Bücher mit dem Tag "episodenroman"
35 Bücher
- Stine Pilgaard
Meter pro Sekunde
(62)Aktuelle Rezension von: Ana80Eine junge Familie zieht nach Westjütland und versucht den Herausforderungen des Lebens zu trotzen. Zwischen Kühen, Windrädern und Alltagsherausforderungen wie Mutterschaft, Ehe und Fahrprüfung gibt die Protagonistin sich Mühe ihren eigenen Weg zu finden und zu verfolgen. Ihr Mann arbeitet als Dozent in einer Internatsschule, sie selbst wird Kummerkasten-Redakteurin der lokalen Zeitung und teilt so die eigene Sicht und manchen seltsamen Tipp mit der Allgemeinheit.
Stine PilgaaRad hat hier einen Roman geschrieben, der mich gut unterhalten hat. Das Buch ist nicht dick und lässt sich schnell weglesen. Es hat mich oft schmunzeln lassen, denn die Gedanken und Weisheiten der Protagonistin, sowie manche Eigenart der WestjütländerInnen fand ich wirklich amüsant. Der Roman spielt mitten im Leben. Die Protagonistin war mir sehr sympathisch. Sie scheint irgendwie regelmäßig überrascht oder überrumpelt vom Erwachsenenleben. Manchmal habe ich mich darin auch wiederfinden können, denn das Gefühl im Kopf noch zu jung zu sein, für manche erwachsene Entscheidung kenne ich irgendwie. Ich kann das Buch absolut empfehlen, wenn man keine riesig aufgebaute Geschichte braucht, denn es beschreibt voller Witz die Krisen des Alltags und zeigt, dass es viele Menschen gibt, die damit manchmal überfordert sind.
- Elisa Hoven
Dunkle Momente
(135)Aktuelle Rezension von: dunis-lesefutterIch geh mal davon aus, dass hier niemand mit dem Gesetz in Konflikt geraten möchte. Und doch passiert es sehr viel Menschen oft vorsätzlich, manchmal aus Versehen und teilweise auch ungerechtfertig. Wenn das so ist, dann braucht man eine*n gute*n Anwalt/Anwältin
Eva Herbergen zum Beispiel. Die fiktive Romanfigur, die die Autorin – selber Juristin – geschaffen hat, zählt uns 9 Fälle. Deren Verläufe sind nicht wirklich so gewesen, ziehen aber ihre Essenz aus realen Straftaten und deren Aufarbeitung. Eine breite Palette von Abgründen tut sich auf. Raffinierte Straftäter die es geschickt hinbekommen falsche Finten zu legen, junge Frauen, die es nicht besser wussten oder junge Männer die glauben, dem Rechtssystem ein Schnippchen schlagen zu können.
Oft sind es dunkle Momente, die über Recht und Unrecht entscheiden.
Ich hab hier viel gelernt. Unser Rechtssystem ist nicht unbedingt so dicht das überführte Straftäter immer ihre Strafe bekommen. Wenn man einmal freigesprochen wurde kann man für die Straftat nicht mehr verurteilt werden -das wusste ich nicht. Oder das zur Verteidigung auch schon mal eine repräsentative Umfrage gestartet wird.
Die Autorin lässt ihre Erzählerin nicht immer gut dastehen. Sie neigt zu Fehlentscheidungen , was zufolge hat, dass sie große Last auf ihren Schultern tragen muss. Auslöser für viele ihrer Handlungen scheint ein Fall zu sein, der schon etwas weiter zurückliegt, und der am Ende vieles erklärt aber nicht alles rechtfertigt.
Es war sehr kurzweilig sich in die unterschiedlichen Straftaten einzulesen. Am Anfang hatte ich große Probleme die Fälle nicht als reale Geschichten wahrzunehmen. Das eine oder andere kam mir auch bekannt vor. Doch mehr und mehr wurde es deutlicher, dass Eva eine Romanfigur ist, die auch eine eigene Geschichte mitbringt, die sich eng mit den Fällen verknüpft. Das ist schon wirklich gut konzipiert.
Abschließend bleibt mir nichts als festzustellen, dass oft nichts so ist, wie es scheint, ein Urteil nicht immer gerecht ist und Anwält*innen eine große Verantwortung tragen auch nach einer Verurteilung oder einem Freispruch. Am Berührendsten finde ich den Gedanken, dass es manchmal wichtig ist, jemandem eine Geschichte zu schenken, damit das Weiterleben einfacher ist. Dabei spielt die Wahrheit nicht immer eine Rolle.
Eine Empfehlung für alle, die einen packenden Kick suchen, jenseits von TrueCrime und blutigem Thriller.
- Yaa Gyasi
Heimkehren
(186)Aktuelle Rezension von: izzy_booksDie Geschichte zweier ghanaischer Schwestern und ihrer Nachkommen spannt sich über Jahrhunderte. Persönliche Schicksale werden kunstvoll mit der großen Geschichte von Kolonialismus, Sklaverei und ihren anhaltenden Folgen verwoben. Ein eindrucksvoller Roman, der Vergangenheit und Gegenwart verbindet und die Leser*innen tief in das Leben und die Widerstände mehrerer Generationen eintauchen lässt.
