Bücher mit dem Tag "erinnern"
54 Bücher
- Kerstin Gier
Vergissmeinnicht - Was bisher verloren war
(502)Aktuelle Rezension von: PrettyDarkMit Feen abzuhängen, durch Portale in eine Parallelwelt zu spazieren und Superkräfte zu besitzen, daran hat Quinn sich mittlerweile gewöhnt. Blöd nur, dass ihn jedes Geheimnis, das er aufdeckt, vor neue Rätsel stellt. Ohne Matilda und ihre ganz spezielle Art, den Dingen auf den Grund zu gehen, wäre er völlig aufgeschmissen. Dass er sie doch eigentlich vor den Gefahren des Saums beschützen wollte, hindert Matilda nicht daran, sich kopfüber ins Abenteuer zu stürzen. Denn die beiden müssen dringend ein paar Fragen klären: Steckt eine Geheimgesellschaft hinter dem Tod von Quinns Vater? Wie bändigt man eine Sphinx– und erst die intrigante neue Mitschülerin? Und kann man überhaupt verliebt sein, wenn man ständig in Lebensgefahr gerät?
Mathilda und Quinn sind wieder versöhnt – aber nur einer von beiden darf die Abenteuer erleben. Und genau das knistert diesmal gewaltig zwischen ihnen.
Während Quinn sich mit Herkunft & Prophezeiung herumschlägt,
findet Mathilda einen eigenen Weg in den Saum. Um es ohne Spoiler zu sagen: ungefährlich ist anders.
Wir bekommen diesmal:
🖤 mehr Eigeninitiative von Mathilda
🖤 Wiedersehen mit Bax
🖤 Jeanne d’Arc mit größerer Rolle
🖤 eine spannende neue Fraktion: die Pandinus Imperator
🖤 versteckte Easter Eggs zu früheren Reihen
Gerade die Anspielungen auf Traumorridore & Londoner Logen haben mein Gier-Fanherz sehr glücklich gemacht. Und Bax? Stiehlt natürlich wieder jede Szene.
Außerdem wirkt Mathilda sowohl mutiger als auch verletzlicher.
Das Gleichgewicht zwischen ihr und Quinn verschiebt sich spürbar. Leider hat die häufige Trennung der beiden für mich etwas von der gemeinsamen Dynamik genommen, die ich im ersten Band so geliebt habe.
Der Cliffhanger ist echt gemein und steigert meine Vorfreude auf Band 3 enorm.
Wie ist es bei euch? Mochtet ihr den Fokus auf Mathilda oder hat euch das Duo-Feeling aus Band 1 besser gefallen?
- V. E. Schwab
Das unsichtbare Leben der Addie LaRue
(603)Aktuelle Rezension von: LandiEin origineller Fantasie-Roman, klug und psychologisch reif, mit überraschend harmonischem Ende. Selbst die Rückblenden, von denen ich normalerweise kein Freund bin, sind stimmig. Wenn man anfangen würde zu suchen, würde man bestimmt den ein oder andere Kritikpunkt finden, aber ein so intelligent geschriebener Roman verdient in meinen Augen allemal 5 Sterne.
- Teri Terry
Zersplittert
(972)Aktuelle Rezension von: Stoeckchens_buecherweltMit Zersplittert hat die Autorin noch einmal richtig Spannung vor dem finalen Teil aufgebaut. Während uns Band 1 „Gelöscht“ in eine Welt eingeführt hat, in der jugendliche Straftäter*innen geslated wurden und ihre Persönlichkeit ausgelöscht wird, um somit eine zweite Chance in der Gesellschaft zu bekommen, lernen wir Rain aka. Lucy kennen. Wobei wir sie bereits in Band eins als Kayla kennengelernt haben. Kayla, die so stark traumatisiert wurde, dass sie eine multiple Persönlichkeitsstörung hat.
Kayla, die sich momentan nicht selbst kennt, aber auch nicht weiß, wem sie trauen kann. Die Autorin führt hierbei einige neue Charaktere ein und verändert Konstellationen und das war’s, wir glauben zu wissen, um einfach nur noch mehr Unsicherheit zu streuen. Jeder neue Charakter, jede veränderte Persönlichkeit, jede veränderte Konstellation kann eine potentielle Gefahr sein. Wem kann Kayla nun noch trauen? Nico? Toni? Ihrer Mutter? Ihr Vater? Amy? Wer steckt alles mit den Lordern zusammen und wer steht hinter ihr? Wer hilft ihr, die Wahrheit herauszufinden und für diese zu kämpfen… ? So viele Fragen, während Kayla nicht mal mehr weiß, wer sie selbst wirklich ist. Wer sagt die Wahrheit und wer lügt.
Nicht nur indem die Autorin selbst die Unsicherheit der Leser*innen stützt und man nicht weiß wer ist gut und wer ist böse und wer ist Kayla und was hat sie in den letzten Jahren erlebt, sondern auch durch ihren Schreibstil schafft sie es konstant die Spannung in dem Buch aufrecht zu erhalten und diese für Kapitel zu Kapitel zu steigern. Und dabei lässt sie durch kleine Flashbacks immer mehr eine neue Gefühlswelt zu Lucy und ihrer Vergangenheit aufbauen während dann gegen Ende des Buches einem der Boden unter den Füßen weggezogen wird.
Die Autorin unterstreicht Kaylas Verzweiflung, Ängste und Ungewissheit mit ihrem Schreibstil so anschaulich.
- Colleen Hoover
Never Never
(440)Aktuelle Rezension von: BeasondersEigentlich finde ich Colleen Hoover ziemlich gut. Aber hier ist sie in meinen Augen irgendwie falsch abgebogen.
Tatsächlich musste ich mich ziemlich lang selbst durch die Geschichte pushen und mich motivieren, dass ich weiterlese. Bis zur Hälfte war ich ehrlicherweise nicht so richtig interessiert. Bei Teil 2 setzte eine gewisse Neugier bei mir ein und ich wollte wissen, was es mit dem ständigen Vergessen zu tun hat. Das Ende wirkte jedoch stark konstruiert und weit hergeholt. Natürlich war es irgendwie süß, aber logisch fand ich es nicht.
Fazit: Kann man mal lesen, aber mein Lieblingsbuch wird es nicht.
- Brandon Sanderson
Krieger des Feuers
(228)Aktuelle Rezension von: Booknerd232"Krieger des Feuers" – Ein Fantasy-Meisterwerk
Als Fortsetzung von "Kinder des Nebels" hält "Krieger des Feuers" das hohe Niveau. Die Charaktere sind herausragend und entwickeln sich glaubwürdig. Ihre Dialoge sind intelligent und voller subtiler Hinweise.
Die Handlung dreht sich um Vin, eine Allomantin, die Metalle verbrennt, um magische Kräfte zu erlangen. Die Suche nach dem seltenen Metall Atium, das einen Blick in die Zukunft ermöglicht, treibt die spannende Geschichte voran. Autor Brandon Sanderson setzt die simple Grundidee, wie eine Heldin aus den Straßen zur Beschützerin wird, phänomenal um. Die Welt und das Magiesystem sind unglaublich einfallsreich und überraschend.
Der Schreibstil ist so bildgewaltig, dass die Geschichte wie ein Hollywood-Film wirkt. Die meisterhafte Wortwahl und die detailreichen Beschreibungen machen jede Seite zu einem Genuss.
Fazit: Dieses Buch ist ein absolutes Highlight. Für Fantasy-Liebhaber ist es ein Muss, aber man sollte unbedingt mit dem ersten Band beginnen, um die Welt zu verstehen.
- Stephen King
Es
(54)Aktuelle Rezension von: FlaventusEs ist nach „The Stand“ das zweitlängste Buch von Stephen King. Da wundert es wenig, dass diese Hörbuchfassung mit einer Länge 52 Stunden und 3 Minuten sehr umfangreich ist. Weniger verständlich ist, weshalb sie sieben Stunden länger dauert als die englische Originalfassung. Eingesprochen wurde es wieder von David Nathan, der wieder einmal unter Beweis stellen konnte, wie gekonnt er ein solches Werk einsprechen kann und damit die Stimmung der Geschichte sehr gut wiedergibt.
Es sind sicherlich Bücher wie diese, weshalb Stephen King eine zu derbe Sprache vorgeworfen wird. Es finden sich im Buch immer wieder politisch sehr unkorrekte Phrasen wieder, so dass die Diskussionen um das sogenannte „N‑Wort“ als Bezeichnung für schwarze Menschen wie ein Kindergeburtstag klingen. Auch die „Makel“ der Hauptfiguren, die zum Klub der Verlierer gehören, sind alles andere als politisch korrekt. So stottert Bill, während Ben stark übergewichtig ist, Mike ein Schwarzer und Stan ein Jude. Beverly ist arm, Richie Brillenträger, der sein loses Mundwerk nicht unter Kontrolle hat, und Eddie ist klein und kränklich.
Ich habe das Buch Anfang der 90er zum ersten Mal gelesen und war erstaunt, was ich alles bis heute vergessen hatte. Passend zur Geschichte, denn diese ist in meinen Augen von Stephen King genial aufgebaut. Das Buch wird in zwei Zeiten erzählt. Zum einen spielt die Handlung im Jahre 1958, als sich die sieben Kinder im Alter von plusminus 11 Jahren zusammenfinden und den Klub der Verlierer gründen und zum anderen im Jahre 1985, als sie sich zum zweiten Mal zusammenrotten. Und beide Male, um gegen Es zu bestehen.
Das Besondere dabei, dass sechs Kinder Derry verlassen haben (die Ortschaft in Maine, in der sich das Drama abspielt), alle erfolgreich wurden, kinderlos blieben und alles vergessen haben, was damals passierte. Erst nach und nach kommen die Erinnerungen wieder und jeder erzählt davon, was ihm widerfuhr. Diese beiden Zeitlinien mit den jeweiligen Erzählungen verlaufen mehr oder minder parallel, da King immer wieder in einem Kapitel und einer Zeitlinie einen Satz unterbrach, um ihn im nächsten Kapitel und in der anderen Zeitlinie zu vollenden. Vor allem als Hörbuch hat es viel Spaß gemacht, dieser Verstrickung zu folgen.
Mir war auch vollkommen entfallen, dass King relativ viele Informationen zum „Es“ zusammengetragen hatte, die in den Verfilmungen gar keine Rolle gespielt hatten. Es gibt zwar die ein oder andere Logiklücke in diesem Konstrukt, aber seis drum, das verzeihe ich dem Autor.
(Eine der heftigsten: Die Schildkröte und Es leben in einer Art Parallelwelt und sind als übermächtige Wesen von den Menschen nicht in ihrer wahren Gestalt zu ertragen. Es gibt noch ein mächtigeres Wesen, dass die beiden erschuf. Allein das ist schon, naja, zumindest eine fragwürdige alternative Welt. Wieso aber Es weiblich sein muss, und auf der Erde Eier legen möchte, die unvorstellbar lange in ihr gereift sind, passt so überhaupt gar nicht zu einem quasi unsterblichen Wesen.)Fazit
Dieses Buch gilt heutzutage als Klassiker der Horror-Literatur und hat Stephen King neben anderen frühen Werken den Stempel des „Horror-Autors“ aufgedrückt. Die Idee, einen Clown als Horror-Figur zu verwenden war auch damals nicht neu, aber durch dieses Buch ist diese Figur sicherlich so bekannt geworden. So derb die Sprache des Romans auch ist, so gut ist er erzählt.
Ich finde, dass dies eines jener Bücher ist, die man bedenkenlos mehrmals lesen und hören kann, ohne dass es langweilig wird. Und leider gibt es heutzutage viel zu wenig gute Horrorbücher, die sich mit solchen Werken messen lassen können.
- Rose Snow
17, Das erste Buch der Erinnerung
(403)Aktuelle Rezension von: Lyrielle_11„17 – Die Bücher der Erinnerungen“ von Rose Snow ist ein fesselnder Auftakt zu einer fantastischen Reihe, die den Leser sofort in ihren Bann zieht. Die Protagonistin, die auf der Suche nach ihrer Identität und den Geheimnissen ihrer Vergangenheit ist, wird lebendig und greifbar dargestellt. Snow gelingt es, eine emotionale Tiefe zu schaffen, die den Leser mit jeder Seite tiefer in die Geschichte eintauchen lässt.
Die Welt, die sie erschafft, ist voller Magie und Geheimnisse, und die Charaktere sind vielschichtig und realistisch. Besonders beeindruckend ist die Art und Weise, wie die Autorin die Themen Freundschaft, Verlust und Selbstfindung behandelt. Jedes Kapitel hält spannende Wendungen bereit, die den Leser dazu bringen, immer weiter lesen zu wollen.
Der Schreibstil ist flüssig und einladend, mit einer Prise Humor, die die ernsten Momente auflockert. Die Beschreibungen der Szenen sind so lebhaft, dass man das Gefühl hat, selbst Teil der Geschichte zu sein. Ein weiteres Highlight sind die vielen emotionalen Momente, die einen zum Nachdenken anregen und die eigene Wahrnehmung von Erinnerungen und deren Einfluss auf unser Leben hinterfragen.
Insgesamt ist „17 – Die Bücher der Erinnerungen“ ein gelungener Start in eine vielversprechende Buchreihe, die sowohl Fantasy-Fans als auch Leser, die tiefgründige Geschichten schätzen, begeistern wird. Ich kann es kaum erwarten, mehr über die Abenteuer der Protagonistin und die Geheimnisse der Bücher zu erfahren!
- Emma Scott
Between Your Words
(469)Aktuelle Rezension von: DrunkenCherryNachdem ich bereits ein Buch von Emma Scott abgebrochen hatte, war ich gespannt, ob mich diese Geschichte diesmal begeistern könnte. Und in der Tat war es besser, hatte für mich jedoch auch einige Schwächen.
Theas Krankheit wurde zu Beginn gut in Szene gesetzt. Ich konnte nicht so ganz nachvollziehen, dass sie immer wieder dieselben Formulierungen genutzt hat, da ich denke, dass ein Mensch in einer neuen Situation zwar evtl. etwas ähnliches sagen würde, aber dass es ein genaues Wort für Wort Skript gab, fand ich etwas befremdlich. Teilweise war das auch etwas nervig, aber weil es ja zu ihrem Krankheitsbild gehörte, kam ich damit klar.Was ich nicht so ganz nachvollziehen konnte, war Jims Obsession mit Thea. Klar, sie lernen sich kennen, er findet sie attraktiv und nett. Aber spätestens, als er erfahren hat, dass sie eine Patientin ist, hätte diese Anziehung doch schlagartig nachlassen müssen. Sie hätte sich ja gerne wieder aufbauen können, aber ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass Männer sich so verhalten.
Die Geschichte startete wirklich gut, meine Faszination kippte allerdings, als Theas Behandlung und vermeintliche Heilung dann innerhalb weniger Seiten mal eben abgehandelt wurde. Das war doch eine wirklich große Sache, hätte die Autorin nicht wenigstens ein ganzes Kapitel darauf verwenden können?
Die Lovestory entwickelte sich ab dann auch viel zu schnell. Nicht falsch verstehen, es war gut geschrieben und ich habe mich unterhalten gefühlt, das Buch liest sich wirklich zügig weg, aber erwachsene Menschen, die sich so in etwas hinein stürzen, den anderen bei dummen Entscheidungen unterstützen...na ja, das war nicht so mein Fall.
Die Figuren mochte ich an und für sich ganz gern. Wobei Thea absolut nervig sein konnte, wenn sie ihren Willen nicht bekam. Wirklich an ihre Mitmenschen gedacht hat sie nicht.
Den Epilog fand ich dann etwas drüber. Warum immer diese happy happy happy Ends und kein vernünftiges Ende, as wenigstens einigermaßen der Realität entspricht?
Fazit: Die Geschichte war unterhaltsam, an vielen Stellen aber auch schwach. - M. L. Stedman
Ein weites Leben
(49)Aktuelle Rezension von: Vanessa_GoettlichWestaustralien im Jahr 1958: Im abgelegenen Outback betreibt die Familie MacBride seit vielen Generationen eine Schaffarm. Die Weite des Landes, das harte Leben auf der Farm und die enge familiäre Verbundenheit prägen ihren Alltag. Doch ein schicksalhafter Januartag verändert das Leben der Familie für immer. Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit führt zu einem schweren Autounfall, bei dem der Vater und der älteste Sohn der MacBrides ums Leben kommen. Der jüngste Sohn Matt überlebt, jedoch schwer verletzt.
Beim Lesen des Klappentexts entstand bei mir der Eindruck, dass der Roman sich vor allem mit Matts Weg zurück ins Leben beschäftigen würde; mit den Folgen seiner Verletzungen, möglichen dauerhaften Einschränkungen und den Herausforderungen, die eine solche Situation für die Familie und die Pflege mit sich bringt. Diese Erwartung erfüllt sich jedoch nicht, denn Matts massive körperliche Einschränkungen sind nur vorübergehend und er erholt sich schließlich vollständig von dem Unfall.
Doch genau aus diesen Umständen heraus entwickelt sich eine zutiefst erschütternde Wendung, deren Folgen ebenso schwer wiegen und die das weitere Leben der Beteiligten maßgeblich prägen. Der Roman widmet sich vor allem dem Umgang mit Schuld und unausgesprochenen Geheimnissen – Dingen, die ein ganzes Leben lang begleiten können. Dabei wird am Beispiel von Matt eindrucksvoll gezeigt, welche Auswirkungen ein solches belastendes Ereignis auf die persönliche Entwicklung bis ins hohe Alter haben und wie schwierig der Weg zu Vergebung und innerem Frieden sein kann.
Herausstechend an dem Roman ist darüber hinaus auf jeden Fall die atmosphärische Darstellung der australischen Landschaft. Die Weite des Outbacks wird sehr bildhaft beschrieben und bildet eine eindrucksvolle Kulisse für die Handlung. Nebenbei wird immer wieder zum Beispiel auch auf die Bedeutung kostbarer Bodenschätze in dieser Region eingegangen und man erfährt viele weitere interessante, geografische Besonderheiten.
Insgesamt ist es eine sehr berührende Geschichte, die jedoch an manchen Stellen etwas langatmig wirkt und mich nicht kontinuierlich in seinen Bann ziehen konnte. Trotzdem bleibt "Ein weites Leben" ein eindrucksvoller Roman über Schuld, Geheimnisse und Vergebung.
- Richard Schwartz
Die Rose von Illian
(109)Aktuelle Rezension von: Stefanie-BMit diesem Buch geht die Reihe „Das Geheimnis von Askir“ weiter, die ich absolut geliebt habe. In „Götterkriege“ bleiben die Charaktere und der Schreibstil gleich (wie in der Askir-Reihe) und die Geschichte setzt sich fort, sodass ich hier direkt wieder genauso gefesselt war. Das Komplexe an der Geschichte, die Charaktere und die ganzen Details machen das Buch zu einem mitreißenden Fantasy-Erlebnis.
- Matt Haig
Wie man die Zeit anhält
(60)Aktuelle Rezension von: JorokaPer Zufall bin ich auf diese Geschichte einer spannenden Reise durch die Jahrhunderte gestoßen. Natürlich ist sie der blanken Fantasie entsprungen, und trotzdem fieberte und litt ich mit der Hauptperson mit. Irgendwie ist es auch ein Entwicklungsroman, da er lernt zunehmend besser mit seinem besonderen Leben klar zu kommen. Somit versteckt sich auch die eine oder andere tiefere philosophische Einsichten zwischen den Seiten.
Der Leser lernt auch etwas über die Geschichte und der Nervenkitzel und der Herzschmerz kommt ebenfalls nicht zu kurz.
Christoph Marie Herbst liest anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, doch ich finde mich ein und hänge zum Ende hin einfach nur noch an seinen Lippen.
Fazit: Die Geschichte hat mich überzeugt. Eine großartige Entdeckung.
- Karl Olsberg
Boy in a White Room
(134)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerZusammenfassung:
Im Mittelpunkt der Story steht der 15-jährige Manuel, der alleine in einem seltsamen weißen Raum aufwacht und ganz offensichtlich sein Gedächtnis verloren hat. Er weiß weder wer er ist, noch wie er überhaupt in dieses Zimmer gelangte. Seine einzige Möglichkeit der Kommunikation ist eine körperlose künstliche Stimme, die sich Alice nennt. Die Dinge, die er im Laufe der Zeit über sich und sein angebliches Schicksal erfährt, zweifelt er zunehmend an und fortan ist er damit beschäftigt sich selbst zu retten und die verwirrende Wahrheit heraus zu finden.
Mein Leseeindruck:
Der Roman startet stark und spricht mit seiner komplexen Handlung nicht nur jugendliche Leser an. Eine der Kernfragen ist es, wie man Realität von Illusion und Wahrheit von Lüge unterscheiden kann. Künstliche Intelligenz nimmt einen großen Raum ein und der Autor wirft immer mal wieder philosophische Fragen diesbezüglich auf.
Die Geschichte ist definitiv spannend, verliert sich aber leider zunehmend in einer viel zu stark konstruiert wirkenden Handlung. Zu viele Plot-Twists, zu viel Verwirrspiel, zu viele Möglichkeiten .... die Informationsdichte gegen Ende ist einfach überwältigend. Das war mir persönlich dann doch einfach etwas ZU viel.
Das Ende bleibt offen, das sollte man wissen um Enttäuschungen zu vermeiden. Aber schließlich handelt sich um eine Reihe, bestehend aus drei Bänden. Und ich meine, trotz der erwähnten Schwächen hat mich die Story soweit für sich gewonnen, dass ich nun auch wissen möchte, wie es weiter geht.
- Jojo Moyes
Nächte, in denen Sturm aufzieht
(24)Aktuelle Rezension von: Svenjas_BookChallengesSchon ewig habe ich kein Buch mehr von Jojo Moyes gelesen oder gehört – das musste sich ändern! „Nächte, in denen Sturm aufzieht“ lag schon eine ganze Weile auf dem SuB, aber ich habe mich für das Hörbuch entschieden – wie immer gelesen von der wunderbaren Luise Helm, der ich einfach zu gern zuhöre.
„Nächte, in denen Sturm aufzieht“ ist die Neuauflage eines der früheren Romane von Jojo Moyes, was man dem Buch ein bisschen anmerkt. Die Handlung hat mir insgesamt gut gefallen, allerdings zieht sie sich in der Mitte ein wenig und ist nicht so fokussiert wie in Moyes‘ späteren Büchern. Auch gab es für mich beim Hören keine großen Überraschungen oder Enthüllungen, mit denen ich nicht gerechnet hätte.
Trotzdem hat mir das Hörbuch gut gefallen. Nicht nur, weil es so unfassbar gut gelesen ist, sondern auch, weil die Geschichte mit ihren vielen verschiedenen Charakteren und dem wundervollen Setting im verschlafenen Silver Bay in Australien einem einfach die Seele streichelt. In ruhigen, seichten Wellen schwappt sie über einen hinweg und reißt einen gelegentlich mit – ohne einen jedoch in allzu tiefe Gewässer zu reißen.
Dabei gibt es neben vielen verschiedenen Sichtweisen eine gute Brise Drama, beschauliches und mal nicht so beschauliches Kleinstadtleben, natürlich auch die ein oder andere Romanze und Wale und Delfine. Eine schöne Mischung, die trotz des nicht immer vorhandenen Spannungsbogens dafür sorgt, dass man dranbleibt und sich im Zuhören verliert.
„Nächte, in denen Sturm aufzieht“ ist daher für mich vielleicht nicht das stärkste Buch aus der Feder von Jojo Moyes, aber definitiv ein schöner Roman zum Wegträumen und Wohlfühlen.
- Richard Schwartz
Die Weiße Flamme
(102)Aktuelle Rezension von: Stefanie-B„Die weiße Flamme“ ist wieder ein extrem gutes Buch aus der Reihe. Auch hier sind die Komplexität, die Charaktere, der Stil und der Schreibstil absolut fesselnd. Wie sich die Geschichte weiterentwickelt, ist spannend. Und man lernt in diesem Teil einige Charaktere nochmal besser kennen, was toll ist.
- Marie Lu
The Rose Society
(19)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerWorum geht’s?
Nachdem Adelina von der Dagger Society ausgeschlossen wurde, macht sie sich zusammen mit ihrer Schwester Violetta auf die Suche nach anderen Malfettos, um ihre eigene Gemeinschaft von Young Elites zu gründen. Tatsächlich finden die beiden schnell Verbündete, darunter der berühmt-berüchtigte Dieb Magiano. Doch auf ihrem Rachefeldzug wird Adelina immer öfter von blutrünstigen Visionen heimgesucht und handelt skrupellos wie nie zuvor. Während sie gegen die Dunkelheit in ihrem Herzen ankämpft, schmiedet die Dagger Society eine Allianz mit Königin Maeve, um Giulietta zu Fall zu bringen, die neue Herrscherin von Kenettra.
Meine Meinung
Nachdem der erste Band der Young Elites – Reihe mit einem Cliffhanger geendet hatte, war ich sehr froh, die Fortsetzung gleich zur Hand zu haben. In der Danksagung am Ende dieses Romans bezeichnet Marie Lu ihre Protagonistin als „villain-in-training“ (in etwa „Bösewicht in Ausbildung“) und trifft damit den Nagel auf den Kopf. Adelina wird im Laufe des zweiten Bands zusehends grausamer und skrupelloser, sehr zur Sorge ihrer alten und neuen Freunde. Zudem treiben die dunklen Kräfte, ohne die Adelina nicht mehr leben kann, sie buchstäblich in den Wahnsinn, auch wenn sie selbst das nicht wahrhaben will. Die Demütigungen, die sie ertragen musste, erklären den Hass und die Angst in ihrem Herzen zwar, entschuldigen ihr Handeln aber nicht. Ich habe im Laufe dieses Bands eine immer größere Abneigung gegen Adelina entwickelt. Nicht einmal so sehr wegen ihrer Taten an sich, sondern wegen ihres ständigen Selbstmitleids und der fadenscheinigen Ausreden, mit denen sie ihr Handeln vor sich selbst rechtfertigt. Marie Lu hat mit Adelina zweifellos eine interessante und außergewöhnliche Hauptfigur geschaffen, nur keine besonders liebenswerte.
Tatsächlich waren Adelinas neuer Verbündeter, der Dieb Magiano, und ihre Schwester Violetta die einzigen Figuren, die ich wirklich uneingeschränkt sympathisch fand. Der leitende Inquisitor Teren ist ein Fanatiker, die beiden konkurrierenden Königinnen Maeve und Giulietta sind genauso rücksichtslos wie Adelina und die Dagger Society verfolgt sowieso ihre ganz eigene Agenda.
Alles in allem ist „The Rose Society“ ein genauso düsterer Roman wie sein Vorgänger, überwiegend dunkle und triste Schauplätze tragen zusätzlich zu der bedrohlichen Atmosphäre bei. Wie bisher alle Bücher von Marie Lu ist „The Rose Society“ packend geschrieben und hat bei mir ein Kopfkino in Gang gesetzt. Die Autorin wechselt zwischen unterschiedlichen Perspektiven und benutzt diese Erzählweise geschickt dazu, Spannung zu erzeugen. Während jede Partei mit allen Mitteln um ihre Ziele kämpft, verwischen die Grenzen zwischen Gut und Böse immer mehr. Magiano und Adelina haben allerdings ein paar wirklich süße, romantische Momente zusammen – eine nette Abwechslung in dieser ansonsten eher trostlosen Geschichte. Wie im ersten Band ist die Story sehr spannend und actionreich, allerdings hat mir vor allem zu Beginn ein klein wenig der rote Faden gefehlt.
Fazit
Eine packende, toll geschriebene Fortsetzung mit einer außergewöhnlichen, wenn auch nicht besonders sympathischen Protagonistin.
- Barbara Brandt
Der Mann an der Reling
(18)Aktuelle Rezension von: Martinchen"In einem Seniorenheim in Frankreich erzählt Iris von den Tagen des französischen Sommers 1975, als sie auf einer Überfahrt von England nach Frankreich Robert Bowman kennen lernt.
Tage später ist Robert schon Gast in Iris kleinem Landhotel in der Normandie. Und wieder später ist er ihr Geliebter. Vier Tage lang. Es ist eine leidenschaftliche Affäre vor der Kulisse des ländlichen Frankreich. Vier Tage voller Liebe und Lust – doch am Ende mit der schmerzlichen Entscheidung gegen ein gemeinsames Leben. Robert reist ab.
Zehn Jahre später: Iris hält ein Foto in der Hand, das Sally, ihre verstorbene Zwillingsschwester, und Robert eindeutig als Liebespaar zeigt. Das Foto ist aber nur wenige Monate alt! Wie kann das sein?
Ist Robert in Iris Abwesenheit zurückgekommen? Die Antwort auf diese Fragen findet Iris, als sie ihre lang vermissten Tagebücher wiederfindet – in dem Nachlass ihrer Schwester.
Iris will die Wahrheit wissen. Sie macht sich auf die Suche nach dem Mann an der Reling."
Barbara Brandt hat mit Kurzgeschichten zweimal den Moerser Literaturpreis gewonnen. "Der Mann an der Reling" ist ihr erster Roman.
Wie den Klappentext zu entnehmen, erzählt Iris einen Teil ihrer Lebensgeschichte einer Praktikantin in einem Seniorenheim. Genauso ist der Roman geschrieben: Iris erzählt in der Rückblende ihre Liebe zu Robert, mit Wiederholungen, mit kleinen Veränderungen, nicht chronologisch, Teile vorwegnehmend. Stellenweise ist unklar, ob Iris ihre Geschichte tatsächlich so erlebt hat oder ob ihr ihre Erinnerung einen Streich spielt. Das klärt sich im Verlaufe des Romans auf und das Ende ist völlig unerwartet.
Iris Freunde, die meisten Engländer wie sie, werden detailliert beschrieben. Über den einen oder anderen hätte ich gern noch ein wenig mehr erfahren, was aber für den Fortgang der Geschichte nicht notwendig ist. Auch die Landschaft kommt nicht zu kurz, so dass ich Lust auf einen Frankreich-Urlaub und das Savoir-vivre bekommen habe.
Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich gut lesen.
Das Cover zeigt Apfelblüten und Äpfel in einer sehr harmonischen und frühlingshaften Farbkombination. Leider hat es weder mit dem Inhalt noch mit dem gut gewählten Titel zu tun.
Fazit: ein Lesevergnügen für alle, die gern Liebesgeschichten lesen und auch vor einigen Wiederholungen nicht zurückschrecken.
- Ken Follett
Das zweite Gedächtnis
(28)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerAls Luke mit pochendem Schädel und ohne Erinnerungen wach wird, ahnt er noch nicht, dass er Teil einer groß angelegten Verschleierung ist. Auf der Suche nach sich selbst und denjenigen, die ihn in diese Lage befördert haben, stößt er auf zahlreiche Hindernisse, aber auch auf Hinweise, die nichts Gutes verheißen. Luke muss abwägen wem er vertrauen kann und wem nicht, denn noch immer steht er unter Beobachtung und soll unter Kontrolle gehalten werden…
Dem Hörer ist auch ohne Kenntnis der Inhaltsangabe schnell klar, dass Luke im Zusammenhang mit Raketenwissenschaft steht und einen eklatanten Fund gemacht haben muss, der ihm augenscheinlich zum Verhängnis wird. Doch worum es sich dabei handelt, bleibt zumindest so lange unergründlich, bis er selbst langsam aber sicher hinter seine Identität kommt. Allerdings häufen sich dann gleich die nächsten Fragen. Zwar bekommt man als Hörer von Anfang an ein wenig mehr mit und besitzt entsprechende Informationen den Täterkreis betreffend, nichtsdestotrotz wird ein Netz gesponnen, das zunächst mehr Verwirrung stiftet als dass es Verbindungen liefert.
Auf Grund diverser Rückblenden ergeben sich interessante Querverweise auf zwischenmenschliche Beziehungen, die durchaus auch für die Handlung als solche relevant sein können. Immer tiefer begibt man sich so in ein Konstrukt, das spannend und informativ zugleich daher kommt. Anfängliches Zögern mag sich mitunter ob der Thematik einstellen, wird aber schnell zerstreut, nicht zuletzt durch die Sprecherleistung Frank Glaubrechts. Man fühlt sich gut aufgehoben, mitgenommen und mit der Zeit immer mehr mit der Materie vertraut, zu der man im Regelfall zuvor keinen großartigen Bezug hatte.
Ken Follett, den man generell eher mit monumentalen historischen Werken in Verbindung bringt, zeigt, dass er auch nicht so weit zurückliegender Geschichte sowie spannender Erzählweisen gewachsen ist.
- Benjamin Koppel
Großmutters Geheimnis
(54)Aktuelle Rezension von: HEIDIZIch hatte schon "Annas Lied" gelesen und war bestens unterhalten. Nun gibt es einen neuen Roman vom Autor Benjamin Koppel. "Großmutters Geheimnis" erzählt von einer jüdischen Familie und der Kraft der Musik. Wir befinden uns im Jahr 1943 und lernen die Opernsängerin Ruth kennen, die nach Theresienstadt deportiert wurde. Sie lernen einen jungen Mann kennen, sie verliebt sich - und diese Liebe und die Musik geben ihr Kraft und Hoffnung. Nun sind 50 Jahre vergangen und Ruth erinnert sich, sie erzählt in New York lebend im Altenheim ihre Geschichte in einen Kassettenrekorder.
Dann sind wir in der Gegenwart - also vor 11 Jahren - im Jahr 2015 - und lernen Alexander kennen, der mit seinem Gesang Karriere machen möchte. Das war schon immer sein Traum. Er ist verheiratet - und die Mutter mischt sich ständig in sein Leben ein. Aber ihre eigene Herkunft - darum macht sie ein Geheimnis. Plötzlich passiert das Wahnsinnige, Alexander entdeckt Ruths Kassetten auf dem Dachboden ...
Ein wahnsinnig emotionales Buch - es hat mich echt berührt, es ist so warm und spannend geschrieben, dass ich es schwer aus der Hand legen konnte.
Man sollte wissen, dass die Geschichte angelehnt ist an die Familiengeschichte des Autors. Es ist sehr viel historisches Wissen und geschichtlicher Hintergrund in die Familiensaga eingearbeitet. Sehr gut, dass es solche Bücher gibt.
Es sei auch noch erwähnt, dass das Buch sozusagen die Fortsetzung von "Annas Lied" ist - es geht thematisch um die nächste Generation der jüdischen Familie - es geht um das jüdische Leben in Dänemark, der Heimat des Autors das Buch erzählt die Familiengeschichte aus der Sicht der dem ersten Buch folgenden Generation. Man kann beide Bücher aber problemlos losgelöst voneinander lesen finde ich.
#BenjaminKoppel
#großmuttersgeheimis
#fischerverlag
#heidizengerling
- Petra Cnyrim
Das Buch der fast vergessenen Wörter
(3)Aktuelle Rezension von: vormiUnsere Sprache ist einem steten Wandel unterworfen. Während jedes Jahr das Jugendwort des Jahres gekürt wird und nicht selten Wortneuschöpfungen darunter zu finden sind, die hier zum ersten Mal auftauchen, verschwinden andere Wörter und Phrasen aus unserem Sprachgebrauch. Nicht selten deswegen, weil auch das dazugehörige „Ding“ aus unserem Alltag verschwindet. Und plötzlich findet sich kein Bandsalat mehr im Kassettenrecorder, das Testbild ist Geschichte, der Lebertran schmeckt abominabel und für die Parkuhr fehlt der passende Groschen.
Dieses Buch stellt solche Wörter zusammen – und lädt ein zum Schwelgen, Erinnern und Schmunzeln
Inhaltsangabe auf amazon
Ich habe dieses Buch zu Weihnachten geschenkt bekommen, ich selber hätte es mir wohl nicht gekauft.
Man staunt beim Lesen über so manches Wort, entweder, da man es überhaupt noch nicht kennt oder weil man gar nicht gemerkt hat, dass das Wort langsam aber sicher verschwindet.
Ein nettes Buch, in dem man gerne mal stöbert. Es gibt mal was zum lachen und mal was zum Nachdenken.
Und dass eben manche Wörter verschwinden, denn wann hat man das letzte Mal eine Parkuhr gesehn? Oder eine Wählscheibe benutzt?
Auf jeden Fall eine gute Geschenkidee für alle Germanisten👍 - Sophie Kendrick
Das Gesicht meines Mörders
(111)Aktuelle Rezension von: LidenDatum : 27.10.2025
✨Handlung✨
Clara wurde von einem Einbrecher niedergeschlagen und fiel ins Koma. Sie ist mit einem Mann verheiratet und hat sonst keine anderen Kontakte - so die offizielle Aussage. Als sie aus dem Koma erwacht, leidet sie an Amnesie. Ihr Mann pflegt sie, doch so wirklich Vertrauen kann sie ihm nicht. Und dann probiert sie jemand umzubringen. Wer war sie ? Und wer hat es auf sie abgesehen und warum?
✨Protagonisten✨
Wir gehen durch den Thriller mit Clara, die solide beschrieben war. So ganz ist der Funke zwischen uns nicht rübergesprungen, aber ich kann nicht sagen woran es lag.
✨Setting✨
Der Thriller hat uns ständig auf falsche Fährten geschickt, bis zum Schluss habe ich falsch verdächtigt. Es war ein typischer Amnesie Thriller, den ich so in abgewandelter Form schon öfters gelesen habe. Unterhaltsam war er aber allemal.
✨Schreibstil✨
Ich hab das Buch innerhalb kürzester Zeit durchgelesen weils echt flüssig und spannend geschrieben war ! Die Plots habe ich so nicht kommen sehen, fand sie aber schlüssig.
✨Fazit✨
Ein überdurchschnittlicher Amnesie Thriller, mit einer soliden Protagonistin, der flüssig und spannend geschrieben war.
- George R. R. Martin
Wild Cards. Die erste Generation 01. Vier Asse
(3)Aktuelle Rezension von: vormiDie erste Generation – man nannte sie Golden Boy, Turtle oder Captain Trips, und sie waren die Helden Amerikas …
Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg setzt ein wahnsinniger Wissenschaftler einen schrecklichen Virus frei. Jetboy, der größte Pilot seiner Zeit, will das Schlimmste verhindern und tritt dem Wissenschaftler am Himmel über New York in einer epischen Luftschlacht entgegen. Doch der Wild-Cards-Virus ordnet den Lauf der Geschichte bereits neu und bringt seltsam veränderte Menschen hervor.
Die Asse erinnern mit ihren übermenschlichen Fähigkeiten an Superhelden. Die Joker dagegen mussten die Verwandlung mit bizarren physischen Deformationen bezahlen. Doch ob Helden oder Schurken, ob gefürchtet oder bewundert, sie sind jetzt ein Teil der Gesellschaft – und die normalen Menschen müssen lernen, mit den Wild Cards zu leben.
Imhaltsangabe auf amazon
Sehr schade, aber das war nichts.
Und dass obwohl ich Science-Fiction und normalerweise auch den Schreibstil von George R. R. Martin mag.
Aber hier war mir die Story viel zu verworren und seltsam albern (kindisch) erzählt.
Auch die Grundidee mag ich gerne, die liest sich sehr gut.
Auch war mir vorher klar, dass ich es hier mit einer ganz anderen Geschichte als beim Lied von Eis und Feuer zu tun bekomme.
Das versteht sich ja schon aus der Inhalgsangabe.
Trotzdem bin ich mit dem Plot ünerhaupt nicht zurecht gekommen...sehr achade...
- Val Emmich
Die Unvergesslichen
(9)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerJoan, das kleine Mädchen mit dem erstaunlichen Gedächtnis, hat sich durch und durch der Musik verschrieben. Ihr Vater, der ein Tonstudio besitzt, hat diese Leidenschaft in ihr gefördert und diese tiefgreifende Verbindung spürt man während des Lesens. Die Leidenschaft zur Musik nimmt den zentralen Teil des Buches ein. Es ist nicht technisch oder komplex – es geht eher um die Gefühle und Emotionen, die hinter dem Songwriting stehen. Val Emmich, der selbst in der Musikbranche tätig ist, hat in diesen Passagen bestimmt auch seine eigenen Gefühle mit eingebracht, was dem Buch wohl unter Anderem seine Authentizität verleiht.
Insgesamt hat mir die Geschichte aus Joans Sicht ausgesprochen gut gefallen. Val Emmich schafft es, ihre kindliche Naivität und Unschuld perfekt mit dem reiferen Auftreten und ihren besonderen Fähigkeiten zu verbinden. Von der ersten Seite an war sie mir sympathisch und im Verlaufe des Buches habe ich mich auch von ihrem Optimismus und ihrer Hoffnung anstecken lassen.
An Gavin, den älteren Protagonisten, musste ich mich zunächst etwas gewöhnen, da er am Anfang einen so krassen Gegensatz zur so optimistischen und jungen Joan darstellt. Er steht mitten im Leben, als sich die schlimme Tragödie ereignet. Als er das erste Mal auf Joan, die Tochter seines Studienfreundes, trifft, wird etwas in Gang gesetzt, was ihm hilft, mit der Trauer zurecht zu kommen und sich selbst ein wenig mehr zu verstehen.
Es könnte natürlich die Frage aufkommen, ob es nicht etwas merkwürdig ist, wenn ein erwachsener Mann sich mit einem Kind anfreundet. Jedoch spielt dies in „Die Unvergesslichen“ absolut keine Rolle. Die freundschaftliche Beziehung zwischen Joan und Gavin ist in keiner Weise verwerflich. Es ist eine Freundschaft, die sich über Leidenschaft für die Musik, die Erinnerungen und eben auch Menschlichkeit definiert.
Cover
Der Schutzumschlag ist farbenfroh gestaltet und hat eine Aussparung in der Mitte. Nimmt man den Schutzumschlag ab, so sieht man eine Schallplatte auf deren Mitte der Titel geschrieben steht. Das Ganze wirkt als gelungener Eyecatcher und gefällt mir sehr gut.
FAZIT
Alles in allem ist „Die Unvergesslichen“ ein schönes und sehr lebensbejahendes Buch. Joan ist eine unglaublich lustige und besondere Protagonistin und ihre Freundschaft zu dem so viel älteren Gavin ist sehr feinfühlig beschrieben. Über die Leidenschaft zur Musik vereint finden beide ihren Weg und es macht als Leser viel Spaß, diesen Weg zu verfolgen. Ich kann das Buch uneingeschränkt empfehlen und lege es jedem nahe, der nach einer berührenden Geschichte mit Humor und Optimismus sucht. - Heidrun Wagner
Wenn du vergisst
(123)Aktuelle Rezension von: ChristinagirlEin Mädchen wacht auf dem Boden in der Natur auf und weiß nicht wo sie ist. Dann wird sie von einem jungen Mann ins Krankenhaus gebracht. Auch dort kann sie sich an nichts erinnern. Sie weiß nicht, wer sie ist, wo sie wohnt, nicht einmal wie sie aussieht, gar nichts. Dann hilft ihr ein Krankenpfleger und sie freundet sich mit ihm an. Im Krankenhaus bekommt sie eine komische Karte, mit einem komischen Spruch und sie weiß nicht, was sie damit machen soll. Nach einer Weile holen sie ihre Eltern vom Krankenhaus ab. Auch an ihre "angeblichen" Eltern kann sie sich nicht erinnern. An ihr Zimmer kann sie sich auch nicht erinnern, Sie hat das Gfühl, dass etwas hier nicht stimmt. Aber was? Was wissen ihre Eltern und wollen es ihr nicht verraten? Was wissen die beiden jungen Männer?
Das Buch ist sehr bildlich und lehaft geschrieben. Ich bin gespannt wie es weitergeht.
- Elma van Vliet
Mama, erzähl mal! | Elma van Vliet
(8)Aktuelle Rezension von: YoyomausZum Inhalt:
Jede Mutter ist Hüterin eines ganz persönlichen Erinnerungsschatzes, den man als Kind gerne bewahren möchte. "Mama, erzähl mal!" enthält alle die Fragen, die man seiner Mutter immer schon mal stellen wollte: Wie wurde früher dein Geburtstag gefeiert? Was sind deine Erinnerungen an deine Großeltern? Was wolltest du werden, als du klein warst? Wer war deine erste Liebe? Wie hast du Vater kennen gelernt? Welche fünf Dinge sind dir in deinem Leben am wichtigsten? Was würdest du in deinem Leben anders machen, wenn du noch mal die Chance dazu bekämest? - und viele, viele weitere Fragen. "Mama, erzähl mal!" ist ein liebevolles und persönliches Geschenk für jede Mutter. Ausgefüllt wird es zu einem wertvollen Erinnerungsbuch für die ganze Familie.
Jeder kennt es, die Großeltern oder Eltern erzählen eine Geschichte, sie erinnern sich gern und doch, egal wie spannend die eine oder andere Geschichte ist, man vergisst die Details. Manche Dinge würde man vielleicht auch gar nicht hinterfragen und die Fragen fallen einem erst dann ein, wenn die Antworten nicht mehr erzählt werden können. Mit "Mama, erzähl mal!" bietet die niederländische Autorin Elma van Vliet eine ausgewählte Sammlung an Fragen, die durch die Mama beantwortet werden und so für die Nachwelt festgehalten werden können. Es sind Fragen die jedes Kind interessieren und die man für die Ewigkeit behalten kann. Ob man das Buch nun als Kind schenkt oder als Mutter dem Nachwuchs eine Freude machen möchte sei dabei hingestellt. Das Buch bietet nicht nur Antworten für den Nachkommen, sondern auch viel Stoff zum Überlegen und Erinnern für die Mutter. Es bietet die Chance in die Vergangenheit abzutauchen und vielleicht die eine oder andere eingestaubte, fast vergessene Erinnerung wieder aufzufrischen, so als wäre es gestern gewesen. Wie war die eigene Kindheit? Wann wurde sie geboren, was war zu der Zeit aktuell? Hatte sie einen Spitznamen? Wer waren ihre Freunde? Wie war sie in der Schule? Wie war die Familie? Hatte sie Krankheiten? Was waren die Berufe der Verwandten und ihre Namen? Gab es berühmte Persönlichkeiten in der Familie oder sogar schwarze Schafe? Wie sahen Feiern und der Alltag aus? Wann lernte sie Papa kennen und wie? Wie war es Mutter zu werden? Was macht das Kind so besonders? Es werden aber auch Fragen gestellt, die die Zukunft betreffen. Welche Ratschläge gibt die Mutter dem Kind mit auf den Weg? Wo sieht sie sich selbst in ein paar Jahren? Was will sie der Nachwelt hinterlassen? Es gibt wirklich viel zu beantworten und zu schreiben.
Ich persönlich habe dieses Büchlein gekauft, weil ich einfach mehr über meine Familie wissen möchte, vielleicht auch die eine oder andere Sache, die ich noch nicht wusste. Dieses Büchlein soll für mich später als Erinnerungsschatz dienen und ich muss ehrlich sagen, dass mir die Aufmachung des Buches sehr gut gefällt, auch wenn ich denke, dass es an manchen Stellen zu viel Zeilen zum ausfüllen gibt und an wirklich interessanten Passagen zu wenig - doch wie soll man wichtig und unwichtig unterscheiden, wenn jeder andere Prioritäten hat. Die Fragen in dem Buch finde ich persönlich sehr gut zusammen gefasst und durchaus gelungen. Sie bieten auf jeden Fall Stoff für weitere Fragen und vielleicht auch interessante Familienabende.
Von mir gibts für diese tolle Idee volle Punktzahl, weil ich es einfach herzlich schön finde.























