Bücher mit dem Tag "epic fantasy"

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57 Bücher

  1. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer 01 (ISBN: 9783442267743)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer 01

     (5.374)
    Aktuelle Rezension von: Yuria
    • "Der Tod ist grausam endgültig, während das Leben voller Möglichkeiten bleibt."


    "Die Herren von Winterfell" ist der Auftakt zum umfangreichen High-Fantasy-Epos "Das Lied von Eis und Feuer" vom amerikanischen Autor George R. R. Martin. Obwohl die Bücher schon etwas älter sind, erfreuen sie sich noch immer auf Grund der erfolgreichen HBO-Serie "Game of Thrones" großer Beliebtheit. Nachdem das Ende der Serie nun schon einige Zeit her ist, und ich Anfang Herbst immer in düsterer Fantasy-Stimmung bin, widme ich mich nun den Büchern. Band 1 unterscheidet sich noch nicht wirklich von der Serie, weil der Auftakt trotz der vielen Seiten rein zum Kennenlernen dieser umfangreich ausgearbeiteten High-Fantasy-Welt und dessen zahlreichen Haupt-Charakteren dient.

    Inhalt: Im Königreich Westeros herrscht seit 7 Jahren Sommer und nach einer langen Sommerzeit folgt bekanntlich ein um so härterer Winter. Doch der nächste Winter wird Jahrzehnte andauern, dessen ist sich Eddard Stark, der Lord von Winterfell, im Norden Westeros, sicher. Die Anzeichen dafür sind erkennbar. Der Winter naht und mit ihm seine Schrecken.
    Während sich der Norden für den Winter rüstet und bereit macht, kümmert sich der Süden und die Königsstadt von Westeros wie gewohnt um Macht, Wohlstand und Intrigen.

    Cover: Das Cover des Taschenbuchs ist für mich sehr ansprechend, vor allem durch das schlichte aber doch prägende Design. Der Hintergrund ist in Pergament-Optik gestaltet. Im Vordergrund das Wappen der Starks mit Leitspruch. Durch die Drachen und Ritterrüstung erkennt man sofort, dass es sich nicht um einen historischen Roman handelt, sondern um ein Fantasy-Werk mit mittelalterlichem Setting. Der Buchrücken gefällt mir besonders gut, weil dort die Nummer des Bandes, in diesem Fall die 1, noch einmal extra detailliert herausgearbeitet wurde.
    Die Inhaltangabe auf der Hinterseite fehlt, was mir weniger gut gefällt. Da "Game of Thrones" mittlerweile aber so ziemlich jedem ein Begriff ist, weiß vermutlich auch der Großteil worum es geht. Ansonsten findet sich eine kurze Inhaltsangabe im Inneren der Klappenbroschur.
    Zu Beginn und am Ende findet sich eine schön illustrierte und sehr detailreiche Karte von Westeros. Auf der ersten Seite findet sich der Norden und auf der Letzten der Süden. Am Ende des Buches befindet sich auch ein Glossar, mit allen wichtigen Persönlichkeiten und Anmerkungen und Beschreibungen zu allen Häusern von Westeros. Wenn man noch gar keine Ahnung von "Game of Thrones" hat, rettet die Karte und das Glossar vermutlich Leben und ist wirklich hilfreich. Bei all den Namen und Orten, kommt man ansonsten sehr schnell durcheinander.

    Meine Meinung: Ich habe die Serie "Game of Thrones" bereits gesehen und geliebt und da das Ende der Serie schon einige Zeit her ist und ich in düsterer Fantasy-Herbst-Stimmung bin, habe ich beschlossen mich nun den Büchern zu widmen. Der Schreibstil von George R. R. Martin ist perfekt für düstere High-Fantasy und anders als ich es von anderen Autoren kenne. Er legt irrsinnig viel Wert darauf, einzigartige und unglaublich detailliert ausgearbeitete Charaktere zu erschaffen. Ich habe bisher noch kein Fantasy-Werk gelesen, in denen es so viele Protagonisten gibt. Und jeder dieser Protagonisten hat eine eigene Persönlichkeit, manche sympathisch, andere weniger, aber trotzdem einzigartig und umfassend gestaltet. Ich werde jetzt nicht alle Charaktere vorstellen, dann würde diese Rezension vermutlich den Rahmen sprengen. 😅 Da ich die Serie bereits kenne, habe ich schon meine Lieblingscharaktere und so mancher Plottwist konnte mich leider nicht mehr überraschen, aber ich bin sehr gut darin, Bücher und dessen Verfilmung trennen zu können. Es hat mich daher etwas überrascht, dass sich Tyrion trotzdem zu meinem Lieblingscharakter des Buches entwickelt hat. Ich hätte eher angenommen, dass seine Persönlichkeit erst im Laufe der Geschichte zu strahlen beginnt, aber falsch gedacht. Tyrion ist von Anfang an ein unglaublicher Charakter und nicht ohne Grund gehört er zu meinen absoluten Lieblingscharakteren überhaupt. Trotz seiner mangelnden Erscheinung hat er das Köpfchen eines Riesen und das Herz eines Helden.
    Während mir einige Charaktere sofort ans Herz gewachsen sind, konnten mich Andere noch nicht wirklich überzeugen, so zum Beispiel Sansa Stark, die älteste Tochter des Lords von Winterfell, und Catelyn Stark, die Lady von Winterfell, war mir sogar sehr unsympathisch, obwohl ich sie in der Serie eigentlich mochte. Der Charakter und die Persönlichkeit von Daenaeys wirkt im Buch sehr viel realer und naher als in der Serie. Ich konnte sie sehr viel besser verstehen und habe den Anfang von ihrer Geschichte vom unschuldigen und unwissenden Kind zu einer selbstbewussten jungen Frau sehr gerne verfolgt.

    Das Buch lässt sich schnell und zügig lesen, ist einfach geschrieben, auch wenn man für die Einführung in diese fantastische Welt, mit seinen Legenden und Geschichten und seinen Machtspielchen und Intrigen, viel Aufmerksamkeit benötigt. Da sich der Autor für das Kennenlernen der Charaktere und der Welt sehr viel Zeit gelassen hat, geht die Story trotz der 570 Seiten noch nicht wirklich voran. Da der Verlauf der Story noch nicht so viel Fahrt aufnimmt, hat das Buch gewisse Längen. Das Eintauchen in diese fantastische High-Fantasy-Welt macht das aber wett und da ich ja weiß, dass die Story noch sehr spannend wird, gibt es da so einiges auf das ich mich noch freuen kann. Einige Andeutungen im Buch schüren dabei meine Vorfreude. Ich bin schon sehr gespannt, ab wann und wie stark die Bücher von der Serie abweichen. Bisher unterscheidet sich das Buch noch nicht so stark von der Verfilmung, außer in der äußerlichen Darstellung einiger Charaktere. Das Buch ist bisher auch bei Weitem nicht so blutrünstig und brutal. Durch das mittelalterliche Setting ist ein bisschen Blut und Grausamkeit ja auch vonnöten, um überzeugend zu sein.

    Ich muss sagen, dass ich mir von Band 1 ein bisschen mehr erhofft habe, aber ich verstehe, dass das bei so einem umfangreichen Epos mit so vielen einzigartigen Charakteren kaum möglich gewesen wäre. Dann wäre diese fantastische Geschichte vermutlich nur halb so episch. Der Autor hat sehr viel Wert darauf gelegt, dass man diese umfangreiche Geschichte aus mehreren Blickwinkeln und Perspektiven betrachten kann und hat wunderbar detaillierte Charaktere geschaffen, die man nicht so schnell wieder vergessen wird.

    George R. R. Martin hat mit "Lied von Eis und Feuer" wirklich ein Meisterwerk geschaffen und auch wenn er sich jetzt auf seinen Lorbeeren ausruht, hat er für diese ideenreiche und einzigartige Welt wirklich Hochachtung und Anerkennung verdient. Wer braucht schon einen Ritter in glänzender Rüstung, wenn man stattdessen Drachen haben kann?! 😉

  2. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer 02 (ISBN: 9783442267811)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer 02

     (1.930)
    Aktuelle Rezension von: JeyeL

    Denn zweiten Teil fand ich jetzt interessanter als den ersten Teil.

    Wenn man sich an die vielen Charaktere gewöhnt hat, dann macht das Lesen gleich viel mehr Spaß. Der Autor hat einen flüssigen Schreibstiel und beschreibt alles sehr Detailliert, was mir sehr gefällt.

    Wer das Setting mag und wenn der Krieg nicht stört findet an dem Buch seine Freude.    

  3. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer 03 (ISBN: 9783442268221)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer 03

     (1.544)
    Aktuelle Rezension von: Julia_x3

    Auch der dritte Teil von der Reihe "Das Lied von Eis und Feuer" oder "Game of Thrones" geht genauso sagenhaft weiter wie die Teile vor ihm. Jeder Charakter bestreitet seinen Weg weiter, mehr oder weniger erfolgreich. Dabei wird keiner zu kurz behandelt. 

    Mittlerweile fiebere ich sogar richtig mit den Ereignissen mit. 

    Die Buchreihe nimmt mich gefangen in seiner Welt und lässt mich so schnell nicht wieder los. Trotz seiner länger lässt es sich insgesamt gut lesen. Manche Kapitel zehren ein wenig aber auch die gehören einfach dazu. 

    Ich bin gespannt darauf, wie es weiter geht. 

