Bücher mit dem Tag "enttäuschung"
305 Bücher
- Mona Kasten
Save Me: Special Edition
(3.574)Aktuelle Rezension von: HollabeereRuby ist 17 Jahre alt und schon jetzt eine echte Kämpfernatur. Sie tut alles in ihrer Macht stehende, um es zum Studium nach Oxford zu schaffen. Dabei unterstützt sie ihre kleine Streberfreundin Lin auf allen Wegen. Ruby ist sehr darauf bedacht, ihr Privat- und Schulleben strickt voneinander zu trennen. Doch als sie versehentlich ihre Mitschülerin Lydia und ihren Lehrer Mr Sutton bei einem Stelldichein erwischt, stehen ihre Zukunftschancen plötzlich sehr schlecht. Denn Lydias Zwillingsbruder ist der charismatische Beaufort-Imperiums-Erbe James, der den Ruf seiner Schwester in Gefahr sieht. Während Rubys Strategie auf Schweigen basiert, hat James sich vorgenommen Ruby zu belagern und mürbe zu machen. Als James und seine Kumpels jedoch die von Rubys Veranstaltungskomitee organisierte Back-to-School-Party sprengen, wird James sein geliebtes Lacrossetraining durch Mithilfe beim Komitee ersetzt.
Nun ist vorprogrammiert, dass Ruby und James sich regelmäßig zumindest verbal an die Gurgel gehen. Die Geschichte wird gut aufgebaut, bleibt spannend und steuert auf einen romantisches Kipppunkt hin. James und Ruby erleben ihn bei der Anprobe historischer Kleider in London, doch James Vater ist absolut gegen diese Beziehung. James will Ruby vor seiner Familie beschützen und stößt sie deshalb von sich. Doch spätestens bei den Bewerbungsgesprächen in Oxford läuft ihr beider Emotionsfass über. Leider kann James seinen anschließenden Höhenflug nur kurzzeitig genießen, bis ein schwerer Schicksalsschlag ihn auf den Boden der Tatsachen zurückholt und ganz weit weg von Ruby katapultiert.
Aber auch seine Zwillingsschwester Lydia hat mit ihren Dämonen zu kämpfen: die Beziehung, die sie will, ist einfach nicht möglich und dann findet sie ausgerechnet in Ruby eine gute Freundin, die sie durchschaut, versteht und emotional auffängt.
Was für eine Achterbahnfahrt war dieses Buch bitte. Gerade als man dachte "na, jetzt kommen die beiden sich näher", dann passierte wieder etwas völlig unerwartetes und die beiden mussten von vorn mit ihren Annäherungen beginnen. Ich finde Ruby total authentisch, wie akribisch sie ihr Ziel verfolgt in Oxford zu studieren und dann kommt ihr einfach eine unerwartet Liebe dazwischen und wirft ihre Planungen über den Haufen. Aber auch James' Sicht auf das Leben oder viel mehr sein vorherbestimmtes Leben ist sehr interessant und gut beschrieben. Seine emotionale Kälte gegenüber anderen und der Schutz seiner Gefühle haben mich direkt Mitleid mit ihm und seinem Schicksal fühlen lassen. Ich habe dieses Buch ziemlich schnell weggelesen, weil es nicht nur locker und authentisch verfasst wurde, sondern weil die Geschichte so mitreißend war. Es gab ständig Höhen und Tiefen und dennoch lies sich alles, als könnte sowas echten Menschen widerfahren.
- Laura Kneidl
Berühre mich. Nicht.: Special Edition
(2.339)Aktuelle Rezension von: belli4charlotteIch habe Berühre mich. Nicht. zum ersten Mal gelesen – und ich war völlig unvorbereitet darauf, wie sehr mich diese Geschichte treffen würde. Schon nach wenigen Seiten hatte ich das Gefühl, in Sages Gedanken und Ängste hineinzurutschen, als würde ich direkt neben ihr stehen. Laura Kneidl schreibt mit einer leisen Intensität, die sich langsam, aber unaufhaltsam unter die Haut schiebt.
Sage hat mich sofort berührt. Ihre Unsicherheit, ihr Mut, ihre Art, trotz allem weiterzumachen – das alles wirkt so echt, dass man gar nicht anders kann, als mit ihr mitzufühlen. Und dann kommt Luca. Warmherzig, aufmerksam, geduldig auf eine Weise, die man in Liebesgeschichten viel zu selten findet. Er ist kein überzeichneter Held, sondern jemand, der einfach da ist, ohne zu drängen. Genau das macht ihn so unwiderstehlich.
