Bücher mit dem Tag "erdbeben"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "erdbeben" gekennzeichnet haben.

72 Bücher

  1. Cover des Buches Die fünfte Welle (ISBN: 9783442482801)
    Rick Yancey

    Die fünfte Welle

    (1.005)
    Aktuelle Rezension von: FritziS

    Die fünfte Welle zeigt eine Welt nach der Alien-Invasion. Cassie hat fast alles verloren und macht sich auf, ihren kleinen Bruder zu finden. Dabei begegnet sie Evan, der ihr hilft, dem sie aber nicht sofort vertrauen kann. Parallel verfolgt man Ben, der im Militärlager zum Kämpfer wird.

    Cassie ist eine starke Heldin, verletzlich, zynisch, aber immer kämpferisch. Evan bleibt geheimnisvoll und sorgt für Misstrauen, was die Spannung hochhält. Ben bringt eine andere Sichtweise ein und zeigt, wie Jugendliche in einer zerstörten Welt ums Überleben kämpfen.

    Der Schreibstil ist flott und voller Action, einige Passagen wirken jedoch etwas zu lang, besonders im Mittelteil. Die Liebesgeschichte kommt für meinen Geschmack zu schnell, ohne dass sie richtig aufgebaut ist.

    Das Ende bietet Dramatik, Überraschungen und macht neugierig auf die Fortsetzung. Für mich ein sehr guter Auftakt mit kleinen Schwächen

  2. Cover des Buches Das Feuer der Erde (ISBN: 9783944824840)
    Leo Aldan

    Das Feuer der Erde

    (92)
    Aktuelle Rezension von: Tanja96

    Das Feuer der Erde Klappentext: 

    Auf einer Expedition in die Antarktis macht die Vulkanforscherin Dr. Georgina Finley eine erschreckende Entdeckung: Erwachen unter dem Jahrtausende alten Eis hunderte Vulkane? Rund um die antarktische Platte registrieren Seismographen merkwürdige Schwingungen. Erdbeben erschüttern Neuseeland und Chile. Eine Katastrophe ungeahnten Ausmaßes kündigt sich an. Doch niemand, weder Wirtschaftsbosse noch Politiker, will Georginas Warnungen glauben. Mit einem Mal sieht sich die junge Wissenschaflerin inmitten eines weltweiten Komplotts aus Machtgier und Manipulation. Jayden Turkov, ein skrupelloser Industrieboss, der den Energiesektor ganzer Kontinente beherrscht, setzt alle Hebel in Bewegung, um sie auszuschalten. Viel Zeit bleibt Georgina nicht, um die Umweltkatastrophe und damit den Tod von Millionen Menschen zu verhindern. Sie trifft eine folgenschwere Entscheidung...


    An sich ist das Buch spannend geschrieben und ich bin auch sehr leicht reingekommen. Was mich am Anfang gestört hat ist, dass zwei Situationen nicht bis zum Ende beschrieben wurden. Dann wiederum hatte sich der Autor von Kleinigkeiten wieder aufgehalten. Da hatte er dann alles bis aufs kleinste Detail beschrieben...was der Spannung nicht wirklich einen Abbruch getan hat, aber es hat gestört. 

    Gut fand ich auch, dass das Buch zwischendurch aus verschiedenen Perspektiven geschrieben wurde, so das man quasi überall auf der Welt dabei war als die Katastrophen anfingen. Und manche Protagonisten wurden auch mehrfach "besucht".

    Die Hauptfigur und ihre Kolleginnen hat mir sehr gut gefallen, ein schönes Frauenteam was sich super ergänzt, total sympathisch ist, voll Frauenpower steckt und sich nicht unterkriegen lässt. Sie lassen sich immer wieder was einfallen wie sie aus ihren verzwickten Situationen wieder rauskommen.

    Der Jayden Turkov, der Wirtschaftsboss, ist ein zwielichtiges Arschloch. Er schreckt vor nichts zurück um alles zu bekommen was er will. Weder vor Waffengewalt, Erpressung noch vor Mord.


    Mein Fazit von dem Buch:

    Wer mal ein etwas anderes Weltuntergangs Szenario haben möchte, kommt bei diesem Buch voll auf seine Kosten. Das Thema Klimaerwärmung und den daraus resultierenden Schaden für die Erde ist aktueller wie noch nie und wird bei dem Buch super mitgenommen. Man sollte manchmal doch auch auf die Wissenschaftler / innen hören, da sie voll in dem Thema drin sind. 

    Von mir eine klare Buchempfehlung! 

  3. Cover des Buches Ayla und der Clan des Bären (ISBN: B006OEVOGK)
    Jean M. Auel

    Ayla und der Clan des Bären

    (360)
    Aktuelle Rezension von: Petra54

    Das Buch (fester Einband) hat ein gutes Titelbild (auf meinem deute ich Höhlenmenschen), das interessant verwaschen ist und einen nicht wirklich gut zu lesenden Titel. Die Geschichte spielt 35tausend Jahre vor unserer Zeit, in der ein kleines Mädchen bei einem Erdbeben ihre Familie verliert und von Neandertalern aufgenommen wird, obwohl ihre Andersartigkeit die Clan-Erdlinge abschreckt. Die Geschichte ist außergewöhnlich spannend, genervt haben mich nur die zu ausführlichen Beschreibungen von Pflanzen u.ä. (deshalb der Punktabzug). Zu bemängeln wäre noch die zu kleine Schrift.
    Auf jeden Fall freue ich mich auf die Fortsetzungen und hoffe, dass auch diese so wunderbare Unterhaltung bieten.

  4. Cover des Buches Flammen über San Francisco: Band 4 (Molly Murphy ermittelt-Reihe Staffel 3) (ISBN: B09FY9H36L)
    Rhys Bowen

    Flammen über San Francisco: Band 4 (Molly Murphy ermittelt-Reihe Staffel 3)

    (16)
    Aktuelle Rezension von: Martina1964

    Da ich die Molly Murphy sehr gerne lese, habe ich hier wieder einen Volltreffer gelandet, als ich mir dieses Buch ausgesucht habe. Molly reist hier ihrem Mann hinterher und das was sie dann in San Francisco erfährt hat mein Blut in den Adern gefrieren lassen. Mit so etwas hatte nie im Leben gerechnet. Der Cosy-Crime war wieder sehr gut aufgebaut und hat mich ganz in seinen Bann gezogen. Ich empfehle diesen Krimi wieder allen, die Cosy-Crime lieben und bereits Molly kennen oder aber kennen lernen möchten. Vielen Dank, dass ich Buch lesen und rezensieren durfte.

