Bücher mit dem Tag "erschöpfung"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "erschöpfung" gekennzeichnet haben.

94 Bücher

  1. Cover des Buches Ferne Ufer (ISBN: 9783426518236)
    Diana Gabaldon

    Ferne Ufer

     (1.097)
    Aktuelle Rezension von: _Dark_Rose_

    Achtung: Band 3 einer Reihe!

     

    Triggerwarnung: Verstümmlung, Kindesmisshandlung!

     

     

    Jamie ist nicht tot. Auch wenn er es sich 1746 wirklich gewünscht hat. Er hat sich echt Mühe gegeben auf dem Schlachtfeld von Culloden zu sterben, aber es hat nicht geklappt. Er lebt. Er überlebt. Aber das alles hat seinen Preis. 

     

    1968: Claire zieht es den Boden unter den Füßen weg, als sie erfährt, dass Jamie nicht in Culloden gestorben ist. Ihr wird klar, dass sie eine schwere Entscheidung treffen muss: kann sie ihre Tochter in der Gegenwart zurücklassen, um ihre große Liebe in der Vergangenheit zu suchen? Und selbst wenn sie es tut, es sind 20 Jahre vergangen. Was, wenn sie und Jamie nicht mehr zueinander passen? Wenn er sie vielleicht nicht mehr will? Und selbst wenn das alles funktionieren sollte, das Leben in der Vergangenheit ist gefährlich. Ist sie bereit dazu sich all dem zu stellen?

     

     

    Ich möchte niemanden spoilern, aber das ist wirklich schwer, wenn man ein Buch – eine ganze Reihe – schon so oft gelesen hat. Aber ich versuche es.

     

    Im zweiten Band der Reihe ist uns das Herz gebrochen worden und auch in Band drei geht es erstmal so weiter, denn wir folgen Jamie, was er alles erlebt hat, wie sein Leben nach Culloden war und auch wie es für die anderen Charaktere in der Vergangenheit weiterging. Es war eine harte Zeit und so manches ist geschehen, dass einen als Leser, der die Charaktere innig liebt, wirklich hart trifft. Vor allem aber leidet Jamie unbeschreiblich. Er hat Claire gezwungen zu gehen, aber selbst das Wissen, dass sie und sein Kind sicher in der Zukunft leben, hilft ihm nicht über den Schmerz des Verlustes hinweg. Er wollte nicht leben, aber er tut es und jetzt muss er irgendwie damit klarkommen und dabei zusehen, wie das Leben, das er gekannt hat und die Traditionen der Highlands zerstört werden. Es ist kein leichtes Leben.

     

    Der Klappentext verrät bereits, dass Claire sich dazu entschließt noch einmal durch die Steine in die Vergangenheit zu reisen und Jamie zu suchen. 20 Jahre sind vergangen und sie haben sich beide verändert. Sie haben 20 Jahre gelebt und sich ein Leben aufgebaut. Claire gibt ihres auf, für Jamie und ihre Liebe, doch hat sie in seinem überhaupt noch einen Platz? 

     

    Oder um es mit Jamies Worten zu sagen:

     

    “Do ye want me?" he whispered. "Sassenach, will ye take me - and risk the man that I am, for the sake of the man ye knew?”

     

    Das übersetze ich jetzt mal nicht, ich schätze ihr könnt euch alle denken, was da steht. Auf jeden Fall ist das eines der Zitate, das die Situation am besten ausdrückt. Sie sind nicht mehr die, die sie waren, sind sie bereit sich wieder aufeinander, auf mittlerweile Fremde, einzulassen, um der Liebe willen, die sie einst für einander empfanden?

     

    Und selbst wenn sie es tun, es sind Jamie und Claire, das bedeutet Ärger ist nie weit. 

     

    Fazit: Dieser Band sorgt nicht nur dafür, dass Claire und Jamie einander nach 20 Jahren wieder gegenüberstehen, sondern geht auch teils ganz neue Wege. Der deutsche Titel deutet es schon an, der Originaltitel aber noch mehr „Voyager“ – es geht um Reisende, um Reisen und zwar um mehr als nur eine. Ich will nicht spoilern, deswegen kann ich dazu nicht mehr sagen. Es werden sehr viele Dinge angesprochen aber zentral geht es darum, ob Claire und Jamie wieder zueinanderfinden können, ob sie noch genauso für einander fühlen, wie früher. Ein Zitat drückt das finde ich perfekt aus:

     

    “Do ye want me?" he whispered. "Sassenach, will ye take me - and risk the man that I am, for the sake of the man ye knew?”

     

    Von mir bekommt das Buch volle 5 Sterne. Und ich möchte euch nicht nur die alte deutsche Übersetzung nahe legen, sondern vor allem auch die Originalversion, sie versprüht nochmal einen ganz eigenen Zauber.

  2. Cover des Buches Der Kuss des Kjer (ISBN: 9783570304891)
    Lynn Raven

    Der Kuss des Kjer

     (1.141)
    Aktuelle Rezension von: pantea

    Ich kann dieses Buch nur jedem ans Herz legen. Besonders denjenigen die eine magische Enemy's to Lover's Story mit viel Fantasy und Intrigen mögen.
    Das erste Mal habe ich dieses Buch mit 17 gelesen und jetzt bin ich 22. Bis zum heutigen Tag lese ich es immer mal wieder, um in Nostalgie zu schwelgen und mich in die fantastische Welt Nivard's entführen zu lassen.

    Der Verlauf der Beziehung zwischen Kjer und Mordan geht einem immer wieder unter die Haut. Es ist so herzzerreißend und liebevoll zugleich. Die Höhen und Tiefen die man zusammen mit den Charakteren durchlebt, bringen einem zum Weinen und zum Lachen und man kann gar nicht anders als sie ins Herz zu schließen.

    Lynn Raven's Schreibstil ist wie immer auch einfach nur grandios und jede dieser 600 Seiten wurde von mir regelrecht verschlungen! Man wird wortwörtlich in eine andere Welt entführt und fühlt jegliche Emotionen, die Kjer und Mordan verspüren, mit.
    Das Buch ist gefüllt mit Intrigen, Verrat, ein wenig Brutalität aber auch mit einer Art von Zärtlichkeit, Freundschaft und Liebe, dass man beim Lesen tatsächlich manchmal das Atmen vergisst und sich komplett in dessen Bann ziehen lässt.

    Es ist eines meiner absoluten Lieblingsbücher und einer meiner häufigsten Re-Reads! Jeder der High Fantasy und Romantik mag, muss dieses Buch gelesen haben!

  3. Cover des Buches Der Meister (ISBN: 9783442362844)
    Tess Gerritsen

    Der Meister

     (1.157)
    Aktuelle Rezension von: Melly0908

    Als erstes ich mag die Rizzoli & Isles Serien total gerne. Deshalb hab ich angefangen die Bücher zu lesen. 

    Den ersten Band fand ich echt mega super und der zweite hat mich auch nicht enttäuscht. Der Thriller beinhaltet alles. Spannung aber auch Liebe......Ich mag den schreibstil von Tess Gerritsen total gerne, er lässt sich einfach gut lesen. 

