Bücher mit dem Tag "entnazifizierung"

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35 Bücher

  1. Cover des Buches Glückskinder (ISBN: 9783453424067)
    Teresa Simon

    Glückskinder

     (122)
    Aktuelle Rezension von: EngelAnni

    Ich habe "Glückskinder" zum Geburtstag geschenkt bekommen. Lt Klappentext ist es ein Buch, was ich mir auch selbst gekauft hätte.

    Lt Klapentext werden sich die Münchnerin Toni und die ehemalige KZ-Insassin Griet begegnen. Zuerst mögen sie sich nicht, dies soll sich aber im Laufe der Geschichte ändern. Außerdem soll es um die harten Nachkriegsjahre gehen, in denen die Münchner Bevölkerung kaum etwas zu essen hat und der Handel auf dem Schwarzmarkt floriert.

    Die Hintergrundgeschichte, in der das harte Leben im Nachkriegsdeutschland beschrieben wird, gefällt mir sehr gut. Ich habe bisher hauptsächlich Bücher gelesen, die mit Kriegsende auch zu Ende waren. Deswegen habe ich mich gefreut, etwas mehr über die harten Jahre bis 1948 zu erfahren.

    Die Autorin gibt einen gute Eindruck in die Entbehrungen, die die Hauptfiguren erleiden müssen und es ist auch spannend geschildert, wie der Handel auf dem Schwarzmarkt entsteht.

    Leider gerät diese Geschichte etwas in den Hintergrund, da die seichten Liebesgeschichten in den Vordergrund gerückt werden. Diese Geschichten passen eher in einen "schmalzigen" Liebesroman, aber nicht richtig in den historischen Kontext. Es läuft alles ein bisschen zu glatt und gipfelt darin, dass ein früherer Nazianhänger eine polnische Jüdin heiratet.

    Ich kann daher leider nur 3 Sterne vergeben.

  2. Cover des Buches Sonntags fehlst du am meisten (ISBN: 9783548290201)
    Christine Drews

    Sonntags fehlst du am meisten

     (52)
    Aktuelle Rezension von: buecherwurm1310

    Caro war das Lieblingskind ihres Vaters, doch durch einen schlimmen Streit ist ein Bruch entstanden und sie haben keinen Kontakt mehr. Nun steht die Goldhochzeit ihrer Eltern bevor. Wird es einen Weg  zu einer Versöhnung geben?

    Ich habe schon einige Bücher der Autorin Christine Drews gelesen, die mich immer überzeugt haben. Daher habe ich auch dieses Buch lesen wollen.

    Caros Vater Karl gehört der Kriegsgeneration an. Diese Generation hat Schreckliches erlebt und musste früh Verantwortung übernehmen. Auch Karl hat für Mutter und Geschwister gesorgt und sich aus dem Nichts etwas aufgebaut. Aber eines hat diese Generation meist nicht, nämlich über das geredet, was sie erlebt haben und dieses „Probleme-nicht-ansprechen“ setzt sich in der nächsten Generation fort.

    Caros Leben verläuft nicht so gradlinig wie sich das der Vater gewünscht hätte. Es hat ihr an nichts gefehlt, der Vater wollte immer nur das Beste für seine Tochter, doch leider war er fast nie da. Caro wollte es allen recht machen und hat sich dabei verloren. Ihr kleiner Sohn hat es auch nicht einfach, denn Caro ertränkt ihre Probleme im Alkohol. Ihre Sucht hat sie inzwischen im Griff und sie scheint wieder Boden unter den Füßen zu haben, wozu ihr Freund Jakob beiträgt. Der Streit mit ihrem Vater belastet sie allerdings.

    Dann begegnet Caro Frau Schneiders und durch ihre Erzählungen versteht Caro plötzlich, wie all das Unausgesprochene zwischen ihrem Vater und ihr steht. Eine Versöhnung erscheint ihr nun möglich.

    Diese Geschichte spielt auf verschiedenen Zeitebenen und durch die Rückblenden in die Vergangenheit konnten wir Caro und ihren Vater gut kennenlernen und ihr Verhalten nachvollziehen.

    Es ist ein Buch, das berührt und zum Nachdenken anregt.

  3. Cover des Buches Die geliehene Schuld (ISBN: 9783453360396)
    Claire Winter

    Die geliehene Schuld

     (149)
    Aktuelle Rezension von: graphida

    Ellen Sandbergs Roman Die Schweigende beschreibt eine alltägliche Familiengeschichte des Nachkriegsdeutschlands, so scheint es zumindest. Eine junge Frau verliebt sich, heiratet, wird Mutter und stößt an die eigene Grenze. Sie kann ihnen drei Töchtern die Liebe und Wärme die sie sich wünschen nicht entgegenbringen. Die Töchter rätseln, finden sich aber schließlich mehr oder weniger damit ist 'Mutter ist halt so'. Sie kann keine Berührung zulassen, Nähe ist nur schwer zu ertragen, ebenso wie geschlossene Türen. 

