Bücher mit dem Tag "epubli"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "epubli" gekennzeichnet haben.

15 Bücher

  1. Cover des Buches Stille Schwester (ISBN: 9783746743653)
    Martin Krist

    Stille Schwester

     (42)
    Aktuelle Rezension von: momos_bookplanet

    Kennt ihr "Stille Schwester" von @martin.krist
    ? 😱
    Der zweite Band der Henry Frei Thriller Reihe hat mir definitiv besser gefallen als der erste. 😚
    Während mich im ersten Band die Songtexte und die ständige Uhrenansage genervt hat, habe ich mich im zweiten entweder daran gewöhnt oder aber auch sie sind weniger geworden. 🤣
    Der Spannungsbogen war wieder von Anfang bis zum Ende da und auch hier konnte ich nicht erraten wer der Mörder ist. 🙈 Ich hatte einige Spekulationen aber sie wurden alle in die Tonne geworfen. Allerdings habe ich immer noch Fragen im Kopf die mir dann hoffentlich im Band drei beantwortet werden. 🤣 Ich hoffe der dritte Band lässt nicht allzu lange auf sich warten. 😜 5/5 🌟 Sterne!

  2. Cover des Buches Noras Welten - Durch den Nimbus (ISBN: 9783492260367)
    Madeleine Puljic

    Noras Welten - Durch den Nimbus

     (95)
    Aktuelle Rezension von: Fukurou

    Wir Reisen mit Nora in diesem Buch in ein Buch.

    Gemeinsam mit dem Psychologen Ben wollte sie eigentlich ihre Fähigkeit oder Fluch, wie man es nimmt in den Griff bekommen. Denn durch das Lesen kann sie unbeabsichtigt in deren Geschichten Fallen.

    Doch durch ein Missgeschick landen nun beide in der Welt von Eldinor und müssen einen Weg hinaus finden..

  3. Cover des Buches Das Haus (ISBN: 9783752992243)
    Olivia Monti

    Das Haus

     (61)
    Aktuelle Rezension von: Lo_Roja

    In Olivia Montis Kriminalroman "Das Haus" geht es um eine Mordserie, die innerhalb eines Mehrfamilienhauses stattfindet. Das Setting wird von der Autorin nicht näher beschrieben, es ist nur klar, dass es sich um mehrere Parteien handelt, die durch das Zusammenleben in einem Haus verbunden sind. Sonst hält die Mitbewohner jedoch kein besonders enges Band der Freundschaft zusammen. 

    Die Erzählerin beschreibt das zum Teil gruselige Vorgehen im Haus aus ihrer Perspektive. Dadurch ist dem Leser nicht klar, ob man ihrer Version der Geschichte trauen kann, oder ob sie vielleicht selbst etwas verschweigt. Diese diskrepante Informiertheit erzeugt Spannung und gleichzeitig Skepsis bei der Ermittlung nach dem Mörder. Die Erzählerin ist in eine Gruppe von Frauen verstrickt, die alle zusammen die verschiedenen Hausbewohner als Mörder in Betracht ziehen und das jeweilige Für und Wider diskutieren und abwägen. Durch diese dialogischen Situationen kommt Witz und Humor. Gleichzeitig stellt man sich die Frage, ob nicht eine der Damen ihre eigenen Taten eventuell vertuschen möchte. Der Leser wird dadurch von einer Spur auf die nächste gejagt. Das macht den Kriminalroman besonders ansprechend. 

    Dadurch, dass die unterschiedlichen Bewohner des Hauses aus Sicht der Erzählerin vorgestellt und deren Hintergrund erläutert wird, erhält der Leser ausschließlich deren Innensicht auf die anderen Charaktere. Diese Präsentation ist sehr subjektiv geprägt und macht Spaß zu lesen. Jeder, der in einem Mehrparteienhaus lebt, kann sich hier mit einem der Bewohner identifizieren oder kennt diese protatischen Figuren aus dem eigenen Leben. Durch diesen starken Realitätsbezug wird die Handlung noch greifbarer. 

    Schade ist jedoch, dass am Ende das Spannungspotenzial nicht ausgeschöpft wurde. Der Mörder war doch sehr vorhersehbar und so wurde kein besonders gewiefter Plot-Twist eingebaut, der den Leser am Schluss nochmal umhaut. Hier wäre mehr Raum für Wirrungen und Unvorhersehbarkeiten gewesen. 

    Alles in allem ist "Das Haus" ein sehr aufregender und kurzer Kriminalroman, der mit Humor gelesen werden kann! Sehr gelungen!

  4. Cover des Buches Bullshit Bingo (ISBN: 9783746705217)
    Catharina Graf

    Bullshit Bingo

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Leseratte61
    Marie täuscht eine Schwangerschaft vor, um ihren Job zu behalten.

    Elisa tauscht ihr Baby und ihren Mann gegen ein Leben im Strandstuhl.

    Moritz verliert seinen Job und wird Nanny wider Willen.

    Der Göttergatte Johannes muss im Laufe der Handlung sein Weltbild geraderücken.

    Die Geschichte erzählt von den Schwierigkeiten und Irrungen des täglichen Lebens, wie wir sie selbst in ähnlicher Form kennen oder gehört haben.

    Fazit:

    Mir gefiel der angenehme leicht zu lesende Schreibstil, der dafür sorgte, dass ich das Buch sehr schnell gelesen habe.

    Die Protagonisten handelten in manchen Momenten nicht so, wie ich es dachte, ihre Handlungsweise erschloss sich mir jedoch beim weiteren Lesen. Die Autorin hat alle Protagonisten genau genug beschrieben, um sich in ihre Handlungen und Gefühle hineindenken und hineinversetzen zu können.

    Die Geschichte hat mich sehr gut unterhalten und viele Emotionen von Traurigkeit über Wut, hin zu Liebe und Fröhlichkeit vermittelt. Für mich war sie sehr kurzweilig.

    Der Kurzroman eignet sich als schöne Lektüre für nebenbei, um abzuschalten und herunterzukommen.
  5. Cover des Buches Niemand wird vergeben (ISBN: 9783753105888)
    Martin Krist

    Niemand wird vergeben

     (10)
    Aktuelle Rezension von: abuelita

    Nach einem Viertel des Buches dachte ich – hmm, und wo bleibt nun das verstörende, das harte und spannende? Nicht falsch verstehen: auch bis dahin habe ich gerne gelesen; es gefiel mir ausnehmend gut, in das Leben von Anna einzutauchen. Sie hat alles, sie liebt was sie tut, sie geht ganz in ihrem Leben als Ehefrau und Mutter und vor allem ihrem Insta-Kanal auf. Also doch eher ein Roman?

    Nein, unterschwellig braut sich hier etwas zusammen, das merkt man. Es beginnt mit einer seltsamen Nachricht, die man – genau wie Anna – zuerst mal als schlechten Scherz abtut. Aber dann schwindet die Hoffnung, muss Anna erleben, dass vieles anders ist als sie denkt und bald weiß sie nicht mehr, wem sie noch glauben und vertrauen kann.

    Schon sehr früh allerdings dachte ich zu wissen, wer dahintersteckt (Randnotiz: ich behielt recht) – aber das warum und wieso war mir total unklar.

    Es ist ein ruhiger, aber auch unter die Haut gehender Psychothriller, der ohne Gewalt und Brutalität auskommt, aber auch verstörend ist. So schnell kann alles anders sein…..

     

  6. Cover des Buches Das Leuchten am Rande des Abgrunds (ISBN: 9783746775890)
    Stella Delaney

    Das Leuchten am Rande des Abgrunds

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Tini_S
    Meine Meinung: Dass Stella Delaney schreiben kann, weiß ich nicht erst seit sie für ihr Debüt „Staub und Regenbogensplitter“ den Skoutz-Award gewonnen hat. Zurecht, kann ich nur sagen, denn auch mich (und Sandy) begeisterte diese Kurzgeschichtensammlung vor allem mit dem stimmungsvollen und treffgenauen Schreibstil. So no Doubt about that. :D Aber konnte mich „Das Leuchten am Rande des Abgrunds“ ebenso überzeugen? Schauen wir doch mal …

    Was mir natürlich als Erstes auffiel, war der wundervolle Schreibstil. In der ganzen Geschichte ist kein einziger überflüssiger Satz enthalten, mit jedem Wort vermittelt Stella Delaney Emotionen oder Informationen, was sehr ausgereift und durchdacht rüber kommt. Doch ist er deshalb keineswegs zu trocken, falls ihr das befürchtet, denn auch die Poesie kommt nicht zu kurz! Hach, ich konnte einfach total darin aufgehen und mich von den schönen Worten tragen lassen …

    Ein weiteres Highlight ist der Tagescountdown, der gleich zu Beginn eingeführt wird. Er erhöht die Spannung und so war ich sofort gefangen im mysteriösen Storygeflecht. Es geht auch gleich spannend los und aufgrund des Zeitfaktors hatte ich wirklich Herzrasen! Die Hintergrundinfos wurden geschickt in die Handlung eingewoben, es gab keine großen Erklärungen, aber dadurch auch keinen Infodump. Weniger ist hier mehr und ich mochte gerade das sehr gern.

    Die Story ist dystopisch vor realistischen Hintergründen und damit unübersehbaren Parallelen zu unserer jetzigen Welt. Well done! Ein bisschen hatte ich leider das Gefühl, dass ein wichtiger Teil der Story fehlt. Ich hätte gern noch ein „davor“ von Sams Zeit bei den Rebellen erlebt und auch die Anfänge mit Alexis wurden nur immer kurz eingestreut. Durch die „Verknappung“ legte die Story ein hohes Tempo vor und ich musste wirklich dran bleiben – keine Lektüre für zwischendurch (und das ist auch gut so).

    Besonders gut gefielen mir die Andeutungen zu Kunst und Kultur. Das war interessant und ich konnte noch etwas dazu lernen, interpretieren und rätseln. Man kann sicher nicht alle Hinweise entdecken, da lohnt sich sogar ein nochmaliges Lesen (oder Vorbeischauen auf der Homepage der Autorin). Man merkt einfach, dass Stella Delaney sich sehr viele Gedanken gemacht hat.

    Ein wenig Luft nach oben gab es allerdings bei den Charakteren. Vor allem Alexis blieb mir zu oberflächlich und blass. Sie hätte noch mehr ausgearbeitet und gerne noch etwas „taffer“ sein können (Frauenpower und so! ^^).

