Bücher mit dem Tag "erkenntnisse"
22 Bücher
- Noah Gordon
Der Medicus
(2.275)Aktuelle Rezension von: Stephan_ButtgereitWas an Der Medicus bis heute trägt, ist nicht allein die Opulenz seines historischen Schauplatzes. Noah Gordon lässt Rob Cole aus einem England der Angst und des Aberglaubens aufbrechen und macht seine Reise nach Isfahan zu einer Schule des Sehens. Medizin erscheint hier nicht als dekoratives Fachwissen, sondern als genaus hinsehen, zweifeln, lernen.
Besonders stark ist die Spannung zwischen dem Wissensdurst des jungen Engländers und einer Welt, in der religiöse Zugehörigkeit, Herkunft und Krankheit über Leben und Tod entscheiden. Die Begegnung mit Avicenna gibt dem Roman seinen geistigen Mittelpunkt, ohne die Geschichte in eine Lehrstunde zu verwandeln. Pest, Hunger, die Gefahren der Reise und das Leben in Persien haben Gewicht, doch sie überlagern nie Robs Entwicklung.
Natürlich arbeitet der Roman mit den großen Mitteln des historischen Erzählens. Abenteuer, Liebe, Verlust und Bewährung. Gerade weil Gordon sie so souverän ordnet, wird daraus kein bloßer Kostümroman, sondern ein mitreißendes Buch über Neugier und den Preis des Wissens. Ein Klassiker des Genres, der seine Länge verdient.
- Paulo Coelho
Der Alchimist
(2.177)Aktuelle Rezension von: vanessafranziMir hat die Geschichte von Santiago, seine Reise und der Sinn hinter der Reise, sowie die darin enthaltenen Weisheiten richtig gut gefallen.
Ist das Gewohnte gut genug oder wagt man den Schritt und beginnt seine Reise auf seinen eigenen Lebensweg, sowie auf die Suche nach seinem persönlichen Schatz? Ein moderner Klassiker, der zum Nachdenken anregt.
Die Formulierung war leicht verständlich.
Perfekt als kleine Lektüre zwischendurch.
- Anne Lück
Silver & Poison, Band 2 - Die Essenz der Erinnerung
(139)Aktuelle Rezension von: little_miss_richardNachdem mich der Auftakt der „Silver & Poison“-Reihe neugierig zurückgelassen hatte, war ich sehr gespannt auf das Finale der Dilogie. Anne Lück entführt uns auch in „Die Essenz der Erinnerung“ wieder in ein atmosphärisches, magisches New York, das vor allem durch sein originelles Magiesystem besticht. Die Magiewelt und die Vorstellung, Emotionen in Flakons zu binden, ist für mich nach wie vor das absolute Highlight der Geschichte und hat mich auch in diesem Band wieder fasziniert.
Dennoch muss ich gestehen, dass mich der Abschluss nicht auf ganzer Linie abholen konnte, weshalb ich schlussendlich bei 3 Sternen lande. Ein wesentlicher Punkt war für mich die Protagonistin Avery. Leider ist der Funke bei ihr bis zum Schluss nicht richtig übergesprungen. Ich fand sie als Charakter etwas unnahbar und konnte viele ihrer Entscheidungen nicht ganz nachvollziehen, was es mir schwergemacht hat, beim großen Finale wirklich mit ihr mitzufiebern. Auch ihre Entwicklung war für mich als Leserin leider nicht greifbar. Plötzlich konnte sie ihre Kräfte beherrschen....
Zudem hatte die Story im Mittelteil mit einigen Längen zu kämpfen. Während der Einstieg noch sehr vielversprechend war, verlor die Handlung zwischendurch spürbar an Fahrt und die Spannung ließ nach, bevor es zum Showdown hin wieder anzog. Hier hätte ich mir ein etwas strafferes Pacing gewünscht, um den Lesefluss beizubehalten.
Alles in allem ist es ein solider Abschluss einer interessanten Urban-Fantasy-Reihe mit einem tollen Setting. Wer über eine etwas blasse Hauptfigur und ein paar Durststrecken hinwegsehen kann, findet hier ein schönes Finale mit einer sehr besonderen Grundidee.
- Mariana Leky
Kummer aller Art
(200)Aktuelle Rezension von: Lyn0371Ich habe das Buch sehr genossen. Es ist kein Buch, dass man einfach an einem Stück durchliest, stattdessen habe ich immer eine oder zwei Geschichten gelesen, wenn ich das Gefühl hatte, ich brauche ein bisschen Menschlichkeit. Die Geschichten bestechen dadurch, wie ehrlich sie sich anfühlen, als würde man direkt in das Leben einer anderen Person schauen können und sehen, dass es viele Dinge gibt, die einen mit dieser Person verbinden. Dadurch fühlt es sich an, als würde man eine Umarmung in Geschichtenform bekommen, und ich habe durchaus das eine oder andere Mal ein bisschen weinen müssen.
- Antonia Neumayer
Selkie
(83)Aktuelle Rezension von: 0polikmjnhbzgvtfcFür jeden der nordische Bücher loebt ist das ein absolutes muss dieses Buch beinhaltet nicht nur Magie und ganz viel Spannung sondern auch wirre Gefühle und Verrat .Die Hauptperson ist Kate von ihr wird eines Tages ihr Bruder Gabe weggenommen .Kate will herausfinden was sie mit ihm machen und wo sie ihn hinbringen.Sie will ihnen Nachspionieren und gerät dadurch in ein wahnsinniges Abenteuer welches auch Magie beinhalted .
Antonia hat das Buch super geschrieben ich würde es für jeden empfehlen.
- Lucy Fricke
Töchter
(122)Aktuelle Rezension von: MazeixxMartha und Betty sind seit zwanzig Jahren befreundet. Als Marthas todkranker Vater beschließt, in die Schweiz zu reisen, um dort selbstbestimmt zu sterben, begleiten die beiden Frauen ihn auf einer letzten gemeinsamen Fahrt. Doch der Roadtrip entwickelt schnell eine ganz eigene Dynamik, und nichts verläuft so, wie es geplant war. Zwischen Abschied, Freundschaft, familiären Verstrickungen und unerwarteten Wendungen wird aus der Reise weit mehr als nur eine Fahrt in die Schweiz.
Das Buch begann für mich sehr vielversprechend. Die Grundidee ist ungewöhnlich und berührend, und ich war gespannt auf die Entwicklung der Figuren. Leider wurde der Roadtrip im Verlauf immer chaotischer und mit immer neuen, teils sehr konstruiert wirkenden Ereignissen überladen. Bereits nach etwa der Hälfte hatte ich das Gefühl, dass die eigentliche Geschichte schon erzählt war, sodass jede weitere Katastrophe eher ermüdend als spannend wirkte.
Positiv hervorzuheben ist der Humor: Einige Szenen haben mich tatsächlich zum Schmunzeln gebracht und sorgten für Auflockerung. Insgesamt konnte das Buch meine Erwartungen jedoch nicht erfüllen. Aus der starken Ausgangsidee hätte für meinen Geschmack deutlich mehr gemacht werden können.
Fazit: Eine eigentlich interessante Story mit einigen humorvollen Momenten, die sich jedoch in zu viel künstlichem Chaos verliert. Leider hatte ich mir mehr erhofft. Schade.
- Jojo Moyes
Nachts an der Seine - Ein Wochenende in Paris
(246)Aktuelle Rezension von: Gina_1234Jojo Moyes entführt uns hier auf einen Kurztrip nach Paris, der perfekt für ein paar entspannte Lesestunden zwischendurch ist. Das Buch beweist mal wieder, dass eine Geschichte nicht hunderte von Seiten braucht, um eine wichtige Botschaft zu vermitteln. 📖✨
Meine Eindrücke:
Perfekt für zwischendurch: Die Geschichte ist herrlich kurzweilig und extrem schnell zu lesen. Man fliegt regelrecht durch die Seiten und ehe man sich versieht, ist man auch schon am Ende dieser charmanten Reise angekommen. ☕🏃♀️
Wichtige Botschaft: Es ist eine wirklich schöne Kurzgeschichte über Selbstwert. Die Protagonistin auf ihrem Weg zu begleiten, wie sie lernt, für sich einzustehen und ihren eigenen Wert zu erkennen, hat die Story sehr tiefgründig und berührend gemacht. 🌸💪
Paris-Vibes: Trotz der Kürze schafft es die Autorin, die ganz besondere, leicht melancholische Atmosphäre von Paris nachts an der Seine einzufangen. Man fühlt sich sofort an die Schauplätze versetzt.
Fazit: Eine kleine, aber feine Wohlfühlgeschichte mit einer starken und wichtigen Aussage über den eigenen Selbstwert. Für ein paar schnelle, inspirierende Lesestunden absolut zu empfehlen. Gute 4 von 5 Sterne! ⭐🗼
- Francesc Miralles
Ikigai
(75)Aktuelle Rezension von: nina11Das Buch ist interessant geschrieben und einfach angenehm zu lesen. Viele Tipps kennt man natürlich schon, trotzdem ist es spannend das Gesamtpaket im Bezug auf Gesundheit und Alter zu sehen. Man liest sich schnell durch das Buch durch und ist danach richtig motiviert ein paar Dinge selbst umzusetzen. Ich werde es bestimmt noch einmal lesen!
- Anya Kaldek
Lucy und das verborgene Wissen
(26)Aktuelle Rezension von: DianaSLucy stellt fest, dass sie in Deutschland nicht mehr sein kann/will und kehrt nach Spanien zurück, wo sie auf ihren Lebensmenschen trifft. Diese Passage hätte ich gerne noch tiefgründiger erleben wollen - zu sachlich waren mir viele der Passagen, in dem ersten Band war mehr „Roman“ und hier mehr fachliches Wissen seitens Anya Kaldek verpackt. Dennoch liest es sich rund und flüssig, da es eben immer noch ein Roman ist. Wie ist unsere Welt aufgebaut, welche Gedanken, Frequenzen und feinstofflichen Dinge prägen uns und unsere Realität, all das wird mitunter manchmal auch nur angeschnitten - die Passagen mit den Drohbriefen fand ich ein wenig zu weit hergeholt und auch irgendwie langweilig, dennoch gebe ich dem Buch 3,8 Sterne :-) da ich wieder mehr über mich und was die Welt so bewegt, gelernt habe.
- Tamara Hinz
KatastrophenGlück
(5)Aktuelle Rezension von: LEXI„Gottes Anliegen für unser Leben ist nicht in erster Linie das Ausmerzen aller schmerzhaften Gefühle. Heilung, Veränderung und Erneuerung sind oft Prozesse, die einen langen Weg mit Fortschritten und Rückschritten, mit Hinfallen und Aufstehen beinhalten. Wir können auf diesem Weg zu starken und reifen Menschen heran-wachsen.“
„Sie kommen gut durchs Leben und plötzlich, ungefähr in der Lebensmitte, kommt die große Krise, der große Einbruch. Auf einmal geht nichts mehr. Dann gibt es die Depression, den Burn-out, die unerklärlichen Angstzustände und Panikattacken, die Essstörung, die Krankheit, die kein Arzt erklären kann, weil sie ihre Wurzeln in der desolaten psychischen Situation hat, oder den totalen Zusammenbruch. Das hängt damit zusammen, dass sich unsere Seele nicht endlos strapazieren lässt, mit zunehmendem Alter immer weniger.“
Tamara Hinz hat mit diesem sehr persönlichen Buch über Lebenskrisen auch eine Menge eigener Erfahrungen – Erlebtes, und Durchlebtes, wie sie es nennt – offengelegt. Was für die Autorin ein „von der Seele schreiben“ gelebter Kindheits- und Lebenserfahrungen bedeutet, stellt für ihre Leserschaft zugleich eine Lebenshilfe der ganz besonderen Art dar.
Nach anfänglicher Vertiefung zu einigen Grundstrukturen unserer Persönlichkeit und den Auswirkungen jeweiliger Familiengeschichten, geistlichen Prägungen und ganz bestimmten Faktoren in unserer Persönlichkeitsstruktur konzentriert Tamara Hinz sich auf das Erfragen von Ursachen. Sie erlaubt hierbei tiefe Einblicke in ihr eigenes Leben und geht auf jene Prägungen ein, die unzählige Frauen dazu bringen, stets „ein liebes Mädchen“ und „perfekt“ sein zu wollen, wie erstarrt in der Unfähigkeit zu verharren, Grenzen zu ziehen.
Sie schreibt von Selbstzweifeln, Schuldgefühlen und den Grenzüberschreitungen seitens unserer Mitmenschen, regt zur Ursachenforschung an und macht auf Missstände aufmerksam. Immer wieder bringt sie praktische Beispiele aus ihrem eigenen Erfahrungsschatz mit ein und präsentiert Ansätze und Lösungsvorschläge, um Krisensituationen zu meistern.
Tamara Hinz plädiert für die eigene Entscheidung eines jeden Einzelnen, glücklich zu sein, sich auf den Weg zu machen und diese Entscheidung dann auch zu leben. Sie ermutigt dazu, alte Wege zu verlassen und Veränderungen positiv gegenüber zu stehen. Sie macht Mut, notwendigen Gestaltungs- und Reifeprozessen Zeit zugestehen zu können und betont dabei den großen Stellenwert jener Menschen, die uns in Zeiten der Krisen und im Verlauf notwendiger Veränderungen hilfreich zur Seite stehen.
Die Themenbereiche „Abgrenzung“ und „Konfliktlösung“ waren für mein Empfinden die am meisten beeindruckenden dieses Buches. Hier liefert die Autorin wichtige Impulse, das eigene Leben betreffend aktiv zu werden: „Nicht nur Verantwortung für uns und unser Leben zu übernehmen und Akteur im eigenen Leben zu werden, bahnt uns den Weg aus der Krise; sondern auch die Fähigkeit, Dinge loslassen zu können, auf die wir keinen Einfluss haben, führt uns aus der Enge in die Weite. Sorgen an Gott abgeben zu können, bringt unserer Seele Gelassenheit und Frieden. Und das ist die besten Voraussetzung dafür, dass Gesundes wachsen kann.“
Dieses Buch stellt für mich mit Sicherheit einen der besten, faszinierendsten und hilfreichsten christlichen Ratgeber dar, den ich jemals in Händen hielt. Es handelt sich hierbei um eine Lektüre, die man nicht einfach lesen, und danach zur Seite legen kann. Es ist vielmehr ein praktischer Lebensbegleiter, den man in schwierigen Situationen und Krisen immer wieder gerne zur Hand nimmt, um sich erneut darin zu vertiefen.
Tamara Hinz besitzt die Begabung, Menschen dazu zu animieren, sich unbequemen Fragen zu stellen, Ursachenforschung zu betreiben, und sich anschließend aktiv an die Bewältigung von Problemen heranzuwagen.
Sie schreibt Mut machend, mit großem persönlichem Engagement und vermittelt immer wieder, dass jeder Mensch einzigartig und in seiner Ursprünglichkeit geliebt ist. Die symbolische Betrachtung des verwilderten Häuschens mit anschließendem Garten auf ihren Spaziergängen empfand ich als eine wunderschöne und richtungsweisende Parabel.
„Katastrophen Glück“ ist ein überaus bereicherndes Lesehighlight, das ich uneingeschränkt weiter empfehlen kann! - Regine Sonnleitner
Malu - Auf der Suche nach Erkenntnis
(11)Aktuelle Rezension von: Uncovered86Malu ist eine Fledermaus. Der Wald ist sein und das Zuhause seiner Freunde. Jede Geschichte bringt ein neues Abenteuern mit sich. Sie helfen Konflikte zu lösen, sind offen für Neues, schließen Freundschaften, denken stets auch an Andere und lassen sich nicht unterkriegen. Es ist vielschichtiger als man im ersten Moment meinen mag.
Malu repräsentiert den guten Geist im Einklang mit der Natur. Er will uns lehren ohne zu belehren. Bei allem Ernst darf aber natürlich der Spaß nicht fehlen!Ich stellte mir beim Lesen unseren eigenen Waldrand vor. Schließlich sehe ich dort nie was nachts vor sich geht und konnte mir daher sehr gut vorstellen, das dort ein Malu leben und spannendes erleben kann.Es ist leicht zu lesen und alles umgibt eine schöne bildhafte Sprache wie Wald und Wetter beschrieben wird und damit die richtige Atmosphäre schafft. Alles erwacht! Manchmal konnte ich die Waldluft geradezu riechen. Am Ende des Buches gibt es eine Glossar der Namen und Bedeutungen. Denn die Namen der vorkommenden Charaktere sind keineswegs zufällig ausgewählt. Zu allen hat sich die Autorin sehr viele Gedanken gemacht. Über Malu will ich hier noch nichts verraten aber eine seiner engsten Freunde ist die Eule Sophia und das bedeutet Weisheit.
- Henry Cloud
Entscheide gut - lebe besser!
(5)Aktuelle Rezension von: JDaizy"Eine Sache müssen Sie begreifen, wenn Sie im Leben vorankommen wollen: Sie müssen es nicht jedem recht machen und nicht von jedem gemocht werden. Dahinter steckt natürlich auch die Erkenntnis, dass Sie es nicht nur nicht müssen, sondern auch gar nicht können - selbst wenn Sie wollten. Es ist schlichtweg unmöglich. Es ist doch so: Jeder Mensch hat andere Vorlieben, einen anderen Geschmack, seine eigenen Pläne, Interessen, Überzeugungen und Erfahrungen. Es ist einfach unmöglich, diese auf einen Nenner zu bekommen. /.../ Der einzige Weg, bei niemanden anzuecken ist, nichts zu sagen, nichts zu glauben und nichts zu tun. Aber das ist keine besonders gute Lösung."
Henry Cloud beschreibt in seinem Buch "Entscheide gut - lebe besser" den heilsamen Prozess aus seinen Fehlern zu lernen. Dabei erklärt er im ersten Teil zuerst zehn Prinzipien (er nennt sie "Aha-Momente"), die uns bewusst werden müssen, wenn wir etwas verändern wollen. Diese Schlüsselerlebnisse sind unsere erlernten Verhaltens- und Gedankenmuster, die uns von unseren Zielen abbringen und immer wieder behindern voranzukommen.
Im zweiten Teil geht es dann von der Theorie in die Praxis. Denn es reicht nicht, "nur" zu verstehen, wenn man daraus keine Konsequenzen zieht und seine getroffenen Entscheidungen dann nicht in die Tat umsetzt. Wie recht er damit hat. Er gibt konkrete Hilfestellungen und man kann auch selbst herausfinden, wo man gerade steht, indem man für sich (vorgegebene) Fragen beantwortet, bevor man weiterliest.
"Entscheide gut - lebe besser!" ist mein zweites Buch von Henry Cloud. Nach seinem Weltbestseller "Nein sagen ohne Schuldgefühle" habe ich mich sehr auf eine "Fortsetzung" gefreut und bin nicht enttäuscht worden. Sein Schreibstil ist einfach zu lesen und an der Praxis orientiert. Eine Art direkte Lebenshilfe, die ohne zu Belehren auskommt. Ich habe mich in einigen Dingen sofort wiedererkannt und habe mich in meinen Gefühlen ernst genommen und verstanden gefühlt. Denn jetzt mal ehrlich - wer kennt das nicht, dass man immer wieder den gleichen "Fehler" macht, weil man einfach nicht "Nein sagen" kann und sich hinterher selbst dafür Ohrfeigen könnte, weil man wieder nachgegeben hat.
In diese Zusammenhang musste ich beim Beispiel mit Laura und Jason schmunzeln, weil sogar eine Neunjährige klar erkennt, dass da etwas schiefläuft, die Beteiligten jedoch unbeirrbar an ihrer Hoffnung auf Besserung festhalten. Die Frage des ehrlichen Blickes auf die Realität ist oft eine wirklich schwierige, weil es so viel einfacher und weniger schmerzhaft ist, an einer verklärten, idealisierten Version davon festzuhalten.
Für mich waren besonders die Erkenntnisse interessant, dass man nie versuchen sollte, jemand zu sein, der man nicht ist und die Ausführungen zum Thema, warum man nicht "perfekt und ideal" sein muss. Es geht darum zu erkennen, wer man ist und sich selbst gegenüber ehrlich zu sein. Was treibt uns an? Auch die Erklärungen, im Umgang mit Krisen das große Ganze nicht aus dem Blick zu verlieren, war für mich eine gelungene und willkomme Erinnerung.
Wenn man sich für diese Thematik und dieses Buch interessiert, sollte einem bewusst sein, dass der Autor nicht nur Psychologe, sondern auch ein sehr gläubiger Mensch ist und er in seinem Buch den Leser auch näher zu Gott bringen möchte. Trotzdem denke ich, dass man dieses Buch auch lesen kann, wenn man selbst nicht dem christlichen Glauben angehört, aber offen und reflektiert liest.
Eine Stelle möchte ich nicht unerwähnt lassen, weil sie einfach zu schön war und mir in Erinnerung geblieben ist. In Kapitel 8 geht es darum, Entscheidungen nicht vorschnell und unüberlegt zu treffen. Ein Mann fragt deshalb seinen Freund, was er als Vater tun und antworten soll, wenn der Freund seiner Tochter bei ihm um ihre Hand anhält. Was er geantwortet hat? Lesen sie es selbst.
Fazit:
"Entscheide gut - lebe besser" ist ein praxisnaher Wegbegleiter für alle, die aus ihren eigenen Fehlern lernen wollen. Biblisch fundiert und psychologisch klar reflektiert, erklärt Henry Cloud nicht nur lebendige Theorie, sondern auch die spätere Umsetzung in die Praxis. So kann Veränderung im Alltag gelingen. Meine absolute Leseempfehlung. - Ingeborg Hofbauer
Heute breche ich auf
(8)Aktuelle Rezension von: Daniela_Leinweber„Heute breche ich auf“ ist kein klassisches Pilgerbuch mit Routen, Eindrücken und Geschichten sondern ein Begleiter auf einem Weg, der dazu anregt, etwas weiter über den Tellerrand hinauszublicken, als man das üblicherweise tut. In 21 Kapiteln fordert die Autorin die Leserschaft auf, sich Gedanken über die Menschen, die Natur, die Welt und doch in erster Linie über sich selbst zu machen. Wie sind meine Kraftquellen? Was sind emotional wichtige Erlebnisse? Was bedeutet Angst für mich? Was heißt es, neu anzufangen? Dieses Buch ist ein herrlicher Begleiter, der anregt und Denkanstöße vorgibt und einen somit auf eine ganz eigene Reise schickt. Die Möglichkeit, direkt in dem Buch seine eigenen Gedanken und Eindrücke niederzuschreiben, ist eine tolle Idee, da man dadurch auch sehr schnell verbunden ist. Man kann es natürlich einerseits sehr gut direkt auf eine Pilgerreise mitnehmen, weil es handlich und nicht zu schwer ist, aber man kann auch ganz andere, persönliche Wege – und sei es nur gedanklich – damit gehen. So oder so, wenn man sich darauf einlässt, geht man am Ende auf jeden Fall gestärkt und mit vermutlich neuen, reflektierten Ansichten heraus. Danke für dieses großartige Buch!
- Estelle Maskame
Lost Hearts - Wenn aus Rache Liebe wird
(52)Aktuelle Rezension von: Kristina_RitterDas Cover ähnelt stark denen von Dark Love, obwohl die Charaktere daraus nicht vorkommen.
Vanessa möchte Rache an ihrem Ex ausüben, der ein privates Video von ihr rumschickt. Da trifft es sich gut, dass Kai auch einen Grund hat und ihr hilft.
Es ist schon ein Highschool Buch und sollte das auch als solches betrachten. Es war etwas krass wie weit man für Rache geht. Ich habe mir da eindeutig was anderes drunter vorgestellt. Vanessa ist irgendwie bisschen naiv, sie ist nicht mit Harrison zusammen und lässt ihn trotzdem so ein Video machen. Sollte man natürlich nie, aber für eine Affäre erst recht nicht. Ich bin etwas zwiegespalten einerseits fand ich es süß zwischen den beiden , andererseits habe ich die Tension von seiner Seite aus erst sehr spät gemerkt. Da ich es aber trotzdem sehr interessant fand zu sehen wie die beiden miteinander umgehen und was ihnen im weg steht bin ich schnell durch das Buch gekommen. Die Autorin hat für mich einen tollen Schreibstil,daher lese ich gerne Bücher von ihr.
Eine süße Highschool Romance mit ein paar Kritikpunkten.
- J. S. Wonda
Und täglich mit Dir
(44)Aktuelle Rezension von: sarah_booksanddreamsEndlich habe ich mich ein 2. Mal mit Liz und Cian ins Abenteuer Zeitschleife gestürzt.
Dabei ging es wieder rätselhaft, spannend, nervenaufreibend und prickelnd zu.
Zwischen Cian und Liv fliegen Funken, Fetzen und gelegentlich liegen auch mal die Nerven blank.
Ich shippe die Zwei total, doch manchmal hätte ich ihnen auch sonst was antun können.
Es geht Hin und Her, Auf und Ab …
zeitweise fühlte ich mich zurückversetzt in ihre ersten gemeinsamen Tage in der Zeitschleife. Puh ...
Im Vergleich zum 1. Band der Reihe, ist dieser zweite Teil dann aber doch etwas langatmiger.
Es ist die Suche nach der Nadel im Heuhaufen bzw. nach der Ursache für die Zeitschleife und nach der Lösung, wie diese verlassen werden kann.
Und letztendlich müssen sich Liz und Cian überhaupt der Frage stellen, ob es für sie überhaupt ein Entkommen geben kann, und falls, wie geht es dann weiter …?!
Fragen über Fragen, die diesen 2. Band dann aber auch wieder spannend und fesselnd gemacht haben.
Von mir gibt es dafür 4 von 5 Sterne.
- Mirjam Indermaur
Ich habe einen Knall – Sie auch?
(24)Aktuelle Rezension von: LiberteToujoursMirjams Leben gerät aus den Fugen. Ihr Mann hat Krebs - und sie Depressionen. Dabei muss sie doch stark sein, alles am Laufen halten. Alleine geht es aber einfach nicht mehr - so trifft sie auf Denise Hürlimann und beginnt eine Psychotherapie.
Das Konzept hat mich von Anfang an angesprochen - ich bin selbst "vom Fach" und die Idee, dass Klientin und Therapeutin zusammen an diesem Buch saßen hat mich einfach neugierig gemacht. Ich hatte die Hoffnung eine gelungene Mischung aus persönlichem Erfahrungsbericht und fachlichen Informationen zu bekommen - und genau so war es dann auch. Mirjam berichtet eindringlich von ihrer schwierigen Zeit, ihrem steinigen Weg. Die Geschichte wird immer wieder von eingestreuten seitens Hürlimann abgerundet und komplettiert. Sicher, Hürlimanns Sicht auf die Dinge ist oft von ihrer gewählten Schule geprägt, sodass ich nicht immer einer Meinung mit ihr war, aber fachlich war das Buch absolut korrekt und gibt gute Denkanstöße.
Wichtig finde ich aber besonders, dass das Thema Psychotherapie so Stück für Stück normaler, weniger bedrohlich wird. Das ist eben nicht nur was für "Freaks, Irre und Versager" sondern kann jeden treffen und schämen sollte sich niemand dafür. Trotzdem trifft das Thema in der Gesellschaft noch auf viel Unverständnis - umso wichtiger sind genau solche Bücher. Mirjam ist keine Versagerin. Der Leser kommt nicht umhin, sie dann und wann für ihre Stärke zu bewundern.
"Ich hab einen Knall - Sie auch?" ist definitiv ein empfehlenswertes Buch mit innovativem Konzept!
- Daniel Schneider
Tabu Trennung
(7)Aktuelle Rezension von: LEXI
„Ist eine gescheiterte Ehe Sünde?“ – „Natürlich! Die Frage ist nur, was die größere Sünde ist. Eine Beziehung zu beenden oder in einer nicht funktionierenden Beziehung zugrunde zu gehen. Ich kann mich manchmal nur zwischen zwei Wegen entscheiden, die beide sichtbar nicht die besten sind – und bei denen ich eine menschliche Einschätzung brauche. Was ist der dem Leben dienlichere Weg? Für mich – und für andere?“
„Das ist die Person, die Gott mir geschenkt hat.“ Wenn die große Verliebtheit sich legt und nach dem Eintritt in den gemeinsamen Ehealltag die ersten Zweifel, die ersten aufkommenden Probleme und Uneinigkeiten zu einer ernsthaften Krise führen, kann diese Aussage durchaus angezweifelt werden. Obgleich man in einer christlichen Ehe das Zueinander-Stehen „bis dass der Tod uns scheidet“ verspricht, ist diese Umsetzung dennoch nicht immer durchführbar.
Der Journalist, Theologe und Buchautor Daniel Schneider macht Trennung und Scheidung zum Thema dieses christlichen Sachbuches. Er hinterfragt die Gründe, weswegen Paare sich entschließen, zukünftig getrennte Wege zu gehen.
Der Autor ist in seinen Ausführungen um Subjektivität bemüht und lässt in seinem Buch drei Männer, eine Frau und ein Ehepaar zu Wort kommen, die ihre persönlichen Erfahrungsberichte offen und selbstkritisch erzählen.
Da Daniel Schneider Gott als Schöpfer der Welt und der gesamten Menschheit betrachtet, hinterfragt er auch „die Beziehungsidee Gottes“, die „einzige wahre Liebe“ und „das Scheitern“. Er thematisiert den gesunden Umgang mit dem Thema Scheidung und den Weg zu einer möglichen neuen Partnerschaft. Es geht ihm in diesem Buch um die Empfindungen und Erinnerungen seiner Gesprächspartner, die er in einfachem, direktem Schreibstil präsentiert. Beziehungsgeschichten aus der Bibel werden ebenso eingebaut, wie Details aus schweren Zeiten in der Beziehung seiner Interviewpartner.
Besonders gelungen empfand ich die Aussagen des Autors zur Lektüre der Bibel – zum persönlichen Zugang dazu und zur Möglichkeit, in jeder Lebenssituation etwas Relevantes und Individuelles zu entdecken. Er schreibt hierzu: „Die Aussagen der Bibel und die Wesensmerkmale des christlichen Glaubens funktionieren nur, wenn ich sie in meinem persönlichen Leben und auf mein Leben anwenden kann.“
Abschließend möchte ich jedoch dem Autor widersprechen, der auf der ersten Seite dieses Buches der Meinung ist, dass es „einfach keine andere Möglichkeit gibt, als dieses Buch mit „Scheiße“ zu beginnen“. Ich finde es im Gegenteil sehr schade, dass Fäkaljargon auch im gedruckten Wort schon lange Einzug gehalten und in Büchern immer häufiger verwendet wird.
FAZIT: „Tabu Trennung“ ist eine sehr interessante und meines Erachtens sehr gut gelungene Lektüre, die tiefere Einblicke in das Gedanken- und Gefühlsleben von Betroffenen erlaubt.
„Ja, Gott möchte grundsätzlich, dass zwei Menschen, die Ja zueinander gesagt haben, ein Leben lang zusammenbleiben und dass die Ehe geschützt wird. Aber er sagt nicht, „auch wenn es gar nicht mehr geht, nach allen Bemühungen: „ihr müsst zusammenbleiben, koste es, was es wolle.“ - Tom Glasauer
Das Geheimnis des Seelenspiegels
(29)Aktuelle Rezension von: gstMansaar lebte mit seiner Frau Damaris und den beiden Kindern in einem prachtvollen Haus. In seinem Basar war er ein angesehener Stoffhändler. Sein Vater hatte ihm den Laden vererbt und große Hoffnungen auf seinen Sohn gesetzt. Allerdings verlor Mansaar in letzter Zeit die Freude am Leben. Er konsultierte drei verschiedene Ärzte, doch keiner konnte ihm helfen. Erst als ein Freund ihn zu einem alten Mann in einem ärmlichen Umfeld führte, begann seine Heilung.
Dieses märchenhafte Buch spielt irgendwo im Orient. Es wird zwar als Roman verkauft, ist in meinen Augen aber eher ein Ratgeber gegen Trübsal und Depression. Im Mittelpunkt steht die Achtsamkeit sich selbst gegenüber. So lernt der Leser auf der Reise durch die Wüste was wichtig ist fürs Leben, wenn es einmal aus dem Gleichgewicht geraten ist.
In einfühlsamer Sprache erzählt der 1968 geborene Tom Glasauer von Erfahrungen, die er während einer persönlichen Krise gemacht hat. Er zeigt Wege aus einer tiefen Sinnlosigkeit, ohne dem Leser zu versprechen, dass danach alles für immer gut sein wird.
Seite 90: „So wie die Jahreszeiten die Landschaft verändern, so verändern unsere Erfahrungen unsere Empfindungen. Der Kern des Lebens ist Veränderung. Versuchen wir uns dem entgegenzustellen, werden wir hinweggefegt wie ein Staubkorn im Wind.“
Obwohl ich glaubte wegen meines fortgeschrittenen Alters über Sinnkrisen hinaus zu sein, hat mich die Geschichte berührt. Des öfteren dachte ich: „Genauso habe ich ähnliche Situationen erlebt.“ Aus diesem Grund kann ich empfehlen, dieses Buch für Notfälle in die literarische Hausapotheke zu stellen. Neben dem kleinen Prinzen von Antoine de Saint-Exupéry und dem Lavendelzimmer von Nina George kann es einen zweifelnden Menschen von seinem Leid ablenken und auf andere Gedanken bringen.
- Nisha J. Tuli
Dance of Stars and Ashes
(29)Aktuelle Rezension von: xlisax1409x„Dance of Stars and Ashes“ (Das Nachtfeuer‑Quartett 2) von Nisha J. Tuli, 432 Seiten, erschienen am 1. Dezember 2025 im Knaur‑Verlag.
Um was es geht:
Die Juwelenstadt Dharati wird von Dämonen bedroht, und Zarya ist bereit, gemeinsam mit ihren Freunden ihre neue Heimat zu verteidigen. Um das zu schaffen, muss sie herausfinden, was es mit ihrer Magie auf sich hat. Zwar hat der Kriegerprinz Rabin ihr geholfen, ihre Macht freizusetzen, doch Zarya weiß nicht, ob sie ihm wirklich trauen kann.
Eigentlich möchte sie sich von Rabin fernhalten. Trotzdem scheint alles immer wieder zu dem unausstehlichen Prinzen zu führen und zu der Anziehung, die sie trotz allem für ihn empfindet …
Die Umsetzung:
Den ersten Band mochte ich unheimlich gerne, weshalb für mich klar war, dass ich weiterlesen muss. Ich habe bereits mehrere Bücher der Autorin gelesen, und obwohl diese Reihe in der Erzählperspektive geschrieben ist, welche ich normalerweise nicht besonders mag, finde ich den Erzählstil super spannend, verständlich und gut nachvollziehbar. Besonders das Setting liebe ich, die bunte, lebendige und magische Stadt ist einfach ein Highlight.
Direkt zu Beginn startet man wieder mitten im Geschehen, und ich war sofort gecatcht. Das ganze Gefühlschaos rund um die Beziehung zwischen Zarya und Vikram, sowie die Ankunft von Rabin, zu dem sie sich ebenfalls hingezogen fühlt, hat mir entgegen meiner Erwartungen richtig gut gefallen. Normalerweise bin ich kein großer Fan von Liebesdreiecken, aber hier gab es nicht nur Drama, sondern auch erwachsene und nachvollziehbare Entscheidungen, Slow Burn und viel Tension.
Die Charaktere mochte ich wieder sehr. Vor allem die Nebencharaktere wie Zaryas bester Freund Yasen (den ich einfach liebe), Amilitah und die neuen Figuren, die dazukommen. Zaryas Charakterentwicklung fand ich in diesem Band besonders stark. Sie wächst über sich hinaus, lernt viel Neues über sich selbst und es war wunderschön zu lesen, wie wohl sie sich in ihrer neuen Heimat fühlt.
Was mir besonders gefallen hat war, dass es nie offensichtlich war, in welche Richtung sich die Geschichte entwickeln würde. Dadurch wurde es nie langweilig, denn es gab immer wieder unerwartete Wendungen. Das Buch hatte generell viel Action durch politische Intrigen und spannende Entwicklungen Zaryas Vergangenheit betreffend. Das Ende hat einen Cliffhanger, nach welchem ich unbedingt wissen möchte und ich freue mich schon darauf zu erfahren was im nächsten Teil passiert.
Mein Fazit:
Ich lese diese Reihe unheimlich gerne. Sie hat ein tolles Setting, interessante Charaktere, eine spannende Handlung mit vielen Wendungen und viel Anziehung zwischen den Protagonisten. Diesen Band fand ich wie den ersten Band sehr gut, weshalb er von mir wieder 4 von 5 Sterne bekommt. Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Teil.
- Kerstin Hack
Das gute Leben
(8)Aktuelle Rezension von: LEXIEin bunter Blumenstrauß von Inspiration für ein reiches und schönes Leben
„Mein Traum von einem guten Leben: klar, voller Begegnung, Freude und Leichtigkeit und so, dass es Mitmenschen bereichert und stärkt. Am Ende ergeben alle Impulse zusammen einen bunten Blumenstrauß von Inspiration, den ich nach den acht großen Bedürfnissen im Leben angeordnet habe.“
Entsprechend ihrem Vorwort beschäftigt Kerstin Hack sich in diesem Buch mit acht Themenbereichen, die zugleich auch die jeweiligen Kapitelüberschriften darstellen: Vision & Kreativität, Ordnung & Struktur, Sinn & Produktivität, Feiern & Höhepunkte, Energie & Lebensfreude, Beziehung & Nähe, Reflexion & Ausrichtung, Ruhe & Regeneration. Sie ist der Ansicht, dass sie alle diese acht zentralen Lebenselemente, die in der biblischen Schöpfungsgeschichte mit kraftvollen Bildern beschrieben werden, für ein gutes Leben braucht.
Kerstin Hack schreibt offen, einfach und direkt, ihre Ausführungen sind anregend und motivierend. Die Autorin ist Christin und bezieht auch immer wieder ihren Glauben an Gott in diesem Buch mit ein.
Das Kapitel „Gute Strukturen finden“ empfand ich persönlich ganz besonders beeindruckend, hier konnte ich der Autorin hinsichtlich ihres Strebens nach einem steten und ruhigen Rhythmus, der ihr im Leben Halt gibt, uneingeschränkt zustimmen. Auch das Entsorgen und Reduzieren von Gegenständen fand bei mir großen Anklang und inspirierte mich dazu, lange aufgeschobenes Entrümpeln endlich anzupacken. Beim Abschnitt über Effizienz und das Bündeln von Aufgaben konnte ich bereits auf eigene Erfahrungen zurückgreifen, und hinsichtlich „Multitasking“ stimme ich der Autorin uneingeschränkt zu, dass es einfach nicht funktioniert. Wunderschön empfand ich die Art und Weise, wie Kerstin Hack kleine Glücksmomente im Alltag zu finden und genießen vermag. Ein sehr herausforderndes und hoch interessantes Thema waren für mich die Anregungen der Autorin, natürlich in Bewegung zu kommen, den Körper möglichst fit zu halten. Auch betreffend die Gelassenheit durfte ich erstaunliche und äußerst hilfreiche Erkenntnisse aus den kurzen Ausführungen gewinnen. Weitere Punkte, die mich unglaublich angesprochen haben, waren das Erkennen und Definieren der eigenen Werte und die Akzeptanz jener seiner Mitmenschen.
Sehr gut gefallen haben mir die Zusammenfassungen nach jedem Kapitel unter der Überschrift „Inspiration für dich“, wo die Autorin eine oder mehrere Fragen stellt, eine Idee oder besser gesagt eine Anregung dazu präsentiert, einen konkreten Buchtipp zu diesem Thema empfiehlt und letztendlich noch einen Film- oder Internettipp für ihre Leser bereithält.
Die letzten Seiten dieses Buches sind so grandios, wie auch der gesamte vorangegangene Inhalt: Kerstin Hack bedankt sich in berührenden Worten bei ihren Lesern, und neben einigen Empfehlungen für passende Bücher und Internetseiten gibt sie ganz tolle und inspirierende Ratschläge, wie man Menschen auf die verschiedenste Art und Weise beschenken und sich selbst ein gutes Leben gönnen kann.
„Das gute Leben“ war ein Buch, das ich – einmal zur Hand genommen – nicht mehr weglegen mochte. Ich vertiefte mich mit großem Vergnügen in die Seiten, fand es inhaltlich ungemein bereichernd und zudem sehr praxistauglich. Die Fragen zur Selbstreflektion und die vielen wertvollen Tipps machen dieses Buch zu einem wahren Lebensbegleiter.
Abschließend möchte ich noch kurz auf die Aufmachung des Buches eingehen, wobei mir beim ersten Blick darauf sofort das ungewöhnliche Format aufgefallen ist. Es handelt sich um ein quadratisches Buch mit einer Seitenlänge von etwas mehr als einundzwanzig Zentimetern. Das Coverfoto zeigt eine sehr hübsche junge Frau mit strahlendem Lächeln und verschränkten Armen, der bunte Hintergrund und die Titelangabe in farblich hinterlegten Kreisen wirken fröhlich und modern. Der Inhalt dieses Buches wurde in schwarzen Lettern gedruckt, die Überschriften jedoch farblich dargestellt. Der Text ist mit äußerst großzügigen Seitenrändern und ebensolchem Zeilenabstand dargestellt und wird durch viele Zeichnungen unterbrochen. Durch die aufgelockerte Aufteilung wirkt „Das gute Leben“ auf das Auge des Betrachters sehr übersichtlich und macht die Lektüre – nicht zuletzt natürlich auch aufgrund des wertvollen Inhalts - zu einem reinen Vergnügen.
- Arthur Gordon Wolf
KATZENDÄMMERUNG
(1)Aktuelle Rezension von: lesesanneDas Buch geht in die Mystische Ecke und fesselt einem bis zum Schluss.
Thomas ist Fotograf und lernt in einem Tierpark Natascha kennen. Ihre Augen, Ihr Göttliches Wesen faszinieren ihn total und er spricht sie an. Wiedererwarten verabredet sie sich mit Thomas und es beginnt eine innige Beziehung bis Natascha ums leben kommt...
Das Buch lässt sich sehr gut lesen und ist mit Spannung voll gepackt bis zum Schluss.
- Andrea Erhard
Rote Wirecard vom Universum
(12)Aktuelle Rezension von: Katl93Kathasbuechereck.blogspot.de
Meinung:
Zum Jahresende, dachte ich mir hau ich mal eine Rezension zu einem Buch raus das den ein oder anderen Weg vorweisen könnte wie das Jahr 2024 für einen selbst laufen sollte.
Ich habe mal wieder ein Buch aus der "Bookish Christmas" Aktion lesen dürfen, dieses Mal war es kein Fantasy oder Liebesroman, sondern eher ein Bewusstseinserweiternder Roman mit "Mentalhealth Feelings".
Ein kurzes aber knackiges Buch von der Autorin Andrea Erhard, sie beschreibt ihren Weg von einer Angestellten zu einem eigenständigen Mensch, ohne Verpflichtungen andere gegenüber, sondern nur sich selbst. Sie hat den Schritt gewagt "auszubrechen" aus dem Hamsterrad der Gesellschaft & war mutig ein Buch über ihre Erfolge & Misserfolge zu schreiben. Unter anderem verlor sie durch eine „schlechte“ Entscheidung 75.000 Euro, war danach aber glücklicher denn je. Ihr denkt vielleicht das es verrückt ist, glücklich zu sein, nachdem man so viel Geld verloren hat, aber versteht das Buch, dann versteht ihr auch warum Andrea jetzt ihr Leben mehr genießt. Ich finde es wirklich bemerkenswert, dass die Autorin uns Leser bei ihrer großen Reise teilhaben lassen hat. Die Idee hinter diesem Buch war an sich gut, nur konnte ich mit ein paar wenigen Kapitel nicht viel Anfangen, & das, obwohl ich mich wirklich komplett geöffnet habe für eine bewusstseinserweiternde Erfahrung. Gerade bei diesem Genre an Bücher ist es schwer dem „Leser“ alles recht zu machen, denn in solchen Büchern wird meist die eigene Erfahrung berichtet & nicht die der Leser. Deshalb konnte ich mich in einigen Kapitel nicht richtig zurechtfinden, weil mich das Thema schlechthin nicht interessiert hat, heißt aber nicht das es anderen Lesern nicht anderes ergeht. Grundsätzlich mag ich Bücher die über Erfahrungen erzählen sehr, denn sie motivieren mich selber auch mal bei mir im Kopf aufzuräumen & mein Bewusstsein zu Stärken. Ich bin wirklich sehr froh dieses Buch gelesen zu haben, denn es hat mir an paar Stellen die richtigen „Schubser“ fürs neue Jahr gegeben.
Positiv/Negativ:
+ Ein ganz toller Erzählstil, er hat mich sehr eingenommen & ich konnte der Autorin dadurch ganz gut folgen.
+ Es ist so unfassbar mutig wie ehrlich die Autorin mit sich und der Gesellschaft ins „Gericht“ geht. Sie verschönert nicht nur alles, sondern ist gnadenlos ehrlich, auch schämt sie sich nicht über Themen zu schreiben, die vielleicht eher unangenehm sind. Fand ich sehr gut!
+ Das Buch hat wirklich ein Haufen toller Tipps, die ganz bestimmt auch Helfen, wenn man es nicht nur mit den Augen liest, sondern mit dem Herzen. Solche Bücher muss man verstehen, um sie wirklich zu verinnerlichen & bei diesem hier hat es ganz gut geklappt.
- Wie bereits oben erwähnt gab es für mich persönlich Kapitel, die mich leider überhaupt nicht angesprochen haben. Ein Beispiel wäre hier das Kapitel mit der Kommunikation zwischen Mensch & Tier, ist bedauerlicherweise nicht mein Thema deshalb leider ein Punkt Abzug.
- Ich hätte gerne mehr vom Ende gelesen. Wie geht es er Autorin jetzt, fühlt sie sich angekommen oder muss sie noch mehr an sich & ihr Bewusstsein arbeiten? Lauter so Fragen stellte ich mir am Ende noch.
Cover:
Ehrlich gesagt hätte ich das Buch nicht nach dem Cover gekauft, es spricht mich persönlich leider gar nicht an, der Klappentext dagegen schon. Ich denke, das Buch hätte mehr „Sichtbarkeit“ mit einem etwas anderem Cover.
Empfehlung:
Wisst ihr was?
Dieses Buch sollte jeder mal gelesen habe der Veränderung braucht. Der unzufrieden mit sich und seinem jetzigen Leben ist & der einfach mehr Mut braucht um das anzustoßen, was derjenige wirklich möchte. Trotz meiner drei Pandas Bewertung kann ich natürlich dieses Buch auch an all diejenigen empfehlen die es gerade brauchen.
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