Bücher mit dem Tag "erfahrungsberichte"
18 Bücher
- Nicholas Müller
Ich bin mal eben wieder tot
(41)Aktuelle Rezension von: SternenstaubfeeNachdem Mutter und Oma innerhalb kurzer Zeit hintereinander verstorben sind, entwickelt Nicholas Müller eine Angststörung mit Panikattacken. Außerdem bekommt er die Diagnosen Hypochondrie und depressive Episoden. Sein Leben gerät aus den Fugen.
Dieses Buch ist eine Art Biografie und Erfahrungsbericht. Sehr authentisch erzählt, kann man als Leser wirklich dabeisein und nachempfinden.
Ein wichtiges Buch, das vielleicht/hoffentlich anderen Betroffenen Mut machen kann!
05.08.2024 - Francesc Miralles
Ikigai
(75)Aktuelle Rezension von: nina11Das Buch ist interessant geschrieben und einfach angenehm zu lesen. Viele Tipps kennt man natürlich schon, trotzdem ist es spannend das Gesamtpaket im Bezug auf Gesundheit und Alter zu sehen. Man liest sich schnell durch das Buch durch und ist danach richtig motiviert ein paar Dinge selbst umzusetzen. Ich werde es bestimmt noch einmal lesen!
- Barbara Rieger
Mutter werden. Mutter sein.
(36)Aktuelle Rezension von: LeprachaunEin Buch über Mütter - passt irgendwie für uns alle, ob Mutter oder Tochter oder Sohn, jeder hat da eine Verbindung.
Zum Äußeren: mich erinnert der Einband auch mit der Covergestaltung irgendwie an einen alten Ratgeber, vielleicht irgendwas aus den 70er Jahren oder so. Ist mal was anderes, auch wenn ich mir nicht ganz sicher bin, dass es wirklich zum Inhalt passt, auch wenn es natürlich Geschichten gibt, deren Inhalt bereits etwas zurückliegt. Das Material (Leinen?) wirkt jedenfalls robust, ohne zu rustikal zu erscheinen, macht sich gut im Regal.
Zum Inhalt: Die Geschichten sind so unterschiedlich wie die Mütter und auch wie die Kinder selbst, deshalb ist es auch unterschiedlich, ob man sich darin wiederfinden kann oder nicht. Bei manchem habe ich geschmunzelt und gedacht "wie wahr! wie kann man das nur so vortrefflich in Worte fassen?!" bei anderem habe ich mich gewundert und gestaunt, weil es mir abwegig erschien und manches habe ich sicherlich auch lernend mitgenommen, weil eben jeder Mensch ob Mutter oder Kind doch andere Erfahrungen mit anderer Rezeption macht. Zumindest gehe ich von Erfahrungen aus, wenn es doch Fiktion sein sollte, so sind die Figuren sehr authentisch.
Insgesamt ein schönes buntes Werk, das sich auch gut lesen lässt, die Autorinnen sind gut zusammengestellt. - Birte Jensen
Das Leben ist nicht extra small
(5)Aktuelle Rezension von: HeLo23Ich finde es gut, dass es mittlerweile einige Bücher über Essstörungen gibt in denen Betroffene und ehemals Betroffene ihre Gefühle und Gedanken offen darlegen. Noch immer wird dieser Krankheit in der Gesellschaft viel zu wenig Beachtung geschenkt. Und das obwohl so viele junge Mädels und auch Burschen betroffen sind.Leider ist es immer noch ein Tabuthema und wird häufig mit den Worten: "Ja, iss halt mehr" abgetan. Wenn das mal so einfach wäre!
Das Buch handelt von einem Mädchen namens Birte die beschließt eine Diät zu machen um ein paar Kilo abzunehmen. Wie so häufig, ein typischer Einstieg in die Anorexie. Sehr gut beschrieben werden immer wieder die Gedankengänge und auch die "Stimme" der Krankheit. Als ebenfalls Betroffene kann ich sehr viele Überlegungen und Argumente der "Stimme" nachvollziehen und mich gut reinversetzen. Leider...Ich finden den Weg, den Birte gegangen ist und ihren Mut, den Kampf und die Willenskraft wirklich bemerkenswert. Auch toll ist der Rückhalt der Familie und der Freunde.
