Bücher mit dem Tag "entwicklungshilfe"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "entwicklungshilfe" gekennzeichnet haben.

16 Bücher

  1. Cover des Buches Erwartung DER MARCO-EFFEKT (ISBN: 9783423216203)
    Jussi Adler-Olsen

    Erwartung DER MARCO-EFFEKT

    (633)
    Aktuelle Rezension von: marysfavouritebooks

    Ich habe die Reihe bis zu diesem Band förmlich verschlungen. Aber hier hatte ich wirklich Mühe. Ich hatte das Buch bereits zwei Mal angefangen und wieder abgebrochen. Irgendwie kan ich leider überhaupt nicht rein. Jetz habe ich es endlich im Rahmen meiner SUB Abbau Challenge geschafft. Zwischenzeitlich war es sehr langatmig - das war ich mir von seinen anderen Büchern nicht gewohnt. Das liegt vielleicht auch daran, dass Bandenkriminalität, Clans und Korruption generell Themen sind, die ich nicht besonders interessant finde. Ich bin froh, ist es durch. Gegen Ende wurde es aber dann doch noch einigermassen spannend. Jetzt freue ich mich auf die restlichen Bücher.

  2. Cover des Buches Mord am Waterberg (ISBN: 9783939990406)
    Almut Hielscher

    Mord am Waterberg

    (11)
    Aktuelle Rezension von: Lese_gerne

    Katrin möchte nur ihre ermordete Schwester Anna aus Namibia zurückholen. Der Kurzaufenthalt nimmt eine unerwartete Wendung. Sie kann nicht glauben, dass der erst 17jährige Täter Anna ermordet haben soll. Katrin ermittelt eigenständig, als sie von der Polizei keine Hilfe erhält. Dabei stößt sie auf Misstrauen der Namibier, die immer noch unter den Folgen des Völkermordes an ihren Ahnen leiden. Katrin ist im Zwiespalt. Soll sie die gefährliche Spur weiterverfolgen oder soll sie lieber nachhause fliegen und alles ruhen lassen. Vieles deutet auf einen Rachemord hin, der mit der Kolonialherrschaft Anfang des 20.

    **********************************
     
    „Mord am Waterberg“ war für mich weniger ein Krimi. Das Buch ist natürlich spannend aufgebaut. Allerdings sehe ich das Buch eher als Familiendrama und geschichtliche Lehrstunde für die Schlacht am Waterberg, die 1904 unter General Lothar von Trotha gegen die namibische Bevölkerung geführt und so zum Völkermord wurde. Ab da ist auch klar, warum das Buch im Jahr 2004 handelt. Hier jährt sich dieses Massaker zum 100. Mal. Außerdem ist das Thema gerade auch sehr aktuell, da der deutsche Staat sich eigentlich bis zur Bundestagswahl bei den Hereros entschuldigen wollte. Das Buch hat mir gut gefallen. Ziemlich am Schluß ist mir ein Logikfehler mit einem Datum aufgefallen. Außerdem habe ich einige Rechtschreibfehler bemerkt und kann so sagen, dass das Buch schlecht lektoriert ist. Mir selbst hat es nichts ausgemacht, dass das Buch weniger ein Krimi ist, da ich an Geschichte immer interessiert bin und bis dahin von den Hereros fast nichts wusste. Aber wer jetzt einen typischen Krimi erwartet könnte enttäuscht sein. Da mir im Buch eben ein Logikfehler und die Rechtschreibfehler aufgefallen sind, das Genre nicht ganz Krimi entspricht gebe ich dem Buch eine Bewertung von *** Sterne.

