt sich sehr zurück. Oftmals sind nur die Ente der Tod und die Tulpe vor einem weißen Hintergrund abgebildet und das teilweise über mehrere Seiten. Ab und an verirrt sich auch etwas Farbe in den Hintergrund oder Attribute wie der Teich oder ein Baum. Die Simplizität hat mir wirklich gut gefallen, aber gleichzeitig waren mir vier der zweiunddreißig Seiten einfach zu identisch.

    Es ist nicht mein liebstes illustriertes Buch, aber dafür eines der Wichtigsten. Eine schwere Thematik für Kinder zugänglich zu machen ist immer eine Herausforderung und hier wurde sie meiner Meinung nach bewältigt. Ich hatte mir von den Illustrationen noch etwas mehr erhofft, dafür konnte mich die kurze Geschichte sehr berühren. Von mir gibt es 4/5 Sternen und eine Leseempfehlung!

  20. Cover des Buches Vier Gefährten und die abenteuerliche Reise ans Meer (ISBN: 9783944176437)
    Anita Heiden

    Vier Gefährten und die abenteuerliche Reise ans Meer

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Shaaniel

    🐚🐸Rezensionsexemplar🐸🐚
    (unbezahlte Werbung)
    -Zur Verfügung gestellt von Anita Heiden-

    🌊🐚🐸Vier Gefährten und die abenteuerliche Reise ans Meer🐸🐚🌊- Ungekürzte Ausgabe-

    Autorin: Anita Heiden
    Illustratorin: Anita Heiden
    Verlag: NEPA Verlag
    Preis: 12,95€, Taschenbuch
    Seiten: 160 Seiten
    ISBN: 978-3944176437
    Alter: ab 4 Jahren
    Erscheinungsdatum: 5. Juni 2014

    5 Von 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐⭐
    ,,Wenn ich könnte, würde ich diesem Buch 1000 Sterne geben!''

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    Inhaltsangabe:
    Entnommen von: Amazon.de
    Lerne eine naive Ente kennen, die als Vogel die Technik des Fliegens nicht kennt. Eine Möwe, die immer einen coolen Spruch auf Lager hat, und zwei Frösche, die verrückter kaum sein könnten. Kurzum, ein außergewöhnliches Gespann.
    Was die lustigen Gesellen miteinander zu tun haben? Zunächst einmal Ärger auf der ganzen Linie und das große Ziel, endlich einmal das Meer zu sehen. Auf ihrer abenteuerlichen Reise müssen sie so manche kuriose aber auch gefährliche Situation meistern. Mit Humor und Tücke bahnen sie sich ihren Weg und ganz nebenbei entwickelt sich zwischen den Gefährten eine einzigartige Freundschaft.
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    Weitere Informationen:
    https://www.lovelybooks.de/autor/Anita-Heiden/
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    http://die-buecherfee.com/index.html
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    https://www.facebook.com/anita.heiden.7
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    https://www.facebook.com/autorinanita/
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    https://www.lovelybooks.de/autor/Anita-Heiden/Vier-Gefährten-und-die-abenteuerliche-Reise-ans-Meer-1348106920-w/
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    Hey ihr Süßen💕
    Ich muss euch einfach von diesem absolut genialen Buch erzählen! *Vier Gefährten und die abenteuerliche Reise ans Meer*, ist einfach ein Buch voller Wirtz, Humor und Freundschaft, die Taschentücher, waren definitiv angebracht, ich habe mich Tod gelacht. Die Charaktere sind sowas von toll und lustig und gerade, da ich selbst am Meer wohne, fand ich es richtig gut. Es sind wirklich einzigartige Gefährten, mit einer noch einzigartigen Freundschaft. Sie haben ein gemeinsames Ziel: "Endlich einmal das Meer sehen!", ob sie dies wohl wirklich schaffen? Wenn sie es schaffen, wird es definitiv nicht geradlinig voran gehen, eher Mega chaotisch und total herzlich, hier bleibt kein Auge trocken. Eine wirklich ganz tolle lustige Abenteuer Geschichte, über Freundschaft und Andersartigkeit. Denn jeder ist genau so richtig, wie er ist. Das ist eine ganz wichtige Moral in diesem tollem Buch. Mein absolutes Highlight von Anita Heiden! Absolute und definitive Empfehlung, nein was sage ich ein absolutes Muss! Lieben Gruß
    Sonja/Shaaniel

  21. Cover des Buches Oh, wie schön ist Panama (ISBN: 9783407760067)
    JANOSCH

    Oh, wie schön ist Panama

     (137)
    Aktuelle Rezension von: AnRau76

    Ich hatte dieses kleine Buch schon eine Weile im Regal liegen und jetzt habe ich es endlich gelesen. Tiger und Bär gehen auf eine große Reise und entdecken wie schön es doch zuhause ist...ist nicht jedes Zuhause in Panama?

