Bücher mit dem Tag "erdbeben"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "erdbeben" gekennzeichnet haben.

180 Bücher

  1. Cover des Buches Der Schwarm (ISBN: 9783596510856)
    Frank Schätzing

    Der Schwarm

     (5.388)
    Aktuelle Rezension von: MaFu

    Nachdem der Mensch jahrhundertelang die Meere ausgebeutet hat, schlagen seine Bewohner plötzlich zurück. Wale und Orcas greifen Menschen an, Krebse fallen über Strände her, Tsunamis zerstören ganze Küstenstreifen. Eine Gruppe von Wissenschaftlern sucht zusammen mit US-Militärs nach der Ursache und wird fündig…

    Auf  ca. 1000 Seiten hat Schätzing auf der einen Seite einen Weltuntergangsthriller geschrieben mit den dazugehörigen guten und (unerwartet) bösen Charakteren, der einen oder anderen Liebes- und Selbstfindungsgeschichte sowie vielen, vielen Toten. Nebenbei ist es auch gute Science-Fiction, auch wenn die „Aliens“ nicht aus dem Weltall, sondern aus der Tiefsee kommen.

    Auf der anderen Seite liest sich das Buch teilweise wie ein Sachbuch mit gut aufbereiteten Infos über die Tiefsee, ihre Bewohner und das Ökosystem Erde.

    Mich hat an diesem Buch vor allem beeindruckt, wie gründlich Schätzing mit der landläufigen Meinung von der Vorherrschaft des Menschen,  der „Krönung der Schöpfung“,  aufräumt. Unabhängig von der Wahrscheinlichkeit, ob die Geschehnisse im Buch zur Realität werden könnten, hat mich dieses Buch dazu gebracht, noch einmal aus einem anderen Blickwinkel über das Thema Umweltschutz und meine Rolle dabei nachzudenken. Schätzing führt uns gnadenlos unsere eigene Hybris und Bedeutungslosigkeit vor, mit dem Kerngedanken „Die Erde braucht uns nicht zum Überleben, aber wir brauchen die Erde…“

    Fazit: Es ist eine gute Mischung aus allem, aber eben mit seinen 1000 Seiten kein Buch für zwischendurch. Man muss sich auf das Thema und Schätzings Erzähltempo einlassen, dann erlebt man einen fundiert erzählten, spannenden und auch beängstigenden Wissenschaftsthriller.

  2. Cover des Buches Die Welt, wie wir sie kannten (ISBN: 9783551312037)
    Susan Beth Pfeffer

    Die Welt, wie wir sie kannten

     (482)
    Aktuelle Rezension von: Haihappen_Uhaha

    Ich mag die schlichte Gestaltung der Cover sehr!

    *Handlung:* Ein Asteroid trifft den Mond und bringt diesen aus seiner Umlaufbahn, was sich auf das Leben auf der Erde gefährlich auswirkt. Gelingt es Miranda und ihrer Familie zu überleben?

    *Meinung:* Ich hab die Reihe schon sehr lange zuhause und hab mich sehr auf den Auftakt gefreut. Das erste Buch wird in Tagebuchform erzählt und dreht sich um das Überleben der 16-jähringen Miranda und iherer Familie.

    Leider merkt man, dass es aus der Sicht eines Teenagers erzählt wird. Alles wird sehr kindisch und oberflächlich erzählt. Man spürt die nackte Angst ums Überleben einfach nicht. Dafür macht sich der Teeanger ziemlich viele Gedanken um Blanglosigkeiten. Es hätte so spannend und düster sein können, doch hier wurde das Potenzial leider nicht ganz ausgeschöpft. Es war gegen Ende dann doch noch recht spannend und ich werde auf jeden Fall weiterlesen, aber umgehauen hat es mich nicht.

  3. Cover des Buches Sakura (ISBN: 9783401603186)
    Kim Kestner

    Sakura

     (218)
    Aktuelle Rezension von: Legra

    Ich hatte schon viel von dem Buch "Sakura - Die Vollkommenen" gehört und musste mit ein Bild von diesem Buch machen. Das Cover gefiel mir sehr gut mit dem Mädchen und ihren blonden Haaren, die für mich Juri darstellen soll. Der Schreibstil von Kim Kestner hat einen wunderbar flüssigen und bildhaften Schreibstil der mich wieder fesseln konnte. Auch die dunkel Seite und die helle Seite und den Gegensatz von Reich und Arm werden gut beschrieben. Es ist eine Dystonie die auf die japanische Kultur trifft. Sowas habe ich noch nie gelesen. Für mich war es was völlig neues und spannendes.

  4. Cover des Buches Das Feuer der Erde (ISBN: 9783944824840)
    Leo Aldan

    Das Feuer der Erde

     (91)
    Aktuelle Rezension von: itwt69

    Der Ökothriller mag einen interessanten Ansatz haben, der auch mich gelockt hat, doch die Umsetzung ist leider nur mangelhaft. Viel zuviele unwahrscheinlichen Actionszenen werden aneinander gereiht, und die Charaktere haben einen sehr bescheidenen Nährwert. Eine noch schlechtere Umsetzung als bei "The Day After Tomorrow", und das will etwas heißen. Zudem wird zu Beginn eine kurzfristige Lösung zur Rettung der Welt suggeriert - völlig an den Haaren herbeigezogen...

  5. Cover des Buches Monument 14 (1) (ISBN: 9783453411630)
    Emmy Laybourne

    Monument 14 (1)

     (170)
    Aktuelle Rezension von: NiekConor

    »Monument 14« von Emmy Laybourne ist ein wahrer Pageturner. Tatsächlich hatte ich dieses Buch schon vor einigen Jahren angefangen, jedoch war ich mir nicht sicher, ob ich es jemals zu ende gelesen hatte. Nun habe ich dieses Buch erneut in die Hand genommen und musste feststellen, wie gut es geschrieben ist und wie sehr mich die Handlung gepackt hat. In der Geschichte von »Monument 14« geht es um 14 Jugendliche, die nach einer schweren Katastrophe gemeinsam in einem Einkaufszentrum stranden und sich in einer neuen Welt zurechtfinden müssen, ohne jegliche Hilfe von außen.

    Sowohl die auslösende Naturkatastrophe als auch ihre schwerwiegenden Folgen für die Menschheit sind wirklich sehr gut gewählt worden, denn es ist sehr realistisch gehalten und könnte uns eines Tages genauso passieren. Ebenfalls fand ich den Aspekt, dass der chemische Kampfstoff, welcher als Folge austritt, auf die Blutgruppen der Menschen unterschiedlich reagiert und somit viel Spielraum für die Charakterentwicklung und Handlung bot, sehr gut.