  4. Cover des Buches Der Name des Windes (ISBN: 9783608938159)
    Patrick Rothfuss

    Der Name des Windes

     (1.862)
    Aktuelle Rezension von: Sharlence

    Ich bin sehr, sehr, sehr lange um "Der Name des Windes" herumgeschlichen. Einerseits wollte ich die Geschichte wirklich gerne lesen, anderseits hat mich die Preiskalkulation des Verlags sowie die Tatsache, dass der dritte Teil nach zehn Jahren immer noch auf sich warten lässt abgeschreckt. Doch nachdem mir eine Freundin die Bücher mehrmals empfohlen hat, habe ich sie mir schlussendlich gebraucht gekauft. Ich kann sagen, dass ich froh bin, nicht den vollen Preis für alle drei Bücher gezahlt zu haben.


    Kommen wir zuerst zu den Dingen, die mir gefallen haben. Das Worldbuilding war ordentlich, die große, gezeichnete Karte im Buch war auch sehr hübsch gestaltet. Der Autor hat sich viel Mühe mit dem Kalender und der Währung gemacht, die er hinten in einem kleinen Glossar auch noch einmal verdeutlicht und erklärt hat. Die Beschreibungen in dem Buch waren wirklich schön, die Sprache ebenfalls. Der Autor beschreibt sehr ausschweifend und voller Metaphern, die sehr wortgewandt waren und mir auch sehr gut gefallen haben. Die Grundidee der Geschichte fand ich auch toll; ein begabter und bekannter Magier, der einem Chronisten innerhalb von drei Tagen seine ganze Geschichte erklären machte?
    Das hat mir gefallen. Das Mystische, das den Wirt Kote / Kvothe umgab, war faszinierend, und als ich das Magiesystem kennenlernte, war ich schon beeindruckt von der Sympathie und den Runen. Hier merkt man, wie viel Mühe der Autor in die Welt hineingesteckt hat, es gibt eine gute Logik für die Magie, die mächtig ist, aber gleichzeitig auch ihre Grenzen kennt. Das gefiel mir an dem Buch besonders gut.


    Leider hat mir die Geschichte selbst nicht sehr gut gefallen. Zum einen war das Problem Kvothe selbst; er spricht in der ICH-Form, natürlich, immerhin erzählt er seine Geschichte dem Chronisten. Leider kommt Kvothe für mich sehr unsympathisch in der ICH-Form rüber, er spricht sehr viel davon, wie brilliant und intelligent er doch ist und dass er generell der Beste, Klügste und Fähigste von allen ist. Tatsächlich wird er auch nicht müde, es immer wieder in Erinnerung zu rufen. 

    Die Geschichte fängt ganz gut an, wir lernen Kvothe und Edema Ruh kennen, den Arkanisten, bei dem er anfängt, zu lernen. Rückblickend betrachtet, kann ich sagen, dass mir dieser Part noch am besten gefallen hat, da war eine wundervolle Herzlichkeit bei. Allerdings hat man schon da gemerkt, dass Kvothe übermäßig intelligent und lernbegabt ist; so hat er z.B innerhalb von zwei Monaten mehr gelernt als andere in einem ganzen Studium. Mit elf Jahren. Ich habe nichts gegen Charaktere in Büchern, die besser als andere sind, aber bei Kvothe war es mir irgendwie einfach zu "viel". Dann kam einer der großen Wendepunkte, die Chandrian, und schlussendlich hat man Kvothes Weg immer weiter verfolgt. Den Teil in Tarbean fand ich ein bisschen eintönig/langweilig und habe den Moment entgegengefiebert, bis er zur Universität kommt. Das war dann auch bald der Fall und irgendwie hat mir die Geschichte ab da am wenigsten gefallen. Ich weiß nicht, wieso, aber gerade am Anfang schwankt Kvothe zwischen "absoluter Brillianz" und "grenzenloser Ungeduld und daraus resultierender Dummheit". Dazwischen schien es irgendwie kein Stadium zu geben und irgendwann ging es mir einfach ein bisschen auf die Nerven. Kvothe hat Glanzleistungen vollführt und gleichzeitig wurde er bestraft. Ich fand es gut, dass der Autor Kvothe nciht mit Lob von seinen anderen Charakteren überschüttet hat, gleichzeitig hat Kvothe selbst das leider sehr wohl getan und irgendwie hatten solche Szenen für mich nicht den gewünschten Effekt. Es scheint mir auch einfach, dass Kvothe eine richtigen Schwachstellen vorzuweisen hat und obwohl er viele Misserfolge zu verzeichnen hatte und ihn nicht jeder geliebt / toll gefunden hat, hat man dennoch in jeder Zeile gemerkt, wie brilliant, geistessreich, begabt etc Kvothe einfach ist und andere anscheinend nur nicht fähig sind, seine herrausragenden Fähigkeiten und Talente anzuerkennen. Ich fand es gut, dass er zeitweise ein bisschen ausgebremst wurde, der Autor hat sich wirklich bemüht, Kvothe als menschlich darzustellen. In meinen Augen ist ihm das aber leider nicht so gelungen.

    DIe einzige Schwachstelle, die Kvothe zu haben scheint, schienen Frauen gewesen zu sein. Ausnahmslos alle Frauen in seiner Geschichte sind schön und alle schönen Frauen mögen Kvothe. Was mir aber gefallen hat ist, dass Kvothe rückblickend gemeint hat, für IHN seien alle Frauen schön gewesen, obwohl sie Makel gehabt haben. Ich denke, da hat der Autor einen wirklich schönen Ansatz gewählt, den ich gerne gelesen habe.

    Kvothe zumindest kann mit Frauen nicht umgehen und das behindert ihn irgendwie dabei, seiner geliebten Denna zu nahe zu kommen. Ach, Denna. Sie ist ein WIldfang, verschwindet einfach mal, wie es ihr bekommt und taucht auf und bringt Kvothe wieder durcheinander. Es ist klar, dass es für Kvothe nur eine Frau im Leben kann und das ist Denna - es freut mich aber trotzdem, dass die Liebesgeschichte bis zum Ende der Story nicht im Vordergrund stand, auch wenn der Autor sie angeklungen hat. Aber es gibt ja auch noch mehr Bände. 


    Kvothes Geschichte selbst, zumindest den ersten Tag, hat mich leider nicht vom Hocker gerissen. Mir ist klar, dass ein Fantasy-Epos Zeit braucht, um sich zu entfalten, aber irgendwie ist Kvothe selbst nach 800 Seiten kaum einen Schritt vorangekommen, was vorrangig an seiner Ungeduld gelegen hat, die ihm sehr viele Wege verbaut hat. Dafür, dass er so brilliant ist, handelt Kvothe leider auch oft sehr unbedacht, was in meinen Augen nicht zusammengepasst hat. Die Geschichte hat sich an einigen Stellen sehr gezogen und waren nur wenig spannend, haben aber gefühlt auch einfach nichts zur Geschichte beigetragen.


    Alles in allem kann ich sagen, dass mich Worldbuilding, genutzte Sprache und Aufbaue der Geschichte überzeugt haben, der Storyverlauf und Kvothe selbst leider nicht. Ich werde die nachfolgenden Bände noch lesen, weil ich schon neugierig bin, wie es weitergeht, aber ich muss auch sagen, dass ich schon deutlich bessere Fantasybücher gelesen habe. 



  5. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer 08 (ISBN: 9783442268603)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer 08

     (846)
    Aktuelle Rezension von: KiraNear

    Titel: Das Lied von Eis und Feuer - Die dunkle Königin

    Autor: George R.R. Martin

    Erschienen in Deutschland: 2012

    Originaltitel: A Feast of Crows (Pages 328-685 + Appendix)

    Erschienen in (anderes Land): USA

    Weitere Informationen:

    Genre: Fantasy, Drama, Action

    Preis: € 15,00 [D] | € 15,50 [A]

    Seiten: 538 + Anhang

    Sprache: Deutsch

    ISBN: 978-3-442-26860-3

    Verlag: Blanvalet 

     

    Klappentext:

    Unheimvolle Ruhe herrscht in den Sieben Königslanden. 

    Die Lage in Westeros stabilisiert sich, ein endgültiger Sieg der herrschenden Lennisters ist in greifbare Nähe gerückt. Allmählich kehren Gesetz und Ordnung in weite Teile des vom Krieg verwüsteten Landes zurück. Doch die Königin Regentin Cersei findet keine Ruhe. Nach dem tragischen Verlust ihres erstgeborenen Sohnes und der Hochzeit ihres zweitgeborenen, des Kindkönigs Tommen, mit der ungeliebten Margaery Tyrell drehen sich ihre Gedanken nur noch um die Frage, wie sie der künftigen Königin eine Falle stellen kann, um deren Regentschaft zu verhindern.

    Während sie bei Hof ihre Intrigen spinnt, beginnt es im Süden erneut zu brodeln, und die Eisenmänner holen zu einem vernichtenden Schlag gegen das Reich aus. Cersei verliert zunehmend die Fähigkeit, zwischen Freund und Feind zu unterscheiden: So verleiht sie den Predigern des wieder erwachten Glaubens große Macht und übersieht dabei, wie leicht die gesponnenen Ränke sich gegen sie selbst richten könnten ... 