     

    Als der Vater stirbt und eine seiner Töchter ein versprechen abnimmt, beginnt ein spannender Roman, der die Schatten der Vergangenheit wieder lebendig werden lässt, für die Mutter Karin ebenso wie für die Leserin. Nein, es folgt nicht der Rückblick auf die uns allen bekannte dunkle Zeit der deutschen Geschichte, es folgt ein Blick hinter die Kulissen der damaligen Erziehungsheime.

    Unter dem Deckmantel der christlichen Fürsorge, Jahrzehnte gedeckt durch die Institution Kirche hatten Nonnen und Erzieher freie Hand und konnten ungestraft Kinder misshandeln und psychisch zerstören. Sie haben unendlich viel Leid verursacht und jungen Menschen Verletzungen  zugefügt, die nur selten heilen durften.

     

    Was macht eine solche Geschichte mit einem Menschen und welche Auswirkungen hat das Erbe für die Kinder und Kindeskinder ? Wenn wir unserer eigenen Geschichte nachspüren, werden wir auf dunkle Schatten treffen, sei es durch getragene oder verleugnete Verantwortung. Nur wenn wir diesen, wie auch immer gelagerten Schatten begegnen wird das Erbe für nachfolgende Generationen nicht mehr weitergegeben. Vieles ist uns als Folgegeneration nicht bekannt oder nicht bewusst, dennoch sind es die kleinen und grossen Belastungen, unbekannterweise, die uns prägen und zu dem machen, was wir sind.

     

    Ich denke, die Kirche, egal welcher Konfession auch immer, tut gut daran dieses dunkle Kapitel aufzuarbeiten, auch wenn sie viele der Betroffenen nicht mehr erreichen wird. Jahrzehntelanger Missbrauch, psychische und physische Gewalt werden auch heute noch unter den heiligen Teppich gekehrt. Es gäbe so viel zu tun, wenn die Verantwortlichen endlich beginnen würden ihr eigenes Haus in Ordnung zu bringen.

    Ellen Sandberg, alias Inge Löhnig ist ein bewegendes Buch gelungen, schwer verdaulich und wichtig zugleich, eine klare Leseempfehlung.

  4. Cover des Buches Niemandsland (ISBN: 9783442713028)
    Rhidian Brook

    Niemandsland

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Shannon
    Wir treffen einen englischen Offizier, der seine Frau und sein Kind vom Zug abholt. Er hat sie nach Hamburg geholt im Jahr 1946 - der Stunde Null nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Stadt liegt in Trümmern. Die Leute suchen vermisste Angehörige, Chaos und Verwüstung prägen das Stadtbild und kaum jemand hat keinen Verlust zu beklagen. 
    Auch Rachel, die Gattin des Offiziers, weint um ihren Ältesten, Michael. Eine verirrte Fliegerbombe hat in einem kleinen Ort im sicher geglaubten Wales seinen Körper zerschmettert. Von diesem Trauma hat sie sich nie erholt. Auch ihr jüngerer Sohn Edmond ist da kein Trost. Im Schatten des toten Bruders wird er gerne übersehen. Rachels Gatte engagiert sich für die Deutschen. Er glaubt, sie wurden "verarscht" und der Großteil von ihnen hinters Licht geführt. Er glaubt an eine neue Welt und an Gnade. Mit dem Tod seines Sohnes setzt er sich nicht auseinander - wie auch? Seine Zeit ist eingedeckt mit dem Wiederaufbau und der Entnazifizierung des Landes.
    Architekt Lubert wohnt mit seiner Tochter Frieda in einer herrschaftlichen Villa an der Elbe. Als die Engländer kommen um sie zu beschlagnahmen, will er schon die Koffer packen. Doch der englische Offizier will sie mit ihm und seiner Tochter teilen. Zu groß sei das Haus, meint er, um nicht gemeinsam darin wohnen zu können. Hier findet dieser Roman seinen Ausgangspunkt.
    Rachel hasst die Deutschen und kann das Engagement ihres Mannes und seine Distanz zum Tod des gemeinsamen Sohnes nicht verstehen. Lubert will sich im Haus mit den Besatzern arrangieren, übersieht dabei jedoch, dass ihm seine Tochter mehr und mehr entgleitet. Zwischen Trümmerkindern, Fragebögen zur Nazi-Vergangenheit und dem endlosen Hunger weiß bald niemand mehr, wer Gut und wer Böse ist. 
    Für mich war dieses Buch erhellend. Ich habe mir nie Gedanken darüber gemacht mit welchen Problemen die Besatzer konfrontiert waren bei der Übernahme der Besatzungszonen. Auch die Beziehungen der Besatzer untereinander waren mir unklar. Von daher war es sehr erfrischend ein Buch über diese Zeit zu lesen, zumal der Zugang ein sehr gnädiger war, denn unser englischer Offizier Lewis, ist manchmal etwas naiv. Gleichzeitig wird auch klar wie viel die Deutschen damals verloren haben, weit über den materiellen Verlust hinaus. Ich habe auch nie darüber nachgedacht, was aus dem verbliebenen Kriegsmaterial wurde und vom "Werwolf" hatte ich noch nie gehört. Mir ist klar, dass die Kritiken bei der Umsetzung der Geschichte etwas auseinander gehen, doch ich fand den Roman gelungen. Die Liebesgeschichte wirkt etwas konstruiert, doch für mich war soviel Neues dabei, dass ich das dem Autor verzeihe.
    Alles in allem also 4 Sterne für ein solides, gelungenes Werk über einen sehr spannenden Zeitabschnitt.
  5. Cover des Buches Der achte Zwerg (ISBN: 9783895812514)
    Ross Thomas

