Bücher mit dem Tag "erkennen"
26 Bücher
- Cecelia Ahern
P.S. Ich liebe dich
(8.799)Aktuelle Rezension von: Melanie_HoppeDies war mein erstes Buch der Autorin Cecelia Ahern und was soll ich sagen?!?! WOW! Einfach eine Achterbahn der Gefühle. Die Autorin erfasst ein sehr sehr wichtiges und emotionales Thema und das auf eine sehr sympathisch Weise. Ich habe viel lachen können und gleichzeitig geheult wie ein Schlosshund. Ich habe mich ab der ersten Seite vollkommen rein stürzen können und es ließ sich super flüssig lesen. Ich kann dieses Buch nur empfehlen und bin sehr auf weitere Bücher der Autorin gespannt.
- Cecelia Ahern
Hundert Namen
(793)Aktuelle Rezension von: NicolePDie Chefin und Freundin von Journalistin Kitty Logan ist totkrank. Während Kitty selbst an einem Tiefpunkt in ihrem Leben angekommen ist, bittet Constance ihre Freundin darum, einen Artikel zu schreiben, zu dem sie selbst nicht mehr kommen wird. Kitty findet eine Liste mit einhundert Namen. Allerdings gibt es keinen Hinweis darauf, was Constance anhand dieser Liste schreiben wollte.
Kitty versucht herauszufinden, was es mit diesen hundert Namen auf sich hat. Der Redakteur hat ihr nur wenig Zeit bis zum Abgabetermin gegeben. Das reicht niemals, um alle Personen auf dieser Liste zu kontaktieren. Als Leser begleitet man Kitty auf der Suche nach einer Lösung. Was verbindet die 100 Menschen, und welcher Artikel hätte daraus entstehen sollen?
Kitty ist eine gut ausgearbeitete Figur, und man wird emotional von ihr und der geheimnisvollen Liste auf die Reise geschickt. Diese Reise lässt den Leser den Alltag vergessen und regt auch zum Nachdenken an. „Hundert Namen“ ist ein gutes Buch, welches ein interessantes Ende hat.
Ich danke der Plattform „Bookbot“, dass ich mir dieses Buch aussuchen dürfte.
- Ewald Arenz
Alte Sorten
(592)Aktuelle Rezension von: Ms_ViolinSally und Liss: zwei Frauen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Sally, kurz vor dem Abitur, will einfach in Ruhe gelassen werden. Sie hasst so ziemlich alles: Angebote, Vorschriften, Regeln, Erwachsene. Fragen hasst sie am meisten, vor allem die nach ihrem Aussehen.
Liss ist eine starke, verschlossene Frau, die die Arbeit, die auf dem Hof anfällt, problemlos zu meistern scheint. Schon beim ersten Gespräch der beiden stellt Sally fest, dass Liss anders ist als andere Erwachsene. Kein heimliches Mustern, kein voreiliges Urteilen, keine misstrauischen Fragen. Liss bietet ihr an, auf dem Hof zu übernachten. Aus einer Nacht werden Wochen. Für Sally ist die ältere Frau ein Rätsel. Was ist das für Eine, die nie über sich spricht, die das Haus, in dem die frühere Anwesenheit anderer noch deutlich zu spüren ist, allein bewohnt? Während sie gemeinsam Bäume auszeichnen, Kartoffeln ernten und Liss die alten Birnensorten in ihrem Obstgarten beschreibt, deren Geschmack Sally so liebt, kommen sich die beiden Frauen näher. Und erfahren nach und nach von den Verletzungen, die ihnen zugefügt wurden.Dieses Buch hatte ich schon sehr lange auf meiner Wunschliste, da hier vor allem die Frauenfiguren richtig stark sein sollten. Trotzdem hat es gedauert, bis es dann auch einen Weg zu mir gefunden hat.
Die Erwartungen waren also dementsprechend hoch.
Allerdings hatte ich dann leider ziemliche Probleme in der Handlung anzukommen.Mein größtes Problem war, dass ich lange Zeit das Gefühl hatte, nicht richtig an diese beiden Frauenfiguren heranzukommen.
Erst im letzten Drittel, als wir endlich alle Fakten über Liss’ Leben erfahren, wurde es für mich immer besser und als Sally sie dann „retten“ durfte, war ich komplett gefesselt.Auch all die Dinge, die wir mal ganz nebenbei über Feld-/Bauernhofarbeit, Imkerei, übers Keltern und natürlich alte Birnensorten lernen durften, waren einfach unglaublich interessant und fesselnd.
Allerdings wurden mir einige Dinge einfach nicht ausreichend aufgeklärt. So habe ich z.B. nie verstanden, warum Sally dermaßen wütend auf alles und jeden reagieren musste und manchmal ohne Provokation komplett übertrieben aus der Haut fährt (wie z.B. bei der Kartoffelernte). Ich habe die ganze Zeit darauf gewartet, dass ihr Verhalten irgendwie nachvollziehbar wird, aber das war für mich einfach nicht der Fall.
Liss dagegen war - gerade, wenn man ihre Hintergrundgeschichte endlich kennt - viel zu wenig wütend. Ich fand es schon seltsam, dass sie Sally und ihre ständigen Ausbrüche einfach so hinnehmen kann, selbst wenn Sally alles gibt, um sie aufs Blut zu reizen.
Auch zum Ende hin wurde mir nicht alles hinreichend genug geklärt, aber zu diesem Zeitpunkt war ich so weit mit den Figuren und ihren Taten versöhnt, dass das nicht mehr so weit ins Gewicht gefallen ist.Fazit: Das ist mal wieder ein Buch von Ewald Arenz bei dem ich mir nicht sicher bin, wie ich es bewerten soll. Der Schreibstil ist mal wieder herrlich, aber zu den Figuren habe ich lange Zeit keinen richtigen Zugang finden können. Besonders zu Sally, deren Wut auf alles und jeden mir einfach nur übertrieben vorkam, da es nie eine ordentliche Erklärung dafür gab und sie mir so einfach nur extrem pubertär vorkam, dabei sollte sie eindeutig so viel mehr sein.
Erst im letzten Drittel konnten die Beiden mich endlich einfangen und sogar richtig fesseln mit ihrer Geschichte und auch, wenn mir einige Handlungspunkte nicht ausreichend geklärt wurden oder sogar nicht ganz logisch erschienen, konnte ich das Buch dann doch noch relativ zufrieden weglegen. (3,5 Sterne) - Stephenie Meyer
Biss zum ersten Sonnenstrahl
(2.720)Aktuelle Rezension von: SeelenfunkeDiese Geschichte hat mich tief berührt – und ehrlich gesagt auch gebrochen.
Ich wusste natürlich, wie sie endet, und trotzdem habe ich bis zur letzten Seite gehofft, dass es vielleicht doch einen anderen Weg für Bree geben könnte.Es war schmerzhaft, ihre Gedanken zu lesen – dieses Ringen zwischen Instinkt, Angst und der leisen Sehnsucht nach etwas Gutem.
Gerade weil sie kaum eine Chance hatte, spürt man ihre Menschlichkeit umso stärker.
Man möchte sie beschützen, ihr Licht zeigen, ihr sagen, dass sie nicht verloren ist.Stephenie Meyer hat mit Bree eine Figur geschaffen, die trotz ihrer kurzen Geschichte so viel Tiefe und Gefühl trägt.
Eine tragische, stille Heldin, die man nicht vergisst.
Traurig, berührend und voller unausgesprochener Hoffnung – diese Geschichte bleibt. - Melanie Raabe
DIE WAHRHEIT
(419)Aktuelle Rezension von: KarenAydinWorum geht es?
Philipp Petersen verschwindet auf einer Geschäftsreise in Südamerika spurlos. Nach sieben Jahren erhält seine Frau Sarah eine Nachricht. Philipp ist am Leben und auf dem Weg nach Hamburg. Mit ihrem gemeinsamen Sohn Leon wartet sie am Flughafen auf die Rückkehr des Ehemanns und Vaters. Doch der Mann ist ein Fremder. Wer ist er? Und warum reagieren alle so, als wäre es Philipp? Sie gehen nach Hause und die Situation wird immer bedrohlicher.
Kritik
Die Ausgangssituation ist spannend. Was würde man in einem solchen Fall machen? Zur Polizei gehen? Was soll die tun? Was, wenn es keine gemeinsamen Freunde gibt, die man sieben Jahre zuvor hatte? Wer kann einem helfen?
Trotz dieser sehr guten Idee hat mir dieser Roman bislang am wenigsten gefallen. Dies liegt zum einen an dem Stil, den ich als etwas anders empfunden habe als in den anderen Romanen von Raabe, die ich bislang gelesen habe. In der Werbung stand „atemlose Spannung“. Atemlos war für mich die Prosa. Knappe, kurze Sätze, viele Ellipsen, was einen stakkatoartigen Effekt erzielt. Das kann man machen, in den Situationen, in denen es dramatisch wird und die Ich-Erzählerin die Kontrolle über die Situation verliert. Hier war es mir eindeutig zuviel und ich hatte manchmal eher das Gefühl, dass die Autorin die Kontrolle über die Erzählung verloren hat, sich zu sehr hat von dem Verlangen tragen lassen, hübsche und ungewöhnliche Sprachbilder zu erzielen. Viele Sätze hintereinander, die gleich beginnen und gleich aufgebaut sind, die ein bisschen an meinen Nerven gezerrt haben, Bilder und Überlegungen, die für mich nicht so gut funktioniert haben.
„ob es das gibt, die Liebe? Ich frage mich, wo sie hingeht, wenn wir aufhören zu lieben, verpufft sie in der Kälte des Weltalls, sickert sie in unsere Zellen und verändert unser Erbgut?“
Auch ist die Auflösung für mich eher unbefriedigend gewesen, das ist aber nun sehr subjektiv, grundsätzlich ist schon alles sehr stimmig und von Beginn an vorbereitet.
Die beiden zentralen Charaktere, Sarah und der Fremde sind befremdlich, aber schon ungewöhnlich und stimmig gezeichnet. Sie neigt zu impulsiven, unüberlegten Aktionen, die überhaupt keinen Sinn machen, aber so ist das nunmal, man macht halt immer mal etwas, was blödsinnig ist; er ist seltsam, ein bisschen grausam und sein Verhalten ist erst logisch nachvollziehbar, wenn man bis zum Ende durchgehalten hat.
Also, alles in allem ist es schon ein solider Psychothriller, der nicht langweilig ist, für mich aber kein Vergleich zu „Schatten“ oder „Falle“.
- Christian Handel
Becoming Elektra (Elektra, Bd. 1)
(159)Aktuelle Rezension von: HeartofHopeIch muss zugeben, Dystophien, Since Fiction sind Gernes, die ich zwar immer wieder sehr interessant finde, vor denen ich mich aber dennoch immer etwas herum drücke, denn sie bewirken etwas bei mir. Ich komme nicht umhin, mich danach zu fragen, ob diese Technologien, welche in den Geschichten beschrieben werden, nicht doch auch bald bei uns in der realen Welt existieren werden und was dies mit uns ausmachen wird.
So erging es mir auch tatsächlich mit diesem Buch von Christian Handel. Das Thema, dass Menschen ihre Klons als „Ersatzteillager“ benutzen und extra dafür züchten, hat schon irgendwie etwas barbarisches, dennoch kann ich mir schon vorstellen, dass unsere Welt in einigen Jahren vielleicht - und hoffentlich- nicht mit echten Klonen, aber dennoch mit irgendeiner fortschrittlichen Technologie solche Dinge möglich macht. Schließlich können wir doch bereits einiges mit 3D Druckern nachdrucken…
Naja, zum Glück bin ich kein Technick Guru, der von diesen Dingen eine Ahnung hat, sodass ich mich wieder auf die eigentliche Geschichte konzentrieren kann.
Mir hat das Buch „Becoming Elektra“ recht gut gefallen. Es war mein erstes Buch des Autors. Mit dem Schreibstil kam ich sehr schnell sehr gut zurecht. Handel schreibt locker und benutzt ein gutes Wortbuilding, sodass ich einen guten Lesefluss aufbauen konnte.
Isabel gefiel mir schon ab den ersten paar Seiten recht gut. Ich merkte schnell, dass sie mehr vom Leben verdient hat, dass sie ihre Schwester abgöttisch liebte und bereit war, für sie alles zu opfern. Was sie ja dann auch getan hatte.
Auch die anderen Charaktere fand ich passend. Gerade Hektor konnte ich sehr schnell durchschauen und in mein Herz schließen. Auch Phillipp mochte ich eigentlich ziemlich schnell. Tatsächlich hatte ich auch bei Sabine schon früh das Gefühl hinter ihre Fassade blicken zu können.
Die Handlung empfand ich bis zur Hälfte des Buches aber als etwas schleppend. Irgendwie fand ich, nahm die Geschichte einfach nicht so recht Fahrt auf. Aber der Mitte hin wurde es dann auch besser, es passierten Dinge, sodass ich etwas mehr gefesselt wurde. Das Ende dann entwickelte sich wieder recht schnell, auch der Plottwist konnte mich überraschen.
Die beiden Epiloge am Ende fand ich schon sehr heftig, vor allem der zweite! Ich persönlich bin sehr froh, dass ich das Buch erst jetzt gelesen habe, da ich bereits wusste, dass es einen zweiten Band gibt. Ich habe bereits viele Rezensionen gelesen, in denen es noch hieß, dass dieses Buch ein Einzelband sein sollte. Dann hätte ich das Ende hier auch sehr unbefriedigend gefunden!
Nun macht dieses Ende mich einfach nur neugierig auf den zweiten Band, vor allem hoffe ich, dass es sich dann auch mehr um die Lebensumstände der Klone und deren Verbote gehen wird, denn dieses Thema, ist meiner Ansicht nach im ersten Band sehr weit in Vergessenheit geraten.
Abschließend möchte ich sagen, dieses Buch konnte mich nicht so ganz vom Hocker reißen, dennoch war es ein nettes Buch für zwischendurch.
Von mir gibt es 3,5 von 5 Sterne!
- Neil Gaiman
American Gods
(107)Aktuelle Rezension von: Henri3tt3In diesem Hörspiel geht es um einen Roadtrip kreuz und quer durch die USA, um alte und neue Götter, um Liebe, Freundschaft und Familie. Die Inszenierung als Hörspiel ist perfekt gelungen. Ich habe die vielen Stunden gebannt gelauscht und dabei im Garten gearbeitet, gestrickt oder Wäsche aufgehängt. Nur bei den letzten Stunden habe ich irgendwie den Faden verloren und die Story nicht mehr verstanden. Wer war jetzt tot und wer nicht bzw. doch nicht tot oder nicht mehr tot?
Insgesamt ist es auch eher eine Männergeschichte, denn obwohl es sehr viele Charaktere gibt, von denen einige sehr wichtig sind, spielen Frauen immer nur mehr oder weniger kleine Nebenrollen. Sie reden auch kaum miteinander. Diese Welt dreht sich nur um die Männer, dementsprechend kreisen auch die Frauen nur um die Männer. Das ist sehr schade, denn hier wurde viel Potential verschenkt. - Arthur Philipp
Die Dunkelmagierin
(59)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerDie junge Bauerntochter Feja wurde unter mächtigen Monden geboren, ihre Macht ist groß, doch davon weiß das Mädchen noch nichts. Auf der Suche nach ihrem Vater, gerät sie an die Magier des Grauen Orden, die ihre Macht erkennen und sie sofort aufnehmen. Nichtsahnend, wird Feja zum Spielball der Intrigen. Als ein Unglück sie und ihre Freunde heimsucht, ist nichts mehr wie es einmal war und Feja aus dem Langwald muss schnell lernen, dass aus Freund gern Feind wird. Die Lage spitzt sich immer mehr zu und als sie im Kerker ihres eigenen Ordens landet, muss sie feststellen, dass viel Macht, nicht immer Gutes bedeutet.
Die Aufmachung des Buches ist sehr schön, mit Karten zu den Handlungsorten, ist es dem Leser möglich genau zu verfolgen, wo Feja sich aufhält und was ihr wo widerfährt. Das Cover Design gefällt mir unglaublich gut und nachdem ich das Buch gelesen habe, sehe ich nun, dass es perfekt auf die Geschichte abgestimmt ist.Der Schreibstil war gut, ab und an musste man sich sehr konzentrieren, um die Sätze richtig zu lesen, aber das tat dem Buch keinen Abstrich. Die Erzählweise aus den verschiedenen Perspektiven, war sehr gut, so konnte man mehr über die Motive der einzelnen Charaktere erfahren.Feja hat mir sehr gut gefallen, ihre kluge, liebevolle und gerechte Art war super und ich habe sie sehr liebgewonnen.Einen Kritikpunkt habe ich leider, denn es waren sehr viele Namen und keine die man irgendwo schonmal gehört hätte, weshalb ich öfter nicht mehr wusste, wo ich die Person zuordnen/einordnen sollte.Nichtsdestotrotz war es ab Seite 1 sehr spannend und ich freue mich auf Band 2 "Die Feuerdiebin" - Dan Marshall
Meine scheißkranke Familie
(30)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerDan ist 24 und endlich raus aus dem Elternhaus. Neue Stadt, neuer Job, neue Freundin. Das Leben ist schön. Dann kommt der Anruf, der alles verändert. Dan erfährt: Sein Vater, der Fitnessguru und Müslifanatiker, hat die Nervenkrankheit ALS. Seine Mutter, die inoffi zielle Weltmeisterin im Fluchen ist und seit Jahren erfolgreich ihre Krebserkrankung bekämpft, muss erneut eine aggressive Chemotherapie beginnen. Beide Eltern werden sterben. Viel zu früh, gleichzeitig und mit Ansage. Dan schmeißt alles hin und zieht wieder zu Hause ein.
FAZIT:
Dan Marshall schreibt eine Familienbiografie ,die ich so in der Art noch nie gelesen habe . Brutal ehrlich und schonungslos beschreibt er die Schicksale seiner Familie. Und alles klingt echt ,nichts gespielt - vielleicht gerade wegen diesem schwarzen Humor dabei.
Einen Stern abzug ,weil es mich emotional nicht so mitgenommen hat beim lesen ,obwohl die Tragik natürlich sehr gross ist. Aber dennoch kommt sehr gut rüber, das die Familie fest zusammenhält und das ist das was zählt im Leben .
Wer Biografien sehr gerne liest, sollte sich aufjedenfall dieses Buch vornehmen. Es weicht wirklich von den "normalen" ab und einfach mal sehr interessant .
- Susanne Hansch
Der Giersch muss weg!
(23)Aktuelle Rezension von: jackdeckUnkräuter wachsen schnell und nerven den Hobbygärtner. Eindringlinge! Störenfriede!Schluss mit der Jammerei.
Lasst sie uns als Wildkräuter betrachten. Zu einem schmackhaften Essen hinzufügt, bekommen sie einen gewissen Charme.Es enthält 54 sehr leckere Rezepte, die von ansprechenden Fotos untermalt werden und einem dadurch das Wasser im Mund zusammen laufen lassen. Auch erfährt man die Erkennungsmerkmale, bevorzugten Standorte und Inhaltsstoffe jeder der 28 vorgestellten Pflanzen und kann sie durch die sehr guten Pflanzenfotos auch tatsächlich in der Natur wiedererkennen. Gut finde ich auch eine Übersichtstabelle über 7 verschiedene Geschmacksrichtungen (mild, kräftig, bitter, kohlig-scharf, kratzig-scharf, würzig, sauer) der im Buch vorgstellten Pflanzen. Allgemeine Tipps zum Sammeln, Ernten und Verarbeiten der Pflanzen helfen in der Praxis. Eine Einführung zum Thema "Unkraut oder Wildkraut" runden das Buch ab. "Loswerden oder lieber nutzen" wird auch bei jedem Pflanzenportrait thematisiert. Freue mich schon aufs Nachkochen! - Daniel Mendelsohn
Eine Odyssee
(25)Aktuelle Rezension von: schokoloko29Daniel Mendelsohn ist Altphilologe und Professor in einer Uni. Sein Vater, Jay Mendelsohn, ist pensionierter Mathematiker und 81 Jahre alt. Er möchte noch einmal die Odysee zusammen mit seinem Sohn und seinen Studenten lesen.
Aus diesem Grund besucht er die Vorlesungen zu diesem Thema. Er hält nicht viel von Odysseus. Er weint, die Götter helfen ihm in schwierigen Situationen und er betrügt seine geliebte Frau Penelope. Dann passt er nicht gut auf seine Besatzung auf. Denn Odysseus ist der einzige Mensch, der den Feldzug nach Troja und wieder zurück nach Ithaka überlebt. Jay findet ihn gar nicht heldenhaft; sondern eher eine Memme, der hilflos ist und nichts alleine erreicht. Durch diese kontroverse Meinung entsteht viel Gesprächsstoff im Seminar und sein Sohn und sein Vater kommen ins Gespräch. Daniel Mendelsohn empfand seinen Vater eher hart, distanziert, rigide und er hatte schon als Kind durch seine Strenge einfach keinen guten Draht, Dies ändert sich durch das Seminar. Sie entwickeln Anknüpfungspunkte und sein Sohn erlebt den Vater zum ersten Mal in seinem Leben als fürsorglich und empatisch.
Auch wird der Sterbeprozess, das Aufwachsen in einfachen Verhältnissen und die schwierige Ehe von Jay Mendelsohn beleuchtet.
Für mich entwickelte sich das Buch immer positiver. Am Anfang ging es hauptsächlich um die Odyssee die verschiedenen Strophen und Kapitel von Homer. Was für Menschen, die sich dafür nicht interessieren eher trocken sein kann (Dies war für mich eher nicht der Fall). Doch je länger es fortdauert umso berührender war für mich das Buch.
Das Buch war sehr informativ, bezüglich der Odyssee und am Ende auch sehr berührend. Das Buch kann ich nur empfehlen.
- B. E. Pfeiffer
Götterherz (Band 1)
(109)Aktuelle Rezension von: LyjanaWissenswertes
Autor: B. E. Pfeiffer
Titel: Götterherz
Gattung: Romantasy
Erscheinungsdatum: 9. November 2018
Verlag: Sternensand Verlag
ISBN: 978-3-038960133
Preis: 10,99 € (Taschenbuch) & 4,99 € (Kindle-Edition)
Seitenzahl: 362 Seiten
Inhalt
Seit Beginn ihres Familienurlaubs in Griechenland durchlebt die zwanzigjährige Penelope seltsame Träume. Jedes Mal findet sie sich an einem bedrohlichen Ort voller Monster wieder. Und jedes Mal erscheint ein mysteriöser Mann und verteidigt sie gegen diese Kreaturen.
Als sie diesen Fremden auch in wachem Zustand trifft, blitzen Erinnerungen an ein früheres Leben in ihr auf. An ein Versprechen von Unsterblichkeit, an eine Liebe, die Jahrtausende überdauert hat, und an eine uralte Rivalität zwischen zwei Göttern. Und einem davon gehört ihr Herz schon seit so langer Zeit. Allerdings muss sie nun um ihn kämpfen - um ihn und um ihr eigenes Leben, das von Göttervater Zeus persönlich bedroht wird.
Cover
Eigentlich mag ich dieses Cover wirklich gerne. Ich liebe die kleine Details, wie die goldenen Rosen, das Schwert oder den Kelch, finde aber, dass gerade die drei Gegenstände im unteren Teil des Covers schöner in das Gesamtbild eingearbeitet sein könnten. Allerdings muss ich auch erwähnen, dass ich es gut finde, dass sich viel Mühe gegeben wurde den Inhalt des Buches widerzuspiegeln.
Meine Meinung
Bisher kannte ich noch kein Buch dieser Autorin und habe das Buch eigentlich nur gekauft, weil es vor einigen Monaten eine Aktion des Verlages gab, bei welcher Verlagsbücher günstiger zum Verkauf angeboten worden. Gelesen habe ich bisher ein anderes Buch aus dem Sternensand Verlag, welches ich ziemlich enttäuschend fand. Auch "Götterherz" reiht sich leider in mein Bild des Verlages ein, denn es konnte mich leider nur in wenigen Punkten überzeugen.
Grundsätzlich erleben wir die komplette Geschichte nur aus Sicht der weiblichen Protagonistin Penelope bzw. Persephone mit einigen wenigen Ausnahmen, in denen wir Hades Sicht auf die Dinge erleben dürfen. Penelope, oder kurz Pen, war keine geeignete Protagonistin für mich. Bis zur aller letzten Seite fand ich sie zu blass, eindimensional und sehe kaum Charakterentwicklung. Zeitweilen fand ich ihr Verhalten unpassend, unlogisch oder schlicht nicht nachvollziehbar. Für jemanden, der eine so groß angekündigte Entwicklung durchmacht bin ich einfach maßlos enttäuscht. Leider spiegelt die Geschichte das typische "einfaches Mädchen ist zu höherem berufen" wider, nur leider überaus unglaubwürdig. Ihr müsst bedenken, dieses ganze Buch umfasst umgerechnet in etwa eine Woche. Eine Woche. In der der Protagonistin plötzlich Flügel wachsen, sie Poseidon in einem Zweikampf besiegen kann oder ihre wiedergefundene Magie vollumfänglich nutzten kann. Trotz der Begründung, all diese Dinge habe sie in ihrem früheren Leben ebenfalls gekonnt, ist die Umsetzung stark unglaubwürdig.
Ähnlich wie Pen ist Ajax bzw. Hades einfach ein langweiliger und extrem eintöniger Charakter. Gerade seine Göttlichkeit in Kombination mit ihrer gemeinsamen Vergangenheit bot so viel Potenzial, welches einfach nicht genutzt wurde. Sein Charakter ist eine Aneinanderreihung gleicher Aussagen und Verhaltensmuster, die schmuckloser nicht sein könnten.
Mir gefiel die Idee, dass Penelopes Familie bis zum Schluss nicht in Vergessenheit geraten ist, was leider nichts daran ändert, dass die Familie sowie alle anderen Nebencharaktere die gleiche Farblosigkeit wie Eintönigkeit innehaben wie die beiden Protagonisten. Der Fokus dieses Buches liegt ganz offensichtlich auf dem Vorankommen des Plots, was allerdings dafür sorgt, dass es einfach nicht genug Tiefgang, Emotionen, Dynamik etc. gibt. Wie zudem bereits bei Pen angesprochen gibt es keinerlei realistische oder wahrnehmbare Charakterentwicklung trotz der Tatsache, dass es offensichtlich gleich mehrere Götter bzw. wiedergeborene Seelen in dem kleinen Dorf in Griechenland bzw. in Pens Familie gibt. Die Jahrhunderte alten Götter, denen wir begegnen fehlt es eindeutig an Göttlichkeit, an Alterslosigkeit, an detailverliebten Beschreibungen wie Überzeugungskraft. Gerade Zeus, der Göttervater war leider mehr eine Lachnummer als überzeugender Gegner.
Wenig überzeugen tun ebenfalls das Setting sowie der Schreibstil. Die Idee Griechenland als Ausgangspunkt zu nutzen, kann ich durchaus verstehen, doch es fehlt an visuell starken Beschreibungen, an Detailverliebtheit, an Wiedererkennungswert und, wie bereits mehrfach erwähnt, an Überzeugungskraft. Leider ist einer der ersten Begriffe, die mir zum Schreibstil einfallen, das Wort "plump". Es gibt etliche wiederkehrende Satzbausteine oder Verhaltensmuster, beispielsweise kann ich euch gar nicht verraten wie viele Leute in diesem Buch am zwinkern sind, aber bei jedem erneuten Lesen musste ich das Augenrollen echt ein wenig unterdrücken. Auch gab es einige Szenen wo in unkontrolliertes Lachen ausgebrochen worden ist, wo es einfach nicht passte bzw. nicht nachvollziehbar war. Der Humor, den man zwischen den Zeilen hier und da herauslesen kann, war flach und traf zu keinem Zeitpunkt meinen Geschmack.
Ein weiteres Buch des Verlages habe ich noch ungelesen hier und es wird auch die letzte Chance sein, die ich dem Verlag geben werde mich zu überzeugen. Für B. E. Pfeiffer gilt leider, dass ich mir in Zukunft wohl kein weiteres Buch von ihr kaufen werde.
Fazit
Trotz jeder Menge Potenzial haben dieses Buch und ich nicht zueinander gefunden. Der ganzen Idee fehlte es an Authentizität, - ich weiß, ich wiederhole mich - an Überzeugungskraft und Glaubwürdigkeit, sowie Tiefgang und Emotionen.
Von mir gibt es 2,5 von 5 Sternen.
- Andreas Gruber
Todesurteil
(84)Aktuelle Rezension von: lesen_hoeren_rezensierenBand 2 der Reihe ist spannend, mit vielen überraschenden Wendungen und insgesamt großartig aufgebaut. Ich werde immer mehr und mehr Fan von Gruber und der Reihe.
Sneijder & Nemez treffen in Wiesbaden beim BKA aufeinander, wo Nemez überraschend zum Lehrgang zugelassen wurde, so richtig erklären kann sie sich das nicht. Dann stellt sie fest, dass sie im Kurs von Sneijder ist, der insgesamt nur aus 5 Teilnehmern besteht.Gruber erzählt die Story in zwei Strängen, Kapitelweise wird jede Handlung erzählt und gewechselt. Diesmal spielt der Thriller in Wien und Umgebung und Wiesbaden.
Wow, kann ich nur sagen, temporeich, verwirrend, überraschend, aber auch brutal und blutig. Wer da empfindlich ist, sollte das Buch besser nicht lesen. Die Story ist perfekt durchdacht, spannend bis zum Ende und wird belebt durch die beiden Protagonisten Sneijder & Nemez. Eckig, kantig, eigen und eigensinnig, mir würde bestimmt noch mehr einfallen.
Der Sprecher, Achim Buch, macht einen großartigen Job, mit dem niederländischen Akzent und stimmlicher Vielfalt, lässt er die Figuren und deren Charakter zum Leben erwecken.
Fazit:
Zehn Jahre alt und kein bisschen eingestaubt. Alles was ein Thriller braucht und mehr wird hier geboten. Ich in begeistert von der Reihe und kann sie Fans des Genres nur empfehlen!Triggerwarnung: Gewalt, Kannibalismus, Folter, Gewalt an Kindern und Tieren..
Todesurteil: Sneijder & Nemez 2 – Andreas Gruber
Der Hörverlag, 15:16 Stunden, gelesen von Achim Buch
Ungekürzte Lesung, ET: 16.2.2015 - Rolf Spangenberg
Katzenkrankheiten
(2)Aktuelle Rezension von: BrittaBanowskibeim stöbern auf dem Flohmarkt fiel mir der Ratgeber in die Hände, und auch ich durfte mit einer Spitze Humor des Autors wieder etwas dazu lernen.Dieser Ratgeber ist genau richtig für Katzenhalter, oder Menschen, die es noch werden wollen, nichts ausgelassen, und trotzdem detail gerecht erklärt, führt der Autor uns durch das Leben der Katze, und so können auch Laien die Gesundheit ihrer Katze schon am Fell erkennen lernen - Marcus Sakey
Die Abnormen
(8)Aktuelle Rezension von: Ro_KeKlappentext (Lovelybooks):
In Wyoming kann ein kleines Mädchen in der Art, wie jemand seine Arme verschränkt, seine dunkelsten Geheimnisse lesen. In New York erkennt ein Mann Muster im Auf und Ab der Börse und rafft 300 Milliarden Dollar zusammen. Man nennt sie "Abnorme" oder "Geniale", Menschen mit außergewöhnlichen Fähigkeiten. Seit 1980 kommt ein Prozent aller Neugeborenen "abnorm" zur Welt - und seitdem ist alles anders. Einer von ihnen ist der Agent Nick Cooper. Seine Gabe macht ihn zum erfolgreichen Terroristenjäger. Er wird auf den vielleicht gefährlichsten Mann der Welt angesetzt, einen Genialen mit dem Blut vieler Menschen an den Händen. Um an ihn heranzukommen, muss Cooper gegen all seine Grundsätze verstoßen... und andere seinesgleichen hintergehen.
Meine Meinung:
Der Auftakt zur „Die Abnormen Trilogie“ hat mich insgesamt sehr gut unterhalten, wenn er sich auch etwas anders gestaltet hat, als ich erwartet habe.
Die Geschichte entwickelt sich zu einem sehr spannenden Agenten-Thriller in einer Welt, die unserer in weitesten Zügen gleicht und wenig ausgeschmückte Science-Fiction-Elemente beherbergt.
Die Ausgangsidee eines Kampfes von „Begabten vs. Unbegabten“ ist sicher nicht neu und gerade wenn man sich im „X-Men-Universum“ Zuhause fühlt, erkennt man Parallelen. Jedoch beschreitet Sakey einen Weg, der weniger auf „actionlastige Krawallszenen“ setzt, sondern die Arbeit eines begabten (Doppel-)Agenten in den Fokus rückt.
Diesen Einsatz zu begleiten, wird zu einem interessanten Erlebnis, bei dem es überraschende Fallstricke und Wendungen gibt, allerdings hätte dem Verlauf an mancher Stelle ein etwas höheres Erzähltempo gut getan.
Der Schreibstil des Autors zeichnet eher wenige besonders lebhaft gestaltete Bilder in den Kopf, ist dafür aber sehr geradlinig, so dass man sehr gut folgen kann. Gleiches gilt für die Charaktere, die man zwar gut voneinander unterscheiden kann, sich jedoch nicht durch auffallende Vielschichtigkeit auszeichnen. Ich habe aber beim Zuhören nicht das Gefühl gehabt, etwas zu vermissen, so dass es für mich einen eher kleinen Kritikpunkt darstellt.
Was mir gut gefallen hat, sind die gesellschaftskritischen Fragen, die das Hören der Geschichte immer mal wieder begleiten und mir Bezüge zu meinem „realen Umfeld“ bieten, denn wer kann sich schon von Vorurteilen freisprechen, wenn „scheinbare Andersartigkeit“ ins eigene Blickfeld gerät oder war schon selbst diesen ausgesetzt.
Ein Auftakt, der also auch zum Nachdenken anregt und mit genügend Potenzial im Gepäck den Blick geschickt auf seine Fortsetzungen lenkt.
Fazit:
Spannender Reihenauftakt, der ein interessantes Szenario vorstellt und als Agenten-Thriller gut unterhält.
- Johan Egerkrans
Die Untoten
(12)Aktuelle Rezension von: Jeys_Book_Lines"Die Untoten" von Johan Egerkrans war das dritte und letzte Buch des Autors, welches noch von mir gelesen werden musste.
Nimm dich vor dunklen Friedhofsecken in Acht … denn die Untoten haben es auf uns Lebende abgesehen. Ganz gleich ob rumänischer Vampir, chinesischer Wiedergänger oder australischer Dämon - sie alle dürstet es nach unserem Blut und unserer Seele. Seit Anbeginn der Zeit erheben sie sich aus ihren Gräbern, um uns heimzusuchen. Und viele von ihnen können ihre Gestalt verändern, sich unsichtbar machen oder sich in Rauch und Nebel verwandeln. Also aufgepasst: In jeder Katze, jeder Pflanze und selbst dem Morgentau könnte ein Untoter stecken…
Auch hier sticht das hochwertige, in Leinen gebundene Äußere mit Goldprägung wieder direkt ins Auge! Die Seiten selbst zeugen ebenfalls von einer guten Qualität und präsentieren dem Leser schaurig schöne Illustrationen aus dem Reich der Dunkelheit. Dazu gibt es immer wieder gut verständliche Textpassagen, die das Interesse des Lesers wecken. Diese sind wiederum in verschiedene Kapitel unterteilt.
Für mich stehen in diesem Buch aber trotzdem die dynamischen Illustrationen im Fokus. Während des Lesens wanderte mein Blick immer wieder zu den vielen verschiedenartigen Wesen der Finsternis.
Was ich anmerken muss, da es wirklich sehr selten vorkommt, ist, dass das Nachwort den Leser erstaunlicherweise nochmal zum Nachdenken anregt. Dieses fand ich besonders interessant, da hier auf die Ähnlichkeit der verschiedenen Geschichten aus aller Länder eingegangen wird...
Somit hatte ich hier wieder ein glänzendes Exemplar in den Händen, welches hervorragend zu den anderen Bänden der Reihe passt. Nicht umsonst zählt dieser Autor zu den aktuell bedeutendsten Künstlern Schwedens.
- Scott Bergstrom
Cruelty
(9)Aktuelle Rezension von: 93JaninaIch konnte dieses Buch kaum aus der Hand legen!
Gwendolyn Bloom ist eine 17-jährige Einzelgängerin. Ist als Diplomatentochter viel gereist und konnte nie so richtig Anschluss finden. Als ihr Vater dann entführt wird und sie erfährt, dass er ein Spion sei, zerbricht für sie eine Welt. Gwen muss schnell erwachsen werden und lernen, dass es in dieser Welt grausame Dinge gibt, die viel größer sind als gedacht. Menschenhandel, Waffenschmuggel, Drogendealer - sie bekommt es mit den kriminellsten Menschen zu tun und verfolgt einen Plan von New York, über Paris, Berlin und Prag.
Mir persönlich gefällt die Ich-Perspektive, in der geschrieben wird, sehr gut. Auch der allgemeine Schreibstil des Autors hat genau meinen Geschmack getroffen. Ich fand es wirklich leicht und flüssig zu lesen.
Für mich ein klares Highlight!
- Gerd Raguß
Elke - Schicksal oder Liebe?
(8)Aktuelle Rezension von: PixibuchEin wunderbares Buch, das den Leser sehr beeindruckt. Wir gehen bis in die 60iger Jahre zurück, da war das Leben noch total anders als heute. Elke und Carl verbringen ihren Urlaub mit ihrer Familie in Baltrum. Dann verliebt sich der schüchterne Carl in die Pferdenärrin Elke. Die beiden wollen für immer zusammen bleiben. Aber leider unterschlägt Carls Mutter Elkes Briefe und die Liebe hat keine Zukunft. Jahre später, beide sind inzwischen Juristen, treffen sie sich in einer Anwaltskanzlei als Gegner, Carl erkennt Elke nicht mehr, nach einer sehr großen Enttäuschung hat sie ihren Typ zum Mauerblümchen verändert. Inzwischen sind viele Jahre vergangen, aber jeder hat noch das gemeinsame Bild aus Baltrum bei sich. Wird sich Elke zu erkennen geben? Wird es nach all den Jahre noch eine gemeinsame Zukunft geben? Ein wirklich sehr in die Tiefe gehendes Buch, das die Emotionen des Lesers hochschaukeln läßt. Und immer wieder läßt der Autor hier die mystische Norden zu Wort kommen, die sich in das Leben der Protagonisten einmischen. Sehr eindrucksvoll beschreibt der Autor die Tätigkeiten und das Leben eines Anwaltes. Ich konnte mich von dem Buch nicht mehr losreißen, beschreibt es doch genau die Gefühle von Teenagern, die ihre große Lieben meinen, verloren zu habe. Die Sprache ist klar und deutlich, keine unnötigen Floskeln oder Fremdwörter, die Kapitel sind alle mit einer Überschrift versehen und nicht all zu lang. Das Cover zeigt das junge Pärchen händehaltend im Abendlicht.
- Sophia Münster
Im Schattenspiel des Mörders
(4)Aktuelle Rezension von: vormiLayla hat gerade erst ihren Vater nach 10 Jahren wiedergetroffen und freut sich schon darauf, ihrer besten Freundin davon zu erzählen, auch dass sie hofft, ihre Eltern könnten bald wieder zusammenkommen.
Doch bald schon muss sie erkennen, dass ihr Vater-Tochter-Treffen nur der Auftakt zu den nächsten Ereignissen gewesen ist.
Die Schatten der Vergangenheit holt Layla und ihre Mutter bald schon ein und sie stecken beide unfreiwillig muttendrin
Ich bin mit dem Buch nicht so richtig warm geworden.
Besonders die direkte Rede empfand ich teilweise als etwas hölzern, auch die Agitation der handelnden Personen untereinander, besonders wenn sich Freunde getroffen haben, also zB Layla mit ihrer Freundin Kira.
Auch waren mir manche Entwicklungen zu schnell, zB neue Freundschaften, die sich entwickelt haben, die waren mir viel zu schnell viel zu intensiv. An manchen Stellen hätte es ein wenig ausführlicher sein können.
Die Geschichte war mir etwas zu unausgewogen.
Sie war mir zu schnell erzählt. Ich hätte mir manchmal etwas mehr Hintergrundinformationen gewünscht.
Personen tauchen aus dem Nichts auf oder verschwinden, bevor der Les er einen Bezug zu ihnen hersteklen kann.
Eines der wenigen Bücher, dass mal nicht zu weit und langatmig ausholt, sondern zu schnell durch die Geschichte huscht und sich zu wenig Zeit zur Entwickling der Story nimmt.
Selten genug, der Autorin zu raten, lieber ein paar Seiten länger zu brauchen. Bei den meisten Büchern würde ich zum Rotstift raten. - Walter Nitsche
Meine Seele ist wie ein Ozean - Warum versteht mich denn keiner?!
(8)Aktuelle Rezension von: Martinchen"Die Ozean-Seele
Die Typologie über die "Ozean-Seelen" führt in gut verständlicher Weise in ein wahres Schöpfungswunder in unserer inneren Persönlichkeit ein.
Doch die Menschen, die derart geschaffen sind, werden oft völlig missverstanden und sogar in christlichen Gemeinschaften an den Rand gedrängt, weil man sie schlecht erfassen kann. Statt sie als wertvoll facettenreich wahrzunehmen, werden sie als "kompliziert" bezeichnet. Und manchmal erhalten sie sogar Fehl-Diagnosen in Richtung "seelischer Störung". Wenn auch manche Symptome dies vermuten lassen, handelt es sich hier um Menschen, bei denen keine psychischen Störungen vorliegen, die stattdessen wundervolle Ozean-Seelen sind, die einfach noch nicht gelernt haben, auf den hohen Wellen ihres Ozeans zu surfen..."So lautet der Klappentext, der mich, zusammen mit Untertitel (Warum versteht mich denn keiner?!) und dem Cover mit dem grün schäumenden Meer, sehr neugierig gemacht hat.
Vielleicht hätte ich mir in diesem Fall den Verlag etwas genauer anschauen sollen. Das Buch ist im AsB-Verlag erschienen, der "Arbeitsgemeinschaft seelsorgerlicher Berater". Dieser Arbeitsgemeinschaft gehören Christen verschiedener Fachrichtungen an, die eine "ganzheitlich biblisch-fundierte Seelsorge" entwickelten. Eine Reihe von Seminaren und einen Fernkurs zu unterschiedlichen Themen wird von der Arbeitsgemeinschaft angeboten.
Der Autor Walter Nitsche ist Schulungsleiter der AsB, ist als Supervisor und Coach für Lebensberater und Sozialarbeiter tätig, hat zu entsprechenden Themen 15 Bücher veröffentlicht und lebt nach Aufenthalten in Österreich und der Schweiz mit seiner Frau in Baden-Württemberg.
Das vorliegende Buch fasst "das Wesentliche über die "Empfindungs-Grund-Typen" der menschlichen Persönlichkeit zusammen".
Mit Kenntnis dieser Fakten hätte ich wohl eine andere Erwartung an das Buch gehabt.
Walter Nitsche beschreibt nach einer Einführung in 11 Kapiteln die verschiedenen Grundtypen, die er in zunächst "Bergsee- und Ozean-Seelen" und dann weiter unterteilt, die unterschiedlichen Probleme, die die "Ozean-Seelen" haben und zeigt Lösungswege auf. Auch auf "Fehlprägungen und Aufgabenstellungen" geht der Autor ein und beantwortet im letzten Kapitel häufig gestellte Fragen, die viele Menschen gleichermaßen bewegen. Der Schwerpunkt liegt, wie der Titel nahelegt, auf den "Ozean-Seelen".
Der Stil ist teilweise etwas holprig mit Wiederholungen und vielen Beispielen aus Nitsches Praxis. Allerdings hatte ich eine ausführlichere Beschreibung der jeweiligen Seelen erwartet. Nitsche reißt die Typologien an und verweist dann auf die Seminare der AsB. Es ist legitim, dass Seminare angeboten werden, dagegen habe ich auch nichts einzuwenden. Allerdings geschieht es hier sehr massiv, was mich erheblich gestört hat.
Im Text werden immer wieder Statements von Seminarteilnehmern, die sehr von diesen Seminaren profitiert haben, zitiert. Auch das finde ich legitim. Ein ganzes Kapitel von 16 Seiten ausschließlich "Weiteren Statements" zu widmen, finde ich persönlich etwas zu viel des Guten.
Trotz dieser Kritik habe ich einige Denkanstöße erhalten. So z.B. im Kapitel "Fehlprägungen und Aufgabenstellungen", in dem Nitsche die unterschiedlichen Vater-, Gottes- und Selbstbilder beschreibt. Hier ist mir klar geworden, dass diese verschiedenen Sichtweisen unterschiedliche Prägungen bewirken. Das mag verwundern, da ich Gott immer nur als liebenden, beschützenden und stärkenden Vater wahrgenommen habe und wahrnehme, hat mir das sehr zu denken gegeben.
Alles in allem hatte ich einfach mehr erwartet. Es handelt sich um ein Buch, in dem die Typen der "Ozean-Seele" angerissen werden, ein Einstieg, nicht mehr.
- Theresa Ester
Nature Guide Wildpflanzen
(34)Aktuelle Rezension von: KonfettiregenAuf 153 Seiten finden sich zusammengefasst die häufigsten 89 Wildpflanzen.
Die einzelnen Pflanzen sind, sortiert nach ihrer Blütenfarbe in Steckbriefform mit Fotos der Pflanzen aufgelistet, was dafür sorgt, dass man die jeweilige Pflanze, die man beim Spazierngehen findet, schnell zugeordnet werden kann. Zudem sind jeweils die wichtigsten Bestimmungsdetails aufgelistet, sowie giftige Doppelgänger.
Nicht alle Pflanzen, die in dem Buch enthalten sind, sind auch essbar, hier sind allerdings auch entsprechende Hinweise enthalten.
Zudem finden sich in dem Buch vereinzelt Hinweise zur Zubereitung oder auch Rezepte.
Hier hätte ich mir persönlich etwas mehr gewünscht. Bei jeder Pflanze erst noch einmal nachzuschlagen, wofür sie sich verwenden lässt, empfinde ich als etwas umständlich, aber das ist Meckern auf hohem Niveau und mein einziges Manko, ansonsten bin ich ziemlich begeistert von diesem Buch und seiner Strukturierung.
Ich empfehle es auf jeden Fall gerne an alle weiter, die sich mehr mit (Wild-) pflanzen beschäftigen möchten, hier findet man ein gutes Einstiegsbuch.
- Jo Simmons
Hilfe, ich habe meinen Bruder im Internet getauscht!
(54)Aktuelle Rezension von: Addicted2Books_elaEine witzige und abenteuerliche Geschichte und ja ich war versucht im Internet nach der Geschwistertauschseite zu suchen. Eigentlich nur um nachzufragen, ob das auch mit Cousins und Cousinen möglich ist.
Jo Simons erzählt eine skurrile und total verdrehte Geschichte, die ich absolut gelebt habe. Ich habe mitgefiebert, welchen Bruder Jonny nun vorgesetzt bekommt und es war immer wieder eine absolute Überraschung. Denn wenn ich dachte, dass es nicht verrückter wird, konnte mich der Autor überraschen.
Das Buch hat eine relativ große Schrift, so dass es gut lesbar für junge Leser ist. Auch der Schreibstil ist locker und absolut in einer kindgerecht gehaltenen Sprache gehalten.
Der Protagonist Jonny ist entsprechend einem 9 jährigen, entschuldigt fast 10 jährigen Kind von seinen Gefühlen und seinen Handlungen.
Auch der Humor kam absolut nicht zu kurz und ich bin immer mit einem breiten Grinsen im Gesicht ins Bett gegangen.
Auch die Nebencharaktere, wie z. Bsp. seine Tauschbrüder sind absolut fantastisch und das ein oder andere Mal kam ich aus dem Staunen nicht heraus.
Aber dennoch gibt es eine Botschaft, denn auch wenn wir ab und zu das ein oder andere Familienmitglied manchmal nervig finden, lieben wir es und würden es nie und nimmer hergeben. Obwohl......
Nein, dass würde definitiv niemand.
Die Illustrationen von Nathan Reed untermalen die Geschichte von Jo Simons und machen dieses Buch zu einem zauberhaften Erlebnis.
Das Cover verrät nicht viel über das Buch , aber das finde ich auch gar nicht schlimm.
Fazit
Eine klare Leseempfehlung für Leser jeden Alters, die eine abwechslungsreiche und witzige Geschichte erwartet.
- Bärbel Oftring
KOSMOS Was krabbelt denn da? Naturführer für Kinder ab 8 Jahren
(1)Aktuelle Rezension von: MermaidkathiMein Fazit:
Mir gefällt der Kinder Naturführer richtig gut! Er vermittelt einfach & in einem wunderschönen Design Wissen über 82 heimische Insekten & Co. Besonders habe ich mich über die Erwähnung der Eichengallwespe gefreut (Gallen werden selten erwähnt & das spannende Thema war Thema meiner Masterarbeit). Zusätzlich gibt es spannendes Wissen zur Bestimmung, zum Beobachten & Selber machen. Die Übersicht & Aufteilung ist gut gelungen. Es macht unglaublich viel Spaß durch die bunten Seiten zu blättern & etwas über die kleinen Tiere zu lernen. Mit den kurzen, übersichtlichen Informationen ist der Naturführer perfekt für Kinder geeignet, aber auch für Erwachsenen, denen ein kleiner Einblick in die Welt der heimischen Insektenwelt (& Co) reicht. Für den rundumgelungen Kinder Naturführer vergebe ich volle 5 Sterne & eine absolute Empfehlung.
Meine Meinung:
Mir gefällt der Naturführer richtig gut. Optisch ist das Buch ein absoluter Hingucker. Die vielen bunten Seiten laden dazu ein die kleinen Tiere (besser) kennenzulernen. Die Illus zeigen ganz genau, wie das Krabbeltier aussieht & auch die farbigen Infoboxen passen perfekt. Die Einteilung der Tiere nach ihrer Ordnung ist gut gelungen. Die Übersicht zu Beginn bzw. am Ende macht es leicht nachzuschauen, welches Tier es sein könnte & gibt direkt an, an welcher Stelle im Buch man den Steckbrief findet. Die Aufklappbaren Cover-Seiten (erste Seite & letzte Seite) bieten zusätzlich Wissen & Hinweise auf Verwechslungsgefahren (Käfer oder Wanze/Wespe oder Schwebfliege) oder Körperbau von Käfern oder den Beinen der Tiere.
Zu Beginn bietet das Buch eine schöne Einführung, die den Aufbau der Stechbriefe & die verschiedenen Symbole erklärt. Allgemein ist der Aufbau sehr ähnlich zum Kinder-Vogelbuch, was ich sehr schön finde. Danach wird noch kurz auf den letzten Teil im Buch hingewiesen & das Buch gibt eine kurze Anleitung, was man zum Insekten & Co beobachten braucht. Nach der Einführung geht es direkt los mit den Steckbriefen. Sie sind sehr ähnlich aufgebaut, auch wie beim Vogelführer. Oben ist der Name des Tieres angegeben (sowie die Information zu welcher der Gruppe der 5 Kategorien es gehört). Die 5 Kategorien sind: 1) Schmetterlinge & Libellen 2) Käfer & Wanzen 3) Bienen, Wespen, Ameisen & Fliegen 4) Heuschrecken, Ohrwürmer & Silberfischchen 5) Spinnen, Asseln & Tausendfüßler. Die ersten 4 Kategorien sind Insekten, die 5te nicht. Danach folgt ein kurzer, einfacher Text zum Aussehen des Insekts oder Co, sowie etwas über seinen Lebensraum. Zu jedem Steckbrief gibt es auch einen bunten Wissenskasten aus einer der 4 Kategorien (Wichtig zu wissen, Schau genau, Mach mit, Erstaunliches), der zusätzliches Wissen gibt. Auch gibt es auch einen Warnkasten, falls das Tier gefährlich ist. Die sollte man nicht anfassen. Allgemein find ich es gut, dass zu Beginn erklärt wird, dass die Tiere empfindlich sind & man sehr vorsichtig mit ihnen umgehen muss. Jeder Steckbrief enthält auch eine schöne, realistische Illustration der Art & manchmal auch Fotos. Unten im Steckbrief gibt es noch eine Größenangabe des Tieres & die Information, zu welcher Jahreszeit sie bei uns zu finden ist. Jede Art hat ihre eigene Seite. Pro Doppelseite sieht man 2 Krabbeltier-Arten. Die Reihenfolge bezieht sich auf die oben genannten Kategorien. Vor dem Register gibt es dann noch einen weiteren Teil. „Expedition in die Natur“. Dieser bietet zusätzliches Wissen rund um die Insekten & Co. Wie wird man zum Insektenexperten & wie lockt man die kleinen Tiere am besten an? Entwicklungszyklus von Insekten, Insekten im/am Wasser, Spinnen auf der Spur. Infoseite zu Käfern & Insekten in einem Staat, sowie Insektenrekorde. Besonders gefällt mir die Anleitungen zu verschiedenen Insektenhotels & Futterhilfen. An der Stelle empfehle ich euch auch bei der Bunten Wiese vorbeizuschauen um noch mehr Infos zu erhalten. Bunte Wiesen sind sehr wichtig für Insekten. Das Buch ist voller spannendem Wissen & einem leichten, einfachen Text. Dadurch, dass es ein Naturführer für Kinder ist, sind die Insektenarten & Co nicht zu ausführlich präsentiert & nur die 82 häufigsten heimischen „Krabbeltiere“ werden vorgestellt. So bleiben die Kinder (oder Erwachsenen) lange begeistert & verlieren nicht so schnell das Interesse. Trotzdem bietet der Krabbeltierführer unglaublich viel Wissen. Das Design ist absolut stimmig & richtig schön. Die Gestaltung ist gelungen. Besonders schön empfinde ich auch den Nachhaltigkeit Aspekt der ganzen Reihe. Ein weiteres kleines Detail, der die Kinder Naturführer aufwertet. Ich bin auf jeden absolut begeistert & empfehle ihn unbedingt weiter!
Zum Cover:
Der Hirschkäfer auf dem Cover gefällt mir richtig gut! Das Foto ist superschön und ich mag die Gestaltung mit der Blauen Sprechblase, sowie dem Kinder Natur Führer logo total gerne. Mir gefällt es richtig gut. Zudem finde ich es super, dass die Reihe einheitlich ist!
Ich wünsche euch viel Spaß mit dem wunderschönen Kinder-Naturführer. Eure MermaidKathi























