Bücher mit dem Tag "enttäuschte liebe"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "enttäuschte liebe" gekennzeichnet haben.

26 Bücher

  1. Cover des Buches Die Geschichte von Kat und Easy (ISBN: 9783462052817)
    Susann Pásztor

    Die Geschichte von Kat und Easy

     (128)
    Aktuelle Rezension von: Gwhynwhyfar

    Der Anfang: «Kat hat die Macht. Sie hat die Macht.»


    Der Roman beginnt 1973 in Laustedt. Kat und Easy sind beste Freundinnen, sie sind fast sechzehn Jahre alt, auf dem Weg zum Abitur. Hippiesound, Zigarettendrehen, Tütchen rauchen, abhängen, Musik hören, Jugendzentrum. Eines Tages taucht der zwanzigjährige Robert auf, ein Tischler, den alle Fripp nennen. Kat und Easy sind fasziniert von ihm. 


    «Wir fuhren durch Gegenden, in denen sogar das Meer und der blaue Himmel hässlich aussahen, die Oleanderbüsche am Straßenrand trugen statt Blüten zerfetzte Plastikbeutel, und ich redete mir ein, das höre bestimmt irgendwann auf, und irgendwann falle mir auch etwas ein, was ich zu Easy sagen könnte.»


    46 Jahre später: Kat betreibt unter dem Namen «Mockingbird» einen erfolgreichen Blog, auf dem sie Stellung zu allen Lebensfragen nimmt, indem Sie Fragen der Blogbesucher beantwortet, entsprechend einer Briefkastentante, wie man sie früher aus Zeitungen kannte. Eines Tages stellt ihr eine Besucherin namens «Ich-wills-wissen» dort eine Frage, die auf ihre Jugend zurückgreift; sie ahnt, wer dahinter steckt. «Ich-wills-wissen» berichtet, dass sie bei der Auswahl von Männern immer nur solche auswählt, bei der sie keine Schmerzen verspürt, wenn man sich später trennt. Ein Trauma, sie will es durchbrechen. Und Easy, die immer noch in Laustedt wohnt, nimmt plötzlich Kontakt mit Kat auf – nach all den Jahren – sie hatten sich nach diesem Sommer nie mehr gesehen. Easy lädt Kat ein, sie auf Kreta in ihrem kleinen Haus zu besuchen – nichts luxuriöses, ein uraltes kleines Häuschen. Sie würde Kat, die sich nun Katharina nennt, gern wiedersehen. Und Easy ist jetzt schlicht wieder Isi. 


    «Easy schloss die Tür auf und machte das Licht an, aus einer Reihe Halogenlampen knallte es gnadenlos auf die schäbige Kücheneinrichtung und eine Sitzecke im bedrückenden Design der sechziger Jahre.

    ‹Sieht Scheiße aus, Kat›, sagte Easy. ‹Aber irgendwie habe ich mich daran gewöhnt.»


    Kat zögert. Denn es gab einen Bruch zwischen den beiden. Fripp ist in diesem Sommer bei einem Unfall gestorben. Easy will wissen, was in jenem Sommer wirklich geschah, das ist Kat klar. Zögernd bucht sie einen Flug nach Kreta. Sie hat Easy nicht vermisst und sie weiß auch nicht, was sie sich heute zu sagen hätten – zu verschieden sind die beiden Frauen. Aber Katharina ist neugierig. Sollte sie die Nase vor Ablauf der Woche voll haben, kann sie immer noch in ein Spa-Hotel wechseln. Und richtig, Kreta ist grauenhaft. Bereits auf dem Flughafen nimmt sie die griechische Frauenstimme aus dem Lautsprecher als unangenehm wahr, «die Durchsagen klangen wie Lösegeldforderungen». Lieblose Vorstädte, alles heruntergekommen, Straßendörfer, «Gegenden, in denen sogar das Meer und der blaue Himmel hässlich aussahen». Isis Haus gleicht dann eher einer Bruchbude. Und eins ist geblieben: Isi ist immer noch die Unbeschwerte, die Fröhliche und Kat noch immer die Kopfgesteuerte.


    «Kein einziger Verlust, den wir erfahren, hat den Zweck, unser eigenes Leben zu vernichten. So machtvoll und schmerzhaft der Tod eines anderen Menschen auch ist: Was er uns bringt, ist niemals die Zerstörung. Nichts geschieht umsonst, nicht das Unglück, nicht die Freundschaft.»


    Ich wollte das Buch eigentlich nur anlesen – doch plötzlich war ich bei der letzten Seite angelangt – wie jetzt?, schon zu Ende?, wirklich schade. Die Kapitel wechseln zwischen diesem Sommer in 1973 und dem Treffen der fast Siebzigjährigen auf Kreta. Heiter bis wolkig: eine dicke Mädchenfreundschaft, die erste Liebe, der erste Sex, ein Erlebnis, von dem Easy nicht loslassen kann – etwas Unterschwelliges: Da war doch mehr, los sag es! Susann Pásztor greift zu einem Kniff: Die alten Freundinnen sitzen zusammen, Isi offen, Katharina sehr zurückhaltend. Beide wissen, um welches Thema Isi wie Tiger im Käfig kreist. Sie packt es aber nicht auf den Tisch. Und Katharina wird ihr nicht den Gefallen tun, darüber zu reden. Alte Geschichten aufwärmen, was soll das bringen? Sie weiß aber ganz genau, das hinter «Ich-wills-wissen» Isi steckt, die ihr auf ihrem Blog diese Frage gestellt hat – und Katharina hat sie beantwortet. «Ich-wills-wissen» lässt nicht locker, stellt eine weitere Frage, die Katharina wieder beantwortet usw. Die Frage stellt sich, wie weit wird «Ich-wills-wissen» gehen und wann werden die beiden bereit sein, Auge in Auge zu sprechen? Es werden Missverständnisse ausgeräumt, denn die beiden Charaktere sind grundverschieden – Unterstellungen und falsche Interpretationen sind vorprogrammiert. Psychologisch gut austariert, sprachlich fein ausgearbeitet, macht es Spaß, diesem Kammerspiel beizuwohnen. Ein Roman, der sich süffig, unterhaltsam liest – auf den ersten Blick – auf den zweiten tiefgründig gestrickt ist und manche sprachliche Perle herausrollen lässt. Der historische Teil wird durch einen Erzähler berichtet, wogegen die Zeit auf Kreta durch die Icherzählerin Katharina in Szene gesetzt ist.