    Auch die von Emmy Laybourne geschaffenen Charakter sind meiner Meinung nach sehr liebevoll und detailliert. Jeder Charakter bekommt genug Platz in der Geschichte, um sich zu entfalten und so dem Leser ans Herz zu wachsen. Gerade mit den jüngeren Überlebenden fühlt man sehr mit und möchte sie am liebsten packen und selbst retten. Natürlich nehmen die Highschool Schüler die erwachsenen Rollen ein, welche sehr gut zu ihnen passen, doch manchmal sind sie mir dann doch etwas zu mutig und erwachsen, besonders wenn man daran denkt, dass gerade die Welt untergegangen ist.

    Besonders gut haben mir jedoch die letzten Kapitel gefallen. Es wurde sehr emotional und auch eine, für mich sehr überraschende Wendung, erwartet den Leser auf den letzten Seiten von Band 1. Tatsächlich habe ich sogar ein kleines Tränchen verdrückt und Gänsehaut bekommen.

    Der Schreibstil von Emmy Laybourne ist sehr angenehm und einfach gehalten, da sich ihre Buchreihe eher an Jugendliche richtet, jedoch kam ich als erwachsener Leser genauso auf meinen Kosten. Jetzt liegt Band 2 schon zur Hand, denn ich kann es kaum erwarten zu erfahren, wie es mit Dean & Co weitergeht.

  6. Cover des Buches Die fünfte Welle (ISBN: 9783442482801)
    Rick Yancey

    Die fünfte Welle

     (994)
    Aktuelle Rezension von: isolatet

    Meine Meinung

    Info: Rezension beruht auf dem Buch und nicht auf dem ,,Buch zum Film“.

    Ich habe vor Jahren den Film geschaut, der auf dieser Reihe verfilmt und wollte seitdem unbedingt wissen, wie die Geschichte weitergeht, also habe ich mir die Bücher gekauft. Und leider bewährt sich mal wieder das altbekannte Dilemma: Es ist immer das besser, was du zuerst gesehen/gelesen hast. In diesem Fall fand ich den Film deutlich besser als das Buch.


    Die erste Welle brachte Dunkelheit. Die zweite Zerstörung. Die dritte ein tödliches Virus. Nach der vierten Welle gibt es nur noch eine Regel fürs Überleben: Traue niemandem! Cassie hat seit der Ankunft der Anderen fast alles verloren: Ihre Freunde und ihre Familie sind tot, ihren kleinen Bruder haben sie mitgenommen. Und dann begegnet sie Evan Walker. Er rettet sie vor dem Tod. Aber kann sie ihm trauen? Sie geht das Risiko ein und findet schon bald heraus, welche Grausamkeit die fünfte Welle für sie bereithält ...


    Insgesamt sind sich Buch und Film ziemlich ähnlich. Es ist eine gute Buchverfilmung, von denen es nicht viele gibt. Ich weiß, man sollte das nicht miteinander vergleichen, aber der Film hat mir so gut gefallen und das Buch/die Reihe hat mich dann einfach nur enttäuscht.


    Die Handlung ist dieselbe und auch der Schreibstil gefiel mir sehr gut, aber die Protagonisten … Keiner von denen ist sonderlich sympathisch. Ich konnte mich mit keinem so recht identifizieren und Cassie, die den Großteil des ersten Bandes erzählt, war einfach nur nervig. Ich hätte sie am liebsten an die Wand geklatscht. Ein zickiges Teenager-Girl, das bei jedem kleinsten Bisschen ausrastet, stur und bockig ist, immer nur auf sich selbst bedacht. Ihr fehlt jegliche Sympathie, die sie im Film hatte.


    Klar, die menschliche Bevölkerung steht kurz vor ihrem Ende, Milliarden sind schon ausgelöscht. Jeder ist sich selbst der Nächste, trotzdem ist es möglich in einem solchen Szenario sympathische Charaktere zu erschaffen. Ich denke da nur an ›Rain – Das tödliche Element‹ von Virginia Bergin. Die Protagonistin hat auch ihre Eigenarten und ist zickig und launisch, aber dennoch irgendwie sympathisch.


    Zombie und Ringer waren etwas sympathischer, aber schon im Film nicht meine Lieblinge, weshalb ich auch mit ihnen nicht recht warm geworden bin. Einzig Evan Walker hat mein Herz wieder zum Schmelzen gebracht … leider kam er nur so wenig vor.


    Ich bin mir nicht ganz sicher, wie ich diese Geschichte bewerten soll. Die Handlung an sich war gut, teilweise sogar noch etwas krasser als im Film und dadurch definitiv moralisch um einiges komplexer. Das hat mir sehr gut gefallen. Da ich den Film schon kannte, war es für mich nicht mehr so spannend, aber das macht nichts. Die Handlung hat mich trotzdem begeistert. Ich hadere halt sehr mit den Charakteren. Eine Handlung oder ein Schreibstil kann noch so gut sein, wenn man die Charaktere nicht leiden kann, ruiniert das die gesamte Geschichte und das war hier leider so ein bisschen der Fall. Ich habe mich ständig darüber aufgeregt, wie Cassie handelt oder mit ihren Mitmenschen umgeht. Das hat leider alles kaputt gemacht.


    Fazit

    Handlung und Schreibstil der Geschichte waren gut. Es war spannend und die Protagonisten mussten sich mit einigen moralisch komplexen Fragen auseinandersetzen und für sich einen Umgang damit finden. Das hat mir sehr gut gefallen. Leider war die Hauptprotagonistin Cassie die meiste Zeit übellaunig, zickig, stur und kindisch und nur schwer zu ertragen, was die ganze Geschichte leider kaputt gemacht hat und die Bewertung um 2 bis 2,5 Sterne nach unten drückt.

  7. Cover des Buches Die 13 ½ Leben des Käpt'n Blaubär (ISBN: 9783328107682)
    Walter Moers

    Die 13 ½ Leben des Käpt'n Blaubär

     (2.183)
    Aktuelle Rezension von: Viviliebtlesen

    Man merkt dem Autor an, dass er viel Herzblut in dieses Werk gelegt hat. Die ganze Fantasie ist atemberaubend. Am Anfang hielt ich das Buch noch für ein unvergleichliches Schmuckstück - unvergleichlich ist es auch nach wie vor, ein Schmuckstück nicht mehr ganz. Ich war ab der Mitte teils so sehr gelangweilt von den dauernden Aufzählungen, den Lexikoneinträgen und den Übertreibungen, dass ich Schwierigkeiten hatte, das Buch wieder in die Hand zu nehmen. Ich habe sehr lang für das Buch gebraucht. Dabei ist es nicht das erste Buch von ihm, was ich las. Die Stadt der träumenden Bücher riss mich absolut in den Bann.. Das fehlte mir hier. Es sorgt zwar zwischendurch immer wieder für gute Unterhaltung und frischen Wind, aber ich glaube 200 Seiten weniger hätten dem Buch gut getan. Dabei ist mir Blaubär doch sehr ans Herz gewachsen. Man muss sich definitiv darauf einlassen, damit man der Geschichte etwas abgewinnen kann.

  8. Cover des Buches Die Verlorenen von New York (ISBN: 9783551312884)
    Susan Beth Pfeffer

    Die Verlorenen von New York

     (196)
    Aktuelle Rezension von: NiWa
    Während Alex Pizza schneidet, bahnt sich das Ende der Welt, wie wir sie kennen, gerade an. Ein Asteroid hat den Mond aus der Umlaufbahn gefegt und damit fängt das Ende der Welt erst an.

    Bei „Die Verlorenen von New York“ handelt es sich um den zweiten Band der Überlebenden-Trilogie von Susan Beth Pfeffer. Während der erste Teil von der jugendlichen Miranda in Tagebuchform erzählt, nimmt sich dieser Band dem Schicksal von Alex in der Großstadt New York an.

    Den Untergang von New York erlebt man aus Alex Perspektive. Er ist ein Jugendlicher, der aus Puerto Rico stammt. Schon immer hat er sich durch Fleiß und Disziplin von Gleichaltrigen abgehoben, weil er unbedingt auf’s College will.

    Dem Ende der Welt schaut er gemeinsam mit seinen Schwestern entgegen. Bri und Julie haben Angst, dennoch hoffen sie, dass es ihre Eltern bald nachhause schaffen werden.

    Es folgt der Untergang von New York, wie man ihn sich vorstellen kann: unzuverlässige Stromversorgung, Lebensmittel sind rar und die Leichen bleiben auf den Straßen liegen. In dieser Situation versuchen sich die Geschwister durchzukämpfen und halten als Puerto Ricaner besonders am katholischen Glauben fest.

    Das Szenario vom untergehenden New York hat Susan Beth Pfeffer meiner Ansicht nach gekonnt umgesetzt. Genauso kann ich mir die Apokalypse vorstellen, wie sie schleichend mit Hunger und Krankheit durch die Straßen zieht.

    Wermutstropfen ist diese extrem religiöse Orientierung, die allerdings für die realistische Darstellung der Puerto Ricaner spricht. Ständig wird die Messe besucht, der Priester aufgesucht oder ein Ave Maria gebetet. Die Geschwister rufen Schutzheilige an, beten mehrmals täglich für ihr Wohlergehen und streiten sogar darüber, welcher Heilige wohl die beste Wahl als Adressat ihrer Gebete ist.

    Natürlich gehen sie auf katholische Schulen, streben teilweise ein Leben im Orden an und hoffen darauf, von der Mutter Gottes erhört zu werden, die sie von ihren Leiden erlösen wird.

    Dieser religiöse Aspekt ist mir zu viel geworden. Ein bisschen weniger Glaube und Religion hätten dem Buch gut getan. Dennoch ist es wohl authentisch dargestellt. Religiöse Menschen widmen sich gerade in einer solchen Zeit mit Inbrunst ihrem Glauben und setzen jede Hoffnung darauf, wenn es ansonsten nichts mehr zu hoffen gibt.

    Die Entwicklung der Geschwister hat mir sehr gut gefallen und mich sogar beeindruckt, weil aus zankenden Teenagern eine Familie mit Zusammenhalt geworden ist. Aus Liebe zum anderen verzichten sie oftmals auf eine eigene Chance, weil sie sich gegenseitig nicht in Stich lassen.

    Obwohl die religiösen Elemente überhand nehmen, mochte ich auch diesen Band gern, weil er ein gutes Bild von der Großstadt und der Mond-Apokalypse zeigt. Die Entwicklungen sind erneut realistisch dargestellt und lassen durch ihre brutale Realität ein beklemmendes Gefühl zurück, weil man es sich genauso vorstellen kann.

    Die letzten Überlebenden:
    1) Die Welt, wie wir sie kannten
    2) Die Verlorenen von New York
    3) Das Leben, das uns bleibt
  9. Cover des Buches Irrtum 5,8 (ISBN: 9783945194003)
    Sara More

    Irrtum 5,8

     (32)
    Aktuelle Rezension von: bella__Italia

    Das Buch „Irrtum 5,8 – Trümmer von L’Aquila“ nimmt den Leser mit hinein in den Krater eines Erdbebens. Auf beeindruckende Weise und mit sehr detailreicher, anschaulicher Sprache erzählt die Autorin Sara More wie das Leben einer Familie in einem kleinen italienischen Dorf von heute auf morgen zerbricht, weil alles um sie herum buchstäblich zusammenbricht – ihr Haus, ihr Dorf, ja ihre ganze Heimat wird weggerissen vom Erdbeben am 6. April 2009.

    Tief erschüttert hat mich, dass dies keine erfundene Geschichte ist, sondern dass diese Katastrophe auf Tatsachen beruht – ein Tatsachenroman, als „Fact-Fiction“ betitelt.

    Zum Inhalt: Die Italienerin Viola führt ein ganz normales Leben mit ihrem Mann und den zwei Kindern, bis eine Erdbebenserie ihre Heimat Abruzzen erschüttert. Zwischen Hoffen und Bangen verlässt sich Viola auf vermeintliche Erdbebenexperten, die Entwarnung geben. Dies entpuppt sich jedoch als fataler Irrtum – ein Irrtum, der mehr als 300 Menschen das Leben kostet.

    Ein zweiter Handlungsstrang begleitet die junge deutsche Journalistin Karina, die von der Katastrophe in der völlig zerstörten Stadt L’Aquila berichten soll. Dieser Teil hätte für meinen Geschmack gekürzt werden können. Insgesamt ein gewagter Spagat zwischen tiefer Trauer und Humor, der oft gelingt, manchmal aber auch nicht.

    Und wichtig: das Buch hat ein offenes Ende!!! Die Fortsetzung heißt „Zona Rossa – Gefahr für L‘Aquila“ und ist meiner Ansicht nach genauso gut, wenn nicht sogar noch besser.