An manchen Stellen wiederholt es sich etwas, ich weiß zwar aus Erfahrung, dass es im wahren Leben auch so ist und es immer wieder Hochs und Tiefs gibt, im Buch fand ich es teilweise aber etwas zu häufig und "langgezogen".
Während des Lesens konnte man Birte immer besser kennenlernen und ich muss sagen sie wuchs mir irgendwie ans Herz. Ich finde es schön, dass Birte am Schluss eine gute Einstellung erlangt hat und hoffentlich inzwischen (noch immer) stark ist :)
- Karin Müller
HippoSophia
(6)Aktuelle Rezension von: VeroL
Wir wissen, dass Pferde und ihr Umfeld uns gut tun auf vielerlei Art und Weise, sodass ein gegenseitiges Fördern und Wachsen entsteht. Dies ist das erste Fachbuch, was ich nicht nur Ausschnittsweise gelesen habe. Es las sich gut und fühlte sich nicht nach einem trocken Fachbuch an. Die Autorin hat eine gute Mischung hergestellt.
Auch wenn kein Pferd vorhanden ist, sind viele Ansätze übertragbar. Ich habe viel an meinen Hund gedacht, wie es mit dieser Beziehung wohl aussieht bzw. wie sich diese darstellt.
Interessant sind die Meinungen/Gedanken namenhafter Trainer/Pferdeleute. Allerdings wirkt das Buch dadurch eher wie eine Zusammenfassung aller. Wie der Stall ein Ort der Heilung werden kann und welche Rolle Mensch und Pferd dabei spielen, wird nicht als Parade Beispiel erklärt, da es das nicht gibt. Habe es daher auch nicht erwartet. Leider wird es wahrscheinlich dadurch auch etwas Karussellhaft. Die Einschübe der Trainer lockern es auf, aber es dreht sich alles um einen Kern. Der Leser, so wie ich, muss seine eigenen Schlüsse ziehen und Anregungen rausziehen. Ich habe Seiten markiert und bewusster darüber nachgedacht, wie es dem Pferd geht und werde zukünftig anders auf meine Lieblingstiere zugehen.
- Julius Kraft
Romeo und Julius
(43)Aktuelle Rezension von: herr_hyggeIm Datingdschungel den Richtigen oder die Richtige zu finden gestaltet sich in der Zeit von Tinder, Parship, Grindr und den ganzen anderen Dating-Plattformen meist wie die Reise nach Jerusalem. Wenn die Musik stoppt sucht man verzweifelt einen Platz, bekommt aber keinen der freien Stühle ab. Woran mag das liegen? An der Schnelllebigkeit unser Zeit, an der „Generation Beziehungsfähig“ wie es häufig heißt, oder das immer weniger Menschen bereit sind Kompromisse einzugehen, da um die Ecke ja vielleicht jemand sein könnte, der noch „besser“ ist? 🤔
Eben diesem Thema, dem Dating, und der Suche nach der großen Liebe widmet sich @julius_kraft in seinem Buch ROMEO UND JULIUS und das auch noch irrsinnig witzig, interessant und mitreißend. Ich habe viel gelacht, auch ein bisschen geweint und konnte die Gefühle des Autors sehr gut nachvollziehen. Was wahrscheinlich daran liegt das mir viele der Situationen die geschildert werden unheimlich bekannt vorkamen. Es ist zwar schon eine ganze Weile her, dass ich mich aus dem Datingdschungel verabschiedet habe, weil es mich irgendwann mehr kaputt gemacht hat, als es Spaß gemacht hat. Dennoch spiele ich nun mit dem Gedanken mein Glück doch nochmal zu versuchen und schuld daran ist dieses erfrischende Buch von jemandem, der die Hoffnung noch nicht aufgegeben hat und beharrlich auf der Suche nach seinem Glück ist, was sich sehr schnell auf den Leser überträgt. Für alle Singles da draußen, ganz egal welcher sexuellen Orientierung ihr auch angehört (und an die Liierten, die sich vielleicht an ihre eigene Datingzeit zurückerinnern möchten) riskiert doch mal einen Blick in dieses kurzweilige Buch, das zum Nachdenken anregt, Spaß macht und mehr als nur einmal den Nagel auf den Kopf trifft. - Ellen Nieswiodek-Martin
Probier's mal mit Gelassenheit
(20)Aktuelle Rezension von: strickleserlGerade Frauen leiden oft darunter, dass sie sich zu viel aufbürden. Sie wollen, gerade als Familienfrauen, alles möglichst perfekt machen, und es anderen rechtmachen. Das führt, bei der Fülle ihrer Aufgaben, zu einem gestressten Leben oder gar zu einem Zusammenbruch.
