Bücher mit dem Tag "erlendur"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "erlendur" gekennzeichnet haben.

25 Bücher

  1. Cover des Buches Menschensöhne (ISBN: 9783404155309)
    Arnaldur Indriðason

    Menschensöhne

     (251)
    Aktuelle Rezension von: Jordan_Olive

    Leider hat sich dee Anfang ziemlich sehr hergezogen. Ich konnte anfangs gar nichts die Sympathie für Charaktere gewinnen, jedoch durch die Zeit sind sie mir schon mehr lieb als ich gerne hätte. Schade nur, dass man sie nicht näher kennenlernen könnte..

    Spoiler!( vielleicht?)

    Ich hoffe also, dass der Sigmur seine große Liebe vielleicht doch findet. Nennt mich ruhig weich, aber ich denke er verdient es genauso wie Erlednaur. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, es fehlte mir an der Schleifen von ihrer Geschichte, ihrer Persönlichkeiten. Trotzdem sind sie beide tolle Menschen, auch wenn sie nicht perfekt sind! Ich fand sie sehr nachvollziehbar und man versuchte nicht zu sehr in die Schublade des Helden zu herrutschen. Das gefiel mir sehr gut, und der Abspann war sehr überraschend. Allgemein war das Buch wie ein Achterbahn, dass langsam in die Fahrt kommt. Wenn es aber richtig losging, fand ich es trotzdem ein bisschen Mist, dass sie so extrem in Hintergrund waren.. Arbeit war/ist nicht schließlich alles, oder? Trotzdem fand ich, dass das Buch liest sich, wenn man die Chance gibt - wie von sich selbst. Kann kaum erwarten, die nächsten zu auftreiben!

  2. Cover des Buches Eiseskälte (ISBN: 9783404169832)
    Arnaldur Indriðason

    Eiseskälte

     (75)
    Aktuelle Rezension von: Mary2
    Erlendur reist in die Gegend seiner Kindheit in die Ostfjorde Islands.

    Hier kommen tiefgreifende Veränderungen auf  die Bewohner zu durch den Bau eines Staudamms und eines Aluminiumwerkes.

    Im verfallenden Haus seiner Eltern nimmt sich Erlendur eine  Auszeit und beginnt eine Recherche in einem Jahrzehnte zurückliegenden Vermisstenfall: Während eines plötzlichen Unwetters im Jahr 1942 verschwindet eine junge Frau in den Bergen, sie wird nie gefunden.

    Hartnäckig sucht Erlendur Gespräche mit Zeitzeugen und Verwandten, geht kleinsten Hinweisen nach und setzt nach und nach ein tragisches Puzzle zusammen. Auch Erlebnisse seiner eigenen Kindheit sind in die Handlung verwoben.

    Für mich war es das erste Buch des Autors und somit auch aus der Reihe um Kommissar Erlendur der erste Fall, den ich verfolgt habe, obwohl es bereits zehn Vorgänger gibt.

    Das war tatsächlich keine Schwierigkeit, denn der Fall ist völlig unabhängig von anderen Ereignissen zu betrachten. Tatsächlich ist es ein charakteristisches Merkmal von „Eiseskälte“, dass sich die gesamte Handlung wie in einer Blase isoliert vom Rest des Weltgeschehens abspielt.

    Es gibt nur wenige Handlungsträger, dafür sehr intensive Gespräche und starke Stimmungsbilder. Die Einsamkeit, die Kälte und die raue Natur werden dem Leser sehr eindrucksvoll nahegebracht. Mich hat die düstere Atmosphäre beeindruckt, die mir deutliche Bilder vom Osten Islands in den Kopf gebracht hat.

    Der Handlungsfortschritt ist eher gemächlich, die Spannung bleibt über lange Strecken erhalten, erreicht aber nur ein mäßiges Niveau. Sprachlich hervorragend komponiert, liest sich „Eiseskälte“ mühelos.

    Am Ende sind viele Fragen beantwortet und viele tragische Figuren können ihre Ruhe finden.

    Für mich ist Arnaldur Indridason eine lesenswerte Entdeckung, ganz sicher werde ich noch weitere Bücher aus seiner Feder lesen.

    Ich bewerte mit vier Sternen, vor allem dem mäßigen Spannungsniveau geschuldet.

