Bücher mit dem Tag "erniedrigung"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "erniedrigung" gekennzeichnet haben.

103 Bücher

  1. Cover des Buches Cold Princess (ISBN: 9783736304369)
    Vanessa Sangue

    Cold Princess

     (335)
    Aktuelle Rezension von: Buchverrueggt

    Die Story von „Cold Princess“ wird aus zwei Perspektiven geschildert – die der Mafia-Patin Saphira und ihres Bodyguards Maddox. Das macht das lesen kurzweilig und als Leser kann man sehr gut den Gedankengängen der beiden folgen.

    Saphira hat als Frau an der Macht mit so einigen Schwierigkeiten zu kämpfen und muß sich mit Rafinesse und Geschick gegen ihre (männliche) Konkurrenz behaupten. Maddox hat dagegen andere Probleme. Er versucht über Saphira an Infos zu kommen, die ihm helfen, den Mörder seines Vaters ausfindig zu machen. Er vermutet diesen in den Reihen von Saphiras Mafiaclan. Ihm fehlen aber noch Beweise. Und er ist bereit, alles für diese Infos zu tun.

    Die Geschichte an sich ist schnell erzählt. Zwei konkurrierende Mafiaclans, der eine will dem anderen was, ein Toter (oder mehrere) und jemand der den Toten rächen will. Noch ein bisschen Romanze dazu et voila. Der Plot ist zeitweise spannend, aber mir fehlte so ein bisschen Tiefe bei den Charakteren. Außerdem enthält das Buch viele Sex-/Erotikszenen, die okay waren, aber ich fand sie jetzt nicht prickelnd oder irgendwie außergewöhnlich gut. Vielleicht lag das aber auch schon an der mangelnden Charaktertiefe.

    Ich habe deshalb auch ein paar Tage überlegen müssen, wie ich das Buch bewerte und ob ich den zweiten Band lesen würde. Bewertung von mir sind 3,5 Sterne. Da ich keine halben Sterne vergeben kann nehme ich wohlwollende 4. Das Buch hat mich trotzdem unterhalten, ist aber ausbaufähig. Den nächsten Band werde ich auch noch lesen, da am Ende des ersten ein Cliffhanger ist. Zum Teil kann ich mir die Fortsetzung schon denken, aber ich möchte der Reihe nochmal eine Chance geben.

    Fazit:

    Ausbaufähig in Story und vor allem den Charakteren. Ich möchte der Reihe trotzdem noch eine Chance geben und werde noch den zweiten Band lesen.

  2. Cover des Buches Die Blutlinie (ISBN: 9783404169368)
    Cody McFadyen

    Die Blutlinie

     (4.542)
    Aktuelle Rezension von: Eva-Marie_Kwade

    Smoky Barrett ist Agent beim FBI. Sie verlor Ihre Familie durch die Hand eines Serienmörders und versucht nun wieder ihr Leben in den Griff zu bekommen. Mit Hilfe Ihres Therapeuten fasst sie den Entschluss wieder die Leitung Ihrer Einheit zu übernehmen, als sie vom Tod Ihrer Schulfreundin erfährt. Auch sie wurde von einem Serienmörder gefoltert, vergewaltigt und dann getötet. Der Täter, der sich selbst als Nachfahre von Jack the Ripper bezeichnet, hat es direkt auf Smoky abgesehen. Sie soll sein Abberline werden. Und noch bevor sie das versteht, hat der Täter auch die Angehörigen des Teams im Visier. Wird das Team mit Smoky schaffen, diesen Mörder zu schnappen, bevor noch mehr Personen sterben müssen?


    Ich hab schon viel Gutes über die Reihe rund um Smoky gehört und konnte es kaum erwarten den ersten Teil zu lesen. Leider konnte mich der Schreibstil nicht ganz so überzeugen, da es für mich ein bisschen zu derbe war. Gefühlt wurde in jedem Kapitel 2 mal „gekotzt“ oder Ähnliches, das könnte man anders umschreiben. Ich möchte auch sagen, dass die ganzen Beschreibungen nix für schwache Nerven sind. Ich finde auch, dass viele Wiederholungen darin vorkommen.


    Die Charaktere sind gut ausgearbeitet. Am sympathischsten fand ich Alan washington, seine Art ist so herzlich aber er weiß auch ganz genau, wann er diesen Charakterzug ablegen muss. Leo ist eine gute Stütze in puncto Internet, Daten usw. Und auch sehr sympathisch, wenn auch noch ein bisschen grün hinter den Ohren. Callie Thorne gefällt mir auch gut, sie ist eine starke und selbstbewusste Frau, die immer einen kecken Spruch auf den Lippen. Smoky ist mir noch ein bisschen rätselhaft aber ich denke, man wird in den folgenden Büchern noch mehr über sie erfahren. James finde ich eher unsympathisch.


    Am Anfang der Geschichte kam mir in den Sinn, wer der Täter sein könnte und dies hat sich auch bewahrheitet. Auf der einen Seite hat dies die Spannung am Ende etwas rausgenommen, aber während der Jagd nach dem Täter kam schon einiges an Spannung auf. 


    Ich hätte nicht damit gerechnet, dass es wirklich noch ein so glimpfliches Ende nimmt für die Hauptcharaktere.


    Schlussendlich ist dies eine solide Geschichte und recht interessant gemacht, ich glaube man sollte aber ein bisschen etwas über den „wahren“ Jack the Ripper wissen um manche Begrifflichkeiten zu verstehen. Auch wenn mich das Buch nicht vom Hocker gerissen hat, freue ich mich auf die anderen Ermittlungen mit Smoky Barrett und ihrem Team.

  3. Cover des Buches Verblendung (ISBN: 9783453438200)
    Stieg Larsson

    Verblendung

     (6.205)
    Aktuelle Rezension von: shizu_reads

    Seit Ewigkeiten steht die Trilogie in meinem Regal. Ich kann mich noch an den Hype damals erinnern. Daran das es als schlimm, grausam und unvorstellbar galt. Ich hab mich irgendwie nie getraut die Filme zu schauen.

    Jetzt hab ich mich aber getraut den ersten Band zu lesen. Und muss gleich vorweg nehmen, so schlimm ist es gar nicht. Allerdings halt aus heutiger Sicht. Vor 17 Jahren allerdings sah das halt doch etwas anders aus. Da waren wir noch nicht so abgebrüht wie heute. Hacken war da noch was neues, eher unbekanntes. 

