Bücher mit dem Tag "eoin colfer"
9 Bücher
- Eoin Colfer
Artemis Fowl
(832)Aktuelle Rezension von: Maza_e_KeqeArtemis Fowl (junior) ist 12 Jahre jung und über-überdurchschnittlich intelligent. Sein Vater hat mit reichlich illegalen Methoden einen beachtlichen Reichtum angehäuft, ist jedoch seit einem Jahr verschwunden. Um den finanziellen Status zu erhalten, hat sich Artemis einen besonderen Plan ausgedacht: Er will die Wesen der Unterwelt erpressen: Feen, Elfen, Zwerge, Trolle, Kobolde, Zentauren… es gibt sie nämlich wirklich; fernab der menschlichen Zivilisation unter der Erde lebend.
Die Idee der Geschichte ist hervorragend: ein jugendliches Verbrechergenie gegen Fabelwesen. Auch wie die verschiedenen Welten miteinander verknüpft werden, hat mir sehr gut gefallen. Aus unterschiedlichen Perspektiven wird die Handlung aufgebaut, bis sie schließlich zusammengeführt werden.
Obwohl das Buch inhaltlich sehr abwechslungsreich, die Figuren toll dargestellt und die Spannung gut aufgebaut ist, kann es mich nicht voll überzeugen. Irgendetwas fehlt, aber ich kann nicht benennen, was es ist.
Fazit: kurzweilig und spannend mit skurrilen Figuren.
- Eoin Colfer
Artemis Fowl Band 5: Die verlorene Kolonie
(336)Aktuelle Rezension von: TheSaintArtemis Fowl II ist mit seinen vierzehn Jahren in der Lage, das Auftauchen eines zeitreisenden nicht voll ausgewachsenen Dämons zu erahnen. Doch die Zeitfenster, in welchem der mit magischen Kräften versehene Dämon namens Nr. 1 an verschiedenen Plätzen der Erde auftaucht, sind kurz. Diese Fähigkeit lässt die "Section Eight" in der unterirdischen Stadt Haven aufhorchen und so wird die Elfe Holly zu Artemis entsandt, um diese Frage zu klären. Während eines weiteren Versuches, Nr. 1 habhaft zu werden, kommt Artemis ein junges Mädchen namens Minerva Paradizo in die Quere... denn sie will den Dämon ebenfalls fangen, um ihre Theorie über die Existenz von Dämonen zu beweisen und dafür den Nobelpreis zu kassieren. Das zwölfjährige Mädchen beginnt Artemis nicht nur wegen ihres genialen Geistes und ihrer forschen Art zu faszinieren und zu verwirren. So wird Nr. 1's Versuch, seine Dämoneninsel Hybras, welche in einem zeitlosen Niemandsland verloren zu gehen droht, zu retten durch die verschiedenen Entführungs- und Rettungsversuche durch Artemis, Holly und Minerva massiv erschwert. Es kommt zu rasanten und explosiven Auseinandersetzungen in Südfrankreich und Taipeh...
Der Roman ist der fünfte Band aus der Feder des 1965 geborenen irischen Schriftstellers Eoin Colfer. Artemis Fowl und sein treuer Bodyguard Butler sowie die unterirdische Elfe Holly Short stoßen hier auf das weibliche Gegenstück von Artemis und ihrem Handlanger Billy Kong. Die Geschichte wird flott und zum Schmunzeln anregend erzählt. Knackige Actionmomente an Handlungsorten wie Spanien, Südfrankreich und Taiwan wechseln sich mit dem Subplot über die Dämonenwelt Hybras und des nicht voll ausgereiften Dämons Nr. 1 in seiner Schicksalsrolle wunderbar ab und halten somit stets interessiert. Colfer lässt seinen jugendlichen Helden langsam in die Pubertät eintreten und schildert die verwirrenden Gefühle und Reaktionen, als sich Artemis mit Minerva konfrontiert sieht, unaufdringlich. Durch einen raffinierten Kniff gelingt dem Autor ein elegantes Ausblenden und Überspringen romantischer Anwandlungen, die einem stringenten Vorankommen der Geschichte hinderlich gewesen wären. Durch diesen Twist bietet sich dem humorigen Jugendbuchautor die Möglichkeit, dem Leser mitzuteilen, dass Artemis geschwisterlichen Zuwachs bekommen hat. Eine stimmige, sehr unterhaltsame Geschichte mit kantigen und keineswegs immer nur "guten" Figuren. Man freut sich auf den nächsten Band.