    Ich kann das Buch nur weiterempfehlen, selbst wenn man den ersten nicht gelesen hat, kommt man recht schnell in die Story rein und bekommt in kurz Version mit was im ersten Band passiert ist. Denn der erste Band wird hier mit einbezogen und es wird auch Bezug darauf genommen.

    Alles in allem ist es ein super Buch und wird auf jedenfall in meinem Bücherregal bleiben. 

  4. Cover des Buches Todesmarsch (ISBN: 9783453436916)
    Stephen King

    Todesmarsch

     (763)
    Aktuelle Rezension von: misery3103

    In einer unbekannten Zukunft. Die USA sind ein Militärstaat regiert vom „Major“. Jedes Jahr findet der Todesmarsch statt. 100 jugendliche Teilnehmer gehen, bis nur noch einer von ihnen übrig ist. Der Gewinner bekommt alles, was er sich wünscht, die restlichen sterben. Obwohl jeder für sich kämpft, bilden sich seltsame Freundschaften. Doch wer ist stark genug, als Gewinner den Marsch zu beenden?

    Neben „The Stand“ ist „Todesmarsch“ eins meiner Lieblingsbücher von Stephen King. Die Geschichte ist so trostlos wie sie klingt. Die Jungs laufen und sterben auf amerikanischen Straßen. Wenn sie langsamer gehen als 4 Meilen pro Stunde werden sie verwarnt, nach der dritten Verwarnung erschossen. Die Regeln sind einfach, das Buch deprimierend.

    Der Leser begleitet Ray Garraty, einen Jungen aus Maine, der sich nach und nach mit den mitlaufenden Jungs anfreundet. Man erfährt seine Motivation, an dem gefährlichen Todesmarsch teilzunehmen. Doch egal, was die Jungs zur Teilnahme animiert hat, nach und nach wird jedem klar, wie wenig sie über die Konsequenzen nachgedacht haben. Denn schnell wird klar, dass die Gewehre der begleitenden Soldaten wirklich Munition verschießen und nicht nur Staffage sind.

    Das Buch macht schnell klar, dass es bei diesem Spiel keinen Gewinner geben kann. Selbst wenn einer übrig bleibt, wie gesund kann man wohl sein, wenn man tagelang gelaufen ist? Der Weg zum Ende des Marsches ist traurig und fesselnd

    Eine tolle Geschichte, die auch nach dem x-ten Mal Lesen fasziniert. Großes Kino!

  5. Cover des Buches Das Mädchen (ISBN: 9783426508541)
    Stephen King

    Das Mädchen

     (1.255)
    Aktuelle Rezension von: _AveryAnn_

    Klappentext: 

    Die 9 Jährige Trisha geht mit ihrer Mutter und ihrem Bruder Peete an einem Samstag wandern. Als aber Peete und ihre Mutter sich wieder mal anfangen zu streiten, hält sie es nicht länger aus und braucht eine Pause. Sie entfernt sich absichtlich vom Wanderweg und sucht ein ruhiges und ungestörtes Plätzchen, um auf Toilette zu gehen. Irgendwann gerät sie immer tiefer in den Wald hinein und muss letztlich feststellen, dass sie sich verirrt hat.
    Es beginnt eine nervenaufreibende Reise, wobei sie an ihre Grenzen kommt und um ihr Überleben kämpfen muss.
    Zudem ist sie aber nicht alleine in dem Wald… 


    Oh ja, Stephen King… wer hat bitte noch nichts von ihm gehört?
    Der Weltbekannte Autor von Horror und Thriller Büchern!
    Nach langer Zeit habe ich auch endlich den Entschluss getroffen ein Buch von ihm zu lesen und wurde leider ziemlich enttäuscht.

    Die Geschichte fing schon ziemlich langweilig an und auch im Laufe des Buches sind nicht wirklich viele spannende Sachen passiert. Es war zwar interessant über ihre Vorgehensweise im Wald zu lesen und wie sie um ihr Überleben kämpft, aber nichtsdestotrotz konnte es mich einfach nicht überzeugen.
    Auch mit dem Schreibstil des Autors bin ich nicht ganz warm geworden und es wurde einfach zu oft und zu lange über Baseball geredet (insgesamt 3 Seiten ein Mal am Stück). Für Leute die sich damit nicht auskennen/ sich nicht dafür interessieren, war es daher einfach nur unnötig und auch sehr nervig.
    Das Ende war sehr unlogisch und hat mir von vorne bis hinten nicht gefallen.

    Zudem waren die Gedanken bzw. auch das Verhalten der 9 Jährigen Trisha viel zu erwachsen. Natürlich sind bereits jüngere Kinder etwas reifer, aber das was sie getan hat, war einfach nicht mehr wahrheitsgemäß.

    Fazit: Ein ziemlich langweiliges Buch mit unnötig vielen Informationen über Baseball. Natürlich werde ich mich auch noch an andere Bücher von ihm wagen und mich von dem einen schlechteren Buch nicht abschrecken lassen. Leider kann ich nur 1.5 Sterne vergeben.

  6. Cover des Buches Schiffbruch mit Tiger (ISBN: 9783596196982)
    Yann Martel

    Schiffbruch mit Tiger

     (1.011)
    Aktuelle Rezension von: Adrian00021

    Worum geht's

    Pi Patel, der Sohn eines indischen Zoodrektors und praktizierender Hindu, Moslem und Christ erleidet mit einer Hyäne, einem Orang-Utan, einem verletzten Zebra und einem 450 Pfund schweren bengalischen Schiffbruch. Bald stehen sich nur noch zwei gegenüber - Pi und der Tiger

    Cover

    Ein schönes Cover, wobei ich die ältere Ausgabe des Covers schöner finde.

    Meine Meinung

    Eins vorweg: Ich habe dieses Buch bei Seite 280 abgebrochen. Ich hatte so meine Probleme mit diesem Buch, was 1.) daran lag, dass die ersten 120 Seiten nur über Zoo und Religion geredet wird und dadurch 2.) kaum Spannung in diesen ersten 120 Seiten und auch in den folgenden ist kaum Spannung vorhanden. Yann Martel schreibt alles so genau, was mich bei einigen Sachen einfach gar nicht interessiert. Auch seine Vergleiche mag ich nicht.

    Fazit

    Ich empfehle dieses Buch nicht, da sich das Vorgeplänkel einfach sehr lange zieht und der eigentliche Schiffbruch (worum es ja eigentlich geht) eher Nebensache in diesem Buch ist.

    1 von 5 Sternen!


  7. Cover des Buches Salz für die See (ISBN: 9783551560230)
    Ruta Sepetys

    Salz für die See

     (73)
    Aktuelle Rezension von: Chianti Classico
    Januar 1945, die letzten Kriegstage brechen an, als sich die Wege von vier Jugendlichen mit völlig unterschiedlichen Wurzeln und Hintergründen kreuzen.
    Gemeinsam machen sie sich auf nach Westen auf der Flucht vor der Roten Armee.

    "Salz für die See" ist ein Einzelband von Ruta Sepetys, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven von Joana Vilkas, Florian Beck, Emilia Sto żek und Alfred Frick erzählt wird.

    Florian ist Preuße, der auf einer geheimen Mission unterwegs ist. Er ist schweigsam und gebildet, zeigt aber auch eine Lässigkeit, die man in den letzten Kriegstagen selten sieht. Er will nach Westen, um dort nach seiner Schwester Anni zu suchen.
    Joana ist einundzwanzig und hat ihr Heimatland Litauen vor vier Jahren verlassen. Sie hat Glück, dass sie deutsche Vorfahren hat, denn so darf sie legal nach Deutschland reisen. Sie ist eine hingebungsvolle Krankenschwester, der das Wohl ihrer Mitmenschen sehr am Herzen liegt.
    Die fünfzehn Jahre alte Polin Emilia wird von Florian aus einer schlimmen Situation gerettet und ist ihm danach völlig ergeben, eine Verbindung, die ich sehr spannend fand! Wie sie alle, musste auch Emilia in Kriegszeiten Schreckliches erleiden und doch hat die ihren Mut nicht verloren. Sie ist eine richtige Kämpferin!
    Alfred ist siebzehn Jahre alt und Matrose in Gotenhafen. In Gedanken schreibt er heldenhafte Briefe an seine Jugendliebe Hannelore, doch die Realität ist eine ganz andere. 
    Während ich Florian, Joana und Emilia sehr mochte, kam ich mit Alfreds Art überhaupt nicht klar. Er ist sehr egoistisch und fanatisch, dem Reich und Hitler absolut zugetan. Er ist kein Sympathieträger, aber auch seine Sicht hat einen interessanten Einblick in die Geschehnisse gegeben!

    Die vier Protagonisten haben mir insgesamt richtig gut gefallen! Sie stehen auf unterschiedlichen Seiten und haben völlig verschiedene Wurzeln und doch kreuzen sich ihre Wege und sie helfen sich gegenseitig. Besonders ihre Geschichten fand ich sehr spannend, denn der Krieg hat sie nicht verschont und ihre Familien auseinandergerissen. 
    Es gibt auch eine zarte Liebesgeschichte, die sich nicht in den Fokus gedrängt hat und die mit sehr gut gefallen hat! Ein kleines Licht in diesen dunklen Tagen!

    Dank der kurzen Kapitel, die oft nur ein bis zwei Seiten lang waren, ließ sich das Buch sehr gut lesen! Allerdings fand ich es anfangs doch etwas schwierig eine Bindung zu den Charakteren aufzubauen, da die Perspektive zu schnell und zu oft gewechselt hat. 

    So gut sich das Buch auch lesen ließ, die Handlug war keine leichte Kost. 
    Die letzten Kriegstage im Jahr 1945 zeigen Menschen, die alles verloren und nur noch wenig Hoffnung haben. Eine Hoffnung ist, dass sie mit einem Schiff über die Ostsee nach Deutschland fliehen können, doch für viele Menschen endet diese Hoffnung im eiskalten Meer. Ruta Septeys beschönigt nichts, sondern zeigt sehr realistisch, wie schlimm die Situation der Menschen damals war.
    Ich war vom Zweiten Weltkrieg schon immer fasziniert und habe viele Fakten förmlich inhaliert. Vom Untergang der Wilhelm Gustloff hatte ich trotzdem noch nie etwas gehört. Dabei ist es eine der größten Katastrophen der Seefahrt, von der bis heute nur wenige wissen! Allein das zeigt schon, wie wichtig "Salz für die See" ist. Man muss sich erinnern, um zu verhindern, dass solche Gräueltaten noch einmal passieren!
    Ruta Sepetys mischt gut recherchierte Fakten mit vielfältigen Charakteren und lässt auch noch andere sehr spannende historische Tatsachen einfließen, eine sehr gelungene Mischung! 

    Fazit:
    "Salz für die See" von Ruta Sepetys ist ein sehr wichtiges Buch, das über den Untergang der Wilhelm Gustloff erzählt.
    Mir haben die vielfältigen Charaktere mit ihren völlig unterschiedlichen Wurzeln richtig gut gefallen, auch wenn ich Schwierigkeiten hatte, eine richtige Bindung zu ihnen aufzubauen, was auch an den sehr kurzen Kapiteln lag.
    Ruta Sepetys hat für ihren Roman sehr gut recherchiert und erzählt eine spannende Geschichte, die mich wirklich mitreißen konnte!
    Ich vergebe sehr gute vier Kleeblätter!
  8. Cover des Buches Riders - Schatten und Licht (ISBN: 9783841402233)
    Veronica Rossi

    Riders - Schatten und Licht

     (45)
    Aktuelle Rezension von: Sandra8811

    Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
    Das Buch wurde mir von einer Bekannten empfohlen.

    Cover:
    Das Cover finde ich großartig. Die dunkelroten Wolken, die Steppe und die vier schwarzen Reiter wirken unheilvoll und fantasiereich.

    Inhalt:
    Eigentlich sollte Gideon Blake bei einem Fallschirmabsturz sterben, aber irgendwie ist er lediglich verletzt im Krankenhaus und schnell wieder auf den Beinen. Kurz darauf kommt die mysteriöse Daryn, die behauptet, dass er einer der vier Reiter ist, die die Welt vor angsteinjagenden Dämonen retten müssen.

    Handlung und Thematik:
    Irgendwie fehlte mir bei diesem Buch das gewisse Etwas. Es fühlte sich nicht so an wie die Rettung der Welt, eher wie ein Teenie-Abenteuer in dem immer wieder ein bisschen was passiert. Zwischenzeitlich fand ich es ein bisschen eintönig und nicht abwechslungsreich genug. Die Handlung war relativ vorhersehbar. Die Grundidee fand ich nicht schlecht, aber wie gesagt, es fehlte mir einfach was… Mich störte auch, dass Gideon immer wieder von der Vergangenheit berichtete. Dadurch wurde man immer wieder rausgezogen aus dem Geschehen. Es wirkte wie ein schlechter Billig-Abklatsch der Serie Supernatural.

    Charaktere:
    Gideon war mir anfangs sympathisch, seine Gefühle und Handlungen waren nachvollziehbar und gut ausgearbeitet. Später nervte er mich irgendwann. Toll fand ich Jose, er war der ausgleichende Part in der Truppe. Mit Bas und Marcus konnte ich wenig anfangen. Mich störte vor allem, dass Marcus immer aggressiv war. Er entsprach eher dem Bild vom Krieg als Gideon. Bas verhielt sich manchmal einfach nur unlogisch und nicht seinem Typ entsprechend. Einzig und allein Daryn fand ich toll. Sie war der Grund, warum ich das Buch zu Ende gelesen habe.

    Schreibstil:
    Eigentlich gefiel mir der Schreibstil von Veronica Rossi sehr gut. Ich fand gleich ins Buch und die Fantasy-Elemente haben gepasst. Leider nahm die Qualität der Handlung und auch der Charaktere später ab. Zwischenzeitlich fehlte mir etwas die Spannung und der rote Faden. Auch die Zeitsprünge und Gideons Erzählperspektive gefielen mir nicht so sehr.