    Aber kommen wir zum Buch. Der Schreibstil liest sich super flüssig. Die Hauptprotagonisten Mikael und Lisbeth werden dem Leser langsam näher gebracht, was Spannung aufbaut und so immer wieder neue, kleine Details über sie zutage kommen.

    Ich war anfangs etwas überfordert von den ganzen Personen, der Vanger-Clan ist halt relativ groß. Aber das lässt nach der Zeit nach, denn es kommen ja immer weniger in den Fokus. Es ist spannend, abwechslungsreich durch die beiden sehr unterschiedlichen Protagonisten. Es entsetzt durchaus durch die Gewalt, die Unberechenbarkeit, die Skrupellosigkeit. Trägt sozusagen das schlimmste des Menschen vor.

    Ich habs verschlungen und bin gespannt worin die beiden in Band 2 ermitteln.

  4. Cover des Buches Die Wanderhure (ISBN: 9783426629345)
    Iny Lorentz

    Die Wanderhure

     (3.746)
    Aktuelle Rezension von: BeiterSonja

    Eine Frau kämpft in der grausamen Welt des Mittelalters um ihr Glück.
    Konstanz im Jahre 1410: Als Graf Ruppert um die Hand der schönen Bürgerstochter Marie anhält, kann ihr Vater sein Glück kaum fassen. Er ahnt nicht, dass es dem adligen Bewerber nur um das Vermögen seiner künftigen Frau geht und dass er dafür vor keinem Verbrechen zurückscheut. Marie und ihr Vater werden Opfer einer gemeinen Intrige, die das Mädchen zur Stadt hinaustreibt. Um zu überleben, muss sie ihren Körper verkaufen. Aber Marie gibt nicht auf ...


    Ich finde das Buch klasse geschrieben. Mich fasziniert wie die Autorin das Mittelalter beschreibt und wie sie sich in Marie hineinversetzen kann. Was unter anderem auch toll am Buch ist, dass viele ältere Begriffe verwendet wurden. So geraten die nicht in Vergessenheit. 

  5. Cover des Buches Evermore - Der blaue Mond (ISBN: 9783442473809)
    Alyson Noël

    Evermore - Der blaue Mond

     (1.312)
    Aktuelle Rezension von: _AveryAnn_

    -Kein Klappentext, da es der 2. Band einer Reihe ist-

    Der Schreibstil war sehr angenehm und einfach zu lesen, weshalb ich das Buch auch an einem Tag fertig hatte.
    In die Story ist man anfangs schnell reingekommen, jedoch ist auf den ersten Seiten gar nichts passiert und es war ziemlich langweilig. Es ging dort nur um die Beziehung zwischen Ever und Damen, was einfach nur unnötig in die Länge gezogen wurde.
    Dann jedoch hat die Geschichte wieder Fahrt aufgenommen und es blieb eine Weile recht spannend. Doch nach kurzer Zeit ist die Spannung wieder abgeebbt und es war wieder sehr langatmig. Ever war im Sommerland, dann wieder weg, dann wieder da, hat mit Ava gesprochen bla bla bla. Das ging dann eine ganze Weile so und auch das Handeln und Verhalten von Ever konnte ich nicht nachvollziehen.
    Das Ende war zwar wieder etwas besser aber wurde wieder zerstört, nachdem die Protagonistin Ever nicht dümmer und naiver sich verhalten hätte können. Ihre Entscheidungen waren einfach nur hirnrissig und ich habe da echt an ihrem Verstand gezweifelt..

    Sie selbst hat ihren Fehler gleich eingesehen, jedoch hat das dann auch wieder wenig gebracht.

    Im Großen und Ganzen war das Buch gut, wenn auch mit negativen Punkten. Die Reihe werde ich natürlich weiterlesen und hoffe, dass mich die nächsten Bände auch überzeugen können!

  6. Cover des Buches EVIL (ISBN: 9783453677005)
    Jack Ketchum

    EVIL

     (882)
    Aktuelle Rezension von: beebuchkind

    Wie krank soll eine Story sein?
    Jack Ketchum "Ja"!
    .
    Dieses Buch ist recht simple zu beschreiben.
    Es ist abartig krank. Und richtig krank wird es, wenn man bedenkt, dass es auch noch heute Menschen gibt, die anderen derartiges antun und es Menschen gibt, die derartiges erleben.
    .
    Meg und Susan verlieren ihre Eltern und werden von Ruth in Obhut genommen.
    Nur leider werden sie dort nicht mit Liebe aufgenommen und behandelt.
    Nein, das Gegenteil ist der Fall.
    Gerade Meg wird brutalst gequält und das nicht nur von Ruth selbst, sondern auch von deren Kindern und Nachbarskindern.
    Und das Ende? Einfach nur unfassbar traurig...
    .
    Die ersten 160 Seiten hab ich mich wirklich extrem gelangweilt und war kurz davor es abzubrechen.
    Gerade frage ich mich, ob es nicht auch besser so gewesen wäre.
    Denn was in dem zweiten Abschnitt kam, puuu. Da braucht man wirklich harte Nerven.
    Ich hab definitiv welche, dennoch hat es mich ein paar Tränen gekostet.
    .
    Evil ist kein Buch, was man lesen sollte, wenn man zart besaitet ist. Man sollte es auch nicht lesen, wenn man selbst schon körperliche und seelische Gewalt erleben musste.
    .
    Was ich aber nach dem Buch im Kopf habe ist...
    Achtet auf eure Mitmenschen. Auf die Kinder und Jugendlichen, auf die Frauen und Männer und wenn ihr den Verdacht habt, dass diese nicht gut behandelt werden, dann meldet es!
    Schaut nicht zu oder weg!

  7. Cover des Buches Das Geheimnis des weißen Bandes (ISBN: 9783458359159)
    Anthony Horowitz

    Das Geheimnis des weißen Bandes

     (356)
    Aktuelle Rezension von: CookieBook22
    „Am Abend eines ungewöhnlich kalten Novembertages im Jahr 1890 betritt ein elegant gekleideter Herr die Räume von Sherlock Holmes‘ Wohnung in der Londoner Baker Street 221b. Er wird von einem mysteriösen Mann verfolgt, in dem er den einzigen Überlebenden einer amerikanischen Verbrecherbande erkennt, die mit seiner Hilfe in Boston zerschlagen wurde. Ist der Mann ihm über den Atlantik gefolgt, um sich zu rächen? Als Holmes und Watson den Spuren des Gangsters folgen, stoßen sie auf eine Verschwörung, die sie in Konflikt mit hochstehenden Persönlichkeiten bringen wird und den berühmten Detektiv ins Gefängnis, verdächtigt des Mordes. Zunächst gibt es nur einen einzigen Hinweis: ein weißes Seidenband, befestigt am Handgelenk eines ermordeten Straßenjungen …“ (Klappentext)