  22. Cover des Buches Mit der Ente durch Afrika (ISBN: 9783899441444)
    Gert Duson

    Mit der Ente durch Afrika

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Pashtun Valley Leader Commander
    Zwei Belgier eine alte Ente und der Wunsch in Südafrika anzukommen. Was dabei herauskommt liest sich bis Schwarzafrika sehr spannend und wird dann -wieder auf Asphalt- nicht mehr ganz so spannend wie Nigeria.
  23. Cover des Buches Die Geschichte vom Löwen, der nicht schwimmen konnte (ISBN: 9783407821188)
    Martin Baltscheit

    Die Geschichte vom Löwen, der nicht schwimmen konnte

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Buchzwergerl

    Der König unter den Tieren meint überheblich, schwimmen sei nur was für Schwäne. Doch herrje! Die Löwin gerät in Seenot! Der Löwe muss helfen, doch er kann ja gar nicht schwimmen. Vermessen geben ihm eine Reihe von Tieren Schwimmtipps, ein Floh meint sogar, er solle doch einfach rüberhüpfen und der Vogel gibt ihm den Tipp, doch zu fliegen. 

    Der Löwe gerät in Panik und hofft auf ein Wunder, bis ihm die Grille darauf aufmerksam macht, dass er zu feige sei und ausschließlich Mut vonnöten wäre. Daraufhin springt der Löwe, alle Tipps im Hinterkopf behaltend, ins Wasser und schwimmt zur Löwin, um sie zu retten. 

    Doch, was passiert da? Die Löwin springt ebenfalls in Wasser und schwimmt schneller als der Löwe an Land zurück. Warum hat die Löwin den Löwen so derartig herausgefordert? Könnte es mit Körpergerüchen zu tun haben? 😉


    Das Buch ist einfach köstlich! Der Löwe (das Alphatier) wird von allen anderen Tieren überheblich darauf hingewiesen, dass die Rettung der Löwin doch nicht so schwer sein kann. Letztlich sind es die anderen Tieren und die Löwin die das Zepter in der Savanne in der Hand ähh Pfote, Flosse, was auch immer...haben!


    Der Text ist in wunderbar stimmigen Reimen geschrieben. Gemeinsam mit den farbenfrohen Illustrationen, die den Löwen immer wieder mal dumm dastehen lassen (z.B. wird er von dem vorbeifliegenden Vogel vollgekackt) ergeben sich witzige Vorleseminuten mit den Kindern!

    Ein rundum gelungenes Buch, das gängige Klischees über Bord wirft und einfach nur Spaß macht!

  24. Cover des Buches Paris für Anfänger (ISBN: 9783423217507)
    Katrin Einhorn

    Paris für Anfänger

     (21)
    Aktuelle Rezension von: angel1843

    Paul erhält von seiner Freundin zu seinem 30. Geburtstag ein kleines Päckchen. Nur leider weis er so gar nicht, was er damit anfangen soll! Nach einem Telefonat mit Annika merkt er doch schnell, dass dieses Geschenk mehr bedeuten könnte, als er ahnte. Paul macht sich auf eine abenteuerliche Reise um die Bedeutung dieses Geschenkes zu enthüllen und findet schließlich zu einer außergewöhnlichen Erkenntnis...


    Unter dem Titel hatte ich mir als erstes etwas anderes vorgestellt, als ich dann tatsächlich gelesen hatte. Dennoch muss ich sagen, dass das Buch sehr schön ist. Das Auf und Ab zwischen Annika und Paul, und das Rätsel um das seltsame Geschenk lassen einen von Beginn an nicht los. Ich finde es süß wie Paul auf dem Weg zu des Rätsels-Lösung auch noch seinen eigenen Weg findet...


    Genau so eine Geschichte kann auch jedem anderen im Alltag passieren; was diese Geschichte wiederum sehr sympathisch macht… Man kann sich mit den Figuren sehr gut identifizieren und mitfiebern auf dem Weg zu sich selbst… Denn egal ob Jung oder Alt, man lernt in jedem Alter noch etwas über sich selbst… 


    Alles in allem ist diese Geschichte eine der schönsten Selbstfindungsgeschichten, die ich in den letzten Jahren gelesen haben; und kann sie nur jedem, der nicht weis was er mit sich und seiner Zukunft anfangen will, helfen zu sich selbst zu finden…


    Fazit: Eine der besten Selbstfindungstrips, die ich in der letzten Zeit gelesen habe… 

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