Bücher mit dem Tag "erster schultag"

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24 Bücher

  1. Cover des Buches Wer die Nachtigall stört ... (ISBN: 9783499271571)
    Harper Lee

    Wer die Nachtigall stört ...

     (939)
    Aktuelle Rezension von: Alexander_Bally

    Bei Büchern ist es oft ähnlich wie bei Menschen: Da gibt es wen, den kennt vage schon seit langem, aber es ergab sich nie ein näheres Kennenlernen. Wenn es doch geschieht, erkennt man mitunter, dass man seit Jahren eine wunderbare Begegnung versäumt hat.

    So ging es mit mit Harper Lee und „Wer die Nachtigall stört“. ‚Amerikanischer moderner Klassiker, nett zu lesen und wohl auch lohnend‘, das wusste ich. Aber näher bin ich dem Buch nie gekommen und selbst die oskarprämierte Verfilmung aus dem Jahr 1962 war an mir vorbeigegangen, obwohl ich das Kino der sechziger Jahre sehr schätze und ebenso Gregory Peck.

    Und dann war neulich meine Bettlektüre zu Ende und ich war zu faul einen anderen lieben Band im Bücherbord auszusuchen. Zufällig lag Harper Lee gerade herum und ich war nun einfach neugierig. Und dann? Den Anfang fand ich ein wenig harzig. Die Erlebnisse des altklugen Wildfangs, der sechsjährigen Jean Louise Finch, genannt Scout, fand ich nett, aber mehr auch nicht. Ich las, wie sie sich von ihrer Lehrerin ungerecht behandelt fühlt, über ihre Schulweg- und Schulhofabenteuer, die sich immer wieder um Arthur „Boo“ Ridley drehen, den geheimnisvollen Nachbarn, der die Menschen scheut und seit vielen Jahren nie das Haus verließ. Für die Kinder wurde er so zu einer Art Sagen-und Schreckgestalt. Scout und ihr älterer Bruder Jem versuchen in immer neuen Anläufen ihn aus dem Haus zu locken. Alles las sich angenehm und die Figuren waren stets plastisch und lebendig gezeichnet, doch wohin wollte die Geschichte?

    Erzählerisch bricht das Buch mit sehr vielen Regeln, die ein Autor besser beachten sollte. Vor allem in der Erzählstruktur. Scout stellt dem Leser eine Unmenge Figuren vor, doch der Leser bleibt alleingelassen mit der Frage, warum er dies gezeigt bekommt. Die eher anekdotische Handlung meandert zwischen dem Finchschen Anwesen und dem Postamt hin und her, schweift ab in die Tiefen in die Familengeschichte um dann scheinbar Volten drehend wieder zum geheimnisvollen Boo Ridley zurückzukehren. Scout ist zwar hinreißend, doch auch die beste Protagonistin braucht eine Thema, dem sie folgen kann, um ihre Geschichte zu erzählen.

    Fast hätte ich das Buch wieder weggelegt. Und doch war da etwas, was mich zum weiterlesen bewog: Der Schauplatz Maycomb. Harper Lee zeichnet sehr genau ein Bild dieser fiktiven Kleinstadt in Alabama zur Zeit der Depression, führt das typische Personal vor Augen, bigotte Damenkränzchen, unverbiegbare Farmer an der Armutsgrenze, die dennoch stolz und aufrecht nie etwas schuldig bleiben wollen und ihre Schulden mit Eiern oder einem Ferkel bezahlen, verschlagene Rednecks, weißes Prekariat am Rande der Gesellschaft und die Parallelgesellschaft der Farbigen. Seit meiner Jugend kenne ich dank Tom Sawyer, die Waltons. Durch sie und viele andere Quellen war ich vertraut mit diesen Versatzstücken, doch Harper Lee hat sie, das merkte ich erst auf den zweiten Blick, zu einem dichten und lebendigen Mikrokosmos verwoben. Vor allem aber, das ist ihre große Stärke, blickt sie immer wieder genau in die Seelen der Figuren, belässt es nie beim Anschein, der vertrauten Oberfläche, dem Klischee. Das erzählende Kind begegnet allen Menschen unvoreingenommen und lotet so die Charaktere aus, immer wieder auch mit Hilfe ihre verwitweten Vaters, Atticus Finch, einem alternden Anwalt in der Gemeinde. Er glaubt an Freiheit und die Gleichheit vor dem Gesetz und lebt dies auch vor. Seinen Kindern ist er Vertrauter und Vorbild und vor allem Freund, der sie auch als Gesprächspartner ernst nimmt. Ansonsten lässt er ihnen sehr viel Freiheiten. Weit mehr, als Calpurnia, die schwarze Haushälterin, die mit Strenge und Liebe die eigentliche Erziehungsarbeit übernimmt.

    Ein Weilchen lag das Buch mit einem Lesezeichen in der Mitte neben meiner Bettstatt unberührt. Ich fand den Ruf, den es genießt, eher rätselhaft. Doch dann las ich weiter und endlich schälten sich aus den vielen, vielen Themen im Buch drei heraus, die sich in der zweiten Hälfte immer dichter verwoben: Rassismus, Gerechtigkeit und vor allem die Menschlichkeit in ihren guten und schlechten Ausprägungen.

    Als Atticus einen Schwarzen als Pflichtverteidiger vertritt, der beschuldigt wird, ein weißes Mädchen vergewaltigt zu haben, ein Vorwurf, der in Alabama in dieser Zeit beinahe automatisch zur Verurteilung führt, und er dieses Mandat auch noch sehr ernst nimmt, kommt es zu verdeckten und offenen Anfeindungen gegen diese „Niggerfreunde“. Atticus gelingt der Ritt auf der Rasierklinge, gelassen den gehässigen Klatsch zu überhören und sich dennoch sich dem Unrecht, notfalls auch dem Lynchmob entgegenzustellen, mit nichts weiter bewaffnet als aufrichtiger Überzeugung und Manieren. Er lehrt er seine Kinder, die Menschen zu verstehen, sich in die anderen hineinzuversetzen und niemanden zu verurteilen, nicht einmal die Bekannten und Nachbarn, die den Angeklagten lynchen wollten. Denn manchmal, so lehrt er sie, sind auch vernünftige Menschen verblendet. Dann stünde irgendetwas zwischen ihnen und ihrer Vernunft, ein Vorurteil, eine Angst oder sonst ein Gefühl.

    So wird über niemandem der Stab gebrochen, denn man muss ja auch in Zukunft friedlich zusammenleben. Dennoch werden im Roman die Schwächen und Unzulänglichkeiten und das Unrecht nie ausgeblendet, verleugnet und auch nicht beschönigt, denn der Angeklagte muss sterben, auch wenn Atticus im zentralen Prozess seine Unschuld offen zu Tage fördern kann. War sein Einsatz umsonst? So sieht es sein Sohn, und doch hat sich manches geändert, wenn auch einstweilen nur in den Köpfen. Aber genau da, in den Köpfen der Menschen, muss wohl alle gesellschaftliche Veränderung beginnen.

    So birgt das Buch gewaltigen gesellschaftspolitischer Sprengstoff, liebenswürdig verpackt in rosa Seidenpapier mit Schleifchen. Im seinem Kern ist es hochexplosiv und gerade heute so hochaktuell wie vor sechzig Jahren, als es erschien – in Amerika ebenso wie bei uns und vielleicht überall, wo Menschen mit Vorurteilen die Gesellschaft gestalten.

    Wie konnte ich dieses Buch nur übersehen? Es hielt mich bis drei Uhr wach, und nun, da ich das Werk als ganzes kenne, bin ich begeistert. Ich glaube, es verdient ein Plätzchen bei meinen Lieblingsbüchern.

    Rezension von www.perspektivwechsel.webador.de

  2. Cover des Buches Wenn ihr uns findet (ISBN: 9783453534346)
    Emily Murdoch

    Wenn ihr uns findet

     (142)
    Aktuelle Rezension von: vivreavecdeslivres
    Dieses Exemplar hier ist ein klassisches Beispiel für die Sparte an Büchern, die ich mir vor Jahren (!) zugelegt habe und unbedingt lesen wollte - schliesslich lobten es alle in den Himmel -, aber dann doch tatsächlich erst einige Zeit später wirklich dazukomme. Ich war neugierig und gespannt, war genau in der richtigen Stimmung für eine etwas aufregendere Geschichte und war erstmal angetan, vom lockeren und leichten Schreibstil, der mich nur so durch die Seiten fliegen liess. Aber ich konnte von der ersten Seite an keine wirkliche Verbindung zu den Charakteren und überhaupt dem ganzen Buch feststellen.

    "Die besten Sachen auf der Welt gibt's fast für umsonst, sagt Mama immer.Wie zum Beispiel das gleissende Morgenlicht, das wie Diamanten über die Wasseroberfächeunseres Flüsschens tanzt. Oder der Fluss selbst, der den ganzen Tag lang Musik vor sichhin brabbelt, so wie Nessa als Baby. Glück is' umsonst, sagt Mama."