In diesem Buch erzählen mehrere Frauen, was ihnen in stressigen Zeiten geholfen hat. Die Ratschläge reichen von medizinischen Hinweisen hin zu Tipps zur Entschleunigung des Lebensstils und Hinweise darauf, wie der Glaube helfen kann gelassener zu werden.
Die Beiträge sind einfach geschrieben und lassen sich jeweils in wenigen Minuten lesen. Das ist eine Stärke dieses Buchs, denn wer gestresst ist, kann so immer mal nur einen kleinen Happen lesen. Es gibt sechs Themenbereiche, die logisch aufeinander folgen. Zuerst geht es um Symptome und Auswirkungen von Stress, dann folgen persönliche Erfahrungsberichte, ein Abschnitt über Perfektionismus, erste Hilfen, langfristige Hilfen und schließlich die Ruhe, die bei Gott zu finden ist.
Ob es um eine gestohlene Auszeit von der Familie geht – gestohlen, weil es logisch betrachtet unmöglich ist einfach wegzugehen - oder um Wege die eigenen Ansprüche zurückzuschrauben, die Tipps und Erfahrungen sind interessant und können Anregungen für das eigene Leben sein. Ein paar Beiträge von Medizinerinnen zeigen, welche Symptome erste Warnhinweise für ein übervolles Leben sein können, oder was Frauen, die unter Stress leiden, empfohlen wird. Besonders schön sind die abschließende Gedanken über die Ruhe, die Gott uns gönnt – ob regelmäßig am Feiertag oder wenn wir am Ende unserer Kräfte sind.
Fazit: Eine „Erste Hilfe“ für Frauen, die unter Stress leiden. In vielen kurzen Beiträgen berichten Frauen über stressige Zeiten in ihrem Leben und was ihnen geholfen hat. Die Infos eignen sich gut als erste Anlaufstelle, wenn das Lebenstempo zu schnell geworden ist. Empfehlenswert!
- Colin Taylor
Möwenschiss und Ankerdiebe
(4)Aktuelle Rezension von: KrimineSergeant Colin Taylor versieht seinen Dienst auf einer entlegenen Inselgruppe im Atlantik, auf der es neben weißen Stränden und türkisblauem Wasser auch jede Menge Palmen und exotische Pflanzen gibt. Ein wahres Paradies, das von den Engländern liebevoll die Sonneninseln genannt wird und das vor der Küste Cornwalls liegt. Doch wer nun glaubt, auf den Scilly-Inseln ist die Zeit stehen geblieben, der irrt. Zwar geht es hier beschaulicher, als auf dem Festland zu. Doch viele Touristen sorgen dafür, dass trotz einer überschaubaren Anzahl an Bewohnern, ausreichend Leben herrscht. Deshalb haben die zuständigen Polizisten doch hin und wieder Einiges zu tun, um in der Idylle für Ordnung zu sorgen. Denn schon eine Kneipenschlägerei stellt eine große Herausforderung dar, da die Insel-Bobbys vom Festland abgeschnitten sind und nicht auf Hilfe hoffen können. Tag und Nacht auf sich allein gestellt, müssen sie ihre Probleme selber lösen und sei es mit einer ordentlichen Ladung Pfefferspray.
Ein humorvoller Schreibstil, amüsante Szenen und hinreißende Landschaftsbeschreibungen vereinen sich zu einem kurzweiligen Leseerlebnis, das einen guten Einblick in das Leben auf den Inseln vermittelt und in die umfangreiche Tätigkeit der örtlichen Polizei. Vor allem des britischen Sergeanten Colin Taylor, der seine berufliche Karriere als Naturschutzbiologe mit vogelkundlichen Projekten begann, um später mit 28 Jahren in den Polizeidienst zu wechseln, wo er zunächst als Streifenpolizist in Exeter tätig war. Auf eigenen Wunsch zu den Scilly-Inseln versetzt, beschäftigt er sich nun mit kleinen Gaunereien, wie Ladendiebstählen und verschwundenen Fahrrädern, mit täglichen Problemen, die die Inselbewohner plagen, mit einer auch in der Idylle herrschenden Bürokratie und damit, an der Landebrücke präsent zu sein. Denn bereits ihrer Ankunft sollen die Touristen merken, dass hier Zucht und Ordnung herrscht. Ein abwechslungsreicher Job, den der begeisterte Insel-Bobby mit viel Charme und Humor versieht und deren Höhepunkte er mit einem Augenzwinkern beschreibt. Zwar sind seine Ausführungen mit wenig Spannung besetzt, dafür aber vermitteln sie eine unnachahmliche Atmosphäre, die es nur mitten im Atlantik gibt, und sorgen dafür, dass der Leser am liebsten sofort dorthin reisen will.
Fazit:
„Möwenschiss und Ankerdiebe“ ist das amüsante und kurzweilige Debüt eines Inselpolizisten, der bereits vor dem Erscheinen seines Buches über ganz besondere Einsätze in einem abgelegenen Urlaubsparadies berichtet hat und damit auf Facebook eine große Fangemeinde für sich gewinnen konnte. Gepaart mit schrägem Humor und einer großen Liebe zu Land und Leute vermitteln die abwechslungsreichen Episoden und geschichtlichen Details viel Wissenswertes über eine Inselgruppe, die etwas ganz Besonderes ist.
- Dr. Peter Ansari
Genug geschluckt!
(5)Aktuelle Rezension von: Vielhaber_JuergenZwei Tabus, die das Autorenpaar Ansari hier angeht.
Wider besseren Wissen sind Depressionen -obwohl "Volkskrankheit"- ein Nischenthema,das nur herbvorgeholt wird, wenn Prominente daran leiden oder auch sterben.
Meist meide ich Bücher, die schon im Untertitel mit dem Wort Lüge aufwarten.Hier überzeugen die Autoren mit deprimierend realen Fakten.
Welche Macht die Pharmaindustrie wird hier sehr anschaulich und journalistisch integer beschrieben.
Selbst auf verschiedenste Art dem Thema nah, brauchte ich schon zwei Anläufe.
Dann zog mich das Buch wie ein Krimi in seinen Bann...leider ist es tragische Realität...
Dieses Buch sollte in keinem von Depression betroffenem Haushalt fehlen. - Katharina Afflerbach
Manchmal sucht sich das Leben harte Wege. SPIEGEL-BESTSELLER. Wahre Geschichten, die berühren und Zuversicht geben. Von der Suche nach neuem Lebensmut: Wie Sie eine Lebenskrise meistern und Schicksalsschläge überwinden
(24)Aktuelle Rezension von: A_N_N_4Dieses Buch ist eine Zusammentragung mehrerer schwerer Schicksalsschläge. Es geht um Tod, Trauer und Verlust, aber auch für die Überlebenden darum, sich wieder aus der Dunkelheit hervorzukämpfen. Die Menschen in diesem Buch teilen sehr intim ihr Gedanken, Gefühle in ihren schlimmsten Zeiten im Leben und egal wie sehr man sich auch abgrenzen möchte, die persönlichen Geschichten gehen einem sehr nahe. Es ist gleichzeitig Leid und Heilung. Ein Aushalten von Schmerz. Es zeigt, dass man nicht allein ist.
Ich habe großen Respekt vor den Leuten, die den Mut hatten, ihre Geschichte mit der Autorin (und damit auch mit der Öffentlichkeit) zu teilen.Die Geschichten sind sehr mitreißend, empathisch und tief emotional erzählt, sodass sie an vielen Stellen Gefühle hervorrufen, die schwer auszuhalten sind, denen man sich aber trotzdem stellen sollte. Die Autorin hat es geschafft, diese Schicksale, ein kleines bisschen Hoffnung und etwas Unbegreifliches wie den Tod mit viel Fingerspitzengefühl und ohne Distanz in Worte zu fassen. Sie zeigt einen neuen Blick auf das Leben, macht klar, dass der Tod allgegenwärtig ist, und doch völlig normal ist, ihn zu verdrängen zu versuchen.
Es gibt einen perfekten verbindenden Abschluss: Eine kleine Zusammenfassung der verschiedenen Bewältigungsstrategien, wie die verschiedenen Personen mit Trauer umgegangen sind. Dazu noch Hilfestellungen, wie man auf Trauernde zugehen sollte. Das hat mir viel der Hilflosigkeit genommen, damit umzugehen und in solchen Situationen Menschen die Hand zu reichen. Man kann nie nachfühlen, aber immer mitfühlen.Ich habe das Buch in einer für mich schwierigen Zeit gelesen. Deshalb waren diese Trauer und der Schmerz an manchen Tagen wirklich schwer auszuhalten. Das war auch der Grund, weshalb ich für dieses doch recht dünne Buch wirklich sehr lange gebraucht habe. Der unglaublich gefühlvolle Schreibstil und die berührenden Schicksale dieser tollen Menschen gehen einem sehr nahe. Auch wenn es immer einen Hoffnungsschimmer gibt, sollte man kein ‚Happy End‘ erwarten. Dieses Buch ist Schmerz. Dieses Buch ist Lebenserfahrung. Dieses Buch ist Hoffnung. Dieses Buch ist Trauer, Wut und Verzweiflung. Dieses Buch ist unglaublich lebensnah und menschlich.
Auch wenn es mir so wehgetan hat… oder gerade genau deshalb, kann ich nur 5 Sterne vergeben. - Judith MacNutt
Für dich hat er seine Engel gesandt
(11)Aktuelle Rezension von: theophiliaGibt es auch im Jahr 2017 Engel?
Inhalt:
Judith MacNutt hat viele Geschichten über Menschen in Amerika aufgeschrieben, die Engel erlebt haben.
Meine Meinung:
Ich finde das Cover sehr schön gestaltet. Die nachtblaue Farbe erinnert mich wohltuend an Geborgenheit. Der Engelflügel in der Mitte sieht aus wie aus, wie eine Sicherheitsmatte beim Trapetsspringen. Die Schrift in der Mitte des Flügels ist mühelos zu lesen. Ich finde den Bucheinband schlicht und schön.
Das Buch ist als Klappenbroschur aufgelegt. In der vorderen Klappe kommen Menschen zu Wort, die den Einsatz der Engel erläutern. In der hinteren Klappe wird die Autorin mit Bild vorgestellt. Auf der Rückseite des Covers ist eine Kurzzusammenfassung des Buches abgedruckt.
Das Buch ist folgendermaßen aufgebaut:
Seite 7: Inhaltsverzeichnis mit Seitenangaben
Seite 9: Einführung
Seite 19-216 Inhalt des Buches z.B. : Schutzengel der Kinder, Engel trösten und, Engel als Boten, Engel am Sterbebett, Engel im Leben Jesus
Seite 217 Schlussbemerkung
Das Buch ist neben der Einführung und Schlussbemerkung in 9 Kapitel unterteilt. Jedes Kapitel enthält kurze Begebenheiten, die von wahren Erlebnissen Gläubiger über Engel handeln. Jede Geschichte hat eine Einleitung und einen Schluss. Im Schluss wird oft nahtlos zur nächsten Geschichte übergegangen. Aber die Trennung zwischen beiden Geschichten ist gut auseinanderzuhalten.
Die Begebenheiten sind flüssig beschrieben und lebendig erzählt. Bei manchen könnte man meinen, die Geschichten selber mitzuerleben, so realistisch und lebensnah werden diese authentisch geschildert. Die Schriftgröße ist gut für ein entspanntes Lesen geeignet. Vielleicht hätte das Buch mit ein paar Engelsbildern aufgewertet werden können. Doch besteht hier die Gefahr es zu verkitschen.
Was habe ich gelernt
In der Evangelischen Kirche gibt es keine Engel. Die wurden mit den 4 nur Gnade, Wort, Glaube und Schrift als unnötiger Glaubensballast wegrationalisiert. Eigentlich Schade. Mit Engel finde ich den Glauben persönlicher, führsorglicher und lebenspraktischer. Aber ob Engel oder Jesus selber einen beschützen ist im Grunde auch nicht so wichtig.
Warum es nicht zu 5 Sterne gereicht hat:
Ich hätte mir ein paar Illustrationen gewünscht. Bei vielen Geschichten ist der Nachspann der einen Geschichte gleich der Vorspann der nächsten Geschichte.