  3. Cover des Buches Der große Ausbruch (ISBN: 9783608949117)
    Angus Deaton

    Der große Ausbruch

    (3)
    Aktuelle Rezension von: Tallianna
    Heute sind die Menschen gesünder, wohlhabender und sie leben länger als früher. Einem Teil der Menschheit ist »Der Große Ausbruch« aus Armut, Not, Krankheit und Entbehrung in Freiheit, Bildung, Demokratie und eine freie globale Weltwirtschaft gelungen. Dennoch nimmt die Ungleichheit zwischen Nationen und Menschen unaufhaltsam zu. Das Opus Magnum des Nobelpreisträgers beschreibt, wie Lebens- und Gesundheitsstandards sich weltweit erhöhen ließen, wenn Aufrichtigkeit und neue Fairness Einzug in die globale Weltwirtschaft hielten. (Klappentext)

    Angus Deaton geht auf viele wichtige Themen ein, die die Ungleichheit in der Welt betreffen. Leider tut er es so langatmig und langweilig, dass ich die meiste Zeit kurz vorm Tiefschlaf bin. Außerdem wiederholt er sich ständig. Ohne diese Wiederholungen wäre das Buch wohl nur halb so lang, aber deutlich flüssiger lesbar. Diese Technik habe ich in der Uni immer dann angewandt, wenn ich 90 min reden musste, aber nicht soviel zu sagen hatte.

    Auch sind die Kapitel sehr unverständlich aufgebaut. Die Diagramme müssten am Anfang der Beschreibung stehen, zumindest in der E-Book Version, denn so hat man nie vor Augen, von was der Autor eigentlich genau redet. Die Darstellungen in den Diagrammen sind nicht immer gut lesbar und die einzelnen „Farb“unterschiede können nicht gut gesehen werden. Dadurch wird über die Hälfte des Buches schlecht verständlich.

    Ich muss ehrlich gestehen, dass mir am Ende des Buches immer noch nicht so ganz klar war, wodurch die Ungleichheit in der Welt jetzt eigentlich entsteht. Zusätzlich kann ich auch nicht sagen, ob der Autor diese Frage jemals zufriedenstellend beantwortet. Die Teile, die sich mir erschlossen haben, waren mir zudem auch schon so bekannt.

    In einer Sache stimme ich mit dem Autor überein: Wir wissen überhaupt nicht genau, ob die Menschen in den sogenannten „Entwicklungsländern“ auch so leben wollen wie die Menschen in den westlichen Ländern. Die Entscheidung über ihre Lebensweise sollte auch ihnen überlassen werden. Niemand kann wirklich sagen, ob eine Lebensweise als Nomade besser oder schlechter ist, denn wenn die Menschen damit zufrieden sind, sollten sie nicht gezwungen werden, in Häuser umzuziehen, die den Namen nicht einmal verdienen, und eine Lebensweise anzunehmen, die sie nicht wollen.

    Von mir gibt es für dieses Buch leider keine Leseempfehlung. Obwohl es um wichtige Themen geht, ist das Buch besser für eine wissenschaftliche Vorlesung geeignet als für den interessierten Laien. Das Thema ist so langatmig aufgebaut, dass man kaum Nutzen aus dem Buch ziehen kann.
  4. Cover des Buches Am Tropf von Big Food (ISBN: 9783837639650)
  5. Cover des Buches Swing Time (ISBN: 9780141036601)
    Zadie Smith

    Swing Time

    (31)
    Aktuelle Rezension von: Darcy

    „I met Tracey at ten a.m. on that Saturday, walking through the sandy gravel of a churchyard, each holding our mother’s hand. There were many other girls present but for obvious reasons we noticed each other, the similarities and the differences, as girls will. Our shades of brown were exactly the same – as if once piece of tan material had been cut to make us both – and our freckles gathered in the same areas, we were of the same height.“

     

    Tracey und die Ich-Erzählerin der Geschichte, deren Name nicht genannt wird, wachsen in den 80er-Jahren in Willesden im Norden Londons auf. Sie lernen sich beim Tanzunterricht kennen und freunden sich an. Die Mutter der Erzählerin ist schwarz, ihr Vater weiß – bei Tracey ist es anders herum. Die Liebe zum Tanzen verbindet sie, doch nur Tracey hat echtes Talent. Nach der Grundschule wird sie an einer Tanzschule angenommen, die Wege der beiden Freundinnen trennen sich und sie verlieren einander fast vollständig aus den Augen.

