Bücher mit dem Tag "ereignisse"
24 Bücher
- Marc Stehle
Dunkler Herrscher
(9)Aktuelle Rezension von: ThijaraMenden ist mit Leib und Seele Paladin. Er dient seinem Orden und beschützt die Bewohner der sechs Reichen Thersias.
Der Autor schmeißt den Leser direkt mitten ins Geschehen. Ein Dorf, wird von einer verunstalteten Tiermenschenrasse angegriffen und die Paladine des Feuerordens allen voran Menden und seine Freunde Edmûnd und Denzél kämpfen mutig und entschlossen, um die Bewohner zu retten. Der Heldenmut der Drei findet ausgerechnet in den eigenen Reihen in Person von Lorkirk und seinen Getreuen nicht nur Zuspruch, sondern trifft auf Neid und Missgunst. Die Dörfler haben noch ein weiteres Problem dessen sich die Paladine annehmen sollen, eine Hexe. Während Menden sich für die Freilassung der jungen Frau einsetzt, ist Lorkirk skeptisch und würde sie Frau am liebsten direkt vor Ort töten.
Marc Stehle hat einen sehr angenehmen Schreibstil. Mir hat die Abwechslung extrem gut gefallen: am Anfang wird man direkt in die Handlung geschmissen, dann kommen immer wieder Abschnitte, in denen sich die Ereignisse schier überschlagen und Abschnitte, in denen sich der Autor mit viel Liebe zum Detail dem Setting widmet und man Menden und die vielen weiteren Charaktere, Rassen und Landstriche Thersias mit gut dosierten Informationen besser kennen lernen kann. Vieles bleibt bewusst unklar, welche Rolle hat Stefanie Menden zugedacht? Soll er Thersias für sie ins Chaos stürzen oder retten? Im Verlaufe des Buches zeichnet sich auch ab, dass die Guten einiges zu verbergen haben.
Ein sehr gutes Fantasy Buch ich bin gespannt, wie es weiter geht.
- Susanna Schober
Wenn ich einen Wunsch frei hätte
(32)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerZum Buch:
Kann ein Herz sich zweiteilen? Kann eine Frau zwei Männer zu gleichen Maßen lieben und begehren?
Als wäre Julias Leben nicht schon durch ihre Mutter, die ihr vehement die Identität ihres Vaters verschweigt, geschädigt genug, rennt sie von einem zum nächsten missglückten Date auf der Suche nach dem ihr so lang verwehrten Glück. Nachdem es wieder mal so weit war und Julia nachts mitten in Berlin einen dunklen Park auf den Weg nach Hause durchquert, setzt sich ihr Unglück fort: Zwei mit Messern bewaffnete, maskierte Kerle stellen sich ihr in den Weg und verlangen nach ihrer Handtasche. Verkrampft klammert sie sich an ihr Leben und die letzten paar Cents, die sich in den Tiefen dieser Tasche befinden. Nur durch das beherzte Eingreifen eines Fremden, welcher die Polizei verständigt, kann das Schlimmste verhindert werden und Julia bleibt mit einem Schrecken zurück. Dankbar über diese Fügung des Schicksals und ihren unerwarteten Helden, lässt sie sich von ihm nach Hause begleiten. Auf dem Weg dorthin beginnt eine interessante Unterhaltung, die beiden schnell klarmacht, dass sie sich wiedersehen wollen. Damit beginnt das Chaos in Julias Leben, denn Romeo kann nicht bleiben und er bleibt nicht der einzige Mann in ihrem Leben ...Mein Rezension:
Allein das Cover gefallt mir sehr gut und der Klappentext klingt sehr spannend. Das Buch angefangen merkte ich schon wie fließend der Schreibstil ist und man die fast 300 Seiten einfach nur durch weg lesen möchte .
Hier geht es um Julia , zuhause hat sie Schwierigkeiten mit ihrer Mutter und ausgerechnet auf denn Weg nach Hause wird sie überfallen . Der Retter in der not ist nicht weit und verständigt die Polizei .
Romeo so heißt der junge Mann und bei beiden merkte man gleich das die Chemie stimmt , sie haben ein Date das ganz andere Folgen hat als erwartet. Nun ist er weg und wird sie ihn wieder sehen ?
Es gibt eine Abmachung , am Anfang dachte ich soll das wirklich funktionieren , aber allein der Gedanke daran , ist es jedes mal eine riesen Freude wenn sie sich wieder treffen. Bis sie Tobias trifft , nun sind es zwei Männer die ihr Herz erobern und in beide sieht sie etwas was sie nie erwartet hätte .
Ich mochte alle Charaktere sehr gerne und hab mit ihnen gelitten , geliebt und auch die Humorvollen Szenen waren bezaubernd schön . Hier wird es hitzig , turbulent und Selbstzweifel mit denen Julia kämpft .
Fazit : Ein kurzweile schöne Geschichte für denn Abend , die ich sehr gerne genossen habe.
- Kami Garcia
Beautiful Redemption
(72)Aktuelle Rezension von: ichundelaineSixteen months, sixteen years
Sixteen of your deepest fears
Sixteen times you dreamed my tears
falling falling through the years...
Gatlin is a typical Southern town, slow to pick up on new stuff and big on Confederate Flags, biscuits and gravy. Everybody know everyone and nothing serious ever happens. Ethan, who only recently lost his mother, is about to be entirely sick and tired of the small-town life, when mysterious Lena Duchannes, niece of the even more mysterious Macon Ravenwood enters his life.
While he and Lena become closer, he discovers the secrets that lie underneath the sleepy town of Gatlin as well as the secrets hidden in the hearts of his fellow inhabitants.
However, Lena is in severe danger - on her 16th birthday some crucial decision will be made for her - and both of them try to fight it with the help of trusted friends and family.
I really don't want to spoil anything by talking too much about the plot, you just have to find out for yourself. As for he style - I was completely sucked into the story and could hardly put the book away. Garcia/Stohl tell a story with an elaborate setting. In the Style of Anne Rice they create a dark Sounthern gothic frame for the story of two star-crossed lovers. I really enjoyed the bits and pieces about aging Southern Belles and their nasty offspring, the Re-enactment-craze as well as the food Amma cooks, having lived in the South for a couple of years myself.
A really great prelude to a series I'll definitely read!
- Stefanie Hasse
Liebe keinen Montague (Luca & Allegra 1)
(199)Aktuelle Rezension von: dark_romantasy_readerBand 1
Venus hat die Nachkommen von Amor und Psyche, aus Eifersucht und Neid verflucht.
Die Capulets und Montagues leiden seitdem unter dem Fluch der Venus, welcher sie dazu verdammt sich zu hassen. Der Fluch kann erst gebrochen werden, wenn die Erstgeborenen beider Familie sich ineinander verlieben und sie die Prüfungen der Liebe bestehen.
Allegra und ihre Freundin Jen fahren für einen Kurztrip nach Italien an den Gardasee.
Nach ihrer Ankunft in Italien entwickelt sich die Story sehr schnell. Allegra trifft auf Luca und sie verlieben sich Hals über Kopf, wie Romeo und Julia. Auch wenn ihre Liebe sehr intensiv auftritt, fehlt mir die emotionale Tiefe in ihrer Beziehung. Es dauerte nicht lange und der Fluch macht auch vor Luca und Allegra nicht halt, weswegen Allegra sich dazu entschloss die Prüfung der Liebe abzulegen.
Die Story hatte mir bis zu dieser Stelle ganz gut gefallen, jedoch hat es mich sehr irritiert, dass Allegra sich allein den Prüfungen stellen musste, um ihre Liebe zu beweisen. Ich hätte es persönlich schöner gefunden, wenn Luca und Allegra gemeinsam ihre Liebe beweisen müssten und sich dadurch näher kennenlernt hätten. So taucht Luca leider nur in 3-4 Szenen im Buch auf und bleibt bis zum Schluss ein blasser Nebencharakter. Bei Allegra hätte ich mir auch mehr Charaktertiefe gewünscht. Die Prüfungen, welche sich Allegra stellen musste, hatten eine schöne Bedeutung, waren aber an sich unspektakulär. Das Ende von Band 1 war überraschend tragisch, alla Romeo und Julia, was mir sehr gut gefallen hat.
Auch wenn das Buch eine geringe Seitenzahl hat und wenig Spielraum für Tiefe und Entwicklung ist, bin ich der Meinung, man hätte mehr aus den Charakteren, der Liebe und Story rausholen können. An sich ist es aber eine schöne Geschichte, die man zwischendurch lesen kann.
3/5 ⭐️
Band 2
Nach dem spannenden Ende von Band 1 habe ich mich sehr auf Band 2 gefreut, weil ich dachte: Jetzt muss Luca seine Liebe endlich beweisen! Was eine sehr schöne Idee gewesen wäre, aber leider nicht so umgesetzt wurde, wie ich es mir erhofft hatte.
Band 2 wurde wieder ausschließlich aus der Sicht von Allegra erzählt, obwohl ich die Sicht von Luca viel interessanter gefunden hätte. Luca spielt wieder nur eine Nebenrolle, der Leser lernt ihn wieder nicht näher kennen. Sein Charakter bleibt eindimensional.
Von Allegra war ich zwischendurch ziemlich genervt. Ihre Gedanken kreisen immer um die selben Themen. Ich muss leider zugeben, dass mich Band 2 bis zum 3. Akt 6. Szene eher gelangweilt hat. Bis sich das Blatt gewendet hat und endlich Spannung aufkam. Ein gewisser Gott, konnte die Story für mich noch einigermaßen retten und hat meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen.
Band 2 konnte mich ganz schön an der Nase herumführen, aber hat mich schlussendlich nicht überzeugt, denn am Ende ist es wieder Allegra, die ihre Liebe retten muss. Das große Finale war emotional, herzzerreißend und die Geschichte nahm zum Glück noch ein gutes Ende. 🥰
2/5⭐️
- Kami Garcia
Beautiful Chaos
(13)Aktuelle Rezension von: WortmagieEthan dachte, er wüsste was Chaos bedeutet. Er dachte, all die Monate, die er mit Lena verbracht hat, hätten ihn für jegliche magischen Schwierigkeiten abgehärtet. Er lag falsch. Seit die beiden von der Great Barrier zurück sind, erhält das Wort „Chaos“ völlig neue Dimensionen. Die Ordnung der Dinge selbst ist zerstört, aus dem Gleichgewicht gebracht von Lenas Berufung. Gatlin wird von beängstigenden Naturphänomenen heimgesucht. Die Caster verlieren die Kontrolle über ihre Kräfte. Link und Ridley müssen lernen, mit den Veränderungen zurecht zu kommen, die der Kampf mit Abrahams Schergen bei ihnen auslöste. Marian soll sich vor dem Gericht der Bewahrer verantworten, weil sie sich angeblich in den Lauf der Geschichte eingemischt hat. Alles droht, in sich zusammen zu brechen. Die Welt braucht eine Neue Ordnung, um nicht völlig aus den Fugen zu geraten und sich von den Ereignissen an der Great Barrier zu erholen. Ethan und Lena müssen herausfinden, was das Schicksal von ihnen verlangt. Sind sie bereit, die Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen und Opfer zu bringen, wie schrecklich sie auch sein mögen?
Ich habe die Handlung von „Beautiful Chaos“ nicht völlig verstanden. Mir ist natürlich absolut klar, was passiert, aber ich habe nicht begriffen, warum es passiert. Die Zusammenhänge sind mir ein Rätsel. Chaos ist da wirklich das richtige Wort. Ethan und Lena kehren von der Great Barrier zurück und stürzen ansatzlos in den Wirrwarr, der in ihrer Heimat Gatlin herrscht. Nichts ist so, wie es sein soll; alles ist irgendwie pervertiert und auf den Kopf gestellt. Kami Garcia und Margaret Stohl vermittelten mir, dass Lena und ihre Berufung für diese Situation verantwortlich sind. Ihre Entscheidung hat die alte Ordnung der Dinge zerstört. Ich verstehe nicht, wie das sein kann. Ihr Entschluss mag revolutionär sein, doch sie ist nur eine einzelne Caster und meiner Meinung nach hat sie bereits mindestens einen Zauber gewirkt, der weit mehr in die Ordnung eingriff. Die beiden Autorinnen gehen viel zu wenig auf die Gründe für diese Entwicklung ein. Sie stellten mich vor vollendete Tatsachen, ohne mir zu erklären, warum Lenas Entscheidung so heftige Auswirkungen hat. Ebenso wenig konnte ich nachvollziehen, dass es nur eine äußerst radikale Möglichkeit gibt, eine Neue Ordnung herzustellen. Es kam mir so vor, als sei der präsentierte Handlungsverlauf einzig und allein der Dramatik geschuldet, ohne tatsächlich durch die Geschichte motiviert zu sein, weshalb ich nicht völlig überzeugt davon war. Im Ergebnis erschien mir „Beautiful Chaos“ weniger zusammenhängend und in sich geschlossen als die beiden Vorgänger. Bisher ist er meiner Meinung nach der schwächste Band der Reihe, obwohl mir die verdrehte Atmosphäre gefiel und ich ein weiteres Mal emotional mit den Charakteren mitfiebern konnte. Meine Sympathien verteilten sich allerdings anders, weil ich es schwierig fand, an Ethan heranzukommen. Die Ereignisse der letzten Bände haben ihn verändert. Ihm fallen Stück für Stück immer mehr kleine Seltsamkeiten an sich selbst auf, die ihn belasten, über die er aber mit niemandem spricht. Dadurch strahlt er eine merkwürdige Präsenz aus; er wirkt zurückgezogen und nicht mehr komplett in der Realität verankert, als würde er traumwandeln. Es hat mich wahnsinnig gemacht, dass er sich nicht helfen lässt und stattdessen lieber versucht, allein mit seiner Lage fertig zu werden. Er weiß doch, wie gefährlich diese Geheimniskrämerei ist. Sowas Unvernünftiges. Es fiel mir schwer, ihn genauso zu mögen wie in den Bänden zuvor. Stattdessen konnte sein liebenswerter bester Freund Link zahllose Pluspunkte sammeln. Ethan hätte sich zweifellos eine Scheibe von ihm abschneiden können, denn die Art und Weise, in der Link mit seinem neuen Leben umgeht, ist bewundernswert. Er zeigt ein gesundes Interesse an seinem Zustand, hat unheimlich schnell gelernt, die Veränderung zu akzeptieren und setzt sich voller Neugier damit auseinander. Man muss eine heikle Situation nicht noch komplizierter machen, als sie sowieso schon ist. Link zerbricht sich nicht den Kopf über Konsequenzen oder Implikationen, die er ohnehin nicht absehen kann und nimmt es einfach, wie es kommt. Ich fand das unheimlich mutig. Leider verhält er sich in Bezug auf Ridley nicht ganz so gescheit. Ich hatte große Hoffnungen für Lenas Cousine, die sie unglücklicherweise alle enttäuscht hat. Es ist nicht leicht, eine gewisse Toleranzgrenze für Ridleys Handeln aufrecht zu erhalten. Ich versuche wirklich, Verständnis für sie zu haben, aber sie ist einfach eine egoistische Bitch. Ja, ich weiß, das sollte man nicht sagen und vermutlich ist ihre Psyche ein dunkler, verzerrter Ort, der all ihre schändlichen Taten relativiert, doch was ankommt, ist eben schlicht und ergreifend Boshaftigkeit. Sie verdient weder Link, noch die Rücksicht ihrer Familie, allen voran Lena.
Im Klappentext meiner Ausgabe von „Beautiful Chaos“ steht, dass es dieses Mal kein Happy End geben wird. Das stimmt. Wenn ihr diesen dritten Band lesen möchtet, solltet ihr euch darauf einstellen, dass euch ein fieser Cliffhanger am Ende erwartet – und davor jede Menge Schmerz. Meinem Empfinden nach ist „Beautiful Chaos“ reichlich finster, aber nicht ganz so überzeugend wie „Beautiful Creatures“ und „Beautiful Darkness“. Die kausale Kette der Ereignisse erschloss sich mir einfach nicht, obwohl ich fest überzeugt bin, dass Garcia und Stohl eine klare Vorstellung davon hatten, warum sich ihre Geschichte so und nicht anders entwickeln musste. Sie haben es nur nicht aufgeschrieben. Vielleicht dachten sie, der Ablauf sei logisch und offensichtlich, sodass das nicht unbedingt nötig sei. Leider muss ich ihnen da widersprechen: etwas weniger Drama zugunsten von mehr inhaltlicher Kohärenz hätte der Geschichte definitiv gutgetan.
- Kami Garcia
Beautiful Darkness
(24)Aktuelle Rezension von: WortmagieWusstet ihr, dass weder Kami Garcia noch Margaret Stohl aus den Südstaaten der USA stammen? Garcia wurde in Washington, D.C. geboren und lebt heute in Los Angeles, Stohl in Pasadena, Kalifornien. Mich hat das sehr überrascht, denn angesichts ihrer überzeugenden Darstellung der Südstaaten-Kleinstadt Gatlin in den „Caster Chronicles“ hätte ich erwartet, dass zumindest eine der beiden im Süden aufgewachsen ist. Vielleicht ist es aber gerade diese Distanz, die es ihnen erlaubte, Gatlin mit einem Augenzwinkern zu charakterisieren.
Lenas 16. Geburtstag hinterließ tiefe Wunden. Zwar konnte sie ihre Berufung verhindern und ihrer dunklen Mutter Sarafine die Stirn bieten, doch der Preis für ihren Widerstand war entsetzlich. Zerfressen von Kummer und Schuld zieht sich Lena immer weiter zurück. Sie erträgt es nicht, Ethan anzusehen. Ethan hingegen versucht, ihr so viel Zeit und Raum zu geben, wie sie braucht, spürt allerdings, dass ihm die Liebe seines Lebens zu entgleiten droht. Als er abermals von mysteriösen Visionen heimgesucht wird und ein neuer Song das Unheil des Siebzehnten Mondes voraussagt, kann er nicht länger zusehen, wie Lena sich selbst zerstört. Unterstützt von seinen Freunden wagt sich Ethan in das Labyrinth der Caster-Tunnel, um sie vor sich selbst zu retten. Doch der Feind schläft nicht und verfolgt weiterhin furchterregende Pläne. Wird Ethan Lena aus ihrem Strudel des Schmerzes und der Gefahr befreien können?
„Beautiful Darkness“ ist sehr viel düsterer als „Beautiful Creatures“ und verdient sich meiner Meinung nach erst recht einen Platz im Genre der Southern Gothic. Die Ereignisse des ersten Bandes werfen ihren schwermütigen Schatten auf Ethan und Lena und stellen sie vor neue Herausforderungen. Ihre Beziehung steht auf dem Prüfstand; sie müssen einander beweisen, dass sie gemeinsam nicht nur mit äußeren Faktoren zurechtkommen, sondern auch mit den Problemen, die sie selbst verursachen. Mir gefiel es außerordentlich gut, dass Garcia und Stohl die Handlung aus „Beautiful Creatures“ konsequent weiterführen und keine heile Welt präsentieren. Sie wagen es, ihr ProtagonistInnen-Pärchen von einer neuen Seite zu zeigen, wodurch die Geschichte einen realistischen Weg einschlägt. Friede, Freude, Eierkuchen hätte ich ihnen nicht abgekauft. Den Handlungsverlauf von „Beautiful Darkness“ empfand ich weniger gradlinig, denn unsere beiden Hauptcharaktere arbeiten nicht auf ein klar definiertes Ziel hin. Stattdessen vermittelt Ethan als Ich-Erzähler ein Maß an Verzweiflung, Verwirrung und Hilflosigkeit, das mir wirklich zu Herzen ging. Er weiß nicht, wie er Lena in ihrer selbst errichteten Festung des Kummers erreichen soll. Das Mädchen, das er liebt, distanziert sich mehr und mehr von ihm und er hat lange Zeit das Gefühl, nichts dagegen unternehmen zu können. Ich hätte gern eingegriffen, Lena geschüttelt oder ihr eine saftige Ohrfeige verpasst, damit sie wieder zur Besinnung kommt. Ich wollte Ethan beschützen, denn obwohl ich Lenas Schmerz durchaus verstehen konnte, fand ich, dass sie sich extrem verhält. Sie merkt nicht, dass sie in dem Bestreben, sich selbst zu bestrafen, auch andere bestraft und wegstößt, allen voran natürlich Ethan. Ich war froh, dass Ethan nicht nur seine Familie an seiner Seite hat, sondern auch einen großartigen besten Freund: Link. Link ist für ihn da, während Lena es nicht ist. Ethan kann sich zu 100% auf ihn verlassen, ganz gleich wie haarsträubend und gefährlich die Situation zu werden droht. Trotzdem hinterlässt Lenas Rückzug selbstverständlich eine physische und emotionale Lücke, in die Garcia und Stohl eine neue Figur treten lassen. Liv ist Britin, Marians studentische Hilfskraft und ein totaler Nerd. Ich mochte sie von der ersten Sekunde an. Ethan ist mit ihrem Auftauchen überfordert, weil zwischen den beiden eine unleugbare Anziehungskraft wirkt. Liv verkörpert all das, was Ethan haben könnte, wenn er nicht hoffnungslos in ein Caster-Mädchen verliebt wäre: ein normales, einfaches Leben voller Glück und Lachen, ohne magische Verwicklungen. Kein Wunder, dass ihn ihre Anwesenheit durcheinanderbringt. Vielleicht ist sie einer der Gründe dafür, dass Ethan sehr lange wartet, bis er einschreitet, um Lena vor sich selbst zu retten. Meiner Meinung nach ergreift er zu spät die Initiative. Lenas Trauerprozess in allen Ehren, aber er hätte ihren Eskapaden viel früher ein Ende setzen müssen, denn sie entwickelt sich zu einer ernsthaften Gefahr für die Menschen, die ihm etwas bedeuten. Er ist zu nachsichtig mit ihr. Schließlich interveniert er aber doch und folgt Lena in die Caster-Tunnel, die sich durch den ganzen Süden der USA (und vermutlich weit darüber hinaus) ziehen. Als Setting gefielen mir die Tunnel gut, da sie rätselhaft und ein bisschen unheimlich sind, allerdings bringen sie auch Unruhe in die Geschichte. Sie sind schwer fassbar und verändern sich ständig. Ich hatte hin und wieder Probleme, sie mir vorzustellen. Das Gleiche gilt für den finalen Kampf gegen Ende des Buches, der zwar spannend, meinem Empfinden nach jedoch nicht plastisch genug beschrieben ist.
Insgesamt fand ich „Beautiful Darkness“ anders als „Beautiful Creatures“. Nicht besser oder schlechter, sondern eben einfach anders. Genau das gefiel mir. Kami Garcia und Margaret Stohl rollen die Geschichte des ersten Bandes nicht noch einmal auf, sondern führen sie logisch weiter. Sie gestehen ihren Charakteren Entwicklung zu und trauen sich, die psychologischen Konsequenzen des Vorgängers zu verdeutlichen. Die liebevoll gezeichneten Charaktere fesselten mich an die Handlung; besonders Ethan habe ich wirklich ins Herz geschlossen, aber auch Link, Liv und Ethans gesamte Familie. Meine heiß entflammte Liebe zu den „Caster Chronicles“ ist ungebrochen. Diese Reihe ist wirklich magisch und ich freue mich darauf, zu erfahren, wie es in Gatlin weitergeht!
- Karin Slaughter
Stiller Schmerz
(31)Aktuelle Rezension von: MinervaMeinung:
Slaughter hat mit der zweiten Kurzgeschichte (Beilage als eBook-Bonusstory bei den beiden vorangegangen Werken) wieder Ihrem Romanheld Will trent auf die Finger geschaut.
Ich mag diese Figur der Reihe schon sehr und war hoch erfreut dieses - leider kurze - Glück lesen zu dürfen.
Amanda findet Wills Haare für seinen Posten als Detective zu lang und so versetzt sie ihn in den Strafdienst. Er soll zivil auf der Herrentoilette des Atlanta International Airports nach dem "Rechten" sehen. Dabei bemerkt er in der Kabine neben sich einen Mann, der sehr barsch mit einem kleinen Kind spricht. Will horcht auf, das kleine Mädchen bittet den Mann sie loszulassen. Will spürt ihre Angst und Ablehnung und er verlässt seine Kabine um den Mann beobachten zu können. Der Mann schleift das Mädchen aus der Kabine und weicht Wills Blicken aus. Will jedoch schaut dem kleinen Mädchen ins Gesicht und weiß es jetzt sicher - da läuft etwas ganz falsch..
Er setzt Amanda davon in Kenntnis und sucht den Flughafen nach dem Mann mit dem Mädchen ab. Doch unter den Millionen von Menschen verliert Will den Überblick..
Spannend geschrieben, kurzweilig und zum "zwischendurch verschlingen" ganz okay. - Ferdinand von Schirach
Kaffee und Zigaretten
(19)Aktuelle Rezension von: wortfegerLauschen, lauschen ... ich mochte gar nicht mehr aufhören. In unzähligen Episoden erzählt Ferdinand von Schirach mitten aus dem Leben, von nebenan oder von solchen, die rausgefallen sind: intelligent, berührend, vielschichtig. Was bleibt, wenn nichts mehr da ist? Wenn Kunst absurd wird oder Glücksmomente vorbeiziehen, und zu spät als solche erkannt werden? Gekonnt gelesen von Lars Eidinger ein echter Hörgenuss.
- Maya Banks
Slow Burn - Dunkle Hingabe
(23)Aktuelle Rezension von: Jenny_MinionIsaac Washington, der Special Agent, hat bereits viel gesehen. Trotzdem weckt die engelhafte, blutüberströmte Frau, die sein Auto stehlen will, sofort seinen Beschützerinstinkt und bringt ihn gehörig aus der Fassung. Doch bevor er etwas unternehmen kann, wird er angeschossen. Die Fremde rettet ihm ohne Zögern das Leben und geht dann weg. Das einzige Ziel von Isaac ist es, seine Retterin zu finden und sie vor ihren Verfolgern zu schützen.
Die ersten 30 Seiten haben mich direkt gepackt und es wurde von Seite zu Seite spannender, doch dann lies diese Spannung plötzlich nach und ich quälte mich nur noch durch das Buch. Ich habe es tatsächlich zu Ende gelesen, weil ich grundsätzlich der Meinung bin, dass man Büchern immer noch eine Chance gegeben sollte. Bis zum Ende allerdings kam diese anfängliche Spannung leider nicht mehr auf. Auch die Liebesszenen konnten es nicht mehr retten aus meiner Sicht.
Die weiteren Bücher in dieser Reihe werde ich allerdings nicht lesen.
- Karin Slaughter
Kalte Narben
(27)Aktuelle Rezension von: MrsCodyMcFadyenWill Trent geht als verdeckter Ermittler auf Streife und fällt direkt in einem Überfall eines Schnellrestaurants hinein. Die Umstände dessen werden bei genauer Betrachtung immer eigenartiger, sodass sich Will und sein Team dem ganzen einmal annimmt...
Hey, Wahnsinn ich habe endlich diese Story gelesen! Total super, wie ich fand. Eine sehr gute Kurzgeschichte, voll mit Spannung, selbst mit Verworrenheit vollgestopft trotz der nicht so langen Dauer. Sehr positiv überraschend.
Es soll sich um eine BONUSgeschichte zu Bittere Wunden handeln...Aber da fehlt mir der Bezug etwas.
Als alleinstehende Geschichte aber echt lesenswert und spannend! - Andrew Post
KNUCKLEDUSTER
(13)Aktuelle Rezension von: einz1975Das Cover des Buches und vor allem sein Name verrät schon sehr deutlich auf was ihr euch hier einlasst... oder doch nicht? Zumindest fängt alles so an. Brody „Knuckleduster“ Calhoun besucht eine Bar, nähert sich einem schmierigen riesigen Typen und bevor er selbst einen Treffer landen kann, hat Brody sein Kinn schon zu Brei geschlagen. Unserem Helden ist Gewalt also nicht fremd und im weitestem Sinn, lebt er sogar irgendwie davon. Er verlor vor einigen Jahren sein Augenlicht, als sein Trupp bei einem Militäreinsatz in einen Hinterhalt geriet. Dank Karotin-Linsen kann er wieder sehen. Doch diese benötigen Energie und wenn diese aufgebraucht ist, kann er nur noch mit einem Sonar sehen.
Schemenhaft erkennt er dann noch was in der Welt passiert. Die Polizei ist ihm mehr als deutlich bekannt und sein Strafregister hat anscheint auch kein Ende. Dennoch ist er irgendwie einer von den Guten. Eines Tages ruft ihn sein alter Militärfreund Thorp aus Chicago an, dass er doch mal für ein paar Tage zu ihm kommen soll. Brody ist nicht einfach nur ein Schläger, vielmehr ist er eher ein Detektiv, nur ohne Lizenz. Im Endeffekt ist es auch genau das, was sein Freund gerade sucht. Denn seine Schwester ist vor einiger Zeit verschwunden. Die Zukunft in der wir uns befinden ist nicht all zu weit von unserer entfernt. Egal ob Handys oder Fahrzeuge, dass alles kennen wir. Jedoch gibt es hier auch Hologramme und Roboterfarmen und Restaurants.
In dieser Welt gibt es auch kein Papiergeld mehr, was zählt ist deine ID-Karte. Hier ist dein ganzes Leben erfasst. Brody ist Pleite, aber dank seines Freundes kann er die Ermittlungen langsam auf den Weg bringen. Etwas ruhiger als gedacht, kippt der Roman ein wenig und man darf einer gut durchdachten Detektivgeschichte folgen. Sicherlich wird der Schlagring von Brody auch hin und wieder wieder eingesetzt und auch ein paar Verfolgungsjagden folgen, aber erst zum Schluss wird es noch einmal richtig heftig. Die wahrlich düstere Verschwörung in die Brody und Thorp geraten ist fast unglaublich. Der Autor lässt den Leser aber auch wirklich lange an der Leine. Nur sehr zögerlich bringt er hier und da ein kleines Häppchen der eigentlichen Wahrheit hervor.
Ein paar Rückblenden aus der Vergangenheit helfen noch einmal besser zu verstehen, warum die beiden nach dem Militär so geworden sind, wie sie heute sind. Andrew Post hat dabei deutliche und treffende Worte gefunden. Alles was er beschreibt, könnte man sich auch wirklich so vorstellen und sicherlich schlummern einige der kleinen Zukunftsideen schon in den Wissenschaftslaboren von heute. Selbst wenn man als Leser denkt, wohin die Geschichte wohl gehen wird, kann ich euch beruhigen, ihr werdet dennoch überrascht. Jede Figur die auftaucht hat auch einen tieferen Sinn und erst am Ende ergibt sich das Gesamtbild. Manchmal sind die Opfer eben doch genau die, die man jeden morgen im Spiegel erblickt.
Fazit:
Ein wunderbarer Noir-Sci-Fi-Roman, welcher euch mit einer schön düsteren Hintergrundgeschichte und einem passenden raubeinigen Antihelden für einige Stunden unterhalten wird. Andrew Post hält sich dabei immer schön an die Regel nicht alles sofort dem Leser zu präsentieren und bringt euch nach kurzen Umwegen dennoch ans Ziel. Kleine Längen werden durch das faszinierende Komplott im Hintergrund überlesen. Wer Detektivgeschichten mag, welche nicht immer geradlinig verlaufen, der hat hier einen kleinen Geheimtipp.
Matthias Göbel
Autor: Andrew Post
Klappbroschur: 364 Seiten
Verlag: Luzifer Verlag
Sprache: Deutsch
Erscheinungsdatum: 15.02.2017
ISBN: 978-3-95835-148-6 - Marianne Cedervall
Mord auf der Insel
(22)Aktuelle Rezension von: NadjaSchwendemannAnki ist gerade neu nach Gotland gezogen und erfüllt sich hier nach dem Tod ihres Mannes ihren Mädchentraum. Ein eigenes Häuschen mit Koppel und einen Stall. Bald kommen auch ihre beiden 2 Pferde an. Und dann? Ja dann überschlagen sich die Ereignisse. Mit Tryggve einem Dorfbewohner gerät sie immer wieder aneinander, ein Pferd wird vergiftet, es geschehen Morde und ihr eigenes Leben wird bedroht. Ich möchte nicht zu viel verraten. Ich fand das Buch sehr kurzweilig und spannend. Wer Krimis, Pferde und Schweden mag, ist hier gut aufgehoben.
Mittlerweile habe ich auch schon Band 2 gelesen.
- Alex Shaw
COLD EAST
(18)Aktuelle Rezension von: SaintGermain"Cold East" ist bislang das einzige Buch der Aidan Snow SAS-Reihe von Alex Shaw, das hier in Deutschland veröffentlicht wurde. Die Reihe umfasst zur Zeit drei Bände, von denen "Cold East" der dritte und aktuellste ist.Das Cover des Buches ist nicht sehr außergewöhnlich oder auffallend, aber trotzdem gut gemacht.Bei der Story geht es um die auch jetzt aktuellen Krisenherde (u.a Ukraine, Naher Osten, Russland).Das Buch besticht durch einen sehr guten Schreibstil, die Protagonisten und Orte sind sehr gut gezeichnet, man kommt sofort ins Geschehen rein. Der Spannungsbogen spannt sich von der ersten bis zur letzten Seite. Was mir bei diesem Buch noch auffiel war, das es sehr gut recherchiert wurde, was ja gerade im Thriller/Action-Bereich nicht immer der Fall ist.Aber auch der britische Humor, der in diesem Buch immer wieder vorkommt, gefiel mir sehr gut.Schade nur, dass die ersten 2 Teile bisher nicht in Deutsch erschienen sind, das hätte wohl die Geschichte um Agent Shaw noch besser gemacht und abgerundet.
Das Ende des Buches (und auch zwischendurch) war nicht so zu erwarten; immer wieder kommen überraschende Wendungen zu Tage.
Fazit: James Bond kann sich warm anziehen, denn dieser Top-Agent steht im in nichts nach. - Bernhard Firgau
Schicksalsgefährten und ihr Sonnengeheimnis
(2)Aktuelle Rezension von: KrokodilgottBernhard Firgau vertritt die Ansicht, dass nicht mehr der Mensch allein für seinen Lebenslauf verantwortlich ist. Der Einzelne muss in ein Gesamtschema passen. Ist es Zufall, wenn wir die oder jene Position im Leben erreichen. Andere bestimmen, wie unser Leben verlaufen wird. Jeder der Beteiligten muss irgendwie in ein vorbestimmtes Schema passen. Man hört soviel von "zur falschen Zeit am falschen Ort". Jedem ein Schicksal ereilen. Allein aus seinem Horoskop kann es nicht vorhergesagt werden und doch haben bei Massenunfällen, Massenkatastrophen, Unfälle, Attentate u.a. viele etwas gemeinsam.
Das untersuchte der Autor und bringt es in anschaulicher Weise mit grosser Genauigkeit auf den Punkt. Er erstellt auf den Zeitpunkt Combine im Vergleich zum Radix der Betroffenen. (Die Methode wird im Buch-Anhang erklärt). Es ist verblüffend, was dabei herauskommt. Es gibt kalendarische Gemeinsamkeiten.
Firgau spricht für sich, dass er an das Unerklärliche glaubt, dieser Glaube ist in ihn allmählich gewachsen. Ein gemeinsames früheres Verschulden von vielen Personen, die an einem Attentat oder Katastrophe beteiligt waren, könnte nicht auszuschliessen sein. Das klingt mystisch.
Was mich heute unverschuldet trifft, dafür werde ich in Zukunft entschädigt - nichts bleibt ohne karmischen Ausgleich - meint der Autor. Ein Trost für diejenigen, die sich vom Leben stark gebeutelt sehen.
Ein grossartiges starkes Werk, in dem sehr viel Arbeit und Genauigkeit und vor allem Zeit für die vielen Recherchen steckt.
Krokodilgott - 09.02.16
106 Seiten mit 42 farbigen Abbildungen, Hardcover - Chiron Verlag
- Lisa Straubinger
Ein fast perfekter Tag
(16)Aktuelle Rezension von: Laudia89Bianca soll nach einem halben Jahr das erste Mal wieder nach Hause kommen und Ellen möchte noch schnell einkaufen fahren. Und dieVergangenheit hol Ellen wieder ein.
Ich finde es ist eine sehr gute Geschichte darüber das Mama´s auch ein Leben haben und hatten bevor sie Kinder bekommen haben. Der Schreibstil ist gut und flüssig gepaart mit ein wenig Spannung
Gut für zwischendurch
- Benedikt Feiten
So oder so ist das Leben
(10)Aktuelle Rezension von: LiberteToujoursDer große Anton Lobmeier hat schon lange aufgehört, etwas vom Leben zu wollen. Im Versagen kann man schließlich auch groß sein. So lebt er sein Leben, von Zigarette zu Zigarette, immer einen Schritt näher auf den Abgrund zu..
Puh. Ich hab wirklich lange an dieser Rezension gesessen - auch weil ich mich lange gefragt habe, ob ich den Punkt vielleicht einfach nicht verstanden habe. Ob die tiefe Philosophische Botschaft vielleicht einfach an mir vorbei gezogen ist. Letztendlich - selbst wenn. Kunst liegt im Auge des Betrachters. Und meins war dann halt in dem Fall blind.
Mich konnte der Roman nicht erreichen. Nirgendwo und niemals. Gleichzeitig hat er aber trotzdem was mit mir gemacht - meine Stimmung auf den Nullpunkt gezogen. Lobmeiers Depression ist dermaßen greifbar, dass sie irgendwie auf den Leser überschwappt. Das ist auch irgendwie eine Leistung, die ich in der Rezension auch definitiv würdigen möchte. Aber spaßig ist das halt auch nicht. Ich will mich beim Lesen nicht mies fühlen. Zumindest nicht auf diese triste, hoffnungslose Art. Man konnte ja froh sein, das Buch im Hochsommer gelesen zu haben.
Gleichzeitig ist das Buch aber dermaßen trivial. Wichtige Themen wie der Tod der Mutter werden nicht wirklich besprochen, schwingen zwar permanent wie ein Damoklesschwert über Leser und Protagonisten, so richtig thematisiert wird aber eigentlich nichts. So bleibt bei allem, was hier angesprochen wird letztendlich nur ein Gefühl übrig: Leere. Nichtigkeit vielleicht noch. Alles in allem fehlt die Quintessenz. Einzelner Handlungsstränge und des ganzen Romans.
Vielleicht sollte man das Werk irgendwie als Ode an den Nihilismus verstehen. Vielleicht sieht man es dann aus einem anderen Blickwinkel. Vielleicht bin ich zu starr in meinen Gedanken, um mich auf etwas großartiges einlassen zu können. Ich weiß es nicht. Und ich glaube, in dem Fall kann ich mal den Lobmeier machen und sagen : Ist mir auch egal. - Ror Wolf
Zwei oder drei Jahre später.
(4)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerEin tolles Buch für Liebhaber schräger und skuriler Kurzgeschichten - Pernille Hughes
Zehn Jahre du und ich
(139)Aktuelle Rezension von: Miss_AriCover/Aufbau
Das Cover ist schlicht und schön. Das Buch wird aus wechselnder Perspektive von den Protagonisten Becca und Charlie erzählt. Es gibt Zeitangaben und Jahresabschnitte im Buch, die das Buch gut strukturieren und man sich zeitlich orientieren kann.
Kurzbeschreibung
Ally ist unheilbar krank und stirbt. Sie hinterlässt ihrem Verlobten Charlie und ihrer besten Freundin Becca eine Bucketlist, mit Dingen, die sie gern noch gemacht hätte. Becca und Charlie können sich gar nicht leiden und sind natürlich nicht begeistert, dass sie jetzt jährlich die Bucketlist zusammen abarbeiten sollen, tun es aber Ally zu Liebe und lernen sich dann nochmal ganz anders kennen...
Meinung
Ich lese viele Liebesromane und war sehr gespannt auf dieses Buch. Zwischen Lesen des Buches und Verfassen der Rezension ist etwas Zeit vergangen und ich kann mich noch lebhaft an die Handlung und die Gefühle, die das Buch ausgelöst hat, erinnern. Es hat also einen bleibenden Eindruck hinterlassen.
Das Buch ist nicht nur von Anfang an voller Emotionen und gefühlvoll geschrieben,sondern auch humorvoll, sogwirkend und süchtig machend. Ich konnte es beim Lesen kaum aus der Hand legen.
"Zehn Jahre du und ich" ist für mich ein perfekter Liebersroman:
Das Cover ist zu der Geschichte perfekt gewählt, der Aufbau des Buches, der in Prolog und Jahre nach dem Tod von Ally gewählt ist. Die Charaktere Becca und Charlie, die sich nicht leiden können und man nach und nach erfährt, warum das eigentlich so ist. Die Idee, die mich an PS: Ich liebe dich von Cecilia Ahern, der auch verfilmt wurde und eines meiner Lieblingsbücher ist. Die Charaktere sind beide liebenswert und auch die Mutter von Ally habe ich ins Herz geschlossen. Beim Lesen wurden viele Emotionen wie Lachen, Weinen, Freude und Überraschung hervorgerufen.
Die Liste von Ally, die die Charaktere abarbeiten müssen, fand ich ganz zauberhaft und auch das Ende das Buches war perfekt und herzzerreißend.
Das Buch hat mich sehr berührt und ist ein Highlight.
Es handelt von Freundschaft und Liebe, aber auch von Verlust und Trauer, von Trauerbewältigung und intensiven Gefühlen und schlussendlich von Glück.
Fazit
"Zehn Jahre du und ich...sie wissen es nur noch nicht" ist ein wundervoller Liebesroman, der mich auf ganzer Linie überzeugen konnte. - Maya Banks
KGI - Riskante Vergeltung
(15)Aktuelle Rezension von: LesemietzeRiskante Vergeltung hat es für mich total in sich gehabt.
Endlich ging es um Cole und P.J.. Direkt zu Anfang ging es heiß und knistern zu. Die Spannung zwischen den beiden war zum greifen nahe gewesen.
Doch der verpatzte Einsatz hat es nicht nur für die Charaktere in sich gehabt sondern auch für mich als Leser. Das Ganze ging mir direkt mit unter die Haut.
P.J. weg und Cole fast mit am durchdrehen, denn er kann nicht glauben dass die Frau seines Herzens einfach verschwunden ist.
Doch Maya Banks foltert ihre Leser nicht allzu lang und die Ereignisse überschlagen sich schon bald. Und P.J. muss lernen das ihr Team wirklich hinter ihr steht und die Vergangenheit sie nicht einholt. Doch ist ihr Team bei einer neuen brenzligen Situation auf Leben und Tod rechtzeitig zur Stelle?
Herzklopfen und Gänsehaut sowie ein Wechselbad der Gefühle bleiben hier nicht aus. Total in die Geschichte gefangen musste das Buch schnell gelesen werden. Heiße Erotik und ordentlich Spannung waren hier gut zu finden.
Ich kann es kaum erwarten den nächsten Band zu lesen. - Alex Shaw
COLD BLOOD
(1)Aktuelle Rezension von: FlaventusEs soll ein spannender Thriller sein und fängt auch vielversprechend an. Aber dann verliert sich das Buch in langweiligen, ereignislosen und langatmigen Erzählungen über Russland, die Ukraine und das leblose Leben des Protagonisten. Es gibt keinen Spannungsbogen und es ist sehr mühsam, sich durch die Seiten zu quälen, weshalb ich nach ca. 20 Prozent (100 Seiten) das Buch zur Seite gelegt habe.
- Emma Wagner
Wir. Für immer.
(51)Aktuelle Rezension von: roman_tisch_Rezension: Wir. Für immer. – Emma Wagner
„Wir. Für immer.“ ist ein Roman der Autorin Emma Wagner und erschien 2017 Im Anschluss zu seinem Vorgänger „Du. Für immer.“.
Mit einem Schlag ist alles anders. Gestern noch schien ihre Welt in Ordnung, doch auf einmal steht Sophie vor den Scherben ihres Lebens. Ein Trümmerhaufen, der sowohl ihre Zukunft, als auch ihre Vergangenheit in Frage stellt.
Zu erfahren, dass ihre Mutter nur auf dem Papier eines ihrer Elternteile ist, tut weh. Wer war ihre leibliche Mutter? Ist Blut demnach wirklich dicker als Wasser?
Völlig aufgewühlt und auf der Suche nach Antworten entschließt Sophie sie zu finden. Sie muss erfahren, wieso man sie als Baby hergab. Doch ihr Weg, der sie nach Argentinien führt, hält mehr für sie bereit, denn neben all den Antworten, stößt sie auf eine Geschichte.
Eine Geschichte, die nicht nur ihr eigenes Leben verändert hat.
„Wir. Für immer“ ist ein wunderschöner Roman, der den Leser in das Leben zwei ganz unterschiedlicher Frauen wirft.
Liana, die Protagonisten der Vergangenheit, ist eine junge Frau, deren Träume und Wünsche von der Gesellschaft verspottet und verboten werden. Tag für Tag kämpft sie sich durch das Leben. Auch Sophie fängt an zu begreifen, dass es mehr ist, was sie sich vom Leben erhofft und so müssen Beide im Laufe des Buches lernen, Verantwortung für ihr Leben zu übernehmen und folgenschwere Entscheidungen treffen.
Wie weit geht man für Sehnsucht, Liebe und Hoffnung? Kann man seiner ganzen Vergangenheit seinem ganzen Leben und seiner ganzen Familie von heute auf morgen den Rücken kehren?
„Tu, was du willst, es ist mir egal (…) [i]ch habe keine Tochter mehr.“ S.295
Sätze wie diese zogen mich voll in ihren Bann und sorgten dafür, dass ich unbedingt erfahren wollte, wie es weitergeht. Auch durch den Wechsel der beiden Zeiten, der immer dann stattfindet, wenn es gerade richtig spannend ist, bleibt das Interesse an beiden Geschichten bis zum Schluss bestehen. Aufgrund von Emma Wagners metaphorischem und bildhaftem Schreibstil, verliert man sich zwischen den Zeilen und ich finde, das vor allem die Kapitel der Vergangenheit eine ganz eigene, zauberhafte und historische Atmosphäre mit sich bringen.
„Wir für immer“ erhält von mir fünf von fünf Sterne. Der komplette Verlauf, all die Zusammenhänge und die ganzen Zeitsprünge sind unfassbar gut ausgearbeitet. Man merkt, wie viel Recherche hinter diesem Buch stecken muss und ich hätte niemals mit solch einem Ausgang der Geschichte gerechnet.
- Meghan March
Stronger than Fate
(104)Aktuelle Rezension von: Selina2606Achtung Spoilerwarnung!
Inhalt:
Sie dürfen sich nicht lieben, denn ihre Familien sind für immer verfeindert
Seit Whitney Gable zurück in der Stadt ist, ist das Leben von Geschäftsmann Lincoln Riscoff nicht mehr dasselbe. Die Anziehungskraft zwischen ihnen ist ungebrochen, die Gefühle füreinander sind stark wie nie. Sie wollen alles hinter sich lassen und einen Neuanfang wagen, doch dann stellt ein schwerer Schicksalsschlag ihre Liebe erneut auf die Probe. Denn als herauskommt, dass der Hass, der ihre Familien einst entzweite, womöglich auf einer Lüge basiert, ändert sich alles! Können sich Lincoln und Whitney vielleicht doch gegen das Schicksal stellen und gemeinsam glücklich werden?
Inhalt:
Auch Band 3 passt sich dem Cover von den ersten beiden Teilen an.
Ich war nach Band 2 sehr gespannt auf den dritten und auch letzten Teil, dieser konnte mich allerdings von allen Teilen am wenigsten überzeugen.
Der Schreibstil war, wie bei den ersten beiden Teilen auch, sehr flüssig und einfach zu lesen.
Die Spannung war zwar da, aber es wurde mir etwas zu dramatisch. Es waren einige nicht vorhersehbare Wendungen in der Geschichte, aber irgendwann wurde es einfach zu viel. Mir persönlich waren es zu viele Tote und das damit verbundene Drama war auch einfach zu viele. Ich konnte es dann auch nicht mehr ganz nachvollziehen.
Zu den Charakteren... Es wird endlich gelüftet, was es mit Karma auf sich hat. Die Wendung fand ich sehr überraschend, war mir aber im Großen und Ganzen zu viel. Und auch ihre Krebsdiagnose und das sie plötzlich ein ganz anderer Mensch ist? Sehr unrealistisch.
Cricket, die mir zwar als sehr spontane und verrückte Person vorgekommen ist, hat sich nach nicht mal 24 Stunden mit ihrem Verlobten vertragen, nachdem sie so eine Nachricht erhalten hat? Schwierig.
Die richtigen Gefühle konnte ich zwischen Whitney und Lincoln allerdings auch nicht mitempfinden. Die kamen für mich leider nicht so rüber...
Maren wurde immer wieder kurz erwähnt, aber nie tiefer behandelt.
Whitneys Tante hat für eine überraschende Wendung am Schluss geführt, es war aber dennoch alles zu verstrickt ineinander.
Der Kommodore kam mir im letzten Teil tatsächlich sehr sympathisch rüber.Fazit:
Für mich leider der schlechteste Teil der Reihe. - Jette Hansen
Inselleben
(36)Aktuelle Rezension von: SternenstaubfeeIm dritten Band der Reihe bekommt Franzi überraschend Besuch von ihrer Cousine Sonja. Die 16-Jährige hat zu Hause große Probleme und ist auf die Insel Spiekeroog quasi geflüchtet. Franzi versucht, zu helfen.
Ich würde das Buch fast wieder als Wohlfühlbuch bezeichnen, allerdings geht es in diesem Band um ziemlich starke Themen wie Missbrauch und Sterbehilfe. Und trotzdem wirkt die Geschichte nicht bedrückend oder traurig; es ist irgendwie trotz alledem eine gute Geschichte.
Ich mag einfach diese Insel-Atmosphäre und die liebenswerten Charaktere. Es ist eine sehr warmherzige Geschichte, die mich berühren konnte.
- Markus Heitz
Des Teufels Gebetbuch
(8)Aktuelle Rezension von: cvcoconutIch habe das Hörbuch regelrecht verschlungen und einfach überall gehört. Markus Heitz schafft es perfekt die Gegenwart und die Vergangenheit miteinander zu verknüpfen. Wobei die ganze Geschichte zur Herstellung von Spielkarten sehr interessant war. Vieles kommt sehr glaubwürdig und realistisch rüber, aber dann mischt sich doch ein bisschen Fantasy in das Ganze.
Der Roman wechselt immer wieder zwischen verschiedenen Perspektiven und Zeiten. So lernt man alle Beteiligten kennen, hat aber auch immer den Ausflug in die Geschichte.
Schnell findet man unter den Protagonisten seine Sympathisanten und deren Gegner und fiebert dann gnadenlos mit.
Einen großen Anteil hat sicherlich auch der Sprecher. Er legt so viel Betonung und Emotionen in die Kapitel, dass man als Hörer einfach nur gefesselt ist.
Ein super Roman mit der perfekten Mischung aus Horror, Thriller und Fantasy.
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