Bücher mit dem Tag "erfindung"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "erfindung" gekennzeichnet haben.

55 Bücher

  1. Cover des Buches Der Uhrmacher in der Filigree Street (ISBN: 9783608987133)
    Natasha Pulley

    Der Uhrmacher in der Filigree Street

    (194)
    Aktuelle Rezension von: Nathaly_Schuster

    Ich habe das Buch Anfang diesen Jahres als Buch Blind Date bei Thalia erworben und hatte nun endlich Lust es von meinem SuB zu befreien. 


    Mir ist der Einstieg sehr leicht gefallen und es war direkt sehr aufregend und immer sehr spannend gestaltet. Die Kapitel waren mir leider ein wenig zu lang da es für mich persönlich auf Dauer dann immer sehr viel input war. 


    Leider habe ich zwischendurch den Faden verloren aber auch hier bin ich wieder gut rein gekommen und fande vorallem durch Personen wie Morei und vorallem Katsu die Geschichte sehr lebhaft und interessant. 


    Die ganze Storyline war spannend. Es hätte für mich an manchen Stellen ein Stück weniger umfangreich sein können aber alles in allem war es eine spannende und mal wirklich anders interessante Geschichte


    Für mich persönlich eine 3,5 von 5 🌟

  2. Cover des Buches Die Seiten der Welt (ISBN: 9783596034307)
    Kai Meyer

    Die Seiten der Welt

    (450)
    Aktuelle Rezension von: Alexia_

    Ein letztes Mal entführt uns Kai Meyer mit Furia zwischen die Seiten der Welt. Und wie kann man dieses Buch als Bücherfreund nicht magisch finden? Der Autor packt alles aus was an Fantasy im Bezug auf Bücher möglich ist. Auch das was man für unmöglich hielt. Es ist vielleicht viel auf einmal, aber es ist absolut fantastisch und so unglaublich fantasiereich. Sprechende Bücher, Schimmelrochen, Ideen die die Welten bedrohen…ich brauche nicht mehr sagen. Auch hier haben wir wieder verschiedene Perspektiven die uns eine Bandbreite an Sichtweiten bieten. Es ist super kurzweilig und man ist viel zu schnell durch die Seiten gerauscht. Und dieses Mal bricht einem das Buch das Herz, nur um es langsam wieder zusammenzusetzen. Puh…Das Ende ist außergewöhnlich und passend für diese wunderbare Reihe. Und ich bin endlos traurig mich aus dieser Welt zu verabschieden. Hätte ich doch nur zu gerne noch mehr über Seelenbücher und Bibliomanten gelernt. Danke für eine tolle Fantasyreihe. 5 von 5 für den Abschluss.

  3. Cover des Buches Milchgeld (ISBN: 9783492303002)
    Volker Klüpfel und Michael Kobr

    Milchgeld

    (912)
    Aktuelle Rezension von: blackburnious

    Mit Milchgeld beginnt eine der bekanntesten deutschen Regionalkrimireihen – und obwohl der Auftakt bereits einige Jahre auf dem Buckel hat, wirkt er erstaunlich frisch. Volker Klüpfel und Michael Kobr schicken ihren Ermittler Kommissar Kluftinger in seinen ersten Fall – und der hat es in sich: Ein Lebensmittelchemiker einer Allgäuer Käserei wird tot aufgefunden. Statt Urlaubsplanung heißt es für Kluftinger nun Spurensuche zwischen Milchwerk, Dorfwirtschaft und Alpenpanorama.

    Der Reiz dieses Romans liegt weniger in atemloser Hochspannung als vielmehr in Atmosphäre und Figurenzeichnung. Kluftinger ist kein cooler Großstadtkommissar, sondern ein bodenständiger, leicht brummiger Allgäuer mit Vorliebe für Kässpätzle, Heimat und geregelte Abläufe. Veränderungen – etwa ein geplanter Mallorca-Urlaub – bringen ihn eher aus dem Tritt. Gerade diese Eigenheiten machen ihn menschlich und sorgen immer wieder für humorvolle Momente.

    Neben der eigentlichen Krimihandlung erfährt man ganz nebenbei erstaunlich viel über Milchproduktion und ländliche Strukturen. Das ist interessant, nimmt aber stellenweise Tempo aus der Geschichte. Überhaupt hat der Roman ein eher gemächliches Erzähltempo; manche Passagen wirken etwas ausgedehnt, und dem Mordfall selbst hätte an einigen Stellen mehr Spannung gutgetan.

    Dennoch entfaltet Milchgeld seinen Charme durch die liebevolle Zeichnung des Allgäus und seiner Bewohner. Vieles lebt vom trockenen Humor und vom augenzwinkernden Blick auf regionale Eigenheiten. Wer rasante Thriller sucht, wird hier womöglich nicht ganz glücklich. Wer jedoch Freude an einem atmosphärischen Heimatkrimi mit Ecken und Kanten hat, findet einen unterhaltsamen Serienauftakt.

    Für mich solide Unterhaltung mit sympathischen Momenten, aber auch spürbaren Längen – insgesamt 4 von 5 Sternen. Ob ich Kluftinger weiter begleite? Gut möglich, denn neugierig macht dieser erste Fall trotz allem.

  4. Cover des Buches Geständnisse (ISBN: 9783328102915)
    Kanae Minato

    Geständnisse

    (285)
    Aktuelle Rezension von: FairyFlower
    „Außergewöhnliche Menschen haben das Recht, der althergebrachten Moral zuwiderzuhandeln, um etwas Neues in die Welt zu setzen.“  (Dostojewski, Schuld und Sühne)

    „Geständnisse“ ist ein Roman der japanischen Autorin Kanae Minato, welcher 2008 und unter dem Originaltitel „Kohaku“ erschien. Die deutsche Ausgabe orientiert sich an der englischsprachigen Fassung und erschien ebenfalls 2008 im C. Bertelsmann Verlag. Auf 272 Seiten begleitet man die Personen, die in den Mordfall der kleinen Manami verwickelt sind. Der Roman sprach mich sofort an, da ich den nüchternen Schreibstil innerhalb der japanischen Literatur sehr zu schätzen weiß. Außerdem hat mich die rechtliche Bewertung des Falles aus japanischer Sicht interessiert. 