Auch die Nebenfiguren bringen unglaublich viel Herz in die Geschichte. Besonders April und Megan haben mich überrascht – sie sind nicht nur „Freundinnen“, sondern echte Stützen, die Sage Halt geben, ohne sie zu überfordern.
Der Schreibstil hat mich komplett abgeholt. Emotional, klar, atmosphärisch – und gleichzeitig so leicht, dass ich kaum gemerkt habe, wie schnell die Seiten verflogen sind. Besonders beeindruckt hat mich, wie sensibel die ernsten Themen behandelt werden. Nichts wird dramatisiert, nichts verharmlost. Es fühlt sich einfach wahr an.
Und dann dieses Ende. Ich war fassungslos, aufgewühlt und gleichzeitig so dankbar, dass der zweite Band schon bereitlag.
Für mich ist Berühre mich. Nicht. eine dieser Geschichten, die man nicht einfach liest, sondern erlebt. Eine Geschichte über Angst, Vertrauen, Heilung – und eine Liebe, die nicht laut sein muss, um stark zu sein.
- Kerstin Gier
Smaragdgrün
(6.804)Aktuelle Rezension von: leonie-grrIrgendwie passiert im Buch nicht so super viel, aber am Ende hat man das Gefühl, dass ganz viel ausgelassen wurde. Mich hätte schon interessiert wie die Wächter den Verrat aufgefasst haben, was Dr. White dazu bewogen hat ihr zu helfen und wie es für sie weitergeht, auch in Bezug auf ihre Familie.
Leider war mir das Ende viel zu schnell.
- Bianca Iosivoni
Falling Fast
(1.088)Aktuelle Rezension von: Meine_Bucher_Und_Ich𝐙𝐢𝐭𝐚𝐭:
„Mia wird immer etwas besonderes und ein wichtiger Mensch in meinem Leben sein. Aber sie gehört zu meiner Vergangenheit. Du hingegen, du bist jetzt hier. Du bist die Gegenwart.“
𝐊𝐥𝐚𝐩𝐩𝐞𝐧𝐭𝐞𝐱𝐭:
Hailee DeLuca hat einen Plan: Die Zeit, in der sie sich zu Hause verkrochen und vor der Welt versteckt hat, ist vorbei. Sie will mutig sein und sich trauen, all die Dinge zu tun, vor denen sie sich früher immer zu sehr gefürchtet hat. Doch dann lernt sie Chase Whittaker kennen - und weiß augenblicklich, dass sie ein Problem hat. Denn mit seiner charmanten Art weckt Chase Gefühle in ihr, die sie längst verloren geglaubt hat. Und nicht nur das. Er kommt damit ihrem dunkelsten Geheimnis viel zu nahe ...
𝐑𝐞𝐳𝐞𝐧𝐬𝐢𝐨𝐧:
𝐆𝐞𝐬𝐜𝐡𝐢𝐜𝐡𝐭𝐞
Spoiler!!!!!
Hailee DeLuca hat eine Bucketlist, die sie diesen Sommer erfüllen möchte. Als sie ans letzte Reiseziel ankommt, trifft sie da auf Chase. Und es stellt sich heraus, er ist der beste freund ihres besten Freundes. Doch sie hatte ihn vorher noch nie gesehen. Sie verstehen sich gut, doch als sie erfährt wer er wirklich ist möchte sie sich abwenden. Doch die beiden bringt das Schicksal immer wieder zusammen und sie hat vor noch mehr Über ihren Verstorbenen Freund zu erfahren. Doch sie kann nicht lange dort bleiben, denn sie möchte unbedingt zu ihrer Schwester.
Aber als ihr Auto nicht mehr funktioniert, muss dieses in die Werkstatt, also genießt sie die Zeit dort mit Chase und es fängt langsam an zu funken zwischen ihnen. Doch sie darf sich nicht verlieben denn sie bleibt nicht mehr lange dort. Beide versprechen sich nicht mehr als nur Spaß zu haben, aber ob dass so bleibt?