    «Doch die Hoffnung wird gern unterschätzt, weil sie sich totstellen kann wie eine vertrocknete Zimmerpflanze.»


    Emotionale Brüche, Eifersucht, Betrug, nicht loslassen können ... Isi hat ein Trauma und glaubt, Katharina könne es lösen, denn die ist Teil des Problems. Feine Rückblicke in die Siebziger; wer in dieser Zeit im Teenyalter war, findet sich wieder. Locker mit viel Humor unterfüttert, wandern wir durch das Jahr, bis hin zum legendären Rockfestival in Scheeßel. Die verkniffene Katharina öffnet sich immer mehr, auch für die schönen Seiten von Kreta. «Du guckst jedenfalls immer noch genauso wie früher. Als wärst du von lauter Idioten umgeben», sagt der alte Klassenkamerad zu Katharina, als er unversehens auf Kreta auftaucht. Da ist es wieder. Immer nur Isi, die die Menschen wie Motten anzieht! Jetzt muss es raus! Am Ende sind die Protagonistinnen zusammengerückt. Ein wenig. Reicht das, um an die alten Tage wieder anzuknüpfen? 


    Susann Pásztor, 1957 in Soltau geboren, hat die siebziger Jahre nicht nur miterlebt, sondern kann sich auch an sie erinnern, und was sie vergessen hat, erfindet sie. Nach »Ein fabelhafter Lügner« und »Die einen sagen Liebe, die anderen sagen nichts« erschien 2017 ihr dritter Roman »Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster«, der mit dem Evangelischen Buchpreis ausgezeichnet wurde. Sie lebt und schreibt in Berlin.


    https://literaturblog-sabine-ibing.blogspot.com/p/die-geschichte-von-kat-und-easy-von.html

  2. Cover des Buches Der Duft der Wildrose (ISBN: 9783442479610)
    Constanze Wilken

    Der Duft der Wildrose

     (95)
    Aktuelle Rezension von: Marriiie

    Ich mag die Walesromane der Autorin sehr. Man spürt, dass die Autorin in dem Land zuhause ist und mit viel Gefühl für Land und Leute die Figuren beschreibt. Was mich an diesem Buch besonders begeistert hat war das Thema des illegalen Handels mit Vogeleiern aus geplünderten Nestern. Birdie ist eine starke Person und ihr Töpferladen in Portmeirion so real beschrieben, dass ich gern dorthin gereist wäre. Ein gut verpacktes Geheimnis muss dann Caitlin lösen, und hat dabei Hilfe von Jake, einem wortkargen Ranger. Herzschmerz, Spannung und ganz viel Wales!

  3. Cover des Buches Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki (ISBN: 9783442715152)
    Haruki Murakami

    Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki

     (606)
    Aktuelle Rezension von: full-bookshelves

    Meinung: Als ich Kafka am Strand gelesen habe, bin ich sehr begeistert von dem Autor gewesen. Darum wollte ich mehr von ihm lesen! Mein zweites Buch wurde also das hier.

    Der Schreibstil war genauso packend wie gewohnt. Leicht und flüssig zu lesen, ohne langatmige Stellen.

    Die Spannung baut sich langsam auf und bleibt dann eigentlich auf einem Punkt. Gegen Ende wird es nochmal kurz spannender und dann hätte ich mir noch ein bisschen mehr Geschichte gewünscht.

    Das Ende kam mir einfach zu plötzlich und mit zu wenig Auflösungen. Andererseits hat man dadurch natürlich die Freiheit, selber viel darüber nachzudenken.

    Fazit: Ein schönes Buch über das Bewältigen eines Traumas, Freundschaft, Trauer und die Liebe. Murakami schreibt leicht und doch tiefgründig. Ich kann die Geschichte auf jeden Fall empfehlen!

  4. Cover des Buches Dackelblick (ISBN: 9783442470662)
    Frauke Scheunemann

    Dackelblick

     (362)
    Aktuelle Rezension von: Drea62


    Mir hat das Buch rund um Herkules und Herrn Beck richtig gut gefallen. Mal ein schönes Buch zum Schmunzeln und ohne böse Intrigen und Hintergedanken. Die Idee ein Buch aus der Sicht eines Dackelwelpen zu schreiben finde ich richtig toll. Auch die Freundschaft unter den Hauptdarstellern, lach, ist einfach herrlich. Die 3 nachfolgenden Bände stehen schon auf meiner Osterwunschliste. ich kann das Buch mit einem Lächeln und gutem Gewissen weiter empfehlen.