     

    Meinung:

    Es ist lange her, dass ich den 7. Band der "Eis und Feuer" - Reihe gelesen habe, genauer gesagt war es 2019. Zwar habe ich um den Jahreswechsel 19/20 herum den Band hier schon gelesen, allerdings hatte ich mir aus heute unbekannten Gründen zu viel Zeit beim Lesen gelassen und da das Buch nur geliehen war, musste ich es wieder zurückgeben. Dann fing ich das mit Corona an und ich kam nicht mehr so schnell zur Bibliothek, um mir das Buch ausleihen zu können. Nun, vor wenigen Wochen war es dann zum Glück anders, ich hatte mir das Buch einen oder zwei Monate zuvor reserviert und konnte es mir dann abholen. Da ich absolut keine Ahnung mehr hatte, was passiert ist, hab ich es einfach von vorne angefangen und konnte es dieses Mal auch zuende lesen. 

    Ich hatte vom letzten Mal noch in Erinnerung, dass mir der 7. Band jetzt nicht so gut gefallen hat, da es nicht wirklich um die Charaktere ging, die mich wirklich interessieren, sondern nur um sehr viele Nebencharaktere. Bei diesem Band war es anders. Zwar fehlten hier Daenerys, Jon und Tyrion, aber dieses Mal fand ich es gar nicht mal so schlimm, da es hier fast nur um Charaktere ging, die ich kannte und die ich auch interessant fand. Vor allem die Teile von Cersei, Brienne, Alayne und Jamie haben mir am besten gefallen. Und ich konnte auch sehen, wie es Sam auf seiner Reise so ergeht, das alles hat mir im letzten Band gefehlt, das hätte ich da auch gerne gehabt, anstatt aus Perspektiven von Leuten zu lesen, die mich eher nicht so interessieren. Zwar gab es auch hier wieder einen Abstecher zu den Eisenmännern, aber dieses Mal war es nicht so oft. Ich kann mich erinnern, im letzten Band war es wirklich sehr oft und das war doch recht nervig, da ich diese Teile oft einfach nur so schnell wie möglich hinter mich bringen wollte.  

    Aber bei diesem Band hatte ich sehr viel Spaß beim Lesen, jeder Abschnitt hatte irgendwo Auswirkungen auf einen anderen oder man sieht einfach, wie sich zwischen zwei Abschnitten immer wieder was getan hat. Die Zeit ist nie still gestanden, vor allem hier hatte ich das Gefühl, als würde ich zwischen verschiedenen TV-Kanälen herumschalten (bzw eher Twitch, ich gucke kein TV mehr) und während ich den einen Kanal gucke, geht es in anderen natürlich weiter und sind dementsprechend weiter, wenn ich dann wieder zurückgehe. Von der Schreibart war das Buch wie immer sehr angenehm zu lesen und es wurde auch hier und da richtig, richtig spannend. Die Charaktere dünnen sich immer weiter aus und es sterben immer mehr Leute, aber auf Dauer könnte es auch mit zu vielen Charakteren auch gar nicht funktionieren. Das Nachwort macht auf jeden Fall neugierig, wie es im nächsten Band weitergeht, da hier eben u.a. die drei fehlenden Charaktere erwähnt werden. 

     

    Fazit:

    Nachdem der Band davor so geschwächelt hat, fühlte ich mich wieder richtig unterhalten. Der Einsteig nach den rund 2 Jahren war nicht so einfach, da ich erstmal wieder überlegen musste, wer ist wer, aber nach wenigen Kapiteln war ich dann schon wieder voll drin. Ich hab sogar letzte Nacht geträumt, dass ich das Buch lesen würde. Denke, das sagt schon alles darüber, wie zufrieden ich damit war. Noch bin ich mir nicht sicher, wann, aber irgendwann möchte ich noch die restlichen zwei Bände lesen. Wer weiß, bis ich dazu komme, vielleicht gibt es bis dahin ja Band 11?

    Diesem Buch hier vergebe ich insgesamt 5 Sterne.

  6. Cover des Buches Elias & Laia - Die Herrschaft der Masken (ISBN: 9783846600351)
    Sabaa Tahir

    Elias & Laia - Die Herrschaft der Masken

     (1.218)
    Aktuelle Rezension von: jennysbuecherliebe

    Klappentext:

    Wie überlebt man in einer Welt, in der Männer mit silbernen Masken jeden Tag den Tod bringen können? Wie kann man sich selbst treu bleiben, wenn die Herrschenden des Imperiums alles dafür tun, voller Grausamkeit ein ganzes Volk zu unterjochen? Elias und Laia stehen auf unterschiedlichen Seiten. Und doch sind ihre Wege schicksalhaft miteinander verknüpft.

    Während Elias in der berühmten Militärakademie von Schwarzkliff dazu ausgebildet wird, als Elite-Krieger die silberne Maske der Macht voller Stolz und ohne Erbarmen zu tragen, muss Laia täglich die Willkür der Herrschenden fürchten. Als ihre Familie ermordet wird und ihrem Bruder die Hinrichtung droht, schließt sie sich dem Widerstand an. Als Sklavin getarnt, dringt sie in das Innerste von Schwarzkliff vor. Dort trifft sie auf Elias, den jungen Krieger, der eigentlich ihr Feind sein müsste...

     

    Meinung:

    Mich hat der Klappentext wie das Cover sehr angesprochen weswegen ich der Geschichte unbedingt eine Chance geben wollte.

     

    Charaktere

    Die Geschichte wird abwechselnd von Elias und Laia erzählt. Elias wird in der Militärakademie von Schwarzkliff zu einer Maske ausgebildet. Einem der Elite-Krieger wovor sich die Bürger fürchten. Während er auf den ersten Blick gefährlich, brutal und kalt wirkt, wird schnell klar, dass er eigentlich ein komplett anderes Leben führen möchte. Er will einfach nur frei sein und nicht von der Regierung unterdrückt werden.

    Neben Elias wirkt Laia erstmal wie das komplette Gegenteil. Sie gehört nicht der oberen Schicht an sondern lebte schon immer ärmlich. Als ihre Großeltern getötet und ihr Bruder Darin gefangen genommen wird, schließt sie sich dem Widerstand an, um ihn zu befreien. Dafür wird sie die neue Sklavin von der Kommandantin von Schwarzkliff. Genau wie Elias will sie nur mit ihrem Bruder frei sein und am liebsten in einer anderen Welt leben. 

    Ich mochte beide sehr gerne und besonders ihre unterschiedlichen Ansichten haben das Lesen sehr unterhaltsam gemacht. Neben den beiden realistischen Hauptcharakteren waren auch die ganzen Nebenfiguren gut ausgearbeitet.

     

    Handlung

    Die ganze Geschichte dreht sich um Laias Weg zu der Befreiung ihres Bruders und Elias Weg von einer Maske zu den Prüfungen um Imperator zu werden. Sie spielt in einer fiktiven Welt namens Imperium, wo die Menschen in zwei Klassen unterteilt sind. Während Laia der unteren Schicht angehört, zählt Elias zu der oberen. Da der aktuelle Imperator, welcher der Führer des Imperiums ist, keine Erben hat, müssen sich vier Masken vier Prüfungen stellen, um als neuer Imperator ernannt zu werden. Auch Elias und seine beste Freundin Helena werden als Anwärter ausgesucht. Somit versucht Elias alles um nicht zu sterben und läuft dabei der Sklavin Laia über den Weg, welche er nicht mehr vergessen kann. 

    Die ganze Welt ist gut beschrieben und man findet sich schnell in dieser Umgebung zurecht. Die zwei unterschiedlichen Protagonisten sorgen für viel Abwechslung und neue Einsichten. Man fiebert regelrecht dem ersten Treffen der beiden entgegen. Allein gegen Mitte des Buches verliert die Handlung an Spannung und zieht sich leider etwas. Gegen Ende wird es dann aber wieder sehr spannend und man kann das Buch kaum zur Seite legen. Der Cliffhanger am Ende sorgt dafür, dass man liebsten weiterlesen möchte. Selten habe ich so eine interessant, aber auch brutale und gefährliche Welt gehabt, die einen in den Bann zieht.

     

    Schreibstil

    Die Autorin hat einen sehr angenehmen und flüssigen Schreibstil. Alle Orte und die ganze Welt sind gut beschrieben und man kann sie sich sehr genau vorstellen.

     

    Fazit

    Insgesamt eine sehr düstere und brutale Fantasygeschichte, welchen einen in den Bann ziehen konnte. Ich gebe dem Buch daher 4 von 5 Sternen.

  7. Cover des Buches Die Gilde der Schwarzen Magier 1 (ISBN: 9783442243945)
    Trudi Canavan

    Die Gilde der Schwarzen Magier 1

     (2.804)
    Aktuelle Rezension von: kias_bookpages

    Also ich bin ohne Erwartungen an dieses Buch heran gegangen und wollte mich einfach überraschen lassen. 

    Das Buch hat mich auch überrascht! 

    Es war spannend, unterhaltsam und hat wirklich Sucht Potential. Vor allem das Ende hat mich richtig gepackt!

    Der Schreibstil ist Anspruchsvoll aber dennoch leicht zu lesen und Sonea, die Protagonistin, ein authentischer Charakter mit vielen Ecken & Kanten und einer bemerkenswerten Persönlichkeit. 

    Allerdings gab es nicht wirklich viel Handlung. Die meiste Zeit flieht Sonea nur von einem Haus zum anderen vor den Magiern und steckt verschiedene Dinge in Brand. Auch wenn es immer spannende Momente gab, wo sie fast von den Magiern geschnappt wird und dann auf spektakuläre Art fliehen konnte, war es doch recht eintönig und manchmal auch recht Zäh. 

