Bücher mit dem Tag "ermittlung"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "ermittlung" gekennzeichnet haben.

1.287 Bücher

  1. Cover des Buches Das Paket (ISBN: 9783426199206)
    Sebastian Fitzek

    Das Paket

     (2.385)
    Aktuelle Rezension von: lucatrkis

    Das Buch wurde in einer Art Rückblende erzählt. Es sprang immer von der Gegenwart und den Ereignissen drei Wochen zuvor hin und her. Das gefiel mir nicht so gut. Es war schon manchmal spannend, aber die Auflösung war dann wirklich zu abstrus. Am Ende brauchte der Autor anscheinend noch ein paar Seiten. Dort wurden nämlich Briefe der Leser*innen abgedruckt.

  2. Cover des Buches Passagier 23 (ISBN: 9783426510179)
    Sebastian Fitzek

    Passagier 23

     (2.850)
    Aktuelle Rezension von: Celii_love_books

    Ich fand das Buch mega gut und so furchteinflößend und so realistisch. 

    Ich habe das Buch regelrecht verschlungen. 

    Ich bin ein kleiner Fitzek Fan. 😍

    In dem Buch geht es, um Passagiere, die auf hoher See auf misteriöse Weise verschwinden. 

    Der Protagonist Martin Schwartz ist Kriminalpolizist und möchte die Fälle aufarbeiten und wagt sich auf die Sultan auf ein erschreckend, fürchterliches Abenteuer. 

    Klasse Buch und super Schreibstil, wie wir es von unserem Fitzek nicht anders kennen. 


    Altersempfehlung ab 18 Jahren. 

  3. Cover des Buches Weit weg und ganz nah (ISBN: 9783499267369)
    Jojo Moyes

    Weit weg und ganz nah

     (1.842)
    Aktuelle Rezension von: Katinka1976

    Inhaltsangabe: Die alleinerziehende Jess hat es nicht leicht. Ohne die finanzielle Unterstützung ihres Mannes, versucht sie ihrer Tochter Tanzie und ihrem Stiefsohn ein halbwegs normales Leben zu bieten. Also hält sie ihre Familie mit zwei Jobs über Wasser. Bei ihrem Putzjob lernt sie dann Ed kennen, der aufgrund beruflicher Probleme aus London „geflohen“ ist und vorübergehend in seinem Ferienhaus lebt. Als ihre Tochter die Chance erhält, eine Privatschule zu besuchen, beginnt eine verrückte Reise nach Schottland, die das Leben aller verändern wird. 

    Kurzmeinung: Dies ist das erste Buch von Jojo Moyes, das ich lese. Bisher kannte ich nur den Film „Ein ganzes halbes Jahr“, den ich auch schon wirklich gut fand. Die Geschichte von Jess und Ed ist für mich wie eine moderne Variante des Märchens vom Aschenbrödel! 

    Das Cover ist ganz typisch für Bücher von Jojo Moyes und wie ich finde genau passend. Abgebildet sind unter anderem die Protagonistin Jess zusammen mit ihrer Tochter Tanzie und dem Familienhund. 

    Ich hatte beim Lesen der ersten Kapitel kleine Probleme, mich in die Geschichte hinein zu finden, allerdings hat es wirklich nur einen kurzen Moment gedauert. Spätestens, als die Protagonisten Jess und Ed aufeinander treffen, hatte mich die Lust weiterzulesen vollkommen gepackt. Die Kapitel werden abwechselnd aus der Sicht der einzelnen Protagonisten erzählt, weshalb man wirklich jede beschriebene Figur mit ihren Eigenschaften sehr gut kennenlernt. 

    Jojo Moyes zeigt in ihrem Buch, dass man alles schaffen kann, wenn man nur daran glaubt, immer positiv bleibt und dafür kämpft. Es ist wichtig, dass man nicht aufgibt oder den Kopf in den Sand steckt und wenn man meint, es klappt gar nichts und es wird immer schlimmer, kommt doch von irgendwo eine Lösung her. 

    Eine schöne Geschichte mit starker Aussage, die für mich 4 Sterne verdient hat. 

    ISBN:9783499267369 

    Umfang: 512 Seiten 

    Verlag: ROWOHLT Taschenbuch 

    Erscheinungsdatum: 23.05.2014

  4. Cover des Buches Paper Palace (ISBN: 9783492060738)
    Erin Watt

    Paper Palace

     (1.186)
    Aktuelle Rezension von: Alanas_buecher

    👑🤍 Paper Palace 🤍👑


    Nachdem Band 2 wirklich tragisch und voller Überraschungen geendet hat, habe ich direkt zu Band 3 gegriffen und habe es jetzt auch beendet. 

    Ich habe die "Hauptstory" der Reihe jetzt durch und ich muss sagen, dass ich die Reihe wirklich sehr genossen habe! 

    - AB HIER SIND SPOILER ZU DEN VORHERIGEN BÄNDEN ERHALTEN - 

    In dem 3 Band geht es hauptsächlich um Reed's Mordverdacht, aber auch um Ella's Vater Steve. 

    Ist Reed wirklich schuldig an dem Mord an Brooke? Und woher kommt aufeinmal Ella's Vater der doch eigentlich als Tod galt? Fragen über Fragen, und auf jede gibt es Antworten... doch die bringen viele weitere Konflikte. 

    Insgesamt kann ich sagen, dass ich Reed und Ella als Paar nach dem Buch wirklich ins Herz geschlossen habe. Vor allem Ella, die alles versucht hat den Verdacht an Reed zu klären und selbst an den Fall Hand anzulegen. Auch Val und Wade fand ich zusammen echt zückersüß! Leider ist mir Val in dem Teil sehr in den Hintergrund gerückt, obwohl die Freundschaft zwischen Ella und Val wirklich sehr schön zu lesen war. Aber man kann halt nicht alles haben. Tatsächlich fand ich den Anfang des Buches sehr langatmig... es waren mir einfach viel zu viele passive Wiederholungen, anstatt dass wirklich etwas aktiv passiert ist. Aber nach der Hälfte des Buches wurde es deutlich spannender und es kam auch in der Geschichte wirklich voran. Tatsächlich konnte mich das Ende nicht wirklich schockieren, da ich schon die ganze Zeit eine Vorahnung hatte wer hinter dem Mord stecken könnte. 