    Dabei sind einige der Ideen sehr gut umgesetzt und die Ausarbeitung der Charaktere auch sehr feinsinnig. So ist Carey sehr schlau, aber doch auch immer wieder wahnsinnig naiv und leichtgläubig. Was vielleicht einfach mit der fehlenden Erfahrung zusammenhängt. Aber diese beiden Polen wurden immer wieder ausgehoben und in die Extreme verfrachtet, etwas, was ich nicht leiden kann, weil das nicht wirklich real ist. Die Mischung sehr kluger und doch auch naiver Denkensweise gibt es oft, aber die Trennlinie ist oft nur sehr fein sichtbar. Hier gab es einige Stellen, an der ich das Buch stirnrunzelnd zur Seite gelegt habe, da ich einfach nicht damit zurecht kam, wie Careys Handlungen oder Äusserungen, unabhängig vom tatsächlichen Inhalt, beschrieben wurden.
    "Es stimmt: Wir hatten  nicht viel. Kein schickes Haus, teure Kleider oderSachen zum Angeben. Aber ich hab immer darauf geachtet, dass wir sauber sind.
    Sauber bedeutet frei."


    Irgendwie fehlte mir der Geschichte einfach an Substanz und Details. Das grosse Vorher (leben im Wald) sowie das grössere Nachher (in der zivilisierten Gesellschaft und den völlig fremden Sitten und Gegenständen) wurden ziemlich reduziert, es wurde einiges ausgelassen. Und vieles wurde beschönigt. Versteht mich nicht falsch, es geschahen schreckliche Dinge in der Vergangenheit der zwei Mädchen, jedoch waren mir diese Dinge zu sehr auf die Spitze getrieben. Es war dann immer ein Schlag. So fehlte der Geschichte einfach an Substanz. Das sind für mich diese Momente, in denen etwas nicht schwarz oder weiss ist, die feinfühligen und dadurch viel emotionaleren Momente. Es wurde mir in diesem Buch zu selten differenziert. So war die Beziehung der Schwestern einfach unglaublich eng, aber etwaige Abweichungen oder Sonderheiten mangelten Stark, was der Geschichte wieder an Authentizität und auch Fluss raubte. 
    "Vermutlich kann man zwar das Mädchen aus dem Wald holen,aber nicht den Wald aus dem Mädchen."
    Das ich das Buch als nicht wirklich gut empfand, hat wohl einige Gründe seitens des Buches, aber auch ich ging nicht unvoreingenommen daran ran. So hatte ich aufgrund all dieser positiven Meinungen sehr hohe Erwartungen. Und ich hatte kurz zuvor Room gesehen, bei diesem das Setting ganz anders war, die Geschichte aber eine ähnliche. Da wurden keine Details ausgelassen und alles war wahnsinnig vielschichtig und hatte so viel mehr Dimension. Natürlich war dies ein Film und es hat vielleicht auch mit dem Alters- und Geschlechterunterschied zu tun, aber es machte mich regelrecht wütend, als Careys neuen Leben fast schon beschränkt wurde auf Glitzerjeans, Dates und Partys. Das finde ich auch woanders, wenn ich Ablenkung brauch. Und tiefgründig ist dieser Roman meiner Meinung nach, bis auf die paar schönen Textstellen, die ich euch rausgesucht habe, halt einfach nicht.

    http://wonderful-ne-books.blogspot.ch/2016/04/wenn-ihr-uns-findet.html
  3. Cover des Buches Harry Potter und der Stein der Weisen (Harry Potter 1) (ISBN: 9783551320117)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und der Stein der Weisen (Harry Potter 1)

     (18.997)
    Aktuelle Rezension von: young_introvert_life

    Ich denke ich muss nicht viel zur Handlung sagen, da Harry Potter jedem ein Begriff sein sollte. 

    Ich kannte die Filme aus meiner Kindheit und habe damals, als die neuen Buchcover zum 20 jährigen Jubiläum rauskamen entschieden, endlich auch die Bücher in Angriff zu nehmen. 

    Wir begleiten Harry durch sein erstes Jahr in Hogwarts, der Schule für Hexerei und Zauberei. Anfangs noch übergewältigt von der Erkenntnis dass er ein Zauberer ist, begibt sich Harry schon bald in wohl sein spannendstes Abenteuer, gemeinsam mit seinen Freunden Ron Weasley und Hermine Granger. Dort angekommen lernen sie nicht nur andere Zauberer kennen und lernen fleißig, nein, auch müssen sie feststellen dass in dieser Welt wohl auch so manche Gefahren lauern können. 

    ----------

    Fazit :

    Gerade beim ersten Band merkt man, dass dieses Buch eher auf jüngere Leser zugeschnitten wurde. Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten, keine komplizierten Wörter, keine unverständlichen, ewiglange Satzbauten. Anfänglich fiel es mir eben wegen diesem sehr einfach gehaltenem Schreibstil schwer dran zu bleiben und mich auf die Geschichte zu konzentrieren. 

    Die Welt der Zauberer: die Winkelgasse, Hogwarts usw wurden sehr liebevoll ausgearbeitet und beschrieben, man hatte schnell ein Bild vor dem inneren Auge. Auch die Charaktere waren vielschichtig und handelten mehr oder weniger ihrem Alter entsprechend. 

    Harry Potter und der Stein der Weisen ist ein Gut gelungener Einstieg in die Welt der Zauberer, egal ob für jung oder alt, und empfiehlt sich gerade für die kühlere Jahreszeit, wie ich finde. Das Rad wurde nicht neu erfunden : es gibt unzählige Bücher und Filme mit Hexen/Zauberer, Internatleben, ebenso ist die Sache mit dem Auserwählten und dem Feind nichts neues. Dennoch finde ich ist die Geschichte so wie sie ist einzigartig und es wert gelesen zu werden. 

  4. Cover des Buches Flora Flitzebesen (für Leseanfänger) (ISBN: 9783649636113)
    Eleni Livanios

    Flora Flitzebesen (für Leseanfänger)

     (13)
    Aktuelle Rezension von: sutane

    Inhalt:

    Nur noch wenige Tage und Flora kommt endlich in die Schule. Bevor es aber soweit ist, muss sie noch ihre Schulsachen einkaufen, unter anderem benötigt sie einen Zauberstab.

    Endlich gefunden wird dieser versiegelt, denn gezaubert werden darf erst, wenn man in der Schule ist.

    Als Flora einen kleinen Kater findet muss sie doch schon vor dem ersten Schultag zaubern,


    Meinung 

    Flora Flitzebesen und der magische erste Schultag erzählt vom Zauber der ersten Schultags und die Tücken die es bis dahin zu überwinden gilt.

    Denn eigentlich will Flora gar nicht zaubern, nicht vor dem ersten Schultag. Aber da sitzen die beiden Raben, Nux und Borax, wie kleine Teufelchen auf ihrer Schulter und flüstern ihr ins Ohr.

    Nun plagt Flora aber das schlechte Gewissen und dann ist er endlich da, der magische erste Schultag.


    Eleni Livanios schreibt in kurzen und leicht verständlichen Sätzen.
    Die kurzen Kapitel werden durch viele bunte Bilder begleitet. Am Ende jedes Kapitels gibt es ein kleines Rätsel das gelöst werden will.

    Meine Kinder haben die Geschichte verschlungen und wollten gleich mehr von Flora lesen.

    Vor allem wollen sie herausfinden warum das Buch Flora Flitzebesen heißt, denn Flora heißt Floribunda. Sie vermuten das es etwas mit ihrem Hexenbesen zu tun haben könnte, den sie aber in diesem Buch noch nicht erhalten hat.