    Eine Leseempfehlung gebe ich für alle Freunde des nordischen Krimis, die wenig Wert auf Grausamkeit legen.

  3. Cover des Buches Kälteschlaf (ISBN: 9783404165469)
    Arnaldur Indriðason

    Kälteschlaf

     (162)
    Aktuelle Rezension von: Anita_Naumann
    Vor kurzem habe ich in einem Bücherschrank diesen isländischen Krimi gefunden und mitgenommen. Es ist zwar schon der achte Band einer Reihe um den Ermittler Erlendur aber man kommt auch gut rein, ohne die vorherigen Bände zu kennen. Die Geschichte um eine Frau, die in ihrem Ferienhaus Selbstmord begeht, war eigentlich ganz spannend und bringt den Kommissar schließlich auch auf die Lösung bei zwei alten Vermisstenfällen, aber so richtig packen konnte mich die Geschichte nicht. Manche Gespräche Erlendurs gerade mit seinen Kindern oder seiner Ex-Frau fand ich teilweise auch recht schräg, aber vielleicht ist die isländische Mentalität auch eine völlig andere. Da ich keine Isländer kenne und auch sonst bisher nicht mit dem Land in Kontakt gekommen bin, kann ich das nicht beurteilen. Mein Fazit daher: 3 von 5 ⭐.
  4. Cover des Buches Nacht über Reykjavík (ISBN: 9783404173891)
    Arnaldur Indriðason

    Nacht über Reykjavík

     (37)
    Aktuelle Rezension von: ban-aislingeach

    Wenn man an Island denkt, dann fallen einem spontan die schönen Landschaftsbilde auf, welche man aus dem TV kennt oder von Fotos von Freunden und Bekannten, welche dort schon im Urlaub waren. Doch das Buch „Nacht über Reykjavik“ zeigt einem ein ganz anders Bild als jenes welches man als Tourist sieht. Ich ziehe meinen Hut vor dem Schriftsteller Arnaldur Indriðason der den Finger dort hinlegt wo es weh tut. Das Buch führt einen in die Welt der Streifenpoliziten, welche in der Nacht arbeiten und zu den Randfiguren der Gesellschaft.

     

    Der Autor hat einen angenehmen Schreibstil und dennoch ist es alles andere als leicht dieses Buch zu lesen. Es führt einen nämlich dorthin wo man auch in der eigenen Stadt gerne wegschaut. Ein Obdachloser wird ertrunken in einem Tümpel am Stadtrand gefunden und sofort ist der Polizei klar, dass er sich selbst umgebracht hat. Auch zwei Frauen die verschwunden sind, sucht man zwar, aber findet man nicht. Das Buch bringt einen zum Nachdenken über diese raue Welt und auch über einen selbst. Wo sieht man selbst überall weg anstatt zu versuchen zu helfen? Kann man überhaupt helfen? Es sind schwere Fragen und das Thema des Romans ist schwierig. Es zeigt auch wie ein Mann immer tiefer hinab sinkt, keine Hilfe will und so auf der Straße landet. Denn im Buch erfährt man die Geschichte von Hannibal, dem toten Obdachlosen.

     

    Die Hauptfigur im Buch ist jedoch Erlendur Sveinsson, welcher selbst kein leichtes Leben hatte und der mir einfach nicht nahekam. Dafür muss ich einen halben Stern abziehen. Für mich war er einfach nicht zu greifen und ich konnte nicht jede seine Handlungen verstehen. Wir begleiten ihn bei seiner Arbeit als Streifenpolizist und sehen was sich in der Nacht in einer Stadt abspielen kann. Es ist erschreckend und düster, einfach kein Lesegenuss. Dennoch sind solche Bücher wichtig, denn wenn wir immer nur wegschauen, ändert sich nichts und es muss sich etwas ändern in so vielen Bereichen. Erlendur kannte Hannibal vage und ihn lässt dieser Mann einfach nicht los und so macht er sich auf die Suche nach der Wahrheit. Die Auflösung passte zwar und dennoch kam es mir so vor als ob die Krimihandlung eher eine Nebenhandlung spielte.

     

    Ich kann dieses Buch, welches 382 Seiten umfasst und in der dritten Person Singular aus der Sicht von Erlendur geschrieben ist weiterempfehlen, aber nur jenen Leuten die gerne einen Gegenwartsroman über Island lesen wollen. Bedenken sollte man dabei jedoch, dass sich dort bestimmt einiges geändert hat, denn das Buch ist 2012 erschienen und das sind inzwischen 9 Jahre her. Wer jedoch einen Krimi lesen will, ist bei diesem Buch völlig falsch.

  5. Cover des Buches Todesrosen (ISBN: 9783404163458)
    Arnaldur Indriðason

    Todesrosen

     (167)
    Aktuelle Rezension von: Daphne1962
    Der Autor Arnaldur Indridason führt uns mit seinem Krimi
    in die Drogenszene von Island. Was treibt die jungen Leute
    in diese Perspektivlosigkeit. Die Fragen stellt sich Kommissar
    Erlendur Sveindsson, denn seine Tochter befindet sich seit Jahren in
    diesem Sumpf. Seinem Sohn geht es ähnlich, er ist dem Alkohol
    verfallen. Hatte er das Thema immer erfolgreich verdrängen können, so kommt es nun mit geballter Ladung.

    In Reykjavik wird die Leiche einer jungen Frau gefunden, die auf
    einem Grab aufgebahrt liegt. Es ist die Grabstätte des isländischen
    Freiheitskämpfer Jon Sigurosson. Allerdings ist die Tote eine
    Drogenabhängige gewesen, die sich auch mit Prostitution verdingte.
    Niemand vermisst sie, die Polizei tappt im Dunkeln bei der Aufklärung. Mühselige Recherche beginnt um zu erfahren, woher sie stammte. Island zählt ja eher zu eines der friedlicheren Länder, mit einer geringen Bevölkerungsdichte. Dann so etwas. 

    Der Autor schreibt glaubhaft und realitätsnah, auch wenn Erlendur und seine Kollegen Oli und Elinborg gegen Windmühlen kämpfen. Auch gibt es hin und wieder amüsante Abschnitte, die den Krimi nicht ganz so düster erscheinen lassen. Dennoch ist es ein ernstes Thema, was hier beleuchtet wird. Ich bin nicht abgeneigt mir bei Gelegenheit wieder einen Krimi aus dieser Reihe vorzunehmen. Der Autor hat mich gut unterhalten und die Spannung kam nicht zu kurz. 4 Sterne, da ich denke es gibt noch bessere aus dieser Reihe. 
  6. Cover des Buches Kältezone (ISBN: 9783404157280)
    Arnaldur Indriðason

    Kältezone

     (162)
    Aktuelle Rezension von: kassandra1010
    Der sechste Teil des Erlendur-Ermittlerteams.

    Eine Leiche taucht im wahrsten Sinne des Wortes nach der Schneeschmelze auf. Das Skelett scheint schon sehr lange dort eingefroren zu sein, die weiteren Funde am "Tatort" weisen darauf hin, dass es sich um einen Ex-Militär oder um einen Spion handelte. Die Ermittlungen gehten in der Zeit weit bis in den zweiten Weltkrieg zurück und bringen überraschende Dinge ans Licht.

    Sehr gut ermittelt!
  7. Cover des Buches Frostnacht (ISBN: 9783404159802)
    Arnaldur Indriðason

    Frostnacht

     (145)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Das Buch liest sich ganz flüssig, nur finde ich es sehr schwierig die Namen auszusprechen von den Personen, die in dem Buch vorkommen. Dadurch liest sich das Buch ziemlich schwer. Zwischendurch wusste ich gar nicht, wer denn da jetzt gemeint ist.

    Die Geschichte an sich fand ich sehr tragisch. Sie könnte tatsächlich so passiert sein.

  8. Cover des Buches Frevelopfer (ISBN: 9783404166114)
    Arnaldur Indriðason

    Frevelopfer

     (111)
    Aktuelle Rezension von: jenvo82
    Klassischer Kriminalroman. Hier stehen weniger der Mörder und sein Täterprofil im Vordergrund als die gründliche Ermittlungsarbeit der isländischen Kriminalpolizei. Vergewaltigungstaten verjähren nicht und wenn das Rechtssystem keine ausreichenden Strafen verhängt, schlägt irgendwann die Selbstjustiz zu.
  9. Cover des Buches Tage der Schuld (ISBN: 9783404176816)
    Arnaldur Indriðason

    Tage der Schuld

     (26)
    Aktuelle Rezension von: HighlandHeart1982
    Bei Tage der Schuld handelt es sich um einen weiteren Fall des jungen Kommissars Erlendur an der Seite seines/R Menors/in Marian Briem. Auch in diesem Fall bleibt der Leser weiterhin im Unklaren darüber, ob Marian Briem männlich oder weiblich ist.

    In dem Buch geht es um zwei Fälle, an denen Erlendur parallel arbeitet.

    Zum einen ist da der Tod des Isländers Kristvin, der tot in einem Lavafeld gefunden wird. Kristvin hat als Flugzeugingeneur auf der US - Militärbasis in Keflavik gearbeitet und scheint im Kontakt zu Angehörigen des US - Militärs gestanden zu haben. Doch das US - Militär verweigert eine Kooperation mit der isländischen Polizei.

    Auf der anderen Seite beschäftigt Erlendur das Verschwinden der 18 - jährigen Dagbjört, die vor rund 25 Jahren auf dem Weg zur Schule spurlos verschwunden ist. Erlendur, der sich aus privaten Gründen sehr für mysteriöse Vermisstenfälle interessiert, nimmt die Ermittlungen in diesem Fall inoffiziel auf.

    Die Geschichte besticht von Anfang an durch ihre überzeugende, spannende Handlung und man trifft wieder mal auf den ziemlich speziellen und empathischen Ermittler Erlendur in seinen jungen Jahren, der durch die Erlendur - Reihe, die sich mit seinem späteren Leben befasst, sehr bekannt ist.

    Unterstützung erhalten Erlendur und Marian Briem in diesem Fall von Caroline Murphy von der US - Militärpolizei, die ihnen trotz der ablehnenden Haltung ihrer Vorgesetzten, beim ermitteln im Mordfall Kristvin unterstützend zur Seite steht.

    Arnaldur Indridason ist ein hervorragender Erzähler, und es gelingt ihm immer wieder, mich sofort in seinen Geschichten gefangen zu nehmen. Der Schreibstil ist wunderbar flüssig und die Kapitel bestechen mit der richtigen Länge und nehmen den Leser mit. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und hatte es dementsprechend schnell durch.

    Was mich auch immer wieder an Indridasons Krimis - und Thrillern fasziniert ist, dass man trotz der ziemlich düsteren Atmosphäre der Geschichten, richtig neugierig auf Island, seine Kultur, Landschaften und Menschen wird.

    Dies war auch dieses Mal wieder der Fall.

    Für alle Fans des Autors ist dieses Buch ein absolutes Muss und bekommt daher von mir auch eine absolute Leseempfehlung.
  10. Cover des Buches Tödliche Intrige (ISBN: 9783404153381)
    Arnaldur Indriðason

    Tödliche Intrige

     (103)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Anders als die "Erlendur"-Bücher, die ich bisher von Arnaldur Indriðason gelesen habe, aber trotzdem hat es mir recht gut gefallen. Die Überraschungsmomente haben zwar ein bisschen gefehlt, trotzdem fand ich die Geschichte aber spannend und unterhaltsam.

  11. Cover des Buches Frevelopfer (ISBN: 9783785742822)
    Arnaldur Indriðason

    Frevelopfer

     (10)
    Aktuelle Rezension von: tedesca
    Für mich eines der besten Bücher der Serie, auch wenn Erlendur diesmal nicht ermittelt. Elinborg ist eine würdige Nachfolgerin, sie hat ein gutes Gespür für Zusammenhänge und vor allem auch für Stimmungen und Gefühle. Es ist eine traurige Geschichte, die sicher genau so immer wieder passiert. Junge Frauen werden mit KO-Tropfen bewegungsunfähig gemacht und missbraucht. Und die Täter spazieren oft jahrelang unerkannt durch die Gegend, weil viele Opfer sich aus Scham garnicht getrauen, eine Anzeige zu machen. Ein spannender Krimi mit realem und bewegendem Hintergrund, ein Highlight für alle Fans der Serie.
  12. Cover des Buches Kältezone (ISBN: 9783785745786)
    Arnaldur Indriðason

    Kältezone

     (19)
    Aktuelle Rezension von: mandalotti

    Am Anfang hab ich mich ziemlich gequält. Die beiden Handlungsstränge wollten irgendwie nicht zusammen passen und so hatte ich auch etwas Probleme mitzukommen. Das klärt sich zwar später, aber wirklich Spannung kommt dann trotzdem nicht auf und man langweilt sich beim Hören etwas. 

  13. Cover des Buches Menschensöhne (ISBN: 9783785745731)
    Arnaldur Indriðason

    Menschensöhne

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Krimine

    Als Pálmi seinen Bruder Daniel in der psychiatrischen Klinik besucht, spürt er sofort, dass etwas nicht stimmt. Eine auffallende Unruhe herrscht in den Gängen und Daniels Zimmer sieht längst nicht so aus, wie er es von früheren Besuchen kennt. Das Bett ist umgekippt, der Kleiderschrank kurz und klein geschlagen und die Sachen seines Bruders liegen im ganzen Raum verstreut. Voller Sorge begibt sich Pálmi  auf die Suche nach Daniel und findet ihn im 5. Stock der Klinik völlig aufgelöst an einem Fenster vor, aus dem er kurz darauf in den sicheren Tod springt.

    Fast zur gleichen Zeit geht ein kleines Holzhaus in Flammen auf, das dem pensionierten Grundschullehrer Halldór Svavarsson gehört. An einen Stuhl gefesselt und mit Benzin übergossen, verbrennt der alte Mann bei lebendigem Leib. Ein brutaler Mord, dessen Motiv lange Zeit im Dunklen liegt. Und erst als sich herausstellt, dass der ehemalige Lehrer einen früheren Schüler kurz zuvor mehrfach besucht hat und dieser Schüler Daniel ist, kommt Bewegung in die Ermittlungen. 

    "Menschensöhne" ist der erste Fall für Kommissar Erlendur Sveinsson, der seinen Dienst bei der Reykjavíker Kripo versieht. Dabei zeichnet sich der isländische Ermittler vor allem durch seine stoischen Ruhe und Beharrlichkeit aus und versteht es, mittels akribisch durchgeführter Polizeiarbeit zum Ziel zu kommen. Doch ehe es so weit ist und sich das grauenerregende Motiv eines brutalen Mordes offenbart, glaubt der Hörer das perfide Spiel längst zu durchschauen. Ein Trugschluss, wie sich bald herausstellen wird. Denn die Kenntnis von nur einem sehr geringen Teil der Verbrechen führt dazu, dass er die Zusammenhänge lange Zeit nicht durchschaut.

    Der isländische Autor Arnaldur Indridason hat es in "Menschensöhne" verstanden, ein sehr brisantes Thema gekonnt in eine Krimihandlung zu verpacken und es seinen Hörern schonungslos nahezubringen. Auch wenn der Handlungsverlauf stellenweise etwas zäh erscheint, die Figuren überzeugen und die Atmosphäre stimmt. Schnell wird der Hörer von der Beziehung zwischen Pálmi und seinem Bruder Daniel und vom Schicksal mehrerer Schüler einer Grundschule gefangen genommen, während die eigentlichen Mordermittlung im Hintergrund verblasst

    Fazit:
    "Menschensöhne" ist ein emotional ansprechender und nachdenklich machender Krimi, der als Auftakt für eine umfassende Reihe mit dem isländischen Kommissar Erlendur Sveinsson gut funktioniert und die Lust auf weitere Fälle mit dem Reykjavíker Ermittler weckt.

  14. Cover des Buches Gletschergrab (ISBN: 9783404178742)
    Arnaldur Indriðason

    Gletschergrab

     (189)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Ich fande das Buch sehr spannend, habe es ganz schnell durchgelesen. Natürlich muss man sich auf die Umgebung von Island ein wenig einlassen, aber wenn man schon mal ein Buch von ihm gelesen hat, dann kann man sich gut zurechtfinden. Die Storry finde ich spannend und ziemlich realistisch geschrieben. Ein wirklich gutes Buch.

  15. Cover des Buches Abgründe (ISBN: 9783785744581)
    Arnaldur Indriðason

    Abgründe

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Krimine

    Nichts ist schädlicher für eine Person des öffentlichen Lebens, als sich auf einem Bild in den Medien wieder zu finden und das auch noch in einer pikanten Situation. Eine Peinlichkeit, die Hermann und seine Frau vermeiden möchten. Deshalb sucht das Ehepaar nach einer Möglichkeit, dieses Dilemma zu umgehen. Doch das Schweigegeld, das ein Erpresserpärchen von ihnen fordert, ist viel zu hoch. Und so bleibt ihnen nur noch eine Chance. Hermann muss die guten Beziehungen eines Freundes nutzen, um mithilfe der Polizei gegen die Erpresser vorzugehen.

    "Abgründe" ist der 10. Fall der Krimi-Serie um den isländischen Kommissar Erlendur Sveinsson, der, wie auch in seinem 9. Fall, immer noch im Urlaub weilt. Für ihn übernimmt Sigurdir Oli die Ermittlungen, der bereits als Partner von Erlendur bekannt geworden ist. Ohne die Hilfe seiner Kollegen und dem Kreuzfeuer der Kritik ausgesetzt, ermittelt er allein und versucht, die Probleme eines Bekannten auf eigene Faust zu lösen. Eine Gefälligkeit, die nicht nur eine Menge Ärger nach sich zieht, sondern auch noch weitere Verbrechen ans Tageslicht bringt. Allerdings präsentiert sich Sigurdir Oli als Kommissar, dem neben der langjährigen Erfahrung auch das nötige Charisma fehlt, was ihn als Person streckenweise langweilig erscheinen lässt.

    Eine Fadheit, die sich zum Glück nicht auf die eigentliche Handlung überträgt. Denn obwohl der überwiegende Teil des Hörbuches aus der Sicht des ermittelnden Kommissars geschildert wird, hat Arnaldur Indridason ausreichend falsche Fährten und überraschende Wendungen in die Krimihandlung eingebaut. Ein guter Grundstein für einen zwar sehr ruhig verlaufenden Roman, aber einer der angenehm unterhaltsam ist. So spielen vorwiegend menschliche Abgründe und persönliche Begehren eine besondere Rolle und lassen bis zum Schluss nicht erraten, wie die verschiedenen Verbrechen miteinander zusammenhängen.

    Fazit:
    "Abgründe" ist ein gut konstruierter Kriminalroman, der trotz seiner langsamen Gangart gut unterhält. Mit viel Einfühlungsvermögen und passend gesetzten Nuancen gelesen, überzeugt Walter Kreyes Vortrag vor allem die Hörer, die tiefgründige skandinavische Krimis mögen.


  16. Cover des Buches Eiseskälte (ISBN: 9783785746912)
    Arnaldur Indriðason

    Eiseskälte

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Lenny
    Kommissar Erlendur hat in der Kindheit bei einem Ausflug mit seinem Vater und seinem kleineren Bruder einen Schneestrum erlebt. Bei diesem Schneesturm wurden die 3 getrennt und sein kleiner Bruder wurde niemals gefunden. Dem Kommissar hat es sein Leben lang verfolgt: Was ist aus seinem kleinen Bruder geworden? Er macht sich auf die Suche und reist zurück in seine Vergangenheit. Bei seiner Suche stößt er auf einen Fall, der sich lange zuvor in der Gegend ereignet hat. Er fängt an zu ermitteln. Eine schwierige Sache, denn einige der Zeitzeugen sind bereits tot......

    Ich habe immer darauf gewartet, das die beiden Fälle irgendwie miteinander verbunden sind, aber das ist nicht der Fall. Die Geschichte ist spannend und die Stimme von Walter Kreye finde ich sehr gut. Die Betonungen haben mir richtig gut gefallen!


  17. Cover des Buches Engelsstimme (ISBN: 9783404185566)
    Arnaldur Indriðason

    Engelsstimme

     (195)
    Aktuelle Rezension von: AeppelwoiAstra

    Der Aufbau des Buches hat mir gut gefallen. Es ist eingeteilt in die Tage der Ermittlung angefangen bei Tag Eins bis zum Tag der Aufklärung und innerhalb dessen wird aber auch nochmal nach Kapiteln durchnummeriert. Kapitel finde ich generell gut, um auch mal eine Pause einzulegen, aber die "Tages-Oberkapitel" haben noch ein wenig Orientierung im Fall gegeben. 

    Die Ermittler kommen dem Täter nur langsam auf die Schliche. Immer wieder gibt es Spuren, die im Nichts enden. Der Autor hat genau das richtige Maß gefunden zwischen zu viel Spuren (kann sehr verwirrend sein) und zu wenig Spuren (kann schnell langweilig werden). Durch das eher langsame Tempo im Fall konnte ich aber auch gut miträtseln. Dadurch habe ich mich auch nach dem Lesen weiter mit dem Buch beschäftigt. 

    Durch die Ermittlungen werden bei Erlendur, dem Chefermittler, Erinnerungen an seine Kindheit ausgelöst und dadurch wird der Ermittler nur interessanter und bekommt eine Tiefe, die ich so nicht von jedem Ermittler kenne und auch nicht erwartet habe. Genauso ist es beim Opfer. Wie schon auf dem Klappentext erwähnt, reichen die Spuren bis in die Vergangenheit zurück, aber es ist keine 08/15-Vergangenheit. Dadurch bekommt das Opfer, aber auch seine Familienmitglieder eine ähnliche Tiefe wie Erlendur Sveinsson, was die Figuren sehr spannend macht. 

  18. Cover des Buches Kälteschlaf (ISBN: 9783785738726)
    Arnaldur Indriðason

    Kälteschlaf

     (13)
    Aktuelle Rezension von: angi_stumpf

    Kommissar Erlendur ermittelt in "Kälteschlaf" bereits in seinem achten Fall. Für mich war es das erste Buch der Reihe und es hat mir sehr gut gefallen.

    Erzählt wird die Geschichte eines offensichtlichen Selbstmordes einer jungen Frau. Kommissar Erlendur gelangt allerdings wenig später in den Besitz einer Kassette, die den Mitschnitt einer mysteriösen Séance enthält. Sein Spürsinn erwacht und er beginnt in der Vergangenheit der Toten nachzuforschen.
    Gleichzeitig belastet ihn noch ein ganz alter Fall: ein junger Mann ist vor vielen Jahren spurlos verschwunden und dessen Vater besucht Kommissar Erlendur auch heute noch regelmäßig. Doch diesmal ist es anders: dem alten Mann bleibt nicht mehr viel Zeit. Kann Erlendur das Rätsel um den verlorenen Sohn lösen?

    Walter Kreye liest sehr angenehm: seine Stimme passt super zu diesem Buch. Erzählt wird der Krimi eher in leisen Tönen und so ein Typ ist auch Kommissar Erlendur: sympathisch, ruhig, besonnen, mit einem großen Herz.
    Weniger höchste Spannung, sondern mehr das Zwischenmenschliche machen diesen Krimi zu einem echten Hörgenuss. Durch seine Hartnäckigkeit löst Erlendur auch diesen Fall und hat einen neuen Fan gewonnen!

    Fazit: 
    Ein besonnener sympathischer Ermittler und ein gut durchdachter Plot machen diesen eher leisen Krimi zu einem echten Lese- / Hörgenuss!

  19. Cover des Buches Nordermoor (ISBN: 9783785745755)
    Arnaldur Indriðason

    Nordermoor

     (31)
    Aktuelle Rezension von: brauneye29
    Zum Inhalt:
    Was zunächst aussieht wie ein schlampig ausgeführter Mord, erweist sich als überaus schwieriger Fall für Erlendur von der Kripo Reykjavík. Wer ist der tote alte Mann in der Souterrainwohnung in Nordermoor? Warum hinterlässt der Mörder eine Nachricht bei seinem Opfer, die niemand versteht? 
    Meine Meinung:
    Hätte ich dieses Buch nicht als Hörbuch sondern als Buch, hätte ich wahrscheinlich abgebrochen. Bei Hörbüchern bleib ich eher dabei, wenn der Sprecher gut ist. Hier hat mich tatsächlich eher der Sprecher als das Buch bei der Stange gehalten. 
    Fazit:
    Sprecher gut, Story so lala
  20. Cover des Buches Nordermoor (ISBN: 9783404185542)
    Arnaldur Indriðason

    Nordermoor

     (277)
    Aktuelle Rezension von: kassandra1010
    Aus einer Leiche werden schnell zwei Leichen und was soll Erlendur mit dieser seltsamen Botschaft, die der Mörder hinterlassen hat. Es gilt ein großes Rätsel zu lösen und das Team leidet darunter.

    Die Ermittlungen sind wirklich zäh und dennoch gelingt es Indridason es immer wieder, die Spannung zu steigern und die Story tiefgründig und die Charaktere als exzentrisch darzustellen.
  21. Cover des Buches Todeshauch (ISBN: 9783785745762)
    Arnaldur Indriðason

    Todeshauch

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Reneesemee

    Inhalt:

    In einer Baugrube am Stadtrand von Reykjavík werden menschliche Knochen gefunden. Wer ist der Tote, der hier verscharrt wurde? Wurde er lebendig begraben? Erlendur und seine Kollegen von der Kripo Reykjavík werden mit grausamen Details konfrontiert. Stück für Stück rollen sie Ereignisse aus der Vergangenheit auf und bringen Licht in eine menschliche Tragödie, die bis in die Gegenwart hineinreicht.
    Während Erlendur mit Schrecknissen früherer Zeiten beschäftigt ist, kämpft seine Tochter Eva Lind auf der Intensivstation um ihr Leben.

     

     

     Diesmal muss Kommissar Erlendur in der Vergangenheit graben, den ein fast 70 Jahre altes Skelett wird gefunden. Und auch wenn erst noch unklar ist wer der oder die Tote ist. eins scheint aber sicher zu sein es war Mord.

    Recherchen bringen zu Tage das es sich um eine Familientragödie handelt der sie immer dichter auf der Spur sind.

      Doch ein Rätsel bleib, wer ist das Skelett?

     

    Der Mord liegt zwar schon einige Jahre zurück und doch ist die  Geschichte die spannend erzählt. Die Geschichte wird auch in zwei ebenen erzählt und zwar in Vergangenheit und jetzt wodurch man viel über beides erfährt.

  22. Cover des Buches Frostnacht (ISBN: 9783785745793)
    Arnaldur Indriðason

    Frostnacht

     (20)
    Aktuelle Rezension von: mandalotti

    Mir hat die Geschichte wirklich gut gefallen. Sie war spannend und auch wirklich traurig. Das Ende hat mich auch sehr überrascht und auch ziemlich entsetzt. 

    Gestört hat mich nur, dass immer alles geduzt wurden. Vielleicht bin ich schon zu alt und mich bringt das durcheinander.

  23. Cover des Buches Todeshauch (ISBN: 9783404185559)
    Arnaldur Indriðason

    Todeshauch

     (244)
    Aktuelle Rezension von: kassandra1010
    Ein Knochenfund am Stadtrand von Reykjavik bringt das Team um Erlendur ganz schön ins Schwitzen. Die Knochen scheinen alt, aber liegt dieses Skelett wirklich schon so lange dort oder wurden die Knochen einfach nur dort entsorgt?

    Erlendur ermittelt wie immer zuerst in der Vergangenheit und das Skelett kann identifiziert werden, doch die Suche nach dem Mörder gestaltet sich dennoch als schwierig. Das Team reist in die Vergangenheit....

    Spannend und abenteuerlich.
  24. Cover des Buches Engelsstimme (ISBN: 9783785745779)
    Arnaldur Indriðason

    Engelsstimme

     (22)
    Aktuelle Rezension von: vormi
    In einem angesehenen Hotel in Reykjavík wird der Portier erstochen aufgefunden, als Weihnachtsmann verkleidet. Ein rätselhafter Mord, den Erlendur und seine Kollegen von der Kripo Reykjavík aufklären sollen, ohne die internationalen Gäste zu verschrecken ? Island darf nicht zu spannend und zu abenteuerlich sein. Um den Tod des Mannes schert sich eigentlich niemand, kein Mensch will etwas mit ihm zu tun gehabt haben. Wer aber hat Interesse, einen zurückgezogen lebenden Portier aus dem Weg zu räumen? Erlendur quartiert sich kurzerhand im Hotel ein, um den Beweggründen auf die Spur zu kommen. Wieder einmal reichen die Fäden weit in die Vergangenheit zurück ...
    Inhaltsangabe auf amazon


    Eines meiner ersten Bücher von Arnaldur Indridason, also habe ich diese Reihe nicht in der richtigen Reihenfolge gelesen. Denn dies ist schon der 5. Teil.
     Mir hat das Buch bis weit über die Hälfte gut gefallen, obwohl es doch auch ziemlich skuril war.
    Aber besonders das Ende war so gar nicht mein Fall, das war mir zu übertrieben.
    Trotzdem werde ich noch weitere Bücher des Autoren lesen.

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