Bücher mit dem Tag "erwachen"
61 Bücher
- Stephen King
Sleeping Beauties
(272)Aktuelle Rezension von: koechlWas würde wohl passieren, wenn plötzlich alle Frauen und Mädchen der Welt in einen tiefen Schlaf versinken, sich in Kokons verpuppen und die Männer, etwas auf sich allein gestellt, zurück lässt?
Stephen und Owen King haben mit diesem Roman, eine wahrlich gelungene und leider auch sehr leicht zu glaubende Situation beschrieben, die einem selbst nach Abschluss des Buches, noch für längere Zeit begleiten wird. Der Geschlechterkampf Mann gegen Frau ist überall present, doch im Vergleich zur Realität, kann man bei Sleeping Beauties ruhig und entspannt, beide Blickwinkel in Augenschein nehmen und sich so, Seite für Seite eine Meinung bilden. Doch selbst dann sollte man stets bedenken, was man selbst falsch oder richtig findet, kann fürs Gegenüber genau das Gegenteil sein. Aber trotzdem ist das Gute oder das Böse weder männlich noch weiblich, sondern schlicht _menschlich_
Zum Schluss möchte ich noch mein liebstes Zitat, aus diesem Buch, mit euch teilen:
"Sag nicht Pussy, wenn du damit was meinst, was schwach ist. Wenn deine Mutter dir das nicht beigebracht hat, hätte sie's tun sollen." - Julia Adrian
Die Dreizehnte Fee - Erwachen
(982)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerEs gibt keine Happy Ends- für keinen von uns...
1000 Jahre hat die 13. Fee geschlafen, betrogen von ihren Schwestern. Jetzt, als sie erwacht ist, ist Welt nicht mehr so wie sie einst war. Ihre Kräfte sind verschwunden, statt Fee werden sie jetzt Hexen genannt und Menschen fürchten sich vor ihnen. Hexenjäger machen jagd auf ihres gleichen.
Von Rache getrieben, wegen dem Betrug ihrere Schwestern, schließt sie sich einem Hexenjäger an, um ihre Schwestern zu jagen. Aber Lilith ist nicht mehr die alte. Sie hat Gewissenbisse, empfindet Reue und sucht die Liebe. Aber sie kennt ihren Schwetsern gegenüber auch keine Gnade.
Wie wird es enden?
Es ist eine kurze Geschichte, mit knapp 200 Seiten. Die Kapitel sind schnell gelesen, man entdeckt viele bekannte Märchen und fragt sich, was treibt den Jäger und die Fee an?
Ich war richtig gefesselt von der Geschichte und bin gespannt, wie es weiter geht.. Einmal etwas anderes, ohne Happy End... oder gibt es vielleicht doch eines am Ende???
- Thomas Thiemeyer
Das verbotene Eden 1
(668)Aktuelle Rezension von: MarieWeDie Grundidee eine Zukunftsgesellschaft, in der Männer und Frauen verfeindet leben und jede Liebe verboten ist, ist stark und originell, wird aber nicht immer konsequent weitergedacht. Die Protagonisten Juna (als kämpferische Frau mit Schattenseiten) und David (sensibel, kritisch gegenüber dem männlichen Lager) sind sympathisch und tragen die Handlung. Leider blieben manche Nebenfiguren zu flach und viele Hintergrundfragen (z. B. über die Ursache der Spaltung, religiöse Motive) werden kaum erklärt, das wirkt in Teilen konstruiert. Der Stil liest sich meist flüssig, der Perspektivenwechsel gelingt oft gut, doch der Einstieg ist etwas holprig. Insgesamt ein interessant zu lesender Auftakt mit deutlichem Luft nach oben.
- Julia Adrian
Die Dreizehnte Fee - Entzaubert
(550)Aktuelle Rezension von: Schnee_prinzessinDie Dreizehnte Fee – Entzaubert setzt die düstere Märchenadaption konsequent fort und rückt die innere Zerrissenheit der Dreizehnten Fee noch stärker in den Mittelpunkt. Nach dem Verlust ihrer Magie, verursacht durch einen Eissplitter in ihrem Herzen, steht sie vor der Frage, was wirklich mit ihr geschehen ist und warum sich diese scheinbare Strafe eher wie ein seltsames Geschenk der Eiskönigin anfühlt.
Besonders spannend fand ich die Dynamik zwischen der Dreizehnten Fee und der Königin. Ihre Beziehung wirkt komplex, vielschichtig und emotional aufgeladen. Immer wieder stellt sich die Frage, ob hinter den Handlungen der Königin Grausamkeit oder doch eine tiefere Absicht steckt. Diese Unsicherheit trägt stark zur Atmosphäre des Romans bei.
Im Laufe der Geschichte erfährt man deutlich mehr über die Königin, aber auch über eine weitere Persönlichkeit der Dreizehnten Fee. Die innere Zerrissenheit der Protagonistin ist sehr gut dargestellt und macht sie greifbarer. Besonders gelungen fand ich die Rückblicke auf ihre Kindheit als Feenkind sowie die zusätzlichen Informationen über die Feenmutter diese erweitern das Verständnis für die Welt und die Figuren enorm.
Der Schreibstil ist poetisch und düster, allerdings muss man sich an die häufigen Wiederholungen und wiederkehrenden Formulierungen gewöhnen. Bestimmte Phrasen tauchen immer wieder auf, was einerseits die Märchenhaftigkeit unterstreicht, andererseits aber auch etwas Geduld erfordert.
