Bücher mit dem Tag "erlösung"
38 Bücher
- Hermann Hesse
Siddhartha
(961)Aktuelle Rezension von: KarandiIch mag klassische Literatur und im Falle von Siddhartha, sogar wenn die Sprachkultur eine dichterische ist. Ich hätte ehrlich gesagt, nicht gedacht, dass mich das Buch so dermaßen abholen wird. Ich fand die Geschichte von Siddhartha sehr schön geschrieben und man konnte sich mit ihr auch identifizieren obwohl er sein Leben als Prinz beginnt. Was natürlich die wenigsten, wenn nicht gar keiner nachempfinden können. Letztendlich aber hat er nach dem Sinn des Lebens gesucht und er hat ihn in seinem Glauben gefunden. Er hat beide Seiten kennen gelernt, die geistliche Welt und die materialistische Welt und er hat es vollbracht sich in beiden Welten einzuleben aber hat sich am Ende für die entschieden, die ihn zu Erleuchtung geführt hat, in der er seinen Frieden gefunden hat und er zum Buddha wurde. Das fand ich selber als höchst zufrieden stellend. Selten dass ich Bücher mit so einem guten Gefühl abschließe, wie es Siddhartha bei mir hinterlassen hat. Grandios
- Renée Ahdieh
Rache und Rosenblüte
(354)Aktuelle Rezension von: MiiiShahrads Ziel war es einst gewesen, Chalid den Kalifen zu töten. Doch nachdem sie die Wahrheit über seine Taten erfahren hatte, verliebte sie sich und blieb, um ihn vom Fluch der auf ihm lastet, zu befreien. Die jüngsten Geschehnisse in Königreich zwangen sie jedoch zur Flucht, was sie aber nicht davon abhält, nach einem Weg zu suchen, den Fluch zu brechen. Unabhängig davon, ob sie sich selber dabei in Gefahr begibt.
Nachdem ich mich schon so schwer damit getan hatte, den ersten Band zu verstehen, wurde es im zweiten auch nicht unbedingt besser. Die gröbste Handlung ist klar, ja. Chalid versucht sein Königreich wieder aufzubauen und Shahrzad sucht nach einem Weg, seinen Fluch zu brechen. Währenddessen sind beide noch auf der Hut vor einem weiteren Angriff aufs Königreich, unter anderem von Tarik der Shahrzad mehr oder weniger ja entführt hat um sie in Sicherheit zu bringen.
Mehr habe ich aber auch nicht wirklich mitgenommen. Eine richtige Verbindung gab es zwischen den Büchern nicht unbedingt, man könnte beide auch ruhig unabhängig voneinander lesen. Mal abgesehen von ein paar Randinformationen und den Namen hatte ich jetzt nicht den Eindruck, das ich den ersten Teil unbedingt gelesen haben müsste um den zweiten zu verstehen (das hab ich ja auch so nicht getan).
Auch die ganze Ergänzung jetzt mit den besonderen Fähigkeiten von Shahrzad, die sie von ihrem Vater geerbt hat und jetzt nutzt, um mit ihrem fliegenden Teppich (der kommt einem doch auch von irgendwo bekannt vor oder?) zu einem menschähnlichen wunscherfüllenden Wesen zu fliegen, um ihre magischen Kräfte zu trainieren und später Chalid von seinem Fluch zu befreien… Mal abgesehen von dem großen Drama am Ende, dessen Sinn ich auch nicht ganz verstanden hab. Mir hat einfach ein roter Faden gefehlt. Es war, als hätte man einfach so viele Ereignisse wie möglich wahllos aneinander gereiht bis die Story lang genug war, dass sie als Buch durchgeht.
Insgesamt kann ich daher nur sagen, dass mich die Dilogie mal abgesehen von der malerischen Sprache nicht wirklich überzeugen konnte. - Colleen Houck
Kuss des Tigers - Eine unsterbliche Liebe
(472)Aktuelle Rezension von: Leonie99Ich habe die Reihe als Jugendliche gelesen bzw. verschlungen und seither immer wieder gerne gelesen.
Diese Reihe ist für Fantasy-Liebhaber ein Geheimtipp, der sich sowas von lohnen wird.
Kelsey folgt einem Tiger in des entfernte Indien um seine Umsiedlung in ein Reservat zu begleiten, doch erfährt erst dann, dass dieser Tiger nicht das ist was sie denkt.
- Colleen Hoover
Looking for Hope
(964)Aktuelle Rezension von: lili_1302Looking for Hope erzählt die Geschichte von Dean Holder – einem jungen Mann, der mit dem Verlust seiner Schwester und dem Schmerz der Vergangenheit kämpft. Als er Sky begegnet, wird sein Leben völlig auf den Kopf gestellt. Sie erinnert ihn an jemanden, den er längst verloren glaubte, und zwingt ihn dazu, sich endlich seinen eigenen Dämonen zu stellen. Dabei entfaltet sich eine zutiefst emotionale Liebesgeschichte, die Themen wie Verlust, Schuld und Vergebung miteinander verbindet – typisch Colleen Hoover: intensiv, tiefgründig und schonungslos ehrlich.
Ich wusste zu Beginn gar nicht, dass Looking for Hope der zweite Band einer Reihe ist, doch das hat mich beim Lesen überhaupt nicht gestört. Ich bin gut in die Geschichte hineingekommen und habe die Charaktere schnell ins Herz geschlossen. Zwar werde ich den ersten Band (Hope Forever) auf jeden Fall noch lesen, aber auch so hat mich dieses Buch komplett gepackt.
Colleen Hoover schafft es einmal mehr, Emotionen so greifbar zu machen, dass man sie fast selbst spürt. Das Buch ist stellenweise sehr dramatisch – vielleicht sogar übermäßig –, aber genau das hat mich mitgerissen. Ich wurde von Momenten voller Herzschmerz, Hoffnung und intensiven Gefühlen überrollt und konnte einfach nicht aufhören zu lesen.
Mein Fazit:
Looking for Hope ist ein einfühlsames, berührendes Buch, das tief unter die Haut geht. Wer emotionale Geschichten liebt, die Schmerz, Liebe und Heilung miteinander verweben, wird hier genau das finden, was Collen Hoover am besten kann: das Herz brechen – und es Stück für Stück wieder heilen. - Jo Nesbø
Der Sohn
(328)Aktuelle Rezension von: BellaNoelleEs fällt mir schwer, eine passende Bewertung zu verfassen. Das Buch ist gut, es ist nur anders, als ich es erwartet hatte. Es dauert etwas bis man in die Geschichte reinkommt und so ganz kann man sie bis zum Ende nicht richtig durchblicken. Es ist spannend, aber auf eine andere Art und Weise als sonstige Krimis, die ich gerne lese. Auch die Charaktere kann man schwer in eine der Schubladen „gut oder böse“ stecken. Es wird einem verdeutlicht, dass auch im vermeintlich Bösen nicht alles böse sein muss.
- Colleen Houck
Fluch des Tigers - Eine unsterbliche Liebe
(206)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerKelsey, Kishan und Ren sind endlich wieder vereint und auf dem Weg, sich in ein nächstes Abenteuer zu stürzen.
Als wäre das nicht schon genug, ist da noch diese Sache mit Ren, die Kelsey das Herz zerbricht. Ohne ihn, hat sie keine Kraft und trotzdem gibt sie nicht kampflos auf. Als Ren sie dann aber in die Arme von Kishan treibt, trifft Kelsey eine Entscheidung... - Jay Kristoff
Das Reich der Dämmerung
(39)Aktuelle Rezension von: zickzackGabriel de Léon, der schwarze Löwe von Lorson, sieht nur noch einen Sinn in seinem Leben – den ewigen König Fabién Voss töten. Er hat den heiligen Gral von San Michon, Dior Lachance, sterben sehen und jetzt befindet er sich mit seinen Brüdern auf seinem letzten Feldzug. Doch Dior ist nicht gestorben, sondern aus ihrem Grab wieder auferstanden. Sie ist mit ihren Getreuen auf den Weg in die Hauptstadt Augustin, um dort endlich dem Tagestod ein Ende zu setzen. Werden sie jeweils erfolgreich sein und werden sich Gabriel und Dior je wiedersehen?
Es geht mit der großen Reise, epischen Schlachten und starken Gefühlen weiter. Man leidet so mit den Figuren mit, da sie so viel durchmachen müssen und man tut sie so ins Herz fassen, nur damit Jay Kristoff den ein oder anderen einfach sterben lässt. Er reißt einem förmlich das Herz aus der Brust.
Während ich im zweiten Band die Erzählungen von Celene nicht so stark empfand, wie die von Gabriel, war das hier anders. Im zweiten Band empfand ich sie für Notwendigkeit, weil sie den Teil erzählt hat, an dem Gabriel selbst nicht mitgewirkt hat. Auch hier war das so, aber vor allem hat Celene ihre ganze Geschichte offenbart, was sie durchgemacht hat, um überhaupt bis zu Dior zu kommen. Dadurch ist eine ganz andere Nähe zu Celene entstanden und ich fand sie inzwischen richtig toll. Man kann sich nur fragen, wie sie das nur alles überleben konnte? Das waren ja teilweise richtig brenzlige Situationen.
Der Endkampf, wie Gabriel den ewigen König nun getötet hat, war eine epische Schlacht, wie man es sich in so einem Fantasyepos wünscht. Es war ein Genuss das zu lesen.
Die Sprache hat mich ja von Anfang an nicht gestört, weil die vulgären Ausdrücke ja nicht von allen Figuren kommen. Gabriel hat eine sehr vulgäre Aussprache, aber wenn zum Beispiel Celene erzählt hat, war es wesentlich gesitteter… na ja, bis Dior in ihrer Geschichte auftrat. Sie hat ja einen Gossenmund.
Das Ende fand ich an sich gut, wenn es mir auch etwas zu positiv ist. Vielleicht ist das genau das Richtige, bei so einer düsteren Geschichte, aber ein paar schwarze Flecken hätten ruhig noch bleiben können. Kurz hatte ich den Gedanken, dass es jetzt doch sehr in den Kitsch abdriftet, obwohl die Geschichte sonst gar nichts von Kitsch hatte. Aber an sich war das nur das letzte Kapitel, was man wohl als Epilog ansehen kann. Aber mir hat das Ende wirklich gut gefallen, weil es sich spätestens jetzt im dritten Band so abgezeichnet hat. Denn mir ist schon länger durch den Kopf gegangen, wie das enden kann und da ist mir nur in den Sinn gekommen, sowie es nun gelaufen ist. Der Geschichtenschreiber Jean-Francois war eben am Ende nicht einmal halb so schlau, wie er gedacht hat. Es ist halt auch sehr schlecht für die Vampire, dass sie sich untereinander nicht austauschen, ansonsten hätte es auch anders enden können.
Fazit: Was soll ich noch zu diesem Buch, dieser Reihe sagen? Sie war offensichtlich für mich ein absolutes Highlight. Ich mochte Jay Kristoffs „Nevernight“-Reihe schon sehr, aber diese finde ich noch besser, was aber auch mit an der Thematik liegt. Ich liebe düstere Vampirgeschichten. Sicherlich gab es Szenen, die man auch hätte kürzer halten können, aber ich habe jedes Wort eingesaugt und habe mich zu keinem Zeitpunkt in diesen drei Bänden gelangweilt. Diese Reihe wird für immer einer meiner liebsten Reihen sein und als Vampirreihe steht sie sowieso jetzt an oberster Stelle. 5 Sterne.
- James Baldwin
Von dieser Welt
(71)Aktuelle Rezension von: JorokaAls junger Schwarzer Mensch Anfang des 20. Jahrhunderts wurde man in den USA genau mit diesen drei Dogmen konfrontiert. Fanatische Bestrebungen stellten für die meisten die Normalität dar. Ein Ausbrechen war kaum möglich. Umso schwieriger war die Situation noch für die Frauen. Wurden sie dazu noch ungewollt schwanger, schlug die Brutalität des Lebens mit voller Breitseite zu.
Ich finde es bezeichnend, dass im Roman der scheinbaren Befreiung durch den Glauben die Machtstrukturen dieser von Männern dominierten Basis gegenübergestellt werden. Der Vater von John
redet sich sein Leben und sein Verhalten schön und legitimiert es sich selber und anderen gegenüber mit der „Berufung“ durch eine höhere Macht. Diesen Weg hat er auch für John vorgesehen, nämlich dass er in seine Fußstapfen als Verkündiger des Wort Gottes tritt. Doch John möchte über sein Schicksal aber selbst entscheiden ..
Der Roman springt auf verschiedenen Zeitebenen hin und her. Außerdem fokussiert er unterschiedliche Lebensgeschichten: die Tante, den vermeintlichen Vater und die Mutter. So bietet er insgesamt einen tiefen Einblick in das Leben der religiösen schwarzen Gemeinschaft vor dem 2. Weltkrieg, in die Zeit, in der der Autor selbst in New York aufgewachsen ist. Ich gehe mal davon aus, dass das Buch autobiografische Züge aufweist.
Selbst fundamentalistisch religiös erzogen konnte ich vielleicht die christlichen Verflechtungen bzw. die Bezugnahme auf die Heilige Schrift nochmals besser nachvollziehen, diese Prägung für junge Menschen, mit der sie unter Umständen ihr ganzes restliches Leben zu kämpfen haben.
Für mich hat der Roman einen Sog entwickelt, dem ich mich kaum entziehen konnte. Auch die „visionären“ Abschnitte und die metaphysischen konnten mich packen. Hat mich mehr überzeugt als „Giovannis Zimmer“.
Fazit: Eindrucksvoller Blick in die Zeit von vor 100 Jahren
- Oscar Wilde
Das Gespenst von Canterville
(74)Aktuelle Rezension von: Primrose24In den Mauern von Canterville lebt seit Jahrzehnten ein Geist, der den Anwohnern das Leben schwer macht. Als der Amerikaner Hiram B. Otis das Anwesen kauft, wird er vor dem Geist gewarnt. Doch die Familie lässt sich nicht von einem herkömmlichen Geist abschrecken und jedwede Versuche des Geistes sie zu erschrecken laufen ins Leere.
„Das Gespenst von Canterville“ ist ein Klassiker der Literatur aus dem 19 Jahrhundert. Die Geschichte kann auch heutzutage noch gut unterhalten und die Verzweiflung des Hausgeistes über den fehlenden Respekt der neuen Bewohner gegenüber seinen Fähigkeiten als Schreckgespenst, lässt einen fast Mitleid mit dem armen Geist empfinden, der dadurch seinen Lebenssinn verliert. In meiner Ausgabe aus dem Anaconda Verlag gab es noch weitere kleine Geschichten des Autors, die mich ebenfalls gut unterhalten konnten. Der religiöse Aspekt in den Geschichten hat mir persönlich nicht so zugesagt. Bedenkt man das Erscheinungsdatum des Buches, war es damals natürlich sehr zeitgemäß.
- Vincent Kliesch
Die Reinheit des Todes
(397)Aktuelle Rezension von: Benni91„Die Reinheit des Todes“ ist Fall Nummer 1 für Kommissar Julius Kern, der der Feder von Vincent Kliesch entstammt. Dabei muss sich Kern mit dem sogenannten „Putzteufel-Mörder“ auseinandersetzen. Dieser hat innerhalb einiger Zeit drei Menschen ermordet und seinen Namen erhalten, weil er die Tatorte absolut klinisch rein hinterlässt. Zudem scheint es zwischen den Opfern keinerlei Verbindung zu geben. Das jüngste Opfer ist eine ältere Frau, die in einem weißen Leinenhemd aufgebahrt wurde. Was hat es mit diesem Modus Operandi auf sich? Um das herauszufinden, muss sich Kern mit einem seiner schlimmsten Erzfeinde zusammen tun und läuft dabei Gefahr, alte Traumata wieder aufzubrechen.
Das Buch hat mir grundsätzlich gut gefallen. Kliesch pflegt einen angenehmen Schreibstil und die Spannung ist auch zu großen Teilen vorhanden. Des Weiteren gibt es einen klar erkennbaren roten Fadem, dem sich gut folgen lässt. Die Hauptcharaktere sind mit ihren Facetten interessant, allerdings gibt es auch einige Stellen, die deren Verbindung ein wenig zweifelhaft erscheinen lassen. Die Gräueltaten des Mörders sind teilweise ganz schön makaber, aber nicht zu brutal übertrieben geschildert. Ein gelungener Showdown rundet das Buch ab und macht Lust aufs Weiterlesen und bereits vorhandene Fortsetzungen. Insgesamt gebe ich dem ersten Band dieser Reihe gerne gute 4 Sterne.
- Lucian Caligo
Verlorene Geschichten
(12)Aktuelle Rezension von: TanpopoDie Anthologie des Autors hielt mit ihren 10 Kurzgeschichten so einige Überraschungen für mich bereit.
Der Autor gibt in diesen einen recht guten Überblick über die Bandbreite seiner Erzählwelten. Es sind so ziemlich alle Settings vorhanden von klassischer Fantasy, über eher Steampunkartiges bis hin zu Sci-Fi-Endzeitstimmung.
Klar, nicht jedes Genre konnte mich voll mitnehmen, aber 90% der Geschichten haben mich gut mitgenommen. Dabei muss ich einmal hervorheben, dass mich Kopfgeldjäger-Gekündigt! sogar von seinem Trappland-Setting überzeugen konnte, obwohl ich ansonsten dort eher kein Fan bin.
Absolutes Highlight für mich war jedoch Darik`s Memoiren – Die Suche nach dem Kobold – klassische Fantasy mit richtig gutem Humor und leicht schrägem Witz.Alles in allem konnte mich die Sammlung mit sehr schönen und überraschenden Handlungen wirklich von sich überzeugen., denn im Kern endet fast jede Geschichte ganz anders als erwartet. Damit bietet das Buch sehr abwechslungsreiche Unterhaltung. Es landet auch in meinem Fanregal.
- Nicole Böhm
Die Chroniken der Seelenwächter - Verborgene Mächte 5 - Erweckung (Finalband 1. Zyklus)
(41)Aktuelle Rezension von: HorcruuxEndlich stellt sich Jaydee seiner Vergangenheit, und ich muss sagen, das war längst überfällig. Ich habe so mit ihm mitgefiebert, als er versuchte, die Dämonen seiner Vergangenheit loszuwerden. Diese inneren Konflikte machen ihn so vielschichtig und spannend, dass ich wirklich hoffe, er schafft es, damit abzuschließen. Doch irgendwie habe ich das Gefühl, dass das Drama noch lange nicht vorbei ist, und dass noch einiges auf ihn zukommen wird.
Und dann gibt es da noch Ben. Oh mein Gott, wie spannend ist dieser Typ bitte? Ich hoffe wirklich, dass er sich noch zur Hauptfigur entwickelt, denn dieses Mysteriöse und Undurchsichtige macht ihn einfach unglaublich interessant. Es gibt so viele Geheimnisse um ihn, und ich muss unbedingt wissen, was es damit auf sich hat. Was genau steckt hinter seiner Fassade? Ich will unbedingt mehr erfahren!
Apropos Geheimnisse: Was hat es eigentlich mit dieser Jade-Kette auf sich? Ich raste noch aus, wenn das nicht bald aufgelöst wird. Diese ständigen Andeutungen ohne konkrete Hinweise sind für mich die reinste Folter! Ich hoffe, dass uns die Auflösung im nächsten Band nicht allzu lange auf die Folter spannt.
Und dann die Beziehung zwischen Jaydee und Akil. Diese beiden stehen mal wieder richtig auf der Kippe. Ich hoffe so sehr, dass sie das hinkriegen, weil ihre Dynamik einfach der Hammer ist. Es wäre so schade, wenn das in die Brüche geht. Die beiden haben sich schon so oft aneinander gerieben, und ich habe echt Angst, dass es irgendwann endgültig knallt. Es gibt so viel Potenzial in ihrer Beziehung, und ich möchte einfach sehen, dass sie sich durch die Herausforderungen hindurch zusammenfinden.
Was mich jedoch echt verwirrt, ist die Beziehung zwischen Jaydee und Anna. Da fehlt mir einfach der Sinn dahinter. Irgendwie wirken die beiden zusammen total random und für mich ist ihre Beziehung einfach nicht glaubwürdig. Es fühlt sich eher so an, als ob die ganze Verbindung zwischen ihnen irgendwie erzwungen ist. Passt für mich einfach nicht. Geht es nur mir so, oder seht ihr das ähnlich?
Ein weiteres Thema, das mich wahnsinnig macht, ist Ilai. Der könnte echt mal mit der Sprache rausrücken! Wenn alle einfach mal miteinander reden würden, wären so viele Probleme direkt gelöst. Dieses ständige Verschweigen und Andeuten macht mich wirklich verrückt. Ich hoffe wirklich, dass Ilai im nächsten Band endlich Klartext redet und wir die ganze Wahrheit erfahren!
Und dann gibt es da noch Jess’ Mutter. Die ist mittlerweile irgendwie komplett aus dem Fokus gerückt, was ich echt schade finde. Ihre Rückkehr könnte so viele Fragen klären, aber stattdessen passiert einfach nichts. Klar, das kurze Telefonat zwischen Zack und Jess bringt sie ein wenig zurück ins Spiel, aber das war’s dann auch schon wieder. Ich brauche Antworten! Warum wird sie immer noch so im Dunkeln gelassen?
Und Kira – nun ja, ihr Charakter ist zwar spannend, aber irgendwie kann ich sie einfach nicht leiden. Keine Ahnung, ob das Absicht ist oder ob sie einfach so unsympathisch gestaltet wurde. Ihre Tattoos erinnern mich total an die Runen aus Chroniken der Unterwelt, was mich irgendwie stört. Vielleicht ist das auch Absicht, aber es fühlt sich einfach geklaut an und erinnert mich zu sehr an etwas, das ich schon kenne. Mal sehen, wie sich ihr Charakter weiterentwickelt, aber momentan habe ich das Gefühl, dass sie für mich nicht wirklich funktioniert.
Was mich hingegen richtig neugierig macht, ist Violet. Ihre Vergangenheit, ihre Ziele – da steckt noch so viel mehr dahinter, das wir noch nicht wissen. Sie wirkt geheimnisvoll, aber auf eine sympathische Art, und ich hoffe wirklich, dass wir bald mehr von ihr erfahren.
Und dann gab es noch diese unglaublich creepy Szene mit Wills Familie in dem Zimmer im großen Haus. Wer macht denn bitte sowas? Das war richtig gruselig und hat die ohnehin schon düstere Stimmung im Buch nochmal deutlich verstärkt. Was ist da los, und warum ist das so ein geheimnisvolles Rätsel, das noch nicht gelöst wurde?
Ach ja, und Wills Bruder! Was ist mit ihm los? Wie hat er das alles überlebt? Und vor allem: Was ist er jetzt? Ich hoffe, dass diese Fragen bald geklärt werden und wir endlich eine Lösung bekommen, die das Ganze nicht noch komplizierter macht.
Der Moment zwischen Jaydee und Jess war dann aber echt mein Highlight. Endlich! Ich habe es so gefeiert, weil ich mir so sehr gewünscht habe, dass diese beiden mal ein paar Minuten Ruhe haben. Doch natürlich kommt Violet und zerstört alles. Ich habe innerlich nur noch gestöhnt – echt schade, dass sie immer wieder alles kaputt macht, wenn es gerade so schön war.
Was mich ebenfalls gewundert hat, ist, dass Jaydee bisher das Gefühl hatte, er müsse Jess beschützen. Steht zumindest so im Buch. Aber irgendwie habe ich das gar nicht wirklich gemerkt. Klar, er hat sie nicht einfach sterben lassen, aber dieses ganze „Beschützer“-Ding kam für mich völlig aus dem Nichts. Habe ich da etwas übersehen? Schreibt mir mal, was ihr darüber denkt.
Und dann endet das Buch natürlich wieder genau an dem Punkt, an dem es so richtig spannend wird. Ich kann nicht mehr! Jedes Mal, wenn man denkt, jetzt kommen die Antworten, ist einfach Schluss. Das war gemein, und ich brauche unbedingt den nächsten Band, sonst raste ich aus.
- Nora Roberts
Rot wie die Liebe
(293)Aktuelle Rezension von: LaDragoniaZum Buch:Im Tal des Schweigens hat sich der Ring der Sechs ein letztes Mal zum Kampf versammelt. Aber Moira, die ihrer Mutter auf den Thron von Geall gefolgt ist, trägt eine schwere Pflicht. Nur einer scheint sie zu verstehen: der attraktive, aber geheimnisumwobene Cian…Meine Meinung:Ein wirklich sehr gelungener krönender Abschluss von Nora Roberts Ring-Trilogie. Moira und Cian gefallen mir von den drei Liebespaaren wirklich am allerbesten. Sie versuchen sich wirklich trotz aller Widerstände und Hürden immer wieder Zeit füreinander zu nehmen. Obwohl es kein Happy End für sie geben kann.Ein grandioses Finale, mit einem einerseits erhofften, aber andererseits doch nicht so erwarteten Ende. Nora Roberts vom Feinsten mal wieder.
- George Saunders
Lincoln im Bardo
(53)Aktuelle Rezension von: SunnySue"Ich will mit alldem sagen, wir hatten etwas bedeutet. Wir waren geliebt worden. Waren nicht einsam, nicht verloren, nicht schuldig, sondern weise, jede und jeder auf ihre und seine Art. Dass wir abtraten tat weh."
Ein sprachliches und poetisches Feuerwerk mit jeder Menge schwarzem Humor, originell, irgendwie auch faszinierend und stellenweise gar erhellend liefert uns George Saunders mit seinem Roman "Lincoln im Bardo".
"Oh, wie pathetisch! - abgezehrt, von eingegrabenen Zügen unsagbarer Traurigkeit gezeichnet, das Aussehen eines einsamen Mannes, einer Seele mit so tiefem Kummer, so tiefer Bitternis, dass kein menschliches Mitgefühl je heranreichen könnte. Dies war weniger der Präsident der Vereinigten Staaten, besagte mein gewonnener Eindruck, als vielmehr der traurigste Mensch der Welt."
Wir befinden uns in der Zeit des amerikanischen Bürgerkriegs. Abraham Lincoln ist der amtierende Präsident und gibt einen Empfang, als eine Etage über ihm sein geliebter Sohn Willie an Typhus verstirbt. In den damaligen Zeitungsberichten ist zu lesen, dass der trauernde Vater das Grabmal seines Sohnes allein aufsuchte, um seinen Sohn noch einmal in den Armen zu halten.
George Saunders beschäftigt sich in diesem Roman mit Abraham Lincolns Trauerprozess.
Und so werden im Laufe dieser Nacht die Geister der Toten wach, denn Willie Lincoln befindet sich im Bardo, dem tibetischen Zwischenreich, in dem Verstorbene auf ihre Wiedergeburt warten. Und hier entbrennt schon bald ein großer Streit um die Seele des Jungen.
"Am Tag, als Willie Lincoln begraben wurde, hob ein starker Wind überall Dächer von den Häusern und riss Fahnen in Streifen."
Und ich muss auch direkt sagen, dass ich dieses Buch genau zur richtigen Zeit gelesen habe - nämlich im Urlaub. Ich kann mir gut vorstellen, dass es mir zu einer anderen Zeit, in der ich vielleicht nicht die innere Ruhe dafür gehabt hätte, überhaupt nicht gefallen hätte. Denn dieser Roman liest sich ein wenig wie ein Drogenrausch und zugleich war es wie ein Theaterstück. Ich sah die drei Herren und auch die anderen Geister wie auf einer Bühne zusammenkommen und sich Sätze, Geschichten und Fragmente davon hin- und herwerfen, wie Kinder es mit einem Ball tun. Es war einerseits verwirrend und andererseits hatte es auch wieder etwas für sich. Es ist irre und wirr, poetisch und auch pathetisch, irgendwie auch genial, aber auch geistig sehr fordernd.
"Und da saß der Mann, eine Last auf dem Haupt, über welche die Welt sich wundert - gekrümmt unter der Bürde auf Herz und Haupt -, taumelnd unter solchem Schlag, dass ihm sein Kind genommen ward!"
Es fällt mir wirklich schwer, dieses Werk in Worte zu fassen. Ich kann nur jedem Interessierten raten sich eine Leseprobe zu besorgen. Denn das Buch ist schon sehr eigen und wahrscheinlich nicht jedermanns Sache.
"Flogen niedrig über Hügel uns Pfade, rauschten geschwind durch Kranken-Heimstätten und Schuppen und Bäume und sogar einen Hirsch aus jenem anderen Reich."
Aus dem Amerikanischen übersetzt von Frank Heibert.
- Mary Lindsey
Seelenflüstern
(70)Aktuelle Rezension von: ViiivianWOW was für ein Buch.
Das Buchcover ist mega gut und schön gestaltet. Die Farben sind richtig schön und das Buchcover hat mich magisch angezogen Ich musste es mir holen, obwohl ich den Klappentext nicht gelesen hatte. Als ich ihn dann später las, klang er für mich sehr spannend und ich wollte wissen, worum es in dieser Geschichte geht.
Lillian – ein junges Mädchen, das auf einmal Stimmen hört. Doch sie will es nicht und glaiubt sie sei gestört und nicht normal. Sie nimmt Tabletten. Doch dann lernt sie den gutaussehenden Alden kennen, der ihr Beschützer ist und ihr helfen will. Am Amfang will sie das nicht und glaubt er sei irre. Doch Alden und sie kennen sich. Und ihre Beziehung bröckelt.
Die Geschichte ist sehr spannend und flüssig geschrieben. Unglaublich – es war einfach grandios. Die Figuren waren alle klasse und ich konnte mir vorstellen wie Alden aussah. Ich war mitten drin im Geschehen und es hatte eine Mischung aus , „Ghostwhisperer“ zu tun. Es war nicht gruselig, aber spannend. Jede Figur hat mich überzeugt.
Leider ist dies eine Trilogie und der zweite Teil wurde leider nicht übersetzt, was ich sehr schade fand, denn ich hätte mich gefreut zu wissen, worum es in dem zweiten Band ging. Der erste Band war schon klasse genug.
- Brodi Ashton
Everneath
(11)Aktuelle Rezension von: KeksisbabyErwacht nach 100 Jahren in der Unterwelt kehrt Nikki zu ihrer Familie zurück. Auf der Erde sind aber nur 6 Monate vergangen und doch fällt es ihr schwer in den Alltag zurück zu finden. Wen die Unterwelt jedoch einmal in ihren Fingern hatte, den lässt sie nicht mehr gehen. Ihr bleibt ein halbes Jahr um sich endgültig von ihrem Vater und ihrem kleinen Bruder zu verabschieden und ihrer großen Liebe Jack. Cole der Unsterbliche, der sie zuvor in die Unterwelt gelockt hat, möchte dies aber nicht zulassen. Nikki gehört ihm und sie ist etwas Besonderes, denn noch nie ist es jemandem gelungen so lange dort zu bleiben und jung und lebend zurückzukehren. Nach einer erneuten Annäherung an Jack gelingt es ihr fast herauszufinden, wie sie den Fluch brechen können, aber die Zeit läuft gegen sie und die Tunnel kommen um sie zu holen.
Nach so vielen positiven Rezensionen hatte ich mich darauf gefreut, dieses Buch zu lesen. Es hat auch sehr viel Spaß gemacht und ich kann meinen Vorrednern/Lesern nur Recht geben. Dennoch gab es eine Sache die mich gestört hat. Ich empfand Nikki als zu zögerlich, zu passiv. Wenn ich an ihrer Stelle gewesen wäre und nur noch 6 Monate hätte, ich hätte Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt, um den Fluch zu brechen. Es braucht ganz schön lange bis sie begreift, dass die alte Frau, die sie in der Armenspeisung trifft, keine verrückte Alte ist, sondern ein junges Mädchen, dass für die Unsterblichen als Pfand mit in die Unterwelt ging. Der geübte Leser durchschaut dies schon nach den ersten Andeutungen, aber Nikki steht auf dem Schlauch. Sie tut sich lieber selbst leid und es dauert bis fast zur letzten Minute, bis sie ihren Schneid wieder entdeckt. Eigentlich ist es ja Jack, der den Kampfeswillen bei ihr entfacht. Ihn wiederrum fand ich grundsympathisch: klug, gutaussehend und echtes Boyfriendmaterial. Cole macht als Bösewicht, auch eine gute Figur, denn natürlich ist er der Widersacher, aber nicht durchweg böse. Es liegt halt in seiner Natur sich von den Gefühlen der Menschen zu ernähren und mit seiner Liebe zu Nikki wird es dem Leser leicht gemacht, seine Hinterlist zu verzeihen. Die Story ist an sich nicht neu. Man hat alles schon mal so irgendwie oder irgendwo so ähnlich gelesen, dennoch ist es eine gut erzählte Geschichte, bei der ich mit den Figuren mitgefühlt habe. Das Ende ist ein richtiger Cliffhanger, so dass man gar nicht anders kann als schon darüber nachzudenken, wann man Zeit findet den Nachfolger zu lesen.
Auch wenn es sich hierbei um einen typischen Jugendroman mit Dreiecksgeschichte handelt, ist es doch eine rundum gute Story, der ich gern bis zum Ende folgen werde.
- Cathy Gohlke
Die verschwiegenen Jahre
(19)Aktuelle Rezension von: HopeandliveWir befinden uns in 1970er Jahren irgendwo in Amerika. Die junge Hannah Sterling leidet unter einem großen Bindungsschmerz. Ihr ganzes Leben hat sie sich nach einer tiefen und liebevollen Beziehung zu ihrer Mutter Lieselotte gesehnt. Doch in der Realität war ihr Verhältnis von distanzierter Kühle bis hin zur Kälte geprägt. Nun ist die Mutter gestorben und Hannah erlebt eine ambivalente Trauerphase. Dazu kommt noch, dass sie tatsächlich etwas von ihrer Mutter erbt. Es sind Briefe, die ein ganz anderes Bild von ihrer Mutter zeichnen als Hannah es zu ihren Lebzeiten wahrgenommen hat. Die Briefe machen Hannah mehr als stutzig. Sie machen sie neugierig. Neugierig zu erfahren, wie ihre Mutter wirklich war und ob sich denn nun im nachhinein noch so etwas wie ein Erkennen und ein Hauch von Beziehung einstellen kann. Wer war ihre Mutter wirklich? Das Geburtsland ihrer Mutter war Deutschland und Hannah stellt fest, dass ihr Großvater noch lebt und nimmt Kontakt mit ihm auf. Freudig nimmt sie die Einladung ihres Großvaters an, ihn in Deutschland zu besuchen, die Frage im Gepäck, wer ihre Mutter wirklich war?
Im Jahr 1938, wir machen einen Zeitsprung in die Vergangenheit, lebt Lieselotte in Deutschland, in einer der finstersten Zeiten dieses Kontinents. Ihr Vater ist in der "Partei" und erhofft sich sehr viel von der neuen aufstrebenden Regierung Deutschlands, die doch so viel vor hat und Ordnung und Wohlstand verspricht. Sofern man sich an das Parteiprogramm hält. Lieselotte ist ein junges, blondes und sehr gutaussendes Mädchen und ihrem Vater würde es sehr gut gefallen, sie mit einem hohen Offizier der Partei zu verbinden. Auch ihr Bruder Rudi strebt eine solche Parteikarriere an. Jedoch hat Lieselotte ihren eigenen Kopf und nachdem ihre Mutter verstorben ist und ihr Vater und Bruder immer mehr ihr Zuhause in der Partei finden, freundet sie sich mit der Familie Kirchmann an, die in der "Bekennenden Kirche" aktiv sind. Durch sie und deren Sohn Lukas bekommt sie auf die Welt und deren Geschehnisse einen anderen Blick und sie beginnt bei geheimen Aktionen mitzuhelfen. Das bleibt auf Dauer nicht verborgen und eines Tages steht die Gestapo vor der Tür....
Cathy Golke hat einen sehr bewegenden und mitreißend spannenden Roman geschrieben, in der sie sehr geschickt die Geschehnisse zur Zeit des dritten Reiches und des daraus folgenden zweiten Weltkrieges anhand von zwei Familien aufzeigt, die sich für die eine und für die andere Seite entschieden hatten und mit den grausamen Folgen bis heute zu kämpfen haben. Für die Nachkriegskinder und Kriegsenkel kann es nur eine Zukunft geben, wenn sie in der Lage sind in ihrer Familienbiografie nachzuforschen und Erinnerungen ans Licht zu bringen, die in Wirklichkeit nicht ans Licht wollen. Lieselotte ist nicht in der Lage über das zu sprechen, was ihr an Grausamkeit geschehen ist, was sie erlebt und mit ansehen musste. Ein Schicksal, dass viele Kriegskinder dieser Generation teilen und dass es ihnen nicht möglich macht, unbeschwert ihren Kindern Liebe und Annahme zu schenken. Dennoch verspüren sie den tiefen Wunsch ihre Geschichte zu teilen und erkannt zu werden. Leider war Traumatherapie damals noch kein Thema und so wussten wie Lieselotte viele Menschen nicht wie sie mit dem Erlebten umgehen sollten. Hannah, als Kriegsenkelin, begibt sich auf Spurensuche und ist mit dem, was sie herausfindet auf der einen Seite verwirrt und sehr herausgefordert, denn für die junge unerfahrene Amerikanerin tun sich Abgründe auf, mit denen sie niemals gerechnet hätte. Bei ihrer Suche findet sie vor allem den lebendigen Gott, der sie von Anfang an geliebt hat und ihr beisteht, wo immer sie hingeht.
Es war für mich sehr bewegend zu lesen, wie Cathy Golke die Geschichte von Corrie ten Boom und ihrer Schwester in Ravensbrück mit einbezieht und aufzeigt, wie unerlässlich ein lebendiger Glaube, geprägt von Vergebung und Hoffnung, ist um solche furchtbaren Dinge zu bewältigen, Trost und neuen Mut für sein Leben zu finden. Somit finde ich diesen Roman so aktuell wie nie zuvor, nimmt doch der Antisemitismus in unserem Land zu und es absolut wichtig sich heute zu Jesus Christus und dem auserwählten Volk Gottes zu bekennen.
- Michael Seitz
Der Falter
(20)Aktuelle Rezension von: unclethomDer Falter ist der zweite Band der zweite Band der Krimireihe um den Privatdetektiv Falco Brunner. Der Roman ist eine sehr gelungene Fortsetzung der Reihe und auch dieses Mal widmet er sich eines brisanten Themas-Häusliche Gewalt. Wie man es von Michael Seitz kennt, hat er auch zu diesem Thema glänzend recherchiert.
In diesem Fall ist Falco noch persönlicher in den Fall involviert als üblich, hat er doch vermeintlich eine Frau überfahren. Doch was steckt da wirklich dahinter?
Gleich auf den ersten Seiten hat er mich wieder abholen können. Nein, nicht nur abholen, sondern er hat es wieder geschafft mich zu fesseln. Nach jeder gelesenen Seite, bleibt der Leser dank der tollen Schreibweise, neugierig auf das folgende.
Figuren und Schauplätze sind sehr schön plastisch beschrieben. Die Figuren erscheinen lebendig und echt. Besonders gut gefielen mir die Dialoge, die ich mir persönlich durchaus so im realen vorstellen könnte.
Die Spannung zu Beginn eher sachte, doch je weiter man in der Story kam umso mehr stieg die Spannung an, so sehr das man irgendwann das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte.
Einziges Manko für mich, durch sehr geschickt eingefügte Wendungen ist es fast unmöglich mitzuermitteln, denn fast jedes Mal hat er mir durch eine solche Wendungen meine Verdächtigen genommen. Das ist großartig, so muss ein moderner Krimi geschrieben werden.
Ich habe den Autor mit einem historischen Roman kennen gelernt, doch ich denke, dass er mit seinen Kriminalromanen seine wahre Passion gefunden hat.
Mich konnte Michael Seitz mit diesem Krimi aufs Beste Unterhalten und so freue ich mich für diese Story die volle Punktzahl zu vergeben.
5 von 5 Sternen sowie eine Leseempfehlung! - Mike Stone
Ryats Justice - Seine Stärke ist meine Erlösung: Deep Dark Romance
(4)Aktuelle Rezension von: Bianca_CimiottiEin erneuter Deep DARK Romance von Mel Stone. Der mich fasziniert hat. Doch wie würde ich handeln? Oder würde ich es gut heißen wie Ryat gehandelt hat und dann von einigen als "Held" gefeiert wird?
Eine Geschichte Geschichte die Tabus und Missbrauch anspricht. Um Verbrechen und Grauzonen, wenn es um Selbstjustiz geht. Um Schuldgefühle und Gesetze die zur Bestrafung führen.
Elara ist Gefängnispsychologin. Sie soll mit mit den Gefangenen arbeiten. Privat ist sie mit einem älteren Mann namens Adrian verheiratet. Der zu Missbrauch und Gewaltausbrüchen neigt.
Ryat ist einer der der Gefängnisinsassen mit denen Elara arbeiten soll. Er erkennt sofort ihr Leiden, ihre Hilflosigkeit, dem Missbrauch dem Elara ausgesetzt ist. Dennoch erkennt er auch eine heiße leidenschaftliche Frau. Durch die gegenseitigen Gespräche kommen sie sich näher. Jeder kann sich in den jeweiligen anderen hineinversetzen. Doch auch die Leidenschaft zwischen beiden kommt nicht zu kurz. Nach der Entlassung kämpft Ryat gegen Vorurteile und den Verlust um Elara. Doch als er wirklich Hilfe braucht um Elara aus deren Ehe heraus zu holen, findet er Unterstützung bei den Leuten, denen er vor seinem Gefängnis geholfen hat. So kann Ryat Elara in letzter Minute helfen, als ihr Mann Adrian ihr wieder Gewalt antut. Wird es für Ryat und Elara eine Zukunft geben? Wie und wo, erfahrt ihr, wenn ihr diese spannende Geschichte liest die ich euch von ganzem Herzen empfehle. Ich habe sehr mit gefiebert mit Ryat und Elara.
Eine weiteres Lesehighlights für mich von @_darkstones_.
Das ist für mich DARK Romance.
- Lilli Thal
Vialla und Romaro
(21)Aktuelle Rezension von: AngelsammyDie sehr junge Vialla ist eigenwillig, stur und resilient. Sie soll eigentlich jemand anderen heiraten. Aber sie denkt gar nicht daran. Denn ihr Herz gehört Jäger und Fährtenleser Romaro.
Er ist es. Sonst keiner. Man will ihr untersagen, ihn zu ehelichen, also hauen sie ab. In den nicht ungefährlichen Westen, darauf hoffend, sich dort ein gemeinsames Leben aufbauen zu können.
Im Wilden Wald jedoch kommt Romaro im doppelten Sinne vom Pfade ab und wird Gefangener eines Dämons. Jener hat ihn mit schwarzer Magie belegt. Des Dämons Heimat, ein hohler Weidenbaum, scheint, weil eine komplex gewobene Illusion für Romaro ihn wunschlos glücklich zu machen.
Speisen ohne Ende, die hervorragend munden und eine blonde, lockige Schöne, Apate bereitet ihm immerzu nächtens grenzenlose Lust.
Romaro merkt nicht, daß er in einem versifften Loch gefangen und Apate ein gräßliches Wesen ist. Außerdem bekommt er in seiner "Verwirrung" nicht mit, daß er Schnecken und Gewürm verzehrt.
"Verblendet", sitzt Romaro direkt vor Vialla, doch sieht er sie nicht. Sie ihn aber umso mehr. Sie ist elend und desperat, harrt aber bei ihm aus, gibt nicht auf.
Sein verstörend anmutendes Verhalten, der vermeintliche Sex nachts, sein unfreiwilliges sie ignorieren, weil sie für ihn im Zuge des Fluches "unsichtbar" ist, Unbilden und alles Aufwühlende erträgt sie.
Sie hält hartnäckig daran fest, die Barriere zu ihm aufzubrechen. Und erste Omen der Hoffnung scheinen auf. Aber der Dämon raubt nach und nach Romaros Lebensenergie ... Kann Vialla ihren Liebsten noch retten?
Das Buch enthält phantastische Elemente und schimmert im magischen Realismus wie Symbolismus. Es ist von erhabener, poetischer Schönheit. Emotional tief ergreifend und schlägt eine beeindruckende Kerbe in die Reminiszenz.
Dramatisch, psychologisch stimmig, märchenhaft im Wirklichen fußend, romantisch und zart. Das Fesselnde entspinnt sich aus dem Konflikt, ob Vialla die Rettung gelingen wird. Lilli Thal hat ein Meisterwerk erschaffen! Unbedingt lesen!
- Francine Rivers
Ein verzehrendes Geheimnis
(28)Aktuelle Rezension von: julzpaperheartMitte des 19. Jahrhunderts lassen sich schottische Einwanderer in den Appalachen im Osten Nordamerikas nieder. Der Tradition entsprechend gibt es dort einen "Sühnemann", der immer dann ins Tal gerufen wird, wenn jemand gestorben ist, damit er in einer rituellen Handlung die Sünden des Verstorbenen auf sich nimmt. Bei der Beerdigung ihrer Großmutter erhascht die zehnjährige Cadi einen Blick auf diesen mysteriösen Mann, was streng verboten ist. Fortan hat das Mädchen den verzweifelten Wunsch, den Sühnemann zu finden und ihn zu bitten, auch ihre Schuld auf sich zu nehmen. Als sie auf das düstere Geheimnis hinter der Tradition stößt, riskiert sie ihr Leben, um die Wahrheit ans Licht zu bringen ...
Der Schreibstil von Francine ist einzigartig, besonders und emotional. Ihre Geschichten lassen sich flüssig und zügig lesen.
Die Handlung hat mich einerseits fasziniert und in den Bann gezogen, andererseits waren die Themen sehr speziell und die Atmosphäre war sehr bedrückend. Immer wieder bin ich erstaunt, wie es Francine gelingt historische Ereignisse und damalige Traditionen in solch eine Geschichte zu verpacken. Allerdings wirkten hier einige Szenen etwas überspitzt und konstruiert.
Cadi und Fagan waren großartige Charaktere. Ich war hingerissen von ihrer Entwicklung, ihrer Stärke und ihrem Wunsch auch den Anderen von Gottes Liebe und Vergebung zu erzählen. Cadis Vergangenheit, Not und Schuldgefühle wurden so gefühlvoll und authentisch beschrieben. Ich konnte sehr gut mit ihr mitfühlen. Aber auch die anderen Charaktere sind sehr besonders und bleiben in Erinnerung.
Auch wenn mich dieses Buch sehr aufgewühlt und berührt hat, konnte es mich nicht ganz überzeugen. Die heiklen und tiefgründigen Themen, die hier aufgegriffen wurden, wie beispielsweise Schuld, Sühne, Gott und Satan, Vergebung und Aberglauben, nehmen viel Raum ein. Sie wiegen schwer und regen zum Nachdenken an. Allerdings glaube ich, dass das Buch gerade deswegen nicht für jeden geeignet ist. Entgegen meinen Erwartungen ist es nicht nur ein historischer Roman, der einige christliche Werte und Themen aufgreift. Es ist so viel mehr.
- Giosuè Calaciura
Die Kinder des Borgo Vecchio
(46)Aktuelle Rezension von: Phil_GWie schreibt man über das Elend in einem Armenviertel und dem Fehlen von Hoffnung auf ein Leben anderswo?
Indem man so erzählt als ob es ein Märchen wäre und dabei alles sagt, auch das Unausprechbare. Zumindest hat sich der Autor für diesen Weg entschieden.
Entstanden ist eine Geschichte, die sich im Kreis dreht und doch vorwärts kommt. Eine Geschichte, die das Armenviertel nie wirklich verlässt, höchstens für ein paar Stunden bis die Realität die Menschen einholt.
Schmerz und Schönheit vereint.
Ein aussergewöhnliches Buch. - Bianca Palma
Römische Vergeltung
(18)Aktuelle Rezension von: Booky-72Der sympathische Commissario Alessandro Caselli ermittelt schon in seinem 5. Fall, angekündigt als sein persönlichster.
Die Liebe hat den Commissario voll im Griff, er wandelt diesmal in der High Society, den Kollegen macht schon Sorge, dass er sich nicht komplett auf seine Arbeit konzentrieren könnte. Er selbst wird von der Mafia bedroht, da ist wohl noch eine Rechnung offen. Und sein einziger Feind ist das nicht.
Wieder eine gute Mischung aus Spannung und guten zwischenmenschlischen Aspekten, das reizt mich an dieser Reihe sehr und lässt sich leicht und gern weiterempfehlen.
- Nicky Gumbel
Jesus?!
(2)Aktuelle Rezension von: RinasWunderwerkstattDieses kleine Heft vermittelt kurz und verständlich, worum es im christlichen Glauben geht. Dank der Zustimmung des Verlags kannst Du Dir unter dem unten stehenden Link bereits jetzt schon einen Einblick in das Buch und in den christliche Glauben verschaffen. Ich hoffe sehr Dich dadurch auf das Christentum neugierig machen zu können. Denn schließlich gibt es noch vieles zu entdecken! Deshalb lohnt es auch, trotz der wiedergegebenen Ausschnitte, das kleine, günstige Heft selbst zu besitzten. Schließlich findest Du dort noch viele weitere Erklärungen und Tipps für die praktische Umsetzung!
Nicht nur für interessierte Menschen ist dieses Heft geeignet, sondern auch für gläubige, erfahrene Christen. Denn dieses Heft kann man immer bei sich haben und erinnert einen ständig daran, welches Geschenk uns Jesus bereitet hat und worauf es wirklich ankommt. Im Alltag gerät das viel zu schnell in Vergessenheit.
Einen ersten Einblick in das Heft bekommst Du unter:
http://trust-in-the-lord-with-all-your-heart.blogspot.de/2016/06/jesus.html























