Bücher mit dem Tag "enterprise"

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133 Bücher

  1. Cover des Buches Carrie (ISBN: 9783404180066)
    Stephen King

    Carrie

     (1.451)
    Aktuelle Rezension von: iur83

    Dieses Buch war meine erster King. Und was soll ich sagen, es war/ist grandios. Mir hat der Plot wahnsinnig gut gefallen. Ich bin schnell in diese Geschichte gekommen und hatte sehr viel Mitleid mit Carrie. Ich musste mir jetzt allerdings nicht ins Hemdchen machen, dafür war es noch zu soft.

    Der Schreibstil ist sehr gut zu lesen, sodass man durch die Seiten fliegt.

    Mir hat auch gut gefallen, dass zwischendrin die Vernehmungen mit eingeflossen sind.

    Nun werde ich chronologisch King seine Werke fortsetzen und freue mich jetzt schon darauf.


  2. Cover des Buches Götter der Nacht (ISBN: 9783941248830)
    David Mack

    Götter der Nacht

     (38)
    Aktuelle Rezension von: Sonnenwind

    Zugegeben kenne ich nur Enterprise und TNG, aber auf der Basis ist dieses Buch nichts weiter als eine grandiose Verwirrung und keineswegs spannend. Neue Rassen kann ich akzeptieren, aber wenn kein Sinn hinter dem Ganzen steht, kann ich nicht mehr mitgehen. Die Aussage fehlt. Den zweiten Band versuche ich noch, den habe ich sowieso da, aber dann entscheidet es sich, ob ich komplett aussteige. Wenn der auch nicht besser ist als dieser, dann war's das.

  3. Cover des Buches Star Trek - Vanguard 1: Der Vorbote (ISBN: 9783942649926)
    David Mack

    Star Trek - Vanguard 1: Der Vorbote

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    HÖRBUCH VON AUDIBLE Vanguard ist eine Station im abgelegenen Taurus-Sektor. Sowohl Tholianer, Orioner als auch Klingonen sind in Aufregung versetzt worden durch dessen Entstehung, da sie einen kriegerischen Akt der Föderation dahinter vermuten. Die Enterprise unter der Führung von Captain Kirk findet nach einem Unglücksfall die wahre Ursache für die Existenz der Station heraus. Der neue Serienstart beginnt mit einem lauten Knall, Intrigen und Spielchen. Der Sprecher macht seine Sache sehr gut (einschließlich eines orionischen Gesandten mit kohlschem Dialekt), allerdings finde ich die Geschichte zwischendurch ziemlich langatmig. David Mack hat einen Erzählstil, der mich nicht wirklich anspricht. Ich hoffe, die Folgebände von den anderen Autoren werden für mich interessanter.
  4. Cover des Buches Star Trek - Legacies 1: Von einem Captain zum anderen (ISBN: 9783966583251)
    Greg Cox

    Star Trek - Legacies 1: Von einem Captain zum anderen

     (2)
    Aktuelle Rezension von: einz1975

    Anlässlich zum 50jährigen Jubiläum von Star Trek, erschien bereits vor fünf Jahren die Star Trek – Legacies Trilogie, welche nun endlich auch nach Deutschland gekommen ist. Dabei begeben wir uns zurück in die Zeit, als Kirk noch Captain der Enterprise war. Wobei die Geschichte noch viel weiter zurückreicht, denn vor 18 Jahren war die Enterprise unter Captain Robert April auf dem Planeten Usilde. Hier lebte seit Jahrzehnten ein noch nicht all zu weit entwickeltes Volk friedlich vor sich hin. Sonden der Föderation haben damals nichts Besonderes entdecken können, doch scheint sich hier einiges arg verändert zu haben.

    Eine seltsame Festung, mit fremdartiger Technologie tauchte plötzlich auf und schon haben wir ein Geheimnis, welches einer Untersuchung bedarf. Captain April schickt die damals noch junge Offizierin Una mit einem Team auf den Planeten, was schließlich Folgen hatte. Interessant, wie hier Greg Cox das Thema der „Obersten Direktive“ umgeht und dennoch versucht, den ungehobelten Charme der damaligen Enterprise aufrechtzuerhalten. Denn wie es zu erwarten war, da sind sie wieder - Klingonen. Wie passt das alles nun zusammen? Es ist bei dieser Mission etwas passiert, was Una unbedingt rückgängig machen will und dafür war ein Abstecher auf der Kirk-Enterprise unabdingbar.

    Rundum endet der Roman allerdings wie er begonnen hat. Es wird etwas gestohlen und Kirk holt es sich hoffentlich wieder. Der Ablauf der Geschichte liest sich daher nicht an allen Stellen ungewöhnlich spannend, vielmehr fühlt man sich an Szenen aus der Serie erinnert, welche hier noch einmal aufgekocht werden. Immerhin in einem neuen Gewand und der Planet Usilde hat einige neue Wesen und eine erstaunliche Technologie zu bieten. Diese Entdeckungen sind sehr typisch für Star Trek, aber genau das, was man als Fan auch lesen will. Cox hat sich einiges ausgedacht, um nicht wieder nur eine humanoide Lebensform zu erschaffen und nur so viel... diesmal wird es etwas schleimiger.

    Spock und McCoy haben sich auch wieder furchtbar lieb, so dass man im Endeffekt klassischer die erste Ausgabe der Sondergeschichte gar nicht beginnen könnte. Selbst das Zusammenspiel der Sternenflottenvorschriften und den damaligen Geschehnissen, fügt sich zusammen. Nur das Warum, des so lange gehüteten Geheimnis, ist etwas zu einfach erzählt. Denn wenn schon fremde Technologie von einem Captain zum anderen weitergegeben wird, warum behält sie nicht einfach der, der sie zu seiner Obhut bekommen hat? Geheimnisse habe noch nie gut getan und es wurde auch wirklich Zeit, dass dieses endet.

    Fazit:
    Klassisch, praktisch, gut! Greg Cox will gar nicht die große Revolution, sondern nimmt den Leser auf eine entspannte und gewohnte Star Trek Reise mit. Es gibt Verfolgungsjagden, Kampfeinlagen, Rätsel, Aliens und ein Objekt, welches nach so vielen Jahren, so viel Ärger anrichtet. Schön zu sehen, dass es den Autoren immer noch gelingt, die Original-Crew der Enterprise in gut konstruierte Abenteuer zu stürzen. Ein Fest für alle Star-Trek-TOS-Fans!