    Persönliche Gesamtbewertung:
    Leider hatte ich mehr erwartet als nur „Reiter finden zusammen und werden immer wieder von Dämonen angegriffen“. Das Buch hat über 500 Seiten und es passiert nicht wirklich viel. Auch fehlte mir das gewisse Etwas, das einen sofort mitzieht. Die Qualität der Handlung und der Charaktere nahm leider sehr schnell ab. Auch das Ende fand ich nicht wirklich so berauschend, dass ich unbedingt den zweiten Teil der Dilogie lesen muss. Konnte mich leider nicht wirklich überzeugen und ich spare mir Teil zwei. Keine Empfehlung von mir.

  9. Cover des Buches Ich bin dann mal weg (ISBN: 9783492307116)
    Hape Kerkeling

    Ich bin dann mal weg

     (4.056)
    Aktuelle Rezension von: MarionS

    Ich habe die Reise mir Hape Kerkeling total genossen! Sehr zu Empfehlen. 

  10. Cover des Buches Das Monstrum – Tommyknockers (ISBN: 9783453435858)
    Stephen King

    Das Monstrum – Tommyknockers

     (341)
    Aktuelle Rezension von: Navi_M_Gray
    "Letzte Nacht und die Nacht davor,
    Tommyknockers, Tommyknockers
    klopfen an mein Tor.
    Ich möchte hinaus, weiss nicht, ob ich's kann,
    ich hab' solche Angst
    Vor dem Tommyknocker-Mann."
    – Volksmund


    Das Monstrum - The Tommyknockers

    Was ist ein Tommyknocker?
    Webster's Unabridged sagt:
    a) tunnelbauende Trolle
    b) Geister, die in verlassenen Bergwerken oder Höhlen spuken
    »tommy« ist ein britischer Slangausdruck für Armeerationen. Dies führte dazu, dass man britische Rekruten als »tommies« bezeichnete.
    Der  Oxfrod Unbridged Dictionary identifiziert den Ausdruck "Tommyknocker" selbst zwar nicht, deutet aber an, dass Tommyknockers die Geister von Bergarbeitern sind, die an Hunger gestorben sind, aber noch immer wegen Essen anklopfen.

    Für Jim Gardner sind es Strassenräuber, die im Schutz der Nacht stehlen, morden und ihre Opfer begraben. Er traut ihnen auch Kannibalismus zu.

    In der Geschichte sind es Aliens, die vor x Jahren mit ihrem Raumschiff abgestürzt sind und sich den Menschen als Wirt nehmen, wie in " The Body Snatchers". Wer Lovecraft's "Die Farbe aus dem All" kennt, wird ebenfalls Parallelen finden.


    "Das einzig Erschreckende an
    Tommyknockers ist die Länge."
    – Navi M. Gray


    In einem Satz

    Schriftstellerin findet ein Raumschiff im Wald, beginnt damit es freizulegen und gräbt somit etwas aus, was besser im Verborgenen geblieben wäre.


    Empfehle ich dieses Buch? Wieso?

    Nein. Tommyknockers ist ein seichtes Sci-Fi-Gewäsch, einfach damit man mal Aliens erwähnt hat... Hier ist es schwierig zu sagen, ob der dreistündige Film oder das Buch langweiliger ist...

    Das Buch ist in drei Teile unterteilt. 
    Buch 1 ist ok. Man lernt die Charaktere kennen und merkt schnell, was es mit der Graberei auf sich hat. Bereits nach kurzer Zeit werden Veränderungen deutlich. Jedoch verliert sich die Geschichte bereits im ersten Teil in King's Detailverliebtheit und wird anstrengend. 
    Schön ist, dass das Hotel Alhambra Inn, welches wir aus Talisman kennen, kurz erwähnt wird. 
    Buch 2 hat mir persönlich am besten gefallen. Man erfährt etwas über die Chronik der Stadt und wie Haven entstanden ist. In 10 Kapiteln wird über die Stadt, bzw. einige Bewohner erzählt. Es ist spannend und man hat Abwechslung. Darüber hinaus vergisst man die besessene Bobbie fast.

    Buch 3 ist derart langweilig, dass es ein regelrechter Kampf bis zum Schluss war. Bobbie und Gart sind noch immer mit der Ausgrabung beschäftigt. Merkwürdige Dinge passieren. Menschen verändern sich. Die Tommyknockers nehmen Einzug in die Stadt...
    Man hat das Gefühl, King sei es leid gewesen und wollte einfach noch irgendeinen Schluss schreiben. Und der hat es in sich. Als Leser bleibt man mit der Frage zurück "Genosse King, Dein Ernst?".
    Empfehlen tue ich das zweite Buch und das Kapitel, in dem Anne, Bobbies Schwester vorkommt. Herrlich, wie er diese Frau beschreibt. Hin und wieder muss man lachen und denkt zurück an die Zeiten, in denen man im Dienstleistungssektor gearbeitet hat und auf solche Menschen gestossen ist. Nie wieder...


    Spoiler - Gedankenstütze für mich
    Die Mutantenbobbie erinnert an die Schnecke im Parasitenmuseum in Meguro, Tokyo. Durchsichtig und irgendwas (ein Parasit) pulsiert in ihr...
  11. Cover des Buches Mittsommermord (ISBN: 9783423212182)
    Henning Mankell

    Mittsommermord

     (735)
    Aktuelle Rezension von: PoldisHoerspielseite

    Drei Jugendliche, die ein vergnügliches Fest zur Mittsommernacht samt mittelalterlichen Verkleidungen feiern wollten, werden Wochen später ermordet in einem Waldstück aufgefunden. Der Täter hat sich alle Mühe gegeben, die Tat zu vertuschen, sind doch in regelmäßigen Abständen Grußkarten an die Familien versendet worden, die einen Urlaub der Teenager vortäuschen. Doch das ist nicht der einzige Fall, mit dem sich Kurt Wallander beschäftigen muss, auch der grausame Mord an seinem Kollegen Svedberg macht ihm zu schaffen – und offenbart einige Geheimnisse, die der Ermittler lange Zeit gehütet hat…

    Henning Mankells Romane um seinen depressiven Ermittler Kurt Wallander haben das Genre des Nordic Noir vielleicht nicht begründet, mit seinen unglaublich erfolgreichen Bänden aber sicherlich zum großen Durchbruch und die immer noch anhaltende Popularität essentiell beigetragen. Auch der achte Band der Reihe „Mittsommermord“ zeigt eindrucksvoll, wie geschickt der Autor verschiedene Fäden webt und diese dann nahtlos ineinanderfügen kann – von einem überzeugenden sprachlichen Anspruch mal ganz abgesehen. So ist es auch hier wieder die Figur des Kurt Wallander mit seinen verschrobenen Eigenheiten, der fast manischen Ermittlungsarbeit und den depressiven Stimmungen, der eine sehr eindringliche persönliche Ebene einbringt und dabei eine faszinierende Ausstrahlung hat – nicht immer sympathisch, nicht einmal sonderlich nahbar, aber genau deswegen umso facettenreicher. Auch die Nebenfiguren sind ausdrucksstark geschildert, wobei interessanterweise besonders der tote Svedberg ein sehr scharfes Profil bekommt. Die Atmosphäre des Romans ist sehr düster geprägt, bezieht die Landschaft und die Stimmung in Schweden gekonnt mit ein und sorgt so für eine sehr markante Wirkung.