Fazit:
Entzaubert ist ein intensiver zweiter Band, der weniger auf äußere Handlung als auf emotionale Tiefe und Charakterentwicklung setzt. Wer den ersten Teil mochte und sich auf eine düstere, psychologisch geprägte Märchenwelt einlassen kann, wird hier viel entdecken auch wenn der Stil nicht für jede*n gleichermaßen zugänglich ist. - Rhiannon Thomas
Liebe brennt ewig
(132)Aktuelle Rezension von: RoksanaIn einem Königreich vor langer Zeit wurde eine wunderschöne Prinzessin namens Aurora geboren. Das Königspaar lud alle wichtigen Persönlichkeiten zu einem Ball zu Ehren der jungen Prinzessin ein. Doch eine wichtige Person, die Hexe Celestine haben sie nicht eingeladen, denn Celestine wurde von allen gefürchtet ... Wutentbrannt über die Verschmähung belegte Celestine Aurora mit einem Fluch...sie soll sich noch vor ihrem 18. Geburtstag mit einer Spindel in den Finger stechen und anschließend in einen langen, magischen Schlaf verfallen. Doch sie könne von einem Kuss der wahren Liebe wiederauferweckt werden. Oder etwa nicht?
100 Jahre später erwacht Aurora als Prinz Rodric sie wachküsst. Sie ist verwirrt, erschrocken und zugleich total verängstigt und versteht nicht wie sie 100 Jahre geschlafen haben sollte, während ihre Eltern schon lange gestorben sind. Die Prinzessin leidet ganz eindeutig unter dem Posttraumatischen Belastungssyndrom ihr wird aber keine Zeit gegeben sich an ihr neues Schicksal zu gewöhnen. Sie soll Prinz Rodric heiraten, ihre wahre Liebe und ihrem Volk somit Wohlstand bringen...doch warum liebt sie Rodric nicht? Warum hängt ihr Herz an Prinz Finnegan aus Vanhelm? Wie kann Aurora Liebe und das Wohl ihres Volkes unter einen Hut bringen, und will sie das überhaupt? Zudem entdeckt sie magische Kräfte in ihrem Inneren, die mit den majestätischen Drachen aus Vanhelm in Verbindung zu stehen scheinen. Das alles verkompliziert die Sache nur noch mehr...
Die Geschichte von Aurora, Rodric und Finnegan finde ich wirklich interessant. Was ich allerdings absolut nicht nachvollziehen konnte, war die Geschichte um Tristan, den Rebellen, der meiner Meinung nach nur als Lückenfüller galt und nicht wirklich wichtig für die Geschichte an sich war. Aurora nervt nach einer Weile wirklich, weil sie von allem keine Ahnung zu haben scheint. Nicht Mal ihre eigenen Gefühle möchte sie sich eingestehen. Bis zu einem gewissen Punkt ist das alles ja nachvollziehbar aber sie möchte den König stürzen und auf alle Fragen antwortet sie stets mit "Ich weiß es nicht / Ich weiß nicht". Die Protagonistin habe ich nicht gemocht. Aber Rodric und Finnegan scheinen ganz tolle Charaktere zu sein. Distel, die Sängerin wurde meiner Meinung nach zu wenig vorgestellt. Sie ist zwar interessant aber schal und gar nicht tiefgründig.
Aufgrund der mangelnden Tiefgründigkeit der Charaktere, aber aufgrund des guten Schreibstils bekommt das Buch gerade noch so 4 Sterne (eher 3,5)🌟🌟🌟,🌟
- Julia Adrian
Die Dreizehnte Fee - Entschlafen
(418)Aktuelle Rezension von: Schnee_prinzessinDie Dreizehnte Fee – Entschlafen ist für mich der stärkste Band der Reihe und ein sehr gelungenes Finale. Im Vergleich zu den ersten beiden Teilen fühlt sich dieser Abschluss deutlich runder, intensiver und atmosphärischer an. Von Beginn an war ich komplett in der Geschichte gefangen.
Nach der Trennung vom Jäger steht die Dreizehnte Fee erneut vor einer unmöglichen Aufgabe: Sie versucht, ihre Kräfte zurückzuerlangen – selbst wenn das bedeutet, einen schrecklichen Preis zu zahlen. Diese innere Zerrissenheit zieht sich kraftvoll durch den gesamten Roman und verleiht der Handlung eine große emotionale Tiefe.
Besonders gelungen fand ich, dass viele offene Fragen und Geheimnisse endlich aufgelöst werden. Man lernt die Namen und Hintergründe der Schwestern kennen, und mit dem Feenreich sowie der Bedrohung durch den Feenrich erhält die Geschichte eine klare, greifbare Gefahr. Die Konflikte sind spannungsvoll aufgebaut, die Kämpfe intensiv und gut choreografiert.
Der Stil bleibt poetisch und düster, aber deutlich fokussierter als in den vorherigen Bänden. Anfang und Ende sind sehr atmosphärisch gestaltet und verleihen dem Roman eine fast kreisförmige Struktur. Besonders das Ende hat mir gut gefallen: Es fühlt sich abgeschlossen an, ohne die Welt „abzuschließen“. Vielmehr bleibt das Gefühl, dass das Leben und die Magie nach der letzten Seite weitergehen.
Auch die eingebauten Prophezeiungen fügen sich stimmig ein und verstärken den Eindruck von Schicksal und Konsequenz, ohne aufgesetzt zu wirken.