    Im Ganzen kann ich die Reihe (Band 1- 3) wirklich sehr empfehlen und ich bin sehr froh, diese Reihe gefunden zu haben! Wahrscheinlich werde ich auch die anderen Bände über Easton und Gideon noch lesen, aber das erst zu einem späteren Zeitpunkt. 

  5. Cover des Buches Liebes Kind (ISBN: 9783423262293)
    Romy Hausmann

    Liebes Kind

     (867)
    Aktuelle Rezension von: dunkelgefunkel

    Es beginnt bereits nach der Flucht von Jasmin aus ihrer Gefangenschaft, als sie im Krankenhaus erwacht. Dieser Startpunkt nimmt bereits etwas Spannung weg, weil die Flucht bereits geglückt ist. Uns interessiert nun eigentlich "nur noch" wie es dazu kam.

    Die Geschichte wird aus 3 Perspektiven erzählt. Jasmin (Lena/Opfer), Hannah (Lenas Tochter) und Matthias (Lenas Vater). Jasmin ist hin- und hergerissen zwischen dem ersehnten Gefühl der Freiheit, die sie aber aus Angst und durch ihre traumatischen Erlebnisse nicht genießen kann und weiterhin hinter allem und jedem das Böse vermutet. Hannah, ein 13-jähriges Mädchen, dass ihr komplettes Leben in Gefangenschaft verbracht hat ohne sie als solche zu empfinden, denn sie kennt es ja nicht anders. Matthias, der seit vielen Jahren vergeblich nach seiner vermissten Tochter Lena gesucht hat und weiterhin nicht aufgeben will.

    Am ungewöhnlichsten war die Perspektive von Hannah. Sie wirkt sehr kindlich und erwachsen zugleich. Ihre Bildung bestand hauptsächlich darin ein Lexikon auswendig zu lernen und so definiert sie sich ihre Welt, fast schon autistisch und ohne eigentliche Lebenserfahrung. Es war definitiv mal etwas anderes, aber auch etwas langatmig und wohl habe ich mich in ihrem Kopf nicht gefühlt.

    Jasmins Rückblicke auf ihre Zeit in Gefangenschaft waren sehr bedrückend und es wurde deutlich wie schwer es ist zwischen Rebellion/Stolz und Selbstschutz/Taktik zu schweben.

    Matthias Sicht zeigt wie sich Ehepaare oft verlieren, wenn sie einen solchen Verlust erleiden und unterschiedlich versuchen damit umzugehen oder abzuschließen. Opfer auf beiden Seiten.

    Teilweise waren mir Unterhaltungen etwas zu lang und bestimmte Gedanken drehten sich immer wieder im Kreis. Das zeigt natürlich das Chaos im Inneren der Charaktere, aber das habe ich dann verstanden und brauche das nicht immer wieder. 

    Die wirkliche Spannung begann für mich erst bei ca. 70% des Buchs und die davor eingestreuten Verunsicherungen haben für mich nicht gezündet. Vielleicht hätten noch ein paar mehr Rückblenden geholfen, statt das im Kreis drehen in der Gegenwart. Insgesamt ein guter Thriller, aber konnte mich nicht völlig begeistern. 

    Sehr lobenswert ist der kurze Epilog, der zum einen noch offene Fragen klärt aber auch generell eine starke Opfersicht aufzeigt. Dafür gab es 0,5 Sterne mehr.

    3,5 Sterne

  6. Cover des Buches Der Nachtwandler (ISBN: 9783426503744)
    Sebastian Fitzek

    Der Nachtwandler

     (2.201)
    Aktuelle Rezension von: JasMin

    Klappentext übernommen:                            

    In seiner Jugend litt Leon Nader an Schlafstörungen. Als Schlafwandler wurde er während seiner nächtlichen Ausflüge sogar gewalttätig und deswegen psychiatrisch behandelt. Eigentlich glaubte er geheilt zu sein - doch eines Tages, Jahre später, verschwindet Leons Frau unter unerklärlichen Umständen aus der gemeinsamen Wohnung.

    Ist seine Krankheit etwa wieder ausgebrochen? Um zu erfahren, wie er sich im Schlaf verhält, befestigt Leon eine bewegungsaktive Kamera an seiner Stirn - und als er am nächsten Morgen das Video ansieht, macht er eine Entdeckung, die die Grenzen seiner Vorstellungskraft sprengt: Sein nächtliches Ich steigt durch eine ihm völlig unbekannte Tür hinab in die Dunkelheit!


    Das Buch hat mir grundsätzlich und von der Idee her, sehr gut gefallen. Dieses Mal hatte ich das Gefühl, dass das Verschwinden von Leons Frau sowie die Geschehnisse im Haus auch recht gut in eine abgeschwächte Horrorgeschichte gepasst hätten. Gerade die Idee mit der bewegungsaktiven Kamera ist ja oft ein Klassiker bei Horrofilmen. 

    Die Geschehnisse an sich sind oft sehr verwirrend und etwas durcheinander geschildert, was mich zeitweise etwas ratlos zurück gelassen hat. Klar habe ich auch schon Bücher gelesen, bei denen es beabsichtigt war, den Leser eben genau so zurück zulassen, aber bei diesem Buch hat es sich dann schon etwas gehäuft. Nichts desto trotz war die Geschichte spannend und mitreißend.

    Die Geschichte wird größtenteils aus der Sicht von Leon erzählt, sodass man selbst nicht viele lose Stränge hat, die man diversen Personen zuordnen muss. 

    Die Schreibweise von Sebastian Fitzek hat mich, wieder ein mal, gefesselt und dazu getrieben, das Buch innerhalb weniger Tage zu verschlingen.

    Die Charaktere waren dieses mal etwas undurchsichtig und ich wurde nicht 100%ig mit ihnen warm. 

    Allerdings kann ich mit Stolz behaupten, dass ich dieses Mal, was die Lösung des Buches angeht, nicht im Dunkeln getappt bin, sondern zumindest eine Ahnung hatte, wie das Buch ausgeht.

    Schlussendlich empfehle ich das Buch all den jenigen, die sich für Schlafwandelgeschichten interessieren und auch ein paar kleinen Horror-Vibes nicht abgeneigt sind. Es lohnt sich, durchzuhalten und dem teilweisen Durcheinander nicht nachzugeben.