    Der Verlauf der Handlung ist sehr spannend geraten und überzeugt mit seinen vielen Geheimnissen und Wendungen. Dabei werden von Anfang an zahlreiche Rätsel eingebaut, die auch nach und nach wieder aufgelöst werden, dann aber mit neuen Unstimmigkeiten und Verknüpfungen versehen werden. Das ist sehr clever aufgebaut, besonders da mehrere unterschiedliche Themen miteinander verbunden werden. Die Spannung ist schnell sehr dicht und packend, durch den steten Informationsfluss ist ein wahrer Pageturner entstanden. Überzeugend ist auch die Rolle der Presse, die die Ermittlungsarbeiten immer wieder behindert und so die Handlung entscheiden beeinflusst.

    „Mittsommermord“ ist ein packender Krimi, der mit vielen starken Bildern, markanten Charakteren und insbesondere einem spannenden und eindringlichen Verlauf überzeugt. Die Stimmung ist dicht und packend, die einzelnen Motive und Themen sehr stimmig miteinander verknüpft, sodass ein beeindruckendes Gesamtbild mit vielen spannenden Momenten entsteht. Sehr lesenswert, auch wegen des sehr stimmigen sprachlichen Ausdrucks.   

  12. Cover des Buches Die Straße (ISBN: 9783499246005)
    Cormac McCarthy

    Die Straße

     (661)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Warum tut man sich das an, solch ein Buch zu lesen? Natürlich zum einen, weil es mit dem Pulitzer Preis ausgezeichnet und in unterschiedlichen Medien positiv rezensiert wurde und zum anderen, wenn man ein Liebhaber dystopischer Literatur ist.

    Mr. McCarthy mutet seinen Lesern nicht nur ein postapokalyptisches Szenario zu, er zeichnet eine Welt, die dem Ende bereits so nahe ist, dass selbst die Hoffnung gestorben zu sein scheint. In dieser düster, düsteren Welt aus Asche und Müll hausen Kannibalen, die sogar ihr eigenes Neugeborenes fressen. Kann noch Schrecklicheres dargestellt werden? Nein!

    Aber aus den Dialogen von Vater und Sohn, die sich in dieser bitterkalten bleigrauen Welt gen Süden schleppen, erfährt der Leser, dass es neben den Bösen auch die Guten geben muss.

    In karger Sprache schildert der Autor den leidvollen Weg. Der Vater ist in seiner Aufgabe verhaftet, das Leben seines Sohnes unter allen Umständen zu schützen und dabei doch noch zu den Guten zu gehören. Denn dieser Wunsch, der vom Jungen ausgeht, ein wenig Menschlichkeit zu bewahren und anderen gegenüber zu zeigen, das ist das einzige flackernde Licht in dieser untergegangenen Welt. Die Hoffnung ist doch noch nicht tot!

    Die bleigraue Trostlosigkeit wird in sparsamer Handlung beschrieben. Wenige dann aber wirklich schockierende Ereignissen sind eingeschaltet.

    Es ist ein Buch, welches die Post-Postapokalypse so konsequent darstellt, wie keines vor ihm. Es schildert eine Welt, in der niemand sein möchte und aus der niemand abtreten will.

    Not for the faint-hearted!  

    Eine vollständige Inhaltsangabe findet sich in Wikipedia.

  13. Cover des Buches Slow Burn - Dunkle Hingabe (ISBN: 9783736300095)
    Maya Banks

    Slow Burn - Dunkle Hingabe

     (21)
    Aktuelle Rezension von: RAMOBA79
    Inhalt:
    Als die Schwester des wohlhabenden Caleb Devereaux entführt wird, wendet er sich in seiner Verzweiflung an die junge Ramie. Sie besitzt eine ungewöhnliche Gabe: Sie kann eine psychische Verbindung zu Entführungsopfern herstellen und sie dadurch aufspüren. Ramie will Caleb unbedingt helfen, denn dieser weckt eine Leidenschaft in ihr, die sie noch nie zuvor für einen Mann empfunden hat. Doch ihre Fähigkeit fordert einen hohen Preis von ihr und bringt sie schon bald selbst in Gefahr.

    Das Buch ist gut und flüssig geschrieben. Ich habe bereits mehrere Bücher von Maya Banks gelesen und wurde auch von diesem nicht enttäuscht. Caleb sucht Ramie, da diese eine Gabe haben soll, womit er seine entführte Schwester finden soll. Da er miterlebt, was Ramie durchmacht bei dem Versuch seine Schwester zu finden, verspricht er ihr sie nachdem er sich um seine Schwester gekümmert hat, zu ihr zurückzukommen und sich um Ramie zu kümmern...Nachdem ein Jahr vorbei ist und Ramie immer noch auf der Flucht vor ihrem Peiniger ist, findet dieser sie und Ramie nimmt Kontakt zu Caleb auf...so nimmt diese Hetzjagd weiter seinen Lauf, bei dem sich die beiden annähern...
  14. Cover des Buches Wir müssen über Kevin reden (ISBN: 9783492310512)
    Lionel Shriver

    Wir müssen über Kevin reden

     (184)
    Aktuelle Rezension von: mariameerhaba

    Als ich das Buch kaufte, dachte ich noch, Kevin wäre ein normaler Teenager, vielleicht in sich verschlossen, ein Außenseiter, der die laschen Waffengesetze Amerikas ausnutzt und so einen Amoklauf begeht. Stattdessen ist er ein Psychopath, der von kleinauf durch und durch böse war. Dadurch kann die Mutter mit Leichtigkeit jegliche Schuld von sich weisen und auf das Kind deuten, das keine andere Entwicklung zu erwarten hatte. Da macht sich die Autorin vieles einfach, übergeht einen wirklich wichtigen Konflikt und sorgt dadurch schließlich dafür, dass ich ab Seite 300 gelangweilt das Buch zur Seite gelegt habe.

    Für den Amoklauf gibt es keinen richtigen Grund. Es musste passieren, weil das Kind so oder so einen Mord begangen hätte und das macht das Buch grottenschlecht. Kevin ist kein normaler Teenager, sondern eine Ausgeburt der Hölle.

    Hinzu kommt auch, dass die Mutter stark um die Sache herumredet. Sie labbert uns förmlich voll und das hat für mich den Spannungsbogen mehrmals brechen lassen. Der Stil ist schön, das gefällt mir, aber alles wird dermaßen in die Länge gezogen, dass mir das auch irgendwann egal war. Interessante Szene werden nur ganz knapp gezeigt. Das wird nur angeschnitten, damit die Mutter wieder ihre ganzen Gedanken über den Leser ergießen kann und das strapaziert die Geduld und wie gesagt, irgendwann war mir alles egal. Ich wollte einfach nicht mehr weiterlesen und habe es abgebrochen.

    Der Stil ist wundervoll. Das muss man ihr gönnen. Sie schreibt in einer schönen Sprache, erzählt gekonnt, zeichnet Bilder, zeigt uns die Figuren, zeigt uns ein ganzes Leben und gleichzeitig macht sie aus einem Baby ein wahres Ungeheuer, das von der Geburt an gegen die Mutter war. Das ist etwas, was ich schwer glauben kann, denn mal ehrlich, welches vier Jahre alte Kind kann so ein Ungeheuer sein? Oder noch besser: Welches Baby kann gleich nach der Mutter die eigene Mutter dermaßen hassen, dass es lieber hungert?

  15. Cover des Buches Das Inferno (ISBN: 9783453675827)
    Richard Laymon

    Das Inferno

     (100)
    Aktuelle Rezension von: Meeehlie
    Los Angeles wird von einem Erdbeben erschüttert. Danach beginnt das Grauen!

    Viele Menschen werden infolge des Erbbebens getötet und auch viele Häuser zerstört - daraufhin werden die größten Spinner und Psychopaten tätig.

    Wir begleiten mehrere Gruppen, welche zu ihren Familien zurückkehren möchten und erleben dabei jede Menge bizarre und gestörte Sachen.

    Nur um mal ein kurzes Beispiel zu geben: Ein völlig verstörte und aggressive Katze geht auf mehrere Menschen los und versucht diese wirklich zu töten!! Dann auch noch Menschen, welche sich unter den Autos verstecken und nach Leute, welche vorbeigehen, auf diese losgehen, auf diese mit Messern einhacken und noch mehr... Gruselig!

    Ich muss sagen, es war eine sehr bizarre Geschichte, welche man hier liest, doch wenn man darüber hinwegsieht, ist es ein typischer Richard Laymon. Ein grausig, gruseliger und spannender Teil!

    Es ist nicht für jeden etwas, doch wer auf solch unglaubwürdige - What the f*** - Geschichten steht, sollte diesen Band unbedingt lesen.
  16. Cover des Buches Hysterie des Körpers (ISBN: 9783499628108)
    Joey Kelly

    Hysterie des Körpers

     (61)
    Aktuelle Rezension von: peedee

    Zu Fuss von Wilhelmshaven bis zur 2‘962 Meter hohen Zugspitze – dies die Marschroute von Joey Kelly. Übernachtet wird draussen und gegessen wird, was Mutter Natur ihm beschert. Seine „Begleiter“ sind Hunger und Durst; Wetter und Einsamkeit sind nicht immer seine Freunde. Nach drei Wochen und 900 Kilometern erreicht er 2010 das Ziel: Joey siegt über die Hysterie seines Körpers. Aufgezeichnet von Ralf Hermersdorfer.

    Erster Eindruck: Das Cover ist sehr reduziert und farblich zurückhaltend. Im Innern hat es sehr viele Fotos und Karten, was ich bei einem solchen Erfahrungsbericht immer als grosses Plus ansehe.

    Joey Kelly trägt einen prominenten Namen und wird wohl sehr vielen Menschen in weiten Teilen Europas ein Begriff sein, auch wenn diese sich vielleicht nicht zu den Kelly-Family-Fans zählen würden. Er ist mir sowohl als Musiker als auch als Extremsportler und Teilnehmer in diversen TV-Shows her bekannt. Ich bin leider überhaupt nicht sportlich und daher sind mir Ideen, eine solche Strecke abzulaufen und sich nur von dem zu ernähren, was die Natur einem gibt, völlig fremd. Ich war sehr gespannt, wie Joey dies meistern würde. Er hat sich extra Übergewicht angefuttert, damit er unterwegs von seinen Reserven zehren könnte. Grundsätzlich eine gute Idee, denkt man, doch muss er zugleich mehr Gewicht bewegen als gewohnt. Die Idee zu diesem Unterfangen kam ihm, als er einen Film über Rüdiger Nehberg sah – ein Überlebenskünstler, der dreissig Jahre vor Joey durch ganz Deutschland gewandert ist, nur mit einem Survival-Kit. Das wollte er nun auch in etwas anderer Form. Ist das überhaupt eine Herausforderung für jemanden, der über vierzig Marathons, dreizehn Ironman, dreissig Ultra-Marathons und weitere Wettkämpfe absolviert hat? Absolut!

    „Ich bin noch keinen ganzen Tag unterwegs, und schon verlässt mich der Mut. Während keines einzigen Wettkampfes meiner Karriere dachte ich ans Aufgeben.“

    Mir hat gefallen, dass Joey auch von seinen Zweifeln spricht oder über seine mangelnde Vorbereitung. Im Buch geht es nebst der Laufgeschichte auch um Einblicke in die Welt der musizierenden Familie. Witzig war, als seine Schwester Patricia verkündete, dass sie an einem Volkstriathlon teilnehmen wolle. Joey meinte nur herablassend, dass er da gleich dabei sei (obwohl er bis dahin kein Ausdauersportler war). „Aber ich war überzeugt: Ich bin ein Superkerl, dazu noch bekannt aus der „Bravo“, deshalb schaffe ich diesen lächerlichen Volkstriathlon auch ohne Training.“ Tja, das würde sich noch rächen, war aber Auslöser für seine Läuferkarriere.

    „Das Laufen gab mir den Halt, die Sicherheit und auch die Ruhe, Entscheidungen durchdacht und vor allem weitsichtig zu treffen.“

    Auf den letzten Seiten sieht man zwei Fotos von Joey, das erste vor dem Start und das letzte beim Erreichen des Ziels – er ist im Gesicht deutlich schmaler geworden und wirkt ziemlich erschöpft (was er aber auch sein darf, nach so einer grossen Leistung). Mir hat das Buch sehr gut gefallen, und ich mag den trockenen Humor von Joey. Von mir gibt es 5 Sterne und die besten Wünsche für all seine Projekte.

  17. Cover des Buches James Bond - Casino Royale (ISBN: 9783864250705)
    Ian Fleming

    James Bond - Casino Royale

     (89)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Der Auftakt zur Bond-Reihe von Ian Fleming, und das Buch, mit dem die Filme mit Daniel Craig begannen: Bond wird beauftragt, sich nach Royale-les-Eaux in Nordfrankreich zu begeben, um es dem Sowjetagenten Le Chiffre zu verhindern, daß dieser sich am Bakkarattisch bereichern kann. Das Geld benötigt dieser dringend, um die Gewerkschaftskasse der kommunistischen Gewerkschaft auszugleichen auszugleichen, die dieser zuvor geplündert hatte. Sehr spannend und die Geburtsstunde einer Filmfigur für die Ewigkeit. Ich fände eine wortgetreue Verfilmung interessant, mit Le chiffre als Agent der UdSSR und Vesper als MWD-Agentin, aber natürlich ohne Bonds Sexismen.
  18. Cover des Buches Das Spiel der Götter (4) (ISBN: 9783442269907)
    Steven Erikson

    Das Spiel der Götter (4)

     (44)
    Aktuelle Rezension von: Medienjournal
    Wenn der von Steven Erikson erdachte Kontinent Genabackis in Das Spiel der Götter 4: Die eisige Zeit mittlerweile vor übernatürlichen Wesenheiten nur so wimmelt, schmälert das in keiner Weise die Faszination seines Fantasy-Epos und er unterstreicht eindrucksvoll, dass die Geschichte scheinbar gerade erst begonnen hat, während man sich als Leser über ein Wiedersehen mit vielen bekannten Gesichtern freuen darf. 
    Mehr gibt es unter: 

    http://medienjournal-blog.de/2014/07/review-das-spiel-der-goetter-4-die-eisige-zeit-steven-erikson-buch/
  19. Cover des Buches Am Meer ist es wärmer (ISBN: 9783423140997)
    Hiromi Kawakami

    Am Meer ist es wärmer

     (54)
    Aktuelle Rezension von: BadWolf
    Kei lebt zusammen mit ihrer Tochter Momo und ihrer Mutter in einem schlichten Häuschen. Vor rund 13 Jahren verließ Kei´s Mann Rei die Familie und verschwand spurlos. Momo, die Tochter der Beiden, war zu dem Zeitpunkt 3 Jahre alt. Seit dem Tag des Verschwindens lebt Kei im Ungewissen was mit ihm Geschehen ist, wohin er ging, warum er ging und ob er noch lebt. Sie kann damit nie wirklich abschließen. Auch nicht als sie eine unkomplizierte Beziehung mit einem verheirateten Mann eingeht. Das Verschwinden ihres Mannes nagt Tag für Tag an ihr, mal mehr mal weniger. Auch seine Tagebücher, in denen meist nur belangloses drin steht, liest sie über die Jahre hinweg wieder und wieder um nach einem Anhaltspunkt zu suchen. Der Name eines Ortes am Meer drängt sich ihr förmlich auf. Ebenfalls eine Uhrzeit die notiert wurde. Kei macht sich auf den Weg nach Manazuru. Begleitet wird sie von einer ihr unbekannten Frau. Doch diese Frau scheint nicht Real und gleicht mehr einer Erscheinung. Doch desto öfter Kei nach Manazuru fährt, nimmt die Gestalt der Frau mehr und mehr Kontur an. Mit ihr zusammen begibt sie sich auf die Suche nach der Wahrheit und verlässt ab und an die Wirklichkeit im Taumel von Raum und Zeit.

    Fazit

    Am Meer ist es wärmer ist ein zum Teil sehr surrealer Roman, an welchem sich stets ein Hauch von Melancholie anhaftet. Der Leser erfährt den innersten Kern mit all seinen Gedanken, Ängsten und Emotionen der Protagonistin Kei genaustens und dennoch bleibt die Autorin bei ihrem Schreibstil sehr distanziert um die Würde ihrer Figur nicht zu verletzen. Ganz der Kultur der Japaner entsprechend. Wahnsinn, so etwas habe ich noch nicht gelesen und darum bin ich auch hin und weg von diesem Werk. Kei ist in meinen Augen eine bemerkenswerte und starke junge Frau, die aus ihrer einstigen Resignation neue Kraft schöpft und beherzt ihrem inneren Instinkt folgt. Der Roman wurde in der Ich-Perspektive geschrieben. Nicht selten passiert es das die Erzählung von Kei aus der Gegenwart in die Vergangenheit umschwenkt, da sie sich an "alte Zeiten" erinnert oder dort nach einem Hinweis sucht. Die Vermischung von Wirklichkeit und Phantasie haben mir ebenfalls sehr gut gefallen. Die Frau die Kei begleitet, anfangs noch ein Schatten und je weiter das Buch voran schreitet, oder Kei sich ihrem Ziel nähert oder sie die Fremde gewähren lässt, nimmt sie immer mehr Kontur und Gestalt an. Die Frage bleibt nur, hat Kei sich diese Frau nur eingebildet? Trotz der Erkenntnisse und Offenbarungen die die Protagonistin hat, bleibt der Erzählfluss stets ruhig. Auch dreht es sich in dem Buch nicht ausschließlich um Kei. Keis Mutter oder Tochter Momo haben in dem Buch ihre eigene Rolle, so dass man als Leser ebenfalls eine Menge über sie erfährt und Momo aufwachsen sieht. Es sind viele viele einzelne Abschnitte die erzählt werden, aus dem Leben von Rei, ihrer Mutter, Tochter, Ehemann etc. die perfekt aneinandergereiht ein Gesamtbild ergeben. Dennoch hatte ich Anfangs Mühe der Geschichte zu folgen, sie zu verstehen, oder eher den Schreibstil zu verstehen. Ich fand mich nur schwer hinein und hatte anfänglich oft das Gefühl nicht mehr zu wissen was ist jetzt Gegenwart, was Vergangenheit und was passiert überhaupt grade. Es war aber auch mein erster Roman einer japanischen Schriftstellerin, aber ganz sicher nicht mein Letzter. Von selbiger Autorin habe ich noch ein Buch - Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß – worauf ich mich wirklich Freue es zu lesen.

  20. Cover des Buches Ich bin dann mal weg (ISBN: 9783864846434)
    Hape Kerkeling

    Ich bin dann mal weg

     (404)
    Aktuelle Rezension von: TanteGhost

    Hape Kerkeling ist den Pilgerweg gelaufen und hat darüber geschrieben. BEGEISTERUNG!!!


    Inhalt: Hape Kerkeling ist den Jacobsweg gelaufen und dabei Tagebuch geführt. Er hat aufgeschrieben. Aus diesem Tagebuch ist dieser ehrliche, humorige und absolut kurzweilige Reisebericht entstanden. Die anfänglichen Schwierigkeiten, der Kampf immer wieder. Nette und schräge Bekanntschaften, bis hin zu einer ausgewachsenen Freundschaft.


    Fazit: Der perfekte Länge für genau einen Arbeitstag. Die Arbeit war nicht so eintönig wie sonst war der Tag nicht und ich war hin und weg von dem, was Hape Kerkeling da geschrieben und dann auch selber eingelesen hat.

    Ja, Herr Kerkeling hat eine sehr angenehme Lesestimme. Das kann nicht einfach nur daran gelegen haben, dass er selber das auch geschrieben hat, was er da gelesen hat. Der Mann kann das einfach und es würde mich interessieren, wie das klingt, wenn er auch  mal andere Bücher einlesen würde.

    Bei der Story selber habe ich wirklich die komplette Gefühlspallette durchlebt. Von Freude und Euforie bis hin zu Tränen, die ich um ein Haar vergossen hätte. Auf Arbeit wirklich schon irgendwie peinlich.Aber die Kurve hab ich ja noch einmal bekommen.

    Ich bin allerdings auch froh, dass ich das Buch gehört und nicht gelesen habe. Schon bei den Ortsnamen wäre ich gewaltig ins Stolpern geraten. Aber so war das eine sehr bequeme Sache.

    Orts- und Personenbeschreibungen waren wirklich sehr gut. Zwar lang und ausführlich, aber das hat da super rein gepasst. Ich habe Orte und Personen ziemlich genau vor mir gesehen. Einige Eigenheiten waren wirklich ziemlich schräg. Sowas muss man einfach erlebt haben. Das kann man sich nicht ausdenken.

    Dass meine Ausgabe gekürzt war, habe ich nicht gemerkt. Ganz im Gegenteil. Ich habe die Bilder aus dem Film komplett ausblenden können und mir meinen eigenen Film gemacht. Vieles war wesentlich besser dargestellt, als es ein Film könnte. Ich möchte sogar behaupten, dass der Film schon so einige Unikate an Menschen ausgelassen hat. Schade eigentlich. Denn genau die haben einen großen Teil der Story aus gemacht.

    Sehr interessant waren auch die Rückblicke auf die Anfänge seiner Karriere, was er über einige Menschen und Situationen denkt. Und seine Begegnungen mit dem Tod. Schon krass, was ein Mensch in seinem Leben so alles erleben kann.

    Ich war auf jeden Fall komplett begeistert von dem ganzen Stoff. Richtig mega.


    Ja, ich kann das Buch nur wärmstens empfehlen. Besonders, wenn es einem von Hape selber noch vorgelesen wird. Kurzweilig beschreibt Hape Kerkeling hier seine Pilgerreise. Die ganzen komischen Typen, jede Menge komische Begebenheiten und sehr interessante Rückblenden in seine Vergangenheit. 

    Ehrlich, tut euch das an. Es lohnte sich!!!

  21. Cover des Buches Hotshots - Firefighters: Verhängnisvolle Wahrheit (ISBN: 9783802583681)
    Bella Andre

    Hotshots - Firefighters: Verhängnisvolle Wahrheit

     (54)
    Aktuelle Rezension von: Traubenbaer
    "Verhängnisvolle Wahrheit" von Bella Andre (erschienen bei LYX) ist der dritte Teil der Firefighters: Hotshots Reihe. Die Geschichte kann unabhängig von den vorherigen Bänden gelesen werden.
    In diesem Band spielt der Feuerwehrmann Connor die Hauptrolle. Er erlitt einen furchtbaren Unfall während der Arbeit und muss sich nun erholen. Um zur Ruhe zu kommen möchte er sich in die alte Holzhütte seiner Großeltern zurückziehen... Doch die haben die Hütte schon an Ginger weitervermietet. Kann sich Connor doch noch erholen oder muss er das Feld für die Untermieterin räumen???

    Mir gefällt das Design des Romans: Er passt zum Rest der Reihe und im Buchregal macht es einen guten Eindruck.
    Inhaltlich ist der Roman ein klassischer Liebesroman: Es geht um viele Gefühle und die Erfüllung des Lebenstraums. Er ist zwar etwas vorhersehbar, aber ich habe in trotzdem gerne gelesen. Besonders gut haben mir die Beschreibungen der einzelnen Gefühle gefallen. Die Autorin versteht es authentisch das Gefühlsleben aller Protagonisten zu beschreiben. Dabei trifft sie das Innenleben des 15- jährgen Jungen genauso gut, wie das des alternden Ex- Anwalts.
    Es gibt zwar explizite Szenen, die allesamt jedoch auch für zartbesaitete Leser geeignet sind. Connor fasst Ginger zwar an manchen Stellen etwas grob an, was Ginger jedoch gefällt.
    Das einzige Manko war meiner Meinung nach das Ende: Ich finde es hat nicht wirklich zu dem Rest des Romans. Ginger verhält sich unverantwortlich und dumm. Zwar gibt es trotz ihres kindlichen Verhaltens glücklicherweise doch noch ein Happy- End, aber das ist aus medizinischer Sicht leider mehr als unwahrscheinlich. Ich hätte es besser gefunden, wenn es ein weniger dramatisches, dafür aber realistischeres Ende für die Geschichte gegeben hätte.
  22. Cover des Buches Visionen der Nacht - Der geheime Bund (ISBN: 9783570380017)
    Lisa J. Smith

    Visionen der Nacht - Der geheime Bund

     (75)
    Aktuelle Rezension von: chloelenne
    Nicht ganz so gut wie der erste Band. Die Gruppe reist ein wenig in Amerika umher und wer sich mit den Bundestaaten dort nicht auskennt, wird viele Fragezeichen um den Kopf haben. Man erfährt mehr über die Kräfte, die die Jugendlichen haben und besonders hat mir die Vampir Sache gefallen, die Gabriel hat. Immerhin kommt das von der Autorin von Vampire Diaries.
  23. Cover des Buches Spiel der Dämmerung (ISBN: 9783453533103)
    Christine Feehan

    Spiel der Dämmerung

     (86)
    Aktuelle Rezension von: ShellyArgeneau
    Inhalt:
    Sie sind die Schattengänger. Eine Gruppe herausragender Kämpfer, deren Begabungen von einem brillanten Wissenschaftler verstärkt wurden, um geheime Missionen für die Regierung auszuführen. Eine von ihnen ist Dahlia Le Blanc. Ihre übersinnlichen Kräfte sind jedoch so gefährlich, dass sie nur Spezialaufträge übernehmen kann und ansonsten in die Sümpfe von Louisiana verbannt ist. Doch bei einem ihrer Einsätze läuft etwas schief und plötzlich ist ihr Leben in Gefahr. Nur der geheimnisvolle Nicolas Trevane kann sie retten ...


    Meine Meinung:
    Zu aller erst find ich die Idee mit Schattengänger total cool und ihre geilen Fähigkeiten. Was Dahlia kann find ich so faszinierend mit dem in der Luft schweben oder das sie Feuerbälle entzünden kann. Ich würde sowas auch gerne können. Auf ne andere Weise will ich das nicht weil es scheint sie echt fertig zu machen. Ich meine ihr wird schlecht wenn jemand einen anderen tötet. Was Nicolas angeht hab ich etwas Angst vor ihm  Er ist ein ausgezeichneter Scharfschütze und trifft immer sein ziel also ja ich hätte oder besser gesagt habe richtig Angst vor ihm  Es sind lustige Stellen drin und es lässt ein echt mitfiebern wer nun der Verräter ist und wer nicht. Was mich allerdings etwas genervt hat was Dahlia's Verhalten Nicolas gegenüber. Er sagt ihr oft genug das er sie liebt und sie kapiert es einfach nicht. Hat Angst davor glücklich zu sein und eine Familie zu gründen. 
  24. Cover des Buches Die Akte (ISBN: 9783453169500)
    John Grisham

    Die Akte

     (360)
    Aktuelle Rezension von: Purzel34

    Ich liebe Justiz-Thriller und mit John Grisham kann man da nie etwas falsch machen. Ich habe bereits den Film "Die Akte" geliebt und das Buch steht dem in nichts nach. Immer wieder ein Genuss und Spannung pur.

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