    Die Erzählerin besucht nach ihrem Schulabschluss das College und beginnt anschließend für einen Musiksender zu arbeiten. Dort trifft sie eines Tages auf die australische Sängerin und Tänzerin Aimee, den Star ihrer Kindheit. Obwohl aus Sicht der Erzählerin während ihrer ersten Begegnung so einiges schiefgeht, findet Aimee offenbar Gefallen an ihr und engagiert sie kurzerhand als persönliche Assistentin.

    Der Großteil der Geschichte besteht dann aus der Arbeit der Erzählerin für Aimee, unterbrochen durch Erinnerungen an ihre Kindheit und Jugend. Jahrelang reist sie mit Aimee um die Welt, von einem Wohnsitz zum anderen. Dafür gibt sie sämtliche persönliche Beziehungen auf, mit Ausnahme der zu ihrer Mutter, mit der sie sich noch ab und an trifft. Irgendwann entscheidet Aimee sich, durch den Bau einer Mädchenschule in die Entwicklungshilfe für Afrika einzusteigen. Von da an reist die Erzählerin immer wieder in ein kleines Dorf in Westafrika. Dort knüpft sie einige persönliche Kontakte unter den Dorfbewohnern und den anderen am Projekt Beteiligten.


    "Swing Time" ist der fünfte Roman der englischen Autorin Zadie Smith (geboren 1975), die bereits mehrere Preise gewonnen hat.


    Irgendwie wurde ich mit der Erzählerin und Protagonistin nicht so recht warm. Ich konnte nicht verstehen, warum sie gewissermaßen die besten Jahre ihres Lebens als Aimees „Mädchen für alles“ verschwendet. Es ist offensichtlich, dass der Job sie nicht erfüllt und ihr Leben sie nicht glücklich macht. Aber nie unternimmt sie etwas, um diese Situation zu ändern.

    Ihre Beziehung zu ihren Eltern ist unterdessen problematisch. Als sie noch in die Grundschule geht eröffnet ihre Mutter ihr eines Tages, dass sie und der Vater sich nicht mehr lieben und deshalb fortan „wie Geschwister“ zusammenleben werden; es ist offensichtlich und auch verständlich, dass sie damit nicht gut klarkommt. Einige Zeit später trennen die beiden  sich doch. Ihr Vater war es, der sich stets um die Erzählerin gekümmert hatte. Ihre Mutter strebt nach Bildung und danach etwas aus sich zu machen. Sie ist wenig liebevoll und zeigt kein Verständnis dafür, dass die Ziele ihrer Tochter womöglich nicht mit ihren übereinstimmen. Beim Lesen des Buchs wird deutlich, wie sich die Erzählerin besonders als Jugendliche verloren und äußerst unsicher fühlte. Mit ihrer einstigen Freundin Tracey hat sie, seit sie beide verschiedene weiterführende Schulen besuchen, eigentlich nichts mehr zu tun, dennoch spielt diese immer wieder eine Rolle in ihrem Leben und sie hört nicht auf an sie zu denken. Von dieser Beziehung ging zumindest eine gewisse Faszination für mich aus.

     

    „First dignified and righteous, then sarcastic, then angry, then hysterical, until I realized she was having more effect on me with silence than I could manage with all these words. The power she has over me is the same as it has always been, judgement, and it goes beyond words. There is no case I can make that can change the fact that I was her only witness, the only person who knows all that she has in her, all that’s been ignored and wasted, and yet still I left her back there, in the ranks of the unwitnessed, where you have to scream to get heard. […] whatever she was doing, I knew it was a form of judgement upon me. I was her sister: I had a sacred duty towards her.“

     

    Auch Aimee fand ich nicht sehr sympathisch. Sie erschien mir ziemlich egozentrisch; besonders bezeichnend fand ich, wie sie einmal den Geburtstag der Erzählerin vollkommen vergaß, nachdem sie ihr zuvor zugesichert hatte, dass sie den Tag besonders feiern würden.

