Bücher mit dem Tag "erdkunde"
30 Bücher
- Edward Brooke-Hitching
Atlas der erfundenen Orte
(12)Aktuelle Rezension von: dunkelbuchWas hat die Entdecker und Kartografen aller Jahrhunderte dazu getrieben, nicht existente Inseln und Gebirge in ihre Karten aufzunehmen? Wann und wo hat der Irrglaube seinen Ausgang gefunden? Bei jenen Herrschern, die die Herkunft ihrer Bodenschätze verschleiern wollten?
Minutiös werden die erfundenen Orte aufgelistet und die Entstehungsgeschichte der Irrtümer. Die eine oder andere wird auch als bewusste Fälschung entlarvt.
- Aleksandra Mizielinska
Auf nach Yellowstone!
(3)Aktuelle Rezension von: RamgardiaDas Buch ist einfach riesig, auch in seinen äußeren Maßen. Das Cover zeigt einige Tiere, die im Buch erscheinen. Im Einband sehen wir die Welt und darin eingezeichnet die Nationalparks, die in dem Buch vorgestellt werden. Darunter Portraits einiger Tiere mit ihren Namen. Kuba, das Bison, und Ula, das Eichhörnchen, werden uns durch das Buch begleiten.
Weiter geht es mit Karten der Parks und dann sind wir endlich im Białowieża -Nationalpark in Polen.
Das Bild zeigt einige Gebäude und Tiere, die alle mit einer Bezeichnung versehen sind. Ula und Kuga stellen sich mit einer Sprechblase vor. Kuga hat Post von einem Bison bekommen und deshalb werden Wisent und Bison gegenübergestellt. Wir erfahren einiges über die Geschichte der Nationalparks und lernen ausgestorbene Tiere wie das Ur kennen. 1:1 sind die Bilder der Pflanzen und Blätter gezeichnet. Dann geht mit dem Flieger nach Yellowstone. Auch hier erfreut uns wieder eine Doppelseite des Parks als Einstieg. Natürlich geht es um die Fast-Ausrottung der Bisons. Auch die heißen Quellen werden erklärt.
Weiter geht es nach Südamerika zum Manú Nationalpark. Hier übernimmt ein Wasserschwein die Führung. Es geht um ungewöhnliche Kreuzungen und um Blattscheiderameisen. Und weiter geht es von Peru nach China.
Der Jiuzhaigou-Nationalpark wurde 1982 gegründet und hier gibt es natürlich Panda, den großen schwarz-weißen und den kleinen rötlichen. Dadurch ist auch Bambus ein Thema.
Weiter geht es nach Namibia in den Namib-Naukluft.Park. Unsere Reisenden sind zunächst dem Klima der Wüste ausgesetzt und erfahren, wie sich einige Tiere dieser Hitze angepasst haben. Von Welwitschie hatte ich noch nie gehört. Im Nordosten Grönland liegt der nächste Nationalpark. Hier erleben die Tiere große Kälte und suchen nach der Sonne.
Indonesien ist der nächste Halt, Komodo heißt der Nationalpark. Hier geht es ins Wasser zu einem Korallenriff.
In Neuseeland gibt es den Fiordland-Nationalpark, hier wohnen viele ungewöhnliche Tiere, wie die Kiwis und bekannte Tiere, die hier ausgesetzt wurden, z.B. für die Jagd. Aber auch zu ausgestorbenen Tieren, wie den Moa gibt es Zeichnungen.
Es gibt noch so vieles mehr auf den 125 großen Seiten zu sehen. Alle Parks werden mit einem großen Bild vorgestellt, dann werden Tiere und Pflanzen erklärt und verbunden wird alles mit den Comiczeichnungen. Wie ich finde, eine gelungene Mischung. Ich bin sicher, alle Entdecker*innen werden eine große Freude daran haben und auch ihre Eltern werden staunen, darüber, was sie noch nicht wussten.
- Theodor ATLANTEN Müller-Alfeld
Atlas für Kinder
(1)Aktuelle Rezension von: KarinJInhalt (Klappentext):
ZitatDas ist neu und neuartig in dieser kindgemäßen Form. Schon Achtjährige lernen spielend leicht unsere Welt kennen. Und selbst Erwachsene erfahren noch vieles Neue. Alles über Landkarten und wie man sie liest. Der Kreislauf des Wassers. Flüsse, Seen, Meere. Inseln, Gebirge, Schleusen und Paßstraßen. (...)