𝐒𝐜𝐡𝐫𝐞𝐢𝐛𝐬𝐭𝐢𝐥 / 𝐞𝐢𝐠𝐞𝐧𝐞 𝐌𝐞𝐢𝐧𝐮𝐧𝐠
Der schreibstil ist leicht gehalten, so das man sofort in die Geschichte drin ist.
Es ist ein sehr emotionales und tiefgründiges Buch. Das Ende hat einfach mein Herz zerrissen.
Die Geschichte mit Chase und Hailee war süß zu lesen. Die Geheimnisse darin haben es fesselnd gemacht, so das man einfach weiterlesen musste.
- Erin Morgenstern
Der Nachtzirkus
(1.082)Aktuelle Rezension von: Roxy31📖 Kurzrezension
Der Nachtzirkus von Erin Morgenstern ist kein klassischer Roman, sondern eher eine Reise durch eine magische, fast träumerische Welt. Der geheimnisvolle Zirkus, der nur nachts erscheint, bildet die Bühne für einen stillen Wettstreit zwischen Celia und Marco, der sich nach und nach in etwas viel Emotionaleres verwandelt.
Der Schreibstil ist unglaublich bildhaft und poetisch, sodass man das Gefühl hat, mitten durch den Zirkus zu gehen. Die Geschichte lebt weniger von Tempo und Spannung, sondern von Atmosphäre, Details und Emotionen.
Für mich war es ein Buch, das man nicht einfach liest, sondern erlebt. Man muss sich darauf einlassen und bereit sein, das Tempo zu entschleunigen.
⭐ Fazit und Bewertung
5 von 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐⭐
Ein magischer, ruhiger und sehr besonderer Roman, der vor allem durch seine Atmosphäre und seinen Schreibstil überzeugt. Perfekt für alle, die sich gern in eine andere Welt entführen lassen und Geschichten fühlen möchten statt sie nur zu lesen.
- Delia Owens
Der Gesang der Flusskrebse
(1.477)Aktuelle Rezension von: EllenKnorrEine sehr ruhige Geschichte mit wundervollen und bildlichen Beschreibungen der Natur.
Kya tritt als starke und eigenwillige Hauptprotagonistin auf. Ihre Naturverbundenheit und Intelligenz haben mir sehr gut gefallen. Wirklich ein tolles Buch. Bloß die Zeitsprünge haben mich an manchen Stellen im Lesefluss gestört.
- Kelly Moran
Redwood Love – Es beginnt mit einem Blick
(1.249)Aktuelle Rezension von: MakiraNach der Scheidung zieht Avery mit ihrer autistischen Tochter zu ihrer Mutter in eine Kleinstadt nach Oregon. Sie hofft auf einen Neuanfang und trifft dabei auf Cade, einen der Tierärzte in der Stadt. Er sieht gut aus und ist bekannt, eher nur Spaß zu suchen.
Cade ist von Avery fasziniert und möchte das erste Mal mehr als nur ein bisschen Spaß mit einer Frau haben.
Ich sehe, warum diese Reihe so beliebt ist. Cade ist eine Greenflag auf zwei Beinen. Warum hüpfe ich dann vor Freude nicht rum? Weil alle Leute in diesem Buch einfach so ekelerregend nett sind. Alle in dieser Stadt sind nicht nur nett und freundlich, sondern wissen genau, wie man mit einem autistischen Kind umgeht. Ich bin immer noch davon überzeugt, dass die alle so nett sind, damit sie als erste an den neuesten Klatsch und Tratsch kommen.
Was für mich unglaubwürdig war, war, dass es dort ein Freizeitzentrum gab, in dem es auch andere autistische Kinder gab. Besser gesagt ist es unglaubwürdig, weil Avery vor dem Umzug keine Erkundigungen eingeholt hat, ob es dort Möglichkeiten für autistische Kinder gibt. Sie wird als Mutter dargestellt, bei der sich alles um ihr Kind dreht. Passt für mich nicht ganz zusammen.
Wer auf Greenflags steht, die so gut wie keine Fehler machen, ist hier genau richtig.
- Victoria Aveyard
Goldener Käfig (Die Farben des Blutes 3)
(714)Aktuelle Rezension von: HazalReadsBand 3 der Reihe (Goldener Käfig) von Victoria Aveyard hat mich emotional komplett zerstört – und zwar von der ersten bis zur letzten Seite.
