Bücher mit dem Tag "erleben"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "erleben" gekennzeichnet haben.

40 Bücher

  1. Cover des Buches Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry (ISBN: 9783596033744)
    Rachel Joyce

    Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry

    (1.381)
    Aktuelle Rezension von: Annis_Buecherregal

    Die unglaubliche Pilgerreise des Harold Fry von Rachel Joyce hat mich tief berührt. 

    Anfangs wirkt die Geschichte sehr unscheinbar: Ein Rentner, der einfach nur einen Brief einwerfen will. Doch aus dieser kleinen Geste entwickelt sich eine unglaubliche Reise, die ihn mit seiner Vergangenheit konfrontiert. 🚶‍♂️

    "Auf seiner Reise begegnet er den unterschiedlichsten Menschen – von seiner oft übersehenen Frau Maureen über Fremde, die ihm helfen, bis hin zu einem Nachbarn – und jeder von ihnen ist ein Spiegel für sein eigenes Leben. Es sind diese Begegnungen, die ihm helfen, seine inneren Dämonen zu verstehen und zu akzeptieren."

    Was das Buch so besonders macht, ist die Mischung aus Hoffnung und Melancholie. Es zeigt eindringlich, wie die Vergangenheit die Zukunft bestimmt und dass man sich seinen Fehlern stellen muss, um weiterzukommen. Harold versucht, seine Fehler "wegzumachen", lernt aber, dass es viel wichtiger ist, die eigenen und die Narben anderer zu akzeptieren. 

    Eine der stärksten Botschaften für mich war, dass man den Wert einer Person oft erst erkennt, wenn sie nicht mehr da ist. Das hat mich wirklich zum Nachdenken gebracht. Aber es gibt auch hoffnungsvolle Momente, wie die Begegnung mit dem Mädchen, das sagt: "Du musst nur stark genug an das Positive denken, dann wird es auch wahr." ✨


    Ein sehr schönes, gut lesbares Buch, das voller Menschlichkeit steckt und zeigt, wie man auch im hohen Alter mutige Schritte machen kann. Absolut lesenswert!


    Ich glaube fest daran, dass die Kraft des positiven Denkens viel verändern kann. Aber hat diese Idee wirklich keine Grenzen? Was denkt ihr: Wann hört positives Denken auf zu wirken?

  2. Cover des Buches Bevor ich sterbe (ISBN: 9783570306741)
    Jenny Downham

    Bevor ich sterbe

    (1.920)
    Aktuelle Rezension von: Lesebegeisterte

    Tessa ist sechzehn Jahre alt und hat Leukämie. Leider gibt es keine Hoffnung mehr für sie. Nach vier Jahren Kampf, hat sie der Krebs besiegt. Doch bevor sie stirbt, will sie noch einmal so richtig leben. Sie schreibt eine Liste mit Dingen, die sie unbedingt machen will. Drogen, Alkohol, Sex, viel unterwegs sein, gegen ein Gesetz verstoßen u.v.m.  .

    Doch dann lernt Tessa Adam kennen. Verliebt sein stand nicht auf ihrer Liste! Ein tieftrauriges Buch über ein Mädchen, dass mitten im Leben steht und eigentlich keine Chance mehr hat. Regt sehr zum Nachdenken an und hat mich sehr berührt !!!

  3. Cover des Buches Der große Sommer (ISBN: 9783832166434)
    Ewald Arenz

    Der große Sommer

    (499)
    Aktuelle Rezension von: Ms_Violin

    Die Zeichen auf einen entspannten Sommer stehen schlecht für Frieder: Nachprüfungen in Mathe und Latein. Damit fällt der Familienurlaub für ihn aus. Ausgerechnet beim gestrengen Großvater muss er lernen. Doch zum Glück gibt es Alma, Johann – und Beate, das Mädchen im flaschengrünen Badeanzug. In diesen Wochen erlebt Frieder alles: Freundschaft und Angst, Respekt und Vertrauen, Liebe und Tod. Ein großer Sommer, der sein ganzes Leben prägen wird.


    Bei diesem Roman war ich schon nach wenigen Seiten komplett gefesselt.
    Obwohl meine „großen Sommer“ zeitlich so einige Jahre später lagen, als die von Frieder und seinen Freunden, habe ich mich sofort zurückversetzt gefühlt in die Schulzeit, als die große (Bewegungs-)Freiheit noch durch Fahrräder geschenkt wurde, Musik extrem prägend sein konnte, Schulstress irgendwie immer ein wenig präsent war und vor allem Freundschaften wichtiger als so ziemlich alles andere sein konnten. 

    Die Figuren konnten mich alle vollkommen von sich überzeugen, da sie so wunderbar ausgearbeitet waren, sodass ich ihre jeweiligen Geschichten noch viel intensiver erleben konnte - und intensiv ist hier wirklich Vieles!
    Ich habe zwischenzeitlich dermaßen mitgefiebert, dass ich wirklich jede Gelegenheit zum Weiterlesen genutzt habe, die sich mir geboten hat, da ich einfach möglichst schnell wissen musste, wie es für Frieder und seine Freunde ausgeht.
    Das ist auch das einzige, was mich wirklich ein wenig gestört hat: dass wir zu wenig vom DANACH erfahren.
    Frieder erzählt ja rückblickend und da hätte ich im letzten Kapitel einfach so gerne noch ein wenig mehr von seinem jetzigen Leben - und dem der Anderen - erfahren.
    Zum Ende hin war ich dermaßen in diese Geschichte verstrickt, dass mir dieses Ende so einfach noch zu wenig war - auch, wenn das nur zeigt, wie sehr mich dieser Roman und seine Figuren beschäftigt hat.


    Fazit: Bildgewaltige, fesselnde Sprache, realitätsnahe Figuren mit Ecken und Kanten, zeitlose und universelle Themen und doch eine ganz eigene, berührende und intensive Geschichte, die mich noch einige Zeit nach dem Zuklappen des Buches beschäftigen konnte. (4,5 Sterne)

  4. Cover des Buches All Your Kisses (ISBN: 9783736311916)
    Tillie Cole

    All Your Kisses

    (425)
    Aktuelle Rezension von: _lenas-buecherwelt_

    Als Rune zurück in seine Heimat kehrt, will er unbedingt wissen, warum Poppy ihm nie wieder geschrieben hat. Der Liebeskummer hat Rune verändert und in ihm ist nur noch Wut. Doch Poppy bringt wieder Freude in sei Leben und hilft Rune dabei die Wut zu überwinden. Bis er die Wahrheit erfährt, warum Poppy ihn damals aus ihrem Leben verbannt hat ...

    Poppy ist eine wirklich tolle Protagonistin. Sie hat eine besondere Einstellung zum Leben, von der man sich viel abschauen kann. Man soll das Leben leben und jedem Abenteuer entgegen gehen. Poppy geht offen, herzlich und immer positiv durch die Welt, obwohl sie einiges durchmachen muss. Rune dagegen wird sehr stark von seinem Zorn geleitet, doch durch Poppys Sicht auf die Welt findet er seine alte Leidenschaft zur Fotografie wieder und schafft es die Wut zu verarbeiten und seinen Träumen zu folgen. 💕

    Ganz besonders berührend waren für mich die Familien der beiden. Zwischen Rune und seinen Eltern und seinem kleinen Bruder Alton hat sich damals durch den Umzug eine Distanz aufgebaut. Es war so schön zu sehen, wie sich diese Beziehungen im Verlauf der Gsschichte verändern. Poppys Familie ist auch einfach nur total liebevoll. 🥰

    Die Geschichte von Poppy und Rune hat mich einige Taschentücher gekostet. Das Ende habe ich so nicht erwartet. Da hätte ich mir vielleicht etwas anderes gewünscht. Aber Rune und Poppy haben definitiv eine berührende und schöne Liebesgeschichte. 💕

  5. Cover des Buches Die Blechtrommel (ISBN: 9783958291300)
    Günter Grass

    Die Blechtrommel

    (567)
    Aktuelle Rezension von: SM1

    "Die Blechtrommel" ist wohl das bekannteste Werk des Literatur-Nobelpreisträgers Günter Grass. Es bildet zusammen mit der Novelle "Katz und Maus" und dem Roman "Hundejahre" die Danziger Trilogie.

    Die zentrale Figur des Buches ist Oskar Matzerath, der im Alter von drei Jahren aus Protest beschließt, nicht mehr zu wachsen.

    Der Roman ist in drei Bücher unterteilt, deren Schauplätze Danzig (Buch eins und zwei) und Düsseldorf (Buch drei) sind.

    Aus der Sicht der Hauptfigur wird ein Stück deutscher und europäischer Geschichte auf ungewöhnliche Weise und aus einer ungewöhnlichen Perspektive geschildert.

    Auch wenn es sich dabei um alles andere als leichte Kost handelt, ist der Roman größtenteils sehr unterhaltsam, so dass sich die manchmal anstrengende Lektüre letztlich lohnt.

  6. Cover des Buches Leere Herzen (ISBN: 9783442718382)
    Juli Zeh

    Leere Herzen

    (337)
    Aktuelle Rezension von: Petra54

    Das optisch wunderschöne Buch mit festem Einband fand ich in einer Bücherkiste. Leider konnte ich unterwegs ohne Brille nicht erkennen, dass es sich um einen preisgekrönten Politthriller handelt, sonst hätte ich sicher die Finger davon gelassen. Beim Lesen daheim war ich gleich vom Anfang entsetzt über die Kriesspiele zweier siebenjähriger Mädchen auf ihren Handys und die Art, wie sich deren Eltern „unterhalten“. Nichts von all den seltsamen Bemerkungen passt zusammen, nichts ist logisch. Der gesamte Text bemüht modern, rotzig, Wortfetzen, Satzteile – unerträglich für jemanden wie mich, der die deutsche Sprache und angenehme Umgangsformen mag.

    Auf Seite 39 gab ich endgültig das Lesen auf und entsorgte das Buch.

  7. Cover des Buches Reiseführer des Zufalls (ISBN: 9783905574937)
    Lena Grossmüller

    Reiseführer des Zufalls

    (12)
    Aktuelle Rezension von: Steph86

    Buchinhalt

    Der "Reiseführer des Zufalls" regt dazu an, sich auf Ab- und Umwege zu begeben, Städte auf andere Art und Weise zu erkunden und dabei wohlmöglich auch unbekannte Seiten seiner selbst zu entdecken.

     

    Leseeindruck

    Leseeindruck ist hier eigentlich das falsche Wort. Da ich aber bei all meinen Rezensionen mit diesen beiden Worten arbeite, hätte ich nicht gewusst wie ich es anders umschreiben sollte.

    Es ist kein Lesebuch, welches man Seite für Seite liest und in eine Handlung entführt wird. Es ist mehr oder weniger eine Anleitung. Es ist ein Buch mit dem man sich intensiv beschäftigen muss, erst dann wird es einen mit auf eine großartige Reise nehmen.

    So lernt man seine Umwelt und Umgebung mit ganz anderen Augen zu betrachten.

    Super Idee, mit klasse Umsetzung.

  8. Cover des Buches Immer am Meer entlang (ISBN: 9783423218535)
    Franziska Jebens

    Immer am Meer entlang

    (129)
    Aktuelle Rezension von: EllaH

    „Immer am Meer entlang“ ist aus der Sicht der beiden Protagonisten geschrieben.

    Inhalt

    Seit ihrer Kindheit träumt Josie davon, mit einem alten Bulli quer durch Europa zu fahren – immer am Meer entlang. Nur sie selbst. Doch schon bald trifft sie auf Paul, einen spontanen Reisenden mit einer Reifenpanne. Auf ihren Roadtrips kreuzen sich ihre Wege immer wieder, erst zufällig, dann absichtlich. Unterwegs hinterlassen sie sich kleine Botschaften und Geschenke, durch welche sie sich gegenseitig und sich selbst besser kennenlernen.


    Fazit

    Eine wunderschöne, leichte Sommerlektüre. Man wird ans Meer versetzt und reist quer durch Europa - immer am Meer entlang. Man entdeckt wunderschöne Buchten und Küsten. Ein Roman mit ganz viel Gefühl und Urlaubsatmosphäre. Das Fernweh lässt nicht lange auf sich warten. 

  9. Cover des Buches Wie die Stille unter Wasser (ISBN: 9783736324619)
    Brittainy C. Cherry

    Wie die Stille unter Wasser

    (656)
    Aktuelle Rezension von: Booksandmore18

    Brittainy C. Cherry schafft es immer und immer wieder, mich mit ihren Geschichten zu berühren, sodass auch Wie die Stille unter Wasser zu einem Jahreshighlight für mich geworden ist. Es eine unglaublich zerstörerische Geschichte, die einen packt und nicht mehr loslassen möchte.


    Das Setting dieser Geschichte ist ziemlich eingeschränkt und konnte dennoch durch die vielen Details eine unglaublich schöne Atmosphäre erschaffen. Das Haus, in dem Maggie aufgewachsen ist, wird langsam zu ihrem Gefängnis, aus dem sie nicht mehr entkommen kann. Was zu Beginn der Geschichte noch ein harmonischer Haushalt war, wird immer mehr zu einem schwierigen Umfeld, welches alle Beteiligten stark belastet. Die gesamte Familienkonstellation hat diese Geschichte sehr geprägt. Man konnte ganz unterschiedliche Dynamiken innerhalb dieser Familie beobachten und erlebte Konflikte und Beziehungsebenen, die wahnsinnig spannend waren. Zudem kamen noch die verschiedenen Themen, die dieses Buch aufgegriffen hat. Dies war einerseits natürlich Maggie mit ihren Angststörungen, die einen sehr traurigen Auslöser hatten und den man hautnah miterleben konnte. Doch auch ihre Beziehung zu Brooks war sehr ereignisreich und voller Emotionen. Durch die lange erzählte Zeit der Geschichte - von Maggies frühester Kindheit bis ins Erwachsenenalter - wuchs man mit den Protagonisten in deren Liebesgeschichte hinein. Man verstand den freundschaftlichen Bund der beiden und die tieferen Gefühle, die sich entwickelt haben. Dazu kam aber auch ihre Beziehung zu ihren Eltern, ihren Geschwistern und ihrer Nachbarin, die diese Geschichte bereichert haben. Es war eine wunderschöne Mischung, die mit die Autorin mit ihrem fantastischen Schreibstil wieder sehr nahe gebracht hat. Ich war oft an einem Punkt, dass mir Tränen in die Augen geschossen sind und mich das Buch tief berührt hat. Dies schafft die Autorin mit ihrer wunderschönen Wortwahl und der intensiven Verbindung, die sie zwischen den Protagonisten und den Leser:innen erschaffen kann. Aus diesem Grund liebe ich ihre Bücher so sehr.


    Die Protagonisten waren fantastisch und mich konnten nicht nur die beiden Hauptcharaktere, sondern auch sämtliche Nebencharaktere total begeistern. Maggie ist eine starke Protagonistin, die trotz ihres Traumas kämpft und nicht aufgibt. So viele Zeichen stehen ihr entgegen und dennoch hat sie nicht aufgegeben. Halt hat ihr dabei Brooks gegeben, der ebenfalls nicht aufgab und alles für seine grosse Liebe getan hat. Maggie hat mit ihrer Liebe zu Büchern nochmal einen ganz anderen Zugang zu mir gefunden. Umso schöner war auch, als sie ihrer Schwester dies näherbringen konnte und man eine Veränderung bei ihr daraufhin entdecken konnte. Die geschwisterlichen Beziehungen in diesem Haus waren eine spannende Mischung. Während die Bindung zu ihrem Bruder eng und liebevoll war, bot die Beziehung zu Maggies Schwester sehr viel mehr Konfliktpotenzial. Und trotzdem war es sehr schön und besonders authentisch zu sehen, wie sich alles entwickelt hat. Auch die Eltern von Maggie waren spannende Elemente dieser Geschichte. Ihre Liebe war intensiv, wunderschön und hat sich dennoch verloren. Es spiegelte das echte Leben wieder, was die Entwicklungen noch viel trauriger gemacht hat. Besonders ihr Ende hat mich zum Schluss auch zum Weinen gebracht. Neben den Familienmitgliedern gab es noch andere wundervolle Protagonisten wie die Bandmitglieder von Crooks oder die Nachbarin, die mit ihrer harschen und doch liebevollen Art so viele schöne Momente erzeugen konnte. Ich habe die Kombination der Protagonisten wirklich sehr geliebt und mit allen so sehr mitfühlen können, was einfach wundervoll war.


    Wie bei den Büchern der Autorin so üblich habe ich auch dieses Buch an nur einem einzigen Tag durchlesen können. Es wollte mich schon von Anfang an einfach nicht mehr loslassen und hat mich in einen unglaublichen Sog gezogen. Dies war einerseits aufgrund der ganzen Themen und Dramen im Buch, andererseits aber auch durch die Entwicklungen über die Zeit hinweg, die wahnsinnig spannend waren. Dabei war die emotionale Komponente die wichtigste. Das Buch war unglaublich zerstörerisch und emotional, was zudem die Spannung erhöht hat. Es konnte mich zu Tränen rühren und hat mich fertig gemacht. Dies ist die Kraft der Autorin und ihr Talent zum Schreiben, was immer wieder aufs Neue fantastisch ist. Ebenfalls gab es einige unerwartete Wendungen, die ich so nicht habe kommen sehen.


    Insgesamt war dieses Buch wieder eine zerstörerische Wucht. Ich habe alles an dem Buch geliebt und konnte es einfach nicht mehr aus der Hand legen. Aus diesem Grund wird es auch zu einem Jahreshighlight, welches verdiente 5 Sterne von mir erhält.

  10. Cover des Buches Mademoiselle Coco und der Duft der Liebe (ISBN: 9783746633497)
    Michelle Marly

    Mademoiselle Coco und der Duft der Liebe

    (172)
    Aktuelle Rezension von: BeiterSonja

    Meine Rezension zu „Mademoiselle Coco und der Duft der Liebe“ 🌟✨

    „Mademoiselle Coco und der Duft der Liebe“ hat mich direkt ins glitzernde Paris der zwanziger Jahre entführt ✨🌆. Ich habe mit Coco Chanel gelitten, als sie nach dem Verlust ihres großen Geliebten Boy Capel in tiefer Trauer versinkt 💔😭. Dieser Schmerz weckt in ihr die Sehnsucht, Boy mit einem ganz eigenen Parfüm zu ehren 🌹🌸 – und ich durfte sie auf dieser bewegenden Reise begleiten. Gemeinsam mit Coco tauche ich in die faszinierende Welt der Düfte und in den Schaffensprozess des legendären Chanel No. 5 ein 🎨👗🎀.


    Was mich besonders berührt hat, ist die Art, wie Michelle Marly Coco Chanel darstellt: verletzlich, leidenschaftlich und gleichzeitig unglaublich stark 💪❤️. Ich konnte das Paris der Bohème förmlich riechen, die eleganten Salons sehen und den bittersüßen Duft von Erinnerung und Melancholie spüren, der über allem schwebt 🌿🌫️.


    Dieses Buch hat mich nicht nur mit der Geschichte eines einzigartigen Parfüms verzaubert ✨🌸, sondern auch die rebellische, inspirierende Seite von Coco Chanel nähergebracht 🚀🔥. Die Seiten des Romans schwingen nach mit süßen Erinnerungen, duftenden Träumen und dieser zarten Romantik, die nur ein wahrhaft besonderer Duft vermitteln kann 💭💖.


    Für mich ist „Mademoiselle Coco und der Duft der Liebe“ ein sinnlicher, berührender Roman – perfekt für alle, die Sehnsucht nach Eleganz, Liebe und einen Hauch von Luxus verspüren 💃🎩💫. Die Geschichte bleibt auf der Haut wie ein feiner Duft: einzigartig, bewegend und einfach wunderschön 🌹✨.


  11. Cover des Buches Flamingos im Schnee (ISBN: 9783442476312)
    Wendy Wunder

    Flamingos im Schnee

    (142)
    Aktuelle Rezension von: Kleeblatt2804
    Die junge Campbell Cooper hat Krebs. Sie weiß, dass sie sterben muss. Den Lebensmut hat sie bereits verloren. Ihre Mutter führt sie nach Maine. Sie rettet Flamingos im Schnee, kümmert sich um ein Flamingobaby und findet die Liebe ihres Lebens, als sie nicht damit gerechnet hat.
  12. Cover des Buches IM-WALD-SEIN. Die natürliche Antwort auf Psychostress und Zivilisationskrankheiten. Entdeckung eines Präventionskonzepts (ISBN: 9783936798173)
    Melanie H. Dr. Adamek

    IM-WALD-SEIN. Die natürliche Antwort auf Psychostress und Zivilisationskrankheiten. Entdeckung eines Präventionskonzepts

    (3)
    Aktuelle Rezension von: kassandra1010
    Wald ist mir ja eigentlich nicht fremd. Dank Hund und Mann sind wir regelmäßig dort unterwegs und genießen die wechselnden Jahreszeiten, sammeln Tannenzapfen, Kastanien und allerlei Dinge für ein gemütliches und hübsch dekoriertes Zuhause. Ende Herbst und Winter genießen wir die wohlige Wärme unserer zwei Kamine und wissen, was uns der Wald dank des Holzes an Nutzen bringt.
    Doch mit der Möglichkeit, im Wald auch gesundheitliche Prävention zu erfahren, das war mir bisher völlig neu. Natürlich fühlt man sich gut und auch ein wenig müde nach einem langen Waldspaziergang, aber das lag meiner Meinung nach einfach an der vielen frischen Luft. Jedoch weit gefehlt!
    Mit Dr. Melanie H. Adamek begibt man sich als Leser auf eine ganz andere Art und Weise in den Wald. Wir beschäftigen uns mit der Frage, was Wald überhaupt bedeutet, lernen die bisherigen Forschungen über Terpene und deren Wirksamkeit auf Killerzellen und betrachten die allgemeine Studienlage.
    Festzustellen bleibt danach, das die Japaner wie auch die Amerikaner den Europäern unendliche Längen in dieser Forschung voraus sind.
    Mit einem Experiment mit Freunden und Bekannten beschließt die Autorin den japanischen Shinrin Yoku und dem amerikanischen Trend selbst zu testen und wird dabei von zahlreichen Fachleuten unterstützt.
    Eine Reise nach Japan auf eine Fachkonferenz und die dortigen neuen Forschungsergebnisse vermittelt die Autorin ausführlich und auch für Laien der Medizin und Chemie verständlich und nachvollziehbar.
    Mit „Im Wald sein“ von Dr. Melanie H. Adamek erhält man ausreichend Anregungen auf den nächsten Waldtrip, reizt sicherlich auch mal einen „Waldfremden“ zu einem regen Ausprobieren und schafft es trotz zahlreicher medizinischer und chemischer Grundlagen einem das in Japan schon so lange erforschte Prinzip des Waldbadens, ausreichend und hübsch bebildert, auf den Grund zu gehen.
  13. Cover des Buches Ein Jahr in New York (ISBN: 9783451069147)
    Nadine Sieger

    Ein Jahr in New York

    (53)
    Aktuelle Rezension von: MissRose1989

    Das Cover ist total schön gemacht, es zeigt eine typische Häuserfassade in New York, wie man es sich vorstellt und natürlich einen sofort an New York erinnert. 

    Nadine Sieger zieht für ein Jahr von Hamburg in die Millionenstadt New York, man begleitet sie als Leser, wie sie sich in der neuen Umgebung zurecht findet, neue Leute kennen lernt und sich dann langsam in der Millionenstadt zurecht findet. Zudem findet man immer wieder die kleinen Eigenheiten der Stadt und erlebt, wie man das sich die Gesichter der Menschen in der U-Bahn immer wieder verändern, wie sich die Menschen im Sommer unter der Dunst der Stadt verhalten oder auch wie sich die Gefühle in der Stadt immer wieder verändern. Ein toller Blick auf eine grosse Stadt, die so viel zu bieten hat und die immer wieder neues entdecken lässt. 

    Ein kleiner Kritikpunkt an dem Buch muss aber gelassen werden, weil Nadine Sieger schreibt vieles positives und schönes über New York und dessen Bewohner, aber man hat beim Lesen den leichten Eindruck einer Schönfärberei, also es gibt irgendwie keine negativen Seiten an der Stadt und das passt nicht so ganz zu dem Bild von New York. 


    Fazit:

    Nadine Sieger erzählt sehr viel über New York, auch über die Besonderheiten der Stadt und über die Menschen, die in der Stadt leben, man kann zusammen mit der Autorin in das Leben der Stadt eintauchen. Ein kleiner Punktabzug gibt es aber, weil das Thema der hohen Kriminalität in der Stadt ausgespart wird, das ist natürlich auch Teil des Lebens in der Stadt.

  14. Cover des Buches The Magician King (ISBN: 9780099553465)
    Lev Grossman

    The Magician King

    (6)
    Aktuelle Rezension von: Imagine_daydreaming

    Meine Meinung:

    Die Serie ist besser! Ja ihr habt richtig gelesen, ich habe auch bei Band zwei meine Meinung nicht geändert. Verglichen mit Band eins muss ich sagen hat mir die Fortsetzung besser gefallen und das aus verschiedenen Gründen.

    1. Die Charaktere haben mich dieses Mal nicht so genervt wie in Band eins. Zwar ist Quentin immer noch nicht mein Lieblingscharakter, jedoch ist er nun erträglicher. Ich bin dieses Mal sehr froh, dass wir Julia näher kennenlernen können. Ich kannte zwar aus der Serie ihre Hintergrundgeschichte, diese aber zu lesen hatte es schon in sich.
    2. Wir sind mehr in Fillory unterwegs. Das war eine Sache welche ich in Band eins bemängelt habe da ich diese magische Umgebung doch sehr mag. Ich muss jedoch auch hier sagen, das Fillory in der Serie und das Geschehen mag ich dort lieber.
    3. Die Geschichte an sich hat mich mehr gezogen. Es gab verschiedene Handlungsstränge und aus dem Grund gab es immer wieder etwas neues zu erleben. Ich bin zwar ab uns zu durcheinander gekommen da diese nicht Chronologisch ablaufen und es immer wieder gewechselt wird, was gerade erzählt wird.

    Abschließende Meinung:

    Ich bleibe auch bei Band zwei der Meinung: Die Serie ist besser! Ich werde Band drei lesen um das ganze Abzuschließen, kann aber im Moment jedem eher die Serie ans Herz legen.

  15. Cover des Buches Melody of Eden Blutgefährten (ISBN: 9783551300911)
    Sabine Schulter

    Melody of Eden Blutgefährten

    (103)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus

    Melody of Eden - Blutgefährten von Sabine Schulter


    Melodys Leben ist eigentlich ganz normal. Sie lebt in der Großstadt, hat einen guten Job und vor allem Freunde, mit denen sie sich gern trifft. Es könnte nicht perfekter sein. Als sie eines Abends mit ihrer Freundin Daisy unterwegs ist, möchte sie sich vergewissern, ob es wirklich Vampire gibt, so wie es in den Straßen der Stadt gemunkelt wird. Gegen den Willen ihrer Freundin finden sich die beiden Mädchen vor einem der Eingänge zur Kanalisation wieder und dort erlebt Melody zum ersten mal, was es bedeutet, um sein Leben zu bangen. Denn aus der Dunkelheit taucht ein unwirkliches Wesen auf. Ein Vampir. Ein Wilder, der ohne Sinn und Verstand existiert und nur noch für den Blutdurst lebt. Ein Wesen, das nichts mehr mit einem Menschen gemein hat. Ehe sich Melody versieht wird sie von jenem Wesen in die Kanalisation geschleppt. Rettende Hilfe bekommt sie von einem unbekannten Mann, der ganz genau zu wissen scheint, was er tut. Sofort ist sie von ihm fasziniert, obwohl sie ganz genau weiß, dass er ein Vampir und somit auch gefährlich ist. Doch Eden ist anders als die Wilden. Er ist ein zivilisiert und arbeitet für die Nachtpolizei, die es sich zur Aufgabe gemacht hat die Menschheit vor den Wilden zu schützen. Immer wieder kreuzen sich die Wege der lebensfrohen jungen Frau und des verschlossenen Vampirs. Doch dann gerät Melody in den Fokus von jemanden, der mit der Nachtpolizei noch ein Hühnchen zu rupfen hat.

    Ich gab alles, um mich befreien zu können, und doch hätte ich mich genauso gut entspannen können. Denn all meine Bemühungen waren umsonst. Das Wesen war so stark, dass ich
    absolut nichts ausrichten konnte.
    Verzweifelt schluchzte ich, bäumte mich ein letztes Mal auf und schrie so laut um Hilfe, dass mir die Kehle schmerzte. Aber hier unten würde mich niemand hören, das dachte ich zumindest.
    (Melody begegnet einem Wilden)

    Wer bereits Geschichten von Sabine Schulter kennt, der weiß, dass sie immer sehr viel wert auf Emotionen legt und diese auch wahnsinnig gut darstellen kann. Bereits ab den ersten Seiten ist man voll und ganz in der Geschichte von Melody und Eden gefangen und fiebert mit den beiden mit. Der wechselnde Erzählstil der beiden Protagonisten trägt dazu bei, dass man sich in beide Charaktere sehr gut hinein versetzen kann. Sabine schafft es ebenfalls wieder durch die vielschichtigen Charaktere zu begeistern. So treffen wir hier auf einen starken und grummeligen, aber herzensguten Anführer der Vampire. Wir haben außerdem eine kleine Dame als Vampirin, die Melody sofort ins Herz schließt und die man am liebsten nur noch knuddeln möchte. Aber wir haben hier auch einen durchtriebenen Gegner, der sich wahrlich etwas einfallen lässt, um der Nachtpolizei und den Menschen das Leben schwer zu machen. Neben detaillierten Beschreibungen und emotionalen Momenten punktet die Geschichte vor allem durch gepfefferte Dialoge und witzige Szenen, die den Leser unter anderem wild giggelnd von den Seiten aufschauen lässt. Diese Reaktion gibt es bei mir recht selten, aber Sabine Schulter hat es wieder einmal geschafft alle Emotionen auf mich zu übertragen. Ich habe gelacht und ich habe geweint. Es ist genau das, was man sich von einer guten Geschichte erhofft. Man wird einfach mitgerissen.

    »Ivy, ist ein alter Freund unter ihnen?«
    Wieder zuckten die Augen des Mädchens umher. »Ja«, war schließlich ihre Antwort.
    Scott zeigte ein wildes Grinsen, das mir sogar an seinem Bart vorbeidie spitzen Eckzähne offenbarte. »Sehr schön, dann zeigen wir ihm mal, dass er sich wieder verkriechen kann.«
    Zusammen traten Scott, Eden und Ivy an den schießenden Männern vorbei in den Tunnel.
    (Melody wird gerettet und erlebt die Macht der Vampire)

    Melody als Charakter ist wirklich faszinierend. Sie ist ein aufgewecktes Mädel, was genau weiß, was sie im Leben erreichen will. Sie ist ehrgeizig und legt viel wert auf Freundschaft. Außerdem ist sie ein herzensguter Mensch der niemanden vorab verurteilt, sondern mit sehr viel Feingefühl auf ihr Gegenüber zugeht, was ihr vor allem bei den Mitgliedern der Nachtpolizei jede Menge Pluspunkte bringt. Außerdem ist Melody trotz ihrer Angst immer wieder eine Kämpfernatur und weiß ganz genau, wenn es darauf ankommt. Dass sie sich in den verschlossenen Eden verguckt ist ihr also nicht zu verdenken, da sie nicht nur das Äußere betrachtet, sondern auch versucht hinter die harte Schale zu gucken. Trotzdem ist sie sich bewusst, dass ein Mensch und ein Vampir nicht zusammen sein können. Sie erwartet nichts und ist mit dem zufrieden, was das Leben ihr bietet. Außerdem hält sie nie lange mit ihrer Meinung hinterm Berg und sagt alles so, wie sie es denkt, was sie in meinen Augen noch sympathischer macht.

    Eden ist fast schon das Gegenteil von Melody. Wo sie offen und fröhlich ist, scheint er immer nur distanziert, ernst und verschlossen. Doch nach und nach lässt der Vampir seinen emotionalen Vorhang fallen und sich von Melody vereinnahmen. Er ist um die Sicherheit der Menschen besorgt und trägt sehr viele Schuldgefühle mit sich herum, was vor allem mit dem Gegner der Vampire – Rufus – zu tun hat. Oft hängt er seinen Gedanken nach und lässt es fast schon zu, dass sie ihn zu sehr beeinflussen. Trotzdem ist er immer bei der Sache und steht vollends für das ein, was die Nachtpolizei für ihn vermittelt. In Melody scheint er bald seinen Schwachpunkt gefunden zu haben, denn durch sie erlaubt er sich Gefühle und scheint für Rufus angreifbarer als je zuvor.

    »Danke, Mel«, sagte er und ich hörte deutlich, wie tief empfunden diese beiden Worte gemeint waren.
    »Wofür?«, fragte ich überrascht.
    Ich erstarrte verblüfft, als der junge Vampir nach meiner Hand griff und sie in dem Licht des beginnenden Tages betrachtete.
    »Dafür, dass du mir die Möglichkeit gegeben hast, mich in den letzten Stunden lebendig zu fühlen«, erklärte er, ohne mich anzusehen. Er ließ meine Hand los und sprang auf das Balkongeländer, bevor ich seinen Worten einen richtigen Sinn entnehmen konnte.
    (Melody schafft es den ernsten Eden ein paar Emotionen zu entlocken)

    Was soll ich sagen? Ich liebe dieses Buch. Nicht nur, dass ich es mit als Erste lesen durfte und weil es um Vampire geht, sondern auch, weil es mir gewidmet wurde und ursprünglich einmal mein Geburtstagsgeschenk war. Ihr könnt euch vorstellen, wie gerührt ich war, als ich es „auspacken“ durfte – ich hab geheult wie ein Schlosshund, weil ich weiß, wie viel Mühe hinter einem Buch steckt. Empfehlen möchte ich das Buch allen Vampirfans, die sich gern auf eine neue Art der Vampire einlassen möchten. Die Vampire von Sabine Schulter sind weder klischeebehaftet, noch sind sie unfehlbar. Diese Vampire haben alle einen verschiedenen Wesenszug und machen die Geschichte zu etwas ganz besonderem. 

    Idee: 5/5
    Charaktere: 5/5
    Emotionen: 5/5
    Logik: 5/5
    Details: 5/5

    Gesamt: 5/5



    • Format: Kindle Edition
    • Dateigröße: 1697 KB
    • Verlag: Dark Diamonds (25. November 2016)
    • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
    • Sprache: Deutsch
    • ASIN: B01M275J8Y


    • Taschenbuch: 304 Seiten
    • Verlag: Dark Diamonds (29. September 2017)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3551300917
    • ISBN-13: 978-3551300911
    • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 16 Jahren
    • Größe und/oder Gewicht: 14,4 x 2,5 x 21,3 cm


  16. Cover des Buches Ein Jahr in Island (ISBN: 9783451069277)
    Tina Bauer

    Ein Jahr in Island

    (8)
    Aktuelle Rezension von: MissRose1989

    Das Cover schaut total schön aus, es erinnert an das Bild, dass man von Island hat, wenn man an die raue Welt von Island denkt. 

    Tina Bauer ist, wenn man über Island recherchiert, keine Unbekannte, neben einem Blog über Island hat sie auch schon mehrere Bücher über das Land herausgebracht und daher weiss sie, wovon sie schreibt und das merkt man auch in dem Buch, sie kennt Island sehr gut. Gerade bei der Erfahrung hätte man schon ein bisschen mehr in dem Buch erwartet, es gibt keine Karte von Island, auch keine To Do Liste vor der Reise oder sonstiges und das ist schon etwas schade. 

    Tina Bauer nimmt uns in ihrem Buch mit in eine verheissungsvolle Welt, sie verlässt ihr gewohntes Lebensumfeld und beginnt sich auf die Reise, um neues zu erleben. Sie nimmt den Leser mit in die Welt, die sie erlebt, erzählt von wundervollen Ereignissen und tollen Menschen, die sie trifft. 

    Eigentlich ein sehr gelungenes Buch, was am Ende aber etwas sehr schnell endet, man hat so ein bisschen den Eindruck, das Buch muss nun fertig werden und Bums Ende Aus. Sehr schade, weil das reist den Leser total aus dem Islandtraum reist. 

    Das Buch lässt sich aber sehr gut lesen, der Schreibstil ist sehr flüssig und daher kann man das Buch sehr gut zwischendurch als kleine Alltagsflucht nutzen. 


    Fazit: 

    Tina Bauer nimmt den Leser mit auf ihre ereignisreiche Reise nach Island, lässt einen Teilhaben an schönen Momente und lässt den Leser von Island träumen, nur der Traum wird durch das Ende irgendwie zerstört. Dazu kommt auch so ein bisschen das Fehlen von wichtigen Informationen über das Land. Daher gibt es dafür ein Punkt Abzug, weil das hätte man viel besser ausgestalten können. 


  17. Cover des Buches Alligatoren (ISBN: 9783961080670)
    Deb Spera

    Alligatoren

    (6)
    Aktuelle Rezension von: kassandra1010

    Gertrude, Annie und Retta – Mutige Frauen! 

    Mit dunklen Geheimnissen, Rassenhass und Sumpffieber fordert Deb Spera mit ihrer Südstaatengeschichte  „Alligatoren“ dem Leser so einiges ab. Mit der verarmten und von Ihrem Mann übel zugerichteten Gertrude, Mutter von vier Kindern, beginnen wir mitten im alligatorenverseuchten Sumpf.

    Ein gezielter Schuss und aus Vergangenheit wird die Zukunft.

    Aber die Jahre um 1920 sind besonders hart, die Baumwollernten verloren.

    Gertrude bekommt dank Retta, der schwarzen Haushältern der Coles, eine zweite Chance. Ihr Talent als Näherin ist in Annie Coles Näherei, die einzige Einnahmequelle der Plantage, gefragt.

    Retta, geplagt vom Alter, schwerer körperlicher Arbeit und der unglaublichen Liebe zu ihrem Mann hat stets auch ein Auge auf die Toten, die ihren Alltag säumen, ahnt die unheilvollen Zeichen der Zeit.

    Erst fegt ein Hurrikan über die Gemeinde, dann bricht das Sumpffieber aus. Tod und Krankheit sind allgegenwärtig, bis Annie beschließt, die Vorbereitungen für das alljährliche Fest selbst in die Hand zu nehmen und ein dunkles Familiengeheimnis aufdeckt.

    Mit „Die Wahrheit ist ans Licht gekommen, das Geheimnis ist tot“, beschwört Spera eine Lawine an Rache, Hass und Gier herauf, die nur von Retta, Gertrude und Annie aufgehalten werden kann.

    Fazit

    Gewalt und Diskriminierung beherrschen diesen Roman von Deb Spera. Dennoch finden die drei großartigen Frauen Annie, Retta und Gertrude noch genügend Liebe für ihre Kinder und ihre Mitmenschen auf und lernen schnell, dass ein Miteinander, auch so unterschiedlich sie alle sein mögen, die Welt für immer verändern kann.

    Kordula Leisses Stimme verleiht Gertrude die notwendige Willensstärke. Annie erhält die notwendige Hoffnung und Retta die notwendige Härte und das Durchhaltevermögen. Die 445 Minuten vergehen wie im Flug. Die Geschichte macht Hoffnung und Mut zugleich. 

    Speras Bild der damaligen Frau, egal welcher Herkunft und Hautfarbe zeichnet eine gerade Linie. Mut und starker Wille wird belohnt. 

  18. Cover des Buches We are Feminists! (ISBN: 9783791385976)
    Margarete Stokowski

    We are Feminists!

    (21)
    Aktuelle Rezension von: Lia48

     „Dieses Buch belegt schlaglichtartig, was erreicht werden kann, wenn Frauen zusammenstehen, mit einer Stimme sprechen und sich weigern, Rückschritte zu akzeptieren. Aber Feminismus beginnt beim Individuum: Dieses Buch soll uns Frauen zeigen, dass Feminismus auch bei jeder Einzelnen von uns beginnt.“

    In den letzten 150 Jahren hat sich in der Geschichte des Feminismus einiges getan, doch noch vieles ist machbar. Dieses Buch zeigt kurz und knapp die bisher wichtigsten Ereignisse und Errungenschaften in Sachen Frauenrechte auf.
    Dazu ist das Buch in die drei Wellen des Feminismus aufgeteilt, die 1840 beginnen und bis in die Gegenwart andauern.

    Jede Welle wird übersichtlich in einem Zeitstrahl angezeigt, auf dem die wichtigsten Ereignisse aufgeführt werden. Nach einer Einführung wird sie anschließend in den jeweiligen historischen Kontext eingebettet.
    Wegbereiterinnen & feministische Personen werden vorgestellt, Zitate werden aufgeführt, wichtige Ereignisse werden nochmals separat erläutert.
    Besonders gut haben mir die Auflistungen (mit kurzen Erklärungen) von feministischer Literatur gefallen, darauf werde ich bestimmt nochmals zurückgreifen!
    Auch die nach Jahreszahlen sortierten Beschreibungen von Frauen im Bildungswesen, Frauen in der Forschung, feministische Theorie, Künstlerinnen, Sportlerinnen sowie Frauen in den Sozialen Medien, habe ich als interessante Rubriken wahrgenommen.
    Des Weiteren gibt es neben Fotos mancher Personen, auch anschauliche Grafiken, die einzelne Länder miteinander vergleicht, z.B. beim Recht auf eigenen Besitz, bei der Einführung des Frauenwahlrechts, bei der Legalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen, beim Recht auf Scheidung, bei demokratisch gewählten Spitzenpolitikerinnen, oder bei der Einführung der Elternzeit. Diese fand ich alle ziemlich spannend! Z.B. wusste ich vorher nicht, dass die Schweiz erst 1971 das Frauenwahlrecht eingeführt hat (im Vergleich: Deutschland 1918). In manchen Ländern wie Tunesien gibt es heute immer noch kein Recht auf eigenen Besitz, in Russland wurde das dagegen schon 1753 eingeführt.
    Von diesen Vergleichen hätte ich gerne noch einige mehr gehabt, vor allem auch mit Daten für Deutschland.

    FAZIT: Für einen kurzen, kompakten Überblick zur Geschichte der Frauenrechte, kann dieses Buch ein passender Einstieg sein. Ich hätte mir noch ein paar mehr Ländervergleiche mit verschiedenen Themen & Daten gewünscht, besonders im Vergleich mit Deutschland. Ansonsten war das ein guter Einstieg in die Thematik mit einem hübsch aufgemachten Buch. Von mir gibt es 4/5 Sterne!

  19. Cover des Buches Wunder warten überall (ISBN: 9783466372577)
    Stefan Weigand

    Wunder warten überall

    (3)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Dieses Buch hat den best möglichen Zeitpunkt gewählt, um uns zu erreichen. Jetzt, wäre die Möglichkeit in die Stille zu gleiten und mehr Wertschätzung und Achtung an den Tag zu legen. Im Hier und Jetzt, im Augenblick.


    Die Natur kennt keine Nebensächlichkeiten. Sondern nur: Hauptsachen und Wichtiges. Im kleinsten Detail stecken die größten Wunder. Wenn schon eine Feder ein eigenes Kunstwerk ist, was ist dann erst der Rest unserer Welt?

    So der Klappentext


    Wiederentdeckung der einfachen Dinge. Allein schon dieser Satz erzeugt eine stimmige und harmonische Wirkung.


    So wie du deine Tage verbringst, so verbringst du dein Leben.

    Zitat – Annie Dillard


    Stefan Weigand widmet sich den alltäglichen Dingen, die unser aller Leben wohl begleiten. Jedoch sieht er genauer hin und schenkt ihnen die Aufmerksamkeit, die sie sehr wohl verdienen würden.

    Die Namen der Kapitel des Buches klingen vertraut wie, Morgenlicht, Quitten, Stille, Bleistifte, Einmachgläser, Federn und viele mehr. Ein jedes dieser Passagen ist mit einem Foto untermalt und Stefan Weigand lässt uns an seinen Gedanken teilhaben. Wie hier zum Beispiel  – Brot:


    ………. und tatsächlich ist die deutsche Brotkultur in das bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen worden, einer Vorstufe für die Anerkennung als Weltkulturerbe, zu dem beispielsweise auch der argentinische  Tango oder der italienische Geigenbau in Cremona gehören. Was für ein Schatz – und trotzdem ertappe ich mich oft selbst dabei, dass ich gar nicht weiß, wie das Brot heißt, daß ich auf dem Markt in der Bäckerei kaufe.

    Seite 73


    Und dies ist nur einer der Hinweise, zu mehr Achtsamkeit in unserem Alltag, in unserem Leben. > Die Wunder warten überall < ist ein Kleinod, ein regelrechtes Gönn – Buch. Ich gönne mir dieses Buch und auch anderen. Denn jetzt ist die Zeit für Wunder.

  20. Cover des Buches The Fate of the Tearling: (The Tearling Trilogy 3) (ISBN: 9780593073131)
    ERIKA JOHANSEN

    The Fate of the Tearling: (The Tearling Trilogy 3)

    (4)
    Aktuelle Rezension von: walli007


    Einstmals einfach Kelsea Glynn ist sie nun die mächtige Königin von Tearling. Doch ihr Reich ist von allen Seiten bedroht und auch im Inneren steht nicht jeder auf Seiten der Königin. In äußerster Not sieht Kelsea keine andere Chance, als sich in die Hände der roten Königin zu begeben, ihrer ärgsten Feindin. Den Oberst ihrer Leibgarde, Mace, erklärt sie zu ihrem Statthalter. Mace soll ihr bedrohtes Königreich beschützen und zusammenhalten. Obwohl es nicht seine Aufgabe ist, schickt er doch die Garde zur Rettung der Königin. Inzwischen vertieft sich Kelsea immer weiter in die Vergangenheit, die sich in ihren Träumen oder Visionen offenbart.


    Wieso sind die hehren Ziele, die ideale Welt, von der Will Tearling geträumt hat, zu der Wahrheit geworden, in der Kelsea lebt? Das möchte die junge Frau ergründen und gleichzeitig soll ihr Reich gerettet werden. Gab es einen Punkt in der Vergangenheit, an dem sich das Schicksal in diese Richtung gewandt hat? Hätte bei einer anderen Entscheidung alles anders laufen können? Hätte es eine Chance gegeben, das Ideal zu erreichen? Um diese Fragen kreisen die Gedanken der jungen Königin, die sich ihrer Verantwortung sehr bewusst ist. Doch auch sie ist nicht unfehlbar, kein idealer Mensch. Aber wenn sie eine Chance hat, die Welt zu heilen und zu befreien, will sie ihr Bestes geben.


    Das Schicksal des Tearling klärt sich in diesem abschließenden Band um Kelsea, die junge Königin. Gespannt beginnt man die Lektüre mit der Frage, ob es überhaupt eine Rettung aus dieser vertrackten Situation geben kann. Sehr gelungen erscheint wie der Bogen zwischen den unterschiedlichen Handlungsebenen gespannt wird und wie sich nach und nach erklärt, wo der Hund begraben liegt. Immer schwieriger wird die Lage und immer neugieriger wird man, wie man da zu einer Lösung kommen will. Auch die politischen Überlegungen spielen eine große Rolle und gerade sie sind sehr nachvollziehbar ausgeführt. Bei der Komplexität der gesamten Konstruktion müssen vielleicht einige Randfragen im Unklaren bleiben. Doch insgesamt findet man eine sehr stimmige Auflösung um das Schicksal des Tearling, eine Plädoyer über den Wert von Demokratie und Freiheit und die Mahnung, dass dieses keine bequemen Werte sind, die einfach da sind.

  21. Cover des Buches Wir sind ja nicht so (ISBN: 9783442541133)
    Philip Reichardt

    Wir sind ja nicht so

    (3)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Tagebucheintragungen einer Woche im September 1998, kurz vor der Bundestagswahl, von ganz unterschiedlichen jungen Personen aus ihrem Umfeld, alles natürlich sehr subjektiv geschrieben, mit Edelfedern wie Benjamin von Stuckrad-Barre (dem beim letzten Spice-Girl-Konzert im Londoner Wembley Stadium die Tränen kamen) und Benjamin Lebert, deren Beiträge "literarisch" auch am gehaltvollsten waren. Man erkennt als erstes mit Entzücken, dass Aufschieberitis und Prokrastination nicht einen alleine befallen haben, ein gewisser Stumpfsinn und eine Grundtraurigkeit scheint unserer Generation zu Grunde zu liegen. Kleine Dinge bestimmen das Gelingen oder Nichtgelingen eines ganzen Tages, Nichtspassieren grassiert anscheinend überall. Alles deutlich interessanter als das Vorgängerbuch, das ich niemandem ans Herz legen mag.

  22. Cover des Buches Aloha from Hell (ISBN: 9780007446025)
    Richard Kadrey

    Aloha from Hell

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Wortmagie

    Richard Kadrey ist mein Lieblings-Urban-Fantasy-Autor. Er ist einfach der Beste, wenn es darum geht, harte, witzige, makabre Geschichten zu schreiben, die Magie und Übernatürliches in unsere Welt katapultieren. Bei ihm gibt es keine glitzernden Vampire, keine schmusigen Werwölfe und erst recht keine jungen Frauen, die sich in all ihrem Herzschmerz mit Wonne suhlen. Seine Welt ist die Welt von James Stark aka Sandman Slim, mäßig begabter Hexer, Nephilim und Ex-Höllengladiator. Er ist nicht nett, er hat ein Alkoholproblem und sein Motto lautet „Mit Hoodoo und Bullshit wird’s schon gehen“. Kurz gesagt: ich liebe ihn! „Aloha from Hell“ ist der dritte Band der Reihe und ich freute mich riesig auf ein Wiedersehen mit Stark, seinen Gefährten und seinen Feinden!

    Wieder einmal regiert die Langeweile in Starks Leben. Das Golden Vigil ist zerschlagen und Luzifer kehrte in den Himmel zurück. Seit er Los Angeles abermals rettete, war Stark brav und arrangierte sich mit dem Engel in seinem Kopf. Aber Stark wäre nicht Stark, hätte er nicht noch ein paar offene Rechnungen, die beglichen werden wollen. Da sich Luzifer kurzerhand aus dem Staub machte, versinkt die Hölle dank Mason im Chaos. Das könnte Stark natürlich egal sein, hätte Mason sich nicht mit Aelita verbündet, die weiterhin der fixen Idee nachjagt, Gott zu töten. Gemeinsam planen sie, Himmel und Hölle zu zerstören und dabei auch gleich noch Stark zu beseitigen. Sie spielen seine größte Schwachstelle gegen ihn aus und entführen Alice aus dem Himmel. Stark hat keine Wahl. Er muss ein weiteres Mal in die Hölle hinabsteigen. Sandman Slim kehrt heim.

    Kennt ihr das Gefühl, wenn ihr ein Buch aufschlagt, ein paar Sätze lest und es ist wie nach Hause kommen? So empfinde ich die Bände der „Sandman Slim“ – Reihe. Ich habe stets das Gefühl, Stark so gut zu kennen, als wäre er mein Freund, mit dem ich mich regelmäßig auf ein Bier treffe. Er erzählt mir von seinen Abenteuern und obwohl ich mir recht gut vorstellen kann, worauf seine Geschichten hinauslaufen, überrascht er mich doch jedes Mal mit den Details. Er ist ein Bastard, aber ein Bastard, den man einfach lieben muss. Manchmal vergesse ich, dass er nicht real ist, denn er ist so realistisch und greifbar gezeichnet, dass ich mich ihm ungeheuer nah fühle. Für mich ist es genau das, was die Reihe auszeichnet. In der Urban Fantasy bekommt man es oft mit Charakteren zu tun, deren Eindimensionalität durch eine actiongeladene Handlung vertuscht werden soll. Richard Kadrey hingegen vereint Action, fiesen Galgenhumor und einen psychologisch vielschichtigen Protagonisten zu einem stimmigen Gesamtbild. Stark ist unter seiner harten Schale noch immer verloren und ziellos. Daher habe ich mich über seine Rückkehr in die Hölle überhaupt nicht gewundert. Offiziell steigt er natürlich nur hinab, um Alice zu retten, aber inoffiziell war es lediglich eine Frage der Zeit, wann er das Leben auf der Erde nicht mehr ertragen würde. Stark findet keinen Lebenssinn. Die Arena und die Spielregeln der Hölle waren mehr als 10 Jahre seine Welt und so sehr er es auch zu leugnen versucht, diese Welt ist ihm vertrauter als unsere. Er ist noch immer nicht über Alice hinweg und kann nicht loslassen. Mir war gar nicht klar, wie unheimlich präsent sie all die Zeit über in seinen Gedanken war; das wurde mir erst bewusst, als er ihr in der Hölle begegnet. Sie hat nichts von all dem mitbekommen, was Stark jahrelang erlebt hat und erdulden musste – und doch war es für mich so, als wäre sie da gewesen, weil sie eben nie aus seinem (Unter-)Bewusstsein verschwunden ist. Dass Kadrey ihre emotionale Verbindung auf eine Weise herausarbeitete, die sogar mich vergessen ließ, dass Alice seit vielen Jahren tot ist, spricht von einem Talent, das wirklich beeindruckend ist.
    Trotzdem sehe ich „Aloha from Hell“ nicht völlig unkritisch. Ich fand, dass Kadrey die Szenen in der Hölle zu schnell abhandelte. Im Vergleich zum Vorgeplänkel war mir dieser Part zu kurz und etwas zu unübersichtlich. Ich weiß zwar, dass Kadrey großen Spaß daran hat, seine Leser_innen vor vollendete Tatsachen zu stellen, sie zu schockieren und ihnen Haarsträubendes um die Ohren zu schlagen, ohne eine Erklärung abzugeben, aber da die Hölle für Stark ein Ort ist, mit dem er viele widerstreitende Gefühle verbindet, hätte ich mir mehr Tiefe in der Handlung gewünscht. Außerdem verschenkte Kadrey meiner Meinung nach einiges an Potential, indem er ein Zusammentreffen mit einer faszinierenden Persönlichkeit aus der Geschichte oberflächlich und beiläufig gestaltete.
    Letztendlich hatte ich aber doch wieder eine Menge Spaß mit Stark. „Aloha from Hell“ ist vielleicht nicht perfekt, mein Lesevergnügen war jedoch enorm. Und darauf kommt es schließlich an.

    Ich hoffe wirklich, dass Richard Kadrey nie aufhört, „Sandman Slim“ – Romane zu schreiben. In Kombination bieten Stark und seine übernatürliche Welt eine schier endlose Fläche zur Entwicklung, eine bunte Spielwiese, auf der jede noch so obszöne Idee ein Plätzchen finden kann. Ich hoffe, Kadrey schreibt sie alle auf. Ich möchte mich niemals von Stark verabschieden müssen. Irgendwann wird sich das vermutlich nicht vermeiden lassen, doch noch ist es nicht so weit.
    Das Großartige an dieser Reihe ist, dass sie so unberechenbar ist, obwohl man vor dem Lesen genau weiß, worauf man sich einlässt. Stark ist ein Wirbelwind aus chaotischer Energie, der am Beginn einer Geschichte selbst nie weiß, wo er landen wird.
    Kadreys Reihe ist eine Bereicherung für die Urban Fantasy – es ist eine Schande, dass sie so unbekannt ist. Darum kann ich euch nur einen Rat geben: geht los, kauft einen „Sandman Slim“ – Roman und lernt meinen Freund Stark kennen!

  23. Cover des Buches Immer links der Atlantik (ISBN: 9783957282576)
    Marcus Haid

    Immer links der Atlantik

    (3)
    Aktuelle Rezension von: MissRose1989

    Das Cover zeigt den Bulli von 1979, mit dem die Familie von Marcus Haid eine grosse Reise machen wollten und auch sollte - 22.000 km, 8 Länder - von Gibraltar bis ans Nordkap. 

    An sich eine spannende Route, die man da bereisen kann, vor allem die Länder sind sehr spannend, die sie nehmen, den sie fahren durch Gibraltar, Andalusien, die Algarve, Lissabon und Porto, Galicien, die Costa Verde und San Sebastian, die Bretagne, Cornwall, Irland und Schottland, die Niederlande, Dänemark und schließlich nach Norwegen. Eine wirklich spannende Reiseroute, auch wenn der Umweg über die Niederlande und Dänemark etwas weit ist. 

    An sich ist auch der Beginn gut, gestartet wird in Innsbruck, aber die Reise soll nicht mit normalen Zug oder etwas unternommen werden, Marcus schafft einen Bulli (Baujahr 1979) an, der sich leider auf der Reise eher zum Problem entwickelt. 

    Die Reiseroute ist wirklich schön, aber irgendwie schafft es das Buch nicht, den Leser mitzunehmen, es ist immer einfach zu viel Familie und zu wenig Umgebung, Strecke oder tolle Aufnahmen, die es zweifellos gibt, aber die einfach im Buch keinen echten Platz finden. 

    An sich ist die Idee der Familienreise gut, aber irgendwie ist die Umsetzung nicht so besonders geworden, auch muss man wohl ein bisschen Zweifel haben, ob das Wohl der Kinder wirklich immer im Mittelpunkt stand wie im Buch behauptet wird. 

    Zudem muss die eigentlich geplante Route in Nordfrankreich unterbrochen werden, weil der Bulli schlapp macht und so kaputt ist, dass man die Reise sogar unterbrechen muss. 

    Dir Fortsetzung der Reise gibt es aber im Buch auch, zwar erst drei Jahre später, nur dann eben mit 2 Kindern und nicht mehr mit nur einem, wie zu Beginn des Trips. 

    Leider hat die Familie im 2. Anlauf wieder Pech, der Motor des Bullis streikt in Schottland, kann aber repartiert werden und so schaffen es alle 4 noch bis zum Nordkap. 


    Fazit:

    Alles im Allem kann man sagen, der Gedanke des Buches ist toll und auch die Illustrationen von Dieter Braun haben etwas, aber leider ist das Buch mit 192 Seiten sehr knapp geworden, durch die vielen schönen Bilder (die das natürlich super unterstützen in der Idee des Buches, aber leider in vielen Fällen einfach zu klein geraten sind) bleibt für die Reise und alles rund herum einfach zu wenig Platz, das Buch hat eigentlich noch einiges an Potenzial zu mehr, einfach auch um ein bisschen mehr über Länder zu erfahren oder auch einfach an sich mehr Text oder auch um den wirklich tollen Bildern Raum zur Entfaltung zu geben. 

  24. Cover des Buches Gefangen im Riesenbuch (Abenteuer in Mirathasia 3) (ISBN: B07PQTC4CC)
    Veronika Aretz

    Gefangen im Riesenbuch (Abenteuer in Mirathasia 3)

    (20)
    Aktuelle Rezension von: Vibie

    Eine weitere interessante Geschichte rund um Mirathasia.

    Hier erlebt Emily Ihr persönliches Abenteuer. Gerade sie die für die Schule ein Buch lesen muss und dies ewig vor sich hin schiebt, weil sie mit Bücher nichts anfangen kann, und landet dann aus ihrem Zimmer heraus in der Fantasy-Welt  Mirathasia. Dort auf Erkundungstour landet sie bei einem Riesenbuch, indem sie, als Lesefaule mit einem Bücherwurm Namens Julian  schlussendlich eingefangen ist und aus dem Buch ein Weg wieder herausfinden muss.

    Das Abenteuer beginnt für Emily Ohne Umwege und wird sofort interessant beschrieben erzählt. Für Schulkinder super gut gestaltet, interessant und auf dem Punkt gebracht in kurzen Sätzen mit dem wichtigsten erzählt und beschrieben. Wieder ein wundervolles Leseabenteuer, welches ich gerne an meine Tochter weiterleite, die wie Emily,Hier in dem Buch,doch leider auch eher zu den lese faulen gehört.

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