Bücher mit dem Tag "ermittlungsarbeit"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "ermittlungsarbeit" gekennzeichnet haben.

90 Bücher

  1. Cover des Buches Zerschunden (ISBN: 9783426517895)
    Michael Tsokos

    Zerschunden

     (376)
    Aktuelle Rezension von: martina400

    „Ich habe gerade etwas Sonderbares entdeckt. Das müssen Sie sich unbedingt ansehen.“ S. 280

    Inhalt
    Fred Abel ist Rechtsmediziner. Eines Tages gerät ein alter Freund scheinbar unschuldig hinter Gittern. Ein Serientäter schlägt schnell und in verschiedenen europäischen Stätten zu. Die Opfer sind stets alte Damen, die er mit einem Schriftzug kennzeichnet. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, den Adels Freund hat eine Tochter, die im Sterben liegt und sich unbedingt noch von ihrem Vater verabschieden möchte.

    Cover:
    Das Cover ist unscheinbar und fällt nur durch den roten Titel auf. Die erhabene, zusammengenähte Haut ist gruselig und unterstreicht nochmal den Zusatz „True-Crime-Thriller“.

    Meine persönliche Meinung:
    Ich brauchte eine Zeit bis ich richtig ins Buch hinein kam. Es ist spannend und wahnsinnig aufregend zu verfolgen, doch musste ich durchgehend total konzentrieren und kam nicht richtig in den Lesefluss hinein. Es ist schon krass, was es ausmacht, wenn man weiß, dass es diesen Serienmörder wirklich gibt. Eigentlich hat mich die ganze Geschichte nach dem Lesen des Nachworts am meisten gegruselt. Die Geschichte bleibt immer fiktiv, egal wie brutal sie ist bis zu dem Zeitpunkt an dem der Autor schreibt, dass es echt ist. Da stellt sich mir jetzt noch die Gänsehaut auf. Es ist einfach nur unvorstellbar irre, wie Leute ticken können. Wie Psychopathen funktionieren und einfach so unter uns leben. Wie gesagt, als Geschichte oder Film schreckt man sich und die Sache hat sich, aber wenn man bedenkt, der am Tisch neben dir könnte schlimme psychische Probleme haben, wird einem nochmal zusätzlich schlecht. Das bringt diesen Thriller nochmal mehr Gänsehaut. Ich brauche noch ein wenig, bis ich den nächsten Teil zur Hand nehme, aber es war bestimmt nicht mein letzter Tsokos.

    Fazit:
    Ein spannender Thriller, der Konzentration erfordert und durch den True-Crime-Stempel von der fiktiven Geschichte zur Realität wird.

  2. Cover des Buches Fünf (ISBN: 9783499257568)
    Ursula Poznanski

    Fünf

     (1.212)
    Aktuelle Rezension von: EngelAnni

    Eine Leiche wird gefunden, auf ihre Füße sind Koodinaten tätowiert. Für das Salzburger Ermittler-Dou umd Beatrice Kaspary und Florin Wenninger beginnt eine Schnitzeljagdauf der Suche nach dem Mörder.
    Schnitzeljagd trifft es nicht ganz, denn der Täter legt eine Spur aus Geocachen.
    Ich habe diesen Thriller verschlungen. Gekauft habe ich ihn kurz nach Herausgabe 2012, ich konnte mich aber nicht mehr an den Täter erinnern.
    Der Thriller ist wirklich sehr spannend beschrieben und bietet auch einen tollen Einblick ins Geocachen (was zu meinen Hobbies gehört).
    Das einzige, was mich ein bisschen gestört hat, ist das Privatleben der Kommisarin Kaspary. Immer müssen hochrangige Polizistinnen ein zerrüttetes Familienleben haben.
    Aber über diese Kleinigkeit kann ich hinegsehen und vergebe trotzdem 5 Sterne, weil der Rest einfach stimmt.

  3. Cover des Buches Verblendung (ISBN: 9783453438200)
    Stieg Larsson

    Verblendung

     (6.195)
    Aktuelle Rezension von: Der_Buchklub

    Hier geht's zur vollständigen Buchbesprechung: https://buchklub.podbean.com/e/stieg-larsson-verblendung/

    Vorsicht, Spoiler!

  4. Cover des Buches Jigsaw Man - Im Zeichen des Killers (ISBN: 9783404180578)
    Nadine Matheson

    Jigsaw Man - Im Zeichen des Killers

     (173)
    Aktuelle Rezension von: nadine_1209

    Wie hatte ich mich auf diesen Thriller gefreut! Die Inhaltsangabe hörte sich meiner Meinung nach absolut vielversprechend an, außerdem gefiel mir das Buchcover ungemein.

    Leider erwischte ich mich direkt zu Beginn des Lesens, als auch währenddessen mehrfach dabei, dass ich mich fragte "Ist das wirklich der erste Teil dieser Reihe/dieser Geschichte?". Es wird wie selbstverständlich auf Geschehnisse der Vergangenheit Bezug genommen, die es augenscheinlich eigentlich sogar mehr wert gewesen wären, darüber ein Buch zu schreiben, als über die jetzigen Geschehnisse.

    Die Handlung beinhaltet viele Personen, von deren Privatleben teilweise Eindrücke verschafft werden, die mehr Tiefe vertragen könnten, bzw. bei denen man sich fragt "hat dies jetzt etwas mit der Geschichte zu tun?".

    Alles in allem kamen Spannungsmomente auf, teilweise gab es Schockmomente. Man würde sagen - die Autorin war bemüht, schaffte es mit ihrem Erstlingswerk aber nicht, mich vollends zu begeistern.

  5. Cover des Buches Der Blutkünstler (ISBN: 9783548063768)
    Chris Meyer

    Der Blutkünstler

     (232)
    Aktuelle Rezension von: Lotta22

    Tom Bachmann ist Profiler und gerade in Deutschland, um seinen Adoptivvater zu beerdigen. Gleichzeitig beginnt ein Serienmörder auf brutalste Art und Weise quer durch Deutschland sein Unwesen zu treiben. Während seine Opfer noch Leben beginnt der Mörder bereits mit seiner perfiden Kunst...

    Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und ich habe das Buch fast vollständig auf einem Flug verschlungen. Die Perspektiven entwickeln immer wieder eine neue Spannungsstufe. Aus der Perspektive des Mörders zu lesen, ohne eine Ahnung zu haben wer er ist, ist ziemlich gut gelungen. Eine Ahnung hatte ich nie. 

    Brutal waren die verschiedenen "Bildnisse" des Mörders immer, nicht nur die Beschreibung während der Erstellung, sondern auch später bei der Entdeckung. Gleichzeitig ist es sehr interessant den Interaktionen zwischen den Charakteren zu folgen.

    Insgesamt ein spannender und sehr brutaler Thriller, den ich mit 4 von 5 Sternen bewerte.

  6. Cover des Buches Grabesgrün (ISBN: B00BYUHBIE)
    Tana French

    Grabesgrün

     (607)
    Aktuelle Rezension von: happyoldendays

    Im fiktiven Dubliner Vorort Knocknaree ereignete sich im Sommer 1984 eine schreckliche Tat: Drei Kinder, die im Wald spielen waren, werden vermisst. Eines der Kinder findet die Polizei völlig verängstigt im Wald, mit blutigen Schuhen und ohne jede Erinnerung daran, was sich zugetragen hat.

    Zwanzig Jahre später ist dieses Kind Ermittler bei der Dubliner Mordkommission. Seinen Namen hat er zu Rob Ryan geändert, denn seine Kindheit hält er geheim. Nur seine engste Kollegin und beste Freundin Cassie Maddox weiß Bescheid. Doch dann werden die beiden zur Leiche eines kleinen Mädchens in Knocknaree gerufen und Detective Ryan wird nicht nur mit der eigenen Vergangenheit konfrontiert, sondern auch mit der Frage, ob die beiden Fälle zusammenhängen.

    Dieser Debütroman von Tana French besticht durch seine atmosphärische Erzählweise und einem gut gesponnen Plot. Mit einem scharfen Auge und wunderbar präziser Sprache lässt die Autorin die Schauplätze und die Figuren des Romans vor dem Auge des Lesers lebendig werden. Die Charaktere sind vielschichtig und differenziert, ihre Handlungen und Motive nachvollziehbar. Besonders interessant fand ich die beiden Hauptfiguren Rob Ryan und Cassie Maddox, weil sie keine 0815-Standardermittler sind. Beide quälen sich mit Geheimnissen aus ihrer Vergangenheit und suchen Zuflucht in einer innigen Freundschaft. Doch der neue Fall stellt nicht nur ihre kriminalistischen Fähigkeiten auf die Probe, sondern auch ihre Beziehung. Der Fall selbst ist komplex, die Autorin präsentiert einige mögliche Tathergänge, die durch intensive Ermittlungen und Verhöre durchgespielt werden, aber zunächst keine Lösung offenbaren. Dadurch zieht sich die Aufklärung des Mordes ziemlich in die Länge, die Spannung baut sich eher gemächlich auf. Dennoch empfand ich die Geschichte als fesselnd, weil ich als Leser mehr über die Figuren und vor allem über das Verschwinden der Kinder vor zwanzig Jahren erfahren wollte. Die Enthüllung des Täters ergibt sich dann logisch aus den gestreuten Indizien und war für mich überzeugend.  

     

    FAZIT: „Grabesgrün“ ist ein wunderbar geschriebener Kriminalroman, der sich besonders durch seine vielschichtigen Figuren auszeichnet. Leser die den Nervenkitzel suchen könnten enttäuscht sein, da die Ermittlungen nur langsam voranschreiten. Aber all denjenigen die gerne einmal einen andersartigen Spannungsroman mit komplexen Charakteren (mit dunkler Vergangenheit) lesen möchten, kann ich dieses Buch wärmstens empfehlen.

     

  7. Cover des Buches Vergebung (ISBN: 9783453438224)
    Stieg Larsson

    Vergebung

     (2.303)
    Aktuelle Rezension von: juliakerscher

    In Vergebung wird die Geschichte, die im zweiten Teil begonnen hat, fortgesetzt. Der erste Teil ist ziemlich langsam, was aber nicht schlecht sein muss. Es kommt ganz darauf an, was der Leser bevorzugt. Für meinen Geschmack war es manchmal ein bisschen langatmig, aber nicht so sehr, dass es mich groß gestört hätte. 

    Ein toller Abschluss der Trilogie! 


  8. Cover des Buches Dunkel Land (ISBN: 9783959671385)
    Roxann Hill

    Dunkel Land

     (127)
    Aktuelle Rezension von: Nathaly_Schluttenhofer

    Gut Wuthenow, ein altehrwürdiges Anwesen im Havelland; hier soll sich Verena Hofer die nächsten drei Monate um den Neffen der Hausherrin kümmern. Überrascht stellt sie fest, dass ihr Schützling der geniale wie arrogante Dr. Carl von Wuthenow ist. Der Kriminalist wurde erst kürzlich angeschossen und leidet seitdem unter Störungen des Kurzzeitgedächtnisses. Carl lehnt den Plan seiner Tante strikt ab. Verena, die das Geld dringend braucht, geht einen Deal mit ihm ein: Er lässt sie ihren Job machen, sie hilft ihm bei der Ermittlungsarbeit. Und schon ihr erster Fall hat es in sich: Eine übel zugerichtete Leiche wird auf einem Berliner Bauplatz gefunden und die Spuren weisen in die rechte Szene …

    Ein unscheinbares Cover, das einfach nichts sagt. Klar, das es mich neugierig macht. Ein verlassenes Guthaus (so wirkt es). Das kann ja nur spannend werden. 

    Die Protagonisten sind so verschmitzt und witzig gemacht, das der Krimi auch noch einen leicht lustigen Touch bekommt. Es einfach mit Charme und Witz wird hier ermittelt und es wird auch einfach immer ein bisschen Wissen vermittelt. Die Personen passen gut zusammen und es ist eine Freude den beiden dabei über die Schulter zu schauen, wie sie sich beschnuppern und zusammen einen spannenden Fall lösen. Es ist einfach schön, zwei völlig verschiedene Charaktere kennenzulernen und zu sehen wie alles seinen Lauf nimmt. 

    Die Länge der Kapitel ist super angenehm. Ich habe oft nicht gemerkt, wie ich immer weiter gelesen habe und zack! war das halbe Buch schon wieder gelesen. Ich konnte es auch nicht aus der Hand legen, weil der Spannungsbogen immer da war und immer etwas neues passiert ist, welches die Handlung nochmal vollkommen verändert hat.

    Sehr gelungenes Buch und ich bin gespannt auf die Fortsetzungen!  

  9. Cover des Buches Muttertag (ISBN: 9783548061443)
    Nele Neuhaus

    Muttertag

     (432)
    Aktuelle Rezension von: Zeitlose

    Mit "Muttertag", dem mittlerweile neunten Band der Taunus-Krimi-Reihe, ist Nele Neuhaus wieder ein starker Auftritt gelungen, der ganz deutlich ihre Handschrift trägt. Ging es im direkten Vorgängerband um persönliche Geschehnisse aus Oliver von Bodensteins Leben, dreht sich der neue Fall wieder etwas mehr um Pia Sander und ihr familiäres Umfeld. Mehr merke ich diesbezüglich jedoch nicht an, um niemanden zu spoilern.

    Das Ermittlerteam des Hofheimer K11 bekommt es diesmal völlig überraschend mit einem Serienmörder zu tun, dessen brutale Taten bereits sehr viele Jahre in die Vergangenheit zurück reichen. 

    Ganz typisch für die Autorin, wartet sie auch diesmal wieder mit einer unwahrscheinlich komplexen Story und vielen Protagonisten auf. Genau deswegen mag ich diese Reihe auch so gerne: Es wird einfach nie langweilig, es gibt immer die ein oder andere Wendung und die Personen und Handlungen wirken absolut realistisch. Und man kann so herrlich selbst mitkriminalisieren. 🕵️‍♀️ Denn die Ermittlungsarbeit steht immer deutlich im Vordergrund.

    Wer all dies NICHT mag, sollte besser direkt zu einem anderen Autoren greifen. Allen anderen kann ich sowohl diesen Band, als auch die komplette Reihe nur wärmstens ans Leserherz legen. Lesespaß ist quasi garantiert.

  10. Cover des Buches Der Tote im Strandkorb (ISBN: 9781542047906)
    Anna Johannsen

    Der Tote im Strandkorb

     (83)
    Aktuelle Rezension von: AmaraSummer

    „Der Tote im Strandkorb“ ist der erste Fall für Lena Lorenzen und mein erstes Buch von Anna Johannsen. Lena, die auf Amrum geboren und aufgewachsen ist, bekommt von ihrem Vorgesetzten einen sehr rätselhaften Fall übertragen. Sie soll den angeblichen Mord an dem Leiter eines Kinderheimes untersuchen. Zusammen mit ihrem Kollegen Johann Grasmann ermittelt Lena und stößt dabei auf dunkle Geheimnisse. 

    Bis ich mit Lena warm geworden bin hat es eine ganze Weile gebraucht. Zum Beginn des Buches war ich mir nicht sicher wie ich sie einschätzen soll und ihre Entscheidungen, die sie im Laufe der Geschichte trifft, haben meine Meinung über sie nicht gerade verbessert. Erst ganz zum Schluss wurde sie mir ein bisschen sympathisch. Jetzt hoffe ich sehr, dass meine Sympathie im nächsten Buch weiter steigt.

    Das wichtigste an einem Krimi ist für mich Spannung. Ich verlange nicht, dass sie bereits ab der ersten Seite vorhanden ist, aber ich erwarte das sie spätesten nach den ersten drei Kapiteln eine Rolle spielt. Im Laufe der Geschichte sollte sie immer weiter ansteigen und wenn das Buch gut ist, dann gipfelt sie am Ende in eine Finale, dass so fesselnd ist, dass ich das Buch keine Sekunde aus der Hand legen möchte.

    „Der Tote im Strandkorb“ erfüllt diese Erwartung leider nicht ganz. Zwar konnte mich das Ende fesseln aber bis dahin schleppt sich die Handlung mehr zäh als fließend dahin. Nur wenige kurze Abschnitte, die aus der Sicht des Täters erzählt werden, sorgen für ein bisschen Spannung. Betrachtet man die ganze Geschichte, dann war von Spannung leider nur am Rande was zu spüren. Ich finde das Schade, weil das Buch in diesem Bereich Potenzial hatte, dass aber nur wenig genutzt wurde.

    Die Ermittlungsarbeit fand ich sowohl positiv als auch negativ. Positiv fand ich die Mischung aus Ermittlungsarbeit und Nebenhandlung, denn Frau Johannsen legt den Fokus deutlich auf die Ermittlungsarbeit. Das Buch wird also nicht von überflüssigen Nebenhandlungen erschlagen. Negativ fand ich die Beschreibung der Ermittlungsarbeit. Ich bin zwar keine Polizistin und kann daher nicht sagen wie realistisch die Darstellung ist, aber es gab einige Stellen, an denen ich das Gefühl hatte, dass Frau Johannsen nur bedingt recherchiert hat.

    Das Buch wird größtenteils aus der Sicht von Lena erzählt. Der Schreibstil von Anna Johannsen ließ sich flüssig lesen und die Kapitel hatte mit durchschnittlich 11 Seiten eine gute Länge.

     

    Fazit

    Der Reihenauftakt der „Inselkommissarin“ Reihe konnte mich leider nur bedingt überzeugen. Mir fehlte es an Spannung und Authentizität. Ich empfehle diesen Krimi daher nur Lesern weiter, die keine besonders hohen Ansprüche an das Genre stellen.

  11. Cover des Buches Abfahrt in den Tod (ISBN: 9783740800512)
    Michaela Grünig

    Abfahrt in den Tod

     (54)
    Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicis

    Handlung:

    Mitten während des berühmten Lauberhorn-Rennens fällt eine explodierte Drohne vom Himmel. Wäre Marc Gassmann nur wenige Hundertstel langsamer unterwegs gewesen, hätte die Drohne ihn erschlagen. Zufall? Wohl kaum, denn es gab zuvor anonyme Drohbriefe.

    Marcs Manager ersucht die Kantonspolizei Zürich um Hilfe und ausgerechnet Andrea, Marcs Exfreundin, wird zu dessen Personenschutz beauftragt. Doch der nächste Anschlag lässt nicht lange auf sich warten und treibt Marc und Andrea näher zusammen.

    Wer trachtet Marc nach dem Leben und warum?

    Protagonisten:

    Marc Gassmann: Marc ist ein berühmter Schweizer Skirennläufer und kurz davor, den Gesamtweltcup ein fünftes Mal zu gewinnen. Nur wenige Punkte trennen ihn vom Erstplatzierten und Erz-Rivale Peter Winkler. Er war viele Jahre lang mit Andrea liiert, welche sich, aufgrund seines Seitensprungs, von ihm getrennt hat. Doch seine Gefühle für sie, sind noch immer da.

    Andrea Brunner: Andrea ist mittlerweile, mit Marcs ehemaligem besten Freund, verheiratet und arbeitet als Kantonspolizistin im Kanton Zürich. Dass ausgerechnet sie mit Marcs Personenschutz beauftragt wird, gefällt ihr überhaupt nicht. Er war schliesslich schuld an ihrem gebrochenen Herzen. Verzweifelt versucht sie ihre aufkeimenden Gefühle zu unterdrücken, während sie Marc nicht von der Seite weicht.

    Meinung:

    Das neue Setting des Krimis war für mich ein absolutes Highlight. Als ehemalige Skirennläuferin war es umso erfrischender, einen Krimi zu lesen welcher mit dem Skisport zu tun hat. Zudem wird man gleich am Anfang mitten ins Geschehen geworfen und das Rennfieber hat den Leser sofort im Griff.

    Als ehemaliger Profi-Skirennläufer konnte Marc Girardelli die Gefühle seines Protagonisten perfekt vermitteln. Obwohl ich mich frage, ob ein Läufer während des Laufes tatsächlich so viel denkt, wie Marc Gassmann es in diesem Moment tut. Wenn ich mich an meine Zeit zurückerinnere, was schon viele Jahre her ist, dann gab es für mich während dem Lauf nur mich und die Piste. Naja, man darf nicht vergessen, dass Menschen auch unterschiedlich sind.

    Ebenfalls sehr gefallen hat mir die Vermischung von Realität und Fiction. So liest man beispielsweise einige bekannte und berühmte Namen und es wird immer wieder Bezug zu wahren Begebenheiten genommen. Gleichzeitig erfährt man auch, wie es in etwa hinter den Kulissen des Skisports zu und hergeht.

    Leider gibt es aber auch gewisse Szenen, die meiner Meinung nach, vollkommen unglaubwürdig sind. Beispielsweise als Marcs kurzzeitiger Personenschützer neben ihm die Trainingspiste runterfährt oder auch dass Marc an polizeilichen Ermittlungen und Befragungen teilnimmt. Des Weiteren diskutiert Andrea die Ermittlungsergebnisse lieber mit Marc als mit ihrem Vorgesetzten und ihrem Team, was ziemlich unprofessionell ist.

    Der Krimi hat mich mit manchen Wendungen positiv überrascht und ist kaum vorhersehbar, bis auf das Happy End zum Schluss. Bezüglich des Täters, entwickeln sich plötzlich viele Nebenfiguren zu möglichen Verdächtigen, weshalb die Protagonisten lange im Dunkeln tappen. Dabei wird auch der Leser geschickt an der Nase rumgeführt.

    Fazit/Empfehlung:

    An sich ist die Geschichte flüssig zu lesen und Langeweile kommt so gut wie keine auf. Wenn es auch einige Kleinigkeiten gegeben hat, die mich gestört haben, so hat mir die Geschichte doch recht gut gefallen.

    Trotzdem werde ich die zwei Folgebände vorerst weder lesen noch kaufen, dafür gab es mir dann doch zu wenig Spannung.

    Empfehlen würde ich dieses Buch all jenen, die sich gerne ein wenig Ski Alpin nach Hause holen wollen und sich auch für die Thematik interessieren, da sie doch ziemlich viel Raum einnimmt.

  12. Cover des Buches Rendezvous mit einem Mörder (ISBN: 9783641097066)
    J. D. Robb

    Rendezvous mit einem Mörder

     (270)
    Aktuelle Rezension von: Alexandra_Wagner

    der erste Fall dieser wirklich sehr langlebigen Krimiserie. Sympathische Heldin, nur die Sci-Fi Elemente könnten von mir aus deutlicher hervortreten.

  13. Cover des Buches Bruno Chef de police (ISBN: 9783257240467)
    Martin Walker

    Bruno Chef de police

     (261)
    Aktuelle Rezension von: vicky

    Ich lese gerne Krimireihen, wie Kommisar Dupin, Leander Lost oder die Fälle um Xavier Kieffer. Ich mag es nebenbei in die Landschaft mit einzutauchen und auch die privaten Entwicklungen der Hauptpersonen von Band zu Band mit zu verfolgen. In anderen Rezensionen las ich dann, dass Fans von Dupin auch Martin Walker mit seinem Polizisten Bruno empfohlen wurde und kaufte mir Band 1.

    Mittlerweile bin ich bei Band 3 und begeistert.

  14. Cover des Buches Mörder ohne Gesicht (ISBN: 9783423212120)
    Henning Mankell

    Mörder ohne Gesicht

     (977)
    Aktuelle Rezension von: AmaraSummer

    „Mörder ohne Gesicht“ ist der erste Fall für Kommissar Kurt Wallander. Wallander sucht nach einem Mörder, der keine Grenzen kennt und tappt dabei lange Zeit im Dunkeln. Dabei stößt er nicht nur auf interne, sondern auch auf externe Probleme.

    Mir wurde die Reihe empfohlen. Zwar standen die Bücher schon seit längerer Zeit auf meinem Wunschzettel, sie konnten meine Neugierde aber nie so sehr wecken, dass ich sie unbedingt lesen wollte. Letzten Endes habe ich das Buch also nur gelesen, weil eine Bekannte es mir geschenkt hat.

    Kurt Wallander ist ein Zeitgenosse voller Ecken und Kanten, der meilenweit davon entfernt ist perfekt zu sein. Natürlich wirkt er dadurch authentischer, was die Geschichte deutlich realistischer macht. Leider war ein Großteil seiner Eigenschaften alles andere als positiv. Aus diesem Grund war mir Kurt Wallander extrem unsympathisch.

    Der Klappentext klang sehr vielversprechend und konnte meine Neugierde auf Anhieb wecken. Entsprechend groß waren meine Erwartungen. Ein Großteil davon wurde leider nicht erfüllt. Ich bin mir daher nicht sicher, ob ich die Reihe vorsetzten werde.

    Wallander ermittelt im Laufe der Geschichte in mehreren Mordfällen gleichzeitig. Jetzt könnte man auf die Idee kommen, dass das für ordentlich Spannung sorgt. Leider war dem nicht so. Die verschiedenen Handlungsstränge haben vielmehr für Verwirrung und Chaos gesorgt. Spannend war das Ganze zu keinem Zeitpunkt. Die Auflösung sorgte am Ende dann für noch mehr Enttäuschung. Irgendwie war das Ganze zwar schlüssig, für meinen Geschmack hat es aber zu viele Zufälle gegeben, was dem Faktor „realistisch“ einen gehörigen Dämpfer verpasst. Am aller schlimmsten ist für mich aber die Tatsache, dass der Kriminalfall nur eine kleine Nebenrolle spielt.

    Die deutsche Übersetzung von Henning Mankells Schreibstil lässt sich halbwegs flüssig lesen und die Wortwahl hat größtenteils zum Genre gepasst. Erzählt wird das Buch aus der Sicht von Kurt Wallander. Die Kapitel waren extrem lang, was das Buch unglaublich langatmig gemacht hat.

     

    Fazit

    Die ganzen positiven Reaktionen kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen. „Mörder ohne Gesicht“ ist für mich kein Krimi, sondern lediglich ein Roman mit ein paar eingestreuten Krimi-Elementen. Von mir gibt es keine Leseempfehlung und nur 2 von 5 Sterne.

  15. Cover des Buches Kühn hat zu tun (ISBN: 9783499266829)
    Jan Weiler

    Kühn hat zu tun

     (94)
    Aktuelle Rezension von: Yolande
    Jan Weiler wurde am 8. Oktober 1967 in Düsseldorf geboren. Er besuchte die Deutsche Journalistenschule in München und arbeitete ab 1994 beim SZ-Magazin, zunächst als redaktuer, später als Chefredakteur.
    2003 schrieb er ein Buch über die Lebensgeschichte seines italienischen Schwiegervaters. Mit "Maria, ihm schmeckt's nicht" wurde er deutschlandweit bekannt und ist seither als Vorleser seiner Werke in verschiedenen Städtetouren zu sehen. Außederdem schreibt er Kolumnen für die Zeitschrift "stern" und die "Welt am Sonntag".
    Jan Weiler lebt mit seiner Familie in der Nähe des Starnberger Sees.
    (Quelle: Wikipedia)

    Inhalt (Lovelybooks).
    Ehemann, Vater, Freund, Polizist, Nachbar – und umfassend überfordert. 
    Martin Kühn ist 44, verheiratet und hat zwei Kinder. Er wohnt auf der Weberhöhe, einer Neubausiedlung nahe München. Früher stand dort eine Munitionsfabrik, aber was es damit auf sich hatte, weiß Kühn nicht so genau. Es gibt ohnehin viel, was er nicht weiß: Zum Beispiel, warum von seinem Gehalt als Polizist ein verschwindend geringer Betrag zum Leben bleibt. Ob er sich ohne Scham ein Rendezvous mit seiner rothaarigen Nachbarin vorstellen darf. Warum er jeden Mörder zum Sprechen bewegen kann, aber sein Sohn nicht mal zwei Sätze mit ihm wechselt. Welches Geheimnis er vor sich selber verbirgt. Und vor allem, warum sein Kopf immer so voll ist. 
    Da wird ein alter Mann erstochen aufgefunden, gleich hinter Kühns Garten in der Böschung. Und plötzlich hat Kühn sehr viel zu tun.

    Ich habe vor einiger Zeit Jan Weilers Buch "Im Reich der Pubertiere" gelesen. Der humorvolle Schreibstil hat mir gut gefallen und deshalb habe ich einen Krimi in ähnlichem Stil erwartet. Leider wurde ich in dieser Hinsicht enttäuscht, im Gegenteil, ich fand es sogar ziemlich deprimierend. Ein Kommissar in einer Lebenskrise ist ja per se nichts Schlechtes, aber mir war es streckenweise zu arg. Seinen Humor empfand ich als Sarkasmus. 
    Die Krimihandlung trat ein wenig in den Hintergrund, war aber auch ziemlich konstruiert und abgedreht. Auch das Mordmotiv war mir zu weit hergeholt. 

    Fazit: Das Buch konnte mich nicht überzeugen, zu deprimierend. Ich fand es sehr enttäuschend.

  16. Cover des Buches Mensch ohne Hund (ISBN: 9783442739325)
    Hakan Nesser

    Mensch ohne Hund

     (221)
    Aktuelle Rezension von: DaemmerungderNacht25

    Ursprünglich hatte mich das Buch aufgrund des Titels interessiert; ich hatte erwartet, dass in der Handlung ein Hund vorkommen würde oder zumindest für einen Schlüsselmoment wichtig sei. Tatsächlich aber ist es bloß der Titel eines Romans einer der Figuren (kein Spoiler, das erfährt man schon früh im Buch!).
    Erst nach 200 Seiten kommt endlich mal der Inspektor hinzu. Die Handlung ist schleppend, wichtigen Hinweisen folgt der Inspektor nicht oder lässt sich ewig Zeit damit. (Meiner Meinung nach ist dieser langsame Ablauf sehr unrealistisch, da ich mich schon länger mit der Arbeit von echten Kriminalfällen auseinander setze.)
    Als Leser selbst weiß man schon vor Erscheinen des Inspektors, wer der Täter ist. Auch im Buch selbst steigt jemand anderes dahinter, ehe es der Inspektor durchschaut.
    Als Leser wartet man also bloß genervt darauf, ass der Inspektor endlich mal etwas begreift und handelt. Aber der ist die Ruhe selbst, ein langweiliger Typ der alle Zeit der Welt zu haben scheint.
    Es gibt keinerlei Überraschungsmomente und sogar das Ende zieht sich zäh wie Kaugummi.
    Mein Fall war es also leider überhaupt nicht!

  17. Cover des Buches Mittsommermord (ISBN: 9783423212182)
    Henning Mankell

    Mittsommermord

     (737)
    Aktuelle Rezension von: PoldisHoerspielseite

    Drei Jugendliche, die ein vergnügliches Fest zur Mittsommernacht samt mittelalterlichen Verkleidungen feiern wollten, werden Wochen später ermordet in einem Waldstück aufgefunden. Der Täter hat sich alle Mühe gegeben, die Tat zu vertuschen, sind doch in regelmäßigen Abständen Grußkarten an die Familien versendet worden, die einen Urlaub der Teenager vortäuschen. Doch das ist nicht der einzige Fall, mit dem sich Kurt Wallander beschäftigen muss, auch der grausame Mord an seinem Kollegen Svedberg macht ihm zu schaffen – und offenbart einige Geheimnisse, die der Ermittler lange Zeit gehütet hat…

    Henning Mankells Romane um seinen depressiven Ermittler Kurt Wallander haben das Genre des Nordic Noir vielleicht nicht begründet, mit seinen unglaublich erfolgreichen Bänden aber sicherlich zum großen Durchbruch und die immer noch anhaltende Popularität essentiell beigetragen. Auch der achte Band der Reihe „Mittsommermord“ zeigt eindrucksvoll, wie geschickt der Autor verschiedene Fäden webt und diese dann nahtlos ineinanderfügen kann – von einem überzeugenden sprachlichen Anspruch mal ganz abgesehen. So ist es auch hier wieder die Figur des Kurt Wallander mit seinen verschrobenen Eigenheiten, der fast manischen Ermittlungsarbeit und den depressiven Stimmungen, der eine sehr eindringliche persönliche Ebene einbringt und dabei eine faszinierende Ausstrahlung hat – nicht immer sympathisch, nicht einmal sonderlich nahbar, aber genau deswegen umso facettenreicher. Auch die Nebenfiguren sind ausdrucksstark geschildert, wobei interessanterweise besonders der tote Svedberg ein sehr scharfes Profil bekommt. Die Atmosphäre des Romans ist sehr düster geprägt, bezieht die Landschaft und die Stimmung in Schweden gekonnt mit ein und sorgt so für eine sehr markante Wirkung.

    Der Verlauf der Handlung ist sehr spannend geraten und überzeugt mit seinen vielen Geheimnissen und Wendungen. Dabei werden von Anfang an zahlreiche Rätsel eingebaut, die auch nach und nach wieder aufgelöst werden, dann aber mit neuen Unstimmigkeiten und Verknüpfungen versehen werden. Das ist sehr clever aufgebaut, besonders da mehrere unterschiedliche Themen miteinander verbunden werden. Die Spannung ist schnell sehr dicht und packend, durch den steten Informationsfluss ist ein wahrer Pageturner entstanden. Überzeugend ist auch die Rolle der Presse, die die Ermittlungsarbeiten immer wieder behindert und so die Handlung entscheiden beeinflusst.

    „Mittsommermord“ ist ein packender Krimi, der mit vielen starken Bildern, markanten Charakteren und insbesondere einem spannenden und eindringlichen Verlauf überzeugt. Die Stimmung ist dicht und packend, die einzelnen Motive und Themen sehr stimmig miteinander verknüpft, sodass ein beeindruckendes Gesamtbild mit vielen spannenden Momenten entsteht. Sehr lesenswert, auch wegen des sehr stimmigen sprachlichen Ausdrucks.   

  18. Cover des Buches Das Böse unter der Sonne (ISBN: 9783455650273)
    Agatha Christie

    Das Böse unter der Sonne

     (139)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Einer der bekanntesten Krimis mit Hercule Poirot, die Verfilmung läuft ja des öfteren im TV. Auch wenn man die Auflösung schon kennt (die hier natürlich nicht verraten wird), ist es doch atemberaubend, wie am Ende das Image des bildschönen Mordopfers um 180 Grad gewendet wird und man fetsstellt, daß so ziemlich nur Unwahrheiten und Gehässigkeiten über sie kursierten. Ehepaar Gardener ist zum Schießen, und Monsieur Poirot erwacht nur ganz langsam aus seiner Sommerlethargie, wenn er den "Sherlock Holmes spielt". Auch ein sehr schönes Zeit- und Gesellschaftsporträt!

  19. Cover des Buches Die dunklen Wasser von Aberdeen (ISBN: 9783442466177)
    Stuart MacBride

    Die dunklen Wasser von Aberdeen

     (131)
    Aktuelle Rezension von: Speckelfe

    Im winterlichen Aberdeen verschwinden Kinder und fallen einem Serienkiller zum Opfer. Sergeant Logan McRae versucht den Täter zu finden, bevor weitere Kinder verschwinden.

    Eine fesselnde Geschichte spannend umgesetzt, auch wenn zwischendrin Längen zu bemerken sind. Ich bin auf jeden Fall auf weitere Bücher des Autors gespannt.

  20. Cover des Buches Der Knochengarten (ISBN: 9783426524916)
    Val McDermid

    Der Knochengarten

     (91)
    Aktuelle Rezension von: countrywoman

    Die sonstigen Hauptprotagonisten der Reihe sind diesmal nur als Nebenrolle vorhanden. Tony Hill sitzt im Gefängnis und Carol ist aus dem Polizeidienst ausgeschieden. Das REMET-Team gibt es weiterhin, aber unter neuen (ich finde unsympathischer) Leitung. 

    Es gibt im Prinzip drei unterschiedliche Geschichten. Eine Tony-, eine Carol- und eine REMET-Geschichte. Die unterschiedlichen Stränge werden in separaten Kapiteln abgehandelt. Man springt ständig von einer zu anderen Geschichte. Natürlich gibt es Berührungen zwischen den Geschichten. Gerade die Tony-Geschichte empfand dich als langweilig und überflüssig. 

    Spannung gab es nicht wirklich bei den Ermittlungen. Man hat das Team begleitet und sich zur Lösung führen lassen. Der Fall an sich ist interessant, kein unbekanntes Thema.

    Ich habe das Buch zwar zu Ende gelesen, weil ich dann doch wissen wollte wie es zu ausgeht. Aber ich hätte insgesamt nichts verpasst, wen ich es nicht gelesen hätte. Deshalb von mir keine Empfehlung. 

  21. Cover des Buches Die Frauenkammer (ISBN: 9781503944152)
    Jannes C. Cramer

    Die Frauenkammer

     (42)
    Aktuelle Rezension von: lotty1209

    "Die Frauenkammer: Thriller" von Jannes C. Cramer 


    Zum Inhalt: 

    Zwei Leichen.

    Ein Tattoo.

    Keine Spur zum Täter.


    Auf einem stillgelegten Kasernengelände finden Polizisten eine Frauenleiche, doch die Ermittlungen liefern keine verwertbaren Spuren weder zum Opfer noch zum Täter. Schon bald wirft ein zweiter Todesfall weitere Fragen auf. Es scheint eine Verbindung zwischen beiden Fällen zu geben. Für Kommissar Frank Holper

    beginnt eine mühsame Ermittlungsarbeit, für die er schließlich einen Privatdetektiv um Mithilfe bittet.

    Ein verhängnisvoller Fehler …


    Meine Meinung: 

    Ein durchaus, spannender Thriller, der mir schon die ein oder andere Gänsehaut über den Rücken gejagt hat, einfach weil es dem Autor so gut gelungen ist Lukas zu zeichnen. Ein Psychopath durch und durch, mit zwei Gesichtern, der es schafft seine Umwelt komplett hinters Licht zu führen. 

    Auch den Ansatz, das man als Leser mehr weiss, als der ermittelnde Kommissar, finde ich Klasse und bisher habe ich es so offensichtlich selten erlebt. 


    Ich hätte mir das Ende des Buches, ein wenig länger gewünscht. Man hatte den Eindruck, das ein bisschen nach Schema F gearbeitet wird. 

    Zum Beispiel, es muss jetzt noch einen großen Knall geben, dann muss noch jemand Unbeteiligtes zu Schaden kommen. Ach, den Showdown brauche ich auch noch. 


    Aber insgesamt hat mir das Buch wirklich gut gefallen und ich würde gern noch ein weiteres, eventuell Neueres Buch des Autors lesen, um zu schauen, ob er immer so schreibt. Oder ob man eine Wandlung erkennen kann. 


  22. Cover des Buches Gefrorener Schrei (ISBN: 9783596034239)
    Tana French

    Gefrorener Schrei

     (94)
    Aktuelle Rezension von: abuelita

    ….mal wieder die ersten Bände verpasst und so war mir längere Zeit nicht ganz klar, warum Antoinette Conway bei der Dubliner Mordkommission so einen schweren Stand hat.

    Anfangs habe ich mich auch schwergetan – ganz allgemein, ich fand die Handlung nicht unbedingt „fesselnd, außergewöhnlich, messerscharf“ und was der Lobeshymen da mehr sind.

    Aber so ab Mitte des Buches fast zum Ende hin eher wurde es dann in meinen Augen doch ganz gut und die Spannung zog an. Gut gefallen hat mir auch der Schluss!

     

     

  23. Cover des Buches Argwohn (ISBN: 9783492304207)
    Jenk Saborowski

    Argwohn

     (51)
    Aktuelle Rezension von: Katl93
    Klassischer Thriller, perfekt für die dunkle Jahreszeit.
    Mit Kuscheldecke, Tee & Lebkuchen habe ich mich perfekt für den dritten Fall der Solveigh Lang "Slang" bewaffnet.
    Was mich in diesem Buch erwartet hat war eine Mischung aus Verwirrung,

    https://bluubsbuecherwelt.blogspot.de/2017/09/argwohn-jenk-saborowski.html
  24. Cover des Buches Bretonische Verhältnisse (ISBN: 9783462054231)
    Jean-Luc Bannalec

    Bretonische Verhältnisse

     (550)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Bannalecs Erstling über den Kaffeejunkie Georges Dupin, mit sehr schönen Beschreibungen der Landschaft und der Bewohner der Bretagne, die Personenbeschreibungen und die Dialoge haben mir demgegenüber nicht so gut gefallen. Daß alle zunächst Dupin das Geheimnis im Restaurant auch nach einem brutalen Mord verschwiegen haben, halte ich auch nicht für besonders realistisch. Auf jeden Fall aber Martin Walker vorzuziehen, mal sehen wie die Verfilmungen geglückt sind.

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