Bücher mit dem Tag "enthauptung"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "enthauptung" gekennzeichnet haben.

48 Bücher

  1. Cover des Buches Der Vollstrecker (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 2) (ISBN: 9783548281100)
    Chris Carter

    Der Vollstrecker (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 2)

     (930)
    Aktuelle Rezension von: ChristineToulon

    Der Vollstrecker ist der zweite Roman der Robert-Hunter-Reihe. Sie kommt weitgehend ohne Vorwissen zum "Kruzifix-Killer" aus, bis auf wenige Anspielungen, die ich doch gerne verstanden hätte. Da ich den Roman nicht gelesen habe, werde ich mir wohl diesen noch zu Gemüte führen dürfen.

    Stilistisch sicher, führt der Autor den Leser durch die Geschichte, die er dramatisch beginnt und dramatisch beendet. Die Morde an sich sind ausreichend beschrieben, um zumindest ein Gefühl von Unwohlsein zu spüren, ohne aber ernsthaft die letzte Mahlzeit mit den Cops nach oben zu würgen. Trotzdem sollte gesagt werden, dass der Vollstrecker nichts für schwache Nerven ist, denn allein sich die Qualen der Opfer vorzustellen und die Auswirkungen der Handlungen des Täters, verlangt schon einiges vom Leser.

    Besonders beeindruckend ist die Hintergrundgeschichte zu den Morden selbst, die es dem Leser eindrucksvoll leicht mag, die Beweggründe des Mörders zu verstehen. Gepeinigte Seelen gehen manchmal auf grausame Art und Weise kaputt und hinterlassen nichts als ein Monster.

    Grundsätzliche Probleme gibt es kaum mit dem Thriller. Er ist makaber, er ist intensiv, er lebt von den Figuren. Der fehlende Stern soll aber doch erklärt werden:
    Bei aller Belobigung, es ist ein wenig anstrengend, bei nahezu jedem Kapitelende in einen Cliffhanger reingesetzt zu werden, der oft mit dem nachfolgenden Kapitel schon wieder aufgelöst wird. Das baut in den einzelnen Situationen einen unnötigen Spannungsbogen im großen Spannungsbogen auf. Um es kurz zu machen, meines Empfindens nach, stört diese Art und Weise der "Effekthascherei" möchte ich es nennen.

    Zudem ist die leicht esoterische Note auch nicht zwingend notwendig, damit die Geschichte funktioniert. Zumal zwei Mörder in einem Roman doch etwas viel sind.
    Aber die letzten zwei Punkte sind mit Sicherheit Geschmackssache und deswegen sollen diese zwei Punkte, nicht die ansonsten wirklich gute Leistung des Romans schmälern. Wichtig ist am Ende, dass die Geschichte fesseln konnte, dass die Charaktere Spaß gemacht haben und die Thrilleraspekte gut durchgehalten wurden. Diese Punkte hat Chris Carter zu meiner Zufriedenheit erfüllt. Deswegen finde ich 4 Sterne doch sehr gerechtfertigt. 

  2. Cover des Buches Der goldene Handschuh (ISBN: 9783498064365)
    Heinz Strunk

    Der goldene Handschuh

     (266)
    Aktuelle Rezension von: Celii_love_books

    Meinung: Durch die mediale Berichterstattung zur Verfilmung des Buches und dem Trailer wurde ich auf das Buch und die zugrunde liegende wahren Geschichte um die Person des Fritz Honka aufmerksam. Für mich war von Anfang an klar das Buch zu lesen und nicht den Film im Kino anzusehen, der sicher auch interessant sein könnte. Aufgrund des Filmtrailers hat man eine bestimmte Erwartungshaltung was das Buch betrifft. Wer hier eine Art Horrorshocker erwartet, der wird wohl enttäuscht werden, denn es werden weder gruselige Szenen noch die eigentliche Morde ausführlich beschrieben. Dies tut der Story keinen Abbruch. Ich habe mir die Wartezeit auf das Buch mit Recherchen im Internet zu diesem Fall vertrieben und war gut vorab informiert, ehe ich zum Lesen des Buches gekommen bin.

    Handlung: Das Buch ist durchaus lesenswert, leider hat es mich ein wenig enttäuscht, da ich hier anderes erwartet hatte. Die Notwendigkeit des parallel zur Honka-Story verlaufende fiktiven Handlungsstranges um eine Hamburger Reeder-Familie erschließt sich mir nicht wirklich. Wollte der Autor damit aufmerksam machen, dass sich auch hinter der Fassade manch angesehener reichen Familie Abgründe auf tun? Ich hätte es für sinnvoller gehalten, sich nur auf die Ereignisse um Fritz Honka und dessen Umfeld zu konzentrieren. Der Autor Heinz Strunk versteht es sehr gut, die Szenerie im namensgebenden Lokal "Der goldene Handschuh" bild- und lebhaft darzustellen. Der Leser fühlt sich sehr gut in die Zeit der frühen 1970er Jahre versetzt und nimmt am rauen (Alltags-)Leben jene Menschen, die sich am unteren Rand der Gesellschaft bewegten teil. Das ist der eigentliche Fixpunkt dieses Besuches.

    Die zwischenmenschlichen Nuancen und Hierarchien, die in diesem Milieu herrschten, wurden vom Autor sehr gut vermittelt. Dafür hätte er 5 Sterne verdient. Mich störte sehr der Aufbau der Geschichte um Fritz Honka. Im ersten Teil des Buches wird die Beziehung zu einer gewissen Gerda beschrieben, die dann mit einem anderen Mann abhaut, im zweiten Teil des Buches wird geschildert, wie er einen Job als Nachtwächter findet und sich in die verheiratete Reinigungskraft verliebt und erst im dritten Teil des Buches der sehr kurz ausgefallen ist im Verhältnis zu den anderen beiden Teilen wird auf letzten seine 3 Opfer eingegangen. Irgendwie hat man als Leser das Gefühl, dass dem Autor die Lust am Schreiben vergangen ist und er das Buch nur noch zu einem Abschluss bringen wollte. Die Taten sind auf wenige Sätze zusammengefasst, auch die Ermittlungen der Kriminalpolizei nach dem Wohnungsbrand liest sich eher wie eine kurze Zeitungsnotiz. Das ist in meinen Augen sehr schade. Diese Ermittlungen und dem Prozess mehr Raum zu geben wäre wesentlich sinnvoller gewesen als die fiktive Parallelgeschichte um die Reederfamilie.

