Bücher mit dem Tag "ermittlungen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "ermittlungen" gekennzeichnet haben.

3.101 Bücher

  1. Cover des Buches BLACKOUT - Morgen ist es zu spät (ISBN: 9783764507947)
    Marc Elsberg

    BLACKOUT - Morgen ist es zu spät

     (1.555)
    Aktuelle Rezension von: andyboyman

    Es steht für mich in einer Reihe mit einigen Büchern von Andreas Eschbach und dem von mir zuletzt gelesenen "Spiral" von Paul McEuen sowie Prophezeihung von Sven Böttcher.

    Die Figuren sind glaubhaft und realistisch gezeichnet, deren Abenteuer atemberaubend, erschütternd mitreißend und die gesamte Szenerie erscheint einem als so Realitätsnah und aktuell, dass einem Angst und Bange wird. Ein Notstromaggregat ist nun Pflicht...

    Von mir gibt es hier die volle Punktzahl! Danke, lieber "Marc Elsberg" - auch für die nette VerXINGung...

  2. Cover des Buches Die Chemie des Todes (ISBN: 9783499256462)
    Simon Beckett

    Die Chemie des Todes

     (7.319)
    Aktuelle Rezension von: Ange_Le

    Mich hat das Buch echt positiv überrascht! Hatte bisher nur ein Buch von Simon Beckett gelesen und dieses hat mich nicht abgeholt. Aber "Chemie des Todes" hat mich mitgerissen. Dieses Buch mischt Professionalität und Emotionalität sehr gut, ohne das es zu emotional oder zu kalt/ Komplex wird. Wie die Story verläuft ist immer überraschend und für mich war der Täter auch sehr lange nicht ersichtlich. 

    Bin mir sicher, dass demnächst ein weiteres Buch von Simon Beckett bei mir einziehen wird. 

  3. Cover des Buches Die Flüsse von London (ISBN: 9783944668475)
    Ben Aaronovitch

    Die Flüsse von London

     (1.877)
    Aktuelle Rezension von: WeißerTee86

    Die Geschichte und der Schreibstil haben mir sehr gut gefallen. Hier und da  wurde mir manchmal etwas zu weit ausgeholt bzw. zu viele Details erzählt. Ja es geht um einen Zauberlehring und um Magie aber ansonsten sehe ich keine Ähnlichenkeiten zu Harry Potter, was ich sehr gut finde da es eine ganz neue Geschichte ist.

  4. Cover des Buches Passagier 23 (ISBN: 9783949609008)
    Sebastian Fitzek

    Passagier 23

     (3.032)
    Aktuelle Rezension von: Malinoisbaendiger

    Passagier 23 – man denkt unweigerlich an eine abgezählte, in einer Reihe stehende Person, welche als Nummer 23 nun „dran“ ist. Doch irgendwie weit gefehlt.

    Der Psychothriller beginnt mit deiner Observation seitens des Polizeibeamten Martin Schwartz. Beschrieben wird dieser als ziemlich heruntergekommen, ohne Gefühl für die Rechtmäßigkeit seines Handelns. Diesem Martin Schwartz jedoch hat das Schicksal ganz schön arg mitgespielt. Während einer Kreuzfahrt auf dem Schiff „Sultan“ kamen seine Frau und sein Sohn auf mysteriöse Art und Weise ums Leben. Bei dem Versuch zur Klärung des Sachverhalts ergaben sich viele Widersprüche, auch seitens des damaligen Kapitäns Daniel Bonhoeffer. Letztendlich wurde von einem Selbstmord der Beiden ausgegangen. Nachdem Martin nun einen Anruf von Gerlinde Dobkowitz, einer Dauerreisenden auf dem Schiff, erhalten hat und diese ihm mitteilte, dass sie Hinweise zum Tod seiner Frau und seines Sohnes habe, eilte Martin Schwartz, ohne sich um seinen zu verrichtenden Dienst zu kümmern, auf das Schiff. Es beginnt eine abenteuerliche Überfahrt nach New York, wobei die Nerven des Lesers stark strapaziert werden und man erfährt, wie hoch die Selbstmordrate auf Kreuzfahrtschiffen ist.  

    Der Psychothriller wurde durch Sebastian Fitzek sehr spannend geschrieben. Als Leser ist man sofort mitten im Geschehen und hat auch keine Probleme, wieder „einzutauchen“, hat man mal lange Zeit nicht gelesen. Der Text lies sich leicht lesen, mit Sicherheit ist hier auch von Vorteil, dass die einzelnen Abschnitte relativ kurz gehalten sind. Von Anfang an baut sich eine gewisse Spannung auf, man fiebert richtig mit.

    Dieses war mein erster Thriller des Autors und mit Sicherheit nicht der letzte. Ich vergebe für diesen Psychothriller daher 5 Sterne, jedoch sollte man ihn nicht unbedingt vor einer bevorstehenden Kreuzfahrt lesen.

  5. Cover des Buches Die Mädchen von Strathclyde (ISBN: 9783959676656)
    Denzil Meyrick

    Die Mädchen von Strathclyde

     (115)
    Aktuelle Rezension von: Angy93
    Glasgow, 1986: Constable Jim Daley ist in seinem zweiten Jahr als Streifenpolizist bei der Starthclyde Police. Von der traurigen Berühmtheit Glasgows als Mord-Hauptstadt Europas bekommt er nur wenig mit: Betrunkene Obdachlose, eingeschlagene Schaufenster und rachsüchtige Vorgesetzte bestimmen seinen Dienstalltag. Dies ändert sich schlagartig, als er eine tote Prostituierte auffindet und daraufhin mit DC Brian Scott einen Serienmörder jagt ...

    Nachdem ich mit dem dritten Teil dieser Reihe, dem Paten von Glasgow angefangen habe, wollte ich auch die anderen beiden Bücher lesen.
    Dieses Werk von Denzil Meyrick hat mir dabei gut gefallen. Man erlebt die Geschichte, wie Daley zur Kriminalpolizei kommt. Auch lernt man seine Vorgeschichte mit den Nebencharaktären kennen. 
    Die Geschichte bietet dabei noch einen spannenden Kriminalfall.
    Die Sprache ist einfach und gut verständlich.