  5. Cover des Buches Tokioregen (ISBN: 9783570317068)
    Yasmin Shakarami

    Tokioregen

    (204)
    Aktuelle Rezension von: lucatrkis

    „Tokioregen“ war zu Beginn ein klassischer Jugend-Liebesroman: süß, verträumt und locker mit einer Prise Humor. Obgleich die vielen japanischen Begriffe zuweilen ein wenig verwirrend waren, mochte ich das Tokio-Setting sehr gern – die Menschen waren einfach alle unglaublich liebenswürdig und die beschriebenen Örtlichkeiten beneidenswert futuristisch. Dass die Autorin auf Antagonisten verzichtete, gefiel mir in diesem Zusammenhang sehr gut.

    Malu und Kentaro waren ein fast schon klischeehaftes Love-Story-Paar, woran ich gleichwohl nichts auszusetzen habe – das tollpatschige, einfache Mädchen und der beliebte, reiche Junge, der ganz anders ist als sein gemeiner Vater (nach dem Prinzip funktioniert beispielsweise auch Miraculous). Einzig die vielen Namen mit Hinzukommen der Yakuzas fand ich herausfordernd, zumal ich mich fragte, ob der  berüchtigte Yamamoto der Modedesigner sein sollte.

    Nach zwei Dritteln erfolgte dann die im Klappentext erwähnte „verheerende Katastrophe“, welche mir persönlich deutlich weniger gefiel als der Teil zuvor. Ich fand die Passagen über das Erdbeben ein bisschen zu dramatisch, teilweise auch redundant, außerdem hatte ich das Gefühl, dass Kentaro und Malu am Ende an der gleichen Stelle standen wie vor dem Unglück. 

    Man hätte ebenfalls ein bisschen stärker auf Malus Vergangenheit eingehen können, da diese nur ganz flüchtig angeschnitten wurde – und das sage sogar ich, obwohl mir sonst häufig zu viel in Rückblenden abgedriftet wird.

    Fazit: „Tokioregen“ ist eine tolle Liebesgeschichte für Jugendliche (die im Übrigen auch nicht zu explizit wird), bei der vor allem  Setting und Zusammenspiel der Charaktere glänzen. Das letzte Drittel über die Katastrophe sagte mir indes weniger zu – mehr gemeinsame Zeit von Maru und Kentaro mit jeder Menge romantischer Szenen hätte die Geschichte für mich möglicherweise auf fünf Sterne angehoben.

  6. Cover des Buches Sakura (ISBN: 9783401603186)
    Kim Kestner

    Sakura

    (221)
    Aktuelle Rezension von: Stinsome

    Sakura wartete lange Zeit in meinem Bücherregal, obwohl ich den Klappentext so spannend fand, dass ich es mir schon kurz nach Erscheinen zugelegt habe. Bei meiner aktuellen Lektürenauswahl war für mich auch ausschlaggebend, dass es ein Einzelband ist, was perfekt ist, wenn man gerade nicht so viel Zeit zum Lesen einer ganzen Reihe hat. Einen ganzen Tag lang wusste mich Kim Kestners Roman gut zu unterhalten, auch wenn ich an manchen Stellen durchaus etwas zu kritisieren habe.

     

    Die erste Hälfte des Buches fand ich wahnsinnig gut, denn Kestner bietet uns ein spannendes Worldbuilding: Juri lebt in einer Welt, die sich in eine unterirdische Höhle und „die Oberfläche“ unterteilt. Die Höhle weist verschiedene Ebenen auf, die an die Distrikte in „Die Tribute von Panem“ erinnern, nur dass sich diese Ebenen aufeinanderstapeln. In ihnen herrschen unterschiedliche Lebensbedingungen, je nachdem, wofür die Ebenen zuständig sind. Juri lebt im „Scheißhaus des Kaisers“ und so, wie das klingt, sind auch die Zustände zu erwarten. Die Menschen hungern, kränkeln und leben nicht lange. Die elenden Zustände werden von Kestner sehr eindrucksvoll und glaubwürdig geschildert, sodass man sich wie hautnah dabei fühlt. Für ein Jugendbuch ist Sakura auch erstaunlich offenherzig in der Sprache und manchmal sogar etwas plump, was von Juris Herkunft in der ersten Ebene herrührt. Das gelegentliche „oder so“ beim Erzählen störte mich aber doch das eine oder andere Mal beim Lesen.

     

    Eines Tages tauchen Menschen von der Oberfläche auf, die manche (vermeintlich vollkommene) Bewohner der Ebenen auserwählen, um eine „Blüte“ zu werden und an die Oberfläche geholt zu werden. Juri ist keine von ihnen, weil sie zu muskulös und groß ist, für ein Mädchen nicht im herkömmlichen Sinne hübsch. Durch eine Verbündete gelangt sie dennoch an eine der begehrten Blütenkarten. Sie muss sich aber als Junge ausgeben, denn nur als solcher könnte sie als vollkommen durchgehen. Von da an muss sie mit rund tausend „anderen“ Jungen ihre Vollkommenheit in drei verschiedenen Prüfungen unter Beweis stellen.

     

    Derartige Geschichten, in denen die Protagonisten um ihr Überleben kämpfen oder verschiedene Prüfungen bewältigen müssen, mag ich besonders gerne, deshalb war ich beim Lesen von Sakura direkt Feuer und Flamme für die Grundidee. Die Prüfungen sind einfallsreich und spannend und animieren definitiv zum Weiterlesen. Was mir jedoch nicht so gut gefallen hat, ist Juris Darbietung in diesen Prüfungen, da ich mir für eine toughe Protagonistin etwas anderes gewünscht hätte. Ohne zu viel zu spoilern: Der Verlauf war für mich etwas ernüchternd und hat mir etwas die Freude genommen, mit ihr mitzufiebern. Ich fühlte mich sogar etwas übers Ohr gehauen. Wer das Buch gelesen hat, weiß vielleicht, was ich meine. 

     

    Juri ist ohne Frage tough und mutig. Sie ist so angelegt, dass der Leser durchaus mit ihr mitfiebern könnte. Leider stellt sie dies in den Prüfungen nicht ganz so unter Beweis. Auch gibt es in ihrem Charakter manchmal leichte Widersprüche bzw. sogar Unstimmigkeiten: sie behauptet von sich, nicht gerne und wenig zu reden, ist andererseits aber die Erste, die ihrem Unmut Worte verleiht und sich damit Probleme einhandelt. Das fand ich zwar sehr gut, da sich gerade darin ihr großer Mut zeigt, aber ich hätte mir gewünscht, dass ihr Selbstbild dann nicht so konträr dazu angelegt worden wäre.

     

    Kestner entwirft des Weiteren viele spannende, vielfältige und interessante Nebencharaktere, die man mit Juri zusammen ins Herz schließt. Dahingehend ist sie auch für Überraschungen gut. Im Zuge der Tatsache, dass ich mit der Zeit Sympathien für gewisse Charaktere aufgebaut habe, fing ich auch an, mir bestimmte Liebesgeschichten zu wünschen. Juri hatte mit einem bestimmten Charakter eine wahnsinnig gute Chemie, was sich aber leider als falsche Fährte entpuppt hat. Wohin es dann letztendlich für besagten Charakter ging, war für mich positiv überraschend, Juris romantische Storyline fand ich dagegen sehr unzufriedenstellend. Ihre Liebesgeschichte war wenig glaubwürdig, weil zwischen ihnen viel weniger Chemie aufkam als zwischen Juri und dem anderen Charakter. Auf einmal sind Gefühle da, die sich überhaupt nicht anbahnen konnten. Das war ziemlich schade.

     

    Der Haupthandlungsstrang wartet gegen Ende mit großen Überraschungen auf, die ich einerseits sehr faszinierend und gelungen fand, andererseits waren sie jedoch auch sehr verwirrend erzählt, sodass es mir nach wie vor schwerfällt, mir das Worldbuilding richtig vorzustellen. Kestner beschreibt hier manches zu kompliziert und undurchsichtig und sie erklärt meiner Meinung nach zu wenig. Nichtsdestotrotz legt sie aber zuvor sehr geschickt Köder aus, um den Leser neugierig zu machen und zum Miträtseln zu animieren, ohne je zu viel durchsickern zu lassen. Zwischenzeitlich dachte ich, dass ein Einzelband viel zu kurz angelegt ist für die gewaltige Idee, die hinter allem steckt, aber letztendlich ist es Kestner doch irgendwie gelungen, die wichtigsten Dinge abzuhandeln. Gegen Ende geht einiges sehr schnell, nicht alles wird mehr so detailliert geschildert und der Schluss lässt viel Raum zum Weiterspekulieren, aber man wird nicht unzufrieden gestellt zurückgelassen. Richtig zufriedenstellend ist der Ausgang aber auch nicht. 

     

    Fazit

    Insgesamt ein solides Jugendbuch mit einer sehr faszinierenden, einfallsreichen Grundidee, die zwischen Fantasy und Dystopie balanciert. Der Twist war ziemlich spannend, aber leider auch zu undurchsichtig und verwirrend erzählt, sodass ich mit dem Ausgang leider nicht so zufrieden bin. Zudem hätte ich mir auch eine mitreißendere Liebesgeschichte gewünscht. 3,5 Sterne!

  7. Cover des Buches Herrscher des Lichts (ISBN: B006281JEA)
    Brandon Sanderson

    Herrscher des Lichts

    (192)
    Aktuelle Rezension von: Booknerd232

    Ein brillantes Finale!

    Vorsicht: Spoiler zu den Bänden 1 und 2.

    In diesem abschließenden Band der „Mistborn“-Trilogie steht die Welt vor dem Ende, da Nebel und Ascheregen zunehmen. Vin, Elant und die Rebellen müssen alle Rätsel der Vergangenheit entschlüsseln, um das Schicksal abzuwenden. Sie suchen nach Antworten: Wer ist der „Held aller Zeiten“? Warum hat der Oberste Herrscher die Welt verändert? Und ist der Nebel wirklich so böse, wie er scheint?

    Die bekannten Charaktere entwickeln sich weiter und übernehmen Verantwortung. Die Rebellen reisen zu neuen Schauplätzen, und alle Geheimnisse werden endlich gelüftet.

    Dieser Abschluss ist einfach unglaublich. Alle losen Enden werden perfekt miteinander verknüpft und die Geschichte steuert auf einen atemberaubenden Höhepunkt zu. Am Ende ist man als Leser atemlos, traurig, dass es vorbei ist, und hoffnungsvoll.

    Fazit: Eine Fantasy-Trilogie, die man nicht verpassen sollte. Das Buch bekommt von mir ganz klar 5 Sterne.

  8. Cover des Buches Kältezone (ISBN: 9783404187898)
    Arnaldur Indriðason

    Kältezone

    (165)
    Aktuelle Rezension von: JochenBender

    Ein langsam erzählter Krimi ohne Knalleffekte, bei dem der Autor gekonnt Schritt um Schritt die Spannung aufbaut. Mein Kopfkino sprang sofort an und ich folgte dem bärbeißigen Kommissar mit Vergnügen bei seinen Ermittlungen quer durch Island. Dabei erfuhr ich auch viel persönliches über ihn und seine Kollegen. Dies störte jedoch nicht, sondern machte die Figuren lebendig, zu echten Menschen.

    Auf ziemlich skurrile Weise wird ein noch skurrilerer Fall aufgedeckt: Weil nach einem Erdbeben der Spiegel eines Sees um über vier Meter sinkt, geben die Fluten eine seit Jahrzehnten dort liegende Leiche frei. Der Tote wurde an ein russisches Spionagegerät aus den frühen Sechzigern gebunden im See versenkt. So lebte nicht nur der kalte Krieg in Island wieder auf, sondern wurde ich als Leser mit der Geschichte isländischer Sozialisten bekannt gemacht, die zum Studium nach Leipzig durften. Dort wurden die Idealisten mit dem real existierenden Sozialismus konfrontiert, der wenig bis nichts mit ihren Wunschvorstellungen gemein hat. An dessen Schattenseiten wie Stasi statt Freiheit, Dogma statt Demokratie zerbrachen manche und kehrten desillusioniert heim. Ich wünschte, junge deutsche Fans von Frau Reichinek und ihrer Linken würden das Buch lesen. Vielleicht würden sie dann manche Lügen leichter durchschauen.

    Ein spannender und absolut lesenswerter Krimi.

  9. Cover des Buches Magma (ISBN: 9783426408421)
    Thomas Thiemeyer

    Magma

    (148)
    Aktuelle Rezension von: lesenbirgit
    Es fängt schon spannend an am Anfang. Die Spannung steigert sich dann im Laufe des Hörbuches. Es wird sehr gut vorgelesen. Ich hatte vor Jahren das Buch schon gelesen. Es war mein erstes von Thiemeyer. Seitdem bin ich ein großer Fan von ihm. Ich finde, seine Hörbücher kann ich mir gut anhören. Selten habe ich ein Buch so verschlungen, wie dieses. Es ist ein eher schnelles Buch. Sehr spannend und sehr fesselnd. 'Für jeden Fan zu empfehlen.

    Die Handlung beginnt am Anfang mit mehrere Hauptpersonen. Diese beschäftigen sich mit verschiedenen Phänomenen. Der Auto springt von einer Person zur nächsten. Aber es ist übersichtlich und auf keinen Fall verwirrend.
    Nach und nach wurde mir klar, daß sich die einzelnen Personen eigentlich nur mit einem einzigen Phänomen beschäftigen. Den mysteriösen Kugeln. So finden die Personen zusammen und die Handlung dreht sich um die eigentliche Hauptperson: Ella Jordan.
    Abschluss:
    Ein sehr interessantes Hörbuch, das mich total gefesselt und mitfiebern ließ.
  10. Cover des Buches Zwölf Wasser 2 – Teil 2 (ISBN: 9783423425827)
    E. L. Greiff

    Zwölf Wasser 2 – Teil 2

    (41)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Das Buch ist auch wieder flüssig geschrieben. Man kommt sehr gut in das Buch hinein. Aber such in diesem Teil läßt sich der Autor viel Zeit.

    Der zweite Teil der Geschichte ist ziemlich überraschend. Was man so erfährt, hätte ich jetzt nicht mit gerechnet. Babu ist vollkommen verzweifelt und es wird immer schlimmer. Felt beginnt endlich zu verstehen, was er für eine Aufgabe hat. Wird auch mal langsam Zeit. Kennt ihr schon Unda Reva? Wenn nicht, dann erfährt ihr hier, das sie nach Möglichkeiten sucht, das alles in Ordnung kommt. Man bekommt mehr Informationen über die Protagonisten.

    Im Großen und Ganzen könnte man sagen, das jede einzelne Geschichte der Personen eine wichtige Rolle spielt und dennoch sind sie verbunden miteinander. Man muss da schon richtig lesen, das man diesen kleinen Zusammenhang versteht.

    Gerade wo man in einem Teil drin ist, wird man in die nächste Erzählung gesteckt. Soll ja auch spannend bleiben.

    Das Ende des Buches, hat mich sehr überrascht, da Teil 3 wohl noch spannender ist. Da kommt nämlich noch etwas schrecklicheres auf den Leser zu. Bin gespannt, wie es weitergeht.

  11. Cover des Buches Zona Rossa (ISBN: 9783945194102)
    Sara More

    Zona Rossa

    (10)
    Aktuelle Rezension von: Postbote
    Zona Rossa ist die Fortsetzung des Fact Fiction Romans "Irrtum 5,8- von L'Aquila.  Die Stadt die wegen eines Erdbebens in Trümmern liegt. Die Tote, traurige Schicksale und imenze Schäden hinterlässt. Sara More hat nach 4 jähriger Recherche einen neuen Schicksalsreport geschrieben. Auch im zweiten Teil, genauso errschütternd, reel und fictiv, wie im ersten Teil.
    Die Stadt schreit nach: "Helft uns das wir nicht vergessen werden."
    Am 6. April 2009 um 03.32. kam ein heftiger Erdstoß in und rund um L'Aquilla. Die Bewohner hatten eigentlich Entwarnung bekommen, doch es kam anderst.

    Viola ist eine Überlebende Bewohnerin der Stadt. Sie hatte zwei Kinder und ihren Mann Riccardo. Nach den Beben hat sie Tochter und Mann tötlich verloren, Sohn Manuele liegt in Koma auf der Intensivstation.
    Viola kämpft um das überleben Ihres Sohnes, oft bis zur erschöpfung.
    Riccardo hat auf einer Behörde gearbeitet, die sich unter anderen mit den Bausubstanzen der Gebäude beschäftigt hatten. Riccardo hat sich deswegen viele Details in einem Notizbuch gemacht. Er durfte oft nicht über seine Arbeit zu Hause reden.Doch Riccardo hatte mal erwähnt, wie man bestechlich werden kann vor der Mafia. Hier wurden Baupläne manipulliert, vor allem in der Qualität der Baumaterialien.
    Riccardo wollte bei diesem miesen Spiel nicht mitmachen. Kollegen wurde die Kündigung angedroht, sollten sie nicht mit dabei sein.
    Die Gegend rund um die Abruzzen ist ein stark belastendes Erdbebengebiet.
    Kein Wunder das alles in Trümmer lag und es so viele Opfer gab. Es gibt mittlerweile große Vorwürfe den Behörden gegenüber. Es gab Mitwisser und solche die sich bestechen ließen um an Baumaterialien einzusparen. Diese Gewinne wurden üppig an die Skrupelosen Macher ausgezahlt. Vor allem ergötzt man sich, was an einem Wiederaufbau zu verdienen sei.
    Viola weis wo sie das besagte Notizbuch finden könnte. Denn mit diesem könnte sie die richtigen Schuldigen, mit Hilfe einer Anwältin, an den Pranger bringen. Viola sucht nach Gerechtigkeit und Verantwortung. Doch nicht nur Viola will dieses Notizbuch finden. Die Mafia, längst darüber informiert, ist genauso hinterher, und diese gehen über Leichen.  So gerät Viola selbst in Gefahr.  Mittlerweile wissend, das sie noch ein Kind von Riccardo erwartet.
    Sara More hat hier eine spannende Fortsetzung geschaffen.
    Beim lesen lebt man fast selbst schon in der feuchten und ungemütlichen Zeltstädten. Man leidet mit den Alten und Schwachen die dort schändlicher Weise auch noch zum Opfer werden. Auch nach so langer Zeit tut sich der Aufbau der Stadt, die Suche nach Gerechtigkeit immer noch schwer. Eine Perspektive gibts lange nicht mehr.
    Dies ist alles echt beschrieben.
     Fictiv ist die Geschichte rund um Violas Familie und den mitwirkenden Protagonisten, aber so hätte es sein können.
    Besuche vom Papst, Besuche von Politikern und Einflussreichen Leuten bringt den gewissen Aufmerksamkeits und Showeffekt, für die Stadt.  Doch der wirkliche Aufbau tut sich schleppend. Neue Trabantenstädte werden gebaut, genauso schlecht wie vorher. Wohnen im Hotel oder gar ne schöne Kreuzfahrt sollen Abwechslung bringen, in diese Depressive Stimmung.
    Man kann es fast nicht glauben, beim lesen, ist man nur geschockt.
    Nur kleine Aufträge werden erfüllt.
    Ein ausdruckstarker Schreibstil, Treffsicher in den Aussagen, keine Irritation der Tatsachen, sachliche  Aufklärung vieler realen Szenen.
    Eine gelungene Fortsetzung. Solch gelingen kann man der Stadt nur wünschen im Wiederaufbau.
    5 Punkte.
     
     
  12. Cover des Buches Pompeji (ISBN: 9783442159567)
    Alberto Angela

    Pompeji

    (24)
    Aktuelle Rezension von: Argentumverde

    Von der Geschichte von Pompeji hat sicherlich schon jeder von uns gehört. Eine Stadt aus der Antike, die nach dem Ausbruch des Vesuvs am 23. Oktober 79 n.Chr. unter Vulkan- und Lavamassen begraben wurde. Tausende von Menschen fanden dabei den Tod. Die untergegangene Stadt wurde fast 2000 Jahre später erst wieder entdeckt und die Ausgrabungen laufen noch bis heute. Gipsabdrücke von Menschen im Moment ihres Todes, Straßen und Gassen, die Stadt wird Stück für Stück freigelegt und erzählt uns eindrucksvoll ihre Geschichte. Doch was passierte damals am tragischen Tag genau ? Wie lebten die Menschen damals ? Was mögen sie kurz vor und in ihren letzten Stunden des Lebens gefühlt und erlebt haben ?

    Alberto Angelo verbindet in diesem Buch geschickt wissenschaftliche Fakten verbunden mit einem romanartigen Charakter. Dadurch ist das ganze kein trockenes langatmiges Sachbuch, sondern lässt sich sehr spannend und mitreißend lesen. Alberto Angelo nimmt den Leser mit auf eine Reise durch Pompeji und die Nachbarorte. Anhand von diversen (tatsächlich nachweislich existenten Persönlichkeiten) aus diesen Städten beschreibt er das Leben in Pompeji an Tag vor dem Ausbruch bis hin zum Ausbruch und danach. Er nimmt seine Leser regelrecht an die Hand, schreibt in Form von einem "wir", zieht mit uns durch die Straßen und Häuser. Dadurch erlebt man einen ganz alltäglichen Alltag der in der Tragödie endete. Daneben gibt es die wissenschaftlichen und historischen Fakten. Historische Funde werden in die Geschichte mit eingewebt, wir erfahren was wem gehörte. Die verschiedenen Häuser werden dargestellt, die Bauweise, die Malereien, die Sitten und Bräuche. Sklaven, hohe Persönlichkeiten, Bäcker und andere Bewohner. Die "Graffitis", die noch heute erkennbar sind. Und was vorallem beeindruckend war, der Ausbruch selber. Die verschiedenen Phasen werden eindrucksvoll beschrieben und erklärt. Der Leser hat das Gefühl mittendrin zu sein und sich doch das Ganze von außen, von der sachlichen Perspektive zu betrachten.

    Mein Fazit: Hier wird Geschichte lebendig. Genau so beeindruckend wie das Cover, ist auch der Bildteil im Buch selbst, bei dem wir nicht nur Fotos aus Pompeji sehen, Menschen und Straßen, sondern auch rekonstruierte Grafiken von z.B. dem Inneren der Gebäude. Für jeden geschichtsinteressierten Menschen absolut spannend mehr zu erfahren und tiefer einzutauchen.

  13. Cover des Buches Das Inferno (ISBN: 9783453675827)
    Richard Laymon

    Das Inferno

    (104)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28

    Einen kurzen Blick auf das Geschehen ermöglicht die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

    Laymon - man liebt ihn, oder man hasst ihn....!  Dieses Buch ist mal wieder typisch dafür. Wie schon in der Überschrift bemerkt gibt Isa kaum eine Grausamkeit, die der Autor auslässt. Dazu kommen die vielen sexuellen Anspielungen - da wippen haufenweise die Brüste vor den sabbernden Augen der Figuren. Es gibt viele verschiedene Handlungsstränge, die erst zum Finale hin zusammenlaufen. Logik sucht man hier vergebens - aber wer will schon Logik, wenn man einen Laymon liest.

    Das Buch hat mir wieder sehr gut gefallen. Aber nach zwei Büchern des Autors in Folge ist jetzt erstmal eine längere Pause angesagt. Von dem Trip muss man dann erstmal wieder runterkommen.....!

  14. Cover des Buches Nach dem Beben (ISBN: 9783832186098)
    Haruki Murakami

    Nach dem Beben

    (121)
    Aktuelle Rezension von: mondsichel

    Das Buch ist jetzt mehr als 20 Jahre alt. Die Kurzgeschichten haben das verheerende Erdbeben in Kobe 1995 zum Thema. Über 4000 Menschen kamen damals ums Leben. Haruki Murakami macht die Katastrophe aber nicht zum Mittelpunkt seiner Erzählungen. Ich finde, er beschreibt vielmehr die Folgen, die sie bei den Menschen gehabt hat. Die physischen und noch stärker die psychischen. Das ist immer spannend zu lesen, weil die Menschen so alltäglich daherkommen. Es ist immer irgendwer dabei, mit dem man sich identifizieren kann. Selbst als ein sprechender Frosch (Nicht Herr Frosch bitte!) in einer Wohnung auftaucht, bleibt Katagiri ein Normalo. Das Surreale gibt den Geschichten einen tollen Anstrich, irgendwie abgehoben, um am Ende ganz und gar nicht abgehoben zu sein. Obwohl die Geschichten durchweg melancholisch bleiben, habe ich sie gern gelesen. Wieder einmal.

  15. Cover des Buches Die Entdeckung der Neuen Welt (ISBN: 9783945298435)
    Claudia Zentgraf

    Die Entdeckung der Neuen Welt

    (10)
    Aktuelle Rezension von: Reebock82

    Mich hat vor allem das Thema des Buches gereizt. Ich hatte zwar schon von Humboldt gehört, aber wusste nicht wirklich etwas über seine Arbeit. Umso mehr hatte ich gehofft, in diesem Buch einen spannenden und unterhaltsamen Einblick in sein Leben zu bekommen. 


    Man steigt schon auf der ersten Seite in die Geschichte ein. Es wird nicht viel und lange eingeführt, was ich an einem Buch besonders mag. Auch wird die Handlung ziemlich schnell spannend. Da jedoch liegt auch schon ein Problem dieses Buches: die Spannung wird viel zu schnell wieder aufgelöst. Ein schwerer Sturm auf See? Nach einer Seite, ist der schon wieder vergessen. Eine aussichtslose Lage? Die Lösung folgt zwei Zeilen später. Mir ging das zu schnell. Man hätte die Spannung ruhig etwas aufrecht erhalten, die Momente richtig auskosten können. So aber fühlte es sich eher wie eine Aneinanderreihung von spannenden Stellen an, als wäre eher auf die Quantität, als auf die Qualität geachtet worden. Ich mag zwar Bücher, die durchgehend spannend bleiben, oder einfach viele aufregende Stellen haben, aber diese will ich als Leser auch auf eine Art genießen können. Ich will nicht sofort eine Lösung haben. Leider zieht sich dieser Aufbau durch das ganze Buch. Das ist wirklich schade, denn mit diesen tollen Ideen hätte die Geschichte sehr viel Potential gehabt. 
    Auch sonst war mir die Handlung auf eine Art zu oberflächlich. Keine Situation wird einmal etwas detaillierter Beschrieben. Fünf Jahre einer aufregenden Reise auf ungefähr 200 Seiten zu packen, wird dem Ganzen einfach nicht gerecht.
    Leider wurde beim Inhalt sehr viel Potential durch eine schnelle, oberflächliche Erzählweise verloren. Dazu trägt auch der Erzählstil bei. Der personaler Erzähler wechselt sehr häufig die Perspektiven, manchmal so unmerklich, dass man nicht so genau weiß, wer denn jetzt eigentlich was denkt. Das hat auch zu einer gewissen Distanz zu den Protagonisten geführt.  


    In der Geschichte begleitet man den 12-jährigen Toni, der auf einem Schiff Alexander von Humboldt und seinen Freund und Kollegen Aimé trifft und kurzerhand zu ihnen stößt. Was mich gleich zu Beginn gestört hat ist, dass der erwachsene Aimé auf den jugendlichen Toni eifersüchtig ist, weil er... ja was eigentlich? Aimé ist studierter Arzt und Biologe und Alexanders Kollege. Toni wird von Alexander mehr oder weniger aufgesammelt und arbeitet als Gehilfe mit. Somit gibt es eigentlich keinen nachvollziehbaren Grund für Aimé eifersüchtig zu sein. Überhaupt sind die Charaktere (wie auch die Handlung) ziemlich oberflächlich, oft konnte man als Leser Handlungen und Verhaltensweisen nicht wirklich nachvollziehen.
    Man begleitet die Figuren 5 Jahre lang und stellt jedoch überhaupt keine Entwicklung fest. Der 17-jährige Toni verhält sich genauso wie der 12-jährige, sodass man sich als Leser immer wieder vergegenwärtigen muss, dass Toni erwachsen ist. 
    Leider ist in dem Buch auch wenig Platz für Zwischenmenschliches eingebaut worden, sodass es für die Charaktere keinen Raum gibt sich miteinander zu entwickeln. Das Verhältnis der drei Protagonisten ist (bis auf kleine Ausnahmen) von Anfang bis Ende gleich. Gerade bei so einer rasanten und aufregenden Reise ist das unrealistisch und lässt einen auch keine Bindung zu den Figuren aufbauen. Wo man am Anfang vor allem mit Humboldt und seiner Naivität sympathisiert hat, ist man gegen Ende eigentlich nur noch irritiert, dass der Mann immer noch nichts dazugelernt hat. 


    Insgesamt wurde bei diesem Buch sehr viel gutes Potential und tolle Ideen verschenkt. Die Geschichte fühlt sich an wie ein Schnelldurchlauf, um eine Übersicht zu bekommen. Es hätte durchaus etwas detaillierter sein können. 
    Nun ist das natürlich ein Buch für junge Leser, die bestimmt nicht so kritisch sind, wie ich. Für diese ist es bestimmt toll, so viele spannende Abenteuer miterleben zu dürfen. Trotzdem hat mir auch für ein Kinder-/Jugendbuch einfach die Tiefe gefehlt.


    Vielen Dank an den Digital-Publishers Verlag für das Rezensionsexemplar.
  16. Cover des Buches Richarda von Gression - Die Königin (ISBN: 9783945025307)
    Günter Krieger

    Richarda von Gression - Die Königin

    (39)
    Aktuelle Rezension von: Scriba
    Der letzte Teil der Trilogie um Richarda von Gression las sich spannend und ist ein würdiges Ende der Gression Saga von Günter Krieger. Alle Dinge um Richarda und ihre Eremiten klären sich und sie finden ein gutes Ende. Eigentlich bekommt jeder, was er verdient, das macht den dritten Teil der Saga sehr sympathisch. Sogar eine große Überraschung wartet auf den Leser.
    Sehr gelungen und lesenswert, auch wenn ich mir gelegentlich etwas mehr Details am Ende gewünscht hätte.
    Lesevergnügen.
  17. Cover des Buches Wo Elfen noch helfen (ISBN: 9783424350654)
    Andrea Walter

    Wo Elfen noch helfen

    (18)
    Aktuelle Rezension von: Buechergarten

    》INHALT:

    Andrea Walter bekommt ein Stipendium bei einer isländischen Zeitung. Noch weiß sie nicht viel über das kleine Land im Nordatlantik. Außer, dass es dort Elfen geben soll und die Telefonbücher nach Vornamen sortiert sind, dass man im Winter die Bürgersteige beheizt und es das erste demokratische Land war, das eine Frau zum Staatsoberhaupt wählte. Dann lernt sie Island kennen und stellt fest: Es ist alles noch viel besser! So beginnt eine Liebe für eine außergewöhnlichen Fleck hoch oben im Norden, dessen Bewohner ebenso freiheitlich wie kauzig sind. Naturverbundene Individualisten mit einem liebenswerten Knall und dem Willen, niemals aufzugeben.

     

    》EIGENE MEINUNG:

    „Ich kenne den deutschen Ausdruck für isländischen Lebensstil. Er heißt: Extremismus. Wir gehen immer den ganzen Weg, die ganze Zeit.“

    HELGI, ein Kollege vom Morgunbladid

     

    Dieses Büchlein, mit 206 Seiten, habe ich zur Einstimmung auf unseren diesjährigen Island-Urlaub gelesen. Das Cover ist dabei einprägsam und doch locker leicht gestaltet. Der Titel, zusammen mit „typisch isländischen“ Dingen, lässt gleich das Herz vor Vorfreude höher schlagen und mich als Leser leicht schmunzeln.

    Das Buch ist in zwei große Kapitel, mit vielen kleinen Unterkapiteln, eingeteilt:

    Teil 1: Mein erster Besuch im Land der Wunder

    Teil 2: Rückkehr ins Land der Wunder. Ist Island noch, was es einmal war?

     

    Der Schreibstil ist locker und leicht; die Kapitel haben eine angenehme Länge. Die Einblicke werden subjektiv aus der Sicht der Autorin selbst geschildert und vor allem auch die beschriebenen Personen üben einen großen Reiz daran aus. Es fühlt sich an, als würde eine Freundin von ihren Erfahrungen berichten, einem Tipps für die Reise mitgeben oder etwas erklären.

    Die einzelnen Abschnitte behandeln dabei völlig unterschiedliche Themen, sind jedoch immer spannend, interessant, humorig, kurios uvm. Island wird nie verkitscht oder auf niveaulose Art dargestellt. Es geht um Geschichte, Nachtleben, Spezialitäten, Natur, ein berühmtes Schachspiel, Gefängnisse, Museen,… Man hat das Gefühl zusammen mit der deutschen Autorin in Land, Leute und Lebensweise einzutauchen und sich in sie zu verlieben. Ich hatte durch das Buch eine noch größere Vorfreude auf unsere Reise und das Gefühl, schon etwas näher dran zu sein. Tatsächlich hat mir allerdings der erste Teil – in dem die Autorin das erste Mal nach Island reist – besser gefallen, als der zweite. In diesem geht es vor allem auch um die Situation in Island nach der Finanzkrise. Interessant, aber nicht mehr so gefühlvoll und spannend wie Teil 1.

     

    „Wir glauben an das Leben vor dem Tod.“

    DAGUR, noch ein Kollege vom Morgunbladid

     

    》FAZIT:

    Amüsantes Eintauchen in die Lebensart der Isländer und dieses wundervolle Land! Subjektiv, humorvoll, spannend und viel Vorfreude bereitend!

    (4,5 Sterne)

  18. Cover des Buches Dark Inside (ISBN: 9781442423527)
    Jeyn Roberts

    Dark Inside

    (17)
    Aktuelle Rezension von: jasbr
    Empfohlen wurde mir dieses Buch von einer guten Bekannten mit dem Hinweis, es nicht zu lesen, wenn ich nachts alleine zu Hause bin. Und diesen Hinweis gebe ich an dieser Stelle gerne weiter, denn das Buch ist nicht nur ein wahrer Pageturner, es läuft einem auch mehr als einmal kalt über den Rücken.
    Ein großes Erdbeben bringt das Leben, wie wir es kennen, aus dem Gleichgewicht. Denn nicht nur die Infrastruktur ist komplett zerstört, auch scheinen einige Menschen verrückt geworden zu sein, denn Eltern ermorden ihre Kinder, Männer ihre Ehefrauen und auch auf der Straße bis du nicht mehr sicher, denn die Angriffe scheinen grundlos, aber sehr brutal.
    Erzählt wird diese Geschichte aus Sicht von mehreren Jugendlichen. Die Sicht wechselt kapitelweise, was schon während des Buches zu gemeinen Cliffhangern führt. Das macht es nur noch um so spannender. Denn sie sind auf der Flucht vor dem, was sie gar nicht wissen, was es ist. Ihre einzige Hoffnung ist, zu überleben.
    Die Sprache ist brutal, nichts wird beschönigt, das Morden teilweise sehr detailreich geschildert. Das Englisch ist aber sehr verständlich, auch wenn man die ein oder andere Vokabel nicht kennt, wird man das Buch verstehen.
    Am besten gemacht ist meiner Meinung nach allerdings die Tatsache, dass man niemanden trauen kann - auch als Leser nicht. Denn wer weiß, vielleicht sind selbst die "normalen" Personen, die uns präsentiert werden, nicht dass, was sie vorgeben zu sein. Aber auch generell, man leidet mit, hofft mit, fiebert mit. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und war unheimlich gefesselt.
    Deswegen gibt es von mir 5 Sterne und eine Leseempfehlung an alle mit sehr starken Nerven. Der zweite Teil liegt schon hier und wird mir sicher wieder eine kurze Nacht bescheren.
  19. Cover des Buches Daisy aus Fukushima (ISBN: 9783770491629)
    Reiko Momochi

    Daisy aus Fukushima

    (14)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Daisy aus Fukushima ist ein so rührender und schöner Manga. Ich liebe einfach alles daran. Es hat mich zum lachen, weinen und schreien gebracht. Ich konnte mich einfach gut reinversetzen wie es den Menschen ergangen sein musste. Fumi ist mein Liebling, sie macht sich Gedanken und hadert mit sich. Im Manga konnte ich vollkommen nachvollziehen, weshalb sie so handelt und weshalb sie so fühlt. Aber auch ihre Freunde waren mir sofort sympathisch. Daisy aus Fukushima hat einen do schönen Zeichenstil, der mich sofort im Bann hatte. Aber auch die Geschichte, die genauso hätte stattfinden könne  in Fukushima hatte mich im Bann gezogen. Das Cover von Daisy aus Fukushima ist einfach wunderschön und ich mochte das man kaum was zur Story darauf feststellen konnte so war der Manga eine wunderschöne Überraschung, die ich gerne begrüßt habe. 

    Daisy aus Fukushima bekommt ganz klare 5⭐ von mir. 

  20. Cover des Buches Survivor Dogs. Ein verborgener Feind (ISBN: 9783407747396)
    Erin Hunter

    Survivor Dogs. Ein verborgener Feind

    (44)
    Aktuelle Rezension von: Maza_e_Keqe

    Band 2 sollte nicht ohne Vorkenntnis des ersten Buches gelesen werden. Es mangelt an (optischen) Beschreibungen der Protagonisten, die bereits im Vorgänger nur sehr knapp waren. Beim Lesen sollte also die Seite markiert oder Notizen angefertigt werden. Ich habe mir nicht gemerkt, welcher Hundename welcher Rasse zuzuordnen wäre. Da keine weitere Erklärung folgte, blieb das Bild vor meinem geistigen Auge eher schattenhaft.

    Einige wenige Rückblicke auf die bisherigen Ereignisse geben zumindest eine ungefähre Einordnung des Geschehens. Ich war froh, die Bücher direkt hintereinander lesen zu können, denn mein Gedächtnis hätte sich manche kurz erwähnten Einzelheiten nicht behalten.

    In diesem Teil nun hofft Luckys Rudel auf Zeit, die Leinenhunde, einen Ort zum Bleiben gefunden zu haben. Allerdings wird die einzige Quelle unverseuchten Trinkwassers von einem Rudel Wildhunden beherrscht, die die Fremden nicht in ihrem Revier dulden. Parallel dazu lassen einige Menschen in Schutzanzügen und mit seltsamen Messgeräten erste Schlüsse auf die Katastrophe zu, welche entweder durch das Erdbeben ausgelöst wurde oder selbiges verursacht haben könnte.

    Auch Band 2 endet mit einem schlimmen Cliffhanger. Doch für mich bot sich nicht genug Lesevergnügen um die Reihe weiter zu verfolgen.

  21. Cover des Buches Survivor Dogs - Die verlassene Stadt (ISBN: 9783407746474)
    Erin Hunter

    Survivor Dogs - Die verlassene Stadt

    (79)
    Aktuelle Rezension von: AuroraM

    Ich kenne schon einige Bücher von Warrior Cats und habe mich darauf eingestellt, dass es etwas in die Richtung werden wird, aber damit lag ich Falsch. Es ist interessant gemacht wie hier bei Survivor Dogs mehr Bezug auf die Menschliche Rasse gemacht wird und die dinge die sie erschaffen haben. 

    Auch wenn es wirklich interessant gemacht ist, ist es nicht die art von Story die ich gerne lese. Das ist aber eine Geschmacks Sache und hat nichts mit dem Buch an sich zu tun. Es ist immer noch sehr empfehlenswert.

  22. Cover des Buches Weil mein Herz sich nach dir sehnt (ISBN: 9783958189423)
    Kate Dakota

    Weil mein Herz sich nach dir sehnt

    (30)
    Aktuelle Rezension von: niknak

    Inhalt:
    (Klappentext)
    Der Fotograf Randy Hall kennt sich in seiner Heimat Wellington und deren Umgebung bestens aus. Eines Abends trifft er in einer Bar auf eine unbekannte Schönheit, die ihn zu einem One-Night-Stand verführt. Am nächsten Morgen ist die Frau verschwunden, und er kennt nicht einmal ihren Namen. Als Randy tags darauf eine Gruppe von Wissenschaftlern durch den Tongariro-Nationalpark führt, traut er seinen Augen nicht. Die mysteriöse Frau gehört zum Forscherteam, sie ist die Seismologin Ava Mc Neal. Zunächst verhält Ava sich abweisend, doch nach einer Weile eröffnet sie ihm, dass sie verfolgt wird. Kurzerhand bietet Randy ihr seinen Schutz an, ohne zu wissen, was hinter ihrer Geschichte steckt. Ganz allmählich kommt er nicht nur ihrem gefährlichen Verfolger, sondern auch Avas persönlichem Geheimnis auf die Spur …


    Mein Kommentar:
    Dies ist bereits der zweite Roman, den ich von Kate Dakota gelesen habe und ich bin wieder total begeistert. Sie schafft eine so tolle Atmosphäre beim Lesen und entführt den Leser in eine andere Welt.
    Sieerzählt nicht nur eine sehr gefühlvolle Liebesgeschichte, in der nicht alles glatt läuft und beide sich erst so langsam einen Weg zueinander bahnen müssen. Dabei kommt es auch immer wieder zu schlagfertigen Diskussionen, die den Leser überraschen, aber auch manchmal zum Lachen bringen. Wenn dann auch noch Randys Oma mitmischt und versucht die beiden zu verkuppeln, wird es noch amüsanter. Aber auch die Gefühle und Romantik kommen nicht zu kurz.
    Die Geschichte wird von "außen" erzählt, sodass man als Leser die Gedanken beider Hauptprotagonisten sehr gut mitbekommt. Man fühlt mit beide  mit und sie wachsen dem Leser auch sofort ans Herz.
    Aber nicht nur Randy und Ava werden sehr gut beschrieben und dargestellt. Auch dir Nebencharaktere sind meiner Meinung nach gut beschrieben und man bekommt als Leser ein sehr gutes Bild von ihnen. Sie sind liebevoll gezeichnet und vor allem Randy Großmutter ist mir ans Herz gewachsen mit ihrer direkten aber auch herzlichen Art. Ich finde sie passt hervorragend in die Geschichte und gibt den beiden auch immer wieder die richtigen Tipps, was sicher auch an ihrer Erfahrung liegen mag.
    Neben der abwechslungsreichen Liebesgeschichte hat die Autorin auch noch einen Fiktiven Roman eingebaut, der die Vergangenheit behandelt. Dabei wird viel Spannung aufgebaut und es kommt immer wieder zu überraschenden Wendungen der Geschichte, sodass man das Buch gar nicht mehr zur Seite legen will. Die Autorin schafft es einen tollen Spannungsbogen bis zum Schluss aufrecht zu erhalten  und man weiß eigentlich nie genau in welche Richtung sich die Geschichte denn nun weiter entwickelt. Das hat mir sehr gut gefallen. Besonders gut gefallen hat mir dabei, dass die Passagen, die in der Vergangenheit spielen, kursiv dargestellt wurden und so sehr gut vom Rest unterscheidbar waren.
    Außerdem spielt der Roman in Neuseeland. Dabei geling es der Autorin mich in eine andere Welt zu versetzen. Es werden die Landschaft und die Orte so toll beschrieben, dass man fast das Gefühl hat selbst vor Ort zu sein. Ich konnte mir manche Orte so gut vorstellen, obwohl ich noch nie in Neuseeland war. Das Fernweh ist auf alle Fälle geweckt.


    Mein Fazit:
    Ein tolles Buch, das Liebe, Romantik, Vergangenheit und Mystik sehr gelungen miteinander verbindet und den Leser in eine spannende Welt entführt, die man nicht so schnell wieder verlassen will.
    Ich freue mich schon auf das nächste Buch der Autorin.


    Ganz liebe Grüße,
    Niknak
  23. Cover des Buches DARK ISLAND (ISBN: 9783958354241)
    Matt James

    DARK ISLAND

    (7)
    Aktuelle Rezension von: Ruquas

    Die Idee hinter dem Bucher ist super und die Geschichte fängt auch unglaublich stark an.


    Bis sie es plötzlich nicht mehr ist.


    Die Vorstellung von Mack war noch super, und dann fingen die Beschreibungen an. Während man dem Autor evtl noch das lange beschreiben von Mack hätte verzeihen können, wurde es irgendwann einfach zu viel des Guten. Dann ging dieses ganze geflirte Los und das der starke Typ nach 1.5 Tagen plötzlich was für die Protagonistin empfand.... ja. Nein.


    Ganz zu schweigen davon, das die Protagonistin quasi in jedem vierten Satz Lobeshymnen von sich vom Zaun bricht, anfängt zu schwärmen oder innerhalb von 30 Seiten das gleiche Erlebnis doppelt beschreibt und beim zweiten Mal natürlich direkt Flashbacks kriegt die der große starke Kerl zu spüren kriegt....


    Die Geschichte hätte noch so toll sein können, die Umsetzung war leider grauenhaft genug, das ich nach 30% abbrechen musste. Der Stern ist definitiv nur für die Idee und den echt starken Anfang.

  24. Cover des Buches Und morgen die Welt (ISBN: 9783959102087)
    Samira Mousa

    Und morgen die Welt

    (21)
    Aktuelle Rezension von: GothicQueen

    "Und morgen die Welt" ist die Geschichte von Samira Mousa, die junge Frau, die an Multipler Sklerose erkrankt ist, sich davon aber nicht einschüchtern lässt. Nach ihrer Diagnose muss sie erst mal lernen, besser auf ihren Körper zu achten, sich nicht dauernd zu stressen und sich zu viel vorzunehmen. Alles Dinge, die bei dieser Krankheit weitere Symptome hervorrufen können. Kurzerhand kündigt sie ihren sicheren Job, macht sich selbstständig, indem sie Schreibaufträge annimmt und reist. Ihren Laptop hat sie immer dabei, da sie von überall schreiben kann. Der Leser wird mit auf ihre Reise genommen und Samira Mousa erzählt neben den Orten, die sie bereist, auch von ihrem Leben und ihrer Krankheit. Und vor allem auch davon, was sie aus ihr macht und wie sie mit ihr umgeht. Samira ist eine sehr mutige und starke Frau. Sie ist hilfsbereit und offen für andere Menschen. Das, verbunden mit ihrer Art zu schreiben, haben mir sehr gut gefallen. Ich habe das Buch gern gelesen und habe auch fest vor das andere bereits von ihr erschienene Buch zu lesen. An manchen Stellen fand ich es ein wenig zu viel "Selbstmitleid" und "Gejammer", das ist aber denke ich voll im Rahmen, da es ja um eine Frau geht, die eine chronische Krankheit hat. Und da darf auch mal gejammert werden, wenn es einem schlechter geht. Es sollte schließlich nicht NUR ein Reisebericht werden. Sondern ein Reisebericht, der TROTZ chronischer Krankheit zustande kam. Ich für meinen Teil möchte mir ein Beispiel an Samira Mousa nehmen. Meinen Job werde ich vermutlich nicht kündigen, da ich kein Mensch bin, der für Risikos gemacht ist. Aber auch ich muss auch erst lernen nach meiner Diagnose auf meinen Körper zu hören, mir weniger Stress zu machen, das Leben JETZT zu genießen und einfach ich selbst zu sein. Das ist nicht immer einfach, vor allem wenn man diese Art zu leben von manchen Personen vorgeworfen bekommt. Veränderung ist nicht immer schlecht. Veränderung kann auch etwas Gutes bedeuten. Samira Mousa hat das mit diesem Buch bewiesen. Ohne die Multiple Sklerose hätte sie diese Reise SO nie angetreten. Lest dieses Buch!

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