    Yūko Moriguchi ist eine alleinerziehende Frau und gleichzeitig Lehrerin an einer japanischen Mittelschule. Eines Tages ertrinkt ihre Tochter Manami. Zunächst gehen alle von einem Unfall aus. Einige Wochen später kündigt Moriguchi jedoch ihren Job und macht ihrer Klasse ein folgenschweres Geständnis…

    Die Geschichte ist in sechs Kapitel unterteilt. Erzählt wird sie in Form von Monologen. So folgt man Moriguchi, der Klassenkameradin von Person A und B, der Mutter von Person B, dem B und dem A selbst. Die Monologe sind dabei immer wieder anders verpackt. So wird eine Rede gehalten, es findet ein Telefongespräch statt, es gibt Tagebucheinträge, Blogeinträge oder sogar einen Literaturbeitrag für einen Wettbewerb. Die unterschiedlichen Perspektiven der Ich-Erzähler führen dazu, dass die Handlung mehrmals wiederholt und mit Details gefüllt wird. Gleichzeitig folgt man keinem Charakter lang genug, um eine emotionale Verbindung zu ihm aufzubauen. 

    Moriguchi ist eine liebevolle Mutter und übt den Beruf der Lehrerin mit vollem Einsatz aus. Sie bemüht sich um einen respektvollen Umgang mit den Schülern, ohne die Distanz zu verlieren. Als ihre Tochter stirbt, ist sie zerrissen zwischen ihrem Wunsch nach Rache einerseits und ihrer Aufgabe als Lehrerin andererseits, den Schülern eine sinnvolle Lektion für ihr späteres Leben mitzugeben. Moriguchi hält die Jugendlichen, die ein Gewaltverbrechen begehen, für Narzissten, denen man die Schwere ihrer Verbrechen klarmachen muss, aber keine Bühne geben darf. Aus dem genannten Grund betitelt sie die, nach ihrer Ansicht, für den Tod Verantwortlichen nur mit Person A und Person B. 

    Person A entspricht ganz der Vorstellung eines Musterschülers. Er wächst in einem Elternhaus auf, in dem ihm die Liebe und Zuneigung fehlt, um die er später verzweifelt kämpft. Person A brüstet sich mit seiner Intelligenz und handelt empathielos und berechnend, um seine Ziele zu erreichen. Dabei verschließt er die Augen vor der Realität und kann auch keine Kritik annehmen. Person A manipuliert Person B. 

    Über lange Strecken des Romans ist Person B das typische Opfer. Er findet keinen Anschluss in der Schule, passt nicht in die japanische Leistungsgesellschaft und ist ein Muttersöhnchen. Was Person A an Liebe fehlt, hat Person B zu viel. Trotzdem entwickelt er eine tiefe innere Wut. Er ist fast unsichtbar in seiner Mittelmäßigkeit. Person A sieht seinen Wunsch nach Anerkennung und manipuliert dies für seine Zwecke. Doch er rechnet nicht damit, dass sich Person B mit einer folgenschweren Tat aus der Mittelmäßigkeit herauskatapultieren wird. 

    An dem Roman hat mir besonders die abwechslungsreiche Erzählperspektive gefallen. Sie erhält die Sachlichkeit und nimmt die Spannung aus der Geschichte. Daraus entsteht eine sehr neutrale Erzählweise. Innerhalb des Buches findet keine moralische Beeinflussung statt. Es werden lediglich Denkimpulse gegeben, während die Geschehnisse für sich sprechen. Die Handelnden sind weder gut noch schlecht. 

    Da man sich innerhalb von Japan bewegt, enthält der Roman viele Informationen über die japanische Kultur. Es wird über den Umgang mit Andersartigkeit gesprochen, insbesondere in Bezug auf Krankheiten wie Aids oder die Stellung der Frau im Berufsleben (oder noch schlimmer: einer alleinerziehenden Frau). Der Anpassungsdruck, welcher schon in den jüngsten Jahren beginnt, begleitet den Lesenden die ganze Zeit. Auch Schul- und Rechtssystem werden unter den kritischen Blick der unterschiedlichen Protagonisten genommen.

    Gefallen hat mir außerdem, wie hier das Prinzip des Schmetterlingseffekts zum Tragen kam. Es wird eine Handlung in Gang gesetzt, deren Folgen nicht abschätzbar sind. So steigert sich das Leid durch die Rache mehr und mehr und teilt sich zwischen vielen Leuten auf, die mit in den Abgrund gerissen werden. Dies wird besonders am Ende klar. Moriguchi reflektiert ihre selbst in Gang gesetzte Handlung und korrigiert sie dahingehend, dass sie keinen Schaden mehr anrichten kann. 

    Der einzige Kritikpunkt ist für mich, dass die Übersetzung an einigen Stellen etwas holprig wirkt. Diese beruht auf der englischen Fassung und nicht auf dem Original - wahrscheinlich ist einiges verloren gegangen. 

    Ich würde diesen Roman denjenigen Lesenden empfehlen, die sich bereits innerhalb der japanischen Literatur etwas auskennen und mit dem sachlichen Erzählstil gut klarkommen. Auch die gewählte Form der Monologe muss man mögen. Ansonsten ist der Roman für diejenigen besonders geeignet, die Geschichten mit unerwarteten Verläufen mögen. Ich gebe 4,5/5 Sterne und runde hier auf 5 Sterne auf. 

  5. Cover des Buches Washington Black (ISBN: 9783847900597)
    Esi Edugyan

    Washington Black

    (95)
    Aktuelle Rezension von: Elina_moro

    Es ist ein Abenteuerroman über wichtige Themen wie außergewöhnliche Freundschaften, Sklaverei und Kampf um die Freiheit. Apropos Freiheit. Was bedeutet sie? Was würde sie einem Sklaven bedeuten, wenn er nicht ganz genau weiß, was er machen würde, wäre er frei?

    Die Autorin liefert uns eine Geschichte über das Schicksal eines schwarzen Sklavenjungen Wash. Die Story wird auch aus seiner Perspektive erzählt. Manche seine Formulierungen erscheinen grammatikalisch inkorrekt, was mich überhaupt nicht gestört hat. Dabei bekommt man das Gefühl, dass der Protagonist ungebildet ist. Seine Naivität und wie Wash sich während der Zeit persönlich entwickelt hat, hat mich sowohl überrascht, als auch schockiert. An manchen Stellen kam mir der Roman anhand zu vielen Beschreibungen zu lang vor. Nichtsdestotrotz würde ich das Buch diejenigen weiterempfehlen, die sich für diese Thematik interessieren.

  6. Cover des Buches Als das Leben unsere Träume fand (ISBN: 9783404176007)
    Luca Di Fulvio

    Als das Leben unsere Träume fand

    (134)
    Aktuelle Rezension von: spozal89

    Luca Di Fulvio hat einen unglaublich mitreißenden Schreibstil. Er schafft es die sehr unschönen Momente der damaligen Zeit so zu beschreiben, dass man sich mittendrin fühlt. Das mag für manche Leser ziemlich hart sein, schafft aber eine unglaubliche Atmosphäre. Trotz allen schlechten und emotionalen, entwickelt sich die Geschichte fast schon kitschig gut, wobei ich das sehr mochte. Nach all den harten Szenen tut so ein Happy End ganz gut. Von mir gibts auf jedenfall eine klare Leseempfehlung, wenn man kein Problem mit Gewaltszenen hat und gerne Bücher aus der Vergangenheit liest.

  7. Cover des Buches Boy from Mars – Auf der Jagd nach der Wahrheit (ISBN: 9783423764681)
    Christian Linker

    Boy from Mars – Auf der Jagd nach der Wahrheit

    (5)
    Aktuelle Rezension von: mesu

    Jonto lebt auf dem Mars. Als sein Großvater stirbt, wird er auf die Erde zurückgeschickt- zu seiner Mutter. Dort ist alles neu und anders. Anfangs hat Jonto Schwierigkeiten sich einzuleben. Er vermisst sein altes Leben. Doch sein Großvater hat ihm ein Tagebuch mit dem Wissen über eine geheime Superwaffe vererbt. Dieses Gerät könnte die Hoffnung für alle Menschen sein,  die Klima Probleme für immer lösen. Jonto begibt sich auf die Suche. Zusammen mit seinen neugefundenen Freunden starten sie das größte Abenteuer ihres Lebens. Es erfordert Mut, Stärke und Zusammenhalt um diese gefährliche Mission zu meistern.

    Eine mögliche Zukunft, abenteuerlich und verständlich für junge Leser aufbereitet. Clevere und mutige Protagonisten und ein spannendes Abenteuer mit Lerneffekt. Ein gelungener Lesespaß für alle.

  8. Cover des Buches Hologrammatica (ISBN: 9783785756973)
    Tom Hillenbrand

    Hologrammatica

    (23)
    Aktuelle Rezension von: Joroka

    Schon vor ca. 8Jahren hat sich Tim Hillenbrand in seinem Roman mit diesem hochaktuellen Thema beschäftigt. Die Handlung entführt uns zum Ende des 21. Jahrhunderts. Und was dann im Verlauf geschildert wird, ließ mir häufiger mal die Gänsehaut über den Rücken laufen, da es tatsächlich genau so geschehen könnte. Und dabei ist die Phantasie mit Herrn Hillenbrand doch ganz schön durchgegangen. Nun, bei manchem bezweifle ich, dass das schon in ca. 70 Jahren umgesetzt sein könnte. Aber, das hat meinem Lesevergnügen bzw. Hörvergnügen keinen Abbruch getan.

    Die Hauptfigur Galahad Singh war mir sofort sympathisch und auch alle psychischen Höhen und Tiefen wurden nachvollziehbar beschrieben. In rasantem Tempo werden wir zum Schluss durch die Geschichte geschleust. Der Autor legt verschiedene Fährten, klärt jedoch nicht endgültig auf, auch das hat mir gut gefallen.

    Es handelt sich um eine ungekürzte Lesung mit ca. 16,5 Stunden, gelesen von Oliver Siebeck, und der macht seine Sache sehr gut.


    Fazit: Packend erzählter SciFi-Thriller


  9. Cover des Buches Die letzten Tage der Nacht (ISBN: 9783847901136)
    Graham Moore

    Die letzten Tage der Nacht

    (161)
    Aktuelle Rezension von: kleine_welle

    1888 hat sich in New York bedeutendes zugetragen. Denn dort herrschte der Stromkrieg zwischen Edison und Westinghouse. Zwischendrin der junge Anwalt Paul Cravath, der für Westinghouse die Klagen von Thomas Edison abschmettern soll, denn es geht um nichts geringeres als die Erfindung der Glühbirne. 

     

    Das Cover ist jetzt nicht so wahnsinnig spannend, aber dieses Buch soll auch nicht mit seinem Cover überzeugen, sondern mit seinem Inhalt.

    Und das schafft es zumindest für mich. 😊

    Hauptsächlich folgt man durch die Geschichte dem jungen Anwalt Paul Cravath, der zu seiner Zeit ein Überflieger war und von der Uni relativ schnell zum Partner in einer Kanzlei wurde. Hier zieht er einen der größten Fälle des Jahres an Land, der Patentstreit zwischen George Westinghouse und Thomas Edison. Und wenn man bedenkt, dass dies ein nach wahren Begebenheiten erzählter Roman ist, ist die Story trotzdem so spannend wie ein Krimi. 😊

    Viele Details zu dem Ereignis, dass in die Geschichte als der Stromkrieg einging, kannte ich nicht, deshalb bin ich wirklich sehr unvoreingenommen an das Buch herangegangen. Ich weiß nicht, ob ich mit Vorwissen anders gelesen hätte. Denn am Ende erläutert der Autor im Einzelnen, was er für seinen Roman geändert hat. So spielt sich seine Geschichte zum Beispiel in einem Zeitraum von zwei Jahren ab, obwohl sich die wahren Ereignisse viel länger hinzogen (von 1888 bis 1896). 

    Obwohl mich solche Dinge häufig bei historischen Büchern doch eher stören, konnte mich aber der Stil von Graham Moore so abholen, dass ich am Ende das Buch zugeschlagen habe und es trotz der Veränderungen einfach nur mag. Es ist sehr spannend geschrieben und die historischen Figuren werden authentisch dargestellt. 

    Da der Autor am Ende auf seine Änderungen eingeht und auch seine Literaturnachweise nennt, kann man nach der Lektüre von Die letzten Tage der Nacht, eigentlich nahtlos mit der Fachliteratur weitermachen. Ich auf jeden Fall, möchte unbedingt jetzt mehr über Edison, Tesla und Co erfahren. 😊

    Das Buch hatte ich mal vor Jahren als Leseprobe gelesen, jedoch leider nicht weiterverfolgt, als ich es dann aber vor kurzem als Mängelexemplar in der Hand hatte, direkt zugeschlagen. Und wie gesagt es hat sich auf jeden Fall gelohnt. Hätte ich es doch nur schon früher gelesen. 😉 

    Am Ende stellt sich dann auch nicht die Frage, wer den Streit gewonnen hat, sondern was diese großen Männer alles für die Menschheit getan haben. Denn ohne deren Erfindungen, könnte ich jetzt nicht an meinem Schreibtisch sitzen und diese Rezension tippen. Oder zumindest wäre es um einiges Dunkler hier. 😉 

     

    Mein Fazit: Ich bin mir nicht sicher ob dieser Roman etwas für Menschen ist, die sich genau mit der Geschichte des Stromkrieges auskennen, aber wenn man wie ich ein Neuling auf diesem Gebiet ist, dann ist es durchaus eine spannende und sehr interessante zum Einstieg in dieses Thema. Nachdem man mit dem jungen Anwalt die Tücken des Patentrechts betrachtet hat, kann man dann auf die weiterführende Literatur zugreifen, die der Autor am Ende nennt. 

    Für mich ein sehr interessanter Roman, den ich auf jeden Fall weiterempfehlen werde. 😊   

  10. Cover des Buches Monstärker und der Kristall des Zweifels (ISBN: 9781533455550)
    Hubert Wiest

    Monstärker und der Kristall des Zweifels

    (36)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Zum Inhalt:

    Loona sitzt zuhause an ihrem Schreibtisch und bereitet sich auf ihren bevorstehenden Mathetest vor. Dabei schweift sie allerdings ab, verrechntet sich und ehe sie sich versieht hat ein Transportnebel sie nach Makah-Uhbien gebracht, das Land der Dinge-Erfinder.
    Doch die Makah-Uhbas sehen schweren Zeiten entgegen. Ihr Präsident Göhrkin hat beschlossen, dass fortan Schluss sein soll mit dem Dinge-Erfinden, da es doch recht mühsam sein kann, immer wieder neue Dinge zu erfinden. In Zukunft sollen die Dinge in Fabriken hergestellt werden.

    Monstärker, ein junger Makah-Uhba, will sich damit nicht abfinden und beschließt, gegen den Päsidenten und seine graunen Wächter zu kämpfen. Ob das gut geht?

    Meine Meinung:

    Ich war anfangs ein wenig skeptisch, weil ich recht selten Bücher lese, die in Fantasiewelten spielen. Hubert Wiest schaffte es jedoch mit seiner Geschichte von Loona und Monstärker, mich zu überzeugen.

    Das Buch vereint mehrere Komponenten, die es für mich als empfehlenswertes Kinderbuch auszeichnen.

    - Loona ist eine sehr sympathische Protagonistin, die sich anfangs ein wenig schwer tut, weil sie nicht gerne rechnet und ihr das auch nicht leicht fällt. Sie wächst jedoch im Laufe der Erzählung immer mehr über sich hinaus und zeigt dem Leser, dass man nicht kämpfen muss, um an sein Ziel zu gelangen, sondern dass man durchaus aus mit Cleverness und einer guten Portion Selbstvertrauen vieles erreichen kann.

    - Die Thematik des Dinge-Erfindens spricht mit Sicherheit jeden Leser an. Ich habe mich während der Lektüre mehrmals dabei erwischt, mir Dinge zu überlegen, die die Protagonisten erfinden könnten, um sich in verschiedenen Situationen zu helfen. Allerdings wäre bei mir wohl öfter der Klingelton ertönt. Dennoch wird die Fantasie des Lesers angeregt und genau das sollte ein Kinderbuch erreichen.

    - Loonas Angst vor der Mathematik ist ebenfalls ein Thema mit dem der Autor sehr klug umgeht. Die Makha-Uhbas tun sich allesamt sehr schwer mit den einfachsten Rechnungen doch ihr Präsident erwartet von ihnen, dass sie genau dies erlernen und effizienter arbeiten. Loona und ihr Freund Tim schaffen es jedoch, einen Weg zu finden, auf dem auch die Makha-Ubahs und das Volk der Vokaren das Rechnen erlernen und ich bin mir sicher, dass dieses Buch das Potenzial dazu hat, so manche, jungen Leser die Angst vor der Mathematik zu nehmen.

    - Schlussendlich ist das Buch auch ein Plädoyer für die Freundschaft und zeigt, dass man gemeinsam sehr viel erreichen kann.

    Etwas verwirrend waren für mich all die vielen ungewöhnlichen Namen... ich musste da dann doch öfter zurückblättern und nachschlagen, wie die einzelnen Makha-Ubahs, Vokaren, ... nun wirklich heißen.

    Dennoch möchte ich dieses Buch weiterempfehlen. Sowohl erwachsene (Vor-)Leser als junge Leser werden ihre Freude daran haben!
  11. Cover des Buches Die Verwegene (ISBN: 9783746638683)
    Charlotte Leonard

    Die Verwegene

    (20)
    Aktuelle Rezension von: PMelittaM

    Hedwig Kiesler wird 1914 in Wien geboren, dreht einige Filme, tritt am Theater an der Wien auf und heiratet jung. Leider ist die Ehe toxisch, und so entflieht Hedy ihr 1937, landet in den USA, wird von MGM eingestellt und als Hedy Lamarr berühmt. Die Schauspielerei ist allerdings nicht ihre einzige Leidenschaft, sie interessiert sich auch sehr für Technik.

    Ich bin Fan alter Hollywoodfilme, und kannte natürlich den Namen Hedy Lamarr, wusste aber bisher nichts über ihr Leben. Die Autorin nimmt sich der Jahre 1933 bis 1942 an. Zunächst trifft man Hedy noch in Wien, später in ihrer unglücklichen Ehe, dann erlebt man mit, wie sie versucht, sich in Hollywood durchzusetzen und vor allem gute Rollen zu bekommen. Auch ihr Privatleben spielt eine Rolle, sie geht Beziehungen und weitere Ehen ein, auch das nicht immer glücklich. Außerdem muss sie miterleben, dass ihre Heimat von den Nationalsozialisten besetzt wird, die schließlich einen Krieg entfesselt, in den letztlich auch Hedys Wahlheimat hineingezogen wird. Mit ihrem technischen Verständnis und ihrem Erfindungsreichtum kann sie schließlich eine womöglich bahnbrechende Erfindung machen, von der sie hofft, ihre neue Heimat im Krieg unterstützen zu können. Sie wird aber zunächst nicht so anerkannt, wie erhofft. Heute ist ihre Erfindung allerdings nicht mehr wegzudenken, auch wenn sie in einem ganz anderen Bereich Anwendung findet, als zunächst gedacht.

    Der Roman lässt sich gut lesen, und da ich bis dahin wenig über Hedys Leben wusste, war ich während des Lesens gespannt, wie es ihr ergeht. Es hat Spaß gemacht, mitzuerleben, welche Filme sie gedreht hat, welche Hollywoodgrößen ihren Lebensweg begleitet haben, manche kurz, manche länger. Ein bisschen oft wird das Thema Erfindungen erwähnt. Hedy erfindet gern, hat ein Erfinderzimmer, aber was sie dort alles erfindet, bleibt größtenteils unklar. Trotzdem, ich habe mich nicht gelangweilt und auch Neues erfahren und zwischendurch natürlich wieder viel gegoogelt.

    Im Anhang reißt die Autorin Hedys weiteren Lebensweg kurz an, gibt Informationen darüber, wo sie von den Fakten abwich sowie Literaturhinweise.

    Wer sich für das Leben von Hollywoodstars interessiert, und sie zumindest einen Teil ihres Lebensweges begleiten möchte, könnte Freude an diesem Roman haben, und auch Lust bekommen, den ein oder anderen Film noch einmal anzusehen.

  12. Cover des Buches Eine Fingerkuppe Freiheit (ISBN: 9783312014408)
    Thomas Zwerina

    Eine Fingerkuppe Freiheit

    (53)
    Aktuelle Rezension von: Bibliokate

    Im jahr 2025 feiert die Welt 200 Jahre Brailleschrift. 


    In seinem großartigen Roman widmet sich der Autor Thomas Zwerina, der selbst mit 13 Jahren sein Augenlicht nahezu vollständig verlor dem Erfinder der Brailleschrift. 


    Louis Braille, der als Kind durch einen Unfall sein Sehvermögen verloren hat entdeckt die von Charles Barbier für militärische Zwecke ersonnene "Nachtschrift". 


    Schon als Kind stellt er sich die Frage: Was wenn sich diese erhabenen Punkte auch für blinde Menschen anwenden ließe um ihnen das Lesen und Schreiben zu ermöglichen? 

    Angetrieben von dem Wunsch nach Würde und Wissen beginnt der Junge Louis Braille eine Blindenschrift zu entwickeln. Sie soll blinden Menschen als Tor zur Welt und als Weg zu ihrer Würde dienen. 


    Doch er hat nicht damit gerechnet das er auf so viel Widerstand und Unverständnis stoßen wird, nicht gegaubt das es für viele Menschen so wichtig ist den Status quo aufrecht zu erhalten und blinden Menschen den Zugang zu Büchern, Bildung und Würde zu verwehren. Er solle auf keinen Fall die "göttliche Ordnung" durcheinanderbringen und die gesellschaftsstrukturen nicht gefährden da man Blinden doch ihren Platz in der Gesellschaft schon so lange fix zugeschrieben hat. Sie sind am Rand und da sollen sie auch bleiben. 

    Doch eines wird Louis sicher nicht, sich seinem Schicksal ergeben, sich mit seinem Los abfinden und aufhören für seine Schrift einzustehen. So wird er nicht nur lernen für sich selbst einzustehen sondern auch die Welt ein Stück weit verändern. 


    Dieser Roman war wirklich sehr interessant und die Entstehung der Brailleschrift mitzuverfolgen war wirklich außerordentlich spannend. 


    Ein wirklich großartiges Buch über einen Menschen der mit seiner Erfindung die Welt für viele Mesnchen für immer verändert hat. Mich hat dieses Buch wirklich sehr begeistert und ich kann es allen die sich mit dem Thema Brailleschrift, Blindheit und auch Ableismus und Inklusion  auseinandersetzen wollen wärmstens Empfehlen. Ein wirklich bereicherndes Leseerlebnis. 

  13. Cover des Buches Die Wüstenpflanze (ISBN: 9783347781108)
    Thomas Sailer

    Die Wüstenpflanze

    (7)
    Aktuelle Rezension von: june_london

    Inhalt: Der junge japanische Wissenschaftler Akira Takeishi entwickelt eine vielversprechende Lösung, um den Klimawandel aufzuhalten: eine im Labor gezüchtete Pflanze, die Wüstengebiete begrünen kann. Doch sobald er mit seiner Erfindung an die Öffentlichkeit getreten ist, wird er das Ziel verschiedener Anschläge.

    Eindruck: Ich habe mich mit diesem Buch etwas schwer getan. Einerseits hat mir die Idee der Geschichte sehr gut gefallen. Mich interessiert das Thema Klima(schutz) und die japanische Kultur sehr. Auch das Cover und die Zeichnungen im Animestil am Anfang jeden Kapitels haben mir gefallen.

    Sehr interessant waren die Erklärung zu der Erfindung des Protagonisten. Ich konnte allem gut folgen, auch wenn ich mich in den Naturwissenschaften nicht sehr gut auskenne. Auch die Beschreibung des Weges von der Forschung zur tatsächlichen Umsetzung einer Erfindung in der Welt, war spannend zu lesen. Es stecken so viele Schritte und so viel Arbeit dahinter, was mir vorher gar nicht klar war.

    Aber es gibt meiner Meinung nach in der Geschichte ein paar Logikfehler: So wird zum Beispiel ein Charakter im Verlauf der Geschichte von drei Pistolenkugeln getroffen und einen Abhang hinunter geworfen. Aber er überlebt - dank einer speziellen Atemtechnik um den Puls zu reduzieren, Heilkräutern die zufällig vor Ort wachsen und einem Fluss, aus dem er trinken kann. Und er schafft es, sich mitten aus dem Wald in die nächste Ortschaft zu retten.... Für die Geschichte hätte es mehr Sinn gemacht (und Bedeutung gehabt), wenn der Charakter einfach tatsächlich gestorben wäre. Eine weitere Unstimmigkeit ist, dass der Protagonist in seiner Freizeit gerne illegale Autorennen fährt und allgemein in Tokio fast überall mit seinem Sportwagen hinfährt. Andererseits bekundet er immer wieder, wie sehr ihm die Umwelt und das Klima am Herzen liegt und richtet sogar seine Forschung danach aus..... (Ok, das Thema Autorennen taucht am Ende der Geschichte in einer entscheidenden Szene wieder auf, ist also schon wichtig für die Geschichte. Aber es passt trotzdem nicht ins Gesamtbild...) Das hat mich die ganze Zeit über gestört und die Glaubwürdigkeit des Protagonisten untergraben. Außerdem ist er mir zu perfekt und fehlerlos, weshalb ich mich nicht wirklich mit ihm identifizieren oder eine Bindung zu ihm aufbauen konnte. Das gilt auch für die anderen japanischen Charaktere.