- Eoin Colfer
Doctor Who - 11 Doktoren, 11 Geschichten
(38)Aktuelle Rezension von: PMelittaMDie Anthologie erschien zum 50. Jubiläum der Serie Dr. Who, alle bis dahin existierenden Inkarnationen des Doktors, außer dem Kriegsdoktor, erhalten ihre eigene Geschichte. 11 Doktoren, 11 Geschichten, 11 Autoren/Autorinnen, so unterschiedlich die einzelnen Doktoren sind, so unterschiedlich sind auch die Geschichten.
Jeder Doktor ist mit seinen Eigenheiten sehr gut wiederzuerkennen. Größtenteils werden sie von bekannten Companions begleitet, wie z. B. Susan, Ace und Martha Jones, der 8. Doktor reist gerade allein, erhält aber für die Dauer seines Abenteuers auf der Erde jemanden zur Seite gestellt, der in das Geschehen involviert ist. Auch der 9. Doktor ist alleine unterwegs. Er erhält eine sehr interessante, nicht humanoide Begleiterin, die ich gerne noch einmal treffen würde, das Ende der Geschichte macht da auch ein bisschen Hoffnung. Gegenspieler gibt es ebenfalls sowohl unbekannte als auch bekannte, wie z. B. den Master, die Rani oder die Daleks, letztere einmal ganz anders als gewohnt.
Die Geschichten spielen an verschiedenen Orten zu unterschiedlichen Zeiten, wie man das beim Doktor gewohnt ist. Mehrmals findet sich der Doktor auf der Erde wieder, wo er u. a. eine Seuche eindämmen muss. Andere Geschichten spielen in fernen Galaxien, wo z. B. ein riesiger Baum durchs All schwebt.
Die Erzählstile sind selbstverständlich geprägt von den jeweiligen Autoren (2 davon Autorinnen), und daher sehr abwechslungsreich zu lesen, alle sind spannend, oft dramatisch, trotzdem kommt auch der Humor nicht zu kurz, manche sind regelrecht skurril, und am Ende gibt es die eine oder andere gelungene Pointe. Einmal darf sogar die Begleiterin, Peri, selbst in Ich-Form erzählen. Bis auf eine (die des 6. Doktors) haben mir alle Geschichten sehr gut gefallen, und auch diese eine ist nicht wirklich schlecht, und wird ihre Fans finden.
Wer etwas mehr über die einzelnen Autoren wissen möchte, wird im Anhang fündig, sicher hat man am Ende Lust, von dem einen oder anderen ein weiteres Werk zu lesen.
Die Anthologie konnte mich nahezu durchgehend begeistern. Die Vielfalt der Doktoren spiegelt sich in den Geschichten wieder, man trifft alte und neue Begleiter und Gegenspieler – jeder Whovian sollte seine Freude an dieser Sammlung haben. - Eoin Colfer
Meg Finn und die Liste der vier Wünsche
(131)Aktuelle Rezension von: Die-GlimmerfeenDie Jugendliche Meg Finn bricht bei dem Rentner Lowrie ein und wird von ihrem Kumpel Belch getötet. Für die Hölle ist sie noch nicht böse genug aber für den Himmel fehlen ihr auch noch ein paar gute Taten. Der Höllenfürst selber hat großes Interesse an ihr, doch Petrus will sie nicht kampflos aufgeben. So bekommt Meg als Geist die Chance, ihre Missetaten auszubügeln und wird dem alten Lowrie zur Seite gestellt. Der alte Mann hat vier Wünsche und für die braucht er die Unterstützung von Meg, allerdings gibt auch Beelzebub nicht so schnell auf und hetzt dem ungleichen Paar Belch, dessen Pitbull Raptor und ein elektronisches Wesen hinterher. Ein spannender Wettlauf beginnt…
Eoin Colfer war mir bislang nur durch die Artemis Fowl Bücher bekannt. Auch hier gibt es viele skurrile Ideen und modernste Technik, so spielt Satan gerne Gameboy und sein Stellvertreter Beelzebub setzt völlig auf die Computermöglichkeiten eines Japaners. Mir haben diese Vorstellungen einen riesigen Spaß bereitet. Doch das sind witzige Spielereien am Rand, im Mittelpunkt stehen Meg und Lowrie. Zwei Menschen, mit denen das Leben nicht besonders gut umgegangen ist und die sich ganz vorsichtig annähern. Die vier Wünsche entpuppen sich als die Gelegenheiten im Leben von Lowrie, die er verpatzt hat, oder die er sich immer vorgenommen hatte zu erledigen.
Eine schöne Geschichte vor der Kulisse Irlands, die den Leser dazu bringt, über sein eigenes Leben nachzudenken und die Taktik des ‚Irgendwann werde ich…‘ lieber in Taten umzusetzen. Meg wird sicherlich die Herzen junger, wie auch erwachsener Leser gleichermaßen berühren und erobern können.
Warum man vielleicht zu diesem Buch greifen sollte:
1. Wenn man skurrile Charaktere und Geschichten liebt
2. Man gerne Geschichten mag, die zum Nachdenken anregen und die trotzdem spannend und witzig sind
3. Man eine Schwäche für Irland hat - Eoin Colfer
Hinterher ist man immer tot
(2)Aktuelle Rezension von: SoerenSechs Monate nach „Der Tod ist ein bleibender Schaden“ wird Daniel McEvoy mit vielen neuen Problemen konfrontiert. Der Gangsterboss Irish Mike lässt ihn nur am Leben, wenn er für ihn einige Aufträge erledigt. Widerwillig lässt sich der ehemalige Türsteher darauf ein und gerät mitten in den Revierkrieg von Mike und einem seiner Kontrahenten. Obendrein taucht noch Dans Cousine Evelyn auf, die ihn mit der Suche nach ihrer Mutter beauftragt. Dabei wird er von korrupten Polizeibeamten verfolgt. Und dann ist da noch Dans geisteskranke Nachbarin, mit der er eine Affäre hat, und die ihn manchmal für ihn selbst und manchmal für ihren seit zwanzig als vermisst geltenden Ehemann hält.
Auch im zweiten Band von Eoin Colfers Gangsterballade geht wieder einmal ziemlich turbulent zu. Ständig gibt es unerwartete Wendungen, dazu jede Menge flotte Sprüche sowie noch mehr skurrile Situationen und Charaktere. Immer wenn man denkt, es kann nicht noch abgedrehter werden, passiert genau das. Da ist gute Unterhaltung für alle Noir-Krimi-Fans garantiert.
Die ungekürzte Hörbuchfassung geht 6h15min und wird äußerst stimmig von Schauspieler Peter Lohmeyer gelesen. - Eoin Colfer
Highfire - König der Lüfte
(20)Aktuelle Rezension von: Romanika_1Lord Highfire ist der Letzte seiner Art – der letzte Drache auf der Welt. Um dem Schicksal zu entgehen, das seine Artgenossen erleiden mussten, hat er sich bereits vor langer Zeit in die Sümpfe Louisianas zurückgezogen, um ein abgelegenes, einfaches Leben zu führen. Obwohl dieses Leben für ihn wenig Reiz zu bieten hat, ist er nicht begeistert, als der fünfzehnjährige Squib von seiner Existenz erfährt. Squib ist auf der Flucht vor Regence Hooke, dem Polizisten des Dorfes, der nicht nur ein Auge auf seine Mutter geworfen, sondern selbst kriminelle Drogengeschäfte am Laufen hat. Durch Zufall werden seine Pläne von Squib durchkreuzt, bis Hooke nur noch ein Vorhaben verfolgt: den Jungen zu töten. Wie das Schicksal es will, ist Vern – der echte Name von Lord Highfire – bald der Einzige, in dessen Macht es steht, den Jungen zu retten. Dafür muss er jedoch nicht nur über seinen eigenen Schatten springen und seinen Hass gegenüber den Menschen ablegen, auch muss er sich der Öffentlichkeit präsentieren – etwas, was er die vergangenen Jahrhunderte über tunlichst vermieden hat. Zwischen Mensch und Drache entwickelt sich eine ungewöhnliche Freundschaft, die allerdings hart auf die Probe gestellt wird.
„Highfire – König der Lüfte“ ist ein Einzelband und vereint mehrere Elemente in sich – korrupte Polizisten, die auch einem Krimi entspringen könnten, eine „amerikanische Sumpfatmosphäre“, die durch morastige Flusslandschaften hervorgerufen wird, und Drachen. Der Drache Vern gehört zu einer der Hauptfiguren, dennoch handelt es sich bei dem Roman nicht um ein klassisches Drachenabenteuer. Vern ist ziemlich speziell. Er geht aufrecht auf den Hinterbeinen, trägt Menschenkleidung, spricht die englische Sprache und sieht überdies eher wie ein Krokodil denn wie ein klassischer Drache aus. Ich wage daher die Behauptung, dass Drachenfans von „Highfire“ etwas unbefriedigt sein könnten. Wer ohne die Erwartung eines altbewährten Drachensettings an die Sache herangeht, wird – meiner Meinung nach – hingegen nicht enttäuscht. An Spannung mangelt es dem Buch absolut nicht. Es hat alles, was das Spannung-herbeieifernde Leserherz begehrt: Jagden, Fluchten, Kämpfe, Schießereien, Blutvergießen und hinterlistige Morde. Ständig geschieht etwas. Die integrierten Wendungen sind nicht immer fantasievoll und häufig vorhersehbar, geradezu klischeehaft. Dennoch hat diese Gegebenheit meinem persönlichen Lesefluss keinen Dämpfer verpasst. Ein Grund hierfür könnte die ausgeprägt individuelle Atmosphäre sein. Wie bereits erwähnt: den Hauptschauplatz machen die Sümpfe Louisianas aus. Während des Lesens spürt man förmlich das schlickige Wasser am eigenen Leib, die tropisch-schwüle Temperatur und hört das aufdringliche Summen der Moskitos und das Rascheln des Schilfes. Beinahe ist es mir vorgekommen, als sei ich tatsächlich dort gewesen.
Aus dieser Tatsache ergibt sich allerdings auch ein Kritikpunkt: das Geschehen findet fast ausschließlich im Sumpf statt. Einmal gibt es einen Kurztrip nach New Orleans, aber unabhängig davon bleiben der Schauplatz und somit die Atmosphäre stetig gleich. Ein wenig abwechslungsreicher wäre es durchaus gewesen, ein paar zusätzliche Orte einzubringen.
Worüber ich ebenfalls immer wieder gestolpert bin, ist die derbe Sprache. Für meinen Geschmack werden zu häufig die Worte „Scheiße“ und „Arsch“ in den Mund genommen. Es hätte nicht geschadet, die hohe Anzahl an Schimpftiraden zu reduzieren.
Die Figuren sind meisterhaft ausgearbeitet. Es existieren gleich drei Hauptfiguren: Vern, Squip und der Polizist Regence Hooke. Es wird in der dritten Person erzählt, was bei Büchern gelegentlich dazu führt, dass die Figuren unnahbar wirken und es dem Leser schwerfällt, mit ihnen mitzufühlen. Das ist hier nicht der Fall. Auf die Protagonisten wird sehr detailreich eingegangen, sowohl auf ihr Umfeld als auch auf ihre Vergangenheitsgeschichten, was sie sehr lebendig werden lässt. Jede ihrer Intentionen kann nachvollzogen werden, unter anderem deshalb, weil viele kursivgesetzte Gedankengänge einfließen.
Was die Spannung nochmals erhöht, ist die Tatsache, dass auch aus der Sicht des Bösewichts, des Polizisten erzählt wird. Der Leser lernt ihn ebenso gut kennen wie Squip und Vern und erhält einen Einblick in seine sentimentale Vergangenheit, in seine Abgründe und in die Ereignisse, die dazu geführt haben, dass er so geworden ist, wie er nun ist.