Die gesamte Reihe fühlt sich ohnehin wie ein Strudel aus Verzweiflung, Hoffnung und ständigem Kampf an, aber dieser Band hebt das nochmal auf ein ganz anderes Level. Es gibt kaum Momente zum Durchatmen. Selbst wenn sich etwas zum Guten wendet, wird diese Hoffnung gefühlt sofort wieder zerstört. Dieses ständige Auf und Ab macht das Buch unglaublich intensiv – aber auch emotional extrem belastend.
Besonders stark fand ich die Darstellung der Gefangenschaft und des Ausgeliefertseins. Diese Passagen waren kaum zu ertragen, weil man nicht nur mitfiebert, sondern wirklich mitleidet. Es hat mich emotional sehr an die düsteren, schmerzhaften Momente aus Throne of Glass erinnert, wo Figuren an ihre absoluten Grenzen gebracht werden.
Was die Charaktere angeht, hatte ich sehr gemischte Gefühle. Mare Barrow macht in diesem Band eine enorme Entwicklung durch. Ihre Reifung ist deutlich spürbar – auch wenn sie durch Trauma, Schmerz und Verlust geprägt ist. Ihre Entwicklung wirkt nachvollziehbar und stark, auch wenn sie emotional sehr schwer zu lesen ist.
Ganz anders ging es mir mit Cal. Seine Entscheidungen haben mich oft frustriert und enttäuscht. Gerade im Vergleich zu Mares Entwicklung wirkt er unsicher, hin- und hergerissen und teilweise nicht konsequent genug. Diese Dynamik zwischen den beiden hat mich beim Lesen immer wieder beschäftigt.
Was dieser Band besonders gut schafft, ist dieses Gefühl von Hoffnungslosigkeit. Man wartet die ganze Zeit auf Erlösung – auf einen Moment, in dem sich alles zum Guten wendet. Aber dieser Moment kommt nicht. Und genau das macht die Geschichte so real und gleichzeitig so schmerzhaft.
Am Ende bleibt vor allem eines: das Gefühl, dass noch ein langer, harter Weg vor den Figuren liegt. Ein klares Happy End ist noch lange nicht in Sicht – und genau das macht mich gleichzeitig neugierig und traurig.
Dieser Band ist intensiv, düster und emotional extrem fordernd. Er hat mich zerrissen – und genau deshalb bleibt er so stark im Gedächtnis.
- Lucinda Riley
Das Orchideenhaus
(2.826)Aktuelle Rezension von: dodo2025Mir hat das Buch nicht so gut gefallen, es sind mir zu viele Personen drin vorgekommen und es zog sich so in die Länge. Der Schreibstil ist nach wie vor gut von Lucinda Riley, aber das Buch mit der Geschichte hat mich nicht gekriegt. Der Anfang war noch interessant und spannend, aber das gab sich schnell, leider.
- Amie Kaufman
Illuminae
(576)Aktuelle Rezension von: LeseEule28Ich wusste nicht genau, was mich mit den Illuminae-Akten erwartet und habe bewusst vorher nicht viel darüber gelesen, um mich nicht zu spoilern. Auch in meiner Rezension möchte ich nichts spoilern.
Zunächst ein großes Lob an die Autoren, aber auch an die Übersetzer und den Verlag, so ein Projekt anzugehen, denn es ist mehr als ein Buch. Der gestalterische Aufwand war mit Sicherheit immens, aber meiner Meinung nach war er es auf jeden Fall wert. So erlebt man das Buch in einer Eindringlichkeit, die ich so noch nicht kannte.
Die Protagonisten sind noch Teenager, könnten praktisch meine Enkel sein, und ich gehöre somit sicher nicht zur anvisierten Altersgruppe. Trotzdem war ich unheimlich gefesselt und kann das Buch jedem empfehlen, der sich mal auf ein ganz anderes Buchabenteuer einlassen möchte. Die Serie gehört sicher zu meinen Lese-Highlights!
Wenn man 6 Sterne vergeben könnte, würde ich die sicher vergeben.
- Ayla Dade
Like Snow We Fall
(859)Aktuelle Rezension von: mxchellex678Like Snow We Fall von Ayla Dade war leider eine Enttäuschung für mich.
Schon während des Lesens habe ich gemerkt, dass ich einfach nicht richtig in die Geschichte hineingefunden habe. Das Buch war zwar stellenweise ganz süß, aber insgesamt einfach überhaupt nicht mein Geschmack.
Der Leistungsdruck im Spitzensport war zwar präsent und gehörte zur Geschichte dazu, konnte mich persönlich aber nicht besonders fesseln. Paisleys Gedanken und ihr Umgang mit dem Druck waren für mich nachvollziehbar, trotzdem konnte ich keine wirkliche Verbindung zu ihr aufbauen.
Auch Knox blieb für mich vor allem ein kaputter Mensch. Seine Geschichte konnte ich zwar verstehen, emotional hat sie mich aber nicht erreicht.
Weder der Eiskunstlauf noch das Eishockey konnten mein Interesse wirklich wecken. Beide Handlungsstränge haben mich eher kaltgelassen, obwohl ich die Idee dahinter eigentlich spannend fand.
Ein großes Plus war dagegen das Setting. Die Aspen Academy mit ihrer winterlichen Atmosphäre hat mir richtig gut gefallen und war für mich definitiv das Highlight des Buches. Leider konnte auch das die Geschichte insgesamt nicht retten.
Das Buch hatte für mich außerdem einige Längen. Immer wieder hatte ich das Gefühl, dass sich die Handlung zieht, ohne dass wirklich etwas passiert. An das Ende erinnere ich mich inzwischen kaum noch, was leider zeigt, dass die Geschichte insgesamt keinen bleibenden Eindruck hinterlassen hat.
Insgesamt war Like Snow We Fall für mich ein Buch mit einer tollen Atmosphäre, aber Figuren und Handlung konnten mich leider überhaupt nicht mitreißen.
- Julia Quinn
Bridgerton - Daphne & Simon
(701)Aktuelle Rezension von: nina17sDer Auftakt der Bridgerton Reihe bekommt von vor 4 Sterne. Ich muss sagen, dass mir das Buch definitiv besser gefallen hat als die Serie. Ich finde super wie Erwachsen Daphne und Simon an machen Stellen mit ihren Problemen umgegangen sind. Ich werde auf jeden Fall noch mehr Bücher der Autorin lesen.
- S.J. Kincaid
Diabolic / Diabolic (1). Vom Zorn geküsst
(408)Aktuelle Rezension von: Nicole_ThoeneDer Anfang des Buches hat mich wirklich gepackt. Die Geschichte nimmt sich Zeit, die verschiedenen Familien und ihren teilweise ziemlich komplexen Hintergrund vorzustellen, ohne dabei gehetzt zu wirken. Besonders gelungen fand ich, wie erklärt wird, was Diabolics überhaupt sind, wie sie erschaffen werden und wie ihre Prägung funktioniert. Dadurch ist die Beziehung zwischen Nemesis und ihrer Schutzbefohlenen Sidonia von Anfang an nachvollziehbar – da musste später nichts mehr mühsam nachgereicht werden. Auch Nemesis' Vorbereitung auf ihren Aufenthalt am imperialen Hof hat mir ausgesprochen gut gefallen. Hier hatte ich das Gefühl, dass auf etwas Großes hingearbeitet wird.
Genau deshalb war die Enttäuschung danach umso größer. Für mich verlor die Geschichte spürbar an Spannung. Die Intrigen, auf die der imperiale Hof eigentlich hinauszulaufen schien, bleiben erstaunlich blass. Es gibt Machtspiele, ja – aber sie wirken eher wie Dekoration als wie der Motor der Handlung. Und dann ist da noch die Liebesgeschichte. Dass Nemesis Gefühle für Tyrus entwickelt, konnte ich zu keinem Zeitpunkt wirklich nachempfinden. Die Entwicklung blieb für mich zu sprunghaft und emotional zu wenig greifbar. Entsprechend hat mich dieser Teil der Geschichte kaum berührt.
Dabei liegt genau hier eigentlich die spannendste Idee des Romans. Eine künstlich erschaffene Diabolic sollte nur einen einzigen Menschen lieben: die Person, auf die sie geprägt wurde. Dass Nemesis dieses Grundprinzip durchbricht, ist innerhalb dieser Welt etwas völlig Neues. Eigentlich ein Gedanke, der viele Fragen aufwerfen müsste – über Identität, freien Willen oder darüber, was Liebe überhaupt ausmacht. Das Potenzial ist riesig. Leider macht der Roman daraus für meinen Geschmack viel zu wenig.
Und dann das Ende. Dass es relativ offen gehalten ist, hat mich gar nicht gestört. Irritiert hat mich vielmehr, dass sich am Ende kaum noch echte Fragen stellen. Nachdem ich später gelesen habe, dass das Buch ursprünglich als Einzelband geplant war, ergab das plötzlich Sinn. Genau so fühlt sich der Abschluss nämlich auch an: rund genug, um für sich allein zu stehen.
Für mich endet die Geschichte deshalb genau hier. So, wie sie ursprünglich offenbar auch gedacht war.
- Mel Robbins
Die LET THEM Theorie
(101)Aktuelle Rezension von: jeanninexDieses Buch war eines der wenigen Selbsthilfebücher, das mich tatsächlich nachhaltig weitergebracht hat. Die Kernaussage – andere Menschen so sein zu lassen, wie sie sind (let them), und den Fokus stattdessen auf die eigene Reaktion zu legen (let me) – klingt simpel, hat aber bei mir sehr viel verändert.
Seit ich das Buch gelesen habe, begleitet mich dieser Gedanke immer wieder im Alltag. Gerade in Situationen, die man nicht kontrollieren oder verändern kann, hilft mir diese Einstellung, gelassener zu bleiben und Dinge weniger persönlich zu nehmen. Das Buch zeigt auf eine verständliche Weise, dass wir andere Menschen nicht ändern können, aber sehr wohl unseren eigenen Umgang mit Situationen.
Für mich kein magischer Schlüssel zum Glück, aber definitiv ein Buch, das dabei helfen kann, das Leben ruhiger, bewusster und entspannter anzugehen. Eine klare Empfehlung von mir.
- Mhairi McFarlane
Vielleicht mag ich dich morgen
(735)Aktuelle Rezension von: love1988Das Cover ist modern, verspielt und transportiert sofort die leichte Romantik und den britischen Charme, der auch die Geschichte prägt – ein echter Hingucker, der perfekt zum Ton des Romans passt.
Die Protagonistin ist herrlich authentisch, schlagfertig und emotional greifbar, während der männliche Gegenpart mit Tiefe, Wärme und genau der richtigen Portion Zurückhaltung überzeugt; ihre Dynamik wirkt natürlich und entwickelt sich glaubwürdig und berührend.
Die Nebenfiguren sind liebevoll ausgearbeitet, bringen Humor, Konflikte und Herz in die Geschichte und geben der Handlung zusätzliche Tiefe, ohne jemals von der Hauptstory abzulenken.
Mhairi McFarlanes humorvoller, kluger Schreibstil trifft auf ein lebendiges, britisches Setting, das der Geschichte Charme, Wärme und emotionale Erdung verleiht.
Von mir eine klare Leseempfehlung!!!!!
- F. Scott Fitzgerald
The Great Gatsby
(420)Aktuelle Rezension von: BuchBoxBirgitEin Klassiker, und er scheint eine kurze Geschichte zu erzählen: Gatsby liebt Daisy, doch als er im Krieg war hat sie einen anderen geheiratet. Jetzt treffen sie sich wieder- werden sie glücklich? Doch das ist hier nur die glänzende Oberfläche der Erzählung. Es geht um Klassengrenzen, Arm und Reich, um Beziehungen zwischen Männern und Frauen und am Ende einfach um die Sehnsucht, die uns alle vorantreibt. Erkennen wir, wann es Zeit ist, von einem Wunschtraum Abschied zu nehmen?
- Marah Woolf
Götterfunke 2. Hasse mich nicht
(681)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer„Götterfunke“ setzt die Geschichte nicht nur fort, sondern hebt sie auf ein neues Level. Der zweite Band ist spürbar düsterer, emotionaler und lässt einen kaum los. Die Dynamik der Charaktere wird stärker herausgearbeitet, Konflikte werden intensiver und die Welt fühlt sich noch lebendiger an. Mahra Wolf schafft es, Spannung und Gefühle perfekt zu verbinden, sodass man regelrecht durch die Seiten fliegt. Besonders die überraschenden Wendungen und die greifbare Entwicklung der Figuren machen diesen Band zu einem echten Highlight. Ein Muss für alle, die epische Fantasy mit Herz und Feuer lieben. ❤️😍😊😘
- Elly Blake
Fire & Frost, Band 2: Vom Feuer geküsst
(267)Aktuelle Rezension von: halo123Fire & Frost – Vom Feuer geküsst hat mir genauso gut gefallen wie der erste Band. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und freue mich schon darauf, die Trilogie abzuschließen.
Besonders gefallen hat mir, dass die Geschichte etwas unvorhersehbarer war als ihr Vorgänger. Vor allem der Mystery-Aspekt hat mir gefallen. Im ersten Band war relativ schnell klar, wer auf der Gegenseite steht, hier dagegen wirkte fast jeder Charakter verdächtig. Ich wusste oft nicht, wem man vertrauen kann und wer nur ein falsches Spiel spielt.
Ein großer Pluspunkt war für mich auch Rubys Entwicklung. In diesem Band geht es viel um ihre Selbstfindung. Zum ersten Mal befindet sie sich an einem Ort, an dem sie nicht sofort als Feindin angesehen wird. Dadurch kann sie ihre Feuerkräfte besser kennenlernen und gleichzeitig mehr über die Herkunft ihrer Mutter und ihre eigene Vergangenheit erfahren. Diesen Handlungsstrang fand ich richtig interessant.
Kai hat mir als neuer Charakter ebenfalls sehr gut gefallen. Ehrlich gesagt mochte ich ihn sogar lieber als Arcus. Das Liebesdreieck war zum Glück nie wirklich eines. Es wirkte eher so, als hätte Ruby während ihrer Zeit fern von Arcus einen kleinen Crush auf Kai. Trotzdem tat er mir irgendwie leid, denn eigentlich hatte er von Anfang an keine wirkliche Chance. Ein kleiner Teil von mir hätte sich sogar gewünscht, dass Ruby sich für Kai entscheidet.
Die schönsten Szenen mit Arcus waren für mich die emotionalen Momente zwischen ihm und Ruby. Beide lieben sich, trauen sich aber nicht, ihre Gefühle offen zu zeigen. Gerade dieses Hin und Her hat für viel Spannung gesorgt und mir deutlich besser gefallen als reine Romantik.
Insgesamt ist Fire & Frost – Vom Feuer geküsst eine gelungene Fortsetzung.
- Ayla Dade
Like Ice We Break
(391)Aktuelle Rezension von: Christines_lesetagebuch⭐️ Rezension ⭐️
Ich muss gestehen: Diesmal fällt mir diese Rezension nicht leicht. Irgendwie konnte mich die Geschichte nicht richtig packen. Mit jedem Band tue ich mich etwas schwerer mit der Reihe, die für mich wirklich stark begonnen hat.
Gwen steht vor einem großen Problem: Die iSkate kündigt ihr den Platz – und das, obwohl sie definitiv Talent hat. Ihre einzige Chance, weiter Eiskunstlauf zu betreiben, ist der Paarlauf. Ausgerechnet mit Oscar, dem Neuen in Aspen, mit dem sie bereits eine ziemlich skurrile erste Begegnung hatte.
Auch Oscar trägt sein eigenes Päckchen mit sich herum. Er wuchs auf den Straßen von New York auf und brachte sich das Eislaufen auf einem zugefrorenen See im Central Park selbst bei. Durch einen glücklichen Zufall wurde er entdeckt, später adoptiert und lebt nun in Aspen – inklusive Trainingsplatz bei der iSkate.
Natürlich prallen hier zwei völlig unterschiedliche Welten aufeinander. Oscar muss sich erst an sein neues Leben gewöhnen: ein warmes Zuhause, regelmäßige Mahlzeiten und Eltern, die sich um ihn sorgen. Gleichzeitig kämpft er mit seiner Vergangenheit und seinen Vorurteilen gegenüber den „Rich Kids“ – obwohl er inzwischen selbst dazugehört.
Gwen mochte ich im ersten Band wirklich gern. Sie war offen, quirlig und sympathisch. Hier ging sie mir allerdings zunehmend auf die Nerven. Ihre ständigen Gedankenspiralen waren für mich irgendwann anstrengend, auch wenn ich recht früh den Verdacht hatte, dass mehr dahintersteckt. Gleichzeitig konnte ich kaum nachvollziehen, dass niemand in ihrem Umfeld bemerkt, dass es ihr nicht gut geht.
Oscar hingegen mochte ich sehr. Er ist ein Kämpfer, hat sich nie unterkriegen lassen und wirkt trotz seiner schwierigen Vergangenheit authentisch. Seine Entwicklung und seine Annäherung an die Bewohner von Aspen haben mir deutlich besser gefallen.