    Wir sind also auf die Fortsetzung sehr gespannt,

  5. Cover des Buches Max-Bilderbücher: Max kommt in die Schule (ISBN: 9783551519634)
    Christian Tielmann

    Max-Bilderbücher: Max kommt in die Schule

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste
    Max kommt in die Schule Max Eltern bekommen Post vom Schulamt. Nach den Sommerferien darf Max in die Schule gehen.Auch Max Freundin Pauline wird dann mit ihm eingeschult.Grund genug schon einmal still sitzen zu üben. Im Garten bauen sie eine Tafel auf. Sie holen Stifte, Papier und allerlei andere Utensilien, die man so in der Schule braucht dann kann es los gehen. Zorro, Max schwarzes Kaninnchen soll der Lehrer sein, schließlich müssen Max und Pauline üben. Doch Zorro fehlt die rechte Einsicht mitzuspielen. Da müssen sie sich etwas anders überlegen.
    In der folgenden Woche geht Max mit seinem Vater zur Schulanmeldung. Die Direktorin begrüßt ihn freundlich. Auch wenn Max noch etwas Schutz an Papas Hosenbein sucht ist er sehr aufgeschlossen. Max erzählt von Zorro und Pauline. Die Direktorin möchte wissen ob er mit den beiden in eine Klasse gehen möchte. Zorro jedoch kennt sie nicht. Eine lustige Situation, die Max schnell aufklärt.
    Nach der Anmeldung muss Max zum Schularzt.Der macht einen Seh-und Hörtest. Max muss auf einem Strich balancieren, auf einem Bein hüpfen und noch so allerlei anderes . Am Ende stellt der nette Doktor Hahnemann fest, Max ist schulreif!.Dann nimmt alles seinen Lauf.Einige weitere Wochen später bekommen sie einen Brief aus der Schule. Auch Pauline hat so einen Brief bekommen. Beide kommen in die gleiche Klasse.Beim Elternabend erfahren alle Eltern, was die Kinder für den ersten Schultag benötigen.Noch hat Max keinen Schulranzen für all diese Sachen. Sein Bruder neckt ihn mit der Bemerkung er könne ja alles in eine Plastiktüte tun.Klar, das Max einen Schulranzern bekommt.Auch der Schulweg muss geübt werden.Und dann, dann endlich ist es soweit.Der erste Schultag.Mit Schultüte und Ranzen, den Eltern und Großeltern machen sich  auf den Weg in die Schule. Es ist wirklich ein aufregender Tag.Max Lehrerin heißt alle Kinder willkommen. Auf den Tischen stehen Namenskärtchen.Jedes Kind sucht sein Schild. Auch eine Willkommensaufführung in der Aula steht an diesem Tag auf dem Stundenplan.Und was macht Max Zuhause?Sicherlich brauche ich davon hier nicht berichten. *Wieder einmal hat es Christian Tielmann geschafft seine jungen Zuhörer mit seiner Geschichte in den Bann zu ziehen. Er erzählt fröhlich, witzig und sehr realistisch von all dem was ein Vorschulkind erwartet. Vom ersten Brief des Schulamtes bis zum ersten Schultag lässt er die Zuhörer an Max Erlebnissen teilhaben, die in ziemlich ähnlicher Form jedes Vorschulkind auch erleben wird. Eine gute Vorbereitung also. Nicht selten konnten wir in der Vergangenheit feststellen, dass Kinder Angst vor der Anmeldung, oder vor dem Arztbesuch hatten. Das es dafür überhaupt keinen Grund gibt erfährt jedes Kind im Laufe seiner eigenen Geschichte, doch es ist auch sehr erleichternd es einmal in Form einer Geschichte mit an zu hören.Die bunten Zeichnungen von Sabine Kraushaar illustrieren die Geschichte wunderbar. Es macht Spaß sich die Bilder anzusehen, die klar und dennoch sehr detailreich das Geschehen in der Geschichte visualisieren.Viele unserer Lesekinder sind schon wahre Max Fans nicht nur wegen der alltagorientierten Geschichten sondern vor allem auch wegen der Bilder, die einen ansprechen  und durch die Geschichte tragen. Mimik und Gestik der Protagonisten und auch die Situationen werden hier trefflich eingefangen. *
    Ein Buch zur Vorbereitung auf die Schule, dass man aber auch gut in den ersten Tagen in der Schule als Grundlage für Gespräche vorlesen kann.
    Wie habt ihr die Zeit vor der Schule erlebt?Hattet ihr Angst?Worauf habt ihr euch am meisten gefreut?Wie habt ihr euch vorbereitet?Sicherlich gibt es sehr viele Geschichten zu dieser Max Geschichte. Das schöne an den Gesprächen ist, dass die Kinder formulieren müssen und alle von ähnlichen Erfahrungen und Gefühlen berichten. Jeder lernt so den anderen kennen und erkennt, dass sie sich nicht all zu viel unterscheiden.
    * Besonders gut hat uns, Eltern wie Kindern, der absolute Realitätsbezug gefallen.

    Dieses Buch gibt es in verschiedenen Ausführungen und auch auf CDDarüber hinaus ist eine Bestellung als Klassensatz möglich.
  6. Cover des Buches Der kleine Drache Kokosnuss kommt in die Schule (ISBN: 9783570225349)
    Ingo Siegner

    Der kleine Drache Kokosnuss kommt in die Schule

     (95)
    Aktuelle Rezension von: Leserattenmama

    ...somit ist dieses Buch ein ideales Geschenk zur Einschulung!
    Kokosnuss lernt außerdem einen Fressdrachen kennen - der Beginn der Freundschaft zu Oskar. Der soll jedoch nicht zur Schule... ob er sein Ziel erreicht, wenn er dafür kämpft?! :)
    wieder ein tolles Abenteuer des kleinen Feuerdrachens!

  7. Cover des Buches Pfeffer, Minze und die Schule (ISBN: 9783785582589)
    Irmgard Kramer

    Pfeffer, Minze und die Schule

     (21)
    Aktuelle Rezension von: black_horse
    Pfeffer und seine Freunde Oli und Paula kommen bald zur Schule. Wie aufgeregt sie sind und ein bisschen Angst haben sie natürlich auch. Doch wer wird wohl die Klasse leiten?
    Endlich kommt der heiß ersehnte Brief: Frau Kaminski, die Neue wird ihre Klassenlehrerin sein. Aber Pfeffer und seine Freunde sind besorgt: Was wenn die "Minze" lieber beim Metzger arbeiten will? Müssen sie dann zur Boxerin?

    Irmgard Kramer, die uns schon mit anderen Kinder- und Jugendbüchern begeistert hat, hat mit diesem Buch eine Reihe für Kinder rund um das Schulanfangsalter begonnen. Dieser erste Teil beschäftigt sich v.a. mit der Angst vor Neuem und der Aufregung vor dem ersten Schultag. Sie zeigt, dass nicht nur die Kinder aufgeregt sind, sondern auch ihre Lehrerin, die zum ersten Mal eine eigene Klasse leiten wird.

    Die Sprache ist gut verständlich und an die Zielgruppe angepasst. Da der Text zum Selbstlesen noch viel zu umfangreich ist, ist das Hörbuch eine gute Alternative. Meine Kinder haben sich die Geschichte gerne gleich mehrfach hintereinander angehört.

    Pfeffer und seine Freunde haben lustige Ideen. Sie sind haben die gleichen Erwartungen und Ängste, wie viele andere Kinder. Z.B. krabbelt Pfeffer in der Nacht vor Schulbeginn ins Bett seiner Eltern. Die Namen sind witzig gewählt und an einigen Stellen mussten wir sehr lachen. Die Botschaft "Man hat nur vor dem Angst, was man nicht kennt." wird immer wieder aufgegriffen und bleibt im Gedächtnis.

    Es werden aber auch Klischees bedient, z.B. die Angst vor der älteren Lehrerin, Geschichten von früher, wo die Lehrer noch sehr autoritär waren oder der böse Bube, der immer alle ärgert.

    Insgesamt eine gelungene Schulanfangs-Geschichte, die von Stefan Kaminski sehr gut gelesen wird.
  8. Cover des Buches Marie wird bald ein Schulkind (ISBN: 9783957341556)
    Bärbel Löffel-Schröder

    Marie wird bald ein Schulkind

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Wildpony

    Marie wird bald ein Schulkind - Bärbel Löffel-Schröder

    Kurzbeschreibung Amazon:

    Marie gehört zu den Vorschulkindern im Kindergarten. Sie freut sich schon sehr darauf, bald zur Schule zu gehen. Aber es ist auch ganz schön aufregend. Als Marie Lehrerin im Kindergarten spielt, will Anton nicht auf sie hören. Und als sie zu Besuch in der Schule ist, hat Livia plötzlich viel schönere Schulsachen als Marie. Viele Fragen bewegen sie: Muss sie eigentlich alles gut können, wenn sie bald in die Schule kommt? Und was ist, wenn jemand sie ärgert? Wie gut, dass Marie Freunde hat, die ihr helfen. Und vor allem ist ihr bester Freund da, Jesus. Er wird auch an jedem Schultag bei ihr sein.

    Mein Leseeindruck:

    Ein kindergerechtes Buch über die aufregende Zeit vor der Einschulung und dem Weg in eine ganz neue Erfahrung.

    Das Cover des Buches ist ansprechend für Kinder und die Eltern können anhand des Buches viel mit den Kindern über den Inhalt und Recht sowie Unrecht diskutieren.

    Der Glauben an Gott und Jesus spielt eine große Rolle in dem Buch und ist daher nicht für alle Kinder und ihre Eltern geeignet. Man sollte schon selbst gläubig sein um diese Dinge entsprechend würdigen und umsetzen zu können.

    Schön fand ich das man bei Marie sehr deutlich merkte das sie immer mehr dazu lernte und durch ihren Glauben auch den Unterschied von Recht und Unrecht schnell begreifen und umsetzen konnte. Z.B. das sie die Tierchen in dem Laden nicht gestohlen hat sondern sofort begriffen hat das man das nicht tun darf.

    Diese Unrechtsbewusstsein fand ich richtig gut und ist auch der passende Weg ins Schulalter und später ins Erwachsenenleben.

    Fazit:

    Ein sehr altersgerechtes Buch mit viel christlichen Werten, schön gezeichneten Bildern und ideal für die Vorbereitung auf die Schule.

    Ich habe selbst ein Enkelchen namens Marie und freue mich das Buch für sie aufzubewahren bis sie selbst kurz vor dem Eintritt in die Schule steht.

    4 Sterne für ein gutes Kinderbuch!

  9. Cover des Buches Lesen, Schreiben, Rätseln mit der Bildermaus (ISBN: 9783785588406)
    Maja von Vogel

    Lesen, Schreiben, Rätseln mit der Bildermaus

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste
    Ein Buch zum aktiven Mitmachen


    Hier wird gelesen, gerätselt, geschrieben und gemalt.
    Das alles mit Bildermaus Geschichten in denen die Hauptwörter durch Bilder ersetzt werden, die dann im weitern Verlauf geschrieben werden müssen.
    So können Vor- und Grundschulkinder spielerisch lesen und schreiben lernen.
    Der verwendete Wortschatz orientiert sich am Grundwortschatz der Grundschulen.
    Ein wirklich tolles Konzept, das spielerisch und abwechslungsreich Kindern die Möglichkeit gibt erste Lese- und Schreiberfahrungen ermöglicht.
    Auch wenn es in der Regel Erstklässler sind an die sich dieses Buch wendet gibt es immer mehr Kinder, die schon vor Eintritt in die Schule Spaß am Lesen und Schreiben haben. Auch wenn sie momentan noch nicht alles selbst lesen können bietet es die Möglichkeit gezielt Wörter zu schreiben und zu lesen. So kann man zunächst gemeinsam mit dem Kind lesen in dem der Erwachsene den Text liest und das Kind die durch Bilder ersetzten Hauptwörter "liest".
    Ein Nachschlagen der Bilder mit ersten Leseversuchen des Wortes und ersten Versuchen das Wort nach zu schreiben prägt sich das Kind sowohl das Wort als auch die richtige Rechtschreibung ein.
    *
    Mit der Geschichte "Ellas erster Schultag" beginnt das Buch in dem Ella von einem sehr ungewöhnlichem Schulstart berichtet. Durch ein versehen tritt sie einem Mädchen auf den Fuß, die ziemlich unfreundlich reagiert und dann gibt es da noch einen Jungen mit Wasserpistole. Ereignisse, die erst einmal nicht positiv klingen aber sich im Laufe der Geschichte noch wandeln.
    Bettina Goetzen-Beek hat zu den Geschichten viele farbige Illustrationen gezeichnet, die die Geschichte begleiten, auflockern und visualisieren. Ein sehr harmonisches Verhältnis zwischen Bild und Text.
    Nach diesem Einstieg können die Kinder erste Schreibübungen machen in dem sie die Buchstaben des Wortes Schule oder auch Kinder nachmalen und später auch selbst schreiben können.
    Dabei gibt es eine Art Lückentext, in den das Wort eingefügt werden muss.
    11 Seiten mit den Wörtern die durch Bilder ersetzt wurden laden zu diesen Lese und Schreibversuchen ein bevor sich eine weitere kleine Geschichte anschließt.
    "Rieke und der Schulausflug"
    Ein Schulausflug in den Zoo steht an diesem Tag auf dem Plan doch Rieke ist traurig. Eigentlich macht sie alles mit ihrer Freindin Ella zusammen doch die hat  sich an diesem Tag Benno angeschlossen. Nachdem Rieke die beiden eifersüchtig beobachtet reagiert sie sehr gemein. Jetzt ist nicht nur Rieke traurig sondern auch Ella doch Benno vermittelt und so wird es auch dank des kleinen Elefanten der mit Wasser spritz doch noch ein toller Ausflug.
    *
    Wieder schließen sich nach bekanntem Schema erste Lese- und Schreibübungen an.
    Im Anschluss gibt es dann weitere aktive Aufgaben. Hier muss gemalt werden, Unterschiede und Fehler in Bildern gesucht werden, es gibt ein Labyrinth aber auch Zahlen werden geschrieben nachdem gezählt wurde.
    *
    Ein AktivBuch, dass wir Vorschulkindern, die schon alle Buchstaben kannten zu Lesen und bearbeiten gegeben haben, die daran mit Feuereifer gearbeitet haben. Die Geschichten haben ihn gefallen das besondere Highlight war bei allen jedoch das Schreiben. 5 von 9 Kindern waren nach erstem Vorlesen in der Lage mit Hilfe eines Erwachsenen den Text selbst zu lesen.
    Kinder fühlen sich häufig in den ersten Monaten der 1. Klasse unterfordert. Hier kann man mit Hilfe des Buches ein wenig fördern/ fordern.
    *
    Auch für den Grundschulunterricht ist dieses Buch eine schöne Ergänzung.
    Wie unsere Erstklässler damit arbeiten werden, berichten wir hier im laufe des Projektes, das zum Schuljahr 2017 / 2018 in NRW beginnt.


  10. Cover des Buches Das große Schulgeschichten-Buch (ISBN: 9783570170830)
    Ursel Scheffler

    Das große Schulgeschichten-Buch

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_Zamonien
    Inhalt:


    Das Buch enthält vierzehn voneinander unabhängige Erzählungen u.a. zu den Themen Freundschaft, Mut bzw. Mutprobe, Vertrauen, Gefahren auf dem Schulweg, Geheimclub, Schulwechsel, Schulausflug und typisch Jungs/typisch Mädchen.





    llustrationen:

    Auf jeder Doppelseite finden sich eine oder mehr bunte Illustration, um die Handlung aufzugreifen.




    Altersempfehlung:

    ab 5 Jahre für Erstleser

    Die Reihe "Erst ich ein Stück, dann du" vom cbj Verlag ist ausgerichtet auf das Vorlesen des erfahrenen Lesers abwechselnd mit dem Leseanfänger. Die Passagen für Letzgenannten sind fett und größer gedruckt und konzipiert für die ersten Leseversuche.

    Die Buchreihe wird ferner empfohlen von der Stiftung Lesen.

    Im Moment nutzen wir die Bücher noch zum Vorlesen.



    Mein Eindruck:

    Diese Geschichtensammlung ist optisch wie die anderen Bücher der Reihe, jedoch ist das Buch mit 20x25 cm größer, d.h. Obacht beim Online-Kauf ;-) und liegt bei kleinen Lesern schwerer in der Hand.

    Die Charaktere haben uns gut gefallen.
    Wie in jeder Klasse ist von allem etwas dabei: Klassenheld, Sportskanonen, Sitzenbleiber, Klassensprecher, Schleimer und Besserwisser.
    Aufgrund der Kürze der Geschichte, sind die einzelnen Charaktere nicht ganz so deutlich herausgearbeitet.

    Die Schule wird in einigen Erzählungen nur am Rande erwähnt, was wir bei einem "großen Schulgeschichten-Buch" nicht erwartet hätten.

    Besonders gefallen hat mir, dass die Themen sehr breit gestreut sind: 
    - es ist nicht wichtig, die besten/teuersten Turnschuhe zu tragen,
    - nicht zu Fremden ins Auto steigen,
    - Freundschaft kann man nicht kaufen,
    - Mutproben gehen selten gut aus,
    - der Anfang in einer neuen Schule kann beängstigend sein, aber mit einem Freund deiner Seite fällt er viel leichter,
    - jeder Beruf ist etwas besonderes egal ob Pilot, Filmstar oder Klempner.


    Fazit:

    Für i-Dötzchen/Leseanfänger ein tolles Buch mit kurzen Geschichten und somit zum abendlichen Vorlesen und für erste Leseversuche gut geeignet. Auch wenn das Thema "Schule" etwas zu kurz kommt.
    Für die Einschulung eine schöne Geschenkidee.


    ...
    Rezensiertes Buch "Erst ich ein Stück, dann du - Das große Schulgeschichten-Buch" aus dem Jahr 2015


  11. Cover des Buches Millie geht zur Schule (ISBN: 9783841500830)
    Dagmar Chidolue

    Millie geht zur Schule

     (13)
    Aktuelle Rezension von: parden
    FÜR SCHULANFÄNGER NICHT EMPFEHLENSWERT!

    Endlich: Millie darf zur Schule gehen! Wurde aber auch Zeit, schließlich kann sie sogar schon Zahlen lesen. Ist ja auch pickepackeleicht: Die Dreien sehen nämlich aus wie Mäuseohren und die Zweien wie Eiernudeln! Aber das Wichtigste für echte Schulkinder sind die Zahnlücken, sagt Mama. Mindestens eine muss man haben, wenn man in die Schule kommt. Gerade noch rechtzeitig verliert Millie dann tatsächlich einen Zahn! Klar, dass so am ersten Schultag gar nichts mehr schiefgehen kann – bis auf die Sache mit der Schultüte ohne Süßigkeiten...

    Ich habe durchaus schon Bücher gelesen, die sich an Schulanfänger wenden oder an die Kinder, die es bald werden. Als solches würde ich dieses Buch auch verstehen, aber ich habe hier ehrlich gesagt so einige Male mit den Ohren geschlackert.

    Was würde ich von solch einem Buch erwarten? Einen Hauptcharakter im entsprechenden Alter, das Kind aufgeregt vor der Schule und dem, was auf es zukommen mag, die ersten Erlebnisse, Unsicherheiten, ein allmähliches Hineinkommen in die neuen Abläufe. Dabei würde ich erwarten, dass die Geschichten Mut machen, die Eltern unterstützend zur Seite stehen und das Kind allmählich reifer wird. Ich würde erwarten, dass der Spaß betont wird und dass Wert gelegt wird auf einen adäquaten und netten Umgang miteinander.

    Was aber bekommt man hier? Ja, mit Millie bekommt man ein sechsjähriges und durchaus aufgewecktes Mädchen, das gerne quatscht und sich darauf freut, mit einer Kindergartenfreundin bald in die Schule zu gehen. Ich fand es auch nicht schlimm, dass es Millie schwerfiel, bei der Begrüßungsrede der Direktorin still zu sitzen - allerdings hätte hier doch wohl eine Ermahnung ausreichen sollen, damit Millie versteht, dass sie sich nun ruhiger verhalten soll. Stattdessen quatscht sie ständig mit ihrer Freundin, lässt deren Schultüte platzen und grüßt ihre hinten sitzende Mutter laut quer durch die Halle.

    Ich fand es zwar etwas befremdlich, dass Millie sich - auch in anderen Situationen - zuweilen schwer tat, sich angemessen zu verhalten, aber gut, solche Kinder gibt es schließlich auch. Was ich dagegen richtig schlimm fand, war das oftmals nicht akzeptable Vokabular, das sich hier immer wieder findet. Millie will anderen Kindern in bestimmten Situationen eine reinhauen, fragt ihren Vater, ob er 'blöd' sei, schätzt die Lehrerin wegen ihrer Kuhaugen ('Muhmuh-Lehrerin'), sieht, wie ihr Vater fast auf die Schnauze fliegt, ist betrübt als ihre Mutter kotzen muss usw. Was bitte haben solche Begriffe in einem Kinderbuch zu suchen?

    Was ich auch schlimm fand, waren die Erlebnisse, die Millies erste Schultage prägten. Schon in der zweiten Woche verstellt ihr z.B. ein Viertklässler jeden Tag den Zugang durch die Schulpforte. Millie will nicht weinen, weil er sie einfach nicht durchlässt, sondern läuft statt dessen über die Straße in ihren alten Kindergarten und geht dementsprechend erst später in ihre Klasse. Die Lehrerin ist natürlich nicht begeistert, aber Millie erzählt ihr nicht was los war, erzählt auch den Eltern später nichts. Als sich das einige Tage lang wiederholt, ist die Lehererin entsprechend sauer, schreibt auch etwas ins 'Muttiheft' (was für ein Begriff!) und erwartet die Unterschrift der Eltern.

    Millie beschließt daraufhin - wieder einmal - zu lügen und behauptet am nächsten Tag, sie hätte schulfrei. Millie plant schon die nächsten Tage - einmal will sie die Schulzeit in ihrem alten Kindergarten absitzen und behaupten, sie hätte frei, einmal bei einer Nachbarin und dann erstmal Wochenende... Durch Zufall fällt das Lügengebäude in sich zusammen, und erst da erzählt Millie ihrer Mutter, was eigentlich los ist. Nachdem sich das Problem kapitellang zuspitzen konnte, wird es erst recht spät durch Millies Vater gelöst - viel zu beängstigend für Kinder in dem Alter.

    Was auch keinen Mut macht, ist die Tatsache, dass Millie durch ihr ständiges Zuspätkommen immer etwas von der Stunde verpasst und sie sich deshalb mit den Hausaufgaben schwer tut. Das Topflappenhäkeln (Erstklässler in der zweiten Woche, ist klar...) gelingt Millie auch irgendwie so gar nicht, und sie ist einfach nur frustriert. Erst als ihre Mutter irgendwann zufällig merkt was los ist und mit ihr übt, geht es plötzlich besser - aber auch da ist bis zur Lösung schon viel Zeit vergangen, und das ungute Gefühl für die Situation zieht sich durch. Überhaupt wird schon vor dem ersten Schultag von verschiedenen Erwachsenen betont, dass jetzt 'der Ernst des Lebens' beginne. Sollten Kinder nicht erst einmal mit freudiger Zuversicht in die Schule gehen?!

    Für mich ist dieses Buch für Schulanfänger eindeutig nach hinten losgegangen. Weshalb es dazu auch viele positive Stimmen gibt, erklärt sich mir ehrlich gesagt nicht... Von mir gibt es hier definitiv keine Empfehlung!


    © Parden
  12. Cover des Buches Mo und die Krümel - Der erste Schultag (ISBN: 9783570170755)
    Rüdiger Bertram

    Mo und die Krümel - Der erste Schultag

     (24)
    Aktuelle Rezension von: CindyAB
    Mo und seine Freunde kommen bald zur Schule, bevor es los geht gibt es erstmal ein "Probetraining" wo es die Möglichkeit gibt den Schulalltag und die Lehrerin kennenzuleren, dort kommt es zum ersten spaßigen Missverständnis. Natürlich muss auch ein Ranzen besorgt werden, der Verkäufer wird auf eine harte Geduldsprobe gestellt. Als es an das Schultütenbasteln geht, kommt es zu einem interessanten Bastelergebnis, da die Erzieherin mit anderen Dingen beschäftigt ist. Als die Kinder erfahren das sie in die Hamster Klasse kommen, ist schnell klar das ein richtiger Hamster her muss...weiter lustige Abenteuer folgen.

    Der Sprachstil zieht einen sofort mit, es ist lustig die Kids bei ihren Erlebnissen und vor allem bei ihren Einfällen zu begleiten, auf was für Ideen Kinder manchmal so kommen ;-)
    Schön ist auch das die Kinder ganz andere Hintergründe haben, einer sitzt im Rollstuhl, ein Mädchen aus der Türkei...
    Schade ist das sich Erzieher/Lehrer nicht immer ganz so vorbildlich zeigen, auch wenn es mit diesen lebhaften Krümeln - wirklich nicht immer so leicht ist..

    Begleitet werden die Geschichten von ansprechenden schwarz/weiß zu Beginn jeden Kapitels und auch in den Kapiteln selbst sind Illustrationen zu finden. Im Innen-und Aussenband (identisch) sind alle Krümel mit Namen und in schwarz/weiß Zeichnung abgebildet zu finden.

    Das Cover zeigt sich oben in einem schönen Rotton unten in rosa auf dem die Freunde in schwarz/weiß mit Ranzen und Schultüte eilend bestimmt in Richtung Schule zu finden sind.

    Ein schönes Buch für alle Vorschulkinder - oder als Geschenk in der Schultüte.
  13. Cover des Buches Der Ernst des Lebens: Der Ernst des Lebens (ISBN: 9783522458399)
    Sabine Jörg

    Der Ernst des Lebens: Der Ernst des Lebens

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Anonymperson

    Es wurde dunkel übergroß entworfen. 'Die richtigen Farbkombinationen unterstützen die Erkennung von Objekten stärker, solche, die von der Realität abweichen, dienen eher der Symbolisierung. 

    Letztes Bild ändert sich nicht nur der Inhalt drastisch, sondern auch die Farbe der Bilder modifizieren sich ins positive. Der Hintergrund wird jetzt in hellem, warmem Farben beleuchtet.

  14. Cover des Buches Die Schule ist ein großes Haus: Eine Bilderbuchgeschichte für Vorschulkinder. Entdecken. Erzählen. Begreifen. Kamishibai Bildkartenset (Bilderbuchgeschichten für unser Erzähltheater) (ISBN: 4260179513183)
    Lydia Hauenschild

    Die Schule ist ein großes Haus: Eine Bilderbuchgeschichte für Vorschulkinder. Entdecken. Erzählen. Begreifen. Kamishibai Bildkartenset (Bilderbuchgeschichten für unser Erzähltheater)

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste
    Thema Schulbeginn
    Warten und Vorbereitung bis zum Schulanfang
    für Kinder ab 4 Jahren

    Wenn es die Einschulung bevor steht ist dieses ein großer Schritt für die Kinder. Vorfreude und Ängste, wie es sein wird liegen da ganz nah beieinander.
    In dieser Geschichte begleiten wir Tim und seine Familie von Januar bis zum ersten Schultag und erleben dabei sehr interessante Dinge über die ganze Familie und ihre Schulerlebnisse.
    So inspiriert fällt es den Kindern später sicherlich sehr leicht auch Zuhause in der Familie einmal nachzuhören, wie die den ersten Schultag und das Warten vorab erlebt haben.
    Die Geschichte beginnt anders als die anderen Schulgeschichten oder was am von Schulgeschichten erwartet, in der Silvesternacht.
    Ein neues Jahr beginnt, das Jahr, in dem Tim in die Schule kommen wird und darauf freut er sich schon, so wie die meisten Kinder, doch da ist nicht nur Freude sondern auch etwas was Tim nicht so richtig beschreiben kann. Wie würden sagen, die Angst vor dem was man noch nicht kennt.
    Tims Mama hat ihn einen großen Kalender gebastelt. Groß wie die Schule. Hier hat sie alle wichtigen Ereignisse wie Karneval und Ostern und natürlich den ersten Schultag eingetragen.
    Im Alltag bemerkt Tim nun immer öfter das es wichtig ist lesen, rechnen und schreiben zu können. Wenn er Polizist werden möchte dann muss man schreiben können um zum Beispiel Strafzettel zu schreiben. Als Rennfahrer muss man rechnen können.
    Zu Ostern entdeckt Tim bei der Eiersuchen einen wunderschönen Schulranzen und Oma zeigt ihm noch etwas ganz besonders. Sie hat viele Dinge von Tims Papa aufgehoben, die er in der Schule hatte. Seine Schultüte und ein tolles Dino Radiergummi gehören dazu. 
    Tim kommt mit seinem Vater ins Gespräch, der ihm etwas über seine erste Schulzeit erzählt. Freunde sind wichtig erzählt er. Eine Freundin hat Tim schon, sie kommt mit ihm in die erste Klasse.
    Der Opa holt ein Fotoalbum das den Vater am ersten Schultag zeigt und plötzlich erzählt jeder aus der Familie von seinen Schulerfahrungen.
    Bald darauf geht Tim mit den anderen Vorschulkindern aus dem Kindergarten zu Besuch in die Schule. Tim hat den Eindruck, dass die Schulkinder gern in die Schule gehen. Das macht ihm Mut und auch der Unterricht macht ihm Spaß. Es ist ja schon toll lesen, schreiben und rechnen zu können.
    Damit Tim später auch alleine zur Schule gehen kann muss er nicht nur die richtige Kleidung haben sondern auch den Weg kennen. Den üben die Erwachsenen im Vorfeld mit den Kindern daher ganz genau. Tim und seine Freundin Isabel können das schon richtig gut.
    Dann ist es soweit, der letzte Kindergartentag.
    Ein Abschiedsfest versüßt diesen entscheidenden Schritt in ein neues Leben und einige Zeit später ist er da, der langersehnte Tag.
    Am ersten Schultag werden Tim und Isabell von ihre Familie begleitet.
    Und in der Klasse da setzten sich die beiden natürlich zusammen.
    *
    Eine wunderschöne Geschichte, die viel über familiäre Schulerfahrungen und die gemischten Gefühle von Vorschulkindern widerspiegelt.
    Was ich ein wenig vermisse sind die genauen Schritte von der Anmeldung, über die Schuluntersuchung bis hin zum Kauf der Schulmaterialien.
    Man kann dies aber wunderbar selbst ergänzen oder so wie wir es gemacht haben mit den Kindern besprechen und eigene Bilder dazu malen.
    So vorbereite wird es bestimmt ein guter Start ins Schulleben.
    Das hier einmal die Familie, Großeltern und Eltern erzählen dürfen ist eine wunderbare Anregung es in der Familie auch zu machen.




  15. Cover des Buches Karlchen kommt zur Hasenschule (ISBN: B00B8SRMDQ)
  16. Cover des Buches Raphael kommt in die Schule (ISBN: 9783760714042)
    Sylvia Englert

    Raphael kommt in die Schule

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste
    In diesem Bilderbuch begleiten wir den kleinen Raphael auf seinem vom Vorschul- zum Schulkind.
    Einfühlsam beschreibt die Autorin Raphaels Ängste  vor der Schule und schildert auch seine Erwartungen.
    Raphael hat zwar so einige Vorstellungen aber auch viele Fragen, die ihm die Mutter einfühlsam beantwortet.
    Gemeinsam kaufen sie Schulranzen , Hefte, Stifte und was man noch so benötigt, dabei ist er nicht immer mit seiner Mutter einer Meinung doch auch Kompromisse schließen muss erst einmal gelernt werden.
    Nicht nur Zuhause wird auf die Schule vorbereitet in Raphaels Kindergartengruppe gibt es ein Vorschulprogramm nur für die Großen, und groß sein, das möchte Raphael unbedingt.
    Auch die Schultüte wird von den Kindern selbst gebastelt. Das mag für einige befremdlich sein, kennt man es doch so, dass die Eltern diese für die Kinder basteln. Das wäre auch in Raphaels Fall sicherlich besser gewesen, denn der tut sich sichtlich schwer was ihn furchtbar wurmt und frustriert, was in folge zu einem heftigen Streit mit einem anderen Kind führt.
    Doch spätestens beim Abschiedsfest im Kindergarten ist auch dieser Vorfall vergessen, wenn gleich auch hier nicht alles so reibungslos verläuft, denn Raphael besteht darauf seine Mütze auf dem Gruppenfoto auf zu lassen.

    Der erste Schultag ist sehr aufregend. Er weiß das drei Kinder aus dem Kindergarten auch auf seine Schule kommen. Als die Klassen aufgeteilt werden sieht er aber nur ein Mädchen, Melissa.
    Etwas enttäuscht ist er da doch, aber....
    Mehr verrate ich hier aber noch nicht.
    *
    Die bunten Bilder sind sehr realistisch und illustrieren auf intensive und detailreiche Weise die Geschichte. Da wir trotz eines sehr hohen Textanteils ein Bilderbuch vorliegen haben wird viel von den Informationen ´, Eindrücken und Erlebnissen über das Bild visualisiert, so dass die Kinder sind intensiv mit diesen auseinander setzten können.
    *
  17. Cover des Buches Nur Mut, Willi Wiberg (ISBN: 9783789177552)
    Gunilla Bergström

    Nur Mut, Willi Wiberg

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_Zamonien

    Inhalt:

    Was ist nur mit Willi Wiberg los?

    Er ist still und gehorsam und ungewohnt ordentlich.

    Papa ist ratlos. So kennt er seinen Willi gar nicht. Ob es die Angst vor dem Neuen ist?

    Willi ist sieben Jahre alt, hat eine neue Jacke und einen neuen Ranzen und kommt bald in die Schule.

    Aber haben nicht alle neuen Schulkinder ein wenig Angst? Wie wohl der erste Schultag werden wird?


    Altersempfehlung:

    ab 4 Jahre


    Mein Eindruck:

    Die Illustrationen sind ungewöhnlich schlicht und reduziert auf das Wesentliche. Wie bei einer Collage gesellen sich kleine zusätzliche Elemente hinzu, die nicht gezeichnet sind.

    Trotz der ungewohnten Bilder und dem außergewöhnlichen Zeichenstil, muss man den kleinen Willi mit den stoppeligen Haaren und den gepunkteten Augenbrauen liebgewinnen.

    So einfach wie die Illustrationen gehalten sind, kommt auch die Geschichte ohne unnötigen Schnickschnack aus:

    Einfühlsam geht Papa Wiberg auf die Angst ein ohne sie zu verurteilen und lässt Willi neuen Mut schöpfen. Er ist damit nicht allein, denn hunderte oder tausende von Kindern, die ebenfalls am nächsten Tag das erste Mal die Schule besuchen, sind mindestens genau so nervös und aufgeregt wie er.

    Eine zauberhafte Mutmachgescheschichte, übertragbar auch auf andere Situationen im Alltag, die man gerne immer wieder (vor-)liest.


    Fazit:

    Die Willi-Wiberg-Bücher sind eine spannende Kombination einer kurzen aber auf den Punkt gebrachten Geschichte und auf das Wesentliche reduzierten Illustrationen.

    Ein lehrreiches Abenteuer über Angst vor einem Neubeginn für Jung und Alt!



    ...

    Rezensiertes Buch "Nur Mut, Willi Wiberg!" aus dem Jahr 1993

  18. Cover des Buches Pfeffer, Minze und die Schule (ISBN: 9783839841181)
    Irmgard Kramer

    Pfeffer, Minze und die Schule

     (2)
    Aktuelle Rezension von: parden
    MAN HAT NUR ANGST VOR DEM, WAS MAN NICHT KENNT...

    Angst vorm ersten Schultag? Soweit kommt's noch! Es ist Sommer, und Pfeffer, Olli und Paula fiebern auf ihren ersten Schultag hin. Aber Angst haben sie natürlich keine. Natürlich nicht! Wen sie wohl als Lehrerin bekommen werden? Die gefährlich aussehende Frau Hammerstein oder die elfenhafte Frau Kaminzki? Als die drei Freunde bei einer ihrer geheimen Missionen die Lehrerinnen beschatten, stellen sie erstaunt fest, dass es doch jemanden gibt, der Angst vor der Schule hat – Frau Kaminzki! Sie hat Angst vor den Schülern! Pfeffer, Olli und Paula entwickeln einen Schlachtplan, um die Minze von ihrer Harmlosigkeit zu überzeugen – denn Angst vor der Schule muss doch wirklich keiner haben!

    Die ehemalige Grundschullehrerin Irmgard Kramer erzählt lustig, liebevoll und lebensnah von einem der wichtigsten Tage im Leben von Kind und Eltern: dem ersten Schultag. Diese Geschichte über die Angst vor dem Unbekannten und deren Überwindung eignet sich hervorragend für Vorschulkinder und ihre Eltern zur Vorbereitung auf den Schulstart. Sie zeigt, dass nicht nur die Kinder aufgeregt sind, sondern auch ihre Lehrerin, die zum ersten Mal eine eigene Klasse leiten wird. Dabei wird die Botschaft 'Man hat nur Angst vor dem, was man nicht kennt' immer wieder aufgegriffen und setzt sich im Kopf des Hörers fest.

    Pfeffer und seine Freunde sind nette, sympathische Kinder mit denen sich junge Zuhörer gut identifizieren können. Sie haben Erwartungen und Ängste, die typisch sind für Vorschulkinder beim Gedanken an ihren ersten Schultag und können durch ihre Art des Umgangs mit den Ängsten den kleinen Hörern den eigenen Druck im Hinblick auf den Schulbeginn sicher etwas nehmen. Da stören einige negative Klischees, die hier verwendet werden, nur unwesentlich. Die Hörbuchfassung (1 h 15 min) wird sehr ansprechend gelesen von Stefan Kaminski, das Intro wird von einer lebendigen Kinderstimme präsentiert.

    Ein Hörbuch, das sicher ein tolles Geschenk für Vorschulkinder ist und Eltern ein Medium an die Hand gibt, die Aufregung vor der Schule ein wenig zu mildern...


    © Parden
  19. Cover des Buches Der kleine Drache Kokosnuss kommt in die Schule (ISBN: 9783837108934)
    Ingo Siegner

    Der kleine Drache Kokosnuss kommt in die Schule

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_Zamonien

    Inhalt:

    Der erste Schultag ist für jeden etwas ganz besonderes. Auch für Drachenkinder.

    Für den kleinen Drachen Kokosnuss ist es endlich soweit, denn dort lernt er Lesen, Rechnen und auch schwimmen.

    Und noch dazu trifft er auf seinen neuen besten Freund, Oskar der Fressdrache.

    Beim ersten Schulauflug gerät die Drachenklasse auf ihrem Floß in Seenot.

    Ob Oskar seinem neuen Freund helfen kann?



    Mein Eindruck zur Hörbuch- bzw. Buchreihe:

    Wir haben bereits einige Kokosnuss-Bücher gelesen und gehört und sind daher mit den Hauptcharakteren Kokosnuss (Flugdrache), Matilda (Stachelschwein) und Oskar (vegetarischer Fressdrache) vertraut.

    Mit welchem der (Hör-)Bücher man beginnt oder ob man schon welche gehört bzw. gelesen hat, ist irrelevant, denn die Geschichten sind voneinander unabhängig.
    Sollte doch einmal eine vorherige Handlung aufgegriffen werden, so wird dies kurz erläutert.

    Die Charaktere sind liebevoll gestaltet und der Mut, die Hilfsbereitschaft sowie der Zusammenhalt der beiden Drachenkinder Kokosnuss und Oskar sowie dem Stachelschwein Matilda zieht sich wie ein roter Faden durch all ihre Abenteuer.


    Meine Meinung zur Umsetzung als Hörbuch:

    Die Qualität eines Hörbuches steht und fällt mit der Stimme des Erzählers.

    Edgar M. Böhlke als Sprecher gefällt mir aufgrund seiner ruhige Erzählweise sehr gut (prima zum Einschlafen geeignet).

    Mit verschiedenen Stimmlagen sorgt er dafür, dass man die Charaktere auch akustisch voneinander trennen kann.

    Das Hörspiel ist mit etwa eineinhalb Stunden Spielzeit auch für jüngere Hörer nicht zu lang.

    Im Gegensatz zu den "neuen" Hörbüchern, die von Philipp Schepmann gelesen werden, kommt dieses ohne Geräusche, musikalische Untermalung und Lieder aus. 

    Rundum eine gelungene Umsetzung!


    Meine Meinung zum Inhalt der Geschichte:

    Dieses Abenteuer macht besonders, dass Kokosnuss das erste Mal auf den kleinen Fressdrachen Oskar trifft und hier eine besondere Freundschaft beginnt. Zum Ende der Geschichte ist dies sehr schön (und ein wenig kitschig) dargestellt.

    Das Abenteuer ist flüssig und spannend erzählt. Vom Inhalt der Schultüten bis hin zu den Erlebnissen in der Drachenschule gibt es für i-Dötzchen viele Parallelen zu entdecken. 

    Besonders der "Streit" zwischen dem Affen und dem Fressdrachen Oskar bleibt im Gedächtnis. Denn während das Äffchen prima rechnen kann, steht Oskar total auf dem Schlauch. Da Fressdrachen im Gegensatz zu Feuerdrachen und Stachelschweinen keine Schule besuchen, kann Oskar weder rechnen noch schreiben.

    Für Schmunzeln gesorgt, dass die Fressdrachen-Eltern beschwindelt werden müssen, damit Oskar statt wie üblich den Tag über rumzustromern in die Schule gehen und etwas lernen kann. Normalerweise verhält es sich andersherum ;-)


    Zum Ende ist man ganz besonders stolz auf Oskar, denn er lernt nicht nur tauchen und schwimmen sondern wird zum Retter in der Not. Sehr zur Verwunderung seiner Eltern, die nach anfänglichem Ärger natürlich wahnsinnig erleichtert und stolz auf ihren Drachenjungen sind.


    Fazit:

    Ein spannendes und Kokosnuss-Abenteuer: der Beginn einer wunderbaren Freundschaft und ein kleiner Einblick in das Schulleben der Drachenkinder.


    Ein wunderbares Geschenk zur Einschulung, welches gemeinsam gehört werden kann.

    Die Umsetzung als Hörbuch ist mit Edgar M. Böhlke sehr gut gelungen!


    ...

    Resensiertes Hörbuch: "Der kleine Drache Kokosnuss kommt in die Schule" aus dem Jahr 2005 gelesen von Edgar M. Böhlke 



  20. Cover des Buches Einfach ungeheuerlich! Rotzschleimtorte für alle! (ISBN: 9783473364398)
    Jochen Till

    Einfach ungeheuerlich! Rotzschleimtorte für alle!

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Das Buch:
    Freddie ist anders. Er sieht aus wie ein Mensch, ist aber ein Ungeheuer. Desshalb muss Freddie in eine Menschenschule. Dabei kann er doch schon alles, aus beiden Ohren pfeifen und eine ganze Rotzschleimtorte auf einmal essen!


    Diese Geschichte hat mir meine Tochter (7 Jahre) heute vorgelesen. Sie hätte diesem Buch am liebsten 8 Sterne gegeben. 

    Die Figuren sind schräg und witzig, die Sätze einfach und kurz gehalten. Die Geschichte selbst macht viel Spass. 

    Wir freuen uns darauf, auch das zweite Buch zu lesen :)
  21. Cover des Buches SAMi - Mission Schulstart (ISBN: 9783473461837)
    Katja Reider

    SAMi - Mission Schulstart

     (11)
    Aktuelle Rezension von: nur-noch-ein-bisschen

    Damit die Wartezeit bis zum ersten Schultag nicht ganz so lang wird, haben sich die Eltern von Mats etwas Besonderes ausgedacht: Die Mission Schulstart. Insgesamt fünf Aufgaben muss Mats erfüllen, die ihm in geheimnisvollen silbernen Umschlägen übergeben werden. Als Belohnung winkt die tolle Raketen-Schultüte.

    Zuerst soll er sich alleine Anziehen und für die Schule fertigmachen. Dann folgt der Weg zur Schule – ganz allein. Das ist gar nicht so einfach, aber mit Hilfe von Luisa schafft er auch das. Die dritte Aufgabe ist, Kontakt zu anderen Kindern aufzunehmen und neue Freunde zu finden. So lernt Mats auf dem Spielplatz das Mädchen Hanna kennen. In Aufgabe vier geht es um Astronauten-Nahrung: er muss sich selber mit Essen versorgen. Dies löst Mats ganz geschickt, indem er sich bei der Nachbarin zum Essen einlädt… Die letzte Aufgabe ist einfach: Adresse und Telefonnummer von Zuhause kennt Mast schon auswendig. Nun kann es losgehen mit dem Schulstart.

    Die verschiedenen Dinge, die ein Schulkind können sollte, mit dieser Astronauten-Mission zu verbinden, ist eine wirklich nette Idee. Im Detail ist es teilweise etwas bemüht, wenn wirklich jeder Satz eine Anspielung auf den Weltraum enthält und sogar der Opa auf der Bank am Spielplatz als Alien verkleidet ist. Aber sei es drum, den kleinen Schulstartern wird das Buch sicher trotzdem die Wartezeit verkürzen.

  22. Cover des Buches Frau Hoppes erster Schultag (ISBN: 9783407761767)
    Axel Scheffler

    Frau Hoppes erster Schultag

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Koehler-trifft-Buch

    Der erste Schultag ist nicht nur für Erstklässler aufregend, sondern auch für frischgebackene Lehrerinnen. Zumindest die braunäugige Hasendame Henriette Hoppe ist schrecklich nervös vor ihrem ersten Tag als Lehrerin. Grüffelo-Macher Axel Scheffler und Texterin Agnès Bertron gelingt mit ihrem Bilderbuch „Frau Hoppes erster Schultag“ – erschienen im Verlag Belz & Gelberg – ein interessanter Perspektivwechsel für die Einschulung. Kinder erfahren so, dass auch Erwachsene ganz schön Lampenfieber vor einem neuen Lebensabschnitt haben.

     

    Bei Frau Hoppe geht aber auch wirklich alles drunter & drüber. Sie verwechselt den Ort ihrer Schule, weiß überhaupt nicht, was sie anziehen soll und verschläft fast den ersten Schultag. Wäre nicht der freundliche Postbote gewesen, wäre sie sogar im Nachthemd in die Schule geradelt. Doch dort angekommen, wird Frau Hoppe immer souveräner und meistert alle Unwägbarkeiten. Denn einige Dinge laufen natürlich anders, als sie sich das vorgestellt hat. Wie beispielsweise die erste Malstunde, in der sie von den Kindern lernt, wie kreativ Malen tatsächlich sein kann. Aber das gehört eben auch zum neuen Schulalltag.

     

    „Frau Hoppes erster Schultag“ wird vom Verlag Beltz & Gelberg für Kinder ab vier Jahren empfohlen. Mit dem Wechsel der Perspektive lernen sie, dass auch aus der Sicht von Lehrern und Lehrerinnen nicht alles wie geplant läuft. Es gibt eben auch Dinge, die nicht vorhersehbar sind. Und dass man mit diesen Dingen umgehen kann, lehrt das kleine Buch ganz ohne erhobenen Zeigefinger. Die Illustrationen sind toll gemacht, der Text ist kurz und spannend geschrieben.
  23. Cover des Buches Drei Schultüten für Nele (ISBN: 9783864291890)
    Anne Maar

    Drei Schultüten für Nele

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste
    Eine Geschichte zum Vor- und selberlesen
    auch für Leseanfänger

    Wie man zu drei Schultüten kommt, davon handelt diese witzige, turbulente, gefühlvolle Geschichte von Anne Maar.
    Da hat sich Nele so auf den ersten Schultag gefreut und dann können sie die Schultüte nicht finden. Da sie ohnehin schon spät dran sind kauft die Mutter ihr kurzerhand auf dem Weg eine neue Schultüte. So muss sie wenigstens nicht als einzige ohne Tüte da stehen. Doch was ist das? An der Schule wartet Neles Oma schon. Und ihr glaubt nicht was die in der Hand hat.
    Eine Schultüte!!!
    Jetzt hat Nele zwei.
    Und wisst ihr wo Neles eigentliche Schultüte war?
    Ist doch ganz einfach. 
    Im Kühlschrank!
    Geht nicht!
    Doch in dieser witzigen Geschichte, in der man richtig mit Nele mitleidet und mit freut ist einfach alles möglich.
    Damit diese skurrile Situation auch für immer in den Köpfen bleibt und belegbar ist macht Neles Papa noch ein Foto, bei dessen Betrachten mit Sicherheit noch öfter gelacht wird.
    *
    Eine Situation, die man nicht erleben möchte, die aber mit sehr viel Einfühlungsvermögen erzählt schnell vom traurigen ins lebhaft, lustige übergeht.

    *
    Tolle, witzige, pfiffige, lustige ausdrucksstarke, besondere Bilder illustrieren diese Geschichte.
    *
    Dieses Buch ist zum Vor- und selberlesen,  für etwas geübte Erstleser geeignet.
    Aus der Reihe Tulipan ABC ist es mit großer Fibelschrift, vielen Bildern und einer einfachen, an der Lebenswelt der Zielgruppe orientierten Geschichte für Erstleser konzipiert, denen so  ein leichtes "Erlesen" möglich machen.
    *

  24. Cover des Buches Wir sind erste Klasse! (ISBN: 9783522458818)
    Daniela Kulot

    Wir sind erste Klasse!

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste

    Ein ABC zum Schulanfang

    Der Titel ist Programm, denn die Kinder der ersten Klasse sind wirklich Klasse!

    Daniela Kulot nähert sich dem ABC auf wunderbare Weise. Zu jedem Buchstaben hat sie ein Bild gezeichnet, das viele Dinge zum jeweiligen Buchstaben in einen erzählenden Kontext einbindet. Die Geschichte selbst ist nicht sehr lang aber ebenfalls mit vielen Wörtern des Buchstaben gefüllt. Das klingt in vielen Büchern sehr gekünstelt und zusammengeschustert doch Daniela Kulot gelingt es nicht nur eine Harmonie im Bild sondern auch sprachlich zu transportieren.
    Mit viel Wortwitz gelingt es ihr kleine Geschichten zu erzählen, die dem Vorleser leicht von den Lippen fließen und Kindern Freude bereiten.
    Beim "A"zum Beispiel muss der kleine Anton, der sich riesig auf die Schule freut seine Mutter trösten, denn sie neigt dazu ( wie im übrigen viele Eltern) den neuen Lebensabschnitt  und dem damit verbundenen Loslassen mit einem lachenden aber auch einem weinenden Auge zu sehen. Anton jedoch ist pfiffig und übernimmt die Rolle des Großen. Tröstet seine Mutter und sagt dann z.B.: "Das wird sicher lustig. Wir sehen uns das einfach mal an."
    Im Bild sehen wir Anton auf dem Schoß seiner Mutter überall sind Gegenstände zu sehen mit dem Buchstaben "A"
    Es hängt ein Anzug an der Garderobe, über dem Anzug das Wort "....NZUG". Ein Anorak liegt auf dem Boden daneben das Wort "...NORAK", genauso wie ein Bild auf dem eine Ampel "...MPEL" zu sehen ist.
    *
    Ich denke das Prinzip des Buches ist klar.
    Die kleinen Geschichten spiegeln Alltagssituationen wieder  wobei nicht immer alles so ernst genommen werden sollte. Durch lustige Begebenheiten  sowohl in den erzählenden Geschichten als auch in den Bildern gibt es immer etwas zu schmunzeln. Ein Buch das einfach Spaß macht und dabei auf den ersten Schultag vorbereitet. Jedes Kind erlebt den Schulanfang anders so auch unsere kleinen Protagonisten.
     Wir lernen nicht nur Anton kennen sondern auch Betti, Antons Freundin und ihre Familie, dann gibt es die etwas versnobte Deborah, die nicht nur ihren Dackel fest im Griff zu haben scheint, sondern auch ihren Vater, Emil der mit dem kleinen Auto seiner Mutter gebracht wird, in das sein Vater, ein langer Lulatsch nur sehr.... ach das müsst ihr euch selbst an sehen.
    Ob Gregor, Hanna, Imran, Quentin, Ruslana, Vanja oder Xaver, jeder bereichert das Klassenleben auf seine eigene Weise. Ja und dann gibt es natürlich auch noch die Lehrerin.
    Frau Kanne ist schon sehr gespannt auf ihre Neuen. Und um auf den Anfang zurück zu kommen,  Anton hat recht, richtig lustig wird es noch und zum Abschluss gibt es sogar noch ein tolles Kennlernbuffet mit Yak-Milch, Zimtschnecken, Äpfeln und Nüssen, Pizza mit Gesicht und einem Igel aus Käsewürfeln.
    Ein schöner erster Schultag den die Kinder erleben durften neigt sich dem Ende zu. Noch ein Klassenfoto und dann geht es nach hause.
    "Klasse war das", sagt Betti. "Erste Klasse! da geh'n wir wieder mal hin!"

    Schöner und humorvoller kann man eine Geschichte zum ersten Schultag eigentlich nicht enden lassen.
    *
    Unsere Lesekinder sind  große Fans von Bilderbüchern, die Daniela Kulot geschrieben und gezeichnet hat. Ihre besondere Art Menschen zu zeichnen, die Mimik und Gestik, die sie ihnen verleiht und dabei trotz einer gewissen Gleichheit immer wieder neue Charaktere zeichnet die im Zusammenspiel untereinander besonders schon zur Geltung kommen, ist einfach hinreißend.
    Die Geschichten trotz einfachen Inhalts immer auch zum Schmunzeln. Was will man mehr.
    Kinder die schon etwas lesen können haben mit diesem Buch genauso viel Freude, wie die, die noch nicht lesen können.
    In unserem Projekt Schulgeschichten findet dieses Buch einen besonderen Platz.
    Grade laufen in einer Schule die Vorbereitungen für ein Theaterstück, das im August für die neuen Erstklässler aufgeführt werden soll.
    Hier wird das Buch lebendig werden.
    Darauf freue ich mich besonders. Wir sind schon eifrig dabei zu basteln und Texte zu proben. Vielleicht werde ich später einmal davon berichten.
    Andere Klassen haben sich vorgenommen das die Zweitklässler ihren neuen Mitschülern ( Klasse 1 und 2 werden in einer Klasse unterrichtet)  dieses Buch vorzulesen.
    Gemeinsam Geschichten lesen und entdecken ein Projekt, das unseren Lesekindern sowohl in der Schule als auch dem Projekt immer wieder viel Freunde bereitet.
    *
    Ich freue mich über dieses Buch, das selbstverständlich auch auf unserer Projektliteraturliste zu finden ist.
    *
    Nun bin ich gespannt was Daniela Kulot sich noch alles für dieses Jahr für uns ausgedacht hat.
    Wer mehr über sie und ihren tollen Bücher erfahren möchte der schaut am besten Mal unter den drei Links nach. Viel Spaß beim Stöbern und selbstverständlich auch mit diesem tollen Buch, das sich auch wunderbar in der Schultüte machen würde!

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