    Der achte Zwerg

     (6)
    Aktuelle Rezension von: DunklesSchaf

    Nach dem Zweiten Weltkrieg ist Minor Jackson auf der Suche nach einer neuen Aufgabe. Als er Nicolae Ploscaru, einen kleinwüchsigen Rumänen, trifft, tun sich beide zusammen, um einen Auftrag zu übernehmen. Von der Familie werden die beiden auf die Suche nach Kurt Oppenheimer geschickt. Der hat sich mittlerweile zum professionellen Killer entwickelt und macht Jagd auf frühere Nazi-Verbrecher. Aber nicht nur seine Familie sucht ihn, sondern auch die verschiedenen Geheimdienste der Besatzer. Doch Oppenheimer weiß sich zu tarnen und zu täuschen und so beginnt eine Jagd durch die Besatzungszonen des Nachkriegsdeutschlands.

    Obwohl Minor Jackson die Hauptfigur ist, geht er fast unter in dem Geplänkel und Verwirrspiel der verschiedenen Geheimdienste und des Zwergs. Denn ob er Ploscaru trauen kann, ist immer in der Schwebe. Nun ist „Der achte Zwerg“ ja ein Standalone und die einzige Chance Minor Jackson näher kennen zu lernen und doch gelingt einem das kaum. Er hat im Krieg für den OSS (Office of Strategic Service – Vorläufer der CIA) gearbeitet und findet sich zwischen den einzelnen Parteien gut zurecht. Er zeigt ein gesundes Misstrauen zu allen Parteien, doch nicht so offensichtlich wie vermutet. Jede Partei versucht ihn für sich einzunehmen, denn im Gegensatz zum Zwerg – dem alle nicht über den Weg trauen – ist Minor Jackson fast ein unbeschriebenes Blatt. Man weiß nicht, in welche Richtung er tendiert und wem er vertraut bzw. für welche Ziele sein Herz schlägt.

    Doch Minor bleibt wie gesagt etwas zurück. Man erlebt viele Passagen aus der Sicht der unterschiedlichen Geheimdienste auf ihren verschiedenen verschlungenen Wegen. Die Amerikaner und die Engländer, die offen und auch miteinander agieren, aber durchaus jeder eigene Ziele verfolgt. Die Russen, die mit Spitzeln und verdeckt arbeiten. Die Franzosen halten sich zurück. Ach ja, und dann ist da ja noch Oppenheimers Familie. Die den verlorenen Sohn in den Schoß der Familie zurückholen will. Tja, auch das ist nicht so wie es scheint, denn auch die geliebte Familie hat eigene Ziele. Einzig unbeteiligt und auf keinen Vorteil bedacht – außer vielleicht heil aus der Sache herauszukommen und ein wenig Geld zu bekommen – ist Minor Jackson.

    Oppenheimers Sicht folgt man auch einige Zeit und es ist schon bewundernswert, wie er sich durchschlägt und nicht ganz so verwunderlich, dass er geworden ist, was er ist. Zumal man ihm als Leser das auch gar nicht übel nehmen kann. Er ermordet einen Fälscher, der Nazi-Verbrechern eine weiße Weste besorgt und klaut dessen Liste, die er beginnt gewissenhaft abzuarbeiten. Hat jemand Mitleid mit den Nazi-Verbrechern? Wohl kaum, doch jeder glaubt zu wissen, wie er Oppenheimer für seine Ziele nutzen kann. Ob das Oppenheimer nun gefällt oder nicht.

    Die Atmosphäre ist aufgeladen – keiner traut dem anderen, es herrscht Misstrauen, versteckt hinter freundschaftlicher Kameradie. Jeder kocht sein eigenes Süppchen und es gibt einige herrlich komische Stellen, die durch bissige Kommentare und die skurrilen Charaktere leben. In dieser aufgeladenen Atmosphäre gelingt es dem Autor ganz nebenbei das Nachkriegsdeutschland zu verdeutlichen. Schwarzmarkt, versteckte Kneipen, Zigaretten als Zahlungsmittel, Menschen, die alleine in einem Haus leben und es gut haben, Menschen, die dürr sind und in Häusern zusammengepfercht. Nach dem Krieg eben. Puristisch auf der einen Seite, verschwenderisch auf der anderen – auch hier klar getrennt: arm und reich.

    Und doch ist letztendlich klar, worauf das Verwirrspiel der Besatzungsmächte hinausläuft, wie das Ende sich gestaltet. Ist Euch nicht klar? Ja, dann, dann müsst ihr das Buchwohl auf jeden Fall lesen, herausfinden, warum Ploscaru der achte Zwerg ist und wer am Ende gewinnt und verliert.

