Bücher mit dem Tag "erinnerungsbuch"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "erinnerungsbuch" gekennzeichnet haben.

8 Bücher

  1. Cover des Buches Einfach unvergesslich (ISBN: 9783492308021)
    Rowan Coleman

    Einfach unvergesslich

     (343)
    Aktuelle Rezension von: FranLuTi

    Das Buch schreibt aus mehreren Sichtweisen, welche alle zur Familie von Claire gehören. Claire ist eine tolle Mutter, liebevolle Ehefrau,  etwas störrische Tochter und wird mit der Diagnose Alzheimer, welche ihr Vater auch durchmachte, konfrontiert. Claire will kämpfen gegen den Nebel im Kopf,  doch immer wieder fehlen ihr die Begriffe für Dinge. Caitlin, ihre mittlerweile Erwachsene Tochter, erfährt viel aus ihrer Vergangenheit und muss sich aktuellen Problemen stellen,  die auch mit Claire zutun haben.  Greg zieht sich immer mehr zurück, da er ClairesAblehnung erfährt und Ruth,  ihre Mutter, möchte sie unterstützen,  aber ihr fehlt oft die Kraft. Die Geschichte ist sehr gefühlvoll geschrieben.  Man kann gut mit den Charakteren mitgehen,  sich in sie hinein versetzen und man fühlt den Schmerz von Claire und ihre Angst bald eine nicht wissenden Hülle zu sein. Dazwischen ist viel Witz und Humor und viel Familiendrama. 3 Generationen starke Frauen, die alle auf ihre Weise kämpfen. An einigen Stellen ist es etwas zu rund, aber die Geschichte gibt einem mit auf den Weg, jeden Tag mit seinen Lieben zu genießen.  Absolute Leseempfehlung !

  2. Cover des Buches Für alle Tage, die noch kommen (ISBN: 9783426518496)
    Teresa Driscoll

    Für alle Tage, die noch kommen

     (148)
    Aktuelle Rezension von: MamaSandra

    Inhalt:

    Melissa ist 25 Jahre jung, hat eben erst den Antrag ihres langjährigen Freundes abgelehnt, obwohl sie ihn sehr liebt und erhält nun plötzlich ein Buch ihrer Mutter über einen Anwalt. Eleanor starb als Melissa 8 Jahre alt war an Krebs und hinterließ ihrer Tochter ein besonderes Rezeptbuch. Mehr als verwirrt darüber kann Melissa kaum mit diesem Geschenk umgehen. Das beeinflusst nun ihre Beziehung und ihr Leben und sie weiß nicht in welche Richtung es sie bringen wird.

     

    Schreibstil:

    Die Erzählung wechselt zwischen den Jahren, in denen die Mutter an Krebs erkrankte, wenige Monate nach ihrem Tod und der Gegenwart. Dazu wechselt die Perspektive zwischen Eleanor, Max (Vater) und Melissa. Dazwischen finden sich im Buch verschiedene Rezepte, Back-/Kochanweisungen und Tagebucheinträge von Mutter zur Tochter als junge Frau. Die Rezepte sind kursiv gedruckt, der restliche Text in der gleichen Druckschrift.

     

    Einschätzung:

    Die Idee hinter dem Buch hat mir gut gefallen. Der Klappentext versprach eine emotionale Geschichte und dies ist das Buch letztlich auch. Es ist traurig und ergreifend wie Eleanor Stück für Stück an ihren letzten Tagen und Wochen das Buch befüllt. Sie beschreibt den Moment, in dem sie den Knoten entdeckte, die Arztbesuche bis hin zum letzten. Sie schildert schöne Erinnerungen für ihre Tochter, dazu auch die Back- und Kochrezepte und unterstreicht das mit Fotos. Sie spricht ihre Tochter als junge Frau an, hat sie doch all die Jahre nicht erleben können, und stellt sich vor wie Melissa gerade im Leben steht. Teils hat sie gute Ratschläge und Gedanken, die Melissa ganz recht kommen.

    Die Story ist an sich gut, allerdings ist der Aufbau des Buches sehr schlecht gelungen. Leider ist der Verlauf der Erzählung sehr wirr und kaum strukturiert. Die Perspektive von Eleanor ist plötzlich mitten im Text der Gegenwart zu finden. Manchmal abgegrenzt durch das kursive Rezept, aber oftmals auch nicht ersichtlich. Max´ erstes Kapitel konnte ich nicht zuordnen, weil ich gar nicht wusste, wer er ist. In einem ist er in der Gegenwart, erzählt aber plötzlich von der Vergangenheit als ob es jetzt wäre.

    Manche Szenen werden aus dem Tagebucheintrag in die Zeit von Eleanor übertragen, ein paar Ereignisse somit aus zweierlei Sicht geschildert. Aber so eine richtige Reihenfolge konnte ich nicht feststellen. Manchmal ist Melissa an einer ganz anderen Stelle als Eleanor beim Schreiben. Es ist ziemlich wirr und durcheinander. Am schlimmsten ist wirklich beim Lesen, dass man nicht gleich erkennt, wenn sich plötzlich die Perspektive ändert. Mitten im Text, zwar im nächsten Absatz, aber unter der Überschrift des gegenwärtigen Jahres, wird aus Eleanores Perspektive erzählt. Das hindert enorm den Lesefluss, weil man nach Verwirrungen erst wieder umdenken muss.

    Der Handlungsstrang von Max war für mich leider wenig nachvollziehbar. Es sollte wahrscheinlich zeigen wie auch sein Leben vom plötzlichen Tod seiner Frau beeinflusst wurde und wie auch er nach vielen Jahren etwas Normalität wiederfindet. Aber wirklich notwendig war seine Lovestory nicht.

    Das ernste Thema rund um das vererbbare Krebs-Gen ist gut gewählt. Die Story wurde zum Ende auch nochmal richtig gut. Aber wie erwähnt schmälert der undurchschaubare Aufbau enorm das Lesevergnügen.

  3. Cover des Buches Der Hase mit den Bernsteinaugen (ISBN: 9783423142120)
    Edmund de Waal

    Der Hase mit den Bernsteinaugen

     (62)
    Aktuelle Rezension von: Graufi

    Bei dem ersten Teil fiel es mir fast etwas schwer über dem Buch zu bleiben, aufgrund der häufigen französischen und älteren Begriffe und erläuterter "Anekdoten".

    Aber ab Teil 2 wurde es dann deutlich besser. Je näher man sich der heutigen Zeit gelesen hat umso interessanter wurde es auch.

  4. Cover des Buches Sommerhaus am See (ISBN: 9783423349352)
    Thomas Harding

    Sommerhaus am See

     (10)
    Aktuelle Rezension von: michael_lehmann-pape
    Wunderbar zu lesen

    „Dies ist nun also die Geschichte eines Holzhauses an einem See in der Nähe von Berlin“ Eine Geschichte von neun Zimmern, einer kleinen Garage, einer langgestreckten Grünfläche und einem Gemüsebeet“.

    Wer nun aber Thomas Harding kennt und sein „Hans und Rudolf“ bereits gelesen hat, der ahnt, dass es nicht um einen Ort solch einfacher, äußerer Beschreibung nur geht, nicht um das Geschick eines kleinen Flecken Landes.

    Sondern, was den Leser bewegt, was Zeitgeschichte darstellt von den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts ausgehend bis in die Gegenwart hinein (1927 wurde das Haus von einer jüdischen Familie erbaut), dass ist natürlich das Erleben und Ergehen der Nutzer jenes Hauses, der jeweiligen Besitzer und der Zeiten, innerhalb derer sie im Haus waren. Mit Freunden, mal feiernd, mal konspirativ, mal entspannend, mal angespannt quasi „Geschichte atmend“.

    Eine Geschichte, die zum einen den ruhigen Alltag in den „verschiedenen Deutschlands“ der Jahrzehnte aufzeigt, eine Geschichte, die aber auch Dramen wie Verrat und Mord erleben wird innerhalb und drum herum der fünf Familien, die in den Zeiten Besitzer und Nutzer des Sommerhauses waren.

    Dabei kommt Harding sein ureigenstes Talent zu Gute, aus dokumentarischen Fakten und historischen Abläufen die einzelnen, für ihn wichtigen, Ereignisse romanhaft zu erzählen, den Figuren nicht nur ein äußeres Erleben nachzuzeichnen, sondern ein inneres Erleben zu geben und dies für den Leser lebendig vor Augen erstehen zu lassen.

    Ereignisse, die gerade zu DDR Zeiten dramatisch sich zuspitzen konnten, denn das Haus lag direkt an der Grenze, die Mauer vor dem Fenster, der See war schon verbotenes Gebiet. Und wenn ein Haus in Flammen aufging (wie beim „Munkschen Haus“, Nachbarn, und die Grenzsoldaten sich rundweg weigerten, auch nur einen Finger zu krümmen, dann ist durch die Zeilen hindurch greifbar zu spüren, wie angespannt die Verhältnisse waren. Denen das brennende Haus bis auf den letzten Bohlen zum Opfer dann fiel in den 1970er Jahren.

    Oder, in den Jahren des dritten Reiches, die allmähliche „Entvölkerung“, die Harding spannend und mitreißend schildert.

    „Im November 1938 befanden sich zwar noch viele Siedlerhäuser in Groß-Glienicke im Eigentum jüdischer Familien, aber nur noch sehr wenige von ihnen lebten noch dort“.

    Neben Phasen von langsamen, stetigen Entwicklungen des Lebens in und um das Haus herum lenkt Harding präzise den Blick auch auf die „umstürzlerischen“ Zeiten, jene Momente, in denen gefühlt von heute auf morgen alles anders wurde.

    Dabei wachsen dem Leser die einzelnen Familien und deren Mitglieder durchaus in Teilen ans Herz (allein schon durch jene ganz andere „Kurzflucht“ aus der DDR, die im Buch geschildert wird) und Seite für Seite wächst das Verständnis für die Bedeutung dieses Ortes, den dieser auch in Hardings eigener Familie besitzt. Denn es ist auch das Sommerhaus seiner Familie, seiner Großeltern.

    Eine anschauliche, persönliche, gut zu lesende Lektüre, in der die Zeit „von unten gesehen“ dem Leser nahe rückt und tiefen Eindruck hinterlässt, gerade auch in all der Alltäglichkeit, die Harding ebenso schildert, wie die aufregenden Momente.
  5. Cover des Buches Das unbekannte Potsdam (ISBN: B001P8W928)
    Ludwig Sternaux

    Das unbekannte Potsdam

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  6. Cover des Buches Weil du mir so fehlst (ISBN: 9783551518767)
    Ayse Bosse

    Weil du mir so fehlst

     (4)
    Aktuelle Rezension von: MargareteRosen
    Ayse Bosse hat ein sehr ansprechendes und kindgerechtes Trauer- und Erinnerungsbuch geschaffen.

    Die Texte sind auf die verschiedenen Stadien und Gefühlsebenen der Trauer angepaßt. Sehr schön ist die Schrift. Die Texte sind durchweg in Großbuchstaben. Die Arbeitsaufträge bzw. Trauerbewältigungsstrategien sind mit kleinerer Schrift und Groß- und Kleinbuchstaben gedruckt.

    Die Zeichnungen des Illustrators Andreas Klammt sind wunderbar, ansprechend, warm, berührend und genau so wie ich sie eben in Kinderbüchern mag.

    Die Texte von Ayse Bosse sind in einer klaren kindgerechten Sprache verfasst. Die einzelnen Geschichten lassen die kleinen Leser sich darin wiederfinden. Und so traurig das Thema auch ist, ermöglicht es doch auch die schönen Momente im Leben wieder zu sehen.

    Erinnern ist erlaubt, gewollt und wird durch die wunderschönen Anregungen auch umsetzbar.
    Lieblingslieder, Fotos, Erinnerungsseiten, die gefüllt werden möchten, für alle diese Dinge ist Platz im Buch.

    Und natürlich für noch viele andere Dinge mehr, wie ein Vermistensteckbrief, der Brülleimer, Tränenseite mit Auffangeimerchen, Trauersuppe und Erinnerungsgläser.

    So lädt das Buch Seite für Seite achtsam und kindgerecht, ich kann es nicht oft genug schreiben, ein, seiner Trauer einen Raum zu geben. Sich dabei zu erinnern und die aufkommenden Gefühle zu spüren und diese niederzuschreiben, aufzumalen und einzukleben.

    Und natürlich gibt es auch gleich auf den ersten Seiten eine für die Erwachsenen. Hier ermuntert Ayse Bosse die Erwachsenen, sich Zeit zu nehmen für die Trauer auch gemeinsam mit ihrem Kind.

    Fazit: Mein Wunsch ist es, dieses Buch in ganz vielen trauernden Kinderhänden zu sehen, so dass die kleinen Menschen damit arbeiten, spielen und sich letztendlich erinnern können, auch über die Jahre und die Trauer hinweg.
  7. Cover des Buches Der (kleine) Schatz im Kugelbauch (ISBN: 9783842313200)
    Freya Glücksweg

    Der (kleine) Schatz im Kugelbauch

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Alina0885

    Ich bekam das Gedichtbuch 'Der (kleine) Schatz im Kugelbauch' von meiner Freundin geschenkt, als ich 4 Monate nach meiner Fehlgeburt wieder schwanger wurde und natürlich voller Angst war, mein Baby wieder zu verlieren. Und dieses Buch war genau das richtige für mich, denn Freya Glücksweg hat ungefähr das gleiche erlebt wie ich und hatte in der Folgeschwangerschaft die gleichen Ängste, in den gleichen Situationen wie ich. Somit wusste ich immer, wovon sie schreibt und das Buch hat mich super beruhigt.
    Aber auch alles andere, was man so in der Schwangerschaft denkt und erlebt, hat sie spitzenmäßig in Versen und Reimen verfasst und es ist herzerfrischend zu lesen. Macht viel mehr Spaß, als das Lesen eines 'normalen' Buches.
    Und spätestens ab dem Blasensprung wird es richtig spannend und ich konnte das Buch nicht mehr weglegen. Bis dahin hatte ich es noch stückweise gelesen, aber ab da in einem Rutsch. Bei der Geburt hab ich voll mitgefiebert, die ist hautnah beschrieben... spannend aber auch ein bisschen lustig... und zum glücklichen Abschluss musste ich weinen. Auch die Erlebnisse und Gedanken der ersten Tage nach der Geburt sind sehr berührend.
    Also ich kann das Buch nur empfehlen... und nicht nur für Frauen, die vorher eine Fehlgeburt hatten.

  8. Cover des Buches Der Hamlet und die Schokolinse: Vom Kindsein und Schreiben (ISBN: B07ZTL75ZH)
    Bernd Mannhardt

    Der Hamlet und die Schokolinse: Vom Kindsein und Schreiben

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Nele33

    Eine angenehme Stimme und viele Kindheitserinnerungen machen einfach Freude und gute Laune. Selbst wird man in die eigene Kindheit zurück geworfen und es gibt Gelegenheit in Erinnerungen zu schwelgen.

    Leider war die Zeit mit 40 Minuten sehr kurz, aberr auch sehr kurzweilig. Ich hätte noch länger zuhören können.

    Danke fürs Hören dürfen:-)

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