Fazit:
Entschlafen ist ein starkes, emotionales Finale, das die Reihe auf einem hohen Niveau abschließt. Düster, intensiv und märchenhaft ein Abschluss, der sich lohnt und der der Geschichte gerecht wird. - Michael Robotham
Amnesie
(327)Aktuelle Rezension von: LidenKeine Leseempfehlung
Datum : 29.07.2025
✨Handlung✨
Ein Ermittler wird schwer verletzt in der Themse (Fluss) aufgefunden. Nach diesem Ereignis erlitt er eine Amnesie. Zuvor war er an einem wichtigen Fall (Kindesentführung) dran und vermutet, das es ein geplanter Unfall war.
✨Protagonisten✨
Charaktere : 1 / 5
Vincent war der Protagonist und man erfährt so ziemlich alles sehr genau und detailreich über ihn … auch wenn es dich nicht interessiert und den Fall auch nicht weiterbringt.
✨Setting✨
Unterhaltung : 1 / 5
Tatsächlich hab ich diesmal den/ die Antagonist(in) vorhergesehen. War nen bisschen stolz auf mich 🤣 langsam werde ich zum alten Thrillerhasen 😎 es geht um das Amnesie (Gedächtnisverlust) und Kindesentführung. Der Thriller spielt sich in England ab.
✨Schreibstil✨
Spannung : 1 / 5
Ich werde mit dem Schreibstil nicht warm. Dieses ständige Ausschweifen an unnötigen Details hat mir jederlei Spannung genommen. Nach knapp 200 Seiten hab ich den Rest nur noch überflogen.
✨Fazit✨
Der Michael und ich, wir werden keine Freunde. Fand das erste Buch (Adrenalin) schon nicht so doll, dachte aber das starke Ausschweifen war gewesen, damit wir die Charaktere besser kennenlernen. Nun, er schreibt nunmal sehr detailreich und ausschweifend - was für mich ein kO Kriterium für nen guten Thriller ist. Ich möchte Spannung, interessante Themen und das Bedürfnis haben, das Buch nicht weglegen zu wollen.
- Tad Williams
Die Hexenholzkrone 1
(59)Aktuelle Rezension von: RiekaEs gibt so viele wundervolle Zitate in diesem Buch, dass es einem vorkommt, als halte man eines der großen weisen Werke aus Tiamaks Büchersammlung in Händen.
Es ist wieder sehr spannend, mit den politischen Entwicklungen und vielen neuen Charakteren. Am liebsten mag ich das Trio Prinz Morgan, Qina und Klein-Snenneq. Aber auch auf das Geheimnis von Jarnulf und Tanahaya bin ich sehr gespannt.
Schnell den nächsten Band schnappen und weiterlesen - nach diesem Cliffhanger am Ende.
- Melanie Raabe
Die Wälder
(280)Aktuelle Rezension von: Lynn11Melanie Raabe's Thriller ist nicht fad oder langweilig, wie von jemanden vor mir beschrieben worden ist. Mich erinnerte jedoch die Geschichte eher an ein Jugendbuch. Wie zum Beispiel 5 Freunde oder die drei Fragezeichen. Kinder die sich in ihrer Jugend geschworen haben, den wahren Entführer und Mörder von Gloria zu schnappen und auch die nötigen Beweise gegen ihn zu finden. Leider wurde nie etwas daraus und die Kinder wurden gross. Durch den Tot von Tim wird einiges wieder aufgewirbelt und die übrigen entschliessen sich, ihren Verdacht aus der Kindheit neu aufzurollen und auch zu beweisen. Ich verstand zwar nicht ganz, was die Geschichte mit der Siedlung im Wald sollte, aber dies sei dahin gestellt.
- Stephen King
Dead Zone – Das Attentat
(388)Aktuelle Rezension von: KayuriJohn Smith hat als Kind einen Unfall. Nun kann er zwischendurch Sachen vorher erahnen oder sehen. Jahre später, als sich weder er noch seine Eltern an den Unfall erinnern schlägt das Schicksal zu. Nach einem Jahre andauernden Koma wacht er auf und sieht plötzlich zu vieles voraus.
Die Geschichte ist hierbei wirklich gut geschrieben. Dennoch hatte sie einige Längen die irgendwie wenn ich das Ende betrachte nicht so recht gut gelungen sind. Die Szenen in denen die Geschichte wirklich voran getrieben wurde waren gut und einnehmend gestaltet.
Die Charaktere gefallen mir nicht zu 100%. Dennoch kann ich beispielsweise die Beweggründe von Johnny verstehen. Auch die Art wie die Geschichte zwischen verschiedenen Ereignissen springt war gut, da man so die anderen Charaktere besser verstand bzw. Die Geschichte die sich daraus ergab nachvollziehen konnte.
- Jennifer L. Armentrout
Erwachen des Lichts
(57)Aktuelle Rezension von: Ilona676 CD´s 465 min gelesen von Merete Brettschneider und Jacob Weigert, die diese Geschichte wirklich zu einem wahren Hörerlebnis machen.
Josie´s Leben verlief bisher einigermaßen normal, wenn man mal davon absieht, dass ihre Mutter verrückt ist und behauptet, ihr Vater sei ein Engel.
Doch auf einmal steht da so ein Typ vor ihr, der behauptet sie sei eine Halbgöttin und damit währe die Aussage ihrer Mutter gar nicht verrückt.
Ihr Leben steht Kopf. Plötzlich wird sie mit Begriffen wie Reinblütern, Halbblütern, Wächtern, Göttern und Titanen bombadiert und muss feststellen, dass es eine Welt gibt die bisher verborgen vor ihr lag und das Jagd auf sie gemacht wird.
Dabei kommt sie Seth, der sie im Auftrag von Apollo - ihrem Vater - beschützen soll, immer näher....
Eine wirklich spannende Geschichte. Die Sprecher lassen einen wirklich in diese Geschichte abtauchen. Hervorragend gelesen. Wobei man von Jennifer L.Armentrout ja gewohnt ist, dass ihre Geschichten voll von Witz und amourösen Szenen ist.
- Sabine Schulter
Federn über London 1
(90)Aktuelle Rezension von: elviraVon der Autorin kenne ich ,Die Greifenreiterin‘. Diese Reihe liebe ich sehr und so gerne wollte ich auch ,Federn über London‘ lieben. Doch diese Geschichte konnte mich nicht begeistern.
Doch erstmal zum Cover. Das gefällt mir gut. Auch die Idee mit den Todesengeln und Schutzengeln ist richtig cool. Nur hapert es für mich an der Umsetzung. Mir hat ganz eindeutig die Spannung gefehlt. Es war fad und leider waren mir die Charaktere egal. Ich konnte keine Verbindung zu ihnen aufbauen. Es gibt viele begeisterte Stimmen zu der Reihe. Es ist also eher Geschmacksache.
Fazit: Ich werde die Reihe nicht weiterverfolgen. Trotz toller Idee erschien mir alles belanglos. Sehr schade! - Elvira Zeißler
Eowyn: Das Erwachen der Jägerin (Eowyn-Saga I)
(80)Aktuelle Rezension von: Pegasus1989Dieses Werk ist, meiner Meinung nach, das bisher schlechteste Werk von Elvira Zeißler, das ich bisher gelesen habe. Gut, die Kämpfe sind spannend gemacht und auch die Hintergründe zur Prinzenrettung. Jedoch muss ich sagen, dass ich Eowyn nicht mag. Sie ist für mich der typische Über-Charakter: Sie ist zügellos, ist in fast allem gut, hat eine übernatürliche Gabe für sich entdeckt, ist die Hübscheste, hat Narrenfreiheit, gewinnt fast jeden Kampf, bekommt ziemlich schnell mindestens einen Mann, der sie abgöttisch liebt,... Kurz: Mir fehlen bei Eowyn ein wenig die Ecken und Kanten.
Hinzu kommt, dass ich den Anfang dieser Reihe ein bisschen schwer verständlich finde. Gleich zu Anfang wird der Leser so behandelt, als wenn man Eowyn direkt kennen und alles über Jägerinnen und Eowyns Welt direkt wissen müsste, obwohl der Leser sich erst mühsam rein finden muss. Erst im Laufe der Geschichte werden die wirklich wichtigen Informationen darüber bekannt, was die Jägerinnen eigentlich machen, was die Weltenschwierigkeiten sind etc. Ich hätte es sinnvoller gefunden, wenn zumindest am Anfang der Jägerinnenstatus und auch Eowyn als Charakter zumindest grob beschrieben würden, statt gleich mitten in eine Handlung rein zu platzen, in der man sich erst zurecht finden muss. Daher hatte ich mit dem Anfang dieser Serie auch ziemliche Schwierigkeiten, eben weil vieles noch total fremd war oder vorausgesetzt wurde zu wissen, was dann irgendwann erst mitten im Buch selbst erst etwas ausführlicher beschrieben wurde. Finde diese Herangehensweise ein bisschen verunglückt und hätte mir den Aufbau deutlich anders gewünscht.
Auch am Ende fehlt mir ein Cliffhanger, der Lust darauf macht, den 2. Teil der Reihe anzugehen. Da gefällt mir die Schattenträger-Triologie der Autorin deutlich besser vom Aufbau her und weil Cassion dort deutlich mehr Ecken und Kanten hat, an denen man den Charakter lieb gewinnen kann.
Ich bin gespannt, ob der 2. Teil der Reihe besser wird.
- Rhiannon Thomas
Ewig - Wenn Liebe entflammt
(56)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzerinhalt:
Nach hundert Jahren Schlaf geweckt durch den Kuss eines Prinzen - Auroras Leben sollte eigentlich wie ein Märchen sein. Doch die Realität sieht anders aus: ein tyrannischer Herrscher hat sich des Thrones ihrer Familie bemächtigt und unterdrückt ihr Volk. Das darf nicht sein, beschließt Aurora. Um ihre Untertanen zu befreien, macht sie sich auf den Weg in das weit entfernte Königreich von Prinz Finnegan - der sie liebt und den sie hasst. Und der weit mehr über die Magie, die in Aurora schlummert, zu wissen scheint als sie selbst. Und vor allem über ihre rätselhafte Verbindung zu den Drachen, die das Königkreich von Prinz Finnegan seit Jahren bedrohen.
Während Aurora, vom König zur Verräterin erklärt und von seinen Soldaten verfolgt, um ihr Leben fürchten muss, wird ihre magische Gabe immer stärker - genauso wie ihre Gewissheit: Sie wird nicht nur ihr Volk retten, sondern eines Tages auch den Fluch brechen, mit dem sie vor hundert Jahren bei ihrer Geburt belegt wurde. Ein Fluch, der ihr für immer jedes Glück und die große Liebe versagt. Aurora kämpft um ihr Leben, ihre Liebe und ihr Königreich.
Meinung:
Nach dem ersten Teil, wo Aurora erwacht und flieht, war ich gespannt auf den Teil hier.
Der erste Teil hat mich nicht wirkich überzeugt, auch wenn es eine schöne Geschichte ist.
Ich frage mich, warum hat die Reihe so viele Sterne und super gute Kritiken?
Im gegensatz zu Band eins, fand ich den hier noch schlechter.
Eigentlich passiert die meiste Zeit nicht wirklich etwas interessantes oder spannendes, nur zum Ende hin wird es aufregend.
Das ganze zieht sich total in die länge und Aurora und Finnegin tun die meiste Zeit nichts anderes als Bücher wälzen und reden. Nur hin und wieder schauen sie sich die Gegend an oder gehen zu den Drachen.
Auch ist Aurora nicht wirklich die schlaueste. Sie ist naiv und gutgläubig. wie oft hat sie gemeint, sie wüßte jetzt was zu tun sei und wie oft war das nicht wirklich ausreichend.
Und die aufkeimende Liebe zu Finnegin kommt hier nicht richtig raus. Da hätte ich mir auch mehr gewünscht. Eine wirkliche Liebesgeschichte gibt es hier nicht.
Zum Ende hin wird es aber doch noch spannend und aufregend, der große Kampf gegen König John und gegen Celestine- die Hexe- geht ihrem Ende entgegen.
aber- für mich bleiben fragen offen.
wo ist Celestine hin? Was ist aus ihr geworden? Warum hat sie pötzlich aufgegeben wenn sie doch so viel Macht hat? Und was wird aus Roderic- dem guten Prinzen? Und Finnegin- kehrt er jemals nach hause zurück oder heiratet er irgendwann Aurora?
Für mich nicht ganz schlüssig, aber man kann sich sein Ende ja selber ausdenken.
Fazit:
Eingentlich eine schöne Geschichte, aber für mich nicht wirklich durchdacht und auch nicht ganz überzeugend.
- Anika Decker
Wir von der anderen Seite
(211)Aktuelle Rezension von: Holla_Die_WaldfeeDer Roman erzählt von Rahel, die nach einer schweren Blutvergiftung und einem Koma ins Leben zurückfinden muss.
Ich wusste lange nicht, wie ich dieses Buch einschätzen soll und ob es mir überhaupt gefällt. Der Einstieg war für mich verwirrend, was sich aber schnell legte und erklärte. Auch im weiteren Verlauf gibt es einige Passagen, bei denen ich kurz den Faden verloren habe. Trotzdem ist der Schreibstil angenehm und leicht zu lesen, sodass man der Geschichte insgesamt gut folgen kann.
Das Buch bietet viel Abwechslung: Es gibt humorvolle Momente, die mich zum Schmunzeln gebracht haben, aber auch traurige und berührende Szenen. Manche Abschnitte haben mir richtig gut gefallen, während andere mich eher genervt haben
.
Mit der Zeit hat mich die Geschichte dann doch gepackt. Das lag vermutlich vor allem daran, dass ich einiges aus Rahels Erlebnissen und Gedanken selbst mitgemacht habe, und somit sehr gut nachvollziehen konnte. Dadurch wirkte vieles sehr authentisch und emotional.
Insgesamt ist Wir von der anderen Seite ein solides Buch, das ernste Themen wie Krankheit, Genesung und den Blick auf das eigene Leben mit Humor verbindet. Es ist sicherlich nicht für jeden das richtige Buch und am Ende schlichtweg Geschmackssache. Mich konnte es trotz kleiner Zweifel zwischendurch dann doch überzeugen. - Stefanie Friedl
Malia - Magie erwacht
(14)Aktuelle Rezension von: Nas_TiRezension zu Malia - Magie erwacht
Inhalt:
Willkommen an der Akademie
Malia traut ihren Ohren nicht, als sie an ihrem fünfzehnten Geburtstag die Wahrheit über sich erfährt Sie ist eine Magierin und soll an der Akademie der Elemente lernen, ihre Kräfte zu beherrschen. Ihre Herkunft verleiht Malia aber besondere und zugleich gefährliche Fähigkeiten, von denen in Lunatis, der Welt der Magier, niemand etwas wissen darf.
In Lunatis hofft Malia ihren Vater, den sie nie kennengelernt hat, zu finden. Sie braucht seine Hilfe, denn ihre Magie wird mit jedem Tag stärker und droht außer Kontrolle zu geraten. Gemeinsam mit ihren Freunden macht sie sich auf eine geheime Reise quer durch das Land des Mondes.
Meine Meinung:
Das Buch ist gut geschrieben, flüssig zu lesen und der Schreibstil der Autorin gefällt mir gut. Sie schreibt detailreich, so dass ich mich mittendrin gefühlt habe. Leider hat mich das Buch aber nicht so richtig überzeugt.
Die Idee der Geschichte ist nicht schlecht, jedoch nichts neues. Es ist eine Mischung aus Harry Potter und der Federleicht- / Mondlicht-Saga.
Malia erfährt, dass sie eine Magierin ist, wird in eine fremde, magische Welt gebracht, voller magischer Wesen wie Feen und Einhörner, geht dort zur Akademie und findet neue Freunde. Zusammen meistern sie den Schulalltag, schmieden Pläne und stehen einander bei. Ich bin Malia gegenüber zwiegespalten. Sie ist mir nicht völlig unsympathisch, jedoch erscheint sie für mich recht blass. Bei mir kam nicht an, was sie so besonders oder was sie ausmacht. Sie sticht einfach nicht hervor. Auch ihre beiden Freundinnen, Ela und Rose haben keinen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen.
Weiterhin hat mir ein wenig die Spannung gefehlt. Ja, man ist gespannt, welche Abenteuer auf Malia und ihre Freundinnen zukommen, aber für mich ist zu wenig passiert. Das offene Ende macht zwar neugierig auf Band 2, jedoch ist es kein Cliffhanger der mich vom Hocker gehauen hat.
Einen absoluten Pluspunkt bekommt das Buch von mir für das Cover. Die Farbgestaltung gefällt mir richtig gut.
Alles in Allem ist es kein schlechtes Buch, mich hat es aber leider nicht erreicht. Da es allerdings wirklich gut geschrieben ist, die Story an sich nicht schlecht ist, auch wenn es nichts Neues ist, und ich doch neugierig auf Band 2 geworden bin, gebe ich dem Buch 3 von 5 Sternen 🌟🌟🌟 - Kai Meyer
Die Krone der Sterne - Maschinengötter
(60)Aktuelle Rezension von: DrachenbuecherhortKai Meyer, einer der bekanntesten deutschen Fantasy- und Science-Fiction-Autoren, hat mit seiner Trilogie „Die Krone der Sterne“ eine faszinierende Welt erschaffen, die Fans von epischen Abenteuern, kosmischer Intrige und beeindruckenden Charakteren gleichermaßen begeistert. Mit dem dritten Band, „Maschinengötter“, findet die Reihe einen würdigen Abschluss.
Die Trilogie spielt in einer galaktischen Zukunft, in der Technologie und Magie miteinander verschmelzen. Im Zentrum steht die Weltenkirche, eine grausame Theokratie, die das Universum mit eiserner Faust regiert. Im ersten Band, „Die Krone der Sterne“, treffen wir auf Iniza, eine ehemalige Novizin, die sich der Zwangsrekrutierung durch die Kirche entzieht, und Kranit, einen Söldner mit dunkler Vergangenheit. Gemeinsam mit einer bunt zusammengewürfelten Crew geraten sie in ein Abenteuer, das das Schicksal der Galaxis verändern könnte.
Im dritten Band erreicht die Geschichte ihren Höhepunkt. Die Protagonisten – Iniza, Kranit, Shara Bitterstern und ihre Crew – stehen vor ihrer bisher größten Herausforderung. Die sogenannten Maschinengötter, uralte KI-Wesen, die einst von Menschen geschaffen wurden und mittlerweile über göttliche Macht verfügen, spielen eine zentrale Rolle in der Geschichte. Sie erwachen aus ihrem jahrtausendelangen Schlaf und drohen, das fragile Gleichgewicht zwischen den Fraktionen der Galaxis zu zerstören.
Die Handlung ist dicht und actionreich. Meyer versteht es, spannende Weltraumschlachten, politische Intrigen und emotionale Charaktermomente zu einem mitreißenden Gesamtbild zu verweben. Alte Feinde werden zu Verbündeten, neue Bedrohungen tauchen auf, und die Protagonisten müssen sich ihren dunkelsten Ängsten stellen, um die Galaxis vor dem Untergang zu bewahren.
„Maschinengötter“ beschäftigt sich mit klassischen Science-Fiction-Themen wie der Rolle von Technologie, der Macht von Religion und der Bedeutung von Freiheit. Besonders faszinierend ist die Darstellung der Maschinengötter, die Fragen über das Verhältnis von Schöpfer und Schöpfung aufwerfen. Können Maschinen wirklich eine eigene Existenzberechtigung haben? Was passiert, wenn sie über ihre Schöpfer hinauswachsen? Gleichzeitig bleibt die Trilogie zutiefst menschlich. Die Beziehungen zwischen den Figuren – sei es die romantische Bindung zwischen Iniza und Glanis oder die Freundschaft innerhalb der Crew – verleihen der Geschichte emotionale Tiefe. Es geht um Loyalität, Opferbereitschaft und die Suche nach einem Platz in einer feindlichen Galaxis.
Kai Meyer brilliert einmal mehr mit seinem unverwechselbaren Schreibstil. Seine Beschreibungen der verschiedenen Welten und Raumschiffe sind so lebendig, dass man sie förmlich vor sich sieht. Gleichzeitig schafft er es, den Leser mit prägnanten Dialogen und pointierten Charakterbeschreibungen sofort in die Handlung hineinzuziehen. Besonders beeindruckend ist Meyers Fähigkeit, eine komplexe Handlung mit zahlreichen Figuren übersichtlich zu gestalten. Trotz der vielen Schauplätze und Ereignisse verliert man nie den roten Faden. Zudem balanciert er perfekt zwischen rasanten Actionszenen und ruhigen Momenten der Reflexion.
„Maschinengötter“ ist der krönende Abschluss einer außergewöhnlichen Trilogie. Er vereint alles, was die vorherigen Bände ausgezeichnet hat: eine spannende Handlung, faszinierende Charaktere und eine reichhaltige Welt voller Details und ist der ultimative Beweis, wie gut Fantasy und Science-Fiction zusammen funktionieren. Eine große Empfehlung für alle, die das beste aus beiden Welten zu schätzen wissen.
- Eva Siegmund
H.O.M.E. - Das Erwachen
(201)Aktuelle Rezension von: Sandra8811Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich hatte vor ein paar Jahren eine Zeit, in der ich gerne Dystopien gelesen habe. In dieser Zeit kam auch dieses Buch raus, dann landete es allerdings auf dem SUB und eine Leseflaute verhinderte, dass ich es schnell gelesen habe.Cover:
Das Cover ist so ein Cover, das man sich immer wieder anschauen muss. Die beiden auf den Kopf gestellten Welten sind wirklich absolut gegensätzlich und sehen cool aus. Mir gefallen auch die Details darin. Sie passen perfekt zum Inhalt.Inhalt:
Zoë hat das perfekte Leben als Kapitänin für eine Sondermission in einer Eliteakademie. Auch ihre große Liebe Jonah hat sie bereits gefunden. Als sie dann plötzlich im Krankenhaus liegt und ihr die Ärzte sagen, sie sei 12 Jahre im Koma gelegen, zweifelt sie an ihrer Vergangenheit. Gemeinsam mit ihrem Bruder Tom und dessen Freund Kip gehen sie den seltsamen Ereignissen rund um ihr Koma auf den Grund.Handlung und Thematik:
Ich dachte eigentlich, dass es die meisten Dystopien schonmal irgendwo gab, aber diese hier ist doch irgendwie besonders. Es erinnert zwar minimal an Matrix, aber dennoch hat Eva Siegmund hier eine komplett neue Welt geschaffen. Der Krieg um das Wasser ist gar nicht so abwegig und auch die Kinder die ins Koma fallen passen gut rein. Die Story ist rund und super spannend. Vielleicht an manchen Stellen nicht ganz realistisch, aber da kann man schonmal ein Auge zudrücken. Der Cliffhanger am Ende ist fies und ich habe mir bereits den zweiten Teil bestellt.Charaktere:
Zoë ist eine starke junge Frau, die alles hatte und nun darum kämpft, sich in einer für sie fremden Welt zurechtzufinden. Sie akzeptiert schnell, dass sie sich an manchen Stellen fügen muss, jedoch kämpft sie weiterhin dafür, sich selbst ein Bild von der Realität zu machen. Tom mochte ich direkt auf Anhieb. Er ist wirklich ein kuscheliger großer Bruder und genau das was Zoë braucht. Kip ist ein bisschen eigen, aber auch nur, weil die Vergangenheit ihn dazu gemacht hat. Er schafft es, sich durchs Leben zu kämpfen und hat durch Zoë mehr Mut dazu gefasst. Ich finde die Dynamik der drei perfekt und bin schon gespannt, wie andere Charaktere aus der Fortsetzung in dieses Bild passen. Auch die Nebencharaktere hatten die notwendige Tiefe.Schreibstil:
Bisher kannte ich noch kein Buch von Eva Siegmund, aber es war sicher nicht das letzte. Ihr Schreibstil ist leicht zu lesen und die Seiten flogen nur so dahin. Das Worldbuilding und der Plot gefielen mir auf Anhieb. Wenn überhaupt dann hätte ich nur Ähnlichkeiten zu Matrix erkannt. Es ist wirklich etwas Besonderes. Durch die bildlichen Beschreibungen kann man sich super gut hineinversetzen. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und der Cliffhanger am Ende sorgt dafür, dass ich unbedingt wissen muss, wie es weitergeht bzw. endet. Ein rundes Gesamtpaket!Persönliche Gesamtbewertung:
Eine überraschend ausgefallene Dystopie die mich direkt gepackt hat. Geniales Worldbuilding und tolle Charaktere. Von mir gibt’s ne Leseempfehlung für Dystopie-Fans.Serien-Reihenfolge:
1. H.O.M.E. – Das Erwachen
2. H.O.M.E. – Die Mission - Robin Hill
Strom - Das dunkle Erwachen
(40)Aktuelle Rezension von: Rebecc4In Strom – Das dunkle Erwachen von Robin Hill wird die Geschichte der jungen Fiora erzählt, die in einer wüstenartigen Welt voller Ablehnung und Ausgrenzung lebt. Als sie auch noch ihren letzten Halt, ihre Halbschwester Mara durch eine Entführung zu verlieren droht, begibt sie sich auf eine gefährliche Reise durch die lebensfeindliche Wüste, die ihre Heimatstadt von allem restlichen Leben abgrenzt. Der Autor schafft es, eine fesselnde Endzeitwelt zu entwerfen, in der die Protagonistin nicht nur gegen äußere Feinde, sondern auch gegen ihre inneren Dämonen ankämpfen muss, während sie ihre wahre Identität entdeckt und die Bedeutung von Menschlichkeit hinterfragt. Trotz eines etwas hastigen Endes überzeugt der packende Schreibstil und die emotionale Tiefe der Geschichte.
- Richard Schwartz
Der Wanderer
(74)Aktuelle Rezension von: Stefanie-BIn Götterkriege 7 geht die Geschichte rund um Havald, seine Freunde, den Krieg der Götter und all den kleinen und großen Dinge, die zu der Reihe gehören, zu Ende. Ich habe mir das Ende etwas anders vorgestellt, aber so wie es geschrieben ist, ist es fantastisch. Denn auch in diesem Teil geht die mitreißende Geschichte weiter, Gefühle, Magie, Abenteuer, Wendungen in der Story und mehr schaffen es weiterhin, den Leser zu fesseln. Ich habe die ganze Reihe geliebt und verschlungen - und so auch diesen letzten Teil. All die Charaktere, die man inzwischen so gut kennt, auf ihrem weiteren Weg und zu ihren letzten Schlachten zu begleiten, hat unglaublich viel Spaß gemacht. Irgendwie möchte man sie gar nicht loslassen. Sie und die Geschichte haben mich fasziniert und staunend zurück gelassen, sodass man „Götterkriege“ nicht so schnell vergisst. Speziell dieser letzte Band bündelt nochmal alles, was sich während der Reihe aufbaut und führt es zu einem (gelungenen) Ende. Und das in dem gewohnt fesselnden und leicht zu lesenden Schreibstil von Richard Schwartz.
Eine klare Empfehlung meinerseits für die Reihe und - für alle, die diese bis hierher verfolgt haben - für diesen letzten Teil.
- Katherine Arden
The Bear and The Nightingale
(19)Aktuelle Rezension von: Henri3tt3Die Geschichte verbindet das historische Russland mit seiner Folklore, den Traditionen, Legenden und Mythen und eine epische Familiengeschichte mit der Emanzipation eines jungen Mädchens. Ich war erst skeptisch, ob eine Amerikanerin eine gute Geschichte schreiben kann, die in Russland spielt, aber sie hat mich angenehm überrascht. Inzwischen habe ich nachgelesen, dass Katherine Arden nach der Schule ein Jahr in Moskau verbracht und anschließend unter anderem Russisch studiert hat.
Vorgelesen wird die Geschichte von Kathleen Gati, einer Kanadierin, deren Eltern aus Ungarn stammten. Ob sie selbst so einen starken osteuropäischen Akzent hat oder ihn sich antrainiert hat, weiß ich nicht, aber er gibt der Geschichte auf jeden Fall eine passende Note. Die Handlung war mir persönlich zu langatmig, aber da sie sehr märchenhaft und auch spannend, die ewige winterliche Atmosphäre sehr eindringlich beschrieben ist, war es ganz nett, das Hörbuch zu hören.
Es ist zwar der erste Teil einer Trilogie, aber da die Story in sich abgeschlossen ist, kann man sie auch einzeln lesen bzw. hören. Ich werde diese Trilogie aber nicht weiter verfolgen.
- Aurora M. Nielsen
Eldergard Saga: Das Erwachen
(24)Aktuelle Rezension von: FairyBookDer Beginn hat mir gut gefallen, es startet gleich richtig spannend und man ist mitten im Kampf zwischen Gut und Böse. Wie Elaine kommt man dann nach Eldergard und wird in diese neue Welt geschmissen - soweit so gut und bekannt. Die Grundhandlung ist wie zu erwarten - normales Mädchen kommt auf magische Schule und macht sich dort Freunde und Feinde - inklusive Wächter mit dem es Spannungen gibt. Wobei sie nicht sicher sein kann, wem sie vertrauen kann.
Dass sie sich schwertut sich einzugliedern kann man nachvollziehen. Für mich persönlich, kam dann nur ein Punkt, ab welchen ich ihr Verhalten und dass ihrer Freunde, gar nicht mehr nachvollziehen konnte. Auch andere Aspekte fand ich übertrieben und führte zu meiner Bewertung (die möchte ich aber wegen Spoilern nicht hier anführen).
- Sasha Filipenko
Der ehemalige Sohn
(92)Aktuelle Rezension von: Jin_nyEin junger Erwachsener, der nach Jahren aus dem Koma erwacht, findet sich nicht mehr zurecht in seiner Welt, die gleich und doch anders geworden ist. Die Geschichte spielt in Belarus und erzählt nicht nur vom grauen Leben von Franzisk, sondern auch von der Entwicklung von Belarus unter dem autoritären Regime. Es war als würde er nach seinem körperlichen Koma nun nach dem Erwachen zu einem seelischen Koma gezwungen werden.
"Der olympische Grundgedanke betrifft doch generell das Leben, Franzisk: Es geht nicht um den Sieg, sondern ums Dabeisein, permanent..."
Die Erzählweise ist voller Temperament, Gleichgültigkeit und Biss. Unverhohlen macht sich die Jugend über die Autoritären lustig, sei es die Schule oder die Regierung, aber trotz aller Versuche gibt es keinen Ausweg aus dem Leben außer dem Auswandern oder dem Tod.
Die Dialoge haben mir besonders Spaß gemacht, weil diese voller Ausrufezeichen und Fragezeichen sind. Man wird zur Stille verdonnert und gleichzeitig mit Fragen bombardiert. Dabei kommen dann Szenen, wo man schmunzelt, weil die Situation so komisch ist, obwohl es eigentlich keine schöne Szene ist. Besonders hilfreich fand ich auch die Anmerkungen der Übersetzerin, die halfen um die Geschichte besser nachvollziehen zu können. Für meinen Geschmack war der Anfangsteil, wo Franzisk noch nicht im Koma war, etwas lang, aber im großen und ganzen war es ein unterhaltsames, nachdenkliches Leseerlebnis.
** Dieses Buch wurde mir über NetGalley als E-Book zur Verfügung gestellt **























