Bücher mit dem Tag "ernte"
36 Bücher
- Suzanne Collins
Die Tribute von Panem L. Der Tag bricht an
(449)Aktuelle Rezension von: bookniine6Ach Haymitch! ❤️🩹🥲
„Die Tribute von Panem L - Der Tag bricht an“ von Suzanne Collins ist die Geschichte von Haymitch und wird aus seiner Ich-Perspektive erzählt.
Die Geschichte zeigt, wie Haymitch als junger Mensch aufwächst. Man erfährt viel darüber, wie schwer sein Leben war und wie er gelernt hat, zu überleben. Stück für Stück versteht man, warum Haymitch später so misstrauisch und manchmal hart wirkt. Das Buch erklärt sehr gut, wie er zu der Person geworden ist, die man aus den anderen Panem-Büchern kennt.
Die Atmosphäre ist sehr stark und intensiv. Die Welt wirkt lebendig, aber auch düster. Viele Situationen sind spannend oder emotional, sodass man immer weiterlesen möchte.
Haymitch zeigt, wie schlimm die Kontrolle des Kapitols wirklich ist. Man merkt noch deutlicher, wie viel Ungerechtigkeit, Gewalt und Manipulation es in dieser Welt gibt.
Alles zusammen macht das Buch zu einer starken und gefühlvollen Ergänzung der bekannten Panem-Reihe. Ich kann es allen, die die Panem-Bücher mögen, sehr empfehlen.
Ich bin nun sehr gespannt auf die Verfilmung, die nächstes Jahr erscheinen soll.
- Ewald Arenz
Alte Sorten
(589)Aktuelle Rezension von: Lesens_werte_Sally hat genug. Auf die Ratschläge ihrer Eltern kann sie verzichten und auf die pseudo-mitfühlenden Gesichter der Therapeuten aus der Klinik sowieso. Also bricht sie aus und läuft ziellos drauf los. Dabei trifft sie auf Liss, die genauso unkonventionell wie auch diskret ist und die 17-Jährige auf ihrem Hof wohnen lässt.
Dieses Buch vereint die Gegenwart mit der Vergangenheit, das Alte mit der Moderne. "Alte Sorten" spielt mit diesen Gegensätzen. Während Sally für Impulsivität, Wut und Lautstärke steht, verkörpert Liss Beherrschung, Ausgeglichenheit und Ruhe. Doch auch in der Bäuerin brodeln Konflikte, Ungerechtigkeiten und damit verbundene Wut. Beide Frauen bringen ihre Altlasten mit, haben ihre Leichen im Keller, die sie nicht auspacken wollen. Sie tanzen lange Zeit umeinander herum, bis die Freundschaft stabil genug ist, um sich einander öffnen zu können. Auf diesem steinigen Weg werden keine Konflikte ausgelassen. Ewald Arenz hat hier zwei starke und überzeugende Persönlichkeiten geschaffen, die perfekt miteinander interagieren. Manchmal hätte ich mir etwas mehr Fluss in der Geschichte gewünscht, aber wahrscheinlich ist es genau diese Entschleunigung, die uns diese Lebensart der beiden Protagonistinnen so nahe bringt. - Nicholas Sparks
Safe Haven - Wie ein Licht in der Nacht
(910)Aktuelle Rezension von: Elenay_Christine_van_LindIch habe das Buch gelesen und den Film mindestens 20 Mal mir angesehen. Schön gemütlich zu Hause am Laptop.
Ich erlebe beim Lesen und auch beim Film ansehen eine junge Frau, die in einem neuen Ort ankommt und von Anfang an sehr gesprächig und gut gelaunt ist. Viel und gerne lacht, sich mit allen auf Anhieb gut versteht.
Nur bei dem Mann, den sie gleich nach ihrer Ankunft kennenlernt, ist sie ein wenig vorsichtig und etwas ängstlich aufgrund von Ereignissen aus ihrer Vergangenheit.
- Katrin Schmelzle
Mein Gartenkochbuch
(26)Aktuelle Rezension von: PixibuchEin wundervoll gestaltetes Kochbuch vom Ulmer Verlag. Allein schon die Gestaltung mit den schönen Fotos macht große Lust aufs Nachkochen. Das Buch enthält saisonale Rezepte aufgeteilt nach den vier Jahreszeiten. Am Beginn eines jeden Rezeptes wird das Gemüse/Frucht genau beschrieben, die Eigenheiten, Anbau und Pflege und Tipps. Danach werden die Rezepte so ausführlich dargestellt, dass sogar Anfänger damit keine Schwierigkeiten haben. Ich selbst habe schon etliche Rezepte nachgekocht und war bisher hellauf begeistert. Alles gelingt ohne all zu großen Aufwand. Das das Buch auch viele Gartentipps enthält, ist es auch für jeden Hobbygärtner eine große Bereicherung. Am Ende dieses Kochbuches ist ein tabellarischer Gartenkalender, an dem man die Saison des jeweiligen Gemüses ablesen kann. Im Register findet man nach dem Alphabet die Obst- und Gemüsesorten aufgelistet. Dieses Buch wäre eine Bereicherung für jede junge Frau und sollte in keiner Küche fehlen. Ich persönlich bin mehr als begeistert von dieser lehrreichen Lektüre. - Neal Shusterman
Vollendet – Die Flucht
(748)Aktuelle Rezension von: Roman-TippsMit Neal Shustermans dystopischen Scythe-Trilogie konnte er mich so begeistern, dass ich noch mehr Bücher von ihm lesen wollte. Somit war ich schon ganz gespannt auf den Auftaktband „Vollendet – Die Flucht“ aus der 4 Bände umfassenden Vollendet-Reihe von Neal Shusterman.
Die Vollendet-Reihe spielt in einem zukünftigen USA, in welchem Jugendliche, die zu viel Ärger machen, „umgewandelt“ werden können. Das bedeutet, dass ihr gesamter Körper sofort zur Organspende freigegeben wird. Es wird behauptet, dass die Teile des Körpers weiterleben, also dass man selber weiterlebt, nur in einer anderen Form. Ob ein Jugendlicher umgewandelt werden darf, wird von den Eltern bzw. den Erziehungsberechtigten entschieden. Und diese Entscheidung kann nicht rückgängig gemacht werden. Jugendliche, die sich dagegen wären und fliehen, werden gejagt, bis zur Festnahme.
Ich muss ganz ehrlich sagen, dass dieses Thema so richtig…unter die Haut geht, sodass mir ganz anders wurde. Fassungslos, aufgrund dieser Schrecken. Nochmal mehr, wenn man erfährt, wie die Umwandlung passiert. Die Ungerechtigkeit, dass man über ein Leben so bestimmen kann. Dass einem so etwas angetan wird. Dass man nichts dagegen tun kann. Dass es kaum welche gibt, die dagegen angehen. Die Art und Weise, wie dieses System durchgeführt wird. Und das alles erinnert mich an die grausame Ausbeutung von Tieren in unserer Welt – nur dass es in der Geschichte Jugendliche sind, die so etwas durchmachen müssen.
Die Handlung wird aus der Sicht von mehreren Charakteren in der personalen Erzählweise erzählt, hauptsächlich jedoch von Risa, Connor und Lev, die sich auf eine ziemlich krasse Weise begegnen, nämlich inmitten einer halsbrecherischen Verfolgungsjagd auf einer Straße. Alle drei sind Wandler, also Jugendliche, die umgewandelt werden sollen. Während sie auf der Flucht sind, gibt es so einige gefährliche, schaurige und überraschende Momente und Wendungen. Und ganz besonders Levs Entwicklung auf dieser Flucht ist unglaublich.
Neal Shustermans Schreibstil ist flüssig und locker zu lesen. Die Handlung ist spannend, nur hin und wieder ein bisschen langatmig. Aber größtenteils überwiegen Momente voller heftiger und actionreicher Wendungen und Szenen, Herzklopfen und Fragen, wie es nun wohl weitergeht. Auch die Charaktere werden nach und nach tiefgründiger und haben mir gefallen. Connor, der langsam zu einer Legende wird. Risa, mit ihrer Hoffnung und dem kühlen Kopf. Lev, der Gefahren eingeht, um seine Pläne durchzusetzen. Auch das Ende fand ich passend mit dem krassen Showdown. Doch es ist noch lange nicht vorbei. Die Vollendet-Reihe werde ich definitiv weiterlesen!
Fazit:
Eine spannende Dystopie mit einer erschreckenden und albtraumhaften Zukunftsvision. Das Thema geht so richtig unter die Haut und hat mich fassungslos machen können. Die Idee ist spannend umgesetzt und die Charaktere entwickeln sich mit der Zeit. Ich bin neugierig, wie alles letztendlich enden wird und werde die Vollendet-Reihe weiterlesen.
- Lilly Lucas
A Place to Shine
(395)Aktuelle Rezension von: LeseMaus1995Rezension zu
a Place to ShineAutorin: Lilly Lucas
Verlag: KNAUR
ET: 01. August 2023
Seitenanzahl: 384 SeitenKlappentext:
Poppy McCarthy ist bekannt dafür, sich immer wieder in kuriose Situationen zu bringen. So auch eines Nachts, als sie Country-Star Trace Bradley bei einem Autounfall Erste Hilfe leistet und für seine Freundin gehalten wird. Dabei kann sie Trace nicht ausstehen, seit der vor fünf Jahren einen Hit über einen Kuss zwischen ihnen geschrieben hat. Die Nachricht breitet sich schnell aus, und Poppy und Trace geraten durch die aufdringliche Presse in Bedrängnis. Trace' Manager entwickelt eilig eine Story für die Medien, mit der sie den Trubel für sich nutzen können: Trace und seine Jugendliebe Poppy haben endlich zueinander gefunden. Jetzt müssen sie nur noch so tun, als wären sie verliebt …
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Mein bester Freund und ich brachten kein Gespräch über fünf Minuten zustande, mein Kontostand lag unter dem Meeresspiegel, mein Baumhaus-Hotel entpuppte sich immer mehr als Draufzahlgeschäft, und der Kerl, der mir das Herz gebrochen hatte, wollte mich als Fake-Freundin.
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Meine Meinung:
-folgt-
- John Steinbeck
Früchte des Zorns
(173)Aktuelle Rezension von: paddepootjeAnalogien
30 Kapitel, davon eine Hälfte Familiengeschichte der Joads, die andere Hälfte in Zwischenkapiteln mit anderem Schreibstil.
Zwischenkapitel sind ganz nett, Erzählung aus anderer Perspektive
Familiengeschichte als Beispiel von Flucht von Oakland nach Kalifornien. Hoffnung auf Arbeit, sich mit Nichts durchschlagen
Untergang einer Familie von stolzen Farmern zu armen Flüchtlingen/ Tagelöhnern
Ende offen, deprimierend, kann man mal gelesen haben
- Sarina Bowen
True North - Wo auch immer du bist
(507)Aktuelle Rezension von: Kitty_CatinaEins will ich gleich zu Beginn sagen, nämlich, dass dieses Buch eines dieser ist, welches von der ersten bis zu letzten Seite unterhält, eine gemütliche und wärmende Atmosphäre mit sich bringt und einfach nur ein Wohlgefühl hinterlässt.
Dazu trägt vor allem das super tolle, ländliche und entschleunigte Setting bei, das naturnahe, harte Farmleben, die liebenswerte Familie Shipley als auch die süße, teils echt spicy Liebesgeschichte zwischen Audrey und Griffin. Und vor allem hat es die Autorin zudem geschafft, dieses alles wahnsinnig lebendig und bildlich zu beschreiben, sodass ich mich beim Lesen wie mittendrin im Getümmel gefühlt habe.
Aber auch die Geschichte selbst ist wirklich schön und gemütlich. Zwar gibt es ein bisschen Drama, was bei diesem Genre ja auch irgendwie dazugehört, genauso das obligatorische Hin und Her, doch das alles hat mich gar nicht so sehr gestört. Audrey und Griffin konnten mich nämlich absolut für sich einnehmen und ich habe jede Seite genossen, die ich sie auf ihrem Weg begleiten durfte, selbst, wenn es sich dann doch mal etwas gezogen hat. Und auch Griffins Familie kann man einfach nur lieben. Diese wuselige Großfamilie, bestehend aus Mutter, Großvater und vier Kindern, sowie diversen Angestellten, ist ein Traum, ebenso das harte und dennoch erfüllende Farmleben, wie es nur in Büchern beschrieben werden kann.
Dazu kommen die tollen Protagonisten und Nebencharaktere, die allesamt ebenfalls richtig toll und lebendig geschrieben sind. Audrey ist eine geniale Köchin, die in ihrem Job nicht zeigen kann, was sie drauf hat, dafür aber von den Shipleys von Herzen aufgenommen wird. Sie muss ziemlich viel wegstecken, behauptet sich aber dennoch und obwohl sie, bis sie wieder auf Griff trifft, allein dasteht, geht sie ihren Weg und ist zielstrebig. Griff dagegen ist ein grummeliger Farmer mit harter Schale aber einem super weichen Kern. Er lebt für seinen Cider, ist bodenständig und hat die ganze Verantwortung für seine Familie auf seinen Schultern, was ihn total liebenswert macht.
Alles in allem ist dieses Buch ein richtiges Wohlfühlbuch, welches die frische Landluft förmlich beim Lesen spüren lässt, welches eine super süße Liebesgeschichte mit Ups und Downs erzählt und die richtig Lust auf die weiteren Bände der Reihe macht.
- Melissa Raupach
Regrow your veggies
(24)Aktuelle Rezension von: Durga108Geht das wirklich? Man setzt den Salatstrunk in die Erde und schwuppdiwupp wächst ein neuer Salat daraus. Ja, es funktioniert! Was sich mir jedoch nicht so ganz erschließt ist, wie es sich mit den Nährstoffen des neuen Gemüses verhält: Das werde ich aber noch herausfinden. Davon abgesehen ist die Idee des Regrowing einfach grandios und könnte man dadurch nicht viele Probleme lösen? Es handelt sich dabei um einen völlig neuen, sehr innovativen und nachhaltigen Ansatz der Selbstversorgung. Wissenschaftlich spricht man bei Regrowing von vegetativer Vermehrung, da Zellen umprogrammiert werden. Auch dieser Vorgang ist im Buch gut beschrieben. Zusätzlich gibt das Autorenduo Raupach und Lill wertvolle Tipps zum geeigneten Standort, zur Pflege des nachwachsenden Gemüses, Pannenhilfe bei Schädlingsfall oder anderen Problemen bei der Anzucht. Alles wird zudem anschaulich bebildert und ist dadurch für den Leser gut nachvollziehbar.Das Buch hat mir die Augen geöffnet und eine völlig neue Idee der Gemüsezucht näher gebracht. Ich bin begeistert.Einen Stern Abzug gibt es, da ich auf die Regrowing-Beschreibung von Ananas und Mango & Co. gerne zugunsten "echten Gemüses" verzichtet hätte. Diese dienen nämlich lediglich als Zimmerpflanzen und bereits vor 30 Jahren hat man Avocadokerne auf Zahnstocher gespießt, über ein Wasserglas gehängt und gewartet bis er austreibt. Das Ergebnis war dann ein 30cm hoher brauner Stiel mit zwei mickrigen Blättchen dran. Naja...
Ein sehr lesenswertes und inspirierendes Buch, zudem noch flüssig geschrieben und mit anschaulichen Illustrationen ergänzt. - Andreas Barlage
Quickfinder Gartenjahr
(7)Aktuelle Rezension von: Kristall86Regulär kennen wir die 4Jahreszeiten aber als Gärtner weiß man das es definitiv noch mehr gibt. Der sogenannte phänologische Kalender hat 10 Jahreszeiten und die gilt es genau zu verstehen. Wenn man die erstmal verinnerlicht hat, kann einem als Gärtner so schnell nichts schief gehen. Die Natur hat keine festen Zeiten aber sie hat Pflanzen die uns genau zeigen wann welche Jahrszeit beginnt. Der „Quickfinder Gartenjahr“ von GU ist ein kleines Meisterwerk. Erstmal ist die Größe unheimlich handlich und der Inhalt ein Werk für jeden Gärtner - eine Gartenbibel sozusagen. Man muss einfach das richtige Timing für die richtige Region finden und genau das zeigen uns einige Pflanzen an denen wir uns orientieren können. Die Jahreszeiten ahben mehr zu bieten als wir denken! Die bunten Registerkarten in diesem Buch helfen einem schnell und mit einem Handgriff die genaue Jahreszeit zu finden. Die Texte dazu sind rasch lesbar, sehr gut erklärt und auf den Punkt gebracht. Egal ob Erdbeeren vermehren, Beete anlegen, wässern, düngen, Aussat oder der Schnitt vom Apfelbaum. Hier steht alles aber wirklich alles kompakt in einem Buch. Die Bilder und Zeichnungen untermalen die Texte harmonisch und lassen einen schnell sehen ob diese Information für einen hilfreich ist oder nicht. Diese Kalender steht in meiner Gartenküche in einem Buchständer und ist immer auf die richtige Jahreszeit eingestellt. Wenn ich Fragen habe blättere ich darin...alles ist so unkompliziert und perfekt gelöst wenn man weiß wo es steht. Dieses Buch ist ein Muss für jeden Gärtner! Aus diesem Grund erhält das Buch eine klare Lese- und Kaufempfehlung von mir! - Renate Bergmann
Fertig ist die Laube (Die Online-Omi 15)
(106)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerAch Renate Bergmann, ich liebe deine Bücher einfach! Fertig ist die Laube ist mal wieder ein absoluter Volltreffer, und ich habe mich auf jeder Seite köstlich amüsiert. Diese Frau, die mit ihren über 80 Jahren mehr Energie hat als so mancher junge Hüpfer, hat mich wieder komplett in ihren Bann gezogen. Mit Gertrud an ihrer Seite schwingt sie sich in die Welt der Kleingärtner und zeigt dabei, dass selbst Unkrautjäten zum Abenteuer werden kann.
Alles beginnt damit, dass Gertruds Lebensgefährte Gunter unters Messer muss, und natürlich fällt das Gärtnern in der Kolonie Abendfrieden auf Renate und Gertrud zurück. Aber was klingt wie ein bisschen Gießen und vielleicht mal eine Tomate pflücken, entpuppt sich schnell als Mammutaufgabe. Renate Bergmann wäre jedoch nicht Renate Bergmann, wenn sie sich davon einschüchtern ließe. Mit Humor, Pragmatismus und einer ordentlichen Portion „Fittaminen“ stürzt sie sich ins Abenteuer Laubenpieper.
Die Geschichte ist eine herrliche Mischung aus praktischen Gartentipps (hätte nie gedacht, dass ich mal was über Zucchinipflanzen lerne!) und urkomischen Anekdoten über das Leben in einer Laubenkolonie. Ob es der pedantische Platzwart mit seiner Drohne ist, die unaufhörliche Ernteschwemme oder das endlose Jäten – Renate und Gertrud lassen sich von nichts und niemandem aufhalten. Und dann wäre da noch das Wettrennen um den schönsten Garten, bei dem man als Leser einfach nur schmunzeln kann.
Was ich an Fertig ist die Laube besonders geliebt habe, ist Renates unverwechselbarer Charme. Ihre Lebensweisheiten, ihre Erinnerungen an vergangene Zeiten und ihre manchmal etwas verschrobenen, aber immer liebenswerten Ansichten machen sie zu einem Charakter, den man einfach ins Herz schließen muss. Ihre spitzen Kommentare über alles und jeden – ob nun ihre Tochter Kirsten oder die steigenden Apfelpreise – sind immer wieder ein Highlight.
Und ja, auch wenn es „nur“ eine Geschichte über Gärtnern ist, habe ich das Buch verschlungen. Renates Erzählstil ist so lebendig und humorvoll, dass man sich fühlt, als würde man selbst mit einer Tasse Kaffee neben ihr sitzen und ihr lauschen. Ich musste beim Lesen mehr als einmal laut auflachen – und das ist es doch, was ein gutes Buch ausmacht, oder?
Fertig ist die Laube hat mir mal wieder gezeigt, warum ich Renate Bergmann so sehr liebe. Diese Bücher sind einfach Balsam für die Seele – witzig, warmherzig und genau das Richtige, um den Alltag mal für ein paar Stunden zu vergessen. Volle 5 von 5 Sternen von mir!
Alles über Gemüse
(25)Aktuelle Rezension von: SaintGermainDas Cover des Buches ist gut gelungen und passt natürlich perfekt zum Inhalt. Allerdings ist am Cover geschrieben "Von Artischocke bis Zucchini" - den Zwiebel hat man hier wohl vergessen (im Inhalt allerdings nicht).
Das Buch ist großformatig mit vielen Bildern. Es dient nicht nur zum Lesen, sondern denke ich mir, vor allem als Nachschlagewerk. Dazu wäre allerdings ein Hardcover besser geeignet als ein Taschenbuch mit großem Format.
Der Inhalt ist ausgezeichnet aufgebaut: Zuerst erfährt man alles was es bei der Gestaltung eines Gemüsegartens zu beachten gibt, danach werden die einzelnen Gemüsesorten detailliert vorgestellt. Da geht es dann nicht nur um den Anbau, sondern auch um die Lagerung und Inhaltsstoffe, die der Gesundheit dienen. Dazu gibt es auch eine Sortenübersicht mit Bildern und das eine oder andere Rezept, neben Zitaten.
Am Ende gibt es dann noch mehr Rezepte und Tipps zum DIY-Basteln.
Der Aufbau ist logisch aufgebaut; am Ende gibt es ein Stichwortregister.
Klar kann man sich diese Informationen auch aus dem Internet holen; in diesem Buch hat man allerdings alles Nützliche über Gemüse in einem vereint.
Fazit: Wer Gemüse anbauen will, sollte dieses Buch sein eigen nennen. 4,5 von 5 Sternen
- Lars Mytting
Die Birken wissen's noch
(80)Aktuelle Rezension von: jenvo82Inhalt
Für Edvard war es nicht leicht, seine Eltern sind bei einem Unglück ums Leben gekommen, er wuchs bei seinem Großvater auf und nun ist auch dieser im Alter verstorben. Um die Geschehnisse von damals wurde ein Geheimnis gemacht und erstmals ergibt sich für Edvard die Möglichkeit, sich den Spuren seiner Vorfahren zu widmen und vielleicht auch dem Tod der Eltern näher zu kommen. Seine Spurensuche führt ihn von Norwegen auf die Shetland-Inseln, dort lebte der verhasste Bruder seines Großvaters und hat als berühmter Schreiner besonders wertvolle Gegenstände aus Holz gefertigt. Doch dieser eigenbrötlerische Mann mit dem Namen Einar muss noch ein größeres Geheimnis gehabt haben: anscheinend kannte er Edvards Mutter, war möglicherweise sogar der Grund dafür, dass seine Eltern ins Unglück stürzten. Bald erkennt er die wahren Zusammenhänge, befindet sich auf der Spur eines wertvollen Erbes und lernt eine junge Frau kennen und lieben, die auch seine Feindin sein könnte ...
Meinung
Schon sehr lange stand das Buch auf meiner Wunschliste und nun auch geraume Zeit ungelesen im Bücherregal, die Folgebände befinden sich derzeit noch unter Beobachtung, ich bin aber noch unentschlossen, ob ich die Reihe weiter verfolge. Dieser Roman hat etwas behäbiges an sich, er ist still erzählt, mit vielen kleinen Details ausgeschmückt und trotz interessanter Handlung habe ich über 500 Seiten immer wieder schwer ins Buch gefunden. Am besten kann man den Inhalt mit einer Familiensaga vergleichen: viele Personen, die meisten schon verstorben, ein oder mehrere Geheimnisse in der Vergangenheit und die akribische Suche nach der Nadel im Heuhaufen, um die eigene Gegenwart besser zu verstehen.
Im Großen und Ganzen hat mich diese Geschichte gelangweilt, ich empfand sie zu unpersönlich, zu weitschweifend und dadurch, dass es keinerlei andere Erzählperspektiven gab, außer die des hinterbliebenen Nachfahrens, zu mühsma und spekultativ. Das Ganze hätte in meinen Augen zumindest einen zweiten Protagonisten aus der Vergangenheit gebraucht, der mir die Hintergründe und Entscheidungen auf der emotionalen Ebene näher gebracht hätte. Und Edvard, der Suchende aus der dem Hier und Jetzt, konnte diese Lücke leider nicht füllen.
Fazit
Wer Familiengeschichten liebt, die einfach nur geschildert und erzählt werden, könnte mit diesem Buch vielleicht warm werden. Es liest sich gut und erzeugt eine gewisse Melancholie, die optimal zu den gewählten Schauplätzen passt. Aber hier verliert sich der Autor in Nebensträngen, er mäandert durch die Seiten, verliert den Fokus und verweist auf Parallelen - alles Dinge, die mir nicht gefallen haben, ganz besonders nicht bei diesem Umfang des Buches. Immer hatte ich das Gefühl, dass die Story auch auf 200 Seiten gepasst hätte. Deshalb vergebe ich hier nur mittelprächtige 3 Lesesterne und klappe den Roman zufrieden zu - mich hat die Story zum "Durchhalten" bewogen, weil ich mir irgendwie immer mehr erhofft habe, doch selbst das Ende, welches vielleicht als Cliffhänger gedacht war, lässt mich nun nicht zum Folgeband greifen. Wahrscheinlich beende ich die Reihe direkt nach dem ersten Band - wirklich schade! - Andrea Frommherz
Naturwerkstatt Samen und Gemüse
(1)Aktuelle Rezension von: Thomas_LawallNatürlich habe ich hier und da meine Neugier nicht zügeln können und das eine oder andere Kapitel dieses Buches längst gelesen, denn nach "Naturwerkstatt Steine" befanden sich die Erwartungen auf besonders hohem Niveau. Doch schließlich habe ich die genauere Lektüre nicht ohne Absicht bis in den Winter verschoben, denn zu welcher Jahreszeit sonst kommt dieses farbenfroh-lebendige Werk besser zur Geltung, als im tiefsten Winter (der sich heuer noch etwas ziert).
Unsere Gärten ruhen längst und haben sich in die verdiente Winterpause verabschiedet. Doch nicht selten zieht es uns trotzdem hinaus, um einfach einmal nach dem Rechten zu sehen oder die Gedanken in das nächste Gartenjahr schweifen zu lassen. Es gähnt die Leere und die Erinnerung an die reiche Ernte wird durch eine Art frühe Aufbruchstimmung ersetzt.
Dieses Buch hilft auf wunderbare Weise, die noch nicht vorhandene, höchstens erdachte Zukunft schon einmal vorab mit Farbe und Leben zu erfüllen. Aus dem großen Angebot der aufgegriffenen Themen entsteht neue Energie und die Lust, bald wieder mit der Aussaat und Vorzucht zu beginnen sowie die Anregung für eine Vielzahl eigener Ideen.
Schön ist es, solche auch bestätigt zu finden, wenn es beispielsweise um die Herstellung eines Blumenstraußes geht, dessen Auswahl der "Blumen" sich von anderen diametral unterscheidet. Längst ist es dem Rezensenten bekannt, welch außergewöhnlicher Anblick "geschossenes" Gemüse bildet. Sträuße aus Chinakohl-, Radieschen-, Rettich- oder Karottenblüten sind sehr reizvoll. Meist kennt man sie gar nicht, da lange vor der Blüte geerntet wird. Es kann sich also durchaus lohnen, von jeder Art ein paar Exemplare auswachsen zu lassen.
Gar nicht bekannt hingegen war ihm die Verwendung von getrockneten Brennesselsamen für Müsli, Salat oder Nudelgerichte. Auch mit der Herstellung von "Samenbomben", der Vermehrung von Kartoffeln aus Samen, und der Möglichkeit, Tee aus den Samen der Kulturkarotte und der wilden Möhre zu kochen, kennt er sich überhaupt nicht aus. Höchst interessant wird es dann, wenn man erfährt, dass es Puffbohnen schon seit mehr als 8500 Jahren gibt, es am Tomatenhimmel einen "aufstrebenden Star" gibt und warum Erbsen einen Knall haben.
Es ist völlig unmöglich, die ganze Vielfalt dieses Buches in einer schlichten Rezension zu beschreiben. Eine ausführliche Vorstellung würde viel zu umfangreich ausfallen. Deshalb sei jedem geraten, der sich - insbesondere mit seinen Kindern - auf eine aufregende Entdeckungsreise der anderen Art machen möchte, sich intensiv mit diesem Buch zu beschäftigen. Über 100 erstklassige Fotos und Illustrationen unterstreichen die engagierten Texte. Was es zum Thema Gemüse und dessen Entstehung zu entdecken, erfahren und zu lernen gibt, kann man nicht besser beschreiben.
Andrea Frommherz erklärt mit viel Liebe die Abläufe und Gesetzmäßigkeiten in der Natur und viel wichtiger noch: Sie lädt Leserinnen und Leser jeden Alters herzlich ein, selbst aktiv zu werden. Mit ihrer Herangehensweise geht sie weit über die konventionelle Gestaltung von Gartenratgebern hinaus. Und wer glaubt, schon alles über Samen und Sortenvielfalt, damit verbundene Experimente und Spiele oder ausgefallene Rezepte zu wissen, der irrt sich. "Naturwerkstatt Samen und Gemüse" ist eine wahre Fundgrube - und das nicht nur im Winter! - Andrea Heistinger
Kräuter richtig anbauen
(3)Aktuelle Rezension von: Denise43437Das Buch „Kräuter richtig anbauen – Das Praxisbuch für Biogarten, Topf und Balkon“ wurde von Andrea Heistinger mit Unterstützung der Arche Noah und unter Mitarbeit von Maria Hagmann und Hannes Wagner geschrieben. Bei der Arche Noah handelt es sich um einen gemeinnützigen Verein, der sich für den Erhalt und die Entwicklung von Gemüse- und Getreidesorten, Kräutern und Obst einsetzt. Frau Heistinger ist freie Agrarwissenschaftlerin, Beraterin und Supervisorin. Die Schwerpunkte ihres Studiums der Landwirtschaft waren Ökologischer Landbau, Agrarsoziologie und Agrargeschichte. Sie war bereits als Lehrbeauftrage an der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU) sowie für Methodenseminare und Lehrveranstaltungen am Institut für Kultur- und Sozialanthropologie der Universität Wien tätig.Unterteilt ist das Buch in die Bereiche
- Kräuter richtig anbauen
- Die Lebensbereiche der Kräuter
- Kräuter im Garten düngen, pflegen und überwintern
- Kräuter in der Gartengestaltung
- Kräuter in Töpfen und Gefäßen
- Tee und Gewürze aus dem eigenen Garten
- Kräuter in der Floristik
- Kräuter aussäen
- Kräuter vermehren
- Mischkulturen und Fruchtfolge
- Lebensbereich Gemüsebeet
- Lebensbereich Kräuterbeet
- Lebensbereich Mediterranes Kräuterbeet
- Lebensbereich Gehölzrand
- Lebensbereich Wasserrand
- Lebensbereich Kübel und
- Serviceteil.
Die einzelnen Bereiche sind wiederum weiter untergliedert.
Neben dem Register im Serviceteil enthält das Buch ein sehr detailliertes Inhaltsverzeichnis, dass für mich sehr hilfreich war, um einen Überblick über die vielen verschiedenen Themen des Buchs zu erhalten.
Das Buch beinhaltet verschiedene Grundlagen zum Thema Kräuter, wie beispielsweise Krankheiten und Schädlinge, geeignete Gefäße, guter Dünger, Erntezeitpunkt, richtige Aufbewahrung und krautige Stecklinge. Darüber hinaus gibt es Informationen zu über 100 verschiedenen Kräutersorten, wie zum Beispiel Basilikum, Süßdolde, Koriander, Weiße Melisse, Echte Kamille, Rosmarin, Ysop, Lorbeer und Zitronengras.
Die Informationen zu den einzelnen Kräutern beginnen mit verschiedenen Symbolen zum Beispiel für die Lebensform (unter anderem einjährig, Halbstrauch, Kletterpflanze), Verwendungsart (wie beispielsweise Aromapflanze, Teepflanze), Lebensbereich (wie zum Beispiel Gemüsebeet, Kübel, Steinmauer). Darunter befindet sich jeweils ein Foto sowie weitere wichtige Informationen zum Zeitpunkt der Aussaat, Blütezeit und Vermehrungsart. In ausformulierter Form erhält der Leser des Weiteren Informationen insbesondere zu folgenden Themen „Anbau im Garten“, „Anbau im Topf“, „Vermehrung“, „Sortenvielfalt“, „Ernte“, „Fruchtfolge & Mischkultur“, „Kulinarik“, „Heilwirkung“ sowie zum jeweiligen Kraut passende Tipps.
Neben Fotos enthält das Buch auch Zeichnungen, die den Inhalt verdeutlichen. Obwohl es sich um ein Sachbuch handelt, lässt sich das Buch sehr gut lesen.
Das Buch beinhaltet sowohl hilfreiche Informationen und Tipps für Personen, deren Kräuter im Garten wachsen, als auch für Personen, deren Kräuter im Topf oder auf dem Balkon wachsen.
Das gelungene Buch wird mich dabei unterstützen meine Kräuter richtig zu pflegen, zu ernten und zu vermehren. Ich habe nicht nur mein grundsätzliches Wissen über Kräuter dadurch erweitert, sondern ich werde es auch künftig regelmäßig zum Nachschlagen nutzen.
- Til Genrich
Selbstversorgung im Winter
(31)Aktuelle Rezension von: Gilraen96Selbstversorgung im Winter von Til Genrich ist ein inspirierendes Handbuch für alle, die auch in der kalten Jahreszeit Lebensmittel eigenständig anbauen und haltbar machen möchten. Das Buch besticht durch seine hochwertige Gestaltung und die umweltfreundliche Produktion, was es zu einem Vergnügen macht, durch die Seiten zu blättern. Mit anschaulichen Bildern, strukturierten Tabellen und klaren Übersichten ist es sehr nutzerfreundlich aufgebaut und lädt dazu ein, sich immer wieder neuen Themen zu widmen.
Das Buch vermittelt ein breites Wissen zur Selbstversorgung im Winter und beleuchtet viele spannende Aspekte, von der Auswahl und Pflege frostbeständiger Gemüsesorten über die Anzucht von Pilzen bis hin zum Sammeln von essbaren Wildpflanzen. Dazu werden zahlreiche Methoden gezeigt, um Lebensmittel haltbar zu machen und einen Vorrat anzulegen – für alle, die gerne unabhängig und nachhaltig wirtschaften. Auch praktische Tipps zur Vorratshaltung sind enthalten, sodass der Leser gut vorbereitet in die Wintermonate startet.
Wer sich ernsthaft mit Selbstversorgung beschäftigen möchte, wird die fundierten Anleitungen und praxisnahen Hinweise zu schätzen wissen. Das Buch vermittelt klar, dass eine gewisse Vorbereitung und Zeit erforderlich sind, um auf die Ernte und das Konservieren von Lebensmitteln im Winter gut vorbereitet zu sein. Besonders hilfreich ist die Übersicht über winterharte Gemüsearten, die sich selbst unter frostigen Bedingungen ernten lassen. Viele dieser Vorschläge bieten neue Perspektiven und eröffnen Möglichkeiten, die ich noch nicht kannte und unbedingt ausprobieren möchte.
- Ellin Carsta
Der nahende Sturm
(60)Aktuelle Rezension von: Renate19641895 Elisabeth versucht die Hansens zu vernichten, um die Plantage steht es kurzfristig schlecht und auch privat gibt es neue Intrigen. Dieser Band ist zwar wieder spannend, aber einerseits gibt es viele Wiederholungen, andererseits sind die Hauptpersonen wahre Helden, die mit Ganoven fertig werden. Luise ist mir diesmal nicht besonders sympathisch
- Christiane Leesker
Schrebergarten-Kochbuch
(7)Aktuelle Rezension von: Eva_G"Da ist diees neue Sehnsucht nach dem Echten, Usprünglichen, nach Arbeit mit den eigenen Händen, nach Kreativität, Nachhaltigkeit und der Erholung von der digitalen Welt. Dann die Freude und der Stolz darüber, die Früchte der Arbeit zu sehen, zu ernten, zu verwerten und zu genießen."
Das schreibt die Autorin in ihrem Vorwort und sie trifft das Thema ihres Buches darin perfekt. Denn die Menschen in der jetzigen Situation wollen wieder mehr Zeit draußen verbringen und dort den Ausgleich zu ihrem Alltag finden.
Gegliedert ist das Buch in die vier Jahreszeiten und den Produkten, die man zur jeweiligen Zeit im Garten ernten kann. Es beginnt mit dem Frühling und dem Bärlauch, aus dem man Pesto und damit dann Foccacia zubereiten kann, ebenso Rezepte mit Spargel, Erdbeeren, Radieschen, Waldmeister und vielen anderen saisonalen Produkten. Das wird im Sommer, Herbst und Winter mit den zu diesen Zeiten reifen Gemüse- und Obstsorten so weitergeführt. Alles ist wunderschön illustriert mit vielen Fotos, aber auch kleinen Zeichnungen.
Die Rezepte sind alle einfach und gelingsicher, sodass der Spaß beim Zubereiten immer erhalten bleibt und nicht durch komplizierte Zubereitungsmethoden verdorben wird. Außerdem werden in vielen Anmerkungen noch zusätzliche Tipps gegeben, wie zum Beispiel die Grundlagen beim Einkochen von Marmelade oder die vielen Varianten, die aus einem Rezept gemacht werden können.
Ich habe mich sofort in dieses Buch verliebt, denn es vereint den Genuss, es einfach durchzublättern und darin zu schmökern, aber macht auch Lust, Zeit in der Küche zu verbringen und etwas daraus zuzubereiten. Ich habe zwar selbst keinen Schrebergarten, sondern meinen eigenen großen Gemüsegarten und einige Obstbäume und Beerensträucher, trotzdem passt dieses Buch perfekt. Da ich immer Obst und Gemüse übrig habe, bin ich dankbar für neue Zubereitungsideen und diese finden sich hier zuhauf! Nochmals vielen Dank an die Autoren für dieses wunderschöne Buch, das durch seine einfachen Rezepte, Hintergrundinformationen und stimmungsvollen Illustrationen überzeugt!
- Marcus S. Theis
Schatten ohne Licht
(37)Aktuelle Rezension von: gstJeongha und Seonghan sind in Nordkorea aufgewachsene Geschwister. Oft essen sie in der Familie nur Reis und Kimchi, nur wenn der Vater Glück hatte, gibt es auch mal Fisch. Sie kennen es nicht anders, bis Seonghan während seiner Militärzeit Bilder von Saigon in die Finger bekommt. Da entsteht der Wunsch, auch einmal im Überfluss zu leben. Zusammen mit seinem Freund träumt er von Flucht aus dem diktatorischen Land, in dem „Alles für den geliebten Führer“ getan wird.
Marcus S.Theis ist viel in asiatischen Ländern gereist und hat sich so ein Bild vom dortigen Leben gemacht. Er schreibt in seinem Erstlingsroman in einem trockenen und distanzierten Stil von Grausamkeiten, die man sich kaum vorstellen kann.
Da dies nicht mein erstes Buch von einer Flucht aus Nordkorea war, glaube ich sehr gerne, was er hier erzählt. Denn auch die Autobiografien von Geflüchteten lesen sich nicht einfacher. Sein Roman hat allerdings den Vorteil, dass er unterschiedliche Fluchtgeschichten enthält. So bekommt man einen guten Überblick über die Wege der einzelnen Personen. Man erfährt von Menschen, die den Weg über China, Laos und Thailand nach Südkorea geschafft haben. Aber auch, wie es denen ergeht, die kein „Glück“ hatten. Denn der Werdegang der verlassenen Familienangehörigen erschüttert ebenfalls.
Fazit: Ein Buch, das man lesen sollte, um sich bewusst zu machen, wie gut es uns hier in Europa geht.
- Leah M. Webb
In sieben Schritten zum Selbstversorger
(1)Aktuelle Rezension von: KleinerVampirBuchinhalt:
Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten, möglichst rund ums ganze Jahr, dazu frische Eier von den eigenen Hühnern – Selbstversorgung im Kleinen wie im großen ist inzwischen der Trend geworden. Dazu die richtige Lagerung und Verarbeitung der Ernte, Tipps und Tricks für Anfänger und Fortgeschrittene: mit diesem Buch kann nichts mehr schiefgehen!
Persönlicher Eindruck:
Inzwischen verfügt der Buchmarkt über eine stattliche Zahl an Ratgebern zu den Themen Gemüseanbau, Selbstversorgung, Heim und Garten, doch dieses umfangreiche Werk sticht aus der Masse eindeutig heraus: Hochinteressant, zeitlos ansprechend und fundiert bietet dieses Buch Anfängern als auch Fortgeschrittenen eine Fülle an Tipps und Tricks.
Es handelt sich um kein Buch, das man am Stück liest, wie beispielsweise ein Roman und das will es auch gar nicht sein. Vielmehr blättert man zu unterschiedlichen Themen und liest einzelne Passagen. Üppig bebildert und reichhaltig aber nie trocken im Text beschreibt die Autorin Grundlegendes, angefangen von einem oder zwei Beeten bis hin zur komplexen Gartengestaltung für größere Grundstücke und gibt so jedem Interessierten das nötige Wissen an die Hand, sofort loszulegen.
Viele Obst- und Gemüsesorten werden beschrieben, ihre Anforderungen an Standort und Pflege, die Ernte und auch die Saatgutgewinnung. Dazu viele Farbfotos und Grafiken zur Veranschaulichung des Gelesenen – es macht einfach Spaß, sich in diesem großartigen Leitfaden „festzubeißen“. Man möchte am liebsten gleich raus und das Gelesene umsetzen.
Weitere Themen sind unter anderem: Mulchen, Obstbaumschnitt, Beetpartner, Lagerung der Ernte, Pflanzenauswahl und -teilung, Frühbeet- und Gewächshauskulturen sowie ein mehrjähriger Gartenplan.
Mir haben die Schritt-für-Schritt-Anleitungen und der eingängige, niemals abgehobene Schreibstil sehr gefallen. Selten überzeugt mich ein Gartenratgeber auf ganzer Linie, dieser hier tut es absolut.
Zu guter Letzt widmet sich das letzte Kapitel dem Thema Hühner. Hühner sind aus dem modernen Selbstversorgergarten von heute kaum wegzudenken. Auf kleinem Raum bietet das Buch einen Grundstock an Informationen zu bestimmten Hühnerrassen, dem mobilen und festen Hühnerstall sowie Hinweise für die Überlegung, selbst Kleinvieh zu halten.
Insgesamt ein informativer und reichhaltiger Leitfaden, der mit dem Platzhirsch des Genres, dem guten alten Doktor Pötschke, absolut mithalten kann.
Eine absolute Leseempfehlung für jeden Gartenfreund und solche, die es gerne werden möchten!
- Kim Vogel Sawyer
Mein Herz kennt die Antwort
(3)Aktuelle Rezension von: KleinerVampirBuchinhalt:
Ende des 19. Jahrhunderts in der russischen Steppe: als ihrem ältesten Sohn der Wehrdienst droht, sieht sich die Familie Vogt gezwungen, ihre mennonitische Gemeinde zu verlassen und ins ferne Amerika auszuwandern. Kansas ist das Ziel, ein Land wie geschaffen für den Ackerbau. Zusammen mit Eli, dem Ziehbruder von Reinhard Vogt, macht sich die Familie per Schiff auf eine ungewisse Reise. Als Reinhard bei der Überfahrt stirbt, gibt es für Lillian nur eine Möglichkeit, in Amerika neu anzufangen: sie muss Eli heiraten. Was anfangs als Scheinehe beginnt, wächst mit der Zeit zu etwas Neuem, Großem. Wird die Familie eine Perspektive haben und werden sie die anderen der Gemeinde je wiedersehen?
Persönlicher Eindruck:
Mitreißend und bewegend erzählt die Autorin ein Auswandererschicksal, wie es Tausende gab – die Vogts wollen dem Zwang, den ältesten Sohn zum Militär schicken zu müssen, entgehen, und wollen in den Weiten Amerikas neu anfangen. Doch ein Schicksalsschlag macht die Pläne zunächst zunichte. Einzig Eli, der von Reinhard Vogts Eltern seinerzeit als Waise aufgenommen wurde, ist Halt und Stütze für Lillian und die Jungen. Die Heirat zwischen Eli und Lillian dient zunächst nur dem Zweck, nach Amerika einreisen zu dürfen, doch schon bald hegt Eli tiefere Gefühle für die Frau seines Ziehbruders. Auch Lillian fühlt sich zu Eli hingezogen, doch lange Zeit trauen sich beide nicht, zu ihren Gefühlen zu stehen.
Das Leben in Kansas ist rau und hart, die Ernte, von der alles Weitere abhängt, ist den Naturgewalten ausgesetzt und mehr als einmal scheint alles zu zerbrechen. In Grassodenhäusern lebt die Familie lange Zeit, die nächste Ortschaft ist eine Tagesreise mit dem Fuhrwerk entfernt – Lillian, Eli und die beiden Söhne haben nur sich und sind auf sich allein gestellt. Ohne unerschütterliches Gottvertrauen geht das Leben nicht weiter und davon hat die Familie mehr als genug.
Als christlicher Roman wohnt der Geschichte ein durchgängiger christlicher Grundtenor inne und behandelt Themen wie Trauer und Verlust, aber auch Neuanfang, Gottvertrauen und Hoffnung. Dabei ist die christliche Komponente sachte und angenehm in das Leben der Figuren eingeflochten und niemals aufdringlich.
Neben dem Schicksal der Familie geht es auch um die Träume und Wünsche des ältesten Sohnes, Henrik. Bauer zu werden ist nicht sein Traum, er will studieren und Lehrer sein, doch die Familie hat kein Geld und muss zusammenhalten. Schließlich führt es zum Bruch – Lillian muss akzeptieren, den Sohn gehen zu lassen, was ihr mehr als schwer fällt. Gerade hier wäre Material für einen Folgeband möglich gewesen. Bei dem Buch handelt es sich neben den vielen mehrbändigen Reihen im christlichen Genre allerdings um einen abgeschlossenen Einzelband, bei dem ich wirklich sehr bedauere, dass nach 350 Seiten Schluss war. Gerne hätte ich das Schicksal der Familie weiter verfolgt und ihr Leben weiter begleitet.
Mir hat der Roman sehr gefallen, eine absolute Leseempfehlung, die berührt und den Leser emotional mitnimmt – spannend, authentisch und mitreißend!
- Sandra Ladwig
LESEMAUS Sonderbände: Starke Geschichten für neugierige Kinder
(1)Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste6 Vorlesegeschichten in einem Band
6 bekannte Titel sind hier unter dem Thema Neugier vereint.
Neugierde ist eine Eigenschaft, die wir uns bewahren sollten. Neugierig und offen für alles in der Welt, das sind Kinder wenn man sie lässt, wenn man sie nicht mit Erwachsenen- Ängsten und Übervorsicht verunsichert.
Dieses wunderbare Buch nimmt uns mit auf die Entdeckungsreisen neugieriger Kinder, die man ihre eigenen Erfahrungen machen lässt.
Zuerst besuchen wir einen Bauernhof.
"Auf dem Bauernhof durch das Jahr"
Hier erzählt ein kleiner Junge von sich und seiner Familie, die mit Kühen, Kälbern und einigen anderen Tieren auf einem Bauernhof leben.
Das Leben auf einem Bauernhof ist geprägt von den Jahreszeiten, die immer andere Aufgaben fordern.
Die Kühe stehen im Winter ständig im Stall. Sie müssen gemolken, gefüttert und gemistet werden. Vielfach bedient man sich hier auch der modernen Technik. All das lernen wir hier kennen. Im Februar müssen die Maschine für die kommende Arbeit auf dem Feld gewartet werden, denn im Frühjahr müssen die Felder bestellt werden. Dann ist kaum noch Zeit für solche Arbeiten.
Es ist aber auch die Zeit in der die Kinder wann immer es das Wetter erlaubt draußen spielen können.
Spätestens im April sind dann alle Familienmitglieder damit beschäftig auszusäen. Im Garten und auf dem Feld ist die Familie unterwegs und wir erfahren in den Bildern auch noch wie z.B. eine Möhre unter und über der Erde wächst.
Der Mai ist der Monat in dem viele Tierkinder das Licht der Welt erblicken. Eine spannende und wunderbare Zeit gerade für die Kinder.
Und so geht es Richtung Sommer in dem immer wieder neue Dinge zu ernten sind. Was geerntet wird muss auch verarbeitet werden. Das geht so bis in den späten Herbst. Nach dem die Weihnachtszeit beginnt.
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Max wünscht sich ein Kaninchen
Auch so ein Thema, das Tag täglich in den Familien von Kindern thematisiert wird. Der Wunsch nach einem Haustier. Die wenigsten Eltern sind gleich begeistert, so auch Max Eltern. Zwar hat sein Bruder Felix schon ein Meerschweinchen dennoch sind die Eltern skeptisch. Sie möchten nicht, dass Max ein Kaninchen bekommt, schließlich weiß er gar nicht wie man mit solch einem Tier umgeht. was es frisst und überhaupt, wer soll den Stall sauber halten.
Max jedoch lässt alle Einwände nicht gelten, schließlich weiß es was Kaninchen brauchen und wie man mit ihnen umgeht. Jeden Tag geht er mit seiner Freundin Paulina am Schaufenster der Zoohandlung vorbei. Er weiß auch schon ganz genau welches der Kaninchen er möchte. Ja sogar einen Namen hat er ihm schon gegeben. Zorro heißt es.
Paulina hat eine Idee, wie Max seine Eltern doch noch davon überzeugen könnte ihm ein Kaninchen zu schenken.
Zuhause basteln sie Hasenohren und Möhren aus Papier. Jetzt ist Max ein Kaninchen und Kaninchen wissen ganz genau was für sie gut ist.
Leider lassen sich die Eltern nicht erweichen.
Oder dich?
Am Tag vor Max Geburtstag besuchen sie wieder die Kaninchen im Schaufenster. Doch was ist das? Zorro ist weg. Einfach weg! Sie fragen im Geschäft nach und die nette Dame erzählt ihnen, dass er verkauft wurde.
Max ist furchtbar traurig.
Am nächsten Morgen hat er gar keine Lust aufzustehen und Geburtstag zu feiern.
Er verkriecht sich unter seiner Decke und schmollt. Doch dann überlegt er was seine Mutter damit gemeint haben könnte, als sie vorhin gesagt hatte "Schade, .... dann kann er dich ja gar nicht kennenlernen."
Die Neugier siegt, Max schaut nach und was steht im Wohnzimmer?
Zorro in einem wunderschönen Stall.
Von da an kümmert sich Max rührend um seinen Zorro. Er putzt regelmäßig mit seinen Eltern den Stall, bürstet und füttert ihn täglich, geht mit ihm raus und spielt auch zuhause mit seinem Zorro.
Selbst sein Vater mag Zorro.
Es ist eine sehr gefühlvolle Geschichte, voller Sehnsucht, Enttäuschung, Trauer und aber auch Freude. Der Zuhörer wird auf diese Reise der Gefühle mitgenommen, versetzt sich in Max hinein, durchlebt all das auch und freut sich mit Max über den Ausgang.
Die Bilder unterstützen die Geschichte, verleihen ihr noch mehr Ausdruck und Tiefe.
Diese Geschichte geht gut aus. Ich hingegen überlege ob sie Kindern zu viel Hoffnung macht, denn nicht immer wird der Wunsch nach einem Haustier von den Eltern wirklich erfüllt. Da man jedoch in diesem Alter die Geschichten für die Kinder noch mit aussuchen kann, bleibt es einem überlassen sie auch richtig einzusetzen.
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"Jule geht nicht mit Fremden mit"
Jule muss mal wieder alleine spielen. Ihre Mutter muss im Haus arbeiten, ihr Bruder ist verreist.
Als Jule beim Spielen im Sandkasten Kitty, die Katze entdeckt möchte sie mit ihr spielen, doch Kitty läuft ihr davon.
Man ahnt es schon was nun passiert. Jule läuft hinter Kitty her. Irgendwann, irgendwo auf dem Weg ist Kitty dann endgültig verschwunden.
Ein Mann kommt auf Jule zu und bittet ihr seine Hilfe an. Jule erzählt von Kitty und der Mann erzählt er hätte auch eine Katze Zuhause, die sogar gerade Katzenbabys hat. Er bietet ihr an ihr eines der kleinen Katzenkinder zu schenken wenn sie mit ihm kommt.
Jule überlegt. Sie weiß, das man nicht mit Fremden mitgehen darf.
Als der Mann sie drängt endlich einzusteigen schreit sie ganz laut: "Nein, ich steig nicht ein!"
Das war wirklich gut und auch mutig.
Als der Mann davon fährt taucht auch Kitty plötzlich auf und beide gehen nach hause.
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"Darf ich den Hund streicheln?
Erzählt vom richtigen Umgang mit fremden Hunden, was natürlich auch für andere Tiere gilt.
Das Thema Hund taucht in Familien genauso häufig auf wie bei Mia und Tim.
Mia und Tim streicheln im Park hin und wieder einen, wissen aber ganz genau, dass sie erst den Besitzer fragen müssen, denn man weiß ja nicht wie der Hund reagiert.
Wer wirklich ein Tier haben möchte muss eine Menge mehr wissen als wie man es streichelt.
Bei Mia und Tim biezet sich die Gelegenheit sich für einige Zeit um einen Hund zu kümmern. Mit allem was dazu gehört.
Was sie alles machen und was man alles für einen Hund benötigt, davon erzählt diese sehr informative, realistische Geschichte.
Im Anschluss an die Geschichte gibt es noch viele Sachinformationen zu Hundesprache, Körperbau und Regeln im Umgang mit dem Hund.
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"Conni und der Wackelzahn"
greift ein Thema auf, das Kleinkinder immer wieder gerne vorgelesen bekommen.
Was Conni erlebt erfahren wir in dieser Geschichte, in der sehr realistisch genau auf die Kinderbedürfnisse, Erlebnisse und auch Ängste eingegangen wird.
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Die letzte Geschichte ist eine fantastische Geschichte
"Paul und Marie reisen zu den Sternen"
Ein Rollenspiel, in dem die Fantasie eine große Rolle spielt und das mit Sicherheit viele Kinder in ähnlicher Form in ihren Kinderzimmern auch spielen.
Paul und Marie beobachten am Abend den Sternenhimmel und entdecken mit uns ganz viel. Hier sind auf wunderbare Weise, Illustration, Geschichte und Sachinformationen miteinander verwoben, und bringen so der Zielgruppe die Himmels und Sternenwelt näher.
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Alle Geschichten werden von wunderbaren, farbigen, sehr empathischen und detailreichen, realistischen Bildern illustriert, die nicht nur die Geschichten begleiten sondern auch noch sehr viele Informationen und kleinere zusätzliche Geschichten erzählen. Gerade im Bereich der Sachinformationen veranschaulichen sie z.B. den Wachstum einer Möhre, den Körperbau eines Hundes oder auch den Sternenhimmel.
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Nicht nur unsere Kinder lieben diese Lesemaus Sammelbände sehr. Ich kann mich mit den oft kleinen dünnen Lesemaus Heften nicht so anfreunden. Sie lassen sich zwar gut mal eben schnell in die Tasche packen und sind leicht jedoch knicken sie auch schnell.
In solch einem Sammelband sind die zum Vorlesen und blättern wesentlich handlicher und stabiler.
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