    Der Roman ist ein „Auftragswerk“ der Nachlassverwalter Conan Doyles – hier haben selbige mit Anthony Horowitz eine sehr gute Wahl getroffen! Der Autor schafft es nicht nur die Stimmung des viktorianischen Londons einzufangen, sondern auch den Stil so zu imitieren, dass es sich wirklich um eine original Doyle-Erzählung handeln könnte. In puncto Spannungsaufbau geht er meiner Meinung nach sogar über den der Originalerzählungen des britischen Arztes und Autors hinaus. Als Kenner aller Original-Holmes-Erzählungen kann ich nur betonen, wie eindrucksvoll und außergewöhnlich gut es Horowitz schafft, Holmes und seinem Sidekick Dr. Watson neues Leben einzuhauchen und sie in ein spannendes Abenteuer ziehen lässt.

    Kurzum: Alle Erwartungen erfahrener Holmes-Kenner werden erfüllt – in Teilen, durch den sehr gut konstruierten Plot, sogar noch übertroffen. So müssen Holmes und Watson gleich mehrere Rätsel lösen, die sie teilweise auch persönlich hart treffen. Welche Geheimnisse liegen um eine geheimnisvolle amerikanische Gang und welche grauenhaften Geschehnisse verbirgt das „House of Silk“. Es besteht erhöhte Suchtgefahr, da der Roman so spannend aufgebaut ist. Ich habe ihn wirklich fast in einem Rutsch durchgelesen, daher rate ich, dass alle Leser*innen von vorneherein genug Zeit für die Lektüre einplanen.

    Kleinere Kritikpunkte sind lediglich der Anfang der Erzählung, der so ähnlich allzu oft in zahlreichen Holmes-Pastiches verwendet wurde (ein alter Watson, der kurz vor seinem Tod ein letztes Mal zur Feder greift) sowie eine zu stark konstruierte Flucht Holmes’ aus dem Gefängnis, die nicht zuletzt dadurch gelingt, als dass ein gewisser Akademiker (!) Kontakt zu Watson aufnimmt … Diese Kleinigkeiten sind jedoch so marginal, als dass sie zu einem Punktabzug führen könnten.

  8. Cover des Buches Die Welle (ISBN: 9783473544042)
    Morton Rhue

    Die Welle

     (2.293)
    Aktuelle Rezension von: luluschi11

    Ich fand das Buch sehr gut, dafür dass ich keine Psychothriller mag. Es ist spannend geschrieben und das Besondere ist, dass es eine echte Geschichte ist. Sie öffnet einem ein Stück weit die Augen und die Bilder zwischen den Seiten sind sehr gut ausgewählt, um einen Einblick in die Zeit des Nationalsozialismus zu bekommen.

  9. Cover des Buches Seelen im Eis (ISBN: 9783596195336)
    Yrsa Sigurdardottir

    Seelen im Eis

     (197)
    Aktuelle Rezension von: PoldisHoerspielseite

    Seelen im Eis (Yrsa Sigurdardóttir)

    Nach dem Tod seiner Ex-Frau bei einem Sturz aus dem Fenster muss sich Óðinn Hafsteinsson allein um seine präpubertäre Tochter kümmern, doch auch seine Arbeit nimmt ihn vollkommen ein. Er soll den Tod zweier Kinder in einem Erziehungsheim untersuchen, die vermutlich in den 70er Jahren vernachlässigt wurden. Doch je weiter der engagierte Ermittler nach Hinweisen aus der Vergangenheit sucht, desto mehr Parallelen erkennt er zur Gegenwart…

    Das Ende eines Buchs vorzuziehen und dem Leser mitzuteilen, ist vormalerweise keine sonderlich clevere Idee und nimmt dem Leser üblicherweise viel Spannung. Yrsa Sigurdardóttir hat genau dies aber im Prolog ihres Thrillers „Seelen im Eis“ vorangestellt. Doch das ungewöhnliche Konzept geht auf, weil man hier eben nicht fieberhaft auf der Suche nach dem Täter ist und so die vielen eingebauten Feinheiten, die man sonst so einfach überliest, sofort ins Auge springen und sich dem Gesamtbild hinzufügen. Die Art der Spannung, die dadurch entsteht, ist eine ganz andere und fühlt sich deswegen umso faszinierender an. Und es ist auch nicht so, als hätte die Autorin keine überraschenden Wendungen eingebaut, die das Geschehen am Laufen halten, immer wieder gibt es neue Hinweise, die die Handlung noch einmal in eine andere Richtung führen. Und auch das Finale ist packend geraten, weil noch einige Enthüllungen auf den Leser warten, die sich hervorragend zusammenfügen und eines dieser Finale entstehen lassen, die noch einige Zeit nach dem Lesen nachhallen und zum Nachdenken anregen.

    Das gelingt auch hervorragend durch die Thematik des Romans, der sich um Kindesmisshandlung und Vernachlässigung dreht, um Gewalt und erschreckende Zustände in Kinderheimen. Das ist intensiv geraten, weil eine zweite Handlungsebene direkt von diesen Ereignissen berichtet und den Leser das Leid der Kinder begreifbar macht. Hervorragend dazu passt eine unheimliche, düstere und bedrohliche Stimmung, die ebenfalls ungewöhnlich für einen Thriller ist, sich hier aber sehr stimmig einfügt und für eine intensive Atmosphäre sorgt. Die wenigen, aber durchaus markanten Szenen aus dem Privatleben des Ermittlers sind dazu eine gelungene Ergänzung und bringen eine emotionale Ebene mit ein.

    Gepaart mit dem eingängigen Schreibstil der Autorin ist ein lesenswerter Thriller entstanden, der sich zwar etwas langsam entwickelt, aber dafür mit ungewöhnlichen Elementen punkten kann. Denn obwohl der Prolog viel von den Zusammenhängen verrät, gibt es nicht viel Spannung, sondern auch zahlreiche eingebaute Überraschungen. Die Zweiteilung mit Szenen aus Vergangenheit und Gegenwart funktioniert einwandfrei und widmet sich einem weiterhin aktuellen Thema, welches sehr gut umgesetzt wurde.   

  10. Cover des Buches Vampirseele (ISBN: 9783453527713)
    J.R.Ward

    Vampirseele

     (577)
    Aktuelle Rezension von: Chrissy87

    Endlich bekommt John Matthew seine Geschichte.
    Allerdings waren meine Erwartungen sehr hoch, vielleicht zu hoch. Seit Band drei der Reihe spielt er mit und ich warte seitdem sehnsüchtig auf seine Geschichte, doch irgendwie konnte sie meinen Erwartungen nicht ganz gerecht werden. Vielleicht liegt es einfach daran, das in den Büchern aus mehreren Perspektiven die Kapitel erzählt werden, aber ich hatte das Gefühl, das gerade in seinem Teil er doch recht wenig zu Wort kam.
    Die Story an sich war auch in Ordnung, aber auch hier fand ich das Drumherum spannender als seine Geschichte. Ich habe aber noch Hoffnung, dass das im zweiten Teil seiner Geschichte besser wird.

  11. Cover des Buches Blauschmuck (ISBN: 9783518425107)
    Katharina Winkler

    Blauschmuck

     (74)
    Aktuelle Rezension von: buchjunkie

    Diese Geschichte ist mir sehr nah gegangen! Entsetzlich und unfassbar traurig , was Filiz erleiden musste.


    „Blauschmuck“ bekam sie zuerst von ihrem Vater, später von ihrem Ehemann Yunus, mit dem sie drei Kinder bekommen hat und von einem kurdischen Dorf nach Ôsterreich gezogen ist.

    Nach einer Eskalation der Gewalt gelingt Filiz das vermeintlich Unmögliche: die Befreiung aus psychischer und physischer Abhängigkeit und ein Leben ohne Gewalt für sich und ihre Kinder.


    Der Roman beruht auf wahren Begebenheiten und ich bin wirklich froh, dass Filiz noch ein gutes Leben in Ôsterreich hat.


    Die Sprache ist eindringlich ,zuweilen poetisch.  Die Aussagekraft der Sätze ist gewaltig, An manchen Stellen bekam ich Gänsehaut und musste erst mal Pause machen. Aber trotzdem zog es mich an wie ein Sog .


    Ein Roman voller Gewalt und Unterdückung  , aber wirklich großartig geschrieben und unbedingt lesenswert!

     

    Mir wird er sicher lange im Gedächtnis bleiben!

  12. Cover des Buches Diabolic – Fatales Vergehen (ISBN: 9783426522639)
    Lisa Jackson

    Diabolic – Fatales Vergehen

     (124)
    Aktuelle Rezension von: RihannaMona

    Prairie Creek ist ein kleiner Ort in Wyoming. Vor 15 Jahren wurden drei Teenager, namens Kat, Shiloh und Rut, beim mitternächtlichen Baden überfallen und eins der Mädchen, nämlich Rut vergewaltigt. Die drei Mädchen hatten Stillschweigen über die Vergewaltigung vereinbart. Da Shiloh und Rut Prairie Creek verlassen hatten, war auch der Kontakt untereinander zerbrochen. Nun kehren die Beiden aber aus familiären Gründen wieder in ihre Heimat zurück. Und plötzlich verschwindet wieder ein Mädchen und eine lang vermisste Frau wird tot aufgefunden. Was hat das mit den drei Mädchen zu tun, die nun wieder in dem gleichen Ort leben?

    Es ist der zweite Teil der Wyoming-Reihe der drei Schriftstellerinnen Lisa Jackson, Nancy Bush und Rosalind Nooman. Aber man muss den ersten Teil der Reihe nicht gelesen haben, um in den zweiten Band herein zu finden. Auch einen Schreibstil-Unterschied merkt man nicht, da jede Schriftstellerin die Geschichte aus der Sicht einer der drei Mädchen beschreibt. 

    Das Buch fing erst spannend an, flachte dann aber gewaltig ab und zog noch mal zum Ende hin an. Auch gab es zu viele Protagonisten, so dass die Hauptprotagonisten nicht gut herausgearbeitet worden sind. 

  13. Cover des Buches Es (ISBN: 9783453504080)
    Stephen King

    Es

     (2.290)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Die Handlungsstränge springen zwischen den Jahren 1957/1958 und 1985 hin und her. Teilweise werden Ausflüge in eine noch entferntere Vergangenheit unternommen. Alles bleibt jedoch sehr übersichtlich, es fällt nicht schwer zu folgen.
    Bleibt noch zu sagen was den Kern des Ganzen ausmacht. Eine Schar von Kindern stellt sich im ewigen Kampf zwischen Gut und Böse einem namenlosen Grauen entgegen, das seit Ewigkeiten ihre Heimatstadt unsicher macht. Niemand scheint etwas zu unternehmen. Bis eine fremde Macht die grenzenlose Fantasie und Wagemut des kindlichen Geistes einzusetzen weiß und den Showdown einleitet...

  14. Cover des Buches Kind 44 (ISBN: 9783442481859)
    Tom Rob Smith

    Kind 44

     (755)
    Aktuelle Rezension von: VeroniKi

    Kurz zuvor hatte ich einen anderen Roman gelesen, der zur Zeit des Stalinismus’ spielt. Mit “Kind 44” traf mich diese beklemmende Zeit erneut, die ständige Angst davor, etwas falsches zu sagen, nur, damit einen die Nachbarn, Freunde oder gar Partner nicht denunzieren und in den “Gulag” bringen. Ich bin nun sehr geschafft und hoffe, dass sich so eine Zeit nie wiederholen wird.

    Zum Kriminalfall

    Ein typischer Fall ist das nicht, den Leo bearbeitet. Schließlich arbeitet er bei der Miliz und seine Aufgabe ist es nicht, den Mörder der zahlreichen Kinder aufzuspüren. Ganz im Gegenteil. Mit den Nachforschungen gefährdet er nicht nur sein eigenes Leben sondern auch das seiner Frau Raisa und seiner Eltern. Aus diesem Grund finden alle Ermittlungen im Verborgenen statt. Es ist spannend und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

    Die Charaktere 

    Leo ist zwar Mitglied der MGB und man weiß, dass er schuldig ist am Tod vieler Unschuldiger, dennoch erkennt man recht schnell, dass er zwischen Gut und Böse unterscheiden kann. Bei seiner Frau Raisa weiß man lange nicht, wie sie zu ihm steht und generell, wie sie zum Staat und seinen Machenschaften steht. Ich mag sie beide irgendwie und man fiebert mit, dass sie unbeschadet aus diesem Albtraum wieder aufwachen werden und alles gut endet…

    Fazit

    Teilweise war mir der Thriller zu brutal, der Kriminalfall ist übel und die Spionage des Staates macht einen fertig. Ich denke, dass es die Zeit in der Sowjetunion gut wieder spiegelt, weshalb mich das Buch stärker mitgenommen hat, als es ein “normaler” aus der Fantasie heraus entstandener Thriller tun würde. Ich kann mir gut vorstellen die weiteren Romane von Tom Rob Smith zu lesen um zu erfahren, wie es mit *Achtung Spoiler* Leo und seinem Morddezernat weiter gehen wird.


  15. Cover des Buches Der Report der Magd (ISBN: 9783492303279)
    Margaret Atwood

    Der Report der Magd

     (726)
    Aktuelle Rezension von: tines_bookworld

    "Es gibt mehr als nur eine Art von Freiheit, sagte Tante Lydia, Freiheit zu und Freiheit von. In den Tagen der Anarchie war es die Freiheit zu. Jetzt bekommt ihr die Freiheit von. Unterschätzt sie nicht."

    Erzählt wird die Geschichte von Desfred (die Magd "des Fred") und ihrer Rolle als Magd, in die sie gezwungen wurde, um nicht zu sterben. Ein System, in dem Frauen keine Rechte haben, wie Eigentum behandelt werden und in dem Mägde als reine Geburtsmaschinen dienen - natürlich alles zum Schutz der Frauen vor den Übergriffen der Männer. Zeigst du zu viel Haut und wirst verge*altigt, bist du als Frau schuld, denn du hast die Lust im Mann geweckt.

    "Der Report der Magd" liest sich genau erschreckend, wohl einerseits in dem Wissen, dass das Buch bereits 1985 erschien, als auch in dem Wissen, dass genau solche Ansichten heutzutage noch existieren und praktiziert werden. Dafür braucht es kein fiktives Land Gileads. Frauen dürfen nicht lesen, nicht denken, sich nicht zeigen, nicht handeln. Sie sind entweder Mägde, um für alte Ehepaare ein Kind mit dem Ehemann zu zeugen, wenn diese nicht mehr können, Tanten, die diese Lebensart lehren, oder Ehefrauen, die als Symbolbild für einen guten Kommandantenehemann dienen. Oder sie sind rein gar nichts wert.

    Der Leser erfährt von Desfred, die früher noch ein Individuum war, wie sie vor der Herrschaft Gileads gelebt hat, frei mit ihrer Familie, wie sie zur Magd "umerzogen" wurde, wie sie ihr Leben fortan lebt und wie sie auf "Mayday" aufmerksam wird, einer Rebellenorganisation. Natürlich findet sich das ganze zu einem offenen Ende zusammen, so dass ich Band 2 (Die Zeuginnen) direkt für mich bereitgestellt habe.

    Der Schreibstil ist irgendwie trocken, geradezu abgebrüht, man spürt Desfreds Verzweiflung, Trauer und Niedergeschlagenheit. Ihre Akzeptanz, doch nichts ändern zu können. Gepaart mit dem schrecklichen System dieser Dystopie, der absolut verdrehten Wertevorstellungen und christlichem Fanatismus, war "Der Report der Magd" wirklich schwere Kost, die mich trotzdem fasziniert hat. Die Serie dazu werde ich ebenfalls beginnen, um das Ganze noch bildlich wirken zu lassen.

    Ich kann dieses Buch nur jedem ans Herz legen, denn es ist wirklich ein Klassiker unter den Dystopien. Dieses absolut verdrehte, und doch erschreckend realistische Gedankenexperiment erhält von mir 4,5/5 Sterne.

  16. Cover des Buches Der Teufel trägt Prada (ISBN: 9783442463411)
    Lauren Weisberger

    Der Teufel trägt Prada

     (829)
    Aktuelle Rezension von: janaobrist

    Ich habe den Film zum Buch schon mindestens 10 mal gesehen und kenne die Geschichte eigentlich inn und auswendig. Der Film ist wirklich toll und die Schauspieler*innen top! Da habe ich letztens dieses Buch Second-Hand gefunden und musste es einfach mitnehmen. Ich mag es zu Filmen die ich schon kenne die Bücher zu lesen. Nun zur Geschichte, in dem Buch geht es um Andrea die sich nichts mehr wünscht als irgendwann mal bei der New York Times zu arbeiten. Das Schreiben ist wirklich ihre grosse Passion. Nach dem längerem Herumreisen mit ihrem Freund Alex will sie wieder auf den Boden der Tatsachen kommen und sich einen Job suchen. Ihr ist schon bewusst dass sie nicht auf anhieb ihren Traum verwirklichen kann. Doch sie tut sich nicht schlecht und erhält einen Job bei Runaway. "Ein Job für den 1000 von Mädels ihr Leben geben würden. " Wie war dieser Spruch ist wird sich erst später heraustellen. Ich denke kennen die Geschichte schon und doch ist sie toll. Aber für mich ist der Film hier wirklich besser als das Buch. Oder das Buch ist einfach zu lang. Viel dreht sich die Geschichte immer um das Gleiche und es wiederholt sich wirklich ständig. Ich glaube für Leute die wirklich Mode interessiert sind und gerne tratschige Geschichten liest ist das Buch sicher sehr befriedigend. Aber irgendwann habe ich es bisschen gesehen und es wurde ein wenig langweilig. Trotzdem habe ich gerne gelesen und es hatte sein Unterhaltungswert auf jede Fälle. Der Schreibstil hat mir auch gefallen und ich mochte den Humor von Lauren Weisberger. Sie hat aufjedenfall ein Buch geschrieben welches seeehr viele Leute erreicht hat. Der einzige Kritikpunkt den ich noch habe, aber der eher präferiert ist: Mir waren die Kapitel oft echt zu lange.

  17. Cover des Buches Half Bad (ISBN: 9780141350868)
    Sally Green

    Half Bad

     (43)
    Aktuelle Rezension von: Wortmagie

    „Half Bad“ von Sally Green steht zweifach im Guinness-Buch der Rekorde. 2014 brach es den Weltrekord für das „meist-übersetzte Buch eines/einer Debüt-Autor_in vor dessen Erscheinen“, sowie für das „meist-übersetzte Kinderbuch eines/einer Debüt-Autor_in vor dessen Erscheinen“. Klingt kompliziert, ist es aber nicht. Die beiden Rekorde bedeuten, dass „Half Bad“ bereits vor seinem britischen Veröffentlichungsdatum am 03. März 2014 in andere Sprachen übersetzt und in die entsprechenden Länder verkauft wurde. Das schafften andere Bücher ebenfalls, doch keines erreichte die überwältigende Anzahl von 45 Sprachen. Die Rekorde sind auf der Website des Guinness-Buches noch immer verzeichnet, woraus ich schließe, dass sie weiterhin aktuell sind. Herzlichen Glückwunsch, Sally Green! Seit 4 Jahren im Guinness-Buch der Weltrekorde, keine üble Leistung! Da wurde es wohl höchste Zeit, dass ich „Half Bad“, den Auftakt der gleichnamigen „Half Bad“-Trilogie, endlich lese, oder?


    Nathan ist Grausamkeiten gewöhnt. Sein Leben lang wurde er mit Argwohn behandelt, erfuhr Demütigungen und Erniedrigungen. Auf Schritt und Tritt wurde er beobachtet, überwacht, verdächtigt. Als einziger Sohn der gefürchteten Schwarzen Hexe Marcus sieht die britische magische Gemeinschaft in ihm eine tickende Zeitbombe. Doch jetzt sind sie zu weit gegangen. Sie sperrten ihn in einen Käfig, schlugen ihn, misshandelten ihn. Gefangen wie ein Tier fantasiert Nathan pausenlos von Flucht. Seine einzige Chance, zu überleben, besteht darin, seine Ketten zu sprengen, den Weißen Hexen zu entkommen und an seinem bevorstehenden 17. Geburtstag seine eigenen Kräfte zu erwecken. Dafür muss er allerdings das Ritual der drei Gaben vollziehen. Und der einzige, der ihm diese überreichen kann, ist sein Vater…


    Auf der dazugehörigen Goodreads-Seite wird „Half Bad“ als Sensation beschrieben. Dem kann ich nicht widersprechen, denn ein Buch, das gleich zwei Weltrekorde auf einmal brach, verdient diese Bezeichnung durchaus. Leider sagt die Tatsache, dass der Trilogieauftakt zweifacher Weltrekordhalter ist, nichts über die inhaltliche Qualität der Geschichte aus. Meiner Ansicht nach bewegt sich „Half Bad“ in der weiten, schwammigen Grauzone zwischen gut und schlecht. Es ist weder Fisch noch Fleisch; weder begeisterte es mich, noch enttäuschte es mich grundlegend. Es ist ganz nett – wir wissen, dass diese Aussage einem Schulterzucken gleichzusetzen ist. Von der Handlung ist bei mir nicht allzu viel hängen geblieben. Ich erinnere mich an einige Schlüsselszenen, die groben Eckpfeiler der Geschichte, doch darüber hinaus… wabernder Nebel. Ich habe allerdings nicht das Gefühl, dass diese Gedächtnislücken tragisch wären, denn meinem Empfinden nach konzentrierte sich Sally Green hauptsächlich darauf, die deprimierenden Lebensumstände des Protagonisten Nathan darzustellen, statt einen konstanten inhaltlichen Fluss zu konzipieren. Der Beginn des Buches irritierte mich arg, weil Green eine ungewöhnliche Variante der Ich-Perspektive wählte. Nathan spricht die Leser_innen in 2. Person Singular direkt an. Ich konnte mich mit dieser Erzählweise überhaupt nicht anfreunden und hoffte inbrünstig, es bald hinter mir zu haben, was glücklicherweise auch der Fall war. Nach 20 Seiten wechselt Green in die gewohnte 1. Person Singular. Ich atmete auf. Was folgte, war eine minutiöse Beschreibung von Nathans Leben, bevor er in einen Käfig gesperrt wurde, eine Kakophonie des Leids, die mich, obwohl ich voll und ganz anerkenne, dass alles, was Nathan durchleben muss, furchtbar und schrecklich ist, auf Dauer langweilte. Die Auflistung der Grausamkeiten seitens des Rates der Weißen Hexen und der magischen Gemeinschaft im modernen Großbritannien erschien mir äußerst langatmig. Ich fühlte mich bedrängt; ich sollte unbedingt Mitleid für Nathan empfinden und erhielt nie die Chance, mir ein Bild seiner Persönlichkeit zu machen, das nicht von den Auswirkungen der Schikanen gegen ihn geprägt war. In meinem Kopf blieb er stets der arme, gequälte, missverstandene Junge, was ihm meiner Ansicht nach nicht gerecht wird. Seine Existenz wird vollkommen davon bestimmt, wer sein Vater ist: Marcus, die bösartigste Schwarze Hexe aller Zeiten. Die steife Einteilung in Schwarze und Weiße Hexen geriet trotz Sally Greens Bemühungen, zu betonen, dass die Weißen Hexen nicht automatisch die Guten sind, sehr eindimensional, weil sie die Unterschiede sträflich vernachlässigte. Es wirkte, als sei Marcus die einzig erwähnenswerte Schwarze Hexe und alle anderen ohnehin nur geistesgestörte Spinner, die sich früher oder später gegenseitig abmurksen. Weder weiß ich, ob sich ihre Magie anders manifestiert, noch, wie die Veranlagung zu Schwarzer oder Weißer Magie überhaupt zustande kommt. Ich habe auch nicht verstanden, wie sich die Kultur der Hexen unerkannt in die Gesellschaft nicht-magischer Menschen integriert und wie sie strukturiert ist. Paradoxerweise steht Nathans miserables Dasein so sehr im Mittelpunkt, dass die Welt, in der er lebt, die direkt für sein Elend verantwortlich ist, völlig dahinter verschwindet.


    Ein Satz mit X, das war wohl nix. Ich beendete „Half Bad“ mit einem unmissverständlichen Gefühl von Ernüchterung. Es ist ein durchschnittliches, einseitiges Buch, das man trotz der Weltrekorde nicht gelesen haben muss und das ich schnell im staubigen Keller meines Gedächtnisses eingemottet habe. Meiner Meinung nach hätte Sally Green ebenso gut auf den ganzen Hexen-Kram verzichten und einfach einen Roman über Diskriminierung und Ausgrenzung schreiben können. Den übernatürlichen Touch hätte es nicht gebraucht, da dieser ohnehin nur mäßig gelungen ist. Ich empfinde kein Bedürfnis, Nathan wiederzusehen und habe daher auch keinerlei Interesse an den Nachfolgern der „Half Bad“-Trilogie. Ob man den ersten Band nun als Sensation, Phänomen oder Weltrekordhalter bezeichnen möchte – für mich hat es sich ausgehext.

  18. Cover des Buches Adular (Band 1): Schutt und Asche (ISBN: 9783038960362)
    Jamie L. Farley

    Adular (Band 1): Schutt und Asche

     (55)
    Aktuelle Rezension von: Lexy_Koch

    Ein Dunkelelf als Hauprotagonist in einem dunklen und zerstörerischen Setting! Das ist genau mein Ding.
    Das waren meine ersten Gedanken als ich dieses Buch in die Hand genommen habe. Gerade die ersten Kapitel haben mich da gleich in die dunkle Welt hinein gezogen. Die Charaktere waren super in Szene gesetzt und auch die Umschreibungen der Welt haben mir gut gefallen.

    Leider fing dann die Fassade ein bisschen an zu bröckeln. Ich habe den roten Faden nicht wirklich gefunden und kam dann doch nicht so ganz in die Geschichte rein. Es führte dazu das ich das Buch zur Seite legte. Meine Neugier konnte aber einfach nicht locker lassen. Auch wenn mir irgendetwas fehlte, so wollte ich doch wissen wie das ganze weitergeht. Also nahm ich mir die zweite Hälfte des Buches nochmal vor und wurde positiv überrascht. Plötzlich war ich wieder in der Geschichte drin und auch der besagte rote Faden ließ sich blicken.

    Besonders gefällt mir die eher seichte Aufmachung der Charaktere, Stämme und der Welt. Sie ist nicht zu komplex und auch die Charaktere werden einem nicht zu viel. Viele werden gerade das vielleicht bemängeln, aber für mich muss eine Fantasy-Elfen Geschichte nicht immer gleich mega umschweifend und komplex sein. ich brauch keine hundert Handlungsstränge und tausende von Charakteren, die ich mir eh nicht merken kann. Daher würde ich dieses Buch auch eher den Menschen empfehlen, die nicht zwingend die komplexen Geschichten lesen. Damit möchte ich nicht sagen das Adular zu seicht ist. In der Geschichte passiert ziemlich viel und ist auf eine Art auch sehr anspruchsvoll, dennoch bleiben die einzelnen Stämme eher im Hintergrund und werden nicht bis ins kleinste Detail beschrieben.

    In Adular geht es also mehr um die Unterdrückung und Verfolgung der Dunkelelfen. Die Dunkelelfen kämpfen um ihr Recht und das vielleicht nicht immer auf dem schönsten und leichtesten Weg. Gerade hier konnte ich viele parallelen zu unserer Gesellschaft sehen. Wir erleben also eine Welt voller Gewalt und Tot. Die Dunkelheit liegt also über der ganzen Geschichte und bleibt gerade am Ende sehr präsent – übrigens – Danke für diesen krassen Cliffhanger.
    Gerade der Cliffhanger trägt aber dazu bei, dass ich den zweiten Band bald hinterher schieben muss. Ich will ja wissen wie es weitergeht.

    Mein Fazit: Auch wenn ich am Anfang ein bisschen Schwierigkeiten hatte in die Geschichte reinzukommen, so hat es sich doch gelohnt am Ball zu bleiben. Die Charaktere waren wirklich toll beschrieben und ich mochte gerade die finstere Welt. Ich bin sehr gespannt wie es im zweiten Band weitergeht.

    Von mir gibt es zu Asche zerfallene 4 von 5 Delicious Sternchen.

  19. Cover des Buches Das Herz der Nacht (ISBN: 9783802584978)
    Ulrike Schweikert

    Das Herz der Nacht

     (144)
    Aktuelle Rezension von: Asbeah

    Wien im 19. Jahrhundert - Hier lebt Fürst Andras Bathory, ein Jahrhunderte alter Vampir. Um seine Geschichte soll es gehen, wie ich aus dem Klappentext entnahm. Aber eigentlich ging es mehr um ein Sittengemälde dieser Zeit. Ich habe den Eindruck, als hätte die Autorin einfach nur alle historischen Personen und Ereignisse im fraglichen Zeitraum aneinandergereiht und dann versucht, eine passende Geschichte darum herum zu stricken. Vorzugsweise mit einem Vampir, weil dies gerade in Mode war.

    Ein Zuviel an historischen Informationen um Politik, Kunst und Kultur machte mir das Lesen unerträglich, obwohl ich gern historische Romane lese. Kriminalfall und Vampir gerieten ins Hintertreffen, und zwar so sehr, dass mir lange, sehr lange nicht klar war, wohin das Ganze eigentlich führen sollte. Da dies die Vorgeschichte zu der Peter von Borgo Trilogie ist, welche ich noch lesen möchte, habe ich durchgehalten. Doch bis es endlich zu interessanten Kapiteln kam, verging  mehr als das halbe Buch. Als sich die Geschichte langsam auf den Vampir konzentrierte, war es für mich längst egal. Die Weitschweifigkeit der Belanglosigkeiten hat mein Interesse abgetötet und am Ende blieb mir nur ein Schulterzucken..Keiner der Charaktere konnte mein Interesse wecken. Selbst der Vampir blieb blass und wenig anziehend. Ich kann nur hoffen, dass die anschließende Trilogie nicht auf gleiche Weise geschrieben wurde...

    Fazit: Dieses Buch sorgt für reichlich Langeweile und schlechte Laune! Der Schreibstil ist allerdings professionell und flüssig, deshalb 2 Sterne (gefühlt 1 Stern)


  20. Cover des Buches 3096 Tage (ISBN: 9783548375076)
    Natascha Kampusch

    3096 Tage

     (747)
    Aktuelle Rezension von: Jacky98

    Ich denke jeder hat von dem Fall Natascha Kampusch mitbekommen. Ein kleines Mädchen wird auf dem Schulweg entführt und ist ab da für genau 3096 Tage verschwunden. Und genau dieses kleine Mädchen erzählt nun einige Jahre nach ihrer Flucht von ihren schrecklichen Erfahrungen in Gefangenschaft. Sie berichtet von dem kleinen, Bunker artigen Verlies in dem sie Tag für Tag eingeschlossen war und von der Bindung zum Täter, die sie zwangsläufig aufgebaut hat bis hin zu ihrer Flucht und den ersten Tagen in Freiheit.

    Es ist wirklich unvorstellbar dass ein so junges Mädchen sowas durchstehen kann und da als eine so starke Frau wie sie heute ist, raus kommt. 

  21. Cover des Buches Böses Mädchen (ISBN: 9783257235524)
    Amélie Nothomb

    Böses Mädchen

     (156)
    Aktuelle Rezension von: Clari52

    "Böses Mädchen" hält was es verspricht. Bei den Schilderungen so mancher Taten der Antagonistin Christa bleibt einem der Atem stocken, da sie so gemein sind! Leider ist die Story etwas repetitiv, da die ersten Hundert Seiten fast dauernd das gleiche Schauspiel beschreiben. Da die Geschichte in sich aber sehr kurz ist, erträgt man die Story ganz gut, und das amüsant geschriebene geht locker von der Hand.

    Alles in allem also ein vorzüglicher Lesespaß, den man locker in einem Tag erleben kann. 

  22. Cover des Buches Die Farbe Lila (ISBN: 9783945386125)
    Alice Walker

    Die Farbe Lila

     (307)
    Aktuelle Rezension von: flower2

    Schreckliche Handlung,  es kann der Wahrheit entsprechen, die damals passierte und bzw. jetzt immer noch gibt.

    Mir ging da wirklich schlecht & bäähhh....

    Es geht um eine afroamerikanische Familie und arm sind. Beide Töchter gehen in die Schule. Der Vater misshandelt die Mutter, die irgendwann stibt in laufe der Zeit. Da die Mutter tot ist, wird die älterste Tochter Celies als Objekt-Ersatz für den Vater. Sie wird 2x schwanger und darf nicht mehr in die Schule, ihre jüngste Schwester versucht die Lehrerin zu überreden, dass sie mit dem Vater spricht, dass ihre ältere Schwester wieder in die Schule geht.

    Unterwegs findet die ältere ihre eigene Kinder, von ihr & ihrem Vater, der die Kinder sofort nach der Geburt an die anderen verschenkte.

    Ich glaube sie heiratet und ihr Mann hat eine Affäre mit einer Soulsängerin. Welche krank wird und

  23. Cover des Buches SMOKE (ISBN: 9783966987561)
    J. S. Wonda

    SMOKE

     (137)
    Aktuelle Rezension von: ChrispiBook

    Gut geschrieben. Spannend und leicht gestört 

  24. Cover des Buches Symphonie des Todes (ISBN: 9783442363339)
    J. D. Robb

    Symphonie des Todes

     (115)
    Aktuelle Rezension von: ban-aislingeach

    Der Romantic-Thriller „Symphonie des Todes“ wurde von J.D. Robb geschrieben, dahinter verbirgt sich wie man inzwischen weiß Nora Roberts. Es handelt sich hierbei um den 12 Band der Eve Dallas Reihe. Man muss die Bücher nicht in der richtigen Reihe lesen. Wer jedoch mit dem ersten Buch anfangen möchte, der sollte mit „Rendezvous mit einem Mörder“ anfangen. Nicht alle Bücher der Reihe haben mir bisher gefallen, aber dieser Roman ist wie der erste ein ganz guter Roman geworden. „Symphonie des Todes“ ist am 12.03.2007 im Blanvalet Verlag erschienen und umfasst 528 Seiten. Die Bücher sind in der dritten Person Singular, hauptsächlich aus der Sicht von Eve Dallas, geschrieben.


    In einem Hotel, welches wie sollte es auch anders sein, Roarke, gehört, wird ein Zimmermädchen mit einem dünnen Silberdraht ermordet. Bald kommt man auf den Täter, denn bei diesem handelt es sich um den Profikiller Sylvester Yost. Diesen sucht seit Jahrzehnten Interpol, das FBI und noch so manch andere Polizeieinheit auf der ganzen Welt. Dieser Mann ist extrem teuer. Wer war also bereit für den Mord an einem Zimmermädchen Millionen zu zahlen? Und wieso ausgerechnet sie? Was wusste sie, was sie nicht wissen wollte oder war sie einfach nur zur falschen Zeit am falschen Ort? Wenn ja, wer sollte dann das Opfer sein? Ein Fall welcher für Eve nicht leicht zu lösen ist, vor allem als sich auch noch das FBI einmischt.


    Ich mag Eve, auch wenn sie keine sehr sympathische Person ist und man braucht um sich ihr zu nähern. Denn menschlich ist sie nicht wirklich, aber wer ihre Vergangenheit kennt, der kann das nur zu gut verstehen. Doch der Lieutnant ist eine sehr gute Polizistin, welche unbedingt für die Mordopfer Gerechtigkeit will.

    Auch ihr Mann der mysteriöse Roarke dem scheinbar die ganze Welt zu gehören scheint, spielt eine wichtige Rolle im Buch. Zusammen sind sie das perfekte Paar, auch wenn Eve es nicht ausstehen kann, wenn er sich in ihre Arbeit einmischt.

    Die Kollegen von der Polizei kenne und mag ich schon lange. Nur langsam geht mir die Geschichte zwischen McNab und Peabody auf die Nerven und ich hoffe, dass die Beiden langsam entweder ganz zueinander finden oder sich für immer trennen. Denn allzu lange kann ich dies nicht mehr aushalten.

    Ich fand es sehr spannend, dass man sehr schnell erfahren hat wer der Mörder ist und dieser war sehr interessant und anders als ich gedacht habe. Bis zuletzt kam ich jedoch nicht auf seine Auftraggeber, was ich sehr interessant fand, aber die Idee ist grandios und ziemlich passend.


    Ich liebe den Schreibstil von Nora Roberts schon sehr lange und lese gerne ihre Bücher. Denn diese lassen sich nicht nur flüssig lesen, sondern sie beschreibt Orte und Gegebenheiten so gut, dass man sich alles deutlich vorstellen kann und tief in die Geschichte hineingezogen wird. Der Plot war grandios, denn immer wieder kam es zu überraschenden Wendungen und man wusste gar nicht was man mit den einzelnen Puzzlestücken anfangen sollte und wie diese zusammengehören. Doch am Ende war alles ein logisches Bild. Für mich war das Buch von der ersten bis zur letzten Seite spannend und die Morde sind deutlich härter und schlimmer als in den vorherigen Bändern, dennoch können schwache Magen dies noch verkraften. Die Pausen bzw. die Liebes- und Sexszenen zwischen Eve und Roarke waren Erholung und diesmal kam es nicht so oft vor, was ich sehr klasse finde. Denn ich möchte einen Romantic-Thriller lesen und keinen Erotikroman. Obwohl es wirklich alles für ein wunderbares Buch hat und wir auch eine neue Gestalt aus Roarkes Vergangenheit kennen lernen und die Moderne, in welcher das Buch spielt, wieder neue tolle Ideen eingebracht hat, muss ich dem Buch einfach einen Stern abziehen. Das Ende ist zwar gut und logisch, aber es hat mir überhaupt nicht gefallen, vor allem die letzten fünf Seiten hätten so nicht kommen müssen.


    Dennoch empfehle ich das Buch sehr gerne weiter, dies ist endlich mal wieder ein Roman der Reihe der es fast zu einem Highlight geschafft hätte.

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