Bücher mit dem Tag "erfahrungsbericht"
115 Bücher
- Hape Kerkeling
Ich bin dann mal weg
(4.112)Aktuelle Rezension von: Leseratte_09Nach einem Hörsturz und Gallenblasen-OP bricht Hape Kerkeling zusammen. Der bekannte Entertainer ist an einem Scheideweg und entscheidet sich im Sommer 2001 dazu, über den Jakobsweg zu pilgern. Eigentlich kein Wanderer durchlebt er körperliche Herausforderungen, denkt über das Leben nach und lernt die unterschiedlichsten Menschen kennen.
Für ihn wird die Wanderung auch ein Weg zu sich selbst, um sich klar zu werden, was für ihn im Leben wirklich zählt.
Kerkeling erzählt in der ihm eigenen Sprache, selbstironisch, heiter und doch mit viel Tiefgang und hat so ein Buch geschrieben, von dem man sich inspirieren lassen kann. Es muss vielleicht nicht immer die große Reise auf dem Jakobsweg sein, doch zu sich selbst ehrlich zu sein und sich Auszeiten im Alltag zu schaffen kann durch den manchmal turbulenten Alltag jeden Lebens helfen.
- Elizabeth Gilbert
Eat, Pray, Love
(923)Aktuelle Rezension von: DoraLupinNatürlich habe ich schon von diesem Buch und dem Film mit Julia Roberts gehört, aber ich hatte bisher keine Gelegenheit das Buch kennen zu lernen. Deshalb habe ich mich gefreut die Geschichte nun mit diesem Hörbuch zu erleben!
Die Geschichte dreht handelt in New York: um drei Uhr nachts erwacht Elizabeth Gilbert weinend im Badezimmer. Sie ist über dreißig mit Mann und Haus, doch nein, glücklich ist sie nicht. Sie macht sich auf die Suche nach drei Dingen, die ihr fehlen: Freude, Hingabe und innere Balance. Ihre Reise führt sie nach Rom, wo sie Italienisch lernt, nach Indien, wo sie in einem Ashram erfährt, dass man zur Erleuchtung nachts Böden schrubben muss, und nach Bali, wo sie den Pfad zum inneren Gleichgewicht findet. Und so kommt das Glück.
Ich bin gut ins Hörbuch reingekommen, der Schreibstil ist locker und leicht verständlich und anfangs hatte mich die Autorin mit ihrer eigenen Geschichte auch packen können, wie sie aus ihrem alten Leben ausbrechen möchte und zu neuen Ufern finden. Italien hat mir deshalb auch richtig gut gefallen und ich habe diese Zeit gemeinsam mit der Autorin gerne erlebt. In Indien jedoch wurde mir das Buch dann doch zu spirituell und der Alltag im Ashram wurde mir persönlich doch zu ausführlich beschrieben und hatte einige Längen. Bali hat mir dann wieder besser gefallen, vorallem fand ich das Leben der Menschen auf Bali sehr interessant und spannend. Alles in allem eine schöne Geschichte, die aber so ihre Längen hat. Sehr gut gefallen hat mir aber die Hoffnung die das Buch ausstrahlt nach einem völlig verzweifelten Augenblick wieder ins Leben finden zu können!
Die Sprecherin hat das Hörbuch sehr angenehm gelesen, das Buch hätte ich eventuell auch abgebrochen, durch die Längen in der Mitte, aber das Hörbuch hat mich dann doch motiviert durchzuhalten und dann noch eine schöne Geschichte zuende zu hören.
- Cheryl Strayed
Der große Trip zu dir selbst
(309)Aktuelle Rezension von: ShannonVon mir aus dürfte es gerne mehr Literatur zu wandernden Frauen geben. Diese hier ist auf der Suche nach sich selbst. Hätte ich mehr Landschaftsbeschreibung und weniger Nabelschau gehabt, wäre ich zufriedener mit dem Buch, aber alles in allem liegt hier ein lesenswertes Werk mit einer sexuell sehr selbstbewussten Frau vor, die eine für mich nicht ganz nachvollziehbare Mischung aus Proll und Intellektueller ist.
- Meike Winnemuth
Das große Los
(255)Aktuelle Rezension von: schokobookMeike Winnemuth hatte 2010 bei Günther Jauch eine halbe Million Euro in der Sendung Wer wird Millionär gewonnen.
Was macht man mit 500.000 Euro? Meike packt ihren Koffer . Nicht in die Luxushotels Europas, sondern sie reist, ein Jahr lang und jeden Monat ein anderes Land und wohnt in airbnb. Alleine! Mit einem Koffer und nur das nötigste. Ihre Erlebnisse hält die Journalistin in einem Blog fest und per Mails an ihre Freunde und Bekannten. Am Ende stellt sie fest, dass sie das Geld nicht unbedingt brauchte, da sie ja weiter gearbeitet hatte, als Journalistin ist das sicher auch so machbar. Aber das Geld hat den Mut gegeben JETZT. Und ich finde das Buch ist inspirierend und das nochmals anders als Eat,Pray Love. Was sich für Möglichkeiten auf tun ist absolut interessant. Das Buch ist locker geschrieben. Hat immer mal wieder Bildmaterial und macht nachdenklich.
- Christopher Schacht
Mit 50 Euro um die Welt. Wie ich mit wenig in der Tasche loszog und als reicher Mensch zurückkam
(126)Aktuelle Rezension von: HopeandliveChristopher Schacht erfüllt sich nach seinem Abitur einen großen Traum, er will um die ganze Welt reisen. Nicht das ein solcher Traum für junge Menschen ungewöhnlich wäre, ich kenne kaum einen, den nach dem Abitur nicht das Reisefieber packt, doch Christopher reist auf eine ganz besondere Art und Weise, mit nur 50 Euro in der Tasche, seinem Rucksack und dem festen Willen, nicht mit dem Flugzeug zu fliegen, macht er sich auf den Weg. Da würden schon einmal einige junge Menschen den Rückzieher machen. Doch wer sich die gutgelaunte Frohnatur auf dem Cover anschaut, gewinnt schon vor dem Lesen den Eindruck, bei dem könnte es klappen, der lässt sich nicht so schnell von seinem Vorhaben abbringen.
Christopher nimmt uns mit und schreibt während der ganzen Reise Tagebuch, frisch von der Leber weg, was ihn bewegt und berührt und das fast immer positiv und humorvoll. Dennoch ist es kein Easy-going, er macht sehr viele gute Erfahrungen auf seiner Reise, durchaus auch mal negative, die ihn jedoch keinesfalls dazu bewegen, die Reise abzubrechen. Es gelingt ihm diese Erfahrungen hinter sich zu lassen und einfach weiter zu gehen in dem festen Vertrauen, es wird sich ein Weg zu seinem nächsten Ziel öffnen.
Während der Reise lernt er auch immer mehr auf Gott zu vertrauen und das fließt in seine Tagebucheinträge mit ein und der Leser kann auch erkennen, dass Christopher in diesen vier Jahren, in denen er von seiner Familie getrennt war, zu einem erwachsenen Menschen gereift ist. Interessant war, dass er sich immer einen offenen und freundlichen Blick auf die Menschen, die ihm begegneten, bewahrt hat und vielfach auch wirklich Bewahrung erlebte. Er war sich auch nicht zu schade, alle möglichen Arbeiten zu erledigen um seine Reisekasse aufzubessern und hat in etliche Berufsgruppen hineingeschnuppert. So ist er mit dem Segelboot, zu Fuß, mit der Bahn, dem Bus (häufig völlig überfüllt und leicht marode), irgendwelchen Lastwagen etc. gereist.
Auf dieser Reise hatte er auch schriftlichen Kontakt mit einer jungen Frau aufgenommen und sie haben sich auf diese Weise so gut kennengelernt und füreinander Gefühle entwickelt, dass sie sich schlussendlich trafen und beschlossen zusammen weiter durch das Leben zu reisen. Mir hat dieser Reisebericht sehr gut gefallen, oftmals habe ich es aus Sicht einer Mutter gelesen und dachte, oh, das musste jetzt auch noch sein;):), doch es lohnt auf jeden Fall auf Reisen zu gehen und wenn es wie bei mir oft literarisch ist.
- Albert Espinosa
Club der roten Bänder
(201)Aktuelle Rezension von: booksforeverAls Buchverlage zur Serie beworben konnte das Buch dahingehend meine Erwartungen nicht ganz erfüllen. Einige Erzählungen konnte man wiederfinden, allerdings ging es eher um Albert Espinosa und seine 23 Erfahrungen, die er aus seinem Kampf gegen den Krebs erlangt hat. Diesen Teil fand ich sehr gelungen, es gab inspirierende Zitate und Texte, die zum Nachdenken anregen. Im letzten Viertel des Buches ging es um die Gelben, damit konnte ich nicht wirklich etwas anfangen, weshalb ich dem Buch insgesamt 3,5 Sterne vergebe.
- Matt Haig
Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben
(295)Aktuelle Rezension von: bibliofuechschenMatt Haig schreibt in seinem Buch autobiografisch über seine Depression und Angstzuständen. In kurzen Kapiteln spricht er über den Tiefpunkt seines Lebens, über das Gefühl nie mehr aus der Dunkelheit entkommen zu können und über die langsame Schritt-für-Schritt-Rückkehr ins Leben.
Mir gefallen seine Ausführungen zu den Auswirkungen der psychischen Krankheit. Man hat direkt das Gefühl nicht allein zu sein. Leider wirkt das Buch in manchen Teilen in die länge gezogen, außerdem wiederholen sich einige Passagen.
Trotz allem empfehle ich das Buch für alle Betroffenen und Angehörigen. Es bietet einen guten Rundumblick mit möglichen Symptomen und mutmachenden Überlegungen.
- Bronnie Ware
5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen
(96)Aktuelle Rezension von: BridgetSabethBronnie lässt uns teilhaben an ihren Erfahrungen mit der Pflege und mit dem Tod. Ein Buch, dass zum Nachdenken anregt. Leider fehlt mir an gewissen Stellen die Tiefe, in denen ich ihre Empfindungen auch als Leser spüre. Nichtsdestotrotz gibt es von mir eine herzliche Leseempfehlung, weil das Thema Tod und welchen Fokus wir in unserem Leben erhalten sollten, irrsinnig wichtig sind - und das hat sie mit diesem Werk definitiv erreicht.
- Martin Pistorius
Als ich unsichtbar war
(152)Aktuelle Rezension von: Perse- Details:
Ausgabe: eBook
Erscheinungsdatum: 11.11.2011
Verlag: Bastei Lübbe
Genre: Autobiografie
Seitenanzahl: 277
- Inhalt:
Martin Pistorius, galt 11 Jahre als Hirntod. Er war aber die ganze Zeit da und keiner hat ihn gesehen. Sein Bericht über die Gefangenschaft im eigenen Körper und das ausgeliefert sein.
- Meinung:
Mir wurde das Buch vor Jahren wärmstens empfohlen. Irgendwann stolperte ich wieder über diesen Titel und habe begonnen ihn zu lesen. Die Geschichte ist wirklich nicht ohne und man muss sich gut überlegen, ob man sowas lesen möchte. Sehr mutig von ihm, so schonungslos und ehrlich darüber zu schreiben.
- Fazit:
Eine Geschichte die es in sich hat. Und sie ist mir bis heute im Gedächtnis geblieben.
- Empfehlung:
Triggerwarnung
Für alle, die Interesse an Erfahrungsberichten haben.
Eine Kauf- und Leseempfehlung von mir.
- Amelie Sander
Als hätte der Himmel mich vergessen
(106)Aktuelle Rezension von: Lynn11In Amelie Sanders Biographie, konnte ich deutlich ihren Charakter spüren. Sie ist wahrlich eine Dulderin, letztendlich auch eine Kämpferin! Mich beeindruckte Ihre Bescheidenheit. Sie musste so viele Demütigungen über sich ergehen lassen, wurde gebrochen und trotzdem schreibt sie über ihre Schwiegermutter, für mein Empfinden, sehr sachlich. Amelie konnte sich, auch mit Hilfe von anderen Menschen, endlich zu einer jungen, starken, eigenständigen und schönen Frau entwickeln. Ihr Martyrium dauerte viel zu lange, weil wir, die wir in ihrer direkten Umgebung wohnten, die Urinstinkte vom Sehen und Verstehen verloren hatten. Dementsprechend ist ihr Buch auch einen Weckruf an uns alle. Wir sollten die Augen und unser Herz stets offen halten.
- Michael Mittermeier
Achtung Baby!
(330)Aktuelle Rezension von: HoldenMichl Mittermeiers "Gedanken" zu Kinderlosigkeit, verändertem Essverhalten bei Schwangeren und Zeugungsvorschlägen aus der näheren Umgebung, alles "humorvoll" unterlegt mit Verweisen auf Zombiefilme, Ghostbusters usw. Des wos a Schmarrn. Alles komplett unlustig und unlesbar, fürchterlich!
- Thomas Melle
Die Welt im Rücken
(84)Aktuelle Rezension von: FaiditDie Berliner Zeitung schrieb in ihrer Rezension über dieses Buch, dass es u. a. zugleich "irre" komisch wäre. Ich konnte keine Komik in der Beschreibung des Lebens von Thomas Melle finden und der Autor empfand sicherlich auch nicht so während seiner Paranoia und Psychose in den manischen Phasen oder während den darauf folgenden Depressionen. Seine Manie kostete den Autor beinahe seine Existenz und die Depression über sein Verhalten in den manischen Phasen und dessen Folgen brachte ihn an den Abgrund der Lebensmüdigkeit.
Die Beschreibung des Lebens vom Thomas Melle, seiner übersteigerten Sinneswahrnehmungen, Unruhezustände, sein Irren durch diese Welt und seiner tiefen Traurigkeit, ist für einen emphatischen Leser mitunter kaum erträglich, doch zum Verstehen der Krankheit unumgänglich. "In Wahrheit sind Irre meist Opfer, die sich im Leben nicht mehr zurechtfinden, hospitalisiert oder obdachlos werden, als verknotete Nervenbündel durch die Gegend wanken und vielleicht noch vergewaltigt oder ermordet werden, selbst jedoch eher selten vergewaltigen oder morden. Oder sie sind durchschnittliche, weder hoch- noch minderbegabte Menschen, die einfach krank sind und damit zu kämpfen haben. Es ist nicht alles 'Abgrund'. Die Leute gruseln sich einfach zu gerne", so der Autor treffend in diesem Buch, das er in Selbstreflexion mit einer schonungslosen Ehrlichkeit schrieb. Doch dieses Buch ist ebenfalls nicht gruselig. Es ist einfach nur erschütternd und unglaublich wertvoll für das Verstehen dieser psychischen Krankheit..
- Truddi Chase
Aufschrei
(148)Aktuelle Rezension von: Brina_10Das Buch Aufschrei ist das Werk einer oder vieler Autoren, das Werk einer Frau, die als Multiple Persönlichkeit zählt. Das Buch beschreibt ihren Weg durch die Therapie. Beim Lesen erfährt man erschreckende, unfassbare Details ihrer Kindheit.
Ein Buch über Kindesmissbrauch in seiner schlimmsten Form, über Misshandlungen auf eine unvorstellbare Art und Weise. Und ein Buch über die unglaublichen Dinge, die eine menschliche Psyche leisten kann, um sich selbst zu schützen und am Leben zu erhalten.
Das Buch wird aus Sicht der "Frau" geschrieben. Auch der Therapeut, welcher Stanley genannt wird, bringt einige Passagen und Gedanken ein. Da seine Patientin eine Multiple Persönlichkeit ist, lernt man auch verschiedene andere Personen kennen, welche jedoch alle zur Frau gehören.
Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig und die Seiten nicht leicht zu lesen. Der spezielle Sprachstil schafft jedoch etwas Distanz zum Thema. Ich finde, das Geschriebene lässt sich weder mit Worten nacherzählen, noch von einem menschlichen Verstand erfassen. Es ist unglaublich und fremd für Außenstehende. Unfassbar und erschreckend.
Ich habe beim Lesen oftmals Zusammenhänge nicht verstanden, musste Textpassagen wiederholen und begriff es trotzdem nicht. Das Buch ist weder einfach zu lesen noch leicht zu verstehen. Das Krankheitsbild für den normalen Menschenverstand nur schwer zu begreifen.
Das in einer Person mehrere weitere Personen existieren können, in diesem Fall über 90, dass diese auch alle individuell und unterscheidbar voneinander sind...oftmals überstieg es beim Lesen meine Vorstellungskraft. Und dennoch, ist es spannend zu sehen, was die menschliche Psyche in der Lage ist zu leisten.
Da es eine Autobiografie ist, werden die Gedanken, Gefühle und Erlebnisse der Autorin wiedergegeben. Ich glaube, allein schon, weil jemand genau über solche unfassbaren, immer noch tabuisierten Dinge so ehrlich schreibt, hat das Buch 5 Sterne verdient.
- Alexandra Reinwarth
Das Glücksprojekt
(143)Aktuelle Rezension von: StrokelineAlexandra Reinwahrt schreibt für mich einfach schön. Die Seiten fliegen nur so dahin und das ein oder andere Mal ertappe ich mich dabei, wie ich einfach herzhaft lache! Was braucht der Mensch um glücklich zu sein. Letztendlich eine Abhandlung über diverse Methoden, die am "eigenen Leib" (aus)getestet werden. Teilweise wird einem die Absurdität unserer Gesellschaft, ständig auf der Suche nach dem Glück zu sein, vor Augen geführt. Auf der anderen Seite hilft das Buch aber dabei, sich das wirklich Wichtige im Leben bewusst zu machen und das schafft die Autorin auf eine ganz liebevolle Art und Weise.
- David Foster Wallace
Schrecklich amüsant
(34)Aktuelle Rezension von: admitDer Autor nahm sich mit nur 46 Jahren das Leben und so klingt "aber in Zukunft ohne mich" schon sehr authentisch. Das Buch ist einerseits erheiternd und dann aber sehr hintergründig. Denn das Buch ist eigentlich schwere Kost und der Autor bietet ausreichend Belege dafür, warum man auf einer Kreuzfahrt über den Tod und den Sinn des (eigenen) Lebens nachgrübeln und dabei ins Unglück blicken sowie unter dieser Last auch untergehen kann.
Die Kreuzfahrt steht stellvertretend für Reflexionen über eine höchst komplexe Gesellschaft, die für den Einzelnen so undurchschaubar geworden ist, dass die Flucht in Oberflächlichkeiten, bzw. in den Konsum verständlich ist. Die tiefe Verzweiflung des Autors über die fürchterliche Armut der ihn umgebenden Menschen, der er nichts entgegenzusetzen hat, weil ihn diese Welt maßlos bedrückt, ist in dem Werk wirklich brillant, sprachgewaltig und dabei uneitel beschrieben und auf den Punkt gebracht worden. Absolute Leseempfehlung!
- Arno Geiger
Der alte König in seinem Exil
(367)Aktuelle Rezension von: Trishen77"Für ihn gibt es keine Welt außerhalb der Demenz[...] Da mein Vater nicht mehr über die Brücke in meine Welt gelangen kann, muss ich hinüber zu ihm."
Ohne Zweifel ist dieses Buch, dieses Werk, eines der wichtigsten Projekte der letzten Jahre und weist einmal mehr die Literatur nicht nur als Schauspiel, sondern als Bewahrer, als Stütze, als eine über sich selbst hinausgehende Kraft menschlichen Lebens, menschlichen Daseins aus. Beeindruckend ist ein Wort, dass mir während der Lektüre immer wieder eingefallen ist und doch heischt dieses Buch so wenig um solche Qualitäten, dass der beeindruckende Aspekt ganz aus den Wesenheiten der Thematik selbst kommt - und dadurch gelingt es Arno Geiger wirklich, sich seinem Vater und dem Thema Demenz zu nähern, ohne das eine dem anderen unterzuordnen. Er hat sein Buch, das Buch des Vaters, geschrieben und doch auch ein Buch für uns alle.
"Der einzig verbliebene Platz für ein Miteinander, das sich lohnte, war die Welt, wie der Vaters sie wahrnahm. und weiter: Wir sagten so oft wie möglich Dinge, die seine Sicht bestätigten und ihn glücklich machten. Wir lernten, dass die Scheinheiligkeit der Wahrheit manchmal das Allerschlimmste ist."
Weisheit, der zweite Aspekt dieses Buches. Die Auseinadersetzung mit der Krankheit und, dadurch, die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit, die der Vater wegen seiner Krankheit durcheinanderbringt und die der Sohn paradoxerweise gerade deshalb plötzlich zu betrachten beginnt - sie fördern natürlich im hohen Maß die Erkenntnis, die eigentlich immer erscheint, wenn man sich aufgrund einer Situation näher mit etwas beschäftigt. So lässt sich das Buch, neben seinen anderen Verdiensten, auch als ein Buch wichtiger Erkenntnisse über Familie, Leben und Tod lesen. "Denn Vergeltung am Tod kann man nur zu Lebzeiten üben", schon dieser Satz verlangt ein hohes Maß an Einsicht, welches oft erst in Momenten, wo man sich für Zusammenhalt und für Kompromisse oder für die Ignoranz entscheiden muss, möglich wird. "Es halten wie General de Gaulle, der auf die Frage, wie er zu sterben wünsche, geantwortet hat: "Lebend!"
"Wenn ich mich frage, was der Vater für ein Mensch ist, passt er manchmal ganz leicht in ein Schema. Dann wieder zerbricht er in die vielen Gestalten, die er im Laufe seines Lebens anderen und mir gegenüber eingenommen hat."
"Oft ist es, als wisse er nichts und verstehe alles."
Das Überragende aber ist schlicht und ergreifend die Tatsache, dass das Buch wirklich von vorne bis hinten, mit seinen Wiederholungen, Abweichungen und Einzigartigkeiten, ehrlich ist; keine Korrektur, kein Ideal, kein Bild, nichts was einen bestimmten Ausdruck prägen will, sondern ein wirklich nahegehender Bericht - über das Umgehen, nicht nur das Beschreiben.
Demenz ist in den letzten Jahren stark in den Fokus der öffentlichen Diskussion gerückt. Wo man früher vom bloßen Nachlassen des Gedächtnisses im Alter sprach, wird Demenz heute als sehr eigenständige Krankheit wahrgenommen. Doch wenn es um einen persönlichen Fall geht, ist die Reaktion der Angehörigen noch nicht ganz auf dem Stand angekommen, auch weil Demenz oft anfangs fließend ist oder auch als Widerspenstigkeit und dergleichen anfangen kann, als wunderliche Anwandlungen. Auch hier beschreibt Geiger sehr gut den Prozess der Akzeptanz, den nachzuvollziehen für jeden Leser eine Bereicherung ist. Er deckt die Problematik, den Zwiespalt auf, in dem sich alle Angehörigen befinden, von der anfänglichen Ablehnung bis zum Erkennen und Annehmen der Krankheit - womit natürlich aber die Probleme nicht vorbei sind, denn es bleibt dabei, dass, auch wenn der Vater krank ist und nicht mehr wie andere die Kraft der Erinnerung besitzt, "die Dinge im Herzen kein Ende nehmen". Gerade dieses Dilemma und die Chancen darin, hat Arno Geiger sehr gut in Sprache gefasst.
Ein kleines, wichtiges Buch, ausnahmsweise wirklich fast für jeden zur Lektüre zu empfehlen.
"Es ist eine seltsame Konstellation. Was ich ihm gebe, kann er nicht festhalten. Was er mir gibt, halte ich mit aller Kraft fest." - Betty Mahmoody
Nicht ohne meine Tochter
(519)Aktuelle Rezension von: Elkes_LiteraturwolkeInhaltsangabe:
1984: Ein paar Jahre nach der iranischen Revolution reist Betty Mahmoody mit ihrem iranischen Mann Moody und der kleinen Tochter Mahtab in den Iran. Ihr Mann, inzwischen angesehener Arzt in den Vereinigten Staaten, hat die hiesige Verwandtschaft seit Ewigkeiten nicht gesehen. Schnell fällt die ablehnende Haltung gegen Betty auf; präsentiert sie doch den fortschrittlichen Westen, den Feind Nummer Eins: Amerika!
Kurz vor der Rückreise erklärte Moody, dass sie ihm Iran bleiben würden. Fassungslos sucht Betty nach Wegen, um aus dem Land herauszukommen, dass zu dem Zeitpunkt noch immer als Dritte-Welt-Land galt – rückständig und primitiv. Doch Moody beginnt Betty zu kontrollieren und verweigert ihr jeden Kontakt zur Familie in Michigan. Er schreckt auch vor Gewalt nicht zurück.
Lange Zeit muss sie ausharren, sich glaubhafte Ausreden einfallen lassen, Verbündete suchen und immer wieder den Kontakt zur Botschaft herstellen. Ihre Eltern machten sich große Sorgen um sie, der Vater war schwer an Krebs erkrankt. Aber Moody blieb unerbittlich, er sperrte sie ein, trennte sie von ihrer Tochter Mahtab und versuchte so, aus ihnen eine typische iranische Familie zu machen.
Doch dann kommt die Chance, endlich zu fliehen!
Mein Fazit:
Ich habe das Buch damals schon mal gelesen, als der Film entweder in den Kinos oder im TV lieft, so genau weiß ich es nicht mehr. Es war damals auch ein anderes Buch als dieses, das nun im Regal steht. Durch eine überraschende Schenkung fand dieses Buch wieder zu mir und ich habe es noch mal gelesen.
Wie beim ersten Mal hat mich die Geschichte um Betty und Mahtab mitgerissen. Es ist für mich unvorstellbar, so etwa erleben zu müssen. Betty hat um das Leben ihrer Tochter und für sich selbst gekämpft. Einige hatten ihr geraten, ohne die Tochter zu fliehen. Aber das kam für sie nie in Frage. Sie wollte immer ein freiheitliches und westlich-orientiertes Leben für sich. Denn schon am ersten Tag der Reise erkannte sie: Der Iran ist rückständig. Möbel wurden als zu westlich abgelehnt, es wurde auf dem Fußboden gegessen, Tee getrunken und geschlafen. Körperliche Hygiene oder saubere Kleidung war den vielen Menschen häufig fremd; es muss furchtbar gestunken haben. In den Lebensmitteln hatten sich Ungeziefer eingenistet. Bei einigen Familienmitgliedern zeigte sich die Inzest in Form von Missbildungen. Cousins und Cousine heirateten – wer wusste schon so genau, wer woher kam?
Für mich wäre das unvorstellbar, auch nur ein Tag dort auszuhalten. Keine vernünftigen Toiletten, keine annehmbaren Geschäfte, keine Versorgungssicherheit bei Strom und Wasser. Zudem kam noch, dass sich das Land während „des langen Besuchs“ im Krieg mit dem Irak befand – es gab Flugalarm und Bomben! Und dann war Betty auch noch einem Mann ausgeliefert, der mit den Widrigkeiten des Lebens nicht wirklich zurechtkam. Betty erkannte zeitweilig ihren Mann nicht mehr wieder!
Inzwischen ist die Geschichte über 40 Jahre alt, die Ideologie hat sich nicht viel geändert und das Regime geht heute härter denn je gegen die Kritiker vor. Auch wenn es an der einen oder anderen Stelle schmerzhaft ist, aber es gibt Anzeichen, dass die Menschen ein freies Land mit demokratischen Strukturen wollen. Sie wollen in Freiheit leben und nicht unter der Knute der Sittenpolizei, die noch immer hart gegen Frauen vorgeht, die sich nicht „schicklich genug“ kleiden. Betty Mahmoody hat den Iran so erlebt, wie er wirklich ist und dieses Leben wollte sie für ihre Tochter und für sich nicht. Und für diesen Kampf kann man sie nur bewundern.
Fünf Sterne und eine klare Lese-Empfehlung!
- Michael Nast
Vom Sinn unseres Lebens
(18)Aktuelle Rezension von: Die_ParalleleleMichael Nast weiss mit seinem Schreibstil und seiner Sprache alleine schon zu überzeugen. Humorvoll - ich konnte mich an einigen Stellen zum Verdruss meiner Busmitfahrer kaum halten -, stilistisch auf höchstem Niveau und absolut mit dem Inhalt harmonierend lässt uns dieser Wortkünstler nur so durch die Seiten schweben. Er versteht es mit Worten zu jonglieren und zaubert so Texte aufs Papier, welche mich als Leser nicht nur in ihren Bann zogen, sondern auch mit vielen offenen und neuen Gedanken weiterziehen liessen.
Auch der Inhalt steht dieser Schreibkunst in Nichts nach: Mit einer Mischung aus Anekdoten, Erzählungen, Erinnerungen, Gesellschaftskritik und Zukunftsgedanken stellt er einen Inhalt zusammen, welcher von brisanten und treffend gewählten Themen wimmelt. Doch es ist nicht Ein Buch welches nur die 08/15 Themen unserer Zeit aufgreift. Mit unerwarteten Inhalten weiss er passend zu ergänzen und bewegt sich mit diesem Buch künstlerisch und sicher zwischen Klischee, Vorurteil und Realität, Erinnerung, und zwischen Schlechtmalerei und Lob. aus seiner eigenen reflektierten Sicht zieht er auch den Leser ohne jegliches Vorwissen über die DDR oder das Verhältnis von dazumals und heute zwischen Ost und West tief in die Geschichte hinein und weckt nicht nur das Interesse an der Geschichte selbst, sondern vor allem an den Personen und den Menschen, welche dahinter stehen. Dabei werden auch noch Bezüge zu unserer heutigen Zeit (Massenkonsum, Fotowahnsinn, Selbstoptimierung...) auf wunderbare Art und Weise gezogen und so dient dieses Buch nicht nur simpler Unterhaltung, denn das tut es trotzdem, sondern lässt den Leser gleichzeitig in sich gehen und über sich selbst und die Mitmenschen nachdenken.
Dieses Buch ist wertvoll für alle möglichen Menschen. Egal ob sie schon Bezug zur DDR oder zu Deutschland haben, oder fern abseits nicht einmal das Land auf einer Karte benennen könnten, denn es geht weit über die Unterschiede zwischen den beiden Teilen Deutschlands hinaus. Es lässt uns den Menschen als Mensch sehen und uns unsere Unterschiedlichkeit zu akzeptieren.
- Oliver Polak
Der jüdische Patient
(22)Aktuelle Rezension von: HoldenOliver Polaks Bericht aus der Psychiatrie, vielen Dank für die Lesung im Alten Schlachthof in Lingen! Was die psychischen Leiden angeht und einem diese Krankenhäuser auch nicht ganz fremd sind, hat man einiges wiedererkannt, so schlimm wie Oliver hatte es mich damals aber zum Glück nicht erwischt. Die Beschreibungen der Verwirrungen, Angstzustände usw. sind schon sehr treffend, mutig so was öffentlich zu machen. Und man ist natürlich nach wie vor sprachlos, mit welchen Gedanken- bzw. Taktlosigkeiten bis hin zu offenen Vorurteilen und Antisemitismen jüdische Menschen in Deutschland klarkommen müssen, wunderbar daß der Autor diese Menschen als das "Dreckspack" bezeichnet, das sie sind. Nur bei der Udo-Jürgens-Verehrung gehe ich nicht mit, auch wenn ich seine sozialkritischen Texte natürlich kenne. Toller Autor, sehr gelungenes Buch!
- Nicholas Müller
Ich bin mal eben wieder tot
(41)Aktuelle Rezension von: SternenstaubfeeNachdem Mutter und Oma innerhalb kurzer Zeit hintereinander verstorben sind, entwickelt Nicholas Müller eine Angststörung mit Panikattacken. Außerdem bekommt er die Diagnosen Hypochondrie und depressive Episoden. Sein Leben gerät aus den Fugen.
Dieses Buch ist eine Art Biografie und Erfahrungsbericht. Sehr authentisch erzählt, kann man als Leser wirklich dabeisein und nachempfinden.
Ein wichtiges Buch, das vielleicht/hoffentlich anderen Betroffenen Mut machen kann!
05.08.2024 - Hans J. Massaquoi
»Neger, Neger, Schornsteinfeger!«
(182)Aktuelle Rezension von: GAIABis zum Erwerb des vorliegenden Buches war mir der Autor Hans-Jürgen Massaquoi vollkommen unbekannt. Warum nahm ich das Buch bei einem Bücherbasar mit? Ganz ehrlich, aufgrund des Titels. Natürlich schreit einen dieser in Deutschland altbekannte Spruch „Neger, Neger, Schornsteinfeger!“ förmlich an. Dem Autor wurde er hinterhergerufen als er seine Kindheit als „braunes Kind“ im Nazideutschland durchlebte.
Die hochinteressante Lebensgeschichte bzw. die Erinnerungen an seine jungen Jahre drehen sich bei Hans-Jürgen Massaquoi verständlicherweise um sein Selbstverständnis und der Umgang anderer Menschen sowie einem Gesellschaftssystem mit ihm als Sohn einer Deutschen und eines Liberianers. 1926 als uneheliches Kind der Liebe geboren, zog ihn die Mutter fortan allein groß. Lehrte ihm ihre weltoffenen aber auch immer strikten Moralvorstellungen und brachte ihn durch die 12jährige Naziherrschaft in Deutschland, speziell in Hamburg. Denn dort spielt der Großteil der Anekdoten, die Massaquoi zusammengetragen hat, um nicht nur die unerschütterliche Lieber seiner Mutter zu ihm und vice versa wiederzugeben, sondern auch die Verlockungen der Demagogie selbst für einen „nicht-arischen“ Jungen, die langsam aufkeimenden Zweifel am Nazisystem sowie das Überleben in einem Bombenkrieg. Dabei wird das Buch vor allem in der ersten Hälfte getragen von der liebevollen und liebevoll beschriebenen Beziehung zwischen Hans-Jürgen und seiner toughen Mutter. Der Stadt Hamburg wird fast schon für sich genommen ein Denkmal durch dieses Buch gesetzt und man erfährt ganz hautnah historische Ereignisse, die die Stadt für immer prägen sollten. Die Besonderheit, dass hier kein verfolgter Jude seine Memoiren aufschreibt, sondern ein Mensch mit dunkler Hautfarbe, der sich nicht vor den Nazischergen „tarnen“ konnte, macht die Geschichte zu etwas Außergewöhnlichem. Wenn dann dieser kleine Junge auch in die HJ eintreten will, aber abgelehnt wird, sich zur Wehrmacht melden will, aber abgelehnt wird und erst nach und nach feststellt, dass dieser Hitler keineswegs der anzuhimmelnde, deutsche Retter ist, als welcher er sich und seine Propagandamaschine ihn ausgibt, werden Geschichten erzählt, die man in der Form noch nirgends gelesen hat.
Erst gegen Ende des Buches kommt Massaquoi noch darauf zu sprechen, dass er zwei Jahre nach Ende des Krieges in das Heimatland seines Vaters, Liberia, reist, um diesen kennenzulernen, später in die USA geht, um dort auch noch fälschlicherweise zum Militär mitten zur Zeit des Koreakrieges einberufen zu werden. Eine Lebensgeschichte, die wahrscheinlich einmalig ist. Wir erfahren am Rande, dass Massaquoi später Chefredakteur des wohl wichtigsten Gesellschaftsmagazins der Schwarzen Bevölkerung der USA „Ebony“ wurde. Aber darum dreht sich das Buch nicht. Wie der Untertitel der deutschen Ausgabe verdeutlicht, geht es hier um „Meine Kindheit in Deutschland“. Ein sehr gut übersetztes Werk, deren deutsche Übersetzung vom Autor persönlich geprüft und für gut befunden wurde.
Mein einziger, kleiner Kritikpunkt an diesem unerwartet fesselndem Werk, sind die in der ersten Hälfte des Buches mitunter inhaltlich etwas sehr abrupten Sprünge zwischen den Anekdoten. Hier hätte ich mir an der ein oder anderen Stelle mehr Reflexionen erhofft, um vielleicht an anderer Stelle die ein oder andere Anekdote zu kürzen.
Insgesamt handelt es sich hierbei jedoch um ein fraglos lesenswertes Buch, welches die Themen Nationalsozialismus, Rassismus, Stadtgeschichte und „typische“ Verfolgtenlebensläufe um eine neue, ungemein interessante Facette bereichert.
- Stephan Orth
Couchsurfing im Iran
(141)Aktuelle Rezension von: BayLissFX... und hier geht auch wieder Stephan Orth für mich auf Entdeckungstour. Er hat jene Ausdauer und den Mut sich auf das dort und dann einzulassen. Und genau das gibt er ja auch als Ziel dieses Berichtes an. Ich habe vorab die anderen Rezensionen gelesen, weil mich die Meinung dazu sehr interessiert hat - spannend finde ich immer wieder, wenn es Kritik für etwas hagelt, dass der Autor explizit als gegeben herausstreicht: Leute die Couchsurfing anbieten sind schon per se die liberale Fraktion. Das heisst im Umkehrschluss - man landet in liberaleren Kreisen. In die anderen kommt man da auch nicht so schnell.
Aber - wie auch in Couchsurfing Russland - die Eindrücke von den Persönlichkeiten und den Umständen, die er am Wegesrand und bei unterschiedlichsten Formen des Zusammentreffens gewinnt und auch genial wiedergibt - geben einen Eindruck von den Lebensumständen. Es war wieder sehr interessant die verschiedenen Leute kennenzulernen, auch wenn es nur kurze Eindrücke sind. SMS oder Treffen, Wortwechsel und wortloses Betrachten der Umgebung.. so hätte ich es wahrscheinlich auch erlebt, und Stephan nimmt einen wunderbar mit auf diese Reise in den Iran.
Freue mich schon auf die Fortsetzung in ... China oder Saudi Arabien?
- Jürgen Todenhöfer
Inside IS - 10 Tage im 'Islamischen Staat'
(103)Aktuelle Rezension von: Frank_SchittyHabe das Buch aus Interesse am Islamischen Staat gekauft. Habe zuvor einen Bericht darüber im Internet gesehen.
Ich war von der Berichterstattung von Anfang an mitgerissen.
Man konnte tiefe Einblicke in den Islamischen Staat erhalten, von der Ideologie und von den Menschen die dort leben.
Es war sehr aufschlussreich und man erfährt Dinge die so nirgends gebracht werden.
- Viktor E. Frankl
... trotzdem Ja zum Leben sagen: Ein Psychologe erlebt das Konzentrationslager
(128)Aktuelle Rezension von: ZamsIch glaub diese Buch ist nicht essentiell was für mich.
Ich will mit meiner Rezension weder die Geschehnisse, noch die Erfahrungen des Autors schlechtreden, meine Meinung bezieht sich rein auf das literarische Werk.
Ich denke, der Schreibstil war einfach nichts für mich, es war um einiges mehr philosophosch, als ich erwartet hatte, und das Lesen fühlte sich, vor allem in den ersten beiden Teilen, fast wie Hausaufgaben an. Die letzten paar Kapitel haben mir im Gegensatz dazu um einiges besser gefallen.























