Bücher mit dem Tag "erfindungen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "erfindungen" gekennzeichnet haben.

39 Bücher

  1. Cover des Buches Shelter (ISBN: 9783743200517)
    Ursula Poznanski

    Shelter

    (307)
    Aktuelle Rezension von: Buecherseele79

    Auf einer Geburtstagsfeier hat die Clique um Benny eine tolle Idee - wie weit lassen sich Verschwörungstheorien eigentlich verbreiten? Ein Zeichen sowie eine passende Geschichte dazu wird überlegt und bringt Dinge ins Rollen die plötzlich das Leben aller bedrohen...

    "Es war so läppisch einfach, Irre jeder Art aus ihren Löchern zu locken. Die von der gutgläubigen Sorte und die von der vollkommen durchgeknallten". (Seite 66/67)

    Mein erstes Buch der Autorin und im Gesamtblick ein sehr spannendes aber auch unglaublich erschreckend realistisches Ereignis.

    Der Schreibstil ist perfekt, gerade für die junge Leserschaft. Man bekommt und kommt mit allem mit, die Clique ist bunt und einzigartig und jeder bekommt seinen Standpunkt und seine passende Rolle.

    Für mich als erwachsene Leserin wären gewisse Dinge eher vorhersehbar, aber das tut der Geschichte keinen Abbruch, im Gegenteil.

    Die Clique, wie gesagt bunt gemischt, aber hauptsächlich haben wir es mit Benny zu tun. Ein ganz angenehmer Typ, aber es wird klar dass er die Gespenster der Vergangenheit mit sich trägt und somit eine Bürde hat. Trotzdem ist die Entwicklung von ihm sehr realistisch und verdammt gut umgesetzt.

    Aus Spaß und weil ein paar Freunde der Clique an Verschwörungstheorien glauben wollen sie ihre eigene Theorie aufstellen. Gesagt - getan. Doch schneller als man denkt übernimmt ein Anderer das Zepter und spinnt die Geschichte weiter. Was als Spaß beginnt entwickelt sich immer mehr zu einem grösseren Problem.

    Die Entwicklung dieser Verschwörungstheorien, die ehrlich an den Haaren herbeigezogen ist, war erschreckend und vor allem realistisch. Dass Menschen jeder Altersgruppe und egal welchen Stand in der Gesellschaft, an solch einen Blödsinn glauben und dafür auch Straftaten begehen würden - da trifft die Autorin komplett ins Schwarze.

    Zeitweise packt eines dieses beklemmende Gefühl beim lesen und hin und wieder habe ich mich umgedreht weil ich selbst Paranoia entwickelt habe. 

    Auch die Dynamik in der Clique ändert sich. Während die einen hier die Probleme sehen wollen die anderen die Entwicklung vorantreiben und weitere Ergebnisse abwarten. Plötzlich sind nicht mehr alle Freunde zu erreichen, mysteriöse SMS erreichen Benny und man ist gefangen zwischen Wahrheit und Lüge.

    Das Ende war sehr gut und im Ganzen realistisch gesetzt umgesetzt und ich muss sagen- ein Buch was man gelesen haben sollte.

  2. Cover des Buches Renegades - Gefährlicher Freund (ISBN: 9783453271784)
    Marissa Meyer

    Renegades - Gefährlicher Freund

    (183)
    Aktuelle Rezension von: Alica

    Ich war sofort von dieser Geschichte begeistert und es hat mich einfach sofort gepackt. 

    Ich bin eigentlich nicht so der Typ der auf Superhelfen steht. Vielleicht hat mich auch gerade deswegen die Geschichte so gepackt? Es ist ja nicht diese 0/8/15 Geschichte. Es ist sehr interessant es auch von der "Bösen" Seite zu lesen und wie der Hauptcharakter dazu gekommen ist. 

    Würde die Geschichte jeder Zeit wieder lesen 

  3. Cover des Buches Unheimliche Geschichten (ISBN: 9783423281188)
    Edgar Allan Poe

    Unheimliche Geschichten

    (110)
    Aktuelle Rezension von: Anja_Weinhold

    Das Werk von Edgar Aellen Poe geriet fast in Vergessenheit. Erst Posthum erlangten seine Geschichten in der Schwarzen Romantik zu Ruhm. In "Unheimliche Geschichten" findet man zumindest einen Teil seiner Geschichten, inklusive der berüchtigten "Bluttat in der Rue Morgue". 

    Hinzufügen sei, dass sein Stil nicht ganz einfach ist und man Poe natürlich im Kontext der Zeit sehen muss.

  4. Cover des Buches Edison (ISBN: 9783314104473)
    Torben Kuhlmann

    Edison

    (46)
    Aktuelle Rezension von: Tintenwelten

    Der Mäuserich Pete versucht mit der Hilfe seines Mäuseprofessors einen verschollenen Schatz zu bergen, der sich auf dem Meeresgrund befinden soll. Dabei tauchen sie nicht nur tief hinab, sondern machen auch eine erhellende Entdeckung. 

    Die pelzigen Protagonisten bringen einem auf absolut niedliche Art und Weise Themen der Wissenschaft näher. Wer hätte gedacht, dass sie so über sich hinauswachsen können und solchen Anteil an der Geschichte der Menschheit hatten? Es ist eine gelungene Mischung aus Fantasy, Science-Fiction, Abenteuergeschichte und wundervollem Bilderbuch. Für kleine und große Entdecker geeignet!

    🥰 

    Jede einzelne Seite wurde von ihm wunderschön und atmosphärisch illustriert und stellt damit ein wahres Kunstwerk dar, welches sich perfekt in die Geschichten einfügt. Und die Mäuse 🐭! Cuteness-Faktor pur 💖🥹 

  5. Cover des Buches Der Gentleman (ISBN: 9783351036737)
    Forrest Leo

    Der Gentleman

    (58)
    Aktuelle Rezension von: Herbstrose

    London, Mitte 19. Jahrhundert. In seinem Haus am vornehmen Pocklington Place lebt der Adlige Lionel Savage in der Überzeugung, er sei ein toller Hecht und ein begnadeter Dichter. Er ist 22 Jahre jung, sieht gut aus, ist sehr kultiviert aber auch sehr faul und lebt gerne über seine Verhältnisse. So muss ihm sein treuer Butler Simmons eines Tages mit Bedauern mitteilen, dass das Geld ausgegangen sei. Nun hat Lionel zwei Möglichkeiten, zu arbeiten oder eine reiche Frau heiraten. Ersteres kommt für den Gentleman ja nicht infrage, also bleibt nur der zweite Weg aus dem Desaster. Eine passende junge Dame aus vermögendem Hause ist bald gefunden, es wird geheiratet und Vivien zieht in das Haus am Pocklington Place ein. 

    Geld ist zwar nun vorhanden, doch Lionel ist seiner Angetrauten bald überdrüssig. Er empfindet sie als geistlos und nörglerisch, verachtet und hasst sie. Zu allem Übel kommt noch seine Schreibblockade hinzu, er kann nicht mehr dichten und ist verzweifelt. Als einzigen Ausweg sieht er seinen Selbstmord, doch die Umstände, die er seinem treuen Butler dadurch machen würde, halten ihn zunächst davon ab. Während er noch nach einer Lösung sucht, beehrt ihn ein eleganter Gentleman mit seinem Besuch, der sich selbst als Teufel vorstellt. Die beiden unterhalten sich freundschaftlich – und als der Teufel gegangen ist, ist auch plötzlich Vivien verschwunden … 

    Der US-amerikanische Autor Forrest Leo wurde 1990 in Alaska geboren, wo er auch aufwuchs und mit dem Hundeschlitten zur Schule fuhr. Später machte er einen Bachelor in Schauspiel an der New York University und arbeitete in verschiedenen Berufen. Er war erst 27 Jahre alt, als er sein Debüt „Der Gentleman“ schrieb, das von dem 1973 in Göttingen geborenen Literaturwissenschaftler Cornelius Reiber ins Deutsche übersetzt wurde. 

    Mit viel Witz und spöttischer Ironie werden wir in die Gepflogenheiten der Londoner Oberschicht im viktorianischen Zeitalter eingeführt – oder was man sich heute darunter vorstellt. Wie am Schluss des Buches zu lesen ist, wurde die Geschichte zunächst als Theaterstück konzipiert, was besonders in der furiosen Schlussszene, in der sämtliche Akteure noch einmal zusammenkommen, zu merken ist. Eine Besonderheit ist auch, dass die Geschichte von Lionel Savage selbst erzählt wird und der Herausgeber des Werkes, Mr Hubert Lancester, ein Verwandter von Savage, in zahlreichen Fußnoten seinen Kommentar dazu abgibt bzw. dessen Aussagen richtigstellt. 

    Eine Figur nach der anderen betritt die „Bühne“, rasch wechseln die „Kulissen“, es werden allerlei Abenteuer erlebt, Duelle ausgefochten und witzige, schlagfertige Dialoge ausgetauscht. Wir machen die Bekanntschaft mit dem besten Butler Großbritanniens, mit einem Erfinder von Flugmaschinen, mit einem gutaussehenden, kräftig gebauten Abenteurer, mit Lizzie, der quirligen jüngeren Schwester von Lionel, mit Vivien, Lionels schöner und intelligenter Frau – und nicht zuletzt mit dem Teufel, der sich als Buchliebhaber und Literaturkenner entpuppt und Dante Alighieri bei sich zu Hause als Gärtner beschäftigt. 

    Fazit: Eine intelligente Boulevardkomödie mit viel Witz, selbstverständlich leicht übertrieben, aber immer mit Stil – sehr unterhaltsam und äußerst amüsant. 

  6. Cover des Buches Mit Chaos ins Herz (Philadelphia Millionaires-Reihe 3) (ISBN: B0CZRXN6ZT)
    Saskia Louis

    Mit Chaos ins Herz (Philadelphia Millionaires-Reihe 3)

    (87)
    Aktuelle Rezension von: l_dr

    Lara wird zu dem eigenbrötlerischen Callum geschickt, um seine Arbeit für das Verteidigungsministerium zu überwachen. Damit das auch effektiv funktioniert, zieht Lara für 4 Wochen bei Cal ein. Cal wird von seinen Geschwistern zu 3 Dates gezwungen und als Lara eine davon ist,  beginnen die Funken zu fliegen. Doch es muss noch etwas anderes zum Fliegen gebracht werden. 


    Die Stimme der Sprecherin ist angenehm und schafft es, die vielen verschiedenen Charaktere doch erkennbar unterschiedlich darzustellen. Die Geschichte und die sehr streitsüchtige Beziehung zwischen Cal und Lara wurde in den ersten beiden Büchern bereits angedeutet. Daran wird perfekt an die mit viel Liebe ausgearbeiteten Charaktere angeknüpft. Parallel erfährt man, wie es den vergangenen Paaren so ergeht und was die Zukunft für sie bereit hält.

    Die Geschichte ist unterhaltsam, gefühlvoll und an den richtigen Stellen sehr sinnlich. 

    Ein wunderschöner Abschluss der Philadelphia Millionaires Reihe.

    5 ⭐️

  7. Cover des Buches Die letzten Tage der Nacht (ISBN: 9783847901136)
    Graham Moore

    Die letzten Tage der Nacht

    (162)
    Aktuelle Rezension von: kleine_welle

    1888 hat sich in New York bedeutendes zugetragen. Denn dort herrschte der Stromkrieg zwischen Edison und Westinghouse. Zwischendrin der junge Anwalt Paul Cravath, der für Westinghouse die Klagen von Thomas Edison abschmettern soll, denn es geht um nichts geringeres als die Erfindung der Glühbirne. 

     

    Das Cover ist jetzt nicht so wahnsinnig spannend, aber dieses Buch soll auch nicht mit seinem Cover überzeugen, sondern mit seinem Inhalt.

    Und das schafft es zumindest für mich. 😊

    Hauptsächlich folgt man durch die Geschichte dem jungen Anwalt Paul Cravath, der zu seiner Zeit ein Überflieger war und von der Uni relativ schnell zum Partner in einer Kanzlei wurde. Hier zieht er einen der größten Fälle des Jahres an Land, der Patentstreit zwischen George Westinghouse und Thomas Edison. Und wenn man bedenkt, dass dies ein nach wahren Begebenheiten erzählter Roman ist, ist die Story trotzdem so spannend wie ein Krimi. 😊

    Viele Details zu dem Ereignis, dass in die Geschichte als der Stromkrieg einging, kannte ich nicht, deshalb bin ich wirklich sehr unvoreingenommen an das Buch herangegangen. Ich weiß nicht, ob ich mit Vorwissen anders gelesen hätte. Denn am Ende erläutert der Autor im Einzelnen, was er für seinen Roman geändert hat. So spielt sich seine Geschichte zum Beispiel in einem Zeitraum von zwei Jahren ab, obwohl sich die wahren Ereignisse viel länger hinzogen (von 1888 bis 1896). 

    Obwohl mich solche Dinge häufig bei historischen Büchern doch eher stören, konnte mich aber der Stil von Graham Moore so abholen, dass ich am Ende das Buch zugeschlagen habe und es trotz der Veränderungen einfach nur mag. Es ist sehr spannend geschrieben und die historischen Figuren werden authentisch dargestellt. 

    Da der Autor am Ende auf seine Änderungen eingeht und auch seine Literaturnachweise nennt, kann man nach der Lektüre von Die letzten Tage der Nacht, eigentlich nahtlos mit der Fachliteratur weitermachen. Ich auf jeden Fall, möchte unbedingt jetzt mehr über Edison, Tesla und Co erfahren. 😊

    Das Buch hatte ich mal vor Jahren als Leseprobe gelesen, jedoch leider nicht weiterverfolgt, als ich es dann aber vor kurzem als Mängelexemplar in der Hand hatte, direkt zugeschlagen. Und wie gesagt es hat sich auf jeden Fall gelohnt. Hätte ich es doch nur schon früher gelesen. 😉 

    Am Ende stellt sich dann auch nicht die Frage, wer den Streit gewonnen hat, sondern was diese großen Männer alles für die Menschheit getan haben. Denn ohne deren Erfindungen, könnte ich jetzt nicht an meinem Schreibtisch sitzen und diese Rezension tippen. Oder zumindest wäre es um einiges Dunkler hier. 😉 

     

    Mein Fazit: Ich bin mir nicht sicher ob dieser Roman etwas für Menschen ist, die sich genau mit der Geschichte des Stromkrieges auskennen, aber wenn man wie ich ein Neuling auf diesem Gebiet ist, dann ist es durchaus eine spannende und sehr interessante zum Einstieg in dieses Thema. Nachdem man mit dem jungen Anwalt die Tücken des Patentrechts betrachtet hat, kann man dann auf die weiterführende Literatur zugreifen, die der Autor am Ende nennt. 

    Für mich ein sehr interessanter Roman, den ich auf jeden Fall weiterempfehlen werde. 😊   

  8. Cover des Buches Die Gotteswelle (ISBN: 9783959671071)
    Patrick Hemstreet

    Die Gotteswelle

    (35)
    Aktuelle Rezension von: NiWa

    Der Neurowissenschafter Chuck Brenton arbeitet an einer Methode, die Menschen befähigt direkt mit Computern zu interagieren. Was wie eine Science-Fiction-Utopie klingt, ermöglicht beeinträchtigten Menschen, körperliche Einschränkungen zu überwinden. Aber bei Erfindungen kommt es nicht auf den ursprünglichen Zweck, sondern auf die tatsächliche Verwendung an. Denn schon hat das Militär seine Finger im Spiel. 

    "Die Gotteswelle" ist ein Wissenschaftsthriller, der mit einer interessanten Ausgangslage aufwartet. Was wäre, wenn Wissenschafter eine Möglichkeit finden, damit das Gehirn aktiv Einfluss auf die Außenwelt nimmt? Was passiert, wenn sich ein Weg ergibt, durch Hirnwellen - sozusagen durch den bloßen Willen - auf Gegenstände einzuwirken oder Geräte zu bedienen? Welche Bedeutung hätte diese Errungenschaft für Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen? Welche Möglichkeiten ergäben sich für gefährliche oder anstrengende Tätigkeiten? Und was würde das Militär dazu sagen?

    Dieses Gedankenspiel finde ich spannend, weil es mir sogar als möglich erscheint. Modernste Technik gepaart mit wissenschaftlichem Erfindergeist ersinnt immer wieder innovative Visionen, die auf den ersten Blick unvorstellbar erscheinen. Autor Patrick Hemstreet beschreibt diesen Umstand gut, arbeitet mehrere Perspektiven ein und zeigt, wo Hoffnung und Gefahr von Erfindergeister aufeinanderprallen.

    Die Handlung selbst ist leider eher zäh erzählt. Hemstreet beginnt mit der Idee. Er beschreibt, wie das Korn im wissenschaftlichen Milieu gesät wird und unter welchen privaten Umständen sich mühselig der Innovationsgeist daraus erhebt. 

    Es folgt die Darstellung eines - für den Leser eher ermüdenden - Start-up-Projekts. Detailliert wird in der Erzählung ein Unternehmen gegründet, nach geeigneten Räumlichkeiten gesucht, ein Büro eingerichtet und nebenher am Produkt gearbeitet. Mir hat es an erzählerischer Finesse gefehlt. Die einzelnen Schritte sind logisch aufgebaut und nachvollziehbar erzählt, könnten aber aus einem Ratgeber zur Unternehmensgründung stammen. Insgesamt ist es ein bescheidenes Vergnügen, obwohl die Entwicklungsgeschichte von der Idee bis zum umsetzbaren Ergebnis - mit allen Tiefschlägen und Höhenflügen - interessant geschildert ist.

    Später durchdringt ein gefährlicher Kooperationspartner das ambitionierte Forscherteam: Das Militär bietet Hilfsmittel und Fördergelder an, was von den Forschern blauäugig betrachtet wird. 

    Der weitere Verlauf liegt wahrscheinlich auf der Hand. Dieser Part ist meinem Empfinden nach exzellent beschrieben. Das Start-up wird von militärischem Gebaren durchtränkt. Der ursprüngliche freie Geist wird in zackigen Gleichschritt gelenkt, und der Zweck weg von der Anfangsidee gedrängt.

    Der Erzählstil ist insgesamt nüchtern und distanziert. Das Forscherteam und die Figuren stehen im Hintergrund, die Forschung, Entwicklung und das Unternehmertum sind vordergründig. Es gibt kaum Nähe zu den Figuren. Die Charaktere sind grob gezeichnet und ich habe sie allesamt als austauschbar empfunden.

    Trotz dieser Kritikpunkte ist es kein schlechtes Buch. Es ist eben kein mitreißender Thriller, der von spannenden Szenen oder einer packenden Umsetzung lebt, sondern allein aufgrund der Entwicklungsgeschichte einer Erfindung fesselt. Für mich war es daher nicht der richtige Roman. Ich denke aber sehr wohl, dass es Leser gibt, die es wirklich begeistert.

    Unterm Strich bleibt eine nüchterne Schilderung von großartigen Visionen, interessanten Ideen und falschen Händen, die statt offen Hoffnung weiterzureichen, sich zum Würgegriff schließen. 

  9. Cover des Buches Die Waldmeisterinnen (ISBN: 9783414825490)
    Andrea Schütze

    Die Waldmeisterinnen

    (36)
    Aktuelle Rezension von: Lerchie

    Die sehr unterschiedlichen Zwillingsschwestern Holly Holunder und Lia Lavendel eröffnen im Wildwood Forest ein Geschäft für Problemlösungen aller Art. Holly liebt verrückte und verrückte Erfindungen und riesige Hüte, Lia ist eine Kuchenbäckerin und spürt Gefühle. Zu ihrem Willkommensfest kommen viele Waldbewohner, wie Mr. Dachs, Mrs. Gans, Mrs. Wildschwein mit ihren Frischlingen und noch viel mehr. Und natürlich beheben die Waldmeisterinnen deren Probleme.


    Meine Meinung

    Das Buch hat so eine Art Vorwort, auch wenn es nicht entsprechend übertitelt ist. Hier wird erklärt, wie der Wildwood Forest entstanden ist. Es ist sehr schön geschrieben mit vielen Zeichnungen. Auf fast jeder Seite befinden sich Bilder, mal größere manchmal auch nur ein paar kleine Schmetterlinge. Die ‚Arbeit‘ der Waldmeisterinnen ist auch sehr schön beschrieben. Außerdem finden die beiden immer eine Lösung für die Probleme der Waldbewohner. Da hat z. B. Mrs. Gans Angst vor dem Muttersein, denn sie brütet gerade drei Eier aus. Und Mr. Dachs ist ein ruhiger Typ, aber einsam in seiner großen Höhle. Die Waldmeisterinnen finden dafür eine Lösung. Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen, auch wenn ich das angegebene Alter etwas zu jung finde. Ich denke so ab acht oder neun Jahren wäre richtiger.  Es ist gewissermaßen Fantasy für Kinder. Und mit den vielen Bildern ein sehr schönes Buch, das ich sehr gerne weiterempfehle und von mir vier von fünf Sternen (ein Stern Abzug wegen des Alters) bzw. acht von zehn Punkten

  10. Cover des Buches Die Erfinderin der Freiheit (ISBN: 9783453443068)
    Elke Becker

    Die Erfinderin der Freiheit

    (34)
    Aktuelle Rezension von: raschke64

    Dresden 1908, wie in ganz Deutschland üblich haben die Frauen wenig Rechte. Sie dürfen nur mit Zustimmung ihres Ehemanns arbeiten, ein Konto besitzen und Entscheidungen treffen. Christine ist ledig und arbeitet als Sporttherapeutin im Sanatorium Lahmann auf dem Weißen Hirsch. Als sie beobachtet, dass Frauen aufgrund der Korsettschnürung oft in Ohnmacht fallen, erfindet sie den ersten Büstenhalter. Sie hat es nicht einfach, diesen bekannt zu machen und davon leben zu können. Ebenso geht es der Kaffeefilter-Erfinderin Melitta. Die Frauen kämpfen sich gemeinsam durch.

     

    Das Buch ist ein historischer, sehr gut lesbarer Wohlfühl-Roman. Über die Erfinderin des BH ist relativ wenig bekannt und so hat die Autorin eine Geschichte rundherum konstruiert, wie es möglich gewesen wäre. Sehr gut eingebaut sind die damaligen Ereignisse in Dresden und auch die Örtlichkeiten. Den Testlesern sind allerdings einige Sachen durchgerutscht. So schreibt sie einmal, dass der Herd heruntergedreht wird. In der damaligen Zeit gab es zwar schon vereinzelt Gas- oder Elektroherde, allerdings dürften sie in einem Haushalt, der gerade so die Miete zusammenbringt, noch nicht existiert haben. Da wurde eher mit Kohle oder Holz geheizt und gekocht. Gleiches gilt für die Bemerkung, dass das Radio angedreht und ein Weihnachtskonzert gesucht wird. Das gab es erst 1923. Und auch hier wird es das in einem eher ärmlichen Haushalt nicht gegeben haben. Ansonsten wird Dresden aber sehr gut dargestellt und ist immer eine Reise wert. Gleichzeitig ist das Buch auch sehr gut lesbar und bekommt von mir eine Leseempfehlung.

  11. Cover des Buches Die Wahrheit über Sherlock Holmes (ISBN: 9783821836881)
    James Moriarty

    Die Wahrheit über Sherlock Holmes

    (13)
    Aktuelle Rezension von: Dupsi
    Hier kommt sie nun endlich, die Wahrheit über die zahlreichen Fälle, die Sherlock Holmes laut Arthur Conan Doyle gelöst haben soll. In Wahrheit wurden so gut wie alle diese Verbrechen, die Holmes so meisterhaft gelöst hat oder in manchen Fällen auch nicht gelst hat, von Professor James Moriarty verübt. Holmes’ ärgstem Widersacher- In Doyles Romanen schändlich falsch dargestellt, meldet sich nun Moriarty persönlich zu Wort, mit Hilfe seiner gesammelten Unterlagen, die von Colonel Moran zusammengetragen wurden. Er räumt auf mit Sherlock Holmes’ angeblichen Scharfsinn, erklärt, was eigentlich hinter den Fällen gesteckt hat. Ich kenne leider (noch) nicht alle Fälle, die Holmes zusammen mit seinem Gefährten Dr. Watson gelöst hat, wodurch ich einige Berichte Moriartys nicht zuordnen konnte, aber trotzdem war dieses kleine Büchlein eine interessante und amüsante Lektüre für mich. Der Aufbau und die Gestaltung des Buches sind ansprechend, bewusst auf alt gemacht, es wird viel mit Bildern gearbeitet. Amüsant waren auch die Anmerkungen Morans, die mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht haben. Als Fan von Sherlock Holmes war die Lektüre dieses Büchleins eine Abwechslung für mich, da der Meisterdetektiv einmal nicht in den Himmel gelobt wird, sondern im Gegenteil eher abfällig über ihn gesprochen wird. Wer also mal „die andere Seite“ kennen lernen möchte, sollte dieses Buch lesen. Es ist jedoch hilfreich, wenn man sich, zumindest oberflächlich mit den Fällen auskennt, die Sherlock Holmes gelöst hat- Außerdem sollte man das Buch nicht allzu ernst nehmen und es als das sehen, was es ist, eine amüsante Lektüre, mit der man den Tag gut rumbringen kann.
  12. Cover des Buches Steve Jobs – Das wahnsinnig geniale Leben des iPhone-Erfinders. Eine Comic-Biographie (ISBN: 9783733502027)
    Jessie Hartland

    Steve Jobs – Das wahnsinnig geniale Leben des iPhone-Erfinders. Eine Comic-Biographie

    (14)
    Aktuelle Rezension von: miah
    Inhalt:
    Steve Jobs kennt jeder. Doch wer war der Mann, der das iPhone erfand und hinter vielen weiteren genialen Produkten steckt? In dieser Comic-Biographie wird nicht nur sein beruflicher Erfolg gefeiert, sondern auch seine Persönlichkeit ehrlich dargestellt.

    Meine Meinung:
    Ich bin jetzt nicht der Steve Jobs-Fan, aber mich hat die Idee einer Comic-Biographie neugierig gemacht. Das meiste war mir trotzdem bereits bekannt.

    Das Buch ist wie eine normale Biographie chronologisch aufgebaut. Man erfährt einiges über das Privatleben von Steve Jobs. Nach und nach geht es auch um seine Erfindungen und den teilweise schwierigen Weg bis zur Umsetzung.

    Steve Jobs Charakter kommt sehr gut zur Geltung. Es war wohl gar nicht so leicht, mit ihm zusammenzuarbeiten, da er immer ganz konkrete Vorstellungen hatte, wie er etwas haben wollte. Für die Umsetzung waren dann allerdings wieder andere zuständig, die viele Stunden Arbeit in seine Produkte gesteckt haben. Am Ende war er dennoch nicht zufrieden.

    Mir hat es sehr gut gefallen, dass Fachwörter erklärt wurden. Für Kinder ist das hervorragend, aber auch für Erwachsene, die sich mit Technik nicht so gut auskennen. Das macht es leichter, auch die technischen Details zu verstehen.

    Die Zeichnungen sind sehr schön. Die Gegenüberstellungen und Vergleiche sind toll. Auch gab es immer wieder Doppelseiten, auf denen gezeigt wurde, was in dem Jahrzehnt allgemein an neuen Erfindungen auf den Markt gekommen war. Das macht es leichter, sich vorzustellen, wie genial die Ideen von Steve Jobs tatsächlich waren.

    Die Texte waren humorvoll und authentisch. Ich denke, insbesondere bei einer Comic-Biographie ist es schwierig, genug Informationen in die Seiten zu packen, ohne sie zu überladen oder etwas Wichtiges auszulassen.

    Das Buch lässt sich aufgrund des Comic-Formats sehr schnell lesen. Der Einblick in Steve Jobs Leben war für mich völlig ausreichend. Insgesamt ist es der Autorin gelungen, sein Leben sehr interessant aufzubereiten.
  13. Cover des Buches Einfach alles! (ISBN: 9783806240689)
    Christopher Lloyd

    Einfach alles!

    (87)
    Aktuelle Rezension von: lili_an

    Lloyd fasst 'Einfach alles' über unsere Erde in einem Buch zusammen. Ein schöner Rundumschlag vom Beginn des Universums bis ins Hier und Jetzt.
    Fast jedes erdenkliche Thema wird angeschnitten und erwähnt.
    In der Buchvorschau dachte ich allerdings, dass das Buch auch eher für Erwachsene gedacht wäre - so wie es auch im Vorwort geschrieben ist. Allerdings sind die Sprache und die Vergleiche doch sehr Kindgerecht ( 42 Meter entspricht 66 Fußballspielern). Die vielen Abbildungen im Comic-Stil passen dazu.
    Die aufgegriffenen Themen in der beschriebenen Tiefe kennt man als Erwachsener mit guter Bildung eigentlich auch schon aus der Schule.

    Alles in allem finde ich das Buch super als Geschenk für Kinder (3. - 5. Klasse). Für Erwachsene ist es allerings offenbar nicht unbedingt geschrieben. Zum Durchblättern und Stöbern ist es trotzdem ganz nett.

  14. Cover des Buches Das Geheimnis des Erfinders (ISBN: 9783453129849)
    Allen Kurzweil

    Das Geheimnis des Erfinders

    (8)
    Aktuelle Rezension von: kassandra1010
    In diesem Buch geht es um Rätsel, Mystik und um Überzeugung! Page, ein wunderbarer Erfinder, tritt mit einer bezaubernden Maschine in Frankreich auf und bringt das Zeitalter ins Wanken.

    Doch es ist ja bekanntlich nicht alles Gold was glänzt und Page treibt es ein klein wenig zu weit. All sein Wissen hat er von einem umtriebigen Abbe gelernt und der hat ihm nicht nur das Wissen um die Mechanik mitgegeben...

    Bezaubernd, magisch und mit voller Überzeugung!
  15. Cover des Buches Die letzten Tage der Nacht (ISBN: 9783785754849)
    Graham Moore

    Die letzten Tage der Nacht

    (16)
    Aktuelle Rezension von: Hellena92
    1888 in New York. 
    Der junge Anwalt Paul Gravath soll den Fall übernehmen und endlich den Ruhm einstreichen, denn er denkt verdient zu haben. 
    Die Glühbirne wurde erfunden, die Menschen haben endlich Elektrizität und die Menschen dürfen jeden Tag aufs Neue über die tollen Erfindungen staunen. 
    Doch wo Menschen staunen, baut sich Edison sein eigenes Monopol auf und wo Helden sind, sind natürlich auch Neider. Denn der Patentkrieg um die Glühlampe wird irgendwann schmutzig und Paul muss sein eigenes Verständnis von Menschlichkeit hinterfragen und vllt. sogar über Bord werfen.

    Mein Fazit:
    Ein toller Sprecher für eine tolle Geschichte.
    Moore hat wirklich sehr gut recherchiert und gibt hier einen tollen Einblick in die damalige Zeit. Ich bin sehr begeistert von der Zeit, in der es noch Erfindungen gab, die die Welt so sehr veränderten.

    Sehr zu empfehlen. Sehr spannend.
  16. Cover des Buches Lindbergh (Deutsch-Spanisch) (ISBN: 9783197095981)
    Torben Kuhlmann

    Lindbergh (Deutsch-Spanisch)

    (12)
    Aktuelle Rezension von: Eleonora

    Die kleine Maus verbringt gerne sehr viel Zeit in den Bibliotheken der Menschen um heimlich in deren Büchern zu lesen. Als sie eines Tages nach Hause geht, fällt ihr auf, dass alle ihre Mäusefreunde fort sind. Doch wo sind sie hin? Etwa nach Amerika geflohen um der grausamen neuen Menschenerfindung, der Mausefalle, zu entkommen? Sie beschließt ihnen zu folgen. Doch der Seeweg ist zu gefährlich, denn die Schiffe werden streng von gefräßigen Katzen bewacht. Eine neue Idee muss her und so beschließt die Maus nach Amerika zu fliegen. Doch dazu muss sie erst ein Flugzeug konstruieren und bauen. Viele Versuche und viel Arbeit sind nötig um das gewünschte Ergebnis zu erreichen, noch dazu schwebt die Maus in ständiger Gefahr von hungrigen Eulen verspeist zu werden. Doch sie gibt nicht auf um sich ihren Traum vom Fliegen und von Amerika zu erfüllen📖 


    Ein wirklich wunderschön illustriertes Kinderbuch. Über die vielen ideenreichen Bilder kann man auch als Erwachsene nur staunen. Viel Text gab es zwar nicht, aber ich denke, der Fokus sollte hier auf den Zeichnungen und Bildern liegen und zum Vorlesen und für Leseanfänger ist es so perfekt geeignet. Neben der Maus und ihren Flugzeugkonstruktionen war ich auch besonders von den Eulenbildern beeindruckt.
    Im hinteren Teil gab es noch den kleinen Anhang ,,Eine kurze Geschichte der Luftfahrt", in dem kurz die Pioniere wie Otto Lilienthal, Die Gebrüder Wright und Charles Lindbergh vorgestellt wurden. Eventuell hätte man hier auch noch Gustav Weißkopf erwähnen können, aber das nur nebenbei.
    Ein wirklich rundum gelungenes Kinderbuch, dessen Illustrationen man sich gerne mehrmals ansieht. Ein Augenschmaus für Groß und Klein🙂

  17. Cover des Buches Deutsche Erfindungen (ISBN: 9783742306265)
    Heike Haupt

    Deutsche Erfindungen

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis

    Die Hamburger Journalistin Heike Haupt bringt dem interessierten Leser 34 Erfindungen, die in Deutschland gemacht wurden, näher. Der Bogen spannt sich vom, man höre und staune, Weihnachtsbaum über Buchdruck und Kaffeesatzlosen Kaffee zu Automobil und Abspielgeräten wie den MP3-Playern.

     

    Natürlich sind nicht alle Erfindungen rein deutsch. Auch an anderen Orten der Welt gab und gibt es findige Köpfe, die sich denselben zerbrechen, um den Menschen das Leben zu erleichtern.

    Ein bekanntes Beispiel sind die Jeans:

    Die Erfindung der strapazierfähigen Hosen reklamieren die USA natürlich für sich, ist sie doch auf amerikanischen Boden passiert. Doch die Familie Strauss kam aus Deutschland, der Stoff eigentlich aus Frankreich. 

     

    Jede Geschichte ist illustriert. Der Schreibstil ist leicht zu lesen und führt so manchen Leser mit einem bisschen Augenzwinkern in die Vergangenheit. Gut finde ich, dass sie Quellen als Fußnote bei jeder Erfindung angegeben ist. So kann man gleich nachschlagen und weitere Informationen einholen.

     

    Das Buch erhebt keinesfalls den Anspruch auf Vollständigkeit.

    Technikfreaks werden hier nicht auf ihre Rechnung kommen. Doch als Anreiz, über die Herkunft so mancher Selbstverständlichkeit, nachzudenken, eignet sich das Buch bestens. Auch Kinder lassen sich damit an Geschichte und Technik heranführen. Gerne gebe ich 4 Sterne.


  18. Cover des Buches War ja nur so 'ne Idee ... (ISBN: 9783442177332)
    Christian Kämmerling

    War ja nur so 'ne Idee ...

    (11)
    Aktuelle Rezension von: Elizzy
    War ja nur so’ne Idee zeigt auf was
    aus einem Gedanken alles entstehen kann.
    Worum geht es?
    In „War ja nur so’ne Idee“ findet man genau das. Ideen. Kleine Ideen, die vielleicht erstmal nicht grossartig klingen aber plötzlich zu einer regelrechten Sensation wurden. Die Fakten sind kurz und knackig und man kann danach auf jeden Fall mit Allgemein-Wissen angeben. ;)

    Erster Satz:
    „Man möchte meinen, das @-Zeichen sei zusammen mit dem Computer auf die Welt gekommen, aber nein: Die älteste Überlieferung des @ stammt vom 4. Mai 1536.“

    Klappentext
    Christian Kämmerling hat die entscheidenden Momente in der Entstehungsgeschichte des modernen Lebens zusammengetragen. All die Sachen, ohne die wir kaum mehr leben können und die wir im Alltag für selbstverständlich halten, werden in diesem »Lexikon der guten Ideen« erklärt. Innovationen, Pionierleistungen, Geistesblitze von klugen Köpfen im richtigen Augenblick: Wer war der erste Jogger? Wann ging es los mit dem Latte-Macchiato-Wahnsinn? Wer erfand die Kreditkarte? Woher kommt eigentlich das @-Zeichen? 300 kurzweilige Einträge von A bis Z, hervorragend erzählt vom Mit-Erfinder des SZ-Magazins Christian Kämmerling und wunderschön illustriert von seinem Sohn Jim.. (Quelle: Goldmann)

    Meine Meinung
    Von @ bis zugeknöpft findet man hier jedes Wort, welches auf irgendeine Art an Bedeutung in unserer jetzigen Zeit gewonnen hat. Besonders interessant fand ich, dass viele Ideen im Prinzip schon sehr alt sind und erst jetzt richtig boomen.

    Blog
    Der Begriff „Blog“ hat der amerikanische Informatiker Peter Merholz 1999 geprägt, mehr aus Spass: Auf seiner Website führte er Tagebuch, „Webblog“ hier das damals, und er machte daraus We Blog. Ein kleiner Scherz. Aber so ging das Bloggen los. Neue Wörter wie „posten“ oder „Follower“ eroberten die Umgangssprache. Wer hätte gedacht, dass die Blogger eines Tages die klassische Medienwelt ins Wanken bringen würden. Heute hat die 31-jährige Mode-Bloggerin Chiara Ferragni 12 Millionen Follower bei Instagram. Eine Reichweite, die die Vogue ins Grübeln bringt. S. 27
    Egal ob Luftmatratze, Blow-job oder Starbucks, man findet hier zu jedem Wort eine kurze Geschichte, die meistens nicht nur lehrreich sondern auch witzig ist.

    Taschenbuch
    Das erste moderne Taschenbuch entstand, als Emil Lumbeck 1936 das „Lumbecken“ erfand. Das ist die Klebebindung, die die klassische Fadenheftung abgelöst hat. Dank ihr erreichten die Druckmaschinen eine bedeutend höhere Geschwindigkeit, demzufolge auch höhere Auflagen und niedrigere Preise. S. 202
    Was mich ein wenig verwundern liess war, dass dieses Buch ganz ohne Quellenverzeichnis auskommt. Man fragt sich durchaus zurecht, stimmen denn all diese Fakten? Und wo hat er diese ganzen Infos her? Es könnte ja auch einfach aus Wikipedia heraus kopiert worden sein.
    Schreibstil & Cover
    Der Schreibstil ist flüssig und der Autor gibt hin und wieder selbst Anmerkungen hinzu, die teilweise witzig sind, doch manchmal waren sie mir sogar etwas zu sarkastisch. Das Cover ist richtig cool und hat auf jeden Fall mein Interesse geweckt!
    Fazit
    War ja nur so’ne Idee überzeugt auf den ersten Blick, schaut man aber genauer hin ist man doch nicht mehr so begeistert wie zu Anfangs. Wenn man gerade nicht googeln möchte, ist dieses Buch zum Reinblättern für zwischendurch durchaus geeignet.
    Bewertung
    Buchlänge ♥♥♥♥ (4/5)
    Schreibstil ♥♥♥ (3/5)
    Botschaft ♥♥ (2/5)
    Lesevergnügen ♥♥♥ (3/5)
  19. Cover des Buches Die Mutter der Erfindung (ISBN: 9783737101424)
    Katrine Kielos-Marçal

    Die Mutter der Erfindung

    (3)
    Aktuelle Rezension von: pinkdinoprincess

    Inhalt: Seien es Rollkoffer, elektrische Autos oder das Programmieren von Computern: Viele Erfindungen hatten es zu Beginn schwer, einfach, weil sie als "weiblich" verschrien waren. Und wer braucht solch weibliche Innovationen schon, wenn Mann Kraft und Verstand hat? Auf ca. 250 Seiten (ohne Quellen) nimmt uns Katrine Marçal mit durch die Geschichte der Erfindungen aus weiblicher Perspektive. Von der Hexenverfolgung bis zur Klimakrise: Frauen waren nie mit weniger Erfindergeist gesegnet. Wer auf ihre Ideen hörte oder ihnen Geld für diese gab, ist jedoch eine andere Geschichte ...

    Fazit: "Die Mutter der Erfindung" blieb von der ersten bis zur letzten Seite spannend. Das Buch beginnt mit der schwierigen Startphase des Rollkoffers, der zunächst als unmännlich verschrien war. Über E-Autos und Rollatoren bewegt sich die Autorin hin zu größeren Fragen: Computern, Künstlicher Intelligenz, der wirtschaftlichen Situation von Frauen und der Klimakrise. Obwohl ich regelmäßig feministische Sachbücher lese, habe ich aus diesem hier doch neue Impulse mitnehmen können.

    Empfehlung: Definitiv. Für alle, die sich fragen, was es mit Erfindungen und weiblichen Perspektiven auf sich hat.

  20. Cover des Buches Leos wilde Abenteuer – Käfer-Chaos (ISBN: 9783965943025)
    Andreas Völlinger

    Leos wilde Abenteuer – Käfer-Chaos

    (6)
    Aktuelle Rezension von: christina7010

    Agnetha ist Erfinderin und auch noch Leos Tante, zu der er nur zu gerne fährt.

    Agnetha versucht die Zeitmaschine zu reparieren, ist aber zu groß um an die entscheidenden Stellen zu kommen.

    So kommen sie auf die Idee Tante Agnetha zu schrumpfen, wäre da die Nachbarskatze di nicht nur aus versehen auf den Schrumpfknopf kommt, so das auch Leo schrumpft, sondern die ganze Maschine mit zum Nachbargrundstück entführt.

    Was beginnt ist eine abenteuerliche Reise durch den Garten.

    Was sie dabei so alles erleben und ob sie wieder groß werden, könnt ihr entweder selbst lesen oder euch vorlesen lassen.

    Ein tolles Abenteuer und sehr schöne Illustrationen.

  21. Cover des Buches Weltgeschichte to go (ISBN: 9783837142914)
    Alexander von von Schönburg

    Weltgeschichte to go

    (16)
    Aktuelle Rezension von: Masau
    Schöner , humorvoller und kurzer Ausflug in die Geschichte. Eindeutig eine Empfehlung.
  22. Cover des Buches Neon und Bor (ISBN: 9783745605372)
    Marc-Uwe Kling

    Neon und Bor

    (18)
    Aktuelle Rezension von: Lysan73

    Einfach herrlich! Ich liebe alles, was der Feder von Marc-Uwe Kling entspringt, weil es mich zum Lachen, zum Staunen, zum Nachdenken bringt und das meist sogar alles zusammen! Dieses Hörbuch war wieder fantastisch! Mit welchem Enthusiasmus der Autor hier vorliest, ist schon eine Klasse für sich. Und wie bitte kommt man auf diese Ideen... beispielsweise die Hutze und der Helikopter von Pauls Eltern...
    Einfach klasse!

  23. Cover des Buches Milten & Percy - Der Tod des Florian C. Booktian (ISBN: B01FGI5MX0)
    Florian C. Booktian

    Milten & Percy - Der Tod des Florian C. Booktian

    (20)
    Aktuelle Rezension von: Frank1

    siehe: https://rezicenter.blog/2020/02/10/milten-percy-2-der-tod-des-florian-c-booktian/

  24. Cover des Buches Leos wilde Abenteuer – Dino-Alarm (ISBN: 9783965942790)
    Andreas Völlinger

    Leos wilde Abenteuer – Dino-Alarm

    (36)
    Aktuelle Rezension von: Anja_Steinvorth

    Inhalt: Leo soll in der Schule ein Referat über sein Lieblingstier halten. Kein Problem, wäre sein Lieblingstier nicht ausgerechnet ein Apatosaurus. Diesen in freier Wildbahn zu beobachten, ist unmöglich. Zum Glück hat Leo Tante Agnetha, die eine schrullige, aber geniale Erfinderin ist und eine Zeitmaschine besitzt. Gemeinsam reisen sie in die Jurazeit, doch die Rückkehr verläuft alles andere als geplant. Plötzlich steht ein echter Dinosaurier mitten im Garten.

    Bewertung: Diese Geschichte macht großen Spaß und hat uns beim Lesen immer wieder zum Lachen gebracht. Leo ist ein aufgeweckter, neugieriger Junge mit einer ordentlichen Portion Abenteuerlust. Seine Tante Agnetha ist eine liebenswerte, chaotische Erfinderin, wie man sie sich nur wünschen kann. Zusammen stürzen sie sich in ein wildes Abenteuer, das voller Überraschungen steckt.

    Der Text ist flüssig und kindgerecht geschrieben. Die liebevoll gestalteten, detailreichen Illustrationen ergänzen die Handlung perfekt. Spannung, Humor und Wissen werden auf wunderbare Weise miteinander verknüpft. Für uns ist das Buch ein echtes Highlight.

    Fazit: Ein Abenteuer mit viel Herz, Witz und Spannung. Absolut empfehlenswert für kleine Dino-Fans und große Abenteurer.

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