Bücher mit dem Tag "ermittlung"
461 Bücher
- Sebastian Fitzek
Das Paket
(2.821)Aktuelle Rezension von: EgataEine Frau wird von einem Psychopathen vergewaltigt. Ihre Haare werden abgeschoren. Während alle anderen Frauen umgebracht wurden, lebt sie noch und hat seither Angst, das Haus zu verlassen.
Lange weiß man nicht, ob die Protagonistin verrückt ist oder vielleicht doch ein Opfer. Ohne medizinischen Hintergrund ist schwer einschätzbar, ob ihre Gedanken – oder sind es Wahnvorstellungen? – nicht doch etwas übertrieben sind. Trotzdem, die Geschichte ist unglaublich fesselnd, irrsinnig bis irre und immer wieder überraschend.
- Simon Beckett
Die Chemie des Todes
(7.420)Aktuelle Rezension von: Papercut„Chemie des Todes“ ist der erste Band der erfolgreichen David-Hunter-Reihe von Simon Beckett und verbindet auf eindrucksvolle Weise Spannung, Forensik und psychologische Tiefe. Der Roman erzählt die Geschichte des ehemaligen forensischen Anthropologen David Hunter, der sich nach einem persönlichen Schicksalsschlag in ein abgelegenes englisches Dorf zurückgezogen hat, um dort als Landarzt ein ruhigeres Leben zu führen. Doch diese Ruhe wird jäh gestört, als eine grausam zugerichtete Leiche gefunden wird.
Beckett gelingt es von Beginn an, eine düstere und beklemmende Atmosphäre aufzubauen. Das abgeschiedene Dorf wird fast selbst zu einer Figur – voller Misstrauen, Geheimnisse und unterschwelliger Spannungen. Die Handlung entwickelt sich kontinuierlich und steigert sich zu einem packenden Thriller, der den Leser bis zum Schluss fesselt. Der Showdown nimmt zum Ende hin nochmal richtig Fahrt auf, sodass man glaubt den Plottwist durchschaut zu haben, doch völlig daneben liegt.
Besonders hervorzuheben ist die detailreiche Darstellung der forensischen Arbeit. Beckett beschreibt Verwesungsprozesse und Spurensicherung mit großer Genauigkeit, ohne dabei reißerisch zu wirken. Diese wissenschaftliche Komponente verleiht dem Roman Authentizität und hebt ihn von vielen klassischen Krimis ab.
Die Figur des David Hunter ist vielschichtig und glaubwürdig. Seine innere Zerrissenheit, seine Trauer und sein Wunsch nach Isolation stehen im Kontrast zu seinem Pflichtgefühl und seiner Neugier als Wissenschaftler. Ebenso seinem sein als Mensch, der weiterlebt und liebt. Dadurch entsteht eine emotionale Tiefe, die über die reine Krimihandlung hinausgeht.
- Sarah J. Maas
Crescent City – Wenn das Dunkel erwacht
(988)Aktuelle Rezension von: m_massa⭐️⭐️⭐️⭐️✨ (4,5/5)
Crescent City – Wenn das Dunkel erwacht von Crescent City – Wenn das Dunkel erwacht von Sarah J. Maas hat mich am Ende komplett begeistert – auch wenn der Einstieg etwas Geduld gebraucht hat.
Was dieses Buch für mich direkt besonders macht, ist das Setting. Statt klassischer Fantasy mit Pferden und mittelalterlichen Welten bekommen wir hier Urban Fantasy pur: eine moderne Stadt, Smartphones, Clubs und gleichzeitig Magie, Engel, Dämonen und verschiedenste Wesen. Genau diese Mischung fühlt sich erfrischend anders an und hebt die Geschichte deutlich von typischen Genre-Standards ab.
Auch die Hauptfigur Bryce konnte mich voll überzeugen. Sie ist keine perfekte Heldin, sondern bringt Ecken, Kanten und eine ordentliche Portion Schlagfertigkeit mit. Gerade ihre Dynamik mit Hunt hat mir unglaublich gut gefallen. Die Dialoge zwischen den beiden sind oft pointiert, manchmal emotional und tragen viel zur Atmosphäre der Geschichte bei.
Typisch für Sarah J. Maas ist das sehr detaillierte Worldbuilding – und genau hier liegt auch der einzige kleine Kritikpunkt. Die ersten etwa 150 Seiten waren für mich wirklich anstrengend, weil man mit sehr vielen Informationen, Begriffen und Zusammenhängen gleichzeitig konfrontiert wird. Teilweise hatte ich das Gefühl, mich erst einmal durch die Welt „durchkämpfen“ zu müssen.