  5. Cover des Buches Fegefeuer (ISBN: 9783442742127)
    Sofi Oksanen

    Fegefeuer

     (104)
    Aktuelle Rezension von: beccaris

    Die finnisch-estnische Autorin verbindet in diesem Roman die Gegenwart (kurz nach der Wiedererlangung der Unabhängigkeit Estlands) und die Vergangenheit miteinander. Zwei chronologisch unterschiedliche Erzählstränge führen den Leser einerseits in die Zeit der sowjetischen Okkupation nach 1940 und andererseits ins heutige Estland nach 1992, das im Zuge von Glasnost und Perestroika, seine Souveränität wiederhergestellt hat.

    Die Geschichte erzählt die äusserst grausamen Erlebnisse zweier Frauen, die sich bis anhin nicht kannten, aber eine verwandschaftliche Beziehung zueinander haben. Thematisiert wird der massive Druck und die Gewaltandrohungen in einem kommunistischen Gesellschaftssystem. Täter werden zu Opfern und umgekehrt. Dem System ablehnend gegenüberstehende Einwohner werden deportiert und als sogenannte Volksfeinde denunziert.

    Zwei Generationen später setzen viele junge Frauen ihre Hoffnung auf Arbeit und Glück im Westen. Sie geraten nicht selten in Hände gewalttätiger Zuhälter und können sich nur selten oder unter grossen Gefahren aus ihrer Abhängigkeit und einer menschenverachtenden Situation befreien.

    Ein eindrücklicher und folgenschwerer Roman, den ich wegen seiner Tragik und Grausamkeit aber auch gerne wieder zur Seite gelegt habe.

  6. Cover des Buches Tannöd (ISBN: 9783455650792)
    Andrea Maria Schenkel

    Tannöd

     (787)
    Aktuelle Rezension von: reading_with_cat

    In der tiefsten bayerischen Einöde: Eine ganze Familie wird in einer Nacht ausgelöscht, mit der Spitzhacke erschlagen. Jetzt heißt er nur noch Mordhof, der einsam gelegene Hof des Danners in Tannöd und vom Mörder fehlt jede Spur.

    Es ist etwas schwierig wirklich etwas über die Charaktere zu sagen, da die Geschichte zu größten Teilen aus Zeugenberichten besteht und man auch sonst nicht viel über die Charaktere erfährt. Das was man jedoch erfährt ist so abgedroschen, dass es irgendwie schon wieder echt für die Zeit und den Ort anfühlt.

    Dann zum Schreibstil der war wohl das speziellste an der Geschichte. Sie besteht zu größten Teilen wie gesagt aus Zeugenberichten, dort hatte ich auch jedes Mal das Gefühl, dass die beschriebene Person das wirklich so erzählen würde. Der restliche Teil besteht aus verschiedenen Sichten innerhalb und außerhalb der Familie. Das ganze ist nicht chronologisch aufgebaut und stattdessen kommen die Sichten immer näher zu der Tat selbst. Zu Anfang nur Leute, die jemanden kannten und dann auffiel, dass sie fehlten, bis hin zu am Ende beteiligten.

    Das Konzept war so unglaublich verstörend. ich möchte jetzt nicht zu sehr ins Detail gehen, aber die Familie ist auch nicht ganz Koscher. Selbst hätte ich es vermutlich nie gelesen, da es einfach überhaupt nicht mein Genre ist (Ich musste es für die Schule lesen). Dennoch war es gerade durch den oben genannten Aufbau ziemlich genial.

    Die Geschehnisse waren wie schon gesagt extremst abgedroschen und verstörend und wirkten dennoch irgendwie echt. Der Aufbau hat es so unglaublich spannend gemacht, dass ich das Buch kaum noch aus der Hand legen konnten. ich musste einfach wissen wer der Mörder ist. Dennoch hat es mich am Ende etwas enttäuscht. Es fehlte so dieser Twist. Dieses unerwartete. 

    Insgesamt war es auf jeden Fall ein gutes Buch. Vor allem auch für den Aufbau. Der ist einfach so besonders. Am Ende hat mir ein bisschen was gefehlt und es war auf jeden Fall sehr verstörend. Außerdem hat mir auch so der tiefere Sinn gefehlt. Die letzten Bücher dieser Art, die ich gelesen habe, hatten irgendwie so ein tiefes inneres. ich weiß nicht wie ich das beschreiben soll. Das hat mir hier irgendwie gefehlt.

  7. Cover des Buches Die Fotografin - Die Zeit der Entscheidung (ISBN: 9783734106583)
    Petra Durst-Benning

    Die Fotografin - Die Zeit der Entscheidung

     (63)
    Aktuelle Rezension von: Hennie

    1911 in Laichingen – die Serie mit der Wanderfotografin Mimi Reventlow geht interessant weiter. Entgegen ihren Vorstellungen wird sie im Ort festgehalten. Sie kümmert sich aufopferungsvoll um ihren schwerkranken Onkel Josef und darüber hinaus auch um die Belange der teilweise bettelarmen Bürger des kleinen Leinenweberstädtchens. Mimi hilft mit Rat und Tat, wo sie kann und gibt den Leuten Hoffnung in scheinbar ausweglosen Situationen.

    Liest sich wie von selbst. Die schweren Lebensumstände der Bürger von Laichingen sind erdrückend. Mimi Reventlow, die Fotografin, versucht die Menschen aus ihrer Lethargie zu wecken. Teilweise gelingt ihr das auch.

    Die junge Frau entspricht so gar nicht dem Zeitgeist und ist vor allen den Honoratioren des Ortes ein Dorn im Auge. Webereibesitzer Gehringer versucht das vorwitzige, aufmüpfige Frauenzimmer immer wieder in ihre gesellschaftlichen Schranken zu verweisen. Doch sie läßt sich nicht entmutigen und bringt frischen Wind auf die schwäbische Alb. An ihre Grenzen kommt Mimi als sich ihr persönliches Glück als Trugschluß erweist, und sie erkennen muss, dass sie nur benutzt wurde. Die einzig richtige Entscheidung: Sie verläßt Laichingen und begibt sich erneut auf Wanderschaft.