    Fazit: Ein Lesenswertes Buch, jedoch darf man sich keinen authentischen Tatsachenroman um Fritz Honka vorstellen. Da hätte der Autor mehr daraus machen können. Positiv ist die Schilderung des Sittenbildes jener Menschen die damals am Rande der Gesellschaft lebten und sich ihren Kummer und Frust im Alkohol ertränkt haben.


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  3. Cover des Buches Es (ISBN: 9783453504080)
    Stephen King

    Es

     (2.273)
    Aktuelle Rezension von: Juko

    Ich bin ein großer Fan der Werke Kings und umso gespannter war ich auf sein großes Aushängeschild, ein Buch, das jeder kennt und wenn nicht, dann zumindest die Filme. Und ich muss sagen, ich bin nicht enttäuscht, das Buch entpuppt sich für mich als Meisterwerk.


    Viel über die Story erzähle ich nicht, denn das würde mehr als nur den Rahmen sprengen. Sie ist jedenfalls sehr gut geschrieben und vor allem auch strukturiert: Durch die vielen Zeit- und Sichtveränderungen sollte man meinen, den Überblick zu verlieren, doch King hat geschickte Unterkapitel gesetzt, die das ganze Buch fast schon positiv durchseuchen. Sie geben einen Überblick und man vergisst nie, wen man gerade genauer beleuchtet und zu welcher Zeit das passiert.


    Anders als für andere kam mir das Buch auch nicht unnötig in die Länge gezogen vor. Klar, die ersten 200 Seiten ziehen sich ein wenig und es passiert kaum etwas, aber solche Teile gehören eben auch zum Spannungsaufbau und zu einer guten Geschichte. Meines erachtens hat das Buch eine Länge, die perfekt gewählt wurde.


    Zu den Charakteren hatte ich eine so strake Bindung, dass ich *SPOILER* nach dem Tod einiger von ihnen wirklich mit einem leeren Blick auf die mit schwarzen Wörtern beschrifteten Seiten gestarrt habe.


    Einziger Kritikpunkt: Das Ende hätte noch etwas spektakulärer sein können. Man kann nicht so ganz fassen, dass sie sich in einem Anfangsuniversum, aus dem Es stammt, befinden. Immerhin bekämpfen die Freunde dort ein jahrtausend altes, tötendes Monster. Meiner Meinung nach sollten sich die Freunde am Ende auch nicht vergessen, denn obwohl ich eigentlich kein großer Fan von den meisten Happy Ends bin, hätte hier eines teilweise gepasst.

  4. Cover des Buches Frühling, Sommer, Herbst und Tod (ISBN: 9783453436886)
    Stephen King

    Frühling, Sommer, Herbst und Tod

     (322)
    Aktuelle Rezension von: Pajanka

    Dies war mein erstes Werk des allseits bekannten Autors Stephen King, sodass ich doch gewisse Erwartungen an das Buch hatte. Leider konnte ich nicht mit jedem der vier Kurzromane etwas anfangen. Zu der ersten Geschichte habe ich bereits auch den zugehörigen Film gesehen, die Geschichte im Buch wurde genauso gut beschrieben, wie auch der Film war. Die Freundschaft die sich hier entwickelt, sowie die Hoffnung, die nie aufgegeben wird, waren Aspekte, die mir besonders gut gefallen haben. Die zweite, realitätsnahe, Geschichte zeigt äußerst gut auf, wie viele Facetten ein Mensch doch haben kann, auch das fand ich ziemlich interessant. Die dritte und vierte Geschichte haben mich leider garnicht so richtig abgeholt, von dem her bin ich zwiegespalten, was ich im Allgemeinen von dem Buch halten soll. Insgesamt waren die ganzen Beschreibungen doch sehr ausführlich beschrieben, der Lesefluss wurde hierdurch deutlich gestört und auch der Schreibstil war gewöhnungsbedürftig. Ich werde mich wohl noch dem einen oder anderen Werk von King widmen, um mir eine richtige Meinung zu bilden. Dieses Werk hat mich jetzt nicht allzu sehr in seinen Bann gezogen.

  5. Cover des Buches Für immer die Seele (ISBN: 9783841503428)
    Cynthia J. Omololu

    Für immer die Seele

     (353)
    Aktuelle Rezension von: derduftvondruckerschwaerze

    Das Buch steht tatsächlich schon ewig in meinem Bücherregal und ich frage mich, wieso ich es bisher nicht gelesen hab.


    Inhalt:

    Als die 16-jährige Cole den Londoner Tower besichtigt, wird sie von einer unglaublich realistischen Vision heimgesucht: Sie erlebt eine Jahrhunderte zurückliegende Enthauptung! Und dieses Erlebnis bleibt kein Einzelfall. Wohin Cole auch geht, was sie auch berührt, sie fühlt sich ständig in fremde Zeiten versetzt. Wird sie etwa verrückt? Nur einer scheint sie zu verstehen: der Amerikaner Griffon, den sie in London kennenlernt. Stück für Stück entdeckt Cole, welch dunkles Geheimnis sie und Griffon verbindet. Kann sie dem Jungen, den sie liebt, wirklich vertrauen? (Quelle: "Lovely Books")


    Meine Meinung:

    Das Buch bietet einen locker leichten Lesestoff, welche etwas an die "Liebe geht durch alle Zeiten" Trilogie von Kerstin Gier erinnert (das erste Buch, bei dem ich nach der Beendigung der Reihe weinen musste, weil es nun vorbei war). Auch diese Buch hab ich innerhalb eines Tages verschlungen.

    Auch wenn die Rahmenhandlung des Buches sehr vorausschaubar ist, hat mich die Liebesgeschichte von Cole und Griffon doch begeistert.


    Fazit:

    Das Buch ist ein toller Reihenauftakt und mach Lust auf mehr. Da ich leider nirgends den dritten Teil der Reihe entdecken kann und es auch nicht so aussieht, als ob dieser irgendwann erscheinen wird, kann ich hier leider nur eine vorsichtige Leseempfehlung aussprechen. 

  6. Cover des Buches Der Seelenhirte (ISBN: 9782919808779)
    Elias Haller

    Der Seelenhirte

     (60)
    Aktuelle Rezension von: Shelli

    Erneut schafft es Elias Haller mich in seinen Bann zu reißen. Der dritte Teil der Klara Frost Reihe ist wie die anderen beiden Teile genial und spannend geschrieben. Die Wendungen und Schreibweisen in dem Buch sind perfekt aufeinander abgestimmt und schaffen es so die Spannung von Anfang bis zum Ende aufrecht zu erhalten.

    Ich hoffe sehr auf eine Fortsetzung!