Leider muss ich sagen, dass mich die Reihe mit jedem weiteren Band etwas weniger fesselt. Für mich bleibt Band 1 bislang der stärkste der Reihe. Trotzdem bin ich gespannt, was die nächsten Bände noch bereithalten.
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- L. J. Shen
Vicious Love
(663)Aktuelle Rezension von: Isika0510Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen.
Die Bindung zwischen Vic und Millie konnte ich bedingt nachvollziehen, war für mich aber nicht greifbar.
Vic war mir bis zum Schluss einfach unsympathisch. So ein arrogantes A****loch.
Er behandelt Millie seit sie sich kennen nur schlecht, treibt sie von ihrem zu Hause weg, benutzt sie wie ein Spielzeug, wie sein Eigentum und sie macht das alles auch noch mit und ist bis über beide Ohren verliebt.
Ich habe mich mehr als einmal gefragt, was mit ihr los ist und ob sie gar keinen Stolz hat. 🙈
Alles in allem war Emilia mir schon sympathisch und ich fande es beeindruckend, wie sie ihr Leben mit ihrer kranken Schwester gemeistert hat.
Das fande ich sehr erfrischend, aber der Rest war einfach nicht sehr fesselnd für mich.
Ich werde mich dennoch an die folgenden Teile Wagen und gebe der Reihe eine Chance!
- Virginia Boecker
Witch Hunter
(935)Aktuelle Rezension von: Angellika_BuenzelEin weiteres Buch, das ich zusammen mit meinem Buchclub gelesen habe. Und was soll ich sagen? Selten waren wir uns so einig: Wir fanden es alle nur durchschnittlich, weil alles zu kurz kommt. Das Magiesystem wird nicht erklärt und bleibt oberflächlich. Die Welt bleibt genauso im Verborgenen. Die Figuren und ihre Emotionen werden nur angerissen. Die Handlung kurz und knapp geschildert. Dafür gibt es viele kleinliche Beschreibungen, die die Handlung nicht vorantreiben.
Wie komme ich eigentlich auf Romantasy? Ja, das frage ich mich auch ein wenig. Es gibt eine Liebesgeschichte. Romantik kommt aber nicht auf, und warum die beiden sich verlieben, bleibt unbeantwortet. Es ist ein wenig nach dem Motto: Du bist heiß, also muss es Liebe sein.
- Holly Black
Der Prinz der Elfen
(262)Aktuelle Rezension von: Kerstin_LohdeBei diesem Roman war ich sehr skeptisch, denn das Cover konnte mich nicht wirklich überzeugen. Von daher habe ich mit sehr wenig Erwartung mit dem Lesen begonnen.
Doch ich wurde positiv überrascht.
Denn die Schreibweise ist flüssig und nachdem man mit dem Lesen begonnen hat, ist man schon gleich zu Beginn gefesselt.
Denn es ist spannend und interessant geschrieben, so dass man es kaum aus der Hand legen kann.
- Laura Kneidl
Someone Else: Special Edition
(612)Aktuelle Rezension von: VeeziDas tut mir für das Buch fast leid - und bitte, alle die den Trope "Friends-to-Lovers" mögen, gebt dem Buch eine Chance. Laura Kneidl schreibt richtig gut - flüssig und spannend. Ich hasse aber dieses Trope xDD Es tut mir sehr leid und da ist die Bewertung wahrscheinlich auch ungerecht - aber ich hasse dieses Hin- und Her der Protagonisten. Wieso stellen die sich so an??
- Lori Nelson Spielman
Und nebenan warten die Sterne
(440)Aktuelle Rezension von: MoidlvomberchDas Cover sieht mit dem funkelnden Sternenhimmel und den sanften Farben einfach wunderschön aus. Es strahlt eine richtige Wohlfühl-Atmosphäre aus, die perfekt zu der Geschichte passt.Lori Nelson Spielman hat einen unglaublich warmherzigen Schreibstil. Die Geschichte ist berührend, hoffnungsvoll und hat genau die richtige Mischung aus Tiefgang und Leichtigkeit. Man fühlt sofort mit den Charakteren mit und möchte das Buch am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen. Ein echtes Herzensbuch, das zeigt, dass das Glück oft direkt vor unserer Haustür wartet. Absolut empfehlenswert!