- Marc-Uwe Kling
Die Känguru-Chroniken. Live und ungekürzt
(384)Aktuelle Rezension von: GothicQueen"Die Känguru-Chroniken" von Marc-Uwe Kling stand schon viel zu lange in meinem Regal. Endlich habe ich es mir als Hörbuch vorgenommen und bin entsetzt, dass ich dieses Buch/Hörbuch erst jetzt gehört habe. Es ist SO lustig!
Das Hörbuch wurde vom Autor selbst gesprochen. Es war eine Live-Aufzeichnung. Ich vermute mal mit Publikum. Was sehr beachtlich ist, denn das Hörbuch hat eine Dauer von fast 5 Stunden. Wenn das eine Live-Veranstaltung war, dann war die bestimmt extrem lange und anstrengend.
In dem Hörbuch spricht Marc-Uwe Kling sich selbst, wie er im Dialog mit einem Känguru steht, welches er auch spricht und natürlich seine Stimme verstellt. Und es hat so gut gepasst! Wahnsinn, ich konnte mir das Känguru super vorstellen dadurch. Die beiden leben mehr oder weniger zusammen und erleben entsprechend einiges. Verschiedene Alltagssituationen werden beschrieben mit unfassbar viel Humor, Liebe zum Detail, Sarkasmus und Ironie at it's best. Ich lieb's einfach nur.
Nicht alle Witze sind super witzig, das macht aber nichts. Das große Ganze macht es schließlich und im allgemeinen ist es sehr lustig. Also wer diese Art von Humor mag, sollte zu diesem Buch greifen, wer es noch nicht hat! Und ich werde mir schnell ein weiteres Buch suchen vom Autor, was ich lesen kann. Oder wohl eher hören. Denn in diesem Fall muss ich tatsächlich sagen, dass das Buch vermutlich nicht so lustig gewesen wäre, wenn man es nur gelesen hätte und die Stimmen nicht gehört hätte.
- Leo Perutz
Nachts unter der steinernen Brücke
(48)Aktuelle Rezension von: claudiaZDer Roman enthält viele Einzelepisoden, die sich letztendlich zu einem Gesamtbild fügen. Zwischendurch kann es etwas schwierig werden, den Überblick zu behalten. Denn die einzelnen Kapitel springen zeitlich hin und her. Trotzdem ist das Buch für mich unbedingt lesenswert.
Die Haupthandlung spielt in Prag zu Zeiten des Kaisers Rudolf II. und beschäftigt sich mit dem Verhältnis zwischen Kaiser und den Prager Juden. Zunächst geht es um Geld, das dem Kaiser fehlt, da er einen kostspieligen Lebensstil hat. Es werden zum Beispiel Kunstschätze aus dem europäischen Ausland angeliefert und im Garten der Burg Raubtiere gehalten. Es geht aber auch um eine Liebesgeschichte, die auf magische Weise erblüht und den Kaiser seine Regierungsgeschäfte vergessen lässt. - Kim Leopold
Black Heart 02: Das Lachen der Toten
(49)Aktuelle Rezension von: dorothea84Alex und Louisa sind nur zwei der Charaktere, die hier im Mittelpunkt stehen. Ein magischer Hauch umwebt diese wenigen Seiten, gewoben aus Geschichte, Abenteuer und gar drei Zeitsträngen. Anfangs zweifelnd, ob solche Kürze genug sei, um mich zu verlocken, die Reise fortzusetzen, doch jede Ebene zog mich tiefer in ihren Bann. Meine Neugier lodert, die Enthüllungen zu enträtseln und die Konsequenzen zu ergründen. Es fällt mir schwer mehr zu darüber zu schreiben, deshalb lassen wir es dieses Mal bei den wenigen Worten. Außer dass es mir lieber gewesen wäre, gleich mehr Seiten zu haben und mehr davon gehabt zu haben.
- Kim Leopold
Black Heart 04: Der Palast der Träume
(41)Aktuelle Rezension von: TanteGhostNoch mehr Charaktere, ein neuer Handlungsort und zack, wieder vorbei.
Inhalt: Azalea und ihre Freunde kommen am Palast der Träume an, wo sie Aufnahme finden. Das Schuljahr beginnt dort gerade und Ales, der Wächter fehlt als Lehrer.
Alex und Louisa sind eine untersagte Verbindung eingegangen und müssen die Konsequenzen fürchten. – Bis dahin trainieren sie im Traum weiter.
Freya kann dem König nicht helfen und dafür soll ihr Ehemann vor ihren Augen bestraft werden.
Fazit: Black Heart Teil 4! Der Palast der Träume ist in jedem Fall die Schule für die Hexen, wohin ein ganzer Schwung Leute unterwegs ist. – Ich habe mich an die Lektüre gemacht, in der Hoffnung, dass vielleicht endlich mal etwas Entscheidendes passiert. Es hat ja nun langsam genug handelnde Figuren, die sollten dann jeder langsam mal ihre Rollen bekommen.
Die Handlung beginnt mit einem kurzen Rückblick, der so aber nicht nötig gewesen wäre. – So kompliziert ist die Handlung bisher nicht, dass man da noch großartig etwas erklären muss.