    Sprachlich hat mir das Buch aber gut gefallen. Die Erzählerin analysiert ihre Umwelt sehr genau und macht sich viele Gedanken. Auch fand ich einige Äußerungen der Erzählerin bzw. Autorin zu den im Buch behandelten Themen, wie zum Beispiel den Nachteilen schwarzer oder armer Menschen in der Gesellschaft sehr interessant.

     

    Insgesamt konnte mich „Swing Time“ leider nicht ganz überzeugen, vor allem da ich keinen rechten Zugang zu der Erzählerin und Protagonistin (oder einer anderen Figur) fand. Ich hatte wohl wegen der vielen positiven Kritiken auch sehr hohe Erwartungen an das Buch gehabt. Da mir die Sprache aber gut gefallen hat, würde ich durchaus noch ein anderes Werkt von Smith ausprobieren.

  6. Cover des Buches Hundert Tage (ISBN: 9783835323261)
    Lukas Bärfuss

    Hundert Tage

    (48)
    Aktuelle Rezension von: BM2TE22a

    "100 Tage" von Lukas Bärfuss ist ein packendes und erschütterndes Buch. Es basiert auf den wahren Ereignissen des Völkermordes in Ruanda und gibt dem Leser*in einen tiefen und ungefilterten Einblick in die damaligen Geschehnisse. Was das Buch besonders lesenswert macht, ist die Art und Weise, wie Bärfuss die Figuren zum Leben erweckt. David Hohl und die anderen Charaktere werden in ihrer aufkommenden Verzweiflung so gut beschrieben, dass der Leser*in fast das Gefühl hat, mit ihnen durch die sandigen Straßen von Kigali zu gehen.

    Das Buch zeigt auf eindrucksvolle Weise, wie schnell eine Gesellschaft in Chaos und Gewalt versinken kann. Man kann sich beim Lesen gut in die Angst der Bevölkerung einfühlen und verstehen, wie es erst zu den Gewalttaten kommen konnte. 

    Insgesamt ist "100 Tage" ein sehr lesenswertes Buch, das den Leser*in tief berührt, ihm einen Einblick in die Schrecken des Völkerbordes in Ruanda gibt und den Leser*in zum Nachdenken über Schuld und Gerechtigkeit bringt.


    R.E.

  7. Cover des Buches Swing Time (ISBN: 9783462052831)
    Zadie Smith

    Swing Time

    (118)
    Aktuelle Rezension von: dunis-lesefutter

    Nach langer Zeit habe ich mal wieder ein Buch abgebrochen. Ich wollte es so gerne mögen, aber ich hatte mich schon drauf gewappnet, dass das ein schwieriger Ritt werden könnte. Und so ist es auch gewesen.


    Sarah ist das Kind einer schwarzen Mutter und eines weißen Vaters und sie wächst in London auf. Ihre Freundin Tracy und sie widmen sich schon als kleine Mädchen dem Tanzen. Dabei dominiert Tracy, die aus vermeintlich sozialschwächeren Verhältnissen kommt, Sarah. Sie ist hübscher, besser angezogen, hat die schöneren Spielsachen und kann besser tanzen und vor allem ist sie selbstbewusster. 


    Über diese Freundschaft wollte ich lesen, doch nach 120 Seiten schwingt das Buch zur Erwachsenen Sarah, die mittlerweile in London haben. Musikgeschäft tätig ist. Dort wird sie die Assistentin der bekannten Musikgröße Aimee. 


    Und ab hier wurde es für mich uninteressant. Der Erzählstil geht so sehr in die Tiefe, dass ich ständig den Faden verloren hab. Anstatt einer Freundschafts Geschichte aller „meine geniale Freundin“ zu erhalten, bekomme ich einen unkoordiniert den Text, der mich andauernd verliert. Vielleicht ist es auch nur das falsche Buch zur falschen Zeit! 

    Dieses Meisterwerk muss ohne mich auskommen. Ich hab mich entschieden abzubrechen und mich anderer Lektüre zu widmen. Also trötet Floppy sein Wehklagen in die Atmosphäre und das Buch wird aussortiert. Wie immer mit großem Bedauern

  8. Cover des Buches Gleichheit? Welche Gleichheit? (ISBN: 9783150113172)
    Amartya Sen

    Gleichheit? Welche Gleichheit?

