Bücher mit dem Tag "ermitteln"
616 Bücher
- Simon Beckett
Die Chemie des Todes
(7.421)Aktuelle Rezension von: Indy_van_SalemWir begleiten David Hunter, der nach einem schweren Verlust ein neues Leben als Dorfarzt beginnt. Ich mochte seine Art und wie er denkt von Anfang an. Er hat in der Vergangenheit als Forensischer Anthropologe in vielen Kriminalfällen mitgearbeitet. Die Polizei findet das heraus und will, dass er ihnen in einem aktuellen Fall hilft.
David Hunter ist ein unglaublich authentischer Charakter. Er wirkt so nahbar mit all seinen Sorgen und Gedanken. Ich mochte seine Art von der ersten Seite an. Besonders stark fand ich, wie die Figuren eingeführt werden. Man erfährt diese kleinen persönlichen Dinge, die dafür sorgen, dass einem die Schicksale der Opfer unter die Haut gehen.
Die Beschreibungen rund um die Leichen und Tatorte sind teilweise echt hart und für mich persönlich manchmal schwer auszuhalten gewesen. Ich fand es eklig, erschreckend und gleichzeitig auch unglaublich faszinierend.
Ich finde, hier wurde ein richtig guter Spagat getroffen: zwischen Abneigung und Faszination.
Der Showdown am Ende war sehr spannend. Ich fand es beklemmend, unangenehm und habe richtig mitgefiebert.
Insgesamt ein düsterer, spannender Thriller, der mir trotz der teils schweren Themen richtig gut gefallen hat. - Gillian Flynn
Gone Girl - Das perfekte Opfer
(1.736)Aktuelle Rezension von: Hari_T_
Ich gebe es offen zu: Als ich zu Gone Girl von Gillian Flynn griff, erwartete ich zunächst einen eher klischeehaften „Frauenroman“ – viel Beziehung, viel Drama, aber wenig Tiefe. Doch was ich bekam, war das genaue Gegenteil.
Schon nach den ersten Kapiteln wird klar, dass dieser Roman ein raffiniert konstruierter Psychothriller ist, der mit Erwartungen spielt und sie gezielt zerstört. Die Geschichte um das Verschwinden von Amy Dunne und die zunehmende Verdächtigung ihres Ehemanns Nick entwickelt sich zu einem intensiven Katz-und-Maus-Spiel, bei dem nichts so ist, wie es scheint.
Besonders beeindruckend ist die Erzählstruktur: Perspektivwechsel, Tagebucheinträge und gezielte Wendepunkte sorgen dafür, dass man als Leser ständig hinterfragt, wem man eigentlich glauben kann. Flynn versteht es meisterhaft, Spannung aufzubauen und gleichzeitig tief in die Abgründe einer Beziehung einzutauchen.
Was als vermeintlich „toxischer Beziehungsroman“ beginnt, entpuppt sich als kluge Analyse von Manipulation, Medienwirkung und Identität. Die Figuren sind alles andere als sympathisch – und genau das macht sie so faszinierend. Man liest nicht, weil man sie mag, sondern weil man wissen muss, wie weit sie noch gehen werden.
Fazit: Gone Girl ist kein seichter Liebesroman, sondern ein düsteres, intelligentes und packendes Werk, das lange nachwirkt. Wer sich darauf einlässt, wird überrascht – und vielleicht auch ein wenig verstört.
- Simon Beckett
Kalte Asche
(3.520)Aktuelle Rezension von: Ela0806Ich liebe es!!
Bis zum Ende fiebert man und hat keinen Plan was passiert. Ich war so drin in der Story, habe so mitgefühlt und hatte nur einen ooooohhhh hhhäääää bitte was.... Effekt.
Bin so begeistert von der Reihe mit David Hunter. Einfach nur klasse.Das Ende allerdings, hat mich fertig gemacht. Hab bis nachts um 2 gelesen und musste direkt mit dem 3ten Band weiter machen.
- Karen M. McManus
ONE OF US IS LYING
(1.232)Aktuelle Rezension von: Lauras_bunte_buecherregalDer Schreibstil der Autorin ist toll. Die Erzählweise ist locker und man kommt schnell voran.