Ein weiterer Kritikpunkt: Obwohl alle Charaktere über absolute Alleinstellungsmerkmale verfügen, ähneln sie sich in einer Sache: Sie sind alle ungemein tough, lassen sich nur schwer aus der Fassung bringen und trumpfen mittels Schlagfertigkeit. Zwischen all dem Selbstbewusstsein fehlt mir ein Charakter, der ein bisschen von dieser Linie abweicht und eher gefühlsbetont als rational reagiert. Dass auf einem Landstrich ausschließlich starke, durchsetzungsfähige Persönlichkeiten leben, wäre auch in der Realität sehr unrealistisch.
Dennoch kann ich nicht leugnen, dass Vern, Squip und deren Umfeld – abgesehen von Hooke und seinen Leuten – große Sympathieträger sind. Sie alle verfügen über einzigartige Macken, was sie nur umso liebenswerter macht.
Der Schreibstil ist großartig. Er basiert nicht auf Poesie oder ausschweifenden Beschreibungen, sondern beruft sich eher auf das Kurze und Knackige. An manchen Stellen hätte er etwas mehr auf das Emotionale eingehen können, aber im Großen und Ganzen war ich wirklich fasziniert von der Atmosphäre, die der Autor mit seinen Sätzen kreiert hat, sowie von dem unterschwelligen Humor, der so oft mitschwingt. Die Figuren sprechen und handeln häufig selbstironisch, was durch den Schreibstil wunderbar zur Geltung kommt. Kurze Sätze wechseln sich mit langen ab, Vergleiche kommen zum Einsatz, und das Ganze ist auch noch herrlich flüssig gestaltet. Abgesehen von den zahlreichen Flüchen, hat mich der Schreibstil auf beste Weise überrascht – er ist einer von der Sorte, den man nicht in jedem x-beliebigen Buch antrifft.
Mein Fazit: „Highfire“ hat viele wundervolle Aspekte, von der Spannung über die Figuren bis hin zu dem Schreibstil. Die Atmosphäre ist absolut einzigartig, ebenso wie die Darstellung des Drachen – ich kann mich nicht entscheiden, ob ich ihm einen Besuch abstatten oder lieber respektvollen Abstand einhalten wollen würde. So oder so hat mich der Roman gefesselt und ich werde ihn definitiv erneut lesen. Ein paar leise Kritikpunkte sorgen für einen Punktabzug, dennoch kann ich nur eine Empfehlung aussprechen. Diejenigen, die atmosphärische Bücher lieben, werden an „Highfire“ ihre Freude finden. Für High-Fantasy-Fans sind das Abenteuer und die Ausarbeitung des Settings möglicherweise nicht anspruchsvoll genug. Was ebenfalls nur eine sehr, sehr geringe Rolle spielt, ist die Liebe. Romance-Verfechtern würde ich den Roman daher ebenfalls nicht empfehlen. Nichtsdestotrotz war das Buch für mich auf jeden Fall ein Erlebnis und ich habe es innerhalb weniger Stunden beendet.
- Eoin Colfer
Die Fowl-Zwillinge und der geheimnisvolle Jäger (Die Fowl-Zwillinge 1)
(66)Aktuelle Rezension von: Ava_lonInhalt
Die Zwillinge Myles und Beckett Fowl führen ein sorgenfreies und etwas langweiliges Leben auf einer idyllischen irischen Insel. Der Rest der berühmt berüchtigten Familie Fowl ist abwesend, das elektronische Abwehrsystem Nanni beaufsichtigt die beiden. Die beiden Brüder könnten unterschiedlicher nicht sein. Während Myles am liebsten geniale elektronische Geräte entwickelt, ist Beckett den ganzen Tag in der Natur und spricht mit Pflanzen und Tieren. Der alternde Bösewicht Lord Teddy Bleedham-Drye ist vom Jungsein besessen. Als er hört, dass es die Quelle der ewigen Jugend auf einer irischen Insel gibt, macht er sich auf den Weg dorthin. Doch er ahnt nicht, dass die Quelle von einem Troll bewacht wird und dass das Anwesen der Familie Fowl dort steht. Als Lord Teddy seinen Angriff startet, geraten Myles und Beckett in helle Aufregung. Endlich hat die Langeweile ein Ende, und sie können ihrem intelligenten, elektronischen Abwehrsystem zeigen, was in ihnen steckt.