Sobald man aber einmal drin ist, entfaltet die Geschichte eine enorme Sogwirkung. Die Handlung wird zunehmend spannender, die Zusammenhänge greifen ineinander und gerade im letzten Teil steigert sich das Buch noch einmal enorm. Das Finale war für mich ein absoluter Höhepunkt – emotional, überraschend und so fesselnd, dass ich die letzten Seiten kaum aus der Hand legen konnte.
Fazit:
Ein starker Reihenauftakt mit einem ungewöhnlichen Setting, einer großartigen Protagonistin und einem Finale, das wirklich alles rausholt. Der etwas holprige Einstieg kostet einen halben Stern, aber danach entwickelt sich die Geschichte zu einem echten Highlight.
- Simon Beckett
Kalte Asche
(3.519)Aktuelle Rezension von: Sarah_K1Nachdem ich von Band 1 so begeistert war, habe ich direkt mit Band 2 angefangen. Im Vergleich dauert es bei "Kalte Asche" jedoch länger, bis sich bei mir wirklich Spannung aufgebaut hatte. Für die ersten etwa 150 Seiten brauchte ich daher ein bisschen länger, dann konnte ich das Buch jedoch nur noch schwer aus der Hand legen.
Wir begleiten David Hunter diesmal auf die Insel Runa. Natürlich erwarten uns auch hier wieder schreckliche Taten die es aufzuklären gilt. Und wieder stellt man sich die Frage, zu was manche Menschen fähig sind? Insbesondere in der zweiten Hälfte des Buches überschlagen sich dann die Ereignisse, mit einigen Wendungen und einem Cliffhanger zum Schluss. Wie gut, dass Band 3 bereit liegt und ich direkt weiterlesen kann...
- Sebastian Fitzek
Mimik
(873)Aktuelle Rezension von: Smimo_DoHannah Herbst ist die bekannteste Mikroresonanzexpertin in Deutschland. Sie hilft der Polizei Täter zu überführen.
Ihr aktueller Auftrag besteht darin einen Serienmörder zu stoppen. Dazu muss sie ein Video auswerten, in dem eine Frau gesteht, ihre Familie brutal ermordet zu haben. Hannahs Leben steht auf den Kopf, denn sie leidet an Gedächtnisverlust in Folge einer OP und die Frau in dem Video scheint Hannah selbst zu sein.
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Dieser Thriller fing so vielversprechend an, ich war total gespannt. Leider ging die Spannung mittendrin verloren durch das ewige hin und her zwischen dem Chirurgen und Hannah. Die Auswertung der Mimik fand ich sehr interessant.Die Protagonisten sind so ziemlich alle Randfiguren, einfach nichts sagend und farblos.Das Ende fand ich leider auch wenig überraschend, es war leider sehr vorhersehbar.
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Kann man lesen, war aber wenig überraschend.
- Simon Beckett
Leichenblässe
(2.620)Aktuelle Rezension von: Sarah_K1Eine gelungene Fortsetzung der Reihe. Sehr interessant fand ich den Wechsel der Perspektive, wodurch man diesmal auch die Sichtweise des Täters lesen konnte. Spannend, mit einigen Wendungen und nur zu empfehlen.
Durch den Perspektivwechsel wird noch deutlicher gemacht, wie Krank ein Täter sein muss, um gewisse Dinge zu tun. Was bringt einen Menschen dazu, solche Gräueltaten zu begehen? Wie und was denkt er? Diese Darstellung ist Simon Beckett sehr gut gelungen.
- Sarah J. Maas
Crescent City – Wenn ein Stern erstrahlt
(359)Aktuelle Rezension von: Sheelly93✨️Rezension zu Cresent City - Wenn ein Stern erstrahlt von Sarah J. Maas✨️
"Unsere Liebe ist stärker als die Zeit, größer als jede Entfernung. Unsere Liebe umspannt Sterne und Welten."
Ich habe es endlich geschafft dieses 912 Seiten dicke Buch zuende zu lesen.🎉
Irgendwie kam immer etwas dazwischen, sodass ich es pausiert habe, oder einfach keine Lust drauf hatte...Viele die mich kennen wissen das ich den Schreibstil von Sarah J. Maas liebe. Throne of Glas ist meine Passion und ACOTAR zieht mich immer nach Velaris, doch Cresent City ist anders für mich...
Die Reihe ist moderner und lebendiger, was in der Regel nicht verkehrt ist. Doch sie kann mich nicht so extrem in den Bann ziehen wie die anderen.🤔
Hier im Buch habe ich wieder Bryce und Hunt begleitet, die zusammen wirklich süß sind und sich einfach verdienen, dazu kommen die Sichten von Ruhn - Bryce Bruder, Tharion der Meermann und Ithan der Wolf. Es war abwechslungsreich deren Gedanken und Gefühle zu verstehen, doch für mich hätten auch 3 Sichten anstatt 5 ausgereicht.
Ich habe alte Bekannte wieder getroffen und neue kennengelernt. Es war immer die Frage im Raum "Wer ist ist ein Verbündeter und wer der Feind."
Dazu kamen neue Angriffe und die Suche nach einer Person, doch ich hatte irgendwie das Gefühl, dass sie oft untergegangen ist, weil es davor oder danach nur um das eine zwischen Bryce und Hunt. Ich mag Spice, aber es muss passen und nicht zu viel sein.
Bryce ist an sich ein toller Charakter... Ich liebe ihren selbbewussten Charakter und das sie für ihre Freunde alles tun wurde, doch ihre ständigen Sprüche waren einfach zu viel für mich.😅 Nach einer Zeit war ich einfach genervt von ihr. Dafür fand ich die Story zwischen Day & Night viel spannender und habe mich immer gefreut etwas über die beiden zu lesen.
Ich muss aber zugeben, als die letzten 100 Seiten angebrochen waren habe ich die Magie von Sarah J. Maas wieder gespürt. Es war einfach spannend, Herzergreifend und ich hatte eine Gänsehaut. Dieses Gefühl ich gerne schon viel eher gehabt.
Mein Fazit:
Band 2 war für mich deutlich schwächer, aber das Ende war einfach wow.
3⭐️ Von mir.
- Joël Dicker
Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert
(970)Aktuelle Rezension von: JewegoNormalerweise bewege ich mich eher bei den typischen 400-Seiten Romanen, daher hat mich der Umfang dieses Romans (320 Seiten mehr) zunächst etwas eingeschüchtert - ich mag keine Bücher, in denen stundenlang über die Umgebung gesprochen wird. Es interessiert mich nicht, wie GENAU der Raum aussah, aus welchem Holz der Wohnzimmertisch geschnitzt ist und ich brauche auch keine ganze Seite, die mir das Wetter beschreibt. Bei langen Romanen habe ich oft die Sorge, genau das vorzufinden: ausschweifende Länge. In diesem Roman war das allerdings gar nicht der Fall. Mit unglaublichem Geschick hat Dicker es geschafft, verschiedene Perspektiven und verschiedene Zeiten miteinander zu vereinen, Wahrheiten zunächst zu verschleiern oder nach und nach preiszugeben, ohne auch nur ein an den Leser gerichtetes Versprechen nicht zu halten. Alle offenen Fragen wurden bis zum Ende erklärt und haben einem bis dahin eine tolle Lesereise beschert.
Der Umfang des Buchs geriet beinahe in Vergessenheit, so schnell wie man die Seiten umgeschlagen hatte und darin verschwunden war. Ich bin definitiv positiv überrascht und froh, mich nicht abschrecken lassen zu haben.
Ich verstehe zwar nicht, worauf diese Beziehung genau beruht und was sie so wunderbar macht (vor allem für einen erwachsenen Mann), aber das heißt ja nicht, dass es sowas nicht trotzdem genauso gegeben haben könnte oder sogar auch gibt.
Viele kritisieren die verschiedenen Erzählperspektiven, da dadurch Dopplungen auftauchen, aber ich denke, das ist die falsche Betrachtungsweise. Es sind quasi Aussagen verschiedener Leute und oft verändert sich auch mal ein Detail, was einen als Leser dazu ermutigt, wachsam zu bleiben und dem Ganzen auf die Spur zu kommen. Darüber hinaus kam es mir jetzt aber auch nicht übermäßig gedoppelt vor und wenn doch (zum Beispiel, wenn eine Aufnahme nochmal abgespielt wurde) dann überfliegt man den Text eben, wenn man sich noch so gut dran erinnert. Wer vielleicht mehr als ein paar wenige Tage an dem Buch sitzt findet die kurzen Erinnerungen dann auch ganz hilfreich. Aber wie gesagt, es kam nicht ständig vor und war eher die Ausnahme - so oder so. - Jilliane Hoffman
Cupido
(2.841)Aktuelle Rezension von: Lisi_WirthStaatsanwältin C.J. Townsend ermittelt in einer brutalen Mordserie. Es werden junge, gut aussehende Frauen misshandelt ermordet und an einem bestimmten Platz dekorativ "abgelegt". Die Ermittler tappen im Dunkel, da nie eine Spur auf den Täter am Tatort hinterlassen wird. Können die Morde aufgeklärt werden?