    Ich folgte der Geschichte und den handelnden Personen und deren Entwicklung mit steigendem Interesse und plötzlich war das Buch zu Ende.

    Im Anhang des Buches befinden sich mehrere Fotos in schwarz/weiß aus der Zeit. Außerdem erhält der Leser einen Einblick in den nächsten Band: "Die Fotografin - Die Welt von morgen."

  8. Cover des Buches Die sterblich Verliebten (ISBN: 9783596194773)
    Javier Marías

    Die sterblich Verliebten

     (57)
    Aktuelle Rezension von: jenvo82
    Ein empathischer Roman voller Lebensweisheiten und philosophischer Grundsatzfragen über die zwei großen Themen – Liebe und Tod. Mariá, die Hauptprotagonistin bewundert aus der Ferne die anscheinend perfekte Ehe zwischen Luisa und Miguel, die durch die brutale Ermordung des Mannes ein jähes Ende findet. Wenig später verliebt sie sich selbst in den besten Freund des einstigen Ehepaares und beginnt mit ihm eine unverbindliche Beziehung. Schmerzlich muss sie feststellen, dass ihr Geliebter nur auf Luisa wartet und in ihr selbst nur einen willkommenen Zeitvertreib sieht. Als sie schließlich ein Gespräch belauscht, wird ihr das ganze Ausmaß des vermeintlichen Unfalls klar und sie muss sich mit ihrem Gewissen auseinandersetzen. Das Buch liefert ein eindringliches Resümee über allerlei Beziehungskisten, liest sich aber nicht nebenbei, da man jedes Wort nochmals überdenken möchte. Auf gut 400 Seiten passiert kaum etwas, die Gedanken bleiben im Keim stecken oder wiederholen sich in langatmigen Sätzen – definitiv Geschmacksache.
  9. Cover des Buches Die Villa am Rande der Zeit (ISBN: 9783423141123)
    Goran Petrovic

    Die Villa am Rande der Zeit

     (32)
    Aktuelle Rezension von: secretworldofbooks
    Deckblatt:


    Der Belgrader Student Adam erhält ein ungewöhnliches Angebot: Er soll ein Jahrzehnte zuvor erschienenes Buch umarbeiten. Ein scheinbar harmloser Auftrag. Doch bei der Lektüre macht Adam eine sonderbare Erfahrung: Unversehens findet er sich mitten in dem Roman wieder und begegnet anderen Lesern, die über dieselbe Gabe verfügen. Nicht alle haben ein unschuldiges Interesse an dem Buch. Als ein Mord geschieht, muss Adam sich entscheiden: Will er seinen Auftrag erfüllen oder verhindern, dass dieser imaginäre Zufluchtsort unwiederbringlich verloren geht?



    Inhalt:


    Um etwas Geld für seine Miete dazu verdienen zu können, nimmt der Student Adam einen Auftrag an der nicht so einfach scheint. Er soll ein Buch umschreiben . Als er anfängt  es zu lesen bemerkt er das sich etwas Merkwürdiges ereignet. Er kann in das Buch hinein und die Handlung in echt erleben. Fasziniert davon ,taucht er immer wieder und für längere Zeit in die Geschichte ein. Darunter leidet sein echtes Leben und er bekommt es nicht mit. Er fragt sich ob er diesen Auftrag überhaupt erledigen kann.


    Meinung:


    Neugierig auf diesen Roman machte mich die interessante Handlung, wer würde nicht in die Story eines Buches reinhüpfen können ,wenn er die Gelegenheit dazu hat. Auch fand ich das Cover mit der blauen Feder und dem Tintenfaß schön. Leider kam ich am Anfang nicht in die Geschichte rein. Das dauerte ein ganzes Stück, aber dann entfaltete sich auch bei mir der Zauber dieser Geschichte und ich wollte unbedingt weiter lesen.Schön fand ich auch die einzelnen Kapitel.

  10. Cover des Buches Ansichten eines Clowns (ISBN: 9783423191166)
    Heinrich Böll

    Ansichten eines Clowns

     (453)
    Aktuelle Rezension von: Dolores999

    Allein sprachlich und vom Figurenentwurf, von der Tiefe und Komplexität der Figur, her ist das Buch eine Wucht.
    Fasziniert hat mich auch die Kontroverse Katholizismus- Evang.- Atheismus/ Nichtkirchlich. Die Thematik spielt heute ja nur noch in sehr kleinen Kreisen eine Rolle, weil sie durch andere ersetzt wurde und ersetzt wird. In ein paar Jahren werden wir das Buch wohl als Parabel auf aktuelle quasi-religiöse und nicht minder unvereinbare Konflikte lesen.

  11. Cover des Buches Jane Austen (ISBN: 9783458178309)
    Isabel Sánchez Vegara

    Jane Austen

     (40)
    Aktuelle Rezension von: misery3103

    Die Kinderbuch-Reihe „Little People, Big dreams“ behandelt in jedem Band das Leben einer beeindruckenden bekannten Persönlichkeit. So gibt es Bücher über Coco Chanel, Agatha Christie, Marie Curie, Amelia Earhart, Ella Fitzgerald, Anne Frank, Jane Goodall, Stephen Hawking, Frida Kahlo, Maria Montessori, Rosa Parks und eben auch Jane Austen.