Ich mag das Setting an der Bayview Highschool. Jedes Buch besitzt einen anderen Schwerpunkt. Der Mord an Simon in Band eins war spannend umgesetzt. Ich habe echt mitgefiebert und gerätselt.
Ich liebe die Erzählweise und die Spannung in den Jugendthrillern der Autorin. Die Bücher können alle unabhängig gelesen werden. Jedoch treffen wir in den Büchern immer wieder alte Bekannten wieder, weshalb ich die Reihenfolge empfehlen würde.
Band eins war mein Favorit der Reihe.
Von mir kriegt die Reihe 4 von 5 Sterne. - Ethan Cross
Ich bin die Nacht
(1.239)Aktuelle Rezension von: Tanja_WueWer gerne Thriller liest, kommt gefühlt nicht an die Bücher von Ethan Cross vorbei. "Ich bin die Nacht " war das erste Buch das ich jetzt gelesen habe und ist auch der Einstieg in die Reihe.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und man kommt sehr schnell durch. Wirklich gut geschriebener Pageturner. Jedoch waren mir die Charaktere irgendwie nicht greifbar und insgesamt gab es Stellen, die ich nicht abgekaufen konnte, weil es mir zuuu konstruiert war.
Dennoch interessiert es mich wie es weitergeht und vielleicht wird es in Band zwei besser.
- Simon Beckett
Totenfang
(779)Aktuelle Rezension von: Lottes_KreativwerkstattIm fünften Band der Hunter-Reihe schickt Simon Beckett seinen forensischen Anthropologen erneut in einen komplexen Fall, der persönliche und berufliche Ebenen miteinander verknüpft. David Hunter gerät in ein Umfeld, das nicht nur fachlich herausfordernd ist, sondern auch emotional Druck aufbaut. Gerade diese Mischung aus kriminalistischer Präzision und persönlicher Betroffenheit macht den Reiz der Figur aus: Hunter bleibt der analytische Wissenschaftler, wirkt aber zugleich verletzlicher und nahbarer.
Der Plot ist sorgfältig konstruiert und entfaltet sich schrittweise. Beckett setzt weniger auf schnelle Schockmomente, sondern auf eine allmählich dichter werdende Atmosphäre. Im ersten Drittel fühlte sich das für mich allerdings etwas wie ein längeres Vorgeplänkel an – viele Fäden werden ausgelegt, Figuren eingeführt, Hintergründe aufgebaut. Erst später greifen die Zahnräder richtig ineinander und die Spannung zieht spürbar an. Ab diesem Punkt entwickelt das Buch den typischen Beckett-Sog, der schließlich in einem starken und intensiven Finale mündet.
Trotzdem blieb für mich der Eindruck, dass dieser Band nicht ganz an die Wucht anderer Teile heranreicht. Vielleicht lag das auch daran, dass ich zuvor Die ewigen Toten gelesen habe – im direkten Vergleich wirkte Totenfang etwas ruhiger und weniger zwingend.
Fazit: Ein gut durchdachter, atmosphärisch dichter Hunter-Thriller mit starkem Ende und interessanter Figurenentwicklung, der sich jedoch etwas Zeit lässt, bis er sein volles Spannungspotenzial entfaltet.
- Ethan Cross
Ich bin die Angst
(599)Aktuelle Rezension von: JuliaspathwayEin «Anarchist», Ein «Prophet» & der berüchtigtste Serienkiller der Gegenwart. Eine Geschichte voller Grössenwahnsinn, psychischen Abgründen und Kindheitstraumata. Auch in diesem Fall wird von Marcus Williams und seinem Team der Shepherd Organization alles abverlangt.
🔸️🔸️🔸️
Ehrlicherweise weiss ich höchstwahrscheinlich nur noch etwa 5% vom Band 1 und vielleicht hatte ich deshalb meine liebe Mühe, in die Geschichte zu finden. Obwohl viel erklärt, beschrieben und ausgeführt wird – über Städte, die ich so oder so nicht kenne, über technische Gegebenheiten, die ich auch nach der Erklärung nicht verstehen werde – zieht die Story im letzten Drittel an, die Schwere verfliegt & wird durch Spannung ersetzt. Die Entwicklung der Geschichte und der Protagonisten fesselten mich dann doch so sehr, dass ich das Buch nur schwer aus den Händen legen konnte.