- Cody McFadyen
Der Todeskünstler
(2.134)Aktuelle Rezension von: Vivien_tsSarah wird seit sie 6 Jahre alt war von dem sogenannten “Künstler” verfolgt, der jeden tötet, der ihr nahesteht.
Mir fehlen die Worte. Es gab zu viele Stellen in diesem Buch, bei denen ich mir überlegt habe, ob ich wirklich weiterlesen sollte. Ich lese erst seit kurzem regelmäßig Thriller, doch nach diesem Buch habe ich mir ernsthaft überlegt, ob ich lieber wieder damit aufhören sollte.
Es war brutal. Es wurden Dinge beschrieben, bei denen ich mich fast hätte übergeben musste (und das ist keine Untertreibung). Mitten in dem Buch kamen mir die Tränen. Wie kann man so etwas Schreckliches schreiben?, habe ich mich mehr als nur einmal gefragt.
Nun fragt man sich wahrscheinlich, warum das Buch von mir trotzdem so eine gute Bewertung bekommen hat. Und die Antwort sind genau diese oben genannte Gründe.
Das Buch hat mich gepackt und ich konnte nicht aufhören, darüber nachzudenken, als ich etwas anderes gemacht habe, als zu lesen. Die Charaktere sind einem richtig ans Herz gewachsen, weswegen es an der ein oder anderen Stelle auch richtig emotional wurde.
Der Job, den Smoky hat, könnte ich im Leben nicht machen. Doch es war spannend einmal in diese Welt einzutauchen.
Abzüge gibt es dafür, dass mir die negativen religiösen Aspekte nicht gefallen haben und am Ende ging es mir ein bisschen zu sehr darum.
Dieses Buch ist eindeutig nichts für schwache Nerven, so viel kann man sagen.
- Lena Kiefer
Westwell - Heavy & Light
(817)Aktuelle Rezension von: Gina_1234Was für ein Auftakt! Lena Kiefer hat mit "Heavy & Light" eine Geschichte geschaffen, die mich von der ersten Seite an in ihren Bann gezogen hat. Es war die perfekte Mischung aus tiefen Gefühlen und genau der richtigen Portion Spannung.
Meine Highlights:
Angenehmer Spannungsbogen: Die Liebesgeschichte zwischen Helena und Jessiah ist einfach wunderschön erzählt. Das Drama fühlte sich nie aufgesetzt an, sondern war perfekt in den Love-Bogen integriert. Ich habe richtig mitgefiebert! ❤️📈
Tolle Charakterdarstellung: Die Protagonisten sind unglaublich greifbar und authentisch gezeichnet. Man kann ihre Zerrissenheit zwischen der Loyalität zu ihren Familien und ihren eigenen Gefühlen absolut nachempfinden. 👥✨
Die Westwell-Atmosphäre: Das Setting in New York und die gesamte Dynamik der wohlhabenden Familienclans haben mir sehr gut gefallen.
Ein kleiner Wunsch:
Obwohl ich das Buch geliebt habe, gibt es einen Punkt, von dem ich gerne noch mehr gehabt hätte: Die Geschichte von Valerie und Adam. Die beiden schweben wie Schatten über der Handlung, und ich hätte mir hier noch mehr Tiefe gewünscht – vielleicht durch ein paar zusätzliche Rückblicke, um ihre Verbindung und ihre Vergangenheit noch intensiver zu spüren. 💭🥀
Fazit: Ein absolut fesselnder New-Adult-Roman mit Tiefgang und tollen Vibes. Ich kann es kaum erwarten, weiterzulesen! 📖🔥
- Kerstin Gier
Wolkenschloss
(1.588)Aktuelle Rezension von: DeborahWolkenschloss von Kerstin Gier ist ein warmherziges und humorvolles Jugendbuch voller winterlicher Stimmung und einer Prise Magie. Die Geschichte rund um Fanny, die im altehrwürdigen Grandhotel als Jahrespraktikantin arbeitet, ist spannend und zugleich charmant erzählt. Besonders schön ist die Mischung aus geheimnisvollen Ereignissen, liebenswerten Figuren und dem märchenhaften Setting in den Alpen. Die humorvolle Art der Autorin macht das Lesen angenehm leicht, während die kleinen spannenden Momente neugierig halten. Es ist ein echtes Wohlfühlbuch, perfekt für alle, die Geschichten mögen, die gleichzeitig lustig, geheimnisvoll und gemütlich sind. Ein einfach perfektes Buch, das man an kalten Wintertagen am liebsten vor dem Kamin liest.
- Holly Jackson
A Good Girl’s Guide to Murder
(766)Aktuelle Rezension von: JuliaJK82"1% der Menschen, die verschwinden, werden nie gefunden."
Inhalt:
Pippa/Pip schreibt ein Schulprojekt über den 5 Jahre alten Vermisstenfall von Andie Bell, weil sie nicht an die Schuld des verurteilten Täters Sal glaubt.
Meine Eindrücke:
Die 17-jährige Pip ist eine ehrgeizige, schlaue und mutige Jugendliche, die definitiv für Gleichaltrige als Vorbild gesehen werden könnte. Zwischen ihr und ihrem helfenden Partner entsteht durch die intensiven und berührenden Recherchen etwas viel Schöneres und Engeres als nur eine "normale" Freundschaft.
Insgesamt hat mich die Story teilweise an "13 Reasons Why" bzw. "Tote Mädchen lügen nicht" erinnert - eine Serie, die mir damals ebenfalls sehr nah ging und so real wirkte.
Trotz schwieriger Themen wie Mobbing, Drogen und Gewalt hat A Good Girls Guide To Murder einen angenehmen, lockeren und humorvollen Schreibstil. Somit habe ich die beinah 500 Seiten innerhalb von nur 2 Tagen verschlungen!
Das Buch ist nicht unbedingt immer ein Roman im eigentlichen Sinne - vielmehr wirkt es manchmal durch Protokolle und Ausschnitte zu Recherchen wie eine Art Tagebuch, wodurch es sich super schnell weglesen lässt.
Zusätzlich erhält man durch die unterschiedlichen Interviews viele verschiedene Sichtweisen auf den Vermisstenfall und kann selbst gut miträtseln und eigene Schlüsse ziehen.
Es lässt sich also sagen, dass es ein sehr abwechslungsreicher YA-Thriller ist, der im Kopf bleibt und nachhallt. Ich werde definitiv auch die folgenden 2 bzw. 3 Bände lesen und hoffe, dass sie an den starken Band 1 anknüpfen können. - Sebastian Fitzek
Playlist
(813)Aktuelle Rezension von: Kathi2108Ein solider Fitzek , fand ich spannend bis zum Schluss . Die Story war an der einen oder anderen Stelle etwas an den Haaren herbei gezogen , aber im Grunde trotzdem fesselnd . Konnte es kaum weglegen . Die Playlist hab ich mir mal stellenweise angehört , war jetzt aber nicht so mein Geschmack .
Man muss auch nicht zwingend die Vorgänger gelesen haben . - Erin Watt
Paper Palace
(1.295)Aktuelle Rezension von: JulieFlamingoMich hat im dritten Band nicht einfach mehr von dem selben erwartet, nein plötzlich habe ich mich in einer Romantic Suspense wiedergefunden. Aber ging es genauso gut weiter? Aber ja!
Die Royals sind mir sehr ans Herz gewachsen, wer bisher gut abgeholt worden war, wird es auch hier werden. Die Charaktere sind liebenswürdig, jeder für sich trägt eine eigene Rolle und die Story ist wunderbar erzählt.
Klar, die Reihe ist nichts krass tiefgründiges, wer aber mit der Erwartungshaltung einer leichten Unterhaltung hier ran geht, macht absolut nichts falsch.
- Fjodor Michailowitsch Dostojewski
Schuld und Sühne
(494)Aktuelle Rezension von: Trishen77Ich zitiere eigentlich gern in Rezensionen, hab es aber in diese Rezension sein lassen, weil: es gäbe einfach zu viele potenzielle Kandidaten.
Soll ich Fritz J. Raddatz über die hostiendünne Breite einer verbliebenen Freundschaften resümieren lassen, was gleichsam traurig und lustig wäre, oder doch lieber was Schönes von André Heller oder was sattsam Dunkles von Wolf Biermann nehmen? Soll ich ein schlüpfriges Zitat nehmen, um die voyeuristischen Leser*innen anzulocken oder lieber ein hochphilosophisches, um dem Esprit des Titels und der Aufmachung die nötige Tiefe an die Seite zu stellen?
Ich muss es wohl dabei belassen, zu sagen: von allem ist hier was dabei. Das ist keine Übertreibung, keine Überhöhung, es ist wirklich (was auch mich ein klein wenig überraschte) ein ungemein reichhaltiges Buch und nicht nur eine belanglose Plauderstundenaufzeichnung, mit Exhibitionismus-Einlagen, reißerischen Tendenzen und Fremdschäm-Freuden (so manches Buch mit Gesprächen ist halt nur das).
Es gibt viele zutiefst menschliche, existenzielle Aussagen, oft behutsam aufgegriffen und weiterverfolgt. Der Interviewer ist natürlich indiskret, aber meist auf eine unverrohte und nahbare Art und Weise. Für die besten Interviewmomente bei Michaelsen gilt daher dasselbe wie für die schönsten Gespräche von André Müller: nur Schweigen wäre schöner. - Cody McFadyen
Die Stille vor dem Tod
(636)Aktuelle Rezension von: belli4charlotteDas Cover passt hervorragend zur düsteren Atmosphäre des Thrillers und fügt sich stimmig in die Reihe rund um Smoky Barrett ein. Es wirkt ansprechend, geheimnisvoll und unterstützt den Titel sowie die Grundstimmung des Buches sehr gut.
Inhalt:
Smoky Barrett und ihr Team werden zu einem grausamen Fünffachmord gerufen. Am Tatort entdecken sie eine blutige Botschaft, die sich direkt an Smoky richtet – eine Einladung oder Warnung, die sie tief in einen Strudel aus Gewalt, psychischer Belastung und persönlicher Bedrohung zieht. Der Fall entwickelt sich in drei Abschnitten:
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Teil 1 beginnt klassisch mit einem brutalen Mordfall, der Smoky und ihr Team auf den Plan ruft.
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Teil 2 taucht tief in Smokys innere Welt ein – geprägt von Träumen, Erinnerungen und emotionalen Zusammenbrüchen.
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Teil 3 führt zurück zur Jagd nach dem Täter, mit viel Blut, Grausamkeit und intensiven Szenen, die definitiv nichts für schwache Nerven sind.
Der Thriller bietet zahlreiche Wendungen, psychologische Elemente und Einblicke in die Abgründe der menschlichen Seele. Besonders Fans von Profiling und Serien wie Criminal Minds kommen auf ihre Kosten.
Meinung:
Der Schreibstil ist flüssig, gut verständlich und schafft es, sowohl Spannung als auch emotionale Tiefe zu transportieren. Die Charaktere – allen voran Smoky – sind vielschichtig und glaubwürdig dargestellt. Gerade die intensive Auseinandersetzung mit ihrer Psyche verleiht der Geschichte eine besondere Tiefe.
Allerdings gibt es auch Schwächen:
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Manche Passagen wirken zu ausschweifend, besonders Smokys innere Monologe, die sich teilweise über halbe Seiten ziehen und den Spannungsfluss bremsen.
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Einige Leser könnten die Brutalität als zu extrem empfinden – selbst für einen Thriller dieser Reihe.
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Die Struktur des Buches wirkt stellenweise ungleichmäßig, da der Mittelteil stark von introspektiven Szenen dominiert wird.
Trotzdem bleibt der Fall spannend, logisch aufgebaut und mit überraschenden Twists versehen. Die Mischung aus Ermittlungsarbeit, psychologischen Einblicken und persönlicher Entwicklung macht das Buch zu einem intensiven Leseerlebnis.
Fazit:
Ein starker, atmosphärischer Thriller mit viel Tiefgang, brutalen Szenen und einer emotional verletzlichen Smoky Barrett, die man hier von einer neuen Seite kennenlernt. Trotz einiger Längen und überflüssiger Gedankenausschweifungen überzeugt die Geschichte insgesamt und bietet spannende Unterhaltung.
Für Thrillerfans, die komplexe Figuren und psychologische Tiefe schätzen, ist dieses Buch definitiv eine Empfehlung – solide 4 von 5 Sternen.
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- Simon Beckett
Totenfang
(779)Aktuelle Rezension von: Lottes_KreativwerkstattIm fünften Band der Hunter-Reihe schickt Simon Beckett seinen forensischen Anthropologen erneut in einen komplexen Fall, der persönliche und berufliche Ebenen miteinander verknüpft. David Hunter gerät in ein Umfeld, das nicht nur fachlich herausfordernd ist, sondern auch emotional Druck aufbaut. Gerade diese Mischung aus kriminalistischer Präzision und persönlicher Betroffenheit macht den Reiz der Figur aus: Hunter bleibt der analytische Wissenschaftler, wirkt aber zugleich verletzlicher und nahbarer.
Der Plot ist sorgfältig konstruiert und entfaltet sich schrittweise. Beckett setzt weniger auf schnelle Schockmomente, sondern auf eine allmählich dichter werdende Atmosphäre. Im ersten Drittel fühlte sich das für mich allerdings etwas wie ein längeres Vorgeplänkel an – viele Fäden werden ausgelegt, Figuren eingeführt, Hintergründe aufgebaut. Erst später greifen die Zahnräder richtig ineinander und die Spannung zieht spürbar an. Ab diesem Punkt entwickelt das Buch den typischen Beckett-Sog, der schließlich in einem starken und intensiven Finale mündet.
Trotzdem blieb für mich der Eindruck, dass dieser Band nicht ganz an die Wucht anderer Teile heranreicht. Vielleicht lag das auch daran, dass ich zuvor Die ewigen Toten gelesen habe – im direkten Vergleich wirkte Totenfang etwas ruhiger und weniger zwingend.
Fazit: Ein gut durchdachter, atmosphärisch dichter Hunter-Thriller mit starkem Ende und interessanter Figurenentwicklung, der sich jedoch etwas Zeit lässt, bis er sein volles Spannungspotenzial entfaltet.
- Karin Slaughter
Belladonna
(1.685)Aktuelle Rezension von: Phillippe_KaufmannEine Collegeprofessorin wird brutal aufgeschlitzt in der Toilette eines Restaurants gefunden. Für die junge Frau kommt jede Hilfe zu spät, und die einst so friedliche Kleinstadt Heartsdale steht unter Schock. Die Gerichtsmedizinerin Sara Linton übernimmt den Fall und entdeckt bald: Das wahre Grauen begann lange vor dem eigentlichen Mord. Schritt für Schritt offenbart sich der perfide Plan eines sadistischen Psychopathen – und schließlich eine erschreckende Erkenntnis. Ein Geheimnis aus Saras eigener Vergangenheit könnte den Killer entlarven … oder sie selbst in tödliche Gefahr bringen.
„Belladonna“ ist der erste Fall für Sara Linton und zugleich der spannende Auftakt der Grant-County-Reihe, die insgesamt sechs Bände umfasst. Sara arbeitet in Heartsdale als Kinderärztin und Rechtsmedizinerin, ihr Ehemann Jeffrey Tolliver ist der örtliche Polizeichef. Gemeinsam geraten sie immer tiefer in einen Fall, der persönlicher wird, als ihnen lieb ist.
Für mich war „Belladonna“ die erste Begegnung mit der Autorin Karin Slaughter. Anfangs hatte ich etwas Mühe, mich an ihren Schreibstil zu gewöhnen, doch spätestens nach dem ersten Viertel des Buches hatte ich den Einstieg geschafft und fühlte mich sehr gut unterhalten. Die Geschichte ist düster, spannend und stellenweise wirklich beklemmend.
Warum es am Ende nicht ganz für fünf Sterne gereicht hat, kann ich gar nicht genau benennen irgendetwas hat mir gefehlt, um vollkommen vom Hocker gehauen zu werden. Dennoch ist „Belladonna“ ein packender Thriller und ein gelungener Serienauftakt, der Lust auf die weiteren Bände macht.
- Simon Beckett
Die ewigen Toten
(542)Aktuelle Rezension von: IsoWeberDr. David Hunter gehört für mich ohnehin zu den spannendsten Figuren im Thriller-Bereich, aber in diesem Band hat mich besonders die Atmosphäre gepackt. Diese abgelegene, raue Insel, das Gefühl von Isolation und die unterschwellige Bedrohung ziehen sich durch die gesamte Geschichte und lassen einen kaum los. Was ich besonders stark finde: Es geht nicht nur um den Fall selbst, sondern auch um die psychologische Spannung. Ich bin am Mitdenken, Zweifeln, Theorien aufstellen – und werde trotzdem immer wieder überrascht. Auch beim zweiten Lesen hat das Buch nichts von seiner Wirkung verloren. Im Gegenteil, man entdeckt noch mehr Details und spürt die Spannung sogar noch intensiver. Für mich einer der besten Teile der Reihe – düster, intelligent und unglaublich fesselnd.
- Romy Hausmann
Liebes Kind
(1.128)Aktuelle Rezension von: Coco_EberhardtThematisiert wird der Vermisstenfall um Lena, die als junge Studentin vermisst gemeldet wurde und nie mehr aufgetaucht ist. Dann wird Jahre später eine Frau in ein Krankenhaus eingeliefert, die Lena sein könnte. Damit beginnt dieser spannende Thriller. Man Blick emotional in die verschiedenen Personen, die an der Sache beteiligt sind. Das Switchen zwischen den Charakteren fand ich sehr gut umgesetzt. Dabei tun sich menschliche Abgründe auf. Man fühlt richtig mit.
Ich fand den Thriller sehr spannend. Es gab manchmal ein paar kleine nicht nachvollziehbare Sequenzen, die die Story aber nicht negativ belasten. Als nächstes werde ich erstmal wieder einen Wohlfühlroman lesen, um die düsteren Energie loszuwerden... ;-)
- Simon Beckett
Verwesung
(1.937)Aktuelle Rezension von: winniccxxDas Buch "Verwesung" von Simon Beckett ist der vierte Teil der Reihe um den forensischen Anthropologen David Hunter. Im Vergleich zum Vorgängerband spielt dieser Krimi wieder in England. Das Buch ist sehr spannend geschrieben, es hat mir von der Grundgeschichte sogar noch besser gefallen als Teile 2 und 3 der Reihe. Besonders die lange Einleitung, die acht Jahre vor der eigentlichen Handlung des Romans spielt, war spannend und gut gelungen, sie schaffte eine entsprechend gute Grundlage für die eigentliche Handlung des Buches. Wie jedes Buch der Reihe, das ich gelesen habe, ist auch "Verwesung" ein richtiger Pageturner, den ich in kürzester Zeit gelesen habe. Immer wieder gab es auch überraschende Wendungen. Die Hauptcharaktere sind allesamt sympathisch beschrieben, insbesondere Hunter, doch auch die Antagonisten sind sehr spannende Charaktere, über die man gerne liest.
Zwei Kritikpunkte muss ich jedoch anmerken. Teilweise scheint beim Autor viel nach einem ähnlichen Schema zu gehen, dass sich durch alle Romane zu ziehen scheinen, dies war auch in diesem Buch der Fall. Außerdem muss ich sagen, dass das letzte Viertel des Buches inklusive der Auflösung mich nicht wirklich überzeugt haben. An verschiedenen Stellen wirkte besonders das, was Hunter machte und schaffte, für mich eher unrealistisch, ohne wegen Spoilern zu weit ins Detail zu gehen. Außerdem hat mir persönlich auch die finale Auflösung des Mordes nicht zugesagt. Trotzdem hat mir das Buch wirklich gut gefallen und ich werde definitiv auch noch die weiteren Bände der Reihe lesen - 4 von 5 Sterne!
- Erik Axl Sund
Narbenkind
(470)Aktuelle Rezension von: martina400Inhalt:
Die bisherigen Ermittlungen werden auf Eis gelegt, als ein Geschäftsmann ermordet wird. Jeanette Kihlberg wendet sich bei der Psychologin Sofia Zetterlund um Hilfe für die Erstellung eines Täterprofils zu. Immer mehr Morde geschehen auf und Victoria Bergmann scheint zugleich verschollen, aber irgendwie doch in aller Munde zu sein. Zeitgleich kämpft Sofia immer häufiger mit ihren Gedächtnislücken.
Cover:
Das Cover ähnelt dem des ersten Teils und man sieht eine karge Landschaft, die auf nichts deuten lässt.
Meine persönliche Meinung:
Der 2. Teil packte mich von Anfang an. Das Thema Kindesmisshandlung finde ich immer noch schlimm und werde dieses Reihe deshalb auch sicher nicht noch einmal lesen. Der 2. Teil ist wirklich ein 2. Teil und man muss den ersten gelesen haben, um such auszukennen. Es ist blutig und grausig und viele Leichen. Aber wirklich grandios gelungen ist, sind die Sprünge zwischen den Leuten, den Persönlichkeiten, früher und heute und wie alles nach und nach raus kommt, ohne dass man etwas geahnt hätte oder etwas unstimmig wirkt. Noch nie habe ich ein Buch gelesen, das so ausgeklügelt ist und vor allem auch so vielfältig. Es ist absolut kein typischer Thriller und kein Klischee oder sonstiges. Vermutlich gelingt so etwas auch nur jemanden, der wirklich wie hier als Duo schreibt. Ich bin wirklich begeistert von diesem Teich im Sinne der Arbeitsleistung und der Spannung, die bis zur letzten Seite anhielt.
Fazit:
Ein unsagbar spannender und bewundernswert ausgeklügelter 2. Teil. - Leonie Swann
Garou
(501)Aktuelle Rezension von: FineAndersIn "Garou" von Leonie Swann begleiten wir die Schafherde aus "Glennkill" weiter, diesmal durch Europa mit ihrer neuen Schäferin. Dieser Teil gefiel mir noch besser als der erste Band. Hier gab es mehr Handlung, und besonders die Ziegen waren witzig.
Der Schreibstil war wie gewohnt charmant, spannend, witzig und ein wenig wirr, aber ich mag das so auch mal ganz gerne.
Die Dialoge der Tiere und ihre Logik haben mich wieder sehr zum Lachen aber auch zum Nachdenken gebracht.