    Auf den ersten Seiten wird auf illustrierten Seiten das Leben und Werk der jeweiligen Person behandelt. Welche Lebensumstände waren vorhanden, welchen Traum hatte die jeweilige Person und wie gelang es ihr, das Geträumte umzusetzen. Das finde ich sehr gut gemacht: Für Kinder ebenso wie für die Eltern.

    Am Ende des Buches wird auf einer Doppelseite noch einmal der Lebenslauf der behandelten Person aufgeführt und mit Fotos und Zeichnungen vervollständigt.

    Ehrlich gesagt habe ich das Buch für mich selbst gekauft. Ich finde die Bücher wunderschön gemacht und werde mir nach und nach alle Teile der Reihe besorgen. Man erfährt das Wichtigste zum Leben der bekannten Person und ihr Leben, dabei sind die Illustrationen sehr schön und auch das Lebenswerk gut dargestellt.

    Eine Reihe, die ich sehr schön gemacht und wichtig finde – ich hoffe, es werden noch viele Teile erscheinen, denn wichtige Persönlichkeiten, die ein Buch über ihr Leben verdienen, gibt es mehr als genug! Bezaubernd!

  12. Cover des Buches Das Phantom (ISBN: 9783104904726)
    Susan Kay

    Das Phantom

     (245)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Schon nach der ersten Seite ist  klar...man möchte dem Lebensweg von Erik folgen....ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.
    Es ist so emotional und wunderbar geschrieben, dass mir immer wieder die Tränen liefen.
    Die Geschichte des Phantoms ist fesselnd, tiefbewegend und einzigartig. Es ist eine wundervolle Ergänzung zum Phantom der Oper - die Fragen sind beantwortet.
    Ich verspüre das Gefühl, dass ich Erik gerne kennengelernt hätte...ich habe dieses Buch nicht zum letzten Mal gelesen, das ist sicher!
  13. Cover des Buches Fan- Club (ISBN: 9783453008670)
    Irving Wallace

    Fan- Club

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  14. Cover des Buches Liegen lernen (ISBN: 9783462048186)
    Frank Goosen

    Liegen lernen

     (161)
    Aktuelle Rezension von: CosmoKramer

    Helmut wächst in den 80zigern auf und wir erleben alles mit. Stress mit den Eltern, erste Liebe, erster Sex, Freunde die kommen und gehen, der Schulalltag und der spätere Eintritt ins Berufsleben, eine Freundin nach der nächsten, Sex in all ihren Formen, eine eigene Wohnung, nur Musik die immer bleibt. 


    So das ist in etwa der Inhalt des Buches!


    Frank Gossen's Debut. Schlecht ist es ja nicht. War ja gut genug fürs Kino. 


    Die Sprache ist ganz nett. Es ist nicht schwer zu lesen, aber einen hohen Anspruch wollte das Buch auch gar nicht haben. 


    Die Charaktere sind typisch der Zeit. Helmut benimmt sich ein wenig wie ein Penner, weis aber immer was er will und scheint es auch zu bekommen. Es ist mir schleierhaft wie so jemand so viele Frauen abkriegt. Seine Freunde sind nicht viel besser. 


    Inhaltlich fehlt mir die Spannung, dafür wartet das Buch mit jeder menge Gefühl auf. Würde mal sagen das Gegenteil von der Gefühlswelt einer Rosamunde Pilcher und was es in dem Bereich noch so gibt. 


    Nun ich hab schon besseres von Gossen gelesen. Ob ich es empfehlen soll, weiß ich auch nicht so genau. In dem Fall sollte man vielleicht den Film sehen, was ich auch noch nicht getan habe.


    Also es muss jeder selbst wissen ob er seine Zeit für diesen Roman hergibt. Ich jedenfalls hab es getan und bereue es nicht aber im- nachhinein hätte ich auch ohne das Buch leben können.



  15. Cover des Buches Daredevil: Liebe und Krieg (ISBN: 9783899213652)

    Daredevil: Liebe und Krieg

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Der stark übergewichtige Gangsterboss Kingpin hockt am Himmelbett seiner geliebten Vanessa und würde alles tun, um sie wieder zum Leben zu erwecken. Um sicherzustellen, daß ein hochrangiger Brägenklempner alles tun wird, um sie wieder unter die Lebenden zu bekommen, läßt er dessen blinde Ehefrau an der 52. Straße in New York kidnappen. Herr Montad (nicht Montag!) tut das einzig Mögliche, um seine Frau zu retten: Er nimmt Vanessa nach ihrem Erwachen quasi als Geisel...Mit bleichen Farben gemalt und mit häufig verschwimmenden Konturen, sehr schön zB, als Kingpin die bewußtlose Vanessa an der Stirn berührt.
  16. Cover des Buches Endspiel (ISBN: 9783453432895)
    Chuck Hogan

    Endspiel

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Ein Highlight im Thriller-Genre: Die Vorlage für Ben Afflecks Film "The Town", der auch als äußerst gelungen gilt: Doug MacRay ist Kopf einer Verbrecherbande, die sich in Boston ihren Lebensunterhalt mit Bankeinbrüchen und Geldtransporterüberfallen verdient, in Boston offenbar Familientradition seit Generationen. Eigentlich denkt er nur ans Aufhören und will dem "Gewerbe" den Rücken kehren, als er sich in eine Filialleiterin verliebt, die seine Bande als Geisel nahm. Beide kommen sich näher, ohne das sie wüßte, wer er tatsächlich ist...Gleichzeitig bietet das Buch fundierte Hinweise auf Techniken des Überfalls und der Spurenverwischung ebenso wie auf das Milieu, in dem die Gangster leben, und in dem sich immer mehr die verhaßten "Yuppie-Ärsche" breitmachen, die sie so verachten. Ganz großes Kino, für mich einer der besten Thriller aller zeiten. Aber wer hat das blöde Buchcover erfunden?
  17. Cover des Buches Der Fluch der Haguzza (ISBN: 9781492152699)
    Angela Gäde