  6. Cover des Buches Glennkill (ISBN: 9783442478088)
    Leonie Swann

    Glennkill

     (3.670)
    Aktuelle Rezension von: Julia_x3

    Glennkill ist ein etwas besonderer Krimi. Glennkill ist eine kleine beschauliche Stadt in Irland. Dort lebt George mit seiner Schafsherde. Wobei leben zu viel gesagt ist...denn George ist eines Morgens auf einmal tot. Er liegt mitten in seiner Schafsherde. In diesem Krimi erleben wir aber George seinen Schafsherde. Sie ist geschockt über den Tot und sie versuchen krampfhaft rauszufinden was passiert ist und vor allem, wie es nun weiter geht mit ihnen. 

    Dabei lernen wir eine durchaus amüsante Schafsherde kennen und ihre Zuneigung zu ihrem Hirten. 


    Das Buch an sich war zu Beginn wirklich sehr lustig und einfach anders. Der Humor war schafig, ließ aber leider relativ schnell nach und wurde für meine Verhältnisse recht langweilig. Ich persönlich habe mich zum Ende gekämpft. 


    Es gibt noch einen zweiten Teil dazu, den werde ich nicht mehr lesen. 

  7. Cover des Buches Verblendung (ISBN: 9783453442030)
    Stieg Larsson

    Verblendung

     (6.228)
    Aktuelle Rezension von: Nackt_und_Gluecklich

    … aber das brauche ich auch nicht. Es reicht aber locker, um dranzubleiben und das Buch zu genießen. Es sind tolle Figuren dabei, es gibt ein großes Rätsel, und spannend ist es auch. Ich werde es jetzt ein zweites Mal lesen und falls ich dabeibleibe, dann bleiben auch fünf Sterne. Falls es mir dann doch beim zweiten Lesen nicht mehr gefällt, ziehe ich einen ab.

  8. Cover des Buches Der Augensammler (ISBN: 9783945386484)
    Sebastian Fitzek

    Der Augensammler

     (5.358)
    Aktuelle Rezension von: Tester555

    "Ich denke, es kommt nicht darauf an, was wir sehen, sondern nur darauf, was wir erkennen."


    In diesem Buch geht es wie schon der Titel verrät, um den Augensammler. Dieser hat die typischen Merkmale, dass er Kinder entführt, deren Mutter umbringt und dem Vater und eben der Polizei auch, einem Test unterzieht- dafür bleiben jedoch nur 45h und 7min.


    Die Perspektiven wechseln ab und zu aber hauptsächlich, erlebt man die Geschichte aus der Sicht von Alexander Zorbach. Zunächst war ich aber sehr verwirrt, da das Buch bei Seite 439 anfängt, interessant gestaltet. Die Geschichte braucht erstmal etwas Zeit um sich aufzubauen. teils ist es auch etwas langatmig (deshalb 4,5), ab etwa 40% konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen und habe es von da an in einem durchgelesen. Und was macht einen guten psycho thriller aus? Genau, das man Abends (wie ich, als ich nun dieses Buch beendet habe) etwas paranoid im Bett liegt und bei jedem Geräusch etwas Angst hat. 


    Mit dem Plottwist am Ende habe ich jedoch nicht gerechnet. Dafür soll Fitzek ja bekannt sein. Ich bin sehr gespannt wie es weiter geht, habe zuvor schon 2 andere Bücher aus dieser Reihe als Hörbücher gehört (wusste aber tatsächlich nicht mehr wie der Augensammler hieß, nur eben, dass Alina unschuldig ist also auf die Färte bin ich nicht reingefallen. )

  9. Cover des Buches Gone Girl - Das perfekte Opfer (ISBN: 9783596520725)
    Gillian Flynn

    Gone Girl - Das perfekte Opfer

     (1.701)
    Aktuelle Rezension von: KarenAydin

    Worum geht es? 

    Es geht um das Pärchen Nick und Amy Dunne. Als Nicks Mutter schwer krank wird, ziehen die beiden von New York nach Missouri und beginnen ein völlig anderes Leben. Nick war vorher Journalist, betreibt nun mit seiner Schwester eine Bar. Amy verfasst Psychotests für Frauenzeitschriften und sehnt sich nach ihrem früheren Leben zurück. An ihrem fünften Hochzeitstag verschwindet Amy. Alle Spuren deuten auf ein Verbrechen. Schicht für Schicht wird freigelegt, was sich ereignet hat.

    Kritik 

    Ich habe lange Zeit um diesen Roman einen großen Bogen gemacht, immer wieder mal angefangen und habe es dann wieder nach hinten verschoben. Warum eigentlich? Für das Durchhalten wird man total belohnt. Der Anfang war mir zu langweilig. Die ganze Vorgeschichte des Pärchens (die Geschichte wird immer abwechselnd aus Amys und Nicks Sicht erzählt) war sehr detailliert und ich hatte das Gefühl, ich habe auf einer Party einen falschen Platz gewählt und sitze neben jemandem, der mir seine öde Lebensgeschichte erzählt. Man blickt sich um und überlegt, wie man da wieder wegkommt.

    DOCH: das gehört so! Alles macht im Nachhinein Sinn. Denn DANN wird es zu einem der cleversten und spannendsten Psychothriller/ Domestic Thriller, die ich je gelesen habe.  Wie böse können Menschen sein! Und herrlich geschrieben aus der Perspektive der beiden Protagonisten.

    Ich kann leider nicht viel zum Inhalt sagen, weil alles die Geschichte spoilern würde. Nur so viel: die Charaktere sind so gut, so ungewöhnlich und detailliert ausgestaltet, dass es Freude war, den beiden zuzuhören, sobald ich erst einmal in die Geschichte eingetaucht war. Wie böse! Flynn vermag es, den Charakteren ganz eigene Stimmen zu verleihen.

    Ich fand den Roman, gerade nach dem ersten Plottwist so dermaßen spannend, dass ich ihn fast in einem Rutsch durchlesen musste. Und er stellt dabei auch durchaus interessante Fragen, über die man nachdenken kann. Wer kommt womit warum durch? Welche Rolle spielen Medien? Wie treten Menschen nach außen auf? Wer hat die Kontrolle darüber, wie eine Geschichte erzählt wird?  

    Es ist kein oberflächlicher handlungsorientierter Spannungsroman, sondern ein ganz großartiges Psychogramm ungewöhnlicher Menschen! Ein raffinierter Thriller, dessen Inhalt ich nicht so schnell vergessen werde.

     

    Ingesamt: Alle, die den Domestic Thriller so lieben wie ich, sollten diesen Klassiker dieses Genres auf jeden Fall lesen. Wer gern einen hohen Bodycount hat und abenteuerliche Verfolgungsjagden mag, dem könnte der Roman nicht so gut gefallen. Es stehen die Charaktere im Zentrum.

     

     

     

  10. Cover des Buches Crescent City – Wenn das Dunkel erwacht (ISBN: 9783423762960)
    Sarah J. Maas

    Crescent City – Wenn das Dunkel erwacht

     (848)
    Aktuelle Rezension von: Lauras_bunte_buecherregal

    Der Anfang ist mir sehr schwer gefallen. An den Schreibstil musste ich mich erst mal gewöhnen. 

    Die Handlung war fesselnd, auch wenn es sehr viel war. Ich bin mir immer noch unsicher, ob ich diesen Rückblick vom Anfang gebraucht hätte oder nicht. 

    Das Setting ist der Autorin schön gelungen. Ich hatte teilweise Kopfkino und konnte mir alles gut vorstellen. Der Spannungsbogen war fesselnd und es gab unvorhersehbare Momente.

    Bryce habe ich bewundert. Sie besitzt ein tiefes Vertrauen in ihre Freundin, welches mich sehr fasziniert hat. Diese Beziehung ist was ganz besonderes. Sie ist für mich eine starke Protagonistin und durchlebt eine tolle Entwicklung.

    Ich bin gespannt wie es in Band zwei weiter geht.


    Insgesamt gibt es von mir 4 von 5 Sterne. 

  11. Cover des Buches Limit (ISBN: B00G48NCZM)
    Frank Schätzing

    Limit

     (595)
    Aktuelle Rezension von: StanLight

    Die Idee ist ja interessant, aber das Buch ist viel zu lang. Ich habe es mehrmals probiert und mir schließlich das Audiobook angehört. Dort werden regelmäßig mehrere Seiten übersprungen. Mit Recht, die gefühlt 800 Seiten weniger fehlen überhaupt nicht! Das hat mir die Lust genommen, weitere Frank Schätzing Werke zu lesen...

  12. Cover des Buches Kalte Asche (ISBN: 9783942656863)
    Simon Beckett

    Kalte Asche

     (3.476)
    Aktuelle Rezension von: Kolibri_liest

    Simon Beckett bleibt dem Stil des ersten Teils treu und lässt uns Lesenden erst einmal seicht wieder ankommen. Der Aufbau des Settings ist super und der gewählte Handlungsort einer schottischen Insel, die im Lauf der Geschichte von der Außenwelt abgeschnitten wird, birgt viele spannende Momente und macht die Arbeit von David Hunter nicht einfacher. 

    Kalte Asche ist eine gelungene Fortsetzung des ersten Teils, auch wenn es im Vergleich etwas weniger fesselnd ist. Doch das erscheint nur im Vergleich so. Kalte Asche ist trotzdem eine Leseempfehlung.

  13. Cover des Buches Die Blutlinie (ISBN: 9783404169368)
    Cody McFadyen

    Die Blutlinie

     (4.572)
    Aktuelle Rezension von: zickzack

    FBI-Agent Smoky Barret steht am Tiefpunkt ihres Lebens. Joseph Sands, ein Serienkiller, ist in ihr Privatleben eingedrungen und hat ihren Mann Matt und ihre Tochter Alexa getötet, sie selbst vergewaltigt und verstümmelt, bis Smoky ihn selbst mit mehreren Schüssen töten konnte. Sie ist am Boden zerstört, von ihrer Arbeit befreit und spricht mit ihrem Therapeuten. Doch sie wird zu ihrem Job zurückgerufen, als ein neuer Serienkiller, eine Freundin von ihr tötet. In einem Schreiben richtet er sich direkt an Smoky, gibt sich als Nachfahre von Jack the Ripper aus und behauptet, dass nur Smoky ihn schnappen kann. Die Jagd auf ihn beginnt und wird zu einem persönlichen Albtraum für alle beteiligten Ermittler.

     

    Ich war etwas skeptisch, als ich mit dem Buch angefangen habe, da ich direkt mit einer Ich-Perspektive konfrontiert wurde und einer Figur, die tief in ihrer Trauer festsitzt. Es dauert lange bis es überhaupt mit dem Fall losging und ich fand es zunächst nicht sonderlich klug, den Leser so zu konfrontieren. Ich kann ja nichts von Smoky. Für mich war die Figur eine Fremde und ständig wurde davon geschrieben, was für eine geniale FBI-Agentin sie schon immer war, wie präzise sie mit ihrer Waffe umgehen kann, wie toll sie ihr Team geleitet hat und jetzt vor einem Scherbenhaufen steht.

    Aber meine Skepsis ist nach und nach verschwunden, da ich in die Geschichte gezogen wurde. Der Autor hat einen sehr bildlichen, gnadenlosen Schreibstil. Es wird einem vieles beschrieben. Das fängt bei der Situation, dem Äußerlichen an und endet in den starken Emotionen, die ausgedrückt werden. Dennoch war es kein Stil, der zu viel gewollt hat, da es trotz der vielen ausdrucksstarken Beschreibungen spannend blieb. Figuren, die eingeführt wurden, konnte man sich schnell vorstellen, da der Autor nicht nur auf Äußerlichkeiten eingegangen ist, sondern sehr prägnant ihre charakterlichen Eigenschaften dargestellt, die bei der jeweiligen Figur herausstechen. Schnell hatte ich ein Bild von Smokys Team vor den Augen und es wurde nicht etwas behauptet und dann nicht eingehalten, sondern haben die Figuren auch nach den Beschreibungen gehandelt. James, zum Beispiel, war die ganze Geschichte das beschriebene Arschloch und wie Smoky es sagte, bis zu einem gewissen Grad konnte mein Verhalten nachvollziehen und akzeptieren, besonders als man seinen Hintergrund erfuhr, aber er ist eben drüber, dass am Ende wenig Mitleid bleibt und man ihn dennoch guten Gewissens „Arschloch“ nennen kann.