    (2)
    Aktuelle Rezension von: Seralina1989

    Der Text insgesamt ist sehr wirtschaftswissenschaftlich geschrieben. Deswegen wären mE Vorkenntnisse im wirtschaftswissenschaftlichen Bereich – Gleichheits-/ Gerechtigkeitstheorien (Utilitarismus, Gleichheit des Gesamtnutzens, Rawls’sche Gleichheit) durchaus von Vorteil. Hatte hier den Vorteil meines Studiums, sodass mir alle drei schon mal was gesagt haben.

    In diesem Essay versucht der Autor zu begründen, warum keine der drei genannten Theorien einen positiven Effekt hat – woran sie kränkeln. Warum sie auch vermischt nicht zwangsläufig alle Kritik beseitigen. Sen gibt außerdem eine Erweiterung für eine dieser Gleichheiten, um die Probleme dieser einen Theorie zumindest etwas mehr einzugrenzen. Sagt aber selbst, dass dies noch nicht der Weisheit letzter Schluss sein kann. Einen echten Lösungsansatz hat er aber aufgrund der sehr vielschichtigen Thematik auch nicht zu bieten.

  9. Cover des Buches Poor Economics (ISBN: 9783570555262)
    Abhijit V. Banerjee

    Poor Economics

    (5)
    Aktuelle Rezension von: belanahermine

    Inhalt

    Ganz neu ist das Buch nicht mehr. Die Originalausgabe stammt aus dem Jahr 2011. Diese zweite Ausgabe zeugt aber davon, dass das Interesse am Inhalt nach wie vor besteht.

    Wie funktioniert Armut? Gibt es die vielzitierte Armutsfalle? Regen Angebote zur Nutzung an oder sollte man nur auf bestehenden Bedarf reagieren? Wie funktionieren für Arme Sparen und Risikovorsorge? Welche Maßnahmen sind wirklich hilfreich?

    Diesen Fragen sind die Autoren in einer 18 Länder umfassenden Studie nachgegangen. Die Ergebnisse dieser Studie sowie entsprechende Interpretationen werden in diesem Buch vorgestellt, ergänzt durch weitere Ergebnisse der wissenschaftlichen Forschung.

    Die Erläuterungen sind unterteilt in das private Leben und das gesellschaftliche bzw. institutionelle Umfeld.

    Am Ende des Buches sind Anmerkungen zu finden, die auch auf weiterführende Literatur hinweisen.

    Subjektive Eindrücke

    Viele Projekte der Entwicklungshilfe scheitern. Oft scheint das Geld nicht dort anzukommen, wo es hin soll. Vielmals werden aber auch die Angebote, die geschaffen wurden, nicht genutzt. Woran das liegen kann, wird in diesem Buch anhand unterschiedlichster Aspekte des Lebens von armen Menschen dargestellt. Das war für mich sehr interessant. Man geht so oft von seinen eigenen Denkstrukturen aus, von den eigenen Erwartungen und Erfahrungen und geht dann davon aus, dass es den meisten anderen Menschen ebenso gehen müsste. Dieses Buch zeigt anhand vieler Facetten des Lebens der armen Menschen und gescheiterer aber auch erfolgreicher Entwicklungshilfeprogramme, warum was funktionieren kann bzw. eben nicht funktioniert. Oft sind es Kleinigkeiten, die sich unterscheiden, die aber große Unterschiede in der Wirkung von Angeboten ausmachen.

    Jedem, der sich für das Wohl seiner Mitmenschen einsetzen möchte - egal in welchem Land -, sei dieses Buch empfohlen. Es öffnet die Augen für die Notwendigkeit, die konkreten Lebensbedingungen dieser Menschen stärker in den Blick zu nehmen.

    Fazit

    Ich habe viel Neues und Interessantes über das Leben und die Lebenssituationen armer Menschen erfahren.