    Das Finale zwischen dem Protagonisten und einem Bösewicht war für mich das Highlight der ganzen Geschichte. Zwischendurch hat es mir an Tempo gefehlt. Die Dialoge waren oft lang und unnötig oder gaben nur wieder, was sowieso schon bekannt war. Das die Dialoge oft gestälzt wirken, kann aber auch durch die häufige Verwendung umständlicher Höflichkeitsfloskeln kommen, was wiederum zur japanischen Kultur passen würde.

    Fazit: Kann man lesen, hat aber ein paar Schwächen und mich nicht begeistern können. 

  14. Cover des Buches Opapi-Opapa - Volle Kraft voraus! (Opapi-Opapa, Bd. 2) (ISBN: 9783219119381)
    Paul McCartney

    Opapi-Opapa - Volle Kraft voraus! (Opapi-Opapa, Bd. 2)

    (5)
    Aktuelle Rezension von: DoraLupin

    Mein Sohn und ich sind immer wieder auf der Suche nach schönen Bilderbücher und hier hatten wir beide unseren Spaß!

    Das Buch dreht sich um Opapi-Opapa und die Krawaffels, die sich mit dem magischen Kompass und ihrem U-Boot in neue Abenteuer stürzen. Diesmal sind sie auf der Suche nach Omami-Omama, die abenteuerlustiger ist als sie alle. Wo werden sie Omama wohl finden? In Indien oder in den Tiefen der Ozeane? Wie immer, wenn Opapa und die Krawaffels unterwegs sind, wird es richtig aufregend! Und am Ende fallen alle müde in die Betten, auch Opapa. Über diese Schnarchnasen kann Omama nur schmunzeln.

    Der Text war in sehr kindgerechten Sprache verfasst. Schwierige Wörter oder lange Sätze gab es hier nicht. Dennoch ist das Buch fantasievoll und humorvoll geschrieben worden.  

    Besonders gut gefallen haben uns die tollen Illustrationen auf jeder Seite. Schön bunt und mit viel Fantasie unterstützen sie den gelesenen Text sehr gut und verinnerlichen das Gelesene nochmals.

    Fazit: schönes Bilderbuch mit bunten Illustrationen

  15. Cover des Buches Die Erfindung der Violet Adams (ISBN: 9783863960315)
    Lev A. C. Rosen

    Die Erfindung der Violet Adams

    (46)
    Aktuelle Rezension von: Nikkenik

    Auf dieses Buch bin ich im Buchladen gestoßen. Es war sehr reduziert. Daraufhin habe ich mir den Klappentext mal genauer angeschaut und musste feststellen, dass mir das Buch sehr zusagt.
    Das Cover ist wirklich hübsch gestaltet. Das abgebildete Mädchen passt super zu der Geschichte und vor allem auch zu der Zeit in der Die Story spielt.

    Das Buch fängt in meinen Augen richtig geil an. Ich musste so sehr bei der Bemerkung des Autor lachen, Zitat:“Des Weiteren halte ich es nicht für empfehlenswert, den Figuren in der Erzählung nachzueifern. Sie alle sind in höchstem Grade wahnsinnig…“

    Der Schreibstil dieses Buches ist wirklich klasse. Ich tu mich oft schwer mit Büchen die vor 1900 spielen, aber dieses Buch hat mich überzeugt. Ich konnte es schnell lesen und hab mich super in der Story zurechtgefunden.

    Sehr lobenswert finde ich, dass es mehrere Rückblicke in die Vergangenheit gab. Das hat das Buch echt  spannender und interessanter gemacht.

    Hauptcharakter ist (wie Ihr euch vielleicht denken könnt :) ) Violet Adams. Sie ist sehr hübsch, schlau und sehr interessiert an der Wissenschaft.  Violet ist sehr mutig und ist bereit wirklich alles für Ihren großen Traum zu tun. Ich finde Sie ist oft sehr eigenwillig und unabhängig (was ja auf keinen Fall schlecht ist).

    Größter Unterstützer von Violet ist Ihr Zwillingsbruder Ashton. Er tut alles in seiner Macht stehende um seiner lieben Schwester zu helfen. Ashton ist schwul, liebt Kunst und Poesie. Ich finde Ihn einfach wahnsinnig sympathisch.

    Auch andere Charaktere fand ich sehr cool gemacht. Viele von Ihnen wurden sehr intensiv beleuchtet. Ich konnte wirklich viel über die Menschen und die Zeit erfahren.

    In der gesamten Story gibt es viele Erfindungen. Viele finde ich wirklich total Klasse. Erst einmal auf die Idee zu kommen Grenz ja schon an Magie.
    In diesem Buch stecken wirklich viel Fantasie, viel Spannung, viele Mysteriöse Dinge und sehr sympathische Menschen.

    Ich gebe diesem Buch sehr sehr gerne 5 Sterne. Es war unterhaltsam und super schön zu lesen.
    Geschichten wie diese sollte es mehrere geben. =)

  16. Cover des Buches Evas Rache (ISBN: 9783805200929)
    Thomas Ziebula

    Evas Rache

    (57)
    Aktuelle Rezension von: Renate1964

    Für mich war das der erste, aber bestimmt nicht der letzte Fall, den Kommissar Paul Steiner zu lösen hatte. Thomas Ziebula lässt uns Leipzig 1922 miterleben. Der Roman ist vielschichtig. Neben dem Fall eines. Mädchenmörders geht es um Entwicklung der Persönlichkeit, Aufkommen des nationalsozialismus, Spionage. Alles ist authentisch, spannend und die Sprache genau richtig. Ein toller Krimi

  17. Cover des Buches Die wundersame Reise einer finnischen Gebetsmühle (ISBN: 9783404168002)
    Arto Paasilinna

    Die wundersame Reise einer finnischen Gebetsmühle

    (18)
    Aktuelle Rezension von: Duffy
    Lauri Lonkonen und Kalle Homanen stehen beide vor einem Neuanfang in ihrem Leben. Kalle hat eine mehrsprachige elektronische Gebetsmühle im Taschenformat erfunden und die beiden wollen dieses Produkt nun groß unter die Leute bringen. Sie beginnen damit auf einer Reise nach Indien, China und Tibet, wo sie sogar den Dalai Lama vom Nutzen des Geräts überzeugen wollen. Die Verkaufsreise nimmt ungeahnte Dimensionen an.
    Paasilinna hat uns im Lauf der Jahre mit unzähligen Romanen jede Menge Spaß beschert. Wenn es einen Vertreter des finnischen Humors gibt, dann ist er das. Aber wie auch bei seinem englischen Kollegen Tom Sharpe ist im Laufe der Zeit einiges auf der Strecke geblieben. So schafft er es auch diesmal nicht, seinen ehemals skurilen Witz zu entfalten, das Originelle und die Spritzigkeit sind einfach nicht mehr da. Vor 20 Jahren hätte dieser Plot für jede Menge Lacher gesorgt, doch jetzt dümpelt die Geschichte dahin wie von einem ollen Märchenonkel erzählt. So manches Mal ist man geneigt, das Buch beiseite zu legen, von einem Paasilinna ist man doch anderes gewöhnt, doch dann hofft man, das noch mal ein Fünkchen dieser alten Verrücktheit aufblitzt, doch leider nein, es bleibt flach. Schade, auf der anderen Seite hat der Mann genug geleistet, um nach wie vor für seine Fans (zu denen auch der Rezensent gehört) als großartiger Schreiber kauziger Grotesken für immer in den Herzen zu bleiben.
  18. Cover des Buches Shopaholic & Family (ISBN: 9783641283087)
    Sophie Kinsella

    Shopaholic & Family

    (97)
    Aktuelle Rezension von: Carry1980

    Dieses Buch ist wieder ein ganz toller Roman über die Schnäppchenjägerin. Becky ist erwachsen und reifer geworden. Mit ihrer Familie, ihrer besten Freundin und noch zahlreicher lustiger Charaktere folgt sie ihren Vater und Tarki nach L. A. Was muss ihr Vater dort in Ordnung bringen? Eine lustige Verfolgungsjagd geht vonstatten. Aber warum hat Becky keinen Spaß mehr am Shoppen?  Dieser Roman ist spannend, witzig, überraschend und macht aber auch nachdenklich. Es ist der letzte Roman dieser Reihe und definitiv ein würdiger Abschluss. Gerne hätte ich noch weitere Romane von Becky gelesen, aber trotzdem endet die Romanreihe gut.

  19. Cover des Buches Erfindungen (ISBN: 9783897173378)
  20. Cover des Buches Smith & Wesson (ISBN: 9783455405774)
    Alessandro Baricco

    Smith & Wesson

    (10)
    Aktuelle Rezension von: landunter
    WESSON (der Mann auf dem Bett) Wer ist da?
    SMITH (von draußen) Mrs. Higgins oben im Hotel hat mir von Ihnen erzählt. Sie sagt, ich könnte Sie besuchen.
    WESSON Mrs. Higgins ist eine Nutte!

    Die Niagarafälle – unzählige Künstler hat dieser mystische Ort mit seiner naturgewaltigen Schönheit schon inspiriert. So nun auch den italienischen Geschichtenkünstler Alessandro Baricco, der sich nach ‹Novacento› und ‹Oceano Mare› erneut für ein Gewässer als Schauplatz seines zauberhaften Realismus entschieden hat. Eher zufällig lernen sich die beiden Herren Smith und Wesson 1902 in einer einfachen Baracke am Rande der Niagarafälle kennen, in einem wilden, aber würdevollen Durcheinander. Der eine lebt schon immer hier und kennt das Gewässer wie seine eigene Westentasche – man nennt ihn den ‹Fischer›, denn seinen Lebensunterhalt verdient er damit, Leichen aus dem Wasser zu ziehen; und wenn grad niemand zu retten ist, verhökert er Souvenirs an Touristen. Der andere sammelt historische Aufzeichnungen über das Wetter und will anhand dieser zusammengetragenen Erinnerungen angeblich Rückschlüsse darüber ziehen können, wie das Wetter wird. Außerdem ist er Erfinder und wird in mehreren Staaten wegen Betruges gesucht.

    21. Juni 1887
    Mrs. Derby, achtundachtzig, schenkt mir ihr Tagebuch, aus dem ich auf das Wetter am Tag ihrer Hochzeit schließen kann: strömender Regen. Ich schließe auch auf das Wetter an sieben anderen Tagen. Wie ich feststelle, hat Mrs. Derby in ihrem langen Leben im Grunde nur drei Dinge geliebt, Pferderennen, Apfeltorte und den Mann ihrer Schwester.

    Nach kurzer Zeit gesellt sich Rachel zu ihnen, eine junge Reporterin, deren große Laufbahn als Journalistin bei einem Provinzblatt aber noch nicht so recht ins Rollen gekommen ist. Um das zu ändern, hat Rachel ihrem Chefredakteur eine ganz besondere Story versprochen: Sie will sich in einem Fass die Niagarafälle hinabstürzen – und natürlich will sie überleben. Und da dieses Unterfangen ohne Hilfe nicht zu bewerkstelligen ist, kommen ihr die beiden Herren Smith & Wesson gerade recht.

    RACHEL Bevor ich Sie kennen lernte, dachte ich, Sie seien hergekommen, um allem ein Ende zu setzen, aber jetzt weiß ich, dass Sie wahrscheinlich nur einen Moment lang daran gedacht haben, sich die Wasserfälle hinter zu stürzen. Sie lieben das Leben zu sehr, stimmt’s?
    SMITH Ich halte das Leben für einen peinlichen Umstand, der allerdings unvergleichliche Befriedigungen bereithalten kann.

    Während bisherige Romane vor allem von der Lust am Erzählen leben, geht Alessandro Baricco mit ‹Smith & Wesson› einen etwas anderen Weg: Zum einen ist diese Erzählung gerade einmal nur etwas mehr als hundert Seiten stark, und zum anderen ist es genau genommen auch gar keine Erzählung, sondern ein Theatertext. Und genau dieses Format offenbart nur umso deutlicher einmal mehr Bariccos große Stärke, seine Figuren durch direkte Rede zu charakterisieren. Ohne sich mit langatmigen Erklärungen aufzuhalten, haucht er seinem Charakteren allein durch ihre Sprache Leben ein. Die Dialoge sind erfrischend kurzweilig und pointiert; darin steckt so viel leiser Witz, Lebendigkeit und Drive, dass das Drumherum dabei fast zur Nebensache wird. Bariccos unbändige Freude am Erzählen ist regelrecht ansteckend – dabei beherrscht er die leisen Töne ebenso wie das Laute und Vulgäre. Und das einzig Negative, was sich über ‹Smith & Wesson› sagen lässt, ist daher ganz folgerichtig: Schade, dass es so kurz ist!

    WESSON Ihre Vorstellung von Spannung ist einer, der sich beim Rasieren in ein Muttermal schneidet!
    SMITH Weil auf ihn geschossen wird!
    WESSON Aber es wird acht Seiten vorher auf ihn geschossen!
    SMITH Weil von weitem auf ihn geschossen wird!
  21. Cover des Buches Die drei ??? - Pfad der Angst (ISBN: 0886974413745)
    Astrid Vollenbruch

    Die drei ??? - Pfad der Angst

    (5)
    Aktuelle Rezension von: Buechergarten

    》INHALT:

    Ein verschlüsselter Auftrag für Justus, Bob und Peter nach Granville, zu einem verschrobenen Wissenschaftler, der die drei Fragezeichen mit der Wiederbeschaffung seiner Erfindung beauftragt. Diese wurde ihm scheinbar aus gestohlen, doch schon nach kurzer Zeit häufen sich merkwürdige Geschehnisse. Wer gräbt mitten in der Nacht im Hause Granville? Welche Rolle spielt der unsympathische Bruder des Wissenschaftlers? Und welche Verbindung gibt es zu einem lange zurückliegenden Geheimnis aus der Wüste…


    》EIGENE MEINUNG:

    Folge 137 – Pfad der Angst – zeigt die Silhouette eines Mannes vor einer Wüste. In der Hand hält er ein seltsam anmutendes Gerät. Ich hätte darauf hin ja in Richtung Aliens getippt – falsch gedacht! ;)

    Dieses Hörspiel konnte mich leider wenig begeistern. Hatte ich bei den anfänglichen Rätseln noch gehofft, war dies schnell verflogen als einfach kein sympathischer Charakter auftauchen wollte. Auch die Erzählung hatte keinen rechten roten Faden und den Abschuss bildete ein völlig untypisches Verhalten der Drei Fragezeichen. Das Ende erscheint mir eher wieder eines der weiter her geholten zu sein. Hilfe muss von außen kommen und ich hatte keinen wirklichen Spaß dabei.


    Tracks:

    1. Buchstabensalat

    2. Scharlatan

    3. Ein seltsamer Fund

    4. Klartext

    5. Ein einfacher Auftrag

    6. Absturz

    7. Ein hübscher kleiner Einbruch

    8. Aufklärung

    9. Ausgeflogen

    10. Gold?

    11. Die Erde bebt

    12. In er Todesfalle

    13. Falsche Prognose


    》FAZIT:

    Weder das Geheimnis aus der Wüste, noch die gestohlene Erfindung oder der wissenschaftliche Hintergrund konnten mich wirklich begeistern. Das Verhalten der Drei Fragezeichen war gelinde gesagt untypisch und das Ende mäßig.

  22. Cover des Buches Was ist was, Band 035: Erfindungen (ISBN: 9783788602758)
    Roland Weis

    Was ist was, Band 035: Erfindungen

    (6)
    Aktuelle Rezension von: DianaE

    Was ist was – Erfindungen


    Dieser Band wurde von Irvin Robbin leicht verständlich, spannend und interessant erzählt. Illustriert wurde es von Leonard Vosburgh.


    Wie immer wird im Vorwort auch hier kurz erklärt, worum es in diesem Buch geht und das Inhaltsverzeichnis ist aufgeteilt in mehreren Abschnitten (Die ersten Werkzeugmacher, Die Kunst des Buchdrucks, Das Rad, ...), die jeweils noch mal in kleinere Kapitel unterteilt sind.


    Nach einer kurzen Einleitung und einem Rückblick geht es auch schon los, denn nicht nur die Menschen in der frühesten Zeit haben sich Werkzeuge gemacht, sondern auch in der Tierwelt wurden sich Hilfsmittel bedient, sei es nun für die Nahrungssuche/-aufnahme oder dem Nestbau.

    Eine der ersten Erfindungen war das Feuer, damals glaubten sie, das die Götter ihnen dieses brachte und die Entstehungsgeschichte ist schon sehr faszinierend.

    Überhaupt sind in diesem Buch viele faszinierende Fragen gestellt, auf die wir Antworten bekommen und so erfahren wir zum Beispiel, wo der Ackerbau zuerst betrieben wurde, wer das Rad erfand und wo, wie die Europäer zum Schießpulver kamen oder wer der Erfinder des Buchdrucks (für mich am interessantesten) war.

    Das Buch ist wirklich vielseitig und egal ob es Erfindungen aus der Steinzeit oder der Neuzeit ist, hier werden enorm viele Fragen beantwortet.

    Denn seien wir ehrlich, wir sind froh das die Elektrizität nutzbar gemacht worden ist und auch das es Satelliten gibt.


    Fazit: Sehr faszinierend und informativ. 5 Sterne.

  23. Cover des Buches Das tönende Alibi (ISBN: 9783502517641)
    Rex Stout

    Das tönende Alibi

    (7)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Alphabet Hicks hat eine illustre Geschichte als Rechtsanwalt hinter sich, nun schlägt er sich als Taxifahrer in den Straßen von New York durch. Eine attraktive Passagierin hat seine Geschichte im "New Yorker" verfolgt und bittet ihn nun um Hilfe, ihr ist völlig unbegreiflich, woher ihr Ehemann seine wilden Verdächtigungen ihr gegenüber bzgl. Wirtschaftsspionage und Zusammenarbeit mit einem konkurrierenden Unternehmen nimmt. Wenige Stunden später ereignet sich ein Mord durch Messingleuchter an einer Dame, die phonetisch eine Doppelgängerin von Hicks` Auftraggeberin ist... Rex Stout mal ohne Archie Goodwin und Nero Wolfe, dafür nicht minder spannend, ein gut erzählter Whodunnit. A. Hicks mit den verschiedenen Visitenkarten als Belohnung eine Schachtel Pralinen!

  24. Cover des Buches Die drei ??? und der unsichtbare Gegner (ISBN: 9783865365002)
    M.V. Carey

    Die drei ??? und der unsichtbare Gegner

    (13)
    Aktuelle Rezension von: Pegasus1989

    Auch dieser Fall ist einer meiner Lieblingsfälle dieser Serie. Eine Verfolgungsjagd durch Amerika wegen einer geklauten Erfindung. Hinzu kommen verschiedene Zwischenfälle, wie eine vertauschte Kamera oder diverse Motoradjungs, mit denen sich die Freunde rumschlagen müssen. Langweilig wird es bei diesem Fall ganz und gar nicht, da Peters Opa nebenher mit seinem Nachbar-Verfolgungswahn auch für einiges an Abwechslung und amüsanten Situationen sorgt. Toll gemacht und das Ende ist auch nicht zu verachten. Spannung pur und eine nicht einfach zu ermittelnde Lösung. Auch wenn der Anfang eher harmlos begann, so ist der Rest des Buches es ganz gewiss nicht.

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freund*innen und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber*innen und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks