Bücher mit dem Tag "ermittlungsarbeit"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "ermittlungsarbeit" gekennzeichnet haben.

91 Bücher

  1. Cover des Buches Fünf (ISBN: 9783499257568)
    Ursula Poznanski

    Fünf

     (1.231)
    Aktuelle Rezension von: DoraLupin

    Dies ist der Auftakt einer Reihe um die Polizistin Beatrice Kaspary und ihren Kollegen Florin Wenninger.

    Das Cover des Buches finde ich etwas unglücklich gewählt. Es hat mit dem Inhalt nichts zu tun und wirkt auch ansonsten nicht wie ein Thriller. Da Ursula Potznanski sonst Jugendbücher schreibt, könnte man dieses Buch auch schnell für ein solches halten. Ist aber nur meine Meinung. Hätte man mehr draus machen können.

    Im Buch wird eine Leiche gefunden, auf deren Fussohlen Koordinaten eintätowiert wurden. An den Koordinaten finden die beiden eine Geocaching Box mit einer abgetrennten Hand...ein perfides Katz und Maus Spiel beginnt zwischen den Polizisten und der Person der die "caches " auslegt...

    Das Thema Geocaching ist ja sehr bekannt und es gibt ja immer noch viele die es gerne machen...ich und meine Familie gehören dazu. Es macht einfach sehr viel Spaß! Umso besser hat es mir gefallen ein Buch darüber zu lesen das etwas gruseliges daraus macht!
    Gleich vorab sei aber gesagt, obwohl das Buch sehr gut war, kann ich immer noch geocachen gehen ohne Angst oder Panik zu haben ;)

    Das Thema dieses Thrillers hat mir dieses Buch zu einem besonderen Leseerlebnis gemacht und ich kann mir vorstellen wenn man Geocaching vorher nicht gekannt hat bekommt man Lust es einmal zu versuchen.

    Das Buch ist spannend und sehr gut geschrieben. Die Protagonisten sind alle sympatisch und nahe am Leben. So hat Beatrice Kaspary, die Kinder hat, immer wieder mit dem Spagat zwischen Job und guter Mutter zu kämpfen.

    Ein Buch das man uneingeschränkt weiter empfehlen kann!

  2. Cover des Buches Verblendung (ISBN: 9783453438200)
    Stieg Larsson

    Verblendung

     (6.211)
    Aktuelle Rezension von: Stopkaofbooks

    Ich habe per Zufall mir einen schwedischen Krimi herausgesucht.

    Auf den ersten 300 Seiten gab es zwar durchaus spannende Momente, aber zwischendurch war ich auch gelangweilt. Trotzdem zog mich Larsson nach und nach in die Bahn der Geschichte, Spannung stieg und ließ mich bis zum Schluss nicht mehr los. Das Ende (sobald der Fall gelöst ist - also ca. 160 Seiten) fand ich wieder etwas zu langgezogen.

    Die Geschichte ist gut überlegt und die Wendungen sind nicht vorhersehbar, das hat mich absolut überzeugt.

    Mir gefallen selten Krimis, wo privat auf eigene Faust Dilettanten ermitteln, aber hier hat es mich überhaupt nicht gestört. Weder Journalist noch die private Ermittlerin handeln dumm, unüberlegt oder naiv.

    Fazit: Ein Krimi, den ich jedem empfehlen würde.

  3. Cover des Buches Jigsaw Man - Im Zeichen des Killers (ISBN: 9783404180578)
    Nadine Matheson

    Jigsaw Man - Im Zeichen des Killers

     (188)
    Aktuelle Rezension von: alaskabooklover

    Dieses Buch habe ich spontan gekauft und hab es auch durch Zufall entdeckt. Mir gefallen sehr die kurzen Kapitel. Ich mochte den Schreibstil sehr, da sich das Buch schnell und flüssig lesen ließ. Durch die brutalen und verstörenden Szenen die beschrieben wurden, habe ich leichte Paranoia bekommen und mich erschraken kleine Sachen, obwohl ich eigentlich nicht schreckhaft ist. Das Buch ist definitiv nichts für schwache Nerven, da alles sehr bildhaft beschrieben worden ist. Am Anfang war ich verwirrt, da ich gedacht habe, dass es eine Fortsetzung von einer Reihe ist, aber die ,,Vorgeschichte” wird erst später während der Story erzählt, sodass man nicht sofort weiß, was vor ein paar Monaten passiert ist. Für meinen Geschmack gab es zu viele Charaktere, wo man erst nachdenken muss wer wer ist. Den Plottwist fand ich jetzt nicht so überraschend, also er war schon gut gelungen, sondern ich hatte da meine Theorie, wer der Killer sein könnte, die dann wahr wurde. Ich mochte eigentlich alle Protagonisten, nur manchmal fand ich Henley zu stur, was ein bisschen genervt hat. Den Cliffhanger am Ende fand ich sehr fies, aber ich freue mich, wenn ich bald den zweiten Band lesen kann😁

  4. Cover des Buches Der Blutkünstler (Tom-Bachmann-Serie 1) (ISBN: 9783548063768)
    Chris Meyer

    Der Blutkünstler (Tom-Bachmann-Serie 1)

     (268)
    Aktuelle Rezension von: Nika0301

    "Ein Kunstwerk. Ein Vermächtnis. Ein Farbenspiel aus Fleisch und Blut."

    in einem Buddyreads habe ich diesen Thriller gelesen.

    Die Handlung beginnt sehr undurchschaubat, sodass ich mich zunächst orientieren muss, um in die Geschichte zu gelangen. Doch dann geht es Schlag auf Schlag, die Entwicklungen sind ganz nach meinem Geschmack für einen anständigen Thriller sehr diabolisch, berechnend und blutig.🩸

    Die Protagonisten sind sehr authentisch und sympathisch, haben jedoch ihre Defizite, den Fall angemessen zu bearbeiten, was eine gewisse Herausforderung und Spannung mit sich bringt .⚖️

    Es gibt immer wieder neue Handlungsstränge, die mich auf so einige Irrwege geführt und gut unterhalten haben.

    Sowohl die Geschehnisse an sich, als auch die Umsetzungen fand ich sehr abwechslungsreich und die Entwicklungen toll durchdacht. Die Umsetzung des Titels fand ich sehr authentisch und gelungen. Dieser Täter ist blutrünstig und brutal bis zum Äußersten🎨🖌️

    Während es zu Beginn zwar direkt dramatisch würde, baute sich das Buch dann eine ganze Zeit auf, bis es im Mittelteil wirklich seine Hochpunkt erreicht hat. Dort ist so viel spannendes und durchdachtes passiert🔪. Bis kurz vor dem Ende (ca. 50 Seiten davor) blieb diese Spannung. Dann fand das Buch leider sehr schnell ein zwar passendes Ende, mit dem ich so auch nicht voll gerechnet hatte, jedoch ging es leider plötzlich sehr schnell.

    Dennoch fand ich das gesamte Ende interessant gelöst, es hätte für mich aber noch mehr Handlung und Entwicklung haben dürfen.

    4/5 🌟 

    "Der Zoom- Killer" als zweiter Teil liegt bereits auf meinem SuB und wartet auf seinen Einsatz. Ich bin gespannt, ob es an das erste auch anknüpft

  5. Cover des Buches Grabesgrün (ISBN: B00BYUHBIE)
    Tana French

    Grabesgrün

     (611)
    Aktuelle Rezension von: happyoldendays

    Im fiktiven Dubliner Vorort Knocknaree ereignete sich im Sommer 1984 eine schreckliche Tat: Drei Kinder, die im Wald spielen waren, werden vermisst. Eines der Kinder findet die Polizei völlig verängstigt im Wald, mit blutigen Schuhen und ohne jede Erinnerung daran, was sich zugetragen hat.

    Zwanzig Jahre später ist dieses Kind Ermittler bei der Dubliner Mordkommission. Seinen Namen hat er zu Rob Ryan geändert, denn seine Kindheit hält er geheim. Nur seine engste Kollegin und beste Freundin Cassie Maddox weiß Bescheid. Doch dann werden die beiden zur Leiche eines kleinen Mädchens in Knocknaree gerufen und Detective Ryan wird nicht nur mit der eigenen Vergangenheit konfrontiert, sondern auch mit der Frage, ob die beiden Fälle zusammenhängen.

    Dieser Debütroman von Tana French besticht durch seine atmosphärische Erzählweise und einem gut gesponnen Plot. Mit einem scharfen Auge und wunderbar präziser Sprache lässt die Autorin die Schauplätze und die Figuren des Romans vor dem Auge des Lesers lebendig werden. Die Charaktere sind vielschichtig und differenziert, ihre Handlungen und Motive nachvollziehbar. Besonders interessant fand ich die beiden Hauptfiguren Rob Ryan und Cassie Maddox, weil sie keine 0815-Standardermittler sind. Beide quälen sich mit Geheimnissen aus ihrer Vergangenheit und suchen Zuflucht in einer innigen Freundschaft. Doch der neue Fall stellt nicht nur ihre kriminalistischen Fähigkeiten auf die Probe, sondern auch ihre Beziehung. Der Fall selbst ist komplex, die Autorin präsentiert einige mögliche Tathergänge, die durch intensive Ermittlungen und Verhöre durchgespielt werden, aber zunächst keine Lösung offenbaren. Dadurch zieht sich die Aufklärung des Mordes ziemlich in die Länge, die Spannung baut sich eher gemächlich auf. Dennoch empfand ich die Geschichte als fesselnd, weil ich als Leser mehr über die Figuren und vor allem über das Verschwinden der Kinder vor zwanzig Jahren erfahren wollte. Die Enthüllung des Täters ergibt sich dann logisch aus den gestreuten Indizien und war für mich überzeugend.  

     

    FAZIT: „Grabesgrün“ ist ein wunderbar geschriebener Kriminalroman, der sich besonders durch seine vielschichtigen Figuren auszeichnet. Leser die den Nervenkitzel suchen könnten enttäuscht sein, da die Ermittlungen nur langsam voranschreiten. Aber all denjenigen die gerne einmal einen andersartigen Spannungsroman mit komplexen Charakteren (mit dunkler Vergangenheit) lesen möchten, kann ich dieses Buch wärmstens empfehlen.

     

  6. Cover des Buches Vergebung (ISBN: 9783453438224)
    Stieg Larsson

    Vergebung

     (2.320)
    Aktuelle Rezension von: supersusi

    Teil 2 endet ja ein wenig mit einem Cliffhanger und Teil 3 ist wirklich eine Fortsetzung, die eher wie ein Nachwort von Teil 2 ist. (Teil 1 kann man unabhängig lesen, aber Teil 3 macht ohne den zweiten Teil keinen Sinn). Es ist auch spannend, aber die ersten beiden Bücher sind besser. Hier geht es - von der Gerichtsverhandlung auf den letzten 150 Seiten (von 850 Seiten) abgesehen - hauptsächlich um die Hintergründe und den schwedischen Staatsschutz. Daher ist es meiner Meinung nach nicht ganz so gut wie die beiden Vorgänger, sondern teilweise etwas trocken. Dennoch fiebert man wieder mit Lisbeth, Mickael und Erika mit und kann das Buch kaum weglegen. Schade, dass es die geplanten anderen Teile nicht mehr geben wird, aber so ist es auch eine runde Sache. Ich werde Lisbeth vermissen.

  7. Cover des Buches Dunkel Land (ISBN: 9783959671385)
    Roxann Hill

    Dunkel Land

     (127)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Gut Wuthenow, ein altehrwürdiges Anwesen im Havelland; hier soll sich Verena Hofer die nächsten drei Monate um den Neffen der Hausherrin kümmern. Überrascht stellt sie fest, dass ihr Schützling der geniale wie arrogante Dr. Carl von Wuthenow ist. Der Kriminalist wurde erst kürzlich angeschossen und leidet seitdem unter Störungen des Kurzzeitgedächtnisses. Carl lehnt den Plan seiner Tante strikt ab. Verena, die das Geld dringend braucht, geht einen Deal mit ihm ein: Er lässt sie ihren Job machen, sie hilft ihm bei der Ermittlungsarbeit. Und schon ihr erster Fall hat es in sich: Eine übel zugerichtete Leiche wird auf einem Berliner Bauplatz gefunden und die Spuren weisen in die rechte Szene …

    Ein unscheinbares Cover, das einfach nichts sagt. Klar, das es mich neugierig macht. Ein verlassenes Guthaus (so wirkt es). Das kann ja nur spannend werden. 

    Die Protagonisten sind so verschmitzt und witzig gemacht, das der Krimi auch noch einen leicht lustigen Touch bekommt. Es einfach mit Charme und Witz wird hier ermittelt und es wird auch einfach immer ein bisschen Wissen vermittelt. Die Personen passen gut zusammen und es ist eine Freude den beiden dabei über die Schulter zu schauen, wie sie sich beschnuppern und zusammen einen spannenden Fall lösen. Es ist einfach schön, zwei völlig verschiedene Charaktere kennenzulernen und zu sehen wie alles seinen Lauf nimmt. 

    Die Länge der Kapitel ist super angenehm. Ich habe oft nicht gemerkt, wie ich immer weiter gelesen habe und zack! war das halbe Buch schon wieder gelesen. Ich konnte es auch nicht aus der Hand legen, weil der Spannungsbogen immer da war und immer etwas neues passiert ist, welches die Handlung nochmal vollkommen verändert hat.

    Sehr gelungenes Buch und ich bin gespannt auf die Fortsetzungen!  

  8. Cover des Buches Abfahrt in den Tod (ISBN: 9783740800512)
    Michaela Grünig

    Abfahrt in den Tod

     (57)
    Aktuelle Rezension von: Sara_Grunwald

    Man taucht in die Geschichte ein und wird mitgenommen, um außerdem einen Blick hinter die Kulissen des Skisports zu erhaschen. In vielen Geschichten weiß man als Leser schon relativ schnell, wer der Täter ist. Hier tritt erst ganz zum Schluss eine unerwartete Wendung ein und dies macht die ganze Geschichte noch sehr viel spannender.

  9. Cover des Buches Kühn hat zu tun (ISBN: 9783499266829)
    Jan Weiler

    Kühn hat zu tun

     (98)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Taschenbuch: 320 Seiten

    Verlag: Rowohlt Taschenbuch (21. Mai 2016)

    ISBN-13: 978-3499266829

    Preis: 11,00 €


    Spannender Krimi und mehr


    Inhalt:

    Kriminalhauptkommissar Martin Kühn, verheiratet mit Susanne, zwei Kinder, stolzer Besitzer eines Eigenheims, schwirrt der Kopf. In seiner Wohnsiedlung geht es drunter und drüber. Irgendwas stimmt mit dem Baugrund nicht, Neonazis bilden eine Bürgerwehr, ein kleines Mädchen ist verschwunden und hinter Kühns Garten liegt eine Leiche, aufs Übelste zugerichtet. 


    Meine Meinung:

    Dies ist der Auftaktband der Reihe um den Münchner Polizisten Martin Kühn. Er hat mir in seiner Vielseitigkeit ausgesprochen gut gefallen. Dicht an der Seite des sympathischen, aber auch ein bisschen verschrobenen Protagonisten erleben wir einige turbulente Tage mit polizeilichen Ermittlungen, aber auch einigen privaten Problemen, wobei sich alles irgendwie vermischt. 


    Besonders Kühns innere Monologe vermögen zu fesseln und bringen auch die Ermittlungen voran.  Was den Täter angeht, hatte ich zwar schon früh den richtigen Riecher, doch was genau dahintersteckt, hat mich letztendlich doch sehr überrascht und fasziniert.


    Von mir gibt es eine unbedingte Leseempfehlung für diesen tollen Kriminalroman.


    Die Reihe:

    1. Kühn hat zu tun

    2. Kühn hat Ärger

    3. Kühn hat Hunger


    ★★★★★

  10. Cover des Buches Das Böse unter der Sonne (ISBN: 9783455650273)
    Agatha Christie

    Das Böse unter der Sonne

     (147)
    Aktuelle Rezension von: BirteHi

    Eigentlich will Hercule Poirot nur Urlaub im Jolly Roger auf der „Schmugglerinsel“ in der Bucht von Lathercombe machen, aber ob das auch klappt?

    Zu Beginn der Geschichte sitzt Poirot auf der Terrasse des Hotels und der Leser bekommt die anderen Bewohner vorgestellt und Beschrieben. Unter anderem auch Arlena Marschall eine schöne junge ehemalige Schauspielerin, der die Männer reihenweise hinterherlaufen so auch der gutaussehende junge Patrick Redfern der mit seiner Frau Christine ebenfalls dort im Urlaub ist. Doch ist dies wirklich ein Zufall? Redfern und Mrs. Marshall kannten sich bereits vor ihrer Begegnung auf der Insel. Zum Leidwesen von Christine Redfern und Marshalls Gatten Kenneth. Der dort ebenfalls eine alte bekannte aus Kindertagen trifft Rosamund Darnley.

    An einem Morgen macht sich Arlena mit einem Floß auf zu einer nahegelegenen Bucht, alle nehmen an, um ihren Liebhaber Patrick Redfern zu treffen, doch der sitzt eben Poirot am Strand. Als einige Zeit später ihre Leiche entdeckt wird bleibt die Frage, wer hat Arlena Marshall getötet? Ihre Stieftochter Linda? Ihr Ehemann? Es kommen viele in Frage.

    Mir ist es auch diesmal nicht gelungen den Fall zu entschlüsseln, auch wenn die Fakten wie in jedem Fall eindeutig sind, so ist es doch für den Leser schwierig dahinter zu kommen, bis die Erklärung von Poirot wie so oft am Ende des Buches geliefert wird. Bisher einer meiner Liebsten Krimis von der Queen of Crime.

  11. Cover des Buches Bretonische Verhältnisse (ISBN: 9783462054231)
    Jean-Luc Bannalec

    Bretonische Verhältnisse

     (571)
    Aktuelle Rezension von: Igelmanu66

    »Der arme Monsieur Pennec. So ein wunderbarer Mann. Wer kann so etwas Grausames getan haben? Alle haben ihn gemocht, Monsieur le Commissaire. Alle. Und das in unserem schönen Pont Aven. Entsetzlich. Einem so friedlichen Ort.«

     

    An ein so schlimmes Verbrechen kann sich im beschaulichen Küstenort Pont Aven tatsächlich niemand erinnern. Der 91jährige Eigentümer des berühmtesten Hotels vor Ort wurde erstochen aufgefunden, Hinweise auf einen Raub gibt es keine. Warum sollte jemand einen so alten Herrn ermorden? Zumal einen, der allgemein so beliebt und angesehen ist?

     

    Commissaire Dupin steht vor einem Rätsel. Und gerät bei seinen Ermittlungen zusätzlich unter Druck, denn die Hochsaison für den Touristenort steht vor der Tür und ein ungeklärter Mord samt freilaufendem Täter wäre da höchst schädlich. Bei seiner Suche nach einem Motiv wird Dupin bald fündig, der ganze Fall dadurch allerdings sehr ungewöhnlich und kompliziert…

     

    Mit dieser Reihe wollte ich lange schon starten. Nun war es also soweit und ich las den ersten Fall für den aus Paris ans „Ende der Welt“ strafversetzten Dupin. Womit er sich in der Hauptstadt unbeliebt gemacht hat, ahnte ich schnell. Und brauchte eine Weile, bis ich mich an ihn gewöhnt hatte, speziell sein Verhalten gegenüber seinem Team fand ich fragwürdig. Einige Male schoss mir der Ausdruck „Primadonna“ durch den Kopf. Er geht nicht ans Telefon, informiert sein Team nicht und erwartet, dass jeder Rücksicht auf seine Eigenarten nimmt. Seine Assistentin, ausgestattet mit einem Gemüt wie ein Schaukelpferd, hatte meine Bewunderung! Aber – er ist ein guter Ermittler. Und im Laufe des Buchs wurde sein Verhalten etwas besser. Vielleicht gibt das ja eine Tendenz für die weiteren Fälle vor. Außerdem mag er Pinguine, ein weiterer Pluspunkt ;-)

     

    Den Fall selbst fand ich sehr interessant und einige Entwicklungen überraschend, speziell in der zweiten Hälfte des Buchs mochte ich es nicht aus der Hand legen. Hätte ich zu Beginn nicht für möglich gehalten, den Start fand ich arg ruhig, voller Beschreibungen der zugegeben malerischen Landschaft. Ich denke, ich werde mir mit dem Folgeband noch einen weiteren Eindruck verschaffen.

     

    Fazit: Ruhiger Krimi mit viel Landschaft, einem anstrengenden Ermittler und einigen überraschenden Entwicklungen.

  12. Cover des Buches Der Knochengarten (ISBN: 9783426524916)
    Val McDermid

    Der Knochengarten

     (97)
    Aktuelle Rezension von: Amke

    Eigentlich wollte ich hier keine Rezi schreiben, sondern nur eine Kurzmeinung abgeben, aber die Zeichenzahl ist leider begrenzt. Das Buch beginnt mit Tony Hill, der im Gefängnis sitzt, und Carol, die ihren Dienst quittiert hat (schon wieder) und weiter geht es mit dem Knochengarten - auf dem Gelände eines inzwischen geschlossenen katholischen Klosters werden die Überreste von 40 Skeletten gefunden, unter einer Rasenfläche verscharrt, ohne Grabstein. Was die Sache noch schlimmer macht, es handelt sich ausnahmslos um Kinder. Im Laufe des Buches stellt sich heraus, dass die Nonnen eine sehr merkwürdige und sehr grausame Auffassung von Erziehung und Förderung junger Mädchen haben, die schon von Natur aus ungewollt waren und viele schlimme Dinge erlebt haben. Es wirkt, als wäre die Autorin mit der verstörenden Story überfordert, denn plötzlich finden sich Skelette in Gemüsebeeten auf dem Gelände des Gärtners. Fortan dreht sich alles nur noch um diese Toten, die sich allesamt als junge Männer herausstellen, die am Rande der Gesellschaft gelebt haben. Die schlimmste Nonne von allen, die Mutter Oberin, die kein Kloster mehr leiten darf und auch nicht mehr direkt im Orden leben darf, sondern nur noch in einem angeschlossenen Gebäude, gibt am Ende den entscheidenden Hinweis, um den Mörder der jungen Männer zu überführen. Was mit den Kindern passiert ist, bleibt ungeklärt. Die grausame Praxis der Nonnen wird zu einer Randnotiz im Roman - entttäuschend. Auf mich wirkt der Roman so, als hätte der näher rückende Abgabeschluss beim Verlag dafür gesorgt, die Geschichte nicht zu Ende zu erzählen. Vielleicht aber waren es auch die hohen Papierpreise. Schade! Vielleicht wäre es besser gewesen, sich auf ein Thema zu konzentrieren. Vielleicht hätte man die Leichen der jungen Männer nicht im Gemüsebeet, sondern unter dem Rasen des alten Klosters finden sollen.

  13. Cover des Buches Die Frauenkammer (ISBN: 9781503944152)
    Jannes C. Cramer

    Die Frauenkammer

     (43)
    Aktuelle Rezension von: Benni91

    "Die Frauenkammer" von Jannes C. Cramer war das erste Werk dieses Autors, das ich in die Finger bekommen habe. 

    Protagonist dieses Thrillers ist der Ermittler Frank Holper. Als abgelegen in der Stadt eine weibliche Leiche auftaucht, wird Holper mit diesem Fall zum ersten Mal konfrontiert. Als aber keine aussagekräftigen bzw. signifikanten Hinweise ermittelt werden können, wird dieses Ereignis ad acta gelegt.... Dann taucht aber nur wenig später ein zweiter lebloser Körper auf.... Frank Holper kommt aber auch hier nicht wirklich weiter und sieht sich gezwungen, einen externen Berater, einen Privatdetektiv namens Lukas hinzuziehen.... Viel zu spät ahnt Holper, dass er damit allerdings einen schlimmen Fehler begangen hat...

    Auch, wenn der Täter sehr früh bekannt ist, nämlich der Privatdetektiv, so ist die Story bis zum Ende sehr spannend gehalten... Die Opfer werden in einer eigenes präpartieren Kammer psychisch und auch physisch gequält, auch wenn das Blutvergießen bis auf eine Szene in einem eher moderaten Maße gehalten wird..... 

    Frank Holper kniet sich immer mehr in die Ermittlungen rein, entwickelt sogar ein freundschaftliches Verhältnis zu Lukas, aber merkt nicht, dass seine Familie schon lange in tödlicher Gefahr schwebt....

    Insgesamt ist das ein meiner Meinung nach gelungener Psychothriller, bei dem nicht das Mitraten nach dem Täter im Vordergrund steht, sondern das Mitfiebern mit den Protagonisten! Gute 4 Sterne von mir! 

  14. Cover des Buches Gefrorener Schrei (ISBN: 9783596034239)
    Tana French

    Gefrorener Schrei

     (97)
    Aktuelle Rezension von: Jossele

    Bei diesem Buch handelt es sich um den sechsten Band von Tana Frenchs Reihe über die Dubliner Mordkommission. Dabei tritt jeweils ein anderer Ermittler als Ich-Erzähler in den Vordergrund. Diesmal Detective Antoinette Conway, die in ihrer Dienststelle nicht gerade beliebt ist. Sie ermittelt zusammen mit ihrem jungen Kollegen Stephen Moran. Die beiden haben bereits in Band 5, „Geheimer Ort“ zusammen gearbeitet. Damals war allerdings Stephen Moran der Ich-Erzähler. Der Band ist im Original 2016 unter dem Titel „The Trespasser“ erschienen. Eine junge Frau ist ermordet in ihrer Wohnung aufgefunden worden. Auf den ersten Blick sieht alles nach einer klassischen Beziehungstat aus, doch schon bald ermitteln Conway und Moran Sachverhalte, die nicht zu dieser Theorie passen.

    Die Sprache, deren sich die Ermittlerin Conway bedient, ist alles andere als ladylike, sie ist derb, gar prollig, gekennzeichnet durch häufige Ironie und Sarkasmus. Zynische Bemerkungen sind ebenfalls keine Seltenheit. Ich kann mir nicht helfen, aber in meinem Kopf sieht Antoinette Conway aus wie Tana French selbst, die auf dem Umschlag abgebildet ist (Fischer Scherz Tb, 2016). Conway ist zumindest nach außen eine starke Frau, die sich nichts gefallen lässt und diese Attitüde auch sichtbar macht. Ihre Botschaft scheint ständig zu lauten: „Leg Dich bloß nicht mit mir an!“

    Auffällig gleich zu anderen Bänden sind die ausführlichen Schilderungen der Befragungen von Zeugen und Verdächtigen, wobei die Autorin viel Wert darauf legt, die jeweiligen Gedanken der Ermittlerin zu beschreiben, die diese sich zu den Aussagen und den Reaktionen der befragten Personen macht. Ich glaube, ich kenne keine andere Autorin, die so viel Wert auf die Darstellung von Zeugen- und Verdächtigenvernehmungen legt wie French. Auffällig anders ist diesmal Vielzahl der Polizisten, die diesmal an den Ermittlungen namentlich beteiligt sind, wobei jedoch der Kreis der wesentlich Beteiligten dann wieder sehr viel kleiner ist.

    Ein Highlight des Romans ist die Befragung des verdächtigen Kollegen durch die beiden Protagonisten. Wie dabei die Polizisten versuchen, sich gegenseitig zu provozieren, hereinzulegen, dem jeweils anderen eine Falle zu stellen, zu drohen und sich als Überlegener zu gerieren, ist großartig geschildert.

    Wie gewohnt, spielt auch diesmal die Vergangenheit der Beteiligten eine große Rolle für den Fall. Wenn man etwas kritisieren will, dann höchstens, dass ziemlich schnell klar wird, dass der ursprünglich Hauptverdächtige nicht der Täter sein wird und auch der richtige Täter recht bald bekannt ist. Dafür zieht sich dessen Enttarnung dann ein bisschen zu sehr. Alles in allem ein rundum guter Krimi, dem nicht viel zur Höchstwertung fehlt. Wenn mich meine Erinnerung nicht trügt, der bisher Beste von Tana French. Vier Sterne.

  15. Cover des Buches Argwohn (ISBN: 9783492304207)
    Jenk Saborowski

    Argwohn

     (51)
    Aktuelle Rezension von: Katl93
    Klassischer Thriller, perfekt für die dunkle Jahreszeit.
    Mit Kuscheldecke, Tee & Lebkuchen habe ich mich perfekt für den dritten Fall der Solveigh Lang "Slang" bewaffnet.
    Was mich in diesem Buch erwartet hat war eine Mischung aus Verwirrung,

    https://bluubsbuecherwelt.blogspot.de/2017/09/argwohn-jenk-saborowski.html
  16. Cover des Buches Körpersammler (ISBN: 9783732551170)
    Spencer Kope

    Körpersammler

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Sila79

    "Körpersammler" ist der erste Teil einer Reihe, wobei der zweite Band nur als ebook erschienen ist und leider auch keine Printauflage geplant ist, wie mir der Verlag BasteiLübbe auf meine Anfrage hin per Mail am 06.01.2020 mitteilte. Die Handlung ist in beiden Werken in sich abgeschlossen und kann unabhängig von einander gelesen werden.

    Inhaltsangabe:

    Ein perfider Serienkiller, brutale Morde und ein Ermittler mit außergewöhnlichen Fähigkeiten
    Der FBI-Agent Magnus Craig hat eine ganz besondere Gabe: Er kann am Tatort erkennen, wohin eine Person gegangen ist und was sie berührt hat. Für ihn ist diese Nähe zu den Opfern zwar manchmal ein Fluch - aber bei seiner Arbeit bei der STU (Special Tracking Unit) ist diese Fähigkeit von unschätzbarem Wert. Als Magnus und sein Team einen Serienmörder im Norden Kaliforniens jagen, finden sie sich in einem gefährlichen Katz-und-Mausspiel mit einem brutalen Mörder wieder, der vor nichts zurückschreckt ...

    Meine Meinung:

    Dieses Buch ist überraschend anders, sagen wir mal: eine softere Variante eines Thrillers. Dadurch ist es jedoch nicht weniger spannend oder weniger tiefgründig. Mich hat dieses Buch begeistert und abgeholt. Der Schreibstil ist leicht, verständlich und der Text läßt sich fließend lesen. Der Autor vermittelte mir als Leser das Gefühl als Beobachter auf Magnus Schultern zu sitzen, ihn zu begleiten und somit dem Geschehen sehr nahe zu sein. Die Geschichte ist von Anfang bis Ende sehr fein durchdacht und der Verlauf ist nicht vorhersehbar. Die Jagt nach eienm Serienmörder, der junge Frauen entführt, ermordet und an untypischen Orten entsorgt, sorgt für Gänsehaut und Nervenflattern. Dass dieser die Ermittler verhöhnt und ihnen immer einen Schritt voraus ist, lässt einem teilweise das Blut gefrieren. Natürlich stellte ich als Schulterermittler von Magnus meine eigenen Schlußfolgerungen auf und lag jedes Mal daneben. Die Einblicke in Magnus private Entwicklungsgeschichte ist ebenso bewegend wie die Fälle, die ihn geprägt haben. Sowohl seine Gabe als auch seine Arbeit selbst stellen den sympatischen Agent vor die Herausforderung immer neue Wege zu finden, unmögliches möglich zu machen. Dazu kommt erschwerend hinzu, dass Magnus über seine Fähigkeiten nicht offen sprechen darf, was etwas verquert ist. Denn obwohl er kein Scharlatan ist und eine faszinierende Fähigkeit hat, die Leben retten kann, ist er gezwungen zu schauspielern und den Menschen etwas vor zu gaukeln. Leider trifft das auch in der Realität zu. Die Welt ist voll von Neid, Missgunst und mehr Schein als Sein. Aber da das Echte vom Unechten nicht immer ganz einfach zu unterscheiden ist, denke ich, dass in solchen Fällen wie dem von Magnus eine Lebendslüge völlig legetim ist.

    Der Spannungsbogen hält sich durchgehend in der oberen Hälfte und erreicht  auf dem letzten Drittel seinen Höhepunkt. Die Handlung ist in sich abgeschlossen und der letzte Satz im Prolog verschlug mir den Atem. Das riecht nach Fortsetzung, neuer alter Fall! OMG!

     Wie auch im wahren Leben bedarf es manchmal nur einem Zufall, um die Lösung zu erkennen.


  17. Cover des Buches Spur der Rache: Ein Fall für Alexander Bierbrauer (ISBN: B087N7RLJ8)
    Doris Litz

    Spur der Rache: Ein Fall für Alexander Bierbrauer

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Dauerleserin

    „Spur der Rache“ von Doris Litz ist der Beginn einer neuen Regionalkrimiserie. In Mecklenburg Vorpommern wird am Strand eine männliche Leiche gefunden. Es ist Jens Lehmann. Dieser war in Begleitung seiner Frau Sina unterwegs, aber Sina ist nicht auffindbar. Die Polizei vor Ort unter der Leitung von Kripochef Thorwald Johannsson 

    ermittelt, und schnell hat man den Verdacht, dass hier ein Serienmörder zu Gange ist. Vor allem die Kommissarin Katie Hansen realisiert schnell, das vermutlich viel mehr hinter dem Fall steckt als zunächst vermutet. Das Soko-Team bekommt Unterstützung von Alexander Bierbrauer, einem Kommissar aus Koblenz, der Sina von früher kennt. Weitere Fälle kommen hinzu, und lange Zeit ist nicht klar, ob die Ermittlungen für den Täter oder für das Ermittlerteam gefährlicher sind.

    Cover, Schreibstil, etc.: 

    Das Cover ist relativ düster und passt zum Inhalt. Die einzelnen Kapitel sind lesefreundlich kurz gehalten. Der Spannungsbogen in „Spur der Rache“ erstreckt sich vom Anfang bis zum Ende, dies auch wegen der zahlreichen Perspektivenwechsel. Interessant war hierbei auch der unterschwellige „Wessi-Ossi-Konflikt“.

    Fazit und Leseempfehlung:

    Beim Lesen eines Seriendebüts ist es für mich persönlich immer sehr wichtig, ob mir die Protagonisten sympathisch sind, bzw. ob sie wenigstens interessant sind. Das Team in „Spur der Rache“ konnte mich überzeugen, des es kommt sehr authentisch rüber, und durch die vielen eingestreuten Infos über das Privatleben der Ermittelnden kann ich sie mir gut vorstellen. 

    Das Buch hat einige wenige Längen, die aber nicht weiter ins Gewicht fallen. Denn die Autorin schafft es immer wieder, dass man denkt, die Lösung des Falls ist klar, und dann ist doch wieder alles anders. Der Krimi hat mich durchweg unterhalten, bis zum wirklich überraschenden Ende.

    Ich vergebe vier Sterne und empfehle diesen Krimi allen, die Krimis, die in einsamen Gegenden spielen, und allen, die an nachvollziehbarer Ermittlungsarbeit inklusive Konflikten innerhalb des Ermittlerteams interessiert sind.

    Die Dauerleserin

     


     


     

     

  18. Cover des Buches Flucht (ISBN: 9783442471645)
    Patricia Cornwell

    Flucht

     (150)
    Aktuelle Rezension von: Schnattchenx3

    Patricia Cornwells - Flucht ist vormals als als ein Mord für Kay Scarpetta veröffentlicht worden. Die Erstausgabe erschien 1990 in Englisch und 1992 in Deutsch. Damit ist dieses Buch nun mehr als 25 Jahre alt. Dies ist bezüglich der beschriebenen Techniken durchaus zu spüren, was jedoch kein Nachteil ist. 

    Um Dr. Kay Scarpetta handelt es ich um den Chief Medical Examiner in Richmond, Virgina. In einer Welt, die von Männern dominiert ist, ist Kay eine Ausnahme, die immer wieder auf Herausforderungen und Schwierigkeiten trifft.

    Diese Geschichte beginnt mit Briefen des Opfers, Beryl Madison, die ihren Tod bereits vorher sieht. Während sie sich auf der Insel Key West zum schreiben ihres Buches versteckt, schreibt sie auch an die unbekannte Person M. Nach dem Prolog startet der Fall nicht direkt am Tatort mit dem Fund der Leiche, sondern im Leichenschauhaus. Dem Leser wird anschaulich die Verletzungen und Todesumstände von Beryl dargelegt. Diese Stelle ist immer besonders wichtig und charakterisiert die Kriminalromane von Patricia Cornwell: der Mittelpunkt ist eine Chief Medical Examinerin, die mti den Opftern leidet und persönliches Interesse hat den Opfern Gerechtigkeit zu zuführen. 

    Aufgrund diesen persönlichen Hintergrunds ist es auch nicht überraschend, dass uns auf den gemeinsamen Weg mit Kay weitere persönliche Beziehungen und Konflikte begegnen. Zum einen gibt es Marino, ihr Partner der bei der Polizei, der für sich alleine schon ein Konflikt in sich darstellen kann. Durch die verschiedenen Ansichten reiben sich Kay und er immer wieder. Jedoch werden durch ihre kleinen Auseinandersetzungen neue Ermittlungsansätze geboren. In diesem Band taucht auch auf einmal Kays Jugendliebe Mark wieder auf. Das wirft sie aus der Bahn, insbesondere nachdem er irgendwie Teil des Falls wird. Kann Sie ihn trauen?

    Bis zum Schluss bleibt es ein Rätsel, warum Beryl den Mörder in ihr Haus gelassen hat - & warum weitere Personen sterben müssen. 

    In allem ein Buch voller Irrungen und Wirrungen, wo auf den ersten Blick nicht alles so ist wie es scheint.

  19. Cover des Buches Tod im Schärengarten (ISBN: 9783462043969)
    Viveca Sten

    Tod im Schärengarten

     (111)
    Aktuelle Rezension von: kathapolli
    In diesem Krimi sind viele Personen involviert, man weiß nie wen man jetzt Verdächtigen. Es bleibt bis zum Ende spannend.
  20. Cover des Buches Die Bildhauerin (ISBN: 9783442473403)
    Minette Walters

    Die Bildhauerin

     (383)
    Aktuelle Rezension von: Loonylovegood03
    Inhalt

    Die Journalistin Rosalind, Roz, Leigh arbeitet in ihrem neuen Buch den Mordfall der Olive Martin auf. Diese wurde dazu beschuldigt vor fünf Jahren ihre Mutter und Schwester getötet und zerstückelt zu haben. In all den Jahren waren ihre Motive zur Tat jedoch nie klar geworden. Roz versucht nun durch genaue Recherchen und Interviews mit Olive, ihren alten Bekannten, sowie ehemaligen Ermittlern, die Hintergründe der grausamen Tat aufzuklären.

    Meine Meinung

    Der Schreibstil des Buches ist meiner Meinung nach sehr gut, da man den Charakteren gut folgen kann und er angenehm Zukunfts verheißend und Spannungs erzeugend ist.
    Die Charakterzeichnung ist vornehmlich gut gelungen und durchaus interessant und vielseitig. Die Darstellung der Protagonisten ist allerdings meiner Meinung nach vollkommen misslungen. Zuerst einmal kritisiert sie die teilweise ausländerfeindliche (Mr. Hayes) oder homophobe (Olive) Aussagen ihrer Mitmenschen nicht, obwohl sie diese als politisch inkorrekt erkennt. Es handelt sich also nicht einfach um einen von ihr vertretenen (wenn auch falschen) Standpunkt, sondern schlicht um eine charakterliche Schwäche ihrerseits. Auch ihre Liebesbeziehungen sind komplett verkorkst. Die körperliche Gewalt, die ihr durch ihren Exmann angetan wird, wird einfach durch eine unrechtmäßige Verurteilung seiner Person ihrerseits relativiert und gerechtfertigt. Auch ihre Beziehung zu Hal ist durch eine eigenartige körperliche Spannung geprägt, welche teils auch gewalttätig anmutet. Aber auch ihr teils unpassend eingesetztes flirten wirkt eigenartig konstruiert und gestellt. Ich habe nichts gegen die Darstellung schwacher oder fehlerhafter Personen in Büchern, diese sind sicherlich die Interessantesten, allerdings sollte diese als solche erkennbar sein und nicht unhinterfragt akzeptiert werden.
    Die Plot-Entwicklung ist für mich, trotz interessantem Beginn, wachsend enttäuschend und langweilend. Die tatsächliche Auflösung behandelte letztendlich nicht, wie versprochen, menschliche Abgründe, sondern Motivationen, die wesentlich leichter greifbar und stumpfer sind, wie Geldgier oder Ignoranz. Das Beste war hier sicher noch der Plot Twist im Epilog, dieser wird, ohne durchdachte Ausführung und Komplexität, natürlich keiner guten Aufklärung gerecht.
    Insgesamt war der Roman angenehm zu lesen und durchaus nicht uninteressant, die Schwächen der Charakterdarstellung und Plot-Entwicklung sind jedoch sehr schwer zu ignorieren.

  21. Cover des Buches Jagdhunde (ISBN: 9783426306284)
    Jørn Lier Horst

    Jagdhunde

     (25)
    Aktuelle Rezension von: misery3103

    Hauptkommissar William Wisting wird suspendiert. Ihm wird vorgeworfen, in einem alten Fall Beweise gefälscht zu haben. Während er sich mit den Unterlagen zum alten Fall zu Hause einigelt, gerät seine Tochter Line in einen aktuellen Mordfall. Zusammen gelingt es beiden, Parallelen herzustellen. Als ein junges Mädchen verschwindet, scheint der alte Fall sich zu wiederholen.

    Wieder ein guter Fall für Kommissar Wisting. Der alte Fall scheint wirklich manipuliert worden zu sein, um einen Mörder festhalten zu können. Das Recherchieren Wistings ist spannend und lässt einige Verdächtige zu. Auch der aktuelle Fall, in dem hauptsächlich Line ermittelt, ist ansprechend und mysteriös.

    Ich mag das Ermittlerteam aus Vater und Tochter, die eigentlich auf unterschiedlichen Seiten agieren, aber sehr gut zusammenarbeiten. Auch hier waren die Ermittlungen spannend und fesselnd, auch weil man selbst gerne wissen möchte, was damals wirklich passiert ist. Die Auflösung ist schlüssig und gut gemacht.

    Ich freue mich auf weitere Fälle von William und Line Wisting!

  22. Cover des Buches Schuld (ISBN: 9783442476596)
    Patricia Cornwell

    Schuld

     (149)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Chief medical examiner Kay Scarpetta übernimmt vertretungsweise die Gerichtsmedizin von Virginia Beach, da sich alle möglichen Untergebenen zum Jahreswechsel krank gemeldet haben. Ausgerechnet zu dieser Zeit kommt der Tod eines tauchenden Starjournalisten in die Quere, als sie viel lieber mit ihrer Nichte Lucy quatschen möchte. Pete Marino (heimlicher Hauptdarsteller) eilt rasch herbei (ich stelle ihn mir immer wie den Schauspieler John Carroll Lynch aus "Body of proof" vor), während sich Kay Kompetenzscharmützel mit dem Navy Investigative Service (nicht zum verwechseln mit NavyCIS und Tony Di Nozzo) liefert. Warum müffelt die Reporterleiche nach pathologischem Aufgeschnipsel nach Bittermandel? Fragen über Fragen, die durchgängig fesseln, nur sie ständige Kocherei nervt.
  23. Cover des Buches Ein ganz einfacher Plan (ISBN: 9783596176175)
    Scott Smith

    Ein ganz einfacher Plan

     (44)
    Aktuelle Rezension von: meine_1000_leben

    Ein ganz einfacher Plan!?

    Drei Männer finden an Silvester 4 Millionen Dollar in einem Flugzeugwrack. Ihr Plan: Sie wollen ein halbes Jahr warten, bevor sie das Geld unter sich aufteilen. Natürlich dauert es nicht lange, bis der Erste seinen Anteil haben möchte, da sind gerade ein paar Wochen vergangen. Und ab da nimmt das Ganze seinen Lauf.


    Schon mal vor weg: Es klingt spannender als es ist! Das Prädikat Thriller, at es meiner Meinung nach nicht verdient. Einen Thriller zeichnet sich für mich dadurch aus, dass man vor lauter Spannung jede Seite schneller liest, um zu wissen wie es weitergeht. Das war hier nicht der Fall.


    Die Geschichte wird aus der Ich - Perspektive erzählt. Wir sind Hank, der mit seinem Bruder und dessen Kumpel, das Geld findet. Zunächst überwiegen die Zweifel, ob er das Geld behalten soll oder bei der Polizei abgibt. Aber irgendwann legt sich bei ihm ein Schalter um und er verteidigt die Kohle. Dazu kommt noch seine Frau, die ihn darin unterstützt. Eine sehr pragmatische Frau allerdings! Trotz der vielen Morde, die Hank während der Geschichte begeht, hält sie an dem Geld fest und sagt schlicht: Wir sind nicht schuld das sie tot sind. Aber sonst wären wir geschnappt worden.


    Weder die krasse Veränderung von Hanks Charakter, noch die zahlreichen Morde fand ich besonders spannend. Es ging einfach nur darum, alle Mitwisser zu erledigen.

    Über die letzten hundert Seiten hab ich mich echt gequält, um zu erfahren ob sie noch festgenommen werden oder nicht. Das Ende war dann auch sehr platt, nicht überraschend und enttäuschend.


    Mir war es als Thriller zu wenig und mit dem Hauptprotagonisten konnte ich auch nicht wirklich was anfangen. Daher leider nur 2,5 von 5 ⭐. 

  24. Cover des Buches Mörder ohne Gesicht (ISBN: 9783423216470)
    Henning Mankell

    Mörder ohne Gesicht

     (993)
    Aktuelle Rezension von: mimnotjam

    Da es schließlich genug Zusammenfassungen von diesem Buch bei den Rezensionen gibt, möchte ich mich kurz halten. Die sozial kritische Botschaft, die sich hauptsächlich um Rassismus dreht, wird einiger Maßen vermittelt -  dabei gibt es aber weitere kritische Themen, die zwar angeschnitten wird aber einen "unkritischen Leser" nicht zum umdenken Bewegen wie bspw. der Mord an einem unbeteiligten Somalier (rein rassistisches Motiv). Hierbei möchte ich auf den unkommentierten, eventuell auch nicht wahrgenommenen, Sexismus (allgemein) und übermäßigen Alkoholkonsum (bezogen auf Kurt Wallander) aufmerksam machen.

    Ich fand es als Frau schade, dass sich so viele Stereotype durch das Buch hinweg zogen & die einzige (für den Fall) relevante Frau oft vorkam inhaltlich nur für Wallanders tristes Sex-Leben gebraucht wird. Auch gibt es viel zu viel Geschwafel darüber, dass irgendwelche Männer mittleren Alters davon überrascht sind, eine Frau in Spitzenposition zu sehen und auch heraus zu finden, dass eine Frau das vermeintliche Auto des Mörders/der Mörder gemietet hat - eine Frau könnte ja niemals so eine grauenvolle Tat anrichten. Hier wäre es spannend gewesen zu sehen, wie das Stereotyp Frau der Schweden einfach auf den Kopf gestellt werden würde - aber na ja, (SPOILER), die Mörder sind dann doch einfach unglücklicher Weise Ausländer wie erwartet. Wären diese (weiße) Schwedinnen gewesen, hätte man einige Stereotype brechen können.

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freund*innen und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber*innen und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks