Bücher mit dem Tag "erinnerungskultur"
15 Bücher
- Max Czollek
Desintegriert euch!
(3)Aktuelle Rezension von: HoldenEin tiefschürfendes Buch über die deutsche Schande, wirklich allen ans Herz gelegt. Sehr inhaltsschwer, so daß man nur langsam und mit Bedacht lesen kann. An die Walser-Rede konnte ich mich noch erinnern, sein Buch "Tod eines Kritikers" hätte vielleicht auch Erwähnung in diesem Appell finden können.
- Michael Jensen
Die Schatten der Schuld
(25)Aktuelle Rezension von: vheideckerMarlene Reinhardt Unternehmerin und Mäzenin, soll von der Stadt Hamburg geehrt werden. Während des Empfangs wird sie von ihrem Attentäter niedergestochen. Die Wogen der Öffentlichkeit und auch der Politik kochen hoch, ist der Attentäter doch ein 80-Jähriger israelischer Staatsbürger, der im KZ geboren wurde. Was ist die Motivation für die Tat. Marlenes Enkelin, Katharina Reinhardt, Historikerin und Enkelin von Marlene, steht vor vielen offenen Fragen und auch beruflich vor der Schwierigkeit das berufliche Erbe von Marlene, die Rederei zu leiten.
Geschickt werden in diesem Buch mehrere Erzählstränge verwoben. Einerseits das Jahr 2025 in dem Katharina den Anschlag auf Marlene erlebt. Sie stellt sich Fragen nach der Ursache und nachdem die Politik die Ermittlungen beeinflusst, engagiert sie einen Privatdetektiv. In den 1960er Jahren folgt man Danil in einem Kibbuz in Israel. Als Kind von KZ-Insassen, das in den letzten Tagen des Krieges geboren wurde, wird er von rätselhaften Blackouts heimgesucht und leidet auch unter dem Geisteszustand seines Vaters Raphael. Und schließlich bekommt man auch noch Einblick in die 1930er Jahre in denen Raphael gemeinsam mit seinem Vater in Hamburg um das Familienunternehmen kämpft.
Keine einfachen Themen wie man schon auf Grund des Klappentextes merkt und man mag sich denken, dass man so manches schon aus dem Geschichtsunterricht kennt. Jedoch geht dieses Buch schlichtweg weiter, indem es geschichtliche Fakten mit erzählerischem Geschick kombiniert. Natürlich sind Figuren und aktueller Handlungsstrang fiktiv, allerdings beruhen die Handlungen in der Vergangenheit auf tatsächlichen Ereignissen und Schicksalen. Durch diese Erzählstruktur ist man viel näher an den Personen und durch Einzelschicksale richtig berührt, etwas das bei Geschichtsbüchern vielleicht nicht so leicht gelingt.
Man ist nah an den Charakteren dran und fiebert mit, sie sind einfach authentisch. Trotz oder gerade wegen der Schwere des Schicksals legt man das Buch nicht gerne aus der Hand.
Definitiv eine empfehlenswerte Lektüre wenn man sich mit der Zeit und der Frage beschäftigen möchte welche Schuld aus der damaligen Zeit entstanden ist und wie all dies auch zur heutigen Zeit noch viele Leben berührt.
- Barbara Imgrund
Der Wurm
(7)Aktuelle Rezension von: EllekensMartha kommt als alte, gebrochene Frau zurück in den elterlichen Hof hoch am Berg um zu sterben. Wieder setzt sich im Tal der braune Wurm in die Köpfe der Menschen - nicht noch einmal, lieber stirbt sie.
Am Berg sind die Geister der Vergangenheit allgegenwärtig. So erfahren wir, wie Martha ihre Kindheit erlebte, wie sich der braune Wurm auch im Kopf des Vaters festsetzt und ihn veränderte. Wie eines Tages die Einberufungsbescheide der drei geliebten Brüder ankommen und das Schicksal seinen Lauf nimmt. Wie Martha so viel Schuld auf sich nimmt und für immer verstummt.
Barbara Imgrund schafft es, den Leser in die damalige Zeit zu versetzen und die Gewalt und die Angst sehr eindringlich spüren zu lassen. Es ist eine ganz traurige Geschichte, die unter die Haut geht und einmal mehr sagt: NIE WIEDER! - Katia Fox
Wie Tauben aus Glas: Das Geheime Band
(1)Aktuelle Rezension von: FlaventusIch bin froh, dass ich immer wieder selbst verlegte Bücher von Autoren lesen, denn andernfalls wäre mir dieses ergreifende und zu tiefst bewegende Buch nicht untergekommen. Das Buch thematisiert die Identitätsfindung zweier Nationen und ihren Umgang mit der Vergangenheit ebenso wie die fiktiven Einzelschicksale dreier Epochen.
Erzählung
Dafür bedient sich Katja Fox des Stilmittels, die Geschichte in mehreren Ebenen über Generationen hinweg zu erzählen. Es sind drei Erzählstränge, die sich über drei Epochen erstrecken und drei Schicksal thematisieren, wobei der Leser anfangs noch im Dunkeln gelassen wird, wie diese zusammenhängen.
Aber nicht die Verknüpfung zwischen diesen Strängen lässt den Leser auf den Seiten verharren, denn es wird relativ schnell klar, wie die Puzzleteile zusammengehören. Es ist der Schreibstil, der mich als Leser an die Seiten gefesselt hat, auch wenn die Erzählung schnell vorhersehbar wurde.
Genrefragen
Es handelt sich bei diesem Roman weder um einen historischen Roman noch um einen spannenden im Sinne eines Thrillers. Es ist vielmehr ein zeitgenössisches Drama, das den Leser auf seiner emotionalen Ebene erreicht. Die erzählte Geschichte zeigt, dass es nicht nur um die Identitätsfindung der Nationen Frankreichs und Deutschlands geht, sondern um die Menschen, die diese Nationen bilden.
Katja Fox schafft es zielsicher, die Charaktere mit Leben, Authentizität und Emotionen zu versehen, dass in einem jeden Leser eine Gefühlsregung zu entlocken sein wird. Um es frei mit den Worten der Autorin Katja Fox zu sagen, wird es nicht verwunderlich sein, wenn so manche blauen Augen der Leser wie zwei Bergseen sein werden, die von der Schneeschmelze überflutet wurden.
Fazit
Dieses Buch schafft etwas besonderes. Es berührt seine Leser und regt die Erinnerungskultur an, die in Deutschland zusehends verloren zu gehen scheint. Der lebendige Schreibstil, interessante Charaktere und eine markante Geschichte vor zeitgenössischem Hintergrund (auch wenn dieser fiktiver Natur ist), lassen mich eine uneingeschränkte Leseempfehlung aussprechen.
- Susann Pásztor
Ein fabelhafter Lügner
(48)Aktuelle Rezension von: WortklauberIm Prolog begegnet man Joschi, dem „fabelhaften Lügner“, just da, als der seinem Leben ein Ende setzen will. Zu diesem Zweck hat er ein Zimmer in einem einschlägigen Hotel angemietet, allerdings nur für zwei Stunden. Das reichte nicht, er wird gefunden und man pumpt ihm den Magen aus. An seinem Krankenbett finden sich drei Frauen ein: seine Exfrau, seine Ehefrau und seine Geliebte, eine bereits Mutter, zwei davon schwanger.
Im Hauptteil des Romans ist Joschi schon lange tot. Zu seinem 100. Geburtstag treffen sich seine Kinder Marika, Hannah und Gabor und seine einzige Enkelin Lily in Weimar, und sie versuchen, aus den Bruchstücken, die sie über Joschi, eigentlich József Molnár, zu wissen glauben, ein Bild zu formen. Am Anfang dieses Familientreffens der besonderen Art steht ein Besuch in einem Konzentrationslager, in Buchenwald. Dort war der Vater/Großvater Häftling - oder vielleicht auch nicht? Oder war er dort, aber nicht, weil er Jude gewesen wäre? War das womöglich nur eine seiner Geschichten? Seine Kinder sind sich uneins: Darf man da, wo man nicht weiterkommt mit der Spurensuche (oder nicht weiterkommen will), nicht nur damit anfangen etwas zu erfinden, sondern auch fest daran glauben? Oder fährt man besser damit, zu akzeptieren, dass man nie wissen wird?
Die Vatersuche (und damit der eigenen Identität) bleibt schwierig. Joschi, der Mann, dem „seine Frauen und Kinder abhandenkamen wie anderen Leuten Socken oder Kugelschreiber“, bleibt - unerreichbar auch mit verfügbaren Mitteln der Psychologie und der Genforschung - ein Gespenst, ein Rätsel. Und die Verwundungen seiner Kinder präsent.
Dem zum Trotz: Zumindest manche traurigen Geschichten kann man auch so erzählen, dass sie nicht ausschließlich traurig bleiben, sondern im Erzählen bizarr und manchmal sogar ein bisschen komisch werden. In einer Familie von Geschichtenerzählern birgt das Vermögen, Geschichten zu erfinden, in sich zwar nicht unbedingt Wahrheit, aber die Chance auf eine andere Art Erkenntnis. Und, damit einhergehend, auf:
(„… ich wusste auf einmal, dass dort, wo Unordnung hinterlassen wird, die Geschichten warten.“)
Trost.
- Oliver Polak
Gegen Judenhass
(10)Aktuelle Rezension von: HoldenPolaks flammender Appell gegen Antisemitismus und Xenophobie jeder Art. Neben eigenen Erfahrungen, die er als jüdischer Deutscher an Ablehnung durchleben mußte (bei denen man nur sprachlos zurückbleibt), beschreibt er auch negative Erlebnisse mit Fernsehmoderatoren und sonstigen Veranstaltern (bei denen man wünschte, er würde Roß und Reiter benennen), und legt dar, wie Vorurteile und Stereotype entstehen und wie sie zu bekämpfen sind. Bei mir rannte er mir dem Buch offene Türen ein, daß einige der schlimmen Ereignisse bei uns im Emsland stattfanden, beschämte mich zutiefst. - Jürgen Babendreier
Nationalsozialismus und bibliothekarische Erinnerungskultur
(0)Noch keine Rezension vorhanden - Yasmina Reza
Serge
(8)Aktuelle Rezension von: esmerabelleDie Geschwister Popper in der Gedenkstätte Auschwitz/Birkenau. Mit eher gemäßigtem Enthusiasmus. Serge, der Älteste, ist eigentlich nur da, weil er dazu verdonnert wurde, seine erwachsene Tochter Joséphine zu begleiten, die sich nach dem Tod ihrer Großmutter für ihre jüdischen Wurzeln und den Ort, an dem Vorfahren von ihr umgebracht wurden, interessiert – ein Thema, das die Popper-Geschwister nie weiter beschäftigt hat. Weswegen Nana, die jüngste, beschließt, dass sie auch mitfahren sollte, jetzt, wo es zu spät ist, die Mutter zu befragen. Und wo Serge und Nana zusammen sind, da ist es besser, wenn auch Jean, der Ich-Erzähler, dabei ist, ein ausgleichender Puffer zwischen den beiden. Aber die Reise entwickelt sich schnell zu einem Desaster. Vor der Kulisse Auschwitz’ wo eine der schlimmsten Tragödien der Menschheitsgeschichte stattgefunden hat, kollidieren die ungleichen Wesen der Drei derart, dass eine Kluft entsteht, die nur von einem Ereignis wieder überbrückt werden kann, das auf gewisse Weise den Kreis zu Auschwitz schließt.
Ich kannte Yasmina Reza bisher nur durch zwei oder drei ihrer Theaterstücke, allem voran „Kunst“ (unvergessen die großartige Inszenierung mit Ulrich Tukur, Christian Redl und Dominique Horwitz), in dem drei Freunde über den Kauf eines weißen Bildes existentiell aneinander geraten. „Serge“ ist in gewisser Weise eine Variation von „Kunst“ auf einer fortgeschritteneren Ebene. Denn es ist nun mal ein Unterschied, ob sich eine Krise an einem Bild oder an einem Vernichtungslager entzündet. Die Absurdität der Situation ist eine ganz andere, denn über ein Gemälde können wir lachen, über Gaskammern nicht. Und so sind wir als Leser/Zuhörer bei „Serge“ in der Klemme. Wo wir uns bei „Kunst“ über den Streit der Freunde und den Spiegel, den sie uns vorhalten, ungeniert amüsieren können, sind wir bei „Serge“ der Unangemessenheit der Situation ausgeliefert. Die ständige Ambivalenz des Menschen zwischen den eigenen Sorgen und Nöten in der Relation zu all dem, was viel schlimmer und grausamer ist, wird hier auf die Spitze getrieben. Und das ist genial.
Genial ist auch Rezas Stil. Besonders die Dialoge sind einfach nur eine Freude, sie kann nicht verheimlichen, dass sie vom Schauspiel kommt. Was ich auch sehr an ihr schätze ist, dass sie nie vorhersehbar ist. Mann kann die Reaktion ihrer Figuren nicht vorhersagen, wird immer wieder von der Absurdität überrascht.Gelesen wird die Hörbuchversion von „Serge“ von Peter Jordan. Er macht seine Sache sehr gut, gibt den Charakteren Form und Individualismus, jedem seine ganz klare, eigene Stimme, die viel vom Wesen offen legt. Aber er tut das - und deswegen kommt mein Lob ein wenig zögerlich - eben in seiner Auslegung. Und das liegt ja auch in der Natur der Sache, ein guter Vorleser bringt seine eigene Lesart immer mit ein. Nur war für mich seine Interpretation nicht immer stimmig. Besonders bei Nana, die Jordan sehr weinerlich anlegt, habe ich in meinem Kopf die Sätze öfter in einem anderen Tonfall wiederholt, weil es dann für mich passender wurde. Jordans Serge habe ich nicht richtig zu fassen bekommen, immer wieder hat sich mein Bild von ihm umgeformt. Doch trotz dieser Kritik ist Jordan ein Vorleser, zu dessen Einspielungen ich immer wieder greifen würde.
Die Bewertungen für „Serge“, die ich mir angesehen habe, waren nicht durchgehend positiv und ich kann einige der Kritiken durchaus nachvollziehen. Wer erwartet, dass der Roman tief in die Problematik des Jüdischseins eintaucht und sich ein ausgefeiltes Psychogramm der Protagonisten wünscht, wird nicht auf seine Kosten kommen. Für mich war das Buch weniger eine Geschichte über Nachfahren von Holocaustüberlebenden, als eine Reflexion des Lesers/Zuhörers in seiner ewigen Unfähigkeit zu kommunizieren, und nicht immer in erster Linie um sich selbst zu kreisen. Über den Menschen an sich in der Balance zwischen dem Recht, eigene Sorgen und Nöte auch als solche zu erleben, und der moralischen Forderung, die Relation zu den größeren Tragödien in Betracht zu ziehen. Und das finde ich großartig gelungen.
- Yishai Sarid
Monster
(32)Aktuelle Rezension von: KataRaf»Sehr geehrter Herr Direktor von Yad Vashem, dies hier ist der Bericht über das, was dort vorgefallen ist. Mir wurde mitgeteilt, dass sie einen solchen erwarten, und ich möchte ihn auch erstatten.« |5
Um Aufrichtigkeit bemüht erzählt ein israelischer Holocaustforscher und Lagertourguide auf eine Eskalation zu. Er holt weit aus, rekapituliert seinen Werdegang mit Aufstieg und Fall. Es führt ihn zu Fragen der Moral, der Erinnerung und des Gedenkens, zu Identifikationen und Zuschreibungen, zu Opfer- und Täterrollen, zu ihrer Wirkung bis in die Gegenwart hinein. Wut, Ohnmacht und Brutalität brechen seinen emotional-distanziert wissenschaftlichen Selbstschutz. Die Zusammenarbeit mit einem deutschen Regisseur führt zu einer radikalen Wendung, die seinen Bericht an den Direktor von Yad Vashem erforderlich macht.
In wenigen Seiten gelingt es Sarid, eine kammerspielartige Intensität aufzubauen. Die moralischen Konflikte seiner Figur spitzt er so zu, dass es kaum möglich ist, sich den aufgeworfenen Fragen und ausgearbeiteten Widersprüchen zu entziehen. Wie geht aufrichtiges Erinnern? Welche Botschaften sind möglich und wie kommen sie bei den Nachkommen an? Wie ist es mit Universalität, mit Universalismus? Was macht Nähe und Distanz zur Shoah mit der jüdisch-israelischen Figur? Wie wirkt eine Identifikation mit den Opfern oder eine Abwehr von Opferrollen, eine Identifikation, Bewunderung oder Abscheu von Tätern, eine Zuwendung zum Militärischen? Wie die eigenen Kinder erziehen? Wie leben mit detailliertem Wissen um die Gewalt der Vergangenheit, die die Figur für ihren Sohn als Monster der Erinnerung benennt?
»"Was arbeitest du denn Papa?", fragte er. "Er erzählt ihnen, was passiert ist", half Ruth mir aus. "Was ist passiert?" Ido sah mich besorgt von unten an. "Es gab mal ein Monster, das Menschen getötet hat" , antwortete ich. "Und du bekämpft es?“, fragte Ido begeistert." Es ist schon tot", versuchte ich ihm zu erklären, "es ist ein Monster der Erinnerung".« |77
Die ganze Lektüre hindurch fragte ich mich, was es verändert, »Monster« in der deutschen Übersetzung durch eine deutsche Perspektive zu lesen und ob es überhaupt passend ist. Ich habe keine Antwort darauf und hätte gern Sarids Gedanken dazu erfahren.
- Claudia Rusch
Meine freie deutsche Jugend
(39)Aktuelle Rezension von: Holden"für Irmgard, ganz herzlich, Weimar 16.10.03" lautet die Widmung, dem bleibt eigentlich nichts hinzuzufügen, nur das hier die Lebensgeschichte eines Vorbilds an Zivilcourage anschaulich präsentiert wird. Wäre man selbst so tapfer gewesen, man weiß es nicht, aber durch die Erziehung zum Querdenken durch ihre Mutter und deren Freunde wurden die Energien der kleinen Claudia in die richtigen Bahnen gelenkt. Das DDR-Unrecht wird drastisch angeklagt, so daß kein Platz mehr für Ostalgie und Verklärung bleibt, erst mit der "Wende" wurden die Oppostitionellen zu "echten" DDR-Bürgern, aber aufhalten ließ sich der hier schreibende Wirbelwind nicht. Auch ein Vorbild an Lebensenergie und der Beweis dafür, was man als Individuum erleben kann.
- Regina Scheer
Gott wohnt im Wedding
(62)Aktuelle Rezension von: rose7474Nachdem mir "Machandel" von der Autorin Regina Scheer sehr gefallen hat wollte ich unbedingt auch dieses Buch von ihr lesen. Es hat mir gut gefallen.
Der Einstieg in die Geschichte fiel mir etwas schwer und es dauerte etwas bis ich richtig in die Geschichte eintauchen konnte. Es ging um sehr viele Bewohner des Hauses im Wedding und das Haus selber bekam auch eine Stimme. Diesen Aspekt fand ich sehr gelungen und besonders. Durch die vielen Personen und Themen war das Buch teilweise nicht so einfach zu lesen und wurde teilweise etwas langatmig.
Jedoch ein lesenswertes Buch über das zeitgeschichtliche im Wedding. Ein sehr wichtiges Buch gegen das Vergessen.
Daher eine Leseempfehlung von mir und 4 Sterne. "Machandel" gefiel mir etwas besser.
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