Bücher mit dem Tag "ermordet"
25 Bücher
- Angie Thomas
The Hate U Give
(746)Aktuelle Rezension von: Isabelle_Kocher"The Hate U Give" behandelt das Themen wie Rassismus, Polizeigewalt und Black Lives Matter, jedoch erzählt aus der Perspektive eines 16-jährigen Mädchens. Dadurch wirkt die Geschichte nahbarer und berührt auf eine viel intensivere Weise. Statt den Fokus auf die harten Fakten der zu richten, wirkt dieser Roman fast philosophisch, wenn die Hauptfigur, Starr, sich fragt, was falsch und was richtig ist, was es wert ist, dafür zu kämpfen und wie sie die zwei Welten, in denen sie lebt, miteinander vereinen kann. Besonders gut hat mir an diesem Buch gefallen, dass es der objektiven Berichterstattung unserer Nachrichten nun ein persönliches Gesicht verleiht. Wir sehen nicht mehr einen Afro-Amerikaner, der erschossen wird - wir sehen ein Mädchen, dass sich an die vielen Momente der Freundschaft mit einem Jungen erinnert, dessen Leben nun viel zu früh endet, während sie ohne ihn weiterleben muss. Ein Buch, das bewegt und einem die Augen öffnet.
MEIN TIPP: Als englisches Audiobook kommt die besonderes Sprache des Buchs am besten zur Geltung! - Cassandra Clare
Lady Midnight - Die Dunklen Mächte
(869)Aktuelle Rezension von: HorcruuxLady Midnight ist der erste Band der Trilogie Die dunklen Mächte von Cassandra Clare und setzt die Ereignisse aus Die Chroniken der Unterwelt fort. Die Geschichte spielt fünf Jahre nach dem dramatischen dunklen Krieg und folgt der erfahrenen Schattenjägerin Emma Carstairs und der Blackthorn-Familie im Los Angeles Institut. Emma ist entschlossen, den mysteriösen Tod ihrer Eltern aufzuklären, die nach dem Angriff von Sebastian Morgenstern in der Klave als tot geglaubt galten. Als eine Reihe von Morden in Los Angeles auftaucht, die ähnliche Merkmale wie der Mord an ihren Eltern aufweisen, nimmt Emma die Ermittlungen auf. Zusammen mit ihrem Parabatei Julian Blackthorn und dessen Geschwistern begibt sie sich auf eine gefährliche Spurensuche. Ihre Nachforschungen führen sie zu dunklen Geheimnissen, verbotener Magie und einer Verschwörung, die die gesamte Schattenjägerwelt bedroht. Doch nicht nur die Ermittlungen verlangen Emma alles ab: Julians Halbbruder Mark Blackthorn kehrt nach Jahren in der Ferienwelt zurück, was für zusätzliche Spannung und Herausforderungen sorgt.
Die Einführung der Blackthorn-Geschwister, insbesondere von Emma Carstairs, wird von vielen Lesern positiv aufgenommen. Emma ist eine unglaublich starke, komplexe Figur, deren Geschichte von Verlust, Geheimnissen und innerer Stärke geprägt ist. Die Dynamik innerhalb der Blackthorn-Familie fügt der Handlung Tiefe und Authentizität hinzu. Die Geschwister Julian, Mark, Ty, Livvy und Tavvy sind nicht nur individuell gut ausgearbeitet, sondern auch als Familie eine Einheit, deren Nähe und Konflikte für das Buch entscheidend sind. Besonders Julian und Emma stechen hervor, da ihre Beziehung von einer verbotenen Liebe geprägt ist, die für die Spannung und emotionale Tiefe des Buches sorgt. Der Konflikt zwischen ihren Gefühlen füreinander und den Regeln des Parabatei-Bundes sorgt für zahlreiche emotionale Momente, die das Buch für mich noch packender gemacht haben.
Ein weiteres großes Plus von Lady Midnight ist, dass es gelungen ist, die Charaktere aus Die Chroniken der Unterweltwieder aufleben zu lassen, ohne dass sie die neuen Figuren und deren Entwicklungen in den Schatten stellen. Clary Fairchild, Jace Herondale, Isabel Lightwood und Simon Lovelace tauchen auf, und ihre Integration in die neue Handlung ist sowohl organisch als auch bereichernd. Besonders die Szenen mit Clary und Jace haben mir gefallen, weil sie zeigen, dass die Charaktere aus der vorherigen Reihe nach wie vor eine bedeutende Rolle in der Schattenjägerwelt spielen, ohne dabei die neuen Protagonisten zu überschattet.
Das Buch behandelt zentrale Themen wie Freundschaft, Familie, Liebe und Loyalität, und Cassandra Clare versteht es meisterhaft, diese Themen durch ihre vielschichtigen Charaktere zu vermitteln. Die Beziehungen zwischen den Figuren sind komplex und emotional, was Lady Midnight zu einem fesselnden Erlebnis macht. Besonders die von Emma und Julian sowie die sich entwickelnde Dynamik zwischen den anderen Blackthorn-Geschwistern tragen zur emotionalen Tiefe bei. Die Spannung bleibt konstant hoch, und unvorhersehbare Wendungen sowie mystische Geheimnisse sorgen dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann.
Was mich besonders beeindruckt hat, war das Ende, das mit vielen emotionalen und actionreichen Elementen überrascht. Das Beziehungsgeflecht zwischen den Charakteren wird geschickt aufgelöst, und die Entwicklung von Figuren wie Kit, der zunächst eher als Randfigur erscheint, sorgt für interessante Wendungen. Rückblickend hätte man seine Rolle fast erahnen können, aber die Überraschung war dennoch gelungen. Inmitten all der düsteren Geheimnisse und Kämpfe fand ich auch die Momente zwischen Jace und Clary schön – besonders der Antrag, auch wenn der Zeitpunkt nicht perfekt war.
Die Charakterentwicklung von Emma und Julian, sowie die Einführung neuer Figuren wie Kit und die immer noch sehr interessanten Rückblenden und Querverbindungen zu den vorherigen Büchern der Chroniken der Unterwelt, sorgen für ein rundes und spannendes Gesamtbild. Auch die Rolle von Mark Blackthorn und die Verwicklungen um seine Rückkehr aus der Feenwelt geben der Geschichte zusätzliche Dramatik und Tragik.
Ein wenig skeptisch war ich gegenüber Diego, der für mich ein eher unnahbarer Charakter blieb, obwohl die Autorin versucht, ihn über Christinas Perspektive sympathisch zu machen. Bei mir hat das nicht ganz gezündet, aber das ist natürlich Geschmackssache.
Fazit: Lady Midnight ist ein gelungener Auftakt für die Die dunklen Mächte-Reihe, der sowohl die bestehende Schattenjäger-Welt fortführt als auch neue, spannende Handlungsstränge eröffnet. Mit einer Mischung aus bekannten und neuen Charakteren, einer fesselnden Handlung, tiefgehenden emotionalen Momenten und überraschenden Wendungen, ist das Buch ein Muss für alle Fans der Schattenjäger-Welt. Wenn ihr Die Chroniken der Unterwelt mochte, werdet ihr dieses Buch lieben! Ich freue mich schon auf den nächsten Band und kann es kaum erwarten, zu erfahren, wie es mit Emma, Julian und den anderen weitergeht. Eine klare Leseempfehlung für alle, die in die faszinierende Welt der Schattenjäger eintauchen möchten!
- Bianca Iosivoni
BAD VIBES. Deine Geheimnisse sterben nie
(154)Aktuelle Rezension von: Lisabooktook⭐ Highlights von Bad Vibes – Deine Geheimnisse sterben nie
- Düstere, spannungsgeladene Atmosphäre. besonders das Setting auf dem Anwesen
- Viele unerwartete Wendungen – ich hätte die Auflösung so nicht kommen sehen
- Gute Mischung aus Thriller, Mystery und Romance
- Spice ist vorhanden und fügt sich größtenteils. gut ein
- Man liest oft „nur noch ein Kapitel“, weil man wissen muss, was wirklich passiert ist
⚠️ Kritikpunkte
- Zwei Spice-Szenen wirkten für mich nicht ganz passend zum Moment
- Stellenweise etwas zu langgezogen, vor allem im Mittelteil
- Manche Entscheidungen der Figuren waren für mich nicht ganz nachvollziehbar
⭐️⭐️⭐️⭐️ Fazit
Spannend, düster und überraschend – mit kleinen Schwächen, die den Lesespaß aber kaum mindern. Ein Buch, das mich gut unterhalten und bis zum Ende gefesselt hat.