  7. Cover des Buches BLACKOUT - Morgen ist es zu spät (ISBN: 9783442380299)
    Marc Elsberg

    BLACKOUT - Morgen ist es zu spät

     (1.378)
    Aktuelle Rezension von: Laurascrimetime

    Das Buch ist ziemlich langatmig. Man hätte das Buch viel kürzer fassen können. Schade fande ich auch, dass man die Katastrophe und die damit einhergehende Lebensumstellung größtenteils von der Oberschicht erfahren hat. Ich hätte viel lieber und viel mehr über die Sicht der Mittel- und Unterschicht gelesen.

    Die letzten 200 - 150 Seiten haben mir gefallen. Hier kam Action rein und es wurde spannend. 

  8. Cover des Buches Todesfrist (ISBN: 9783442478668)
    Andreas Gruber

    Todesfrist

     (848)
    Aktuelle Rezension von: weltentzueckt

    Was der Klappentext nicht verrät: Bei dem Kinderbuch handelt es sich um die Geschichten des Struwwelpeters. Ein perfider Serienmörder, der sich vom Struwwelpeter inspirieren lässt; Ein zynischer, Gras rauchender und Bücher klauender Ermittler, der gefühlt jeden Menschen auf dieser Welt hasst – dieses Buch schreite förmlich meinen Namen!

    Und ich wurde wirklich nicht enttäuscht. Nach einem verstörenden ersten Kapitel, folgte die häppchenweise Aufklärung. In ihrem Verlauf taucht man ein in eine kranke Psyche, deckt Familienskandale auf, leidet mit den Opfern, fiebert mit den Ermittlern und verzweifelt an dem Täter.

    Zu einem Zeitpunkt muss eine Beteiligte zusehen, wie ihr Hund gezwungenermaßen zurückgelassen wird. Wie er dem Auto hinterherrennt und dann völlig erschöpft an einer vielbefahrenen Kreuzung sitzen bleibt. Mir brach das Herz.

    Gruber schafft mit diesem Thriller nicht nur einen fabelhaften und spannenden Plot, er gibt gut ausgearbeiteten unkonventionellen Charakteren eine Stimme. Die zwischenmenschlichen Beziehungen, die in Thrillern häufig sehr kurz kommen, werden in diesem Buch schön behandelt.

    Alles in allem, einer der besten Thriller, die ich je gelesen habe.
    5 von 5 Sterne!

  9. Cover des Buches Die Chemie des Todes (ISBN: 9783499256462)
    Simon Beckett

    Die Chemie des Todes

     (7.159)
    Aktuelle Rezension von: Pappbecher
    • Buchtitel: Die Chemie des Todes
    • Autor: Simon Beckett
    • Verlag: Rowohl
    • ISBN: 9783499256462  
    • Ausgabe: Taschenbuch
    • Erscheinungsdatum: 01.08.2007


    Inhalt:

    "Sterben kann ewig dauern.
    … aber der menschliche Körper beginnt kaum fünf Minuten nach dem Tod zu verwesen – und wird dann zu einem gigantischen Festschmaus für andere Organismen. Zuerst für Bakterien, dann für Insekten. Fliegen. Die Larven verlassen die Leiche in Reih und Glied, in einer Schlangenlinie, die sich immer nach Süden bewegt.
    Ein Anblick, der jeden dazu veranlassen würde, das Phänomen zu seinem Ursprung zurückzuverfolgen. Und so entdecken die Yates-Brüder, was von Sally Palmer übrig geblieben war.
    Die Tote war Schriftstellerin, eine Außenseiterin in Devonshire. Verdächtiger Nummer eins ist der schweigsame Fremde im Dorf, ein Dr. David Hunter.
    Doch es stellt sich heraus, dass er früher Englands berühmtester Rechtsmediziner war, und die Polizei bittet ihn um Unterstützung.
    Gerade als seine Analysen zeigen, dass die Ermordete vor ihrem Tod tagelang gefoltert wurde, verschwindet eine weitere junge Frau. Eine fieberhafte Suche beginnt. Gleichzeitig bricht im Dorf eine Hexenjagd los. Der Pfarrer, ein knochiger Fanatiker, hetzt die Leute auf, und David ist Zielscheibe seiner Hasspredigten."

    Meinung:

    Zu Beginn möchte ich das zugleich schöne aber auch irrsinnig schlichte Cover hervor heben, welches, wie ich festgestellt habe, auch zu seinem neusten Buch passt, welches ich erst vor kurzem rezensieren durfte.

    Kommen wir aber nun auch schon direkt zum Inhalt selbst. Dieser hat mich von der ersten Seite weg geflashed. Mir wurde ja seit Jahren schon Simon Beckett als Autor und vor allem die "David Hunter"-Reihe empfohlen und nun weiß ich auch weshalb. Denn bei diesem Buch wird man direkt in das Geschehen geworfen und bekommt auch schon direkt am Anfang die Beschreibung einer verwesenden Leiche, welche bei mir persönlich etwas Übelkeit ausgelöst hat. Doch das war es nicht. So rasant und ekelerregend wie das Buch nämlich beginnt, geht es nämlich auch weiter. Immer einmal wieder werden Szenen beschrieben, die das blanke Grauen sind und nicht nur einen flauen Magen, sondern auch regelrecht Gänsehaut verursachen. Natürlich wird man, wie bei einem jeden guten Thriller, erst einmal auf zig falsche Fährten geführt, weswegen das Erraten, wer denn nun der Mörder ist, einem richtig erschwert wird.

    Denn auch die Protagonisten, vor allem alle im Dorf einheimischen Leute, überaus verdächtig wirken und jeder auf seine eigene Art und Weise zurückgezogen lebt. Dadurch gerät beinahe jeder einmal ins Kreuzfeuer der Ermittlungen, bei der auch David Hunter unfreiwillig mitarbeitet. Seinen Charakter finde ich tatsächlich am interessantesten. Denn vor allem seine Vorkenntnisse im Bereich "Body Farm" sind etwas Besonderes.

    Der Schreibstil generell ist sehr angenehm und flüssig. Die Kapitellänge hat für mich auch richtig gut gepasst, weswegen ich das Buch innerhalb vierundzwanzig Stunden durchgelesen habe und es für mich quasi zum Pageturner wurde.


    Fazit:

    Alles in allem ist es ein fantastischer Auftackt zur "David Hunter"-Reihe, welche ich auch definitiv noch zu Ende lesen werde. Bisher kann ich aber den ersten Teil definitiv weiterempfehlen an jeden, der keinen sensiblen Magen besitzt!

  10. Cover des Buches Todesurteil (ISBN: 9783442480258)
    Andreas Gruber

    Todesurteil

     (567)
    Aktuelle Rezension von: MichisBuecherDingsBums

    um nun endlich meine Sneijder Reihe komplett zu machen, habe ich mir Teil Zwei gegönnt. Kann man mal so machen und es wird mir Einiges klarer. Andreas Gruber gelingt es wieder vorzüglich zwei Hauptpersönlichkeiten. Sneijder und Nemez, gleichberechtigt ins Spiel zu bringen. Ich finde es erstaunlich wieviel Inhalt, Spannung und Wendungen, in diesem Fall nur 570 Seiten, in einem Roman untergebracht werden können.

    Ich fasse zusammen in drei Hauptsätzen: Sneijder kann man nicht verstehen, er ist halt so. Nemez ist der perfekte Backup für Maarten S. Sneijder. Dem Leser wird ein rasanter Spannungsfaden von der ersten bis zur letzten Seite geboten.

    Mal wieder eine klare Leseempfehlung , für alle die nicht wissen, was sie tun...

  11. Cover des Buches Der Kruzifix-Killer (ISBN: 9783548281094)
    Chris Carter

    Der Kruzifix-Killer

     (1.406)
    Aktuelle Rezension von: Gabrielemarinajabs

    Dieser Thriller von Chris Carter hat mich wirklich begeistert. Robert Hunter, der Protagonist dieser Serie ermittelt zum ersten mal mit seinem neuen Partner Carcia. Der Detektive ahnt schon bald böses, als er die tote Frau sieht, von welcher der Täter nicht allzu viel übrig gelassen hat, um sie zu identifizieren. Wie zu erwarten, bleibt es nicht bei diesem einem Opfer. Ein unverkennbares Erkennungsmerkmal eines Serienkillers, den Robert Hunter lange gefasst und verurteilt wähnte, findet sich am Tatort. Die Art Hunters, zu ermitteln, ein Profil zu erstellen und die Zusammenarbeit mit seinem jungen Partner geben dem Thriller einen eigenen Stil. Obwohl der Autor einige Umstände aus Robert Hunters Leben entwickelt und das Buch einen Umfang von 480 Seiten hat, gelingt es Chris Carter, den Leser zu fesseln. Die Jagd nach dem Killer, der dem Detektive lange Zeit immer einen Schritt voraus zu sein scheint, erzeugt eine atemlose Spannung, die mit den ersten Seiten beginnt und dann konsequent bis zum überraschenden Ende der Geschichte beibehalten wird. Das eindrucksvolle Cover und der Klappentext haben mich dafür interessiert, dieses Buch zu lesen - ich wurde nicht enttäuscht. Die Meinungen zu dieser Thrillerserie von Chris Carter gehen auseinander - von mir bekommt dieses Buch 5 Sterne mit echter Leseempfehlung. 

  12. Cover des Buches Abgeschnitten (ISBN: 9783426510919)
    Sebastian Fitzek

    Abgeschnitten

     (1.996)
    Aktuelle Rezension von: Miia

    Inhalt:

    Rechtsmediziner Paul Herzfeld findet im Kopf einer monströs zugerichteten Leiche die Telefonnummer seiner Tochter. Hannah wurde verschleppt – und für Herzfeld beginnt eine perverse Schnitzeljagd. Denn der psychopathische Entführer hat eine weitere Leiche auf Helgoland mit Hinweisen präpariert.
    Herzfeld hat jedoch keine Chance, an die Informationen zu kommen. Die Hochseeinsel ist durch einen Orkan vom Festland abgeschnitten, die Bevölkerung bereits evakuiert. Unter den wenigen Menschen, die geblieben sind, ist die Comiczeichnerin Linda, die den Toten am Strand gefunden hat. Verzweifelt versucht Herzfeld sie zu überreden, die Obduktion nach seinen telefonischen Anweisungen durchzuführen. Doch Linda hat noch nie ein Skalpell berührt. Geschweige denn einen Menschen seziert …


    Meine Meinung:

    "Abgeschnitten" ist eigentlich ein Teil einer Reihe rund um den Rechtsmediziner Paul Herzfeld. Ich habe nur diesen einen Teil der Reihe gelesen und habe nicht das Gefühl, dass man die anderen Bücher kennen muss. Da mich "Abgeschnitten" nicht überzeugt hat, werde ich diese Bücher auch nicht weiter verfolgen. 

    Ich habe einerseits das Buch gelesen, einen Tag später allerdings auch den Film zum Buch gesehen. Da der Film in gewisser Weise sehr nah am Buch ist (lediglich das Ende unterscheidet sich in einem wichtigen Punkt), bezieht sich meine Rezension im Grunde sowohl auf das Buch als auch auf den Film. 

    Grundlegend hat mich "Abgeschnitten" wirklich in seinen Bann gezogen. Es war spannend, teilweise sehr blutig und brutal, dabei aber sehr interessant. Die Arbeit des Rechtsmediziners ist meiner Meinung nach einfach spannend und bietet eben viele Möglichkeiten, den Leser/Zuschauer richtig zu gruseln und zu ekeln. Das wurde hier wirklich gut ausgenutzt. 

    Der Verlauf der Geschichte als auch das Ende sind aber - sowohl im Film als auch im Buch - nicht ganz logisch. Ich finde sehr gut, dass im Film ein Aspekt des Ende verändert wurde, um den Zuschauer nicht zu verwirren. Im Buch sind die Geschehnisse nämlich wirklich nochmal eine Spur wirrer und dadurch eher unglaubwürdig - das wurde im Film durch die Veränderung etwas abgefangen. Im Buch konnte man die Ereignisse nämlich gut voneinander trennen, in einem Film hätte man das wahrscheinlich nicht so gut gekonnt. Dennoch wirkt die Auflösung eher unrund und unlogisch. Man wird zwar durch die Atmosphäre immer auf einem guten Level der Spannung gehalten, man kann sich aber manche Sachen nicht so richtig gut erklären, auch wenn man eine Erklärung geboten bekommt. Hier wurde sich ein bisschen um Kopf und Kragen geschrieben, glaube ich :) 


    Fazit:

    "Abgeschnitten" bietet sowohl im Film als auch im Buch eine wunderbar spannende, teilweise eklige Atmosphäre, überzeugt aufgrund des wirren und teils unlogischen Endes aber nicht auf ganzer Linie. 2 Sterne!

  13. Cover des Buches Inferno (ISBN: 9783404169757)
    Dan Brown

    Inferno

     (1.469)
    Aktuelle Rezension von: BuecherwurmNZ

    Brown schafft eine außergewöhnliche, nachdenkliche und gut ausgearbeitete Geschichte. Zu Beginn baut er gleich Spannung auf. Am Ende der Kapitel bin ich immer gespannt, wie es weitergeht und mag das Buch gar nicht aus der Hand legen. Die Geschichte ist in der dritten Person aus Sicht Robert Langdons geschrieben. Jedoch geben einige Kapitel Einblicke in andere Perspektiven von Personen, die für die Geschichte unersetzlich sind. Auf diese Weise erhält der Leser ein paar ergänzende Informationen über die Situation, was die Spannung noch zusätzlich steigen lässt. Was diese Personen aber mit dem Rätsel zu tun haben und was das alles zu bedeuten hat, erfährt der Leser erst später. 

    Die Protagonisten Robert Langdon und Sienna Brooks waren mir gleich sympathisch. Die Gedanken Langdons sind durch den Kursivdruck klar von der Handlung abgegrenzt. Dan Browns Schreibstil ist leicht zu lesen und man fliegt regelrecht durch die Seiten. Durch die genauen Beschreibungen ist die Handlung leicht nachzuvollziehen, was durch die anschaulichen Vergleiche noch unterstützt wird:
     „Die Erinnerungen kehrten nur langsam zurück … wie Blasen, die aus den Tiefen eines bodenlosen Brunnens an die Oberfläche steigen.“

    Die Geschichte wirkt durch zahlreiche italienische Sätze realistischer. Trotzdem ist alles zu verstehen, weil die wichtigen Aussagen noch einmal übersetzt wiedergegeben werden. 

    Allerdings gibt es zu Beginn vieler Kapitel und auch zwischendurch eine lange Erklärung über Dante, ein Kunstwerk oder einen Raum. Einerseits sind einige Erläuterungen interessant und wichtig, um das Rätsel zu verstehen und zu lösen, andererseits kommen sie so oft vor und sind ausufernd, dass sie mich nervten und langweilten. So zieht sich das Buch in die Länge und durch diese Beschreibungen schreitet die Handlung nur schleppend voran.

    Was mir neben den ausufernden Beschreibungen des Umfelds und deren Gegenstände ebenfalls nicht gefiel ist, dass zu Ende zwei Dinge ungeklärt bleiben. Das eine ist nicht wichtig, um die Geschichte zu verstehen, allerdings hätte ich mir eine Erklärung gewünscht, um meine Neugierde zu stillen und da es für mich unerklärlich und ein bisschen weit hergeholt ist. Die andere Sache ist von Bedeutung und lässt für mich das Verhalten von Sienna Brooks gegen Ende des Buches unglaubwürdig erscheinen. Aus diesem Grund finde ich die Handlung um Sienna Brooks am Ende nicht so gut gelungen. 

    Fazit:

    Trotz zweier Unklarheiten und den manchmal zu langen Beschreibungen von Kunstwerken ist Dan Brown ein spannendes, außergewöhnliches und rasantes Meisterwerk gelungen, das zum Nachdenken anregt. "Inferno" ist von diesem Autor mein erstes Buch, aber nach diesem kann ich sagen, dass Brown definitiv ein sehr guter Schriftsteller mit besonderem Schreibstil ist. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen!

  14. Cover des Buches Der Augenjäger (ISBN: 9783426503737)
    Sebastian Fitzek

    Der Augenjäger

     (2.065)
    Aktuelle Rezension von: JasMin

    ACHTUNG, da es sich um den Folgeband zu "Der Augensammler" handelt, enthält "Der Augenjäger" Spoiler. Bitte unbedingt zuerst "Der Augensammler" lesen.



    Klappentext übernommen:

    Dr. Suker ist einer der besten Augenchirurgen der Welt. Und Psychopath. Tagsüber führt er die kompliziertesten Operationen am menschlichen Auge durch. Nachts widmet er sich besonderen Patientinnen: Frauen, denen er im wahrsten Sinne des Wortes die Augen öffnet. Denn bevor er sie vergewaltigt, entfernt er ihnen sorgfältig die Augenlider. Bisher haben alle Opfer kurz danach Selbstmord begangen.
    Aus Mangel an Zeugen und Beweisen bittet die Polizei Alina Gregoriev um Mithilfe. Die blinde Physiotherapeutin, die seit dem Fall des Augensammlers als Medium gilt, soll Hinweise auf Sukers nächste „Patientin“ geben. Zögernd lässt sich Alina darauf ein - und wird von dieser Sekunde an in einen Strudel aus Wahn und Gewalt gerissen ... 


    Wie bereits oben erwähnt, handelt es sich bei "Der Augenjäger" um den Folgeband zum Augensammler. Ich muss an dieser Stelle ganz klar sagen: Sowohl mit dem Beginn als auch mit dem Ende des Buches habe ich zu keiner Zeit gerechnet.

    Die Story ist super spannend und hier kommt mein Lieblings-Satz für Fortsetzungen bzw. (Psycho-)Thriller zum Tragen: Ich möchte zum Inhalt gar nicht zu viel verraten. Eines kann ich nur sagen: Wer "Der Augensammler" gemocht hat, wird "Der Augenjäger" lieben!

    Sebastian Fitzek hat, wieder ein mal, eine Welt geschaffen, die ich von außen fasziniert beobachte, bei der ich aber auch froh bin, sie eben nur zu beobachten und nicht Teil der Handlung zu sein. 

    Es gab durchaus mehrere Punkte im Buch, da war alles und jeder verdächtig und ich habe hinter jeder Ecke einen Mörder, Fallen oder einen unvorhersehbaren Twist vermutet. Genau das macht die Fitzek-Bücher für mich aus: Man denkt immer, man ist ganz nah an der Lösung und dann merkt man, man war meilenweit auf dem Holzweg.

    Durchweg ein spannender, überraschender Thriller, den ich jedem empfehle, der "Der Augensammler" gelesen hat.

  15. Cover des Buches Die Betrogene (ISBN: 9783734100857)
    Charlotte Link

    Die Betrogene

     (509)
    Aktuelle Rezension von: gsimak

    .

    Zum Inhalt

    Der erste Teil dieser Reihe ist ein absoluter Pageturner. Kate Linville ist Polizistin bei Scotland Yard. Als ihr Vater brutal ermordet wird, kehrt sie zu ihrem Heimatort Scalby zurück, um den Nachlass zu regeln und auf eigene Faust zu ermitteln. Damit macht sie sich keine Freunde bei der zuständigen Polizei in Scalby.


    Kate muss sich mit der Vergangenheit ihres Vaters auseinandersetzen. Er war ihr bester und einziger Freund. Doch hat sie ihn wirklich gekannt? Mit dem Ermittler DCI Caleb Hale hat sie eine Bezugsperson. Er versteht die unscheinbare einsame Frau.


    Der Drehbuchautor Jonas Crane steuert einem Burnout zu. Auf Rat seines Arztes macht er mit seiner Frau Stella und seinem 5jährigen Sohn Urlaub in den Hochmooren von Yorkshire. Ohne Fernsehen, Telefonanschluss und Handyverbindung. Das sollte ihnen noch zum Verhängnis werden ….


    Meine Meinung


    Ich frage mich, warum ich bisher so wenige Bücher von Charlotte Link gelesen habe. Die Spannung in diesem Thriller beginnt mit der ersten Silbe und steigert sich kontinuierlich. Die Charaktere kommen ohne Weichzeichner aus. Kate ist nicht das typische Superweib. Vielmehr eine schüchterne einsame Frau, von Selbstzweifeln geplagt. Sie kleidet sich zweckmäßig und ist nicht mit Schönheit gesegnet. Dennoch kommt sie sehr sympathisch rüber. Mir hat sie sehr leid getan. Die Dinge, die sie über ihren Vater erfahren hat, zerstören das tadellose Bild, das sie von ihrem Vater gehabt hatte.


    Caleb spürt die Einsamkeit von Kate. Kann verstehen, dass der Tod ihres Vaters das Schlimmste ist, was Kate passieren konnte. Er füttert sie mit Informationen, die er ihr gar nicht geben dürfte. Sieht Kates Verzweiflung, ob des heimlichen Lebens, das ihr ermordeter Vater geführt hatte. Caleb ist trockener Alkoholiker, für den jeder Tag ohne Alkohol eine Herausforderung bedeutet.


    Mehrere Morde geschehen. Alle tragen die gleiche Handschrift wie der Mord an Kates Vater. Besonders die Familie Crane   hat mich mit ihrem Urlaub in der Einsamkeit in Atem gehalten.


    In diesem Thriller wird deutlich, dass nicht jeder Mensch der gegen das Gesetz verstößt, ein Krimineller sein muss. Es gibt Lebensumstände, die aufrichtige Menschen dazu verleiten, einen nahestehenden Menschen zu schützen. Anderseits fand ich es sehr verwerflich, wie eine Straftat vertuscht wurde, die sämtlichen Menschen das Leben gekostet hat ….

    Fazit

    Ein Pageturner der Seinesgleichen sucht, hat mir unheimlich spannende Lesestunden beschert. Authentische Charaktere und viele ungeahnte Wendungen, haben mich durch die Seiten rasen lassen. Im Prolog steht die Lösung. Doch, so einfach ist es wahrlich nicht. Man muss den Prolog verstehen lernen. Das habe ich nun.

    Ich wusste Anfangs nicht, dass es sich hier um eine Reihe handelt. Mit dem 3. Teil „Ohne Schuld“ hatte ich begonnen. „Die Betrogene“ ist der Auftakt der Krimireihe. Den 2. Teil „Die Suche“ habe ich noch vor mir. Man kann alle drei Teile unabhängig voneinander lesen. Der Lesegenuss ist jedoch größer, wenn man sie der Reihe nach liest. Ich werde Kate-Linville auf alle Fälle weiter verfolgen.


    Danke Charlotte Link. Sie haben nun einen Fan mehr

  16. Cover des Buches Der Ruf des Kuckucks (ISBN: 9783442383214)
    Robert Galbraith

    Der Ruf des Kuckucks

     (690)
    Aktuelle Rezension von: EMHobbs

    Als jemand, der nie einen Harry Potter gelesen hat, ging ich recht unvoreingenommen an das buch heran. Hinter dem Pseudonym Robert Galbraith verbirgt sich ja niemand geringerer als J K Rowling.
    Was soll ich sagen: Ich wurde angenehm überrascht, auch wenn mir die deutlich über 600 Seiten einiges an Sitzfleisch abverlangt haben (Normalerweise mag ich 3-maximal 400 Seiten).
    Der mürrische, manchmal ungehobelte Privatdetektiv Cormoran und seine blitzgescheite Aushilfssekretärin Robin haben mich allerdings bereits nach weinigen Seiten so in ihren Bann gezogen, dass ein Entkommen nicht mehr möglich war.

    Galbraith/Rowling entführt in die Welt der Schönen und Reichen, aber ohne Schwärmerei, sondern mit unverstelltem Blick auf ein Verhalten, das allen Menschen innewohnt: Machtstreben, Habgier, Sehnsucht nach Liebe, Anerkennung, Geld. Ein wenig zu dick aufgetragen war mir, dass am Ende die POC's als die strahlenden Moralapostel übrig blieben, im Gegensatz zu ihren bösartigen weißen Mitbewerbern. Aber das ist ja seit längerem in Film und Fernsehen ein Muss: White People Bashing erleichtert scheinbar das Gewissen ;-).

    In Summe ein sehr gut ausgearbeiteter Plot, detaillierte Beschreibungen sowie ein ausgefeilter Stil machten das Buch für mich zu einem Lesegenuss.

  17. Cover des Buches Der Totschläger (ISBN: 9783548285764)
    Chris Carter

    Der Totschläger

     (550)
    Aktuelle Rezension von: Chrissy87

    Ein Mann überträgt live wie er einen Menschen tötet, vorher lässt er allerdings das Publikum darüber abstimmen auf welche Art sein Opfer sterben soll.

    Zu erst einmal muss ich etwas zu dem Titel des Buches sagen, denn der passt mal so gar nicht. Der Täter schlägt niemanden tot, so einfach ist das, was man sich dabei gedacht hat.... Keine Ahnung.

    Ansonsten war das ein absolut kranker Fall für Hunter und Garcia. Ich wurde wieder bestens unterhalten.

    Allerdings konnte für mein Empfinden das Ende nicht so ganz mit dem Rest der Story mithalten. Und eigentlich sollte zum Ende eines Thrillers sich die Lage noch einmal zuspitzen, aber irgendwie war das bei mir nicht so.

  18. Cover des Buches Zerschunden (ISBN: 9783426517895)
    Michael Tsokos

    Zerschunden

     (370)
    Aktuelle Rezension von: martina400

    „Ich habe gerade etwas Sonderbares entdeckt. Das müssen Sie sich unbedingt ansehen.“ S. 280

    Inhalt
    Fred Abel ist Rechtsmediziner. Eines Tages gerät ein alter Freund scheinbar unschuldig hinter Gittern. Ein Serientäter schlägt schnell und in verschiedenen europäischen Stätten zu. Die Opfer sind stets alte Damen, die er mit einem Schriftzug kennzeichnet. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, den Adels Freund hat eine Tochter, die im Sterben liegt und sich unbedingt noch von ihrem Vater verabschieden möchte.

    Cover:
    Das Cover ist unscheinbar und fällt nur durch den roten Titel auf. Die erhabene, zusammengenähte Haut ist gruselig und unterstreicht nochmal den Zusatz „True-Crime-Thriller“.

    Meine persönliche Meinung:
    Ich brauchte eine Zeit bis ich richtig ins Buch hinein kam. Es ist spannend und wahnsinnig aufregend zu verfolgen, doch musste ich durchgehend total konzentrieren und kam nicht richtig in den Lesefluss hinein. Es ist schon krass, was es ausmacht, wenn man weiß, dass es diesen Serienmörder wirklich gibt. Eigentlich hat mich die ganze Geschichte nach dem Lesen des Nachworts am meisten gegruselt. Die Geschichte bleibt immer fiktiv, egal wie brutal sie ist bis zu dem Zeitpunkt an dem der Autor schreibt, dass es echt ist. Da stellt sich mir jetzt noch die Gänsehaut auf. Es ist einfach nur unvorstellbar irre, wie Leute ticken können. Wie Psychopathen funktionieren und einfach so unter uns leben. Wie gesagt, als Geschichte oder Film schreckt man sich und die Sache hat sich, aber wenn man bedenkt, der am Tisch neben dir könnte schlimme psychische Probleme haben, wird einem nochmal zusätzlich schlecht. Das bringt diesen Thriller nochmal mehr Gänsehaut. Ich brauche noch ein wenig, bis ich den nächsten Teil zur Hand nehme, aber es war bestimmt nicht mein letzter Tsokos.

    Fazit:
    Ein spannender Thriller, der Konzentration erfordert und durch den True-Crime-Stempel von der fiktiven Geschichte zur Realität wird.

  19. Cover des Buches Der Vollstrecker (ISBN: 9783548281100)
    Chris Carter

    Der Vollstrecker

     (921)
    Aktuelle Rezension von: Chrissy87

    Ein Priester wird auf bestialische Art ermordet und Hunter und Garcia sollen den Fall lösen. Doch schon bald tauchen weitere Leichen auf.

    Der zweite Teil der Reihe hat mich echt überrascht. Die Geschichte war so spannend und hat mich richtig gut unterhalten. Bis zum Ende hat es mir großen Spaß gemacht mit den beiden Ermittlern mit zu rätseln wer denn nun der Täter ist. 

    Die verschiedenen Todesarten waren für mich hart an der Grenze zum aushaltbaren.

    Was mich ein ganz kleines bisschen gestört hat, dass es im Verlauf so wirkte, das nur Robert Hunter den Fall lösen konnte und Garcia wirkte nur wie der nette Kollege, dem er alles erklären musste. Ich hoffe mal das sich das noch im Verlauf der nächsten Bücher noch etwas gibt.

    Das Buch hat auf jeden Fall Lust gemacht die restlichen Bücher weg zu suchten (Was ich wahrscheinlich auch so machen werde).

  20. Cover des Buches Flavia de Luce 1 - Mord im Gurkenbeet (ISBN: 9783442376247)
    Alan Bradley

    Flavia de Luce 1 - Mord im Gurkenbeet

     (1.371)
    Aktuelle Rezension von: Frea

    Ich hatte mich schon auf dieses Buch gefreut, da der Klappentext erahnen ließ, dass Flavia nicht die typische Figur ist und ich muss sagen, dass ich ihre Eigenheit mag. Ich finde es immer toll, wenn Charaktere sich von der Maße abheben. Allerdings haben mich oft die vielen Ausschweifungen genervt, da mich einfach keine Seitenlangeerklärungen zur Physik interessiert haben. Generell war mir am Anfang zu wenig los und die Spannung hat sich nur langsam aufgebaut. Auch das Ende war für mich nicht wirklich eine Überraschung. Deshalb gebe ich mit beiden Augen zugedrückt drei Sterne für eine tolle, eigensinnige Protagonistin und einen flüssigen Schreibstill. 

  21. Cover des Buches Erbarmen (ISBN: 9783423212625)
    Jussi Adler-Olsen

    Erbarmen

     (4.084)
    Aktuelle Rezension von: Daniela_Beilner

    ERBARMEN - der erste Teil der Reihe rund um Carl Mørck und das neu gegründete Sonderdezernat Q ist ein wirklich toller Reihenauftakt

     Bevor der eigentliche Fall so richtig ins Laufen kommt erfahren wir die Hintergründe warum das Sonderdezernat gegründet wird und Carl Mørck dieses als one man Show „übernimmt“ wobei ... so ganz stimmt das ja nicht ... ihm zur Seite steht Assad der sich vom Hausmeister zum heimlichen Assistenten von Carl entwickelt

     Assad ist auch meine Lieblingsfigur in diesem Thriller und ich bin schon sehr gespannt mehr über ihn und vor allem über seine Hintergründe zu erfahren - denn da gibt’s einiges was es aufzudecken gilt 🤩

     Die Szenen aus der Sicht von Merete gehen wirklich unter die Haut - sind bedrückend und gleichzeitig war ich fasziniert von der Stärke dieser Frau ...

     Einen kleinen Abzug gibt’s von mir für das Ende das für mich nicht so Mainstream hätte sein müssen - da hätte ich mir mehr Mut vom Autor gewünscht

  22. Cover des Buches Verheißung - Der Grenzenlose (ISBN: 9783423280488)
    Jussi Adler-Olsen

    Verheißung - Der Grenzenlose

     (456)
    Aktuelle Rezension von: AnasBuchsammlung

    Inhalt: Die Füße auf dem Tisch und die Zigarette in der Hand hängt Carl Mørck am Telefon. Der Anrufer sagt, sie hätten schon mal zusammengearbeitet und er brauche jetzt Carls Hilfe. Er bittet Carl, sich den Fall doch genauer anzuschauen, den er selbst jahrelang nicht lösen konnte. Damals wurde ein junges Mädchen tot in einem Baum gefunden, das Fahrrad wenige Meter entfernt. Was als Unfall behandelt wurde, war in Wahrheit ein Mord. Da ist sich der Anrufer sicher. Für Carl hört sich das nach einer Menge Arbeit an. Er ist nicht interessiert und verweist den Anrufer an eine andere Stelle. Der legt auf – und erschießt sich kurze Zeit später selbst. Damit zwingt er Carl und sein Team, sich dem Fall von dem toten Mädchen doch zu widmen und gemeinsam reisen Carl, Assad und Rose nach Bornholm um zu ermitteln.


    Meinung: Von diesem Band war ich ziemlich enttäuscht. Die Handlung war von Anfang an flach und es gab keine Spannungskurve, die sich nach oben oder unten bewegt hat. Erst auf den letzten 100 Seiten ist sie angestiegen, meiner Meinung nach aber nur leicht.

    Mit den Charakteren konnte ich diesmal auch nicht viel anfangen. Ich hatte nicht das Gefühl, dass sich die Hauptcharaktere irgendwie weiterentwickelt haben. Zwar gab es immer wieder Ansätze davon, aber am Ende ist nichts daraus geworden. Carls Sarkasmus und chronische Unlust gingen mir diesmal auch öfter auf den Keks, als dass ich sie lustig fand. Auch die Personen, um die sich dieser Fall dreht, fand ich ziemlich stereotypisch. Die Idee der Geschichte und ihrer Player war gut, aber meiner Meinung nach miserabel ausgeführt.

    Der Schreibstil ist konstant geblieben und das Ende kann man zwar für schlüssig halten, schien mir aber der „easy way out“ zu sein, also auch eher schwach. Wer die Reihe bereits kennt, kann sich den Band sicher durchlesen. Einsteigern möchte ich aber nicht empfehlen, mit „Verheißung“ zu beginnen, da man sonst schnell die Lust an der Reihe verlieren kann.

  23. Cover des Buches Todesreigen (ISBN: 9783442483136)
    Andreas Gruber

    Todesreigen

     (350)
    Aktuelle Rezension von: HelgasBücherparadies

    Meine #Rezension zu Andreas Gruber Todesreigen 

    Mehrere Kollegen, die im BKA beschäftigt sind, begehen Selbstmord. Sabine Nemez glaubt nicht an Selbstmord und möchte Hilfe von Maarten S. Sneijder, der ist aber noch vom Dienst suspendiert. Er verweigert die Hilfe und bittet sie eindringlich die Finger von dem Fall zu lassen.

    Das veranlasst Sabine erst recht einer ersten Spur zu folgen und diese führt in die Vergangenheit zu Hardy, der gerade nach 20 Jahren Gefängnis entlassen wurde. 

    Plötzlich ist Sabine nicht mehr erreichbar und Sneijder macht sich auf die Suche nach ihr. Was ist damals wirklich geschehen? Warum gibt es eine Mauer des Schweigens? 


    Auch dieser vierte Teil hat es in sich. 

    Sabine ermittelt anfangs alleine und kommt einem Verbrechen auf die Spur, das in der Vergangenheit liegt.

    Als sie vermisst wird, macht sich Snejder auf die Suche nach ihr. Dabei zeigt er menschliche Züge und ein wenig Empathie. Mir gefällt Sneijder in seiner Rolle äußerst gut. Es gibt kaum jemand, der ihm das Wasser reichen kann.

    Sabine hat sich seit der ersten Folge weiterentwickelt und nimmt so manche Eigenschaften von Sneijder an. Das macht sie aber nicht unsympathischer.

    Diesmal muss Sabine sehr viel aushalten. 

    Wie gewohnt hält der Autor den Spannungsbogen konstant oben. 

    Das Buch besteht aus mehreren Teilen und führt uns in verschiedene Zeitebenen. 

    So nach und nach kommt man der Auflösung näher.

    Eine absolut genial ausgedachte Story sorgen für Abwechslung. 

    Ich empfehle die Reihe mit Sneijder vom ersten Band an zu lesen. 

    Fazit: hier geht es um Vertuschung, Geld und Gier. Was dabei in Kauf genommen wird, lässt mich fassungslos zurück. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐ 

    Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

    https://helgasbuecherparadies.com/2021/05/02/gruber-andreas-%f0%9f%93%96-todesreigen/

  24. Cover des Buches I Am Death - Der Totmacher (ISBN: 9783548287133)
    Chris Carter

    I Am Death - Der Totmacher

     (444)
    Aktuelle Rezension von: Chrissy87

    Nach ihrem Urlaub ermitteln Hunter und Garcia wieder gemeinsam und sie haben es mal wieder mit einem brutalen Mörder zu tun, den es aufzuhalten gilt.

    Nach dem vorherigen Teil der Reihe, welcher für mich ein echtes Highlight war, war dieses Buch dann wieder etwas schwächer. Die Geschichte war immer noch spannend und ich mochte auch wie am Ende alles zusammengefunden hat, aber irgendwie fehlte diese Intensität aus "Die stille Bestie".

    Aber das ist meckern auf hohem Niveau, denn diese Geschichte hat mich wieder gut unterhalten und hat das getan was ich von einem Thriller erwarte, nämlich mich an die Seiten zu fesseln.

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