    Dennoch ist es eine schöne Lektüre für Zwischendurch und ich werde aufjedenfall Band 2 lesen! 

  8. Cover des Buches Die Chroniken von Azuhr - Der Verfluchte (ISBN: 9783596297269)
    Bernhard Hennen

    Die Chroniken von Azuhr - Der Verfluchte

     (158)
    Aktuelle Rezension von: Morally_Grey

    Selten hat es mich so viel Kraft und Zeit gekostet ein Buch zu Ende zu lesen. Beinahe hätte es Bernhard Hennen geschafft mir die Lust an Fantasy zu nehmen. Und dennoch habe ich es geschafft meinem Vorsatz – Bücher, die ich begonnen habe, bis zum Ende zu lesen – gerecht zu werden. Dieses Buch hat mich allerdings an der Sinnhaftigkeit dieses Vorhabens zweifeln lassen. Aller Voraussicht nach wird es das erste und letzte Buch dieses Autors sein, welches den Weg in mein Regal gefunden hat. 

    Ich versuche eigentlich jedem Buch, das ich gelesen habe, auch etwas Positives abzugewinnen. In diesem Fall fiel mir das allerdings schwerer als gedacht. Wenn ich dennoch etwas positiv hervorheben soll, dann wäre das wohl der achtzigseitige Prolog zur eigentlichen Geschichte. Hier hätte es Bernhard Hennen beinahe geschafft die Art von Spannung aufzubauen, die ich im Rest der Geschichte vermisst habe. Ebenso interessante Ansätze waren in der Charakterisierung der Hauptfigur – Lucio Tormeno – auszumachen. Umso bedauerlicher, dass es dieser Charakter nicht über den Prolog hinaus in die Geschichte geschafft hat. Damit wäre ich mit meinen positiven Eindrücken zum Buch schon wieder am Ende angelangt… 

    Als besonders fragwürdig empfand ich die Darstellung von Frauen: Eine so ausgeprägte Sexualisierung des weiblichen Geschlechtes habe ich bislang nur selten wahrgenommen. Im vorliegenden Buch schien die Aufgabe der Frau allein darin zu bestehen, den animalischen Trieben des Mannes gerecht zu werden. Ich bin der Meinung, dass man auch in einer von der Renaissance inspirierten Fantasiewelt einer fortschrittlicheren Darstellung gerecht werden kann und sollte. 

    Die handelten Personen dieser Geschichte haben jegliche Tiefe vermissen lassen. Die Folge waren Geschehnisse, welche viel zu oft willkürlich oder im besten Fall nur begrenzt nachvollziehbar gewirkt haben. Dementsprechend ist es mir nicht gelungen auch nur die geringste Verbindung zu einem der Protagonisten aufzubauen. Dieser Umstand hatte wiederum negative Auswirkungen auf die Spannung innerhalb der Erzählung. Verstärkt wurde dieser Eindruck durch die kurzen Kapitel und häufigen Perspektivwechsel durch die ich mich immer wieder aus der Handlung gerissen gefühlt habe. Ab dem dritten Drittel des Romans wurde in mir den Eindruck erweckt, als hätte der Autor mit geschlossenen Augen Märchenbücher aufgeschlagen und die darin gefundenen Inhalte ohne Rücksicht auf Klarheit und Logik in der eigenen Geschichte unterzubringen versucht. Es ist durchaus nachvollziehbar sich von anderen Erzählungen inspirieren zu lassen. Ganze Ereignisse 1:1 zu übernehmen – ich denke hierbei zum Beispiel an die Situation zwischen Milan und Gideon welche sehr stark an Bilbo und Gollum erinnert – sollte allerdings nicht das Ziel sein. Darüber hinaus wurde Bernhard Hennen nicht müde darauf hinzuweisen, dass die Mären innerhalb der Geschichte die Grundlage aller Geschehnisse bilden. Spätestens nach der gefühlt hundertsten Erwähnung innerhalb weniger Seiten hatte ich eine Abneigung gegen das Wort „Mär“ entwickelt. 

    --- ACHTUNG SPOILER ---

    Um nochmal auf die Logik innerhalb der Geschichte einzugehen: Es ist mir unbegreiflich, wie ein Mann dessen Namen der Erzählung nach so sehr in Verruf geraten ist – immerhin wird sein Sohn deswegen gemobbt und geschlagen – zum gefühlt mächtigsten Mann der ganzen Insel aufsteigen konnte. Wenn es dafür eine nachvollziehbare Erklärung geben sollte, bleibt sie Bernhard Hennen seinen Leser*innen schuldig. Genauso wenig erschließt sich mir die Tatsache, dass die Geschichte der Schwertherzogin, welche in der Vergangenheit von Nandus Tormeno gefangen genommen wurde, nicht bis zu seinem eigenen Sohn durchgedrungen zu sein schien. Jeder Mensch scheint zu wissen wer diese Frau ist und wie sie aussieht; mit Ausnahme des jungen Mannes, der sich in ebendiese Frau verliebt. Die Kompetenzen der Stadtwache und deren Fähigkeit im Bogenschießen möchte ich jetzt gar nicht erst näher in Frage stellen.

    --- SPOILER ENDE ---

    Fazit:
    Ein mehr als enttäuschender Auftakt einer uninspirierten Fantasiegeschichte gepaart mit einer mehr als problematischen Darstellung von Frauen. Auf Grund der Fülle an lesenswerten Alternativen sehe ich für mich persönlich keinen Grund dieses Buch weiterzuempfehlen.

  9. Cover des Buches Die Gilde der Schwarzen Magier 3 (ISBN: 9783442243969)
    Trudi Canavan

    Die Gilde der Schwarzen Magier 3

     (2.002)
    Aktuelle Rezension von: Kajani

    Ich hab alle 3 Bücher gelesen und fand die Reihe generell sehr spannend. Hier hat mich tatsächlich am Anfang der Rückblick etwas gestört, weil er doch schon sehr lang war. Danach war die Geschichte so fesselnd wie ich es auch von den vorigen Büchern gewohnt war.

    Toll fand ich auch Soneas Entwicklung, sowohl von dem ersten Buch bis jetzt, als auch nochmal ganz speziell in diesem Band. Eine in meinen Augen sympathische Magierin, die weiß was sie möchte und sich den Konsquenzen ihrer Entscheidungen stellt.

    Schön und schlüssig beschrieben fand ich auch, wie sich dann ergibt, dass die beiden romantischere Gefühle füreinander hegen und man auch im Text fühlen kann, wie die Unnahbarkeit von Akkarin letztlich schwindet.

    Das eigentliche Ende fand ich persönlich dann leider ein bisschen abrupt. Während die Einzelkämpfe vorher teilweise  sehr lange dauerten und sehr ausführlich beschrieben wurden, wurde dem wirklich letzten Kampf wenig Aufmerksamkeit geschenkt und war sehr schnell vorüber, was ich persönlich etwas schade fand.

    Dennoch alles in allem 4,5/5 Sternen.

  10. Cover des Buches Die Gilde der Schwarzen Magier 2 (ISBN: 9783442243952)
    Trudi Canavan

    Die Gilde der Schwarzen Magier 2

     (2.082)
    Aktuelle Rezension von: julia___

    Einfach nur magisch. Ich liebe diese ganze Welt so sehr. Man kann die Charaktere einfach nur lieben, manche nur hassen. Die Autorin schafft es den Leser gefangen zu nehmen und mitfiebern zu lassen. Ich wollte das Buch kaum weglegen. Hab ich auch nicht. Es ist einfach zu spannend. Der rote Faden ist da, mal unterschwellig, mal riesengroß. 

    Ich fühle mich in dieser magischen Welt einfach unheimlich wohl. In diesem Teil lernt man auch mehr von dieser Welt kennen. Bereist andere Länder, sieht andere Sitten. Das macht dieses Buch auch nochmal einzigartig. 

    Alleine immer diese verschiedene Sichten der Charaktere. Mal ist man in der Gilde, mal wo anders.

    Auch in diesem Teil spielt wieder das Kastensystem, Rassismus und neuerdings auch Vorurteile und Mobbing eine große Rolle. Ich mag solche unterschwelligen Dinge wirklich sehr. 

    Ich fiebere Band 3 sehr entgegen und kann mal wieder nur eine große Leseempfehlung für „Die Novizin“ aussprechen.

  11. Cover des Buches Der Rithmatist (ISBN: 9783453269866)
    Brandon Sanderson

    Der Rithmatist

     (137)
    Aktuelle Rezension von: NicoleGozdek

    Inhalt:

    Auf die Armedius-Akademie in Jamestown gehen die Kinder der Reichsten, der Einflussreichsten und diejenigen, die eine Begabung für die Rithmatik - die Kunst, mithilfe geometrischer Formen und Zeichnungen Magie zu wirken. Der 16-jährige Joel Saxon geht zwar ebenfalls auf die Armedius-Akademie, aber er ist als Sohn des verstorbenen Kreidemachers und einer Putzfrau der Schule sowie als Nicht-Rithmatist immer außen vor. Dabei träumt er davon, die Rithmatik zu studieren - und das obwohl die Rithmatik-Kurse nur den Rithmatisten vorbehalten sind.
    Als er es in den Sommerferien schafft, einen Platz als Assistent eines kürzlich zurückgestuften Rithmatik-Professors zu ergattern, scheint sein Traum endlich in Erfüllung zu gehen. Doch dann werden Rithmatik-Schüler der Akademie angegriffen und entführt und Joels Professor, die junge und unbegabte Rithmatistin Melody und Joel sind plötzlich die Einzigen, die das Rätsel um die verschwundenen Schüler lösen können.

    Meine Meinung:

    WOW! Einfach wieder nur WOW!
    Brandon Sanderson kann es einfach: völlig neuartige Magiesysteme erschaffen, die in sich schlüssig sind, einen in den Bann ziehen und einfach umhauen. Dazu ist er ein Ausnahmetalent auf dem Gebiet des Worldbuildings. Auch hier hat es wieder geschafft, beide Talente perfekt aufeinander abgestimmt einzusetzen und einen ganz einzigartigen und großartigen Fantasyroman zu erschaffen.
    Die Ereignisse spielen überwiegend in der Stadt Jamestown auf Neubritannien - eine der 60 Inseln der Vereinigten Inseln von Amerika - in einer Parallelwelt zu unserer. Dorthin sind viele Europäer nach der Niederlage gegen die Joseon (Asiaten) geflohen und die Geschichte der Inseln ist blutig, denn auf der Insel Nebrask in der Mitte des Inselverbandes führen die Menschen seit ihrer Ankunft Krieg gegen wilde Kreidlinge. Die wilden Kreidlinge sind der Grund, warum frühere Siedler wie die Atzeken die Vereinigten Inseln in der Vergangenheit aufgegeben haben und bis heute meiden.
    Daher werden auch die Schüler, die an der Armedius-Akademie - eine von nur acht Akademien auf den 6o Inseln - in Rithmatik ausgebildet werden, dringend als Unterstützung auf Nebrask gebraucht. Als ausgerechnet diese Schüler plötzlich angegriffen werden, ist die Bestürzung daher entsprechend groß, zumal die Anzahl der Rithmatisten aus irgendeinem Grund (wird in diesem Band noch nicht erklärt) begrenzt ist und nur wenn Rithmatisten sterben, können neue geweiht werden.
    Ja, richtig gelesen, geweiht. Denn Rithmatik ist eine Mischung aus Geometrie, Strategie, Religion und Magie. Kreise, Elipsen und Striche aus Kreide dienen zur Verteidigung. Wellenlinien und Zeichnungen - Kreidlinge genannt - werden zum Angriff genutzt. Aus den geometrischen Formen können verschiedene Anordnungen gebildet und für Verteidigungs- oder Angriffssysteme genutzt werden - wenn man die Anordnungen denn richtig berechnet und korrekt mit Kreide zeichnet. Nur wer ein Rithmatist ist, kann die Kreidemagie nutzen, sodass Joel, der dank seines Vaters, einem Hobby-Gelehrten der Rithmatik, ein ausgeprägtes Talent besitzt, die richtigen Anordnungen zu erkennen und zu zeichnen, diese dennoch niemals richtig nutzen kann.
    Melody ist eine Rithmatistin und wie Joel 16 Jahre alt. Sie hat das gegenteilige Problem. Die richtige Anordnung und Ausführung der geometrischen Formen liegt ihr nicht. Sie ist zwar außergewöhnlich begabt auf dem Gebiet der Zeichnungen (z.B. sehr detaillierte Einhörner), scheitert jedoch an den Grundlagen, sodass sie bei Joels Professor (ja, ich unterschlage den Namen absichtlich) Nachhilfe-Unterricht in den Sommerferien bekommt. Beide geraten in die Ermittlungen des Professors hinein, der mit der Polizei und dem Rector zusammenarbeitet.
    Ich finde es schön, dass die beiden Protagonisten so unterschiedlich sind. Sie ergänzen sich wunderbar, müssen das jedoch erst einmal auf die harte Tour lernen und Vorurteile abbauen. Beide sind sympathische Figuren und wir Leser fiebern besonders mit Joel mit, der im Mittelpunkt der Erzählung steht.
    Insgesamt hat es einfach nur Spaß gemacht, diesen tollen Roman zu lesen. Ich empfehle ihn nicht nur für Jugendliche, sondern für alle Fantasyfans. Nicht umsonst ist Brandon Sanderson einer meiner absoluten Lieblingsautoren. Und ich freue mich, dass er anscheinend irgendwann noch einmal in die Welt der Rithmatisten zurückkehren will. Ein 2. Band ist bereits angekündigt. Yeah!
  12. Cover des Buches A Game of Thrones (ISBN: 9780006479888)
    George R. R. Martin

    A Game of Thrones

     (428)
    Aktuelle Rezension von: happy_reading_life

    Ich lese Fantasy eigentlich nur ab und an mal, aber aufgrund des Hypes wollte ich mir GoT nicht entgehen lassen - und zum Glück. Denn es ist nicht so fern der Vorstellungskraft wie High Fantasy. Man kann sich sehr gut in die Szenen in Westeros und herum einfühlen. Ich weiß gar nicht, ob ich es wirklich als Fantasy bezeichnen würde, manchmal fühlt es sich für mich eher wie ein historisches Drama an.

    Die Kapitel sind immer aus Sicht eines Protagonisten geschrieben und damit wirkt das Buch sehr kurzweilig. Dies führt dazu, dass die verschiedenen Handlungsstränge - die auch immer an anderen Orten stattfinden und weitere Charaktere vorstellen - von verschiedenen Perspektiven erläutert werden und die Personen zum Teil selbst nicht wissen, was der Leser bereits aus anderen Kapiteln weiß. Außerdem gefällt es mir für den Lesefluss sehr gut, dass die einzelnen Kapitel nicht zu lang sind. Und häufig endet das Kapitel mit etwas Überraschenden oder einem Cliff Hanger, sodass man immer wissen will, wie es in dem jeweiligen Handlungsstrang weitergeht, aber dazwischen liegt nun mal ein anderer Protagonist. 

    Dieser Aufbau ist aber auch einer der wenigen Kritikpunkte, die ich an dem Buch habe. Denn durch diese Struktur wurde ich häufiger herausgerissen und habe die kurzen Kapitel dazu genutzt, dass Buch häufiger mal aus der Hand zu legen und nicht weiter zu lesen, weil ja nun eh ein anderer Handlungsstrang im nächsten Kapitel anstand. 

    Sicherlich ein besonders Highlight in Game of Thrones sind die Charaktere. Diese sind wirklich eindrucksvoll vorgestellt und durch kleine Sub-Texte und Dialoge werden immer wieder einige weitere Charakter-Eigenschaften offenbart.

    Ich weiß von einigen, dass sie die vielen Charaktere, gerade zu Beginn, sehr verwirrend fanden. Ich liebe allerdings Geschichten über Adelsgeschlechter ("Häuser") und ihre Verbindungen, sodass ich mich gut in diese Szenen rein versetzen konnte. Häufig musste ich schmunzeln, wenn innerhalb weniger Absätze die Hochzeiten und Verwandtschaftsbeziehungen der letzten Jahrzehnte, gar Jahrhunderte erläutert wurden. Am Ende des Buches gibt es aber für jedes Haus eine Art Stammbaum zum Nachlesen. 


  13. Cover des Buches Schwarzes Prisma (ISBN: 9783442268160)
    Brent Weeks

    Schwarzes Prisma

     (143)
    Aktuelle Rezension von: Moonice

    Idee:              3,5

    Story:            2,0

    Charaktere:  1,5

    Welt:              2,0

    INSGESAMT:     2,25

  14. Cover des Buches Falling Kingdoms - Flammendes Erwachen (ISBN: 9783442483396)
    Morgan Rhodes

    Falling Kingdoms - Flammendes Erwachen

     (125)
    Aktuelle Rezension von: ariadne

    Je länger ich Bücher auf meinem SuB habe, desto höher ist der Hype für mich. Jahrelang habe ich es nun vor mir hergeschoben, die viel gelobte Falling Kingdoms Reihe zu lesen und ich hätte nicht damit warten sollen. 

    Was hier geboten wird, ist eine etwas eher seichte Fantasy Geschichte, die schon stark von Plagiatsvorwürfen mit GoT überhäuft wird. Aber das hat mir nicht mal so viel ausgemacht. Viele Story Elemente/ Plot twists ect. hat es schon mal gegeben. Wichtig ist, was man/frau daraus macht. 

    Und leider konnte mich da die Autorin nicht ganz überzeugen. Der Mangel am Worldbuilding hat mich schon mal arg enttäuscht. Schließlich sind die Protagonisten über 3 Länder hinweg verteilt, da sollte schon irgendein Unterschied zwischen den Kulturen zu merken sein. Etwas verwirrt und genervt hat mich auch, dass man da in ein paar Stunden problemlos zwischen den Ländern hin und her reisen kann, obwohl die sich eigentlich feindlich gesinnt sind. Aber ok. Lassen wir das mal der Autorin durchgehen. In den vielen Folgebänden kann das noch mal ausgebessert werden.

    Die Charaktere sind jedenfalls lesenswert, wenn auch manchmal haarsträubend naiv. Naja, zu den Beziehungen der Protas untereinander will ich gar nicht viel sagen, denn die scheinen sich viel zu schnell zu wechseln, als dass man das noch nachvollziehen kann.

    Insgesamt hat die Geschichte durchaus Potenzial, aber ich bin für die nächsten Bände mal vorsichtig optimistisch und erwarte mir nicht zu viel. 

    3 Sterne, weil ich heute mal großzügig bin und es sich insgesamt sehr leicht lesen lässt.

  15. Cover des Buches Das Spiel der Götter (1) (ISBN: 9783442269099)
    Steven Erikson

    Das Spiel der Götter (1)

     (121)
    Aktuelle Rezension von: Leseglatze1974

    Das Buch war bisher sicher eines der besten im Bereich Fantasy, das ich je gelesen haben. Die tiefe der Welt und Geschichte lassen sich schon in diesem ersten Band erfühlen und mich konnte es nicht weglegen. Einfach ganz, ganz großes Kino. Ich habe im Anschluss direkt den nächsten Band gekauft und verschlungen und freue mich auf die nächsten, wenn man nicht immer so viele Bücher auf seinem SUB hätte!!!

    Der Erzählstil ist gewaltig, die Charaktere enorm gut ausgearbeitet. Dazu gibt es eine wirklich glaubwürdige Religion und eine Form von Magie, die ich so noch nie gesehen habe. 

  16. Cover des Buches Magie (ISBN: 9783442375585)
    Trudi Canavan

    Magie

     (660)
    Aktuelle Rezension von: Fantasy_Fox

    Bevor ich mit "Magie" begonnen hatte, war ich bereits sehr gespannt und hatte hohe Erwartungen an das Buch, da ich zuvor die erste Trilogie Trudi Canavans ("Die Gilde der Schwarzen Magier") gelesen hatte und mir diese sehr gut gefiel.

    Die Vorgeschichte fing auch sehr gut an, man lernt die Hauptfigur Tessia kennen und erfährt wie es zu der Entdeckung ihrer magischen Fähigkeiten kommt. Ich habe Tessia gerade zu Beginn des Romans als sehr sympathische Hauptfigur empfunden, da sie in dieser sehr von Männern dominierten Gesellschaftsschicht als starke und ambitionierte junge Frau hervorsticht, die nicht zögert, anderen zu helfen.

    Auch die anderen Figuren, aus deren Perspektive erzählt wurde, fand ich sehr spannend und gut eingebracht. Die Multiperspektivität hat das Buch meiner Ansicht nach bereichet. Besonders positiv aufgefallen, sind mir hierbei die sachakanischen Stimmen, da es sehr interessant war, die Geschichte beispielsweise mal aus der Sicht eines Sklaven erzählt zu bekommen, sodass man einen ganz anderen Blickwinkel auf das Geschehen hat. Die Perspektive Staras (die erst im weiteren Verlauf des Romans hinzu kommt) hat mir mit am besten gefallen, da sie ebenfalls eine sehr starke Frauenfigur ist, die das Leben in Sachaka dem Leser näherbringt.

    All dies hat mir gut gefallen, ebenso der Konflikt des Romans und der Kontrats zur im Beginn erwähnten Hauptreihe. Es war sehr interessant, die anderen Ansichten und Regeln der früheren Magier kennenzulernen.

    Ich glaube allerdings, dass das Buch nicht unbedingt über 700 Seiten hätte haben müssen. Die Mitte der Geschichte habe ich größtenteils als sehr langweilig und langatmig empfunden, was ich sehr schade fand, da ich die mit der Haupthandlung zusammenhängenden Figuren eigentlich sehr sympathisch gefunden habe. Die einzige Sicht, die im mittleren Teil für mich noch wirklich abwechslungsreich war, war die Staras. 

    Im Gegensatz zu den sich ziehenden 300 bis 400 Seiten, habe ich dann das Finale und gerade die letzten 100 Seiten als sehr schnell und überstürzt wahrgenommen. Ich fand es irgendwie seltsam, dass man erst so lange auf ein Ereignis hinarbeitet und dahingehend Spannung aufbaut und es dann so schnell schon wieder vorbei ist, sich dafür aber neue Handlungen auftun, die sich dann im Gegensatz zum restlichen Handlungsverlauf sehr rasant entwickeln.

    Also alles in einem, ein grundsätzlich sehr interessantes Buch, gerade wenn man "Die Gilde der Schwarzen Magier" gelesen hat. Es weist jedoch starke Längen auf, die bei mir persönlich dafür gesorgt haben, dass ich zwischenzeitlich trotz der vielschichtigen Charaktere nur wenig Lust hatte, weiterzulesen.  

  17. Cover des Buches A Feast for Crows (ISBN: 9780006486121)
    George R. R. Martin

    A Feast for Crows

     (171)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    In dem vierten Buch der Reihe hat der Autor das Geschehen nach Charakteren aufgeteilt, weil es sonst einfach zu lang geworden wäre. Das ist aber gar nicht schlimm, denn es ist trotzdem spannend und die neuen Charakterperspektiven in diesem Buch sind toll!
  18. Cover des Buches Die blendende Klinge (ISBN: 9783442268337)
    Brent Weeks

    Die blendende Klinge

     (93)
    Aktuelle Rezension von: Finns_Fantasy

    📖 𝐑 𝐄 𝐙 𝐄 𝐍 𝐒 𝐈 𝐎 𝐍 📖


    Lichtbringer Band 2 - Die blendende Klinge von Brent Weeks aus dem Blanvalet Verlag. 953 Seiten. Feb 2013. 15 €


    Vorab:

    Lieber Blanvalet Verlag, was habt ihr euch bei den Cover gedacht? 🤨 Nicht nur das sie grausig sind - sie passen auch in keinster Weise zu dem Inhalt. Diese Reihe hat würdigere Cover verdient 😔


    Kommen wir zum Buch:


    Den über 900 Seiten starken zweiten Band dieser Reihe habe ich nun auch gelesen und muss sagen ich bin absolut begeistert. Mich hat die Reihe schon komplett in ihren Bann gezogen 😍


    Es geht im zweiten Teil nahtlos weiter und Kip wird Teil der Chromeria und beginnt eine Ausbildung zum Schwarzgardisten. Das gefiel mir richtig super da man dadurch einen tieferen Einblick in die Abläufe und Vorgänge bekommt. 


    Es gibt interessante, unerwartete Wendungen und Richtungen in die sich das Ganze entwickelt. Einfach klasse! 


    Man lernt auch immer wieder neue Nebencharaktere kennen wie zb Janus Borig, die Kartenmacherin. "Hatte was drauf, die Schrullige Alte."

    Selbst Nebenfiguren hat Weeks absolut großartig gezeichnet. Ich bin wirklich maßlos begeistert von dieser Reihe und von Weeks Händchen Figuren zu erschaffen. 


    Ich kann zu weiteren Bänden einer Reihe immer wenig sagen, da alles sonst spoiler wären 🤔


    Ich kann euch aber verraten dass man tiefer in die Geschichte eintaucht, mehr versteht und langsam eine Ahnung bekommt wo das ganze hinführen soll. Es gibt auch Ereignisse die erstmal überraschen - bei denen ich aber nicht glaube das sie endgültig sind 🤔 da bin ich sehr gespannt wie Weeks das noch erklärt. 


    Was mir aufgefallen ist und ich absolut großartig finde, sind die Dialoge! Leute, das ist oberste Liga! 😲


     Es gibt, meiner Empfindung nach, verschiedene Arten von Dialoge. Die solide geschriebenen, bei denen du das einfach so liest. Dann gibt es die gut geschriebenen Dialoge bei denen du zuhörst. Und dann gibt es die Dialoge bei denen bist du voll dabei. Sie wirken absolut realistisch, natürlich und einfach besonders. Es gab zb relativ am Anfang eine Szene in der ist Gavin mit seinem General auf einem Schiff und sie klettern beide den Mast nach oben, damit man sie nicht belauschen kann. Ihr Unterhaltung da oben ist einfach großartig. Es sind diese Art von Szenen die einen Dialog erst perfekt machen. Sie besprechen nichts groß dramatisches, aber es ist so intensiv geschrieben - in solchen Szenen verliere ich mich ja immer total. Diese Art von Szenen gibt es bei dieser Reihe immer wieder. Ich liebe es! Die Lichtbringer Reihe wird, so ahne ich mittlerweile, eine meiner absoluten Favoriten. 


    Ich kann diese siebenteilige Reihe weiterhin nur wärmstens empfehlen! Band 6 erscheint jetzt demnächst und der letzte Teil im November. Ich habe für mich auch beschlossen die letzten beiden Teile zusammen zu lesen und bis dahin immer nur einen Band pro Monat. Da dürfte ich perfekt hinkommen. Jeder der also abgeschlossene Reihen lesen will - jetzt ist der ideale Zeitpunkt um mit dieser großartigen Reihe zu beginnen 😍 


    Der zweite Band ist somit zu 💯% finnig ❤️


    Euer Finn 🤓

  19. Cover des Buches A Clash of Kings (ISBN: 9780345535429)
    George R. R. Martin

    A Clash of Kings

     (276)
    Aktuelle Rezension von: anna_m

    „A clash of Kings“ erschien 1999 in den USA und wurde für die deutsche Veröffentlichung in zwei Bände unterteilt, die die Titel „Der Thron der Sieben Königreiche“ und „Die Saat des goldenen Löwen“ tragen. Ich habe mich für die amerikanische Ausgabe entschieden, denn ich lese eben gerne das Original.

    Meine Ausgabe enthielt wieder eine doppelseitige Karte der Fantasiewelt, die jedoch immer noch sehr klein ist und bei der man ganz genau hinsehen muss, um sie zu entziffern. Im Anhang waren wieder die Stammbäume aller wichtigen Häuser enthalten, die ich allerdings nicht konsultieren musste, um mich zurechtzufinden. Wie gehabt werden die einzelnen Kapitel mit dem Vornamen der Figur betitelt, aus dessen Perspektive in der dritten Person erzählt wird.

    Dieser zweite Band knüpft direkt an den Vorgänger an und führt zurück in die Welt der Starks, Lannisters, Snows und wie sie nicht alle heißen. Der Leser hat sie im vorherigen Band liebgewonnen und freut sich auf das Wiedersehen. In Westeros scheint der Sommer zur Neige zu gehen, doch niemand weiß genau wann er tatsächlich zu Ende sein wird, noch, wie lange der folgende Winter sein wird. Während es eigentlich gelten sollte, Vorräte zu horten und sich auf den Winter vorzubereiten, verfällt der gesamte Kontinent in einen Krieg um den Thron. Die Brüder des gestorbenen Königs Robert Baratheon, Renley und Stannis, sowie sein Sohn Joffrey erheben einen Anspruch. Die Kinder des gestorbenen Königs werden als illegitim bezeichnet, da der Verdacht des Inzests besteht. Es geht das Gerücht um, alle drei seinen in Wahrheit die Nachkommen von Königin Cersei und ihrem Bruder Jamie Lannister. Stannis hält sich für den richtigen Erben, weil er Roberts älterer Bruder ist. Er hat eine mächtige Zauberin an seiner Seite und eine große Kriegsflotte. Renley hingegen führt das größte Heer an.

    Die Familien des Nordens streben indes ihre Unabhängigkeit unter König Robb Stark an, der mit seiner Armee gen Süden mareschiert. Seine Schwester Sansa soll aber eigentlich den Thronerben Joffrey heiraten, was sich nun nicht mehr ziemt. Seine jüngere Schwester Arya gilt als verschwunden, denn sie reist als Junge verkleidet mit den Rekruten der Nachtwache gen Norden, wo sie an der Mauer aus Eis, die Westeros schützt, ihren Bastardbruder John wiederzutreffen hofft. Im Norden sollen Bran und Rickon, die beiden jüngsten Kinder der Familie Stark auf der Burg Winterfell die Stellung halten.

    Außer Konkurrenz und noch sehr geschwächt, spielt auch Daenerys Targaryen eine Rolle. Auf dem im Osten liegenden Kontinent Essos, der von Westeros durch das Meer getrennt ist, hat sie ihre Gefolgsleute größtenteils verloren und versucht, eine neue Armee und Schiffe zu erstehen, damit sie die Heimat ihrer Vorfahren, Westeros, erobern kann. Dabei sollen ihr ihre drei Drachenbabys helfen.



    So weit, so gut. Wie gehabt geht es um die Vorherrschaft im Reiche Westeros und natürlich um viele Intrigen und Allianzen, die die Protagonisten schmieden oder zu schmieden versuchen, um für sich das Beste rauszuholen. Ich kannte vor der Lektüre die TV-Serie „Game of Thrones“ und habe die Fantasy-Reihe auch nur deswegen zu lesen begonnen. Mich interessierte vor allem, noch mehr über die Protagonisten zu erfahren und ich wurde diesbezüglich nicht enttäuscht. Wie auch im ersten Band findet man immer wieder Dialoge, die 1:1 im Film übernommen wurden, doch wurde bei der Adaptation dieses Mal deutlich gekürzt. Vor allem die Geschichte um Arya und Bran erhält meiner Meinung nach mehr Raum im Roman als im Film und gefiel mir sehr gut. Auch die Lannistergeschiwister Cersei und Tyrionn, die sich gegenseitig nicht über den Weg trauen, haben mich wieder begeistert. Sie beherrschen das Spiel um den Thron wie niemand anders.

    George R.R. Martins Schreibstil ist sehr lebendig und er legt seinen Figuren auch immer wieder Humorvolles in den Mund. Ein paar Kostproben:

    - Maester Cressen, eine Art Medizinmann und Hüter des Wissens, im Dienste von Stannis, erklimmt einen hohen Turm: "There are too many steps in this castle, and it seems to me they add a few every night, just to vex me."

    - Königin Cersei bereitet die manchmal etwas naive Sansa auf ihr Leben als Frau vor: "A woman's life is nine parts mess to one part magic, you'll learn that soon enough... and the parts that look like magic often turn out to be messiest of all" (S.760)

    - Martin baut weise Ratschläge ein: "He who hurries through life hurries to his grave"

    Und er lässt seine Protagonisten vielsagende Prophezeihungen sprechen, deren Wahrheitsgehalt erst viel Später ans Licht kommen wird. 

    - Tyrionn Lannister zu seiner Schwester, der Königin: "A day will come when you think yourself save and happy, and suddenly your joy will turn to ashes in your mouth, and you'll know the dept is paid." (S.779)

    Wer des Englischen mächtig ist, sollte zur Originalausgabe greifen und sich nicht davon abschrecken lassen, dass zu Beginn vielleicht ein wenig unbekanntes Vokabular vorkommt, denn das hat man ganz schnell verinnerlicht. Es hat mir wieder viel Freude bereitet, in diese fantastische Welt einzutauchen und ich kann die Lektüre nur empfehlen, für alle Fans der Fernsehserie sowie für Liebhaber des Fantasy-Genres.
  20. Cover des Buches A Storm of Swords (ISBN: 0553381709)
    George R. R. Martin

    A Storm of Swords

     (167)
    Aktuelle Rezension von: NaddlDaddl
    Bei "A Storm of Swords" hatte ich das Gefühl, das unglaublich viel passiert. Was wahrscheinlich auch daran liegt, dass ich zuerst die Serie gesehen und dann das Buch gelesen habe und die Ereignisse aus dem Buch hier auf mehrere Staffeln aufgeteilt sind. Aber gut, darum soll es hier ja gar nicht gehen. Jedenfalls ist in dieses Buch wirklich allerhand gepackt. Viel Action, viele Intrigen und damit ein Haufen Spannung. Und das machte es für mich bis zum bis jetzt besten Teil der Reihe, denn auch, wenn ich für den dicken Schinken hier wieder mal eine Ewigkeit gebraucht habe, hat er mich echt fesseln können.
    Im Norden wurde die Nachtwache Jenseits der Mauer von Weißen Wanderern und ihrer Armee aus Untoten überrascht und muss nun den Rückzug antreten, immer der Gefahr bewusst, dass auch die Wildlinge Richtung Süden marschieren. Jon wird derweil zu Mance Raider geführt, den Anführer der Wildlinge, wo er seine Loyalität unter Beweis stellen soll. Und Bran ist mit seiner kleinen Gefolgschaft auf den Weg vom zerstörten Winterfell zur Mauer, nachdem jeder davon ausgeht, er wäre tot.
    Weiter Richtung Süden sind Catelyn und Robb in den Flusslanden, von wo aus sie ihre weiteren Züge planen, gegen die Lannister vorzugehen. Nachdem Catelyn den Gefangenen Jaimie Lannister freigelassen hat, kommen ihr dort aber immer mehr Feindseligkeiten entgegen. Jaimie wird derweil von Brienne nach Königsmund gebracht, um ihn gegen die beide Stark-Töchter auszutauschen. Eine von ihnen, Arya, ist jedoch nicht in der Hauptstadt, sondern gerade aus Harrenhall geflohen und nun auf der Suche nach ihren verstreuten Familienmitgliedern.
    Im Süden in Königsmund erholt man sich hingegen von der Schlacht gegen Stannis Baratheon, der im Schwarzwasser besiegt - jedoch nicht getötet - wurde. So hat Sansas Verlobung mit Joffrey ein Ende gefunden, sodass Sansa die Hoffnung hegt, vielleicht doch irgendwann aus Königsmund entkommen zu können. Derweil erholt sich Tyrion von der Wunde, die er während der Schlacht davongetragen hat, und dem Umstand, dass er von seinem Vater als Hand des Königs abgelöst wurde.
    Auf der anderen Seite der Meerenge schart Daenerys immer mehr Anhänger um sich herum.
    Wie man sieht, gibt es also einiges an Handlung zu erzählen, was auch die zehn (!!) Sichtweisen belegen. Ich fand es ja super von Martin eingefädelt, wie er die verschiedenen Perspektiven abwechselte. Zum Beispiel, wenn etwas sehr wichtiges an der Mauer passierte und er Jon und Samwell abwechselnd erzählen ließ. So hat man in dem Moment zwar sehr wenig beziehungsweise gar nichts über alle anderen erfahren, dafür musste man keine halbe Ewigkeit darauf warten, die spannenden Ereignisse an der Mauer weiterverfolgen zu können. Aber auch so war das Buch einfach pickepackevoll mit Spannung, was zu einem guten Teil auch an den krassen Wendungen liegt. Ich kann einfach nicht anders, als den Autor für seinen Mut zu bewundern. George R.R. Martin traut sich richtig was!
    Was den Schreibstil angeht, so kam er mir in diesem Band auch ein bisschen weniger langatmig vor als in den beiden anderen. Die Beschreibungen waren nicht so langatmig, ich fand es echt angenehm zu lesen! Und die Dialoge sind ja sowieso unglaublich klug geschrieben. Ich hatte wirklich so manches Mal Tränen in den Augen oder eine Gänsehaut - das Buch ging mir einfach unter die Haut!
    Von den Charakteren brauche ich ja eigentlich gar nicht anfangen, denn sonst höre ich mit dem Schwärmen gar nicht mehr auf.
    Nur so viel: Ich habe wahrscheinlich noch nie so toll ausgearbeitete und vielschichtige Charaktere erlebt, denn nicht mal die 'Guten' sind lediglich gut. Jeder von ihnen trifft auch mal eine Entscheidung, für die man die Person ein klein wenig hasst und genauso verhält es sich mit den 'Bösen', denn auch die haben verschiedene Seiten, sind nicht nur böse. Und ich liebe einfach diese Grauzonen, in denen die Figuren schwimmen, dass man hier das typische Gut-Böse gar nicht anwenden kann.
    Für mich war der dritte Teil also bis jetzt eindeutig der beste der Reihe. 
  21. Cover des Buches A Dance With Dragons (ISBN: 9780006486114)
    George R. R. Martin

    A Dance With Dragons

     (145)
    Aktuelle Rezension von: SuSa

    Ein kurzer Einblick

    Zu der Riege der Verstorbenen hat sich nunmehr auch Tywin Lannister hinzugesellt. Mithilfe von Varys schafft es Tyrion nach dem Mord an seinem Vater, unbemerkt nach Essos zu gelangen und macht sich auf den mehr als steinigen Weg, um Daenerys in Meereen zu treffen. Diese muss unterdessen immer mehr feststellen, dass die Herrschaft über die Stadt kein Kinderspiel ist und ihr starke Widersacher gegenüberstehen. Zudem ist sie hin und her gerissen zwischen ihren drei mittlerweile ausgewachsenen Drachenkindern und der Sicherheit der Bevölkerung.
    Und während Jon Snow als Kommandant an der Mauer unpopuläre Entscheidungen treffen muss, die ihm Feinde in den eigenen Reihen einbringen, offenbart sich ein neuer Mitspieler im Spiel um den Eisernen Thron …

    Bewertung

    In diesem „Schwesterband“ zu „A Feast for Crows“ trifft der Leser einige Charaktere wieder, die bereits im Band zuvor zu Wort gekommen waren. Dazu kommen auch endlich wieder die altbekannten Gesichter Tyrion, Daenerys und Jon, welche durch weitere ergänzt werden, wie z.B. Ser Barristan und Quentyn Martell, die die Geschichte abrunden.
    Und auch wenn ich diesen fünften mit Freuden angefangen hatte zu lesen und er mir bei weitem auch besser gefallen hat als der Vorgängerband, muss ich doch zugeben, dass ich ganze sechs Monate zum Lesen gebraucht habe. Der Grund dafür ist einfach: Sicherlich zieht sich die ein und andere Stelle im Buch aufgrund der Ausführlichkeit der täglichen Handlungen doch ganz schön, aber hauptsächlich liegt es einfach am Umfang des Buches. Ich habe nunmehr innerhalb eines Jahres ziemlich genau hintereinander alle fünf bisher erschienen Bände gelesen und irgendwann hat sich leider einfach eine gewisse Lesemüdigkeit eingeschlichen. Von daher bin ich ganz froh, dass ich jetzt erst einmal eine Zwangspause einlegen und warten muss, bis der nächste Band erscheint.
    Nichtsdestotrotz hat mir „A Dance with Dragons“, wie gesagt, wieder besser gefallen als Band vier und das liegt vor allem an den interessanten Wendungen und die spannende Entwicklung meiner Lieblingscharaktere Tyrion und Daenerys. Gerade Tyrion lernt auf seinem Irrweg nach Meereen so manche unterhaltsame und aufschlussreiche Person kennen und sorgt in den entsprechenden Situationen mit seiner speziellen Art für viel Witz, aber auch unerschütterlichen Optimismus. Und so hin und hergerissen sich Daenerys den ganzen Band über scheinbar fühlt, so hat sie wohl zum Ende hin wieder zu sich und ihren Kindern gefunden. Es bleibt auf jeden Fall spannend.
    Auch ist es immer wieder faszinierend zu erleben, wie Autoren es schaffen, einen nach bereits so vielen gelesenen Seiten zu überraschen und mitzureißen. Allein die letzten zwei Seiten des Epiloges waren atmosphärisch so intensiv, dass ich die gebrauchten sechs Monate nicht bereue. Sie waren es definitiv wert.

    Fazit

    Politik und dunkle Geheimnisse wechseln sich ab mit Kriegstrommeln und dem knallharten realen Leben in Westeros und Essos. „A Dance with Dragons“ hält dabei das Niveau der bisherigen Bände und lässt den Leser gespannt auf den nächsten warten.

  22. Cover des Buches Nevernight - Das Spiel (ISBN: 9783596297603)
    Jay Kristoff

    Nevernight - Das Spiel

     (280)
    Aktuelle Rezension von: Buecherphantasie

    Nevernight wurde mir von meiner Schwester empfohlen und ich war zuerst relativ skeptisch. Trotzdem habe ich dem Buch eine Chance gegeben und diese auch nicht bereut.

    Der Anfang war etwas zäh und mir ist es schwer gefallen mich mit dem Schreibstil in die Story einzufinden. Das ganze hat sich aber mit der Zeit gelegt und ich konnte das Buch schließlich nicht mehr aus der Hand legen.

    Jay Kristoff umdeckt mit deiner Geschichte so viele Komponente und Gefühle auf einmal. Er thematisiert Freundschaften, Liebe, Wut und trotzdem gerät die grundlegende Story nie in den Hintergrund.

    Ich freue mich schon auf die nächsten Bücher! 

  23. Cover des Buches Das Spiel der Götter (4) (ISBN: 9783442269907)
    Steven Erikson

    Das Spiel der Götter (4)

     (44)
    Aktuelle Rezension von: Medienjournal
    Wenn der von Steven Erikson erdachte Kontinent Genabackis in Das Spiel der Götter 4: Die eisige Zeit mittlerweile vor übernatürlichen Wesenheiten nur so wimmelt, schmälert das in keiner Weise die Faszination seines Fantasy-Epos und er unterstreicht eindrucksvoll, dass die Geschichte scheinbar gerade erst begonnen hat, während man sich als Leser über ein Wiedersehen mit vielen bekannten Gesichtern freuen darf. 
    Mehr gibt es unter: 

    http://medienjournal-blog.de/2014/07/review-das-spiel-der-goetter-4-die-eisige-zeit-steven-erikson-buch/
  24. Cover des Buches Tochter der Träume (ISBN: 9783961730148)
    Marie Weißdorn

    Tochter der Träume

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Und während sie noch immer auf ihren ersten Traum wartet, prophezeit das Orakel ihr einen Verrat …
    Der zweite Band von Marie Weißdorn “Dunkler König” beginnt mit einem spannenden Prolog.

    Die vier Jahreszeiten treffen aufeinander und es gibt eine Auseinandersetzung der anderen Art. Ich habe nicht ganz verstanden, was los war, verstand im Laufe der Geschichte aber vieles mehr und ich habe ja auch schon vieles im vorherigen Buch erfahren.
    Das Buch habe ich bei Lovelybooks gewonnen und konnte somit an der Leserunde teilnehmen.

    Die Autorin Marie Weißdorn hat es auch hier wieder geschafft, mich mit ihrer Geschichte in den Bann zu ziehen. Ich mag Leyna, Urs, Tarin und Sivan immer mehr. Auch all die ganzen neuen Charaktere und Namen, die ich kaum in Gedanken aussprechen kann, haben mich in ihren Bann gezogen und ich ließ mich ein weiteres Mal in Leynas Welt entführen.

    Bevor ich näher auf die Geschichte eingehe, fangen wir beim Cover an.
    Es ist ein ähnliches Cover, wie beim ersten Buch. Aber ich liebe das Cover und es passt so unglaublich gut zu dieser Geschichte. Ich finde, es hätte kein Besseres geben können.

    Nun aber zum Buch.

    Es gab viele neue Eindrücke, Begebenheiten und vor allen Namen, die ich mir ja auch irgendwie merken muss. Ist aber alles halb so schlimm, wie ich am Anfang dachte.
    Im Laufe des Lesen sind sich Leyna und Sivan einerseits näher gekommen, andererseits haben sie aber auch wieder Rückzieher gemacht. Vieles ging von Sivan aus. Der Grund? Das verrate ich euch nicht. Immerhin will ich euch die ganze Freude nicht wegnehmen 😉

    Ronor ist einer meiner liebsten Charaktere geworden. Er ist witzig, auf seine Art und Weise streng und eine große Hilfe für Leyna. Natürlich gibt es wieder viele Gefahren, aber auch neue Freunde für Leyna. Ganz besonders Alessa, die Tochter vom Anführer des Widerstands, ist ihr eine gute Freundin geworden.

    Der Schluss des Buches… Nun, sagen wir so: Ich habe mit vielem gerechnet, aber ich wurde überrascht.
    Lasst euch auf das Abenteuer mit Leyna und ihren Freunden ein und ihr werdet sehen, dass nicht alles so ist, wie es auf den ersten Blick erscheint.

    Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen und freue mich auf den dritten Teil.
    Und bevor ich’s vergesse zu erwähnen oder vielleicht habe ich das schon? Nein!

    Aus einer Trilogie wurde eine Tetralogie *freu*

    Die liebe Marie hat einigen von uns nämlich verraten, dass das letzte Buch sonst viel zu dick wäre und so muss sie nichts kürzen, sondern kann alles erzählen, was es zu erzählen gibt.

    Wenn ihr euch für Maries Bücher interessiert, dann schaut doch einfach mal beim Eisermann Verlag vorbei.

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