Der Protagonist Marcus Williams ist eine gebrochene Seele mit einem ausgeprägten Messias-Komplex. Eine Tatsache, die mich dann doch zwischendurch geärgert hat. 😬
In der gesamten Geschichte nimmt Francis nur eine Nebenrolle ein, nur um zum Schluss einen bombastischen Auftritt hinzulegen, welcher seinesgleichen sucht. Die Vorfreude auf den Band 3 «Ich bin der Schmerz» ist danach auf jedenfall gross. 😎
- Leonie Swann
Garou
(502)Aktuelle Rezension von: sansolDie Schafe aus Glennkill befinden sich auf Wanderschaft und sind gerade in Frankreich. Vieles dort ist ihrer Meinung nach sehr strange - die Menschen können nicht verständlich sprechen, die Ziegen auf der Nachbarwiese sind verrückt und es gibt ein fremdes, ungeschorenes Schaf. Ihre Schäferin Rebecca hat Besuch von ihrer Mama (die für Humbug zuständig ist und ein zweites Gesicht hat). Doch das ist gar noch nichts denn der Garou treibt sein mörderisches Unwesen. Mensch? Wolf? Werwolf?
Ich mochte Glennkill wirklich sehr, der Schreibstil hier ist ähnlich speziell und die Schafe sind wieder sehr tolle Charaktere mit teils hervorragenden Unterhaltungen. Doch bei aller Schaf-Logik hier herrschte für mich leider ein großes Durcheinander und unnötig verworren. Thriller? Nein wirklich nicht (hätte ich auch nicht erwartet).
Band 3 liegt hier bereits, daher erhalten die Schafe trotz dieser schwachen Fortsetzung eine weitere Chance. - Chris Carter
Der Kruzifix-Killer (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 1)
(1.563)Aktuelle Rezension von: skloaneChris Carter hat ein Monster erschaffen....ich bin immer noch platt und dieses Ende!!!! Keine Worte habe ich dafür. Definitiv nicht das letzte Buch das ich von ihm lesen werde.
Hunter ist Detektiv im Morddezanat und jagt einen grausamen Killer der seinen Opfer ein Doppelkreuz in den Nacken ritzt. Er quält seine Opfer bis zum äußersten bevor er sie tötet. Hunter bekommt einen neuen Partner zugeteilt....gemeinsam beginnen sie die Jagd.
- Richard Osman
Der Donnerstagsmordclub (Die Mordclub-Serie 1)
(529)Aktuelle Rezension von: CosyCrimeTimeDer Donnerstagsmordclub von Richard Osman hat mich wirklich begeistert und gehört für mich zu den schönsten Leseerlebnissen der letzten Zeit.
Ich fand den Einstieg mit Joyce herrlich witzig. Richard Osmans Schreibstil macht einfach sehr viel Spaß. Als es in den Folgekapiteln zu ständigen Perspektivenwechseln kam, habe ich mich allerdings kurz gefragt, ob mir das nicht zu wirr wird. Dank Richard Osmans genialem Wortwitz habe ich mich fürs Weiterlesen entschieden und bin sehr, sehr froh darüber. Sonst wäre mir ein wahres Lesevergnügen entgangen. Denn sobald die Charaktere eingeführt sind, greifen die verschiedenen Perspektiven ineinander und ergeben eine runde, stimmige Geschichte.
Besonders gelungen finde ich die Leichtigkeit des Krimis: Er ist überhaupt nicht düster oder bedrückend, sondern verbindet spannende Ermittlungen mit viel britischem Humor und einer angenehm warmen Grundstimmung.
Trotzdem fehlt es dem Krimi nicht an Tiefe im Gegenteil: Zwischen den witzigen Momenten gibt es immer wieder nachdenkliche, sehr berührende Szenen, die der Geschichte zusätzliche Substanz geben.
Die Figuren sind ein echtes Highlight. Die Mitglieder des Donnerstagsmordclubs könnten unterschiedlicher kaum sein: sehr sympathische Charaktere, die bewusst Ecken und Kanten haben und nicht sofort gefallen wollen. Gerade diese Mischung macht die Dynamik so spannend und unterhaltsam.
Auch die Handlung bleibt bis zum Schluss spannend und überrascht immer wieder mit Wendungen, die man so nicht erwartet.
Für mich ist dieses Buch eine perfekte Kombination aus Spannung, Witz und Menschlichkeit. Ich habe es sehr gern gelesen und kann es uneingeschränkt weiterempfehlen.
- Tess Gerritsen
Die Chirurgin
(2.023)Aktuelle Rezension von: ssp293Die Chirurgin hat mich total gepackt – ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, weil die Spannung einfach durchgehend hoch ist. Die Story ist mitreißend, düster und gleichzeitig clever aufgebaut. Die Hauptpersonen wirken echt und agieren nachvollziehbar. Ich freue mich jetzt schon darauf, die nächsten Bände zu lesen.
- Karen Rose
Dornenmädchen
(298)Aktuelle Rezension von: Mia80Nachdem die „Tränen“ Trilogie ein Highlight für mich war, war ich optimistisch gestimmt, um mich an die „Dornen“ Reihe zu wagen, die mich bisher aufgrund der extrem dicken Wälzer abgeschreckt hatte.
„Dornenmädchen“ ist mit 880 in Minischrift bedruckten Seiten definitiv das dickste Buch, welches ich seit langem gelesen habe. Die Stimmen zu diesem Thriller sind überwiegend positiv und ich bin überrascht sagen zu müssen, dass ich „Dornenmädchen“ nur mittelmäßig fand. Es hat viele Seiten und liest sich leider genauso. Sehr langatmig und ausschweifend. Kurios ist auch, dass bis Seite 400 zum Beispiel erst ein Tag in der Zeitrechnung der Handlung vergangen ist.
Im Zentrum steht Therapeutin Faye, die von einem Stalker aufs Übelste verfolgt wird. Als sie unter neuem Namen einen Neustart wagt, wartet das Grauen bereit auf sie. Zunächst läuft ihr eine verletzte Frau vors Auto und dann werden Leichen in ihrem Haus gefunden.
Der Fall um die entführten Frauen ist spannend und schockierend brutal. Es gelang der Autorin sehr erfolgreich, die Identität des Täters undurchsichtig zu halten. Ich war mir lange nicht sicher, wer es ist. Nachdem die Identität dann allerdings endgültig gelüftet ist, ging das Buch für meinen Geschmack noch zu lange weiter.
Bedauerlicherweise war es immer wieder so, dass jedes Mal, wenn ich das Gefühl hatte, die Handlung zieht an, das nächste langatmige Kapitel dazwischen kam.
Die Liebesgeschichte konnte mich diesmal auch überhaupt nicht überzeugen. Ich fand das Geschmachte zwischen Faye und Gideon eher zum Fremdschämen schwülstig und die Emotionen sind bei mir null angekommen.
Für mich war „Dornenmädchen“ eher eine Quälerei als ein Genuss und ich war froh, als ich endlich bei der letzten Seite angekommen war.
- Arno Strobel
Die App – Sie kennen dich. Sie wissen, wo du wohnst.
(742)Aktuelle Rezension von: a_dreamerIch habe in letzter Zeit einige Thriller innerhalb weniger Tage verschlungen. So auch "Die App" von Arno Strobel. Ich war auf der Suche nach einer ähnlichen Thematik wie in Marc-Uwe Kling's "Views". Bei der Recherche bin ich auf Strobel gestoßen. Dieser Psychothriller ist verdammt nah an der (technischen) Realität, was mich wieder einmal mehr zum Nachdenken gebracht hat.
Hendriks Freundin Linda verschwindet spurlos. Die Polizei verdächtigt ihn, da alle Spuren zu ihm führen. Er ist verzweifelt und kann sich all diese Ungereimtheiten nicht erklären und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. Dabei rückt seine Smart-Home-App immer mehr in den Fokus. Jemand nutzt und manipuliert diese, um ihn als Täter darzustellen.
Das Buch hat einen guten und überraschenden Plottwist. So spannend der Thriller auch war, das Ende war ich sage mal okej. Schmälert für mich jedoch nicht das hervorragende Leseerlebnis. Arno Strobel hat es geschafft, eine richtig gute Geschichte rund um technische Abhängigkeit, Manipulation und Intrigen zu erschaffen. Wir sollten die Errungenschaften und Vorteile zwar schätzen, jedoch unbedingt auch mit Vorsicht genießen. Sie können zu Waffen werden, wenn wir nicht achtgeben. - Chris Carter
Jagd auf die Bestie (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 10)
(395)Aktuelle Rezension von: ShadyDie Robert-Hunter-Reihe von Chris Carter gehört für mich klar in die Kategorie „Thriller, die man nicht nebenbei liest“. Schon nach wenigen Seiten merkt man, dass hier ein ganz eigenes Tempo und eine sehr direkte, oft schonungslos brutale Erzählweise dominiert.
Gleichzeitig sind die Bücher sehr schnell zu lesen, weil die Kapitel kurz gehalten sind und ständig neue Perspektiven oder Cliffhanger eingebaut werden. Genau das sorgt dafür, dass man nur schwer pausieren kann.
Ich habe mich bereits im ersten Buch ein Stück weit in die Figur des Robert Hunter „verliebt“ – natürlich rein platonisch 😊 – und die gesamte Reihe danach regelrecht verschlungen.
Insgesamt ist die Robert-Hunter-Reihe für mich eine klare Empfehlung für alle, die Thriller mögen, die düster, direkt und teilweise wirklich hart an der Grenze sind. Wer allerdings empfindlich auf Gewalt oder sehr detaillierte Beschreibungen reagiert, sollte wissen, worauf er sich einlässt.
- Anne Lück
Silver & Poison: Das Elixier der Lügen
(430)Aktuelle Rezension von: toja1911Dieses Buch überzeugt auf ganzer Linie. Die Geschichte ist durchgehend spannend und hält das Tempo konstant hoch. Die Charaktere sind vielschichtig, glaubwürdig und wachsen einem schnell ans Herz. Zusammen mit der tollen, gut durchdachten Storyline ergibt sich ein Leseerlebnis, das von Anfang bis Ende fesselt. Absolute 5-Sterne-Empfehlung!
- Chris Carter
Der Knochenbrecher
(917)Aktuelle Rezension von: ShadyDie Robert-Hunter-Reihe von Chris Carter gehört für mich klar in die Kategorie „Thriller, die man nicht nebenbei liest“. Schon nach wenigen Seiten merkt man, dass hier ein ganz eigenes Tempo und eine sehr direkte, oft schonungslos brutale Erzählweise dominiert.
Gleichzeitig sind die Bücher sehr schnell zu lesen, weil die Kapitel kurz gehalten sind und ständig neue Perspektiven oder Cliffhanger eingebaut werden. Genau das sorgt dafür, dass man nur schwer pausieren kann.
Ich habe mich bereits im ersten Buch ein Stück weit in die Figur des Robert Hunter „verliebt“ – natürlich rein platonisch 😊 – und die gesamte Reihe danach regelrecht verschlungen.
Insgesamt ist die Robert-Hunter-Reihe für mich eine klare Empfehlung für alle, die Thriller mögen, die düster, direkt und teilweise wirklich hart an der Grenze sind. Wer allerdings empfindlich auf Gewalt oder sehr detaillierte Beschreibungen reagiert, sollte wissen, worauf er sich einlässt.
- Christelle Dabos
Die Spiegelreisende 2 - Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast
(471)Aktuelle Rezension von: NadjaDer zweite Band der Spiegelreisenden-Saga hat mich erneut völlig in die faszinierende Welt von Christelle Dabos gezogen. Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast knüpft nahtlos an den ersten Band an und vertieft sowohl die Handlung als auch die Charaktere – ich fand das Buch wieder sehr gelungen.
Ophelia bleibt das Herz der Geschichte. Ihre Fähigkeit, durch Spiegel zu reisen und die Vergangenheit von Gegenständen zu lesen, wird nun noch wichtiger. Besonders spannend ist zu beobachten, wie sie beginnt, ihre Kräfte selbstbewusster einzusetzen und sich trotz der ständigen Bedrohungen am Hof zu behaupten. Ihre schüchterne, beharrliche Art macht sie nach wie vor sehr authentisch und liebenswert.
Thorn bleibt geheimnisvoll, aber man bekommt nach und nach kleine Einblicke in seine Gefühle und seine Beweggründe. Sein Verhalten ist oft rätselhaft, doch gerade diese Mischung aus Härte und vorsichtiger Nähe macht die Dynamik zwischen ihm und Ophelia so faszinierend.
Unter den Nebenfiguren sticht diesmal besonders Archibald hervor. Seine Intrigen werden komplexer und gefährlicher, und er treibt die Machtspiele am Hof entscheidend voran. Ebenso wichtig ist Faruk, der Familiengeist der Arche Himmelsburg, der Ophelia als Assistentin einspannt und deren Aufgabe es ist, verschwundene Persönlichkeiten zu finden. Seine Macht und Launenhaftigkeit machen ihn zu einer unberechenbaren Figur.
Auch Berenilde, die erste Favoritin von Faruk, spielt eine entscheidende Rolle. Ihre Verbindung zu Thorn und ihre geheimen Motive verleihen der Geschichte zusätzliche Tiefe und Spannung.
Neu eingeführt wird Melchior, Minister für Stil und Eleganz, dessen Fähigkeit, Illusionen zu erschaffen, den Hof noch rätselhafter und gefährlicher macht.
Die Atmosphäre ist weiterhin dicht und geheimnisvoll. Die Mischung aus höfischen Intrigen, politischen Machtspielen und Ophelias stiller Stärke fesselt mehr durch Spannung und Cleverness als durch actiongeladene Kämpfe. Das langsame, detailreiche Erzählen gibt viel Raum, um die Beziehungen zwischen den Figuren zu verstehen – auch wenn es manchmal Geduld verlangt.
Fazit:
Ein starker zweiter Band, der die Welt der Spiegelreisenden weiter entfaltet und die Figuren vertieft. Ophelia wächst über sich hinaus, Thorn bleibt faszinierend rätselhaft, Archibald treibt die Intrigen voran, und die neuen Charaktere wie Melchior und Berenilde bringen zusätzliche Spannung. Für mich ist Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast ein weiterer gelungener Schritt in dieser einzigartigen Saga, der neugierig auf die kommenden Bände macht.
- Andrew Lane
Young Sherlock Holmes
(365)Aktuelle Rezension von: Series-MagicEin berühmter Name, ein junger Blickwinkel und ein erster Fall, der neugierig auf mehr macht. Gerade die Idee, Sherlock Holmes nicht als fertigen Meisterdetektiv, sondern in jungen Jahren zu begleiten, fand ich richtig spannend. Man merkt schnell, dass hier der Anfang einer Entwicklung erzählt wird, und genau das macht den Reiz der Geschichte für mich aus.
„Der Tod liegt in der Luft“ hat mir als Auftakt gut gefallen. Die Geschichte ist spannend aufgebaut und lässt sich insgesamt gut lesen. Besonders mochte ich, dass man den jungen Sherlock bei seinem ersten Fall begleitet und dabei miterlebt, wie sich sein Gespür für Beobachtungen und Zusammenhänge langsam zeigt. Das gibt der Geschichte einen ganz eigenen Charme.
Ein kleiner Punkt war für mich die Länge mancher Kapitel, weil sie stellenweise etwas zu lang geraten sind. Dadurch wurde mein Lesefluss hin und wieder ein wenig gebremst. Trotzdem hat das meinen positiven Eindruck vom Buch nicht wirklich geschmälert.
Insgesamt ist es für mich ein gelungener Reihenauftakt mit einer guten Idee, einer spannenden Geschichte und einer interessanten jungen Version von Sherlock Holmes. Ich bin auf jeden Fall neugierig, wie es mit ihm weitergeht.
- Chris Carter
Totenkünstler
(794)Aktuelle Rezension von: ShadyDie Robert-Hunter-Reihe von Chris Carter gehört für mich klar in die Kategorie „Thriller, die man nicht nebenbei liest“. Schon nach wenigen Seiten merkt man, dass hier ein ganz eigenes Tempo und eine sehr direkte, oft schonungslos brutale Erzählweise dominiert.
Gleichzeitig sind die Bücher sehr schnell zu lesen, weil die Kapitel kurz gehalten sind und ständig neue Perspektiven oder Cliffhanger eingebaut werden. Genau das sorgt dafür, dass man nur schwer pausieren kann.
Ich habe mich bereits im ersten Buch ein Stück weit in die Figur des Robert Hunter „verliebt“ – natürlich rein platonisch 😊 – und die gesamte Reihe danach regelrecht verschlungen.
Insgesamt ist die Robert-Hunter-Reihe für mich eine klare Empfehlung für alle, die Thriller mögen, die düster, direkt und teilweise wirklich hart an der Grenze sind. Wer allerdings empfindlich auf Gewalt oder sehr detaillierte Beschreibungen reagiert, sollte wissen, worauf er sich einlässt.
- Karen M. McManus
Two can keep a secret
(265)Aktuelle Rezension von: SophieRunnerNormalerweise liebe ich ja die Bücher von Karen M. McManus, doch dieses hat mich ein wenig enttäuscht. Am Anfang hat es mich mega gecatcht und es war richtig cool. Das Buch war eigentlich sehr spannend und die Charactere richtig sympathisch. Trotzdem hatte ich während den letzten 100 Seiten gar keine Lust mehr, irgendwie hat es sich mega gezogen. Trotzdem war es ein gutes Buch.
- Chris Carter
Der Vollstrecker
(1.014)Aktuelle Rezension von: ShadyDie Robert-Hunter-Reihe von Chris Carter gehört für mich klar in die Kategorie „Thriller, die man nicht nebenbei liest“. Schon nach wenigen Seiten merkt man, dass hier ein ganz eigenes Tempo und eine sehr direkte, oft schonungslos brutale Erzählweise dominiert.
Gleichzeitig sind die Bücher sehr schnell zu lesen, weil die Kapitel kurz gehalten sind und ständig neue Perspektiven oder Cliffhanger eingebaut werden. Genau das sorgt dafür, dass man nur schwer pausieren kann.
Ich habe mich bereits im ersten Buch ein Stück weit in die Figur des Robert Hunter „verliebt“ – natürlich rein platonisch 😊 – und die gesamte Reihe danach regelrecht verschlungen.
Insgesamt ist die Robert-Hunter-Reihe für mich eine klare Empfehlung für alle, die Thriller mögen, die düster, direkt und teilweise wirklich hart an der Grenze sind. Wer allerdings empfindlich auf Gewalt oder sehr detaillierte Beschreibungen reagiert, sollte wissen, worauf er sich einlässt.
- Andreas Franz
Jung, blond, tot
(520)Aktuelle Rezension von: AlissilaDer Thriller konnte mich leider nicht wirklich überzeugen. Vor allem die ermittlerische Seite wirkt für mich eher schwach: Statt die Handlung voranzutreiben oder die Figuren zu vertiefen, verlieren sich die Kapitel häufig in unwichtigen Details – etwa darin, dass die Hauptprotagonistin ständig raucht und trinkt. Wirklich etwas über die Charaktere selbst erfährt man dagegen kaum, was es schwer macht, eine Bindung zu ihnen aufzubauen.
Auch die Spannung blieb für mein Empfinden nur mittelmäßig. Viele Entwicklungen waren vorhersehbar, und der Mörder war relativ früh erkennbar, sodass die Auflösung kaum Überraschungen bot.
Insgesamt war es für mich daher nur ein durchwachsenes Leseerlebnis – solide geschrieben, aber ohne echten Nervenkitzel oder Tiefgang.
- Ethan Cross
Ich bin der Schmerz
(431)Aktuelle Rezension von: belli4charlotteDieser Band der Shepherd‑Reihe liefert genau das, was man von Ethan Cross erwartet: Tempo, Nervenkitzel und ein perfides Katz‑und‑Maus‑Spiel, das Marcus Williams an seine Grenzen treibt. Der Autor eröffnet mit einem brutalen Szenario – Entführungen, moralische Erpressung, ein Vater, der seine Opfer zu Tätern machen will – und steigert die Intensität von Kapitel zu Kapitel. Besonders spannend ist, wie sehr er mit der Wahrnehmung seiner Figuren spielt. Francis Ackerman Jr. wirkt stellenweise fast greifbarer und menschlicher als Marcus selbst, was die Dynamik zwischen den Brüdern enorm auflädt.
Doch je weiter die Handlung voranschreitet, desto deutlicher zeigt sich auch die Schwäche des Romans: Cross schraubt die Eskalation so weit hoch, dass manche Wendungen eher konstruiert als konsequent wirken. Die Enthüllungen rund um Marcus’ Vergangenheit, die Entführung seiner Familie und die Pläne des „Anstifters“ sind zweifellos packend, aber nicht immer glaubwürdig. Gerade im letzten Drittel überschlägt sich die Handlung so sehr, dass man als Leser irgendwann das Gefühl bekommt, der Autor wolle um jeden Preis noch eins draufsetzen.
Trotzdem bleibt die Spannung bis zum Schluss bestehen. Die Zusammenarbeit zwischen Maggi und Ackerman, die verzweifelte Suche nach Marcus und der tiefe Blick in die Abgründe der Shepherd‑Organisation sorgen für durchgehend hohes Tempo. Und auch wenn die Figuren oft überzeichnet sind, gelingt es Cross, Ackerman Jr. als faszinierenden Fixpunkt der Reihe zu etablieren – so sehr, dass man allein wegen ihm weiterlesen möchte.
Fazit: Ein rasanter, düsterer Thriller, der mit starken Wendungen und intensiven Figurenmomenten punktet, aber gelegentlich an seiner eigenen Überambition scheitert. Spannend genug für Fans der Reihe, doch für mich persönlich der Band, bei dem ich erstmals überlege, ob ich weiterlese. 4 von 5 Sternen.
- Holly Jackson
As Good as Dead
(231)Aktuelle Rezension von: PageTurnersCat"As good as dead" ist der dritte und finale Teil der "A good girls guide to murder" Reihe von Holly Jackson. Und Dieser hat es echt in sich. Da die einzelnen Bücher nahezu direkt aufeinander aufbauen empfiehlt es sich, die richtige Reihenfolge bei lesen zu beachten:
Nach dem schon der erste Fall Pip sehr mitgenommen hat, ist die am Schluss des zweiten Buches nahezu am Ende. Sie kann nur noch mit Hilfe von Tabletten schlafen und sieht immer noch das Blut, das an ihren Händen klebte. Auch die sechs Schüsse hallen in ihr nach. Darum muss sie es wieder tun - ein neuer, finaler Fall muss her. Ein Fall, bei dem Gut und Böse, schwarz und weiß klar voneinander getrennt sind. Nur so kann Pip das dunkelste Kapitel in ihrem Leben schließen und in Cambridge neu anfangen. Doch damit nicht genug: Anonyme Nachrichten, tote Vögel und kryptische Nachrichten pflastern ihren Weg. Schnell wird klar: Pip hat einen Stalker. Da ihr die Polizei nicht glaub, müssen sie und Ravi wieder selbst ermitteln. Als die dann Parallelen zu einer abgeschlossenen Mordserie entdecken stellt sich die Frage, ob damals nicht der falsche Mann verhaftet wurde?! Als der Stalker immer näher kommt, erkennt Pip zu spät, dass sie nicht mehr die Jägerin ist...
Nachdem mir die ersten beiden Teile der Trilogie wahnsinnig gut gefallen haben konnte ich es kaum erwarten, Pip und Ravi ein letztes Mal zu begleiten. Und was soll ich sagen: Holly Jackson hat wieder voll geliefert. In ihrem unfassbar fesselnden Schreibstil nimmt sie uns mit in Pips und Ravis Ermittlungen - inklusiver Interviews und Beweisfotos. So weit so gut. Mit was ich wirklich nicht gerechnet hätte war die zweite Hälfte des Buches. Ich weiß: ab da scheiden sich die Geister. Aus "Gründen" kann ich nicht zu viel verraten - doch mich hat die zweite Hälfte kalt erwischt und komplett umgehauen. Es war das perfekte Ende. Nicht nur für das einzelne Buch, sondern auch für die komplette Reihe. Wie Pip es so schön beschreibt: der Kreis schließt sich. Am besten Lest ihr selbst, was ich meine.
Und wie immer bewundere ich die Tiefe die Holly Jackson in das Buch gepackt hat. In vielen Jugendthrillern ist die Mörderjagt ein lustiges Abenteuer, welches als amüsante Anekdote in die Geschichte eingeht. - Hier nicht. - Schonungslos schreibt Holly Jackson, wie es um Pips Psyche und ihrem Seelenleben bestellt ist und wie sich die Dynamik zwischen ihr und ihrer Umwelt verändert. Daher kann ich dieses Buch, besser gesagt die ganze Trilogie, jedem empfehlen