    Matthias Göbel

    Autor: Greg Cox
    Übersetzung: Helga Parmiter
    Taschenbuch: 394 Seiten
    Verlag: Cross Cult Verlag
    Veröffentlichung: 16.12.2020
    Erstveröffentlichung: 2020
    ISBN: 9783966583251

  5. Cover des Buches Star Trek - The Next Generation 01: Tod im Winter (ISBN: 9783942649735)
    Michael Jan Friedman

    Star Trek - The Next Generation 01: Tod im Winter

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Ralph71
    Handlung: Dr. Crusher begibt sich auf den Planeten Kevratas, eine Welt im romulanischen Territorium, um dort ein Heilmittel gegen eine Seuche zu entwickeln, die die dortige Bevölkerung befallen hat. Das romulanische Imperium ist nicht bereit, eine Einmischung der Föderation in die internen Angelegenheiten zu tolerieren, weil es insgeheim befürchtet, dass in der Folge andere Kolonialwelten gegen die romulanische Vorherrschaft aufbegehren könnten. Sela, Tochter von Tasha Yar, nimmt Dr. Crusher gefangen, woraufhin sich Picard mit zwei ehemaligen Besatzungsmitgliedern des Raumschiffs Stargazer nach Kevratas aufmacht, um den medizinischen Auftrag Dr. Crushers zu erfüllen und sie aus den Händen der Romulaner zu befreien. Bewertung: Der Roman knüpft nahtlos an den letzten Kinofilm der TNG-Reihe an, wobei aber im Gegensatz zu den Kinofilmen wieder mehr Wert auf die handelnden Charaktere, ihre Beziehungen zueinander und die klassischen TNG-Werte (z. B. Freundschaft und Hilfsbereitschaft) gelegt wird. Im Mittelpunkt der Handlung stehen die Beziehung von Captain Picard zu Dr. Crusher sowie die politischen Unruhen im romulanischen Imperium nach dem Sturz von Shinzon. Mir hat dieser Auftaktroman der TNG-Reihe gut gefallen, weil einerseits qualitativ wie eine der besseren klassischen Fernsehfolgen daherkommt und andererseits auch einen vielversprechenden Handlungsrahmen für die zukünftige Romane dieser Reihe entwirft.
  6. Cover des Buches Star Trek - The Original Series 1 (ISBN: 9783942649513)
    David R. George III

    Star Trek - The Original Series 1

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Ralph71
    Der Auftaktroman dieser Jubiläums-Trilogie hat mich nicht rundherum überzeugt. Die Grundidee, den Roman auf der TOS-Episode "Griff in die Geschichte" aufzubauen und McCoys weiteren Lebenslauf in einer alternativen Zeilinie zu erzählen, finde ich sehr reizvoll. In diesem Handlungsstrang streckt für mich die größte Qualität des Romans, weil auch die handelnden Nebenfiguren gut herausgearbeitet sind und der immer etwas grummelige McCoy so gut getroffen ist, dass man meinen könnte, man würde sich eine bisher noch unbekannte TOS-Episode mit DeForest Kelley ansehen. Sehr gut eingefangen ist auch "Pilles" Verzweifelung, als er die von ihm ausgelöste Veränderung der historischen Abläufe erkennt. Im zweiten Handlungsstrang greift der Autor in Ausschnitten auf TOS-Episoden und auf einige Star Trek-Kinofilme zurück und versucht diese in einen Zusammenhang mit der Episode "Griff in die Geschichte" zu bringen. Und hier liegt in meinen Augen die Schwäche des Romans, weil man an vielen Stellen fast den Eindruck gewinnt, dass hier nur irgendwie noch ein paar Zitate für Kenner der Materie untergebracht werden sollten. Es gibt nur wenige Szenen, in denen die Figur McCoy weiterentwickelt wird und die insofern eine echte Bedeutung für den Roman haben.
  7. Cover des Buches Star Trek - The Next Generation 02: Widerstand (ISBN: 9783942649742)
    J. M. Dillard

    Star Trek - The Next Generation 02: Widerstand

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Einige Zeit nach den Ereignissen in STAR TREK: NEMESIS und der Instandsetzung der USS ENTERPRISE sind Captain Picard und seine Crew wieder unterwegs im Auftrag der Föderation. Die Besatzung hat sich mit den neuen Gegebenheiten angefreundet. Dr. Crusher und Picard sind nun ein Paar, Commander Worf fungiert derzeit als amtierender Erster Offizier, dem es widerstrebt den Posten dauerhaft anzunehmen und mit der Vulkanierin T’Lana bekommt die ENTERPRISE einen neuen Counselor, der einigen Besatzungsmitgliedern kritisch gegenübersteht. Alles verändert sich als der Kommandant wieder das Lied der Borg vernimmt. Geschwächt durch die Vernichtung der ihrer Königin und der meisten Transwarpkanäle durch Captain Janeway machen sich im Alpha-Quadrant gestrandete Mitglieder des Cyborgvolkes daran sich eine neue Zentralperson zu schaffen. Aber auch ihr Ziel hat sich geändert. Nun soll die Menschheit nicht mehr assimiliert werden, sondern vernichtet. Picard gibt seine Erkenntnisse an Starfleet weiter, doch seine Befehle lauten, zuerst einmal abzuwarten. Doch der Captain weiß, dass die Zeit drängt. Die Borg stehen kurz vor der Vollendung ihres neuen Raumschiffs und die Erschaffung der neuen Borgqueen ist ebenfalls schon abzusehen. Entgegen aller Befehle macht sich die ENTERPRISE auf dem Weg, um sich dem Feind entgegen zu stellen. Dabei ist Picard jedes Mittel recht. Auch wenn er sich dafür wieder in Locutus verwandeln muss… Nachdem Cross Cult bereits mit Reihen wie STAR TREK: VANGUARD und STAR TREK: TITAN punkten konnte, bietet der zweite Band von STAR TREK: THE NEXT GENERATION eine Geschichte, die lose auf den Ereignissen der Filme STAR TREK: DER ERSTE KONTAKT und STAR TREK: NEMESIS aufbaut. Autorin Jeanne M. Dillard beweist dabei eine große Sachkenntnis des Universums rund um Gene Roddenberrrys Universum. Kein Wunder, denn Dillard zählt mittlerweile schon zu den Veteranen unter den STAR TREK-Autoren. Neben zahlreichen Einzelromanen stammen auch die Bücher zu den STAR TREK-Filmen von Teil fünf bis zehn auf ihrer Feder. Schon dort hat sie ihr bemerkenswertes Fingerspitzengefühl mit dem Umgang der bekannten Charaktere bewiesen. Aber Charakteraufbau und –wiedergabe sind nicht unbedingt die Quintessenz, die einen guten STAR TREK-Roman ausmacht. Auch wenn die die Grundidee der Story einigen Reiz besitzt, fallen doch einige wunde Punkte auf, deren Lösung oft etwas zu einfach geraten ist. An einem Punkt der Geschichte wird klar, wie besessen Picard von der fixen Idee ist, den Borg den Garaus zu machen. Dabei entwickelt er eine Paranoia, die man von dem sonst zu kühlen Captain nicht gewohnt ist. Zwar wird als Hintergrund auf die Ereignisse rund um STAR TREK: DER ERSTE KONTAKT verwiesen, in dem Picard in seiner Besessenheit mit Captain Ahab verglichen wird, aber dennoch lässt Dillard die Idee den Captain wieder in Locutus von Borg zu verwandeln etwas zu schnell einfließen. Auch bei der Darstellung der neuen Charaktere sind einige Schwächen zu bemerken. So erscheint der Charakter des neuen Counselors T’Lana auf den ersten Blick schon sympathisch, aber sie wirkt in vielen Szenen zu eindimensional um einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Dabei wirkt ihre Darstellung genauso oberflächlich wie das bereits am Anfang absehbare Ende der Liebesgeschichte zwischen dem neuen Sicherheitsoffizier der ENTERPRISE und deren neuen Steuerfrau. Dabei wird zu viel Potential der Story leider unnötig verschenkt. Sieht man von den offensichtlichen Schwächen ab, zu denen auch die teilweise etwas sperrige deutsche Übersetzung zählt, macht WIDERSTAND doch Spaß. Die Geschichte wird spannend erzählt, bietet aber sehr wenige Überraschungen. Dafür gibt es ein Wiedersehen mit liebgewonnenen Charakteren. So wird WIDERSTAND zu einem recht soliden Roman, der allerdings nicht unbedingt ein Highlight darstellt.
  8. Cover des Buches Star Trek - Die Anfänge (ISBN: 9783453525634)
    Vonda McIntyre

    Star Trek - Die Anfänge

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Strider
    Mit diesem Buch hat für mich persönlich die Sammelleidenschaft angefangen (was Bücher betrifft. Drei Romane in einem riesigen Band! Die Romane sind "Die erste Mission" von Vonda N. McIntyre, "Fremde vom Himmel" von Margret Wonder Bonano und "Die letzte Chance" von Diane Carey. Mein Favurit ist "Fremde vom Himmel", welches einen hervorragenden Einblick in die drei Hauptcharaktere, Kirk, Spock, McCoy, bietet. Sehr interessant ist, dass das Buch zu verschiedenen Zeiten "spielt", zur Zeiten der ersten 5-Jahres-Mission und zur der Zeit zwischen Star Trek "Der Film" und Star Trek "Der Zorn des Kahn". Absolut lesenswert, vor allen Dingen, da dieser Sonderband drei Romane beinhaltet!
  9. Cover des Buches Gewöhnliche Sterbliche (ISBN: 9783941248847)
    David Mack

    Gewöhnliche Sterbliche

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Sonnenwind

    Zwischendurch habe ich schwer gegen die Versuchung, die Sache abzubrechen, kämpfen müssen. Der Hang zu Selbstmordthemen war einfach zu überwältigend: Hoffnungslosigkeit, Verzweiflung, Aussichtslosigkeit... Die letzten Seiten waren aber wieder recht gut - so werde ich dem dritten Band doch noch eine Chance geben. Aber ich bin froh, daß es dann damit ein Ende hat und ich das beruhigende Gefühl habe, alles gelesen zu haben.

  10. Cover des Buches Spock und ich (ISBN: 9783453201439)
    William Shatner

    Spock und ich

     (12)
    Aktuelle Rezension von: chuma

    »Das Leben ist wie ein Garten. Perfekte Momente können erlebt, aber nicht bewahrt werden, außer in der Erinnerung. LLAP« 

    William Shatner und Leonard Nimoy schrieben als Captain Kirk und Spock Fernsehgeschichte. In der Kultserie »Star Trek« verband sie eine besondere Freundschaft, die trotz einiger anfänglicher Differenzen auch im wahren Leben der beiden Männer aufblühte und fast 50 Jahre währte. Gemeinsam mit seinem Co-Autor David Fisher schrieb Shatner knapp ein Jahr nach Nimoys Tod dieses Buch, eine Art Liebeserklärung, wenn man so will, aber vielleicht auch eine Form der Trauerbewältigung, denn die beiden Männer sprachen sich nach einem Bruch vor dem Ende nicht mehr aus. Ein Brief an seinen Freund, von dem er nicht weiß, ob er ihn je gelesen hat, und die vielen Erinnerungen, die gemeinsame Reise mit allen Höhen und Tiefen, sind alles was Shatner bleibt und das teilt er nun mit seinen Lesern. 

    »Spock und ich: Mein Freund Leonard Nimoy« (OT: Leonard: My Fifty-Year Friendship with a Remarkable Man) ist keine hohe Literatur aber es ist eine wirklich faszinierende und teilweise auch sehr berührende Lektüre, die mich von der ersten bis zur letzten Seite fesseln konnte. Ich bin zwar Fan der Serie und auch aller darauffolgender Serien und Filme aber ein eingeschfleischter Trekkie bin ich wohl nicht, weshalb dieses Buch für mich auch viel Wissenswertes bereithielt. Shatner beschränkt sich dabei nicht auf Informationen zu Nimoy/Spock, vielmehr erzählt er im Plauderton vom steinigen Weg, den sowohl Nimoy, als auch er zu Beginn ihrer Schauspielkarriere nehmen mussten. Sie hatten viel gemeinsam, stammten beide aus jüdischen Familien der unteren Mittelschicht und wuchsen in Immigrantenvierteln von amerikanischen Großstädten auf, schlugen sich mit Gelegenheitsjobs durch, um ihren Traum von der Schauspielerrei nachgehen zu können. Es ist ein interessanter Blick hinter die Kulissen des Film- und Fernsehgeschäfts der Fünfziger- und Sechziger-Jahre, der dem Leser so geboten wird. 

    Der Beginn der Erfolgsgeschichte von Star Trek war dabei aber nicht der Beginn dieser komplexen und zeitweise auch schwierigen Freundschaft, denn beide Männer hatten unterschiedliche Herangehensweisen an die Schauspielkunst. Nimoy sah sich als Charakterdarsteller, der seine Rolle lebte, die Figur entwickelte und sie gleichermaßen trug, wie sie umgekehrt ihn trug. Diese Intensität und Besessenheit machte den Erfolg und die Authentizität der Figur Spock überhaupt erst möglich. Shatner hingegen agierte klassisch, eher aus dem Bauch heraus. 

    »Shatner war die personifizierte Energie. Ein Energiebündel, ständig Ausschau haltend, nach etwas grabend, suchend, was mir einen Raum gab, um als Spock zu existieren. (…) Bill Shatner stellte die ganze Energie bereit, die man für die Szene brauchte, was mir ermöglichte, reflexiver und zurückhaltender zu agieren. Die Tatsache, dass Shatner in dieser Weise auftrat, half mir, so denke ich, sehr bei der Entwickung von Spocks Charakter.« 

    Und während Nimoy im Verlauf der Jahre so immer »spockiger« wude, hatte Shatner damit zu kämpfen, dass sein Ansehen bei den Serienfans hinter dem Nimoys stand. Es brauchte Zeit bis beide Männer sich auf ihre gemeinsamen Stärken konzentrieren, die Unterschiede in positive Energie umwandeln und als Antriebsmotor für ihre ungewöhnliche Freundschaft sehen konnten. Nicht zuletzt verband sie viele Schicksalschläge, bei denen sie sich gegenseitig stützen konnten. 

    Nimoy mimte die komplexe Figur des Spock - aber auch er selbst war ein zutiefst tiefgründiger und ehrgeiziger Mann, der niemals still zu stehen vermochte. Rastlos angetrieben von seiner Leidenschaft war er nicht nur ein herausragender Schauspieler, sondern auch Regisseur, Produzent, Fotograf, Autor, Musiker, Poet, Pilot, liebender Ehemann und Vater … sowie trockener Alkoholiker. Letzteres brachte ihn schließlich auch in die Position Shatner beizustehen, als dieser durch einen tragischen Unfall seine alkoholabhängige Frau verlor. 

    Es sind Höhen und Tiefen wie sie das Leben selbst schreibt und beide Männer gingen sie, denn das ist das, was man tut. Es ist das, was Kirk und Spock tun würden, sich der Herausforderung stellen – gemeinsam. Nicht immer durchlebten sie die Unwegsamkeiten Seite an Seite aber weit entfernt war der andere nie. Es ist diese innige Verbundenheit zweier Menschen, deren Weg sich zufällig kreuzte und dann immer wieder schnitt, die bei diesem Buch deutlich zum Tragen kommt und die teilweise etwas sprunghaften und auch leise egozentrischen Gedanken Shatners ausbalanciert. Und so ist es eben auch eine richtig gute Story. 

    »Es geht immer um eine gute Geschichte. (…) Du kannst noch so viele Schiffe in die Luft jagen, Raketen abschießen, Kämpfe, Katastrophen oder Stunts zeigen. Ist die Geschichte gut? Nimmst du etwas mit nach Hause, worüber du nachdenkst? Etwas, das dich berührt und dir das Gefühl vermittelt, Teil einer menschlichen Spezies zu sein?« 

    Fazit

    Ein Buch, das dem interessierten Leser teilweise tiefe Einblicke in das Leben zweier Stars und der Persönlichkeiten dahinter bietet, ihre Kämpfe mit Selbstzweifeln und auch Identitätskrisen beschreibt. Eine Ode an die Freundschaft mit all ihren Facetten, aber auch ein Beweis dafür, dass man mit Leidenschaft und Ehrgeiz immens viel erreichen kann. LLAP

  11. Cover des Buches Die erste Mission. Star Trek (ISBN: 9783453034907)
    Vonda N. McIntyre

    Die erste Mission. Star Trek

     (9)
    Noch keine Rezension vorhanden
  12. Cover des Buches Star Trek - The Next Generation: Q sind herzlich ausgeladen (ISBN: 9783864259067)
    Rudy Josephs

    Star Trek - The Next Generation: Q sind herzlich ausgeladen

     (2)
    Aktuelle Rezension von: startrekch
    Geschichten mit Q sind in der Regel immer Spassig, so auch hier.
    Picard und Crusher möchten heimlich, still und leise ihre eigene Hochzeit feiern. Logisch dass Q da auch noch ein Wörtchen mitzureden hat, oder?
    So entwickelt sich das eBook ziemlich bald in eine spassige, aber nicht weniger spannende Geschichte, an der Indiana Jones bestimmt auch seine Freude gehabt hätte.
    Leider wurde das Schlusskapitel dann zu schnell beendet, dass der Abschluss nicht zum Intro passte. Ich hatte das Gefühl, dass da noch ein Kapitel fehlt. Vielleicht durfte es einfach nicht mehr Seiten geben?
    Auch sind diesmal wieder einige gemeine Schreibfehler mit dabei, die das Gesamtbild etwas trüben.

    Q sind herzlich ausgeladen ist eine tolle kleine Q Geschichte die etwas zu abrupt endet.
    Ich hoffe, wir werden Q noch öfters zu Lesen bekommen.
  13. Cover des Buches Star Trek, Enterprise, Suraks Seele (ISBN: 9783453875296)
  14. Cover des Buches Die Physik von Star Trek (ISBN: 9783453109810)
    Lawrence M. Krauss

    Die Physik von Star Trek

     (13)
    Aktuelle Rezension von: paulsbooks
    Wenn man sowohl "Raumschiff Enterprise" oder seine Spin-Offs mag, als auch ein gewisses Interesse an Physik hat, wird sich manches Mal die Fragen stellen: "Wie soll das in der Realität aussehen?", oder: "Wann wird es das endlich geben?"

    Genau für diese Zielgruppe ist dieses Buch geschrieben. Der Technobabble im Trek-Universum wird ein wenig entschlüsselt und mit dem, was man über das Universum weiß, populärwissenschaftlich abgeglichen. Längst kann dies Werk die fiktiven Technologien nicht erschöpfend berühren, aber in jedem Fall werden Basistechnologien wie der Transporter oder der Warpantrieb intensiv behandelt. Und z.B. Information-Pads gibt es ja schon eine ganze Weile, auch wenn sie bei uns "Tablets" heißen und wesentlich intelligenter sind als die Pads, die es ab TNG gibt.

    Meine Meinung dürfte wenig überraschen und auf der Hand liegen: Für den physikalisch interessierten Trekkie ist dies ein interessantes und schnell lesbares Buch, für den Rest der Menschheit wäre es herausgeworfenes Geld und Zeitverschwendung. Da es aber nicht wenige Trekkies gibt, die davon träumen, auf Kommando an ihren Urlaubsort oder auf ein Raumschiff "gebeamt" zu werden oder ohne Generationenschiff-Konzept fremde Sternsysteme zu erforschen, hat es durchaus seinen Platz in den entsprechenden Regalen verdient.
  15. Cover des Buches Star Trek - Vanguard 2: Rufe den Donner (ISBN: 9783942649964)
    Dayton Ward

    Star Trek - Vanguard 2: Rufe den Donner

     (14)
    Aktuelle Rezension von: michael_greenguy
    Ich werd mich mal mit der subjektiven Einschätzung dieses Buches zurückhalten, da sonst die Gefahr bestehen würde, die komplette Serie so manch einem zu vermiesen. Das möchte ich jedoch bei weitem nicht, denn nach wie vor bin ich der Meinung, dass die Stories und die Ereignisse in dieser Romanserie sehr innovativ und spannend sind. Leider ist dieses Buch für meinen Geschmack zu offensichtlich in die Länge gezogen worden. Ab dem letzten Drittel beginnen spannende Ereignisse und wichtige Details, die für das Weiterführen der Gesamtserie von Relevanz sind. Nur wegen diesem Drittel bekommt das Buch von mir noch 3 Sterne, denn dort beginnt es lesenswert zu werden. Man erfährt von den Ereignissen auf dem getarnten, romulanischen Schiff im Taurus-Sektor; wird über wahrscheinlich kommende Ereignisse im Jinoteur-System aufmerksam gemacht; bekommt lustige, spannende und erschütternde Einblicke vom Commando der Raumstation und erlebt weitere Verstrickungen von Quinn und Pennington. Alles in allem zum Ende hin doch noch echt amüsant. !!! DURCHHALTEN !!!
  16. Cover des Buches Star Trek II. Der Zorn des Khan (ISBN: 9783453309098)
    Vonda N. McIntyre

    Star Trek II. Der Zorn des Khan

     (14)
    Aktuelle Rezension von: rallus
    Die U.S.S. "Reliant" operiert im Bereich Alpha Ceti auf der Suche nach einem Planeten ohne jegliches Leben. Wissenschaftler wollen an seiner Oberfläche ein einzigartiges Experiment durchführen, das einer Neuschöpfung des Universums gleichkommt. In Alpha Ceti IV glauben sie einen geeigneten Himmelskörpergefunden zu haben, doch als sie ihn genauer untersuchen, finden sie doch Leben auf dieser unwirtlichen Welt. Und ehe sie es sich versieht, ist die Mannschaft in eine Falle getappt und ihr Schiff in Händen eines grausamen Despoten, der nur ein Ziel kennt: Rache. Die U.S.S. "Enterprise", inzwischen zum Schulschiff der Starfleet avanciert, mit jungen Offizieren und Mannschaften an Bord, befehligt von Admiral Kirk und Captain Spock, begegnet nichtsahnend dem Schwesterschiff "Reliant", als dieses plötzlich aus allen Rohren zu feuern beginnt. Mit unerfahrenen Leuten auf der Brücke beginnt für Kirk und Spock ein verzweifelter Abwehrkampf gegen einen gnadenlosen Feind. Das Buch zum Film der zweite Teil der Enterprise Reihe. Gut geschrieben, Film ist natürlich besser.
  17. Cover des Buches Schwarzes Feuer. Star Trek (ISBN: 9783453312494)
    Sonni Cooper

    Schwarzes Feuer. Star Trek

     (8)
    Aktuelle Rezension von: simonfun
    Endlich mal wieder ein raum- und zeitgreifender Trekkie-Roman. Raumgreifend, weil die Protagonisten durch die halbe Glaxie gehetzt werden und zeitgreifend, weil viel Handlung reingepackt wurde. Dass dadurch Tiefe vernachlässigt wird, sei verziehen, gerade weil in vielen anderen Büchern die Tiefe allzu sehr ausgereizt wird. Spock wird in diesem Band auffällig vermenschlicht und die Liebe eines Aliens ihm gegenüber ist sehr weit hergeholt. Dennoch eine gut erzählte Geschichte aus demStar-Trek-Universum in der der Leser gerne mitreist. Wie auch immer - lesenswert!
  18. Cover des Buches Zapped (ISBN: 9783931780265)
    Michael Mittermeier

    Zapped

     (7)
    Aktuelle Rezension von: vormi
    Die erste Live-Show von Michael Mittermeier, die ich mir als CD geholt habe. Ich war da erst sehr skeptisch und habe sie mir ausgeliehen, während eines langen Krankenhausaufenthaltes. Aber ich habe sie mir dann selber gekauft, da ich gemerkt habe, man hört sie doch. Entweder freut man sich schon auf die Pointen, die man kennt, oder man hat sie wieder vergessen und lacht jedes Mal neu. Nachdem ich auch meine Familie mit dem Mittermeier-Fieber angesteckt habe, haben wir uns die CD's im Urlaub immer rauf und runter angehört. Sehr empfehlenswert.
  19. Cover des Buches Eine Flagge voller Sterne. STAR TREK Classic, Nr. 61 (ISBN: 9783453085954)
  20. Cover des Buches Uhura's Song (ISBN: 0743403738)
    Janet Kagan

    Uhura's Song

     (14)
    Aktuelle Rezension von: paulsbooks
    I've read this book twice after I received it years ago in combination with a relatively big collection of Star Trek Classic/TOS novels. Reading them chronologically, I by far most remember the touch this book gave me. The story is well developed, the idea of how cat-like humans would develop a culture under different (and difficult) circumstances makes this one special. It is not just a science-fiction novel, but also extends its influence to the fantasy genre. And it left a permanent footprint in my heart.

    Indeed I read its German translation, but as this is not listed here, I decided to post my review regarding this original release, and in English.
  21. Cover des Buches Star Trek Classic, Der dunkle Plan (ISBN: 9783453213623)
    S. D. Perry

    Star Trek Classic, Der dunkle Plan

     (12)
    Aktuelle Rezension von: TheBookAndTheOwl
    „Star Trek: Sektion 31“ ist in vier Bänden abgeschlossen und wurde bereits in dem Jahre 2014 als reine eBook-Reihe von Heyne veröffentlicht. Die vier Bände sind meines Wissens nach über vier verschiedene Star Trek-Ableger verteilt (TOS, TNG, VOY, DS9). In dem Vierteiler geht es um die sogenannte Sektion 31, welche ein Absatz in der Starfleet-Charta ist und grundlegend eine autonome Ermittlungsbehörde beschreibt und legitimiert, alles in ihrem Gutdünken zu tun, um Starfleet-Angelegenheiten zu… sagen wir, verteidigen..Der erste Band spielt in der Originalserie. Hier wird diese Organisation das erste Mal entdeckt bzw. Vermutet. Um ehrlich zu sein, habe ich mir mehr von dem Roman erwartet, als ich am Ende bekommen habe. Die Gründe dazu erläutere ich, nachdem ich eine kurze Zusammenfassung des Inhaltes wiedergegeben habe..Die Enterprise ist auf dem Weg zu Deep Space M-20, wo eine wissenschaftliche Tagung stattfindet und einige Crew-Mitglieder, darunter auch Mr. Spock, daran teilnehmen. Auf dem Weg dorthin nehmen sie einen automatischen Hilferuf der USS Sphinx unter dem Kommando von Captain Jack Casden. Durch einen waghalsigen Einsatz gelingt es der Crew der Enterprise, das Schiff vor der drohenden Selbstzerstörung zu retten. Leider musste man feststellen, dass die Crew der Sphinx bereits tot war und jede Hilfe zu spät kam. Alle bis auf den Captain waren erstickt – Casden war von einem nicht registrierten Passagier aus nächster Nähe mit einem Phaser erschossen worden.Kirk leitete sofort Ermittlungen in diesem Fall ein und glaubte, dass Casden Amok gelaufen sei, da er die Last seiner Pflichten nicht mehr ertragen konnte. Nachdem jedoch die Ermittlung urplötzlich an Captain Derres weitergegeben worden waren, wurde er misstrauisch, Als dann auch noch Derres unter mysteriösen Umständen verstarb, witterte der Captain der Enterprise eine Verschwörung, die sich im Laufe der Geschichte bewahrheitet. Zu seinem Leidwesen muss Kirk feststellen, dass Dr. Ketteract, ein verrückter Wissenschaftler, seine neue Flamme Dr. Suni und auch McCoy alte Studienfreundin Dr. Petterson Teil dieser Verschwörung waren, um die Synthese des sogenannten Omega-Moleküls voranzutreiben, welches sie mit der Hilfe der von der Enterprise gestohlenen Tarnvorrichtung der Romulaner taten.Am Ende wird die Synthese von Dr. Suni in Gang gesetzt, was die Vernichtung der geheimen Basis und einige Schäden des umliegenden Raums zur Folge hatte. Kirk gelang es, größere Schäden abzuwenden. Doch er muss feststellen, dass er nur Narren und Lakaien eines viel größeren Problems aufgedeckt hatte. Denn die wahre Sektion 31 musste auch hohen Tieren bestehen. Er trifft sich dementsprechend mit seinen engsten Vertrauten irgendwo im Nirgendwo und riet ihnen Wachsamkeit. Man solle warten, bis diese mysteriöse Sektion 31 einen Fehler beginge, damit man sie endlich aufdecken und aus dem Verkehr ziehen konnte. Damit endet der erste Teil..Da ich die anderen drei Teile der Serie noch nicht habe lesen können, aber weiß, dass sie im vierten Band im Serienableger Star Trek Voyager endet, nehme ich an, dass diese Sektion 31 auch mit Janeway und Co. aufgedeckt wird..Um ehrlich zu sein, die Zusammenfassung des Romans klingt spannender als er es letzten Endes wirklich ist. Bis zur Seite 97 passiert nichts wirklich spannendes und wirklich los geht es erst im Epilog. Da wird es so richtig Interessant. .Fangen wir aber von vorne an, beginnend mit dem Schreibstil. Als ich mich an das Buch gemacht hatte, ging ich mit der Erwartung voraus, dass es angelehnt an die wirklichen „Classic“-Romane war. Leider wurde ich enttäuscht. Als großer Liebhaber der alten Romane hatte ich diesen freundschaftlichen und familiären Schreibstil wirklich vermisst, auch wenn es sich jetzt wirklich doof anhört. Ich möchte nicht sagen, dass der Autor nicht schreiben kann. Das kann er, sonst wäre dieser Roman nicht verlegt und übersetzt worden. Aber es ist kein Star Trek. S.D. Perry ist keine McIntyre, Cooper oder Sunny. Perry hat wirklich versucht, es so hinzubekommen wie jene genannten Autoren, die die Star Trek Romane, aber auch die Serie an sich anhand der Drehbücher geprägt hatten, aber er scheiterte daran und das merkt man auch in diesem Roman: Es kommt einem vor wie gewollt, aber nicht gekonnt. Perry schreibt sehr distanziert, dabei kam es in Star Trek Romanen immer auf Charakternähe an, alles ist lasch und oberflächlich beschrieben. Es fehlt kontinuierlich etwas..Das sind meine Gedanken zum Schreibstil. Nun kommen wir zum Inhalt der Story..Der Prolog beginnt mit einem klassischen Kobayashi-Maru-Szenario (komplett ausweglose Situation). Knackpunkt an der ganzen Sache ist: Es handelt sich um keinen Test. Der Captain der Sphinx wird hier von einem Saboteur getötet.Anschließend beginnt die Hauptgeschichte mit der Enterprise, welche auf dem Weg zu DS-M20 ist, wo die wissenschaftliche Konferenz stattfindet. Ebenso stehen die halbjährlichen Untersuchungen an, die immer noch keiner leiden kann. Dann erreichte sie auch schon der Notruf der Sphinx.Jede Handlung, jede Erzählung und Darstellung ist meines Erachtens nicht charakterkonform und sehr nüchtern ausgelegt. Es fehlt die Liebe zum charakterlichen Detail. Wo wir gerade bei Detail sind: Ich weiß, dass ist jetzt Meckern auf höchstem Niveau, aber es wurde doch tatsächlich gesagt, dass Captain Kirk ein kleines Büro hatte, dass direkt an die Brücke grenzte. Das hatte Kirk nie, sondern Picard. In TOS grenzte nichts an die Brücke außer dem Turbolift. Erst ab TNG und Voyager gab es derartige Büros. In den Originalen Serien gab es auch nie eine weitere Tür auf der Brücke. Von daher finde ich es unachtsam von Perry, über etwas zu schreiben, von dessen Materie er anscheinend keine Ahnung hat.Was ich auch seltsam und sehr unnötig fand, war der Eibau von McCoy angeblich unheilbaren Krankheit Xenopolycythämie. Demnach sollte er mit 42 sterben (zur Handlungszeit ist er 41), dabei taucht er in TNG als Admiral ein letztes Mal auf, bevor er laut Original-Canon verstirbt. Dieser Krankheit und McCoy psychischem und emotionalen Leiden werden sehr viele Erwähnungen und Ausführungen in diesem Roman gewidmet, nur damit im Epilog ganz beiläufig und ohne viel geblubbert erwähnt werden konnte, dass man doch ganz fix eine Heilung in binnen 2 Monaten gefunden hatte. Das war wirklich etwas wo ich mir dachte: Are you kidding me?! Ragefactor 100%, sage ich da nur. Letzten Endes war diese Krankheit total sinnlos und sollte anscheinend nur dafür dienen, um eine nicht gerade spannende Spannung einzubauen. Ein doppelter Fail also.Generell fand ich den Roman sehr langatmig und ganz nach dem Motto: „Komm auf den Punkt!“ und „Was hat  das jetzt mit der eigentlichen Story zu tun?“Für mich gab es hier auch eindeutig zu viele und zu langatmig ausgeführte, teilweise sinnlose Romanzen. Ja, zwei Romanzen sind zu viel. Vor allem wenn sie wie bei a) Kirk total falsch ausgelegt werden und b) bei Spock zu viel hinein interpretiert wurde.Durch die Romanzen und McCoy Krankheit wollte man den Roman interessanter gestalten, indem man eine Story in eine Story einbaute, was aber nicht zum allgemeinen Canon passte und schon gar nicht zur Alternativen Zeitlinie (J.J. Abrams). Der Roman passt also in zweierlei Hinsicht einfach nicht hinein.Vor allem das Ende hatte mich stutzig gemacht. Es wurde davon gesprochen, dass der Wissenschaftler Ketteract die Tarnvorrichtung der Romulaner besaß, die Kirk vor einigen Woche gestohlen hatte (daran kann man den Roman zeitlich nach S3E2 und vor den Filmen einordnen), theoretisch war die Maschine fest in die Basis von dem Doktor integriert und als Kirk sich hat auf die Basis Beamen lassen, hatte er weder die Zeit noch die Mittel dieses Gerät mitzunehmen. Doch am Ende besaß er sie irgendwie. Es kann sein, dass ich in einem Moment nicht aufgepasst habe. Das will ich gar nicht bestreiten. Trotzdem kam mir das etwas komisch vor..Was für mich wirklich Star Trek war, war der Epilog. Er war durch und durch gut. Gut geschrieben, gut geplant. Einfach toll. Vor allem der Schlussabsatz hat mir super gut gefallen, ebenso das ganze Mysterium um Sektion 31, welches dort quasi geboren wurde..Was ich nicht verstehe ist, warum sich die Reihe über quasi alle Ableger des Franchises erstreckt (mit Ausnahme von ENT, da ENT vor TOG spielt). Ich hätte es besser gefunden, wäre man bei TOS kleben geblieben. Aber vielleicht wird diese Richtung in den Folgeromanen erklärt. Diese haben zum Glück andere Autoren, deswegen habe ich noch die Hoffnung, dass die Reihe im Laufe der Geschehnisse besser wird..Was ich auch etwas schade finde, ist die Tatsache, dass es keine Printversionen mehr von dieser Reihe im Handel zu erwerben gibt. Ich bin leider kein großer eBook-Reader-Fan. Ist die Geschichte jedoch interessant, kann ich mich durchaus dazu aufraffen, das Buch zu lesen.  .Da ich mich nun mir  sehr viel Negativen befasst habe, möchte ich nun auf das Positive zu sprechen kommen, denn das gab es durchaus auch. Das Cover bspw. ist wundervoll, wie bei allen eBook-Neuauflagen des Heyne-Verlags. Auch der Insider mit den Routineuntersuchung, die immer noch keiner Leiden konnte, war wirklich nett und hat diesen Funken Star Trek wieder aufgegriffen. Das waren Momente, wo ich die Hoffnung für diesen Roman noch nicht aufgegeben hatte. Ebenso Prolog wie Epilog waren astrein und schön zu lesen. Auch die Geheimnisse um Sektion 31 fand ich thematisch wundervoll. Ich liebe diese Vorstellung, dass hohe Tiere und auch kleine Ameisen dahinterstecken. Leute, die man kennt und aufgrund dessen doch nicht kennt, wenn ihr versteht was ich meine. Dieses Konstrukt Sektion 31 ist toll und das einzige, was mich zum Weiterlesen animiert. Deswegen könnt ihr euch sicher sein, dass ich die nächsten drei Teile irgendwann in der nächsten Zeit auch lesen und rezensieren werde, wenn ich die Zeit dafür finde.. Fazit: Ich gebe dem Buch insgesamt 3 von 5 Sternen. Es hat mich überhaupt nicht von Hocker gehauen, doch ganz so schlecht war es auch nicht. Ich sehe den Folgeteilen mit großer Hoffnung auf Besserung entgegen.
  22. Cover des Buches Invasion 1. Der Erstschlag. Star Trek. (ISBN: 9783453139862)
    Diane Carey

    Invasion 1. Der Erstschlag. Star Trek.

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Kitai
    Inhalt Die Handlung beginnt mitten im Klingonischen Imperium, als General Kellen mit seiner Flotte nur um Haaresbreite einer Katastrophe entgeht. Das komplette System fällt einem Masseverlust zum Opfer, der auch beinahe seine Schiffe vollständig zerstört hätte. Als dann ein fremdes Schiff in diesem System auftaucht, geraten die Klingonen in Panik. Grund hier für sind die Fremden, die geradewegs klingonischen Mythen und Schauergeschichten entsprungen zu sein scheinen. Die Klingonen bitten die Enterprise um Hilfe. Für die Crew der Beginn einer Mission, bei der sie sich auch mit den Schrecken ihrer eigenen Mythologie auseinandersetzen muss. Es stellt sich nämlich heraus, dass die Dämonen vieler Welten sich gar nicht so unähnlich sind... Meine Meinung Ein durchweg kurzweiliger StarTrek Roman, der eindeutig zu den besseren gehört. Interessant fand ich vor allem, dass die Klingonen ausgerechnet die Hilfe von Kirk wollen. Berücksichtigt man das etwas schwierige Verhältnis beider Parteien, müssen die Klingonen doch sehr verzweifelt gewesen sein. Die Charaktere verhalten sich weitestgehend so, wie ich es von ihnen auch erwartet hätte, auch wenn Kirk mir zwischenzeitlich ein wenig zu viel „gefühlsbetont“ daher kommt. Sogar an den klassischen Redshirts fehlt es nicht. Wenn man etwas bei Star Trek gelernt hat, dann, dass man sich nicht an den völlig unbekannten Fähnrich (der plötzlich einen Namen hat) und eine rote Uniform trägt, gewöhnen sollte. Mein Fazit Trotz seiner Schwächen bekommt dieser leichte und kurzweilige Roman 4 Sterne.
  23. Cover des Buches Spocks Welt. STAR TREK (ISBN: 9783453050174)
    Diane Duane

    Spocks Welt. STAR TREK

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Ameise
    Auf Vulkan werden Stimmen laut, die für den Austritt des Planeten aus der Föderation plädieren. Eine Volksabstimmung soll über den weiteren Verbleib Vulkans in der Föderation entscheiden, aber vorher sollen Personen unterschiedlichster Herkunft im "Saal der Stimmen" über das Für und Wider zu Wort kommen. Auch Kirk, Spock und McCoy sind eingeladen, im Saal der Stimmen an das Publikum zu appellieren. Die Befürworter des Sezession scheinen die Oberhand zu gewinnen, zumal einflussreiche Parteien im Hintergrund die Strippen ziehen. Wer schon ein paar ältere Star Trek-Romane gelesen hat, mag sich nun zu Recht fragen, was an dieser Handlung eigentlich spannend sein soll. Kein Leser wird wohl ernsthaft annehmen, Vulkan könnte wirklich aus der Föderation austreten, da derartig einschneidende Wendungen in der Geschichte des Star Trek-Universums damals einfach nicht möglich waren, sondern am Ende immer die Ausgangssituation wiederhergestellt werden musste. Diane Duane brachte es dennoch fertig, aus diesem Roman etwas ganz Besonderes zu machen. Die Haupthandlung ist zwar vorhersehbar, liest sich aber trotzdem sehr angenehm, was vor allem auch an der perfekten Chemie zwischen den Charakteren liegt. Typisch für Duanes Romane ist eine gewisse Kaffeekränzchen-Stimmung an Bord der Enterprise, wobei die Freundschaft und der gegenseitige Respekt der Crewmitglieder untereinander deutlich zum Ausdruck kommt. Durch den Auftritt wiederkehrender Charaktere wie Herb Tanzer oder Naraht wird auch eine schöne Kontinuität innerhalb der verschiedenen Duane-Romane geschaffen, wobei ich feststellen muss, dass meine Lesereihenfolge nicht gerade glücklich gewählt war. So interessant die Rahmenhandlung auch ist, verblasst sie doch neben jenen Kapiteln, die einen Einblick in die bewegte Geschichte Vulkans bieten. Ich habe vorher schon den Roman "Die Romulaner" gelesen, das ja ebenfalls mit Geschichtskapiteln aufwarten kann, welche ich allerdings über weite Strecken ziemlich dröge fand. Erfreulicherweise sind es in "Spocks Welt" gerade diese Kapitel, die das Buch aus der Masse der anderen ST-Romane herausheben. Anders als in "Die Romulaner" wird keine kontinuierliche Geschichte erzählt, sondern die Entwicklung Vulkans anhand scheinbar zufälliger Episoden dargestellt. Der Leser kann die Geburt des Planeten selbst, die allerersten Bewohner, die Katastrophe, die zu einer radikalen Veränderung des Klimas führte und die immer gewalttätigeren Auseinandersetzungen der verschiedenen Clans miterleben. All diese kleinen Episoden veranschaulichen dem Leser deutlich, warum eine neue Ära des Friedens, eingeleitet durch Surak, bitter nötig war. Darüber hinaus sind die Ausflüge in die Vergangenheit sehr fesselnd und hochinteressant und verleihen dem Roman eine Klasse, an die nicht viele Star Trek-Romane heranreichen. Ich mochte auch die Darstellung Suraks, dessen Geschichte überraschend unspektakulär, dafür um so realistischer ist. In "Spocks Welt" ist er ein sehr unscheinbarer Charakter und gar nicht der weise, charismatische Anführer, den ich vor Augen hatte. Ich kann mich generell nicht so recht mit Heldenverehrungen anfreunden, deshalb finde ich die Beschreibung Suraks als relativ normalen Kerl recht angenehm. Die einzige Figur, die ich kaum wiedererkannte, ist Spocks Vater Sarek, der hier viel zu emotional rüberkam. Ich kann mir beim besten Willen keinen Sarek vorstellen, der sich auf Grund eines Witzes vor Lachen kaum noch einkriegen kann! Fazit: Besonders Vulkanierfans werden mit diesem Roman ihre helle Freude haben, wird doch ihr Lieblingsvolk so ausführlich und tiefgründig beschrieben wie nirgendwo sonst. Die Geschichtskapitel bestechen mit einer Detailverliebtheit, die einen ganz eigentümlichen Reiz entfalten und dennoch nicht in die anstrengende Schwafelei ausarten, die die anderen Werke der Autorin mitunter ausmachen. Auch wenn Diane Duanes Darstellung der Vulkanier in der Zwischenzeit vor allem durch die Serie "Enterprise" überholt wurde, ist es sehr lobenswert, eine so beliebte Spezies mit einem ausführlichen kulturellen Hintergrund auszustatten, vor allem wenn es auf so fesselnde und anspruchsvolle Weise geschieht wie hier. Von mir gibt es daher volle Punktzahl für diesen ganz besonderen Star Trek-Roman!
  24. Cover des Buches Vulkans Ruhm (ISBN: 9783453074262)
    D. C. Fontana

    Vulkans Ruhm

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Buecherdiebin
    Dieser Roman spielt zu einer sehr frühen Zeit des Enterprise-Universums. Mr. Spock befindet sich auf dem Raumschiff Enterprise unter der Leitung von Captain Pike. Man erfährt sehr viel über Vulkan und die Vulkanier.

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