Cover
Nicht unbedingt mein Geschmack was die Gesichter angeht. Von den Farben her gut kombiniert.
Mein Eindruck
Es ist ein besonderer Schreibstil, den Eoin Colfer auslebt. Ich hatte vor Jahren einmal den ersten Band von Artemis Fowl gelesen und es einfach witzig gefunden.
Nun habe ich zu dem neusten Werk von ihm gegriffen und brauchte etwas Zeit bzw. ein paar Seiten, um mich darauf einzulassen. Doch einmal mittendrin in der Geschichte erreichte mich der Witz und die Komik umso mehr. Kinder die gern Erwachsene spielen und ein etwas spleeniger alter Mann, der die ewige Jugend sucht. Eine Nonne die eigentlich eine Geheimagentin ist und schon hat man die Zutaten für eine lustige Story beisammen. Sorry die wichtigste Zutat sind natürlich die Unterirdischen.
Hinzu kommen alle möglichen technischen Spielereien und die unterschiedlichen Begabungen der Zwillinge. Das Abenteuer beginnt und führt von der heimischen Insel in die weite Welt hinein.
Es ist eine Geschichte, so wie Kinder sie gerne mögen. Einfach witzig
Fazit
Eine gute und kurzweilige Story die einfach Spaß bringt. Ich mag es zu bestimmten Zeiten und in bestimmten Momenten: Einfach loslassen und mich amüsieren.
- Eoin Colfer
Cosmo Hill
(26)Aktuelle Rezension von: XamarorInformation zum Buch
Klappentext:
In der Zukunftsmetropole Satellite City herrschen Gewalt und Anarchie, rücksichtslos beuten Konzerne die Menschen aus. Nur ein paar junge Leute, die sich die »Supernaturalisten« nennen, kämpfen noch für eine menschlichere Welt. Die Gegner scheinen übermächtig, ihre technischen Möglichkeiten unbegrenzt. Cosmo Hill und seinen Freunden bleibt bloß eine winzige Chance.
Das Buch hat 287 Seiten und ist in 10 Kapiteln unterteilt. Das Cover ist schön gestaltet im Comic Stil.
Die Hauptfiguren/Die Story *Spoiler-Warnung*
Cosmo Hill und sein Freund Ziplock Murphy leben in einem Waisenhaus. Eines Tages bei einem Ausflug, gerät der Bus in einen Unfall, und so bietet sich die Möglichkeit für Cosmo und Ziplock zu flüchten. Recht schnell gelingt den beiden Jugendlichen diese Flucht, bei dieser kommt es für beide Cosmo und Ziplock zu einem riskanten Sprung vom Dach, denn nur Cosmo überlebt. Die Gruppe »Supernaturalisten« findet Cosmo und rettet Ihm sein Leben.
Seit diesem Unfall sieht Cosmo blaue Parasiten, die anscheinend Lebensenergie aus Menschen saugen. Schnell stellt sich heraus das Cosmo auch zu dem so genannten Seher gehört. Mit seinen neuen Freunden beginnt nun die spannende Jagt gegen die Parasiten.
Der Schreibstil
Der Autor schreibt im flüssigem Still und Detailliert, beim Lesen konnte ich der Geschichte gut folgen. Besonders gut sind die Charaktere rübergekommen.
Fazit
Der Verlust eines Freundes und gleichzeitig raus in die Welt mit neuen Fähigkeiten kommt in dieser Geschichte gut rüber. Es hat Freude gemacht zu Lesen, wie die Gruppe mit dem neuen Mitglied um geht. Die Jagd nach einem Parasiten und die plötzliche Wendung am Ende des Buches haben mich sehr überrascht und es war erfrischend dies zu lesen.
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