Bücher mit dem Tag "erstaunlich"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "erstaunlich" gekennzeichnet haben.

30 Bücher

  1. Cover des Buches Starters (ISBN: 9783492269322)
    Lissa Price

    Starters

     (1.263)
    Aktuelle Rezension von: dorothea84

    Was für einen Start, da muss man ja weiterhören, so viele Fragen, so vieles was man noch wissen will. Spannend verfolgt man Callie bei ihrer Suche. Kann Sie herausfinden, was die Wahrheit ist? Callie lernen wir als Jugendliche kenne, die durch die Flucht und die Sorgen durch ihren Bruder, zu schnell erwachsenen wurde. Es wechselt hier immer wieder zwischen den beiden "Reife" hin und her. Manchmal merkt man den Teenie und dann kommt wieder das Erwachsene heraus. Die Geschichte ist nicht nur spannend und faszinierend. Sie zeigt auch, was einem die Zukunft bringen kann, obwohl das Buch schon etwas älter ist. Muss ich an die aktuelle Lage denken und finde so manche parallel? Unbewusst, aber doch sind ein paar da. Der Konflikt zwischen Alt und Jung, wird hier sehr gut gezeigt. Das hier eine komplette Generation fehlt, macht es auch nicht gerade leichter. Ein paar Szenen kamen mir total bekannt vor. Aber es Fiktion und deshalb genieße ich die Spannung, die Action und kann mich um so mehr in die Gefühle von Callie hineinversetzten, bis zu einem gewissen Punkt. Man glaubt es ist vorbei und doch zeigt uns das Ende von Band 1, dass wir noch an der Oberfläche gekratzt haben. Ich bin gespannt, was mich in Band 2 erwartet.

  2. Cover des Buches Deine Juliet (ISBN: 9783442713844)
    Mary Ann Shaffer

    Deine Juliet

     (307)
    Aktuelle Rezension von: Jessica-Lang

    Deine Juliet habe ich vorweg als Film gesehen und musste mir danach das Buch kaufen um noch einmal in den Genuss zu kommen. Es ist eine wunderbare Geschichte die einem zeigt wieviel Wert einem die Menschlichkeit gibt und wie unzufrieden man sein kann wenn man bereits alles hat.

    Als Frau im Journalismus hat man es schwer und noch schwerer wird es wenn man sich im Jahr nach dem 2. Weltkrieg befindet. Doch Juliet ist mit vollem Herzen bei der Sache und lässt sich nicht unterkriegen. Als sie auf einen Brief der Guernseyer Freunde von Dichtung und Kartoffelschalenauflauf stößt, macht sie sich auf den Weg genau diese Menschen kennenzulernen und ihre Geschichte in Erfahrung zu bringen. Doch dies gestaltet sich schwieriger als erwartet, den Juliet trifft auf eine Gruppe Menschen die teilweise tief verletzt und verstört sind und ein Interview oder ein einfacher Vier-Augen-Gespräch wird beinahe so gut wie unmöglich.

    Juliet verliert ihr Herz vollkommen an die kleine Gruppe und opfert ihr Herz und ihre wenige Zeit mit ihrem beinahe Verlobten um alles in Erfahrung zu bringen und den Menschen das Leid aus dieser Zeit zu nehmen, das sie gar nicht merk wie unglücklich sie in London ist und die Verbindung zu ihrem Verlobten reißt immer stärker ein. Der nette und attraktive Bauer Dawsey Adams tut dem Ganzen wirrwarr in ihrem Herzen gar nicht gut und beinahe ist sie soweit alles abzubrechen und ihr Leben als Journalistin aufzugeben.

  3. Cover des Buches Den Himmel gibt's echt (ISBN: 9783775152785)
    Todd Burpo

    Den Himmel gibt's echt

     (70)
    Aktuelle Rezension von: Keksisbaby

    Eine Frage, die wohl jeden beschäftigt, ist was kommt nach dem Tod. Nur wenige, die eine Nahtoderfahrung hatten, können Eindrücke schildern, wie es ausschaut das Leben Danach. So auch der kleine Colton. Eine akute Blinddarmentzündung bringt den Vierjährigen an den Rand des Todes. Später als alles überstanden ist, beginnt er seltsame Bemerkungen zu machen. Er fragt nach der Gottesfurcht verstorbener, behauptet neben Jesus gesessen zu haben und das er seine kleine Schwester getroffen hat, von deren Existenz er gar nichts wissen dürfte. Behutsam versucht der Vater über die nächsten Jahre Colton auszuhorchen, wie es denn sei im Himmel. All dies hat der evangelische Pfarrer nach langen Bitten seiner Gemeinde zu Papier gebracht mit dem Titel: „Den Himmel gibt es echt.“

     

    Ich kann auch mich nicht von der Neugier freisprechen zu erfahren, was mich nach meinem Tod erwartet und da dieses Buch im Rahmen von Amazon Primereading kostenlos zur Verfügung stand, musste ich es einfach lesen. Ich fand die Geschichte der Familie Burpo spannend, aber vom Himmel war ich ehrlich gesagt enttäuscht. Der Himmel passt eins zu eins zur Bibel. Ich möchte gar nicht abstreiten, dass das was Colton erlebt hat, nicht seinen eigenen Wahrheitsgehalt hat, vielmehr weigere ich mich einfach anzunehmen, dass die biblische Geschichte vom Himmel den Menschen zugesandt wurde, wie ein Fax. Es handelt sich für mich um Erzählungen damaliger Ereignisse, die mündlich weitergegeben wurde, bis jemand sie zu Papier brachte. Der Junge berichtet von Schlachten zwischen Satan und Gott, Jesus der die Kinderlein zu sich kommen lässt und antike Kleidungsstücke, ähnlich einer Togaparty mit Schärpen in unterschiedlichen Farben, wahrscheinlich je nach Dienstgrad. Nein in diesen Himmel möchte ich nicht, würde es doch bedeuten, dass dieser nur Christen offen steht. Was ist mit all den anderen Religionen? Muslime, Hinduisten, Juden und Buddhisten? Ich glaube einfach nicht, dass die Christen die alleinige wahre Religion für sich gepachtet haben, vielmehr glaube ich dass das was Colton gesehen hat, sehr geprägt war von seinem familiären Umfeld. Es stellt sich nämlich die Frage hätte ein Kind, dass nicht aus einer streng gläubigen Pfarrersfamilie stammt, all dies auch so bewertet oder sähe der Himmel eines Moslems genauso aus? Außerdem betont mir der Vater zu oft, dass ein Kind solche Details nicht wissen könne. Nein das war einfach nicht mein Buch.