    Der Fluch der Haguzza

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Zsadista
    Emma ist 13 Jahre alt und hat keine Lust die Ferien mit ihren Eltern zu verbringen. Zum Glück braucht ihr Bruder nicht mit zu fahren. So kann sie ihre Eltern überreden die Ferien bei ihrer Tante Agathe zu verbringen. Agathe ist zwar manchmal etwas seltsam, aber Emma mag sie trotzdem sehr. Als Agathe mit Emma zum Brombeeren pflücken in den Wald geht, geschieht etwas Merkwürdiges. Es kommt ein Sturm auf und ihre Tante stellt sich ihm in den Weg. Aber hat sie das jetzt wirklich richtig gesehen? Aber Emma bekommt von ihrer Tante keine Antworten auf das eben geschehene. In dieser Nacht hat Emma seltsame Träume und sie erscheinen so Real, dass es erschreckend ist. Zumal sie morgens auch noch mit aufgescheuerten Händen wach wird. Als dann auch noch die schwarze Katze ihrer Tante in Gedanken mit ihr spricht, scheint es ganz um sie geschehen zu sein. Doch dann rückt ihre Tante endlich mit der Wahrheit heraus. Emma ist wie ihre Tante Agathe eine Haguzza, eine Hexe. Doch dies ist noch nicht alles, zu allem Elend ist ihre Familie auch noch mit einem uralten Fluch belegt, den es jetzt endlich zu brechen gilt.

    Emma ist eine typische Jugendliche. Dreizehn und genervt von ihrer Familie. Trotzdem kommt sie sympathisch rüber und nicht wie nervige Tussi. Tanta Agathe war für mich eher etwas nervig, weil sie nie so richtig mit der Sprache heraus kam. Und wenn, dann immer nur häppchenweise mit der Wahrheit heraus rückte. Man kann schließlich nicht verschweigen, wenn man ein Hexengeschlecht ist, das bringt nur Chaos und Missverständnisse. „Das Geheimnis der Haguzza“ ist der 1. Teil einer Serie. Die Geschichte an sich wurde aufgelöst, aber natürlich bleiben noch einige Fragen offen.

    Der Schreibstil war einfach und klar. Es ließ sich flüssig lesen und ich konnte mir auch ohne große Umschreibungen alles sehr gut vorstellen. Ich finde es eine gelungene Geschichte für Jung und Alt.
  18. Cover des Buches Sure of You (ISBN: 9780552998819)
    Armistead Maupin

    Sure of You

     (2)
    Aktuelle Rezension von: tedesca
    Der sechste und offiziell letzte Teil der "Stadtgeschichten" ist meiner Meinung nach auch der beste. Zum ersten Mal hatte ich das Gefühl, alte Bekannte wiederzutreffen, ihnen näherzukommen, etwas aus ihrer Gefühlswelt wirklich miterleben zu dürfen. In anderen Teilen der Serie ist die Handlung ja extrem übertrieben, laut und skurril, dieses Buch ist leise und sensibel, vielleicht hat es mir gerade deshalb besser gefallen als alle seine Vorgänger. Letztendlich finden alle Hauptfiguren ihren Weg, Mary Ann trifft eine folgenschwere Entscheidung, Michael scheint endlich den richtigen Mann gefunden zu haben, und auch Mrs. Madigral weiß letztendlich, wo sie wirklich zuhause ist. Ich freue mich darauf, Mary Ann und Michael in den ihnen gewidmeten Folgebüchern noch einmal zu begegnen.
  19. Cover des Buches Nacht über Tanger (ISBN: 9783837143133)
    Christine Mangan

    Nacht über Tanger

     (10)
    Aktuelle Rezension von: lazH

    Häufig verglichen Kritiker das Erstlingswerk von Christine Mangan mit einem Film von Alfred Hitchcock. Und hier liegt schon der erste Fehler. Denn Hitchcock ist ein Filmemacher und schrieb nie Romane. Er setzte sie nur immer optisch um. Insofern hinkt der Vergleich Mangan – Hitchcock nicht nur, er hat auch nur ein Bein.

    Auch das, was mit diesem Vergleich angedeutet werden soll, nämlich dass Mangan in “Nacht über Tanger” Suspense erzeugt, Spannung aufbaut, Dramatik herstellt, vermag ich nicht zu teilen. Zu offensichtlich ist der Plotverlauf, zu schnell sind die Winkelzüge der Gegenspielerin vorhersehbar, zu einfach ist die Welt, die sich Christine Mangan zurecht gestrickt hat.

    Okay, ich habe das Hörbuch gehört und grundsätzliche Schwierigkeiten mit den beiden Leserinnen. Wie im Buch, das mal aus der Perspektive der Alice, mal aus der von Lucy geschrieben ist – dramaturgisch zwar nicht neu, aber geschickt, denn so erlaubt der Wechsel der Perspektive dem Leser das zu erfahren, was der jeweilige Ich-Erzähler sieht, empfindet, erlebt – wird auch das Hörbuch von zwei Frauen gelesen: Frederike Kemper als Alice und Bibiana Beglau als Lucy. Beide eigentlich gestandenen Schauspielerinnen, aber hier meines Erachtens eine totale Fehlbesetzung. Während Frederike Kemper mit einer sehr hellen, fast piepsigen Stimme noch die zierliche, nahezu ätherische Alice verkörpert und Bibiana Beglau mit ihrem Mezzo-Sopran die aktive, körperlich präsente, energische, aber auch skrupellose Lucy auch bildlich im Kopf des Hörers präsentiert, gelingt es dagegen beiden nicht, den Figuren wirklichen Charakter einzuhauchen. So wird der Text einfach runter gelesen, es fehlen Betonungen, es fehlt die Dramatik, der die Stimme Bedeutung und Gewicht verleiht.

    Bibiana Beglau hat zudem das Problem, dass sie zu oft die Stimme senkt, wo ein Komma steht und so den Eindruck vermittelt, sie habe den Text nie zuvor zu Gesicht bekommen und wisse auch nicht, dass die Stimme eines Vorlesers sich erst am Ende des Satzes, bei einem Punkt oder einem Semikolon, senkt. Dazu liest sie schleppend, dehnt die Endlaute eines Wortes (wo sich die braunschweiger Herkunft der Beglau nicht verleugnen lässt) und lässt Stellen des Buches, wo akustische Spannung, Dramatik, Mysterium angezeigt wären, in seichtem sprachlichem Geplätscher versinken.

    Irgendwo las ich, Christine Mangan sei die Idee zu dem Buch nach einem Ferienaufenthalt in Tanger gekommen. So hört sich auch die Beschreibung der Stadt und des Landes an. Ohne Tiefe, dargestellt mit der oberflächlichen Einstellung, mit der viele Amerikaner der alten Welt begegnen.

    Das Buch spielt 1956 auf dem Höhepunkt des marokkanischen Kampfes um Unabhängigkeit von der französischen Kolonialmacht. Die wenigen Ausflüge, die Christine Mangan in dieses Kapitel der Geschichte Marokkos macht, lesen sich wie schlecht abgeschrieben aus einem schlechten Geschichtsbuch. Sie lässt Youssip als einzigen Einheimischen beispielhaft eine größere Nebenrolle spielen. Und Youssip ist natürlich ein Gauner, ein Betrüger, ein Blender, ein Hochstapler, ein Touristenverführer. Sein Charakter ist damit negatives Vorbild für ein gesamtes Volk. Damit hat Mangan ihr vielleicht positives Vorhaben, mal über den Tellerrand der USA hinauszusehen, schon wieder zunichte gemacht. Allerdings hat sie mit ihrem französisch klingenden Namen den Vorteil, dass ihr der unerfahrene Leser abnimmt, ihr rudimentäres Halbwissen zu Land, Leuten und Geschichte habe scheinbar Hand und Fuß.

    Insgesamt geht es um zerstörerische Liebe, Stalking, Intrige, Mord, Hinterhältigkeit vor der exotischen Kulisse Marokkos. Aber diese Kulisse ist beliebig. Es hätte ebenso Austin/Texas sein können. Das Mississippi-Delta und New Orleans. Oder irgendwo in Mexico. Oder die Niagara-Fälle. Selbst eine Ölbohrplattform gab schon einen glaubwürdigeren Hintergrund für Romane ab, als ausgerechnet das Tanger von Christine Mangan.

    Getoppt wird alles von einer Übersetzung, die als grauenhaft zu bezeichnen wirklich noch geschmeichelt wäre. Davon abgesehen, dass Übersetzerin Irene Eisenhut offenbar jedes so genannte Redeverb mit übersetzt hat.

    Redeverben sind Verben, die als Ergänzung nach einer direkten Rede folgen: sagte sie, erwiderte er, schrieen wir undsoweiter. Jeder Schreibratgeber rät davon ab, zu viele dieser Redeverben zu verwenden, dafür sollte der Autor lieber so schreiben, dass die wörtliche Rede erstens problemlos einem Protagonisten zuzuordnen ist und zweitens die Stimmung und Gemütslage deutlich wird. So erübrigt sich eine Ergänzung, die verdeutlich, dass der Sprechende “schrie”, “weinte”, “tobte”. Nicht so bei Christine Mangan. Sie treibt es auf die Spitze. Ebenso wie die Übersetzerin den sprachlich fragwürdigen Konjunktiv mit “würde” bis zum Exzess einsetzt.

    Offenbar hat die Übersetzerin grundsätzliche grammatikalische Schwächen, weshalb sie sich dort, wo der Konjunktiv I (hauptsächlich verwendet für die indirekte Rede) notwendig wäre, in den “würde-Konjunktiv” rettet. Ein sprachlicher wie akustischer Gau, wenn dem Hörer immer wieder die “würde-Formen” in die Ohren gehaucht werden und es sich derart grottenfalsch anhört, dass er es jedesmal in Gedanken korrigiert.

    Mit dem Cover zu Buch und Hörbuch nahmen die Kreativköpfe Anleihen an “Casablanca”. Der Kultfilm mit Humphrey Bogart und Ingrid Bergmann aus den 40er Jahren muss Pate gestanden haben, als das Titelbild ausgewählt wurde. Es zeigt das Top-Modell der 50er Suzy Parker aufgenommen von Georges Dambier in Marokko (das Originalfoto finden Sie unter diesem Link: https://www.pinterest.at/pin/399764904404788427/). Und Suzy Parker sieht auf dem Bild tatsächlich aus wie seinerzeit Ingrid Bergmann. Was also liegt näher, sich mit einem mittelmäßigen Roman an einen cineastischen Welterfolg anhängen zu wollen?

    weitere Rezensionen unter http://benvart.com

  20. Cover des Buches K.O. durch Meister (ISBN: 9783839221204)
    Susanne Grulich

    K.O. durch Meister

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Celine835
    Gelungener Krimi in welchem ein Musiker auf Baustellen zwielichtige Dinge aufdeckt. Sehr spannend erzählt.
  21. Cover des Buches Mein Herz und Ich - Gefühlschaos in Spanien (Mein Herz und Ich 2) (ISBN: B01GLJ2IJE)
    S.P. Bräutigam

    Mein Herz und Ich - Gefühlschaos in Spanien (Mein Herz und Ich 2)

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Almeri
    Als Bloggerin, habe ich sofort nach dem ersten Band mit dem zweiten Band begonnen. Und es wird kurz und bündig beschrieben, was im ersten alles passierte. Ich bin also sofort wieder in der Handlung drin. Der Schreibstil bleibt durchweg gleich. Super, locker und leicht zu lesen. Die Buchcover von beiden Bänden sind so unscheinbar gestaltet worden. Was eigentlich dahinter alles passiert, ist der Wahnsinn. Leider folgt ein dritter Band, den ich nicht sofort lesen kann. Nun heißt es Warten... Aber absolute Kaufempfehlung...
  22. Cover des Buches Haß im Herzen (ISBN: 9783499206481)
    Margret Steenfatt

    Haß im Herzen

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Der 13jährige Tono ist in der Nordstadt einer norddeutschen Großstadt gelandet, wo er mit seiner Mutter Anke wohnt, die vom gesellschaftlichen Aufstieg tagträumt und mit Tono durch gediegenere Wohnviertel läuft. Karl-Heinz, ihren aktuellen Lebensabschnitts, kann er absolut nicht leiden, Schule nervt nur noch, da versprechen die "Killing Detectives" Ablenkung, denen er nach einer Mutprobe beitritt. Er ist nur auf Kameradschaftsgefühl und die hübsche Kess aus, mit der Ideologie der Neonazitruppe kann er nichts anfangen. Politiklehrer Wedemeier und Weltkriegsveteran Theo Albers bringen ihn zum Nachdenken, aber der Ausstieg wird nicht einfach sein... Manche der Nebenfiguren sind etwas einfältig geraten, die Argumentationen aus den Schulungspapieren und Flyern kommen einem leider allzu bekannt vor. Würg!

  23. Cover des Buches Die verschollene Rasse Mensch (ISBN: 9781499578829)
    Celeste Ealain

    Die verschollene Rasse Mensch

     (32)
    Aktuelle Rezension von: seiten_der_welt
    Ich finde alleine das Cover schon wunderschön.Das Cover macht einen neugierig,verrät aber nicht zu viel.

    Die Menschheit versucht, alles zu verstehen und zu analysieren, sich ständig weiterzuentwickeln und jegliche Geheimnisse des Lebens zu ergründen. Währenddessen sterben Pflanzen und Tiere aus, und sämtliche Versuche, sie zu retten, schlagen fehl.
    Was, wenn ich Ihnen nun erzähle, dass es Rassen gibt, die noch unentdeckt sind? Und dies bereits seit Tausenden von Jahren? Doch ich muss Sie warnen, diese Rasse will sich nicht entdecken und analysieren lassen … Wenn Sie dieses Buch lesen, werden auch Sie das todbringende Tabu gebrochen haben … Sind Sie bereit dafür, diese Bürde zu tragen?
    Als die 27-jährige Journalistin Linnéa von einer Ansammlung an Frauen auf einer bisher als einsam eingestuften Insel erfährt, ahnt sie noch nicht, dass dies die wahrscheinlich bahnbrechendste Entdeckung der gesamten Menschheitsgeschichte sein würde.


    Ich finde die Geschichte ist sehr spannend,und man kann auch einen klaren Spannungsbogen erkennen.Die Charaktere sind detailliert beschrieben. Auch die Entwicklung der Charaktere gefällt mir sehr gut. Der Schreibstil ist flüssig und einfach zu lesen. Ich würde das Buch auf  jeden Fall weiterempfehlen. Mir hat besonders gut die Vorstellung und Ausarbeitung der verschollenen Rasse gefallen. Gerne gebe ich 5 Sterne.

  24. Cover des Buches Mörderische Begierden (ISBN: 9783863320157)
    Kerstin Surra

    Mörderische Begierden

     (2)
    Aktuelle Rezension von: schweitzerhaus
    Kriminelle Kurzgeschichten im wahrsten Sinn des Wortes. In diesem 616 Seiten starken Buch, finden Sie für jeden Geschmack etwas. Jeder Schuss ein Treffer! Nun, nicht immer. So mancher Schuss geht nach hinten los, und so manche Prise Gift schluckt unverhofft der Falsche. Diese Geschichten haben es in sich, denn hier läuft es oft gänzlich anders als erwartet. Heimtückische Mordpläne, skrupellose Killer, perfide Mordwaffen, ahnungslose Opfer. Die Autoren mischen alle Zutaten zu einem teuflisch guten Krimicocktail. In vierundvierzig rabenschwarzen Geschichten jagen sie den Lesern kalte Schauer über den Rücken, dass sich die Nackenhaare aufstellen, und strapazieren im nächsten Moment ihr Zwerchfell. In Mörderische Begierden stellen renommierte Autorinnen und Autoren fesselnde Krimi-Miniaturen vor. Hier lauert ein Triebtäter im Versteck, dort wird einer erschlagen, hier wird ein Gift-Coctail gemischt und dort wird die Polizei an der Nase herum geführt. Aber letzdendlich siegt die Gerechtigkeit??? Wir werden sehen. Spannend sind sie alle, diese Geschichten, sie sind abwechslungsreich und so manchesmal ist der Leser verblüfft. Tauchen Sie ab in die Welt der Verbrechen.

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks