Bücher mit dem Tag "erlebnisbericht"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "erlebnisbericht" gekennzeichnet haben.

215 Bücher

  1. Cover des Buches Magic Cleaning (ISBN: 9783499624810)
    Marie Kondo

    Magic Cleaning

     (287)
    Aktuelle Rezension von: Scheckentoelter

    Ich habe erst 2x das Hörbuch gehört bevor ich dann das Buch gekauft habe. Und ich bereue es absolut nicht!!!


    Dieses Buch ist das erste Buch in dem ich markiert und Post its eingeklebt habe. 

    Es ist ein Angenehmer leichter Schreibstil und das schmale Buch ist schnell gelesen.

    Sowohl ich, als euch eine gute Freundin haben jetzt Angefangen die Anleitung Schritt für Schritt umzusetzen. Und erstaunlicher Weise funktioniert es wirklich! 


    Dieses Buch ist eine absolute Empfehlung! Und es macht mich Glücklich! 

  2. Cover des Buches Bob und wie er die Welt sieht (ISBN: 9783404608027)
    James Bowen

    Bob und wie er die Welt sieht

     (249)
    Aktuelle Rezension von: Jana_hat_buecher

    Die Geschichte um Bob, dem Streuner geht weiter. Auf 236 Seiten schildert Bowen neue Geschichten rund um den liebenswürdigen roten Kater Bob. Als "Arzt" während einer Krankheit, als Frühwarnsystem von Gaunern, als treuer Gefährte und vieles mehr sieht der Autor seinen pelzigen Freund an und nicht zuletzt den Grund für sein besseres Leben. 

    Das Buch ist natürlich nicht literarisch anspruchsvoll, sondern  was Leichtes für zwischendurch. Ich muss jedoch sagen, dass mir der erste Teil besser gefallen hat. Man fühlt sich zwar sehr zu Bob und seinen menschlichen Zügen hingezogen, allerdings erinnern viele Geschichten an das vorherige Buch. Schön finde ich, dass es viele Bilder von Bob und Bowen gibt. Von daher: kann man lesen, muss man aber nicht...

  3. Cover des Buches Panthertage (ISBN: 9783944296937)
    Sarah Elise Bischof

    Panthertage

     (86)
    Aktuelle Rezension von: Torsten_Gruenke

    Die Protagonistin Sarah gibt einen ausführlichen Einblick in ihr momentanes Leben als Frisch-Arbeitslose, Hoffnungslos-Verliebte und Epilepsieerkrankte. Im Münchener Großstadtdschungel gefangen, erzählt die 30-Jährige wie sie ihren Alltag mit der Krankheit gestaltet und angenehme Zeiten mit der Freundin Lena und Hund Maja verbringt. Nebenbei sorgt sie sich um einen neuen Job, der ihr nicht allzu leicht geschenkt wird, und die Beziehung zu Stefan, den sie neu kennengelernt hat. Der beste Freund Jakob hingegen steht ihr an jeder Stelle helfend zur Seite ...

    Das Buch handelt primär von der Epilepsieerkrankung des Protagonistin Sarah und gleichzeitig der Autorin. Das biografisch angehauchte Werk lässt den Leser in eine ungewöhnliche, manchmal erschreckende Welt eintauchen, die sonst nur den Betroffenen vorbehalten ist. Ausdrucksstark und wortgewandt werden wissenschaftliche Fakten im Hinblick auf die eigene Krankheitsgeschichte dargestellt und in einer Geschichte verpackt, die zu jedem Zeitpunkt fesselt. Der ironische Humor lockert dabei die erdrückende, düstere Ernsthaftigkeit teilweise auf. Freundschaft, Liebe und Alltagsthemen wie die Jobsuche werden ebenso behandelt und lassen den epilepsieunerfahrenen Leser in die Thematik einsteigen und mitfühlen.

    Eine äußerst empfehlenswerte Begegnung mit einer unterschätzenden Krankheit!


  4. Cover des Buches Frühstück mit Elefanten (ISBN: 9783548377346)
    Gesa Neitzel

    Frühstück mit Elefanten

     (145)
    Aktuelle Rezension von: Frechdachs

    Vorweg möchte ich noch schicken, dass ich bereits vor dem Buch durch Zufall (im Nachinein gesehen vielleicht eher eine glückliche Fügung oder war es auch bei mir die Bestimmung - ich weiß es nicht) auf Gesas damaligen Blog „Bedouin Writer“ gestoßen bin. Und irgendwie hat mich Gesa schon damals mit ihren Geschichten erreicht und in den Bann gezogen. Sehnsüchtig verfolgte ich ihre Zeit in Afrika via den Blogpostings und war schon sehr gespannt auf das angekündigte Buchprojekt  "Frühstück mit Elefanten: Als Rangerin in Afrika" .

    Nicht mehr zufrieden mit ihrem Haupstadt-Alltag fasst Gesa Neitzel, eine Fernsehredakteurin aus Berlin, den mutigen Entschluss für mehrere Monate nach Afrika zu gehen, um eine Ausbildung zur Rangerin zu machen. Auf diese abenteuerliche Reise nimmt sie den Leser in ihrem Buch mit.

    Das vorliegende Buch ist mehr als ein purer Reisebericht in die wilden Teile des südlichen Afrikas und auch keine bloße Beschreibung der Ausbildungsinhalte zum Safari-Guide. Bitte nicht falsch verstehen, man lernt viel über die Flora und Fauna des wilden Afrikas im Süden, erhält intensive Einblicke in die Ausbildung zum Safari-Ranger und welche Fähigkeiten Safari-Guides mitbringen müssen, um die Gäste sicher durch die Wildnis zu geleiten.

    Eine sehr wichtige Fähigkeit davon ist das Tracking - das Spuren-/Fährtenlesen in der Natur. Welche wilden Tiere sind gerade rund um das Camp oder in der freien Wildnis unterwegs. Gesa sucht meiner Meinung nach gerade im wilden Afrika mitten im Safari-Guide-Kurs nach ihrer eigenen Spur. Sie will wieder „auf Spur kommen“ und damit ihre eigentliche Bestimmung im Leben finden. Sie will bewusst nicht wie in Berlin im komfortablen aber stressigen täglichen Hamsterrad („und täglich grüßt das Murmeltier“) nur noch funktionieren und mehr oder weniger zufrieden vor sich hinleben. Gesa nimmt den Leser mit auf diese spannende, nachdenkliche und auch amüsante Reise zu sich selbst. Ich selbst fühlte mich sehr schnell mit ihr im Geiste verbunden und tauchte mit ihr gemeinsam tief in die Wildnis und ihre Erlebnisse ein.

    Sie trifft während ihres gesamten Trips allerlei verschiedene Charaktere und liebenswürdige Menschen wie z.B. Biff, Dorothy, Sam - nein nicht den Trapper namens Hawkens aus Winnetou ;-), Chris, den Herero Old Mattias, Wolfgang, Vaughn und Alan um nur einige hier zu nennen. Gerade diese unterschiedlichen Begegnungen lassen Gesa weiter wachsen und aufblühen aber immer wieder auch erneut zweifeln und mit sich selbst hadern. Sie stellt sich schließlich mutig und manchmal auch mit einigen Selbstzweifeln täglich den neuen Herausforderungen im Busch von Afrika. Wer schon immer wissen wollte, wie es sich anfühlt im Zelt oder unter freiem Himmel in der Wildnis weitab der Zivilisation zu leben und zu schlafen bekommt in diesem Buch Eindrücke aus erster Hand und damit voll auf seine Kosten. Gesa begegnet dabei den unterschiedlichsten wilden Tieren, so z.B. Auge in Auge mit dem Löwen Mburri in der Wildnis, einem röchelnden Leoparden am/im Zeltcamp, mehrere Elefantenbullen auf Stippvisite im Camp (und wieso um Himmels Willen will der Elefant in die Camptoilette?), verdächtige Löwenspuren im Zeltlager etc. - egal ob gewollt oder auch manchmal ungewollt. Ob wirklich der Pangolin der größte fliegende Vogel der Welt ist verrate ich hier aber jetzt nicht. ;-)

    Alles in allem ist es ein wirklich gelungenes Buchdebüt von Gesa Neitzel, in dem sie über einen bloßen Reisebericht hinaus viel mehr Facetten und Tiefgang bietet und uns tiefe Einblicke in die Reise zu sich selbst gewährt. Immer wieder entdeckte ich mich auch ein wenig selbst in diesem Buch, sobald ich zwischen den Zeilen gelesen habe und auch das Gelesene mal etwas habe wirken lassen. Es weckte während dem Lesen ganz verschiedenste starke Emotionen in mir. Nach der alten Volksweisheit ist ja jeder seines eigenen Glückes Schmied und so verstehe ich auch dieses Buch. Es hilft, die Blickrichtung bewusst zu ändern und sich selbst aufzurütteln (raus aus dem Autopilotenmodus) und zeigt den Mut und individuellen Weg der Autorin auf, wie sie durch die Reise ihre eigene Bestimmung fand und wieder auf Spur kam. Ich hoffe es folgen weitere spannende Bücher von Gesa Neitzel.

    © Frechdachs 2022 - Keine Chance den Copycats!

  5. Cover des Buches Die Wand (ISBN: 9783548288123)
    Marlen Haushofer

    Die Wand

     (878)
    Aktuelle Rezension von: rose7474

    Da ich bereits den Film zu "Die Wand" gesehen habe wollte ich unbedingt noch das Buch lesen. Ich war mir nicht sicher, ob es etwas für mich ist. 

    Schon ab der ersten Seite konnte mich dieser Roman fesseln und berühren. Der Schreibstil der Autorin gefiel mir auf Anhieb mit ihrer leicht zu lesenden, aber sprachgewaltigen Sprache. Ich konnte mir alles sehr gut vorstellen und litt mit der Protagonistin ohne Namen mit. Es war ein beklemmendes aber lesenswertes Buch was ich sehr empfehlen kann. Von der Autorin möchte ich auf jeden Fall noch mehr lesen. 

  6. Cover des Buches Unorthodox (ISBN: 9783442770205)
    Deborah Feldman

    Unorthodox

     (253)
    Aktuelle Rezension von: Vera-Seidl

    Wenn ich eine unangenehme Aufgabe zu bewältigen habe, wozu zum Beispiel das Streichen eines Zimmers mit geleimter Wandfarbe unter erschwerten Bedingungen wie bröckelnder Putz gehört, male ich mir immer aus, dass es noch viel schlimmer sein könnte. Ich könnte zu dieser Arbeit gezwungen und überwacht werden, die Raumtemperatur könnte im Minusbereich liegen, die Farbe würde gefrieren und ich mit ihr ...

    Auch bei den Einschränkungen durch Corona bin ich so verfahren, habe mir eine Bestimmung zum Tragen eines Schutzanzugs ausgemalt oder eine Impfpflicht.
    Indem ich gedanklich die Grenzen sehr eng schraube, weitet sich sich mein Bewusstsein, um den Reichtum dieser Welt dankbar wahrnehmen zu können.

    Hätte Deborah Feldman ihre Unschuld beim heimlichen Lesen des Talmuds verloren, wenn ihr jede Lektüre erlaubt gewesen wäre? Sie entdeckt im Talmud die Fehlbarkeit König Davids, was sie zum Hinterfragen bringt.
    Beim Lesen von "Die Erwählten" hält sie dagegen an ihrer Unschuld fest, lehnt die zionistische und abtrünnige Haltung des assimilierten Juden Reuven ab.

    "Es ist eben diese Unschuld, die mir Zeidi eifrig einflößte ... und die ich schließlich beinahe vollständig abgelegt habe, abgesehen von ihren wirklich grundlegenden Wurzeln im Herzen meines Wesens. Jahre später, als ich mit offenen Augen auf die Welt blickte, hatte ich mir diese Unschuld in meinem Herzen noch immer bewahrt."
    Ich nenne das nicht Unschuld, sondern Urvertrauen, lieber noch Gottvertrauen. Deborah Feldmann gefällt vielleicht der Begriff Selbstvertrauen besser.

    Zeidi ist ihr Großvater, Bubby die Großmutter, Überlebende des Holocaust, die sich der chassidischen Satmar-Gemeinde in Williamsburg, New York, angeschlossen haben, um einer Wiederholung ihrer Vergangenheit zu entgehen. Bei ihnen wächst Deborah auf und in die strengen Regeln der Satmarer hinein.

    Auf den rasierten Schädeln der Frauen dürfen nur noch Kunsthaarperücken oder gar Shpitzel, ein Turban, getragen werden. Weder Männer noch Frauen werden aufgeklärt, Deborah Feldman wusste nicht einmal um die Existens ihrer Vagina vor den Hochzeitsvorbereitungen. Um die Reinheit und Unreinheit der Mädchen und Frauen wird solch ein Theater gemacht, dass sich die Muskulatur beim Sex verschließt, so dass eine Penetration unmöglich wird.

    Die Überlebenden des Holocaust haben sich von der Opferrolle befreit, indem sie sich nicht mehr von anderen quälen lassen, sondern sich selbst kasteien. Ich tue das in meiner Phantasie. Die Wirkung ist in beiden Fällen dieselbe. Wir wechseln auf die Metaebene zum Beobachter-Ich, wo wir nicht mehr Opfer sind, sondern den nötigen Abstand finden, um Freiheit zu gewinnen. Nur wo Grenzen sind, können sie gesprengt werden. Umso enger sie sind, umso größer die Sprengkraft.

    Deborah Feldmann kennt sich in der Metaebene hervorragend aus. Als Beobachterin beschreibt sie das Leben in der Gemeinde, ohne es zu bewerten. Aus der Rückblende wird aus scheinbaren Defiziten in der Kindheit und Jugend ein göttlicher Plan, der sie zu einer selbstständigen, erfolgreichen, achtsamen, weitblickenden Frau, Mutter und Schriftstellerin werden ließ. Wie vollkommen ist diese Welt!
    Besonders gefallen hat mir, dass die Autorin auch bei ihrem Ausstieg aus der Gemeinde Beobachterin blieb und sich nicht Schlammschlachten bei der Scheidung der Zwangsehe und dem Kampf um das Sorgerecht ihres Sohnes hingab.

    "Ich habe mich von meiner Vergangenheit befreit, aber ich habe sie nicht losgelassen. Ich schätze diese Augenblicke und Erfahrungen, die mich geformt haben. Ich habe meine Geschichte gelebt ... Es gibt Tage, an denen ich platzen möchte vor Dankbarkeit, so weit gekommen zu sein, weiter, als ich es je zu hoffen wagte."

    Diese letzten Sätze des Buches "Unorthodox" kann ich nur noch unterschreiben und Deborah Feldman von Herzen danken, dass sie ihre Geschichte aufgeschrieben und der Öffentlichkeit preisgegeben hat. Ich wünsche ihr alles Gute für ihre Zukunft und für die ihres Sohnes.

     Vera Seidl 

     

  7. Cover des Buches Ich bin dann mal weg (ISBN: 9783492307116)
    Hape Kerkeling

    Ich bin dann mal weg

     (4.082)
    Aktuelle Rezension von: Felis2305

    Ein Reisebericht mit Längen, aber auch ein paar Stellen der Selbsterkenntnis, von Gottfinden und Lektionen über das Wesen Gottes und der Welt.
    Normal wären es nur 1,5 Sterne gewesen weil ich mir von dem spirituellen Anteil mehr (sowohl Tiefe als auch Menge) erwartet hatte, aber da mir Bericht den Wunsch diesen Weg selber mal zu gehen verstärkt hat verdopple ich die Wertung.

  8. Cover des Buches 3096 Tage (ISBN: 9783548375076)
    Natascha Kampusch

    3096 Tage

     (753)
    Aktuelle Rezension von: michellebetweenbooks

    Ich glaube, dass jeder die Geschichte von Natascha Kampusch mittlerweile kennt, aber trotz allem, möchte ich gerne ein wenig vom Inhalt erzählen. Natascha Kampusch wurde im Alter von 10 Jahren entführt und bis zur ihrem 18. Lebensjahr von einem Mann gefangen gehalten. In dieser Zeit wurde sie niedergemacht, misshandelt und terrorisiert. All das geht natürlich nicht spurlos an einem vorbei und mit diesem Buch möchte sie den Menschen ihre Geschichte erzählen.

    Ich habe damals zuerst den Film zu der Geschichte gesehen, jedoch wollte ich mir auch nicht das Buch entgehen lassen. Denn allein der Film hat mich so sehr schockiert und mich so sehr kaputt gemacht, sodass ich mir gar nicht vorstellen kann, wie es Natascha Kampusch damit gehen muss. Und bevor ich jetzt mit dieser ,,Rezension‘‘ starte, möchte ich kurz anmerken, dass ich mir überhaupt nicht das recht rausnehmen kann, um über den Inhalt zu urteilen und meine Meinung dazu abzugeben. Bei diesem Buch handelt es sich um einen Erfahrungsbericht!!!

    Der Fall von Natascha Kampusch hat jeder schon einmal in irgendeiner Art und Weise gesehen, gehört oder gelesen. Ein kleines Mädchen, dass in jungen Jahren entführt wurde und von dem man jahrelang nichts gehört hat. 3096 Tage wurde sie gefangen gehalten und die sozialen Medien haben diesen Fall absolut auseinander genommen. Klar kennt man deren Sichtweise, aber es ist nochmal etwas ganz anderes, wenn die Person, die all das erlebt hat, die Dinge selbst nochmal erzählt.

    All diese Dinge, die Natascha Kampusch in diesem Verlies und in diesem Haus durchleben mussten, sind wirklich grausam. Allein wenn ich davon höre, steigen mir die Nackenhaare zu Berge und ich kann mir nicht im Ansatz vorstellen, was das für Spuren in ihrem Leben hinterlassen hat. Für mich als Außenstehende ist absolut nicht greifbar, was sie durchlebt hat. Diese Geschichte ist von einer starken jungen Frau, die grausame Dinge erlebt hat. Und trotz allem, hat sie niemals die Hoffnung verloren, sich nicht brechen lassen und wirklich niemals aufgegeben.

    Natascha Kampusch beschreibt all diese Dinge mit so viel Ehrlichkeit und mit einer Stärke, für die ich sie total bewundere. Sie hat ihre Gefühls- und Gedankenwelt so ehrlich beschrieben, sodass man sich gut in sie hineinversetzen konnte. Natürlich kann man deshalb nicht nachvollziehen, wie sich all das wirklich anfühlt. Ich habe dieses Buch innerhalb von zwei Tagen durchgelesen, ohne eine Pause einzulegen. Jedoch glaube ich, dass es bei diesem Buch total wichtig ist, eine Pause einzulegen und das gelesene auf sich wirken zu lassen. All diese Dinge sind harter Tobak.

    Ja… was ist denn mein Fazit? Natascha Kampusch ist ein Entführungsopfer und wird von so vielen Menschen versucht in diese Rolle gedrängt zu werden. Jedoch lässt sie das überhaupt nicht zu. Ich hatte das Gefühl, dass sie mit jeder einzelnen geschriebenen Seite ein kleines Stückchen stärker geworden ist. Natascha Kampusch ist eine Frau, die so viel Mut, Stärke und Liebe in sich hat und all das hat auch dafür gesorgt, dass sie es geschafft hat, sich dennoch zu befreien.

  9. Cover des Buches Nicht ohne meine Tochter (ISBN: 9783404608515)
    Betty Mahmoody

    Nicht ohne meine Tochter

     (501)
    Aktuelle Rezension von: booksonfire

    In dem 1987 erschienen Roman „Nicht ohne meine Tochter“ erzählt Betty Mahmoody von der Zeit, in der sie und ihre Tochter von ihrem Ehemann im Iran festgehalten werden.

    Zu Beginn habe ich etwa 50 Seiten gebraucht, um in das Buch reinzukommen, da der Anfang sehr direkt ist und man wenige Hintergrundinformationen bekommt. Nach kurzer Zeit nimmt der Schreibstil der Autorin einen jedoch in den Bann und man möchte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Nach und nach werden Motive und frühere Geschehnisse erläutert. Die lebendigen und ehrlichen Schilderungen von Betty machen ihren Charakter nahbar und für den Lesenden nachvollziehbar. Da auch die Autorin nach westlichen Standards aufgewachsen ist, spiegelt sich ihre erschrockene Reaktion über die iranische Kultur in meinem Unglauben. Und glaubt mir, ihr werdet schockiert sein!

    Bemerkenswert finde ich auch die stetigen Entwicklungen im Buch. Die Autorin schafft es, Passagen nicht unnötig in die Länge zu ziehen und dabei dennoch durch Schilderungen einzelner Momente einen Eindruck der Lebensabschnitte zu verschaffen. Ständig staunt man über neue Entwicklungen und ist somit nie gelangweilt während der 500 Seiten.

    Insgesamt ein sehr lesenswertes Buch, da man viel über die extreme Auslebung der muslimischen Kultur im Iran erfährt und dabei die persönliche Geschichte Betty Mahmoodys verfolgen darf. Obwohl der Roman schon 35 Jahre alt ist, ist das Thema der Frauenunterdrückung heutzutage leider immer noch aktuell.

  10. Cover des Buches Pfoten im Schnee (ISBN: 9783959102995)
    Lotti Meier

    Pfoten im Schnee

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Chuckipop

    "Pfoten im Schnee - Mein tierisch gutes Leben in Lappland" von Lotti Meier ist als Taschenbuch - Klappenbroschur mit 240 Seiten bei Eden Books, einem Verlag der Edel Verlagsgruppe,  erschienen.

    Zum Inhalt:

    Lotti Meier ist als Modedesignerin sehr erfolgreich und kann sich neben der tollen Wohnung und vielen anderen schönen Dingen ebenso ein Ferienhaus in den Schweizer Alpen leisten. Dort fühlt sich Lotti immer wohler, abgeschieden und nicht mitten im Trubel, den sie im Job immer hat. Sie ist 40 Jahre alt, lustlos und gestresst, als sie eine Auszeit braucht und kurzentschlossen eine Hundeschlittentour in Lappland bucht.

    Schnell wird Lotti klar, dass sie gar nicht mehr weg möchte. Die atemberaubende Natur, die Huskys und nicht zuletzt der Betreiber der Hundefarm gewinnen schnell ihr Herz.

    Die Autorin beschließt, ihrem bisherigen Leben den Rücken zu kehren und ganz in das wunderschöne Land, in die klirrende Kälte zu ziehen und mit den Huskys zu leben.

    Allerdings verläuft nicht alles so glatt und rosig, wie sie es sich erhofft hatte, und so ist der Neuanfang für Lotti steinig und schmerzhaft...

    Meine Meinung:

    Das Buch ist wirklich toll geschrieben und liest sich in einem Rutsch weg -  beim Lesen haben mir die Atemwölkchen, die in der Kälte der Schneelandschaften entstehen, förmlich vor der Nase gestanden. Ich konnte mir alles lebhaft vorstellen - die großartigen und beeindruckenden Schneelandschaften, die Meute der Huskys, die Arbeit auf der Farm, die Erfahrungen mit den Touristen, die Probleme mit Sven. Man ist mittendrin und das ständige Auf und Ab , das Lotti mitmachen muss, zerrt an den Nerven. Sehr lange hadert sie mit ihrem Schicksal, bis sie irgendwann Nägel mit Köpfen macht - aber hierzu nicht mehr, ich möchte nicht spoilern...!

    Es ist absolut bewundernswert, wie Lotti Meier den Neuanfang wagt, allen Einwänden von Freunden und Verwandten zum Trotz. Und erst recht dann, als es schwierig wird und sie nicht aufgibt, sondern dafür kämpft, dass eben doch noch alles schön wird.

    Besonders beeindruckt haben mich die Schilderungen mit den Hunden, und wie furchtbar es ist, wenn einer von ihnen über die Regenbogenbrücke geht...aber auch das gehört leider dazu und passiert regelmäßig, wenn man 100 Hunde auf der Farm hat.

    Gewünscht hätte ich mir einen extra Teil mit Bildern, da gibt es doch sicherlich unzählige. 

    Das Buch ist auch ein besonders gutes Beispiel dafür, wie blind Liebe machen kann (mir persönlich war das fast etwas zu viel ...) - aber Lotti Meiers Erfahrungen und ihr Umgang mit den Situationen können auch Mut machen und zeigen auf, dass es immer einen Weg gibt, auch wenn dieser bisweilen lang und schmerzhaft ist...

    Mein Fazit:

    "Pfoten im Schnee - Mein tierisch gutes Leben in Lappland"  ist ein wunderbares Buch einer beeindruckenden Lebensgeschichte, die zeigt, dass der Mensch definitiv seines eigenen Glückes Schmied ist...! Sehr lesenswert !



  11. Cover des Buches Wüstenblume (ISBN: 9783426789858)
    Waris Dirie

    Wüstenblume

     (1.550)
    Aktuelle Rezension von: Naluja1110

    Ist eine Beschreibung von ihren Leben, von Verstümmelung,Flucht sowie ein erfolgreiches Leben. Trotz vieler Hindernisse und Rückschläge hat sie ihren Weg gemeistert. Vorallem, es ist eine wahre Geschichte.

  12. Cover des Buches 'Hallo, Mister Gott, hier spricht Anna' (ISBN: 9783596812752)
    Fynn

    'Hallo, Mister Gott, hier spricht Anna'

     (543)
    Aktuelle Rezension von: AQua

    Anna scheint wie der kleine Prinz vom Himmel gefallen zu sein. Und wie der kleine Prinz hat sie lauter Fragen an das Leben, an den Tod, an die Wahrnehmung und die Wirklichkeit, an die großen Zusammenhänge. Sie ist eine Forscherin, die wir gerne begleiten und zum Glück schon von Beginn an wissen, dass ihre Zeit begrenzt ist. So ist der Schock nicht so groß. Denn wie der kleine Prinz muss auch sie die Welt viel zu früh verlassen.

    Dem Erzähler dieser besonderen Begegnung gelingt es leider nicht so gut, klare Bilder und Parabeln für Annas Erkenntnisse zu finden. So bleiben ihre genialen Einfälle manchmal konfus und etwas zusammenhanglos im Raum stehen. 

    Bereichernd wäre auch eine kommentierte Ausgabe, die Annas Entdeckungen physikalisch und philosophisch einordnet!

  13. Cover des Buches Couchsurfing im Iran (ISBN: 9783492310833)
    Stephan Orth

    Couchsurfing im Iran

     (132)
    Aktuelle Rezension von: Bibliokate

    Stephan Ort reist verbotenerweise als Chouchsurfer durch den Iran, trifft sehr viele faszinierende Menschen, die so gar nicht in das vorurteilsbehaftete Bild vom totalitären Gottestaat das viele westliche Menschen vom Iran haben passen. Er erzählt von seinen Erfahrungen beim Couchsurfing, von Begegnungen mit vielen verschiedenen Menschen. Immer wieder erfährt man interessante Infos zur Geschichte des Iran und da das Buch mit einigen Farbfotos ausgestattet ist bekommt man einen wirklich guten Eindruck dieses Landes.  Sicherlich nicht mein letztes Buch  von Stephan Orth


    Große Empfehlung für alle die sich für den Iran interessieren.

  14. Cover des Buches Ziemlich beste Freunde (ISBN: 9783596513178)
    Philippe Pozzo di Borgo

    Ziemlich beste Freunde

     (325)
    Aktuelle Rezension von: de_best_from_de_universum

    Meine Meinung:

    Ich finde das Buchcover nicht so gut, denn es ist einfach gemacht.

    Das Buch „Ziemlich beste Freunde“ war spannend. Ich habe dieses Buch von der Schule lesen müssen, aber es war bis jetzt das beste von der Schule. Wir sahen dann noch denn Film. Bei dem Film fande ich es nicht so gut, dass manche Teile nicht vor kamen wie im Buch. Manche Schauspieler hatten im Film einen anderen Namen als im Buch. Der Charakter von Abdel finde ich gut, aber manchmal auch nicht, denn er ist manchmal zu frech.

    Fazit:

    Es ist das beste Buch, das ich in der Schule lesen musste.

  15. Cover des Buches Sturmwarnung (ISBN: 9783945877005)
    Stefan Krücken

    Sturmwarnung

     (35)
    Aktuelle Rezension von: PaulD

    In "Sturmwarnung" erzählt der Kolumnist und Kapitän Jürgen Schwandt aus seinem Leben. Angefangen bei seiner Kindheit im zweiten Weltkrieg und im zerstörten Hamburg der Nachkriegszeit berichtet er von seinem Weg in die Seefahrt, von Unglücken auf offener See, dem oft anstrengenden Leben auf See, fremden Ländern, Schmuggelei und ausartenden Landgängen, bis hin zu seinem (zumindest beruflichen) Abschied von der Seefahrt. Immer wieder schweift er auch zu anderen Themen ab, zu denen er, ganz wie in seinen Kolumnen, auf meist humorvolle Weise seine Meinung kundtut. 

    Der Schreibstil ist flüssig und äußerst unterhaltsam und spannend. Ergänzt wird die Lebensgeschichte des Käpt'ns noch durch einige seiner Kolumnen für die Hamburger Morgenpost.

    Wie vom Ankerherz-Verlag gewohnt ist das Buch wunderschön aufgemacht. Angefangen beim Einband, den das Ankerherz-Logo in Silberprägung ziert, über teils spektakuläre Fotos aus allen Lebensabschnitten des Käpt'ns bis hin zu einigen wunderschönen Illustrationen.

  16. Cover des Buches Bergsommer (ISBN: 9783959102100)
    Katharina Afflerbach

    Bergsommer

     (26)
    Aktuelle Rezension von: DieSueschauerin

    Das Buch ist ein sehr ehrlicher, mitreißender Bericht über drei wunderbare Sommer auf einer Schweizer Alp. Dieses Buch zeigt sehr gut, wie hart das Leben auf einer Alp sein kann. Doch auch einige wichtige Lebensweisheiten werden durch das Buch weitergegeben und vertieft.
    Erstmal wird nüchtern der Alltag auf einer Alp geschildert. Eine tägliche oder wöchentliche Routine, die natürlich total langweilig für uns wirken könnte...doch der Schreibstil von Frau Afflerbach verhindert dies. Sie schreibt spannend und unterhaltsam. Unterhaltsamer, als ich vorher gedacht hätte. Dabei wurde ich immer wieder überrascht von ihrer Ehrlichkeit.

    Ehrlichkeit über ihre Erlebnisse auf der Alp, seien sie noch so langweilig oder traurig und Ehrlichkeit über ihre Emotionen und Gedanken. Dadurch fühlt sich vieles während dem Lesen noch intensiver an. Ich hatte das Gefühl bei der Arbeit auf der Almp oben dabei zu sein.
    Sehr charmant wird man immer mal wieder daran erinnert, was wichtig im Leben ist. Bei Katharina Afflerbach sind die Momente auf der Alp wichtig. Die Außenwelt rückt während ihrem Aufenthalt etwas ab. Das Gleiche könnte man auf sich selbst beziehen. Man sollte sich mehr auf das Hier und Jetzt konzentrieren.
    Jeder Tag könnte der Letzte sein. Durch einen persönlichen Schicksalsschlag von Katharina Afflerbach wird man auch an diese Message nochmal sehr deutlich erinnert. Jemand aus ihrem Leben verstirbt, während ihrer Alp-Zeit...und während dieser Szenen konnte ich einige Tränen nicht unterdrücken. Man war so nah an den Erlebnissen dran. Die Trauer war bis in mein Schlafzimmer zu spüren!

    Nach Beendigung des Buches hätte ich am liebsten gleich meinen kleinen Wanderrucksack gepackt und hätte mich auf den Weg in die Berge gemacht. Ich bekam total Lust auf einen Bergurlaub, gerne auch mit Alparbeit.
    Natürlich habe ich das nicht gemacht, aber dieser Plan steht jetzt mit auf meiner Bucketliste. Einen Sommer lang möchte ich gerne mal in den Bergen arbeiten. Ob ich das auf einer kleinen Alp beim Kühe melken und hüten mache oder in einer Berghütte kellner...das steht erstmal nicht fest. Aber ich möchte gerne mal einen Sommer auf einem Berg in den Alpen verbringen.

  17. Cover des Buches Die weiße Massai (ISBN: 9783426788004)
    Corinne Hofmann

    Die weiße Massai

     (675)
    Aktuelle Rezension von: M_B

    Ich habe mich richtig darauf gefreut dieses Buch zu lesen.

    Jetzt kann ich sagen, dass ich nicht enttäuscht worden bin. Ich habe sehr viel Respekt vor dieser Frau und ihrer Entscheidung in Kenia zu leben und auch davor, diese Entscheidung wieder rückgängig zu machen als sie merkte, dass es nicht mehr ging.

    Ich war am Ende auch traurig, weil die Liebe nicht siegen konnte. Aber ich glaube, für ihre Tochter war es das Beste zu gehen.

  18. Cover des Buches Eine Frau in Berlin (ISBN: 9783442737949)
    Anonyma

    Eine Frau in Berlin

     (135)
    Aktuelle Rezension von: Liebes_Buch

    Nach dem Krieg gab es Massenvergewaltigungen. 

    Der Verlag lobt die Autorin dafür, kein Sekbstmitleid zu zeigen.

    Ihr Freund trifft es eher. Als er zurück kommt, sagt er, sie sei wie eine Hündin geworden. Sie schreibt selber, sie will überleben wie ein Tier. Sie schreibt auch, es habe ihr körperlich nicht geschadet, sie sei gesund.

    Wenn man in Deutschland Hilfe gesucht hat, weil die Oma etc durch solche Erlebnisse traumatisiert war, wurde man ausgelacht. Deutsche sind stolz drauf, angeblich alles ohne Schaden wegzustecken, überlegen und unkaputtbar. In Wahrheit aber nur kalt und vertiert.

    Wie es in diesem Buch heisst: das gehört halt dazu.

    Wie Deutsche mit Katastrophen umgehen, ist einfach abscheulich.Hier werden die Deutschen auch ein Volk von Stummen  genannt.

    Ein sicher aufschlussreiches Buch. Man möchte schreien.




  19. Cover des Buches Dschungelkind (ISBN: 9783426784747)
    Sabine Kuegler

    Dschungelkind

     (592)
    Aktuelle Rezension von: Fuexchen

    Was uns unvorstellbar erscheint – Sabine Kuegler hat es erlebt: Als Tochter deutscher Forscher verbrachte sie ihre Kindheit mitten im Dschungel von West-Papua, bei einem vergessenen Stamm von Kannibalen.
    Bis sie siebzehn war, kannte sie keine Autos, kein Fernsehen und keine Geschäfte. Sie spielte nicht mit Puppen, sondern schwamm mit Krokodilen im Fluss – und erlebte schon früh die alten Rituale des Tötens. Die Natur war ihr Spielplatz, der Dschungel ihre Heimat, der Himmel ihr Dach.

    Eigentlich lese ich eher keine Biografien, aber diese hier hat mich echt neugierig gemacht. Ihre Erlebnisse sind einfach sensationell, teils erschreckend, teils interessant, aber sie sind es auf jeden Fall wert, erzählt zu werden.

    Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Es ist in der Ich-Form erzählt und ließ mich eher an ein Tagebuch denken, als an ein Buch.
    Umso besser konnte ich mich hineinversetzen und war gefesselt von ihrer Erzählung.

    Zum Ende hin ging es mir jedoch viel zu schnell. Da hatte ich das Gefühl, sie will zum Ende kommen. Vielleicht wäre ein Schnitt besser gewesen, um die weiteren Erlebnisse in einer Fortsetzung zu erzählen.
    Diese gibt es wirklich und irgendwann werde ich sie sicherlich lesen.

    Insgesamt ein wirklich interessantes Buch, das mir die Tür zu einer anderen Welt geöffnet hat. Von mir gibt es vier Sterne.

  20. Cover des Buches Hysterie des Körpers (ISBN: 9783499628108)
    Joey Kelly

    Hysterie des Körpers

     (64)
    Aktuelle Rezension von: CosmoKramer

    Deutschland ist ein schönes Land. Im Norden das Meer und die unendliche weite. Die raue Luft des flachen Landes bieten ein besonderes Flair. Tief im Süden die deutschen Alpen. 

    Rüdiger Nehberg wollte das alles mal erleben und wanderte von Nord nach Süd. Dann kam Joey. Wandern? Landschaft genießen? Nicht Joey. Von Warnemünde bis  auf den Gipfel der Zugspitze nur ernährt mit dem was die Natur einem bereitstellt. So wanderte er nicht einfach, sondern lief sportlich und irre wie er ist, eigentlich täglich, mindestens die länge eines Marathons, meist mehr. 

    Es ist der Lauf seines Lebens!

    Es war einmal eine Großfamilie die wie Vagabunden durch die Welt zog und Straßenmusik machte. Jeder kannte deren Namen. KELLY Family. Ob man sie mochte oder nicht, man konnte ihnen nicht entkommen. Aus dieser Familie mit ihren neun Geschwistern, entstammt auch Joey. 

    Er ist bis heute anders als seine Geschwister. Dieses Buch zeigt das er der besondere Kelly ist. 

    Er bekam von seinem Vater mehr und mehr Verantwortung bis er schließlich die ganze Firma Kelly Family leitete, die zu einem Unternehmen mit mindestens 40 Mitarbeitern anwächst. Nebenbei rennt und läuft er einen Rekord nach dem nächsten. 

    In diesem Buch beschreibt er wie er als Straßenmusikant zum Unternehmer und Extremsportler und auch Popstar, ja sogar Weltstar wurde. Er erzählt wie er sich auf diesen Deutschlandlauf vorbereitete und wie dieser Lauf ablief. Nebenbei bleibt auch Zeit über die Band Kelly Family zu erzählen. 

    Es ist leicht zu lesen und wird mit vielen Bildern aufgelockert. Leider fehlt den Fotos eine Beschreibung. Am Ende des Buches ist eine Karte der Route aufgezeichnet, welche Joey abgelaufen ist. 

    Dieses Buch ist eine Biographie einer interessanten Person die sich aus der Masse heraushebt und beindruckendes zu leisten vermark. 

    Ich fand das Buch spannend und Informativ zugleich. Selbst als nicht Kelly Fan ist dieses Buch lesbar. Es ist von Joey Kelly der eben nicht einfach der Schmusesänger oder Rockstar war und ist. Er kritisiert bis heute und polarisiert. Welcher der Kellys ist sonst Rammstein Fan?

    Und was ich nicht wusste und mich in höchstes erstaunen versetzte:  Bruce"The Boss" Springsteen persönlich liebte und förderte die Kelly Family.



  21. Cover des Buches Den Wind im Haar, das Meer im Blick (ISBN: 9783959103404)
    Manuela Warda

    Den Wind im Haar, das Meer im Blick

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Hermione27

    Manuela Warda zögert nicht lange, als sie die Stellenausschreibung für eine Stelle als Lehrerin auf einer Hallig sieht und zieht kurzerhand mit ihrer jüngsten Tochter, die selbst noch im Grundschulalter ist, auf die Hallig Hooge. An der Halligschule ist alles ein bisschen anders als bei ihrer früheren Tätigkeit an einer Schule in Niedersachsen. 

    Dies liegt nicht nur daran, dass sie ein gutes Dutzend Schüler und Schülerinnen über alle Jahrgangsstufen von der ersten bis zur achten Klasse unterrichtet, sondern auch, dass sie als Ein-Frau-Team für alles an der Schule verantwortlich ist und alles selbst organisieren muss. Wie wird sie es schaffen, in dem chaotischen Klassenraum ihren Schülerinnen und Schülern Spaß am Lernen zu vermitteln? 

    Offenbar haben es ihre Vorgängerinnen nämlich alle nicht sehr lange auf der Hallig und in der Schule ausgehalten



    Meine Meinung:

    Dieser Erfahrungsbericht auf etwa 250 Seiten lässt sich sehr flüssig lesen und hat mich daher von Beginn an angesprochen. Das Thema Schule hat mich seit jeher besonders interessiert (auch wenn ich selbst keine Lehrerin bin) und daher fand ich es sehr spannend zu lesen, wie Manuela Warda den Unterricht mit den verschiedenen Schülerinnen und Schülern über acht Jahrgangsstufen organisiert hat. Manches hat gut geklappt, vieles auch nicht, weil die Kinder nicht so mitgemacht haben, wie sie es sich vorgestellt hatte. Auch aus Fehlern zu lernen und das Vorgehen anzupassen, steht für die Größe der Lehrerin. 

    Überhaupt fand ich es sehr mutig, wie sie sich dafür entschieden hat, auf die Hallig zu ziehen und dort praktisch neu anzufangen. 

    Es hat mich sehr beeindruckt, wie sie es nach und nach geschafft hat, genau die richtige Methodik für die einzelnen zu finden und wie die Schüler:innen ihr nach einiger Zeit Respekt entgegengebracht haben. 

    Auch die achtjährige Tochter ist nach einiger Zeit ganz auf der Hallig angekommen und hat ihre Grundschulzeit gerne dort verbracht. 


    Neben dem Thema Schule, das sehr interessant und abwechslungsreich beschrieben wird, hat es mir auch gut gefallen, wie wir als Leser und Leserinnen in das Leben auf einer Hallig eintauchen können. Bräuche wie Biike-Brennen, Plattdeutsch, das Wetter, der Fährbetrieb werden ebenso eindrücklich beschrieben wie die Eigenarten so mancher Bewohner (auch wenn diese zum Teil der Fantasie der Autorin entspringen). Ich könnte mir zwar selbst dieses Leben dort für mich und meine Familie nicht vorstellen, ich kann aber gut verstehen, was Manuela Warda daran gefallen hat und was die Einwohner mit ihrer Hallig verbindet. 


    Gut gefallen haben mir auch die schönen farbigen Fotos, die zusätzlich eingebettet sind, weil man sich so die Gegebenheiten vor Ort noch besser vorstellen kann. 



    Fazit:

    Diesen Erfahrungsbericht habe ich sehr gerne gelesen und es genossen, mir  zumindest virtuell  ein bisschen Nordseewind um die Nase wehen zu lassen.

  22. Cover des Buches Die Enden der Welt (ISBN: 9783596512232)
    Roger Willemsen

    Die Enden der Welt

     (88)
    Aktuelle Rezension von: Ferdinand-Uth

    “Die Enden der Welt” von Roger Willemsen liest sich wie eine lange, komplizierte, aber auch lyrische Introversion eines Reisenden auf der Suche nach sich selbst.
    Immer aus der ersten Person beschrieben sucht der Protagonist die Enden der Welt wohl vor allem, um etwas über sich selbst herauszufinden. Gleichzeitig schildert er das Gesehene in schillernden Farben und nimmt einen mit in die Eifel, in ein Bordell in Mumbai, auf die Inseln Tongas oder auch Orvieto in Italien.
    Nicht alle Geschichten finde ich gleich stark. Manches liest sich für meinen Geschmack etwas zu „intellektuell", aber insgesamt mochte ich das Buch. Besonders die persönlicheren Geschichten sind gut geschrieben. Stellenweise ist das Buch sehr reich an Hintergrundwissen, sodass man etwas über ferne Kulturen oder Orte lernen kann. Und alle Geschichten stehen alle für sich, sodass sich problemlos manche der Orte überspringen lassen, wenn einem danach ist.
    Das Buch gibt es in einer kleinen, süßen Ausgabe, die man überall mit hinnehmen kann.

  23. Cover des Buches 110 (ISBN: 9783548374376)
    Cid Jonas Gutenrath

    110

     (71)
    Aktuelle Rezension von: Thaleia
    Als ich mich entschied mir dieses Buch zuzulegen wußte ich nicht so genau, was ich erwarten sollte. Ich dachte zuerst, dass der Autor bestimmt viele Situationen schildern wird, die einem die Lachtränen in die Augen steigen lassen, doch bereits als ich die erste 110-Geschichte las, die mich betroffen machte, nachdenklich stimmte und mir vor Augen führte, wie eichtig es manchmal ist, sich einfach ein wenig Zeit füreinander zu nehmen, war mir klar, dass dieses Buch vielseitiger und intensiver ist, als ich es aufgrund der kurzen Beschreibung jemals für möglich gehalten hatte. Und dies hat mich sehr positiv überrascht.

    Ich habe bei diesem Buch geweint, vor Lachen aber auch vor Trauer und Mitgefühl, habe den Kopf geschüttelt, war schockiert und habe mich und mein Verhalten in bestimmten Situationen hinterfragt und mir fest vorgenommen, von dem Polizeibeamten und seinen Geschichten zu lernen.

    Wer nur lachen möchte oder hofft, sich in Vorurteilen bestätigt zu sehen oder sich über bestimmte Menschen oder Personengruppen lustig machen zu können, den wird dieses Buch entweder einen ganz neuen Blick ufgezeigt bekommen oder einfach nur enttäuschen sein. Aber alle, die den Facettenreichtum des Lebens mal aus erster Hand an realen Beispielen erleben wollen, den wird dieses Buch fesseln und er wird es nicht mehr aus der Hand legen, bis er all die unglaublichen Geschichten verfolgt hat.

    Ich finde dies ein sehr sehr empfehlenswertes Buch und bin froh, dass ich zufällig im TV eine Werbung für dieses Buch gesehen haben. Es ist einfach hervorragend.
  24. Cover des Buches Haben Sie diese Pille auch in Grün? (ISBN: 9783499630316)
    Pharmama

    Haben Sie diese Pille auch in Grün?

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Queenofbutterflies

    Dieses Buch hier hat mir eine gute Freundin mal vorgestellt und danach hat es mich in den Fingern gejuckt, es mir ebenfalls zu kaufen, denn es passt hervorragend zu meinem Beruf und nimmt den Apothekenalltag so herrlich auf die Schippe und zeigt zugleich, dass ApothekerIn und PTAs nicht einfach nur hinter der Kasse stehen und Medikamente über den Barcodescanner ziehen. Der Beruf beinhaltet viel mehr als das!


    Das Buch ist super aufgebaut mit vielen verschiedenen Thematiken über Spezialkunden über die lieben Kollegen bis hin zu Sex und Verhütung. Der Schreibstil ist einfach und hat dennoch eine Eindringlichkeit, die einen mehrmals zum Schmunzeln bringt. Ich würde dieses Buch jedem empfehlen, der der Meinung ist, der Beruf in der Apotheke ist langweilig!




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