    Mein Fazit: Ein Buch nichts für schwache Nerven. „Irrtum 5,8“ hat mich mitgerissen, tief erschüttert und mehrfach zu Tränen gerührt; etwa zu erleben, wie Viola verzweifelt versucht, ihre kleine Tochter aus den Trümmern ihres Hauses zu ziehen. Eine Taschentuchpackung hat mir nicht gereicht.
    Trotz mancher Schwächen im Karina-Handlungsstrang eine unbedingte Leseempfehlung!

    Gerade die aufgedeckten Tatsachen machen diesen Roman zur Pflichtlektüre für jeden Italienurlauber!!!

  10. Cover des Buches To Keep You Safe (ISBN: 9783947357093)
    Judit Müller

    To Keep You Safe

     (51)
    Aktuelle Rezension von: Velaris_Stars

    Eine Dystopie ohne viel Action und Drama. Mehr ein Kampf übers überleben. Passt sehr gut momentan. Aber auch so, ein Buch dass man lesen sollte. Da es auf jeden Fall aufregend und spannend ist.
    hat echt Spaß gemacht über Hope und so zu lesen.
    Schreibstil ist großartig. Wirklich. Die Autorin hat’s drauf.
    allerdings hat mich die Beziehung zwischen zwei Charakteren nicht überzeugt. Sie kam schon rüber und so, aber die wäre nicht so nötig gewesen.

    Ansonsten bin ich gespannt was die Autorin noch schreibt.

    Leseempfehlung!

  11. Cover des Buches Der Nacht ergeben (ISBN: 9783453354210)
    Alexandra Ivy

    Der Nacht ergeben

     (287)
    Aktuelle Rezension von: ChristianeGruenberg

    Hallo alle zusammen, heute folgt von mir eine Rezension zu dem Roman „Der Nacht ergeben“ von Alexandra Ivy.

    Story/Schreibstil:

    Ich hatte kaum Probleme in die Geschichte einzutauchen. Der Schreibstil war flüssig und recht locker. Dennoch fehlte mir hier zum Teil die Tiefe, die fantastische Welt wurde kaum beschrieben. Welche magischen Wesen gibt es in der Welt, was war alles bekannt, woher kommern sie?

    Außerdem wurden gleich am Anfang viel zu viele Informationen über den Phönix preisgegeben, die hätte man auch stückchenweise präsentieren können. Es gab keine Wendepunkte oder Intrigen, dadurch war der Spannungsbogen recht gleichmäßig.

    Charaktere:

    Was soll ich sagen. Die Charaktere waren nett, aber nicht mitreißend. Romantik und Erotik gab es zwar genügend, aber auch hier gab es wenig Spannung. Beide Protagonisten waren bereits vorher einander zugetan und kamen dann recht schnell zusammen. Wenn ich das mit anderen Reihen (Immortal after Dark, Dark Hunter, Gilde der Jäger) vergleiche, wirkt die Romanze hier recht oberflächlich und eindimensional. Ebenfalls die Dialoge.

    Fazit: 

    Musste mich streckenweise wirklich durchkämpfen. Leider für mich kein großer Lesespaß.

  12. Cover des Buches Das Evangelium des Blutes (ISBN: 9783442376704)
    James Rollins

    Das Evangelium des Blutes

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Alexandra_Wagner

    bewährte James Rollins Qualität, aber diesmal mit Fantasyelementen. Das wird nicht jeder mögen, aber ich fands sehr gut.

  13. Cover des Buches Wenn die Nacht in Scherben fällt (ISBN: 9783570402023)
    Anika Beer

    Wenn die Nacht in Scherben fällt

     (122)
    Aktuelle Rezension von: AutorinLauraJane

    Schon immer waren Träume für Nele etwas ganz Besonderes, denn sie besitzt die Fähigkeit, sie zu steuern, wie es ihr gefällt. Doch als sie mit ihren Eltern von München nach Erlfeld zieht, taucht auf einmal jemand in ihrem Traum auf, den sie selbst nicht erschaffen hat: Seth, ein junger Mann, den sie unheimlich und zugleich anziehend findet. Aber was macht er in ihrem Traum? Als Nele sich in der neuen Schule mit Jari anfreundet, hofft sie, in ihm jemanden gefunden zu haben, dem sie sich anvertrauen kann. Doch dann verschwindet Jari wie vom Erdboden verschluckt. Nele macht sich auf die Suche nach ihm, und findet heraus, dass nicht nur er in Gefahr ist – sondern die gesamte Traumwelt zu zerbrechen droht …

    Nachdem mich das erste Buch der Autorin schon begeistert hat, habe ich mir ziemlich schnell auch das zweite veröffentlichte Werk geholt. Thematisch völlig anders und doch ähnlich. Wieder erleben wir eine Geschichte, die in der Realität spielt, mit einem kleinen Fantasy-Element, das gewaltige Ausmaße annimmt.

    Der Schreibstil war wieder sehr flüssig und voller wundervoll bildhafter Beschreibungen, wobei mich die Welt der Träume mit ihrem Aufbau und in ihrer Funktionsweise besonders fasziniert hat (und natürlich die Katzen! <3)

    Das Buch selbst ist in relativ wenige Kapitel eingeteilt, die dementsprechend lang sind, durch die drei sich abwechselnden Perspektiven, fühlen sie sich allerdings nicht sehr lang an. Die Geschichte wird aus der Sicht von Nele, der „Klarträumerin“, Jari, dem Schulfreund und Seth, aus dem Reich der Träume, erzählt. Die unterschiedlichen Abschnitte sind auch wieder länger, sodass für mich mit den Wechseln keine Probleme aufkamen. Ich fand es sogar ziemlich leicht, sie zu unterscheiden, da zum Beispiel Seth’s Sicht kursiv geschrieben ist.

    Die Charaktere mochte ich (fast alle) sehr. Ich konnte mich wunderbar in sie hineinversetzen, bis auf den einen kleinen Punkt, dass die Liebe sich für meinen Geschmack zu schnell entwickelt hat. Dafür bin ich persönlich einfach auch nicht der Typ, aber dieser Aspekt der Geschichte nahm zum Glück auch nicht viel Raum ein. Und dann gab es da diesen einen Charakter… Von Anfang an war mir die innere Haltung, Einstellung und das Verhalten dieser Person unsympathisch, aber dann kam der Punkt, an dem ich diesem Charakter am liebsten den Hals umgedreht hätte! Schrecklich! Allerdings kann ich so definitiv sagen, dass das Buch Gefühle in mir geweckt und mich mitgerissen hat xD

    Spannung wird eigentlich von der ersten Seite an aufgebaut, wenn auch nicht auf die Art, die ich erwartet hatte. Es ist eher ein Rätsel, das gelöst werden möchte, Fragen, die immer drängender beantwortet werden wollen - zumindest bis zu dem Punkt, an dem Jari verschwindet. Dann geht plötzlich alles drunter und drüber und ich konnte mich nur noch schwerlich von den Seiten lösen.

  14. Cover des Buches Die Kinder von Eden (ISBN: 9783404174973)
    Ken Follett

    Die Kinder von Eden

     (435)
    Aktuelle Rezension von: Waschbaerin

    "Die Kinder von Eden" sind eine bunt zusammengewürftelte Aussteigergruppe, in einem Tal der Rockys in Kalifornien. Sie passen sich nicht an, leben aber sonst friedlich in ihrer eigenen Welt, bauen einen hervorragenden Wein an und mit dem Erlös dieser Arbeit finanzieren sie ihr Leben. 

    So ziemlich jedes Gruppenmitglied hatte in seinem vorherigen, bürgerlichen Leben einen dunklen oder schwachen Punkt den man hinter sich ließ, bzw. lassen musste, wollte man nicht im Gefängnis landen. Deshalb verabschiedete man sich  aus seinem bürgerlichen Dasein. Ewig könnten sie in ihrem "freien" Leben weiterhin ihr Dasein fristen, wäre da nicht der Regierungsbescheid, dass dieses komplette Tal bis zu einem bestimmten Termin zu räumen sei, da man die Schlucht für einen Wasserspeicher fluten wird. 

    Dieser Entscheid wird Anlass und setzt eine Welle der Gewalt in Gang. Die Idee ist, den Gouverneut des Staates Kalifornien mit der Drohung, ein künstliches Erdbeben auszulösen, unter Druck zu setzen.  Niemand in Sacramento glaubt, dass dies möglich sein und man tut es als Spinnerei ab. Erst als die junge FBI-Agentin Judy, der man diesen irrwitzigen Fall zuteilt um sie kalt zu stellen, den führenden Erdbebenforscher kontaktiert und sein Fachwissen einholt wird klar, dass es eine Möglichkeit gibt, über dem San Andreas Graben in Kalifornien mit einem seismischen Vibrator tatsächlich die Erde beben zu lassen. Die Gewaltbereitschaft von Priest, dem Kopf dieser Gruppe,  war schon immer latent vorhanden, doch nun bricht sich seine kriminelle Energie so richtig Bahn. Es wird gelogen, betrogen und gemordet um das Ziel zu erreichen. 

    Mehr will ich über den Inhalt des Buches nicht verraten. 

    Auf jeden Fall ist es ein spannender Ken Follet. Auch hier gelingt es dem Autor, Realität und Fiktion so miteinander zu verbinden, dass dem Leser nahezu alles schlüssig erscheint und man gebannt weiterliest. 

    Ungefähr bis Dreiviertel des Romans war ich total fasziniert, wollte das Buch nicht aus der Hand legen.. Doch dann wurde es mir doch etwas too much von allem. Deshalb ein Sternchen Abzug.  

    Trotzdem, ein spannendes Buch von der ersten bis zur letzten Seite. Besonders interessant dabei ist, dass man als Leser immer wieder Infos zu Erdbeben erhät die in die Geschichte  eingewoben sind. 

  15. Cover des Buches Sterne über der Toskana (ISBN: 9783746635484)
    Karin Seemayer

    Sterne über der Toskana

     (39)
    Aktuelle Rezension von: Miss_Bla

    "Sterne über der Toskana" ist für mich der schwächste Teil der Toskana Trilogie. Die Handlung entwickelt sich hier plötzlich weg von Antonella und Marco, die, wie man im Laufe des Buches erfährt, schließlich doch nach Amerika ausgewandert sind. Hier geht es um Gianna, Marcos Nichte, die sich ihren Platz in der Welt sucht. Italien wird unterdessen von einem Krieg heimgesucht, der sehr detailreich und bildhaft geschildert wird - für meinen Geschmack etwas zu bildhaft. Ich bin kein großer Fan von Kriegslektüre, da sie mich immer mit einem dumpfen Gefühl hinterlässt, was auch hier passiert ist. Ich war den einfühlsamen und romantischen Ton der vorherigen Bände gewohnt, die Romantik kommt in diesem Teil aber leider etwas zu kurz. Dennoch habe ich auch diesen Band gerne gelesen und kann die komplette Trilogie weiterempfehlen. 

  16. Cover des Buches Die Schattenträumerin (ISBN: 9783522502702)
    Janine Wilk

    Die Schattenträumerin

     (117)
    Aktuelle Rezension von: Buchfluestererblog

    In der Nacht verwandelt sich Venedig. Das Wasser in den Kanälen flüstert leise, Schatten legen sich über die kleinen Gassen - und Francesca träumt: immer näher und näher kommt ihr schrecklicher Verfolger, schon spürt sie seinen Atem im Nacken - und wacht schweißgebadet auf. Von ihrer Großmutter erfährt sie, dass die wiederkehrenden Albträume mit einem Familienfluch zusammenhängen. Einem tödlichen Fluch, der nicht nur sie, sondern ganz Venedig bedroht. Nur ein Buch von dämonischer Natur kann den Fluch lösen und Venedig davor bewahren, in den Fluten zu versinken. Doch um es zu finden, muss sich Francesca dem Mann aus ihren Albträumen stellen. Eine atemlose Jagd beginnt...


    Fazit:

    Ducrh Zufall bin ich über dieses Buch gestolpert und das Cover und der Klappentext gefielen mir auf Anhieb richtig gut. Also ab damit in den Einkaufswagen und auf eine tolle Geschichte freuen.

    Von der Autorin hatte ich vorher noch kein Buch gelesen, daher wusste ich nichts über den Schreibstil. Doch dieser war wirklich gut. klar und leicht verständlich. Es gab keinerlei Stolperfallen und deswegen konnte ich die Geschichte von der ersten Seite an genießen.

    Die ersten Kapitel verliefen allerdings schleppend, doch nach einigen Seiten nahm die Story rirchtig Fahrt auf und wurde wirklich spannend. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Francesca, der letzten Nachfahrin mit dem Namen de Medici. Dies macht sie zu etwas ganz besonderem - aber auch zur Zielscheibe eines ganz speziellen Dämons. Nach ausgiebiger Recherche stellt sich heraus, dass nur sie den Untergang von Venedig verhindern kann. Doch wie soll sie das anstellen? Das müsst ihr natürlich selbst herausfinden. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.


    Steffi G.

  17. Cover des Buches Hallo Japan (ISBN: 9783944296548)
    Lucinde Hutzenlaub

    Hallo Japan

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Anna_Ressler

    Inhalt: Familie Hutzenlaub wandert (vorübergehend) aus! Lucinde Hutzenlaub berichtet von humorvolle Anekdoten, Missverständnissen, wundervollen Reisen, dem schweren Erdbeben 2011 und ihrem Leben in Japan. Dieses Buch ist ein unterhaltsamer Bericht über eine deutsche Familie in Tokio.

    Meine Meinung: Aufgebaut ist das Buch im Tagebuchstil. Die Autorin berichtet in fesselndem Schreibstil von den verschiedensten Episoden ihres Japanaufenthalts. Dabei folgt der Leser nicht nur einer Reihe von Klischees, sondern darf auch andere Ecken Japans kennenlernen. Mehr oder weniger erfolgreich manövriert sich Familie Hutzenlaub durch ihr neues Leben, was mich oftmals laut auflachen ließ. Aber auch sehr ernste Themen (etwa das Erdbeben) sind in dem Buch präsent. Die Handlung ist geprägt von authentischen Auf und Abs, wirkte auf mich trotzdem ein wenig unzusammenhängend. Durch die meist kurzen Erzählungen bleibt die Familie schlussendlich auch ein bisschen oberflächlich. Trotzdem habe ich mich gern in das Abenteuer Japan gestürzt.

    Mein Fazit: Anekdoten aus einem kurzen Leben in Japan die mich gut unterhalten haben.

  18. Cover des Buches Bailey - Ein Freund fürs Leben (ISBN: 9783453504011)
    W. Bruce Cameron

    Bailey - Ein Freund fürs Leben

     (86)
    Aktuelle Rezension von: Arius

    Durch die Augen eines Hundes in vier Inkarnationen gesehen – Toby, Bailey, Ellie und Buddy – stellt sich Cameron den großen Fragen des Lebens: Wer bin ich? Wohin gehe ich? Warum bin ich hier?

    Die erste Erinnerung des Hundes kommt kurz nach seiner Geburt, als er herausfindet, dass die warmen, stinkenden Dinge, die sich neben ihm winden, seine Schwester und zwei Brüder sind und die große und schöne Gestalt mit der langen, wunderbaren Zunge seine Mutter. Sie leben ein wildes Leben, und verbringen die meiste Zeit damit, sich zu verstecken und nach Nahrung zu suchen. Eines Tages werden sie von Männern gefangen, die sie zu einem Gelände bringen, das Senora gehört und von anderen Hunden bevölkert ist. Er heißt Toby und liebt seine neue Welt mit Spielkameraden und Spielzeug und gutem Essen. Doch eines Tages werden alle Hunde von den Behörden in ein Tierheim gebracht, wo Toby eingeschläfert wird. Als er in den Schlummer versinkt, durchströmte ihn die Traurigkeit, die er von Senora beim Abschied gespürt hat. Am liebsten hätte er die gute Frau in seinem letzten Augenblick von oben bis unten abgeschleckt, um sie glücklich zu machen.  Den eines war ihm klar: „Dass ich sie zum Lachen gebracht hatte, war das Wichtigste, was ich je getan hatte.

    Wenn ich es recht bedachte, war es das Einzige, was meinem Leben einen Sinn gab." (S. 56)

    Nach einiger Zeit kam er als Neugeborener, in einem Käfig mit einer größeren und helleren Mutter und sieben Geschwistern zurück. Eines Tages öffnet er mit seinen kleinen Zähnen und Pfoten ein Tor, so wie er es von seiner Mutter, aus seinem ersten Leben gelernt hatte. Ohne zu zögern, macht sich der Welpe auf den Weg. Er wird von einer Frau gerettet, die ihn nach Hause zu ihrem kleinen Sohn Ethan bringt. Sofort entbrennt eine innige Verbindung zwischen Hund und Jungen. „Bislang hatte ich keine Ahnung gehabt, dass solche Jungs überhaupt existieren, aber jetzt fand ich sie einfach toll!“ (S. 71) Schon bald war dem Hund, der nun Bailey hieß, klar: „Mit diesem Jungen zusammen zu sein und ihn zu lieben, war der wahre Sinn meines Lebens.“ (S. 79)

    Die erste Zeit mit dem Jungen war für Bailey eine verwirrende Erfahrung Er lernt neue Wörter und neue Aufgaben, wie das Ablecken des Geschirrs, wenn Mama nicht zusieht. Aber seine Hauptaufgabe ist Ethan: „...das Leben mit dem Jungen war mein ganzer Lebenszweck. Und dann ändert sich das Leben unweigerlich – etwas, das man „Schule“ nennt. Aber sie verbringen die Sommer auf der Farm, wo Oma Bailey braucht, um ihre Kochkünste zu testen. Er kann mit dem Jungen umherstreifen und lernt ein neues Spiel. Dabei muss er Ethan immer wieder aus dem Farmteich ziehen. Eines Tages, nachdem Ethan auf dem College ist, stellt Bailey fest, dass er im Sterben liegt. Den Tod fürchtet er nicht – denn er war ein guter Hund gewesen. 

    Erneut wacht Bailey als Welpe auf und wundert sich, warum er wiedergeboren wurde, diesmal als deutscher Schäferhund. Ellie, wie Bailey jetzt heißt, wird ein Such- und Rettungshund. Sie erkennt, dass ihr neuer Zweck nicht nur darin besteht, Menschen zu finden, sondern sie zu retten. Selbst nachdem sie in den Ruhestand getreten ist, hat sie noch weitere Aufgaben zu erledigen, einschließlich einer, die sie dazu zwingt, das Teichspiel mit dem Jungen im Ernstfall umzusetzen. Als Ellie das Ende ihres Lebens erreicht, ist sie mit sich im Reinen. So ist sie ziemlich überrascht, als sie zu ihrer neuen Mutter hochstarrt, die ein großes, schwarzes Gesicht und eine warme rosa Zunge hat. Es ergibt keinen Sinn. „Was, um alles in der Welt, konnte noch geschehen, das meiner Wiedergeburt als Welpe einen Sinn gab?"  (S. 282) 

    Nun beginnt sein letztes Abenteuer als Buddy und er entdeckt seine wahre Bestimmung. Alles, was er in seinen bisherigen Leben gelernt hat, vom Schnorren nach Essen bis hin zum Finden und Retten, ergab schlussendlich einen Sinn.

    Bruce Cameron hat ein erstaunliches Buch geschrieben. „Bailey ein Freund fürs Leben“ ist von sanftem Witz, Würde, Traurigkeit und Liebe durchdrungen. Der Autor lässt uns die Magie der Hund-Mensch-Bindung spüren: „Es gab einfach kein besseres Gefühl auf der Welt, als von meinem Jungen umarmt zu werden.“ Wenn der Zweck eines Hundes darin besteht, Menschen zu lieben und ihnen beizubringen, wie man bedingungslos liebt; Wenn Liebe ein Verb ist, dann sind Toby, Bailey, Ellie und Buddy wirklich Blindenhunde in Aktion.

  19. Cover des Buches Apocalypsia (ISBN: 9783000532337)
    Andreas Izquierdo

    Apocalypsia

     (163)
    Aktuelle Rezension von: Insider2199

    Wenn Gott im Sterben liegt und die Engel um ihr Überleben kämpfen...

    Der 1968 in Euskirchen, Nordrhein-Westfalen geborene Autor sammelte nach dem Abitur erste Erfahrungen bei Zeitungen und Rundfunk und gewann einen Preis für Nachwuchsjournalisten, bevor er 1995 seinen ersten Kriminalroman veröffentlichte. Nach „Romeo und Romy“ ist dies mein zweites Buch von ihm.

    Inhalt (Klappentext): Es heißt, sobald ein Kind zur Welt kommt, legt ihm ein Engel seinen Finger auf den Mund: so vergisst es augenblicklich alle göttlichen Geheimnisse. Nur die kleine Furche zwischen Nase und Mund bleibt als Spur zurück. Die Engel sind in Aufruhr, denn Gott liegt im Sterben, und mit ihm die gesamte Schöpfung. Die Erkenntnis über seine Vergänglichkeit: ein Schock. Das Versprechen ewigen Lebens: eine Lüge. Das Heer der Engel spaltet sich. Wer die Freiheit will, folgt Luzifer, dem mächtigsten unter ihnen. Sein Plan ist so schlicht wie verführerisch: Sind erst die missratenen Menschen vernichtet und er auf dem Thron, ist der Urzustand allen Seins wiederhergestellt. Die kleine Schar derer, die entschlossen die alte Ordnung verteidigt, ist ganz auf sich allein gestellt. Intrigen, Verrat und Mord führen schließlich in die Katastrophe.

    Meine Meinung: Die Idee des Buches und die dahinterliegende Botschaft gefiel mir sehr gut, obwohl mir diese Prämisse eine Spur zu oft wiederholt wurde, aber da kann man getrost ein Auge zudrücken. Die Fantasy-Welt der Engel – der junge Engel und Held Nathanael, der durch seinen Mentor Iax zum Mann und Kämpfer wird, um sich gegen Luzifer in den Kampf zu begeben – hat mir überaus gut gefallen, da geht es auf sehr eindringliche Weise um den Kampf von Gut und Böse. Jedoch kam mir dabei die Welt der Menschen etwas zu kurz, Esther, die dortige Heldin, hätte meines Erachtens mehr Einfluss am Geschehen erhalten sollen, da ja immer betont wurde wie sich die beiden Welten gegenseitig bedingten und das Schicksal voneinander abhing.

    Ein weiterer Kritikpunkt für mich war das Ende, das mir für meinen Geschmack leider ein wenig zu sehr von Kampf dominiert und überschattet war. Im Film mag so etwas durch die Bilder einfach besser wirken, aber wenn man das lesen muss, dann wird es finde ich schnell etwas langweilig. Und gerade in der Welt der Engel hätte ich schon erwartet, dass nicht alles über den Kampf allein entschieden wird, sondern mehr magische Elemente integriert sind.

    Fazit: Eine beeindruckende Fantasy-Welt, in der Engel und Menschen ums Überleben kämpfen, allerdings hätte ich mir ein größeres Gleichgewicht der Welten gewünscht und am Ende weniger Kampf, dafür aber mehr Magie. Dafür ziehe ich einen halben Stern ab und spreche eine Leseempfehlung aus.

  20. Cover des Buches Wild Cards - Das Spiel der Spiele (ISBN: 9783734161070)
    George R. R. Martin

    Wild Cards - Das Spiel der Spiele

     (237)
    Aktuelle Rezension von: Jamii

    Inhalt

    Nachdem in den Vierzigerjahren das Wild Card Virus ausgebrochen ist, weisen einige Menschen körperliche Veränderungen und Superkräfte auf. Wer von ihnen der heldenhafteste ist, soll nun die Castingshow American Hero zeigen, in der die Teilnehmer Aufgaben erledigen müssen und so verhindern wollen, aus dem Team gewählt zu werden.

    Zu spät bemerken sie, dass nicht nur der Titel des American Heros auf dem Spiel steht und dass in Ägypten eine weitaus größere Herausforderung ihr Heldentum prüft. 


    Meine Meinung

    Ich bin sehr zweigespalten über das Buch. Einerseits fand ich die Anlage interessant und (ich gebs zu) der Herausgeber George R R Martin hat eine große Rolle gespielt, dass ich das Buch gekauft habe. Ich habe es angefangen, die ersten 30 Seiten gelesen und es dann in mein Bücherregal gestellt. 6 Jahre lang. Das ist ziemlich sprechend. 

    Weil so interessant das Konzept auch war, die Geschichte als solche konnte mich nicht begeistern. Ob das an den zusammengemischten Schreibstielen der unterschiedlichen Autoren oder den Charakteren, mit denen ich mich auch nach langem Bemühen nicht identifizieren konnte lag, weiß ich nicht. 

    Was sicher nicht geholfen hat,war die Unwissenheit über wiederauftretende Charaktere, die man nicht mehr zuordnen konnte. 

    Dann bin ich zur zweiten Hälfte gekommen. Obwohl sich an den Characteren und an der Menge an Autoren nichts verändert hat, ist der Plot selbst interessanter geworden und hat mich mehr und mehr in den Bann gezogen. Gegen Ende hat es mir das ziemlich gut gefallen. 


    Fazit

    Durchhalten lohnt sich, wenn man bereit ist, sich ein buntes Gemisch an Schreibstielen und Charakteren zu geben. Ob man allerdings die Hälfte eines 500 Seiten Buches bereit ist, zurchzuhalten, müssen alle selbst entscheiden. Für weitere Teile reicht es bei mir nicht mehr.

  21. Cover des Buches Sommer der Erinnerung (ISBN: 9783426452998)
    Marie Matisek

    Sommer der Erinnerung

     (19)
    Aktuelle Rezension von: rose7474

    Von Marie Matisek habe ich bisher noch nichts gelesen und stieß auf diese Geschichte, die es nur als ebook für umsonst gibt. 

    Der Schreibstil der Autorin gefiel mir sehr gut und diese Vorgeschichte machte Lust die dazugehörigen Bücher zu lesen. 

    Die Geschichte war leider sehr kurz und man fand noch eine Leseprobe zum 1. Band der Amalfireihe. 

    Auf jeden Fall möchte ich noch mehr von dieser Autorin lesen. 

  22. Cover des Buches Die Rosen von Montevideo (ISBN: 9783426510230)
    Carla Federico

    Die Rosen von Montevideo

     (112)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis

    „Die Rosen von Montevideo“ ist der 4. Teil einer fünfteiligen Romanserie, die rund um das Einwandern von diversen europäischen Familien handelt. Dieser beschäftigt sich zum einem mit der der Bankiersfamilie Gothmann aus Frankfurt und zum anderen mit der Kaufmannsfamilie de la Vegas aus Montevideo, Uruguay, einer spanischen Einwandererfamilie.  

    Zutaten wie Liebe, Verbote, Neid und Verrat sowie starke Frauen über mehrere Generationen hinweg versprechen eine interessante Lektüre, die auch über weite Strecken gehalten wird. Natürlich wiederholen sich einzelne Schicksalsschläge, aber so spielt das Leben eben. Nicht immer lernen die Nachkommen aus den Fehlern ihrer Vorgänger. 

    „Wir alle sind ein wenig wie Rosen: wir können wunderbar blühen und duften, aber wir haben auch unsere Stacheln.“ 

    Fazit: 

    Ein guter Schmöker für jede Jahreszeit, dem ich gerne 4 Sterne gebe.

     

     

  23. Cover des Buches Das Inferno (ISBN: 9783453675827)
    Richard Laymon

    Das Inferno

     (102)
    Aktuelle Rezension von: lucatrkis

    Zu Sheila, eine der Hauptfiguren, konnte ich keine Verbindung aufbauen, ebenso wie zu Judy, Weed und co. Zu Barbara, Pete, Clint, Mary und Em jedoch schon, denn diese mochte ich sehr gerne. Von den Settings gefielen mir die Trümmer Sheilas Hauses und der Pool beim Mietshaus sehr. Die Szenen, in denen Pete und Barbara im Pool oder auch Lieferwagen waren mochte ich sehr gerne, wie auch die Athmosphäre dabei. Von der Story her gab es viele einzelne Zweige, die dann am Ende zusammengeführt wurden. Der Autor schaffte es tatsächlich, dass jeder von ihnen Punkte hatte, an denen er besonders spannend war, wodurch ich nicht sagen könnte, welchen ich am meisten mochte. Anfangs dachte ich an den über Stanley, danach – nach der Szene im Pool – war ich bei Barbara, Pete, Heather und Earl und schließlich dann doch bei Mary, Clint und Em, als sie sich durch die Reihen von Autos quetschten (SPOILER) und dann an dem Van angelangten. (SPOILER ENDE) Was mir nicht so gefiel, war, dass die Kapitel oft an einer sehr spannenden Stelle endeten und dann die Perspektive gewechselt wurde, aber das ist eben eine der Methoden, um Spannung zu erzeugen, auch wenn sie diese bei mir eher lindert. Das Ende gefiel mir zwar nicht ganz so gut, doch dafür hatte das Buch im Hauptteil einige Höhepunkte, weshalb ich es trotzdem gut bewerte. Noch eine kleine Anmerkung: Auf Seite vierhundertvierundsechzig steht „Kein Wunder, das“ anstatt „Kein Wunder, dass“. Da ich die deutsche Erstausgabe besitze kann ich aber nicht sagen, ob das mittlerweile geändert wurde.

  24. Cover des Buches Und morgen die Welt (ISBN: 9783959102087)
    Samira Mousa

    Und morgen die Welt

     (24)
    Aktuelle Rezension von: GothicQueen

    "Und morgen die Welt" ist die Geschichte von Samira Mousa, die junge Frau, die an Multipler Sklerose erkrankt ist, sich davon aber nicht einschüchtern lässt. Nach ihrer Diagnose muss sie erst mal lernen, besser auf ihren Körper zu achten, sich nicht dauernd zu stressen und sich zu viel vorzunehmen. Alles Dinge, die bei dieser Krankheit weitere Symptome hervorrufen können. Kurzerhand kündigt sie ihren sicheren Job, macht sich selbstständig, indem sie Schreibaufträge annimmt und reist. Ihren Laptop hat sie immer dabei, da sie von überall schreiben kann. Der Leser wird mit auf ihre Reise genommen und Samira Mousa erzählt neben den Orten, die sie bereist, auch von ihrem Leben und ihrer Krankheit. Und vor allem auch davon, was sie aus ihr macht und wie sie mit ihr umgeht. Samira ist eine sehr mutige und starke Frau. Sie ist hilfsbereit und offen für andere Menschen. Das, verbunden mit ihrer Art zu schreiben, haben mir sehr gut gefallen. Ich habe das Buch gern gelesen und habe auch fest vor das andere bereits von ihr erschienene Buch zu lesen. An manchen Stellen fand ich es ein wenig zu viel "Selbstmitleid" und "Gejammer", das ist aber denke ich voll im Rahmen, da es ja um eine Frau geht, die eine chronische Krankheit hat. Und da darf auch mal gejammert werden, wenn es einem schlechter geht. Es sollte schließlich nicht NUR ein Reisebericht werden. Sondern ein Reisebericht, der TROTZ chronischer Krankheit zustande kam. Ich für meinen Teil möchte mir ein Beispiel an Samira Mousa nehmen. Meinen Job werde ich vermutlich nicht kündigen, da ich kein Mensch bin, der für Risikos gemacht ist. Aber auch ich muss auch erst lernen nach meiner Diagnose auf meinen Körper zu hören, mir weniger Stress zu machen, das Leben JETZT zu genießen und einfach ich selbst zu sein. Das ist nicht immer einfach, vor allem wenn man diese Art zu leben von manchen Personen vorgeworfen bekommt. Veränderung ist nicht immer schlecht. Veränderung kann auch etwas Gutes bedeuten. Samira Mousa hat das mit diesem Buch bewiesen. Ohne die Multiple Sklerose hätte sie diese Reise SO nie angetreten. Lest dieses Buch!

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks