Bücher mit dem Tag "erich kästner"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "erich kästner" gekennzeichnet haben.

101 Bücher

  1. Cover des Buches Der Gang vor die Hunde (ISBN: 9783038820017)
    Erich Kästner

    Der Gang vor die Hunde

     (61)
    Aktuelle Rezension von: Cadness

    Lange ist es her, dass ich zu einem Werk von Erich Kästner gegriffen habe und nach Beendigung des Buches wäre es gelogen, wenn ich behaupten würde, dass ich dies nicht ein wenig bereue. Denn 'Der Gang vor die Hunde' ist großartig! Die Geschichte ist voller Ehrlichkeit und Offenheit, besitzt aber gleichzeitig auch ein gewisses Maß an Schwere und Tiefgründigkeit. Viele Szenen erscheinen auch heutzutage aktuell wie nie. Große Leseempfehlung!

  2. Cover des Buches Drei Männer im Schnee (ISBN: 9783423252584)
    Erich Kästner

    Drei Männer im Schnee

     (185)
    Aktuelle Rezension von: winter-chill
    Bei Erich Kästner denken die meisten zuerst an seine Kinderbücher wie „Das doppelte Lottchen“ oder „Das fliegende Klassenzimmer“. Allerdings war das nur eine Facette des Autors, der ebenso Lyrik, politische und zeitkritische Texte und Unterhaltungsromane veröffentlicht hat. Einer seiner bekanntesten Romane, wohl auch wegen der Verfilmung von 1955,  ist „Drei Männer im Schnee“. Eine amüsante, kurzweilige und vor allem zeitlose Verwechslungskomödie – die auch heute, über 80 Jahre nach Erscheinen des Romans – noch Spaß macht: Der millionenschwere Geheimrat Tobler macht inkognito an einem Preisausschreiben seiner eigenen Firma mit und gewinnt auch noch den zweiten Platz: 14 Tage Skiurlaub im Grandhotel Bruckbeuren. Weil er sich einen Spaß machen will und die Menschen erforschen will, checkt er als armer Schlucker Schulze im Hotel ein. Seine Tochter Hilde findet das keine gute Idee und beschließt, das Hotel vor dem verkleideten Millionär zu warnen. Allerdings ahnt sie nicht, dass der Gewinner des ersten Preises, ein arbeitsloser junger Mann aus Berlin, auch noch im Hotel erwartet wird. Auf den ersten Blick ist die Geschichte vielleicht etwas simpel, vorhersehbar und voll mit winterlichem Idyll – auf dem zweiten Blick steckt aber noch ein bisschen mehr dahinter. Wie in vielen seiner Bücher erzählt Kästner in seiner Komödie von einer zweigeteilten Gesellschaft – von Armen und Reichen, von moralischen Menschen und einer hirnlosen, vergnügungssüchtigen Masse. Diese Kritik versteckt Kästner hinter einem leichtfüßigen Schreibstil, garniert mit ganz viel Ironie und geistreichem Witz. Ein bisschen Romantik gibt es auch noch. Tolle Unterhaltung.
  3. Cover des Buches Fabian (ISBN: 9783038820086)
    Erich Kästner

    Fabian

     (314)
    Aktuelle Rezension von: Stephanus

    Der junge Fabian, arbeitsloser Student im Berlin Mitte der 1920er Jahre streift ziellos durch die Metropole. Dabei kommt er nicht nur durch das Nachtleben, den Luxus, die Bordelle und die Sonnenseite, sowie auch die Schattenseiten und das Elend. Dabei lernt er die Liebe kennen, die Menschen und deren falsches Gesicht, aber auch das persönliche Scheitern.

     

    Der Autor erzählt die bewegenden Zeiten in Berlin in den 1920er Jahren mit allen Schattenseiten und Glanzpunkten. Die Großstadt und das moderne Leben werden großartig erzählt und ironisiert. Dadurch gelingt ein, aus heutiger Sicht historischer Blick, auf die Zwischenkriegszeit und das Leben vor dem Beginn der nationalsozialistischen Herrschaft, der immer noch aktuell und lesenswert ist.

  4. Cover des Buches Das fliegende Klassenzimmer (ISBN: 9783855356072)
    Erich Kästner

    Das fliegende Klassenzimmer

     (441)
    Aktuelle Rezension von: Ava_lon

    Inhalt

    Seit Jahren sind die Schüler aus dem Internat Kirchberg und von der benachbarten Realschule verfeindet. Beide Gruppen denken sich die verrücktesten Streiche aus, um die anderen zu ärgern. Als die Realschüler die Diktathefte der Gymnasiasten klauen und dabei auch noch einen Schüler gefangen nehmen, hört der Spaß allerdings auf: Uli, Matthias und ihre Freunde fordern die Realschüler zum alles entscheidenden Kampf auf.

    Cover

    Eine Schneeballschlacht und eine Rangelei – eine Geschichte die im Winter spielt

    Mein Eindruck

    Gelesen habe ich eine Ausgabe aus 1987 und es ist immer wieder schön die Vergangenheit aufleben zu lassen. Es ist eine Zeitreise in die Kindheit und weckt Erinnerungen an das eigene Erleben. Dazu gehören auch Geschichten über Internate und Schulen, die weit weg vom eigenen Zuhause liegen. Eine Romantisierung tritt ein und ich erinnere mich, dass ich so gerne auf ein Internat gegangen wäre – Internat steht stellvertretend für Abenteuer und Freundschaft. Und genau diese Art vermittelt Erich Kästner in seiner Geschichte. 

    Es handelt sich um eine Weihnachtsgeschichte, um unterschiedliche Kinder mit verschiedenen Talenten und Fähigkeiten, um Zusammengehörigkeit, Unterstützung und Freundschaft. Eine idealisierte Welt, in der positive Werte bestehen und wahre Freundschaft unabhängig vom gesellschaftlichen Stand bestehen.

    Eine große heile Welt, die allerdings auch die kleinen Abenteuer bereithält. Es gibt Gruppen die gegeneinander agieren, sich Streiche ausdenken und letztlich auch Kloppereien und Rangeleien. Es gibt Erwachsene, die sehr pedantisch und formal sind, es gibt auch Erwachsene die freundlich und zugewandt sind.

    Besonders spannend ist für mich, wie der Leser von Beginn an auf die Reise in die Welt der Geschichte mitgenommen wird. Allein schon die Einleitung: wie schreibt man eine Weihnachtsgeschichte mitten im Sommer, wenn man bei Sonnenschein und in einer Badehose am See sitzt. Den Blick auf die Zugspitze gerichtet, beginnt das Abenteuer. Aber auch die Kapitelüberschriften geben schon den einen oder anderen Hinweis auf den Verlauf. 

    Fazit

    Erich Kästner ist für mich einer der ganz großen Schriftsteller, der sich auch als Satiriker und Kritiker einen Namen gemacht hat. Seine Geschichten sind ein Dokument der damaligen Zeit, spiegeln den Zeitgeist und sind sehr pointiert. In der alten Verfilmung wurden die damaligen Werte gut umgesetzt.

    Für mich wahrlich ein Klassiker, der auch heute noch gut in die Weihnachtszeit passt.

  5. Cover des Buches Emil und die Detektive (ISBN: 9783855356034)
    Erich Kästner

    Emil und die Detektive

     (603)
    Aktuelle Rezension von: Buechereule

    Da ich nicht genug Platz in der Kurzmeinung hatte, schreibe ich diese Rezension. Dauert auch nicht lang:

    Das Buch ist sehr gut, wie man es erwartet bei Erich Kästner (à propos: Warum schreiben nicht alle Autoren so lustige Vorworte?).

    Jedoch muss ich mich in aller Form beschwerden, dass nur ein Mädchen (Pony Hütchen, deren echten Namen ich nicht kenne), aber hundert (gleichbedeutend mit (sehr) viele) Jungs vorkommen! Und die typischen Rollenklisches (für Mädchen). Aber das kann man verzeihen, wo das Buch doch so alt ist, damals war das wohl noch normal. 

    Soviel ich auch murre: Das Buch ist zu empfehlen, und zwar für alle, nicht nur für (kleine) Kinder. 

  6. Cover des Buches Das doppelte Lottchen (ISBN: 9783855356058)
    Erich Kästner

    Das doppelte Lottchen

     (478)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus

    Zum Inhalt:

    Als sich Luise und Lotte im Landschulheim begegnen, trauen sie ihren Augen kaum – wie ein Ei dem anderen gleichen sie sich. Also müssen sie Zwillinge sein. Ein wagemutiger Plan erwächst in ihnen: die freche Luise reist als Lotte zur Mutter und die schüchterne Lotte zum Vater. Und bei allen Turbulenzen dürfen sie ihr erklärtes Ziel nicht aus den Augen verlieren: Ihre Eltern müssen wieder heiraten!


    Als sie sich im Landschulheim begegnen, da verstehen sie sich noch gar nicht so gut. Die freche Luise und die schüchterne Lotte. Doch nach und nach müssen sie feststellen, dass sie sich ähneln. Sehr sogar. Mehr als das. Denn sie scheinen Zwillinge zu sein. Luise lebt bei dem Vater und Lotte bei der Mutter. Während die eine wild ist, ist die andere gewissenhaft und fleißig. In den Zwillingen erwächst der Plan, dass sie das jeweils andere Elternteil kennen lernen wollen und so geht Luise als Lotte zum Vater und Lotte als Luise zur Mutter. Aber der Plan ist dann doch nicht so einfach umzusetzen, wie sie dachten. Denn Tiere kann man nicht überlisten und Luise muss feststellen, dass sie ja gar nicht kochen kann...


    "Das doppelte Lottchen" ist wohl der Kinderbuchklassiker schlechthin - und wahrscheinlich kennt ihn auch jeder. Es gibt unzählige Verfilmungen - nah am Buch oder fiktiv weiter erzählt, aber immer mit dem gleichen Grundgerüst. Die Geschichte der beiden Schwestern, die sich zufällig treffen und den kühnen Plan aushecken ihre jeweils anderen Elternteile kennen zu lernen ist einfach fantastisch - wenn auch riskant. Aber wer würde nicht auch gern seine Mutter oder seinen Vater kennen lernen, wenn man wie ein Ei dem anderen gleicht? Erich Kästner schreibt die Geschichte von Lotte und Luise herzlich schön. Zwar ist aufgrund des Alters des Textes das eine oder andere Wort oder die eine oder andere Gepflogenheit etwas befremdlich, aber im Großen und Ganzen ist die Geschichte zeitlos. Sie liest sich leicht, sie macht sehr viel Spaß und sie eignet sich durchaus als Vorlesegeschichte.


    Empfehlen möchte ich das Buch allen Leseratten und jenen, die es vielleicht noch werden wollen. Die Geschichte lädt zum Träumen ein. Sie ist ganz ohne Gewalt oder übertriebene Szenen. Es könnte eine Geschichte wie aus dem Leben sein. Das ist herrlich erfrischend.



    • Sondereinband: 176 Seiten
    • Verlag: Dressler Verlag; Auflage: 156. Aufl. (Februar 2006)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3791530119
    • ISBN-13: 978-3791530116
    • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 - 12 Jahre
    • Größe und/oder Gewicht: 15,4 x 2,2 x 19,2 cm
  7. Cover des Buches Die Kinderbuchbrücke (ISBN: 9783956143922)
    Jella Lepman

    Die Kinderbuchbrücke

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Buchgespenst

    1945 liegt Deutschland in Trümmern. Die jüdische Journalistin Jella Lepman wollte eigentlich nicht zurückkehren, doch dann wird eine unglaubliche Aufgabe an sie herangetragen: Sie soll deutschen Kindern die Welt der Bücher eröffnen und so dafür sorgen, dass die neue Generation mit einem neuen Gedankengut heranwächst. Als sie den Auftrag annimmt, weiß sie noch nicht was auf sie zukommt: Schwierigkeiten, angefangen bei der banalen Frage eines instandgesetzten Gebäudes, der unglaubliche Lesehunger der Kriegskinder und schließlich entsteht aus all ihren innovativen Ideen, ihrer Hartnäckigkeit und absoluten Hingabe an dieses Projekt, - und kleinen Wundern, die geschehen, wenn man etwas mit vollem Herzen ins Leben ruft – die Internationale Jugendbibliothek in München.

    Die Lebenserinnerungen dieser unglaublichen Frau haben mir immer wieder die Tränen in die Augen getrieben. Den O-Ton der Kriegskinder, die völlig traumatisiert in einer Trümmerlandschaft heranwuchsen und für die der erste Bücherbus ein fast heiliges Traumland war. Er brachte ihnen Träum und, Hoffnung und wies ihnen den Weg zurück ins Leben. Die ganze Entwicklung der Einrichtung, die Schwierigkeiten und dann die wieder an ein Wunder grenzende Hilfsbereitschaft anderer Länder und Organisationen haben mir den Atem geraubt. Und der Dreh- und Angelpunkt war diese unglaubliche Frau, die dem Land der Täter gar nichts schuldete und ihm eine ganze Zukunft gab. Ihr Einsatz wirkt bis heute weiter. Besonders bewegt hat mich, dass dieses Buch das Feedback der Kinder von 1945 bis weit in die 1960er Jahre hinein wiedergibt. Von den ersten zaghaften Schritten einer Generation ohne Vergangenheit und mit fragwürdiger Zukunft bis hin zur kritischen Generation, die sich selbstbewusst, selbstkritisch und aggressiv mit ihrer Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft auseinandersetzt und sich nicht scheut, Dinge bei Namen zu nennen.

    Eine Lebensgeschichte, ein Stück Zeitgeschichte und auch ein fester Bestandteil unser aller Gegenwart, denn Jella Lepmans Projekt, prägt unsere Leselandschaft bis heute – ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht. Eine Autobiografie, die den Leser von der ersten bis zur letzten Seite fesselt. Mit zeitgenössischen Fotos, die einem alles noch eindrücklicher vor Augen führen und Buchtiteln, die ich sofort recherchieren musste. Ein beeindruckendes Buch, das mich noch lange beschäftigt hat.

  8. Cover des Buches Die Konferenz der Tiere (ISBN: 9783855356126)
    Erich Kästner

    Die Konferenz der Tiere

     (124)
    Aktuelle Rezension von: Trotat

    Generell bin ich durchaus ein großer Kästner-Fan und ich kann auch seinen Jugendbüchern viel abgewinnen. Allerdings war dieser Text schon sehr für junge Menschen geschrieben.
    Es könnte natürlich sein, dass er in seiner Entstehungszeit (Konferenzen mach dem WW2) anders verstanden wurde...

  9. Cover des Buches Die Zeit ist kaputt (ISBN: 9783407787828)
    Klaus Kordon

    Die Zeit ist kaputt

     (29)
    Aktuelle Rezension von: UteSeiberth
    Klaus Kordon hat eine sehr gut lesbare Biographie über Erich Kästner geschrieben,die in einer Reihe für Jugendliche erschienen ist.Dabei habe ich bemerkt, dass ich doch vieles über Kästner nicht gewußt und auch vergessen hatte.Ich kann diese Biographie nur empfehlen,weil sie so flüssig geschrieben ist!
  10. Cover des Buches Pünktchen und Anton (ISBN: 9783855356065)
    Erich Kästner

    Pünktchen und Anton

     (365)
    Aktuelle Rezension von: Maza_e_Keqe

    Die Geschichte teilt sich in Kapitel, in denen von Anton und Pünktchen erzählt wird sowie kurzen Abschnitten, in denen der Autor den Leser direkt anspricht, Fragen stellt, die zum Nachdenken anregen sollen. Der Stil ist gewöhnungsbedürftig und bestimmte Wörter und Schreibweisen inzwischen ungebräuchlich geworden. Doch wer sich einmal darauf einlässt, wird das Buch kaum aus der Hand legen wollen.

    Das Buch ist inzwischen 90 Jahre alt, doch die Geschichte nach wie vor aktuell, wenn man mal genauer darüber nachdenkt. Über Respekt, Mut, Freundschaft und das Glück mutige Freunde zu haben. Tatsächlich sind ein paar Ansichten im Buch reichlich altmodisch und längst überholt.

    Doch für seine Zeit ist es eine wunderbare Geschichte mit vielen wunderbaren tiefen Botschaften. Dafür runde ich 4,5 auf 5 Sterne auf.

    „Seid nicht allzu verwundert, wenn euch das Leben einmal bestraft, obwohl andere die Schuld tragen.“ (S.158)

  11. Cover des Buches Drei Männer im Schnee. Inferno im Hotel (ISBN: 9783038820161)
    Erich Kästner

    Drei Männer im Schnee. Inferno im Hotel

     (10)
    Aktuelle Rezension von: MarySophie

    Handlung:
    Geheimrat Tobler ist Millionär. Multimillionär. Zu seiner eigenen Belustigung nimmt er unter dem  Namen Eduard Schulze an einem Preisausschreiben teil, ausgerichtet von einer seiner eigenen Firmen. Und tatsächlich gewinnt Tobler den zweiten Preis: einen 10-tägigen Winterurlaub im Grand Hotel in Bruckbeuren. Tobler hält, zum Entsetzen seiner Familie, an seiner zweiten Identität fest und will den Preis annehmen. Sein Plan ist es, sich als armer Mann zu verkleiden und zu beobachten, wie die reichen Menschen, aber auch die Mitarbeiter des Hotels auf ihn reagieren werden. Toblers Tochter will dem heimlich ein Ende machen indem sie im Hotel anruft und über die Anreise eines verkleideten Millionärs informiert.

    Den ersten Platz hat ein gewisser Doktor Fritz Hagedorn gewonnen. Der gute Mann ist seit Jahren arbeitslos und gehört tatsächlich zur ärmeren Gesellschaft. Aufgrund des Anrufs wird er als der verkleidete Millionär gehalten und eine unterhaltsame Verwechslungskomödie beginnt...


    Meinung:

    Zu dem Cover gibt es eigentlich nicht viel zu sagen. In dieser Ausgabe befindet sich nicht nur der Roman, sondern auch eine kurze Erzählung des Autors. In der oberen Hälfte finden diese beiden Titel Erwähnung, die untere Hälfte wird von einem Bild beherrscht, welches eine Szene des Romans zeigt. Darauf zu sehen ist der Haupthandlungsort, das Grand Hotel, sowie die drei Hauptprotagonisten und ein Schneemann. Ein nettes Bildchen, ich finde besonders die Darstellung der drei Herren interessant. Irgendwie hatte ich sie mir etwas anders vorgestellt, finde aber auch diese Darstellung passend.


    Seit gut zwei Jahren steht das Buch auf meiner Wunschliste. Eigentlich wollte ich mir die Ausgabe vom DTV Verlag zulegen, weil ich schon einige Klassiker aus dieser Reihe habe. So wollte ich mir eine kleine Bibliothek davon zulegen. Leider habe ich diese Ausgabe nur noch gebraucht gefunden und ich bin nicht so der Fan von gebrauchten Büchern. Bei Hugendubel hatte ich dann diese Publikation gefunden und sie mir kurzerhand bestellt.

    Zu Weihnachten gehört für mich jedes Jahr die Verfilmung von „Drei Männer im Schnee“ dazu. Ich finde den Film unglaublich liebevoll und stimmungsreich, da wurde es für mich auch mal Zeit, die Literaturvorlage dazu zu lesen. 


    Die Schreibweise wurde recht hochtrabend und altmodisch gehalten. Die Protagonisten nutzen eine edlere Sprache, nur selten verfallen sie in eine Umgangssprache. So entsteht beim Lesen ein angenehmer Anspruch, der mir gefallen hat. Man wurde etwas gefordert, gleichzeitig war die Schreibweise aber auch nicht zu anstrengend.

    Außerdem kam die Sprache nicht trocken, sondern immer mit einem gewissen Humor und Witz daher. Manchmal versteckt in den Sätzen, manchmal aber auch offensichtlicher. So wurde die Handlung nie langweilig oder zu langatmig, immer wieder wurden durch kleine Details oder Wendungen neuer Schwung in die Geschichte gebracht.

    Mir fiel bei dem Buch wieder der besondere Schreibstil von Kästner auf. Eine angenehme Portion Humor, spöttische Bemerkungen, aber auch viel Tiefe hinter den Sätzen. Manches hat einen stärkeren Sinn als man anfangs annimmt und erst wenn man darüber nachdenkt, eröffnen sich ganz neue Interpretationsmöglichkeiten. Über einige Textstellen kann man gut nachdenken und auch das eigene Wesen etwas reflektieren. Hinter vielen Sätzen stecken unglaublich viel Wahrheit und auch einige Lebensweisheiten.

    Viele Szenen sind mit dem Film identisch, meist gibt es nur kleine Änderungen oder mal eine zusätzliche Szene. So wusste ich zwar, was kommen wird, trotzdem habe ich stets mit großem Interesse weitergelesen und war gespannt darauf, wie manche Szenen schriftstellerisch geschildert werden.


    Als besonders gelungen empfand ich die Darstellung der Gesellschaft. Manches mag vielleicht etwas zu überspitzt gewesen sein, doch die Wesen wurden im Grunde hervorragend getroffen. Es gibt ein buntes durcheinander von Arm und Reich, die Grenzen dazwischen sind manchmal verwischt, vor allem durch das Versteckspiel von Geheimrat Tobler. Doch meistens gibt es eine gespaltene Gesellschaft und viele Unterschiede und Reibepunkte. 


    Ich empfand die Charaktere als lebendig und authentisch, nicht zu überdreht oder zu markant. Ein jeder hatte ein eingängiges und variables Wesen und einen herrlichen Humor. Kein einziger kam als zu blass oder zu wenig durchdacht daher.

    Fazit:

    Erich Kästner beherrscht es einfach, spannende und unterhaltsame Romane zu schreiben. Diese Verwechslungskomödie hat genau meinen Nerv getroffen und ich hatte riesige Freude beim Lesen. Oft hatte ich Bilder vor Augen und obwohl mir die Handlung im Grunde bekannt ist habe ich die Geschichte voller Spannung verfolgt. Ich kann für das Buch nur eine große Leseempfehlung aussprechen. Hier handelt es sich wirklich um einen Klassiker, den man gelesen haben muss!

  12. Cover des Buches Die Schule der Diktatoren (ISBN: 9783423110150)
    Erich Kästner

    Die Schule der Diktatoren

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Beagle
    Ein wunderbar ausgefertigtes Theaterstück, auch zum Lesen und nicht nur auf der Bühne ein Genuss
  13. Cover des Buches Als ich ein kleiner Junge war (ISBN: 9783855356119)
    Erich Kästner

    Als ich ein kleiner Junge war

     (195)
    Aktuelle Rezension von: Ginas_Seitengefluester

    Erich Kästner beschreibt mit diesem Buch seine Kindheit, die mit dem Beginn des ersten Weltkrieges zu Ende ging. Es beinhaltet ganz viele kleinere Geschichten aus seiner Kindheit, die alle Facetten einer Kindheit aufgreift: Freude, Kummer, Mut und Spannung! Sein Schreibstil ist flüssig zu lesen und er wendet sich in seinem Buch immer wieder an die Leserschaft, die dadurch mehr in das Geschehen mitaufgenommen wird. 

    Dadurch, dass seine Kindheit schon über ein Jahrhundert vorbei ist, könnte man meinen, dass dieses Buch veraltet ist und nicht mehr in die heutige Zeit passt.. ich empfinde aber überhaupt nicht so! Es enthält viele zeitlose Themen, die auch noch Kinder und Erwachsene der heutigen Zeit beschäftigen und nachempfinden können! Ein wirklich tolles Buch, dass ich für Kinder ab ca 10 Jahren empfehle, da es auch tiefere Themen besitzt, die auch Erklärungen von Erwachsenen verlangen

  14. Cover des Buches Der kleine Grenzverkehr (ISBN: 9783038820154)
    Erich Kästner

    Der kleine Grenzverkehr

     (53)
    Aktuelle Rezension von: AndreaInstone

    Kästner hat diesen Roman 1937 nach eigenen Erfahrungen geschrieben - nun, zumindest die Ausgangssituation ist dieselbe; er hat vermutlich keine als Dienstmädchen verkleidete Komtess kennen- und liebengelernt. Aber wer weiß?


  15. Cover des Buches Früher war mehr Lametta (ISBN: 9783257235357)
    Daniel Kampa

    Früher war mehr Lametta

     (24)
    Aktuelle Rezension von: wasichgelesenhabe
    Ich habe mir dieses Buch als Adventskalender-Buch vorgenommen und habe im Dezember an jedem Tag eine neue Kurzgeschichte gelesen. Dadurch wurde es zu einem netten und kurzweiligen Begleiter in der Adventszeit.

    Die Geschichten und Gedichte sind nicht als Stimmungsbringer für die Weihnachtszeit gedacht, sondern sollen vielmehr die Weihnachtszeit mit ihrem ganzen Drumherum etwas aufs Korn nehmen. Und doch passt es mit dem weihnachtlichen Hintergrund in jedem Beitrag hervorragend in die Adventszeit.

    Sicher waren einige Geschichten/Gedichte besser als andere, aber im Großen und Ganzen fand ich diese Sammlung sehr interessant und teilweise richtig toll. Es waren Autoren dabei, von denen ich schon immer mal etwas lesen wollte, und nun die Gelegenheit hatte.

    Mein Highlight war übrigens "Erika" von Elke Heidenreich.
  16. Cover des Buches Die verschwundene Miniatur (ISBN: 9783038820024)
    Erich Kästner

    Die verschwundene Miniatur

     (54)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    -
  17. Cover des Buches Gedichte fürs Gedächtnis (ISBN: 9783421051479)

    Gedichte fürs Gedächtnis

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    "Gedichte fürs Gedächtnis zum Inwendig-Lernen und Auswendig-Sagen" Dichtung ist das älteste Gedächtnis der Menschheit. Ulla Hahn hat einhundert Gedichte für unser Gedächtnis ausgewählt - Höhepunkte deutscher Dichtung vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert. (Klappentext) Ein Vorwort von Ulla Hahn leitet ihren Gedichteband ein. Sie schreibt vom Inwendig-Lernen und Auswendig-Sagen: "...die Gedanken, Gefühle und Bilder eines anderen in sich hineinzunehmen, sich anzuverwandeln, sich zu eigen zu machen, in Kopf und Herz." Gedichte möchten verinnerlicht werden und am besten auch gesprochen. Lesen wir, was Ulla Hahn dazu sagt: "Sprechen Sie ein Gedicht wie "Über allen Gipfeln" (S. 223), sprechen Sie "Lebenslauf" (S. 230)....Sie werden spüren, wie die Schriftzeichen sich materialisieren, sich gleichsam verkörpern, aus Ihrem Mund heraus geboren werden, Sie werden spüren, welch unterschiedliche Wesen Sie da in die Welt entlassen, die alle den Familiennamen Gedicht tragen. Sprechen Sie "Die Krähen schreien" (S. 252), und Sie hören das Echo Ihres Krächzens in Ihrer Kehle, sprechen Sie den "Erlkönig" (S. 96), und Sie spüren die böse Lockung des Todes in den Alliterationen bis in die Zungenspitze....." Und auch: "Im Aussprechen machen Sie ein Gedicht zu einem Gegenstand, Sie stellen es in den Raum, Sie vollziehen es nach, schaffen es nach, erzeugen es in einer Einmaligkeit, die aus der Durchdringung Ihrer und der Persönlichkeit des Gedichts kommt; Sie schaffen ein Drittes, nie Dagewesenes: Ihr Gedicht." U. Hahn hat eine persönliche Auswahl getroffen: zu den oben erwähnten Gedichten finden wir auch noch "Die Ringparabel", "Ich weiß nicht, was soll es bedeuten", "Die Bürgschaft", "Er ists", "Der Zauberlehrling", "Mailied" und viele viele andere mehr. Begleitet werden die Gedichte, Meditationen und Balladen von Texten zu Leben und Werk des jeweiligen Dichters sowie Erläuterungen zur Entstehung der einzelnen Gedichte. Dieses Buch möchte und kann ich guten Gewissens allen ans Herz legen, die einmal wieder Gedichten begegnen möchte und Lust haben, Gedichte aktiv zu erleben, durch Inwendig-Lernen und Auswendig-Sagen.
  18. Cover des Buches Erich Kästner: Die Gedichte (ISBN: 9783942048200)
    Erich Kästner

    Erich Kästner: Die Gedichte

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  19. Cover des Buches Der 35. Mai (ISBN: 9783855356027)
    Erich Kästner

    Der 35. Mai

     (93)
    Aktuelle Rezension von: misspider

             


    Dieses Buch von Erich Kästner kannte ich noch nicht und es klang sehr witzig, also her damit! Leider war der Humor nicht so ganz meine Sache. Manchmal geschahen Dinge zu willkürlich, auch wenn der rote Faden - die Reise - natürlich immer vorhanden war. Leider wirkt die Geschichte inzwischen auch sehr altbacken, was Vokabular und Sprache angeht, so dass immer wieder Erklärungen nötig waren. Dementsprechend kann man manche Anekdote, die heutzutage kaum Sinn macht, auch nur im historischen Kontext verstehen. Zum einmal lesen war es OK, aber dieses Buch wird bei uns kein Wiederholungstäter.
  20. Cover des Buches Das große Erich Kästner Lesebuch (ISBN: 9783423126182)
    Sylvia List

    Das große Erich Kästner Lesebuch

     (7)
    Noch keine Rezension vorhanden
  21. Cover des Buches Herz, sprich lauter (ISBN: B002TVS4DS)
    Erich Kästner

    Herz, sprich lauter

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  22. Cover des Buches Erich Kästner (ISBN: 9783644575523)
    Sven Hanuschek

    Erich Kästner

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Liebes_Buch
    Was die Öffentlichkeit über Erich Kästner wusste, beruhte lange Zeit auf Briefen, die seine Lebensgefährtin zensierte, und Tagebüchern, die er selber verschönerte.
    So hatte auch ich lange ein geschöntes Bild des Schriftstellers, der im  Dritten Reich zwar wirklich kein Nazi war, aber durchaus profitierte und z B von Goebbels geschützt wurde.
    Überrascht hat mich der verächtliche Ton, in dem Kästner über seine Mitmenschen sprach, besonders über Frauen. So hat er knallhart Frauen eine Beziehung vorgegaukelt, weil er sie für Sex brauchte-das ging hin bis zum Doppelleben. Auf Prostituierte wollte er nicht zurückgreifen, nachdem er sich einmal einen Tripper eingefangen hatte. Er besprach alles haargenau mit seiner Mutter.
    Nach dem Krieg hat Kästner sich für die Aufklärung über den Holocaust eingesetzt. Viele Deutsche hielten ihn für eine Propagandaerfindung der Amerikaner.
    Wer sich für Erich Kästner interessiert, sollte diese Biographie unbedingt lesen, um beide Seiten des Autors zu kennen: nicht nur den geistreichen Schriftsteller, sondern auch den abfälligen Schreiberling.
    Das Buch enthält tolle Fotos.

  23. Cover des Buches Gert Fröbe liest Christian Morgenstern und Erich Kästner (ISBN: 9783036912899)
  24. Cover des Buches Erich Kästner (ISBN: 9783499501203)
    Luiselotte Enderle

    Erich Kästner

     (4)
    Noch keine Rezension vorhanden

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