Endlich, gleich am Anfang, wird etwas von dieser Schule bekannt gegeben. – Ich war sofort Feuer und Flamme und wollte unbedingt mehr davon erfahren. Allerdings sah das die Autorin anders, denn sie kümmerte sich direkt wieder um andere Personen an anderen Orten.
Das Leben im Pallast der Träume entpuppt sich im Laufe der Handlung als Internatsleben mit kleinen Aha-Momenten. Die Schüler haben es hier mit sehr von sich eingenommenen Lehrer zu tun. Gewalt ist hier durchaus eine Lösung und die Neuankömmlinge erregen erst einmal keinen weiteren Verdacht. Das kommt aber sicher noch.
Freya ihre Story geht weiter und mit Hilfe von Louisa ihrer Neugier erfährt man den einen oder anderen Zusammenhang. – Das Ende hat dann allerdings wieder reingehauen.
Dieses Buch hat ziemlich viele, recht kurze Kapitel. Immer wenn ich gerade in einem Handlungsstrang drin war, war der beendet und ein neuer wurde aufgemacht. – Wenn ich ehrlich bin, nervt das noch viel mehr, als die ohnehin schon sehr kurzen Bücher, die gern auch etwas länger sein dürfen.
Die immer wieder wechselnden Perspektiven lassen allerdings auch keine Längen entstehen. Ich komme nach wie vor sehr gut bei den Namen mit und kann die handelnden Personen auseinanderhalten. Das mag wirklich daran liegen, dass keiner von ihnen jemals so wirklich in der Versenkung verschwindet, sondern immer wieder präsent ist. – Ich bin mal gespannt, wie das wird, wenn alle dann an einem Ort vereint sind. Ich hoffe mal, dass dem irgendwann so sein wird. Denn noch laufen die Stränge einfach nur nebeneinander her.
So wirklich spannend ist das alles bisher nicht. Ich werde vielmehr von Neugier dazu animiert, die Story weiter zu lesen.
Die paar Seiten Buch habe ich an einem Abend, in einem Rutsch durchgelesen und war fast schon wieder enttäuscht, als das Buch schon wieder beendet war. Die Folgen sind einfach zu kurz. Wenn man da aus zwei Bücher eines gemacht hätte, wäre das auch gegangen und der Leser würde nicht so gefoltert werden.
In jedem Fall sollte man hier die chronologische Reihenfolge einhalten. Die Folgen sind zu stark aufeinander aufgebaut, als as man hier mittendrin anfangen könnte.
- Bradley Somer
Der Tag, an dem der Goldfisch aus dem 27. Stock fiel
(104)Aktuelle Rezension von: Saskia21,,Wer sein Leben in einem Goldfischglas fristet, wird als alter Fisch sterben, der nie ein Abenteuer erlebt hat."
Wow, endlich wieder ein Buch, das richtig gute und vor allem kluge Ansätze hat, um seine Sichtweise auf gewisse Dinge zu ändern. Auch in Bezug auf das Leben. Denn darum geht es in diesem Buch, man lernt viele verschiedene Mitbewohner kennen, taucht in deren Leben ein und in das, was sie in der Zeit, in der Ian aus dem Stockwerk fällt, gerade erleben.
Von Kapitel zu Kapitel versetzt man sich in immer wieder andere Bewohner, lernt jede Geschichte kennen und das, was sie gedanklich rumtreibt.
Dabei geht es vom Enstehen eines Lebens, bis zum Tod, in so kurzer Zeit kann eben sehr viel passieren.
Wie es für Ian weitergeht und warum er überhaupt gesprungen ist, erfährt man erst im letzten Kapitel. Aber das verrate ich natürlich nicht, sondern spreche meine absolute Leseempfehlung für dieses wunderbare Werk aus!
- Angelika Diem
Die Türme von Ibjadar: Caitlynn
(45)Aktuelle Rezension von: SeelenbrecherCaitlynn (Sammelband 1) umfasst 2 Bücher und 2 Kurzgeschichten. Am Anfang findet man eine Karte und am Ende eine Zeittafel, welche sehr gut zum Buch passen und mir gefallen.
Als Caitlynns Vater seine Gabe nutzt und damit Jadon bedrängt, fängt die 13-jährige Caitlynn an, ihre Familie ganz anders zu sehen. Ihre eigene Gabe und ihr Traum wurden jeher unterdrückt.
Im Laufe der Jahre setzt sie sich aber zur Wehr, denn sie möchte nicht einfach "die Braut" sein, sondern ihren sehnlichsten Wunsch erfüllen und Vollstreckerin werden. Der Weg dorthin ist sehr steinig, aber Caitlynn ist nicht nur schön, sondern auch stark, klug und einfühlsam.
Wir begleiten als Caitlynn bei ihrer Traumerfüllung. Dabei befinden wir uns in einem,
mittelalterlichen Setting, das mir sehr gefällt. Auch das "Charisma", das man kennenlernt, ist sehr interessant, denn es kann sowohl positiv als auch negativ eingesetzt werden.
Angelika Diem hat eine interessante Geschichte erschaffen, die trotz älterer Sprache flüssig zu lesen ist. Caitlynn als Hauptcharakter hat mir sehr gefallen, da sie sich stets treu bleibt und dies hartnäckig durchzieht.
Lediglich die Fehler, sie sich hier und da durchs Buch schleichen, trüben das Lesevergnügen ein wenig.
- Ann E. Hacker
Café Hannah - Teil 4
(14)Aktuelle Rezension von: AnnejaNun schon zum 4. Mal zog es mich ins Café Hannah und somit in die wunderbare Welt von Besitzerin Hannah und ihren Freunden, Mitarbeitern und Nachbarn. Doch auch diesmal sollte es nicht nur Sonnenschein geben, denn das Leben samt all seinen Problemen und Freuden zeigte sich auch in diesem Band von seiner besten Seite.
Wer die Vorgänger noch nicht kennt, dem sei empfohlen diese zuerst zu lesen, da es sonst dazu kommen könnte, dass man ein paar Anspielungen nicht versteht.
Dieser Teil der Reihe stand diesmal fast komplett im Zeichen der Liebe. Egal ob Hannah, Edi, JJ oder Svenja alle hatten in diesem Band mit den Vorzügen und Nachteilen der Liebe zu kämpfen. Doch wer hier Einheitsbrei vermutet, den kann ich entwarnen, denn abwechslungsreicher als hier könnte die Liebe garnicht sein.
Dafür sorgte besonders die Charakter-Vielfalt der einzelnen Figuren, welche neben guten, eben auch schwierige Eigenschaften hatten, welche in einer Beziehung ganz schön hinderlich sind. Das beste Beispiel war hier wohl Café-Besitzerin Hannah, welche vor lauter widersprüchlicher Gefühle nicht nur sich selbst belastete, sondern auch ihre Beziehung mit Andy. Lobenswert hierbei möchte ich hervorheben, dass die Autorin uns und unsere undurchsichtige Gefühlswelt perfekt einfing. Denn Hannah will Freiheit, vermisst aber Andy und versucht dieses Zwischending dadurch auszugleichen, dass sie versucht anderen Personen helfen. Immerhin ist das meist leichter.
Doch neben der Liebe ging es in diesem Band auch wieder um andere wichtige Themen. Neben der Migration und Emanzipation, gab es auch noch einmal das Thema Stalking. Allerdings hätte ich mir bei Ersten und Letzteren ein wenig mehr Tiefe gewünscht. Hier fehlte mir einfach etwas um die Geschichten dahinter vollkommen durch nicken zu können. Dafür war das Thema Emanzipation wirklich sehr eindrucksvoll in die Geschichte eingebaut worden.
Ansonsten fühlte es sich wieder so an, als würde man nach Hause kommen. Ich genieße den Schreibstil der Autorin einfach sehr, da sie Momente und Gefühle einfach sehr eindrucksvoll einfängt und wiedergibt. Zudem finde ich es schön, dass man die Handlungen oftmals aus verschiedenen Perspektiven erleben kann. Man freut sich oder ärgert sich hierbei mit den Charakteren mit, was das Lesen gleich nochmal so spannend macht.
Fazit:
Mein erneuter Ausflug in die Bewohner und Besucher der Blumengasse war wieder ein absolutes Leseerlebnis. Zwar hätte ich mir bei 2 Themen ein wenig mehr Tiefe gewünscht, aber ansonsten überzeugte mich dieser Band mit tollen Geschichten, wie sie es nur das Leben selbst erzählen kann. Auf meinen nächsten Besuch im Café Hannah freue ich mich jetzt schon.
- Kim Leopold
Black Heart 03: Ein Traum aus Sternenstaub
(44)Aktuelle Rezension von: TanteGhostDie Handlung ist faszinierend und unterhält gut. Aber es geht nur quälend langsam voran.
Inhalt: Louisa zieht mit Alex und zwei weiteren Wächtern in eine kleine Wohnung und beginnt langsam mit ihrer Ausbildung. Dabei sucht sie sich auch Fächer für Wächter aus, was für Irritationen sorgt.
Azalea wird von Hayet nach den Ereignissen im verlassenen Gefängnis aufgesammelt und erfährt hier einiges über Hexen. Gemeinsam machen sich Hayet und Azalea auf den Weg zum Pallast der Träume.
Freya heiratet, nach der Order des Königs, ihren Wächter Mikael. Doch die Bedrohung lässt dem jungen Ehepaar keine Zeit zum Luftholen.
Fazit: Die Handlung geht ganz genau da weiter, wo sie im vorangegangenen Band aufgehört hat. Im gleichen Stil, wie bisher, wird die Story für jede einzelne Person weiter erzählt.
Für Freya ändert sich das Leben in der Vergangenheit schlagartig, als sie bei einer Blitzhochzeit Mikael heiratet. Hochdramatisch wird diese Szene dargestellt, da Freya gegen ihren Glauben handelt. Und was die Ehe und die Liebe angeht, steht sie sich selber im Weg. Das mag aber auch an ihrer Erziehung liegen.
Louisa ihr Leben geht nicht wirklich weiter. Bei ihr rückt eher der romantische Teil in den Vordergrund. Sowohl Alex, als auch sie, fühlen sich wohl irgendwie zueinander hingezogen. Jedoch darf doch diese Beziehung nicht sein. – Den Grund für dieses Gebot sehe ich so langsam in Freya. Sie hat ihren Wächter geheiratet. Und im Moment ist nicht klar, was da noch rauskommen wird.
Azalea ist also wirklich auch eine Hexe. Sie weiß allerdings nichts davon und irrt nach dem Tod von Melvin umher, wo sie von Hayet gefunden wird. – Mit Hayet tritt eine ganze Reihe neuer Personen in die Handlung ein und bereichert sie.
Mit Hayet bekommt der Serientitel seine Daseinsberechtigung. Die „Black Heart“ sind, in diesem Fall, Hexen ohne Magie. Wobei ich mir bei Hayet da nicht mehr so wirklich sicher bin. Ein Vorfall macht klar, dass wohl doch Magie in ihr steckt.
Der „Pallast der Träume“ kommt jetzt mehr und mehr ins Spiel. So langsam aber sicher werde ich mehr und mehr neugierig auf diese Einrichtung und was hinter ihren Mauern verborgen liegt.
In jedem Fall sollte man unbedingt die chorologische Reihenfolge der Bücher einhalten. Sie bauen alle aufeinander auf, sind in sich keine abgeschlossenen Geschichten und im Prinzip wird das große Ganze einfach nur Stück für Stück weiter gesponnen. Ohne das Vorwissen aus vorangegangenen Bänden, läuft man leicht Gefahr das ganze Geschehen nicht zu begreifen.
Der Schreibstil der Autorin ist eingängig und sehr bildhaft. Ich hatte beim Lesen die ganze Zeit das absolute Kopfkino und war von der Story sowieso mehr als begeistert.
Die Spannung ist unterschwellig die ganze Zeit vorhanden. Die Handlungsstränge laufen im Moment alle noch nebeneinander her, aber haben noch nichts miteinander zu tun. Ich bilde mir mal ein, dass die dann in der Schule für die Hexen alle zu einer großen Handlung zusammenkommen und auf ein großes Finale zusteuern.
Im Moment kommen mit jedem Band neue Charaktere hinzu und bereichern die Handlung. Noch komme ich bei den Namen ganz gut mit, weil sie eben nacheinander eingeführt werden. Aber ich merke eben auch, dass es langsam kritisch wird und so langsam aber sicher gern mal genug Leute im Spiel sein dürften. Die Handlung kann gern mal etwa schneller weiter gehen, damit der Leser endlich merkt, was das Ganze dann nun soll.
Wieder hatte das Buch nur 77 Seiten, von denen einige auch noch auf so Sachen entfielen, wie eine Vorschau zum nächsten Band, oder die Bitte doch auf eingängigen Plattformen mit einer Rezension zu beglücken. Was ich damit sagen will, als ich gerade mal wieder so richtig tief in Handlung und Örtlichkeiten versunken war, war das Buch auch schon wieder zu Ende.
Wenn ihr diese Bücher lesen wollt, rate ich dringend zur Einhaltung der chronologischen Reihenfolge. Ansonsten sind die Zusammenhänge nur schwer zu begreifen.
- Julia Phillips
Das Verschwinden der Erde
(130)Aktuelle Rezension von: MEvaWunderbares Debüt über menschliche Kälte und Wärme - vor allem aber über den unbedingt notwendigen Zusammenhalt.
Zwei Mädchen werden am Rande der Großstadt entführt. Was folgt sind die individuellen Schicksale aller - unwissend - Beteiligten, die aus verschiedenen Perspektiven das Große Ganze des Landes und des Verbrechens beleuchten.
- Jacqueline Montemurri
Sklavin und Königin
(11)Aktuelle Rezension von: Sindy_NachtweihSklavin und Königin ist der 5. Band einer Reihe, man sollte vorher die anderen Teile lesen, zwingend notwendig ist es aber nicht.
4 Autoren führen die Geschichte weiter, daher sind Versch. Schreibstile im Buch vorhanden, was das Lesen abwechslungsreich macht.
Man ist schnell in der Handlung drin und kann sich sehr gut in die Protagonisten hineinversetzen.Auch wenn man kein Karl May Fan ist, entführt das Buch einen schnell in seine Welt und man ist fasziniert.
Spannend, kurzweilig und nicht nur für Westernfans. .
Danke, dass ich das tolle Buch lesen durfte - Toni Jordan
Neun Tage
(21)Aktuelle Rezension von: not_your_candy"Erinnerungen verblassen", sagt sie. "Aber nicht die Bilder. Die sind wie das echte Leben, nur eben flach und frisch. Genau das mag ich an ihnen. Sie währen ewig."
9 Tage. 9 Sichtweisen. 4 Generationen. 1 Familie. 1 Geschichte.
Die Erzählung der Geschichte von Familie Westaway und Jack Husting beginnt kurz vor dem 2. Weltkrieg und dauert bis zur heutigen Zeit an. Dabei springt Toni Jorden zwischen den Zeiten hin und her, was etwas verwirrend ist, aber einen dazu bringt aufmerksamer zu lesen.
Der Schreibstil der Autorin verleitet einen dazu, sich voll und ganz dem Buch hinzugeben und gespannt der Story zu folgen. Jedem Charakter gehört ein Kapitel. Die langen Kapitel machten es mir daher nicht leicht dieses Buch in einem Zug durchzulesen, aber ich bin froh, dass ich es gelesen habe.
Neun Tage ist eine wundervolle Geschichte über Liebe und Entscheidungen, die dein ganzes Leben verändern. Zum Guten und zum Schlechten. Beides wurde miteinbezogen und machten das Buch lebendig.
Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen, auch für Leser, die nicht gerne Romane lesen. Absolutes Lesevergnügen. - Friedhelm Kändler
Die Abenteuer der Missis Jö
(7)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerGleich als ich das Buch in die Hnad nahm , wahr für mich klar warum ich Prints Liebe . Die Rote Farbe die auf dem Cover zu sehen ist zieht sich auf alle Seiten bis zum Schluss durch was ich wirklich gelungen finde ein Wahrer Eyechater .
Der klappentext versprich eine Tolle ,witzige und etwas andere Fantasie Story . Und ich muss sagen ich bin nicht enttäuscht worden auch wenn knapp 600 Seiten vielleicht abschreckend wirken , lest Dieses Buch! Warum ..? Mich konnte die Handlung um Misses Jö wirklich begeistern Den der Klappentext verspricht schon sehr viel Witz und Spannung aber Die Geschichte da hinter ist wirklich wundervoll und ich würde am Liebsten Selbst gern bei Missis Jö Kaffee trinken kommen . Die Wort Gewandtheit des Autoren spürt man förmlich dadurch macht es Spaß die Geschichte um missis Jö zu lesen .
Wenn man bis zum Ende Durchhält wird man mit einem Ganz Tollen und durchdachten Cliffhanger belohnt :)
Ich konnte das Buch wirklich überzeugen daher eine ganz klare Lese Empfehlung
- Florian Lafani
Countdown - Spiel um dein Leben 1
(7)Aktuelle Rezension von: Nicole_ThoeneCountdown - Spiel um dein Leben 1: Thriller
Ein Spiel auf Leben und Tod – und du entscheidest, wer stirbt …
Ein Psychopath entführt in London fünf Menschen. Bald darauf tauchen Videos der Geiseln im Netz auf. Sie sind Teil eines grausamen Spiels: Jeder von ihnen wird live im Internet gezeigt, und die Internetuser entscheiden per Mausklick, wer getötet wird. Um zu beweisen, dass er es ernst meint, bringt der Psychopath den ersten Gefangenen vor laufender Kamera um. Als Tom via Facebook einen Hilferuf seines Freundes Erasmus erhält, denkt er zunächst an einen schlechten Scherz. Doch bald wird ihm klar: Wenn er seinen Freund jemals lebend wiedersehen will, muss er sich auf die Jagd nach dem Killer machen …
Insgesamt gibt es 4 Teile dieser Reihe. 2 davon habe ich gelesen.
Das ganze ist ja so ne Minireihe und es wird das erste Mal sein, dass ich eine Reihe nicht beenden werde. Sie hat mich einfach nicht überzeugt.
Ich habe irgendwie keinrn Zusammenhang zum Klappentext gefunden mehrgleisige Geschichte ergeben sonst immet einen Sinn, da es ja eigentlich eine Episodenerzählung ist. Das erste Buch hat nur 42 Seiten. Es liest sich wie etwas, was man einfach irgendwo geteilt hat.
Der Schreibstil ist zwar flüssig, aber er weckt keine Emotionen in mir. Die Charaktere sind blass. Irgendwie nix für mich. - Axel Milberg
Düsternbrook
(51)Aktuelle Rezension von: uli123Der als Schauspieler bekannte Autor erzählt in diesem Roman aus seiner behüteten Kindheit in den 1960er und 1970er Jahren im Kieler Stadtteil Düsternbrook. Da meine Kindheit in die gleiche Zeit fällt, wurde die eine oder andere Erinnerung wachgerufen. Richtig ansprechen aber konnte mich das Buch nicht. Es reihen sich zusammenhanglos und ohne Chronologie eine Reihe von Erlebnissen und Momentaufnahmen aneinander, so dass mir der rote Faden fehlt. Viele Erzählungen bleiben vage und wirr, werden recht teilnahmslos dargestellt. Oft bleibt unklar, ob es sich um Fiktion oder wahre Geschichten handelt.
Unterhaltsam ist das Buch dennoch und es vermittelt eine schöne Sicht auf die damaligen Lebensverhältnisse.