Es wird noch einiges aufgezählt, was es über unsere Welt und das Universum zu erzählen gibt.
ZitatMit Hunderten von bunten Bildkarten, Schlüsselkarten ud Zeichnungen, ausführlich erläutert. (...) Spannende Geschichten, Rätsel, Verse und Quizfragen (...)
Meine Bewertung:
Zuviel versprochen wurde nicht. Die Gliederung bereits macht einen sehr guten Eindruck. Sie erscheint sinnvoll und umfassend. Aber es wird auch sofort klar, dass das Buch älter ist: "Warum Deutschland geteilt ist". Das Buch erschien erstmals in 1974 und meine Ausgabe wurde 1983 überarbeitet. Trotzdem kann man aus dem Buch viel lernen. Nicht nur über Geografie, sondern auch über Biologie, Geschichte und den Weltraum. Die Sprache finde ich gut. Der Leser wird direkt angesprochen, manchmal sogar etwas gefragt und angeleitet, die verschiedenen Materialien zu vergleichen. Es gibt anschauliche Erklärungen. Schwierige Themen wie die Kolonisation Afrikas werden kindgerecht dargestellt, ohne groß zu beschönigen. Aufgrund der Vielfalt der Themen darf man jedoch nicht mit vielen Details und Informationen, die in die Tiefe gehen, rechnen. Andereseits brauchen Kinder ja gerade einen ersten Überblick und dafür ist der Atlas sehr gut geeignet. Was mir bereits als Kind gut gefallen hat, sind die Landkarten, auf denen z. B. das regionale Tierleben abgebildet ist. Die haben etwas von einem Wimmelbild. Ich denke, so manches Kind beschäftigt sich gerne mit diesem Buch. Von mir bekommt es vier Sterne.
- Gerhard Leitner
Die Aborigines Australiens
(3)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerDieses Buch bietet einen Überblick über die Geschichte der Aborigines in Australien, aber auch über aktuelle Probleme. Kurz und knapp werden wichtige Themen erklärt und erläutert: Die Besiedlung, Kunst, Religionen, geistiges und materielles Leben der Aborigines früher und heute, politische Probleme usw. Dabei werden vor allem die Eigenheiten der Aborigine-Kulturen deutlich. Der Autor reist wirklich sehr viele Themen an, was dem Leser auch zeigt, wie komplex das Gebiet ist und wie schwierig es ist, sich wirklich hineinzuarbeiten. Das Buch ist trotzdem nicht sehr kompliziert geschrieben, es liest sich flüssig und schnell. Einzig die Gliederung finde ich nicht so gelungen, mir fehlt ein wenig der rote Faden und es wird meiner Ansicht nach ein wenig hin und her gesprungen. Ich empfehle dieses Buch allen, die sich mit dem Thema Aborigines auseinander setzen wollen, und zwar fernab von Kitsch und Esoterik à la Traumfänger. - Detlef Busche
Landschaftsformen der Erde: Bildatlas der Geomorphologie
(0)Noch keine Rezension vorhanden - Stephen Biesty
Große Entdecker
(3)Aktuelle Rezension von: Dr_MWas die unendlichen Weiten des Kosmos heute für uns sind, waren für frühere Menschen die fremden Welten auf der Erde. Neugier gilt gemeinhin als die Triebkraft für Reisen in unbekannte Gegenden, gelegentlich gesellt sich auch Geschäftssinn dazu. Doch immer war auch das Risiko, im Unbekannten umzukommen, ein treuer Begleiter jedes Entdeckers, auch wenn davon in diesem selbst für Erwachsene lehrreichen Kinderbuch selten die Rede ist.
Die Autoren stellen uns elf ganz unterschiedliche Expeditionen ins Ungewisse vor: Lange vor unserer Zeit soll ein Grieche vom heutigen Marseille aus bis Schottland oder noch weiter in den Norden gesegelt sein. Mit weitaus besseren Booten gelangten die Wikinger 1003 als Erste von Europa nach Nordamerika. Marco Polo erweckte nach 1274 das Interesse der Europäer für China. Etwas mehr als 100 Jahre später bauten die Chinesen eine riesige Flotte und überquerten mit ihr den Indischen Ozean. Wieder knapp 100 Jahre danach wollte Kolumbus Indien nach Westen segelnd erreichen und landete in der Karibik. Weniger als 300 Jahre später kartierte Cook bereits den Pazifik.
Dann ging es Schlag auf Schlag. Afrika wurde erforscht. Die Autoren berichten in diesem Zusammenhang über die Expeditionen von Livingstone und Kingsley. 1928 überfliegt Nobile die Arktis und verunglückt. 1932 gelangen die Picards mit einem Ballon in die Stratosphäre. Später tauchen sie so tief wie kein Mensch nach ihnen in den Marianengraben. Hillary und Norgay bestiegen 1953 erstmals den höchsten Berg der Erde. Und vor etwas mehr als 40 Jahren landeten die ersten Menschen auf dem Mond.
All diese Reisen beschreibt das sehr schön illustrierte und gut geschriebene Buch. Bereits der Schutzumschlag dient der grafischen Erläuterung. Wenn man ihn abnimmt, aufklappt und nach innen dreht, entdeckt man eine Weltkarte, auf der alle irdischen Entdeckungsfahrten dieses Buches eingezeichnet sind. Die Autoren beschreiben jede Expedition durch einen einfachen und auf das Wesentliche konzentrierten Text in einer kindgerechten Sprache. Darüber hinaus illustrieren sie die Reisen mit gezeichneten Karten und erklären den Bau und die Funktionsweise der von den Entdeckern benutzten Transportmittel. Dazu sind in das Buch große aufklappbare Extraseiten eingeklebt. Manchmal zeigen sie Querschnitte durch Schiffe, etwa so wie auf der Umschlagseite.
Den einzigen kleinen Kritikpunkt stellen die nach meiner Meinung misslungenen Erklärungsversuche der primitiven Navigationsmethoden einiger Entdecker dar. Vermutlich werden das Kinder im vom Verlag angegebenen Alter (8-10 Jahre) nicht wirklich verstehen.
Fazit.
Ein hervorragendes und lehrreiches Buch für alle, die sich für Entdeckungsreisen interessieren und lernen möchten, unter welchen für uns heute kaum vorstellbar primitiven Voraussetzungen unbekannte und oft sehr weit entfernte Welten entdeckt wurden. Dementsprechend zeigt das Buch nicht nur einige der berühmten Entdeckungsreisen, sondern auch einen Teil der Technikgeschichte. Die Gestaltung und Ausstattung dieses Kinderbuches kann man nur als außergewöhnlich bezeichnen. - Jan Ryser
Fliessende Wasser: Flusslandschaften der Alpen und Mitteleuropas
(0)Noch keine Rezension vorhanden - Verena Körting
Das ist Deutschland
(5)Aktuelle Rezension von: MilagroIch habe dieses Buch im Rahmen einer Kinderbuchverlosung hier gewonnen und war erstmal erstaunt als es eintraf. Ich hatte nicht mit einem solchen großen Bilderbuch gerechnet, es ist Din A 3, trotzdem gut zu halten und nicht schwer. Ich habe das Buch in meiner Kita-Lesegruppe zusammen mit 3-5jährigen Kindern angesehen. Durch das Format kann jeder gut das auf den Doppelseiten abgebildete Bild sehen, jeder findet spannende Details.
Das Bilderbuch führt von Nord nach Süd, vom Meer zu den Bergen und vom Frühling in den Winter durch ganz Deutschland. Das ist toll zu sehen, die Farben und Landschaften wechseln, jedes Bild ist einzigartig. Die Bilder sind wunderschön und detailliert. Auch kleine Kinder sind begeistert, sie finden viele interessante Dinge wie etwa das Spinnennetz in der Heide oder den Heißluftballon in der Sächsischen Schweiz. Wir haben uns das Buch mehrfach angesehen und es birgt noch viel mehr Lesespaß. Erklären muss man schon eine Menge, es gibt keinen Text bei den Bildern, nur am Ende des Buches, aber ich denke, das dient eher der Informationen der Erwachsenen. Denn manches erkennt man erst nach genauerem Hinsehen, die Kinder haben Berlin jedenfalls nicht erkannt, ,
- Christoph Kucklick
GEO Special / 06/2008 - Magische Orte
(3)Aktuelle Rezension von: NilInteressantes Heft über Magische Orte. Thmen sind unter anderem ein südamerikanischer Hexemarkt, Bäume, das Design UFO Futuro und Atlantis. Nett gemacht. - Godfrid Wessely
Geologie der österreichischen Bundesländer. Niederösterreich
(0)Noch keine Rezension vorhanden