Bedanken möchte ich mich beim Gerth Verlag für die zur Verfügungstellung des Buches und bei arwen10 für die Gestaltung der Leserunde. Es hat mich sehr gefreut das Buch lesen zu dürfen und mein Leben dadurch zu erweitern.
Fazit
Mit Hilfe dieses Buches gelingt einem ein Blick in Gottes Herrlichkeit. Das Buch ist sehr lesenswert und entspricht dem Titel „Wahre Geschichten, die Mut machen“.
Autorin
Judith MacNutt ist eine erfahrene Seelsorgerin und Therapeutin.Schon in ihren Jahren als klinische Seelsorgerin erkannte sie die Notwendigkeit,mit ihren Klienten zu beten. 1980 heiratete sie den bekannten Autor Francis MacNutt. Zusammen gründeten sie Christian Healing Ministries (Christliche Heilungsdienste).Judith und Francis haben einen Reisedienst, auf dem sie über die Kraft des Heilungsgebets sprechen. Sie leben in Jacksonville, Florida.
weitere Bücher:
2013 Wesen und Wirken der Engel
- C. Juliane Vieregge
Lass uns über den Tod reden
(11)Aktuelle Rezension von: belanahermineInhalt
Juliane Vieregge hat berühmte Menschen interviewt, wie sie mit dem Tod enger Verwandter und Freunde umgegangen sind, was er in ihnen ausgelöst, was er für sie bedeutet und wie er ihr Leben und ihre Einstellungen verändert hat.
Die Erzählungen untergliedert sie danach, welche konkrete "Folge" der Tod für die Hinterbliebenen hatte: Der Tod als ... Auftraggeber, Versöhner, Lebensbegleiter, Weichensteller, Lehrmeister, Berufender. Jeder Gruppe von Erzählungen ist eine kurze Einleitung im Sinne einer Hinführung zu dieser "Funktion des Todes" vorangestellt.
Am Ende des Buches finden sich ein Nachwort, zwei Seiten Literaturhinweise sowie Dankesworte der Autorin.
Subjektive Eindrücke
Ich stimme der These zu, dass wir den Tod zu sehr aus dem Leben verbannt haben, dass wir mehr über ihn sprechen sollten, dass wir eine zeitgemäße Form des Umgehens mit dem Tod finden müssen. Über den Tod zu reden und darüber, was der Tod eines mir nahestehenden Menschen für mich bedeutet, ist dazu sicherlich ein erster Schritt, denn man holt so den Tod wieder etwas ins Bewusstsein.
In diesem Sinne ist dies ein wichtiges Buch, das durch die realen Fallgeschichten einen Bezug zum eigenen Leben herstellen kann. Die Berichte sind realistisch und glaubwürdig geschrieben, gehen aber nie in Richtung Voyeurismus, bleiben pietätvoll und wertschätzend, sind anrührend, gehen unter die Haut.
Die Geschichten haben mich jede auf ihre eigene Art und Weise berührt. Da der Tod in unserer Familie schon recht viel und früh in meinem Leben gewütet hat, konnte ich an vielen Punkten Vergleiche anstellen, entdeckte manches wieder und konnte einiges neu bzw. in neuem Licht sehen.
Allerdings geht es in dem Buch nicht darum, was der eigene Tod und das eigene Sterben für einen selbst bedeuten. Es geht um den Tod von Anderen und bleibt damit noch immer ein stückweit distanziert. Aus welchen Gründen auch immer - aber das war eigentlich meine Erwartung an das Buch, sodass ich - trotz der vielen interessanten Einblicke und Anregungen - doch etwas enttäuscht aus dem Buch herausging. Hierzu gibt es dann ja aber auch andere Bücher.
Deswegen oder trotzdem ist dieses Buch rundum lesens- und empfehlenswert, insbesondere für diejenigen, die selbst noch nicht viel in Berührung mit dem Tod gekommen sind.
Fazit
Es geht darum, was der Tod eines mir nahestehenden Menschen mit mir macht, mit einigen wenigen Anklängen davon, was der Tod für mich selbst bedeutet.
Weitere Rezensionen von mir gibt es unter https://belanahermine.wordpress.com/category/rezension/
- Michaela Barthel
Darm über Kopf – Erfahrungsberichte (Teil 2) (Teil 1 Adieu Colitis)
(11)Aktuelle Rezension von: martina400„Aufgeben tut man nur einen Brief.“ S. 208
Inhalt:
Darmerkrankungen gelten als unheilbar. Doch in diesem Buch schildern 13 Personen, wie sie den Kampf gegen die Krankheit aufgenommen haben und welchen Einfluss bestimmte Faktoren auf den Darm haben. Die Protagonisten erzählen von ihren lebensverändernden Erfahrungen und machen mit ihren Geschichten Mut.
Cover:
Das Cover ist ungewöhnlich und sticht deshalb ins Auge. Die Zeichnungen lehnen sich an das Buch „Adieu Colitis“ an und geben somit dem Buch einen Wiedererkennungswert. Die Zeichnungen sind lustig und lockern so das schwierige Thema ein wenig auf.
Meine persönliche Meinung:
Die Erfahrungsberichte der Betroffenen Autoren sind sehr authentisch und lebensnah. Teilweise sind sie immer noch auf den Weg der Heilung. Wenn man liest, wie manche Leute litten und was sie auf sich genommen hatten, kommt einem das eigene Problem schon fast lächerlich vor. Besonders gut finde ich, dass alle schon aus ihrer Kindheit zu berichten begannen. Das macht deutlich wie weit man bei dieser Krankheit zurückdenken muss. Eigentlich bin ich ein Freund der Schulmedizin und lasse mir gerne von Ärzten helfen. Als bei mir die Probleme begannen, sagte mir aber meine Ärztin ganz ehrlich, dass ich mir bei Ernährungsberatern Hilfe holen muss, weil sie sich so im Detail nicht auskennt. Das fand ich total gut. Sie tat das mit der Ernährung nämlich nicht ab, sondern verwies mich weiter. Ich leide lediglich unter Histaminintoleranz mit ganz schrecklichen Werten. Wenn ich dieses Buch lese und all die Berichte, dann ist mir klar, dass das ein Schuss vor den Bug ist und es vermutlich in Colitis ulcerosa endet, wenn ich nicht aufpasse. Ich finde einfach zu viele Parallelen. Ich war nie ein Mensch, bei dem sich etwas auf den Buch schlug. Doch momentan beobachte ich meinen Körper genau und ich stelle fest, dass mir drei Termine täglich und die Hetzerei durch den Tag nicht gut tun - seelisch und körperlich. Deshalb bin ich sehr dankbar, dass diese ganzen Mitautoren von ihrer Geschichte berichten und man sich daraus viele hilfreiche Tipps und Ratschläge herausnehmen kann. Es hilft einfach viel mehr von solchen Erfahrungen zu lernen, als von theoretischen Büchern.
Fazit:
Authentische Erfahrungsberichte mit vielen Tipps und Ratschlägen beim Darmerkrankungen, wenn die Schulmedizin an ihre Grenzen stößt.
- Christian Hardinghaus
Großväterland
(12)Aktuelle Rezension von: BooksareworldstotravelDiese Rezension wird sich wahrscheinlich sehr von meinen üblichen unterscheiden,aber dieses Buch ist eben auch anders ,als das was ich sonst lese. Großväterland ist eine Graphic Novel ,die Zeitzeugenberichte in Comic Form mit historischen Hintergründen verbindet. Diese Idee des Autors Christian Hardinghaus finde ich super ,da sich dieses Buch einfach viel leichter liest ,als die trockenen historischen Bücher. In Großväterland werden dem Leser auf 80 Seiten 8 bewegende Geschichten von Zeitzeugen erzählt und zwischendurch gibt es immer noch einen Sachtext. Das Buch ist im Panini Verlag erschienen und kostet 16,95€. Was mir an diesem Zeitzeugenbericht aber am besten gefällt ist ,dass genau das geschrieben wurde wie es Herr Hardinghaus erzählt wurde ohne das Ausschmücken mit Adjektiven um die Spannung zu steigern oder hinzuerfundene Dinge. Gerade das macht die Geschichten so berührend. Für das Buch sollte man sich Zeit nehmen und sich intensiv damit beschäftigen ,weil manche Dinge auf den ersten Blick vielleicht komisch und nicht nachvollziehbar wirken ,je mehr man dann aber darüber nachdenkt ,desto verständlicher und logischer erscheint es einem. Besonders an diesem Buch ist auch,dass Hitler und die Juden nicht das Hauptthema sind sondern ,wie die Menschen den Krieg erlebt und letztlich auch überlebt haben. Die Zeichnung sind gut gezeichnet und alles ist insgesamt eher düster gehalten,was ich aber beim Thema Krieg passend finde. Schade ist jedoch das oftmals die Schrift ein bisschen klein oder der Hintergrund zu dunkel ist. Den einzigen Kritikpunkt den ich habe ist ,dass mir das Buch zu kurz war. Ich hätte gerne mehr Rolf,Otto &Co erfahren. Ob das jetzt eine Kritik ist oder ein Kompliment an das Buch ist sei dahingestellt. Als Fazit kann ich das Buch jedem weiter empfehlen,natürlich ist es keine leichte Kost ,aber im Gegensatz zu Geschichten ist es wirklich geschehen und das sollte nicht vergessen werden. - Luisa L’Audace
Behindert und stolz
(29)Aktuelle Rezension von: downey_jrLuisa L'Audace wächst in ihrem kleinen Heimatdorf als einziges behindertes Kind auf. Lange Zeit verstand sie nicht, warum sie ausgegrenzt wurde und viele Dinge nicht machen konnte, die für Gleichaltrige selbstverständlich waren.
"Als ich noch klein war, dauerte es eine ganze Weile, bis ich verstand, dass ich mich durch gewisse Dinge von den Kindern in meinem Umfeld abhob. Und noch viel länger dauerte es, bis ich verstand, dass ich wieder Einfluss auf diese Umstände hatte noch, dass sie meinen Wert als Menschen ausmachten."
Als Kind verbrachte sie viel Zeit in Krankenhäusern, bei Spezialist*innen und der Therapie. Als sie mit 14 Jahren einen Rollstuhl bekommt, fühlt sie sich zum ersten Mal im Leben freier. Aber mit ihrer neu gewonnenen Mobilität nehmen leider auch die Anfeindungen zu. Es dauert lange, bis sie die Ursache dafür klar benennen kann: Ableismus, also die strukturelle Diskriminierung behinderter und chronisch kranker Menschen.
"Eine dadurch resultierende Grundsatzdiskussion, die ich regelmäßig mit nicht-behinderten Menschen führe, ist beispielsweise, warum ich mich entschieden gegen die Behauptung wäre, behinderte Menschen hätten 'besondere Bedürfnisse'. In Wahrheit unterscheiden sich unsere Bedürfnisse nämlich nicht im Geringsten von den Bedürfnissen nicht-behinderter Menschen. Lediglich die Voraussetzungen, die für uns erfüllt sein müssen, um diesen Bedürfnissen nachzukommen, sind unterschiedlich."
Das Buch ist sehr eindringlich, persönlich und verständlich geschrieben. Es ist sehr gut als Einstieg in dieses Thema geeignet; aber auch wenn man sich schon damit befasst hat, ist es meiner Meinung nach ein sehr wertvolles Buch.
Luisa L'Audace zeigt auf, warum Ableismus uns alle angeht und wie wir ihn aktiv „verlernen“ können, um eine inkulsivere Gesellschaft möglich zu machen.
"Niemand fragt: Warum kann dieses Individuum nicht an unserer Gesellschaft teilhaben? Was hindert es daran? Was braucht es dafür? Was können wir tun um seine Teilhabe zu ermöglichen?"
Das Buch hat mich beim Lesen oft aufgewühlt, betroffen und wütend gemacht. Die Autorin stellt viele gute Fragen und bietet jede Menge Stoff zum Nachdenken.
„Behindert und stolz“ ist ein Buch, das für alle nicht-behinderten Menschen Pflichtlektüre werden sollte. Denn wir alle müssen mithelfen, Barrieren zu überwinden und eine Teilhabe für alle möglich zu machen.
"Die bloße Existenz behinderter Menschen in der heutigen Zeit ist nichts anderes als Widerstand in einem Land, dass uns vor gerade mal achtzig Jahren tot sehen wollte und alles daransetzte, uns auszulöschen. Doch wir sind immer noch hier - und wir bleiben hier."
Eine ganz klare Leseempfehlung von mir!
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