- Günter Grass
Ein weites Feld
(32)Aktuelle Rezension von: rkuehneLang hats gedauert, weit über zehn Jahre steht es in meinen Regalen, immer mal wieder kritisch beäugt, doch nie hatte ich den Mut, es tatsächlich mal in die Hand zu nehmen, zu groß, zu gewaltig, zu furchteinflößend starrte mich dieser Grass an, ich würde ja doch nichts verstehen. Nun also, hab ich mich getraut, hab vorher zur Einstimmung „Effi Briest“ nochmal gelesen und mich dann an das weite Feld und die Spaziergänge mit Fonty und Hoftaller herangemacht. Und ich muss sagen, es war gar nicht schlimm, es war sogar richtig gut. Zwar hab ich auch 100 bis 200 Seiten gebraucht, um so richtig reinzukommen, um mich dem geradezu schleichendem Tempo dieses Romans, der in einer so hektischen Zeit spielt, anzupassen, aber dann, hat es richtig Spaß gemacht. Fonty, die Hauptfigur, wächst einem Seite für Seite mehr ans Herz, und die Wendezeit, in der ich gerade mal 9 war, wird wieder lebendig. Ein beeindruckender umfassender Wenderoman, der alles miteinander verwebt, weit vorn im 19. Jahrhundert begonnen, Bis 1991, der die Gefühle der Menschen aber dennoch in den Vordergrund stellt und sie genauso ernst nimmt, wie die gewaltigen Umbrüche zwischen 1989 und 1991. Auch sprachlich merkt man hier, dass ein Nobelpreisträger am Werk ist, man ist fast geneigt, jeden zweiten Satz sich rauszuschreiben, so geschliffen ist vieles formuliert. Ich bin froh es gelesen zu haben, ein Stück deutsche Zeitgeschichte steckt hier drin, und empfehle es gern weiter, allerdings wäre ein bisschen Fontanelektüre im Vorfeld wirklich hilfreich. - Ann E. Hacker
Café Hannah - Teil 6
(9)Aktuelle Rezension von: AnnejaEndlich ging es wieder in die Blumengasse und somit auch in die Welt von Cafe-Besitzerin Hannah. Mit ihr und ihrem Umfeld erlebte ich nun schon einiges, weswegen ich auch gespannt war, was diesmal alles passieren würde. Wobei ganz so rätselhaft war das Ganze jedoch auch nicht, da schon das Cover und der Titel so einiges verrieten.
Wer die Reihe kennt, der weiß, dass jedes Kapitel von einem anderen Charakter handelt. Das war auch diesmal so, aber mit dem Unterschied, dass diesmal eben nur die Frauen waren, die von ihren Erlebnissen berichteten. Ich persönlich fand das wirklich interessant, zumal die Autorin schon ankündigte, dass der nächste Band eben nur aus der Sicht der Männer wäre.
Wer die Reihe bis jetzt verfolgte, dem dürften sofort einige weibliche Charaktere einfallen, von denen man mal mehr oder auch mal weniger erfuhr. Um so schöner war es daher diesmal, dass man eben auch weiblichen Nebenfiguren die Möglichkeit gab, diese besser kennenzulernen. Anfangs dürfte dies zwar noch irritieren, da man anhand der Namen manchmal nicht sofort wusste, wer dies eigentlich war, aber schon nach ein paar Zeilen gab es meist einen AHA-Effekt.
Durch den leicht anderen Aufbau des Buches gab es jedoch auch mehr Abwechslung. Mir fiel besonders auf, dass es diesmal kein wirkliches Hauptthema gab, sondern es, wie in der Buchbeschreibung auch beschrieben wird, um einen Sammelband an verschiedensten Schicksalen handelte. Den Titel des Buches fand ich daher noch gut gewählt, denn oftmals ging es um Familie, aber das Cover hätte ich anders gestaltet.
Was ich ebenfalls schöner gefunden hätte, wären Hindernisse. Auch wenn ich die Reihe für ihre Wohlfühlmomente sehr schätze, gab es stets Probleme, die man angehen musste und die nicht sofort gelöst wurden. Danach flossen zwar meist Tränen, aber man fühlte mit den Charakteren. Dieser Aspekt fehlte mir hier in vielen Abschnitten. Der Band war mir daher einfach zu glatt, was bei einem Buch über Schicksale schon echt schade ist.
Fazit:
Mein diesmaliger Ausflug in die Blumengasse war anders. Den Aspekt, dass man diesmal alles nur aus der Sicht der weiblichen Charaktere sah, gefiel mir sehr, zumal auch weniger bekannte Figuren eine Bühne geboten wurde. Jedoch fehlten mir in einigen Abschnitten einfach die Momente, wo es ein Hindernis oder Problem wirklich zu lösen gab. Die Handlungen fühlten sich dadurch nicht natürlich an und verloren dadurch ein wenig ihren Reiz. Was ich aber auch diesmal wieder aus der Reihe mitnehme war die Tatsache, dass miteinander reden, manchmal wirklich hilft.
- Favel Parrett
Der Himmel über uns
(24)Aktuelle Rezension von: schokoloko29Isla, ihr Bruder und ihre Mutter leben auf Hobart, Tasmanien. Ihre Mutter hat sich von ihrem Vater getrennt und fangen ihr Leben wieder neu an. Ihre Mutter studiert und scheint wenig Zeit oder Kraft für ihre Kinder zu haben. Sie ist mehr mit sich beschäftigt und raucht in einer dunklen Ecke und hat Schwierigkeiten Kontakt zu ihren Kindern aufzubauen.
Dies ändert sich als Bo in ihr Leben kommt. Er ist Koch auf einer Versorgungsschiff. Er kommt für mehrere Monate nach Hobart und fährt dann weiter in die Antarktis und Dänemark.
Zwischen Bo und Isla entsteht eine tiefe Verbindung. Er zeigt ihr, dass es eine andere Welt da draußen gibt. Jenseits der Enge von Hobart. Und natürlich bringt er ihr die Liebe zum Meer näher. Durch ihn eröffnet sich ihr neue Horizonte und sie sieht die Dinge aus einem anderen Blickwinkel. Diese besondere Freundschaft hat sie sehr geprägt.
Diese Geschichte zeigt noch ganz andere Aspekte, die hier die Rezension sprengen würde. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Die Sprache ist sehr reduziert und prägnant. Es besteht aus kurzen Kapiteln, die mal aus der Sichtweise von Isla, mal von Bo beschrieben werden.
Fazit:
Ein tolles Buch, welches mich noch sehr beschäftigt hat!
- Judith Kuckart
Dass man durch Belgien muss auf dem Weg zum Glück
(11)Aktuelle Rezension von: xotilEin tolles Literarisches Werk , das sich durch die kleinen Kapitel bzw Episoden wunderbar in Etappen lesen lässt .
Diese Story beinhaltet viele wahre Worte und regt auch zum nachdenken an .
Man erlebt die Hoffnungen , Sehnsüchte der Charaktere mit was bewegt sie was sind Ihre Gedanken.
Man muss sich auf den Schreibstil einlassen und im auch sich bewusst sein das es sich hier nicht einfach nur um einen Roman handelt sondern auch um ein tolles literarisches Werk , was man schon am Schreibstil merkt.
Danke Randomhouse für das Leseexemplar - Feridun Zaimoglu
Hinterland
(4)Aktuelle Rezension von: DupsiVon diesem Buch hatte ich mir mehr versprochen. Der Klappentext klang so vielversprechend, aber dann war es doch nicht so sehr mein Fall. Der Roman setzt sich aus verschiedenen Episoden zusammen, die alle irgendwie zusammenängen, miteiander zu tun haben. Eine ältere Frau, die nach der Trennung von ihrem Mann in einem Waldhäuschen lebt und Besuch von den Waldgeistern bekommt. Ein Deutscher und eine Pragierin, die sich ineinander verlieben, wieder entlieben und sich irgendwie wieder verlieben. Ein Einbrecher, der auf frischer Tat ertappt wird und sein Opfer auf die Insel Föhr einlädt. Ein ehemaliger Häftling der von einer hübschen Frau durch Berlin begleitet wird. Eine Schauspierin, die kurzzeitig verschindet und wieder auftaucht. Diese und noch eitere Episoden finden Platz in dem Roman. Obwohl die Sprache teilweise sehr poetisch und eigentlich total schön war, ist der Funke bei mir nicht übergesprungen. die Sprünge von einer Episode zur anderen waren oft verwirrend, ich habe oft eine Weile gebraucht, mich in die jeweilige Situation einzufinden. Ich hatte mich auf das Buch gefreut. Doch manchmal erlebt man auch Enttäuschungen. Schade. - Nina Hirschlehner
Dark Spells: Die Königin der Stadt
(70)Aktuelle Rezension von: truewordsandpagesEine wirklich spannende (wenn auch etwas kurze) Einführung in die Fantasy Reihe. Mir haben die Charaktere sehr gut gefallen, die bisher vorgestellt wurden und man merkt direkt, dass diese noch einiges erleben werden. Der gesamte erste Band kam mir allerdings ein bisschen vor wie eine Einleitung zur Reihe, gerade auch wegen seiner Kürze. Man hat noch nicht viel über die Charaktere erfahren, dafür wird klar, dass gerade Savannah eine dunkle Vergangenheit hat.
An der Reihe bleibe ich auf jeden Fall dran!
- J. Ryan Stradal
Die Geheimnisse der Küche des Mittleren Westens
(94)Aktuelle Rezension von: Michelles_NotebookEva Thorvald ist ein besonderes Kind. Nicht nur, dass ihre Familie ein Geheimnis hat - nein, Eva ist ausserdem mit einem aussergewöhnlichen Geschmackssinn ausgestattet, der ihr Türen öffnet, die anderen verschlossen bleiben. Irgendwie beeinflusst sie alle Menschen und deren Leben um sich herum, mal im Großen, mal im Kleinen. Und viele Schicksale später trifft sie jemanden, der Eva beeinflusst hat, ohne, dass sie es weiß…
Wie hier die Geschichten unterschiedlichster Menschen miteinander verwoben werden ist wunderschön zu lesen - auch wenn der Klappentext im ersten Moment eine ganz andere Storyline hat vermuten lassen. Nicht alle Charaktere, die man hier über eines oder mehrere Kapitel begleitet, sind sympathisch, auch Eva selbst ist mir in Teilen ein wenig fremd geblieben, aber das schmälert den Lesegenuss (ein Wort, dass aufgrund der Kochthematik hier wirklich passend ist) kein bisschen. Auch das Ende hat mich abgeholt und war genau richtig für diese besondere Frau und ihr Talent.
Eine klare Leseempfehlung!