    Zum Ende hin gibt es einige Enthüllungen und überraschende Wendungen und alles fügt sich zu einem sinnvollen Ganzen zusammen. Hut ab dafür, das schafft nicht jeder Autor und ich weiß das sehr zu schätzen! Dementsprechend klappte ich das Buch zufrieden zu und hätte gerne noch mehr gelesen, weil mir die geschaffene Welt und ihre Hintergründe so gut gefallen hat!

    Fazit: Also wenn ich eins beklagen kann, dann das: Es war zu kurz und ich hätte gern noch viel länger in der Geschichte verweilt, an der Seite der Protagonisten gelebt und überhaupt! Der Schreibstil ist so treffgenau, melancholisch, dramatisch und düster, dass er mich vollkommen gefesselt hat, ein großes Kompliment dafür!

    Auch könnte ich mir „Das Leuchten am Rande des Abgrunds“ sehr gut als Kinofilm vorstellen oder auch als Anime, denn es lief ein richtiger Film in meinem Kopf ab. Von Stella Delaney darf es gerne mehr sein und länger und umfangreicher. Ich freue mich darauf und behalte die Autorin definitiv im Auge!
  7. Cover des Buches Böses Kind (ISBN: 9783746766447)
    Martin Krist

    Böses Kind

     (177)
    Aktuelle Rezension von: BuecherboteRB

    Klappentext:
    Ein Mord mitten in der Hauptstadt. Das Opfer wurde erschlagen und gekreuzigt. Kriminalkommissar Henry Frei und sein Team ermitteln.
    Suse, heillos mit ihren Kindern überfordert, seit ihr Mann sie verlassen hat, ist in Panik: Ihre Tochter Jacqueline ist verschwunden. Die alarmierte Polizei glaubt der Mutter kein Wort.
    Wo ist Jacqueline? Wer zieht seine blutige Spur durch Berlin? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt!

    Über den Autor (Quellen: Wikipedia und martin-krist.de):
    Martin Krist (eigentlich: Marcel Feige) wurde 1971 geboren und machte seine ersten Schritte als Autor als Fünfzehnjähriger bei einem Schreibwettbewerb der Lokalzeitung, den er gewann. Nach dem Abitur war er zunächst bei Zeitungen und Magazinen tätig, 1997 verlegte er sich - zunächst mit Szene- und Lifestyle-Themen - auf die Schriftstellerei. Er schreibt - oft zusammen mit anderen Autoren - Sachbücher, Belletristik und - unter seine zweiten Pseudonym Christoph Brandhurst - Erotik.

    Persönlicher Eindruck:
    Die kurzen Kapitel werden immer im Wechsel aus zwei verschiedenen Perspektiven erzählt, der des Kommissars und der Suses, bei der lange unklar bleibt, ob sie Opfer, Täterin oder womöglich beides ist. Ab und an wird ein kurzes Zwischenkapitel eingestreut, das aus einer dritten Perspektive erzählt wird, wobei bewusst kein Name genannt, aber gewollt eine gedankliche Verknüpfung herbeigeführt wird.
    Die Geschichte liest sich flüssig, der Autor lässt dabei die bedrückende Stimmung spürbar werden, in der die Figuren sich bewegen. Dabei bewegt er sich ständig an der Grenze dazu, zu dick aufzutragen, schafft es aber, diese Grenze nicht zu überschreiten.
    Was mir nicht so gut gefallen hat, war das Ende. Einige Fragen lösen sich dort zu abrupt, andere bleiben unbeantwortet, und es passt auch nicht ganz zu den handelnden Figuren. Da hätte ich mir einen etwas ausführlicheren Abspann gewünscht, der das ordnet und einordnet.

  8. Cover des Buches Blutpsalm (ISBN: 9783981872217)
    Meredith Winter

    Blutpsalm

     (68)
    Aktuelle Rezension von: EmiliAna

    Eigentlich wollte der geachtete Dorfpfarrer Jonathan nur einen Computerservice kontaktieren, - wer aber an Stelle des erwarteten Technikers erscheint, ist Marlene, eine verführerische junge Frau, die allerdings Dienste ganz anderer Art anbietet! Die der züchtige Pastor aber nicht annehmen kann. Dennoch ist er fasziniert von der schönen Marlene, die ihm nicht mehr aus dem Kopf geht. Weitere Begegnungen zwischen den beiden sind vorprogrammiert und bald ist Jonathan rettungslos verliebt in die Prostituierte, die diese Gefühle erwidert. Doch geht ein brutaler Mörder um, der es offensichtlich auf die Freier der jungen Frau abgesehen hat und in dessen Visier nun auch Jonathan gerät....

    Als "Liebeskrimi" ist der vorliegende Roman ausgewiesen - und was darunter zu verstehen ist, hat sich mir sehr bald erschlossen! Der durchaus spannende Krimi, in dem die Identität des Mörders nach etwa der Hälfte der Handlung zu meiner anfänglichen Überraschung bereits aufgedeckt wird, ist in der Tat gleichzeitig eine Liebesgeschichte, die sich mit Wucht zwischen Jonathan und Marlene, den beiden Protagonisten, entfaltet. Diese präsentiert sich nicht nur mit völlig banalen Dialogen, sondern nach meinem Empfinden auch noch mit einem Übermaß an detaillierten Sexszenen.

    Weniger wäre hier mehr gewesen und hätte dem Krimi, dessen Grundidee originell ist, gewiss nicht geschadet. Im Gegenteil, möchte ich meinen, denn besagte Szenen sind so raumgreifend, dass sie auf Kosten der eigentlichen Handlung, der Morde und deren nicht vorhandenen, jedenfalls nicht erwähnten Ermittlungen, des Blickes hinter die Fassaden des Dorfes, das der Hauptschauplatz des Geschehens ist, und in dem der Mörder zu Hause ist, gehen.

    Die Detailtreue, die die Autorin ihren Sexszenen widmete, hätte ich mir überdies für eine tiefer gehende Charakterisierung aller in dem Roman auftauchenden Personen, inklusive der Protagonisten gewünscht. Denn außer ihnen, die von ständigen Stimmungswechseln und zickigem Verhalten heimgesucht werden, das verwunderlich und nun wirklich nicht nachzuvollziehen ist, gibt es noch weitere ausbaufähige Akteure, von denen einige mir näher gekommen sind, als es Jonathan und Marlene gelang, und die für erfrischende Abwechslung und sogar Amüsement sorgten, wenn sie auch arg klischeebehaftet dahergekommen sind. Ihnen hätte man jedenfalls längere und häufigere Auftritte gewünscht, als die Autorin ihnen zubilligte.

    Tiefere Einblicke hingegen gewährt Meredith Winter in das kranke, besessene Hirn des Mörders. Dass seine Identität so schnell enthüllt wurde, empfand ich, wie bereits erwähnt, nach erstem Staunen beim Weiterlesen als gut durchdachte Dramaturgie, die ein wenig ablenkte von den immerwährenden erotischen Begegnungen der beiden Hauptpersonen, zumal die Spannung nicht nur erhalten blieb, sondern sich sogar noch steigern konnte, da man nie wusste, was der zu allem entschlossene, brandgefährliche Mörder wohl als nächstes vorhatte. Und in der Tat, bis zum Schluss hätte alles geschehen können, nichts war voraussehbar. Und so war das Ende der glaubwürdigste, befriedigendste Teil des mit zu viel Erotik gespickten "Liebeskrimis"!


  9. Cover des Buches Geschichten zum Vorlesen - Gutenachtgeschichten (ISBN: 9783844239072)
    epubli GmbH

    Geschichten zum Vorlesen - Gutenachtgeschichten

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Sanni
    Sehr schöne Geschichten zum vorlesen. Hat mir sehr gefallen! 
  10. Cover des Buches NOCH ZWEIFEL, HERR VERTEIDIGER? - EIN FALL FÜR ABEL (ISBN: 9783752935028)
    Fred Breinersdorfer

    NOCH ZWEIFEL, HERR VERTEIDIGER? - EIN FALL FÜR ABEL

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Wurm200

    Andreas Böhm arbeitet in einer Kfz-Werkstatt. Er steht vor Gericht, weil er vergessen haben soll, bei einer Reparatur die Bremsleitung wieder fachgerecht angeschlossen zu haben. Durch diesen Fehler hat Frau Weiß einen Unfall gebaut, da sie nicht in der Lage war zu bremsen. Allerdings soll sich die Situation noch weiter verschlechtern, denn Frau Weiß stirbt noch im Krankenhaus und kann sich deshalb nicht zu ihrem Unfall vor Gericht äußern. 

    Der Krimi “Noch Zweifel, Herr Verteidiger?” umfasst die Zeit von 27 Tagen, die in 17 Kapitel aufgeteilt sind. Als Überschrift des jeweiligen Kapitels, bekommt man die Information über Tag und Datum. Hier wird dann auch schnell klar, dass das Buch nicht jeden Tag abhandelt, sondern manchmal einige Tage überspringt, was jedoch nicht problematisch ist. Gleich zu Beginn des Buches bekommt der Leser allerhand an Informationen über die juristische Situation. Dabei greift der Autor nicht gerade zu positiven Worten (ob die Beschreibung der juristischen Situation auch so der Wahrheit entspricht, kann ich dabei nicht beurteilen). Dabei hebt sich der Protagonist besonders von allen anderen Charakteren ab, da er sein Beruf als Jurist sehr ernst nimmt und ihm das Wohl seines Mandanten am Herz liegt. Dabei verbeißt er sich richtig in den Fall und die Findung der Wahrheit. In diesem Punkt hat mich der Protagonist überzeugen können. Was mir dann allerdings nicht so gefallen hat, ist die Tatsache, dass alle Charaktere recht oberflächlich bleiben. Man bekommt leider kaum Informationen über die jeweiligen Charaktere, wodurch die Charaktere zumindest für mich recht dünn geblieben sind.  Dabei wird die Handlung zwar an manchen Punkten recht spannend, allerdings ist sie auch recht vorhersehbar und so überrascht einen das Ende kaum. Die Fakten werden dort zwar alle gut zusammengeführt, halten aber auch keinerlei Überraschungen bereit.

    Cover: Das Cover von “Noch Fragen, Herr Verteidiger?” wirkt auf den ersten Blick recht düster. Wir sehen einen kaum beleuchteten Gang, der allerdings am Ende recht beleuchtet ist. Hier könnte man annehmen, es soll uns sagen “es ist immer Licht am Ende des Tunnels”. Beim Lesen des Buches erkennt man das Muster auch in der Handlung des Buches wieder.  Über diesen Gang sehen wir schemenhaft einen Mann im schwarzen Anzug. Hier könnte man eventuell den Protagonisten des Buches sehen. Insgesamt gefällt mir das Cover recht gut. Es passt zum Buch und hat einige Bezüge zur Handlung.

    Fazit: Anfangs habe ich nicht viel von “Noch Fragen, Herr Verteidiger?” erwartet. Mit fortschreitender Seitenzahl allerdings habe ich immer besser ins Buch gefunden und es hat mir immer besser gefallen. Besonders der Protagonist gefällt mir dabei wirklich gut. Leider bleibt jeder Charakter recht dünn und wird wenig mit Informationen gefüllt. Ich kann das Buch von Autor Fred Breinersdorfer trotzdem empfehlen und komme am Ende auf 4/5 Sterne für “Noch Fragen, Herr Verteidiger?”.

  11. Cover des Buches Blutroter Frost: Ladythriller (ISBN: 9783981872224)
    Meredith Winter

    Blutroter Frost: Ladythriller

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Wurm200
    Meredith Winter
    Blutroter Frost
    epubli

    Autor: Wenn Meredith Winter (*1981 geb. in Lüneburg) nicht gerade Alleinunterhalter für Ihre drei Kinder spielt, schreibt sie keltische Songs, schaut nachts in die Sterne, frönt ihr Dasein als Cineast & Serienjunkie und liest selbst massenhaft Bücher. (Quelle: Amazon)

    Julie, die gerade aus ihrem zweiwöchigen Urlaub kommt, erwartet zu Hause ihr Alltag, allen voran ihr Exfreund Benjamin. Dieser war mit der Immobiliensuche für Julies neue Praxis beauftragt und wartet nun mit Angeboten auf sie. Außerdem erhofft sich Benjamin noch eine Fortsetzung ihrer Beziehung. Auf der Willkommensparty, welche für sie gegeben wird, lernt Julie jedoch Spencer kennen, der vor vielen Jahren bei einem Brand alles verloren hat.

    Das Buch besteht aus insgesamt 33 Kapiteln, welche lediglich mit der Kapitelziffer beginnen. Diese Kapitel bestehen dann immer aus mehreren Absätzen, die mit drei kleinen Sternchen voneinander getrennt werden (diese Absätze können den Lesefluss leicht stören). Sobald im Buch ein neuer Tag anbricht, gibt es noch die Angabe von Tag und Datum, dies ermöglicht das bessere Folgen der Geschichte, gerade weil es zu größeren Sprüngen in den Tagen kommen kann. Diese Angaben sind dick gedruckt und lassen sich deshalb auch kaum überlesen. Das Buch ist, wie es das Genre schon verrät, teils Liebesroman und teils Thriller, jedoch überwiegt der Teil des Liebesromans deutlich. Teilweise nervt der Thriller Teil sogar etwas, hier hätte man eventuell mehr herausarbeiten können oder aber sich für ein Genre entscheiden sollen. Kommen wir erst mal zum Teil mit dem Thriller. Spannung baut die Autorin anfangs auf, in dem es recht viele Geheimnisse um die Charaktere gibt, die auch alle im Laufe des Buches aufgeklärt werden. Außerdem gibt es in der Mitte des Buches auch einen Anflug von Action, dies ist jedoch recht schnell wieder abgehandelt. Die Szenen wirken leider etwas aufgesetzt und sind nicht recht gut in die Story integriert. Kommen wir nun zum Liebesroman in dem Buch. Dieser überwiegt deutlich und wurde auch sehr gut erzählt. Angefangen von der Wahl der Charaktere bis hin zur Entwicklung dieser im Laufe der Story passt dort einfach alles. Natürlich gibt es auch hier Passagen, an denen man sich am Kopf kratzt (z, B. beim schnellen verlieben der Charaktere ineinander, den Reaktionen von Spencer und Julie untereinander, …), jedoch hält sich das in Grenzen. Das, was dann auf Dauer jedoch etwas nervig wird, ist das ständige Auf und Ab in der Liebesgeschichte von Julie und Spencer. Hier hat man das Gefühl, dass selbst eine Kleinigkeit die beiden dazu bringt, ihre Liebe infrage zu stellen und das, obwohl beide sich beide ihre große Liebe eingestehen. Die Erotikszenen der beiden sind dann wieder etwas, das kann die Autorin. Gerade die Intimszenen der beiden sind sehr gut beschrieben, ohne dabei billig zu wirken. Am Ende des Buches bleibt also ein Buch, das weder Fisch noch Fleisch ist.


    Cover:
    Anmerkung: Da ich das eBook gelesen und rezensiert habe, bezieht sich meine Meinung zum Cover, allein auf die Covervorschau.

    Das Cover ist hauptsächlich in hellen Farben (rot, weiß) gehalten. Allein die Umrandung unten und links sind schwarz, sowie die Angabe der Autorin (diese Angabe kann wegen des Hintergrunds nicht direkt ins Auge fallen). Der Titel des Buches steht in der unteren Hälfte gedruckt. Jedes Wort ist dabei in einer neuen Zeile geschrieben und besteht aus einer anderen Farbe (rot, dunkelrot, weiß). Diese Farbgebung passt aber zum Titel des Buches und spiegelt diesen farblich wieder. Außerdem sehen wir in der oberen Hälfte des Covers Eisrosen, welche auch sehr gut den Titel wiedergeben.

    Fazit: Hier fällt man Urteil im Gegensatz zu “Blutpsalm” nicht so klar aus. Die Mischung aus Liebe und Thriller hat in diesem Buch leider nicht so gut geklappt. Die Liebesgeschichte allein ist jedoch sehr gut zu lesen. Am Ende komme ich hier dann auf solide 3/5 Sternen.

    Klappentext: Julie, 35, Anästhesistin, will sich mit einer eigenen Tageschirurgie selbstständig machen. Doch sie wird unwissend Mitglied einer Leichenteilmafia, welche beabsichtigt, ihren OP, als Sektionssaal zu nutzen. Zu verdanken hat sie dies ihrem Exfreund Benjamin, der sich als Makler ausgibt und durch sein erneutes Liebeswerben vorhat, sich Zugang zu ihrer Praxis zu verschaffen. In die Quere kommt ihm dabei Spencer, der neue Freund von Julie.
    Und er ist beizeiten nicht der Einzige, nach dessen Leben die Leichenteilmafia trachtet … (Quelle: Amazon)

    Autor: Meredith Winter
    Titel: Blutroter Frost
    Verlag: epubli
    Genre: Ladythriller
    Seiten: 366 (Print Ausgabe)
    Preis: 3,99 (eBook)
    ISBN: 978-3981872200
    ASIN: B0761JWNSF

    http://wurm200.blogspot.de
  12. Cover des Buches Tödliche Flügelschläge (ISBN: 9783746705712)
    Wine van Velzen

    Tödliche Flügelschläge

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  13. Cover des Buches Two Birds never sing the same Song (ISBN: 9783745085594)
    Amelie Lachmann

    Two Birds never sing the same Song

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Jazz1708
    Dies ist das erste Buch von Amelie Lachmann. Die Idee für die Geschichte ist eigentlich ganz gut , aber leider zu kurz gehalten. Es gibt wenig Erklärungen und zu schnelle Entwicklungen. Zeitliche Abläufe sind nicht genau erfasst worden und einige vorhaben der Charaktere werden in den nächsten Kapiteln schon wieder verändert. Die 72 Seiten hätte noch bis min. 200 Seiten erweitert werden können.  Trotzdem süße Geschichte und süßes Cover. 
  14. Cover des Buches Weihnachtsglanz - Ein Sack voll Geschichten (ISBN: B005PNOU0I)
    Andreas Eschbach

    Weihnachtsglanz - Ein Sack voll Geschichten

     (1)
    Aktuelle Rezension von: SinjeB
    Zum Buch: Weihnachtsglanz - Ein Sack voll Geschichten ist ein Anthologieprojekt, das von der Literaturagentur Thomas Schlück in Kooperation mit epubli als E-Book realisiert wurde. 21 Bestsellerautoren, die von der Agentur vertreten werden, haben für dieses karitative Projekt Beiträge (Kurzgeschichten und Gedichte) beigesteuert. Um ganz im Sinne von Weihnachten etwas Gutes zu tun, werden sämtliche Erlöse aus dem E-Book-Verkauf zu je 50 % an Writers in Prison und an den Trauer-Fuchsbau gespendet. Weitere Informationen zu Autoren und Beiträgen gibt es auf epubli.de. Meine Meinung: Obwohl wir alle mit kurzen Geschichten und Märchen groß geworden sind, sagen viele, sie mögen keine Kurzgeschichten, weil Kurzgeschichten a) zu kurz seien und man nicht richtig in die geschriebene Welt eintauchen könne und b) die hohe Schule der Erzählkunst seien, die eben nicht jeder beherrsche. Während Anthologien in Kleinverlagen häufig dem Hobbyautor ein gern gesehenes Werkszuhause (und dem Verlag eine Einnahmquelle) bieten, halten sich die großen Verlage mit gedruckten Kurzgeschichtensammlungen zurück, weil schließlich auch der Buchhandel behauptet, so etwas lese keiner. Deshalb scheint das E-Book ein echter Segen zu sein, denn hier lässt sich die Kurzgeschichte preisgünstig an den Leser bringen, ohne dass man auf ausufernden Auflagen sitzenbleibt. Ich lese schon immer gerne kurze Geschichten. Sie eignen sich einfach wunderbar für angenehme Lektüreminuten vor dem Einschlafen. Sie sind kurz, in sich geschlossen, und man ärgert sich nicht schwarz, weil man gerne wüsste, wie es weitergeht, aber nicht weiterlesen kann, weil man ja früh um 6 wieder am Schulbus stehen muss. Selbstverständlich sind Anthologien immer ein buntes Gemisch von Ideen und Stilen, und es ist vorprogrammiert, dass dem Leser nicht alle gleichgut gefallen. Das trifft auch auf die E-Book-Anthologie "Weihnachtsglanz" zu, die in der Tat ein bunter Sack voll Geschichten ist, der sich prima gleich mit dem E-Reader zu Weihnachten verschenken lässt. Wie erwähnt, finden hier 21 Autoren der Agentur Schlück zusammen und bieten ihre Interpretation von Weihnachten. Nicht alle Geschichten sind neu, manche bereits im Internet oder früheren Anthologien erschienen (zudem ist einer der Autoren leider bereits verstorben), aber dennoch bieten sie alle zusammen Lesevergnügen, das vielleicht etwas krimilastig ist, dem es aber keineswegs an schwarzem Humor, Kritik, Fantasie und guter Laune fehlt. Selbst wenn der Gedanke von Weihnachten - das Miteinander, die Hilfsbereitschaft - und auch der festliche Glanz nicht unter den Tisch gekehrt werden, ist "Weihnachtsglanz" erfreulicherweise eben eines nicht: kitschig verschmust. Zum Glück, denn der Gedanke an Friede, Freude, Eierkuchen, lalala, lässt mich nämlich oft von spezieller Weihnachtsliteratur Abstand nehmen. Während die Autoren eher knapp und mit viel Augenzwinkern erzählen, sind die Autorinnen weicher und weihnachtlicher, aber trotzdem nicht weniger mitreißend. Die Auswahl ist gut und bietet eine ordentliche Bandbreite weihnachtlicher Ideen. Insgesamt gibt es von mir zwei Daumen hoch für dieses E-Book, das nicht nur ein tolles Geschenk ist, sondern auch noch Gutes tut. Eine prima Gelegenheit, Autoren kennenzulernen, die man sonst nicht auf der Leseliste hat! Da ich jede Geschichte einzeln bewertet habe und mich nicht jede in gleichem Maße begeistern konnte, komme ich auf einen Gesamteindruck von 4 von 5 Punkten Definitiv eine Weihnachtsleseempfehlung! Näheres zu den einzelnen Geschichten folgt jetzt. Bei 21 Kurzgeschichten ist eine gewisse Länge nicht zu vermeiden, weshalb der geneigte Leser hiermit ausdrücklich gewarnt sei. Ich habe versucht, Spoiler zu vermeiden, sodass die Inhaltsangaben besonders knapp ausfallen. Trotzdem interessiert? Dann hier weiterlesen! Andreas Eschbach "Das schönste Fest" Die Geschichte eines einsamen Mannes mit drögem Job, der sich an Weihnachten selbst Geschenke macht und akribisch seine eingefahrenen Traditionen pflegt. Weihnachten in neuer, alltäglicher Dimension, die den Leser unterhaltsam an der Nase herumführt. 5 Punkte Carla Federico "Weihnachten auf Feuerland" Die Geschichte von Benedict und seiner Frau Rachel, die die Goldsuche von England nach Feuerland verschlägt und die an Weihnachten erkennen müssen, dass es eben nicht Gold ist, das im Leben zählt. Viel fernländisches Flair, in dem die verzweifelten Emotionen zu ertrinken drohen. Eigentlich schade, denn die Geschichte geht wirklich ans Herz. 3 Punkte Marcel Feige "Rettender Engel" Die Geschichte von Alex Brandner, der durch eine feuchtkalte Winternacht auf der Flucht ist und verletzt endlich eine Mitfahrgelegenheit findet. Friede, Freude, Eierkuchen an Weihnachten? Pustekuchen! 5 Punkte Katia Fox "Eine mondlose Weihnachtsnacht" England 1183: Die Geschichte der Schmiedin Ellen, die in der Nacht von Heiligabend lieber ein besonderes Schwert schmieden möchte, anstatt die allseitige Ruhezeit zu nutzen und mit Mann und Kindern zur Messe zu gehen. Aber dann kommt alles anders … Historisches Weihnachtsambiente, in dem der Geist der Weihnacht ganz groß geschrieben wird und der Frauencharakter mir aber einen Tacken zu modern wirkt. 4 Punkte Robert Gernhardt "Weihnachten" 9 Zeilen Gedicht. Unbeschreiblich, aber effektiv! Kurz, aber rund! LESEN! 5 Punkte Anke Greifeneder „O du Fröööhliche …!“ Die Geschichte eines Paares, das Weihnachten mal für sich sein will und keine Lust auf das große Familiendrama hat. Auf geht's also mit dem Flugzeug in die Sonne ... Das hat man nun davon, wenn man mit den Traditionen brechen will. Realistisches, Überspitztes, unweihnachtlich Weihnachtliches zum Mitleiden, Schmunzeln und Seufzen. 5 Punkte Thomas Gsella "Jesus kommt zu früh, macht alles nass und braucht keinHandtuch" oder: Duschen mit Jesus. Ohne Worte. Lesen! 5 Punkte Caroline Hartge "dieser stern lehrt beugen II" Gedicht. Fein kritisch. 5 Punkte Tanja Heitmann "Weihnachtsglanz" Eine weihnachtliche Geschichte um Morgenrot-Protagonist Adam, der zwischen dem Durst seines Dämons und der New Yorker friedlichen Weihnachtsstimmung hin- und hergerissen ist. Sprachlich schön, genretechnisch und thematisch zur Farbigkeit der Anthologie beitragend, aber konnte es nicht eine eigenständige Geschichte ohne Bezug auf ein anderes Werk der Autorin sein? Schade. 3 Punkte Dora Heldt "Weil Weihnachten ist …" Eine Geschichte über fünf Geschwister, die an Weihnachten pflichtbewusst zu den Eltern auf Sylt fahren. Alle Jahre wieder … Eine Geschichte voller Missverständnisse, in der man sich rasch wiedererkennt und die zum Schmunzeln bringt. Allerdings etwas länglich und mit ganz schön viel Personal. 4 Punkte Gunnar Homann "Blutgrauen in den Massakerbergen" Die Geschichte, vom ersten „Weihnachten, das der Marschall, der Bestattungsunternehmer und die Madame miteinander feierten“. In der einsamen Kälte, ohne wirklich was zum Schenken zu haben. Männlich-sarkastisch, augenzwinkernd-satirisch, trotzdem "nicht ganz so meins". 4 Punkte Vincent Kliesch "Der Fremde" Die Geschichte von Paul Krüger, der an Weihnachten von einem Fremden in seiner eigenen Wohnung gefangen gehalten wird. Nichts ist, wie es scheint. Köstlich kritisch. 5 Punkte Gisa Klönne "Frohe Botschaft" Eine Krimigeschichte um Arnd Ruprecht, dem vermeintlichen Aussteiger auf Karpathos, bis ein Schokoladenweihnachtsmann ihn mit einem tödlichen Auftrag aus der ägäischen Ruhe holt. Unerwartete Wendung ganz in weihnachtlichem Sinne, die aber einen bitteren Nachgeschmack hinterlässt. 5 Punkte Sarah Lark "Friede auf Erden" Wenn der Deutsche bei einer Deutschen auf Mallorca Urlaub und der mallorquinische Nachbar Ärger macht. Andere Länder, andere Sitten. Sehr amüsant, aber etwas lang. 4 Punkte Christoph Lode "Nach Jahr und Tag" Geschichte aus dem 12. Jh. um das Sehnen nach Freiheit. Geschenke müssen nicht immer materiell sein. Stimmt nachdenklich. 5 Punkte Laila El Omari "Schwefelhölzer" Eine weihnachtliche Interpretation des Märchens vom kleinen Mädchen mit den Schwefelhölzern im alten, starr-kalten London. Etwas süßliche Geschichte über das Gute im Menschen, das man manchmal gar nicht erst vermuten möchte. 4 Punkte Fran Ray "Copy Checker" Eine Geschichte, die die Psyche der Mörderin Lalita Sager auseinandernimmt. Mir zu undurchsichtig. 3 Punkte Michaela Schwarz "Slow Christmas oder ein Heiligabend mit Kerzenschein" Vierzig, betrogen, verlassen - da will man Weihnachten und seine Neuigkeiten doch mal ganz ruhig angehen. Aber dann steht nicht nur Mutter, sondern auch der Ex vor der Tür ... Brenzlig, amüsant, weihnachtlich großmütig. 5 Punkte Jana Seidel "Zimtsternschnuppen" Die Geschichte von Tanja und dem alten Turban, der im Altersheim partout nichts zu sich nehmen will. Einfühlsam, ohne rührselig zu werden. 5 Punkte Ines Thorn "Der Weihnachtshasser" Die Geschichte von Statistiker Arthur, der Weihnachten ganz und gar mathematisch zu betrachten pflegt, bis der Statistik ein Schnippchen geschlagen wird. Flott-amüsant, mit einem Hauch Romantik. 5 Punkte Claudia Toman "Hering mit Heiligenschein" Ein Tag vor Heiligabend, Verlagsweihnachtsfeier, der Baum brennt … wenn das nur die einzige Bescherung wäre … Feerige, beschwipste Verkupplungsgeschichte, mit galantem Witz erzählt. 5 Punkte
  15. Cover des Buches Eiskalte Energie (ISBN: 9783738028942)
    Liv-Malin Winter

    Eiskalte Energie

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Estrelas
    Isabella findet heraus, dass der Abbau von Methanhydrat als Energiequelle umweltschädlich ist und gerät dadurch ins Visier der Befürworter, zu denen insbesondere ihr Vorgesetzter am Institut für Umweltforschung zählt. „Eiskalte Energie“ spielt im Jahr 2027 nach einer Ölkrise, die die Lebenshaltung stark verteuert hat. An sich klingt das als Setting für eine Dystopie vielversprechend. Auch die wissenschaftlichen Aspekte gepaart mit einer Verfolgungsjagd quer durch Europa bieten Potenzial. Allerdings wirken das Auftreten der Figuren und der Handlungsverlauf meist wenig glaubwürdig. Das geht schon damit los, dass die gekündigte Protagonistin mehrfach über ihre Kollegin anfragt, ob ihr Chef sie nicht wieder einstellen würde. An der Stelle war ich nah dran, die Lektüre abzubrechen. Und, um mit dem wohl am häufigsten gebrauchten Adjektiv zu sprechen, auch sprachlich ist dieses Buch in erster Linie „ärgerlich“ aufgrund der auf engem Raum versammelten Wortwiederholungen. Obwohl am Ende einiges offenbleibt, habe ich nicht das Bedürfnis, die Fortsetzung zu lesen.
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