  7. Cover des Buches Die Mädchenwiese (ISBN: 9783548283531)
    Martin Krist

    Die Mädchenwiese

     (198)
    Aktuelle Rezension von: Fuexchen

    Die alte Frau sieht alles kommen. Sie findet die grausam ermordeten Mädchen. Sie kennt ihren Mörder. Aber sie wird schweigen. Der kleine Junge bangt um seine verschwundene Schwester, denn er hat etwas gesehen. Er will reden, doch niemand hört ihm zu.
    Seit Alex Lindner vor Jahren seinen Dienst als Kommissar quittiert hat, lebt er zurückgezogen in der Provinz. Als auch hier ein Mädchen verschwindet, weiß er: Der Mann, den er damals vergeblich jagte, ist zurück. Diesmal muss er ihn fangen, denn der Blutzoll wird steigen.

    Dies ist nicht das erste Buch, das ich von dem Autor Martin Krist gelesen habe und ich finde, er hat hier einen packenden Thriller geschrieben, der mich in seinen Bann ziehen konnte und mir ein tolles Leseerlebnis bereitet hat, auch wenn es etwas dauerte, bis ich in die Geschichte gefunden hatte.

    Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen und da es keine holbrigen Formulierungen gibt, kam ich gut voran. Durch eine bildhafte Darstellung, konnte ich gut abtauchen.

    Mit den Charakteren tat ich mich etwas schwer. Das ist sicherlich Geschmackssache, aber mir waren sie nicht authentisch genug. Es gab für mich einfach zu viele Stellen, als dass ich mich hundertprozentig in sie hineinversetzen hätte können.

    Meiner Meinung nach transportiert das Cover genau die Stimmung, die das Buch umgibt, mir gefällt jedenfalls gut. Den Klappentext finde ich vielversprechend und er hält genau das, was er vorgibt: Spannung, Spannung, Spannung.

    Wegen der Charaktere gibt es von mir einen kleinen Abzug. Nichtsdestotrotz gefällt mir der Thriller sehr gut und ich kann ihn empfehlen. Ich vergebe vier Sterne.

  8. Cover des Buches Rabenfraß (ISBN: 9783839218327)
    Biggi Rist

    Rabenfraß

     (23)
    Aktuelle Rezension von: chipsletty
    Hölzle hat Urlaub, 4 Wochen.Eigentlich wollte er diese mit seiner Christiane in Australien verbringen, aber wie das Leben so spielt, kommt es meist anders als man denkt. Hölzle ist ausgezogen und er und Christiane haben sich getrennt. Zu groß war die Eifersucht und die Unstimmigkeiten. Es war doch eigentlich überhaupt nichts passiert mit Sabine Adler-Petersen. Hätte mal Heiner nur nicht Sabine diesen Gefallen getan.

    Da ihm zusätzlich noch ein vergangener Fall nachhängt, beschließt Hölzle, wenn es schon nicht Australien wird, dann sollen es 14 Tage entspannter Wanderurlaub im Harz werden. Die Harzer wird es freuen, dass man ihre schöne Gegend als Ersatz für Australien betrachtet.

    In einem kleinen Gasthof angekommen, ist Heiner auch gleich mit ganzer kriminalistischer Aufmerksamkeit dabei, so ganz kann man das als leidenschaftlicher Polizist wohl nicht ablegen. In dem kleinen Dorf, in dem er untergekommen ist, ist eine junge Frau bestialisch ermordet worden. Der passende Täter wird auch gleich verhaftet. Ein eifersüchtiger Ehemann hat immer ein Motiv und den hat passenderweise das Opfer auch gehabt. Das Dorf ist entsetzt, hätte man es doch niemals dem Ehemann zugetraut! Gleich am Stammtisch aufgenommen, hört sich Hölzle ein bissel um, und auch ihm kommt die Sache doch zu „glatt“ vor. Er beginnt sich mal ein bissel umzuschauen.

    Da er ja nebenbei auch noch ein bissel Urlaub machen will, besucht er all die schönen Städte, die der Harz rund um sein Urlaubsdomizil zu bieten hat. Dabei erfährt er, dass die Harzer ein sehr mordlustiges Völkchen sein müssen, denn in der Vergangenheit sind in der Gegend noch mehr seltsame Morde geschehen.

    Bei einem Besuch in dem wunderschönen Städtchen Quedlinburg findet Hölzle in einer Buchhandlung eine sehr interessante Lektüre und stellt fest, dass die Morde in der Vergangenheit und auch der jüngste Mord erstaunliche Ähnlichkeiten mit mittelalterlichen Hinrichtungsmethoden haben. Haben denn all die Opfer auch etwas mit dem Grund für diese Hinrichtungsmethoden gemeinsam? Ist Hölzle in seinem Urlaub einem Serienkiller auf der Spur, der sein Unheil im beschaulichen Harz anrichtet?

    Ungeahnte Hilfe naht aus Bremen. Zu Anfang ist sich Heiner nicht sicher, ob er diesen Überraschungsgast freudig empfangen oder doch lieber gleich wieder zurück an die schöne Weser schicken soll, aber dann wird es doch noch ganz nett! Er hat nicht nur eine hervorragende Hilfe bei der Mördersuche, sondern auch noch sehr angenehme Gesellschaft in den doch im Harz zu dieser Zeit oft empfindlich kalten Nächten.

    So langsam kommt er dem Täter immer näher und plötzlich gerät er selber ins Visier und gerät in tödliche Gefahr!

    Kann Hölzle weitere Morde verhindern und unschuldig Verurteilten zu Gerechtigkeit verhelfen? Kann er sich selber aus  der Gefahrenzone bringen und am Ende doch noch ein paar Tage entspannten Urlaub genießen, und was wird mit ihm und dem netten Überraschungsgast?

    Wenn ich einen Krimi lesen möchte, der mich richtig fesselt, dann habe ich da so eine Hand voll Autoren wo ich mir sicher bin, dass mich das Buch so fesselt, das ich es nicht aus der Hand legen werde. Zu diesen Autoren gehören auch Biggi Rist und Liliane Skalecki. Alle Krimis aus der Feder dieses sympathischen Duos haben mich bisher beim Lesen alles um mich herum vergessen lassen.  Mit entspannter Lesezeit ausgestattet war der Krimi dann auch in anderthalb Tagen weggelesen. Wie immer war ich total begeistert.

    Den beiden Autoren ist es wie immer gelungen, den Spannungsbogen weit oben zu halten und sogar noch zu steigern. Ich hatte mir ja schon so gut ausgemalt, wer mein Serienkiller ist und musste wieder mal feststellen, dass mich die beiden Krimispezialisten am Ende mehr als überraschten. Als es zum Showdown auf Harzer Bergen kam, musste ich erstmal mein Buch weglegen und ein „Ach Ne? Echt? Der?“ in den Raum werfen! Es ist den beiden Autorinnen nicht nur gelungen mich wieder zu überraschen, sondern sie haben auch dem Hauptprotagonisten noch mehr Kontur gegeben und mein Bild von Heiner Hölzle, dem Schwaben in Bremen, hat sich nochmal gewandelt. Fast alleine im Mittelpunkt der Ermittlungen, lernt man ihn nochmal anders kennen und auch amouröse Abenteuer sind ihm da nicht fremd. Ich selber war zwar schon im Harz, aber nach diesem Buch drängt es mich geradezu dort einen Urlaub zu verbringen. Liliane Skalecki und Biggi Rist ist es gelungen, einen kleinen Reiseführer mit in das Krimigeschehen einzubauen. Perfekt recherchiert zeigen sie dem Leser nicht nur die Abgründe der menschlichen Seele, sondern auch einige der schönsten Orte und Sehenswürdigkeiten des Harzes. Die genaue Vorbereitung und die genaue Beschreibung der Orte des Geschehens zeigte sich ja schon in den vorangegangenen Krimis um den schwäbisch-bremerischen Hauptkommissar, aber hier wird es nochmal deutlich wie sorgfältig das Duo vorgeht. Denn um den Harz so genau zu beschreiben und auch stimmungsbildlich einzufangen, muss man schon einige Zeit dort verbringen und sich genau umschauen! Im Anschluss an das Lesen wundere ich mich auch überhaupt nicht, dass dieses Buch aus dem Gmeiner Verlag dort in fast jeder Touristeninfo und in den Buchläden zu haben ist. Aber hat mich das überhaupt gewundert…?
    Eine klare Leseempfehlung!
  9. Cover des Buches Fünf Reiche - Die Schlacht um Hegrem (ISBN: 9781500790844)
    Ralph Gawlick

    Fünf Reiche - Die Schlacht um Hegrem

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Alondria

    Das Buch

    Die Welt von Cel war geteilt in fünf Reiche,
    Agurkai, Cuzamen, Werstak, Krut und Verkcajk.


    Die mittelalterliche Fantasywelt von Cel besteht aus den fünf Reichen Agurkai, Cuzamen, Werstak, Krut und Verkcajk. Jedes dieser Reiche hat die Kontrolle über eines der fünf Elemente Feuer, Wasser, Erde, Luft und Zeit. Vier dieser Reiche leben in ständigem Krieg und Konflikten. Lediglich das Reich Verkcajk, welches das Element der Zeit beherrscht, ist an den Konflikten in der Welt von Cel (noch) nicht beteiligt.

    Im ersten Teil "Die Schlacht um Hegrem" steht der junge Rengate Syn aus dem Reich Krut, in welchem verschiedene Menschenrassen und Zwerge in ständigen Konflikten leben, im Mittelpunkt des Geschehens. Er kehrt von seiner Kriegerprüfung, die er in den Zwergenstollen zu bestehen hatte, in sein Dorf Grom zurück. Doch dieses wurde von den verfeindeten Mongiden komplett niedergebrannt. Er macht sich auf den Weg, die anderen Dörfer seines Volkes vor dem Feldzug der Feinde zu warnen. Er und sein väterlicher Freund Karthus aus dem Dorf Herm brechen zusammen mit dem Zauberer Mergok, der die Kräfte der Erde beherrscht, auf, um den Untergang ihrer Hauptstadt Hegrem zu verhindern ...


    Meine Meinung

    Diese Rezension zu schreiben fällt mir eher schwer. Ich bin hin- und hergerissen, was das Buch angeht, aber ich versuche es einfach mal.

    Der Schreibstil des Autors ist eher gewöhnungsbedürftig, um nicht zu sagen ausbaufähig. Würde auf dem Buch nicht stehen, dass er bereits mehrere Bücher veröffentlicht hat, könnte man "Die Schlacht um Hegrem" für sein Debüt halten. Die Sätze sind mal kurz und abgehackt, ein anderes Mal dagegen so lang und verschachtelt, dass man den Sinn gar nicht mehr richtig versteht. Es war daher zum Teil wirklich schwierig, das Buch "locker weg" zu lesen. Auch die vielen Zeichensetzungs-, Tipp- und Rechtschreibfehler störten meinen Lesefluss enorm. Dass es mal einen Fehler gibt, ist ja völlig legitim, aber in dieser Anhäufung kann ich es nicht nachvollziehen, da jedes Schreibprogramm schließlich eine integrierte Rechtschreib- und Grammatiküberprüfung hat.

    Es fiel mir weiterhin sehr schwer, mich in das Geschehen hineinzuversetzen, da mit fast jedem Kapitel ein anderer Handlungsstrang aufkam. Außerdem gibt es enorm viele Charaktere, denen es (wahrscheinlich auf Grund der hohen Anzahl) leider absolut an Tiefe fehlt. Zu keinem konnte ich Zugang finden, sie wirken oft flach und unauthentisch. Viele Ereignisse werden in einem Kapitel angeschnitten und dann mit keinem Wort mehr erwähnt. Natürlich soll "Fünf Reiche" eine Reihe mehrerer Bücher werden, in denen sicherlich auf alles nach und nach eingegangen wird. Dennoch finde ich es eher störend, wenn etwas nur auf 2 Seiten angesprochen wird und man dann bis zum nächsten - oder sogar übernächsten - Teil nichts mehr davon hört. Diese kurz angeschnittenen Handlungen sind offensichtlich für das Geschehen in diesem Teil nicht wichtig; man hätte sie dementsprechend einfach weglassen und im nächsten Teil dann einführen können.


    Fazit

    Die Story hat definitiv Potenzial, aber leider konnte sie mich nicht überzeugen. Ich kann auf Grund der vielen Störfaktoren leider nur gut gemeinte 2 Sterne vergeben.
  10. Cover des Buches American Psycho (ISBN: 9783942656412)
    Bret Easton Ellis

    American Psycho

     (403)
    Aktuelle Rezension von: Pappbecher
      • Title: American Psycho
      • Author(s): Bret Easton Ellis
      • Publisher: Picador Classic
      • ISBN: 9781447277705 
      • Edition: paperback
      • Publication date: 01/07/2020


    Content:

    "Patrick Bateman is twenty-six and he works on Wall Street, he is handsome, sophisticated, charming and intelligent. He is also a psychopath. Taking us to head-on collision with America's greatest dream—and its worst nightmare—American Psycho is bleak, bitter, black comedy about a world we all recognise but do not wish to confront."


    Opinion:

    First of all, I wanted to say I've seen the movie several times before reading the book. I thought it would be time to also read the story that has caught my interest for more than once.

    Now I want to talk a little about the content of the book. As I have told you, I've watched the movie more than one time yet and I still think it is a masterpiece. Therefore, I had high expectations for the book and I was not disappointed. Although, some might think it is pretty brutal and boring at the same time, for me it was quite as I expected it. It was the perfect mixture of the narcism and materialism of the world as well as the boredom of an everyday life. Ellis wanted to put forward a critique on the society back then, when he wrote the book. In my opinion, the book still points out the most critique worthy parts of society nowadays. Yes, the most parts of the books are really brutal and bloody, but this makes the book the way it should be: a critique.

    The author did a great job on character building concerning the protagonists. They are all far from perfect and, therefore, authentic. I actually think it is scary how realistic they are. 

    The writing style is interesting. It is not that easy to read but at the same time not too complicated, So, it was no problem to read the book within a few days.


    Conclusion:

    All in all, the book is one of the classics that everybody should have read! Therefore, I would recommend reading it to every reader that is interested in classics and authentic books.

  11. Cover des Buches Dem Tod auf der Spur (ISBN: 9783548377131)
    Michael Tsokos

    Dem Tod auf der Spur

     (159)
    Aktuelle Rezension von: burgitta_egg

    Michael Tsokos erklärt seine Arbeit sehr genau, so dass sie auch Laien verstehen. Die einzelnen Fälle sind respektvoll beschrieben. 

    Aha-Erlebnisse gab es zu Hauf und haben mir bei meinem Krimi sehr geholfen. Die Realität hat mit den Fernsehkrimis nichts zu tun. 

    Ich bin froh, das Buch gelesen zu haben. 


  12. Cover des Buches Manisch (ISBN: 9783442468331)
    Ruth Newman

    Manisch

     (122)
    Aktuelle Rezension von: Krimifee86

    Zum Buch: Am Ariel College in Cambridge werden mehrere Frauen bestialisch ermordet. Schnell scheint klar, dass einer der anderen Studenten der Mörder sein muss. Bei der Aufklärung helfen könnte Olivia, die in katatonischem Zustand neben der letzten Leiche gefunden wurde. Kann sie den Mörder identifizieren? Kann der Psychologe Matt das aus ihr herauskitzeln, was sie gesehen hat? Und was verbirgt Olivia vor ihm?

     

    Das Cover: Ich finde das Cover relativ unspektakulär. Rote Blutschrift ist ja mittlerweile ziemlich ausgelutscht und bei allem anderen weiß ich nicht mehr so genau, was es sein soll. Sieht aus wie ein Maul oder wie Äste, aber ist auf jeden Fall nicht definierbar. Mir gefällt es nicht richtig. 2/5 Punkte.

     

    Die Story: In „Manisch“ wird in Rückblenden und in der Gegenwart die Geschichte von Olivia erzählt. Ihre Kindheit, ihre Jugend, ihr Start am Ariel College und ihr Leben dort. Die Liebesbeziehung zu Nick. All das führt zu dem Zeitpunkt in der Gegenwart: Olivia im katatonischen Zustand, neben der Leiche ihrer Freundin June. Was ist passiert? Was hat sie gesehen? Der Psychologe Matt versucht genau das herauszufinden. Dabei deckt er das ein oder andere Geheimnis aus ihrem Leben auf. Immer mehr Punkte kommen an die Oberfläche, die langfristig zur Identifizierung des Mörders führen könnten. Es ist spannend dieser Entwicklung zu folgen (wenn auch alle meine Vermutungen richtig waren) und gleichzeitig ist es verwirrend. Weil man nie wirklich weiß, in welche Zeit man gerade gehüpft ist, ständig die ganzen Studenten durcheinander bringt und vor allem am Anfang ständig verwirrt ist. 3/5 Punkte.

     

    Die Charaktere: Leider habe ich keinen der Charaktere als wirklich sympathisch erfunden. Olivia vielleicht noch am ehesten, denn sie tat mir natürlich leid ob der Dinge, die sie erlebt hat. Gerade wegen dieser Dinge habe ich ihr aber auch viele Handlungen nicht abgenommen und immer das Gefühl, dass da was faul ist. Ihren Freund Nick mochte ich nicht, weil er mir irgendwie zu geleckt war. Die meisten anderen am College waren einfach nur arrogant. Godfrey fand ich irgendwie cool, er war aber so ziemlich der einzelne. Weathers und Matt als Ermittler blieben für mich eher blass und ich hätte mir gewünscht, mehr Ermittlungsarbeit mitzuerleben. 2/5 Punkte.

     

    Der Schreibstil: Ich fand den Schreibstil am Anfang total verwirrend. Ich bin überhaupt nicht klar gekommen und wusste oft nicht, in welcher Zeit die Geschichte gerade spielt oder wer eigentlich diese ganzen Charaktere sind. Das hat mich echt im Lesefluss gestört und es hat fast 100 Seiten gedauert, bis ich in die Geschichte reingefunden habe. Danach hat mir der Aufbau gut gefallen und die Idee mit den ganzen Rückblenden zu arbeiten ebenso. Ich fand auch, dass es der Autorin gut gelungen ist, die Geschichte spannend zu erzählen, wenn auch für mich recht vorhersehbar. 3/5 Punkte.

     

    Fazit: „Manisch“ war für mich am Anfang sehr verwirrend. Es gab extrem viele Zeitsprünge und es war schwer, nachzuvollziehen worum es eigentlich gerade geht und in welcher Zeit die Geschichte gerade spielt. Wenn man erstmal reingefunden hat, geht es dann aber und es entwickelt sich ein recht spannender Thriller, der aber auch an vielen Stellen vorhersehbar war. Außerdem ging es was den Täter anging so oft hin und her, dass es irgendwann nicht mehr glaubwürdig war. Nichtsdestotrotz eine nette Geschichte. 3/5 Punkte.

     

    Kurzmeinung: Für mich war das Buch leider sehr vorhersehbar, davon ab fand ich auch, dass die Autorin zu viel wollte.

     

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  13. Cover des Buches Gott schütze dieses Haus (ISBN: 9783442478255)
    Elizabeth George

    Gott schütze dieses Haus

     (450)
    Aktuelle Rezension von: Melanie_Ludwig

    Inhalt

    Jahrhunderte lag ein Dorf im englischen Yorkshire im Dornröschenschlaf – bis ein brutaler Mord die Idylle stört: Der Dorfpfarrer entdeckt die enthauptete Leiche seines treuen Schäfchens William Teys in einer Scheune. Und neben dem Toten kauert Roberta, seine leicht debile Tochter, und behauptet: „Ich war’s.“ Danach verstummt sie


    Die Geschichte hinter dem Mord ist sehr emotional. Es wird auch einiges erklärt was mit Barbara los ist. Die Geschichte ist gut geschrieben. 

  14. Cover des Buches Das Inferno (ISBN: 9783453675827)
    Richard Laymon

    Das Inferno

     (101)
    Aktuelle Rezension von: Meeehlie
    Los Angeles wird von einem Erdbeben erschüttert. Danach beginnt das Grauen!

    Viele Menschen werden infolge des Erbbebens getötet und auch viele Häuser zerstört - daraufhin werden die größten Spinner und Psychopaten tätig.

    Wir begleiten mehrere Gruppen, welche zu ihren Familien zurückkehren möchten und erleben dabei jede Menge bizarre und gestörte Sachen.

    Nur um mal ein kurzes Beispiel zu geben: Ein völlig verstörte und aggressive Katze geht auf mehrere Menschen los und versucht diese wirklich zu töten!! Dann auch noch Menschen, welche sich unter den Autos verstecken und nach Leute, welche vorbeigehen, auf diese losgehen, auf diese mit Messern einhacken und noch mehr... Gruselig!

    Ich muss sagen, es war eine sehr bizarre Geschichte, welche man hier liest, doch wenn man darüber hinwegsieht, ist es ein typischer Richard Laymon. Ein grausig, gruseliger und spannender Teil!

    Es ist nicht für jeden etwas, doch wer auf solch unglaubwürdige - What the f*** - Geschichten steht, sollte diesen Band unbedingt lesen.
  15. Cover des Buches Schließe deine Augen (ISBN: 9783453435520)
    John Verdon

    Schließe deine Augen

     (55)
    Aktuelle Rezension von: TheSilencer
    Ein bestialischer Mord - die Braut der Hochzeitsfeier wird geköpft - vor mehreren Zeugen. Eine Videokamera hielt so gut wie alles fest.
    Der Täter ist schnell ausgemacht: der verschwundene mexikanische Gärtner.
    Die örtliche Polizei legt den Fall schnell als gelöst, aber mit flüchtigen Täter zu den Akten.

    Nur die schwerreiche Mutter des Opfers, die ihrer Tochter Irrsinn attestiert, glaubt nicht an die lückenlose Indizienkette.
    Sie bittet den pensionierten Detective Dave Gurney sich die Polizeiakten etwas genauer anzuschauen.

    Gurney, Ende vierzig, der sich nicht so recht an den Ruhestand gewöhnen kann, willigt ein, unter den argwöhnischen Augen seiner Ehefrau, die ihn lieber als Spargelgärtner sähe.

    Gurney stößt auf einen Haufen von Zeugen, die alle ziemlich schräg bis komplett irre drauf sind, die ihn aber nicht weiterbringen. Denn eine Frage kann ihm keiner beantworten: wer war das Opfer wirklich?

    Mit "Schließe Deine Augen" setzt Verdon die Detektiv-Arbeit der Figur Dave Gurney aus "Die Handschrift des Todes" fort. 
    Kein Zweiter-Teil-Rohrkrepierer, sondern eine Fortsetzung auf dem Niveau der ersten Folge.

    Intelligent und spannend, einschließlich eines die Handlung nicht ausbremsenden Privatlebens, strickt Verdon die Geschichte um Gurney und seine geniale Kombinationsgabe.

    Ich will mehr davon.
  16. Cover des Buches Grabesstille (ISBN: 9783734108150)
    Tess Gerritsen

    Grabesstille

     (434)
    Aktuelle Rezension von: sina_liest

    3,5 Sterne

    „Grabesstille“ ist der nunmehr 9. Teil der Rizzoli&Isles Reihe. Ich habe diese Reihe vor Ewigkeiten schon einmal gelesen, die Neuauflage mit neuem Design hat mich dann dazu inspiriert, die Reihe noch einmal zu lesen.

    Bei diesem Buch kommt es vor allem auf persönliche Präferenzen an. Ich bin nicht der größte Fan vom Setting, ein paar Elemente in dieser Geschichte fand ich zudem eher unnötig. Der Beginn der Geschichte hat sich auch etwas gezogen, spätestens ab der Mitte konnte es mich dann aber doch in den Bann ziehen. Das Miträtseln in der zweiten Hälfte des Buches hat mir echt viel Spaß gemacht, auch über das Wiedersehen diverser Charaktere aus vorherigen Bänden habe ich mich sehr gefreut. Die Auflösung fand ich gelungen, zum Schluss konnte es mich dann auch noch einmal richtig überraschen.
    Diesen Band würde ich im direkten Vergleich mit den anderen Teilen der Reihe im soliden Mittelfeld einordnen.

  17. Cover des Buches Scream (ISBN: 9783499247217)
    Chris Mooney

    Scream

     (94)
    Aktuelle Rezension von: TheSilencer
    Larry Roth liegt gefesselt auf einem Bett. Um ihn herum herrscht ein Schlachtfeld: seine Familie ist vor seinen Augen getötet worden.
    Bevor er seinen Verstand verliert, trifft die Polizei vor Ort ein. Roth weiß zwar nichts davon, aber er soll die Polizei gerufen haben.

    Allen voran ermittelt Jack Casey, ein ehemaliger FBI-Profiler, am Tatort. Während er versucht, Roth zu beruhigen, gibt dieser nur von sich, daß der Täter alles über ihn wußte. Als sich die verschweißten Handschellen nicht öffnen lassen, holt Casey aus seinem Auto einen Seitenschneider. Sein Glück, denn Sekunden später verschwindet der Tatort mit allen Anwesenden in einem Feuerball; mit dem Betreten des Hauses aktivierte die Polizei den Zeitzünder für eine Bombe.

    Und damit bläst der Autor in seinem Debüt-Roman das Halali zum explodierenden Kopfkino. Da wo andere Autoren nach dem ersten Bumm wortwörtlich ihr Pulver verschossen haben, fängt Mooney erst an.

    Zugegeben, der Held Jack Casey ist etwas abziehbildmäßig geraten. Familie tot, Job weg, Krise, Alkohol. Doch in diesem Buch läßt man sich das gefallen, weil er nicht wie Phönix aus der Asche steigt, sondern nachvollziehbare Blessuren behält.

    Spannung garantiert.

    Höchst merkwürdig mutet an, daß Cody McFadyen sechs Jahre später seine "Smokey Barett" in "Die Blutlinie" erfand, die wiederum ein Abziehbild von Jack Casey mit Geschlechtertausch ist.

    Nicht abschrecken lassen vom Umschlagtext: die dilettantischen Schreiberlinge haben alle Eckpunkte genommen und einmal kräftig durcheinander gebracht.
  18. Cover des Buches Der stille Schrei der Toten (ISBN: 9783868000818)
    Linda Ladd

    Der stille Schrei der Toten

     (31)
    Aktuelle Rezension von: eletroe

    Sehr spannendes Buch, Packender thriller. Lässt sich gut lesen 

  19. Cover des Buches Papillon (ISBN: 9783596212453)
    Henri Charrière

    Papillon

     (114)
    Aktuelle Rezension von: Lynn11

    Auch wenn diese Geschichte im autobiographischen Schreibstil verfasst wurde, so mag ich doch sehr daran zweifeln, dass es sich um eine wahre Geschichte handelt. Die Story ähnelt einem Abenteuerroman, in welchem sich die Szenerie einige male wiederholt. Für mein Empfinden etwas zu platt, zu künstlich und zu oberflächlich. Ja, als Klassiker sollte man das Buch einmal in seinem Leben gelesen haben. Gehört zu den Abenteuerromanen: Tarzan, Mobby Dick, Robinson Crusoe u.a.

  20. Cover des Buches So unselig schön (ISBN: 9783548613598)
    Inge Löhnig

    So unselig schön

     (248)
    Aktuelle Rezension von: Schnuppe
    Im dritten Fall ermittelt Tino Dühnfort mit seinem Team in der Künstlerszene Münchens mit interessanten Orten und Protagonisten.
    Die junge Hobbyfotografin Vicky sucht sich ihre Motive an besonderen Orten: in verlassenen Objekten, die sich die Natur zurückerobert. In einer stillgelegten Brauerei findet sie eine Leiche. Gefundene Spuren von Farbe weisen in die Künstlerszene, schon bald vermutet Tino einem Serienmörder auf der Spur zu sein. Die junge Vicky hat ihr eigenes Päckchen in Sachen Schicksal zu tragen und ermittelt gegen alle Vernunft in dem Fall mit. Bald kommt sie dem Täter sehr nahe. Der Wettstreit der sich hier entwickelt bringt zusätzliche Spannung mit sich. Gewohnt guter Fall um das Münchener Team von Frau Löhning.
  21. Cover des Buches Annas Erbe (ISBN: 9783894250539)
    Horst Eckert

    Annas Erbe

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Lillith54w

    Seit etlichen Jahren begeistern mich die Politthriller von Horst Eckert,
    hat er doch gerade vor kurzem wieder ein Meisterstück abgeliefert.

    Im Laufe der Jahre bin ich neugierig auf seine früheren Bücher geworden und habe auch einige gelesen. Das Erstlingswerk, "Annas Erbe", gibt es in gedruckter Form nur noch antiquarisch, was mich aber zum Glück nicht abschreckte, es zu bestellen.

    Ich habe es soeben beendet und sage nur Wow! Was für ein Debüt!
    Auch 26 Jahre nach seinem Erscheinen (1995) wirkt dieser Roman keinesfalls angegraut oder verstaubt, obwohl man noch in eine Schreibmaschine schreibt und weder Handy noch Computer benutzt.
    Horst Eckert legt hier den Grundstein für seinen kleinen Kosmos, die "Festung", wie er das Düsseldorfer Polizeipräsidium nennt. Bereits in seinem Erstlingsroman begegnen uns einige seiner später wieder auftauchenden Protagonisten, so ist hier der Protagonist Karl Thann, ein junger Kommissar mit einem Alkoholproblem. Er ist einerseits ehrgeizig, anderseits will er sich aber auch einfach nicht abspeisen lassen mit offensichtichen Lügen, die von "ganz oben" gedeckt scheinen, ein Grundthema, welches bei Horst Eckert auch heute noch eine Rolle spielt...
    Er hat einen Mord an einem entlassenen Strafgefangenen aufzuklären, welcher wegen Mordes an seiner Lebensgefährtin Anna verurteilt wurde, die Tat jedoch nie zugab. Karl Thann sieht Zusammenhänge und macht sich gegen alle anderen Kollegen auf eine einsame Spurensuche, findet und verliert eine Liebe, riskiert mehrfach sein Leben - und wie es ihm gelingt, den Sumpf aus bestechlichen Beamten auszutrocknen, die u.a. im Pornomilieu ihre Hände aufhalten und selbst vor brutalen Mitteln nicht zurückschrecken - das muss man einfach selbst lesen!

    Wenn ich nicht schon ein Fan von Horst Eckerts Büchern wäre, dann hätte mich "Annas Erbe" auf jeden Fall dazu gemacht.

    Es ist sicher selten, dass ein so altes Buch noch einmal rezensiert wird - aber in meinen Augen hat dieser Roman es verdient!




  22. Cover des Buches Und Piccadilly Circus liegt nicht in Kumla (ISBN: 9783442746910)
    Hakan Nesser

    Und Piccadilly Circus liegt nicht in Kumla

     (89)
    Aktuelle Rezension von: Blintschik

    Endlich ist Sommer und Mauritz plant wie er dem Mädchen, in das er verliebt ist, seine Liebe zu gestehen. Doch dann wird plötzlich ihr Vater ermordet und Mauritz nimmt sich vor den Mörder zu finden.


    Für einen Krimi muss ich zugeben hat es ganz schön gedauert bis der Mordfall endlich zur Sprache kam. Aber dann ist der Fall richtig spannend geworden. Und ich habe zusammen mit dem Protagonisten mitgegrübelt. Aber auch neben dem Fall ist das Buch richtig toll. Es diese gewisse nostalgische Atmosphäre, die einen direkt in die 80er Jahre eintauchen lässt. Und auch vom Leben in dem kleinen schwedischen Ort erfährt man viel, besonders da die Geschichte im Sommer spielt, spürt man die Begeisterung für die Sommerzeit. Und natürlich die süße, zarte erste Liebe, die dem Buch auch noch einen romantischen Aspekt verleiht, wobei dies eher realistisch geschildert wird. Auch die Personen fand ich klasse. Sie wirken echt und sympathisch und man lernt die Eigenheiten jedes Einzelnen kennen.


    Allgemein ist es ein schönes stimmungsvolles Buch, dass einen in eine vergangene Zeit eintauchen lässt. Dieser Aspekt hat mir sogar noch besser gefallen als der Fall, aber auch der ist interessant, sodass das Buch perfekt als Sommerlektüre ist.

  23. Cover des Buches Aschenputtel (ISBN: B0083JECHC)
    Kristina Ohlsson

    Aschenputtel

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Es handelt sich hier um den Auftakt der schwedischen Krimireihe um Kommissar Alex Rech und der Fahndungsspezialistin Fredrika Bergmann.

    Vor einigen Jahren fand auf zufälligem Wege ein anderes Hörbuch der Autorin den Weg zu mir (Glaskinder), welches mir richtig gut gefallen hatte, so dass ich nun beschloss, mich ihrem Erstlingswerk zu widmen. Ich wollte einfach wissen, ob mir ein Krimi aus ihrer Feder ebenso gut gefallen wird, wie besagter Jugendroman.

    Um es vorwegzunehmen: Ich wurde enttäuscht.

    Nicht, was den Schreibstil anbelangt. Dieser war damals bereits ebenso flüssig und gut lesbar, wie ich es von ihrem Glaskinder-Werk in Erinnerung hatte. Aber der Aufbau der Story lies einiges zu Wünschen übrig. Zumindest für meinen ganz persönlichen Geschmack.

    So nahmen die Beschreibungen der persönlichen Belange aus dem privaten Backround eines jeden Mitglieds der Ermittlertruppe viel Raum ein. Sehr viel Raum! Was dazu führte, dass die Ermittlungsarbeiten deutlich zu kurz kamen. Einfach weil sie sehr viel weniger präsent waren. Ebenso wurden sowohl der Täter, als auch seine Opfer nicht wirklich greifbar, sondern blieben bis zum Ende seltsam blass und dünn. Was umso merkwürdiger wirkt, wenn man bedenkt, mit welch irrer Brutalität der Serientäter zu Werke ging. Ebenfalls fehlte es dem Spannungsbogen an konstanter Stärke.

    Gut gefallen hat mir hingegen jedoch der ständige Perspektivwechsel, aus dem man den Fortgang der Story erzählt bekam. Mal aus Tätersicht, mal aus der seiner Komplizen (die zeitgleich auch Opfer waren), als auch aus Sicht einzelner Ermittler.

    Meiner Meinung nach war spürbar, dass die Autorin deutlich hinter ihrem Potential zurück blieb und so hege ich die Hoffnung, dass dieses im zweiten Band der Reihe besser zu Tage treten wird.


  24. Cover des Buches Wenn mein Zorn dich findet (ISBN: 9783426632710)
    Michele Jaffe

    Wenn mein Zorn dich findet

     (34)
    Aktuelle Rezension von: santina
    Der Klappentext: Nacht für Nacht verfolgt Eve wildfremde Leute, beobachtet mit neidischem Hass deren scheinbar perfekte Familienidylle. Kurze Zeit später sind diese Menschen tot, auf brutale Weise abgeschlachtet. Alle Spuren weisen auf Eve, die Ermittler sind ihr auf den Fersen. Nur Windy Thomas, die neue Leiterin der Forensink bei der Polizei von Las Vegas, hat Zweifel an Eves Täterschaft und stellt eigene Nachforschungen an. Das trägt Ihr die Anerkennung ihres charmanten Vorgesetzten ein – und den Hass des wahren Täters. Zum Inhalt: Auf den ersten Seiten lernt der Leser die Protagonisten kennen und erfährt einiges über sie. Windy Thomas erster Mann ist gestorben. Sie hat als Sheriff gearbeitet, doch nachdem sie in Gefahr geraten ist, hat sie sich auf Drängen ihres Verlobten Bill eine neue Stelle gesucht, bei der sie eher im Hintergrund arbeiten kann. Sie zieht mit ihrer Tochter nach Las Vegas und übernimmt dort die Stelle als Leiterin der forensischen Abteilung. Als junge Beamtin hat sie zunächst damit zu kämpfen, sich bei den Männern in ihrer Abteilung durchzusetzen, aber ihr Wissen und Können ebnet ihr dabei den Weg. Besonders ihr neuer Vorgesetzter Ash ist fasziniert von Windy. Ein Serienmörder treibt sein Unwesen, er ermordet Mütter mit Kindern auf bestialische Weise. Die Spur führt zu Eve, die eine schwere Zeit hinter sich hat und mit dem Schicksal hadert. Lange Zeit konzentrieren sich die Ermittlungen auf die junge Frau, aber sie wird nie gefunden… und dann wird Windy klar, dass es eine zweite Person gibt, die dafür sorgt, dass alles auf Eve hinweist… In einem zweiten Handlungsstrang wird das Privatleben von Windy als alleinerziehende Mutter dargestellt. Ihr Verlobter Bill pendelt noch und fliegt am Wochenende immer zu Windy und Cate nach Las Vegas. Der Leser erfährt außerdem, wie Windy ihren ersten Mann kennen gelernt hat und was zu seinem Tod geführt hat. Darüber hinaus zeigt der Autor auf, wieso Ash bei der Polizei arbeitet, obwohl er Millionär ist und wieso der Frauenheld ausgerechnet von Windy fasziniert ist. Meine Meinung: Dadurch, dass bereits auf den ersten Seiten eine grössere Zahl an Hauptpersonen und die Vergangenheit von Windy vorgestellt wurde, habe ich mich sehr schnell in der Geschichte zurecht gefunden. Die Handlung ist vom ersten Moment an so spannend, dass ich die mehr als 600 Seiten in zwei Tagen verschlungen habe. Michele Jaffe hat es geschafft, dass sich die Spannung bis zum Ende hin immer weiter aufbaut und erzählt nebenbei aus dem Privatleben von Windy, ohne dass dies der Kriminalgeschichte Abbruch tun würde. Wenn mein Zorn Dich findet ist ein Thriller ganz nach meinem Geschmack mit zwei Minuspunkten: Zum einen wurde mir nicht klar, warum Eve ausgerechnet vor den Häusern der Menschen herum lungerte (und sie zeichnete), die später ermordet werden. Zum anderen finde ich das letzte Kapitel, Nr. 87, überflüssig, leider kann ich hier nicht schreiben, warum ich dieser Meinung bin, aber wer das Buch liest, wird vielleicht verstehen, warum diese letzten drei Seiten zuviel des Guten sind. Trotz dieser kleinen Einschränkungen vergebe ich fünf von fünf Sternen.

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