    Weitere Rezensionen von mir gibt es unter https://belanahermine.wordpress.com/category/rezension/

  10. Cover des Buches Politics as Usual: What Lies Behind the Pro-Poor Rhetoric (ISBN: 9780745638935)
  11. Cover des Buches Jungfrau, männlich, Single, mit Teddy (ISBN: 9783741299056)
    Harald Schmidt

    Jungfrau, männlich, Single, mit Teddy

    (31)
    Aktuelle Rezension von: Daniela_Weigel

    Der 33 jährige Finanzbeamte Alfred lebt ein sehr ruhiges Leben mit seinem Teddy Bienchen. Mit Frauen hatte er bisher keinen näheren Kontakt. Hat ihn doch seine Mama immer vor Frauen gewarnt.

    Doch dann zieht eine neue Nachbarin ein und stellt sein komplette Leben auf den Kopf.

    Humorvoll erzählt er die Geschichte von Alfred, ein liebenswerter Mann der durch die Erziehung seiner Mutter leider etwas Weltfremd ist. Zusammen mit Verena und Pfarrer Hollerberg reisen Alfred und Bienchen in ferne Länder. Dort lernen sie Menschen kennen, mit denen das Leben es nicht gut gemeint hat.

    Eindrucksvoll erzählt der Autor wie in manchen Ländern von der Großindustrie mit den Einheimischen umgegangen wird. Er zeigt auf das oftmals immer noch nur das Geld die Welt regiert. Das hat mich doch nachdenklich zurück gelassen.

    Diese Geschichte hat mich sehr berührt, denn sie zeigt was durch Liebe, Freundschaft und vertrauen alles möglich ist. Die Charaktere sind liebevoll ausgearbeitet und waren mir sehr sympathisch.

    Eine Geschichte der es an nichts fehlt, die einen zum nachdenken anregt, und einem zeigt jeder Mensch ist einmalig und man sollte ihn genau so nehmen wie er ist.

    Absolute Leseempfehlung




    Von mir gibt es 10 Herzen 

  12. Cover des Buches Robin – High in the Sky (ISBN: 9783961116072)
    Charlotte Taylor

    Robin – High in the Sky

    (71)
    Aktuelle Rezension von: Nanette

    Robin, die eine Sechzigstundenwoche gewöhnt war, zeigt uns nach einem privaten und gleichzeitig beruflichen Tiefschlag die Vor- und vermeintlichen Nachteile von ihrer vielen neugewonnen Zwangs-Freizeit auf, die nach zwanzig Jahren emotionaler Eiszeit für Tauwetter sorgt und ihr ein neues Betätigungsfeld eröffnet.


    Auch Sky hat eine private und berufliche Katastrophe zu verarbeiten und sucht seinen Platz im Leben. Er ist ein grundguter, sensibler Mensch und auf herzerwärmende Art verschroben.


    „„Echte Freundschaft braucht Wahrheit, keine Geheimnisse““

    Im Laufe ihres Kennenlernens entdecken die beiden immer mehr Parallelen in ihren Leben, die zu einer starken Verbundenheit führen, aber auch dass sie grundlegend anders mit ihren bisherigen Erfahrungen umgehen. Ihr humorvoller verbaler Schlagabtausch hat mich oft laut lachen lassen.


    Skys Großmutter Rosalynd ist ein echtes Original. Trotz vieler Schicksalsschläge ruht sie in sich, ist neugierig sowie optimistisch und hat ein großes Herz. Sie ist für viele wie eine gute Fee, die dazu beiträgt, Wünsche in Erfüllung gehen zu lassen. Robin und Sky sind nicht die einzigen, denen sie auf ihre ganz spezielle Art Starthilfe gibt.


    Die thematisierte(n) Lage/ Missstände privater humanitärer Organisationen/ Menschenrechtsorganisationen in Afrika/Äthiopien hat/ haben mich tief erschüttert.


    Gemeinsam mit den starken, sympathischen Protagonisten marschieren wir dank des empathischen, bildhaften Schreibstils ein paarmal durch die Hölle und wieder zurück und erleben den Himmel auf Erden.


    Charlotte Taylor schildert mir ihrer emotionalen, zu Herzen gehenden Geschichte äußerst eindrucksvoll:

    „„Es gibt nichts Wichtigeres als die Liebe““.


    Also:

    „„Lache, weine, liebe!!““

  13. Cover des Buches Besser machen! (ISBN: 9783863343064)
    Sven Plöger

    Besser machen!

    (16)
    Aktuelle Rezension von: Isabell47

    Die beiden Autoren haben sehr viele Informationen zusammengetragen, was alles zur Klimaveränderung beiträgt und was Folgen davon sind, die vielleicht nicht sofort der Mensch im Blick hat. Was können wir als Menschen tun, um den Klimawandel aufzuhalten und welche Initiativen, die sehr unterschiedliche Arbeit leisten, gibt es bereits.  Interessiert haben mich die Fakten und Erklärungen, was mich jedoch am Buch "gestört" hat, waren die Abschweifungen, das Geplänkel der beiden Autoren und die Darstellungen ihres Handelns im Gespräch. Es hatte den Anschein als konnten sich die beiden nicht entscheiden, ob sie einen Roman oder ein Sachbuch schreiben wollen oder eine Geschichte über eine Freundschaft. Mich hat irritiert, dass sie nicht von sich als " ich" oder "wir" sprechen sondern so tun, als ob sie einen Außenstehenden erzählen lassen. Ob Waffenschmidt sich gerade Hände oder Füße aufwärmt, isst, trinkt oder in Plögers Rucksack 2 To go Becher klappern,das interessiert mich nicht, wenn ich sachlich informiert werden möchte. Drei Sterne!

  14. Cover des Buches Development as Freedom (ISBN: 9780192893307)
  15. Cover des Buches Afrika wird armregiert oder Wie man Afrika wirklich helfen kann (ISBN: 9783423262941)
    Volker Seitz

    Afrika wird armregiert oder Wie man Afrika wirklich helfen kann

    (8)
    Aktuelle Rezension von: Rose75

    Volker Seitz (geboren 1943) hat einige Jahre  als Diplomat und Botschafter für die BRD in Afrika gearbeitet.  Hier in diesem Buch zeigt er auf, dass die westliche Entwicklungshilfe an manchen Stellen in Afrika, die Armut noch verstärkt, weil sich u.a. politische Eliten damit bereichern ohne Rücksicht auf ihre Bevölkerung. 

    Herr Seitz kritisiert die teils überhebliche Haltung der 'westlichen' Gesellschaft gegenüber Afrika und beschreibt anhand vielen Beispielen, wie die Entwicklungshilfe in den eigenen Organisationen (NGO,...) versickert und dass relativ selten von den Nehmerländern ernsthafte Reformen verlangt werden. 

    Der Autor wünscht sich mehr Wille und Anstrengung für dringende Reformen (z.B.  Bildung, Gesundheitsversorgung, Handel mit afrikanischen Nachbarstaaten,... )  aus den afrikanischen Staaten heraus und entsprechende Unterstützung von Außen falls nötig.   

    Hier ein paar Beispiele, die laut Herrn Seitz dringend angegangen werden sollen/müssen:

    -  Entwicklungs- und Außenpolitik sollten in den Geberländern zusammengeführt werden

    - Landwirtschaft, traditionell wie modern, muss unterstützt werden, weil viele afrikanischen Staaten von Nahrungsmittelimporten abhängig sind.

    -  Kleinkredite nach dem Modell der Grameen Bank, bevorzugt an Frauen, vergeben.  Damit wird eine wirtschaftliche Basis geschaffen

    -  Förderung der afrikanischen Kultur ( Film, Literatur, Kunst,..) 

    Durch dieses Buch werde ich Presse- und TV-Meldungen über Afrika in Zukunft mit anderen Augen betrachten. 

  16. Cover des Buches Die internationale Verschuldung: die Dritte Welt und das transnationale Bankensystem (ISBN: 9783518113479)
  17. Zeige:
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