     

    Ein Buch das Christen helfen kann, die einen lieben Angehörigen vermissen, nur für mich als Atheist liefert diese Schilderung keine realistische Vorstellung vom Himmel, dazu passt das was Colton erzählt zu sehr auf Bibelzitate, die er wahrscheinlich sehr oft gehört hat, wenn sein Vater predigte.

  4. Cover des Buches Die Verwandlung (ISBN: 9783899196412)
    Franz Kafka

    Die Verwandlung

     (1.718)
    Aktuelle Rezension von: AntonWdN

    Gregor Samsa wacht eines Morgens in seinem Bett auf und hat sich in einen übergroßen Käfer verwandelt. Dieses ungewöhnliche Ereignis verändert das Zusammenleben mit Eltern und Schwester schlagartig und bestimmt es für viele Monate, bis zum Tod des Käfers. 

    Von Franz Kafka kannte ich bis jetzt nur eine kleine Erzählung (über einen Hungerkünstler), die mir nicht als besonders bemerkenswert aus der Schulzeit in Erinnerung geblieben ist. Ganz anders diese längere Erzählung über die Verwandlung des Gregor Samsa, sie ist umwerfend gut.  Sie wirkt abgrundtief verstörend, aus einem ganz einfachen Grund: Sie beginnt als Alptraum, aber der Alptraum endet nicht, wird nicht aufgelöst, es gib kein Erwachen. Der Alptraum geht in die Realität über, als Gregor, der Käfer, tot ist und die Erleichterung der übrigen Familienmitglieder, ihre Rückkehr ins normale Leben, geschildert wird. 

    Für mich ist das die beeindruckendste Erzählung die ich bislang gelesen habe und auf jeden Fall ein Grund dafür, mehr von Kafka zu lesen. 

    Was diese Ausgabe des Fischer Verlags zusätzlich so besonders lesenswert macht, ist das fast 60-seitige Nachwort von Vladimir Nabokov aus dem Jahre 1954. Es enthält eine ausführliche Textanalyse und offenbart auch interessante Ansichten Nabokovs (u.a. verachtet er Sigmund Freunds Psychoanalyse offenbar zutiefst:  "müssen ... wir alle Mythen außer Acht lassen, die Sexualmythologen unter Anleitung des Medizinmanns aus Wien in Kafkas Werk hineinlesen") sowie eine klare Einschätzung zur Bedeutung des literarischen Werks Kafkas ("Er ist der bedeutendste deutschsprachige Schriftsteller unseres Zeitalters; im Vergleich zu ihm sind Lyriker wie Rilke und Romanciers wie Thomas Mann (nur) Zwerge oder Gipsheilige.") Das nenne ich mal ein paar große Worte, gelassen ausgesprochen!! Ich teile nicht alle Ansichten von Nabokovs Analyse (seine Ansichten über Gregors Eltern und Schwester sind erschreckend negativ, was ich so beim Lesen nicht empfunden habe), aber allein die präzise Arbeit an / mit Kafkas Text beeindruckt mich so sehr, dass ich mir vorgenommen habe, demnächst ein Werk von Nabokov zu lesen.     

  5. Cover des Buches KGI - Dunkle Stunde (ISBN: 9783802586743)
    Maya Banks

    KGI - Dunkle Stunde

     (55)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    "Nein ! Nein ! Um Himmels willen ! Aber ich mache mir Sorgen, was passiert, wenn ihr wieder einfällt, dass ich mich wie ein Schwein benommen habe. Ich...ich liebe sie."
    "Hast du schon jemand anderem davon erzählt ?"
    Ethan schüttelte den Kopf. "Dafür schäme ich mich viel zu sehr. Ich habe Scheiße gebaut. Ich habe richtig Scheiße gebaut."
    //S.279//


    Meine Meinung:

    Maya Banks ist mittlerweile eine Autorin, die ich richtig gerne lese. Sie schreibt überwiegend sehr emotional fesselnd, ihre Charaktere finde ich null klischeehaft und ihr Schreibstil ist einfach nur toll.

    Deswegen habe ich in meiner Stadtbücherei sofort nach dem 1. Band der "KGI" Reihe gegriffen.
    Bei Crimeromance oder Thrillromance ist das so eine Sache...entweder es gefällt dir oder nicht. Ab und zu habe ich mal wirklich ein gutes Buch aus dem Bereich oder eines, wo ich nur die Augen verdrehen kann und k***en möchte...

    "Dunkle Stunde" gehört zu der Kategorie "Mag ich".
    Es  hat mir wirklich gut gefallen. Der Anfang ist wirklich sehr mysteriös und spannend geschrieben worden. Ist das wirklich seine Frau, was soll er tun ?
    Glaubwürdig und vor allem eben spannend...
    Nach ihrer Rettungsaktion verlor sich diese Grundspannung leider und auch wenn es interessant war, wie sie versuchte, sich wieder in ihr altes Leben reinzufinden, so lag die Spannung eigentlich nur brach und es wirkte auch mich eher wie ein Melodrama....
    Erst im letzten Viertel passierte endlich das, was mir im Klappentext versprochen wurde und Action sowie Spannung erschienen auf der Bildfläche !!
    Nich falsch verstehen, es hat mir von Anfang an gefallen, aber ich finde, dass Banks ihren Mix aus Crime & Drama & Liebe nicht so ganz perfekt hinbekommen hat...manchmal war er mir einfach zu unausgeglichen....
    Mir hätte es besser gefallen, wenn diese Attentate vielleicht etwas früher oder zumnidestens offensichtlicher verübt worden wären...
    Oder sie das Gefühl bekommen hätte, verfolgt zu werden...usw...ist nur mein Gedankengang.

    Das einzigste, was mich wirklich permanent nervte waren diese ständigen Kraftausdrücke...ich bin nicht prüde oder so...aber ich muss ich nicht ständig lesen, wie er jemanden die Eier oder sonstwas abreißen will usw.
    Sowas gefällt mir nicht so wirklich...

    Die Charaktere haben mir durchweg super gefallen. Okay..Rachel konnte ich manchmal nicht so ganz verstehen, aber ich fand, dass sie sehr mutig war.
    Ethans Eifersucht und seine Selbstorwürfe fand ich galubwürdig und auch echt mitreißend...der Mann tat mit des öfteren einfach nur Leid!
    Seine Bruder und generell seine Familie sind Menschen, die füreinander da sind und sich beschützen.
    Rusty kann ich noch nicht so wirklich einschätzen...mal sehen, ob sie in den nächsten Bänden auch mit vorkommt.

    Der Schreibstil...ich mag ihren Schreibstil so sehr !! Der ist einfach nur toll & super zu lesen ♥

    Auf jeden Fall leihe ich mir heute nich die Fortsetzung aus...danach muss ich kaufen...falls mir auch diese gefällt ;)

    Bewertung:

    Ein super Reihenauftakt, der genügend Crime & Liebe beinhaltet...super spannend und ich liebe ihren Schreibstil einfach...
    Von mir gibt es:

    4 von 5 Sterne

  6. Cover des Buches Blau wie das Glück (ISBN: 9783442383566)
    Nora Roberts

    Blau wie das Glück

     (307)
    Aktuelle Rezension von: LaDragonia
    Zum Buch:
    Seit Jahrhunderten tobt der Kampf zwischen den Mächten des Guten und des Bösen. Jetzt hat sich in Irland ein Ring der Sechs zum Widerstand gegen die dunkle Königin Lilith versammelt. Unter ihnen auch die einsame Kriegerin Blair Murphy und der lebenslustige Larkin. Sie sind verschieden wie Feuer und Wasser, doch plötzlich kämpfen beide nicht mehr nur ums Überleben – sondern auch für ihre Liebe …
    Meine Meinung:
    Im 2. Teil der Ring-Trilogie aus der Feder der Autorin Nora Roberts, geht es schon ein wenig mehr zur Sache. Die Geschichte um die 6 Gefährten geht weiter und nimmt langsam Fahrt auf. Die ersten Kämpfe gegen die Vampire lassen da natürlich nicht lange auf sich warten. 
    Insgesamt gefällt mir die Liebesgeschichte um Blair und Larkin nicht ganz so gut, wie im ersten Band um Hoyt und Glenna. Aber darüber kann man durchaus hinwegsehen. Es geht schließlich hauptsächlich um den gemeinsamen Kampf der sechs gegen Lilith und ihre Horden. Ansonsten gefällt mir wie immer Nora Roberts typischer Erzählstil und der Wiedererkennungswert in den einzelnen Bänden der Trilogie, weil die Nebencharaktere des einen Bandes im nächsten die Hauptcharaktere werden. Unter anderem auch deshalb freue ich mich ganz besonders auf den dritten Band in dem Moira und Cian, die Hauptrolle spielen werden.

  7. Cover des Buches What if? Was wäre wenn? (ISBN: 9783328106906)
    Randall Munroe

    What if? Was wäre wenn?

     (172)
    Aktuelle Rezension von: annlu

    *Man sagt, es gibt keine dummen Fragen. Das ist ganz offensichtlich falsch. Aber wie sich herausstellt, kann es uns zu wirklich Aufregendem führen, wenn wir versuchen, eine dumme Frage gründlich und vollständig zu beantworten.*


    Wie lange hält ein Atom-U-Boot im Weltall aus? Was passiert, wenn alle Menschen gleichzeitig hochhüpfen? Was, wenn meine DNA spurlos verschwindet? Was ist das letzte Licht der Menschheit? Und wie sieht ein Periodensystem der Elemente aus, in dem wirklich jedes Element gesammelt wird?



    Über fünfzig „dumme“ Fragen sind es, denen sich der Autor hier stellt. Sie stellen eine Auswahl der Fragen vor, die er über seine Webseite beantwortet. Die Fragen sind hypothetisch – die skurrilsten von ihnen finden sich in den Abschnitten „Seltsame (und beunruhigende) Fragen“. Ebenso hypothetisch sind die Antworten. Allerdings sind diese wissenschaftlich fundiert, nur gehen sie oft über das real Machbare hinaus. Besonders interessant scheinen für die Leser (und den Autor) solche Fragen, bei denen die hypothetische Steigerung so weit läuft, dass die Szenarien die Zerstörung der Menschheit/der Erde mit einschließen. 


    Über ein Physikstudium zur NASA zum Comiczeichner – schon die Biografie des Autors fand ich interessant. Dass er weiß wovon er spricht und seine Antworten auch gründlich recherchiert hat, zeigen nicht nur die vielen – immer wieder auch humorvollen – Fußnoten, sondern auch die Erwähnungen der Experten, die er dazu befragt hat. Seine Comiczeichnungen lockern die Antworten. Nicht nur aus den Zeichnungen, auch aus den Texten und herangezogenen Vergleichen liest sich der Humor des Autors. Obwohl er sich bemüht wissenschaftlich fundierte Antworten zu geben, nimmt er sie selbst nicht immer ganz ernst. 


    Fazit: Die hypothetischen Experimente mit ihrer Steigerung bis ins scheinbar Absurde (das sich doch immer an die Faktenlage hält) waren eine interessante Lektüre. 

  8. Cover des Buches Irisches Tagebuch (ISBN: 9783423146043)
    Heinrich Böll

    Irisches Tagebuch

     (209)
    Aktuelle Rezension von: Bibliomania

    Heinrich Böll liebt Irland und in diesem, einem Reisebericht ähnlichen „Irischen Tagebuch“ wird es ganz deutlich. Er fährt durch die Landschaft, die unendlich grün, aber auch sehr verregnet ist, mehr Schafe als Einwohner hat und voll herzlicher Gastfreundschaft ist. Er lernt viele Menschen kennen,  alle Kinder sehen hübsch aus und sind höflich und nett.

    Böll ist zeitweise mit seiner Familie unterwegs im Zug und sein größtes Problem ist: Er kann sein Geld nicht tauschen. Doch die Iren sind Menschenfreunde und lassen ihn anschreiben – Heinrich Böll fährt auf Kredit durch dieses Land. Man erfährt Näheres zu den Problematiken durch die weit voneinander existierenden Ortschaften, oder auch nur Häuser, die Trinkgewohnheiten und die Geselligkeit. Ein Bericht, der Lust auf Irland macht, um dieses Land auf eigene Faust zu erkunden.

    In dieser Sonderausgabe von 2017 (es wurde eine Art Hardcover produziert) ist eine umfangreiche Biografie inkl. aller veröffentlichter Titel, Neuauflagen, Wiederauflagen, Adaptionen und Auszeichnungen enthalten. Der Autor war sehr produktiv beim Schreiben und hat sich immer wieder gesellschaftlich und politisch engagiert.

    Ein Buch, das auf keiner Irland-Reise fehlen sollte.

  9. Cover des Buches Die Entdeckung des Hugo Cabret (ISBN: 9783570221181)
    Brian Selznick

    Die Entdeckung des Hugo Cabret

     (182)
    Aktuelle Rezension von: Memories_of_Books

    Klappentext:

    Eine mitreißende Geschichte von Geheimnissen, großen Träumen, Freundschaften und besonderen Talenten.Hugo Cabret, seines Zeichens Waisenjunge, Dieb und Wächter der Uhren, lebt verborgen in den Gemäuern des Pariser Bahnhofs. Niemand weiß von ihm, dem Jungen, der alles im Blick behält und sich doch allen Blicken entzieht. Bis ein kühnes Mädchen und ihr bärbeißiger Großvater auf ihn aufmerksam werden. Schlagartig ist in Gefahr, was Hugo so sorgsam hütet: seine geheime Existenz – und damit die rätselhafte Zeichnung, das liebevoll aufbewahrte Notizbuch und der mechanische Mann. Jene Dinge, die den Weg zu seinem wohl gehüteten faszinierenden Geheimnis weisen …

    Inhalt:

    Der Waisenjunge Hugo Cabret, lebt verborgen in den Gemäuern des Parisers Bahnhofs. Sein Vater ist vor seinem tot Uhrmacher gewesen, und seit dem tot seinen Vaters arbeite Hugo heimlich und unentdeckt im Bahnhof, und sorgt dafür das die Uhren dort niemals zum stillstand kommen.Hugo findet eines Tages in dem Museum in dem seit Vater gearbeitet hatte, einen Automaten, einen Automaten in Form eines menschlichen Torsos, dieser eine Feder in seiner Hand hielt, nun dachte Hugo das dieser Automat eine Nachricht für ihn von seinem Vater bereithält, und für Hugo war klar ihn reparieren zu müssen. Hugo machte sich nun im Bahnhof auf die suche nach verschieden Teilen ( Zahnrädern, federn, usw.) , und er wird bei einen Spielzeugmacher im Bahnhof fündig,da er kein Geld hat, beschloss er sich die Sachen heimlich in seine Taschen zu stecken, aber dabei wurde er erwischt. Wie die kleine spannende und sehr schöne Geschichte weiter geht, müsst ihr nun selbst lesen.

    Meine Meinung:

    Es ist ein sehr visuelles Buch, es besteht aus sehr vielen wunderschönen Illustrationen, die perfekt zu der Handlung passen, und sie teilweise auch weiter erzählen. Der Text ist sehr einfach gehalten und man schafft es sehr leicht das Buch in nur einem Schwung durchzulesen. Ich hatte bis zu diesem Zeitpunkt noch nie so ein besonderes Buch in den Händen gehabt, es ist einfach komplett anders aufgebaut wie andere.

    Fazit:

    Das Buch ist für alle die, die Paris in den 30 Jahren mögen, die sich für eine sehr schöne kleine historische Geschichte interessieren, und einfach in eine kleine andere Welt eintauchen möchten.

  10. Cover des Buches Oona Crate - Das Rätsel des schwarzen Turms (ISBN: 9783522183253)
    Shawn Thomas Odyssey

    Oona Crate - Das Rätsel des schwarzen Turms

     (16)
    Aktuelle Rezension von: ConnyKathsBooks
    Die 12jährige Oona Crate ist ein ganz besonderes Mädchen. Denn sie lebt im geheimnisvollen Pendulum Haus auf der magischen und verborgenen Dark Street und geht dort bei ihrem Onkel in die Zauberlehre. Aber eigentlich träumt Oona von einer Karriere als Detektivin und so muss schnell ein Nachfolger für sie her. Doch kaum sind die Kandidaten versammelt, fällt ihr Onkel einem heimtückischen Anschlag zum Opfer und verschwindet spurlos. Nun ist Oonas ganzes detektivisches Können gefragt und gemeinsam mit ihrem sprechenden Raben begibt sie sich auf eine gefährliche Suche nach ihrem Onkel und dem Täter.

    "Oona Crate - das Rätsel des schwarzen Turms" ist der Auftakt der dreiteiligen magischen Reihe von Shawn Thomas Odyssey. Ich gehöre zwar nicht mehr zur Zielgruppe, doch für spannende und fantasievolle Kinderbücher bin ich immer offen. Auch die Geschichte rund um "Oona Crate" hat mich nicht enttäuscht und mir ein paar kurzweilige Lesestunden verschafft.

    Hauptcharakter Oona muss man einfach gernhaben; ein sympathisches, cleveres und aufgewecktes junges Mädchen, welches auf der Dark Street viele Abenteuer erlebt. Denn gleich mehrere Fälle gilt es zu lösen; sei es ihr Onkel, der sich in Luft aufgelöst hat, Kleider und Dolche, die aus abgeschlossenen Räumen gestohlen wurden oder verschwundene Pflastersteine. Wie hängt das alles zusammen? Und was verbergen die anderen Zauberlehrlingskandidaten? Oona beginnt zu recherchieren und deckt dabei so manches Geheimnis auf. Hilfe erhält sie vor allem von ihrem sprechenden Raben, der praktisch alles weiß und jeden kennt; für mich ein gelungener Einfall. Dazu kommen tolle Schauplätze und viele weitere originelle Ideen, wie z.B. Witze erzählende Uhren, Feen, Goblins oder magische Pflanzen, welche den Lesespaß fördern.

    Allerdings dauert es eine Weile, bis man in die Handlung hereinkommt. Denn die magischen Hintergründe sind doch recht kompliziert und werden teilweise auch nur angedeutet. Hier und da hätte ich mir ausführlichere Erklärungen gewünscht. Ebenso fehlen mir zeitliche Besonderheiten, denn man merkt so gut wie überhaupt nicht, dass die Geschichte im Jahr 1876 spielt. Und auch die Nebenfiguren bleiben gegenüber Oona recht blass und sehr eindimensional gestrickt.

    Vor allem in der zweiten Buchhälfte steigt die Spannung und am Ende gibt es noch eine große Überraschung. Denn den wahren Täter hatte ich so nicht auf dem Schirm. Doch Oona ist als magische Detektivin überaus begabt und kennt natürlich des Rätsels Lösung. Am Ende trifft sie zudem noch eine wichtige Entscheidung, welche die Weichen stellt für die Nachfolgebände.

    Insgesamt hat mir "Oona Crate - das Rätsel des schwarzen Turms" gut gefallen. Eine magische und rätselhafte Detektivstory, die zwar nicht mit Harry Potter & Co mithalten kann, aber durchaus lesenswert ist und mit einer bezaubernden Heldin punktet. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung und vergebe 4 Sterne.
  11. Cover des Buches Deine Juliet (ISBN: 9783839893906)
    Mary Ann Shaffer

    Deine Juliet

     (47)
    Aktuelle Rezension von: Leonis
    Inhalt: Die Londoner Schriftstellerin Juliet Ashton muss wie jeder andere wieder lernen, dass der Krieg vorbei ist und jetzt eine andere Zeit begonnen hat. Da erreicht sie unerwartet ein Brief aus Guernsey.  Der Schreiber, Dawsey Adams hat ein Buch erworben, welches früher Juliet gehörte und in dem ihre Adresse verzeichnet ist. Da es auf seiner Insel an allem fehlt und sie der einzige Kontakt zum Festland ist, bittet er Juliet ihm Bücher zu schicken. Die Literaturliebhaberin kann ihm diese Bitte natürlich nicht ausschlagen. 
    Auf diesen Brief folgen viele weitere und Juliet erfährt Dawseys Geschichte und die eines Buchclubs mit dem Namen "Club der Guernseyer Freunde von Dichtung und Kartoffelschalenauflauf"
    Das die Autorin da nicht in London sitzen bleiben kann, sondern sich auf nach Guernsey macht ist klar, doch dass diese Reise ihr ganzes Leben verändern wird, ist ihr noch nicht bewusst als sie ihre Koffer packt.

    Meine Meinung: Das Buch bietet eine Geschichte mit vielen verschiedenen Gefühlen. Während des Hörens konnte ich mir das ein oder andere Lächeln nicht verkneifen, wohingegen andere Stellen einen wirklich nachdenklich und traurig machen.
    Die Briefform des Romans ist am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, aber man kommt schnell damit klar. Da die Briefe von verschiedenen Personen gelesen werden, kommt man da auch nicht durcheinander.
    Des weiteren bringen die Leser die Emotionen sehr passend rüber.
    Die Geschichte besitzt keine große Spannung, dennoch ist die Handlung nicht langweilig oder vorhersehbar.
    Ich persönlich finde das Ende etwas kurz und abrupt, was wahrscheinlich mit der Geschichte der Autorin, Mary Ann Shaffer zusammenhängt.

    Fazit: Ein schönes Hörbuch, das man zwischendurch mit hören kann.
  12. Cover des Buches JURASSIC DEAD (ISBN: 9783958350991)
    Rick Chesler

    JURASSIC DEAD

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Kleoriva

    Als großer Fan davon Sich gelegentlich auch mal einfach nur platt von Trash wie Sharknado und ähnlichen Filmen unterhalten zu haben, habe ich mir Jurassic Dead mit eben jener Absicht zugelegt und wurde nicht enttäuscht.

    Die Story ist, wie in so einem Fall nicht ungewöhnlich, ziemlich übertrieben und sehr vorhersehbar, aber auf eben genau diese Art und Weise schon auch sehr unterhalten. Es wird nicht an Horror / Splatter Elementen gespart und man fragt sich hin und wieder doch, warum Charaktere nun so und nicht anders / logischer handeln, aber ist es nicht genau das, was eben diese spezielle Nische ausmacht?

    Der Schreibstil ist im Großen und Ganzen sehr flüssig und gut zu lesen, allerdings kam es mir bei besonders Aktion geladenen Stellen hin und wieder etwas holprig vor, weswegen ich nicht ganz volle Punktzahl vergeben habe.

    Ansonsten kommen Fans von Trash hier voll auf ihre Kosten, immerhin gibt es große, bösartige Dinosaurier, das absolut böse in Person, eine sexy Agentin und eben den Sidekick der irgendwie dusselig in alles hinein gestolpert ist. Also alles was man für ein wenig Unterhaltung brauch! 

  13. Cover des Buches Spiegelzeit (ISBN: 9783800053193)
    Wolfgang Hohlbein

    Spiegelzeit

     (258)
    Aktuelle Rezension von: Krimifee86
    Inhalt: Nichts an dem Glaslabyrinth auf dem Rummelplatz läßt Julian ahnen, dass für ihn ein gefährliches Abenteuer beginnt. Denn seine Fähigkeit, durch den Spiegel zu gehen, versetzt ihn in eine lang vergangene Zeit, und er wird Zeuge, wie der Rummelplatz in einem Flammenmeer unterging. "Dein Vater war es, der diese Katastrophe damals heraufbeschworen hat. Und nur du kannst den unschuldigen Opfern helfen, die seither Tag für Tag diesen Brand aufs neue erleben müssen. Denn dir sind dieselben magischen Kräfte gegeben wie ihm." Seinen Vater und die Menschen auf dem Rummelplatz zu erlösen ist eine schwere Aufgabe. Julian setzt all seine Kraft ein, um sie zu erfüllen.

    Cover: Keine Ahnung, was das Cover mit dem Buch zu tun hat. Wenn ich das Cover sehe, denke ich an einen Roman über die Seefahrt und nicht wirklich an einen phantastischen Roman. Zumal im Buch selbst weder Seefahrer, noch Bootsfahrten oder dergleichen zu finden sind. Ich hätte definitiv hier ein anderes Cover gewählt.

    Schreibstil: Der Schreibstil war für mich oftmals recht verwirrend. Vielleicht sollte es auch so sein, aber oftmals wusste ich gar nicht wer überhaupt wer ist. Es gab so viele verschiedene Charaktere, die dann zu allem Überfluss auch noch manchmal gut (Menschen) und manchmal schlecht (Trolle) waren, dass ich manchmal nicht mehr hinterherkam. Davon abgesehen habe ich auch oft nicht verstanden, in welcher Zeit die Geschichte gerade spielt, bzw. wie Julian dorthin gekommen ist. Aber ich bin auch nicht der klassische Fantasy-Leser, vielleicht gewöhnt man sich irgendwann an so etwas.

    Die Story: Ich fand die Story leider sehr langweilig. Meiner Meinung nach wurde alles sehr künstlich in die Länge gezogen. Um das Problem mal an einem Beispiel deutlich zu machen (Achtung Spoiler!): Alle sind auf der Suche nach einem Splitter, der in den Zauberspiegel gehört. Julians Vater kennt das Versteck eines Splitters. Statt diesen aber in den Zauberspiegel einzufügen, sodass nur noch der letzte Splitter gesucht werden muss, versteckt er ihn aber. Dieser Splitter wird dann über ca. 200 Seiten gesucht, geklaut und stark umkämpft. Hätte man sich alles sparen können, wenn er gleich in den Spiegel eingesetzt worden wäre. Zumal einfach nicht deutlich wird, warum Julians Vater ihn überhaupt versteckt hat. Das ist nur ein Beispiel, aber diese Problematik zieht sich durch das ganze Buch. Vieles ist einfach nicht sinnvoll und teilweise auch einfach nur unlogisch.

    Fazit: Zuerst möchte ich kurz erwähnen, dass ich eher kein Fantasy-Leser bin. Ab und an rutsche ich mal in dieses Genre, aber ich lese eben eher realistische Literatur. Dennoch gab es auch schon Fantasy-Bücher, die mir wirklich gut gefallen haben. Spiegelzeit gehört aber definitiv nicht dazu. Das Buch war für mich einfach am Anfang total langweilig und künstlich in die Länge gezogen. Julian erlebt ein Wunder nach dem anderen, nur sein blaues Wunder irgendwie nicht (kleiner Wortwitz). Aber mal im Ernst… Warum hat sein Vater die Scherbe, die er ohnehin schon hatte, nicht einfach von vornherein in den Spiegel eingesetzt? Dann hätte man sich das ganze Drama am Ende ersparen können. Sowas macht für mich einfach keinen Sinn und dient nur der künstlichen Verlängerung der Geschichte. Nein, nein, leider so gar nicht meins!
  14. Cover des Buches Bibliothek der Träume (ISBN: 9783868276022)
    Lynn Austin

    Bibliothek der Träume

     (42)
    Aktuelle Rezension von: Walking_in_the_Clouds
    Lynn Austin ist eine begnadete Erzählerin, die es immer wieder schafft, ihre Leser mit den ersten Zeilen eines Romans völlig in eine andere Welt abtauchen zu lassen. Für „Bibliothek der Träume“ hat sie sich die Zeit der Weltwirtschaftskrise als spannenden historischen Hintergrund ausgesucht, vor dem sie eine nicht minder faszinierende Geschichte entspinnt, während der die Heldin von einem etwas naiven Bücherwurm zu einer patenten jungen Frau heranreift.
  15. Cover des Buches Stille Gefahr (ISBN: 9783751715775)
    Shiloh Walker

    Stille Gefahr

     (22)
    Aktuelle Rezension von: TatjanaVB

    Klappentext

    Nachdem Hope Carson der Ehe mit einem gewalttätigen Polizisten entkommen ist, hofft sie, in dem Städtchen Ash, Kentucky, endlich Ruhe zu finden. Doch dann wird sie in einen Mordfall verwickelt. Der Polizei kann sie nicht trauen und genauso wenig dem Staatsanwalt Remy Jennings. Doch er ist der Einzige, der zu ihr steht, als sie im Strudel der Ereignisse unterzugehen droht.

     Inhalt:

    Es geht drunter und drüber in der Kleinstadt Ash. Staatsanwalt Remy muss den Mörder von der jungen Jolene Hollister, finden und gleichzeitig die (Un-) Schuld von Hope Carson beweisen, die verdächtigt wird Law niedergeschlagen zu haben, um sich schließlich das Leben nehmen zu können. Doch Hope weckt in ihm Gefühle, die er unmöglich zu lassen darf, denn die Beweise sind niederschlagend und die (angeblichen) physischen Probleme von Hope scheinen dies zu bestätigen. Doch Law glaubt nicht an die Schuld seiner Freundin, auch wenn die Ermittlungen anderes zeigen. Doch durch Remy eingreifen weiß nun auch Hopes gewalttätiger Exmann wo sie zu finden ist. Während Remy sich langsam seine Gefühle eingesteht muss er sich um seine schwierigen Familienverhältnisse kümmern...

     Fazit:

    Diesmal steht mehr die Romantik zwischen den Protas in Vorderrund, nur hin und wieder kommen durch die Ermittlungen ein wenig Spannung in die Story. Trotz alledem schadet es der Handlung keineswegs. Achtung!: Durch das fortlaufen der Story sollte zuvor der 1.Band: Bilde Wahrheit gelesen werden. Damit die Spannung nicht verloren geht würde ich ebenfalls raten gleich den dritten Band: Tötliche Nähe mit zu bestellen...

  16. Cover des Buches Kleine Geheimnisse (ISBN: 9783426632864)
    Danela Pietrek

    Kleine Geheimnisse

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Estrelas
    Kleine Geheimnisse spielt an einem Tag, in dessen Verlauf der Leser in jeder Stunde eine neue Figur kennenlernt. Alle Figuren haben etwas mit Wolfgang Wöhlmann zu tun, gehören zum Kreis seiner Familie, Kollegen oder Nachbarn und werden am Abend bei seiner Geburtstagsfeier sein. Das Konzept ist interessant und erfrischend. Hat man sich bei der Einteilung des Romans in Uhrzeiten darauf eingestellt, einem Handlungsstrang zu folgen, wird man gleich im zweiten Kapitel mit einer neuen Figur überrascht. Die Einblicke in die aktuellen Geschehnisse und die Vergangenheit jedes Handelnden lassen Vermutungen zu den Verwicklungen mit anderen zu. Leicht ist das jedoch nicht, denn bei der Vielzahl der Figuren verliert man schnell den Überblick. Die sogenannten Geheimnisse sind in erster Linie Probleme, z.B. Beziehungs- oder Geldnöte, positive Aspekte gibt es kaum. Auch wenn die Auflösung nicht vorhersehbar war, ließ sie mich etwas frustriert zurück.
  17. Cover des Buches Der Kollapsar (ISBN: 9783453306394)
    Alan Dean Foster

    Der Kollapsar

     (4)
    Aktuelle Rezension von: rallus
    3. (bzw.4) Teil der Jugendbuchreihe um Flinx und Pip, bei dem die Galaxis von einem Kollapsar bedroht wird. Flinx und seine Freunde machen sich auf die Suche nach der Waffe die die Bedrohung aus der Galaxis schafft. Wieder eine tolle Abenteuergeschihcte um Flinx, die einfach Spaß macht!
  18. Cover des Buches Far North (ISBN: 9780312429720)
    Marcel Theroux

    Far North

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Wortmagie

    „Far North“ ist ein dystopischer Roman des Autors Marcel Theroux und lag lange, lange auf meinem SuB, bevor seine Zeit endlich gekommen war. Ich meine, ich habe es gekauft, kurz nachdem ich „Die Straße“ von Cormac McCarthy gelesen habe. Mein Verlangen nach düsteren Endzeitgeschichten war in dieser Phase enorm, da ich das Gefühl hatte, McCarthys Pulitzerpreis-gekröntes Meisterwerk habe mir eine ganz neue Welt der Literatur offenbart. Und auf gewisse Weise war das ja auch tatsächlich so. Mittlerweile ist meine Begeisterung für das Genre weniger euphorisch, doch hin und wieder lasse ich mich auch heute noch gern in eine dunkle, beunruhigende Zukunftsvision entführen.
    „Far North“ erschien mir die ideale Winterlektüre zu sein, voller Eis, Schnee und klirrender Kälte.

    Das Leben im hohen Norden ist kalt und hart. Die Einsamkeit ist ein ständiger Begleiter. Seit sich die Welt gegen die Menschen wandte, sind all die technischen Errungenschaften der vergangenen Jahrhunderte nur noch Erinnerungen. Das Land liegt brach und Siedlungen sind verlassen. Makepiece ist der letzte Mensch in Evangeline, bereit, das Dorf zu schützen und die Ordnung aufrecht zu erhalten. Eines Tages jedoch schleicht sich ein Schimmer Hoffnung in Makepiece‘s sorgsam gehütete Routine. Ein Flüchtling versteckt sich in Evangeline. Trotz anfänglichen Misstrauens ist die Bedeutung seiner Existenz unleugbar: es gibt noch immer Leben in der Welt. Mutig übergibt sich Makepiece der Wildnis, auf der Suche nach einer Zukunft. Doch Kälte und Härte finden sich nicht nur in der Natur, sondern auch in den Herzen der Menschen.

    Ich bin immer wieder überrascht, wie wenig Dystopien aus der erwachsenen Literatur mit dystopischen Young Adult – Abenteuern gemeinsam haben. Nicht nur verzichten sie häufig vollständig auf die Fixierung auf Hauptfiguren, die Herangehensweise ist einfach komplett anders. Erwachsene Dystopien sind mahnend, drohend und geben mir beim Lesen das Gefühl, dass das Wesen der Menschheit unausweichlich zu ihrem Untergang führen wird. Das Erstaunliche daran ist, wie viel Hoffnung sich meist trotz dessen in diesen Geschichten versteckt. „Far North“ ist in seiner Reinheit außergewöhnlich. Es ist eine ruhige, leise Endzeitgeschichte, die tief in die Seele der Menschheit blickt und die in einer wunderschönen, atemberaubenden, wilden Landschaft spielt. Marcel Theroux hat die Atmosphäre des hohen Nordens hervorragend eingefangen und transportiert sie mühelos. Wer hätte gedacht, dass ein Dokumentarfilmer Bilder auch in einem anderen Medium so spielend in Szene setzen kann. An Makepiece’s Seite konnte ich den Schnee unter meinen Stiefeln knirschen hören und sah, wie mein Atem zu kleinen Wölkchen kondensierte. Ich konnte mir die überwältigende Natur lebhaft vorstellen und empfand Ehrfurcht angesichts all der unbeschreiblichen Schönheit, die selbst in der größten Katastrophe liegen kann. Worin genau diese Katastrophe besteht, lässt Theroux offen. Obwohl ich sonst unheimlich neugierig bin und darauf bestehe, alles zu wissen, gefiel mir diese Vagheit in „Far North“ sehr gut. Die Geschichte – Makepiece’s Geschichte – thematisiert das Hier und Jetzt, die Kaltherzigkeit der Menschen in ihrem Überlebenskampf, nicht die Vergangenheit. Es ist nicht wichtig, was mit der Erde passiert ist. Wichtig ist in diesem Roman nur, wie die Menschen mit der „neuen“ Situation umgehen. Interessanterweise glaube ich, dass Theroux selbst jedoch eine ziemlich eindeutige Vorstellung davon hat, was vorgefallen ist. Die wenigen Informationen, die er preisgibt, wirkten realistisch und gut durchdacht. Ich bewundere ihn für die mutige Entscheidung, seinen Leser_innen nicht alles zu offenbaren und dadurch den Fokus strikt auf seiner Botschaft zu halten. Diese hat in meinen Augen fast etwas Darwinistisches. Nur, wer sich anpasst, überlebt. Wie allerdings nicht anders zu erwarten, gelingt das den meisten Menschen eher schlecht als recht. Ich muss ehrlich sagen, dass „Far North“ mein zuweilen reichlich zynisches Bild meiner eigenen Art voll und ganz bestätigte. Wenn ich eines aus diesem Buch mitnehme, dann die Überzeugung, dass wir verloren sind, wenn uns unser Planet im Stich lässt, aus welchen Gründen auch immer. Die Menschen in „Far North“ scheinen das Ausmaß ihrer eigenen Ignoranz überhaupt nicht zu begreifen; sie machen einfach weiter wie bisher, rücksichtslos und skrupellos. Auf mich wirkten sie wie verzweifelte, kopflose Ratten, die versuchen, ein sinkendes Schiff zu verlassen und dabei doch nur Wasser tretend im Kreis schwimmen. Es war erschreckend und tat mir im Herzen weh, zu erleben, welch bittere Enttäuschungen Makepiece auf der simplen Suche nach Kontakt erfährt. Es sind nicht die Menschen, die die Hoffnung in „Far North“ tragen. Es ist die Natur selbst. Eine Natur, die immer einen Weg findet. Eine Natur, die streng, aber gütig und großzügig zu denjenigen ist, die sie schätzen, respektieren und die verstehen, dass sie nur zu Gast sind.

    Nach dem Lesen empfinde ich „Far North“ weniger als buchstäbliche Wintergeschichte, sondern eher als Wintergeschichte im übertragenen Sinne, obwohl das Setting selbstverständlich häufig von Schnee und Eis bedeckt ist. Es behandelt den Winter in der Seele der Menschheit. Die Kälte lebt in uns allen und zeigt sich, wann immer wir egoistisch und rücksichtslos handeln. Mich hat dieses Buch daher sehr nachdenklich gestimmt. Wie oft wird uns gesagt, wir sollen leben, als gäbe es kein Morgen? Diese Einstellung ist fatal, denn es gibt ein Morgen. Wir können uns weder aus der Verantwortung für einander noch aus der Verantwortung für unseren Planeten heraus schummeln. Ich danke Marcel Theroux dafür, dass er mich daran erinnert hat, dass wir keine zweite Chance erhalten werden.
    Ich kann euch „Far North“ von Herzen empfehlen, möchte euch aber davor warnen, dass sich diese Dystopie nicht so nebenbei weg liest. Es ist eine Geschichte, die sich schwer auf das Gewissen legt.

  19. Cover des Buches Singende Bäume (ISBN: 9783940877239)
    Hanna Bohnensteffen

    Singende Bäume

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Leuchtturmwaerterin

    Dies wird leider eine etwas andere Rezension, denn ich habe das Buch nicht bis zum Ende gelesen, sondern es nach ca. 70 Seiten abgebrochen. Hier möchte ich aber erklären, warum ich dies getan habe.


    Der Klappentext verspricht eine spannende, sehr geheimnisvolle Geschichte um das Leben eine junge Frau.


    Zu Beginn werden viele neue Figuren eingeführt, aber leider kaum vorgestellt, sodass man sie nur sehr schwer auseinanderhalten kann. Man kommt schnell durcheinander und fragt sich, was der eine jetzt mit der anderen zu tun hat. Für mich, die es eigentlich mag, tolle Charaktere auf ihrem Weg zu begleiten, war es eine echte Herausforderung bereits am Anfang wirklich bei der Stange zu bleiben.


    Die Sprache der Autorin ist für meinen Geschmack leider sehr hölzern gewesen. Es fehlte mir das Lebendige in den Worten.

    Es gibt leider Zeitsprünge und vor allem Perspektivfehler in der Erzählung, sodass man nur schwer den einzelnen Handlungssträngen folgen kann und mir leider die Freude an der Geschichte genommen hat.

    Gerade die Perspektivfehler hätten im Lektorat auffallen müssen. Das ist sprachlich einfach falsch gewesen.


    Mir tut es für die Autorin sehr leid, dass ich ihrem Buch keine weitere Chance geben konnte, aber für mich ist dieses Buch leider ein Flop. Das mögen andere anders beurteilen. Hier handelt es sich einfach um meine persönliche Leseempfindung und die kann ich nur so beschreiben, wie sie auf mich gewirkt hat.

  20. Cover des Buches Tierische Jobs (ISBN: 9783806239645)
    Mario Ludwig

    Tierische Jobs

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Streiflicht

    Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, weil ich einerseits Tiere sehr mag und andererseits Sachbücher sehr schätze – vor allem dann, wenn sie in einem humorvollen Ton geschrieben sind. Autor Dr. Mario Ludwig ist Biologe und Naturbuchautor und hat bereits mehr als 20 Bücherveröffentlicht. Darüber hinaus hat er Sendungen bei Deutschlandfunk Nova und Radio Bremen. Trotzdem war er mir bisher kein Begriff, was ich wirklich bedauerlich finde. Denn er ist, wie schon der Hessische Rundfunk feststellte, „Deutschlands Experte für Kurioses im Tierreich“. Und mich hat er mit diesem Buch wirklich begeistert.
    Dass Tiere oft hilfreich sind und dem Menschen in allerlei Funktionen dienen, das weiß man ja. Zum Beispiel als Fleisch- und Milchlieferanten, für Wolle oder Leder, als Trüffelschwein, Brieftaube oder Blindenhund. Doch dieses Buch zeigt charmant und unterhaltsam, dass die Fähigkeiten der Tiere noch viel weiter gehen. Einige wenige Beispiele kannte ich bereits, wie zum Beispiel den seltenen und daher sehr teuren Katzenkaffee. Dass aber auch Elefanten als Kaffeeveredler dienen, hatte ich noch nie gehört bzw. gelesen. Die Raben des Towers in London waren mir ein Begriff, aber was dahinter alles steckt, konnte ich erst hier lesen. Besonders gefallen haben mir auch die Flughafenbienen und die Laus im Lippenstift.
    Wer sich gerne auf interessante, kuriose und lehrreiche Weise unterhalten lässt, der ist bei „Tierische Jobs“ genau richtig. Die kurzen Geschichten über die einzelnen Tiere, die das gesamte Tierreich umfassen – egal ob groß oder klein, schön oder unscheinbar – ziehen den Leser schnell in ihren Bann. Immer wieder wollte ich nur schnell eine Geschichte lesen, blieb dann aber hängen und hab mehrere Abschnitte gelesen. Man lernt ganz nebenbei viel Wissenswertes und kann wunderbar schmökern.
    Die Abbildungen der Tiere in schwarz-weißen Zeichnungen geben dem Leser einen tollen Eindruck, um welches Tier es gerade geht – nicht jeder kennt die Schleichkatzen oder deren Aussehen – und sorgen für eine harmonische Abrundung des Textes.
    Fazit: Rundum gelungen, unterhaltsam und spannend, kurios und wunderschön. Ein Buch, das zeigt, welch einen Schatz wir in unseren Tieren haben und was sie alles für uns tun können – wenn wir gut und liebevoll mit ihnen umgehen.
    Ich bin begeistert und werde das Buch meiner Schwester, einer Tierärztin, schenken. Ich bin mir sicher, auch sie wird dem Büchlein verfallen und es gebannt lesen.

  21. Cover des Buches Nostradamus (5230 640) (ISBN: 9783811831636)
    Eberhard Fuchs

    Nostradamus (5230 640)

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Terzel
    Ich will auch nicht an firlefanz glauben, obwohl ich auch gerne firlefanz lese, darum kaufte ich mir auch dieses Buch (6,80 DM). Erst hinterher ging mir ein Licht auf.
    Vor ca. 400 Jahren schrieb Nostradamus seine Propheizungen, 1982 wurde das Buch gedruckt und 1989 (Maueröffnung) habe ich mich wieder daran erinnert. Aus dem Buch Seite 200: 1) 1988 Eine Quasi-Wiedervereinigung Deutschlands findet statt. 2) 1989 Die Sowjetunion gibt Teile Galiziens frei. 3) Die inneren Widersprüche innerhalb der Sowjetunion verursachen eine neue Revolution. 4) 1992, Die sozialistischen Vorstellungen der DDR werden aufgegeben. Gegen eine neue Zahlungsverpflichtung entläßt die Sowjetunion Gesamtdeutschland aus ihrem Block. u.s.w.
    Hat man so etwas vor 400 Jahren geschrieben, so ist es nicht mehr wichtig ob es 100% genau ist. Da dieses Buch 1982 heraus kam, fällt es mir nicht schwer, seine Prophezeiungen zu glauben. Das ist nur ein Bruchteil von dem was in diesem Buch steht. Es ist schon erschreckend und erstaunlich.
  22. Cover des Buches Der Waisenstern (ISBN: 9783453306271)
    Alan Dean Foster

    Der Waisenstern

     (4)
    Aktuelle Rezension von: rallus
    2.Teil (bzw.3.) der Flinx und Pip Reihe, die ihn wieder mit verschiedenen Rassen und Welten in Verbindung bringt und er einige Abenteuer besteht. Wieder sehr gut zu lesende Abenteuergeschichte um Flinx und seinen Flugdrachen Pip
  23. Cover des Buches Das Tar- Aiym Krang (ISBN: 9783453305533)
    Alan Dean Foster

    Das Tar- Aiym Krang

     (4)
    Aktuelle Rezension von: rallus
    Die Reihe um Pip und Flinx, sind eine sehr schön zu lesende Jugendbuchreihe die sehr viel Spass macht zu lesen. Die Abenteuer sind sehr bunt und verteilen sich über die ganze Galaxis. Flinx und der Flugdrache Pip sind telepathisch verbunden und erleben im ersten Band schon die erste Aufregung und begeben sich auf die Suche nach der ultimativen Waffe, dem Tar-Aiym-Krang. Toller Jugend-Science-Fiction Zyklus, der wirklich Spaß macht, wenn man die Logiklöcher wegläßt.
  24. Cover des Buches Bernstein-Akte - Der Fall Picasso/Band 1 (ISBN: 9783411071135)
    Christian Tielmann

    Bernstein-Akte - Der Fall Picasso/Band 1

     (5)
    Aktuelle Rezension von: skyqueen
    Gestern Nacht ist ein Bild aus dem Depot des Museums für neue Kunst verschwunden. Motiv: lila Bank auf rotem Grund. Es handelt sich doch erstaunlicher Weise und kein Kunstwerk. Das Bild soll sogar ausgesprochen hässlich sein ... Doch wer stiehlt ein wertloses Gemälde? Irgendwas stimmt hier doch nicht!

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