Bücher mit dem Tag "ernährungsratgeber"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "ernährungsratgeber" gekennzeichnet haben.

17 Bücher

  1. Cover des Buches Der Ernährungskompass (ISBN: 9783570103197)
    Bas Kast

    Der Ernährungskompass

     (134)
    Aktuelle Rezension von: GothicQueen

    "Der Ernährungskompass" von Bas Kast war ja ein absoluter Bestseller. Auch auf meine Wunschliste hat er es geschafft, vor allem weil ich mich seit einiger Zeit aufgrund einer chronischen Erkrankung viel mit dem Thema Ernährung auseinandersetze. 

    Einige im Kompass erklärten Dinge wusste ich schon, was ja gut ist, weil dann scheinen die Thesen  ja zu stimmen, wenn man dasselbe Ergebnis aus untetschiedlichen Studien entnehmen kann. Einiges war mir neu und bei manchen Dingen kann ich die Erklärungen absolut nachvollziehen, aber finde sie trotzdem "fragwürdig". Das Thema Kartoffeln z.B.: Die Erklärung in diesem Buch ist total nachvollziehbar wieso die nicht so gut sind. Aber vom Gefühl her dachte ich trotzdem immer die sind gut. Vor allem, wenn ich sie noch mit Schale esse. Natürlich spreche ich nicht von ihrer frittierten Form. Aber auf mein Gefühl kommt es bei dem Thema ja auch nicht an. Pellkartoffeln mit Schale sind sicher immernoch besser, als wenn ich Pommes esse. Wohingegen es natürlich auch wieder gesündere Lebensmittel im Gegensatz zur Kartoffel gibt. Ich denke so ist es auch gemeint. Dass man wissen soll, welche "bessere" Alternative man sich reinzieht.

    Was ich am besten an diesem Buch fand, ist dass es nicht wie die üblichen Ratgeber aufgebaut ist. Also was den Schreibstil anbetrifft. Es gibt Erklärungen. Aber ohne das ganze Fachchinesisch und ohne zu sehr sachlich zu sein. Kurzum: Es ließ sich leicht lesen, weil der Schreibstil lockerer gehalten wurde, was echt grandios ist. Das macht das eigentliche "langweiligere" Thema greifbarer. 

    Gut fand ich auch den aufgezeichneten Kompass an den jeweiligen Stellen, wo Beispiele reingeschrieben wurden, angefangen vom Norden mit den besseren Lebensmitteln und stufenweise zum Süden hin "schlechter" werdend.

    Am Ende findet man nochmal in kurzer knapper Form alle wichtigsten Empfehlungen zusammengefasst, was auch top war, weil ich die ersten Kapitel gar nicht mehr genau im Kopf hatte, bis ich beim letzten angekommen war und so nochmal alles auf einen Blick hatte.

    Zusammenfassend kann man sagen: Sehr anschaulich und verständlich beschrieben. Ich habe das Buch nur geliehen bekommen und überlege es mir trotzdem selbst zuzulegen, um das eine oder andere nochmal nachschlagen zu können.

  2. Cover des Buches No time to eat (ISBN: 9783548377797)
    Sarah Tschernigow

    No time to eat

     (83)
    Aktuelle Rezension von: CarinaElena

    • Rezension - unbezahlte Werbung •

    "Stress, Termine, Verpflichtungen – und das Essen wird zur Nebensache. Wenn uns der Hunger überkommt, greifen wir zu dem, was schnell verfügbar ist: zum belegten Brötchen vom Bäcker, zum Schokoriegel aus dem Automaten oder zum Fastfood. Die Folge: Wir neigen zu Übergewicht, werden müde und krank.

    Ernährungscoach und Podcasterin Sarah J. Tschernigow zeigt, dass gesunde Ernährung auch im stressigen Alltag funktioniert. Dafür muss niemand stundenlang in der Küche stehen. Das Erfolgsrezept: Ein wenig Organisationsgeschick, jeden Tag wenige Minuten in die Essenszubereitung investieren und unterwegs kluge Entscheidungen treffen. Dank 10-Punkte-Plan kann jeder gesunde Ernährung einfach und flexibel umsetzen, selbst unterwegs, auf Reisen und in besonders herausfordernden Situationen. Mit Sarahs Mealprep-Schema lassen sich in kürzester Zeit und mit wenigen Zutaten die besten und gesündesten Mahlzeiten für unterwegs zubereiten. So kommen wir auch ohne Kalorienzählen zum Idealgewicht und gehen energiegeladen und glücklich durch den Tag!"


    Ich fand das Buch recht gut, habe aber nicht so viel Neues erlangt. Die Geschichte der Autorin fand ich sehr interessant. Ich frage mich nur, warum.müssen sich diese Art von Bücher immer auf Workerholics und Vielbeschäftigte beziehen. So viele Bücher habe ich bereits über das Thema gelesen und immer sind es "Überflieger" die Betroffen sind. Ich würde mal ganz frech behaupten das 90% der Bevölkerung nämlich aus "Normalos" besteht. 

    Wenn man das Buch so liest, könnte man denken das es einfach ist sich gesund zu ernähren,  aber dann frage ich mich warum es so viele Übergewichtige Menschen gibt ? Das Buch konnte mich nicht zu 100% zufriedenstellen, der Schreibstil hat mir dennoch gefallen. Die Rezepte am Ende fand ich gut. 

  3. Cover des Buches Egal, ich ess das jetzt! (ISBN: 9783426789674)
    Anna Funck

    Egal, ich ess das jetzt!

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Ninasan86

    Zum Inhalt

    Eigentlich wollte Anna Funck sich vom Ernährungswahnsinn nicht verrückt machen lassen, denn nichts geht über eine ordentliche Pasta und ein schönes Stück Steak. Doch als sie merkt, dass der Blähbauch ihren Alltag beeinträchtigt, will sie doch etwas ändern: Die Moderatorin und Mutter von zwei Kindern beginnt, sich mit all den Ernährungstrends auseinanderzusetzen – von Paleo über Low Carb bis hin zur Apfelessigkur, isst Superfoods, Avocados, Chia-Samen und heilfastet.

    So manche Eskapaden müssen leider auch die Kinder und Ehemann aushalten, als Anna Funck sich beispielsweise für eine kohlenhydratfreie Diät entscheidet und statt der heißgeliebten Spaghetti Zucchini-Nudeln den Kindern vorsetzt – die nur motzen, weil „die Nudeln kaputt“ sind. Die vegane Phase macht auch die ganze Familie mit, nur dass sie vor den Soja-Bratlingen zum Abendessen schon ihr Wurstbrötchen verdrückt haben. Anna Funck lässt hier nichts aus und erzählt humorvoll und ironisch von ihrem Selbstversuch, bei dem sie feststellt, dass man sich auf gar keinen Fall auf jeden Wahnsinn einlassen sollte.

     

    Über die Autorin

    Anna Funck, TV-Moderatorin, Produzentin und Autorin, wurde 1980 in Lübeck geboren. Seit über zehn Jahren steht die 37-Jährige bereits vor der Kamera. Beim Privatsender RTL wurde Anna Funck zur TV-Moderatorin und Redakteurin ausgebildet, bis die Öffentlich-Rechtlichen 2008 auf sie aufmerksam wurden und der MDR sie unter Vertrag nahm. Dort moderierte sie den „Sachsenspiegel“, stand jährlich als Live-Reporterin auf dem Roten Teppich des Dresdner Semperopernballs und moderierte Sondersendungen. Bekannt wurde sie mit der nationalen Serie »Wir sind überall«, die in der ARD lief. Sie lebt mit ihrem bayerischen Mann und den zwei Töchtern Karlotta und Theresa an der Ostsee.

      

    Mein Fazit und meine Rezension

    Schon lange ist gesund nicht mehr gleich gesund. Schon bevor man die Augen aufmacht, hat sich irgendwo auf der anderen Seite der Erdkugel wieder ein neuer Trend auf den Weg zu uns nach Deutschland gemacht, der uns wieder einmal einschüchtert und uns darüber sinnieren lässt, welche Essgewohnheiten wir haben und ob diese wirklich so gesund sind, wie sie alle tun und uns durch ihren Namen glauben machen. 

    Die TV-Moderatorin und Autorin Anna Funck hat dieses Essverhalten mit ihrem Buch / Hörbuch passend auf den Punkt gebracht. 

    In verschiedenen Kapitel geht sie auf sämtliche Mythen und Geschichten oder Trends ein, die sich in allen Supermärkten oder in unterschiedlichen Ernährungsratgebern und Blogs finden lassen. Von Zucker über Gluten bis hin zur Milch und Kaffee ist alles dabei. Natürlich sollte man auch trotz allem auch noch hier einen gesunden Menschenverstand behalten und bei jedem Kapitel auch im Auge behalten, dass es sich hier um eine rein subjektive Betrachtungsweise der Autorin handelt. Was für sie gut ist, muss nicht auch für mich gut sein. 

    Unverträglichkeiten von Kohlehydraten oder Zucker werden Anna Funck mit Hilfe von Nahrungsmittelimpulsen erklärt und nahezu behandelt. Viele weitere Trends (Smoothies, Superfood usw.) sind auch mir sehr bekannt und tatsächlich habe ich schon den ein oder anderen ausprobiert, ob ich mich dadurch gesünder, fitter und kraftvoller gefühlt habe? Eine gute Frage. Sagen wir einfach mal: nicht nur die Ernährung ist wichtig, auch das drum herum, ob und wie ich mich bewege und wie mein sonstiges Umfeld is(s)t. 

    Was mir sehr gut gefallen hat waren allerdings die Erfahrungswerte von ihr und ihrer Familie. Was Mama als total toll und super gesund für die Kinder überlegt und zubereitet hat, stieß beim Nachwuchs nicht immer auf große Freude. Sehr in Erinnerung geblieben sind mir dabei die veganen Nudeln, die als „kaputte Nudeln“ bezeichnet wurden. Und auch das Treffen mit ihren Freunden und der Austausch über Nahrungsmittelunverträglichkeiten (Glutenvergiftung und und und) war sehr amüsant – wenn auch etwas übertrieben – geschrieben. Aber, hey? Wer sagt, dass es nicht irgendwo so laufen kann? 

    Mein Fazit, was ich aus diesem wirklich amüsanten Buch mitgenommen habe: man kann alles ausprobieren, muss es aber nicht! Tatsächlich werde ich dem Apfelessig mal eine Chance geben und euch natürlich darüber berichten. Diäten habe ich schon viele in meinem Leben durchgeführt, eher mit mäßigem Erfolg. Es geht eher darum, Essgewohnheiten zu ändern oder sich anzutrainieren. Man sollte nicht auf alles verzichten müssen, sondern etwas essen dürfen. Hierbei sollte auf eine Balance zwischen Essen und Fitness geachtet werden. 

    Ich habe für mich das Low Carb Essen entdeckt. Es schmeckt, macht satt und tatsächlich habe ich innerhalb von zwei Wochen einige Kilos verloren und glaubt mir: es ist wirklich toll, ein paar Pfunde gehen zu sehen!

    Man darf aber nicht außer Acht lassen, dass es sich bei meinem Exemplar um das Hörbuch gehandelt hat. Über die Sprecherin, Edda Fischer, habe ich leider nichts herausfinden können. Aber sie passt zu diesem Buch wie die Faust aufs Auge und hat es geschafft, mich durch den alltäglichen Essenswahnsinn von Anna Funcke zu begleiten. Sie hat eine außerordentlich angenehme Stimme und vermag die einzelnen Anekdoten mit viel Charme und Witz rüber zu bringen. Ihr hätte ich wirklich noch länger lauschen können! 

    Also: worauf wartet ihr? Für mich heißt es auch ab sofort: EGAL, ich ESS das jetzt!


  4. Cover des Buches Happy Food (ISBN: 9783517097459)
    Niklas Ekstedt

    Happy Food

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Libertine

    Dass Ernährung wichtig ist, ist bekannt. Ebenso, dass wir uns dennoch nicht unbedingt gesund ernähren. Zugleich reihen sich in Buchhandlungen und Büchereien Kochbücher aneinander. 

    Doch wenn sich ein Wissenschaftsjournalist, der auf mehr als 15 Jahre Erfahrung zurückblicken kann, und einer der führenden Sterneköche Schwedens zusammentun, kann ein Buch entstehen, das so wohl noch nicht in vielen Regalen steht. ›Happy Food‹ ist kein klassisches Kochbuch. In 14 Kapiteln ist es voll von aktuellen Forschungsergebnissen, Tipps, Hintergrundinformationen und vielen tollen Rezepten.

    Die Rezepte stehen in ›Happy Food‹ nicht im Vordergrund. Den Hauptteil des Buches nehmen allerlei Hintergrundinformationen zum Thema Ernährung und ihrer Auswirkungen ein. Verständlich und unterhaltsam geschrieben, ohne den Lesenden aus dem Blick zu verlieren.


    »Immer mehr solide Forschungsergebnisse legen nahe, dass dasselbe zuckerlastige Industrieessen, das globale Epidemien von Fettleibigkeit und Diabetes verursacht, Glutenintoleranz begünstigt und die Zahl der Magen-Darm-Erkrankungen auf nie dagewesene Höhen getrieben hat, auch zu der aktuellen Welle von psychischen Erkrankungen beiträgt.«


    Nützliche Informationen und Zusammenhänge über Bauch und Hirn – von einem Crashkurs zum Thema Darmbakterien bis hin zu Stress, Entzündungen und Depressionen –, machen aus ›Happy Food‹ ein ebenso tolles Buch wie dessen ansprechende Aufmachung samt toller Essensfotografien. 

    Doch ›Happy Food‹ lässt es nicht dabei, über die Themen Gesundheit und Ernährung nur anschaulich zu informieren. Dieses Buch will nicht nur Theorie vermitteln, sondern vor allem zu ihrer praktischen Umsetzung motivieren. 


    »Wir können Darmflora wiederherstellen, solange noch einige Bakterien übrig sind. Allerdings könnten die nicht mehr vorhandenen für immer verschwunden sein, ganz egal, auf wie vielen Faserstoffen wir herumkauen.«


    Bei der Umsetzung, um aus jenen Lebensmitteln, die sich in der Forschung als gesund bewährt haben, umsetzbare Rezepte zu gestalten, kommt der schwedische Sternekoch Niklas Ekstedt ins Spiel.

    Ob im Ganzen gebackener Curry-Blumenkohl mit gerösteten Mandeln, Leinsamenkekse mit Roquefort, Walnüssen und Honig oder ein Supersalat mit Bohnen, Gerste, Topinambur und Äpfeln. Von schlicht bis hin zu besonders sind für viele Geschmäcker passende Rezepte dabei.


    »Die Revolution hat bereits begonnen! Die Ergebnisse von mehr als der Hälfte der jemals über die Darmflora unternommenen Forschungen wurden allein in den letzten zwei Jahren publiziert, und in zunehmender Geschwindigkeit kommen und quasi stündlich neue Erkenntnisse hinzu.«


    ›Reset your Body‹ hat mich auf den Geschmack gebracht, der Frage nachzugehen, wie wir durch Ernährung unseren Körper und Geist am besten dabei unterstützen, den unterschiedlichsten Herausforderungen gewachsen zu sein. ›Darm mit Charme‹ hat mich mit Hintergrundinformationen darüber versorgt, was der Darm so alles kann.

    Warum zögern, wenn gesund so lecker sein kann? Ekstedt und Ennart haben in ihrem Buch ›Happy Food‹ eine besondere Mischung geschaffen: anschauliche Informationen, aktuelle Forschung und superleckere Rezepte. Was will man mehr? Ich bin jedenfalls schon sehr gespannt auf ›Noch mehr Happy Food‹.

  5. Cover des Buches Iss dich klug! (ISBN: 9783711002723)
    Manuela Macedonia

    Iss dich klug!

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Dr_M

    Gemeint ist eigentlich eine andere Frage, nämlich: Warum essen wir so gerne Zeug, das wir besser meiden sollten? Die banale Antwort lautet: Weil wir es können und weil es uns angeboten wird. Doch dahinter verbirgt sich noch ein versteckter Mechanismus, den man mit diesem Buch zu begreifen lernt. Eigentlich will unser Körper das nicht. Ja, er wehrt sich sogar dagegen. Wir merken das jedoch meistens nicht direkt, sondern nur über einen Umweg. Wenn wir nämlich nach einer Weile des Übermaßes immer noch dieselbe Portion des überflüssigen Zeugs zu uns nehmen, reagiert unser Gehirn nicht mehr so, wie bisher. Es sendet nicht mehr genügend Wohlfühlhormone ins Blut. Und genau das lässt uns die Portionsgröße steigern. So entstehen Süchte.

    Am besten erklärt das die Autorin am Heroin. Der Körper baut Andockstellen für bestimmte Folgeprodukte eines Heroinkonsums ab, weil er plötzlich zu viel davon in sich hat. Deshalb wirkt das Heroin nun nicht mehr so wie vorher, also muss für den gleichen Effekt die Dosis erhöht werden. Eine Spirale in die Sucht beginnt. Ähnlich läuft es (abstrakt gesehen) bei zu hohem Zuckergenuss, nur die biochemischen Vorgänge sind dabei anders.

    Wen solche Zusammenhänge interessieren, der ist bei diesem Buch genau richtig. Allerdings begibt er sich dabei auch "in den Dschungel der Informationen", wie die Autorin das in einem anderen Zusammenhang nennt. Sie arbeitet an verschiedenen Instituten zum Zusammenhang zwischen Ernährung und der Funktionsweise unseres Gehirns. In ihrem Buch kommt sie immer wieder auf ihre eigene Geschichte und die ihrer Familie zurück. Das ist nicht nur interessant, sondern auch im Kontext mit ihren Botschaften recht lustig, denn eigentlich ist sie selbst das beste Beispiel dafür, dass ihre Lehrsätze, so linear wie sie sie darstellt, nicht stimmen.

    Selbstverständlich kann man das immer auf die Genetik oder die Epigenetik schieben, die ja behauptet, dass bestimmte Gene ab- oder angeschaltet werden können. Und zwar durch äußere Umstände, wie zum Beispiel die Ernährung oder durch Umwelteinflüsse. Die Autorin stammt aus dem Aostatal, was sie nicht müde wird zu erwähnen. Mutter und Vater taten genau das, was zukünftige Eltern nicht machen sollten, nämlich ausreichend rauchen und Alkohol genießen. Herausgekommen ist dabei eine attraktive und sehr intelligente Frau. Ein Schaden ist also offenbar nicht eingetreten.

    Dessen ungeachtet existieren natürlich – rein statistisch gesehen – sehr wohl Zusammenhänge zwischen der Ernährung und anderen Verhaltensweisen in der Schwangerschaft und dem Zustand des Kindes und seinen späteren Gewohnheiten. So wird zum Beispiel die Lust auf bestimmte Speisen und Getränke bereits im Mutterleib vermittelt. Und zwar über das Fruchtwasser. Auch eine zukünftige Fettleibigkeit wird offenbar schon während der Schwangerschaft übertragen, obwohl man natürlich argumentieren könnte, dass sich die zukünftigen Kinder wohl nicht anders ernähren und bewegen werden als die Eltern, die ihnen das am eigenen Beispiel zeigen. Tatsächlich aber sind die Zusammenhänge doch etwas anders, wenngleich Verhaltensweisen dessen ungeachtet natürlich auch eine Rolle spielen.

    Kurz gesagt: Aus diesem Buch kann man viele solcher Zusammenhänge lernen, insbesondere wie unser Gehirn auf unsere Ernährung reagiert. Wer jedoch praktische Tipps erwartet, den quält das Buch mit vielen biochemischen Erklärungen. Ratschläge stehen immer irgendwo im Text, und sie sind nicht neu: Viel Obst und Gemüse aus sauberem Anbau verzehren, sich viel bewegen und weniger essen. Kein Alkohol, nicht rauchen oder noch schlimmere Dinge zu sich nehmen. Ob man durch eine geeignete Ernährung klüger wird, wage ich zu bezweifeln. Man verhindert höchstens ein Abgleiten ins Gegenteil. Aber das ist ja schließlich auch schon mal nicht schlecht.

  6. Cover des Buches Warum wir krank werden (ISBN: 9783742317186)
    Benjamin Bikman

    Warum wir krank werden

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Gundo57

    Viele Kalorien bedeutet viel Fett ansetzen - diese Gleichung stimmt so nicht, wie viele neuere Forschungen belegen. Das entscheidende Element im Körper für Übergewicht ist das Insulin; es regelt die Energieverbrennung im Körper, wandelt Kohlehydrate in Fett um und sorgt für die Speicherung in den Zellen. Wenn aber der Insulinspiegel durch ständige süße und/oder kohlehydrathaltige Nahrung hoch bleibt, kann der Körper kein Fett verbrennen, sondern verbrennt nur Zucker bzw. Glukose, sorgt laufend für Hungergefühl und speichert überschüssige Energie als Fett im Körper.

    Mit der Zeit verliert der Körper dann die Fähigkeit zwischen Glukose und Fettverbrennung unterscheiden zu können und nach Bedarf umzuschalten. Damit geht die Stoffwechselflexibilität verloren und es entsteht die Insulinresistenz, weil der Körper sich daran gewöhnt, dass immer viel Insulin da ist und eine Fettverbrennung gar nicht mehr stattfindet; der Körper verlernt es und die Folge können dann viele chronische Krankheiten sein, wie Diabates, Alzheimer, Krebs, PCOS, Unfruchtbarkeit, Migräne, Herzinfarkt, Bluthochdruck, metabolisches Syndrom und andere.

    Die positive Botschaft des Buchs, Insulinresistenz kann rückgängig gemacht werden. Autor Bikman ist Ernährungs- und Stoffwechselwissenschaftler, er leitet an seiner Uni Brigham Young in Provo, US-Bundesstatt Utah die Diabetesforschung.
    Er hat das Buch in einer sehr gut lesbaren Form geschrieben, sehr sehr viele Quellen aufgeführt und auch Trainingsvorschläge gemacht und eine erweiterte Lebensmittelliste eingefügt, die auf dem Weg aus der Insulinresistenz und dem Übergewicht heraushelfen können.
    Auch eine Liste weiterführender Bücher ist dabei und deshalb sehe ich in diesem Sachbuch auch einen echten Ratgeber!
    Kompliment und hilfreich, weil auch mir viele Fachbegriffe beim Lesen der amerikanischen Originalausgabe "Why we get sick" gefehlt haben! 

  7. Cover des Buches Kind, iss was ... dir schmeckt! (ISBN: 9783864705052)
    Uwe Knop

    Kind, iss was ... dir schmeckt!

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  8. Cover des Buches Friss oder stirb, Seppl! (ISBN: 9783746059761)
    Renate Londer

    Friss oder stirb, Seppl!

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Hanni099

    Renate Londer beschreibt in diesem Buch ihren Weg abzunehmen und den inneren Schweinehund zu bekämpfen. Der Schweinehund wird als Seppl personifiziert und kommt oft als Streitpartner vor. Es gilt ihn zu ignorieren und kleiner werden zu lassen. Das Buch lässt sich leicht lesen und gibt gute Tipps und Tricks.

    Mir fällt es schwer das Thema Sport anzugehen, aber auch hier gibt es genug Motivation.

  9. Cover des Buches Das 1x1 der Fettverbrennung - Kleine Ernährungs Basics ➢ Große Wirkung: (Fett verbrennen, Abnehmen ohne Diät, Fett verbrennen am Bauch,Fettverbrennung, Abnehmen ohne Hunger, Zuckerfrei ernähren) (ISBN: B072HRMYV5)
  10. Cover des Buches Fit fürs Leben (ISBN: 9783442136216)
    Harvey Diamond

    Fit fürs Leben

     (11)
    Aktuelle Rezension von: konstanze7
    - ein Buch, das ich in einem Hotelzimmer auffand und mich neugierig machte... das amerikanische Ehepaar Diamond legt hier seine Theorien rund ums Thema Verdauung, Lebensmittelkombination/ -verträglichkeit und -bestandteile dar, abschließend gibt es auch einen Rezeptteil. Vieles wird angesprochen, das der Buchtitel ausspart, z.B. scheint davon ausgegangen zu werden, dass ja eh jeder abnehmen will. Propagiert wird Trennkost, die Bezeichnung selbst fällt nie. Einige praktisch gute Ansätze sind sicher zu finden, obgleich es insgesamt wohl zu weiteren ernährungstechnischen Verwirrungen für alle nicht studierten ErnährungswissenschaftlerInnen unter uns führen dürfte. Abstoßend fand ich teils die Sprache und Argumentationsweise (oder ist nur die Übersetzung so schauderhaft schlecht?!) - übertriebene Beispiele, brüchige dafür aber dramatisch aufgebauschte Argumente und bildhafte Irritationen (z.B. man solle sich immer wenn man Milch trinken möchte vorstellen, am Euter einer Kuh zu hängen... !?!). Als Vegetarierin, Sportlerin und gewissenhafte Konsumentin fand ich vom gesundheitlichen Aspekt viel Bekanntes vor, einiges erscheint mir jedoch dramatisiert dargestellt und vor allem furchtbar formuliert.
  11. Cover des Buches Strongfood – Das Kochbuch (ISBN: 9783954531271)
    Ingo Froböse

    Strongfood – Das Kochbuch

     (38)
    Aktuelle Rezension von: Maralis
    Inhalt: 

    Überdurchschnittlicher Muskelaufbau Stand der Forschung
    Durch die richtige Ernährung ist der maximale Aufbau von Muskulatur kein Zufallsergebnis mehr. In Strongfood erklärt der aus vielen TV-Sendungen bekannte Sportwissenschaftler von der renommierten Sporthochschule Köln, Prof. Dr. Ingo Froböse, sehr präzise bis hin zu konkreten Kochrezepten, wie man sich in den einzelnen Trainingsphasen wissenschaftlich fundiert ernährt und so Muskelaufbau, Regeneration und Ausdauer gezielt durch Ernährung steigern kann.

    Ob fürs Bodybuiling oder für den Leistungssport, ob Ausdauer oder Maximalkraft, wenn es um maximalen Muskelaufbau sowie eine schnelle Regeneration geht, nimmt Essen eine einzigartig bedeutsame Rolle ein, denn jede Nahrungsaufnahme löst eine Kette an Reaktionen in unserem Körper aus. Gesteuert wird all das mithilfe einer fokussierten Ernährung, die dafür sorgt, Muskulatur zum Wachstum anzuregen und dem Körper notwendige Baustoffe für eine lang anhaltende und zielführende Regeneration bereitzustellen. Dem Körper wird in kürzester Zeit zu einer Leistungssteigerung verholfen, indem unserem Organismus optimales Baumaterial zur Verfügung gestellt wird, was weitaus gesünder, umfassender und zielführender ist als der Weg über künstliche Sportlereiweiß-Quellen. Dieses Buch zeigt wie man sich effizient und dabei genussvoll ernährt, um den Muskelwachstum bestmöglich, auf gesunde Art zu beschleunigen.

    Strongfood stellt zudem eine sinnvolle Ergänzung für Bücher wie 'Das Turbo-Stoffwechsel-Prinzip' (Prof. Dr. Ingo Froböse), 'Body- Kitchen' (Flying Uwe, Flavio Simonetti, Rafael McStan u. a.), 'Einfach schlank und fit' (Sophia Thiel) und 'Das Muskel-Workout' (Prof. Dr. Ingo Froböse) dar, in dem es präzise entwickelte Kochrezepte und wissenschaftliche Hintergründe liefert. (Quelle: Amazon Buchbeschreibung)

    Bestimmt fragen sich jetzt manche Menschen, die mich kennen: Was will die kleine, alte, dicke Frau mit so einem Buch. Das beantworte ich hier gern.
    Eine sehr gute Freundin von mir machte mich bereits vor einiger Zeit darauf aufmerksam, dass nicht Diät halten und wenig essen gesund und schlank macht, sondern gut essen, dass Richtige essen. Verbunden mit Sport hat es nicht nur den Effekt auf Dauer abzunehmen, sondern, dass auch die Muskeln aufgebaut und gestärkt werden. Gerade für alte Menschen ein absolutes Muss, um stabil auf beiden Beinen zu stehen.
    Dann bekam ich dieses Buch freundlicherweise vom Verlag zugeschickt und ich bin begeistert.
    Das Buch enthält nicht nur ganz fantastische Rezepte, sondern auch sehr viel wertvolle Tipps darüber wie man sich fit hält, ob Sportler Diäten brauchen, Muskelaufbau - was braucht der Muskel. Die Rezpte sind sortiert nach: Vor dem Training, nach dem Training, Schnelle Snacks, Trainingsfreie Tage, Essen im Restaurant.
    Alles Wichtige ist gemarkert, man sieht gleich worauf es ankommt.
    Ich habe so einige Rezepte ausprobiert und sie sind einfach nachzukochen, schmecken ganz fantastisch und sie tun richtig gut. Die Portionen habe ich auf mich persönlich angepasst, da ich keine Sportlerin bin. Da habe ich halt die Hälfte oder manchmal auch nur ein Viertes dessen gegessen, was für Kraft- oder Ausdauersportler angegeben war (nicht weil ich Angst um meine Figur hatte, sondern weil es einfach sehr reichliche Portionen sind).
    Das Einzige was mir nicht so gut gefallen hat an dem Buch: es richtet sich von der Aufmachung und dem Schreiben her an, ja man kann schon sagen 'Profi', Sportler. Schade, dieses Buch ist auch ein Gewinn für jeden der sich gern gesund ernähren, gesund und fit bleiben möchte. 
    Vielleicht haben wir ja Glück und es wird noch ein neues Buch herauskommen:
    Gesund und fit durch alle Altersklassen ;-)
    Fazit: Auch wenn man kein Sportler ist, das Buch sollte in keinem Haushalt fehlen.
    Alles in allem hat dieses Buch auf alle Fälle fünf Sterne verdient.
  12. Cover des Buches Body Kitchen – Das Fitness-Kochbuch (ISBN: 9783742305398)
  13. Cover des Buches Endlich Schluss mit dem Diätenwahn!: Ihr Wohlfühlgewicht erreichen und dauerhaft behalten! (ISBN: 9781511883092)
    Elisabeth Mecklenburg

    Endlich Schluss mit dem Diätenwahn!: Ihr Wohlfühlgewicht erreichen und dauerhaft behalten!

     (4)
    Aktuelle Rezension von: momo11
    Zum Inhalt schreibe ich nichts, lest einfach den Klappentext durch.
    Dies ist nicht ein normales Diätbuch mit Rezepten und ähnlichem, nein, es ist ein Ratgeber, der einem aufzeigt, was man im Alltag ändern kann, ohne sich zu verbiegen. Die Autorin beschreibt in dem Buch ihren Weg mit der 30 g Fett Methode,mit der sie auch abgenommen hat. Aber es geht aber in dem Buch um das Allgemeine, bzw, was man im Alltag alles falsch machen kann und nicht um diese Methode.
    Eigentlich sind viele Sachen klar, aber hier werden sie nochmal vor Augen geführt.
    Der Schreibstil ist locker und man kann das Buch einfach so weg lesen.
    In meinen Augen war es nicht so von oben herab geschrieben, sondern eher so wie eine Freundin, die einem Tips gibt.
    Mich hat das Buch sehr motiviert und ich werde mal ein wenig genauer auf meinen Alltag gucken.
    Von mir gibt es volle 5 Sterne und eine Leseempfehlung.
  14. Cover des Buches Meat (ISBN: 9783453433724)
    Joseph D'Lacey

    Meat

     (57)
    Aktuelle Rezension von: mandalotti
    Das war mal nicht der typische Thriller, wo ein Irres rumrennt und irgendwen abmetzelt. Dieses Buch war etwas tiefgründiger und ich denke einiges kann man auch auf die heutige Fleischproduktion anwenden, auch wenn die Kühe hier nicht das waren, was sie zu sein scheinen... Lesenswert!!!
  15. Cover des Buches Die neue Trendkost (ISBN: 9783930989126)
    Michel Montignac

    Die neue Trendkost

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  16. Cover des Buches Dr. Libby´s Stoffwechsel-Kick (ISBN: 9783432100180)
    Libby Weaver

    Dr. Libby´s Stoffwechsel-Kick

     (27)
    Aktuelle Rezension von: kirara
    Inhalt:
    Gleich am Anfang gibt es eine kleine Einführung in die 9 "magischen Bausteine" und die wichtigsten Erkentnisse, die Dr. Libby in Ihrem Buch "Stoffwechselgeheimnis" ausführlich darstellt. Dannach folgen die Rezepte Kategorien Frühstück, Smoothis, Mittagessen, Snacks und Abendsessen eingeteilt sind.
    Besonders wichtig dabei ist Dr. Libby der Gehalt des Gemüses, hier wiederum vor allem grünes Blattgemüse wie Brokkolie oder Spinat.

    Eigene Meinung:
    Sie verzichtet in den Rezpeten hauptsächlich auf Fleisch (außer Geflügel), Milch und Milchprodukte und so gut es geht auf glutenhaltige Lebensmittel und Mehl.
    Auch sind viele der Rezepte sind auch für Veganer geeignet.
    In den Rezepten geht es vor allem auf stark verarbeitete Lebensmittel, künstliche Zusätze und Geschmacksverstärker zu verzichten. Der Appetit soll gezielt durch die großteilig aufwendigeren (aber selten komplizierteren) Arbeitsschritte und die exotischen Lebensmittel wie Nussmuss, Macadamiaol usw. angeregt werden.
    Allerdings bestehten die Rezepte zum Großteil aus sehr vielen Lebensmitteln in kleinen Mengen, Einiges findet man auch nicht in den gängigen Geschäften. Man muss sich also auch hier gezielter mit Lebensmitteln beschäftigen.

    Fazit:
    Die Rezepte sind zum Teil aufwendiger und unter der Woche habe ich wenig Lust diese umszusetzen. Aber die Rezepte sind auch nicht allzu schwer, weshalb sie mit ausreichender Zeit und Lust sehr gut umsetzbar sind. Und es macht auch Spaß sich näher mit Lebensmitteln zu beschäftigen, ich habe auf meiner neuen Suche schon so manchen Schatz entdeckt wie z.B. die Hafermilch als Milchersatz und Pistazienöl statt Sonnenblumen- und Rapsöl, Bananen als Zuckerersatz.
    Geschmacklich sind die Rezepte allerdings eher unauffällig. Die Rezepte, die ich bis jetzt probiert habe, waren keine wahre Geschmacksexplosion, aber lecker. Und das gute Gewissen beim Essen ist so manchen Aufwand wert.
    Etwas unschön sind die englischen Gewichtsangaben wie z.B. "Tasse" statt genaue Grammangabe. Das ist aber nur unerträglich, wenn man sehr penibel ist.
  17. Cover des Buches Trennkost zum Abnehmen (ISBN: 9783310006955)
    Mirjam Hirano-Curtet

    Trennkost zum Abnehmen

     (1)
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