     

    Der Fall an sich war sehr brutal, plastisch dargestellt und persönlich. Den Täter hat es besonders aufgegeilt, wenn er die Ermittler treffen konnte. Darum kamen immer weitere Enthüllungen zu Tage mit denen er sie getroffen hat. Lange Zeit hat das Team im Dunklen getappt und es wurde immer größer und grausamer. Er hat sie ständig verhöhnt.

    Es hat mir sehr gefallen, besonders hat mich dann auch diese persönliche Note überzeugt, weil ich mehr und mehr die Figuren kennenlernte und mit ihnen mitlitt. Smoky (wirklich ein ungewöhnlicher Name) ist eine echt starke Frau und weibliche Ermittler in der Hauptrolle haben es mir sowieso angetan, weil ich bei denen meist das Gefühl habe, dass sie nicht so den Stereotyp darstellen. Wenn es ein männlicher Ermittler ist, dann ist er doch meist übergewichtig, kaffeesüchtig (und Donutsüchtig), arbeitssüchtig, vielleicht noch grantig und vor allem haben die immer ein zerrüttetes Familienverhältnis. Hier ist ja Smokys Familie auch zerstört, aber nicht, weil sie in der Arbeit versunken ist und sich nicht mehr um diese gekümmert hat, sondern weil sie einen Serienkiller in ihr Leben gelassen hat. Zugegeben, so innovativ ist es auch nicht, da ich das auch schon ab und angelesen habe, aber wie sie jetzt letzten Endes damit umgeht, was sie sich wiederaufgebaut hat, war gut. Sie hat einen neuen Sinn im Leben gefunden, baut sich wieder etwas auf und lässt sich nicht unterkriegen. Sie verkriecht sich nicht vollkommen in ihrer Arbeit.

     

    Die Enthüllung am Ende hat mich doch kalt erwischt. Damit hätte ich nicht gerechnet, da es wirklich ein Faustschlag ins Gesicht war und am Ende macht so einiges mehr Sinn.

    An der ein oder anderen Stelle haben die Ermittler allerdings etwas seltsam agiert. Die Wachmänner wurden ermordet. Sie bekommen eine neue Spur und vergessen neue Wachmänner aufzustellen… auf was das wohl hinauslaufen wird. Wer hät‘s gedacht…

    Auch fand ich es stellenweise etwas übertrieben, wie Smoky anderen so alles aus der Mimik ablesen konnte. Überhaupt wurde in dem Buch viel geschaut. Ich meine, dass sie in Mimiklesen nicht die schlechteste ist, klar, weil sie im Job damit zu tun hat. Aber aus einem Nicken und einem anschließenden Kopfschütteln direkt eine gesamte Konversation ablesen, fand ich dann doch etwas übertrieben.

    Dennoch sind es am Ende nur Kleinigkeiten, die mir aufgefallen sind und dem Gesamten keinen Abbruch getan haben.

     

    Interessant fand ich auch immer wieder die Erläuterungen zu Vorgehen des FBIs (oder allgemein Ermittlungen) über verschiedene Methoden. Wie man zum Beispiel in einem Verhör zu den gewollten Informationen kommt oder wie man gewisse Spuren verwertet. Aber auch, was solche Erlebnisse, solche Fälle mit den Ermittlern machen. Wie es sich auf ihre Persönlichkeit auswirkt, welche Strategien sie aufgebaut haben, um es zu verarbeiten.

    Smoky hat ja auch eine ganz eigene Methode, wie sie sich in den Täter hineinversetzen kann, welche sie ausgerechnet mit James teilt, der diese „Gabe“ auch hat. Anfangs dachte ich, dass das mit dem Drachen und den Zug ja schon sehr quatschig ist, aber je mehr ich darüber gelesen habe, umso mehr konnte ich mich da hineinfinden, dass ich jetzt zumindest sagen kann, dass es etwas Eignes an der Geschichte ist. Und dabei kommt es ja bei einem Thriller oder gar einer ganzen Reihe an: Sie muss aus der Masse herausstechen, damit diese lesen möchte. Und das kann die Smoky-Barret-Reihe definitiv.

     

    Fazit: Nach wenigen Seiten hat mich der Thriller in sich hineingezogen. Ich konnte meine Skepsis über die Ich-Perspektive und den Start voller Trauer ablegen und wollte immer mehr über die Geschichte und ihre Figuren wissen. Wer einen brutalen, höchst emotionalen Thriller sucht, der einen komplett mitreißt und einem in die Seele eines Wahnsinnigen blicken lässt, der ist hier genau richtig. Dazu bekommt man eine starke Hauptermittlerin, die ein tolles Team an ihrer Seite hat und die die gesamte Zeit gnadenlos persönlich angegriffen wird. Ein Thriller, der sich die gesamte Zeit gesteigert hat, höchste Spannung und kaum Zeit zum Durchatmen. Von mir gibt es fünf Sterne.

  14. Cover des Buches Verdammnis (ISBN: 9783453442047)
    Stieg Larsson

    Verdammnis

     (2.573)
    Aktuelle Rezension von: PWD_Kater

    Inhaltlich ist „Verdammnis“ ein klassischer Mittelband einer Trilogie. Während der erste Band „Verblendung“ noch gut für sich alleine stehen konnte, hat „Verdammnis“ kein abgeschlossenes Ende sondern bereitet den Weg für den nächsten Band „Vergebung“ vor (die Reihe war vom Autor Stieg Larsson ja auf 10 Bände angedacht, dennoch fühlt es sich nach klassischer Trilogie an). Beim Hören dachte ich zunächst, ich hätte aus Versehen das letzte Kapitel von meinem Handy gelöscht, doch bei der Nachkontrolle im (gedruckten) Buch stellte ich fest, dass der Schluss wirklich vom Autor so abrupt gestaltet wurde…

    Zum Schreibstil von Stieg Larsson gibt es im Vergleich zu „Verblendung“ nichts neues zu berichten: auch hier zieht sich die Einleitung ewig in die Länge, immer noch bleiben die meisten Figuren blass un dunglaubwürdig, die Dialoge sind immer noch hölzern, das ständige Erwähnen von Vor- und Nachnamen einer Person, die unnötigen Aufzählungen (welche IKEA-Möbel Lisbeth für ihre Wohnung ausgesucht hat oder welche Dinge sie im Supermarkt einkauft) und das Apple Product Placement nerven. Aber dennoch hat es Stieg Larsson auch im zweiten Band geschafft, mich mitzureißen und mit Lisbeth Salander mitfiebern zu lassen (wenngleich für den Leser/Hörer von Anfang an klar ist, dass Lisbeth nicht die gesuchte Täterin sein kann). Hier werden die Hintergründe von Lisbeth näher beleuchtet, woher sie kommt und was mit ihr geschehen ist.

  15. Cover des Buches Der Nachtwandler (ISBN: 9783426503744)
    Sebastian Fitzek

    Der Nachtwandler

     (2.303)
    Aktuelle Rezension von: trishalicious2

    Weil ich ein großer Fan von Sebastian Fitzek bin, musste ich natürlich auch "Der Nachtwandler" lesen. Ich hatte mich sehr darauf gefreut, weil mich der Klappentext besonders angesprochen hat: "In seiner Jugend litt Leon Nader an Schlafstörungen. Als Schlafwandler wurde er während seiner nächtlichen Ausflüge sogar gewalttätig und deswegen psychiatrisch behandelt. Eigentlich glaubte er geheilt zu sein - doch eines Tages, Jahre später, verschwindet Leons Frau unter unerklärlichen Umständen aus der gemeinsamen Wohnung. Ist seine Krankheit etwa wieder ausgebrochen? Um zu erfahren, wie er sich im Schlaf verhält, befestigt Leon eine bewegungsaktive Kamera an seiner Stirn – und als er am nächsten Morgen das Video ansieht, macht er eine Entdeckung, die die Grenzen seiner Vorstellungskraft sprengt: Sein nächtliches Ich steigt durch eine ihm völlig unbekannte Tür hinab in die Dunkelheit …" 

    Das Buch hat mich nicht enttäuscht! Es gehört zu den spannendsten, die ich von Fitzek gelesen habe. Der Schreibstil ist, wie man es von Fitzek ja gewohnt ist, super spannend und flüssig! Die Idee, die er mit der Geschichte umgesetzt hat ist originell und definitiv (zumindest meiner Meinung nach) einzigartig! Ich habe das Buch von vorne bis hinten verschlungen und kann es definitiv jedem Thriller-Fan weiterempfehlen!!

  16. Cover des Buches ONE OF US IS LYING (ISBN: 9783570311653)
    Karen M. McManus

    ONE OF US IS LYING

     (1.124)
    Aktuelle Rezension von: Kirsten_Bieging

    Durch meine jugendliche Tochter , bin ich auf die Reihe ONE OF US ..... aufmerksam geworden.  Es ist der erste Teil der Reihe, gut durchdacht. Es fängt ganz harmlos mit Nachsitzen in der Schule an, aber als Simon plötzlich zusammen bricht und verstirbt fängt das ganze an. Es wird nun wegen Mordes ermittelt.  Ich fand es echt spannend und gut vorstellbar. Es las sich sehr zügig. Kann ich auf jeden Fall gut empfehlen. Die nächsten Teile sind dann auch ein absolutes MUSS!

  17. Cover des Buches Die Frauen von La Principal (ISBN: 9783458362579)
    Lluís Llach

    Die Frauen von La Principal

     (91)
    Aktuelle Rezension von: nati51

    Das Buch beginnt im Jahr 1940, kurz nach dem der Bürgerkrieg überstanden ist und Franco in Spanien die Macht übernommen hat. Vor vier Jahren wurde vor der Tür von La Principal in einem Sack der ermordete Vorarbeiter des Weingutes gefunden. Durch die Kriegswirren wurde dieser Fall nicht weiter untersucht, doch nun hat sich Inspektor Lluis Recader, ein Liebhaber der Bücher von Agatha Christie, dieses Falles angenommen. Er stattet dem Weingut La Principal einen Besuch ab und drängt die alte Hausbedienstete Ursula ihm Informationen zur Familie zu geben. Nach dem die Reblaus die Weinstöcke im Jahr 1893 befallen hat, zieht Vater Roderich mit seinen vier Söhnen nach Barcelona und lässt seine Tochter Maria auf dem Weingut zurück. Sie hadert mit ihrem Schicksal. Doch als der Vater stirbt und sie La Principal erhält, findet sie einen Weg mit viel Mut das Weingut wieder aufzubauen. Maria steigt zu einer mächtigen Frau auf und wird von allen nur die Alte genannt. Ihre Nachfolge tritt ihre Tochter Maria an, die Senyora, die auch eine schwere Bürde zu tragen hat.

    Mir hat das Buch gut gefallen. Es ist ein vielschichtiger Roman, der eine historische Handlung mit dem damaligen Zeitgeschehen verknüpft, eine Mordtat aufklärt und eine Familiensaga, die bis in die heutige Zeit reicht, in der Maria Costa die Leitung des Weingutes hat. Zu Beginn habe ich mich etwas schwer getan, da die Hauptprotagonisten alle Maria heißen und bei Rückblenden war nicht immer gleich erkennbar, um welche Maria es sich handelt, obwohl in den Kapitelüberschriften immer Jahreszahlen angegeben waren. 

    Der katalanische Schriftsteller Lluis Llach hat einen klaren Erzählstil, den ich als sehr anspruchsvoll empfinde, der aber auch an einigen Stellen mit feinem Humor durchsetzt ist. Erstaunlich finde ich, dass ein männlicher Schriftsteller ein Gefühl für starke Frauen empfinden kann, die ihrer Zeit weit voraus waren. Es dürfte nicht leicht gewesen sein, sich als Frau in einem männlichen Umfeld zu behaupten, um das Weingut La Principal zu retten. Am Ende bleibt für mich aber noch eine Frage offen, die ich nicht nachvollziehen konnte. Weshalb wurden im Jahr 1940 alle Weinstöcke herausgerissen?

  18. Cover des Buches Der Todeskünstler (ISBN: 9783404169375)
    Cody McFadyen

    Der Todeskünstler

     (2.107)
    Aktuelle Rezension von: belli4charlotte

    Vorab kann man sagen, dass man dieses Buch lesen kann, ohne den ersten Band gelesen zu haben, da es eine abgeschlossene Geschichte ist.

    Es macht aber durchaus Sinn Smoky Barrett schon im ersten Teil kennenzulernen, da man so doch auch mehr Hintergrundinfo hat zu ihrer Person. Und schließlich ist sie eben der rote Faden in dieser Buchreihe.

    Aber auch hier gibt es immer wieder Puzzleteile, die den Charakter von Smokey neu ergänzen.

    Und auch hier hat es der neue Fall in sich. Denn eine junge Frau verlangt explizit Smokey, als sie auf der Polizei anruft und einen dreifachen Mord schildert.

    Drei Leichen, welche regelrecht ausgeweidet sind, wie Tiere.

    Doch das Mädchen beteuert ihre Unschuld.

    Ein wirklich blutiger Fall und das mit viel Gänsehaut und Spannung.

    Sehr lange ermittelt man da im Dunkeln, denn das was sie später auftuen, ist noch viel Schlimmer, als man befürchtet hatte.

     

    Der Schreibstil ist flüssig und detailliert, so dass man sich einfach schnell in den verschiedenen Ort wieder findet und fast sofort Smokey nicht nur interessant findet, sondern auch einfach mag.

    Die Charaktere sind extrem unterschiedlich, aber passen dennoch gut zusammen. Man kann deutlich eine Entwicklung erkennen, so dass die Figuren plastisch wirken.

    Dabei behält man stets den roten Faden bei, so dass es eben nicht eine Pause gibt und es schwer fällt das Buch aus der Hand zu legen.

     

    Ich kann das Buch einfach nur empfehlen. Wobei ich einen kleinen Kritikpunkt habe, denn es gibt Stellen, da es doch etwas unrealistisch wirkt.

  19. Cover des Buches Lady Midnight - Die Dunklen Mächte (ISBN: 9783442487042)
    Cassandra Clare

    Lady Midnight - Die Dunklen Mächte

     (854)
    Aktuelle Rezension von: keinlesezeichen

    Und so verliebte ich mich immer mehr in die Welt der Schattenjäger. Und irgendwie habe ich mein Herz jetzt auch ein bisschen an Los Angeles verloren. An diese Charaktere. An dieses Universum. Alles ist einfach so vielschichtig und verbirgt so viele Geheimnisse, dass ich mir sicher bin, noch nicht ansatzweise alles zu kennen. Ich liebe es, wie jeder einzelne Charakter für die Geschichte wichtig ist und seinen Teil beiträgt. Wie sie alle eine große Familie bilden und mich willkommen heißen. Wie sie alle füreinander kämpfen und sterben würden. Obwohl alles so gefährlich und irgendwie ungewiss war, war doch irgendwie alles gut und schön und gemütlich. Ich hab mich einfach wie zuhause gefühlt. Diese Geschichte lebt so sehr durch diese fantastischen Charaktere. Schon allein sie zwingen einen dazu, dieses Buch zu lieben. Aber auch die Handlung hielt einiges bereit. Ich tappte fast bis zum Schluss im Dunklen und war demnach umso beeindruckter, wie sich alles auflöste. Ich frage ich mich einfach immer wieder, wieso ich diese unglaubliche Autorin erst dieses Jahr für mich entdeckt habe. Andererseits freue ich mich, nun noch so viele ihrer Bücher entdecken zu können. Denn ich bin mir sicher, dass ich sie alle lieben werde.

  20. Cover des Buches Leichenblässe (ISBN: 9783499268298)
    Simon Beckett

    Leichenblässe

     (2.572)
    Aktuelle Rezension von: Alena91

    Auch der 3.Teil über den Forensischen Anthropologen David Hunter, hat es in sich…es kribbelte ständig auf der Haut. Eine Leiche die komplett entstellt war. 

    Extrem spannend, Nervenkitzel pur! Diesmal wusste ich bis zum Schluss nicht, wer der (wahre) Mörder war…!
    Ein Buch das man kaum aus der Hand legen will….!

  21. Cover des Buches Erbarmen (ISBN: 9783423212625)
    Jussi Adler-Olsen

    Erbarmen

     (4.167)
    Aktuelle Rezension von: IvoryLucy

    Alle schwärmten sehr von den Krimis von Jussi Adler-Olsen. Das machte mich neugierig und nun fand ich endlich die Zeit, den ersten Teil der Reihe zu lesen.

    Ziemlich ernüchternd... die ersten 150 Seiten schleppten sich so dahin. Hier und da eine Stelle, die etwas Schwung reinbrachte, aber die Seiten wollten einfach nicht weniger werden. Wieso schwärmen alle so von den Büchern? Aber gut, es waren ja noch ein paar Seiten. Die Chance, noch was zu drehen.

    Ich fand den Aufbau des Buches bis zuletzt sehr zäh. Nebensächlichkeiten wurden erzählt und natürlich ist auch Carl Mørck nicht vom harten Schicksal eines Mordermittlers verschont. Er erfüllt jedes Klischee, das in so vielen Krimireihen aufgegriffen wird. Irgendwie sind sie alle gleich, was mich mittlerweile ein wenig langweilt. Bitte gebt mir einen Mordermittler, dessen Privatleben vollkommen normal ist. Oder eine so bezaubernde Detektivin wie Flavia de Luce.

    Für meinen Geschmack weist das Buch deutlich zu viele Längen auf, für einen Krimi deutlich zu wenig Spannungsbögen.
    Die Kapitel über Merete gefielen mir tatsächlich am Besten und ich konnte mir ihre Gefangenschaft sehr bildlich vorstellen.
    Die Kapitel über die Ermittlungsarbeit versprachen viel, aber drifteten oft in die typischen Nebensächlichkeiten ab.

    Ebenfalls hatte ich einige Probleme mit den Personen. Natürlich nutzt ein dänischer Autor auch dänische Namen, was nicht der Punkt ist. Nein, es waren vielmehr die Charaktere selbst, die sich einfach schwer unterscheiden ließen, hatten sie keine größere Rolle. "Wer war der noch gleich?"

    Meine große Hoffnung war die Auflösung. Und ich muss gleich vorwegnehmen, dass ich das Ende schon ziemlich zeitig "wusste". Ich hatte recht zügig meine Theorie und wich davon auch nicht mehr ab. Es stimmte. Die Idee fand ich dennoch klasse, auch wenn ich es recht vorhersehbar fand. Leider fand ich das Ende, so wie das gesamte Buch, sehr zäh und kämpfte mich auf den letzten Metern nur so durch. Puh!

    Ich hatte gehofft, dass mir das Buch nach dem Reinlesen etwas besser gefallen würde. Schließlich sind mittlerweile zahlreiche weitere Bücher erschienen. Ich bin mir allerdings ziemlich sicher, dass ich die Fortsetzungen nicht lesen werde. Schade!

  22. Cover des Buches Das Kind (ISBN: 9783426512173)
    Sebastian Fitzek

    Das Kind

     (2.429)
    Aktuelle Rezension von: WeltbuntmalendeBuecher

    Für mich wieder EIN BUCH MIT EINER KRASSEN THEMATIK. 

    Unter anderem Kinderhandel, Misshandlungen etc. - also nichts für schwache Nerven!


    Die 🎁CHARAKTERE🎁 sind auch bei diesem Fitzek- Buch wieder jeder für sich einzigartig. Alle davon irgendwie verwegen und verschroben, auch die, welche 'gut' sind. So hat Jede*r eine eigene Persönlichkeit mit eigenen Gedanken (in die man doch auch immer mal wieder reinlesen kann).

    Spannend (eher im negativen Sinn) finde ich, dass sich die Hauptperson relativ oft in wichtigen Momenten an so vieles nicht erinnern kann ...  


    Allgemein fand ich das Buch wirklich spannend aufgebaut, gut geschrieben. Ich war total dabei und habe mitgeraten und das Beste geh

    offt!


  23. Cover des Buches Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert (ISBN: 9783492307543)
    Joël Dicker

    Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert

     (918)
    Aktuelle Rezension von: Yukiomishima

    In einer der Rezensionen hier beschrieb jemand den Plot als "überkonstruiert". Das trifft es eigentlich sehr gut, da in dieser Geschichte jedes noch so unnötige Detail ausgeleuchtet wird. Es kommt des Öfteren zu Wiederholungen und es hilft auch nicht, dass der Schreibstil absolut durchschnittlich ist und mich nicht fesseln konnte. Wenn ich noch einmal "Nola, allerliebste Nola, N-O-L-A, meine Nola!" lesen muss, kotze ich im Strahl. Liegt eventuell auch an der Übersetzung aus dem Französischen, aber auch das würde den übertrieben langatmigen Plot und die Fremdscham auslösenden Formulierungen nicht rechtfertigen.

    Der Grund wieso ich das Buch nicht beenden konnte ist der, dass hier ganz eindeutig versucht wird dem Leser zu suggerieren, eine Liebesbeziehung zwischen einem erwachsenen Mann und einem Kind sei völlig legitim, und dass lediglich die Sitten unserer Gesellschaft dagegen sprechen würden. Das Argument "Aber sie lieben sich doch" lässt sich schon allein durch Entwicklungsbiologie aushebeln und muss hier nicht weiter ausgeführt werden, da allen klar sein sollte was da für ein Machtgefälle entsteht. Das merkt man auch daran, dass Nola keinen einzigen vernünftigen Satz rausbringt und den Eindruck vermittelt, als würde sie mit einem IQ im zweistelligen Bereich agieren. 

    Zum Thema Misogynie: JEDE EINZELNE Frau in diesem Buch ist entweder absolut unterwürfig oder eine hysterische Furie ist. Und JEDES MAL wenn es um eine Frau geht, geht es nur darum wie sie einem Mann hinterhertrauert oder einen Mann anzickt. Auch die Minderjährige wird wie die perfekte, unterwürfige, nur für ihren Mann lebende Puppe dargestellt. Und ich bin weiß Gott keine Emanze, aber das ist Sexismus jener Art die einem so ins Gesicht springt, dass man sie nicht ignorieren kann oder will.

    Ich habe kein Interesse daran, den Ausführungen eines Autors zu folgen, der irgendwelche perversen Neigungen verherrlicht. Mal abgesehen davon, dass es dem Buch völlig an Spannung fehlt - Wer glaubt, es hier mit einem Page-turner zu tun zu haben, der hat in seinem Leben vermutlich nur das bürgerliche Gesetzbuch oder die Bibel gelesen. Die Charaktere sind langweilig und eindimensional, der Protagonist selbstgerecht und unsympathisch ohne es sein zu wollen. Der Plot zieht sich wie Kaugummi und lädt eher zum Einschlafen als zum weiterblättern ein. Gähn!


  24. Cover des Buches Die Therapie (ISBN: 9783947185955)
    Sebastian Fitzek

    Die Therapie

     (3.853)
    Aktuelle Rezension von: Jojo4102

    Das ist jetzt mein zweites gelesenes Fitzek Buch. Nachdem ich "Das Paket" als erstes Buch gelesen habe, habe ich mir direkt n ganzen Stapel Fitzek Bücher besorgt... Und ich muss ehrlich sagen: Dafür dass es das erste Buch ist das Fitzek je geschrieben hat, ist es schon ehrlich sehr gut, auch wenn es Schwachstellen hat...

    Als Erstes muss ich sagen, dass ich sowieso eine absolute Schwäche für Psychothriller habe, in denen es um Psychiater, Psychotherapien, Psychiatrien und psychischen Erkrankungen dreht. Und halt alles mysteriöse das mit ihnen im Zusammenhang steht... Also wenn jemand Empfehlungen hat, gerne her damit 😂

    Zurück zum Buch: Also kam die Geschichte so oder so schon gut bei mir an. Der Schreibstil ist spannend und man will nicht aufhören zu lesen, der Spannungsbogen wird oben gehalten und alle paar Seiten passiert etwas bei dem man sich fragt "Alles klar, das ist krank, wie soll man das ohne Magie erklären".

    ( *Achtung Spoiler* : Besonders gut fand ich die Erklärung für Josephines Krankheit eine Allergie gegen Paracetamol und Penicillin ist oder auch die Erklärung für sämtliche Zusammenhänge zwischen Anna und dem Psychiater und VOR ALLEM noch dieser Name weil sie ihn spiegelt. Die Erklärung für den Sturm und das plötzliche Erscheinen der lieben Anna (auch wenn ich erstens seltsam finde warum ausgerechnet eine tote Studentin in einer Luxusklinik GENAUSO heißt wie seine Therapeutin ( die den Namen ja aufgrund seiner Funktion erhalten hat) das ist ein bisschen unwahrscheinlich)

    Ich fand auch die ganzen medizinischen Gründe und Medikamente die in dem Buch vorkamen und wie sie eingebaut wurden genial, allerdings wahrscheinlich auch daher dass ich selbst aus dem medizinischen Bereich komme und mich daher in Romanen alles interessiert was irgendwas mit Medizin bzw Krankheitslehre zu tun hat.

    (Ächtung nochmal Spoiler: was ich nicht so gut fand, waren allerdings einige Unklarheiten wie zum Beispiel: Wie kann ein kleines Mädchen bei seiner ersten Periode so viel bluten, dass das Badezimmer aussieht wie ein Schlachtfeld? Warum hat der Autor das Telefonat eingebaut, indem der Privatdetektiv gemeint hat, dass das Zimmer nicht aussieht wie das eine Teenagers? Ich meine Leute, die war 11 bzw 12 als sie verschwunden ist. Das Zimmer Umstyling kommt erst später, falls Fitzek das erklären wollte mit "Ja Viktor hat nie erlaubt dass die Kleine ihr Zimmer im Ferienhaus umgestaltet geschweige denn hat er es vielleicht selbst als Kinderzimmer gestaltet" oder später auch: Wahnvorstellungen und Psychosen alles schön und gut: aber wie kann man einen Geräteschuppen und ein Bootshaus, eine Wasserfläche im Haus mit einem Öltank und zwei komplett verschiedene Orte so unterschiedlich sie sind als Erklärung einbauen? Das fand ich etwas verwirrend. Oder auch: Warum spricht Josephine am Ende Spanisch obwohl die Mutter und sie Deutsch sind? Alle Lösungsansätze die mir eingefallen sind sind nicht gerade plausibel. Da fehlte einiges an Erklärung (und es ist frech, die spanischen Sätze nicht zu übersetzen für die Leute die kein Spanisch in der Schule hatten😂) Auch, dass Viktor sich innerhalb der wenigen Tage trotz seines Psychischen Zustandes alles erschließen könnte, wo er vermutlich eigentlich alles infrage stellen müsste was er für logisch hält und obwohl er Münchhausen hat. Wurde er so krank in seiner Wahnvorstellung, weil die realistischen Nebenwirkungen von den abgesetzten Medikamenten aufgetreten sind? ) 

    Generell lässt die Geschichte trotzdem viel offen, über das man nachdenken kann wenn man es zuende gelesen hat. Zusammenhänge die der Autor nicht genau erklärt hat, für die man sich aber plausible Zusammenhänge erschließen kann.

    Es hätte einige Logikfehler, die einem trotz dem Ende nicht erklärt werden. Der Traum, immer über den Steg zu fahren. Welche Bedeutung hatte er? Der Mann am Geländer (Albert oder so?), der Schuppen mit dem Altar usw ... So viele Dinger über die man nachdenken kann. Aber das ist eine Sache die der eine mag und der andere nicht. Ich muss zugeben dass ich solche Bücher gut finde, an denen man am Ende drüber nachdenken und sich mit anderen über Theorien austauschen kann. 

    Wie gesagt, für sein erstes Buch trotzdem eine wahnsinnig gute Leistung. Unzählige Wendepunkte, unzählige WHAT- Momente, man wollte das Buch nicht weglegen. 

    Ich hätte dem Buch trotz der Logikfehler aus persönlichem Bauchgefühl heraus trotzdem 5 Sterne gegeben wäre da nicht der eine große Punkt der mir das Ende ein bisschen versaut hat: ES WAR SO VORHERSEHBAR. Ca ab der Hälfte war mir so klar, dass das was damit zu tun hat, dass er krank ist, dass der Hund nicht echt ist, diese Anna (die ja keiner kennt nicht mal der halluzinierte Bürgermeister) und die ganzen Sachen bei denen er sich so verarscht vorkam.

    Wer nicht seinen ersten Psychothriller liest, vor allem wenn man vorher von Wulf Dorn "Trigger" gelesen hat, dann weiß man so ca. Ab der Hälfte Bescheid. Daher war nur der Tuning Point mit seiner Frau wirklich überraschend...  Das hat das Ende ein bisschen versaut aber dafür war wieder dir ganze Erklärung auch für den Beginn sehr gelungen.


    Ich gebe dem Buch also trotzdem eine Leseempfehlung und 4 Sterne, auch wenn ich dazu rate, vielleicht solche Bücher zu nutzen um seinen Spaß an Psychothrillern zu wecken. ^^

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