Bücher mit dem Tag "erlkönig"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "erlkönig" gekennzeichnet haben.

18 Bücher

  1. Cover des Buches Plötzlich Fee - Sommernacht (ISBN: 9783453528574)
    Julie Kagawa

    Plötzlich Fee - Sommernacht

     (2.383)
    Aktuelle Rezension von: Booksandmore18

    Mit Plötzlich Fee hat Julie Kagawa eine tolle Reihe geschaffen, die mich noch immer begeistern konnte. Trotz des stolzen Alters hat das Buch eine Aktualität, die mir sehr gut gefallen hat. Die Protagonisten waren mir sympathisch und die Welt wieder total magisch.


    Ich wusste schon zuvor, dass Julie Kagawas Schreibstil genau meinem Geschmack entspricht. Mit Talon hat sie eine meiner absoluten Lieblingsreihen geschaffen, die ich auch schon mehrmals gelesen habe. Auch Plötzlich Fee und die Spin-off Reihen habe ich vor mehreren Jahren bereits einmal gelesen. Umso gespannter war ich, ob mich die Geschichte noch immer so fesseln kann wie damals. Mein Lesegeschmack und meine Kritikpunkte haben sich auf jeden Fall verändert und trotzdem mochte ich Sommernacht dieses Mal noch immer sehr gerne.


    Was mir als erstes aufgefallen ist, war das Alter der Protagonistin. Ich hatte nicht mehr in Erinnerung, dass Meghan erst junge 16 Jahre alt war. Glücklicherweise ist sie dafür sehr reif und es hat mich nicht gestört. Ich konnte mich trotzdem in sie hineinversetzen und ihre Handlungsweise nachvollziehen. Meghan mochte ich nämlich wirklich gerne. Obwohl sie teilweise etwas naiv war, hat sie eine mutige und kämpferische Seite. Besonders ihre Empathie hat dazu geführt, dass sie wirklich alles für ihre Liebsten und besonders für ihren Bruder Ethan tun würde. Ich habe sie sehr gerne begleitet und kann sagen, dass sie eine sehr sympathische Hauptprotagonistin ist.

    Auch die weiteren Protagonisten mochte ich wieder unglaublich gerne. Dies sind zum einen der lustige und lockere Puck und natürlich der verschlossene Eisprinz Ash. Die Einwicklungen, die alle durchmachen werden, kann ich teilweise noch benennen, worauf ich mich sehr freue. Meine Sympathien haben sie trotz fragwürdiger Aktionen trotzdem und mein Herz sowieso für sich gewonnen.


    Was ich zudem sehr gut gelungen fand, war der Weltaufbau. Die Verbindung zwischen realer Welt und Feenwelt wurde sehr gut geknüpft. Es war magisch, verspielt und hatte dennoch einen ordentlichen Anteil an Urban Fantasy. Zudem konnte ich trotz kritischer Betrachtung keine Logikfehler ausmachen. Es war alles nachvollziehbar und gut durchdacht.


    Obwohl man die Ereignisse teilweise schon etwas vorhersehen konnte, war die Spannung über das ganze Buch verteilt da. Es ist immer etwas passiert und es wurde sich auf wichtige Ereignisse beschränkt. Durch das, dass die Autorin sich nicht in unnötigen Details verrannt hat, wurde es nicht langweilig und ich habe das Buch hier als Reread wirklich gerne und gespannt verfolgt.


    Insgesamt hat mir Plötzlich Fee wirklich gut gefallen. Ich mag das Konzept der Geschichte und der Schreibstil von Julie Kagawa unglaublich gerne, sodass ich tolle 4 Sterne vergeben kann. Es ist eine Reihe, die fesselt und überrascht und die ich guten Gewissens weiterempfehlen kann.


  2. Cover des Buches Wintersong (ISBN: 9783492704588)
    S. Jae-Jones

    Wintersong

     (99)
    Aktuelle Rezension von: UnaReads

    Ersteinmal muss ich sagen, dass ich das Cover wunderschön finde, auch wenn es meiner Meinung nach nicht zu 100% zur Geschichte passt.
    Den Schreibstil der Autorin mochte ich sehr gerne. Unglaublich mitreißend und sehr genau werden Gefühlslagen und jegliche Situationen geschildert.
    Auch den Inhalt finde ich unglaublich interessant. Der Erlkönig von Goethe hat mich doch immer fasziniert und ihn hier als einen der Protagonisten anzutreffen hat das Buch unglaublich interessant gemacht.
    Er war es auch, den ich von den Charakteren am gelungensten fand. Durch seine Geheimnisse hat er die Spannung im Buch aufrechterhalten.
    Auch Liesl ist eine besondere Persönlichkeit, mit der ich aber ab und an meine Schwierigkeiten hatte. Ihre Liebe zu ihren Geschwistern und der Musik rührt mich und ich habe auch sehr großes Verständnis und Mitleid für sie empfunden. Manche Entscheidungen von ihr konnte ich aber überhaupt nicht nachvollziehen.
    Auch die gesamte Handlung in der Unterwelt war für mich nicht immer ganz einfach nachzuvollziehen. Es war manchmal doch zu bizarr und verwirrend. Dennoch hat mich die Geschichte in den bann gezogen und ich bin froh "Wintersong" gelesen zu haben!

    Empfehlen kann ich das Buch definitiv für jeden Fantasyliebhaber, der etwas mit Musik anfangen kann oder sich dafür interessiert, denn von ihr ist die Handlung geprägt.


  3. Cover des Buches Nebelsilber (ISBN: 9783570161210)
    Tanja Heitmann

    Nebelsilber

     (58)
    Aktuelle Rezension von: mrsmietzekatzemiauzgesicht

    Meine Meinung

    Edie Klaws zieht mit ihrem Vater nach Wasserruh, wo sie ein altes verlassenes Haus besitzen. Edie hat ein Geheimnis, eine besonderes Gabe. Diese übersinnliche Fähigkeit ist tief mit Wasserruh verbunden. Was es damit auf sich hat werden wir noch rausfinden. Auch der vor 10 Jahren verschwundene Silas Sterner hat eine Fähigkeit. Wurden sie ihm zum Verhängnis vor all den Jahren oder warum verschwand er so plötzlich in einer Nacht und Nebelaktion? Mit Silas Rückkehr gerät der Ort in Aufruhr und aus den Tiefen Wasserruhs taucht eine uralte Macht auf.


    Die Geschichte hat mich total überrascht. Nie hätte ich mit der Wendung der Geschehnissen gerechnet. Das uralte Böse in diesem Buch hat mich wahnsinnig interessiert. Vorher habe ich noch kein Buch gelesen, welches sich mit diesem Wesen aus alten Sagen beschäftigt. Klasse! Natürlich gibt es auch eine kleine Liebesgeschichte, diese steht aber nicht im Vordergrund und ebendieses gefällt mir besonders gut.


    Der Schreibstil hat mir ebenfalls gut gefallen. Die Autorin beschreibt die Gegend, die in Deutschland liegt, die Gefühle und alles drum und dran sehr schön geht aber nicht zu sehr in Detail. In dem ersten Drittel zieht sich die Geschichte etwas und auch während der Story gibt es ein paar Stellen in denen sich alles etwas hin zieht.


    Die Charaktere sind alle individuell und authentisch ausgearbeitet. Sowohl die Haupt- als auch die Nebenfiguren können gut kennen gelernt werden. 


    Fazit


    Das Buch hat mir wahnsinnig gut gefallen! Die Idee der Geschichte und die Umsetzung konnten richtig bei mir punkten. Auch die Charaktere gefielen mir sofort. Für die Langen in der Handlung gibt es ein paar Punkte Abzug, aber Alles in Allem eine große Empfehlung!


  4. Cover des Buches Der Erlkönig (ISBN: 9783548063751)
    Jérôme Loubry

    Der Erlkönig

     (51)
    Aktuelle Rezension von: BabsyZ

    1986 - Widerstrebend und mit gemischten Gefühlen fährt die junge Journalistin Sandrine auf eine kleine abgeschiedene Insel, um dort die Habseligkeiten ihrer verstorbenen Großmutter Suzanne, die sie  nie kennen gelernt hat, zu ordnen. Obwohl die wenigen Bewohner sie herzlich aufnehmen, spürt Sandrine, dass etwas Unheimliches auf dieser Insel vorgeht. In Waldnähe liegt auf der Insel ein ehemaliger Nazi-Bunker, in dem 1949 ein Ferienlager für Kinder eröffnet wurde und in dem Suzanne und die anderen Insel-Bewohner gearbeitet haben. Wie kam es zu dem tragischen Unglück, bei dem alle Kinder starben? Was hat der Erlkönig, von dem die Kinder berichtet haben und dem alten französischen Chanson, der immer wieder erwähnt wird, auf sich? Als Sandrine verstört und mit blutbeschmierter Kleidung am Strand des Festlands auftaucht, müssen der Kommissar Damien und die Psychologin Veronique herausfinden, was mit der jungen Frau geschehen ist.

    Der Erlkönig ist ein vielschichtiger Thriller mit psychologischem Tiefgang, wie ich ihn selten gelesen habe. Auf drei Zeitebenen nimmt uns Loubry mit in eine Reise in die menschliche Psyche und zeigt dabei auf, zu welch unfassbaren Mechanismen der menschliche Geist greifen kann, um erlittene Traumata zu überstehen. Das ist stellenweise verwirrend, voller unerwarteter Wendungen und immer wieder schockierend. 

    Mein Fazit: ein fesselnder, gut durchdachter, schockierender Thriller. Absolute Leseempfehlung!

  5. Cover des Buches Erlkönig (ISBN: 9783867620970)
    Jim Butcher

    Erlkönig

     (43)
    Aktuelle Rezension von: Primrose24
    Die Anführerin des schwarzen Hofes der Vampire erpresst Harry ihr ein besonderes Buch zu bringen: Kemmlers Wort, das mächtigste Buch der Nekromanten, mit dessen Hilfe man den Erlkönig beschwören kann. Kemmlers Erben sind dem Buch auf der Fährte, im Schlepptau eine Horde Zombies und Geister. Harry muss das Buch vor ihnen finden und verhindern, dass die dunklen Mächte die Oberhand über die Stadt erlangen und tausende Menschen mit in den Abgrund reißen.

    Ich persönlich bin jedes Mal wieder von dem unglaublich guten Schreibstil der Reihe beeindruckt. Neben bildlichen, aber nicht ausufernden, Beschreibungen der Personen und Handlungsorte, liebe ich vor allem Harrys sarkastische und ironische Kommentare, selbst wenn er schon halbtot auf dem Boden liegt. Die Spannung lässt an absolut keiner Stelle nach und steigert sich weiter bis zum Finale. Auch die Nebencharaktere, alte Bekannte und auch neue Freunde und Feinde, sind charakterlich einwandfrei ausgearbeitet und fügen sich perfekt in die Handlung ein. Mehr als dieses Buch und mit ihm die ganze Reihe zu loben, kann ich nicht. Eine wundervolle einzigartige Buchreihe mit tollen Protagonisten und einer spannenden Handlung. Einfach alles, was ein Fantasieherz höher schlagen lässt, in diesem speziellen Buch: Magier, Zombies, Geister, Nekromanten und Vampire. Was will man denn mehr;)
  6. Cover des Buches Der Prinz der Elfen (ISBN: 9783570312803)
    Holly Black

    Der Prinz der Elfen

     (246)
    Aktuelle Rezension von: Kerstin_Lohde

    Bei diesem Roman war ich sehr skeptisch, denn das Cover konnte mich nicht wirklich überzeugen. Von daher habe ich mit sehr wenig Erwartung mit dem Lesen begonnen.

    Doch ich wurde positiv überrascht.

    Denn die Schreibweise ist flüssig und nachdem man mit dem Lesen begonnen hat, ist man schon gleich zu Beginn gefesselt.

    Denn es ist spannend und interessant geschrieben, so dass man es kaum aus der Hand legen kann.

  7. Cover des Buches Der Fluch des Erlkönigs (ISBN: 9783944788609)
    Carola Wolff

    Der Fluch des Erlkönigs

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Anneja

    Das die Autorin Carola Wolff fantastische Buchideen hat, konnte ich bereits in einem anderen Buch von ihr erlesen. Um so gespannter war ich auf dieses, da es Goethes Gedicht „Der Erlkönig“ aufgriff und es in eine packende Geschichte für Jugendlicher packte. Das fand ich in der Hinsicht clever, da das Gedicht in meisten Schulen zur Pflichtlektüre gehört und somit wenigstens vom Namen her erkannt werden dürfte. 


     


    Um so gespannter ging ich an das Buch heran, das mich zum Glück nicht enttäuschte. Mich erwartete eine faszinierende Welt, deren Charaktere nicht nur sympathisch, sondern auch einen ganz eigenen Zauber verströmten. Ich sage Charaktere, da mich nicht nur der Hauptcharakter Finn begeisterte, sondern auch viele Nebencharaktere. Dies lag vor allem daran, das jede Person sehr individuell erstellt worden war und es immer etwas gab, was man mit ihnen verbinden konnte. Finn war z.B. ein hervorragender Zeichner, Gudrun eine leidenschaftliche vegetarische Köchin und Tonja ein Mitglied der Graswurzelrebellen, welche sich für Umweltschutz einsetzten. Etwas spezieller wurde es dann im Reich der Erlkönigin, da hier die Magie eine vielfältige Fähigkeit war. 


     


    Einzig die Eltern von Finn und seinem Bruder Jojo wirkten in dem ganzen Szenario etwas aufgesetzt. Es gab eine emotionale Familiengeschichte, welche sich um den Tod von Finn´s Mutter drehte. Aber warum man dann eine eingebildete und auf Dauer-Diät-befindende Stiefmutter einband, blieb mir ein Rätsel. Besonders da der erst sehr strenge Vater eigentlich sehr liebenswert und alles andere als oberflächlich war.


     


    Zum Erlkönig möchte ich nicht wirklich viel sagen, da er das wohl der Charakter mit der meisten Mystik war. Dies lag vor allem an Goethes Gedicht, welches spielerisch mit in die Geschichte eingebaut wurde und so manche Beschreibung daraus erklärte. Besonders faszinierte mich aber den Humor, welchen die Autorin mit einfließen ließ. Wo im Gedicht noch ein Kind zu Schaden kommt, erklären die Elfen im Buch, das sie keine Ahnung haben, wie Goethe darauf kommen könnte, das sie kleine Kinder von Menschen haben wollen. Immerhin müssten sie die ja wickeln und ihr Geschreie ertragen, was ihnen den letzten Nerv rauben würde. 


     


    Während die Geschichte mit seinen stimmigen Charakteren und der tollen Geschichte mein Herz eroberte, konnte dies das Cover nicht. Es passte einfach nicht zum Thema. Schon als ich es auf einer Messe sah, dachte ich, es handele von einem Eiskönig. Dabei handelte es ja vom Erlkönig und somit von einem Elfen, welcher die Natur verehrt. Daher wäre ein grünes Coverdesign wünschenswerter gewesen. Trotzdem empfand ich die Gestaltung als nicht komplett misslungen. Das Buch wirkt immer noch hochwertig, was besonders an den eingefärbten Seitenrändern liegt, welche beim Verlag stets vorzufinden sind. 


     



     


    Von außen etwas irritierend, wusste die Geschichte im Inneren zu überzeugen. Tolle Charaktere, mit vielschichtigen Persönlichkeiten und eine Handlung die nicht nur ein Gedicht würdig in Szene setzte, sondern es auch noch aufpimpte. Für Kinder und Jugendliche auf jeden Fall eine tolle Lektüre, die sie unterhält und ihnen etwas zum Thema Umweltschutz beibringt.

  8. Cover des Buches Die Sonnenposition (ISBN: 9783518465462)
    Marion Poschmann

    Die Sonnenposition

     (25)
    Aktuelle Rezension von: hundimbuch

    Marion Poschmanns Roman Die Sonnenposition ist ein klassischer Fall für meine Rubrik „Buch ohne Hund“! Das Buch kommt zwar komplett ohne Hunde aus, ist aber ein so besonderes Stück Literatur, dass ich es an dieser Stelle unbedingt besprechen muss. In Die Sonnenpostion kommen nämlich zwei weitere meiner Leidenschaften voll und ganz auf ihre Kosten: Meine Begeisterung für historische Architektur und mein Faible für skurrile Typen. Marion Poschmann beherrscht es, beides in Literatur umzusetzen.

    Schauplatz des Romans ist ein morbides Barockschloss, irgendwo im Osten Deutschlands, das – nach wechselhafter Nutzungsgeschichte – schließlich als psychotherapeutische Klinik dient. In dieser Klinik versieht der zunehmend schrulliger werdende Arzt Altfried Janisch seinen Dienst. Er ist der Protagonist des Romans, ein leicht übergewichtiger Einzelgänger, aus dessen Perspektive der Text auch erzählt wird. Der überraschende Tod seines Freundes Odilo lässt Altfrieds halbwegs geordnete Welt in den Fugen ächzen. Odilo – ebenfalls Außenseiter und Sonderling – hatte sein Leben der Bioluminiszenzforschung verschrieben und war darüber schlaflos geworden. Nächte verbringt er mit der Beobachtung der Leuchtorgane von Tannenzapfenfischen. Außer ihrer eigenbrötlerischen Lebensweise teilen die beiden Freunde ein entlegenes Hobby: Sie jagen in der Eifel gemeinsam nach Erlkönigen.

    Marion Poschmann verortet ihre Protagonisten sorgfältig. Dies gilt sowohl für die räumliche Einordnung (Odilos Elternhaus siedelt sie direkt gegenüber den Weck-Werken in Bonn an) als auch für die Ausfaltung des familiären Hintergrunds. Die Herkunft von Altfrieds Eltern und Großeltern präpariert sie Schicht für Schicht heraus.

    Altfried Janichs Leben verläuft zunächst in geordneten Bahnen. Er wohnt in der psychiatrischen Klinik, in der er arbeitet, versorgt seine Patienten nach Kräften und akzeptiert die Autorität seiner Chefin. Er benutzt altertümliche Begriffe wie „Podex“ und wirkt überhaupt etwas aus der Zeit gefallen. All das wirkt allerdings angesichts seines Arbeitsplatzes und des bröckelnden Gebäudes um ihn herum nicht unstimmig. Altfried scheitert, wenn es darum geht Beruf von Privatheit zu trennen, seine privaten Wohnräume verschwimmen albtraumhaft mit den übrigen Zimmern des Schlosses. So kommt es vor, dass sich in der allgemeinen Orientierungslosigkeit der Einrichtung „wie in einem Möbelkaufhaus, immer wieder einzelne, versprengte Besucher“ zu Altfried verirren.

    Wenn Marion Poschmann die Erlkönigjagd beschreibt, werden die Jagdobjekte der sonderbar lebendig, als wären sie Tiere und keine bemäntelten Automobile: „Die ideale Witterung für Erlkönige, deren Aktivitäten zum Weihnachtstauwetter ihr Jahreshoch erreichen, da sie dann (…) besonders unauffällig bleiben (…).“ Die beiden Freunde entscheiden sich vordergründig für weidgerechte Kleidung: „Tarnkleidung je nach Wetterlage“, aber Altfried weiß: „auf die Kleidung kommt es nur nachrangig an. Die innere Haltung entscheidet. Selbstvernebelung, ein Zustand, in dem ich mir entgleite.“ Der Jäger passt sich dem Gejagten an, übernimmt seine nebelhafte Wesenlosigkeit. Zwei selbstvernebelte Typen, selbst abwesend und unsichtbar stöbern – meist erfolglos –nach motorisierten Phantomen.

    Poschmann streut immer wieder Krankenberichte in den Roman ein. Eigentlich variieren diese immer wieder ein sehr ähnliches Motiv: Ein Mensch (wie Du und ich) nimmt ein paar Marotten an, funktioniert aber weiterhin. An irgendeinem schwer definierbaren Punkt wird sein Verhalten zuerst auffällig dann pathologisch. Und schließlich sitzt er Altfried Janich gegenüber. Die Romanhandlung greift dieses Muster auf: Altfried zeigt zunächst ein paar Marotten, wie man sie einem Psychiater gerne zugestehen mag. An irgendeinem – auch in der Romanhandlung schwer zu greifenden Punkt – werden zunächst seine Gedankengänge und schließlich auch sein Handeln „auffällig“. Man kann Parallelen zu den Fallbeispielen nicht ausschließen und fürchtet, dass Janich den Ausweg aus dem maroden Schloss so schnell nicht finden wird. Es wird für ihn (bereits in der Mitte des Buches) deutlich „dass ich aus diesem Schloss nicht mehr wegkommen kann.“

    Es sind vor allem zwei Aspekte, die mich als Leserin überzeugen: Marion Poschmanns anschauliche und detailverliebte Sprache und – eng damit zusammenhängend – ihre Fähigkeit, Räume zu betrachten, zu analysieren und in Sprache zu verwandeln. Ihre Beschreibungen der unterschiedlichen Architekturen sind so präzise und akribisch, dass sie dem Leser ein plastisches Bild der visuellen Wirklichkeit vermitteln. Dies geschieht bis in die kleinsten Details, so dass aus an sich unbedeutenden Gegenständen und Fundstücken überraschend schillernde Stillleben entstehen: „Die Glühbirne leuchtet auf rotes Linoleum, darauf schwammen einige Brotkrümel, Teilchen von braunen Zwiebelschalen, die weißen leichten Hüllen von Knoblauchzehen, die jeder Lufthauch weiterbewegte, (…)“. Banale Dinge erhalten Gewicht, gewinnen an Lebendigkeit und lassen ahnen, dass es hinter den sanierungsbedürftigen Fassaden (des Schlosses und seiner Menschen) rumort.

    Bei aller sprachlichen Raffinesse des Textes und aller Morbidität von Akteuren und Architekturen wohnt Poschmanns Text Humor inne, auch dann, wenn es an die großen Dinge geht: Dem harmlosen Nachtisch Götterspeise beispielsweise attestiert Poschmann „dieses Göttrige (…), die glibbrige Durchsichtigkeit, das formlos Ungreifbare“.

  9. Cover des Buches Shadowsong (ISBN: 9783492704595)
    S. Jae-Jones

    Shadowsong

     (19)
    Aktuelle Rezension von: NiiCii

    In Shadowsong, dem Nachfolger von Wintersong, sind alle Protagonisten aus dem ersten Teil für mich sehr unsympathisch geworden. Ihre Verwandlung ist schwer bis kaum nachvollziehbar. 

    Die Handlung und das Geschehen sind sehr zäh und stockend beschrieben und das Buch zieht sich unheimlich in die länge. 

    Ich habe mit eine Vortsetzung zu Wintersong gewünscht, wurde hiermit aber sehr enttäuscht und werde es auch niemandem weiterempfehlen.

  10. Cover des Buches Das dunkle Spiel - Die Gejagte (ISBN: 9783570380222)
    Lisa J. Smith

    Das dunkle Spiel - Die Gejagte

     (68)
    Aktuelle Rezension von: DarkMaron
    Jenny plant eine Geburtstagsfeier für ihr Freund Tom. Was gibt es schöneres als ein Spiel. Doch ist es ein normales Spiel oder ist es ein Spiel nach Leben und Tot. Die Gruppe verschwindet plötzlich in dieses Spiel und müssen sich ihren Alpträumen stellen. Werden alle es überleben oder passiert in diesem Spiel noch was schlimmes.
    Das Buch war ganz interessant, es ist sehr verständlich geschrieben und an einigen Stellen fiebert man doch etwas mit. Das Ende gibt das schon Infos raus, dass es einen Folgeband gibt. Es war einfach mal eine andere Art von Buch, wer sowas mag sollte es lesen.
  11. Cover des Buches Nebenan (ISBN: 9783492704137)
    Bernhard Hennen

    Nebenan

     (118)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Gibt es eine magische Welt, die neben der unseren Welt existiert? Können diese Welten sich überlappen und magische Wesen in die Welt der Menschen eindringen? Was würde dann geschehen?

    Till, ist Student in Köln, er studiert Germanistik und begeistert sich  für Rollenspiele und ist Mitglied einer Gruppe, die in mittelalterliche Kostüme gekleidet auch Schwertkämpfe durchführt und nach Kultplätzen sucht rund um die Eifel. Doch was wäre, wenn diese Suche erfolgreich wäre, das Ritual, das sie durchführen, wirklich eine Art Wesen herbeibeschwören könnte?

    Dann gibt es die „Heinzelmännchen von Köln“, sie sind technikbegeistert und sorgen damit bei mir für einige Schmunzelmomente beim Lesen.   Doch es gibt noch mehr Wesen, von denen ein paar den Weg in die Welt der Menschen finden. Für Till beginnt ein fantasievolles Abenteuer, bei dem Realität und Fantasie sich vermischen.

    Ich mag Fantasiebücher, die einen Bezug zur Realität habe und dennoch diese magische Welt mit fantasievollen Figuren einbinden. Zu Beginn des Buches erhält der Leser eine Übersicht über die Figuren. Ich mochte besonders die „ Heinzelmännchen“, die so technikbegeistert sind. Den „ Erlkönig“, der die Annehmlichkeiten der Welt der Menschen entdeckt, als Figur nicht wirklich sympathisch, aber sie sind wirklich sehr realistisch dargestellt. Die Dyrade mit ihrem Baum und das alles verknüpft in der Welt der Menschen und mit den menschlichen Protagonisten. Es hat Flair das Buch. Es ließ mich schmunzeln und es lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Ich liebe Fantasiebücher. Sie entführen einen in eine magische Welt und vielleicht gibt es sie ja wirklich, diese Welt neben der unseren Realität- wenn auch vielleicht nur in unseren Träumen. Als Abschluss des Buches hat mir der Ausblick gut gefallen. Auch das Nachwort des Autors, der nochmal auf die Geschichte, Verknüpfungen  und auch auf seine eigene Biographie  eingeht. Das rundet das Buch sehr gut ab.

    Wer Fantasiebücher mag, der sollte hier zugreifen und sich für einige Lesestunden entführen lassen, ins Reich der Fantasie und der Magie.

  12. Cover des Buches Leonore und ihre Töchter (ISBN: 9783746631950)
    Gina Mayer

    Leonore und ihre Töchter

     (44)
    Aktuelle Rezension von: MademoiselleMeow
    Als ich bei Weltbild neulich eine DVD bestellen wollte, weil sie da am günstigsten war, habe ich mich im Sale gleich noch nach einem Buch umgesehen. Mit Buch ist die Bestellung nämlich versandkostenfrei und statt 3 € für den Versand, gebe ich das Geld doch lieber für ein Buch aus. Das sollte einen dann aber schon etwas ansprechen und ich bin tatsächlich fündig geworden. „Leonore und ihre Töchter“ klingt zwar etwas bieder und spielt lustigerweise auch teils zur Zeit des Biedermeier, aber ich mag historische Romane, solange sie nicht bis ins Mittelalter reichen. Die Story klang auch nicht uninteressant und da sonst kein ähnlich ansprechendes Buch dabei war, ist die Leonore samt ihrer Töchter am Ende auch in den Warenkorb gewandert.

    Mir hat der Roman sehr gut gefallen, obwohl es auch ein paar Mängel gibt. Beginnen wir mit den guten Seiten. Leonore und ihre Töchter, was in dem Fall auch die Enkelin und Urenkelin mit einschließt, sind alle recht verschieden. Jede bekommt einen eigenen Abschnitt zugeteilt, wo man sie kennenlernt. Das ist sehr gut gelungen. Die Autorin schafft es, Nähe zum Charakter aufzubauen, sodass man ihr Handeln und ihre Gefühle besser versteht. Und auch wenn die Geschichte teils im frühen 19. Jahrhundert spielt, wird man nicht mit geschwollener Sprache gequält. Einzig Ausdrücke wie etwa „Wie belieben?“ geben einen Eindruck der damaligen Ausdrucksweise wieder. Vielleicht ist das für einige ein Mangel von Authentizität, aber mir war das lieber, so kommt man mit dem lesen schneller voran.
    Dadurch, das die Geschichte so verschachtelt ist, blieb es spannend. Welche Auswirkungen hatte und hat wohl der „Fluch“ der Erlkönigin auf Leonore und ihre Töchter? Das hat sich erst nach und nach herauskristallisiert. Besonders aufregend war das Buch allerdings nicht und das ist mein Kritikpunkt. Es gab Überraschungen, es wurde nicht langweilig, aber es dümpelte so vor sich hin. Es fehlte irgendwie der große Knall, das Salz und Pfeffer. Zwar gab es da eine überraschende Auflösung, hinter die ich schon kurz vorher gekommen war, aber so richtig schockiert hat das auch nicht. Dafür würde ich einen Stern abziehen, auch wenn das vielleicht ein bisschen kleinkariert ist. Denn abgesehen davon, liest sich „Leonore und ihre Töchter“ wirklich gut und ich habe mich auch jeden Tag aufs lesen gefreut. Ein Buch, das man auch öfters lesen kann, deswegen sehr gute 4 von 5 Sternen.
    Ciao sollte wirklich halbe Sterne einführen, das würde mir das bewerten oft leichter machen….
  13. Cover des Buches Elfenhügel (ISBN: 9783404204618)
    Raymond E. Feist

    Elfenhügel

     (13)
    Aktuelle Rezension von: tragalibros
    Als Familie Hastings auf einen alten Landsitz zieht, auf dessen Ländereien sich ein geheimnisvoller Wald befindet, sind die beiden Söhne schlichtweg begeistert! Als sie eines Nachts seltsame Lichtwesen zu sehen bekommen und sich die Anzeichen verdichten, dass es Elfen doch zu geben scheint, ahnt niemand, dass bald die ganze Familie in großer Gefahr schweben wird...

    Soweit zum Inhalt dieses 700 Seiten langen Buches. 
    Zu Beginn der Lektüre war ich noch völlig begeistert. Ich hatte eine spannende, etwas gruselige Fantasy-Geschichte erwartet und der Anfang dieses Wälzers versprach dies auch. 
    Doch nachdem ich mich durch etwa 300 Seiten gequält hatte und noch immer nichts unglaublich spannendes passiert war, ausgenommen einiger kurzer Zwischenspiele, die wieder Lust auf's Weiterlesen machten, wurde ich langsam ungeduldig. 

    Der Autor hat bei diesem Buch viel zu viele Details eingebaut, die irgendwann dazu führten, dass man abschweifte und eher unkonzentrierter wurde, also nicht mehr mit Freude beim Lesen war. Zudem wirkten die Charaktere bis zum Ende des Buches eher oberflächlich, sodass ich keine Verbindung zu den einzelnen Protagonisten aufbauen konnte. 

    Die Idee hinter diesem Fantasy-Roman ist wirklich wunderbar, der "Sommernachtstraum" von Shakespeare fiel mir schnell ein, oder auch die Ballade vom Erlkönig. Leider haperte es hier sehr an der Umsetzung. Zu den oben angedeuteten Längen in der Handlung an sich, gesellten sich auch noch unzählige Rechtschreib- und Übersetzungsfehler, die mir bald auch den Spaß am Buch nahmen. Verwechslungen von Namen waren hier noch das kleinere Übel.

    Ich möchte aber trotzdem zwei Sterne für den "Elfenhügel" vergeben. Die Hintergründe dieser Geschichte sind fantastisch und wirklich schön, doch da mich das Endergebnis in diesem Fall nicht begeistern konnte und die Geschichte in meinen Augen viel zu sehr in die Länge gezogen wurde, hat das Buch viele Punkte eingebüßt. 

    Von mir gibt es für diesen Roman leider keine Leseempfehlung. 
  14. Cover des Buches Herz, klopf! (ISBN: 9783407744579)
    Agnes Hammer

    Herz, klopf!

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Sally_Pageheart

    Inhalt (direkte Abschrift vom Buch): 

     Franka ist verschwunden. 

    Seit Weiberfastnacht. 

    Sie kauert in einer kleinen dunklen Kiste und spürt ihr Herz klopfen. 

    Noch. 

    Draußen macht sich Lissy auf die Suche nach ihrer Freundin. 

    Aber wer immer Franke in seiner Gewalt hat, er ist jetzt auch hinter Lissy her… 

     

    Meine Meinung: 

    Zu Beginn der Geschichte wird Lissy und ihre Freundin personifiziert. Lissy wird als Hauptprotagonistin in den Vordergrund gerückt. Die Freundinnen verarbeiten gerade aktuelle Ereignisse ihres Heimatortes – ein Mädchen wird vermisst. 

     Lissy lebt mit ihrer Mutter am Existenzminimum, sie ist verhaltensauffällig. Der Vater ist ein obdachloser Alkoholiker. Agnes Hammer zeichnet da Bild einer Jugendlichen, zwischen Angst, Wut, Unsicherheit und dem Wunsch nach Sicherheit. Dabei geht die Autorin dynamisch und präzise vor. 

    Lissy balanciert zwischen den Welten. Mutter und Vater trennten sich, doch Lissy hält an beiden Beziehungen fest. Beide Elternteile leben in extremen Lebenssituationen. 

    Lissys jüngere Freundin, Franka, ist für sie eine wichtige Bezugsperson. Sie beschützt und umsorgt Franka. 

     Als Franka plötzlich vermisst wird, zögert Lizzy nicht. Sie beginnt sofort die gefährliche Suche nach ihrer Freundin, dabei erträgt sie viele Schicksalsschläge und verändert ihre Persönlichkeit drastisch, ohne es bewusst wahrzunehmen. 

     Die Geschichte bringt viele Gefühle zum Ausdruck, bietet Einblicke in extreme Lebensformen und sensibilisiert für Jugendschutz im Internet. 

     Agnes Hammer haucht ihren Protagonisten Leben ein. Sie hat ein gutes Gespür dafür, besonders wichtige Persönlichkeitsaspekte in den Vordergrund zu stellen. 

    Sie schildert die Wahrnehmung und Wandlung Lissys präzise und realistisch. Hammer verbindet viele wichtige Themen in ihrem Buch und wird allen gerecht. 

     Lediglich das Ende des Buches empfand ich als unbefriedigend. Die Story fand einen klaren Abschluss. Ich hätte mir jedoch nähere Informationen zum Täter und zum Opfer gewünscht, nachdem die Szene aufgelöst wurde. Die traumatischen Schäden nach so einem Erlebnis hätten mehr Raum finden müssen. Lissys Persönlichkeitsveränderung wird am Ende durch ein Schlüsselerlebnis reflektiert, an dieser Stelle hätte ich mir tiefere Einblicke in das Denken und Fühlen von Lissys Opfer gewünscht. 

     

     Alles in Allem war das Buch überwältigen. 

    Eine klare Leseempfehlung. 

  15. Cover des Buches Wintersong (ISBN: 9781250079213)
    S. Jae-Jones

    Wintersong

     (12)
    Aktuelle Rezension von: KimSlr
    This review and many others, both german and english, can also be found on my blog.
    Diese und viele weitere Rezensionen, auf deutsch und englisch, findet ihr auch auf meinem Blog.
    Ravenclaw Threadsister


    I’d heard a lot about this book before I picked it up, and I was really excited to dive into this world.
    While I logically knew that it is set in Germany and that there is a german legend at it’s center I was surprised and a little amused to read about it in such a way.
    I usually prefer to read books in English, but this is one, where I found myself wishing for a german translation. There were german words and names used in the book and to me it sounded kinda off most of the time, as the conjugation of the german word often didn’t match the grammar of the english sentence. While I don’t think there is anything the author could have done to change this, as they are two different languages, it still took me out of the story when it happened.
    Also, I had to think about this song/poem about the ‘Erlkönig’ I learned in school all the time ..

    ‘Wer reitet so spät durch Nacht und Wind, es ist der Vater mit seinem Kind..‘

    But let’s talk about the actual book and not my memories.
    The story has quite the dark theme and the general feeling is pretty dark as well. Jones build the ambience very well and I had no trouble imagining myself standing in the Goblin Groove or the underworld. The world she describes is equally fantastic and enchanting.

    Just as enchanting as confusing is the Goblin King. While I felt like I was getting to know him a little bit I was just as confused by him towards the end as I was in the beginning.
    Lisl on the other hand was easier to understand and I had no problem connecting with her. I was a little disappointed in the beginning, as she only seemed to care for her brother and not her sister, but she grew a lot during her ordeal and realized, that her sister was as important to her as her brother, even if they don’t share the same bond.

    The plot took us on a wild chase through the underworld and had me on the edge of my seat, so to speak. I never knew what turn the story would take and was fascinated the whole time. The second part of the book slowed down considerably, yet was equally intense.

    While I did enjoy the writing and plot I prefer books that feel less dark, therefore I rated the book only three stars. I’m still looking forward to the nect book though.
  16. Cover des Buches Dead Beat (ISBN: 9780356500331)
    Jim Butcher

    Dead Beat

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Inhalt:
    Mavra erpresst Harry mit Bildern von Murphy, die diese ihren Job und vermutlich ihre Freiheit kosten würden. Er soll ihr das Buch "The Word of Kemmler" bringen, das das Wissen eines der gefährlichsten Totenbeschwörers aller Zeiten beinhaltet. Bei seiner Suche nach dem Buch stellt Harry fest, dass nicht nur er das Buch hinter dem Buch her ist, sondern auch einige verschollene Schüler von Kemmler.

    Kritik:
    Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen. Es tauchen neue Charaktere auf, die Handlung war gut, es gab Action, aber nicht übertrieben viel, ein paar oberflächliche Witze... ein Harry Dresden Band halt. Ich hab eigentlich gar nichts, worüber ich mich beschweren kann. Was mich besonders gefreut hat, ist dass das Krimi Element hier wieder stärker auftaucht und das Buch nicht nur aneinandergehängte Action Szenen sind.Natürlich ist das kein tiefsinniger Roman, der mich unglaublich vom Hocker reißt, oder den ich wirklich als etwas "Besonderes" einstufen würde, aber es ist ein solides Buch. Ich hatte auf jeden Fall viel Spaß beim Lesen und Mitfiebern und hab dementsprechend auch nur drei Tage dafür gebraucht.

    Fazit:
    Ein schöner Mix aus Fantasy, Action und Krimi. Für Fans der Dresden Reihe auf jeden Fall zu empfehlen! Ansonsten würde ich doch eher dazu raten beim ersten Band anzufangen, ich denke es fehlen sonst einfach die Hintergrundinfos.
  17. Cover des Buches Gesammelte Gedichte. Lieder - Balladen - Sonette. Epigramme - Elegien - Xenien (ISBN: 9783850494298)
  18. Cover des Buches Goethes Gedichte in zeitlicher Folge (ISBN: 9783458140139)
    Johann Wolfgang von Goethe

    Goethes Gedichte in zeitlicher Folge

     (7)
    Aktuelle Rezension von: SV
    "Ich mag keine Gedichte" Immer wieder einmal taucht auf: „Ich kann keine Gedichte lesen, ich mag keine Gedichte, ich verstehe keine Gedichte .“ Natürlich beherrsche ich mich, unterdrücke den Ruf: „Barbarenvolk elendes“ und ignoriere entweder diese Aussage und rede über Formel 1 Rennen, oder ich geb meinem leichten missionarischen Drang nach und versuch ein bisschen, mit kleinen zugänglichen Gedichten, die harsche Ablehnung zumindest ein wenig zu mildern. Ich denke, die häufige Begründung: „Ich hab in der Schule immer Gedichte interpretieren müssen, das hat mir den Spaß völlig verdorben“ – das ist einfach eine Behauptung, die Faulheit, besonders Denkfaulheit kaschieren soll. So wenig Text und da soll man so lange drüber nachdenken … Freilich soll man nachdenken, man kann das trainieren damit, natürlich braucht man Wissen um Wörter , muss man ein wenig über gewohnte Bilder hinausschauen – und man braucht viel Zeit. Aber wer’s versucht macht reiche Beute! Es ist ein gutes Geschäft, das man da macht: Ein wenig Zeit investiert und dafür neue Bilder, neue Gedanken oder vertraute neu gesehen, in Vertrautem Neues entdeckt – Als Beispiel nehme ich heute von einem der Großmeister: O wie lallt das Kind so faul! Hat den Brei noch nicht verschluckt, Den ihm die Mutter strich ins Maul.
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