    Fazit:
    Ein grandioses politisches Verwirrspiel in den Besatzungszonen der Nachkriegszeit, mittendrin Minor Jackson, der keinem trauen kann und natürlich – der achte Zwerg.

  6. Cover des Buches Fritz Hartnagel - Der Freund von Sophie Scholl (ISBN: 9783442736713)
  7. Cover des Buches Medizin im Nationalsozialismus am Beispiel der Dermatologie (ISBN: 9783789606632)
  8. Cover des Buches Spion ohne Grenzen (ISBN: 9783492057936)
    Bodo V. Hechelhammer

    Spion ohne Grenzen

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  9. Cover des Buches Die Rückkehr (ISBN: 9783552058873)
    Ernst Lothar

    Die Rückkehr

     (2)
    Aktuelle Rezension von: SiCollier

    Nichts passte zu nichts. (Seite 210)


    Meine Meinung

    Nichts passte zu nichts.“ (Seite 210) Besser kann man die Situation, in der sich Felix 1946, als er aus dem amerikanischen Exil ins zerstörte Wien reist, nicht zusammenfassen. Die Stadt zerstört, aber nicht unbedingt durch „feindliche“ Bomben. Die Menschen „befreit“, aber haben sie sich geistig auch „befreit“? Man sollte froh sein, Krieg und Diktatur hinter sich zu haben - aber ist man das auch wirklich?

    Unwillkürlich kommen beim Lesen solche Gedanken. „Selten (oder vielleicht noch nie) habe ich ein Buch gelesen, in welchem in so lakonisch-neutraler Erzählweise dermaßen scharfe und gleichermaßen hochemotional aufgeladene Bilder entworfen und beschrieben werden wie hier.“, habe ich in meiner Rezension zum Roman „Der Engel mit der Posaune“ des selben Autors geschrieben, und ein gleiches gilt auch hier. An den Stil Lothars muß man sich vermutlich erst gewöhnen; diese Gewöhnung fand bei mir jedoch durch den „Engel“ statt, so daß ich hier keinerlei Probleme oder „Auffälligkeiten“ hatte. Für mich ist gerade durch diese Erzählweise das Bild des kriegszerstörten Wien fast deutlicher entstanden, als es ein Film hätte zeigen können. Denn Lothar beschreibt nicht nur den Zustand der Gebäude und Straßen, sondern auch den der Menschen. Außen und Innen.

    Felix von Geldern reist mir seiner Großmutter Viktoria nach Europa und vor allem Österreich, um Familienangelegenheiten zu klären, um einen Restitutionsantrag zu stellen. Aber es will scheinen, daß der kühle Jurist während der Überfahrt von Emotionen überwältigt und gefangen genommen wurde, denn so naiv und weltfremd wie er ist mir seit langem keine Romanfigur mehr begegnet. Das geht so weit, daß er mir das ganze Buch hindurch überwiegend unsympathisch war - und dennoch vermochte Lothar das so zu schreiben, daß ich zu keinem Zeitpunkt ans Abbrechen gedacht habe. Es ist einer der ganz wenigen Romane, der mir trotz unsympathischer Hauptfigur gefallen hat. Mehr und mehr beschlich mich beim Lesen das Gefühl, daß Felix vom richtigen Leben keine Ahnung hat - und davon ziemlich viel.

    Vielleicht ist es dem Autor gerade deshalb so gut gelungen, ein Bild jener Jahre zu entwerfen, das der Realität ziemlich nahe kommen dürfte. Zumal er hier aus eigenen Erfahrungen schöpfen konnte: Exil, amerikanische Staatsbürgerschaft, Rückkehr - all das hat Ernst Lothar selbst erlebt. Und wohl auch, daß die amerikanischen Besatzungstruppen sich von Nazis erklären ließen, wer Nazis gewesen waren...

    Ein Weiteres, auch wenn es inhaltlich keinerlei Verbindungen gibt, hat mich an den „Engel mit der Posaune“ erinnert: Lothar beschreibt in seiner lakonisch-neutralen Erzählweise Szenen, in denen einen das Grauen förmlich aus den Buchseiten heraus ins Gesicht springt, ich denke dabei zum Beispiel an Gertrud und ihre Überlegungen (vgl. S. 263f). Wie schon im „Engel“ hat Lothar die Verworfenheit und Absurdität der Nazi-Ideologie schonungslos entlarvt. Und unwillkürlich steht man vor der bedrückenden Frage, wie man in so einer Situation selbst reagieren würde...

    Auch dieser zweite wieder veröffentlichte Roman von Ernst Lothar konnte mich überzeugen, wenngleich er nicht die Qualität und Tiefe des Vorgängers erreicht. Durch die Schilderungen der damaligen Verhältnisse ließ er jedoch eine Zeit lebendig werden, von der ich in meiner Kindheit noch Reste vorgefunden habe: das Schloß meiner Heimatstadt war noch nicht wieder vollständig wiederaufgebaut und zeigte noch deutliche Kriegsschäden. Und der Roman hilft mir so manche eher unverständliche Entwicklung unserer Tage (besser) zu verstehen. Denn offensichtlich war die nationale Ideologie (um einmal diesen Begriff zu gebrauchen) 1945 zwar militärisch besiegt, hat in denn Köpfen (zu) vieler jedoch fortgelebt, um heute wieder zu erstarken. Wenn man hier liest, daß damals in weiten Kreisen bis in die Justiz hinein allerdings kein großes Interesse der Aufarbeitung bestand, ist das eigentlich kein Wunder. Wenn man Unkraut nur oberflächlich beseitigt, wird es bald wieder neu ausschlagen. Und so bleibt eigentlich nur noch, mit dem letzten Satz des Nachwortes von Doron Rabinovici zu schließen: „Wir lesen, wie die Rückkehr eine bittere Enttäuschung und eine unerfüllte Sehnsucht zugleich blieb.“ (S. 428)

     

    Mein Fazit

    Die Rückkehr aus dem amerikanischen Exil ins kriegszerstörte Wien entwickelt sich für Felix von Geldern vom Traum zum Albtraum. Eine eindrückliche Schilderung der Verhältnisse und Zustände im Wien des Jahres 1946.

     


  10. Cover des Buches Adlershof 1754-1920 (ISBN: B002J4LYIC)
    Rudi Hinte

    Adlershof 1754-1920

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  11. Cover des Buches Das Reich zerfiel, die Reichen blieben (ISBN: 9783423010610)
  12. Cover des Buches Werke in 16 Bänden (ISBN: 9783518418062)
    Wolfgang Koeppen

    Werke in 16 Bänden

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Emotionen
    "Der Tod in Rom" wurde von Wolfgang Koeppen geschrieben in Anlehnung an die berühmte Novelle "Der Tod in Venedig" von Thomas Mann. Wir haben dieses Buch heuer im Abschlussklassenjahr im Fach Deutsch gelesen.

    Handlung
    Im Rom der Nachkriegszeit treffen ganz unterschiedliche Personen zusammen, die alle durch einen komplizierten Stammbaum oder ein Netzwerk miteinander verbunden sind. Täter und Opfer des Nationalsozialismus, Ex-Nazis und bekennende Immer-Noch-Nazis. Priester. Waffenhändler. Touristen. Musiker samt Orchester, Komponisten und Dirigenten. Dabei haben die Personen alles ihr eigenes Päckchen zu tragen. Einige gehen ihrem normalen Alltag nach, machen Urlaub, wieder andere versuchen ihr Leben wieder auf die Reihe zu bekommen, sehnen sich nach Vergebung oder wiederkehrender Macht. Interessant wird es, als sich die verschwinden Familien begegnen. Die konträren Ansichten von Vater und Sohn zeigen auf, dass das nationalsozialistische Gedankengut immer noch in den Herzen der Menschen ist. Sehr interessante Handlung, die am Ende in einer besonderen Szene gipfelt.
    Schuld ist ein großes Thema des Romans - persönliche Schuld, Kollektivschuld, die Suche nach Vergebung ...

    Charaktere
    Zwei Charaktere aus dem Buch sind besonders interessant - ich vermute mal genau deshalb mussten wir auch eine Deutsch Schularbeit über sie schreiben :D
    Das wäre einmal der Komponist Siegfried, der seine negativen Erfahrungen, die er als Kind in einem Erziehungsheim der Nazis machen musste, durch seine Musik verarbeitet, die dann verstörend und unheimlich ist. Außerdem hat er mit seiner Homosexualität zu kämpfen, die er als etwas Schlechtes und Falsches empfindet.
    Dann haben wir den jungen Geistlichen Adolf, den Cousin Siegfrieds. Sein Vater war ein hohes Tier im Dritten Reich und lebt im Geiste immer noch nach der damaligen Ideologie, während er nun als Waffenhändler im Nahen Osten tätig ist. Sein Sohn, der ebenfalls in einem Nazi-Erziehungslager war, findet seinen einzigen Halt und Trost in der Religion, er ersetzt eine Ideologie durch eine andere.
    Andere interessante Charaktere sind natürlich auch Adolfs Vater Judejahn, der seine kranken Fantasien dem Leser sehr anschaulich schildert. Sein Bruder, Adolfs Vater ist ein Ex-Nazi, der sich aber nicht wirklich schuldig fühlt (im Sinne von "die Zeiten waren halt so" und mit der Vergangenheit abgeschlossen hat - solange bis er auf Ilse Kürenberg, die Frau des Dirigenten (Siegfrieds Kollegen) trifft, die eine Jüdin ist und deren Vater und der Gewaltherrschaft Hitlers zu Tode gekommen ist.
    Ihr seht, es sind viele Charaktere, aber Koeppen schafft eine einzigartige Verbindung zwischen ihnen allen!

    Schreibstil
    Der Schreibstil ist sehr interessant. Koeppen schafft es, sich perfekt den verschiedenen Charakteren anzupassen. Siegfrieds Sicht der Dinge wird aus der Ich-Perspektive geschildert, die restlichen Charaktere werden aus einer neutralen Perspektive beleuchtet. Dabei erkennt man schon an der Wortwahl ob Judejahn (der ganz passend "Gottlieb" mit Vornamen heißt - seht den Sarkasmus) oder Siegfried spricht. Siegfrieds Sätze sind teilweise sehr langatmig und man muss sich beim Lesen konzentrieren. Durch die vielen Personen kann zusätzliche Verwirrung entstehen.

    Fazit
    Ein spannendes Buch, allerdings war ich froh, es im Unterricht gelesen zu haben, wo mir jemand die Personenkonstellation und die Handlung genauer erklären konnte. Wer nicht an Klassiker gewöhnt ist, wird sich anfangs schwer mit der Lektüre tun, denn das Buch ist nicht ganz einfach zu verstehen. Wer aber am Europa der 50er Jahre und der Nachkriegszeit interessiert ist, der kann sich dieses Buch auf jeden Fall zu Gemüte führen. Teilweise war es mir zu kompliziert, daher einen Stern Abzug, aber nichtsdestotrotz handelt es sich um ein großes Buch!
  13. Cover des Buches Das falsche Leben (ISBN: 9783492249867)
    Ute Scheub

    Das falsche Leben

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Jens65
    Sie zeichnet ein Leben nach, das mit dem Titel bereits mehr als treffend beschrieben ist, denn Manfred Augst's Leben war geprägt durch Irrtümer und Fehlentscheidungen und da er zur Reflektion neigte, litt er daran so sehr, dass die Entscheidung für den Selbstmord die einzig logische Konsequenz schien. Das die Menschen, die ihm nahestanden mit dieser Entscheidung weiterleben mussten, kalkulierte er ein. Dennoch gelingt es Ute Scheub, ihrem Vater Gerechtigkeit widerfahren zu lassen. Das zeugt nicht nur von starkem, unabhängigem Geist sondern auch von der Fähigkeit, Trauer und Wut konstruktiv zu formulieren! Respekt!
  14. Cover des Buches Königsallee (ISBN: 9783423144162)
    Hans Pleschinski

    Königsallee

     (31)
    Aktuelle Rezension von: BuecherVonInnen

    Klappentext:
    Sommer 1954: Thomas Mann kommt zusammen mit seiner Frau Katia nach Düsseldorf, um aus dem „Felix Krull“ zu lesen, der sich zum Bestseller entwickelt. Im selben Hotel, dem „Breidenbacher Hof“, ist gleichzeitig Klaus Heuser, auf Heimaturlaub aus Asien, mit seinem Freund Anwar abgestiegen, ein Zufall, der es in sich hat. Denn Klaus Heuser, den er 1927 kennengelernt hatte, gehört zu Thomas Manns großen Lieben. In der Figur des Joseph hat er ihm ein Denkmal gesetzt. Nun sorgt die mögliche Begegnung der beiden für größte Unruhe, zusätzlich zu dem Aufruhr, den der Besuch des ins Exil gegangenen Schriftstellers im Nachkriegs-Deutschland ohnehin auslöst. Erika Mann mischt sich ein, Golo Mann und Ernst Bertram verfolgen ihre eigenen Ziele, und die Honoratioren der Stadt ringen um Haltung. Dazwischen die ewigen Fragen der Literatur, nach Ruhm und Verzicht, der Verantwortung des Künstlers und dem Preis des eigenen Lebens, nach dem Gelingen und Rang. Anschaulich und dezent, auf der Folie realer Vorkommnisse und bisher unbekannter Dokumente, dabei mit einem Anklang an „Lotte in Weimar“, lebendig und kenntnisreich, atmosphärisch und voll sprechender Details und unvergesslicher Figuren erzählt Hans Pleschinski in diesem großen Roman von Liebe, Verantwortung und Literatur – und von den 50er-Jahren in Deutschland.
    Dieses Buch lieh ich mir ursprünglich aus, da es hier um Düsseldorf in den 50er Jahren geht.
    Dass es sich um Thomas Mann und seinen ersten Besuch in Deutschland nach dem Krieg handelte, war für mich eher nebensächlich.
    Sicherlich hatte ich Bücher von Thomas Mann gelesen, doch kann ich in seiner Biographie eher über die tragischen Selbstmorde einige seiner Kinder erfahren. Er selber, oder seine Frau, waren mir als Person nicht so wichtig. Biographien, die angelesen wurden, wurden wieder weg gelegt, da sie mir zu trocken waren.
    Doch nun stieß ich auf „Königsallee“. Da ich einige Jahre in Düsseldorf lebte, kannte ich natürlich diese Straße und ja, ich kenne den Breidenbacher Hof nicht nur von außen.

    Diese Geschichte interessierte mich. Wie war das Hotel in den 50er Jahren? War es in dieser Zeit auch so steif? So würdevoll?
    Dieses Bedürfnis mehr darüber zu erfahren wurde auf den ersten 70 Seiten gut gestillt. Letztendlich wurde nur beschrieben, wie sich das Hotel auf den Besuch vorbereitet. Auf „ihn“.
    Sehr sehr nett zu lesen.
    Dem folgte die Einführung der Figur des Klaus Heuser. Jemand den Thomas Mann als 18-jährigen auf Sylt kennen lernte und später in sein Haus nach München einlud.
    Dort küsste Thomas Mann Klaus Heuser und es wurde klar, dass Klaus Heuser eine der großen Lieben im Leben Thomas Manns war. „Verewigt“ in der Figur des Joseph.

    Klaus Heuser ist nun das erste Mal nach vielen Jahren auf Heimatbesuch in Düsseldorf, begleitet von seinem Freund Anwar Batak Sumayputry.

    Nun setzen sowohl Erika Mann (Tochter) als auch Katia Mann (Ehefrau) alles daran, dass der 79-jährige Thomas Mann im Hotel nicht auf seine ehemalige große Liebe stößt.
    So besucht Erika Klaus Heuser und Partner in deren gemeinsamen Schlafzimmer, erzählt und hält lange Monologe. Zeigt ihr schauspielerisches Talent. Für meinen Geschmack hätten diese Seiten etwas kürzer ausfallen dürfen, andererseits habe ich so einiges über die Mann´s erfahren.

    Um keine Langeweile aufkommen zu lassen, erhält Klaus Heuser anschließend Besuch von Ernst Bertram. Patenonkel von Thomas Manns Tochter Erika, 70-jähriger Kriegsverbrecher und Dichter. Unter anderem verbrannte er Bücher mit Ausnahme derer von Thomas Mann.
    Er möchte Verzeihung von Thomas Mann und möchte Klaus Heuser als Vermittler nutzen.
    Doch dieser will nicht vermitteln.
    Puh, diese Begegnung fand ich anstrengend, für das Buch aber wichtig.

    Letztendlich taucht auch der Beisser, Golo Mann, bei Klaus Heuser auf. Auch er möchte etwas von ihm: Dass Klaus Heuser nach der Lesung Thomas Manns diesem sein neues Buch überreicht.

    Klaus Heuser verweigert all´ diese Gefälligkeiten. Genießt die Zeit mit seinem Freund, genießt den Aufenthalt und nimmt letztendlich an dem Empfang nach der Lesung statt und trifft auf seinen alten Freund und „erfüllt“ alle Aufträge, um die er gebeten wurde.

    Ein tolles Buch, welches mich sehr in den Bann gezogen hat.

  15. Cover des Buches Schattenlicht: Biografischer Roman, Teil 3 (ISBN: 9781516877447)
  16. Cover des Buches Die Rosenburg (ISBN: 9783525300466)
    Manfred Görtemaker

    Die Rosenburg

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  17. Cover des Buches Nach Nürnberg (ISBN: 9783548265544)
    Ulrich Brochhagen

    Nach Nürnberg

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  18. Cover des Buches Handicap mit Todesfolge (ISBN: 9783804845121)
    Hanns-Stephan Haas

    Handicap mit Todesfolge

     (1)
    Aktuelle Rezension von: soetom

    Wie sehen wir Menschen mit Behinderungen? Und wie war das in der Zeit des Dritten Reiches? Diese Frage wurde erst kürzlich in der Gedenkstunde des Deutschen Bundestages zur Befreiung des KZ Auschwitz öffentlich thematisiert, als den Opfern der „Euthanasie“ gedacht wurde, des Massenmords der Nationalsozialisten an körperlich oder geistig behinderten Menschen. Ein bedrückendes, erschreckendes Stück deutscher Geschichte. Kann das als Hintergrund für Unterhaltungsliteratur dienen?

    Es kann, wenn man nicht der Versuchung erliegt, zu sehr den Zeigefinger zu heben. „Handicap mit Todesfolge“ ist ein Thriller, geschrieben vom Leiter der Stiftung Alsterdorf, einer seit langem bestehenden Einrichtung der Hamburger Behindertenhilfe, Hans-Stephan Haas. Und in der Geschichte geht es dann auch um die Stiftung und ihre Rolle im Dritten Reich und bei eben dieser Euthanasie – bzw. es geht um die Aufarbeitung dieser Zeit. Der (fiktive) Leiter hat ein kleines Team mit einer historischen Aufarbeitung beauftragt. Nach einer ersten Veröffentlichung der Ergebnisse sterben einige Mitarbeiter dieser Gruppe kurz nacheinander.

    Der Leser weiß es und fiebert mit den anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit, ob sie es rechtzeitig auch verstehen: Sie werden vom Sohn eines damals an Menschenversuchen an Behinderten beteiligten Arztes ermordet. Und in dieser Konstellation gelingt es hervorragend, den Schrecken der Vergangenheit in einen spannenden Kriminalfall einzubetten.

    Ganz nebenbei wird ein überzeugendes Plädoyer für Inklusion – also für die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen – mit eingeflochten. Das ist vor allem überzeugend, weil  die behinderten Charaktere nicht zu den „besseren“ gemacht werden, wie das ja beispielsweise in mancher Geschichte mit hochbegabten Autisten ja wirkt.

    So wird ein spannendes, lehrreiches, gut lesbares Buch daraus, das für aufgeschlossene Krimileser genauso empfehlenswert ist wie für Leserinnen und Leser mit Hintergrundwissen.

  19. Cover des Buches Der Frankreich-Komplex (ISBN: 9783596168965)
    Bernhard Brunner

    Der Frankreich-Komplex

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Sokrates
    Bernhard Brunner beschäftigt sich explizit am Beispiel der nationalsozialistischen Okkupation Frank-reichs mit den dort sich am Vermögen der Juden bereichernden Nationalsozialisten. So schildert er ausführlich, wie in den unterschiedlichen Phasen der deutschen Besatzung Frankreich Schritt für Schritt zergliedert, beherrscht und ‚ausgeplündert‘ wurde. Gleichzeitig stellt Brunner dar, wie die Deportation französischer Juden vonstatten ging, Menschenjagd und „Bandenkampf“ stattfanden. Den Schwerpunkt des Buches macht jedoch die Darstellung über die strafrechtliche Ahndung dieser Verbrecher aus. So stellt Brunner jedoch bereits im Vorwort seines Buches fest, dass „(...) auch diese (die Ahndung der NS-Verbrechen) trotz der ab den sechziger Jahren deutlich gesteigerten Bemühungen der Strafverfolgungsbehörden letztlich ineffektiv blieb.“ (S. 25) Genau diesen Befund bestätigt das Buch: so haben sich viele Alt-Nazis nach 1945 erfolgreich halten können und konnten sich entweder bewusst der strafrechtlichen Verfolgung entziehen oder wurden – wegen hoher Kriegsverluste – als Arbeitskraft und Fachwissenträger in der jungen Bundesrepublik gebraucht. So stellt Brunner ausführlich dar, wie ehemalige NS-Träger in die deutsche Gesellschaft und in nicht unwichtige Funktionen wieder eingegliedert wurden. Wie fadenscheinig und oberflächlich im Einzelfall ‚Entnazifizierung‘ betrieben wurde, wird an dieser Stelle in erschreckender Art und Weise offenkundig. Ein sehr interessantes Buch, das sich mit dem erst in den letzten Jahren bearbeiteten Thema der Entnazifizierung Deutschlands nach 1945 beschäftigt; ein Bereich der Vergangenheitserarbeitung, der bislang noch sehr stiefmütterlich Beachtung fand. Aufgrund der Methode der Materialbearbeitung des Themas wohl eher ein Fachbuch (dem Fachleser zu empfehlen) und damit weniger geeignet für den historisch interessierten Laien, der an vielen Stellen zum Verständnis des Buches wohl bereits etwas Vorwissen mitbringen muss.
  20. Cover des Buches Deutsche Geschichte für Dummies (ISBN: 9783527715879)
  21. Cover des Buches Adlershof. Vom Colonistendorf Sueszen Grundt zum Zentrum für Wissenschaft und Wirtschaft. Teil 2: ab 1920 (ISBN: B002ZJIFZQ)
  22. Cover des Buches Lügendetektor (ISBN: 9783821844787)
    Saul K. Padover

    Lügendetektor

     (8)
    Aktuelle Rezension von: dominona
    Solche Bücher liest man als Deutscher meist mit gemischten Gefühlen, zumindest ich frage mich dann fast 80 Jahre später: wie verzweifelt muss man eigentlich sein, um da mitzulaufen? In dem Buch werden so einige schockierende Vernehmungen durchgeführt und damit meine ich nicht die Art der Vernehmungen sondern die Reaktionen der Befragten! So offenkundig ausgedrückter Völker- und, ich schreibe ganz bewusst, Rassenhass lässt mich begreifen, wieso zum Teil selbst ich mich heute, mit Mitte zwanzig, für Taten rechtfertigen muss, mit denen ich nicht das geringste zu tun hatte.
    Interessantes Buch, natürlich aus Besatzungssicht sehr subjektiv geschrieben,deshalb muss man manches kritisch hinterfragen, aber vom Thema her, ganz bestimmt nicht verkehrt.
  23. Cover des Buches Drittes Reich (ISBN: 9783817485673)
    Christa Pöppelmann

    Drittes Reich

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    Noch keine Rezension vorhanden
  24. Cover des Buches Deutsche Geschichte von den Anfängen bis zur Gegenwart. Band 2 : Von Metternich bis zur Gegenwart (ISBN: 9783893500628)
    Wilhelm Treue

    Deutsche Geschichte von den Anfängen bis zur Gegenwart. Band 2 : Von Metternich bis zur Gegenwart

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Jens65
    Deutsche Geschichte in 2 Bänden : 01. Von den Germanen bis zu Napoleon 02. Von Metternich bis zur Gegenwart Sehr interessantes Werk zur Deutschen Geschichte von den Anfängen bis zur Gegenwart. Weniger für Laien , als für Kenner und Liebhaber deutscher Geschichte geeignet.

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