- T. R. Richmond
Wer war Alice
(321)Aktuelle Rezension von: MoidlvomberchDer einstieg war eigentlich ganz okay, es hat sich dann allerdings etwas gezogen, wobei es mich dann aber dennoch etwas gefesselt hat.
das war irgendwie sone Mischung aus, ich möchte abbrechen weils mich nicht packt und ich möchte weiter lesen weil ich doch wissen will wies wird.
also so ganz warm geworden bin ich damit leider nicht.daher für mich auch eher nur eine mittlere Bewertung. kann man mal lesen muss man aber nicht wie ich finde.
der Schreibstil war ganz okay, und die Geschichte an sich auch, nur hat mir eben der kick dazu gefehlt. - Alex Nicol
Maries dunkles Geheimnis
(20)Aktuelle Rezension von: Elchhttps://www.instagram.com/p/CHV3l9iBKox/?igshid=15t6lmfdy4pdj
- Tyrell Johnson
Wie Wölfe im Winter
(86)Aktuelle Rezension von: AnonymosDer Roman ist so lala. Ich werde ihn mal anhand von ein paar Kategorien bewerten:
ERZÄHLSTIL: Es ist ok, an manchen Stellen aber grauenhaft, es gibt auch ab und zu sehr viele kurze aneinandergerreihte Sätze.
Erzählstil-Bewertung: 1/2 von 1 Stern
SPANNUNG: Die Spannung kommt meiner Meinung nach viel zu spät. Der Roman ist in 4 'Teile' unterteilt, aber die Spannung nimmt erst im 2. Teil Fahrt auf (Seite 117). Das bedeutet im 2/3 des Buches.
ACHTUNG SPOILER!
Es nimmt die Spannung vorallem raus, bei dem Rätsel um 'Jackson Day' bzw. 'Jax'. Als Lynn die Zahlen auf Jax' Handgelenkt sieht habe ich mir sofort gedacht: "OK, er muss ein Patient von Immunity sein."
Und am Ende, als Lynn betet dass sie hoffentlich nicht sterben werden, da war auch sofort klar, 'OK, sie wird nicht sterben, weil sie ja noch den Brief von ihrem Vater hat, den sie noch nicht gelesen hat.'
SPOILER ENDE!
Spannung-Bewertung: 1/2 von 1 Stern (ist aber schon einbisschen 'Ein Auge zugedrückt')
CHARAKTERE: Die Charaktere passen meiner Meinung nach gut in die Erzählung rein. Sowohl die Mitarbeiter von Immunity, als auch 'Jax' und Lynn mit ihrer Familie.
Charaktere-Bewertung: 1 von 1 Stern
LESEGENUSS: Ja, es macht schon Spaß, ist aber schade, dass die Spannung einbisschen rausgenommen wurde.
Lesegenuss-Bewertung: 1/2 von 1 Stern
GESCHICHTE (ALLGEMEIN): Im Allgemeinen ist die Geschichte gut, aber doch irgendwie nicht perfekt. Schade auf jeden Fall mit dem Spannugs-Leck.
Geschichte (Allgemein)-Bewertung: 1 von 1 Stern
Dass ergibt zwar 3,5 von 5 Sternen, aber es zieht den Fakt ab, dass ich mir das Buch nie kaufen und in mein Regal stellen würde. Ich würde es höchstens in einer Bücherei ausleihen. Und weil ich dass Ende mit Lynn's Onkel komisch finde und einfach nicht toll.
- Erica Fischer
Aimee und Jaguar
(45)Aktuelle Rezension von: Wolf-MacbethIn 'Aimée und Jaguar: Eine Liebesgeschichte, Berlin 1943' von Erica Fischer taucht man in eine außergewöhnliche Liebesgeschichte ein, durchwoben mit wunderschönen Gedichten und zutiefst berührenden Liebesbriefen. Doch das Buch ist mehr als nur eine Liebeserzählung. Es vermittelt auf eindrückliche Weise, wie es war, im Schatten des Nazi-Regimes zu leben. Die Autorin zeichnet ein präzises Bild der schleichenden Verschärfung der Judenverfolgung bis hin zur grausamen Deportation. Dieses Werk berührt die Seele und erinnert daran, wozu menschliche Abgründe führen können, wenn blind einem Demagogen gefolgt wird. Eine bewegende Lektüre, die die Bedeutung des Erinnerns unterstreicht und ein Zeugnis der Liebe und des Widerstands in dunkelster Zeit ist.
- Lars Kepler
Der Spiegelmann
(131)Aktuelle Rezension von: Hortensia13Als Jonna Linna an einen Tatort gerufen wird, muss er sich einem schrecklichen Anblick stellen. Ein Mädchen wurde an einem Klettergerüst qualvoll gehängt. Es stellt sich heraus, dass sie vor Jahren auf dem Heimweg spurlos verschwunden ist. Wo war sie in der Zwischenzeit? Was ist mit ihr geschehen? Einzig ein Zeuge könnte etwas Licht in dieses Verbrechen bringen. Aber dieser ist zu traumatisiert, um zu reden. Jonna Linna bittet daher den Hypnotiseur Erik Maria Bark um Hilfe.
Dieses Buch ist der achte Band der «Kommissar Joona Linna»-Reihe. Spannend fand ich die Verknüpfung mit dem Hypnotiseur aus dem ersten Band. Die Geschichte hat ihren Sog, auch wenn Jonna oft nicht richtig bei den Ermittlungen weiterkommt. Man leidet regelrecht mit den Opfern mit, die wirklich brutal behandelt und ermordet werden. Aber für diese Brutalität ist diese Reihe auch bekannt, auch wenn die Autoren hier noch eine weitere Schippe draufgelegt haben.
Mein Fazit: Sehr brutaler Krimi, aber auch äusserst spannender Fall. 5 Sterne.
- Aidan Truhen
Fuck you very much
(28)Aktuelle Rezension von: CalipaIch war begeistert von dem Buch denn es hatte Humor, Spannung und einen Hauptcharakter, der auf jeden Fall im Kopf bleibt. Zugegeben ist dieser schnelle, teilweise, gefühlt, “hüpfende” Schreibstil, etwas verwirrend und mit der, weggelassenen Wörtlichen Rede, teils auch etwas kompliziert. Die Schnelligkeit des Buches ist auch etwas an das ich mich einen kurzen Augenblick gewöhnen musste, aber wenn dies geschehen ist, ist man über den Berg und hat wirklich ein sehr interessantes Buch vor sich, was dadurch auffällt, das es anders ist.
Für die komplette Rezension, besucht mich gern auf meinem Blog :)
https://calipa.de/2021/04/12/fuck-you
- Ted Bell
DER ZAR
(9)Aktuelle Rezension von: dunkelbuchDie Handlung ist schnell erklärt - im Nachwende-Russland mausert sich ein wahnsinniges Genie zum neuen Zaren, attackiert Amerika und bringt die Welt an den Rand eines globalen Krieges, und es gibt nur einen, der ihn aufhalten kann, nämlich Agent Alex Hawke.
- Deon Meyer
Dreizehn Stunden
(11)Aktuelle Rezension von: HorstErnstMan rennt förmlich mit der amerikanischen Studentin, die durch die Stadt gejagt wird, mit und hofft, dass sie am Leben bleiben wird.
Die Polizist*innen, ihre komplexe Struktur mit Weißen, Farbigen und Schwarzen kommt sehr gut raus und wer mit welchen Schachzügen immer oder meist einen Schritt voraus ist, macht die Entwicklung und die seltsamen Wendungen zu einer sehr spannenden Lektüre. - Richard Brandes
Tatort Brandenburg: Start der Carla-Stach-Reihe »Tod in der Schorfheide« und »Wenn das Böse nach Brandenburg kommt« (2in1-Bundle)
(70)Aktuelle Rezension von: AtschiBIch bin begeistert von dieser Buchreihe. Auch dieses Buch begeistert durch die bildhafte und verständliche Darstellung. Ich habe wieder mit Carla und Julia gemeinsam ermittelt und mitgefiebert. Wieder ein großartiger Krimi mit historischen Rückblicken aus der DDR und dem Stasiregime.
Ich wünsche mir, dass sich Richard Brandes sein Team "weiterentwickelt" und es noch zahlreiche weitere Fälle in Brandenburg zu lösen gilt! Band 4 ist ja bereits angekündigt. Ich freu mich darauf.
- Tanja Meurer
Der Rebell - Schattengrenzen 2
(13)Aktuelle Rezension von: ManuzioDas Übernatürliche, so faszinierend es auch ist, stürzt den Protagonisten in ein ziemliches Gefühlschaos. Obwohl sich eine der Erscheinungen von ihm kraulen lässt, wie ein Hund, und eigentlich ganz lieb ist, ist sie aus seiner Sicht ein höchst gefährliches Wesen. Natürlich lauern auch gefährliche Wesen auf ihn, die dann aber auch in den unmöglichsten Situationen angreifen. Beispielsweise wenn er gerade aus der Dusche steigt. [...]
Weiterlesen auf meinem Blog unter:
http://manuzio.jimdo.com/2015/05/19/der-rebell/ - James Rayburn
Sie werden dich finden
(74)Aktuelle Rezension von: Nadl17835Kate Swift, eine Whistleblowerin und vermutlich die meist gesuchte Person Amerikas, hält sich seit Jahren mit ihrer Tochter versteckt und versucht das Leben ihrer Tochter so normal wie möglich zu gestalten. Doch es kommt anders, als ihre Deckung durch einen unglücklichen Zwischenfall auffliegt und sie überstürzt abreisen muss. Auf ihrer Reise trifft sie auf viele Personen der Vergangenheit. Doch nur eine interessiert sie besonders. Kann seine waghalsige Idee sie und ihre Tochter ein für alle mal retten?
Fast jede Person in dieser Geschichte hat zwei Gesichter. Die eine freundlich und charmant und die andere bereit mit keinem Wimpernzucken skrupellos zu töten. Die Kontakte zwischen den Mächtigen und einst mächtig Gewesenen bringt durchaus Spannung und entführt in eine Welt ohne moralische und gesetzliche Regeln, die verdeckt unter dem Schein der rechtsmäßigen Demokratie liegt und für die meisten Augen unsichtbar erscheint. Doch gerade dort spinnen sich die größten und schlimmsten Intrigen und Bösartigkeiten zusammen, die genauso unsichtbar sind, dass sie keinem Außenstehenden auffallen.
Ich hatte mir etwas mehr erhofft. Mehr Tiefgang der Figuren, die für mich leider nur oberflächlich beschrieben waren und bei den meisten, wie auch bei Kate, zweifelte ich an ihrer Wahrhaftigkeit und an der Fähigkeit soziale Bindungen eingehen zu können. Die meisten sind total verkorkst und wirken fast transparent mit wenig Präsenz in der Geschichte. Als wären sie nur noch treibende Geister der glanzvollen Vergangenheit. Emotionale Gefühle waren hier größtenteils auch Fehlanzeige. Sie wirkten wie ein Abklatsch ihrer früheren Geheimdiensttätigkeit, als sie noch (richtige) Agenten waren, nur dass die abgebrühte und teils kaltherzige Art erhalten geblieben ist. Ich räume ein, dass das zu so einem Job dazugehört, aber authentisch wurde es leider für mich dadurch nicht.
- Richard Doetsch
Die dreizehnte Stunde
(10)Aktuelle Rezension von: vormiNicholas Quinn sitzt im Verhörraum der Polizei. Seine Frau wurde ermordet, und man hält ihn für den Täter. Doch er ist unschuldig. Ihr Tod ist mit dem Schicksal von 212 Menschen verbunden, die bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen sind, denn eigentlich sollte Nicholas Frau an Bord dieser Maschine sein. Doch aus irgendeinem Grund hat sie die Maschine in letzter Minute verlassen.
Dieser Grund ist für den Absturz verantwortlich. Und für ihren Tod. Ein Fremder betritt das Verhörzimmer. Er überreicht Nicholas eine goldene Uhr. "Ihre Frau ist nicht tot", sagt er. "Sie lebt noch. Und mit dieser Uhr können Sie sie retten. Sie haben 13 Stunden." Der Countdown hat begonnen ...
Inhaltsangabe auf amazon
So eine total angefahrene und abwechslungsreiche Idee, die Story zu erzählen. Ok, man muss sich ein wenig auf die Möglichkeit einlassen.
Das man jede Stunde um 2 Stunden zurück bersetzt wird.
Und immer muss man herausfinden, welche kleinen Dinge man evt beeinflussen kann, um den gesamten Ablauf zu verändern.
Und wenn man Hilfe braucht, dann muss man denjenigen erstmal überzeugen, dass man nicht total durchgedreht ist.
Geniale Idee, und auf jeden Fall unbedingt etwas für Thriller-Fans, denn es ist sooo spannend, aber sie müssen sich auf den Grundgedanken hinter der Story einlassen können.
Eine klare Empfehlung!
- Kate Atkinson
Die vierte Schwester
(23)Aktuelle Rezension von: AnneMayaJannikaZum Buch:
Ein kleines Mädchen verschwindet. Jahre später taucht ihr Kuscheltier wieder auf. Ein Mann verliert gewaltsam seine Tochter und möchte Rache. Privatdetektiv Jackson Brodie hat diverse Fälle auf dem Tisch, könnte es Verbindungen geben?
Meine Meinung:
Ich wollte unbedingt einen Krimi/Thriller von Kate Atkinson lesen.
Und nun habe ich das Gefühl definitiv den falschen ausgesucht zu haben.
Ich bin fast schon an den langen Beschreibungen der Familienzusammenhänge der Schwestern gescheitert und das war nur der erste Teil.
Da waren dann noch die Teile mit dem Anwalt Theo Wyre, der den Tod seiner Tochter aufklären möchte und dann noch Michelle, die ihren Mann ermordet hat.
Alles Geschichte von Verlust und Trauer.
Erschwert hat mir das Lesen die Fülle der Charaktere und die Sprünge zwischen den Geschichten und den Zeiten, da Detektiv Jackson Brodie die Fälle im hier und jetzt bearbeitet und nach Lösungen sucht.
Fazit:
Keine leichte Geschichte. - Brandon Sanderson
Der Pfad der Winde
(10)Aktuelle Rezension von: ariadneIch habs jetzt schon zum 3. Mal gelesen, diesmal als Audiobook, was ich jedem nur empfehlen kann.
Tolle Fortsetzung und einfach klasse! Kopier hier nochmal meine Rezi von 2016 rein:
Ich wusste, auf Brandon Sanderson kann ich mich verlassen! Diese Reihe verspricht eine meiner Lieblingsserien zu werden. Die letzten Kapitel, die endlich einige Fragen beantworteten und dabei neue stellten, haben mich von einem verdienten 5. Stern überzeugt. Mit den ersten beiden Bänden scheint fürs Erste eine Einführung in die unglaublich vielschichtige Welt von Roschar, wie sie nur ein Experte von Sandersons Kaliber erreichen kann, abgeschlossen. Für ungeduldige Leser wird es frustrierend zu sein, dass erst nach 2 Büchern die Story so richtig ins Rollen kommt. Aber der Autor verspricht in diesen beiden Bänden eine epische (no really!) Geschichte, die so einiges für unsere Helden und Heldinnen parat hat.
Auf zum nächsten Band! :D - Sandra Brown
Kalter Kuss
(8)Aktuelle Rezension von: vormiIn einer stürmischen Mainacht wird ein 16-jähriges Mädchen in Austin brutal ermordet. Ein Mann wird verurteilt, doch es konnte nie zweifelsfrei bewiesen werden, ob er wirklich ihr Mörder war, und auch die vermutliche Tatwaffe wurde nie gefunden. 18 Jahre später sorgt ein Roman über den mysteriösen Mordfall für Furore. Hinter dem Pseudonym der Autorin steckt Bellamy Lyston, die Schwester der damals Ermordeten. Als ein windiger Journalist die Identität der Verfasserin lüftet, erhält Bellamy anonyme Drohungen, und sie weiß: Der wahre Mörder ihrer Schwester ist noch immer auf freiem Fuß und hat nun sie im Visier …Inhaltsangabe auf amazon
Ich wundere mich manchmal selber über meinen Geschmack, aber meistens gefallen mir die Bücher von Sandra Brown richtig gut.Nur diesmal fand ich es etwas zu vorhersehbar. Dadurch ist der Funke nicht ganz so übergesprungen wie sonst... - Jens Henrik Jensen
Oxen. Der dunkle Mann
(25)Aktuelle Rezension von: Ilona67Der Danehof geht gegen Mossmann, seine Mithelfer und natürlich auch Oxen vor.
Es gelingt ihnen durch einen Trick ihn aufzuspüren und auf einmal wird Oxen verdächtigt einen Mord begangen zu haben und das ganze Land jagt ihn. Obwohl er und Franck mit Hilfe vom Neffen Mossmann´s Sonne versuchen den Danhof in die Knie zu zwingen, gelingt es ihnen nicht. Sie werden in eine Falle gelockt....
Mir hat dieser Oxen wieder einmal gefallen obwohl ich den letzten Teil, Lupus, immer noch für den besseren halte. Allerdings fand ich die Idee, dass nicht immer die Guten gewinnen und damit auch der Cliffhanger am Ende der Geschichte, sehr gelungen und das macht natürlich neugierig auf Teil 3 um zu sehen ob der Jägersoldat sich wehren wird.
Spannend vorgelesen von Dietmar Wunder und durchaus zu empfehlen.
- Scott Bergstrom
Cruelty
(9)Aktuelle Rezension von: 93JaninaIch konnte dieses Buch kaum aus der Hand legen!
Gwendolyn Bloom ist eine 17-jährige Einzelgängerin. Ist als Diplomatentochter viel gereist und konnte nie so richtig Anschluss finden. Als ihr Vater dann entführt wird und sie erfährt, dass er ein Spion sei, zerbricht für sie eine Welt. Gwen muss schnell erwachsen werden und lernen, dass es in dieser Welt grausame Dinge gibt, die viel größer sind als gedacht. Menschenhandel, Waffenschmuggel, Drogendealer - sie bekommt es mit den kriminellsten Menschen zu tun und verfolgt einen Plan von New York, über Paris, Berlin und Prag.
Mir persönlich gefällt die Ich-Perspektive, in der geschrieben wird, sehr gut. Auch der allgemeine Schreibstil des Autors hat genau meinen Geschmack getroffen. Ich fand es wirklich leicht und flüssig zu lesen.
Für mich ein klares Highlight!
- Robert Bidinotto
HUNTER – Ich bin das Recht
(3)Aktuelle Rezension von: vormiEs geht um den Enthüllungsjournalisten Dylan Hunter.
Er macht sich als freier Journalist in seinen Artikeln für die Opfer von Verbrechen stark.
Und schreibt vor allem über die Täter, die es durch schnelle Absprachen mit Staatsanwälten, schaffen immer wieder durch Löcher des Justizsystems zu schlüpfen. Und so unter Umständen selbst mit Mord davon kommen oder nur Bewährungsstrafen bekommen.
Damit wirbelt er natürlich viel Staub auf.
Und dann werden einige der von ihm so angeprangerten Verbrecher ermordet aufgefunden.
Immer mit dem von Hunter geschriebenen Artikeln zu den Tätern am Auffindeort. An dem die Leichen schön drapiert abgelegt werden. Immer in unmittelbarer Nähe der Juristen, die mit ihnen die Deals ausgehandelt haben.
Mir hat das Buch sehr viel Spaß gemacht.
Ich habe es sehr spannend gefunden, die verschiedenen Geschichten der Opfer zu hören.
Und war sehr empört, wie manche Täter es schaffen, dem System immer wieder vom Haken zu springen.
Irgendwie findet man es als Leser ja auch mal sehr schön, wenn sich mal Jemand um die Bösen kümmert.
Die beschriebenen Situationen, Opfer, Täter und juristischen Fragen hören sich für mich als Laie nachvollziehbar und, in manchen Fällen, leider auch glaubhaft an.
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen.
Was mir aber gar nicht gefallen hat ist die Tatsache, dass der Klappentext, so kurz er auch sein mag, schon viel zu viel verrät.
Ich lese den Klappentext bei jedem Buch möglichst nur einmal - wenn ich mir das Buch aussuche!
Und dann nicht mehr, auch nicht wenn ich das Buch zum ersten Mal aufschlage. Damit mir genau diese Enttäuschungen erspart bleiben. Denn meistens weiss ich nur noch dunkel, warum ich mir das Buch ausgesucht habe, kann mich aber nicht mehr an den genauen Text auf der Buchrückseite erinnern. - Nele Bruun
FriesLandOpfer (Nordseekrimi)
(50)Aktuelle Rezension von: nadine_bookloveandmoreBeim Stöbern im Kindlestore bin ich über "Friesland Opfer" gestolpert, und angesprochen vom Klappentext musste ich die Geschichte auch sofort lesen.
Hab mir das Buch also über KU geliehen und bin eigentlich ohne große Erwartungen an die Geschichte gegangen und wurde wider Erwarten positiv überrascht.
Von der ersten bis zur letzten Seite war es Spannend, war es für mich unvorhersehbar, war es der perfekte Krimi, und so wie der Fall ausgegangen ist, für mich auch sehr überraschend, denn das was kam sah ich nicht kommen.
Ich mochte das komplette Ermittlerteam, sei es Fabiu, Carsten, Manu oder alle anderen aus der Kieler Truppe.
Ich mochte die übrigen Personen die die Geschichte vervollständigt haben.
Ich mochte dass die Autorin die perfekte Mischung aus Arbeit, Beruf, Ermittlungen und Privatem der Ermittler vermischt hat.
Ich mochte das Setting.
Ich mochte, dass der Fall eine für mich unvorhergesehene Wendung genommen hat.
Ich mochte den Spannungsbogen und den anhaltenden roten Faden welcher sich von Anfang bis zum Ende durch die Geschichte zog.
Ich mochte den bildlichen und flüssigen Schreibstil.
Ich mochte den schwarzen Humor und auch den Humor im Allgemeinen.
Ich mochte das Gesamtpaket.
Und weil mir hier alles so gut gefallen hat, durfte auch schon das nächste Buch einziehen 🤓.
Der halbe Stern Abzug, weil mir ein paar Fehler begegnet sind 🤭.
Von mir gibt es 4,5 ⭐️ und eine Leseempfehlung. - Kealan Patrick Burke
SEELENHANDEL
(7)Aktuelle Rezension von: NenatieKealan Patrick Burke konnte mich bis jetzt mit jedem Buch überzeugen, Seelenhandel musste ich deshalb auch unbedingt haben. Der Klappentext klingt auch wieder spannend und vielversprechend.
Seelenhandel ist ein sehr interessantes Buch mit einer skurrilen Geschichte. Los geht es gleich mitten drin, in Eddies Taverne trifft man die Protagonisten. Und Reverend Hill der wie immer jemanden für eine Aufgabe aussucht. Doch etwas geht dann schrecklich schief und eine spannende und auch abgedrehte Suche beginnt.
Was genau los ist ist aber nicht so klar, das wird erst nach und nach langsam enthüllt. Aber vor allem gegen Ende bleibt dann auch vieles der Interpretation des Lesers überlassen. Das Buch entwickelt einen wirklichen Sog, ich musste unbedingt immer weiter lesen. Manche Stellen sind aber wirklich seltsam und es entstehen erstmal sehr viele Fragezeichen. Die Geschichte ist wirklich sehr abgedreht und voller Überraschungen. Nichts ist wie es scheint.
Die Atmosphäre ist sehr düster und unheimlich. Und Burke kann einfach sehr gut schreiben. Er schafft es das man die Schatten vor sich sieht und mitten in dieser düsteren Stadt steht. Eine Stadt in der man nie weiß ob die Person die man grade sieht jetzt Mensch, Geist oder einfach nur Einbildung ist. Oder gar ein Dämon? Es breitet sich beim lesen oft eine Gänsehaut aus.
Seelenhandel ist anders aber sehr lesenswert. Vor allem für Fans von etwas abgedrehteren Geschichten die auch kein Problem damit haben das ab und an Blut fliest.























